Berufsklassen abgeschafft – Abfragezeitraum von psychischen Erkrankungen verkürzt – neuer Baustein „Einmalleistung“

Die VOLKSWOHL BUND Lebensversicherung a.G. hat ihre Berufsunfähigkeitsversicherung BU MODERN zum Jahresanfang umfassend erneuert und noch kundenfreundlicher gestaltet. Das Ergebnis: Der neue Versicherungsschutz passt jetzt genau zur Tätigkeit und die Beiträge sind in vielen Fällen noch attraktiver geworden.

Für die verbesserte BU MODERN hat der VOLKSWOHL BUND die alten Berufsklassen durch neue Tarifstufen ersetzt. Dadurch wird der Versicherungsschutz passgenauer und die Beiträge ergeben sich aus der tatsächlichen Beschäftigung. Angaben zur Ausbildung, zum Anteil der Bürotätigkeit und zur Personalverantwortung fließen stärker in die Kalkulation ein. In vielen Fällen kann der Vertriebspartner seinen Kunden deshalb den BU-Schutz noch günstiger als bisher anbieten.

Auch bei den Gesundheitsfragen ist die BU MODERN komfortabler geworden: Ab sofort sind Behandlungen aufgrund psychischer Erkrankungen nur noch fünf statt bisher zehn Jahre lang relevant.

Der Nachweis des Einkommens ist bei der neuen BU MODERN seltener notwendig. Erst ab einer versicherten Monatsrente von mehr als 2500 Euro gehört er zum Antrag – unabhängig von der Tätigkeit und der Ausbildung des Kunden. Darüber hinaus können nun auch höhere Monatsrenten nachversichert werden.

Eine Leistung wegen Arbeitsunfähigkeit kann der Kunde jetzt schon beantragen, wenn er sechs Wochen arbeitsunfähig gewesen ist und es absehbar ist, dass er mindestens sechs Monate lang arbeitsunfähig bleiben wird.

Wer sich für den neuen Baustein „Einmalleistung“ entscheidet, erhält nun direkt zu Beginn der Berufsunfähigkeit zwölf BU-Monatsrenten – zusätzlich zur regelmäßig ausgezahlten Leistung.

Unter www.vbon.de können Vertriebspartner der VOLKSWOHL BUND Versicherungen die neue BU MODERN für ihre Kunden berechnen.

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VOLKSWOHL BUND Versicherungen, Südwall 37 – 41, 44137 Dortmund, Tel:  0231/5433-451, Fax: 0231/5433-450, www.volkswohl-bund.de

Die Versicherungsberatung von WTW erweitert die hauseigene Modellierungssoftware RiskAgility Financial Modeler in der neuesten Version 3.8 um den Zugang zu einem Large Language Model.

Der auf Modellierungsfragen spezialisierte KI-Assistent hilft Aktuarinnen und Aktuaren dabei, neuen Modellcode zu entwickeln und bestehenden Code zu optimieren. Lebens- und Krankenversicherungsunternehmen können so die Effizienz bei der Erstellung und Weiterentwicklung von Modellen deutlich steigern.

Zukunftsweisende Technologie sorgt für Wettbewerbsvorteile

RiskAgility FM erleichtert Versicherern den Einsatz komplexer aktuarieller Modelle in erfolgskritischen Anwendungsbereichen, wie beispielsweise dem regulatorischen Berichtswesen, dem Risikomanagement, dem Asset-Liability-Management und der Unternehmensplanung. „Die Fähigkeit, Geschäftsentscheidungen auf Basis von agilen, schnellen und gleichzeitig detaillierten Modellen zu treffen, hat sich für Lebens- und Krankenversicherer in den vergangenen Jahren zu einem klaren Wettbewerbsfaktor entwickelt“, sagt Niki Winter, Senior Director und Leiter der Lebensversicherungs-beratung bei WTW in Deutschland.

Vor diesem Hintergrund entwickelte WTW RiskAgility FM seit seiner Veröffentlichung kontinuierlich weiter, um die Vorteile neuer Technologien zu nutzen und den wachsenden Anforderungen von Versicherern zu entsprechen. „Nachdem unsere Entwicklerteams in den vergangenen Jahren signifikante Verbesserungen der Modelllaufzeiten erreicht haben, liegt der Fokus nun darauf, die Modellentwicklung und -pflege zu vereinfachen und zu beschleunigen“, ergänzt Christian Näcker, Senior Director und Leiter des WTW-Modellierungsteams.

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WillisTowersWatson, Eschersheimer Landstraße 50, D-­60322 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 1505 5119 , www.willistowerswatson.com

Versicherte und Vermittler sollten schnellstmöglich handeln

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat gegen die ELEMENT Insurance AG einen Insolvenzantrag gestellt. Für Versicherte bedeutet dies eine akute Entwertung des Versicherungsschutzes, insbesondere für neu gemeldete Schäden. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern, ihre Verträge schnellstmöglich zu prüfen und sich um alternativen Schutz zu bemühen. „Schnellstmöglich sollten deshalb zunächst Versicherungsnehmer prüfen, ob sie über ELEMENT versichert sind“, sagt BdV-Chefökonom Constantin Papaspyratos.

Es ist nicht in jedem Fall sofort ersichtlich, ob ein Versicherungsvertrag mit ELEMENT besteht. „Teilweise ist dies unmittelbar erkennbar, weil ELEMENT als Anbieter in Erscheinung tritt – teilweise ist ein anderes Unternehmen als Kooperationspartner der Anbieter und ELEMENT ist dann als Risikoträger in den Versicherungsbedingungen benannt“, erläutert Papaspyratos. Kooperationspartner sind unter anderem: AutoProtect, asspario, Die Bayerische, direkt-AS, FRIDAY, hepster, Manufaktur Augsburg, PANDA, SCHUTZGARANT (nicht abschließend). Der Verbraucherschutzverein rät Verbraucher*innen daher zur umgehenden und aufmerksamen Prüfung ihrer Versicherungsverträge. Betroffen sind Kund*innen unter anderem mit Verträgen in den folgenden Sparten: Fahrrad-, Haftpflicht-, Wohngebäude-, Unfall-, Hausrat-, Kfz-Reparatur-, Tier- und Smartphoneversicherungen sowie weiteren Nischendeckungen.

Für Verbraucher*innen, die bei ELEMENT versichert sind, ist der Versicherungsschutz massiv gefährdet. Es ist vor allem für neu eingetretene Schäden nicht sichergestellt, dass diese reguliert werden können. „ELEMENT-Versicherte – sowie Versicherungsvermittler, die solche Verträge betreuen –, sollten schnellstmöglich den Versicherungsschutz bei einem anderen Versicherer beschaffen und dabei eine vorläufige Deckungszusage erfragen, damit sofortiger Versicherungsschutz besteht. Dies gilt insbesondere für die wichtigsten Verträge wie Haftpflicht- und Wohngebäudeversicherungen“, sagt Papaspyratos.

Bereits im Dezember 2024 hatte die BaFin ELEMENT angewiesen, das Neugeschäft einzustellen. Öffentlich bekannt wurde dies erst durch Medienberichte kurz vor Weihnachten. Laut einer Pressemitteilung der hamburgischen Kanzlei BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN hat die BaFin einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen ELEMENT gestellt und das Amtsgericht Charlottenburg Rechtsanwalt Friedemann Schade zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Eine direkte Information betroffener Kund*innen ist nach unserer Kenntnis bislang noch nicht erfolgt. Auch auf der Webseite der BaFin findet sich bislang noch keine Information über diese Entscheidung. Das hat bei Vermittlern und Verbraucher*innen zu massiven Irritationen geführt, die erst über soziale Netzwerke von der Insolvenz erfahren haben. „Es haben sich in den letzten Tagen Vermittler sowie Verbraucherinnen und Verbraucher bei uns beschwert, weil sie nicht informiert wurden. Auch wurde die Frage gestellt, weshalb die BaFin erst so spät gehandelt und die Öffentlichkeit noch nicht informiert hat“, sagt Papaspyratos.

Das Insolvenzverfahren hat zunächst zur Konsequenz, dass bei Schadenfällen bis auf Weiteres keine Auszahlungen erfolgen. Die vertraglichen Ansprüche müssen von den Betroffenen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens angemeldet werden und haben Vorrang vor anderen Gläubigerforderungen. Aber: „Sollten nicht ausreichend Mittel realisierbar sein, die vollen vertraglichen Ansprüche der Versicherungsnehmer zu erfüllen, erfolgt lediglich eine quotierte Leistung“, sagt Papaspyratos. Wie es mit ELEMENT und den bestehenden Verträgen für die Zukunft weitergeht, ist zum aktuellen Zeitpunkt offen.

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Bund der Versicherten e.V.,Gasstr. 18 – Haus 4, 22761 Hamburg, Tel: +49 40-357 37 30 98, Fax: +49 40-357 37 30 99, www.bundderversicherten.de

Im Jahr 1875 kam Zurich nach Deutschland – seit 1995 bietet die Zurich Gruppe Deutschland gemanagte Depotmodelle in der Fondspolice an.

Diese Modelle kombinieren professionelles Anlagemanagement mit einer attraktiven Renditechance. Zugleich minimieren sie für Kunden den Aufwand, renditeorientiert für das Alter zu sparen. Mittlerweile entscheiden sich über 70 Prozent der Fondspolicen-Kunden von Zurich für die professionell gemanagte Altersvorsorge.

Zum 30. Jubiläum im Jahr 2025 wird ein weiterer Meilenstein erreicht: In die Depotmodell-Variante ESG werden DWS-Fonds mit exklusiven institutionellen Anteilklassen aufgenommen, was den Kunden marktführende Konditionen bietet. Diese Anteilklassen sind sonst Anlegern vorbehalten, die 10 Mio. EUR und mehr investieren. Zudem setzt Zurich weiterhin auf hochklassige, nachhaltige Fonds. Das Ziel ist klar: Das Erfolgsmodell soll noch erfolgreicher werden.

Bewährtes Modell für jede Marktlage

Der Kapitalmarkt hat sich in den letzten drei Jahrzehnten rasant entwickelt und die Möglichkeiten für Investitionen haben sich vervielfacht. Für private Anleger ist es zunehmend schwieriger geworden, den Überblick zu behalten und fundierte Anlageentscheidungen zu treffen. Eine erfolgreiche Investmentstrategie erfordert kontinuierliche Anpassungen an die sich verändernden Marktgegebenheiten. Hier greifen die gemanagten Depotmodelle von Zurich und arbeiten für die Altersvorsorge der Kunden. Sie müssen das Investment nicht selbst wählen, sondern überlassen diese Aufgabe erfahrenen Managern. Ein Expertenteam unter der Leitung des Zurich Investment Managements bleibt über die häufig langen Investitionszeiträume hinweg am Ball und passt die Anlagestrategie regelmäßig an aktuelle Marktbedingungen an. Dieser Service ist für die Kunden gebührenfrei. „Unser Modell hat sich in den vergangenen 30 Jahren bewährt. Mit einer Rendite von bis zu 5,7 Prozent p.a. nach Anlagekosten über den gesamten Zeitraum – das entspricht mehr als einer Verfünffachung des Zahlbeitrags seit Beginn – konnten die Depotmodelle vollends überzeugen. Wir blicken stolz auf die bisherigen Entwicklungen und freuen uns über die hohe Akzeptanz seitens unserer Kunden“, sagt Tatjana Helbing, Chief Investment Officer der Zurich Gruppe Deutschland. „Die Einführung der neuen institutionellen Anteilklassen der DWS werden diese Erfolgsgeschichte weiter stärken“, betont Helbing.

