Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat knapp 90 Vermittler:innen zum Thema Trends in der Lebensversicherung befragt. 

Auf welche Kriterien achten Vermittler:innen besonders, wenn sie ihren Kund:innen eine Fondspolice nahelegen? Welche Auswirkungen wird die erstmalige Erhöhung des Höchstrechnungszinses nach langer Zeit auf den Altersvorsorgemarkt haben? Und wie bewerten Makler:innen die Situation nach dem Aus der Ampel und unmittelbar vor der anstehenden Bundestagswahl? Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung wollte all dies und mehr durch seine jährlich bei unabhängigen Vermittler:innen von Versicherungsprodukten durchgeführte Umfrage herausfinden.

Bei der Auswahl einer Fondspolice stellten sich für die Befragten fünf Eigenschaften als besonders einflussreich heraus: Die Flexibilität während der Aufschubzeit kann dabei als „höchstes Gut“ hervorgehoben werden: rund 80 % hoben diesen Aspekt als eines der wichtigsten Auswahlkriterien hervor. Mit jeweils über 60 % folgten die Kosten, die Auswahl an ETFs, die Finanzstärke des Unternehmens und die Flexibilität in der Auszahlungsphase. Am anderen Ende der Rangfolge zeigt sich, dass die Teilnehmer:innen der Umfrage der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, der Höhe der Provision und Zusatzleistungen eine eher geringere Bedeutung beimessen.

Die zum 01.01.2025 erfolgte Erhöhung des Höchstrechnungszinses in der Lebensversicherung von 0,25 % auf 1,00 % wird den Angaben der Vermittler:innen zufolge keinen großen Effekt auf den Altersvorsorgemarkt in Deutschland haben. Nur rund 19 % der Befragten sind der Einschätzung, dass klassische Rentenversicherungen in Zukunft wieder vermehrt nachgefragt werden. Darüber hinaus würden sogar nur 8 % ihrer Kundschaft nahelegen, künftig wieder auf Produkte mit einer hohen Garantiekomponente zu setzen. 43 % der Teilnehmer:innen sind der Meinung, der in den vergangenen Jahren zu beobachtende Trend hin zu Produkten ohne Garantie würde sich trotz der Rechnungszinserhöhung weiter fortsetzen. Der Riester-Rente trauen künftig immerhin 27 % der Befragten eine größere Rolle in der privaten Altersvorsorge zu. Diese nimmt derzeit den Umfrageergebnissen zufolge nur wenig Raum in der Beratung ein: nur 28 % gaben an, mindestens einmal pro Monat zu diesem Produkt zu beraten.

Die Vermittler:innen wurden außerdem dazu befragt, wie sich ihrer Einschätzung nach das Aus der Ampel-Koalition und das damit verbundene Scheitern der ursprünglich geplanten Rentenreform auf die Nachfrage nach Altersvorsorge auswirken wird. Der Großteil der Befragten (80 %) ist dabei der Meinung, dass dies keinen großen Einfluss haben wird und die Nachfrage weiter auf dem bisherigen Level bleiben wird. 8 % gehen von einer Erhöhung der Nachfrage aus, 7 % hingegen von einer Verminderung. Die Umfrage zeigt aber auch, dass mit 61 % die Mehrheit der Teilnehmer:innen die zunächst geplante Einführung eines Altersvorsorgedepots (Rentenpaket IV) begrüßt hätte. Mit Blick auf die anstehenden Wahlen bescheinigen die Makler:innen der Union und der FDP gleichermaßen die höchste Kompetenz auf dem Gebiet der Altersvorsorge. Über 80 % gaben an, einer von den beiden Parteien diesbezüglich am meisten zuzutrauen.

Mehr Details der Umfrage und ein Auszug können hier eingesehen werden. https://ivfp.de/wp-content/uploads/2025/01/IVFP-Maklerumfrage-Trends-in-der-Lebensversicherung2025.pdf

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Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH, Auf der Haide 1, 92665 Altenstadt/WN, Tel: 09602/944 928-0, Fax: 09602/944 928-10, www.ivfp.de

Die VHV Allgemeine Versicherung AG beteiligt sich mit einem Aktienpaket von 9,99 Prozent an der BCA AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die VHV Allgemeine Versicherung AG steht als Teil der VHV Gruppe für ein leistungsstarkes und umfassendes Produktangebot: Als Kfz-Versicherer gehört sie zu den Marktführern in Deutschland. Zudem ist sie führender Versicherer der Bauwirtschaft. Auch in der Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherung ist die VHV ein wichtiger Partner für über 14.000 Vermittlerinnen und Vermittler und deren Kunden. Die VHV spielt auch als digitaler Impulsgeber eine wichtige Rolle, beispielsweise als Treiber der Brancheninitiative mein MVP. Erst kürzlich wurde dort das Serviceangebot des Maklerverwaltungsprogramms durch die Kooperation mit BCA erweitert und befindet sich in stetiger Weiterentwicklung.

Über die Beteiligung an der BCA AG sagt Dr. Angelo O. Rohlfs, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der VHV Allgemeine: „Die strategische Beteiligung an der BCA AG ist ein wichtiger Schritt, um das Maklergeschäft weiter zu stärken. Der Makler der Zukunft ist persönlich und digital. Dafür bieten wir die passenden Versicherungslösungen und die BCA als Maklerpool das vertriebsunterstützende Rüstzeug. Wir sind überzeugt, dass die Finanz- und Versicherungsberatung durch den Makler und somit das Geschäftsfeld Maklerpool in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen wird.“

Martin Gräfer, Aufsichtsratsvorsitzender der BCA AG, freut sich, dass die BCA AG mit der VHV Allgemeine einen weiteren starken strategischen Aktionär gewinnen konnte: „Im Mittelpunkt des Aktionärskreises der BCA AG stehen Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, die seit vielen Generationen für unternehmerischen Erfolg und Gemeinwohl stehen. Gerade in Zeiten der Branchenkonsolidierung ist diese maklerorientierte Basis ein starker Motor für eine erfolgreiche Zukunft. Darüber hinaus stehen die Versicherer als Aktionäre und strategische Unterstützer hinter dem BCA-Geschäftsmodell des offenen und barrierefreien Marktzugangs.“

Auch Dr. Frank Ulbricht, Vorstand der BCA AG, ist sehr erfreut über die VHV Allgemeine als neuen Aktionär: „Wir bedanken uns bei der VHV Allgemeine für das Vertrauen in unser Geschäftsmodell. Mit ihr können wir einen weiteren starken Versicherer als Gesellschafter und strategischen Unterstützer unseres Geschäftsmodells begrüßen. Die VHV setzt sich als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit intensiv für eine faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Maklerinnen und Maklern ein.“

„Darüber hinaus bringt die VHV eine hohe fachliche Expertise und jahrzehntelange Erfahrung im Maklermarkt mit, von der wir als Allfinanz-Maklerpool im Versicherungsgeschäft sicherlich profitieren können“, so Bastian K. Roeder. Der Vorstand der BCA AG erklärt weiter: „Gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern, Produktpartnern und unserem Serviceteam werden wir 2025 Großes erreichen. So werden wir beispielsweiseunseren digitalen und persönlichen Vertriebsservice mit erstklassigen Betreuungsleistungen und unserem Kampagnenportal BCA deutlich stärken. Auch unser markt-, vermittler- und kundenorientiertes Produktangebot werden wir ausbauen und natürlich weiterhin barrierefrei ohne Bezahlschranke anbieten.“

Der Aktionärskreis der BCA AG umfasst derzeit folgende Versicherungsvereine mit jeweils 9,99 Prozent: BarmeniaGothaer Konzern, Versicherungsgruppe die Bayerische, Die Haftpflichtkasse, IDEAL Versicherungsgruppe, SIGNAL IDUNA Gruppe, Die Stuttgarter, SDK Versicherungsgruppe, VOLKSWOHL BUND Versicherungen und VHV Allgemeine Versicherung AG.

Über die VHV Allgemeine Versicherung AG:

Die VHV Allgemeine Versicherung AG ist führender Versicherer für die Bauwirtschaft und einer der größten deutschen Auto- und Haftpflichtversicherer. Sie wurde 1919 von der Hannoverschen Baugewerks- und Berufsgenossenschaft gegründet. Das Produktangebot richtet sich an die gesamte Bauwirtschaft, bietet aber auch branchenspezifische Lösungen für die Absicherung von Sach- und Haftpflichtrisiken des produzierenden Gewerbes oder auch für Handel und Handwerk. Als Kfz-Versicherer gehört sie zu den Marktführern in Deutschland. Auch im Bereich der Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen ist die VHV ein wichtiger Partner für Vermittlerinnen und Vermittler und ihre Kunden. Die VHV Allgemeine Versicherung AG gehört zur VHV Gruppe.

Über die BCA AG:

Die BCA AG mit Sitz in Oberursel im Taunus zählt seit Gründung 1985 zu den marktführenden Maklerpoolgrößen Deutschlands. Neben der Muttergesellschaft gehören zur Unternehmensgruppe die Wertpapierhandelsbank BfV Bank für Vermögen AG mit flexiblem Haftungsdachkonzept und hauseigener Fondsvermögensverwaltung PRIVATE INVESTING, die CARAT Fonds Service AG, die BCA Versicherungs-vermittlungsservice GmbH (VVS GmbH) sowie die IT-Schmiede asuro GmbH. Die BCA-Gruppe unterhält derzeit mit rund 8.500 unabhängigen Finanzdienstleistern eine Vertriebspartnerschaft. Der Konzernumsatz betrug im Geschäftsjahr 2023 rund 70,12 Millionen Euro, das Eigenkapital lag bei3,7 Millionen Euro.

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VHV Holding AG, VHV-Platz 1, 30177 Hannover, Tel: +49.511.907-4807, Fax: +49.511.907-14807, www.vhv-gruppe.de

Matthias Sattler nach 42-jähriger Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand verabschiedet

Zum Jahresbeginn hat Christian Häsch (43) die Leitung des Zentralbereichs Vertrieb der Alte Leipziger Lebensversicherung a. G. übernommen. Zuvor hatte er den dezentralen Vertrieb der Lebensversicherung geleitet. In seiner neuen Funktion tritt er die Nachfolge von Matthias Sattler (66) an, der Ende 2024 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.

Als gelernter Sozialversicherungsfachangestellter mit anschließender Ausbildung zum Spezialisten für betriebliche Altersversorgung (bAV) und Weiterbildung zum Versicherungsfachwirt ist Christian Häsch bereits seit 1998 in der Versicherungsbranche tätig, seit 2001 im Vertrieb. Bevor er im Dezember 2014 zur Alte Leipziger Lebensversicherung kam, war er u. a. fast zehn Jahre als selbstständiger Versicherungsmakler tätig und hat dabei den Vertrieb auch aus der Maklerperspektive kennengelernt.

