Praxisbeispiele und Erfolgsgeschichten zeigen konkrete Wege auf, wie Generative KI die Versicherungsbranche revolutioniert und Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung, stärkeren Kundenorientierung und zur Transformation von Geschäftsmodellen bietet.

Mit der neuen Publikation „Werttreiber Generative KI: Die Versicherungswirtschaft zwischen Aufbruch und Durchbruch“ stellt das InsurLab Germany in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und Partnern eine umfassende Dokumentation vor, wie Generative KI die Versicherungsbranche revolutioniert. Von strategischen Überlegungen bis hin zu praxisorientierten Fallbeispielen beleuchtet der Sammelband in über 40 Beiträgen von Versicherern, Technologieunternehmen, Start-ups, Hochschulen, Beratern und weiteren Expert:innen, welche Technologien und Ansätze Unternehmen dabei unterstützen, Prozesse zu optimieren, Kosten zu senken und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Umfassende Transformation durch Generative KI

Die Publikation gliedert sich in neun thematische Cluster, die den Einsatz von Gen AI aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Beginnend mit strategischen Überlegungen und den Auswirkungen auf Führung und Kultur, beleuchtet die Publikation auch die technologischen Grundlagen der Integration von KI in bestehende Systeme. Weiterhin wird gezeigt, wie KI das Kundenerlebnis revolutioniert und den Vertrieb neu definiert. Die Analyse erstreckt sich darüber hinaus auf branchenspezifische Anwendungen und einen Blick über den Tellerrand der Versicherungswirtschaft hinaus. Abgerundet wird der Sammelband durch praxisnahe Umsetzungsempfehlungen, Erfolgsgeschichten und die Präsentation relevanter Start-ups, die mit innovativen Lösungen die Zukunft der Branche gestalten. Damit bietet die Publikation wertvolle Denkanstöße und praxisorientierte Beispiele für Entscheider:innen und Führungskräfte, jedoch auch für Umsetzungs-Expert:innen.

Handlungsdruck und Chancen

„Als Brancheninitiative haben wir im vergangenen Jahr die Entwicklungen rund um Gen AI mit Impulsen, Formaten und Vernetzungen aktiv begleitet und vorangetrieben“, erklärt Dr. Philipp Johannes Nolte, Geschäftsführer des InsurLab Germany. „Nun steht die Versicherungsbranche an einem Wendepunkt: Es gilt, die bisherigen Projekte in skalierbare Geschäftsstrategien zu überführen und Gen AI als festen Bestandteil der Wertschöpfungskette zu etablieren. Wer jetzt handelt, sichert sich Wettbewerbsvorteile, arbeitet effizienter und kundenorientierter und setzt gleichzeitig neue Maßstäbe in der Innovation“.

Die Publikation verdeutlicht, dass die Integration von Generativer KI in die Wertschöpfungskette mutige Entscheidungen, strategische Planung und umfassende Investitionen erfordert. Erfolgsbeispiele zeigen, dass die Mühe sich lohnt und signifikante Vorteile für Unternehmen, Mitarbeiter:innen und Kund:innen bietet.

Der Sammelband „Werttreiber Generative KI: Die Versicherungswirtschaft zwischen Aufbruch und Durchbruch“ steht ab sofort kostenlos auf der Website des InsurLab Germany zur Verfügung.

Über InsurLab Germany

Die Brancheninitiative InsurLab Germany wurde im Jahr 2017 von der Stadt Köln, IHK Köln, Universität zu Köln, TH Köln, etablierten Versicherungsunternehmen und Start-ups gegründet. Ziel des InsurLab Germany ist es, Innovation und Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft voranzubringen, um mit neuen Impulsen und Arbeitswegen die Zukunft der Branche aktiv zu gestalten. In der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgebauten Digital Hub Initiative bildet InsurLab Germany den Kompetenzstandort InsurTech in Köln. Mittlerweile gehören 92 Mitglieder dem Verein an. Darunter befinden sich viele namhafte Versicherer, Hochschulen, führende Dienstleister sowie Start-ups und Scale-ups.

Verantwortlich für den Inhalt:

InsurLab Germany e.V., Schanzenstraße 6­20, ­51063 Köln, Tel: +49 (0)221 986529­10, www.insurlab­germany.com

Bei rund 2 Drittel aller Verträge für Lebensversicherungen berechnen Versicherungsgesellschaften die Überschüsse falsch, die sie den Verträgen zuweisen müssten. Das sagte der renommierte Aktuar Professor Schade in einem Interview für das Informationsportal Vertragshilfe24.

Prof. Schade erklärte, ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) von 2024 habe klargestellt, wie Versicherungsgesellschaften die Überschüsse nach den gesetzlichen Vorschriften berechnen müssten. Nach seiner Erfahrung würden aber die meisten Versicherungsgesellschaften zu Lasten der Versicherten andere Berechnungen vorlegen. Er rechne in seinen Gutachten schon immer so, wie es der der aktuellen Klarstellung durch den BGH entspreche, habe aber die Erfahrung gemacht, dass Versicherungsgesellschaften diese Berechnungen nicht akzeptierten, wenn Versicherte das Gutachten auf eigene Faust bei den Gesellschaften vorlegen. Es sei dringend notwendig, dass Versicherte ihr Recht mit Hilfe von spezialisierten Anwälten vor Gericht einforderten.

Ein Urteil des BGH aus dem Jahr 2020 habe die gängige Praxis der Versicherer, die Erträge aus Versicherungsverträgen nach ihrer Eigenkapitalrendite zu berechnen, für unzulässig erklärt. Denn wenn Lebensversicherungsverträge angefochten werden, weil sie von Anfang an unrechtmäßig zustande gekommen sind, dann muss der Versicherer dem Versicherten den kompletten Geldbetrag erstatten, den die sogenannte “Nutzung” des Geldes erwirtschaftet hat. Um den Versicherern diese Nutzung nachzuweisen sei es nötig, mit Hilfe der Bilanzen der Gesellschaften diese versicherungsmathematisch und betriebswirtschaftlich korrekt zu berechnen.

Wenn Versicherte mit Gutachten auf Basis der Rechtslage und der Klarstellungen durch die beiden Urteile des BGH vor Gericht gegen Versicherungsgesellschaften klagte, dann hätten in bisherigen Verfahren die Vertreter der Versicherer keine wesentlichen Gegenargumente. Versicherte sollten das verlangen, was ihnen nach Recht und Gesetz zusteht und sich nicht mit der üblichen Berechnung von Versicherern abfinden. Auf der Website von Vertragshilfe24 können Versicherte in wenigen Minuten überprüfen, ob auch ihr Vertrag lukrativ abgewickelt werden kann. https://www.youtube.com/watch?v=0zkn4IV8D9c

Verantwortlich für den Inhalt:

Konzeptional GmbH, Ruessenstrasse 12, CH-6340 Baar; Tel.: 0049-180-5512031; www.vertragshilfe24.de

Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherung umfassend verbessert und erweitert

Der Konzern Versicherungskammer hat seine Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherung grundlegend überarbeitet und das Leistungsspektrum erweitert. Damit trägt der Versicherer den veränderten Bedürfnissen und Anforderungen seiner Kund*innen Rechnung. Neu ist, dass der Versicherungsschutz bei schwerer Krebserkrankung, bei Neuverträgen, bereits im Grundbaustein in allen Tarifen der Berufs- und Grundfähigkeitsversicherung enthalten ist. Dies ist bei Grundfähigkeitsversicherungen in Deutschland ein Novum. Beamt*innen sind zudem bei Neuabschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung automatisch gegen eine Dienstunfähigkeit abgesichert.

“Mit der umfassenden Verbesserung unserer Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherung setzen wir ein klares Zeichen für eine noch stärkere Kunden- und Vertriebspartnerorientierung sowie Flexibilität. Das Ziel ist, unseren Kundinnen und Kunden den bestmöglichen Schutz zu bieten”, erklärt Klaus G. Leyh, Vorstand des Ressorts Personenversicherung im Konzern Versicherungskammer.

Die aktuellen Verbesserungen umfassen zahlreiche neue Leistungsmerkmale. So erhalten Teilzeitbeschäftigte unter anderem weitgehend den gleichen Leistungszugang wie Vollzeitbeschäftigte. Bei einer schweren Krebserkrankung setzt der Versicherer die Beitragszahlung für bis zu 18 Monate aus und zahlt den Betroffenen die vereinbarte Rente.

Erweiterter Schutz für Beamte

Anders als Angestellte und Selbstständige brauchen Beamt*innen, Richter*innen und Berufssoldat*innen einen Vertrag, der sie gegen eine Dienstunfähigkeit absichert. Dieser Schutz ist nun bereits im Grundbaustein der Berufsunfähigkeitsversicherung enthalten. Neukund*innen erhalten im Fall der Dienstunfähigkeit vereinbarte Leistungen und können sich so gegen finanzielle Folgen schützen. Neu ist ein optionaler Baustein, der die Vollzugsbeamten von Polizei, Feuerwehr und Justiz im Fall einer Vollzugsdienstunfähigkeit absichert.

Neue Preiskalkulation für verschiedene Berufsfelder

Auch auf der Prämienseite gibt es positive Nachrichten. Trotz der erweiterten Leistungen profitieren Neukunden von gesenkten Beiträgen, insbesondere in Berufen im Heilwesen, in der Verwaltung und Bildung. Bei mehr als 100 Berufen erhöhen sich die Endaltersgrenzen, was insbesondere Feuerwehrleuten oder Zeitsoldaten eine längere finanzielle Sicherheit bietet. Ab sofort können bis zu 70 Prozent des aktuellen Jahresbruttogehalts abgesichert werden.