Nachhaltigkeit als Kern der Unternehmensstrategie

Nachhaltige Investments spielen auch in den gemanagten Depotmodellen eine immer größere Rolle. ESG-Fonds, die ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, machen einen signifikanten Anteil im Neugeschäft aus. Bis heute wurden sechs Milliarden Euro in aktive und passive ESG-Fonds investiert. Zurich besitzt im Marktvergleich unter den deutschen Lebensversicherern derzeit das größte gehaltene Gesamtvolumen an nachhaltigen Fonds. Über 60 Prozent der neuen Fondsanlagen werden bereits als nachhaltig klassifiziert. Zurich erweitert kontinuierlich die nachhaltige Fondspalette.

Vielfältiges Portfolio für unterschiedliche Bedürfnisse

Das Angebot an professionell gemanagten Depotmodellen ist umfangreich. Es stehen sowohl chancenreiche als auch sicherheitsorientierte Varianten zur Verfügung. Risikoaverse Kunden wählen eher das Modell „Einkommen“. Die Modelle „Balance“, „Wachstum“ und „Dynamik“ setzen auf höhere Renditechancen. Der Sparbeitrag wird entweder in passiv gemanagte (z. B. ETFs) oder aktiv gemanagte Investmentfonds angelegt. Zusätzlich gibt es seit 2019 mit den Depotmodellen ‘ESG’ ein speziell auf nachhaltige Investments ausgerichtetes Angebot. Dieses wurde 2022 um die besonders kostengünstige Depotmodell-Variante ‘ ETF Klima-Fokus’ erweitert. Beide Modelle erfreuen sich im Neugeschäft großer Beliebtheit.

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Zurich Gruppe Deutschland, Poppelsdorfer Allee 25-­33, D-­53115 Bonn, Tel: 0228 268 2725, Fax: 0228 268 2809, www.zurich.de

Interview mit Dr. Philipp Johannes Nolte, dem neuen Geschäftsführer des InsurLab Germany

Zum 1. Januar 2025 übernahm der langjährige Branchenkenner Dr. Philipp Johannes Nolte die Geschäftsführung des InsurLab Germany von Anna Kessler. Im Interview spricht er über seine persönlichen Antriebe und seinen Führungsstil, seine Visionen für die Versicherungsbranche in Zeiten disruptiver Veränderungen sowie über die Rolle des InsurLab.

Herr Dr. Nolte, Sie haben kürzlich die Geschäftsführung des InsurLab Germany übernommen. Was begeistert Sie an dieser neuen Aufgabe, und was treibt Sie persönlich an, die Zukunft der Versicherungsbranche in dieser Rolle mitzugestalten?

Neben der Möglichkeit, mit einem wunderbaren und hochmotivierten Team von Expert:innen arbeiten zu dürfen, begeistert mich vor allem die Chance, gemeinsam mit unseren Mitgliedern die Versicherungsbranche in einer entscheidenden Phase aktiv voranzubringen. Das InsurLab ist immer dort, wo Neues entsteht und neue Herausforderungen zu lösen sind. Das Entdecken und Vorantreiben neuer Themen treiben mich an. In meinen bisherigen Rollen lag mein Fokus auf Transformation, Change und Innovation – all das kann ich hier zusammenbringen.

Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben und welche Prinzipien sind Ihnen in der Zusammenarbeit mit Ihrem Team besonders wichtig?

Ich setze auf transformationale Führung, Vertrauen und Eigenverantwortung, denn ich bin kein Mikromanager. Wichtig sind mir zudem Verlässlichkeit sowie unternehmerisches Denken und Handeln. Ich fördere Eigeninitiative, die persönliche Weiterentwicklung jedes Einzelnen und die unserer Organisation. Mein Stil vereint meinen bisherigen Werdegang: Wissenschaftliches Denken, agiles Management und produktgetriebene Ansätze. Für mich zählt Umsetzungsstärke und Konsequenz: Schnell ins Ausprobieren sowie in die Anwendung zu kommen – aber auch, stets kritisch zu reflektieren, wo man steht.

Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen und Chancen für die deutsche Versicherungswirtschaft?

Die Herausforderungen der Branche liegen teils im Geschäftsmodell: Versicherungen sind stabile Unternehmen – eine Stärke, die jedoch auch zu Trägheit führen kann. Bisher gab es keine größeren Disruptionen, doch das darf kein Grund sein, sich zurückzulehnen. Zunehmende regulatorische Anforderungen, sich wandelnde Kund:innenansprüche und der demografische Wandel fordern die Branche heraus. Ältere Zielgruppen fallen weg, neue sind schwerer zu erreichen, und der Fachkräftemangel wird spürbar.

Die demografischen Entwicklungen bieten gleichwohl Chancen zur ambitionierten Modernisierung von Versicherern. Die Anzahl der Mitarbeiter:innen sinkt spätestens mit dem Ausscheiden der Baby Boomer, sodass die verbleibenden Menschen möglichst wertstiftend eingesetzt werden müssen. Dies bedingt ambitionierte Prozessverbesserungen, die sich positiv auf die Kundenzufriedenheit und Kostenquoten auswirken und neue, innovative Produkte ermöglichen – gute Nachrichten für Versicherungen und für Menschen, die sich bisher aufgrund hoher Kosten keine Absicherung leisten konnten. Da staatliche Systeme immer weniger absichern, gewinnen private, erschwingliche Lösungen für bestimmte Risiken an Bedeutung. Der Markt konsolidiert sich, sowohl im Makler- als auch im Versicherungsbereich. Durch Digitalisierung, Daten, KI und Open Insurance entstehen neue Geschäftsmodelle, die Kosten senken, Effizienz steigern und zusätzlichen Mehrwert für Kund:innen schaffen.

Welche Rolle spielen Start-ups im Allgemeinen und InsurTechs im Speziellen in diesem Kontext?

Start-ups sind oft die Treiber bahnbrechender Innovationen und wagen sich an Herausforderungen, die etablierte Unternehmen selten angehen. In Deutschland gibt es immer wieder die Diskussion, wer es in den letzten Jahrzehnten neu in den DAX geschafft hat – die dort gelisteten Unternehmen sind meist schon 50 oder mehr Jahre alt. Seit der Gründung von SAP haben wir eigentlich keine Start-ups mehr auf solcher Flughöhe hervorgebracht, wie man es etwa aus Amerika kennt, wo mittlerweile die „GAMAM-Ökonomie“ bzw. „Big Tech“ dominiert. Uns prägen eher etablierten Konzerne, die zum guten Teil schon seit über 100 Jahren bestehen.

Start-ups spielen hierzulande eine Schlüsselrolle für ambitionierte Innovationen. Dafür braucht es Offenheit in der Branche – für neue Ideen und frische Ansätze. Gleichzeitig müssen Start-ups die Besonderheiten der Versicherungswelt verstehen, damit Innovationen wirkliche Schmerzpunkte adressieren sowie sinnvoll und tragfähig umgesetzt werden können. Wichtig ist also ein gutes gegenseitiges Verständnis.

(Generative) AI bleibt auch weiterhin ein großes Thema. Wie stehen Sie dazu? Und welche weiteren Trends sehen Sie in der Branche?

Gen AI ist in der Tat ein zentrales Thema, das aber eng mit Voraussetzungen wie Cloud-Infrastrukturen und erforderlichen, hochwertigen Daten verknüpft ist. Schon jetzt lassen sich damit viele sehr drängende Schmerzpunkte im in den Unternehmen angehen und „niedriger hängende Früchte“ schnell und systematisch ernten. Gleichwohl bietet Gen AI Chancen für echt innovative und völlig neue Ansätze. Was alles möglich ist und wie wir uns möglicherweise hin entwickeln, thematisieren wir in einer InsurLab Germany Publikation, die in Kürze erscheint. Hyperpersonalisierung, die in Wechselwirkung mit AI steht, gewinnt ebenfalls an Bedeutung. Im Vertrieb steht Embedded Insurance stark im Fokus, auch Open Insurance gewinnt zunehmend an Relevanz. Hier könnten wir Dank der sehr ambitionierten Financial Data Access Regulation (FiDA) sehr bald eine neue FinTech Gründungswelle sehen. Bei anderen Trends, wie etwa Virtual Reality, bin ich hingegen etwas skeptisch und sehe aktuell noch einen längeren Entwicklungsweg.

Welche Themen stehen für das InsurLab Germany im kommenden Jahr im Fokus, und welche konkreten Projekte oder Initiativen sind geplant, um die Branche weiter zu unterstützen?

Das InsurLab bleibt seiner Mission treu: Wir treiben die Branche voran, indem wir Akteure zusammenbringen, die Fortschritt gestalten wollen. Unser Ziel ist es, Angebote zu schaffen, bei denen sich Menschen gerne austauschen, ins Tun kommen und miteinander sowie auch voneinander lernen. Gemeinsam geht es schneller und effektiver.

Ein Schwerpunkt liegt 2025 auf der Skalierung von generativer und „traditioneller“ KI. Es geht darum, Technologien ganzheitlich zu denken, zu skalieren und in die Produktivität zu überführen. Es geht auch darum, Prozesse in der Versicherungswirtschaft, die oft durch ihre Komplexität gebremst werden, neu zu gestalten. Wir möchten gezielt dabei unterstützen, Effizienzpotenziale voll auszuschöpfen. Weiterhin findet man bei uns zudem Antworten auf nahezu alle drängenden Fragen rund um die Transformation in der Versicherungsbranche.

Wir entwickeln uns weiter, ohne uns völlig zu verändern: Bewährte Formate wie Topic Days, Bootcamps und Topic Groups bleiben erhalten und werden weiterentwickelt, während wir neue Formate testen. So möchten wir Regulatorikthemen in Projekten aufgreifen und gemeinsam mit Unternehmens-Expert:innen erste Schritte gehen. Masterclasses ergänzen das Angebot und bieten die Möglichkeit, spezifischere Themen in der Tiefe zu durchdringen, greifbare Ergebnisse zu erzielen und den Austausch zu stärken. Außerdem wollen wir gezielt neue Zielgruppen ansprechen und mit diesen spezifischen Themen adressieren – das bringt zusätzliche inhaltliche Tiefe.

Zum Schluss: Wenn Sie auf die nächsten fünf Jahre schauen, wo soll das InsurLab stehen und welchen Beitrag wollen Sie für die Branche leisten?