Bei der Alte Leipziger übernahm er 2017 die Leitung der Vertriebsdirektion Süd und 2022 zusätzlich die Bereichsleitung des dezentralen Vertriebs. Nebenberuflich engagiert sich Christian Häsch als Dozent an der Deutschen Versicherungsakademie (DVA). Darüber hinaus ist er als Prüfer an der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern tätig.

„Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und die Chance, den Vertrieb der Alte Leipziger Leben weiterzuentwickeln“, erklärt Christian Häsch. „Die Branche befindet sich mitten im Transformationsprozess und das Marktumfeld der Lebensversicherung ist herausfordernd. Neben dem Produktangebot ist es heute im Vertrieb wichtiger denn je, die Digitalisierung voranzutreiben und Serviceprozesse zu optimieren. Ich freue mich darauf, die Herausforderungen gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der ALH Gruppe anzupacken.“

„Es freut uns sehr, dass wir mit Christian Häsch einen erfahrenen Vertriebsspezialisten und geschätzten Kollegen für die Leitung unseres Leben Vertriebs gewinnen konnten. Dank seiner langjährigen Tätigkeit im Team von Matthias Sattler ist er eng mit unserem Haus und unserem Geschäft vertraut und somit bestens auf die neuen Aufgaben vorbereitet“, so Frank Kettnaker, Vertriebsvorstand der ALH Gruppe.

„Wir bedanken uns von Herzen bei Matthias Sattler für seine langjährige Treue und herausragende Arbeit. Als traditioneller Maklerversicherer haben wir in den vergangenen Jahren erfolgreich auf die umfangreichen Veränderungen im Markt reagiert und dabei die Bedürfnisse unserer Geschäftspartner stets in den Mittelpunkt unseres Handelns gestellt. Wir freuen uns darauf, unseren Leben Vertrieb gemeinsam mit Christian Häsch weiterzuentwickeln, um unseren Kunden und Geschäftspartnern den bestmöglichen Service und die passenden Angebote zu bieten.“

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Alte Leipziger, Alte Leipziger ­ Platz 1, D­-61440 Oberursel, Tel.: 06171 / 66­00, Fax: 06171 / 24434, www.hallesche.de , www.alte­-leipziger.de

Professor Matthias Beenken unterstützt die Kuratoriumsarbeit

Im Jahre 2024 ist das Defino-Kuratorium weiter gewachsen. Der Kreis der Fördermitglieder wuchs um sechs auf nun 24. Neu im Kuratorium sind die Allcura Versicherung, der BGV Badische Versicherungen, Netfonds, OVB, PrismaLife und Thinksurance. Damit gehören jetzt zwölf Versicherer, sechs Vertriebe und Pools, je zwei Banken und Softwarehäuser sowie je ein Qualifizierer und ein Wirtschaftsprüfungskonzern zum Kreis der Defino-Unterstützer.

Mit dem renommierten Dortmunder Versicherungswirtschaftler Prof. Dr. Matthias Beenken ist nun auch der vierte namhafte Wissenschaftler der Riege der zwölf persönlichen Mitglieder beigetreten. „Die bisherigen Standards sind eine notwendige, aber noch keine hinreichende Bedingung für eine gute Beratungsqualität. Ich möchte eine Weiterführung der begonnenen Normungsarbeit mit dem Ziel eines Branchen-Konsenses über Prozess-Schritte für eine gute Beratung unterstützen“, begründet Beenken seine Mitarbeit.

Auf Initiative unter anderem des Defino-Kuratoriums und unter Federführung des Defino Instituts für Finanznorm wurden seit 2014 unter großer Beteiligung von Marktteilnehmern und Verbraucherschützern im Konsens vier Finanznormen erarbeitet:

  • die DIN 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“,
  • die DIN 77235 „Risiko- und Finanzanalyse für Selbstständige, Freiberufler und KMUs“,
  • die DIN 77223 „Risikoprofilierung für Privatanleger“
  • die DIN 77236, bestehend aus den Modulen „Nachhaltigkeitspräferenz-Abfrage“ und „Nachhaltigkeitsscoring für Anlageprodukte“.

Gemäß seiner Satzung berät das Kuratorium das DEFINO-Team bei der Identifikation wichtiger Themen für Standardisierungs- und Normungsverfahren, regt solche Verfahren an, unterstützt deren Vorbereitung und begleitet diese. Die Mitglieder des Kuratoriums machen die von DEFINO initiierten DIN-Normen und Standards bei Marktteilnehmern, im politischen Raum und in der breiten Verbraucher-Öffentlichkeit bekannt und unterstützen deren Verbreitung.

„Das zunehmende Interesse von Marktteilnehmern und branchennahen Persönlichkeiten an der Mitarbeit im Defino-Kuratorium ist ein starkes Signal und eine große Unterstützung der Arbeit des Defino-Instituts für Qualität und Effizienz steigernde und Vertrauen stiftende Branchenstandards“, kommentiert der Kuratoriumsvorsitzende Prof. Dr. Hans-Wilhelm Zeidler die Entwicklung. „Es ist bemerkenswert, wie viele Persönlichkeiten und wesentliche Player aus der Branche die inzwischen zehn Jahre alte Defino-Initiative für vernünftige Selbstregulierung anstelle überbordender Regulatorik aktiv in DIN-Ausschüssen und im Kuratorium begleiten.“

Über die DEFINO Institut für Finanznorm AG:

Vorrangiger Geschäftszweck der in Heidelberg ansässigen DEFINO Institut für Finanznorm AG ist die Zertifizierung von Personen, Unternehmen und Hilfsmitteln, die von DEFINO initiierte und andere wesentliche Standards und Normen für die Finanzbranche vollständig und verbindlich umsetzen, sowie von Unternehmen, die die vollständige Umsetzung dieser Standards und Normen unterstützen.

Zum Nutzen der mit Finanzberatung befassten Unternehmen, Berater und Vermittler sowie im Verbraucherinteresse initiiert und etabliert das DEFINO Institut allgemein gültige DIN-Standards und -Normen  zur nachhaltigen Verbesserung der Versicherungs- und/oder Finanzberatung. Das Unternehmen arbeitet dabei eng mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN), mit Wissenschaftlern, Verbraucherschutzorganisationen und Experten des Finanzdienstleistungsgewerbes zusammen.

Vorstände des DEFINO Instituts sind Dr. Klaus Möller und Mathias Grellert. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Dr.  Bernward Maasjost. Vorsitzender des DEFINO-Kuratoriums ist Prof. Dr. Hans-Wilhelm Zeidler.

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Defino Institut für Finanznorm AG, Kirschgartenstr. 52, 69126 Heidelberg, Tel: 06221 6732073, www.defino.de

Seit Jahresbeginn gelten für die Kranken- und Pflegeversicherung neue monatliche Rechengrößen. Die uniVersa hat die wichtigsten in einer aktualisierten Beratungshilfe zusammengefasst.

Die private Krankenversicherung (PKV) hat zum Jahreswechsel weiter an Attraktivität gewonnen: Zum einen stieg der durchschnittliche Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung auf ein neues Rekordhoch von bis zu 1.174 Euro pro Monat inklusive Pflegepflichtversicherung. Zum anderen profitieren PKV-Versicherte von einem höheren Arbeitgeberzuschuss. Alle wichtigen Werte für das Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrecht, die PKV-Berater stets griffbereit haben sollten, hat die uniVersa in einer übersichtlichen Beratungshilfe „KV-Rechengrößen 2025“ zusammengefasst. Beispielsweise wurden dort die aktuellen Jahresarbeitsentgelt- und Beitragsbemessungsgrenzen sowie die neuen Mindesteinnahmegrenzen, Beitragssätze, Bemessungsgrundlagen und Höchstbeiträge aufgenommen. Zu allen Rechengrößen gibt es hilfreiche Querverweise zu den jeweiligen Paragrafen des Sozialgesetzbuches, zu Vorjahreswerten sowie zu den einzelnen Rechenschritten.

Verantwortlich für den Inhalt

uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Zum wiederholten Mal waren die zulässigen Beschwerden über Vermittler beim Versicherungsombudsmann im letzten Jahr gering. Nur 153 Eingänge (2023: 138) weist der am 21.1.2024 vorgelegte Tätigkeitsbericht für 2024 aus.

„Wenn man bedenkt, dass Versicherungsvermittler jedes Jahr Millionen von Verträgen vermitteln und dazu beraten, sind 153 Beschwerden ein Klacks“, kommentiert der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) die Beschwerdezahl. „Diese Promillequote zeigt, dass unser Berufsstand mit seinen Kunden fair, transparent und verbraucherorientiert umgeht. Sie bestätigt uns auch in unserem Bemühen das Image der Versicherungsvermittler zu verbessern und demonstriert unsere Ehrbarkeit.“

Besonders im Hinblick auf die um rund 20 Prozent gestiegenen Beschwerden auf 21.548 (2024: 18.037) zeigen die Beanstandungen gegenüber Versicherungsvermittlern ebenfalls ein sehr gutes Bild des Berufsstands. Nicht zuletzt macht die geringe Beschwerdezahl deutlich, dass alle Pläne Provisionsverbote oder -deckeln einzuführen völlig absurd sind.

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Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), Kekuléstraße 12, D­-53115 Bonn, Tel: 0228/22805­0, Fax: 0228/22805­50, www.bvk.de

Tim Groothedde (46) hat zum Januar 2025 die Position des Vertriebsdirektors Makler Leben bei der Württembergischen Vertriebspartner GmbH (WVVP) übernommen. In dieser Funktion wird er den Maklervertrieb im Bereich Leben strategisch und operativ weiterentwickeln. Er tritt die Nachfolge von Frank Finkbeiner (59) an.

Mit über 20 Jahren Erfahrung in leitenden Vertriebspositionen der Finanz- und Versicherungsbranche bringt Tim Groothedde umfassendes Fachwissen und strategische Kompetenz mit. Zuletzt leitete er seit Mai 2022 die Vertriebsdirektion Pools und Finanzvertriebe Leben bei der ERGO Group AG. Zuvor hatte er Führungspositionen bei Swiss Life Deutschland und der Deutschen Bank inne. Seine Schwerpunkte liegen in der Vertriebssteuerung für Third Party Sales, der Strategieentwicklung und im Distributor Management.