Weiterführende Informationen zu den neuen Tarifen der Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherung sind je nach Region auf den folgenden Webseiten verfügbar:

Versicherungskammer Bayern: www.vkb.de/eks-bu

Feuersozietät Berlin: www.feuersozietaet.de/eks-bu

Saarland Versicherungen: www.saarland-versicherungen.de/eks-bu

Verantwortlich für den Inhalt:

Versicherungskammer Bayern, Maximilianstraße 53, D­-80530 München, Tel: 089 ­ 2160 ­ 3050, Fax: 089 ­ 2160 ­ 3009, www.vkb.de

Die IKK classic bietet mit den “Aktiv-Tagen” ein außergewöhnliches Präventionsangebot für ihre Versicherten.

Dieses Programm kombiniert einen Hotelaufenthalt mit zwei qualifizierten Präventionskursen. Versicherte können aus einer Vielzahl attraktiver Standorte zwischen Allgäu und Nordsee sowie im europäischen Ausland wählen. Das Angebot ist flexibel gestaltbar und bietet verschiedene Programmpakete wie “Fit for Work”, “Fit for Bike” oder “Fit for Young”. Die IKK classic bezuschusst die Teilnahme mit bis zu 180 Euro pro Kalenderjahr. Besonders attraktiv ist die Möglichkeit, den Aufenthalt privat zu verlängern.

Für Versicherungsmakler stellen die Aktiv-Tage ein wertvolles Beratungsinstrument dar. Sie können ihren Kunden ein konkretes, attraktives Gesundheitsangebot präsentieren, das über die üblichen Leistungen einer Krankenkasse hinausgeht. Dies unterstreicht die Beratungskompetenz des Maklers und kann ein entscheidender Faktor bei der Wahl der Krankenkasse sein. Zudem bietet es die Möglichkeit, das Thema Gesundheitsvorsorge positiv in das Beratungsgespräch einzubinden. Mehr dazu unter  https://www.ikk-classic.de/pk/leistungen/kurse/ikk-aktiv-tage

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IKK classic, Rheinlanddamm 185, 44139 Dortmund, Tel: 0231 95085-52201, www.ikk-classic.de

Die luxemburgische Versicherungsgesellschaft FWU Life Insurance Lux SA steht vor dem Aus.

(faw) Nach monatelangen Turbulenzen hat die luxemburgische Aufsichtsbehörde CAA (Commissariat aux Assurances) am 22.01.2025 bekanntgegeben, dass der Sanierungsplan des Unternehmens gescheitert ist. Als Konsequenz wurde beim Bezirksgericht Luxemburg ein Antrag auf Liquidierung der Versicherung gestellt. (https://www.caa.lu/uploads/documents/files/FWU_Echec_plan_retablissement_20250122.pdf)

Die Probleme begannen bereits im Juli 2024 mit der Insolvenz der deutschen Mutterholding FWU AG. Kurz darauf musste die Tochtergesellschaft FWU Life Insurance Lux einräumen, dass sie die Mindestkapitalanforderungen (MCR) und die Solvenzkapitalanforderung (SCR) nicht mehr erfüllen konnte. Dies führte zu einem Einfrieren der Gelder durch die Aufsichtsbehörde, wodurch Verbraucher ihre Verträge weder teilweise noch vollständig auszahlen lassen konnten.

Trotz der Vorlage eines Finanzierungsplans am 19.10.2024 gelang es dem Unternehmen nicht, die finanzielle Schieflage zu beheben. Die negative Beurteilung dieses Plans durch die CAA besiegelte das Schicksal der FWU Life Insurance Lux SA. Die Bemühungen zur Rettung der Versicherungsgesellschaft sind damit endgültig gescheitert.

Für die betroffenen Versicherungsnehmer bedeutet dies eine unsichere Zukunft. Es bleibt abzuwarten, wie die Zwangsliquidation ablaufen wird und welche Auswirkungen dies auf die bestehenden Verträge haben wird. Kunden der FWU Life Insurance Lux SA sollten sich auf mögliche finanzielle Einbußen einstellen und sich über ihre Rechte und Optionen im Liquidationsprozess informieren.

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FinanzBusinessMagazin.de, RedaktionMedien Verlag Astrid Klee, Schwaighofstr. 19 A, D-83684 Tegernsee Tel.: +49 (0)8022 50 70 436, www.FinanzBusinessMagazin.de

Elektronische Patientenakte und novellierte Gefahrstoffverordnung

Mit Blick auf das Jahr 2025 weist die gesetzliche Unfallversicherung auf zwei gesetzliche Neuerungen hin, die auch die Betriebe und ihre Versicherten betreffen. Die erste Neuerung betrifft die elektronische Patientenakte, die deutschlandweit ab März 2025 eingeführt wird, die zweite betrifft die Neufassung der Gefahrstoffverordnung.

Die “ePA für alle”

Die neue elektronische Patientenakte “ePA für alle” kommt deutschlandweit ab März 2025. Auch Versicherte der gesetzlichen Unfallversicherung werden von diesem Angebot profitieren können. Die gesetzlichen Krankenkassen stellen die “ePA für alle” über eine App zur Verfügung. Leistungserbringende wie Ärztinnen, Physiotherapeuten oder Kliniken können dann Gesundheitsinformationen einer Person wie Arztbriefe, Befunde, Laborwerte oder die Medikation digital in der ePA speichern. Versicherte können diese Daten über die ePA-App ihrer Krankenversicherung einsehen und verwalten.

Für Versicherte der gesetzlichen Unfallversicherung gilt: Ihnen und ihren Behandlern und Behandlerinnen stehen in der ePA alle Daten zu ihrer Heilbehandlung gebündelt zur Verfügung. So kann der zuständige D-Arzt oder die D-Ärztin zum Beispiel direkt auf den Entlassungsbericht aus dem Krankenhaus zugreifen und weiter behandelnde Personen können Einblick nehmen in die Krankengeschichte.

Nicht nur aktuelle Befunde können in die ePA hochgeladen werden. Auch Daten zu vergangenen Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten können gespeichert werden. Die elektronische Bündelung aller Unterlagen zu einem Unfall bietet zum Beispiel Vorteile, wenn sich Spätfolgen einstellen und weitere Untersuchungen notwendig werden.

Grundsätzlich gilt für alle gesetzlich Krankenversicherten: Sie können die Zugriffe Dritter, wie Ärztinnen oder Physiotherapeuten, auf ihre Daten in der ePA selbst steuern. Sie können der Anlage einer ePA durch ihre Krankenkasse auch widersprechen oder die ePA im Nachhinein löschen lassen.

Unfallversicherungsträger beraten zu neuer Gefahrstoffverordnung

Am 04.Dezember 2024 wurde die Neufassung der Gefahrstoffverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Verordnung dient insbesondere dem verbesserten Schutz von Beschäftigten bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden, mutagenen und reproduktionstoxischen Stoffen an ihrem Arbeitsplatz.

Mit der Novellierung der Gefahrstoffverordnung wird das aus der Technischen Regel für Gefahrstoffe 910 (TRGS 910) bekannte risikobezogene Maßnahmenkonzept bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen rechtlich bindend integriert. Das Konzept definiert drei Risikobereiche: geringes (grün), mittleres (gelb) und hohes (rot) Risiko. Dieses “Ampel-Prinzip” soll Betriebe dabei unterstützen, bei der Arbeit mit krebserzeugenden Gefahrstoffen entsprechende Schutzmaßnahmen risikobezogen festzulegen.

Angepasst werden auch die Regelungen zu Asbest. Diese betreffen neben den Verwendungs- und Tätigkeitsbeschränkungen auch klare Vorgaben bei zulässigen Tätigkeiten im Rahmen von Abbruch, Sanierung und Instandhaltungsmaßnahmen. Es werden neue Anforderungen an die Qualifikation der Beschäftigten bei Tätigkeiten mit Asbest formuliert sowie eine sogenannte Mitwirkungs- und Informationspflicht der Veranlasser – zum Beispiel Eigentümer oder Bauträger – eingeführt.

Eine weitere wichtige Änderung beinhaltet die Umsetzung chemikalienrechtlicher Regelungen der Europäischen Union in deutsches Recht. Neu für Unternehmen sind zum Beispiel die Aufzeichnungs-, Mitteilungs- und Unterrichtungspflichten, wenn bei der Arbeit im Betrieb Gefährdungen durch reprotoxische Stoffe der Kategorie 1A oder 1B der EU-Krebsrichtlinie auftreten. Auch in diesen Fällen muss künftig ein Expositionsverzeichnis geführt werden. Die DGUV bietet den Betrieben zur rechtssicheren Dokumentation die Zentrale Expositionsdatenbank, ZED, an. Diese Datenbank dient der zentralen Erfassung von Expositionen gegenüber krebserzeugenden, keimzellmutagenen und – neu – reproduktionstoxischen Stoffen.

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen informieren die Betriebe durch ihre Aufsichtspersonen und über verschiedene Informationsmedien umfassend zu der neuen Gefahrstoffverordnung. Sie bieten auch Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen an. Detaillierte Informationen zu Gefahrstoffen erhalten Betriebe in der GESTIS-Stoffdatenbank, dem Gefahrstoffinformationssystem der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Zum Gefahrstoff Asbest finden sich darüber hinaus weitere Informationen auf den Seiten der Unfallversicherungsträger wie der Gefahrstoff-Datenbank der BG BAU ” WINGIS”.

Verantwortlich für den Inhalt: 

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), Glinkastraße 40, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 13001-0,  www.dguv.de

Bis 31. März sichern clevere Vermittler ihren Kunden beim Abschluss einer Risikolebensversicherung der EUROPA geringere Beiträge – dank Rückdatierung.