Die digitale Transformation bleibt ein zentrales Thema – für die Branche und für uns. Sie fordert uns, den Austausch voranzutreiben, drängende Fragen zu beantworten und sowohl unsere Angebote als auch unsere eigenen Prozesse weiterzuentwickeln. Gleichzeitig gewinnen auch die Nachhaltigkeitstransformation und Themen wie der Klimawandel sowie die demografischen Entwicklungen zunehmend an Bedeutung und stellen uns vor neue Aufgaben.

In fünf Jahren wird die Versicherungswelt deutlich anders aussehen. Der Weg der Automatisierung und KI wird weiter beschritten werden, um relevant zu bleiben. Oft überschätzen wir aber, was KI kurzfristig leisten kann, und unterschätzen gleichzeitig ihre langfristigen Auswirkungen. Themen wie Hyperpersonalisierung und die Nutzung von Daten werden die Branche ebenfalls transformieren.

Das InsurLab Germany als Brancheninitiative mit jahrelanger Erfahrung und einem neutralen Blick auf Entwicklungen wird auch künftig eine wichtige Rolle spielen, denn der Bedarf an menschlichem Austausch und gemeinsamer inhaltlicher Arbeit bleibt unverzichtbar – insbesondere, wenn die Herausforderungen noch komplexer werden und der Veränderungsdruck weiter zunimmt. Gerade in Bereichen, in denen sich Unternehmen nicht differenzieren, ist es besonders smart, gemeinsam Lösungen zu finden. Ich wünsche mir, in den nächsten fünf Jahren viele neue Mitglieder aus der Branche zu begrüßen. Denn wer glaubt, die Herausforderungen allein bewältigen zu können, wird bald erkennen, dass gemeinsames Handeln unverzichtbar ist – insbesondere bei der rasanten Geschwindigkeit, mit der sich die Entwicklungen vollziehen.

Über InsurLab Germany

Die Brancheninitiative InsurLab Germany wurde im Jahr 2017 von der Stadt Köln, IHK Köln, Universität zu Köln, TH Köln, etablierten Versicherungsunternehmen und Start-ups gegründet. Ziel des InsurLab Germany ist es, Innovation und Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft voranzubringen, um mit neuen Impulsen und Arbeitswegen die Zukunft der Branche aktiv zu gestalten. In der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgebauten Digital Hub Initiative bildet InsurLab Germany den Kompetenzstandort InsurTech in Köln. Mittlerweile gehören 92 Mitglieder dem Verein an. Darunter befinden sich viele namhafte Versicherer, Hochschulen, führende Dienstleister sowie Start-ups und Scale-ups.

Verantwortlich für den Inhalt:

InsurLab Germany e.V., Schanzenstraße 6­20, ­51063 Köln, Tel: +49 (0)221 986529­10, www.insurlab­germany.com

Cleos Welt, das innovative Insurtech für Tierversicherungen und Tochter der Uelzener Tierversicherung, reagiert auf die aktuelle Situation, in der viele Tierhalter aufgrund von Insolvenzverfahren und Bestandssanierung verunsichert sind bzw. ohne Versicherungsschutz dastehen.

Mit einer aktualisierten Antragsstrecke ermöglicht Cleos Welt einen unkomplizierten Wechsel, sodass der Versicherungsschutz für Hunde und Katzen ohne Wartezeit fortgesetzt werden kann.

Nahtloser Schutz und besondere Konditionen

Die neue Antragsstrecke von Cleos Welt bietet betroffenen Tierhaltern die Möglichkeit, schnell und einfach eine neue Versicherung abzuschließen. Dabei wird die bisherige Vertragslaufzeit als Wartezeit angerechnet, sodass der Schutz sofort und ohne Unterbrechung greift. Kündigungen des Vorversicherers aufgrund von Schließung des Tarifs oder Aufgabe des Produktangebots werden nicht als Kündigung durch den Kunden gewertet.

Exklusiver Start-Bonus: 10 % Rabatt auf das erste Versicherungsjahr

Cleos Welt bietet allen Neukunden, deren Vorversicherer den Vertrag aufgrund der Schließung des Tarifs oder Aufgabe des Produkts gekündigt hat, einen attraktiven Rabatt von 10 % auf das erste Versicherungsjahr.

Ludwig Koch, Head of Product bei Cleos Welt, betont: “Wir wissen, wie verunsichernd es ist, wenn man plötzlich ohne Versicherungsschutz dasteht oder sich dies abzeichnet. Besonders wenn es um unsere geliebten Haustiere geht, sollten keine Lücken entstehen. Bei Cleos Welt möchten wir all jene auffangen, die nun im Regen stehen, und ihnen schnell und unkompliziert den Schutz bieten, den ihre Vierbeiner verdienen.”

Cleos Welt – mehr als nur Versicherung

Neben Kranken- und OP-Versicherungen bietet Cleos Welt mit dem SOS-Schutz eine umfassende Absicherung für Notfälle. Von telemedizinischer Beratung bis zur Übernahme von Tierarztkosten bei Giftködern – Tierhalter können sich auf ein breites Leistungsspektrum verlassen.

Jetzt wechseln und geschützt sein

Betroffene Tierhalter können ab sofort die neue Antragsstrecke nutzen und ihren Versicherungsschutz nahtlos fortsetzen. Weitere Informationen und der Zugang zum Antrag sind unter https://www.cleos.de/wechselkampagne verfügbar.

Verantwortlich für den Inhalt:

Cleos Welt, Cleo & You GmbH, Hoheluftchaussee 18, 20253 Hamburg, Telefon: +491635754794, www.cleos.de

Teamaufgaben neu verteilt

Seit dem 1. Januar 2025 leitet Felicitas Eckert (30) die Unternehmenskommunikation der Versicherungsgruppe die Bayerische und ist ab sofort auch Konzernsprecherin. Mit der Personalie erfolgt eine strategische Neuaufstellung der Unternehmenskommunikation der Bayerischen, um die Präsenz und Wirkung des mittelständischen Versicherers in der Öffentlichkeit weiter zu stärken.

„Kommunikation bedeutet für uns mehr als nur Informationen zu verbreiten – sie dient dazu, klar und zielgerichtet zu informieren und Vertrauen zu schaffen“, erklärt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen unter anderem zuständig für den Bereich Unternehmenskommunikation. „Mit Felicitas Eckert, die seit fast drei Jahren die Kommunikation der Bayerischen mitgestaltet und tiefe Einblicke in unser Unternehmen gewonnen hat, und einem erfahrenen Team, das durch klare Ideen und fundierte Arbeit überzeugt, sind wir bestens gerüstet, die Kommunikationsstrategie in der neuen Struktur erfolgreich fortzuführen.“

Felicitas Eckert ist seit April 2022 als Pressesprecherin bei der Bayerischen tätig. Davor sammelte sie vielseitige Erfahrungen in der Kommunikation, unter anderem in Unternehmen wie Amazon, DMG MORI und der RENK Group AG. Diese Erfahrungen geben ihr eine breite Perspektive auf unterschiedliche Branchen und Arbeitsweisen.

Die neue Aufstellung bringt nicht nur frische Impulse, sondern auch eine klare Fokussierung der Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams mit sich:

  • Felicitas Eckert, die bisher für die Kommunikation der Komposit-Themen und das Sportsponsoring verantwortlich war, wird sich künftig auf den übergreifenden Bereich Konzern- und Leben konzentrieren, zu denen auch das Engagement im Sport gehört.
  • Moritz Rebhan, bisher Pressesprecher für Nachhaltigkeit und die Marke Pangaea Life, übernimmt zusätzlich den Bereich Künstliche Intelligenz – ein zentraler Innovationsschwerpunkt der Bayerischen.
  • Nick Schelchshorn, der bisher als Pressereferent federführend für die interne Kommunikation tätig war, erweitert sein Aufgabenfeld als Pressesprecher rund um die Sachversicherungsthemen.

Mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten und Perspektiven vereint das Team fundiertes Know-how mit kreativen Impulsen. „Gemeinsam stellen wir sicher, dass die Stimme der Bayerischen überall dort gehört wird, wo es darauf ankommt“, erklärt Gräfer. „Unsere Kommunikation wird auch in Zukunft auf Vertrauen, Transparenz und Nähe setzen – denn nur so schaffen wir Orientierung in einer immer komplexeren Welt.“

Die Versicherungsbranche steht derzeit vor zahlreichen Herausforderungen: wirtschaftliche Unsicherheiten, zunehmende Regulierungen, der anhaltende Klimawandel und die fortschreitende Digitalisierung verändern die Rahmenbedingungen. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Engagement – beides zentrale Werte der Bayerischen.

„Es ist heute wichtiger denn je, auf der richtigen Ebene zu kommunizieren, um Orientierung zu bieten und Vertrauen zu schaffen – sei es für unsere Kundinnen und Kunden, Partnerinnen und Partner oder unsere Mitarbeitenden“, ergänzt Felicitas Eckert. „Ich freue mich darauf, mich diesen Herausforderungen anzunehmen und gemeinsam mit tollen Kolleginnen und Kollegen um mich herum neue Wege zu gehen, um die Marke die Bayerische authentisch und klar zu positionieren.“

Verantwortlich für den Inhalt:

die Bayerische, Thomas-Dehler-Str. 25, 81737 München, Tel: 089/6787-0, Fax: 089/6787-9150, www.diebayerische.de

Bis zum 31. März 2025 können clevere Vermittler Kunden, die für den Fall der Berufsunfähigkeit (BU) vorsorgen möchten, finanzielle Vorteile verschaffen:

Bei Abschluss einer Continentale PremiumBU datieren sie den Vertragsbeginn auf den 1. Dezember 2024 zurück. Dadurch sichern sie Versicherten günstigere Beiträge während der gesamten Vertragsdauer. Der seit Jahresbeginn erhöhte Rechnungszins ermöglicht Kunden zudem verbesserte garantierte Leistungen.

Günstigere Beiträge während der gesamten Laufzeit

„Von diesen Vorteilen profitiert der Kunde nicht nur einmalig, sondern während der gesamten Vertragslaufzeit“, sagt Thomas Pollmer, Leiter Produktmanagement Leben bei der Continentale Versicherung. „Insgesamt kann ein Versicherter dadurch mehrere Hundert Euro sparen.“ Der Grund: Durch die Rückdatierung des Versicherungsbeginns auf den 1. Dezember 2024 zahlt der Kunde weniger als bei einem Start im aktuellen Jahr. Denn die Beitragshöhe hängt unter anderem vom Eintrittsalter des Versicherten ab. Das steigt bei der Continentale rechnerisch mit dem Jahreswechsel. Die Rückdatierung macht Versicherte also ein Jahr jünger, der Beitrag fällt niedriger aus. Berechnungsbeispiele finden Vermittler unter makler.continentale.de/bu-rueckdatierung.