Eric Sauerborn, Geschäftsführer der WVVP und verantwortlich für den Banken- und Maklervertrieb Vorsorge: „Mit Tim Groothedde haben wir eine starke Führungspersönlichkeit gewonnen, die mit ihrem modernen, empathischen Führungsstil und ihrer strategischen Weitsicht unseren Maklervertrieb Leben nachhaltig stärken und weiterentwickeln wird. Ich bin überzeugt, dass er entscheidende Impulse setzen wird, um unsere Wachstumsziele zu erreichen. Für seinen Start bei der WVVP wünsche ich ihm viel Erfolg und gutes Gelingen.“

Die W&W-Gruppe

1999 aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, entwickelt und vermittelt die W&W-Gruppe heute die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Sie verbindet die Geschäftsfelder Wohnen und Versichern mit den digitalen Initiativen und Marken des Konzerns wie Adam Riese und bietet auf diese Weise Kundinnen und Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihnen passt. Dabei setzt die W&W-Gruppe auf den Omnikanalvertrieb, der von eigenen Außendiensten über Kooperations- und Partnervertriebe sowie Makleraktivitäten bis hin zu digitalen Initiativen reicht. Für den börsennotierten Konzern mit Sitz in Kornwestheim arbeiten derzeit rund 13.000 Menschen im Innen- und Außendienst.

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Wüstenrot & Württembergische AG, Gutenbergstraße 30, D-70176 Stuttgart, Telefon: +49 711 662 – 0, www.ww-ag.com

Neue Unternehmensbereiche “Zentraler Vertrieb” und “Beratungsnetzwerk”

Die Finanzberatungsgruppe Plansecur hat die Unterstützung für ihre Beraterinnen und Berater durch eine ganze Reihe organisatorischer und personeller Veränderungen optimiert. Hierzu wurden die beiden neuen Unternehmensbereiche “Zentraler Vertrieb” und “Beratungsnetzwerk” aus der Taufe gehoben. Die Leitung Zentraler Vertrieb übernimmt der langjährige Plansecur-Manager Volker Britt; die Leitung des Beratungsnetzwerks obliegt Wolfgang Stolz, der dem Unternehmen ebenfalls schon lange angehört.

Zum Bereich von Volker Britt gehören die Aufgaben Vertriebsunterstützung, -controlling und -service, Akademie und zentraler Kundenservice einschließlich Kundenberatungszentrum. Wolfgang Stolz kümmert sich in seiner neuen Rolle um die Gewinnung neuer Beraterinnen und Berater, die Entwicklung der Beraterschaft, die Teamleiterinnen und Teamleiter, den Handelsvertretervertragsservice sowie das Veranstaltungsmanagement. Beide Bereiche arbeiten in vielfältiger Weise Hand in Hand mit dem gemeinsamen Ziel, die selbstständigen Beraterinnen und Berater umfangreicher und zielgerichteter als zuvor zu unterstützen, teilt Plansecur mit.

Geschäftsführer Heiko Hauser freut sich: “Die Neuorganisation stellt einen wichtigen Schritt für Plansecur dar, weil wir damit die Vertriebsunterstützung für die Beraterinnen und Berater deutlich ausweiten. So tragen wir den weiterhin steigenden fachlichen und regulatorischen Anforderungen an Finanzberaterinnen und -berater Rechnung. Zudem stellt die Digitalisierung immer neue Herausforderungen an die Beraterschaft. Vor diesem Hintergrund leisten die Kolleginnen und Kollegen in der ServiceZentrale in der neuen Formation eine noch gezieltere und umfassendere Unterstützung für die Beraterinnen und Berater, damit diese ihre Kundinnen und Kunden bei jeder Fragestellung bestens beraten können.”

Volker Britt als neuer Leiter des Bereichs Zentraler Vertrieb erläutert: “Wir verknüpfen die Expertise in den verschiedenen Beratungssparten mit einem vertrieblichen Fokus, wie es dem Bedarf der Beraterinnen und Berater bei ihren Kundengesprächen entspricht. Dazu gehören beispielsweise fachbezogene Vertriebstrainings, die Entwicklung von Marketing- und Vertriebsplänen sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement. “Hierunter fällt auch die Bereitstellung von Beratungsunterlagen und Werbematerial. Denn je umfassender die Beraterinnen und Berater die verschiedenen Produktsparten kennen und je besser sie ausgestattet sind, desto leichter und zielgerichteter können sie bestehende und neue Kundinnen und Kunden ansprechen und individuell beraten.”

“Selbstständig, aber nicht allein – nach diesem Motto kümmern wir uns um die Bedürfnisse unserer Beraterinnen und Berater in den verschiedenen Phasen ihres Berufslebens”, bringt Wolfgang Stolz seine Aufgabe als Leiter des neuen Bereichs Beratungsnetzwerk auf den Punkt. Er erläutert: “Wer als Beraterin oder Berater zu Plansecur stößt, besitzt in der Regel zwar schon eine ausgesprochen hohe Expertise in der Finanzwelt, aber der Wechsel in die Selbstständigkeit ist eben doch mit dem berühmten Sprung ins kalte Wasser vergleichbar. In dieser wie auch in allen anschließenden Lebensphasen ist es hilfreich, wenn man nicht nur fachliche Hilfe an seiner Seite weiß, sondern auch eine starke menschliche Unterstützung erfährt. In einer immer digitaleren Welt kommt dem Zwischenmenschlichen ein besonders hoher Stellenwert zu.”

Plansecur ist eine konzernunabhängige Unternehmensgruppe für Finanzplanung, die großen Wert auf ethische Grundsätze und jahrzehntelange Kundenbindung legt. Rund 180 selbstständige Finanzprofis beraten die Kundschaft ganzheitlich in allen Finanzbelangen (Absicherung, Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Immobilien). Sie sind mehrheitlich am Unternehmen beteiligt und unterliegen keinen Absatz- oder Produktvorgaben. Plansecur hat ein ausgeprägtes soziales Engagement und neben mehreren Stiftungen auch das “Vordenker Forum” gegründet, das Menschen auszeichnet, die maßgeblich an der Zukunft unserer Gesellschaft mitwirken.

Verantwortlich für den Inhalt:

Plansecur, Druseltalstraße 150, 34131 Kassel, Tel. +49 (0) 561-9355-0, www.plansecur.de

Kurz vor Weihnachten wartete die britische Finanzaufsicht FCA mit verstörenden Zahlen bzw. Studienergebnissen auf:

Aktuelle Untersuchungen der FCA zeigen, dass junge Anleger wichtige Anlageentscheidungen innerhalb von Stunden treffen, anstatt sich die Zeit zu nehmen, um zu prüfen, ob das Produkt langfristig das Richtige für sie ist. Die Umfrage, an der jüngst 2.000 britische Anlegerinnen und Anleger im Alter von 18 bis 40 Jahren teilnahmen, ergab, dass zwei Drittel (66 %) ihre Anlageentscheidungen in weniger als einem Tag treffen, wobei sich jeder Siebte (14 %) in weniger als 60 Minuten zum Kauf entschließt. Weitere Ergebnisse bzw. Eckdaten laut FCA:  ++ Ein Viertel der jungen Anleger gibt zu, dass sie Anlageentscheidungen impulsiv treffen, um mit den aktuellen Trends Schritt zu halten  ++ 550 Pfund beträgt der durchschnittliche Betrag, den man für ‘gehypte Anlageprodukte’ wie z. B. Kryptowährungen ausgibt.

Die Studie zeige, so die FCA “starke Parallelen zwischen impulsgesteuerten Investitionsentscheidungen und dem Kauf von viralen Alltagsprodukten” wie bspw. Heißluftfritteusen, Smartwatches und Energydrinks. Auch die Angst, etwas zu verpassen (‘Fear of Missing Out’/FOMO), spielt eine große Rolle. Über die Hälfte (51 %) der jungen Anleger (18–40) investieren aufgrund von ‘FOMO’ mehr Geld als ursprünglich geplant. Dieses Verhalten führe häufig dazu, dass riskantere Finanzentscheidungen getroffen werden. Zudem haben Social-Media-Plattformen entsprechenden Einfluss: 85 % der jungen Anleger gaben an, dass Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube einen großen Einfluss auf ihre Anlageentscheidungen haben. Und 43 % nutzen diese Plattformen als ihr wichtigstes Recherchetool.

Nicht überraschend ist die ‘Investment-Reue’ anschließend sehr groß: Geschlagene 40 % bzw. zwei von fünf Anlegern bereuen den Kauf eines gehypten Anlageprodukts. Eine derartige inakzeptable Quote ist wahrlich kein Ruhmesblatt für ein Land, das von Verbraucherschützern permanent für die angeblichen Segnungen des Provisionsverbots gelobhudelt wird. Ein Grund für derart indiskutable Zufriedenheitsquoten bei Investments dürfte nicht zuletzt darin liegen, dass diese jüngeren Anleger in der Regel Selbstentscheider sind, oftmals unfreiwillige. In ihren Tipps als Schlussfolgerungen aus den verheerenden Studienzahlen verweist die FCA auf “5 wichtige Fragen, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie investieren”. Dabei kommt die Frage “Sollte ich mir eine Finanzberatung holen?” erst an 5. bzw. letzter Stelle.

Aber selbst wenn jüngere Investoren zu solchen Überlegungen kommen, sind die Upfront-Kosten eine hohe Hürde, gerade für Jüngere: Der Stundensatz für Investmentberater variiert im Vereinigten Königreich nach offiziellen Angaben zwischen 75 Pfund und 350 Pfund pro Stunde, wobei der Durchschnittssatz bei 150 Pfund pro Stunde liegt. 150 Pfund entsprechen ca. 180 €. Für eine rudimentäre Beratung und Abwicklung sind 2–3 Stunden als Minimum anzusetzen aufgrund der diversen Explorations- und Aufklärungspflichten gerade bei neuartigen und ‘modischen’ Produkten wie Kryptoassets und NFT-Token etc. Somit wäre man schnell bei über 500 € Upfront-Kosten, Vergütungsmischformen mal außen vor gelassen. Wenn Jugendliche bzw. junge Erwachsene ohnehin bei solchen Anlässen durchschnittlich 550 Pfund ausgeben, wie die aktuelle Studie festgestellt hat, wird klar, dass derartige Beratungs-Szenarien vollkommen unrealistisch sind. Nicht umsonst versteckt die FCA ihren Hinweis, Berater zu Rate zu ziehen, ganz am Ende ihrer Tipps. Und nicht umsonst haben sich in UK und auch in den Niederlanden längst hohe Mindestanlageschwellen etabliert (vgl. ‘k-mi’ 10/23).