Das funktioniert auch mit den neuen Tarifen der EUROPA. Durch die Rechnungszinsanhebung zum 1. Januar sind diese grundsätzlich günstiger geworden.

So jung kommen wir nicht mehr zusammen! Unter diesem Motto sichern sich die Kunden der EUROPA im ersten Quartal des Jahres besonders günstige Beiträge beim Abschluss einer Risikolebensversicherung. Möglich macht dies eine geschickte Vertragsgestaltung. Die Vermittler datieren den Versicherungsbeginn einfach auf den 1. Dezember 2024 zurück. Dadurch zahlt der Kunde weniger als bei einem Start im aktuellen Jahr. Denn die Höhe der Beiträge hängt unter anderem vom Eintrittsalter des Versicherten ab. Bei einem Versicherungsbeginn im Jahr 2024 ist der Kunde für den Versicherer rechnerisch noch ein Jahr jünger. Der Beitrag fällt also niedriger aus.

Vorteil zeigt sich über die gesamte Laufzeit

Der Clou dabei: „Der Kunde profitiert nicht durch einen einmaligen Nachlass, sondern über die gesamte Vertragslaufzeit von den günstigeren Beiträgen“, sagt Dr. Marcus Kremer, Vorstand der EUROPA. Dadurch lassen sich mehrere Hundert Euro sparen. Ein Berechnungsbeispiel hierzu gibt es unter www.europa.de/versicherungen/risikolebensversicherung/. Durch die Rechnungszinsanhebung zum 1. Januar 2025 profitieren die Kunden besonders im Rahmen der Rückdatierung von den bereits gesunkenen Beiträgen der Risikolebensversicherungen der EUROPA.

Verantwortlich für den Inhalt:

EUROPA Versicherungen, Piusstraße 137, 50931 Köln, Tel: 0221 5737-200, Fax: 0221 5737-233, www.europa.de

Das Pensionsvermögen der DAX-40-Unternehmen legte 2024 um 6 Mrd. Euro zu.

Im Jahr 2024 haben sich die meisten Anlageklassen positiv entwickelt. Das hat im Vorjahresvergleich zu einem Anstieg des Pensionsvermögens im DAX 40 von rund 258 Mrd. Euro um ca. 6 Mrd. Euro auf etwa 264 Mrd. Euro geführt, wie  eine aktuelle Schätzung des Beratungsunternehmens Mercer, ein Unternehmen von Marsh McLennan, auf Basis der jüngsten Geschäftsberichte der DAX-40-Unternehmen sowie aktueller Kapitalmarktinformationen zeigt.

Der Rechnungszinssatz blieb – abhängig vom verwendeten Verfahren – ungefähr auf dem Vorjahresniveau bzw. stieg leicht an. Der Wert der Pensionsverpflichtungen in den IFRS-Abschlüssen der DAX-Unternehmen sank daher von 324 Mrd. Euro auf etwa 320 Mrd. Euro.

Der Deckungsgrad der Pensionsverpflichtungen übertraf den Rekordwert aus 2022 von 80 Prozent und erhöhte sich auf fast 83 Prozent.

Dr. André Geilenkothen, Leiter Pension Funding Consulting, Mercer Deutschland: “Der Anstieg des Deckungsgrades belegt den anhaltenden Trend zur Ausfinanzierung der Pensionsverpflichtungen. Damit können nicht nur bilanzielle Risiken gesenkt und die Liquiditätsabflüsse gesteuert werden, sondern im Falle des Pensionsfonds auch die Kosten der gesetzlichen Insolvenzsicherung gesenkt werden.”

Pensionsvermögen steigen weiter

Das Jahr 2024 war wie das Vorjahr von einer Kurserholung geprägt. Das Pensionsvermögen im DAX 40 (in aktueller Zusammensetzung) stieg von rund 258 Mrd. Euro um etwa 6 Mrd. Euro auf ca. 264 Mrd. Euro, liegt aber noch immer weit unter dem Höchststand von fast 300 Mrd. Euro Ende 2021.

Zum Jahresende hat sich die Zusammensetzung des DAX 40 geändert. Covestro verließ den DAX, weil der Streubesitz auf unter 10 Prozent sank. Im Gegenzug wurde Fresenius Medical Care neu aufgenommen. Durch den Abgang von Covestro und den Zugang von Fresenius Medical Care verringerte sich ist das Pensionsvermögen um gut 3 Mrd. Euro.

Analog zum Vorjahr ist davon auszugehen, dass auch für 2024 die Zahlungen aus dem Planvermögen höher waren als die neuen Zuwendungen. In diesem Jahr wurde der Effekt durch die hohen Anpassungen verstärkt. Der daraus resultierende Mittelabfluss dürfte etwa 5 Mrd. Euro betragen.

Im Ergebnis hat sich das Pensionsvermögen durch die veränderte DAX-Zusammensetzung und die Mittelabflüsse um 9 Mrd. Euro reduziert. Da der Stand Ende 2024 aber 6 Mrd. Euro höher ist als Ende 2023, ergibt sich eine Rendite im Pensionsvermögen von rund 15 Mrd. Euro oder fast 6 Prozent.

Hohe Renditen an den Kapitalmärkten

2024 haben insbesondere die Aktienmärkte trotz zwischenzeitlicher Sorgen einer Rezession sehr hohe Renditen erzielt. Nach der hohen Inflation im Jahr 2023 verminderte sie sich insbesondere im ersten Halbjahr 2024 überraschend stark und näherte sich im Gesamtjahr dem Inflationsziel der EZB von 2 Prozent an. Vor diesem Hintergrund leitete die EZB im Juni 2024 mit der ersten Zinssenkung das Ende der restriktiven Geldpolitik ein und entschied im weiteren Verlauf des Jahres über weitere Zinssenkungen. Auch die FED senkte in der zweiten Jahreshälfte zweimal den Leitzins.

Dieses Umfeld sorgte dafür, dass viele Indikatoren für den Aktienmarkt im Laufe des Jahres Rekordstände erreichten. Auch die Anleihenmärkte zeigten einen positiven Verlauf, der aber insgesamt nicht an 2023 anknüpfen konnte. Die Entwicklung unterscheidet sich dabei stark nach Laufzeit und Bonität der Anleihen. Risikoaufschläge für Anleihen schlechterer Bonität sind trotz schwacher Konjunktur stark gesunken. Die Jahresentwicklung profitierte zudem davon, dass zwar weiterhin von einem weltweit verlangsamten Wirtschaftswachstum ausgegangen wird, Rezessionsängste sich jedoch nicht materialisiert haben.

Im Gesamtjahr 2024 stieg der MSCI World Total Return Index um 27,2 Prozent, der MSCI Emerging Markets Total Return Index legte 15,3 Prozent zu und der MSCI Europe TR Index gewann 9,3 Prozent (jeweils in EUR) hinzu. Die beschriebenen Zinssenkungen der EZB und der FED führten insgesamt ebenfalls zu einem Anstieg globalen Anleihenmärkte i.H.v 1,7 Prozent (gemessen am Bloomberg Barclays Global Aggregate TR Index EUR Hedged).

Jeffrey Dissmann, Leiter Investments, Mercer Deutschland: “2024 war trotz eines schwächelnden realwirtschaftlichen Umfelds ein positives Kapitalmarktjahr. In diesem Umfeld war es entscheidend, die positiven Marktwertentwicklungen zu nutzen, ohne jedoch das Ziel eines De-Riskings, also Absicherung der Risiken der Verpflichtungen, aus den Augen zu verlieren. Viele Faktoren deuteten im Jahresverlauf auf eine Normalisierung des Kapitalmarktumfelds hin. Daher war es für Anleger wichtig, die richtigen Schlüsse aus den starken regionalen Unterschieden der Kapitalmärkte sowie aus den unterschiedlichen Asset-Klassen zu ziehen.”

Unveränderte Pensionsverpflichtungen dank stabilem Rechnungszinssatz

Der Wert der Pensionsverpflichtungen in den IFRS-Abschlüssen der DAX-Unternehmen ist von 324 Mrd. Euro auf etwa 320 Mrd. Euro gesunken. Der Abgang von Covestro und der Zugang von Fresenius Medical Care haben zu einem Rückgang von 3 Mrd. Euro geführt. Der Saldo aus Dienstzeitaufwand, Zinsaufwand und Zahlungen ist leicht positiv und liegt bei etwa 1 Mrd. Euro. Es verbleibt ein Rückgang von etwa 2 Mrd. Euro, der sich im Wesentlichen durch die Zinsveränderung erklärt.

Der größte Unsicherheitsfaktor für die Entwicklung der Pensionsverpflichtungen ist üblicherweise der Rechnungszinssatz, der im vergangenen Jahr allerdings stabil blieb. Bei der Mercer Yield Curve, dem Verfahren von Mercer zur Ermittlung des Rechnungszinssatzes nach IFRS, veränderte sich der Rechnungszins für eine typische durchschnittliche Restlaufzeit von 15 (bzw. 20) Jahren von 3,57 Prozent (bzw. 3,63 Prozent) nur leicht auf 3,56 Prozent (bzw. 3,65 Prozent). Die Berechnungsmethoden anderer Gutachterhäuser oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften haben tendenziell einen Anstieg des Rechnungszinssatzes nach sich gezogen. Abhängig vom verwendeten Verfahren, der Zusammensetzung des Personenbestandes, den konkreten Zusagen und weiteren Faktoren werden die meisten Unternehmen den Zins entweder angehoben oder unverändert gelassen haben, aber auch eine Zinssenkung ist in Einzelfällen nicht ausgeschlossen.