Verbesserte garantierte Leistungen

Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus dem seit 1. Januar geltenden höheren Rechnungszins. Er ermöglicht Kunden verbesserte garantierte Leistungen, auch wenn sie den Vertragsbeginn auf 2024 rückdatieren lassen. Pollmer: „Der Kunde profitiert somit in diesem Jahr doppelt.“ Erst vor sechs Monaten hatte die Continentale die Vermittlung ihrer BU-Vorsorge-Tarife vereinfacht. Der Versicherer hatte die Annahmegrenzen für das Neugeschäft mit höheren maximal versicherbaren Renten und Pauschalgrenzen verbessert. Interessant für Vermittler: Besonders Besserverdiener und junge Leute profitieren seitdem von höheren versicherbaren BU-Renten und den höheren Grenzen für medizinische Untersuchungen.

Mehr zur Continentale PremiumBU gibt es unter continentale.de/berufsunfaehigkeit.

Freie Vermittler finden für sie aufbereitete Informationen unter makler.continentale.de/premium-bu.

Verantwortlich für den Inhalt:

Continentale Versicherungsverbund, Ruhrallee 92-­94, D­-44139 Dortmund, Tel: 0231/9190, Fax: 0231/9193255, www.continentale.de

Untersuchung zum Jahresendgeschäft im Kfz-Versicherungsmarkt

2,9 Mio. Kfz-Versicherungsnehmer haben zum Jahresende 2024 im Durchschnitt 1,1 Verträge gekündigt und bei einem neuen Kfz-Versicherungsanbieter abgeschlossen. Mit insgesamt rund 3,2 Mio. Vertragswechseln ist im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum der Wechselaktivität von rund 35 Prozent zu verzeichnen. Bei durchschnittlich 720 Euro Jahresbeitrag unter den Anbieterwechseln sind insgesamt rund 2,3 Mrd. Euro Kfz-Versicherungsprämien bewegt worden. Etwas mehr als zwei Drittel der Kfz-Versicherungswechsler (70%) konnten im Durchschnitt 125 Euro durch den Vertragsabschluss bei einem neuen Anbieter sparen. Unter den Wechslern sind überdurchschnittlich häufig 31- bis 40-Jährige sowie Versicherungskunden mit einer Optimierer-Mentalität oder sehr eigenständig Handlende. Während die Optimierer im Gesamtmarkt weniger als ein Drittel (31%) ausmachen, sind es unter den Wechseln die Hälfte (50%).

Das meiste Neugeschäft unter den Wechslern haben (in alphabetischer Reihenfolge) ADAC Versicherungen, Allianz, Allianz Direct, HUK24 und HUK-COBURG erzielen können. Gemeinsam gewinnen diese fünf Anbieter mehr als zwei Fünftel aller Neuabschlüsse (41%). Weitere Anbieter mit überdurchschnittlich viel Neugeschäft sind (in alphabetischer Reihenfolg für Rang 6 bis 10): AXA, DEVK, LVM, Sparkassen DirektVersicherung und Württembergische. Sie erhalten insgesamt immerhin noch ein Sechstel des Neugeschäfts (16%). Auffällig in diesem Jahr ist der Zuwachs bei den Vertragsabschlüssen um 36 Prozent für die Gruppe der Direktversicherer. Neben den schon genannten hat es auch die BavariaDirekt, CosmosDirekt und DA Direkt unter die Top20 der Gewinner im Neugeschäft geschafft.

Dies sind die Ergebnisse der Sirius Campus Marktuntersuchung „Wechselaktivität bei Kfz-Versicherungen im Jahresendgeschäft 2024“, die unter 2006 Kfz-Versicherungsnehmern ab 18 Jahren vom 1. bis zum 10. Dezember 2024 durchgeführt wurde.

Beitragssteigerung im Jahresbrief wird häufiger wahrgenommen

Zwei Fünftel der Kfz-Versicherungsnehmer (42%) haben ihren Jahresbeitragsbrief genau oder sogar intensiv gelesen. Über die Hälfte (58%) haben dabei eine Beitragssteigerung festgestellt, im Jahr 2022 waren dies nur 34 Prozent. Der Jahresbeitragsbrief und die erlebte Beitragssteigerung waren deswegen auch die häufigsten Treiber für einen Anbieterwechsel. Während insgesamt 7,0 Prozent aller Kfz-Versicherungsnehmer ihren Anbieter gewechselt haben, sind es unter denjenigen mit einem starkgestiegenen Beitrag mit 16,9 Prozent mehr als doppelt so viel. „Viele Kunden hatten bereits durch Vorinformationen ihrer Versicherer mit einem Beitragsanstieg gerechnet. Nur Versicherer, die darauf verzichtet haben, überraschten ihre Kunden negativ und mussten mehr Kündigungen hinnehmen. Kundenorientierung mit positiver Wirkung auf die Kundenbindung braucht also auch eine vorausschauende Kommunikation“, kommentiert Dr. Oliver Gaedeke, Gründer und Geschäftsführer der Sirius Campus GmbH.

Ansprachen von Vertretern, Maklern, Bankberatern oder Vergleichsportalen mit einem E-Mail-Alert sind ebenso ein wichtiger Impulsgeber für den Anbieterwechsel. Unter den Informationsorten haben sich die sozialen Medien und die Nutzung von Internetseiten bzw. Tarifrechnern von Versicherern zumindest auf niedrigem Niveau als Treiber für den Anbieterwechsel hervorgetan. Auffallend ist die erstmals ermittelte Nutzung von KI-Suchmaschinen wie z. B. ChatGPT. Sie werden insgesamt von nur einem Zwanzigstel (6%) in der Informationsphase genutzt, aber bereist 13 Prozent der jungen Leute bis 30 Jahren nutzen diese für die Entscheidungshilfe und das Auffinden von attraktiven Anbietern.

Produktleistungen sind auch Wechslern wichtig

Neben einer deutlich niedrigeren Versicherungsprämie sind auch andere Anbieter- und Produktqualitäten von Bedeutung beim Wechsel. Immerhin ein Zehntel (9%) wählten einen Telematik-Tarif und ein Fünftel (20%) ein Angebot mit Schutzbrief. Die von manchen Anbietern neu aufgenommene Option einer Zwei-Jahres-Garantie auf die Beitragshöhe wurde ebenfalls von einem Fünftel gewählt. „Häufig wird unterschätzt, dass nicht nur preisorientierte, sondern auch service- und qualitätsorientierte Kunden unter den Kfz-Versicherungswechslern sind. Sie lassen sich auch von erweiterten oder neuen Leistungen überzeugen. Gerade die Zwei-Jahres-Garantie für den Beitrag spricht das Sicherheitsbedürfnis bestimmter Zielgruppen stark an“, gibt Dr. Gaedeke zu bedenken.

Am 20. Februar 2025 lädt Sirius Campus zu einer Online-Konferenz „Perspektiven im Kfz-Versicherungsmarkt“ mit Fokus auf das Abschlusspotenzial von Tarifen mit Werkstattbindung, Erfahrungen mit Reparaturen und Schadenmanagement und Erfahrungen mit Online-Tarifrechnern ein. Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit sind hier hinterlegt oder direkt bei Dr. Oliver Gaedeke (Kontakt: oliver.gaedeke@siriuscampus.de oder tel. 0152 38 24 66 40).

Über die Sirius Campus GmbH

Sirius Campus ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut mit Sitz in Köln, das sich auf die Optimierung von Beratungs- und Verkaufsprozessen spezialisiert hat. Auf Grundlage von Behavioral Economics und mit einer entscheidungspsychologischen Marktsegmentierung – den Select Typen – entwickelt Sirius Campus Ansprache-, Beratungs- und Angebotskonzepte, die Absatzpotenzial und Preisbereitschaft an unterschiedlichen Touchpoints maximal abschöpfen. Dabei steht das Pricing von Angeboten als wirksamster Hebel für den Unternehmensertrag im Zentrum unserer Beratungsleistung. Sirius Campus bietet Marketing- und Vertriebsmanagern den entscheidenden Wissensvorsprung, um Marktpotenziale frühzeitig zu erkennen und mit wirksamen Anpacks erfolgreich zu gewinnen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Sirius Campus GmbH, Im Klapperhof 33c, 50670 Köln, Tel: 0221 42 330 200, www.siriuscampus.de

Erstmals hat Metzler Ratings 2024 neben dem bereits etablierten Meta-Rating für deutsche Lebensversicherer auch ein „Rating der Ratings“ für Private Krankenversicherer durchgeführt.

Basis der Untersuchung waren öffentlich verfügbare Ratings zu 25 Privaten Krankenversicherern aus den drei Bereichen Finanzstärke, Produktqualität sowie Service & Fairness. Diese wurden zu einem Gesamtrating verdichtet.

Insgesamt schnitt die Allianz in diesem Meta-Rating mit einer Gesamtnote von 1,44 als einziger Anbieter mit „Sehr Gut“ ab.

Den zweiten Platz errang die Inter mit der Gesamtnote 1,68 vor der Signal Iduna (1,78). Dabei schaffte es die Allianz als einziger Anbieter mehrfach in die Top Drei. Bei Finanzstärke und Produktqualität kam sie jeweils auf den zweiten Platz. Bei Service & Fairness errang sie punktgleich mit fünf anderen Anbietern sogar Platz 1. Die Barmenia schnitt hingegen bei der Produktqualität am besten ab und die Inter ließ bei der Finanzstärke alle anderen Versicherer hinter sich.

„Man muss das Rad ja nicht immer wieder neu erfinden“, sagt Dr. Marco Metzler, Gründer und Chef von Metzler Ratings. „Nachdem wir die Idee zu unserem Meta-Rating hatten, testeten wir das bei Ratings von deutschen Versicherern völlig neue Konzept im vergangenen Jahr zuerst bei Lebensversicherern. Nun haben wir die Idee auf Private Krankenversicherer übertragen“, fährt Metzler fort. „Und sie funktioniert auch hier.“

Dabei hat Metzler durchaus Vorbilder am Finanzmarkt: Bloomberg, eine auf Nachrichten aus der Finanzwelt spezialisierte Agentur, veröffentlicht sogenannte Konsensschätzungen dazu, wie sich die Geschäfte und letztlich die Aktienkurse großer börsennotierter Unternehmen in den kommenden Monaten entwickeln werden. In diese Schätzungen fließen die Prognosen all der Finanzanalysten ein, die das betreffende Unternehmen für renommierte Investmentbanken beobachten. In eine Konsensschätzung fließen daher oft Dutzende von Einzelprognosen ein. So werden extreme Einschätzungen einzelner Analysten „geglättet“.