‘k-mi’-Fazit: Die ohnehin unplausiblen Behauptungen von Verbraucherschützern und linken Politik-Aktivisten, dass ‘keine Beratung besser sei als schlechte Beratung’, wobei mit letzterer die Provisionsberatung gemeint ist (vgl. ‘k-mi’ 11/24), erhalten weiteren Gegenwind. Stundensätze von 180 € für eine Finanzberatung kann sehr gut investiertes Geld sein, wenn eine adäquate Gegenleistung erfolgt und die Anlagebeträge entsprechend hoch sind. Durch das Provisionsverbot wurde aber in England und auch in den Niederlanden ein niederschwelliges Angebot für Finanzberatung faktisch eliminiert. Die Früchte erntet man nun dort, z. B. in Form einer hohen Investment-Reue-Quote von 40 %.

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kapital-markt intern Verlag GmbH, Grafenberger Allee 337a, 40235 Düsseldorf, Tel: +49(0)211 6698-199, www.kapital-markt-intern.de

Der auf Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen für Versicherungsvermittler spezialisierte Versicherer CGPA Europe (www.vermittlerdeckung.de) integriert Leistungserweiterungen in das „All Risk Michaelis Cover“, das gemeinsam mit der Kanzlei Michaelis entwickelt wurde. Die neuen Bedingungen gelten ab sofort und durch die Update-Klausel automatisch für alle Bestandskunden.

Hervorzuheben sind die Erweiterungen im Bereich der bAV-Vermittlung (hier ist die Einschränkung auf rückgedeckte Modelle entfallen) sowie die Tatsache, dass die Vorversicherungs-Garantie nunmehr für alle Erlaubnisbereiche gilt. Ein Wechsel der eigenen Berufshaftpflichtversicherung stellt somit generell kein Risiko mehr dar. Auch auf die hohe Nachfrage hinsichtlich der Vermittlung von Vermögensverwaltungsverträgen habe man reagiert, so Christian Henseler, Geschäftsführer der CGPA Europe Underwriting GmbH. Dies ist nun unter dem Baustein „Sonstige Finanzdienstleistungen“ mitversichert. Ebenso wurde die inkludierte Betriebshaftpflichtversicherung verbessert. Neu hinzugekommen sind hier der Verlust von beruflich genutzten Schlüsseln und die Job Bike-Klausel.

„Das „All Risk Michaelis Cover“ kam im Januar 2022 auf den Markt und hat sofort die Vermittler*innen und Pools gleichermaßen begeistert.“, so Christian Henseler. „Wichtige Produktmerkmale wie zum Beispiel die Klarstellung des Versicherungsschutzes bei nicht vorhandener Beratungsdokumentation, die Best-Leistungs-Klausel oder der Verzicht auf eine Quotelung bei grob fahrlässiger Obliegenheitsverletzung gab es bis dahin in der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Versicherungsmakler/innen am freien Markt nicht.“  Verbessert wurden in diesem Zuge auch die Tarife SAFE und COMPLETE. Neben der Produktentwicklung kooperiert CGPA auch in der Schadenbearbeitung sehr eng mit der Kanzlei Michaelis. Dabei umfasst der Versicherungsschutz auch die Unterstützung durch die Fachanwälte der Kanzlei, wenn der Schadenfall noch gar nicht eingetreten ist.

VSH-ONLINE-Rechner und Bedingungen

Die Prämien zum All Risk Michaelis Cover sowie den anderen Tarifen können leicht verständlich im VSH-Online-Rechner unter https://www.vermittlerdeckung.de/online-rechner/  berechnet werden. Selbstverständlich sind auch die Versicherungsbedingungen hinterlegt.

ÜBER DIE CGPA EUROPE

CGPA Europe S.A. ist spezialisiert auf die Absicherung von Versicherungsvermittlern im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Die deutsche Niederlassung des europaweit tätigen VSH-Versicherers (Hauptsitz der CGPA-Gruppe: Paris, Frankreich) hat ihren Sitz in München. Neben Deutschland ist CGPA in Frankreich, Belgien, England, Irland, Luxemburg, Spanien und Italien tätig und gilt als einer der führenden Versicherer in Europa im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Versicherungsvermittler. Die CGPA in Frankreich ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und beschäftigt sich seit nunmehr 94 Jahren ausschließlich mit der Berufshaftpflichtversicherung für Versicherungsvermittler. Mit einer Solvabilitätsquote von über 459 Prozent der gesetzlichen Anforderungen ist CGPA Europe ein Garant für finanzielle Sicherheit. CGPA ist seit 1930 spezialisiert auf die Absicherung von Versicherungsvermittlern im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Die deutsche Niederlassung des europaweit tätigen VSH-Versicherers (Hauptsitz der CGPA-Gruppe: Paris, Frankreich) hat ihren Sitz in München. Neben Deutschland ist CGPA in Frankreich, Belgien, England, Irland, Luxemburg, Spanien und Italien tätig und gilt als einer der führenden Versicherer in Europa im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Versicherungsvermittler. Die CGPA in Frankreich ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und beschäftigt sich seit nunmehr 95 Jahren ausschließlich mit der Berufshaftpflichtversicherung für Versicherungsvermittler. Mit einer Solvabilitätsquote von über 459 Prozent der gesetzlichen Anforderungen ist CGPA Europe ein Garant für finanzielle Sicherheit.

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CGPA Europe Underwriting GmbH, Hohenzollernstraße 69, 80796 München, Tel: +49 (0) 89 1894 166 65, www.vermittlerdeckung.de

Funk hat Johann Ulferts (40) zum weiteren Geschäftsführer der Funk-Tochterfirma Funk Hospital-Versicherungsmakler GmbH ernannt.

Er hat diese Funktion seit dem 1. Januar 2025 übernommen und wird die bundesweite vertriebliche Entwicklung des Spezialmaklers für das Heilwesen intensivieren und vorantreiben sowie den Standort der Funk Hospital-Versicherungsmakler GmbH in Hamburg leiten.

Johann Ulferts war bereits in den Jahren 2013 bis 2021 für die Funk Hospital-Versicherungsmakler GmbH tätig. Im Juli 2021 wechselte der Volljurist in den neu geschaffenen Bereich KAD Financial Lines und baute diesen erfolgreich mit auf. Zum 1. Januar 2024 kehrte er dann wieder in die Funk Hospital-Versicherungsmakler GmbH zurück, um einen kontinuierlichen Übergang zu gewährleisten. Hier übernahm er – zunächst als Geschäftsleitungsmitglied – die Leitung des Standortes der Funk Hospital-Versicherungsmakler GmbH in Hamburg.

„Mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner besonderen Expertise und seinem ausgeprägten Sinn für Kundenbedürfnisse wird Johann Ulferts als neues Mitglied der Geschäftsführung der Funk Hospital-Versicherungsmakler GmbH ihr organisches Wachstum aus eigener Kraft entlang der Bedürfnisse der Kunden unterstützen und die Weiterentwicklung unseres Spezialmaklers für den Bereich Gesundheit & Soziales vorantreiben“, sagt Bernhard C. Schwanke, Geschäftsführender Gesellschafter der Funk Gruppe GmbH. „Wir freuen uns, ihn als wichtige Ergänzung in unserem Geschäftsführungsteam begrüßen zu dürfen.“

Die Geschäftsführung der Funk Hospital-Versicherungsmakler GmbH besteht damit aus Dr. Alexander Klein, Dario Koch, Mathias Lenschow, Bernhard C. Schwanke und Johann Ulferts.

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Funk Gruppe GmbH, Internationaler Versicherungsmakler und Risk Consultant, Valentinskamp 20, 20354 Hamburg, Tel: +49 40 35914-0,Fax +49 40 35914-407, www.funk-gruppe.de

Die MMM-Messe der Fonds Finanz öffnet am 18. März 2025 im MOC München erneut ihre Türen.

Die Fachmesse richtet sich an Versicherungs- und Finanzdienstleister sowie alle Brancheninteressierten. Neben über 150 Ausstellern erwartet die Besucher ein umfangreiches Vortrags- und Workshop-Programm, darunter der Top-Manager Dr. Herbert Diess und der bekannte Wirtschaftsjournalist Markus Koch als Star-Redner. Weitere Informationen und die Anmeldung zur kostenfreien Messeteilnahme sind unter www.mmm-messe.de abrufbar.

Die MMM-Messe zählt zu den wichtigsten Fachveranstaltungen des Finanz- und Versicherungswesens und steht allen Maklern sowie denjenigen, die sich für den Vermittlerberuf interessieren, offen. Die Teilnehmenden können sich in rund 100 Fachvorträgen und Workshops, viele davon IDD-zertifiziert, über aktuelle Branchentrends, neue Produkte und zukunftsweisende Entwicklungen informieren.

Besondere Höhepunkte der MMM-Messe sind die Vorträge der diesjährigen Star-Redner: Dr. Herbert Diess ist ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG und Mitglied des Aufsichtsrats der Infineon Technologies AG. In seinem Vortrag teilt der Top-Manager seine Erfahrungen aus Jahrzehnten in Entscheidungspositionen in führenden deutschen Wirtschaftsunternehmen und gibt einen Ausblick auf wichtige Zukunftsthemen wie die Elektromobilität. Markus Koch ist ein renommierter Wirtschaftsjournalist und Finanzmarktexperte. Als Star-Redner gewährt er Einblick in seine journalistische Tätigkeit, u.a. in New York, und lässt die Besucher an seiner Expertise in Sachen Kapitalmarkt und Börse teilhaben.

Neben interessanten Fachvorträgen und Workshops bietet die MMM-Messe außerdem den idealen Rahmen, um sich mit Dienstleistern, Maklerkollegen und anderen Branchenvertretern auszutauschen und zu vernetzen. Rund 150 Aussteller sind mit ihren Maklerbetreuern vertreten, um neue Produkte und Lösungen zu präsentieren und die Fragen der Vermittler persönlich zu beantworten.

Norbert Porazik, Geschäftsführer der Fonds Finanz, freut sich auf zahlreiche Fachbesucher und erklärt: „Die MMM-Messe ist der perfekte Ort, um sich mit Branchenvertretern auszutauschen, sein Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und viele Impulse mitzunehmen. Die Fachmesse bietet ausgezeichnete Networking-Möglichkeiten, da sie Besucher, Aussteller und das Fonds Finanz Team an nur einem Tag zusammenzubringt. Wir freuen uns darauf, alle in Deutschland tätigen Finanzdienstleister, egal ob an Fonds Finanz angeschlossen oder nicht, begrüßen zu dürfen.”