Thomas Hagemann, Chefaktuar, Mercer Deutschland: “Unter Berücksichtigung der verschiedenen Zinsermittlungsverfahren und der Erfahrungen aus der Vergangenheit gehen wir davon aus, dass der Rechnungszins im DAX 40 zum 31. Dezember 2024 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich nur um etwa 15 Basispunkte angestiegen ist. Das erklärt die stabilen Werte der Pensionsverpflichtungen.”

Die Inflation ist im Jahresverlauf zurückgegangen. Auch wenn die Inflationsrate im Dezember 2024 erneut leicht anstieg und wieder 2,6 Prozent erreichte, ist mittel- und langfristig wieder mit einer Inflationsrate von 2 Prozent pro Jahr zu rechnen. Soweit im Vorjahr eine höhere Inflation berücksichtigt wurde, wäre also jetzt eine Entlastung denkbar. „Nach unseren Erfahrungen haben die Unternehmen die Inflationsannahme in diesem Jahr aber noch zurückhaltend festgelegt, so dass wir hieraus nicht mit einer nennenswerten Entlastung rechnen“, kommentiert Hagemann.

Zu beachten ist, dass die Volatilität von Verpflichtungs- und Vermögenswerten im IFRS-Abschluss erfolgsneutral dargestellt wird und somit nicht den ausgewiesenen Unternehmenserfolg beeinträchtigt.

Deckungsgrad gestiegen

Der Deckungsgrad – also das Verhältnis von Pensionsvermögen zu Pensionsverpflichtungen – erreichte zuletzt Ende 2022 ein Rekordhoch von 80 Prozent. Ende 2023 lag der Wert geringfügig niedriger (gerundet ebenfalls 80 Prozent).

83%

Ende 2024 wird nun mit fast 83 Prozent ein neuer Rekordwert erreicht.

Die historisch hohen Deckungsgrade der letzten drei Jahre spiegeln nicht nur das Verhältnis der Kursentwicklung des Planvermögens zur rechnerischen Entwicklung der Pensionsverpflichtungen wider, sondern liegen auch im allgemeinen Trend zur Ausfinanzierung begründet.

Eine Pflicht zum Aufbau eines Pensionsvermögens gibt es in Deutschland nicht. Daher gibt es auch im DAX eine große Spannbreite: Während manche Unternehmen nur ein geringes Pensionsvermögen bilden, haben andere bereits eine vollständige Ausfinanzierung erreicht.

Dass Unternehmen bis hinein in den Mittelstand sich für eine Ausfinanzierung in großem Umfang entscheiden, liegt in der Abmilderung von bilanziellen und Liquidationsrisiken begründet. Um nachträglich Pensionsvermögen aufzubauen, bieten sich Pensionsfonds und Treuhandlösungen an.

Dr. André Geilenkothen, Leiter Pension Funding Consulting, Mercer Deutschland: “Auch im Jahr 2024 haben die Unternehmen nach Lösungen gesucht, ihre Pensionsrisiken zu steuern, ihre Bilanzen zu entlasten und Liquiditätsabflüsse zu verstetigen. Für viele Unternehmen ist die Übertragung von Pensionsverpflichtungen auf einen Pensionsfonds weiterhin das Mittel der Wahl.”

Ausblick 2025: Anhaltende Unsicherheiten oder Normalisierung des Kapitalmarktumfelds?

Für Europa wird im Jahr 2025 ein relativ niedriges Wachstum erwartet, während die USA von der hohen fiskalischen Unterstützung und der Entwicklung im Bereich künstlicher Intelligenz profitieren dürften.

Es wird erwartet, dass sich die Inflation 2025 weiter um das EZB-Ziel von 2 Prozent stabilisieren wird. Sollte dieses Szenario eintreten, dürften weitere Zinssenkungen der großen Zentralbanken folgen. Mittelfristig erwartet Mercer aber eine erhöhte Inflations-Volatilität, d.h. ein sporadisches Aufflammen der Inflation.

Neben der Inflation sind in Deutschland vor allem auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herausfordernd. Der Regierungswechsel in den USA und die vorgezogene Bundestagswahl in Deutschland, aber auch die aktuellen Entwicklungen in vielen europäischen Ländern schaffen zusätzliche Unsicherheiten. Zudem werden die Kriege in der Ukraine und in Nahost unvermindert fortgeführt. Diese Gemengelage führt zu großen Herausforderungen am Kapitalmarkt.

Mit Blick auf das beschriebene Umfeld ist nicht zu erwarten, dass die Kapitalmärkte und insbesondere die Aktienmärkte an die sehr hohen Renditen, die wir im Jahr 2024 gesehen haben, anknüpfen werden. Nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass Unternehmen auch auf dem aktuell hohen Bewertungslevel weiteres Gewinnwachstum erreichen. So werden für Aktienmärkte moderate Renditen erwartet. Für die Anleihenmärkte werden die Entscheidungen der Zentralbanken der entscheidende Faktor sein. Wie beschrieben erwarten wir, dass die Zentralbanken die Zinssätze schrittweise senken werden, allerdings etwas weniger als aktuell eingepreist. Das könnte einen leichten Aufwärtsdruck auf die Renditen ausüben. „Aktuell stehen die Zentralbanken vor der Herausforderung, im Zinssenkungszyklus gute und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen”, betont Jeffrey Dissmann. „Die Herausforderung für Pensionsinvestoren besteht darin, diese Entscheidungen zu antizipieren und sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten. Dabei sollte es das Ziel sein, den in den vergangenen Jahren erreichten hohen Deckungsgrad aufrecht zu erhalten und sukzessive zu erhöhen. Eine intelligente Kapitalanlage, die die kurzfristige Bilanzvolatilität reduziert, jedoch weiterhin langfristige Chancen nutzt, ist hier der Schlüssel.”

„Trotz des herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds bieten sich auch aktuell vielfältige Chancen beim Pension De-Risking, sei es durch einen langsamen Einstieg in ein Funding unter Nutzung renditestarker Anlagen oder durch die Umschichtung der Kapitalanlage bei bereits hohen Ausfinanzierungsgraden”, ergänzt Geilenkothen. „Ebenso können bei einer Ausfinanzierung über einen Pensionsfonds zum Teil erhebliche steuerliche Vorteile realisiert werden. Darüber hinaus erlaubt die Nutzung dieses Durchführungsweges auch eine spürbare Reduzierung der Beiträge für die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung, die voraussichtlich in der nächsten Zeit krisenbedingt eher ansteigen dürften.“

Verantwortlich für den Inhalt:

Mercer Deutschland GmbH, Platz der Einheit 1, 60327 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 689778 552, www.mercer.de

Die Naturkatastrophen-Bilanz 2024 – ein schadenträchtiges Jahr für Versicherer: 140 Mrd. US$ versicherte Schäden, nur zwei Jahre seit 1980 waren bisher teurer

Wetterkatastrophen dominieren – starke Wirbelstürme, schwere Gewitter und Überschwemmungen treiben die Schäden

Nordamerika mit noch höherem Schadenanteil als üblich – extreme Überschwemmungen in Europa

2024 wird das bisher heißeste Jahr 2023 ablösen – Temperaturen etwa 1,5°C über denen der vorindustriellen Zeit

Ein Hitzerekord nach dem anderen, die Folgen sind verheerend. Die zerstörerischen Kräfte, die der Klimawandel mit sich bringt, werden immer offensichtlicher, und diese Tatsache wird von der Wissenschaft untermauert. Die Gesellschaften müssen sich für stärkere Wetterkatastrophen wappnen. Wir bauen unsere Risikomodelle sukzessive aus, um diese Entwicklungen konsequent zu berücksichtigen. Das erlaubt uns, unsere hohe Risikotragfähigkeit zu behalten oder sogar noch auszubauen. Dadurch tragen wir dazu bei, die Versicherungslücke zu verkleinern. Das Risiko bekommt durch Versicherung auch einen Preis, was zu mehr Prävention anregt.

Die Naturkatastrophen 2024 in Zahlen

Weltweit führten Naturkatastrophen im vergangenen Jahr zu Schäden von 320 Mrd. US$ (2023 inflationsbereinigt: 268 Mrd. US$), davon waren etwa 140 Mrd. US$ (106 Mrd. US$) versichert. Die Gesamtschäden und noch stärker die versicherten Schäden liegen erheblich über den inflationsbereinigten Durchschnittswerten der vergangenen zehn und 30 Jahre (Gesamtschäden: 236/181 Mrd. US$; versicherte Schäden: 94/61 Mrd. US$). Gemessen an den versicherten Schäden war es das drittteuerste Jahr, bei den Gesamtschäden liegt 2024 auf Rang fünf der Kostenskala seit 1980.

Wetterkatastrophen verursachten 93% der Gesamtschäden und 97% der versicherten Schäden des Jahres. Etwa 11.000 Menschen kamen 2024 durch Naturkatastrophen ums Leben – deutlich weniger als im Durchschnitt früherer Jahre.

Die Schäden durch so genannte Non-Peak Perils wie Hochwasser, Schwergewitter oder Waldbrände waren erneut sehr hoch. Sie verursachten Gesamtschäden von 136 Mrd. US$, wovon etwa 67 Mrd. US$ versichert waren. Damit lagen sie zwar etwas unter den Werten des Vorjahres (143 Mrd. US$, davon versicherte Schäden im Rekordwert von 82 Mrd. US$), aber deutlich über den Durchschnittswerten der vergangenen zehn Jahre (inflationsbereinigt 110 Mrd. US$/48 Mrd. US$). Auffällig ist, dass bei langfristiger Betrachtung die Non-Peak Perils den Trend zu steigenden Schäden befeuern, während die Spitzenrisiken wie tropische Wirbelstürme oder Erdbeben für schwankende Schadenshöhen sorgen.