Dieses Prinzip hat Metzler Ratings mit dem Meta-Rating nun auch auf Krankenversicherer übertragen. Das Ziel der aktuellen Untersuchung: Herauszufinden, welche Kranken-Versicherer bei renommierten Ratingagenturen am besten abschneiden. Aber ist das nun bloß eine nette Fingerübung für Versicherungs-Analysten oder ist das auch für normale Kunden wichtig? „Wir finden, unser Meta-Rating ist besonders für private Versicherungsnehmer wichtig und erspart ihnen viel Arbeit“, so Metzler. Wer eine private Krankenversicherung abschließe, binde sich meist über Jahrzehnte an einen Anbieter. Daher solle man vor Abschluss so gut wie möglich ermitteln, welche Krankenversicherer von den verschiedenen Versicherungsexperten als die Besten am Markt eingeschätzt werden. „Unser ,Rating der Ratings‘ erleichtert diese Einschätzung ungemein. Man muss nicht mehr mühsam Dutzende von Ratings vergleichen. Der Kunde muss nur noch einen Blick auf unser Meta-Rating werfen und er hat eine komplette Markteinschätzung.“

Die Methode

Und wie funktioniert das Meta-Rating? „Im Prinzip ist das ein aggregiertes Rating – so der Fachbegriff – also die Zusammenfassung mehrerer Ratings“, sagt Experte Metzler. Dabei werden mehrere Noten, Punkte oder Ratings, die für ein Produkt oder eine Dienstleistung abgegeben wurden, zu einem einzigen Wert zusammengefasst. Dies kann durch verschiedene Methoden geschehen. Eine gängige Methode ist die Ermittlung des arithmetischen Mittelwerts aus allen Ratings. Dafür werden alle Benotungen zuerst addiert und dann das Ergebnis der Addition durch die Anzahl der Benotungen dividiert.

Zudem können einzelne Ratings auch stärker oder schwächer gewichtet werden. Inzwischen werden bei aggregierten Ratings auch immer häufiger selbstlernende Algorithmen eingesetzt, um die Ratings ständig zu verfeinern. „Die Aggregation von Ratings ist ein nützliches Instrument, um mehrere Bewertungen eines Produkts oder einer Dienstleistung zusammenzufassen und zu vergleichen“, erläutert Versicherungsanalyst Metzler.

Die Grundgesamtheit

Metzler Ratings hat für sein „Rating der Ratings“ alle in Deutschland aktiven Krankenversicherer ermittelt, deren Vollkosten-Tarife (Angestellte und Selbstständige sowie Beamte) und Zusatz-Tarife (Zahnbehandlungen, Krankenhausbehandlungen und Pflegetagegeld) von den drei in Deutschland führenden Produktrating-Agenturen bewertet wurden und zudem mindestens ein Finanzstärke- und ein Service-Rating aufwiesen. Diese Vorgaben erfüllten in diesem Jahr exakt 25 Krankenversicherer.

Alle von Metzler für das aggregierte Rating verwendeten Ratings der einzelnen Ratingagenturen sind auf den Webseiten der jeweiligen Ratinganbieter öffentlich zugänglich. Auf eine Gewichtung der einzelnen Ratings oder der Ratinganbieter wurde bei der Erstellung des Metzler Meta-Ratings (MMR) bewusst verzichtet.

Die Ergebnisse: Finanzstärke

In Sachen Finanzstärke hat Metzler Ratings auf Bewertungen von S&P, Fitch sowie des eigenen Hauses zurückgegriffen und dergestalt aggregiert, dass ein Durchschnittswert der Finanzstärke und des Qualitätsratings der drei Ratinganbieter ermittelt wurde. In die Bewertung der Finanzstärke flossen dabei unter anderem Finanzkennzahlen der aktuellsten Jahresabschlüsse zu Eigenkapital, freier Rückstellung für Beitragsrückerstattungen (freie RfB) Stillen Lasten und/oder Reserven sowie zur Nettorendite der Kapitalanlagen ein.

Dabei schnitt die Inter mit einem aggregierten Finanzstärke-Rating von 1,50 am besten ab, gefolgt von Allianz (1,83) und Ergo (2,25). Der Noten-Durchschnitt über alle 25 betrachteten Gesellschaften betrug 3,40.

Die Ergebnisse: Produktqualität

Bei den Produktratings wurde auf Ratings der drei renommiertesten Ratingagenturen für Krankenversicherungsprodukte – Franke & Bornberg (F&B), Morgen & Morgen sowie Ascore – zurückgegriffen, da diese eine breite Abdeckung an Ratings über alle Bereiche der Krankenversicherung (Vollkosten- und Zusatz-Policen) sicherstellen.

Dafür wurden in einem ersten Schritt für jeden Versicherer die besten Produktratings von jeder der drei Agenturen in jedem Bereich zu Teilergebnissen zusammengefasst. Diese Teilergebnisse – in die auch einfloss, ob im jeweiligen Bereich überhaupt Ratings vorlagen – wurden dann zum einem Produktrating über alle Bereiche gebündelt.

Bei den gebündelten Produktratings schnitt die Barmenia mit einer Bewertung von 1,04 am besten ab, gefolgt von der Allianz mit Note 1,16 und der Halleschen (1,17). Die Durchschnittsnote der Produktratings über alle beobachteten Gesellschaften lag bei 1,71.

Die Ergebnisse: Servicequalität

In Sachen Service & Fairness wurde auf Bewertungen von Service Value zurückgegriffen. In den aggregierten Ratings schnitt die Allianz mit der Note 1,33 mit am besten ab. Mit DKV, HUK, LVM, Signal Iduna und Süddeutsche erzielten weitere fünf Anbieter das gleiche Ergebnis. Die Durchschnittsnote der Serviceratings über alle beobachteten Gesellschaften lag bei 2,52.

Das Gesamtergebnis

In einem weiteren Schritt hat Metzler Ratings dann die Teilratings in Sachen Finanzstärke, Produktqualität sowie Service & Fairness zu einem Gesamtrating zusammengefasst, um den Krankenversicherer mit den besten Ratings insgesamt zu ermitteln. Dabei wurden alle drei Bereiche gleich gewichtet.

Insgesamt überzeugt im Metzler Meta-Rating (MMR) die Allianz mit zwei zweiten Plätzen und einem geteilten ersten Platz am meisten. Sie schnitt mit einer Gesamtnote von 1,44 im diesjährigen Meta-Rating PKV als einziger PKV-Versicherer „Sehr Gut“ ab. Mit „Gut“ wurden zehn Anbieter bewertet. Darunter auf den Plätzen zwei bis fünf: die Inter (1,68), die Signal Iduna (1,78), der Münchener Verein (1,80) und die DKV (1,99). Die Durchschnittsbewertung lag bei 2,54.

Das Fazit

„Dank unseres Meta-Ratings für Private Krankenversicherer ist es für Endkunden so einfach wie nie zuvor, sich im Dschungel der Krankenversicherungs-Ratings zurechtzufinden“, erläutert Marco Metzler, Geschäftsführer der Metzler Ratings GmbH. Kunden erkennen nun auf einen Blick die Qualität der Produkte und des Services sowie die Finanzstärke der einzelnen Gesellschaften. „Kunden können ihre Entscheidungen nun ganz einfach auf der Basis der Ratings mehrerer renommierter Ratingagenturen treffen“, erklärt Marco Metzler. „Wer hier zu einem der top platzierten Versicherer unseres MMR Meta-Ratings geht, sollte nichts falsch machen und auch noch in ein paar Jahrzehnten mit seiner Wahl zufrieden sein.“

Ergebnisübersicht:

Metzler Meta-Rating Private Krankenversicherer 2024 (MMR PKV 2024)

Mehr Informationen zu den Ergebnissen des Ratings finden Sie unter https://www.metzler-ratings.com

Über Metzler Ratings GmbH

Metzler Ratings GmbH (vormals DMSA) befindet sich im Eigentum der Investoren-Familie Metzler und ist ein unabhängiger Datendienst, der marktrelevante Informationen zu Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen sammelt und bewertet. Wir verstehen uns als Anwalt der Verbraucher, Privatkunden und mündigen Investoren. Unser Anspruch: Unternehmen und Anbieter, Produkte und Dienstleistungen immer mit den Augen der Kunden zu betrachten. Die Kunden stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Für sie bündeln wir wichtige, entscheidungsrelevante Informationen und stellen diese als Marktscreenings dar. Unser Ziel: Für Verbraucher mehr Transparenz bei der Auswahl von Produkten, Investments und Dienstleistungen zu schaffen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Metzler Ratings GmbH, Wichertstraße 13, 10439 Berlin, Dr. Marco Metzler Geschäftsführer, info@dmsa-agentur.de, www.metzler-ratings.com

Die uniVersa hat die Erhöhung des Höchstrechnungszinses bei ihren fondsgebundenen Rentenversicherungen berücksichtigt. Damit erhalten Versicherte bei Vertragsablauf einen höheren garantierten Rentenfaktor.

Aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus hat das Bundesfinanzministerium zum Jahreswechsel den Höchstrechnungszins in der Lebensversicherung von 0,25 auf 1,0 Prozent angepasst. Die uniVersa berücksichtigt die verbesserten Rechnungsgrundlagen seit Januar bei ihrer fondsgebundenen Rürup- und Privat-Rente sowie der Nachhaltigkeitspolice. Damit erhöht sich der garantierte Rentenfaktor bei üblichen Vertragskonstellationen zwischen sechs und 15 Prozent. Der Rentenfaktor ist eine wichtige Rechengröße bei Fondspolicen. Er gibt an, mit welchem Wert das gebildete Kapital zu Rentenbeginn in eine lebenslange Altersrente umgerechnet wird. Die Verbesserungen gelten für Neukunden sowie für Zuzahlungen und Erhöhungen bei Bestandsverträgen ab der Tarifgeneration 2008. Zudem werden Kunden, die im alten Jahr ab Mitte September einen Vertrag abgeschlossen haben, durch eine abgegebene Umstellungsgarantie automatisch und kostenfrei auf die verbesserten Konditionen umgestellt. Als Besonderheit verzichtet die uniVersa auf eine nachträgliche Reduzierungsmöglichkeit per Treuhänderzustimmung und führt zu Rentenbeginn eine Günstigerprüfung durch. Gilt zu diesem Stichtag etwa durch eine niedrigere Lebenserwartung oder einem gestiegenen Zins ein höherer Rentenfaktor, wird dieser bei der Umrechnung zum Vorteil der Versicherten zugrunde gelegt.

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Mit Wirkung zum 1. Februar 2025 ernennt die HUK-COBURG Dr. Thomas Körzdörfer (44) zum Generalbevollmächtigten.

In dieser Funktion übernimmt er zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Abteilungsleiter Data Analytics neue Aufgabenbereiche in der Schaden- und Unfallversicherung. Er berichtet direkt an Ressortvorstand Dr. Jörg Rheinländer.

“Dr. Thomas Körzdörfer war in seinen bisherigen Funktionen und Aufgaben in den Data Analytics-Aktivitäten der HUK-COBURG äußerst engagiert und erfolgreich. Ich freue mich über seine Bereitschaft, weitere Verantwortung im Komposit-Ressort zu übernehmen und auch den datengetriebenen Ansatz hier noch stärker zu verankern”, so Dr. Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG.

Der promovierte Physiker und Datenwissenschaftler ist seit März 2018 bei der HUK-COBURG tätig und leitet seit Februar 2023 die Abteilung Data Analytics. Zuvor war er von 2012 bis 2018 Junior-Professor an der Universität Potsdam.

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HUK ­Coburg Versicherungen, Bahnhofsplatz, D­-96444 Coburg Tel: 09561/960, Fax: 09561/963636, www.huk.de

Die Zurich Versicherung erweitert ihr Angebot im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung um eine Dienstunfähigkeitsabsicherung.