Die MMM-Messe findet am 18. März 2025 von 09.00 bis 18.00 Uhr im MOC München statt. Zum Ausklang des Tages sind alle Besucher eingeladen, auf der kostenfreien Messeparty im Münchner Club P1 dabei zu sein.

Weitere Informationen sowie die kostenfreie Messeanmeldung gibt es unter www.mmm-messe.de.

Die Hauptstadtmesse in Berlin wird 2025 nicht stattfinden. Aufgrund der Beschränkungen des Veranstaltungsortes und der limitierten Besucherzahl kann die Messe nicht in der erforderlichen Größe durchgeführt werden.

Verantwortlich für den Inhalt:

Fonds Finanz Maklerservice GmbH, Riesstraße 25, 80992 München, Tel: +49 (0)89 15 88 15-380, www.fondsfinanz.de

Branchen-Experte wird CFO beim Frankfurter Versicherungsmakler-Verbund

Die Ende 2024 entstandene Ascendia Gruppe erhält nach Anschluss des Münsteraner Maklerpools [pma:] und des Regensburger Maklerdienstleisters STATUS GmbH nun auch personelle Verstärkung. Dr. Ernesto Knein wird Chief Financial Officer (CFO) – und neben Ascendia-Gründer Florian Brokamp – zweiter Geschäftsführer beim Frankfurter Verbund für Versicherungsmakler, -vertriebe, -verbünde und Assekuradeure mit Fokus vor allem auf Privatkunden.

Eine zehnjährige enge Freundschaft verbindet Florian Brokamp mit Dr. Ernesto Knein, einschließlich eines fünfjährigen Ehrenamts und Vorstandsarbeit in einem Frankfurter Tennisclub. Ascendia-CEO Florian Brokamp sagt: „Bei Ascendia wird Ernesto mit mir zusammen die Geschäftsführung der Holding bilden und als CFO vor allem alles rund um Zukäufe und deren Finanzierung verantworten. Ich freue mich, zusammen mit einem guten Freund die Ascendia Gruppe als Unternehmer weiter aufzubauen. Neben seinen menschlichen Qualitäten schätze ich seine fachliche Expertise im Maklermarkt und im Aufbau einer Maklergruppe. Auch wenn er bisher in einem anderen Segment unterwegs war, wird er sich rasch in den Privatkundenbereich einarbeiten. Er hat sich über Jahre in der Branche einen exzellenten Ruf erarbeitet und mit Kompetenz und Persönlichkeit überzeugt.”

Dr. Ernesto Knein, gebürtiger Kölner, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und promovierte an der RWTH Aachen im Bereich Unternehmertum. Nach Stationen in der Unternehmensberatung, wechselte er 2016 von der Boston Consulting Group in die Versicherungsbranche. Die letzten knapp neun Jahre baute Dr. Knein als einer von zwei Geschäftsführern die Aventus Maklergruppe auf, deren Fokus auf der Übernahme von klassischen Gewerbekundenmaklern liegt. Hier verantwortete er bereits über 30 Transaktionen und den Aufbau des zentralen Teams.

Über die Ascendia Gruppe

Die Frankfurter Ascendia Gruppe ist ein Verbund führender Versicherungsmakler und Finanzberater mit Fokus auf Privatkunden und Kleingewerbetreibende, die ihre Stärken vereinen und gemeinsam die Versicherungsbranche zum Nutzen ihrer Kunden gestalten. Gegründet Ende 2024 von Florian Brokamp, sollen in den nächsten Jahren die besten, langfristig orientierten Unternehmen zusammengebracht und gemeinsam weiter-entwickelt werden. Die Strategie der Ascendia Gruppe besteht darin, die regionale Präsenz der Vermittler vor Ort zu stärken, damit diese ihre Kunden weiterhin persönlich und so gut wie möglich betreuen können. Dafür werden zentrale Services angeboten, die den Fokus auf Kundenberatung und Vertrieb ermöglichen sowie die Beratungsqualität nochmals erhöhen. Die Identität der Vermittler soll bestmöglich beibehalten werden, wobei sich verschiedene Gruppenservices nach Bedarf ergänzen lassen. Die Ascendia Gruppe verbindet die Vorteile, in einem Gruppenverbund zu agieren mit der unternehmerischen Freiheit, die nur ein Unternehmer selbst versteht.

Verantwortlich für den Inhalt:

Ascendia Gruppe GmbH, Große Gallusstraße 16-18, 60312 Frankfurt, Tel: +49 69 667781 5029, www.ascendia-gruppe.de

Bessere Finanzausstattung für Unternehmen und höhere Arbeitgeberattraktivität als Antreiber

Die konstant hohe Nachfrage nach Konzepten im versicherungsfreien Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) verstetigt sich. Wie der Bundesverband pauschaldotierte Unterstützungskasse mitteilt, verzeichneten die Anbieter und Konzeptionäre der Branche  auch im Jahr 2024 wieder ein durchschnittliches Umsatzwachstum von knapp 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Verband schätzt die Zahl derjenigen Unternehmen, die in Deutschland, in den vergangenen zehn Jahren ein firmeneigenes Versorgungswerk eingerichtet haben, auf rund 10.000. Einige hundert U-Kassen befinden sich aktuell in der Umsetzung. Das gesamte Versorgungsvolumen liegt Hochrechnungen des Verbandes zufolge im mittleren zweistelligen Milliardenbereich. In Deutschland sind rund 200 Beratungsunternehmen mit etwa 1.000 angebundenen Beratern auf die Einrichtung von pauschaldotierten U-Kassen (pdUK) spezialisiert. Wesentliches Merkmal der pdUK ist, dass die bAV-Beiträge in erster Linie im Unternehmen investiert oder zur zwischenzeitlichen Vorhaltung von Liquidität kostengünstig am Kapitalmarkt geparkt werden, meist in Exchange Traded Funds (ETFs).

Mehr Unabhängigkeit von Bankfinanzierungen

Für die anhaltend hohe Resonanz auf Angebote zum Aufbau eigener, versicherungsunabhängiger Versorgungswerke nennt der Verbandsvorsitzende Manfred Baier zwei wesentliche Gründe:  Zum einen rüsten sich die Firmen durch die Innenfinanzierungseffekte der U-Kassen angesichts der allgemein trüben Wirtschaftslage für Krisensituationen. Baier: „Die pauschaldotierte U-Kasse ist ein attraktiver Weg zu mehr Unabhängigkeit von Banken mit zahlreichen positiven Begleiteffekten“. Zum anderen suchen die Unternehmen immer nach neuen Möglichkeiten, um sich an regionalen und umkämpften  Arbeitsmärkten als lukrativer Arbeitgeber zu positionieren.

Viele Vorteile auch für Arbeitnehmer

Die bAV-Durchdringung in den Belegschaften läge bei den Versorgungswerken im U-Kassenformat seit Jahren durchschnittlich bei über 80 Prozent. Alle Ansprüche aus U-Kassen sind durch den Pensionssicherungsverein gesetzlich abgesichert. Zudem erkennt der Gesetzgeber die pauschaldotierten Unterstützungskassen als soziale Einrichtungen an, mit entsprechenden steuerlichen Vergünstigungen. Da die Einrichtungs- und Verwaltungskosten der pdUK  im Vergleich zu versicherungsförmigen bAV-Durchführungswegen niedrig ausfallen, voll steuerabzugsfähig sind und sich die Beiträge für die Belegschaft vom ersten Euro an verzinsen, ist sie auch für Betriebe im Niedriglohnsektor geeignet. Daneben lassen sich auch in diesem bAV-Durchführungsweg alle Kombinationsmöglichkeiten mit Elementen der Nettolohnoptimierung umsetzen.

Rein arbeitgeberfinanzierte bAV-Modelle auf dem Vormarsch

Aufgrund der erheblichen betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Vorteile gingen immer mehr Unternehmen dazu über, rein arbeitgeberfinanzierte Versorgungseinrichtungen zu implementieren, so Baier. Im Durchschnitt würden die Unternehmen rund 60 Prozent als Arbeitgeberzulage leisten.

Dem neuen Jahr 2024 sieht Baier verhalten optimistisch entgegen. Die allgemeine Wirtschaftslage drückt zwar auf die Stimmung in den vielfach exportgetriebenen Unternehmen hierzulande. Aber umso stärker würden die Unternehmen auch die Dringlichkeit von Instrumenten wie die pauschaldotierte U-Kasse zur Krisenbewältigung und Stabilisierung ihres wirtschaftlichen Erfolgs erkennen.

Über den Bundesverband pauschaldotierte Unterstützungskassen e.V.

Der 2005 gegründete Bundesverband pauschaldotierte Unterstützungskassen mit Sitz in Nürnberg ist Interessenvertreter und Dienstleister für seine Mitglieder nach außen und innen. Dazu zählen im Sinne des Netzwerkens Kontaktanbahnungen und Kontaktpflege zwischen den verschiedenen Parteien, die Vermittlung von Informationen und die Durchführung von Veranstaltungen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und keine eigenwirtschaftlichen Zwecke und ist für alle Unterstützungskassen-Konzeptionäre offen.

Pauschaldotierte Unterstützungskassen dienen seit rund 150 Jahren als Instrument der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Ihr Wesen ist die Anlage der Altersvorsorgebeträge vornehmlich im Unternehmen des Arbeitgebers. Die pauschaldotierten U-Kassen genießen weitreichende steuerliche und wirtschaftliche Vorteile und die Zusagen sind durch den Pensionssicherungsverein PSV abgesichert. Vorstandsvorsitzender des Vereins ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Manfred Baier.

Verantwortlich für den Inhalt:

Bundesverband pauschaldotierte Unterstützungskassen e.V., Marthastraße 16 E, D-90482 Nürnberg, Tel.: 0911/37657-111, www.bv-pduk.de

Die Insolvenz der ELEMENT Insurance AG, eines der führenden digitalen Versicherer Deutschlands, stellt Vermittler und ihre Kunden vor zahlreiche Herausforderungen.

Als auf Vermittlerrecht spezialisierte Anwaltskanzlei möchten wir Sie über die wichtigsten Entwicklungen und rechtlichen Aspekte informieren, um Orientierung und Handlungsempfehlungen zu bieten.

  1. Allgemeines zur Insolvenz

1.1 Was ist der aktuelle Status des Insolvenzverfahrens? Am 8. Januar 2025 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über die ELEMENT Insurance AG eröffnet. Ziel ist die Sicherung des Vermögens und die Prüfung einer Übertragung der Verträge auf einen solventen Versicherer. Der endgültige Beschluss zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens steht noch aus. Bis dahin bleibt der vorläufige Insolvenzverwalter Friedemann Schade dafür verantwortlich, den Betrieb zu sichern.