Im vergangenen Jahr steuerten tropische Wirbelstürme alleine 135 Mrd. US$ zu den Gesamtschäden und 52 Mrd. US$ zu den versicherten Schäden bei. Der Löwenanteil davon entfiel auf starke Hurrikane in den USA (105 Mrd. US$, davon waren 47 Mrd. US$ versichert).

Die folgenschwersten Naturkatastrophen des Jahres

Der Doppelschlag im September/Oktober mit den beiden Hurrikanen Helene und Milton in den USA verursachte die höchsten Schäden. Den größten volkswirtschaftlichen Schaden aus Naturkatastrophen im Jahr 2024 hinterließ Helene mit 56 Mrd. US$, davon entfielen etwa 16  Mrd.  US$ auf Versicherer. Wesentliche Ursache für die hohe Schadenlast war nicht die zerstörerische Windgeschwindigkeit von 225 km/h, mit der der Hurrikan der Stufe 4 in Florida an Land traf: Im weiteren Zug des Sturms wurden nördlich von Florida liegende Bundesstaaten wie Georgia und North Carolina durch Starkregen und Sturzfluten überschwemmt. Mehr als 200 Menschen kamen ums Leben.

Hurrikan Milton war beim Landfall in Florida zwei Wochen später mit einer Windgeschwindigkeit von 200 km/h etwas schwächer als Helene. Aber er bescherte den Versicherern den höchsten Schaden des Jahres in Höhe von 25 Mrd. US$, obwohl er knapp an der Metropole Tampa vorbeistürmte. Er drückte eine starke Flutwelle auf die Südwestküste Floridas und zog eine Schadenschneise quer durch den Bundesstaat. Das führte zu einem Gesamtschaden von 38  Mrd.  US$.

Die drittteuerste Naturkatastrophe des Jahres gemessen an den Gesamtschäden war ein Erdbeben in Japan am Neujahrstag 2024. Es erschütterte mit einer Magnitude von 7,5 die japanische Westküste nahe der weniger stark besiedelten Noto-Halbinsel. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, tausende Menschen blieben wochenlang ohne Strom und Wasser. Mehr als 200 Menschen kamen ums Leben. Geschätzt betrug der Gesamtschaden rund 15  Mrd.  US$, der versicherte Schaden rund 2,5  Mrd.  US$.

Die Naturkatastrophe mit den höchsten Opferzahlen war Taifun Yagi. Ungefähr 850 Menschen verloren ihr Leben, als er im September über die Philippinen, die chinesische Insel Hainan, den Südzipfel der chinesischen Provinz Guangdong, Vietnam und Myanmar fegte. Beim Landfall in China hatte Yagi Windstärken der zweithöchsten Taifun-Kategorie 4. Für Vietnam war es der stärkste Wirbelsturm seit Beginn der systematischen lokalen Aufzeichnungen. Mit Gesamtschäden von 14 Mrd. US$ zählt Yagi auch zu den teuersten Katastrophen des Jahres. Versichert war nur ein kleiner Teil – rund 1,6 Mrd. US$.

Nordamerika (mit Zentralamerika und Karibik) verzeichnete wieder die höchsten Naturkatastrophenschäden, und auch einen höheren Anteil an den weltweiten Schäden als üblich (Gesamtschäden rund 60%, 10-Jahres-Durchschnitt 54%). Insgesamt beliefen sich die Schäden auf etwa 190 Mrd. US$, davon waren rund 108 Mrd. US$ versichert.

Neben den Hurrikanen führten Schwergewitter zu enormen Schäden: In den USA alleine verursachten sie 57 Mrd. US$ Schäden, 41 Mrd. US$ waren versichert. Das waren die zweithöchsten Schäden aus solchen Ereignissen in den USA nach den Rekordwerten von 2023 (66/51 Mrd. US$). Zwei Schwergewitterfronten im März im Mittleren Westen und in Texas im Mai mit zahlreichen Tornados zählten zu den kostspieligsten versicherten Schäden des gesamten Jahres. Zusammen verursachten sie fast 13 Mrd. US$ Gesamtschäden, etwa 10 Mrd. US$ waren versichert. Die Zahlen belegen die Tendenz: Regionale Ereignisse wie Schwergewitter richten mittlerweile jedes Jahr Schäden an wie ein sehr schwerer Hurrikan – mit sehr hohem Anteil der Versicherer.

Kanada verzeichnete 2024 die höchsten Schäden aus Naturkatastrophen seit 1980: Die Gesamtschäden betrugen 10 Mrd. US$, wovon 6 Mrd. US$ versichert waren. Schadentreiber waren ein schwerer Hagelsturm über der viertgrößten kanadischen Stadt Calgary im August, schwere Überschwemmungen nach einer Regenfront des ehemaligen Hurrikans Debby im selben Monat und ein Waldbrand im Jasper Nationalpark, bei dem im Juli Teile der gleichnamigen Stadt zerstört wurden. Der Calgary-Hagelsturm war mit Gesamtschäden von 2,8 Mrd. US$ die fünftteuerste Naturkatastrophe seit 1980.

Im Süden Brasiliens führten extreme Niederschläge Ende April und Anfang Mai zu starken Hochwassern. Beinahe der gesamte Bundesstaat Rio Grande do Sul war betroffen. Es war eine der stärksten Überschwemmungen in Brasilien in den vergangenen Jahrzehnten. Die Schäden werden auf etwa 7 Mrd. US$ geschätzt, davon waren rund 2 Mrd. US$ versichert.

Der Klimawandel macht Ernst

Kaum ein anderes Jahr hat die erwartbaren Folgen der Erderwärmung bisher so deutlich gemacht. 2024 wird bei der Durchschnittstemperatur das bisherige wärmste Jahr 2023 deutlich übertreffen und erstmals um etwa 1,5°C über dem Durchschnitt der vorindustriellen Zeit liegen. Damit sind die elf vergangenen Jahre die wärmsten seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen.

Der Einfluss des Klimawandels auf Wetterkatastrophen ist von der Forschung vielfach belegt: In vielen Regionen werden Schwergewitter und Starkniederschläge häufiger und extremer. Tropische Wirbelstürme nehmen tendenziell zwar nicht in der Anzahl zu, aber der Anteil extremer Wirbelstürme wächst. Sie wiederum verstärken sich bei ihrer Entwicklung sehr rasch und haben extreme Niederschläge im Gepäck.

Das trifft sowohl für Hurrikan Helene als auch für Milton zu: Studien der so genannten „Rapid Attribution“-Forschung haben ergeben, dass beide Wirbelstürme deutlich stärker ausfielen und viel extremere Regenfälle mitbrachten als in einer hypothetischen Welt ohne Klimawandel. Für die Sturzfluten im Raum Valencia kam eine andere Studie zu dem Schluss, dass der Klimawandel ein Ereignis mit einer derartigen Niederschlagsmenge doppelt so wahrscheinlich gemacht hat.

Ähnlich im Fall der Überschwemmungen in Brasilien: Auch dort befand eine „Rapid Attribution“-Studie, dass Wetterbedingungen wie in diesem Jahr durch den Klimawandel um den Faktor zwei wahrscheinlicher geworden sind, also häufiger werden.

„Die Physik ist eindeutig: Je höher die Temperatur, umso mehr Wasserdampf und damit Energie gelangt in die Atmosphäre. Die Wettermaschine schaltet so einen Gang höher. Den Preis für schlimmere Wetterextreme zahlen alle, aber besonders die Menschen in kaum versicherten Ländern und mit weniger öffentlicher Finanzkraft für einen raschen Wiederaufbau. Die Weltgemeinschaft muss endlich handeln und Wege finden, die Widerstandskraft der besonders gefährdeten Länder zu stärken“, sagt Chef-Klimatologe Tobias Grimm.

Munich Re ist ein weltweit führender Anbieter von Rückversicherung, Erstversicherung und versicherungsnahen Risikolösungen. Die Unternehmensgruppe besteht aus den Geschäftsfeldern Rückversicherung und ERGO sowie dem Vermögensmanager MEAG. Munich Re ist weltweit und in allen Versicherungssparten aktiv. Das Unternehmen zeichnet sich seit der Gründung im Jahr 1880 durch einzigartiges Risiko-Knowhow und besondere finanzielle Solidität aus. Mit diesen Stärken unterstützt Munich Re die Geschäftsinteressen der Kunden und den technischen Fortschritt. Munich Re entwickelt Deckungen für neuartige Risiken wie Raketenstarts, erneuerbare Energien, Cyberrisiken oder künstliche Intelligenz. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte Munich Re einen Versicherungsumsatz von 57,9 Mrd. Euro und ein Konzernergebnis von 4,6 Mrd. Euro. Weltweit beschäftigt Munich Re rund 43.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand 31. Dez. 2023).

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Münchener Rück, Rückversicherungs­Gesellschaft, Königinstraße 107, D-­80802 München Tel.: 089/38910, Fax: 089/399056, www.munichre.de

Versorgungs- und Kostenmanagement zugunsten von Patienten, Klinik und Versicherer

Wenn der Arzt eine Therapie verordnet und es kommt bei der Abrechnung der Kosten zu Problemen, sind derzeit meist direkt die Patientinnen und Patienten betroffen. Bei den Erkrankten und ihren Angehörigen sorgt dies oftmals für eine zusätzliche emotionale Belastung. Noch viel zu selten findet im Gesundheitsmarkt eine Koordination der beteiligten Marktteilnehmer im Interesse der Betroffenen statt. Das wollen die privaten Oberberg Kliniken, führender Qualitätsverbund privater Fach- und Tageskliniken im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, und die ARAG Krankenversicherung ändern. Sie haben eine Kooperationsvereinbarung für alle 27 privaten Kliniken der Oberberg Gruppe geschlossen.