Diese richtet sich an Beamte, Soldaten und Richter. Die neue Option kann in der Selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung sowie in der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung von Zurich gegen einen Mehrbeitrag von circa 10 Prozent vereinbart werden. Die Dienstunfähigkeitsoption sichert Beamte im Falle einer allgemeinen Dienstunfähigkeit ab, unabhängig davon, ob eine Berufsunfähigkeit besteht. Wird die versicherte Person vom Dienstherrn für dienstunfähig erklärt, führt Zurich keine eigene Leistungsprüfung durch und zahlt die vereinbarte Leistung. Die Produktanpassung der Berufsunfähigkeitsversicherung berücksichtigt die besonderen Herausforderungen und Versorgungslücken, denen Beamte während ihrer beruflichen Laufbahn gegenüberstehen. Björn Bohnhoff, Zurich Leben Vorstand, erklärt: „Viele Beamten überschätzen die Versorgung durch ihren Dienstherrn bei Dienstunfähigkeit. Die Höhe der Versorgung ist entscheidend abhängig vom jeweiligen Beamtenstatus. Insbesondere Berufsanfänger, Beamte auf Probe und Beamte auf Widerruf erhalten im Falle einer Dienstunfähigkeit kein oder nur ein geringes Ruhegehalt vom Staat. Hier empfiehlt es sich privat vorzusorgen.“

Trotz Beamtenstatus: Oft entsteht bei Dienstunfähigkeit kein Anspruch auf Ruhegehalt

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2022 10300 Personen bzw. 17 Prozent aller Neupensionierten wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt. Dabei haben nur Beamte auf Lebenszeit Anspruch auf das Ruhegehalt in maximaler Höhe von 71,75 Prozent ihrer Bezüge nach einer Dienstzeit von 40 Jahren.

Beamte auf Probe und auf Widerruf werden bei Dienstunfähigkeit entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Die gesetzliche Rentenversicherung prüft, ob die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt ist und dementsprechend eine Erwerbsminderungsrente erbracht wird. „Mit der Einführung der Dienstunfähigkeitsabsicherung bieten wir Beamten auf Probe oder Widerruf die Möglichkeit ihre Versorgungslücke im Falle einer Dienstunfähigkeit zu schließen. Beamte auf Lebenszeit haben damit die Möglichkeit ihr Ruhegehalt aufzustocken, um im Falle des Falles den Lebensstand weiterhin aufrecht erhalten zu können“, erklärt Bohnhoff.

Echte Dienstunfähigkeitsabsicherung: Keine eigene Leistungsprüfung und Leistung bei allgemeiner Dienstunfähigkeit oder bei Berufsunfähigkeit

Bei der Absicherung von Zurich handelt es sich um eine sogenannte ‘echte’ Dienstunfähigkeitsabsicherung. Wird ein Beamter durch den Dienstherrn ausschließlich aus gesundheitlichen Gründen als dienstunfähig erklärt, zahlt der Berufsunfähigkeitsversicherer die vereinbarte Leistung aus, ohne dass zusätzlich von Zurich geprüft wird, ob die Beamtin oder der Beamte auch als berufsunfähig gilt.

Damit folgt Zurich der Entscheidung des Dienstherrn und stößt keine eigene Leistungsprüfung der Dienstunfähigkeit an. Auch wenn die versicherte Person Beamter ist und keine Dienstunfähigkeit vorliegt, kann sie Leistungen wegen Berufsunfähigkeit erhalten. In diesem Fall führt Zurich eine Günstigerprüfung durch und erbringt damit entweder Leistungen wegen Berufsunfähigkeit oder wegen Dienstunfähigkeit.

Verantwortlich für den Inhalt:

Zurich Gruppe Deutschland, Poppelsdorfer Allee 25-­33, D-­53115 Bonn, Tel: 0228 268 2725, Fax: 0228 268 2809, www.zurich.de

Ausgezeichneter Kundenservice: Auch 2024 wurden die Versicherungsunternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) in zahlreichen Ratings, Rankings, Tests und Vergleichen sehr gut bewertet. Dies spricht für die hohe Qualität der Produkte und Beratung. Anbei nur einige Beispiele.

Die Württembergische Versicherung AG (WürttVers) überzeugte beispielsweise die Stiftung Warentest mit einem „Sehr gut“ in der Wohngebäude-Versicherung; die Rating-Agentur Franke & Bornberg erteilte die gleiche Note für die Sparten Unfall- und Rechtsschutz. Auch aus dem Firmenkunden-Bereich gab es erfreuliche Nachrichten: Focus-Money hat die WürttVers zum neunten Mal in Folge als fairsten Firmenversicherer ausgezeichnet.

In der Lebensversicherung kürte der Focus-Money-Versicherungsprofi die „Genius Vorsorge“ der Württembergischen Lebensversicherung AG (WürttLeben) kurz nach der Produkteinführung zum Produkt des Monats. Auch für die betriebliche Altersvorsorge (bAV) gab es Top-Noten: So zum Beispiel beim bAV-Direktversicherungs-Rating von Focus-Money. Die WürttLeben hat mit drei Produkten verschiedener Kategorien teilgenommen: „Genius Vorsorge Klassik“, „IndexClever“und „Genius Vorsorge“. Für ihre Angebote in den Bereichen neue Klassik und garantieorientierte Hybridpolicen erhielt die WürttLeben jeweils ein „Sehr gut“, für ihr Angebot im Bereich Klassik-Index gab es sogar die Bestnote „Hervorragend“.

Bei der Württembergischen Krankenversicherung AG erhielten die Zahnzusatz-Tarife „Zahnersatz 100“, „Zahnzusatz 100 + Zahnbehandlung“ und „ZahnSchutzPremium“ von Stiftung Warentest jeweils ein „Sehr gut“. Und noch eine begehrte Auszeichnung: Die neue Krankenzusatzversicherung „Mein Vitalbudget“ gewann kurz nach Produkteinführung den begehrten Assekuranz Award des Anlegermagazins „Mein Geld“.

Die W&W-Gruppe

1999 aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, entwickelt und vermittelt die W&W-Gruppe heute die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Sie verbindet die Geschäftsfelder Wohnen und Versichern mit den digitalen Initiativen und Marken des Konzerns wie Adam Riese und bietet auf diese Weise Kundinnen und Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihnen passt. Dabei setzt die W&W-Gruppe auf den Omnikanalvertrieb, der von eigenen Außendiensten über Kooperations- und Partnervertriebe sowie Makleraktivitäten bis hin zu digitalen Initiativen reicht. Für den börsennotierten Konzern mit Sitz in Kornwestheim arbeiten derzeit rund 13.000 Menschen im Innen- und Außendienst.

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Wüstenrot & Württembergische AG, Gutenbergstraße 30, D-70176 Stuttgart, Telefon: +49 711 662 – 0, www.ww-ag.com

Pünktlich zum Jahreswechsel hat die NÜRNBERGER ihre Leben-Tarife überarbeitet.

Die Neuerungen im privaten und betrieblichen Produktportfolio sind ab dem 9. Januar 2025 abschließbar. Die neuen Highlights zielen nicht nur darauf ab, den Kunden einen umfassenderen Schutz zu bieten, sondern sie in einer sich ständig wandelnden Berufswelt lebenslang flexibel zu begleiten.

Leben-Vorständin Katja Briones-Schulz: „Als ältester Berufsunfähigkeitsversicherer Deutschlands liegt der Einkommensschutz seit 1884 in unserer DNA. Jeden Monat werden mehr als 330 BU-Leistungsanträge von besonders geschulten Mitarbeitenden anerkannt. Mit dem neuen Tarif-Paket bringen wir jetzt frischen Wind in unser Produktangebot.“

In der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gibt es eine Erleichterung bei der Annahme: Kunden unter 40 Jahren benötigen erst ab einer Jahresrente von über 36.000 EUR ein ärztliches Zeugnis bzw. den sogenannten M-Check. Studierende der Studiengänge MINT, Medizin, Psychologie, Pharmazie wie auch der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften können jetzt eine monatliche BU-Rente in Höhe von 2.000 EUR abschließen. Und die Karrieregarantie als Nachversicherungsmöglichkeit gibt es nun auch für besonders erfolgreiche Selbstständige. In der Kindervorsorge kann die Einkommensschutz-Option jetzt auch nachträglich abgeschlossen werden – bis zu 5 Jahre nach Versicherungsbeginn. Und die Grundfähigkeitsversicherung (GF) wurde um neue Leistungsauslöser wie beispielsweise „Unterhaltung führen“ und „Tastsinn“ erweitert.

Verbessert wurde zudem das Ereignis „Gehaltssteigerung“: War bislang eine 10%ige Gehaltssteigerung in der GF erforderlich, reicht nun alternativ eine monatliche Brutto-Steigerung von nur 250 EUR aus, ohne dass eine Beförderung nötig ist. Dies trägt der Tatsache Rechnung, dass fast die Hälfte aller Gehaltssteigerungen in Deutschland ohne Positionsänderung erfolgen. Diese Regelung zur „Gehaltssteigerung“ gilt übrigens auch für Altverträge in BU und GF.

Mit der neuen Tarifgeneration in der NÜRNBERGER bAV gelten für alle AV-Tarife die Erhöhungsmöglichkeiten bis 8 % der BBG. Das bedeutet, dass während der Vertragslaufzeit Erhöhungen bis zu dieser Grenze immer zu alten Rechnungsgrundlagen möglich sind. Dies schafft noch mehr Flexibilität und Verlässlichkeit. Und die betriebliche Zusatzversicherung „Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit“ soll jedem Arbeitnehmer eine sichere Betriebsrente ermöglichen. Deshalb gilt künftig unabhängig vom Beruf ein einheitliches Pricing.

Bei allen Neuerungen bleibt die NÜRNBERGER Lebensversicherung ein verlässlicher Partner ihrer Vertriebspartner und Kunden. Das zeigt sich nicht zuletzt im BU-Unternehmensrating von Franke und Bornberg: Als einziges Versicherungsunternehmen in Deutschland wurde die NÜRNBERGER Lebensversicherung AG zum 20. Mal in Folge mit der Bestnote „hervorragend“ (FFF+) bewertet. Besonders positiv hervorgehoben wurden die Stabilität der Beiträge, die schnelle Bearbeitung von Leistungsanträgen und die breite Tarifvielfalt.

Verantwortlich für den Inhalt:

NÜRNBERGER Versicherung, Ostendstraße 100, 90334 Nürnberg, Tel. 0911 531-7960, Fax -817960, www.nuernberger.de

Eine gute Nachricht gab es zum Jahreswechsel für Arbeitnehmer in der privaten Krankenversicherung (PKV): Für sie hat sich der Höchstarbeitgeberzuschuss erhöht. Damit kann sich auch eine Anpassung des Versicherungsschutzes lohnen.