1.2 Warum wurde der Insolvenzantrag gestellt? ELEMENT meldete am 20. Dezember 2024 eine Überschuldung, nachdem der wichtigste Rückversicherer sein Engagement beendet hatte. Dies führte zu erheblichen finanziellen Schwierigkeiten und einem Antrag der BaFin auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

1.3 Welche Versicherungsverträge sind betroffen? Betroffen sind Sach- und Unfallversicherungen wie Wohngebäude-, Unfall-, Fahrrad-, Haftpflicht- und Tierkrankenversicherungen. Lebensversicherungen sind nicht betroffen, da ELEMENT keine Lizenz für diese Bereiche hatte. Insbesondere Policen von Partnerunternehmen wie AutoProtect, asspario, Mailo und Panda, bei denen ELEMENT als Risikoträger auftritt, sind betroffen.

  1. Auswirkungen des vorläufigen Insolvenzverfahrens

2.1 Wie wirkt sich das vorläufige Insolvenzverfahren auf die Versicherungsverträge aus? Die Versicherungsverträge bleiben bestehen, jedoch sind Schadenzahlungen ausgesetzt. Während der Prüfung möglicher Bestandsübertragungen können Versicherungsnehmer keine neuen Ansprüche geltend machen.

2.2 Was passiert bei bereits gemeldeten Schäden? Gemeldete Schäden werden vom Insolvenzverwalter geprüft, aber erst nach Eröffnung des endgültigen Insolvenzverfahrens bearbeitet. Die Regulierung erfolgt, wenn über das Sicherungsvermögen eine Deckung sichergestellt ist. Versicherten steht ein vorrangiger Anspruch zu, aber eine anteilige Schadensregulierung ist wahrscheinlich.

2.3 Was ist die rechtliche Grundlage für das vorläufige Verfahren? Das vorläufige Insolvenzverfahren gemäß der Insolvenzordnung (InsO) dient dazu, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und Gläubigerinteressen zu wahren. Versicherer dürfen währenddessen keine neuen Verträge abschließen oder bestehende Verträge erweitern.

  1. Auswirkungen eines endgültigen Insolvenzverfahrens

3.1 Was ändert sich bei Eröffnung des endgültigen Insolvenzverfahrens? Nach §16 VVG enden alle Versicherungsverträge einen Monat nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens automatisch. Der Insolvenzverwalter wird die Gläubiger über Fristen und das Verfahren zur Anmeldung von Forderungen informieren. Kunden können anteilige Prämien zurückfordern. Noch ist nicht bekannt, ob und ggf. wann das endgültige Insolvenzverfahren eröffnet wird.

3.2 Welche Konsequenzen hat dies für Versicherungsmaklerinnen und -makler? Sie sollten sicherstellen, dass Sie ihre Kunden rechtzeitig über Alternativen informieren. Bei automatischem Vertragsende besteht die Gefahr, dass Kunden ohne Versicherungsschutz verbleiben. Im Raum steht in jedem Einzelfall die Überlegung, lieber eine Doppelversicherung zu haben, als am Ende keinen hinreichenden Versicherungsschutz. Die Dokumentation der Beratung wird zur Vermeidung von Haftungsrisiken dringend empfohlen.

3.3 Wie wirkt sich das Sicherungsvermögen aus? Das Sicherungsvermögen wird gemäß §315 VAG vorrangig für die Ansprüche der Versicherungsnehmer verwendet. Falls es nicht ausreicht, erfolgt eine nur quotale Schadensregulierung. Sie sollten betroffene Kunden auf diese Unsicherheit hinweisen.

3.4 Ist eine fristlose Kündigung sinnvoll? Eine fristlose Kündigung der betroffenen Verträge kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein, ist jedoch nicht immer die beste Lösung. Die Insolvenz allein gibt kein Sonderkündigungsrecht. Sie sollten folgende Aspekte beachten:

  • Prüfung der Alternativen: Kunden sollten vor einer Kündigung eine Ersatzversicherung abgeschlossen haben, um Versicherungslücken zu vermeiden. Doppelversicherungen sind fehlendem Versicherungsschutz klar vorzuziehen.
  • Kündigungsrechte: Bei Tarifen mit täglichem Kündigungsrecht (z. B. einigen Asspario-Policen) kann eine fristlose Kündigung in Betracht gezogen werden.
  • Einzelfallentscheidung: Fristlose Kündigungen sollten individuell geprüft und nur bei unzureichendem Schutz des bestehenden Vertrags erwogen werden. Sie sollten alle Beratungsschritte dokumentieren.
  1. Empfehlungen der BaFin

4.1 Welche Empfehlungen gibt die BaFin? Die BaFin fordert Versicherungsmakler auf, betroffene Kunden aktiv zu informieren. Kunden sollen ihre Vertragsunterlagen prüfen und bei Bedarf Alternativen suchen. Wichtige Policen wie Haftpflicht- oder Wohngebäudeversicherungen sollten umgehend ersetzt werden. Makler sollten sicherstellen, dass Kunden eine vorläufige Deckungszusage erhalten.

4.2 Welche Rolle spielt die BaFin im Verfahren? Die BaFin überwacht das Insolvenzverfahren in Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter. Sie prüft Möglichkeiten zur Bestandsübertragung auf solvente Versicherer. Die BaFin betont, dass Kundenansprüche vorrangig behandelt werden. Nähere Informationen finden Sie dazu auf der Webseite der BaFin: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Versicherung/QuA_ELEMENT/Element_node.html

  1. Dynamik des Geschehens

5.1 Warum ist schnelle Reaktion wichtig? Die Insolvenz von ELEMENT hat weitreichende Konsequenzen für Kunden und Makler. Die Unsicherheit über die Zukunft des Unternehmens erfordert proaktives Handeln. Verzögerungen können dazu führen, dass Kunden ohne Versicherungsschutz bleiben.

5.2 Welche Entwicklungen sind zu erwarten? Sollte die Übertragung der Bestände scheitern, endet der Versicherungsschutz automatisch. Kunden müssen neue Versicherungen abschließen. Makler sollten auf eine dynamische Entwicklung vorbereitet sein und rechtzeitig mit Kunden kommunizieren.

  1. Empfehlungen für Makler

6.1 Wie sollten Makler mit der Situation umgehen?

  • Vertragsprüfung: Identifizieren Sie betroffene Policen in Ihrem Bestand.
  • Beratung: Bieten Sie Ihren Kunden zeitnah Alternativen an und dokumentieren Sie die Beratung umfassend.
  • Vorläufige Deckung: Organisieren Sie eine vorläufige Deckungszusage bei alternativen Anbietern.

6.2 Wie können Haftungsrisiken vermieden werden? Dokumentieren Sie alle Schritte der Beratung und Kommunikation mit den Kunden. Klären Sie die Risiken und stellen Sie sicher, dass Kunden rechtzeitig auf Alternativen hingewiesen werden.

6.3 Welche rechtlichen Hinweise sollten Makler beachten? Makler sind verpflichtet, ihre Kunden über die Einschränkungen des Versicherungsschutzes zu informieren. Die unterlassene Aufklärung kann zu Haftungsansprüchen führen. Regelmäßige Updates zur Entwicklung des Insolvenzverfahrens sind empfehlenswert.

Fachanwalt für Versicherungsrecht Norman Wirth: „Die Insolvenz der Element Versicherung AG ist nicht nur eine erhebliche Herausforderung für alle Betroffenen, sondern auch eine Gelegenheit, Kompetenz und Professionalität unter Beweis zu stellen. Proaktive Kommunikation, umfassende Beratung und rechtssichere Dokumentation sind essenziell, um das Vertrauen der Kunden zu bewahren und Haftungsrisiken zu minimieren. Viel Erfolg dabei!“

Diese und regelmäßig aktualisierte Informationen zu diesem konkreten Thema finden Sie auf https://wirth-rae.de/ratgeber/insolvenz-der-element-versicherung-ag/ .

Über Wirth-Rechtsanwälte

Seit 1998 vertrauen anspruchsvolle Mandanten in Rechtsfragen auf die Kompetenz der bundesweit tätigen Kanzlei Wirth-Rechtsanwälte. Die in der Kanzlei tätigen Anwälte haben sich insbesondere auf das Versicherungs-, Vertriebs- und Bank- und Kapitalmarktrecht sowie gewerblichen Rechtschutz und Datenschutz spezialisiert.

Verantwortlich für den Inhalt:

Wirth­ Rechtsanwälte, Carmerstr. 8, D­-10623 Berlin, Tel: 030 ­ 319 805 44 0, Fax: 030 ­ 319 805 44 1, www.wirth-­rechtsanwaelte.com

Geschäftsführer der FinanzAdmin wird Vorstand bei Konzernmutter

Würdigung für stetig steigenden Anteil am Konzernergebnis

Weichenstellung durch länderübergreifende Konzernsteuerung

Die FondsKonzept AG hat ihren Vorstand erweitert. So ist zum Jahresbeginn Reinhard Magg, Geschäftsführer der österreichischen Tochtergesellschaft FinanzAdmin Wertpapierdienstleistungen GmbH (FinanzAdmin), in das Gremium der Konzernmuttergesellschaft FondsKonzept AG berufen worden.

Reinhard Magg (41) gehört der FinanzAdmin seit 2016 an, zunächst in der Position des Vertriebsleiters für Gesamtösterreich und seit 2018 als Mitglied der Geschäftsführung. Mit der Gründung der Vers-Admin Agentur GmbH und Vers-Admin M. GmbH im Jahr 2019 übernahm er auch hier die Geschäftsführung und ist seitdem für den Auf- und Ausbau der beiden Tochterunternehmen im Versicherungsgeschäft verantwortlich.

Der gebürtige Steirer ist ausgebildeter gewerblicher Vermögensberater und Versicherungsagent und seit dem Jahr 2005 in leitenden Positionen im Vertrieb und Service von Finanzdienstleistern aktiv. Er gehört als kooptiertes Ausschussmitglied der Fachgruppe „Finanzdienstleister“ der Wirtschaftskammer Steiermark an und sitzt im Vorstand des Branchenverbandes AFPA, der Interessenvertretung für selbstständige Versicherungsvermittler und Finanzberater in Österreich. Bei der FinanzAdmin trägt Magg gemeinsam mit seinem Team die Verantwortung für die volldigitale Administration der angeschlossenen Kooperationspartner.