Die Zusammenarbeit zwischen der privaten Klinikgruppe und der ARAG Krankenversicherung umfasst alle Details der Leistungserbringung und Abrechnung von privat versicherten Patientinnen und Patienten. „Dies ermöglicht eine konsequente Umsetzung der hohen medizinischen Qualität der Versorgung, garantiert Transparenz in der ambulanten, vorstationären, (teil)stationären und nachstationären Behandlung und entlastet die Patientinnen und Patienten rund um die Regulierung der Kosten“, erläutert Dr. Maren Kentgens, Geschäftsführerin der Oberberg GmbH. Dr. Matthias Effinger, Vorstandsmitglied der ARAG Krankenversicherung unterstreicht: „Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen sollen sich ganz auf das Gesundwerden konzentrieren. Dass die Oberberg Kliniken und die ARAG Krankenversicherung von der schnellen Terminfindung über die bestmögliche Therapie bis hin zur reibungslosen Abwicklung aller administrativen Aufgaben einschließlich der Regulierung der Kosten zusammenarbeiten, ist ein Service, der die Philosophie beider Häuser hinsichtlich Kunden- und Patientennähe deutlich macht.“

Die Kooperation zahlt auf die strategische Ausrichtung der Oberberg Gruppe mit Fokus auf die sogenannte „Patient Journey“ ein: Die Patientinnen und Patienten werden auf ihrem Weg von der ersten Diagnose bis zur Nachsorge so niedrigschwellig und qualitativ hochwertig wie möglich unterstützt, damit sie sich ganz auf eines konzentrieren können: ihre Genesung. Darüber hinaus profitieren die Kundinnen und Kunden der ARAG Krankenversicherung unter anderem von schnellen Aufnahmeterminen und der Nachsorge durch einen Klinikarzt, der die Patienten vor Ort oder durch Video betreut, bis ein ambulanter Psychotherapieplatz gefunden wird.

Vom Kooperationsvertrag, Ende 2024 geschlossen, profitieren alle Beteiligten: Ineffizienzen werden verringert, Patientinnen und Patienten regelmäßig über die jeweils nächsten Schritte informiert und Abrechnungsverfahren beschleunigt. Behandlung und Kostenabrechnung stützen sich dabei auf die Wissensinfrastruktur von den behandelnden Kliniken und des Versicherers.

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Weiterhin ideale Voraussetzungen für langfristig stabile Zahlbeiträge 

Seit 2021 lässt die Alte Leipziger Lebensversicherung die Beitragsstabilität ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) regelmäßig überprüfen. In einem umfangreichen Verfahren haben Assekurata und das Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften ifa nun erneut die Beitragsstabilität für alle BU-Tarife der Gesellschaft bestätigt. Wie bei der letzten Prüfung im Jahr 2023 hat die Alte Leipziger ein starkes Gesamtergebnis von 89 Prozent erzielt.

Bei dem Rating wurde ein mehrdimensionales Verfahren mit aktuarieller Bewertungsmethodik angewandt. Im Gegensatz zu anderen Analysen im Markt ermöglicht das Verfahren eine zukunftsgerichtete Betrachtung der Beitragsstabilität. Untersucht wurden die selbstständige BU-Versicherung sowie alle BU-Zusatztarife der Alte Leipziger. Dabei haben die Prüfer die Analysebereiche Tarifkalkulation, Ertragsstärke und BU-Bestand unter die Lupe genommen. Im Bestand konnte die Alte Leipziger ihr Teilergebnis gegenüber der letzten Prüfung leicht verbessern. Mit knapp 90 Prozent bescheinigt das Gesamtergebnis ideale Voraussetzungen für eine nachhaltige Beitragsstabilität.

Eine gute BU-Versicherung definiert sich über mehr als den Preis

„Im Regelfall schließen unsere BU-Kunden bei uns Verträge ab, die über mehrere Jahrzehnte laufen“, erklärt Dr. Jürgen Bierbaum, Vorstand der Alte Leipziger Lebensversicherung. „Sie verlassen sich darauf, dass ihre Prämien in der gesamten Laufzeit stabil bleiben. Deshalb ist es auch im Kontext des intensiven Preiswettbewerbs unsere essenzielle Aufgabe, unsere Tarife verantwortungsvoll zu kalkulieren sowie eine seriöse Antrags- und Leistungsprüfung vorzunehmen. Im Zusammenspiel mit einem erstklassigen Bedingungswerk zeichnen diese Faktoren einen guten BU-Schutz aus, nicht allein der Preis.“

Die Alte Leipziger verfolgt darüber hinaus einen ganzheitlichen BU-Ansatz, der ihre Kunden in allen Phasen unterstützt: „Mit unseren kostenfreien Gesundheitsservices können Kunden zusätzliche präventive Maßnahmen zum Schutz ihrer mentalen Gesundheit in Anspruch nehmen. Im Krankheitsfall helfen wir ihnen u. a. mit einem Service zur schnelleren Terminfindung bei Psychiatern, Psychotherapeuten oder Psychologen“, beschreibt Dr. Bierbaum.

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Alte Leipziger, Alte Leipziger ­ Platz 1, D­-61440 Oberursel, Tel.: 06171 / 66­00, Fax: 06171 / 24434, www.hallesche.de , www.alte­-leipziger.de

Die LVM Versicherung feiert einen digitalen Meilenstein: Über eine Million Kundinnen und Kunden nutzen inzwischen das Kundenportal „Meine LVM“.

In der Ahauser LVM-Versicherungsagentur Wilkes wurde Philipp Harpering als der millionste Kundenportal-Nutzer identifiziert. Der 33-jährige LVM-Kunde hatte die Schwelle zur Siebenstelligkeit geknackt, als er sich nach dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung auf dem Kundenportal registrierte. LVM-IT-Vorstand Marcus Loskant bedankte sich bei ihm dafür jetzt mit einem brandneuen iPad.

Mit den Funktionen von „Meine LVM“ ist der gebürtige Ahauser vom Start weg sehr zufrieden: „Es gibt mir ein gutes Gefühl, jederzeit Zugriff auf meine Versicherungsunterlagen zu haben – ganz besonders im Schadensfall. Auch kleine Details meiner Unfallversicherung konnte ich schon sehr komfortabel selbst anpassen.“

Digitalisierung und Kundenservice im Fokus

Die LVM Versicherung freut sich über das Vertrauen und die positive Resonanz ihrer Versicherten. Allein 2024 haben sich über 200.000 Kundinnen und Kunden für „Meine LVM“ neu registriert und zum Teil die App zum Teil auf ihren Mobilgeräten installiert. Immer mehr Kunden schätzen die schnellen digitale Möglichkeiten und damit den direkten Draht zu ihren Vertrauensleuten und der LVM-Zentrale.

„Denn gerade, wenn es im Falle eines Schadens um die Übertragung von Dokumenten geht, sind analoge Prozesse zwischen Kunden und Versicherung einfach zu kompliziert und zeitraubend“, findet Marcus Loskant. „Ein funktionales, anwenderfreundliches Kundenportal ist integraler Bestandteil unserer Digitalisierungsstrategie und wir arbeiten weiter daran, den Service und die digitalen Angebote stetig zu verbessern.“

Vorteile für die Versicherten

Versicherte können über das Kundenportal LVM-Versicherungsagenturen in ihrer Umgebung finden und den Draht zu ihren Vertrauensleuten direkt und komfortabel aufbauen. Sie empfangen Nachrichten über das Postfach, haben Überblick über ihre Anträge und Konten und können laufende Verträge jederzeit einsehen und verwalten. Im Falle eines Schadens melden sie Schäden über das Kundenportal, laden zugehörige Fotos sowie Rechnungen direkt hoch und können Hilfe anfordern (z.B. Pannenhilfe oder Rechtsberatung). Ebenso ist es möglich, einzelne Versicherungen online abzuschließen z.B. eine Tierkranken-, Auslandsreisekranken-, Moped- oder kurzfristige Autoversicherungen.

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LVM Versicherung, Kolde-Ring 21, 48126 Münster, Tel: 0251 702-1623, Fax: 0251 702-991623, www.lvm.de

Der Versicherungsombudsmann e. V. ist als anerkannte Verbraucherschlichtungsstelle seiner Verpflichtung aus § 34 des Gesetzes über die alternative Streitbeilegung in Verbrauchersachen (Verbraucherstreitbeilegungsgesetz – VSBG) nachgekommen und hat den Tätigkeitsbericht für das Jahr 2024 erstellt.

Dieser ist seit dem heutigen Tage auf seiner Homepage veröffentlicht. (www.Versicherungsombudsmann.de) Im Bericht wird unter anderem in komprimierter Form darüber informiert, wie viele Schlichtungsverfahren es im Jahr 2024 nach den beiden Verfahrensordnungen für Beschwerden gegen Versicherungsunternehmen und gegen Vermittler von Versicherungsverträgen gegeben hat. Darüber hinaus wird die jeweils betroffene Versicherungssparte benannt. Je nach Ergebnis ihrer Prüfung entscheidet die Ombudsfrau über die Beschwerde, spricht eine Empfehlung aus, unterbreitet einen Schlichtungsvorschlag und erläutert die Sach- und Rechtslage in verständlicher Sprache. Ihr kommt im Verfahren gegen Versicherer auch die Befugnis zu, bis zu einem Beschwerdewert von 10.000 € für das Unternehmen verbindlich zugunsten der Schlichtungsantragsteller zu entscheiden. Die Ombudsfrau arbeitet für Verbraucher kostenfrei. Sie überprüft neutral, schnell und unbürokratisch die Entscheidungen des Versicherers oder das Vorgehen des Versicherungsvermittlers.