Privatversicherte Arbeitnehmer erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Dieser beträgt grundsätzlich jeweils die Hälfte des zu zahlenden Beitrags und ist auf den maximalen Zuschuss begrenzt, den gesetzlich Versicherte erhalten. Da sich in der gesetzlichen Krankenversicherung neben der Beitragsbemessungsgrenze auch der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz erhöht hat, stieg der Höchstarbeitgeberzuschuss zum 1. Januar für die private Krankenversicherung um fast 50 Euro auf 471,32 Euro (vorher 421,76). „PKV-Versicherte sollten dies zum Anlass nehmen und prüfen, ob sie den Arbeitgeberzuschuss bereits ausschöpfen und ob sich darüber eine Anpassung des Versicherungsschutzes lohnt“, empfiehlt die uniVersa. So kann der höhere Zuschuss zum Beispiel genutzt werden, um die ambulante Selbstbeteiligung zu reduzieren. Bei der uniVersa ist dies beispielsweise in den Classic-Bausteintarifen jederzeit ohne erneute Gesundheitsprüfung und Wartezeiten möglich. Der höhere Arbeitgeberzuschuss kann aber auch dazu verwendet werden, sich mit einem Beitragsentlastungstarif eine garantierte Beitragsermäßigung im Alter aufzubauen. Für Arbeitnehmer ist dies durch das Bürgerentlastungsgesetz meist noch mit zusätzlichen Steuervorteilen verbunden.

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Von München nach Zug in der Schweiz: Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2025 wechselt der bisherige Geschäftsführer der Pangaea Life GmbH Daniel Regensburger (38) zur 2023 gegründeten Pangaea Life Capital Partners AG (PLCP). Dort leitet er fortan gemeinsam mit Michael Haupt die Geschicke des Unternehmens.

Die PLCP wurde 2023 als Joint Venture der Versicherungsgruppe die Bayerische und der schweizer Investmentgesellschaft Empira AG gegründet, welche zur weltweit führenden Investmentplattform Partners Group AG gehört. Als globaler Investment Manager ist die im schweizerischen Zug ansässige PLCP auf die Entwicklung von Anlagelösungen auf Basis nachhaltiger Sachwerte spezialisiert. Die Pangaea Life GmbH mit Sitz in München verantwortet als Marke der Bayerischen die Vermarktung und den Vertrieb der auf diesen Lösungen aufbauenden Produkte. Außerdem ist sie Eigentümerin der Markenrechte der Pangaea Life.

Fokus auf der Entwicklung zukunftsweisender nachhaltiger Investments

In seiner neuen Rolle wird Regensburger die Entwicklung der PLCP als Investment-Produktschmiede und Innovationsmotor weiter vorantreiben. Das Unternehmen setzt sich zum Ziel, attraktive Anlagechancen in nachhaltigen Sachwerten auf globaler Ebene zu identifizieren und institutionellen wie privaten Anlegern Zugang zu diesen zu eröffnen – und das für Produkte innerhalb wie außerhalb von Versicherungen.

„Ich freue mich sehr den Erfolgsweg der Pangaea Life in der neuen Position weiter mitgestalten und prägen zu können und kann es kaum erwarten, neue Ideen für unsere Ziel-Investoren in die Tat umzusetzen“, sagt Daniel Regensburger. „Wie keine zweite Marke vereint Pangaea Life konsequent nachhaltiges Investieren mit Transparenz und Rendite. Gemeinsam mit Michael Haupt ist es mein Ziel, das Investment-Portfolio weiter auszubauen, um künftig noch mehr Investorengruppen Anlagechancen in einigen der spannendsten nachhaltigen Zukunftsthemen unseres Globus zu eröffnen. Die Brücke zwischen Zug und München und somit zwischen Produkt und Vertrieb wird dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor, den ich weiter stärken werde.“

Wichtiger Autor der Pangaea-Life-Wachstumsstory

Daniel Regensburger rückte im Januar 2018 in die Geschäftsführung der Pangaea Life GmbH auf und bildete dort zuletzt gemeinsam mit Uwe Mahrt und Achim Steinhorst das Führungs-Trio an der Spitze der nachhaltigen Tochter der Bayerischen. Hier trug er in den vergangenen Jahren maßgeblich zum rasanten Wachstumskurs der Marke bei. Die Pangaea-Life-Fonds konnten ihr Gesamtvolumen seit seinem Antritt von rund 83 Millionen Euro auf heute rund 732 Millionen Euro mehr als verachtfachen.

„Pangaea Life ist nicht nur Pionier für konsequent nachhaltige Investments auf dem deutschen Versicherungsmarkt, sondern zugleich eine der beeindruckendsten Wachstumsstorys der Branche“, sagt Martin Gräfer, Vorstand die Bayerische. „Mit Daniel Regensburger wechselt einer der maßgeblichen Autoren dieser Story nun in die Schweiz. Für das Erreichte möchte ich ihm von Herzen meinen Dank und Respekt aussprechen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir Daniel Regensburger gemeinsam mit der Empira AG für die Spitze der Pangaea Life Capital Partners gewinnen konnten. In neuer Rolle wird er mit seinem breiten Know-how und seinem Instinkt für die künftigen Mega-Trends des Marktes dafür sorgen, dass die Pangaea Life ihre Position als erste Adresse für transparent nachhaltige Investmentlösungen weiter ausbauen wird – in Deutschland und auch international.“

„Mit Daniel Regensburger gewinnt die Pangaea Life Capital Partners AG nicht nur einen herausragenden Experten im Bereich nachhaltiger Investments, sondern auch einen visionären Gestalter, der es versteht, zukunftsweisende Anlagestrategien mit einer klaren Kundenorientierung zu verbinden“ sagt Lahcen Knapp, Präsident des Verwaltungsrates der Empira AG. „Gemeinsam mit Michael Haupt bildet er ein starkes Führungsduo, das die Position der Pangaea Life als international führender Anbieter nachhaltiger Investmentlösungen weiter ausbauen wird.“

Vor seiner Zeit bei der Pangaea Life GmbH war Daniel Regensburger nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften seit 2011 in verschiedenen Funktionen bei der Bayerischen tätig, darunter als Vorstandsassistent von Martin Gräfer und als Leiter der Vertriebsdirektion Süd der Versicherungsgruppe.

Schlagkräftige Doppelspitze bei der Pangaea Life GmbH

Die Pangaea Life GmbH wird fortan vom Geschäftsführer-Duo Uwe Mahrt und Achim Steinhorst geleitet, die bereits zuvor Teil der Geschäftsführung waren. Als Hauptgeschäftsführer (CEO) ist Uwe Mahrt bereits seit 2017 bei der Pangaea Life GmbH und prägt deren Erfolg seit Beginn. In bestehender Rolle wird Mahrt fortan verstärkt den Vertrieb in der DACH-Region vorantreiben. Achim Steinhorst rückte 2021 in die Geschäftsführung auf und leistet seitdem einen wichtigen Beitrag zur strategischen Geschäftsentwicklung.

„Uwe Mahrt ist als ‚First Mover‘ von erster Stunde an wie kein Zweiter mit dem Aufstieg der Marke Pangaea Life verbunden. Achim Steinhorst trägt mit seiner Expertise als tragender Faktor einen wichtigen Teil zur überaus positiven Entwicklung unserer Unternehmenstochter bei. Mit diesem Geschäftsführer-Duo ist die Pangaea Life GmbH ideal aufgestellt, um an bisherige Erfolge nicht nur anzuknüpfen, sondern diese auszubauen“, so Martin Gräfer.

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Pangaea Life, Thomas-Dehler-Straße 25, 81737 München, Tel: (089) 6787-8285, www.pangaea-life.de

Zum Jahresbeginn wird der Fachbereich IT der Münchener Verein Versicherungsgruppe mit gleich zwei neuen Führungskräften besetzt.

Peter Bauer wird, vorbehaltlich der Zustimmung der BaFin, zum 15.02.2024 als neuer Chief Information Officer (CIO) in den Vorstand der Münchener Verein Versicherungsgruppe berufen. Zum Jahresbeginn startete zudem Markus Schüller als neuer Fachbereichsleiter IT. Damit setzt der Münchener Verein ein klares Zeichen zur strategischen Weiterentwicklung sowie Modernisierung der eigenen IT-Landschaft und markiert mit der Neuaufstellung einen entscheidenden Schritt in Richtung digitaler Transformation.

Als Fachbereichsleiter IT verantwortet Markus Schüller seit 01.01.2025 sieben IT-bezogene Abteilungen und ist für die digitale Transformation des Unternehmens zuständig. Zudem trägt er als Leiter für den Fachbereich IT wesentlich zur strategischen Geschäftsentwicklung des Münchener Verein bei. Der erfahrene IT-Spezialist folgt auf Manfred Wernhard, der sich in diesem Jahr in den Ruhestand verabschiedet. Er berichtet künftig an Peter Bauer, der den Fachbereich IT als eigenständiges Ressort ab Februar im Vorstand vertreten wird. Die Fachbereiche Service, KV Betrieb und Leistung sowie Lebens- und Allgemeine Versicherung werden künftig im Ressort von Sebastian Hartmann angesiedelt.

Herr Dr. Lohmöller hat die persönliche Entscheidung getroffen, seine Vorstands- und Geschäftsführungsmandate für die Unternehmungen des Münchener Verein vorzeitig zum 31.03.2025 zu beenden. Die Aufsichtsräte der Unternehmen bedauern diese Entscheidung von Herrn Dr. Lohmöller sehr, respektieren jedoch seinen Wunsch und haben dem zugestimmt. Herr Dr. Lohmöller steht dem Münchener Verein bis Jahresende noch beratend zur Seite und führt das Beiratsmandat im InsurTech Hub Munich im gemeinsamen Interesse bis zum Ende seines Dienstverhältnisses fort. Die Unternehmen des Münchener Verein danken Herrn Dr. Lohmöller für dessen Leistungen als Vorstand seit 2021. Sie wünschen ihm beruflich und persönlich für die Zukunft alles Gute.

„Die digitale Transformation, eine nachhaltige Migration und die Investition in zukunftsträchtige Entwicklungen im Bereich IT sind Kernthemen für das strategische Wachstum unserer Versicherungsgruppe. Mit der Nachfolge und Neuaufstellung wollen wir dieser großen Aufgabe Rechnung tragen und genügend Freiheit für eine Fokussierung schaffen. Wir freuen uns mit Peter Bauer als neues Vorstandsmitglied und Markus Schüller als neuen Fachbereichsleiter zwei echte IT-Experten mit großer Expertise in der Gesundheits- und Versicherungswirtschaft für den Münchener Verein gewonnen zu haben,“ so Dr. Rainer Reitzler, CEO Münchener Verein Versicherungsgruppe.