Die FinanzAdmin Wertpapierdienstleistungen GmbH gehört innerhalb des FondsKonzept Konzerns mit einem administrierten Fondsvolumen von 1,97 Mrd. Euro (inklusive der konzessionierten Partner) und 376 angeschlossenen Beratern (jeweils zum 31. Dezember 2024) im Haftungsdach zu den wachstumsstärksten Tochtergesellschaften.

Hierzu Hans-Jürgen Bretzke, Vorsitzender des Vorstands der FondsKonzept AG: „Wir freuen uns, Reinhard Magg als neues Vorstandsmitglied begrüßen zu dürfen. Zusammen mit seinem Team und dem mittlerweile pensionierten Geschäftsführer Michael Veit hat er die FinanzAdmin zu einem der führenden Unternehmen für volldigitale Wertpapier- und Versicherungsdienstleistungen in Österreich ausgebaut. Die Aufnahme in den Gesamtvorstand der AG ist vor dem Hintergrund des stetig steigenden Anteils am Konzernergebnis nur konsequent.“

Neben Hans-Jürgen Bretzke und Reinhard Magg gehören weiterhin Heike Angele, Alexander Lehmann und Christian Sosnowski dem Gremium an. Die Erweiterung des Vorstands stellt die strategische Konzernsteuerung auf eine breitere, länderübergreifende Basis.

Über die FondsKonzept AG:

Die heutige FondsKonzept AG wurde im Jahr 2000 als FondsKonzept Service GmbH ins Handelsregister eingetragen und versteht sich als unabhängiger Maklerverbund und integrierter Dienstleister für freie Makler, Vertriebe, Vermögensverwalter, Banken, Versicherungen und Haftungsdächer. Schwerpunkt ist die Administration aller Geschäftsfälle in den Bereichen Investmentfonds, Versicherungen, Bausparen und Finanzierungen über die konzerninterne Online-Plattform smartMSC und deren volldigitale Architektur rund um FinanceCloud, FinanceApp und FinanceScreen.

Unter der Muttergesellschaft FondsKonzept AG mit Sitz in Dietenheim (Baden-Württemberg) sind neben der FondsKonzept Investmentmakler GmbH die FondsKonzept Assekuranzmakler GmbH, die FondsKonzept Mehrfachagenten GmbH, die TecKonzept GmbH, die WealthKonzept Vermögensverwaltung AG (50-Prozent-Beteiligung), die FinKonzept AG sowie die österreichische FinanzAdmin Wertpapierdienstleistungen GmbH mit ihren beiden Tochterunternehmen VersAdmin Agentur GmbH und VersAdmin M. GmbH angesiedelt. Sämtliche Gesellschaften agieren unabhängig von Einflüssen konzernfremder Produktlieferanten oder Kapitalgeber.

Zum 31. Dezember 2024 liegt das administrierte Bestandsvolumen bei Investmentfonds und fondsgebundenen Vermögensverwaltungen bei 18,4 Mrd. Euro. Hiervon entfallen 1,97 Mrd. Euro auf die FinanzAdmin Wertpapierdienstleistungen GmbH inklusive der konzessionierten Partner.

Über FinanzAdmin Wertpapierdienstleistungen GmbH

Die FinanzAdmin Wertpapierdienstleistungen GmbH (FinanzAdmin) wurde im Jahr 2006 als Infrastrukturdienstleister und Haftungsdach für Vermögensberaterinnen und -berater in Wien gegründet und ist seit 2010 ein Konzernunternehmen der deutschen Muttergesellschaft FondsKonzept AG. Zur FinanzAdmin gehören die beiden auf das Versicherungsgeschäft spezialisierten Tochterunternehmen Vers-Admin Agentur GmbH und Vers-Admin M. GmbH.

Die Leistungen umfassen die Bereitstellung einer volldigitalen Architektur für Administration, Dokumentation, Kundenservice, Reporting und Controlling über die hausinterne Plattform smartMSC. Zielgruppen sind gewerblich konzessionierte Vermögensberaterinnen und Vermögensberater, Versicherungsmakler und -agenten, Wertpapiervermittler, Vermögensverwalter sowie Finanzvertriebe in den Bereichen Investmentfonds, Versicherungen und Finanzierungen. Aufgrund des technologischen Vorsprungs durch das smartMSC zählt die FinanzAdmin zusammen mit den beiden Tochterunternehmen in ihrem Segment zu den führenden Anbietern in Österreich.

Verantwortlich für den Inhalt:

FondsKonzept AG, Königstraße 51, 89165 Dietenheim, Tel: +49 (0) 7303 9698100, www.fondskonzept.ag

Versicherte und Vermittler sollten schnellstmöglich handeln

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat gegen die ELEMENT Insurance AG einen Insolvenzantrag gestellt. Für Versicherte bedeutet dies eine akute Entwertung des Versicherungsschutzes, insbesondere für neu gemeldete Schäden. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern, ihre Verträge schnellstmöglich zu prüfen und sich um alternativen Schutz zu bemühen. „Schnellstmöglich sollten deshalb zunächst Versicherungsnehmer prüfen, ob sie über ELEMENT versichert sind“, sagt BdV-Chefökonom Constantin Papaspyratos.

Es ist nicht in jedem Fall sofort ersichtlich, ob ein Versicherungsvertrag mit ELEMENT besteht. „Teilweise ist dies unmittelbar erkennbar, weil ELEMENT als Anbieter in Erscheinung tritt – teilweise ist ein anderes Unternehmen als Kooperationspartner der Anbieter und ELEMENT ist dann als Risikoträger in den Versicherungsbedingungen benannt“, erläutert Papaspyratos. Kooperationspartner sind unter anderem: AutoProtect, asspario, Die Bayerische, direkt-AS, FRIDAY, hepster, Manufaktur Augsburg, PANDA, SCHUTZGARANT (nicht abschließend). Der Verbraucherschutzverein rät Verbraucher*innen daher zur umgehenden und aufmerksamen Prüfung ihrer Versicherungsverträge. Betroffen sind Kund*innen unter anderem mit Verträgen in den folgenden Sparten: Fahrrad-, Haftpflicht-, Wohngebäude-, Unfall-, Hausrat-, Kfz-Reparatur-, Tier- und Smartphoneversicherungen sowie weiteren Nischendeckungen.

Für Verbraucher*innen, die bei ELEMENT versichert sind, ist der Versicherungsschutz massiv gefährdet. Es ist vor allem für neu eingetretene Schäden nicht sichergestellt, dass diese reguliert werden können. „ELEMENT-Versicherte – sowie Versicherungsvermittler, die solche Verträge betreuen –, sollten schnellstmöglich den Versicherungsschutz bei einem anderen Versicherer beschaffen und dabei eine vorläufige Deckungszusage erfragen, damit sofortiger Versicherungsschutz besteht. Dies gilt insbesondere für die wichtigsten Verträge wie Haftpflicht- und Wohngebäudeversicherungen“, sagt Papaspyratos.

Bereits im Dezember 2024 hatte die BaFin ELEMENT angewiesen, das Neugeschäft einzustellen. Öffentlich bekannt wurde dies erst durch Medienberichte kurz vor Weihnachten. Laut einer Pressemitteilung der hamburgischen Kanzlei BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN hat die BaFin einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen ELEMENT gestellt und das Amtsgericht Charlottenburg Rechtsanwalt Friedemann Schade zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Eine direkte Information betroffener Kund*innen ist nach unserer Kenntnis bislang noch nicht erfolgt. Auch auf der Webseite der BaFin findet sich bislang noch keine Information über diese Entscheidung. Das hat bei Vermittlern und Verbraucher*innen zu massiven Irritationen geführt, die erst über soziale Netzwerke von der Insolvenz erfahren haben. „Es haben sich in den letzten Tagen Vermittler sowie Verbraucherinnen und Verbraucher bei uns beschwert, weil sie nicht informiert wurden. Auch wurde die Frage gestellt, weshalb die BaFin erst so spät gehandelt und die Öffentlichkeit noch nicht informiert hat“, sagt Papaspyratos.

Das Insolvenzverfahren hat zunächst zur Konsequenz, dass bei Schadenfällen bis auf Weiteres keine Auszahlungen erfolgen. Die vertraglichen Ansprüche müssen von den Betroffenen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens angemeldet werden und haben Vorrang vor anderen Gläubigerforderungen. Aber: „Sollten nicht ausreichend Mittel realisierbar sein, die vollen vertraglichen Ansprüche der Versicherungsnehmer zu erfüllen, erfolgt lediglich eine quotierte Leistung“, sagt Papaspyratos. Wie es mit ELEMENT und den bestehenden Verträgen für die Zukunft weitergeht, ist zum aktuellen Zeitpunkt offen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Bund der Versicherten e.V.,Gasstr. 18 – Haus 4, 22761 Hamburg, Tel: +49 40-357 37 30 98, Fax: +49 40-357 37 30 99, www.bundderversicherten.de

Die private Altersvorsorge ist ein komplexes und beratungsintensives Thema, an dem heute kein Weg mehr vorbeiführt.

Doch: Kaum jemand möchte mehr als zwei Stunden Zeit investieren, um mit einer Beraterin oder einem Berater über die Absicherung in der Rente zu sprechen. Entsprechend wichtig ist der Einsatz von digitalen Tools im Maklergeschäft.

Die Mehrheit (66,9 Prozent) der Bundesbürgerinnen und -bürger wünscht sich bei der Entscheidung für eine private Rentenversicherung eine Beratung unter zwei Stunden. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871), für die im August 2024 rund 2.500 Menschen ab 18 Jahren befragt wurden. Dabei muss das Geld im Alter für ein Viertel der gesamten Lebensdauer reichen: Frauen beziehen laut Daten des Statistischen Bundesamtes sowie der Deutschen Rentenversicherung durchschnittlich 18,8 Jahre lang und Männer 20,5 Jahre lang ihre Rente, wobei Frauen im Schnitt 83,2 Jahre und Männer 78,3 Jahre alt werden.

Ganzheitliche Beratung, aber schnell?

„Knappe zwei Stunden Beratung müssen nach Einschätzung von Kundinnen und Kunden für das Auskommen eines ganzen Lebensviertels ausreichen. Diese Anforderung ist angesichts der Schnelllebigkeit unserer Zeit zwar nachvollziehbar, in der Praxis aber nicht umsetzbar. Denn es geht nicht darum, möglichst schnell und billig abgesichert zu werden, sondern möglichst individuell, ganzheitlich und langfristig. Schließlich handelt es sich hier um lang laufende Verträge durch verschiedene Lebensphasen hindurch mit unterschiedlichsten Anforderungen, die es auch immer wieder zu überprüfen gilt. Damit Versicherungsmaklerinnen und -makler sich wirklich auf diese umfassende Beratung konzentrieren können, stellen wir ihnen eine Angebotssoftware zur Verfügung, mit der sie im Beratungsprozess wirklich Zeit sparen und voll digital zum Abschluss kommen können“, sagt LV 1871 Vorstand Hermann Schrögenauer.