Der Tätigkeitsbericht für das vergangene Jahr ist jeweils bis zum 1. Februar vorzulegen (nach § 4 Absatz 2 der Verbraucherstreitbeilegungs-Informationspflichtenverordnung – VSBInfoV). Er kann kurz nach dem Jahreswechsel allerdings nur einige wichtige Angaben enthalten. Eine vertiefende und ausführliche Auswertung der Schlichtungsverfahren des Jahres 2024 mit umfangreichen Übersichten und Bewertungen zu den einzelnen Sparten wird der Jahresbericht 2024 des Versicherungsombudsmann e. V., der innerhalb der ersten fünf Monate 2025 erscheinen wird, enthalten.

Verantwortlich für den Inhalt:

Versicherungsombudsmann e. V., Leipziger Straße 121, 10117 Berlin, Tel: +49 30 20 60 58 – 0, www.versicherungsombudsmann.de

Die uniVersa hat zum Jahreswechsel ihren Schutz bei Berufsunfähigkeit (BU) weiterentwickelt. Neben neuen Leistungen gibt es verschiedene Zielgruppenverbesserungen und erweiterte Nachversicherungsgarantien.

Mit einer verbesserten Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU25) ist die uniVersa in das neue Jahr gestartet. Neu aufgenommen wurde eine Teilzeitklausel mit Günstigerprüfung, die sicherstellt, dass Teilzeitarbeitende nicht benachteiligt werden. Bei einem späteren Berufswechsel kann ohne erneute Gesundheitsprüfung eine vorteilhaftere Berufsgruppeneinstufung übernommen werden. Im Premiumschutz wurde eine neue Dread-Disease-Leistung aufgenommen. Bei einer schweren Krankheit, etwa Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall, wird die BU-Rente damit ohne weitere Leistungsprüfung als Soforthilfe für 24 Monate bezahlt. Der neue BU-Schutz der uniVersa erkennt auch eine vollständige Erwerbsminderungsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung als Berufsunfähigkeit an. Per Verlängerungsoption lässt sich der BU-Vertrag um bis zu fünf Jahre ausbauen, falls die gesetzliche Regelgrenze erhöht und ein längerer Schutz gewünscht wird. Die Beitragsdynamik zum Ausbau des BU-Schutzes kann beliebig oft ausgesetzt werden, ohne dass das Recht verloren geht. Schüler sind bereits ab 10 Jahren (vorher 15) versicherbar. Für Beamte gibt es einen verbesserten Schutz bei Dienstunfähigkeit (DU) mit einer echten DU-Klausel. Bei Kleinbetrieben mit bis zu zehn Mitarbeitenden (bisher fünf) wird auf die Prüfung einer Umorganisation verzichtet. Verbesserungen gab es auch bei der Nachversicherungsgarantie. Der Exklusivschutz kann jetzt ohne besonderen Anlass nach fünf und zehn Jahren erhöht werden. Beim Premiumschutz ist dies sogar alle fünf Jahre möglich. Neu eingeführt wurde eine Karrieregarantie. Dazu wurde die Obergrenze für eine maximale BU-Absicherung bei Erhöhung des Nettoeinkommens von 2.500 auf 5.000 Euro Monatsrente verdoppelt.

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Verwaltungsrat der Assicurazioni Generali SpA und Generali Deutschland-Aufsichtsrat verlängern das Mandat von Stefan Lehmann als Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG und bestätigen damit das Vertrauen in seine erfolgreiche Arbeit

Vertragsverlängerung soll Kontinuität an der Führungsspitze der Generali Deutschland und erfolgreiche Fortsetzung der Transformation mit klarer Ausrichtung auf profitables Wachstum sicherstellen

Der Aufsichtsrat der Generali Deutschland AG hat die erneute Bestellung von Stefan Lehmann (52) zum Vorstandsvorsitzenden beschlossen und seinen Vertrag bis August 2028 verlängert.

Stefan Lehmann ist seit 2017 Vorstandsmitglied und hat im September 2022 den Vorsitz des Vorstands der Generali Deutschland AG übernommen. Während seiner Amtszeit als CEO hat die Generali in Deutschland in einem herausfordernden Umfeld ihre Ertragskraft weiter gesteigert und ist in allen Geschäftsfeldern nachhaltig profitabel gewachsen. Zugleich hat er einen strategischen und kulturellen Transformationsprozess eingeleitet, mit dem die Generali unter anderem den technologischen Wandel und die demographischen Herausforderungen aktiv gestalten möchte.

Giulio Terzariol, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Generali Deutschland AG und CEO Insurance der Generali Group: „Die Verlängerung des Mandats von Stefan Lehmann unterstreicht die erfolgreiche Arbeit von Stefan als CEO der Generali in Deutschland. Unter seiner Führung haben sich die deutschen Unternehmen der Generali in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt. In einem insgesamt herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld wurden frühzeitig die Weichen für eine nachhaltige Stärkung der deutschen Gruppe gestellt, so dass wir aus einer Position der Stärke agieren können. Der Verwaltungsrat der Generali sowie der Aufsichtsrat der Generali Deutschland AG sind deshalb überzeugt, mit Stefan den richtigen Manager an der Spitze der Generali Deutschland zu haben, um den erfolgreichen Wachstumskurs weiter fortzuführen.“

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Generali Versicherung AG, Adenauerring 7, 81737 München, Tel: (089) 5121-0, Fax: (089) 5121-1000, www.generali.de

Mehrere Hochwasser haben für überdurchschnittlich hohe Elementarschäden in diesem Jahr gesorgt. Auch deshalb fällt die Schadenbilanz insgesamt hoch aus – trotz eines leichten Rückgangs zum Vorjahr.

Sturm, Hagel und Überschwemmungen haben 2024 etwas weniger Schäden verursacht als im Vorjahr. Es gibt aber Unterschiede bei den Schadenarten: „Nach unseren vorläufigen Zahlen sind die versicherten Schäden zwar um 100 Millionen Euro auf 5,5 Milliarden Euro zurückgegangen. Die Schadenbilanz bleibt jedoch insgesamt hoch. Besonders bei Elementarschäden – etwa durch Überschwemmungen – liegen die Zahlen weiterhin deutlich über dem langjährigen Durchschnitt”, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

In der Sachversicherung wurden 2024 versicherte Schäden von insgesamt 4,5 Milliarden Euro verzeichnet. Davon entfallen 2 Milliarden Euro auf Schäden durch Sturm und Hagel und 2,5 Milliarden Euro auf Schäden durch weitere Naturgefahren, wie Überschwemmungen aufgrund von Starkregen. Mit Leistungen von gut einer Milliarde Euro fällt die Bilanz für die Kraftfahrtversicherer 2024 leicht unterdurchschnittlich aus. Der langjährige Durchschnitt liegt hier bei 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro.

Hochwasser im Mai und Juni mit den höchsten Schäden 

Zwar sind große Schäden durch Winter- und Herbststürme im Jahr 2024 ausgeblieben, dafür verursachten aber die Hochwasser im Mai und Juni erhebliche Überschwemmungsschäden. Insbesondere im Saarland und Rheinland-Pfalz entstanden über Pfingsten versicherten Schäden in Höhe von rund 200 Millionen Euro. Das Juni-Hochwasser traf vor allem Bayern und Baden-Württemberg. Insgesamt rund 2 Milliarden Euro zahlten die Sach- und Kraftfahrtversicherer dafür.

Prävention und Klimafolgenanpassung immer wichtiger

„Die Hochwasser haben erneut gezeigt, wie wichtig Hochwasserschutz und intakte Dämme und Deiche sind,“ sagt Asmussen. Die Versicherer fordern, Prävention und Klimafolgenanpassung endlich weiter in den Vordergrund zu rücken, um den zunehmenden Schäden durch Wetterextreme wirksam entgegenzuwirken. „Damit Schäden versicherbar bleiben, müssen effektive und nachhaltig wirksame Präventionsmaßnahmen umgesetzt werden“, so Asmussen. Eine Pflichtversicherung allein könne dieses Problem nicht lösen.

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Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Wilhelmstraße 43/43G, D­-10117 Berlin, Tel: 030­ 2020 5000, www.gdv.de

Künstliche Intelligenz verändert fast jede Branche. Sie schafft neue Geschäftsmodelle und macht andere obsolet.

Wie wettbewerbsfähig Unternehmen in Zukunft am Markt agieren, hängt maßgeblich davon ab, wie erfolgreich sie diesen Wandel heute gestalten. Im Rahmen eines neugegründeten Digital Hubs bietet die Bayerische ihren Unternehmenskunden in der bAV und Gewerbeversicherung ab sofort eine kostenlose KI-Beratung. Damit möchte die Bayerische die Zielgruppe der kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) auf ihrer KI-Reise befähigen.

KI-Readiness für bAV- und Gewerbekunden

Gerade kleine und mittlere Unternehmen verfügen oft nicht über die nötigen monetären personellen und fachlichen Kapazitäten zur Entwicklung und Umsetzung einer eigenen KI-Strategie. Das neugegründete Digital Hub der Bayerischen greift Unternehmenskunden der bAV und Gewerbeversicherung fortan mit einem kostenlosen Expert-Mentoring proaktiv unter die Arme.