Peter Bauer blickt seiner neuen Aufgabe als neues Vorstandsmitglied mit Vorfreude entgegen: „Ich bin begeistert, den Münchener Verein in seiner kontinuierlichen digitalen Transformation zukünftig begleiten zu dürfen. Dabei werden wir einen klaren Fokus auf IT-strategische Wachstumsmaßnahmen setzen. Besonderer Schwerpunkt neben der Ablöse der Altsysteme liegt dabei in der Umsetzung der iterativen Maßnahmen im Bereich der Plattform- und Informationsarchitektur, IT-Produktentwicklung, IT-Betrieb, IT- und Daten-Sicherheit, Business Intelligence sowie künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Münchener Verein freue ich mich die IT-Landschaft der Zukunft gestalten zu können.“

Markus Schüller ergänzt: „Die digitale Transformation des Münchener Verein ist in vollem Gange und schreibt regelmäßig Erfolgsgeschichten. Egal ob MV-ServiceApp oder innovative KI-Ansätze, der Münchener Verein agiert am Puls der Zeit. Auch ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen die digitalen Prozesse für Mitarbeitende und Kunden weiter zu forcieren.“

Peter Bauer blickt auf eine langjährige Karriere im Bereich digitaler und betrieblicher Transformation mit Fokus auf den Gesundheitsbereich sowie Krankenversicherung zurück. Der diplomierte Elektroingenieur mit Schwerpunkt Computer- und Kommunikationstechnologien verantwortete zunächst als Leiter IT und Organisation Anfang der 2000er Jahre die Digitalisierung der ArztPartner almeda GmbH. Anschließend war er bei der Munich Re als Senior Consultant tätig und baute von 2010 bis 2019 u.a. als Chief Information Officer die Daman Health Insurance Company der Munich Re als größten spezialisierten privaten Krankenversicherer mit 2,8 Millionen Versicherten im Nahen Osten auf. Sein weiterer Karriereweg führte ihn in selbiger CIO-Position zum digitalen Krankenversicherer ottonova sowie später als COO zur digitalen Gesundheitsmanagement-Plattform Oncare. Zuletzt war er beratend für die digitale Transformation und deren Umsetzung in streng regulierten Bereichen tätig.

Auch Markus Schüller ist bestens für die neue Herausforderung als Fachbereichsleiter IT gerüstet. Mit über 35 Jahren Berufserfahrung in der Versicherungsbranche war er zuletzt als Leiter Professional Services bei adesso insurance solutions tätig. Zuvor sammelte er umfangreiche Erfahrung als Fachbereichsleiter IT und Prokurist bei der Barmenia Versicherung und verantwortete dort ebenfalls die digitale Transformation des Konzerns.

Verantwortlich für den Inhalt:

Münchener Verein Versicherungsgruppe, Pettenkoferstr. 19, 80336 München, Tel: 089/51 52 1154, www.muenchener-verein.de

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) hat im vergangenen Jahr mit kritischen Neuerungen auf sich aufmerksam gemacht, doch die von Franke und Bornberg befürchtete „Zeitenwende“ blieb aus – eine gute Nachricht für Verbraucher und den Markt.

Mit einer umfassenden Analyse blickt Franke und Bornberg auf die Entwicklungen des Jahres 2024 zurück und gibt Einblicke in die Auswirkungen auf die BU im Jahr 2025.

Rückblick 2024: Die „Zeitenwende“ ist ausgeblieben

Das Jahr 2024 war geprägt von kontroversen Entwicklungen. Insbesondere die Einführung des Verzichts auf die konkrete Verweisung durch HDI und die Bayerische sowie der Verzicht auf die Prüfung der Umorganisation bei Selbständigen durch die Condor lösten intensive Diskussionen aus. Diese Neuerungen bergen das Risiko, die Balance zwischen Versicherbarkeit und Solidität zu beeinträchtigen. Insbesondere der Verzicht auf die konkrete Verweisung übertritt die Linie zwischen Versicherungsschutz und sinnlosen Geschenken an einzelne Versicherte.

Franke und Bornberg hat diese Themen in mehreren Podcasts mit Experten und den betroffenen Versicherern ausführlich beleuchtet. Die zentrale Frage: Sind diese Veränderungen im Sinne der Versicherten? (Mehr Informationen: https://www.franke-bornberg.de/aktuelles/blog/podcast-dreifplus)

Eine erfreuliche Entwicklung: Bislang sind andere Versicherer diesen Beispielen nicht gefolgt. Michael Franke, Geschäftsführer von Franke und Bornberg, betont: „Die Entscheidung der meisten Versicherer, an der konkreten Verweisung festzuhalten, unterstreicht die Bedeutung von Stabilität und Risikobewusstsein im Markt.“

Neue Rahmenbedingungen 2025: Höchstrechnungszins und Produktänderungen

Zum Jahreswechsel 2025 trat eine weitere wichtige Veränderung in Kraft: Die Erhöhung des Höchstrechnungszinses von 0,25 % auf 1,00 %. Viele Versicherer haben ihre Produkte entsprechend angepasst. Die Anhebung des Rechnungszinses führt in der Regel zu einer proportionalen Reduzierung der Überschussbeteiligung von 0,75 % – mit Auswirkungen auf die BU-Rente im Leistungsfall. Allerdings gibt es positive Ausnahmen: Einige Versicherer haben ihre Überschusskürzungen moderater gestaltet. Die Universa beispielsweise reduziert die Beteiligung lediglich um 0,25 Prozentpunkte, die Hannoversche um 0,45 Prozentpunkte und die ERGO Vorsorge um 0,30 Prozentpunkte.

Auch bei Regelungen zur Umorganisation sind viele Anpassungen zu beobachten: Immer mehr Versicherer heben die Grenze für den Verzicht auf die Prüfung der Umorganisation bei Kleinbetrieben von fünf auf zehn Mitarbeiter an. Bei Selbständigen verzichten mehr Versicherer auf die Prüfung der Umorganisation, wenn mindestens 90 Prozent der Arbeitszeit auf kaufmännische oder organisatorische Tätigkeiten entfällt – unabhängig von der Berufsausbildung. Diese Regelung war in der Vergangenheit meist nur für Akademiker vorgesehen, wird nun aber auf eine breitere Zielgruppe ausgeweitet.

Eine weitere Verbesserung betrifft das vereinfachte Anerkenntnis der BU bei Vorliegen einer Erwerbsminderung. Dabei wird eine Berufsunfähigkeit automatisch anerkannt, wenn eine (volle) Erwerbsminderung durch die gesetzliche Rentenversicherung festgestellt wurde, was nicht selten der Fall ist. Eine zusätzliche Prüfung durch den Versicherer entfällt in diesen Fällen bei immer mehr Versicherern. Dadurch wird die Dauer der Leistungsprüfung erheblich verkürzt und Betroffene erhalten schneller und einfacher ihre Leistungen.

Ausblick 2025: Ein Jahr im Zeichen der BU

Franke und Bornberg wird im Frühjahr 2025 sein BU-Produktrating aktualisieren, das seit Jahrzehnten eine wertvolle Orientierung für Verbraucher und Experten bietet. Zeitgleich erscheint der neue map-report „Stabilitätsrating der Berufsunfähigkeitsversicherer“, der einen detaillierten Einblick in die finanzielle Stabilität und Risikopolitik der Anbieter gewährt. Ebenfalls im Frühjahr erscheint die 11.-Ausgabe der Franke und Bornberg Studie zur Leistungspraxis der BU-Versicherer, die aufzeigt, wie Versicherer im Leistungsfall tatsächlich handeln und welche Trends sich in der Praxis abzeichnen.

Ein besonderes Highlight in 2025 ist das 30-jährige Jubiläum des BU-Ratings. Bereits 1995 setzte Michael Franke mit dem ersten Qualitätsrating der Branche neue Maßstäbe. „Wir blicken mit Stolz auf drei Jahrzehnte BU-Expertise zurück und freuen uns, auch weiterhin Verbrauchern eine fundierte Entscheidungsgrundlage bieten zu können“, so Michael Franke.

Fazit

Das Jahr 2024 war für die Berufsunfähigkeitsversicherung herausfordernd, doch die Marktstabilität konnte gewahrt werden. Mit einem verantwortungsvollen Umgang der Versicherer und gezielten Produktanpassungen bleibt die BU ein zuverlässiger Schutz vor existenziellen Risiken.

Mehr Informationen zu den aktuellen Entwicklungen erhalten Sie im neuen BU-Rating von Franke und Bornberg – ab Frühjahr 2025!

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Insgesamt 750 Berufe besser eingestuft

Die Rechnungszinserhöhung zum Januar 2025 hat die Stuttgarter zum Anlass genommen, ihre Berufsunfähigkeitstarife neu zu kalkulieren und die Berufsgruppenzuordnung zu verbessern. Im Fokus der Stuttgarter Überlegungen standen dabei keine einzelnen Zielgruppen oder Branchen, sondern Berufe, die nachweislich besonders häufig eine BU-Versicherung nachfragen. „Akademische und nichtakademische Berufsgruppen profitieren gleichermaßen von der neuen Kalkulation und von den Berufsgruppenumstufungen. Zusammen mit der Rechnungszinserhöhung sind Prämienersparnisse von bis zu 40 Prozent möglich“, erklärt Jens Göhner, Leiter Produktmarketing der Stuttgarter.

Für viele akademische Berufe und Studienrichtungen wie Apotheker, Ärzte, Ingenieure, Juristen, Naturwissenschaftler, Steuerberater und Wirtschaftswissenschaftler, und für nichtakademische Berufe wie z.B. Augenoptiker, Arzthelfer, Köche, Lageristen, Physiotherapeuten und Werkzeugmechaniker wird die BU-Absicherung preislich attraktiver. Insgesamt profitieren 750 Berufe von einer besseren Berufsgruppeneinstufung und damit geringeren Prämie.

Top-Bedingungen wurden weiter verbessert

Die Stuttgarter BU-Bedingungen werden seit Jahren von unabhängigen Ratingagenturen wie beispielsweise Morgen & Morgen oder auch Franke & Bornberg mit Bestnoten eingestuft, dennoch konnten sie weiter verbessert werden. Zwei Punkte stechen heraus:

  • Verzicht auf Umorganisation: Dies gilt künftig für Betriebe mit weniger als zehn Vollzeitmitarbeitern, bisher waren es fünf.
  • Erweiterte Leistungsanerkennung: Eine BU-Leistung wird bereits anerkannt, wenn ab einem Alter von 50 Jahren eine volle, unbefristete Erwerbsminderungsrente durch einen Träger der Deutschen Rentenversicherung bewilligt wurde.

Mehrwert für Kundenberatung und Vertrieb

Die neue Berufsgruppeneinteilung und die verbesserten Bedingungen bieten zahlreiche Vorteile für die Kundenberatung und den Vertrieb. Prämienreduktionen eröffnen attraktive Ansatzpunkte, um Kundinnen und Kunden gezielt anzusprechen. Gleichzeitig untermauert die hohe Bedingungsqualität die Position der Stuttgarter als verlässlicher Partner im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Weitere Informationen zu den verbesserten Tarifen finden Sie hier: https://vermittler.stuttgarter.de/produkte/einkommensabsicherung/buplus-erwachsene/

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Stuttgarter Lebensversicherung a.G., Rotebühlstr. 120, 70135 Stuttgart, Tel: 0711/665 – 14 71, Fax: 0711/665 – 15 15, www.stuttgarter.de