Die Angebotssoftware der LV 1871 ermöglicht unabhängigen Maklerinnen und Maklern einen schnellen und reibungslosen Prozess im Beratungsgespräch. Sie optimiert den Abschluss sowie den Antragsprozess von Lösungen rund um Altersvorsorge und biometrische Absicherung. Die intuitive Benutzeroberfläche umfasst eine Übersicht aller Tarife, Produktvarianten sowie Anträge und ihren Bearbeitungsstatus, unabhängig vom Eingangskanal. Gerade bei komplexen Themenstellungen werden Anträge mit der Tarifsoftware dynamisch und individuell je nach Kundensituation konfiguriert. Weil im Antragsprozess nichts vergessen werden kann, wird die Beratung für Maklerinnen und Makler sicherer. Geschäftspartner können Anträge direkt aus der Benutzeroberfläche per E-Mail an Kunden senden und bei Bedarf unkompliziert gemeinsam im Webformular anpassen. Und: Auch die Vergütung für die Beratung wird direkt nach Abschluss angestoßen.

Abschluss vor Ort beim Kunden

Sogar die für eine BU-Versicherung zugehörige Risikoprüfung kann direkt vor Ort oder auch online mit dem Kunden durchgeführt werden. Dafür müssen Geschäftspartner nur gemeinsam mit ihren Kunden die vorgegebenen Risikofragen in der Software beantworten. In den meisten Fällen kann dann ein verbindliches Votum über Zusage, Ausschlüsse oder Risikozuschläge auf Basis der Angaben zu den Risikofragen direkt eingesehen werden und der Antrag auf Wunsch auch elektronisch abgeschlossen werden.

Damit wird die Software wesentlicher Bestandteil einer unabhängigen und individuellen Beratung. Dazu gehört eine eingehende Analyse der aktuellen und zukünftigen finanzielle Situation, das Festlegen individueller Vorsorgeziele sowie das Aufzeigen staatlicher Fördermöglichkeiten und steuerlicher Aspekte. Darüber hinaus ist es wichtig, verschiedene Altersvorsorgeprodukte und deren Optionen zu erläutern. Auch die Absicherung im Fall von Berufsunfähigkeit und die Risiken in den verschiedenen Phasen des Lebens gehören zu den zentralen Aspekten, die detailliert beleuchtet werden müssen.

Verantwortlich für den Inhalt:

LV 1871, Lebensversicherung von 1871 a.G. München, Maximiliansplatz 5, D-80333 München, Tel: 089/55167-0, Fax: 089/55167-550, www.lv1871.de

Finlex, der führende digitale Wholesale-Spezialmakler für Financial Lines und Cyber-Versicherungen, stärkt sein Experten-Führungsteam durch zwei Neuzugänge: 

Dr. Stephanie Belei übernimmt die Rolle als Head of Broking Management Liability, während Patrick Maier die Position des Head of Broking Cyber einnimmt. Mit diesen strategischen Ernennungen treibt Finlex seinen Ausbau als Spezialmakler und führende Plattform für Financial Lines weiter voran .

Mit den strategischen Verstärkungen setzt Finlex einen weiteren Meilenstein in seiner Unternehmensstrategie, die sich auf „successful Broking“ konzentriert. Die neuen Teammitglieder werden mit ihrer Expertise und ihrem Engagement maßgeblich dazu beitragen, innovative Lösungen bei der Betreuung unserer Makler und Kunden weiter zu entwickeln sowie das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben.

Dr. Stephanie Belei verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Versicherungsbranche mit einem Schwerpunkt auf Financial Lines. Sie begann ihre Karriere als Insurance Broker bei Funk und sammelte wertvolle Erfahrung bei Unternehmen wie Aon und hendricks GmbH. Zuletzt war sie Senior Underwriterin bei QBE Europe. Wir freuen uns, dass sie wieder zu Finlex zurückkehrt, nachdem sie bereits 2021-2023 den Management Liability Bereich bei Finlex mit aufgebaut und wesentlich geprägt hat.

Als Head of Broking Management Liability wird Dr. Stephanie Belei die Entwicklung innovativer Lösungen im Bereich D&O und dazugehörigen Sparten vorantreiben und sich mit ihrem Team auf das spezifische Broking für Großkunden konzentrieren. Damit spielt sie eine zentrale Rolle bei der weiteren Stärkung des (digitalen) Angebots von Finlex im Bereich Management Liability.

Patrick Maier bringt umfangreiche Erfahrung aus der Vertriebs- und Versicherungswelt mit. Nach mehreren Jahren bei der R+V Versicherung, bei der er als Manager für Vertriebsentwicklung tätig war, arbeitete er zuletzt bei Baobab als Senior Sales Distribution Manager. Seine Fähigkeit, strategische Innovationen erfolgreich zu implementieren und dabei eine reibungslose operative Umsetzung bei der Erfüllung der Bedürfnisse von Kunden sicherzustellen, macht ihn zu einer wertvollen Verstärkung für das Finlex Team.

In seiner neuen Rolle als Head of Broking Cyber wird er insbesondere das mittelständische Cyber-Versicherungsportfolio von Finlex weiter ausbauen. Sein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung des digitalen Broking-Angebots, um mit seinem Team maßgeschneiderte Lösungen für die Absicherung von Cyber-Risiken zu schaffen.

„Mit dieser Erweiterung investieren wir gezielt in die Zukunft und Weiterentwicklung unserer Broking Teams. Die individuellen Stärken und Perspektiven von Dr. Stephanie Belei und Patrick Maier werden entscheidend dazu beitragen, unsere Vision eines technologiegestützten Spezialmaklers weiter voranzutreiben.“, sagt Sebastian Klapper, CEO und Gründer von Finlex.

Verantwortlich für den Inhalt:

Finlex GmbH, Ludwigstraße 33-37, 60327 Frankfurt am Main, Tel: 069 87001420, www.finlex.io

Plansecur-Geschäftsführer Heiko Hauser: “Die hohen fachlichen und ethischen Standards des Vereins stehen im Einklang mit unseren eigenen hohen Ansprüchen.”

Marcel Reyers, Stellv. Vorsitzender des Vereinsvorstandes: “Zahlreiche Certified Financial Planner sind bereits bei Plansecur tätig und nutzen die Möglichkeiten als selbstständige Finanzplaner.”

Die konzernunabhängige Finanzberatungsgruppe ist mit Beginn des neuen Jahres dem Financial Planning Standards Board e.V. als Fördermitglied beigetreten. “Die hohen fachlichen und ethischen Standards des weithin anerkannten Vereins stehen im Einklang mit unseren eigenen hohen Ansprüchen”, erklärt Plansecur-Geschäftsführer Heiko Hauser.

Die selbstgesetzte Aufgabe des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. ist die Zertifizierung von Finanzberaterinnen und -beratern im Privatkundenbereich nach international einheitlichen Regeln zu Ausbildung, unabhängigen Prüfungen, Erfahrungsnachweisen und Ethik. Das Zertifikat “Certified Financial Planner” (CFP) genießt in der Branche einen sehr guten Ruf. “Auch wir legen bei unseren Beraterinnen und Beratern einen hohen Maßstab bezüglich der Ausbildung und der kontinuierlichen Weiterbildung an”, sagt Heiko Hauser, “CFP-Absolventen finden bei uns eine willkommene Aufnahme.”

Marcel Reyers, CFP, EFA, Stellv. Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V., erklärt: “Wir freuen uns mit Plansecur ein Fördermitglied gewonnen zu haben, das für eine ganzheitliche und werteorientierte Finanzplanung steht. Zahlreiche Certified Financial Planner sind bereits bei Plansecur tätig und nutzen die Möglichkeiten als selbstständige Finanzplaner.”

Qualifizierungsbaustein für werteorientierte Beraterinnen und Berater

Heiko Hauser betont: “Die CFP-Zertifizierung kann erfahrungsgemäß ein guter Baustein in einem Qualifizierungsbaukasten sein für werteorientierte Beraterinnen und Berater. Zahlreiche weitere Aspekte spielen natürlich eine ebenso große Rolle, um Kundinnen und Kunden häufig über Jahrzehnte hinweg in ihren finanziellen Belangen ganzheitlich zu betreuen.

Der Plansecur-Geschäftsführer umreißt die Bedeutung einer kunden- und werteorientierten Finanzplanung: “Einer frühzeitigen und systematischen Finanzplanung kommt in der heutigen Zeit eine höhere Bedeutung zu als jemals zuvor. Das althergebrachte Modell einer lebenslangen Beschäftigung, von der man praktisch automatisch mit einer auskömmlichen Rente in den Ruhestand geht, ist längst passé. Heute ist es ohne eine private Altersvorsorge kaum möglich, im Alter denselben Lebensstandard zu halten, den man sein ganzes Berufsleben lang gewöhnt ist. Das bürdet allen in der Finanzberatung Tätigen die besonders hohe Verantwortung auf, mit ihrem Expertenwissen ihre Kundinnen und Kunden umfassend und gewissenhaft zu beraten, so dass diese die richtigen Entscheidungen auf Jahrzehnte hinaus im Voraus treffen können. In diesem Sinne leisten alle fachlich versierten Finanzberaterinnen und Finanzberater eine bedeutende gesellschaftliche Aufgabe. Eine Zertifizierung, wie sie der Financial Planning Standards Board e.V. bietet, spielt in diesem Zusammenhang eine ebenso wichtige Rolle wie die sorgfältige Auswahl und permanente Schulung der Beraterinnen und Berater.”

Plansecur ist eine konzernunabhängige Unternehmensgruppe für Finanzplanung, die großen Wert auf ethische Grundsätze und jahrzehntelange Kundenbindung legt. Rund 180 selbstständige Finanzprofis beraten die Kundschaft ganzheitlich in allen Finanzbelangen (Absicherung, Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Immobilien). Sie sind mehrheitlich am Unternehmen beteiligt und unterliegen keinen Absatz- oder Produktvorgaben. Plansecur hat ein ausgeprägtes soziales Engagement und neben mehreren Stiftungen auch das “Vordenker Forum” gegründet, das Menschen auszeichnet, die maßgeblich an der Zukunft unserer Gesellschaft mitwirken.

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