In einer 90-minütigen Sitzung analysieren die KI-Experten des Digital Hubs darin aktuelle Herausforderungen, die KI und die Digitalisierung für das Unternehmen bringen. Gemeinsam evaluieren sie bisherige Erfahrungen und entwickeln einen Ausblick, um die Wettbewerbsfähigkeit im jeweiligen Markt zu sichern. Dazu die beiden Leiter des Digital Hubs Armin Hangl und der kürzlich zur Bayerischen gestoßene Johannes Oberhofer: “Das KI-Expert-Mentoring ist für unsere Kunden eine großartige Möglichkeit zu ermitteln, wo sie in Sachen KI und Digitalisierung gerade stehen. Durch unsere Erfahrungen aus der Praxis zeigen wir Potenziale auf, die KI im eigenen Unternehmen entfalten könnte.”

“Mit der Integration des Expert-Monitorings für unsere Unternehmenskunden in der bAV und Gewerbeversicherung füllen wir unsere Vision ‘das Versichern vielleicht sogar überflüssig zu machen’ weiter mit Leben”, sagt Martin Gräfer, Vorstandsmitglied der Bayerischen. “Indem wir gerade unsere Zielgruppe der KMUs auf ihrer KI-Reise begleiten, zeigen wir, dass wir nicht nur Risiko- und Vorsorgepartner sind, sondern uns der Erfolg unserer Kundinnen und Kunden auf einer ganzheitlichen Ebene am Herzen liegt. Unser neues Digital Hub freut sich darauf, möglichst viele Unternehmenskunden mit KI erfolgreich zu machen. Für Vermittler bietet das Thema zudem einen perfekten aktuellen Anker, um mit KMUs ins Gespräch zu kommen.”

Wenn Unternehmen ihren Weg in Richtung KI-Strategie auf Basis der Bestandaufnahme fortsetzen möchten, bietet das Digital Hub weiterführende maßgeschneiderte und praxisnahe Lösungen, die den individuellen Anforderungen der Kunden gerecht werden und ihnen helfen, ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Basierend auf einer Potenzialanalyse liegt dabei der Fokus auf der Entwicklung von unternehmensweiter KI-Readiness und dem Empowerment der Mitarbeitenden. Das Digital Hub unterstützt bei der Entwicklung einer konkreten KI-Roadmap sowie der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, um KI nachhaltig in den Unternehmensalltag zu integrieren. Dazu zählen: KI-Readiness-Checks, gezielte Workshops, Formate, wie das Digitalcamp und die praxisorientierte KI-Fabrikstraße, sowie der aktive Aufbau einer KI Community, um möglichst alle Mitarbeitenden zu befähigen, KI-Technologien effektiv zu nutzen und eigenständig weiterzuentwickeln.

KI-Expertise aus der Praxis für die Praxis

Das neugegründete Digital Hub ist Teil der Bayerische Digital Services AG, in der die Bayerische seit 2019 ihre digitalen Aktivitäten bündelt. Mit Armin Hangl und Johannes Oberhofer leiten zwei ausgewiesene Experten das Hub, die bei der Bayerischen bereits mehrere KI-Anwendungsfälle erfolgreich implementiert haben. Darunter zum Beispiel die automatisierte KI-Bearbeitung von Serviceanfragen in ausgewählten Geschäftsbereichen und das Ausrollen eines persönlichen KI-Assistenten an alle Mitarbeitenden der Bayerischen. Die Entwicklung umfassender interner KI-Strukturen zur Bewertung und Umsetzung der KI-Usecases, sowie der Aufbau einer unternehmensweiten KI Community und eines KI Labors bildeten dabei das Fundament.

Für ihre führende Rolle im Bereich KI und Innovation wurde die Bayerische jüngst vom InsurTech Hub Munich (ITHM) mit dem “Transformative Impact Award 2024” ausgezeichnet und erhielt für ihre KI-Lösung zur Automatisierung von E-Mail-Anfragen zweimal Gold beim “Innovationspreis der Assekuranz 2024/25” des Analysehauses Morgen & Morgen in Zusammenarbeit mit dem Versicherungsmagazin.

Mit dem IT-Beratungsunternehmen Sinopsis AG aus Köln und dem KI-Startup STTech aus München startet das Digital Hub der Bayerischen mit zwei kompetenten Partnern an seiner Seite. Beide Partner lassen ihre Expertise und konkrete technischen Lösungen in die Leistungen des Hubs einfließen.

Das KI-Expert-Mentoring und die Beratungsleistungen des neuen Digital Hubs stehen überdies auch interessierten Unternehmen offen, die bislang noch nicht Kunden der Bayerischen sind. Weitere Infos erhalten Sie hier: https://www.diebayerische.de/produkte/geschaeftskunden/ki-expertmentoring/

Über die Bayerische

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen über 914 Millionen Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden zudem Kapitalanlagen von über 4,3 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen Bonitätsrating der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A (“sehr gut”) bestätigt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Die Töchter BA Bayerische Allgemeine AG und BL Bayerische Lebensversicherung AG werden im Bonitätsrating ebenfalls mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.

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die Bayerische, Thomas-Dehler-Str. 25, 81737 München, Tel: 089/6787-0, Fax: 089/6787-9150, www.diebayerische.de

Der auf Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen für Versicherungsvermittler spezialisierte Versicherer CGPA Europe (www.vermittlerdeckung.de) integriert Leistungserweiterungen in das „All Risk Michaelis Cover“, das gemeinsam mit der Kanzlei Michaelis entwickelt wurde. Die neuen Bedingungen gelten ab sofort und durch die Update-Klausel automatisch für alle Bestandskunden.

Hervorzuheben sind die Erweiterungen im Bereich der bAV-Vermittlung (hier ist die Einschränkung auf rückgedeckte Modelle entfallen) sowie die Tatsache, dass die Vorversicherungs-Garantie nunmehr für alle Erlaubnisbereiche gilt. Ein Wechsel der eigenen Berufshaftpflichtversicherung stellt somit generell kein Risiko mehr dar. Auch auf die hohe Nachfrage hinsichtlich der Vermittlung von Vermögensverwaltungsverträgen habe man reagiert, so Christian Henseler, Geschäftsführer der CGPA Europe Underwriting GmbH. Dies ist nun unter dem Baustein „Sonstige Finanzdienstleistungen“ mitversichert. Ebenso wurde die inkludierte Betriebshaftpflichtversicherung verbessert. Neu hinzugekommen sind hier der Verlust von beruflich genutzten Schlüsseln und die Job Bike-Klausel.

„Das „All Risk Michaelis Cover“ kam im Januar 2022 auf den Markt und hat sofort die Vermittler*innen und Pools gleichermaßen begeistert.“, so Christian Henseler. „Wichtige Produktmerkmale wie zum Beispiel die Klarstellung des Versicherungsschutzes bei nicht vorhandener Beratungsdokumentation, die Best-Leistungs-Klausel oder der Verzicht auf eine Quotelung bei grob fahrlässiger Obliegenheitsverletzung gab es bis dahin in der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Versicherungsmakler/innen am freien Markt nicht.“  Verbessert wurden in diesem Zuge auch die Tarife SAFE und COMPLETE. Neben der Produktentwicklung kooperiert CGPA auch in der Schadenbearbeitung sehr eng mit der Kanzlei Michaelis. Dabei umfasst der Versicherungsschutz auch die Unterstützung durch die Fachanwälte der Kanzlei, wenn der Schadenfall noch gar nicht eingetreten ist.

VSH-ONLINE-Rechner und Bedingungen

Die Prämien zum All Risk Michaelis Cover sowie den anderen Tarifen können leicht verständlich im VSH-Online-Rechner unter https://www.vermittlerdeckung.de/online-rechner/  berechnet werden. Selbstverständlich sind auch die Versicherungsbedingungen hinterlegt.

ÜBER DIE CGPA EUROPE

CGPA Europe S.A. ist spezialisiert auf die Absicherung von Versicherungsvermittlern im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Die deutsche Niederlassung des europaweit tätigen VSH-Versicherers (Hauptsitz der CGPA-Gruppe: Paris, Frankreich) hat ihren Sitz in München. Neben Deutschland ist CGPA in Frankreich, Belgien, England, Irland, Luxemburg, Spanien und Italien tätig und gilt als einer der führenden Versicherer in Europa im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Versicherungsvermittler. Die CGPA in Frankreich ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und beschäftigt sich seit nunmehr 94 Jahren ausschließlich mit der Berufshaftpflichtversicherung für Versicherungsvermittler. Mit einer Solvabilitätsquote von über 459 Prozent der gesetzlichen Anforderungen ist CGPA Europe ein Garant für finanzielle Sicherheit. CGPA ist seit 1930 spezialisiert auf die Absicherung von Versicherungsvermittlern im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Die deutsche Niederlassung des europaweit tätigen VSH-Versicherers (Hauptsitz der CGPA-Gruppe: Paris, Frankreich) hat ihren Sitz in München. Neben Deutschland ist CGPA in Frankreich, Belgien, England, Irland, Luxemburg, Spanien und Italien tätig und gilt als einer der führenden Versicherer in Europa im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Versicherungsvermittler. Die CGPA in Frankreich ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und beschäftigt sich seit nunmehr 95 Jahren ausschließlich mit der Berufshaftpflichtversicherung für Versicherungsvermittler. Mit einer Solvabilitätsquote von über 459 Prozent der gesetzlichen Anforderungen ist CGPA Europe ein Garant für finanzielle Sicherheit.

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CGPA Europe Underwriting GmbH, Hohenzollernstraße 69, 80796 München, Tel: +49 (0) 89 1894 166 65, www.vermittlerdeckung.de

Michael Christa ist seit Januar neuer Hauptabteilungsleiter Personenversicherung-Vertrag bei der uniVersa.

Dort verantwortet er das Servicecenter mit den Bereichen Antrags- und Bestandsmanagement der Lebens- und Unfallversicherung sowie des Kindervorsorgekonzeptes Tip-Top Tabaluga und den Bereich Leistungsmanagement Lebensversicherung. Gleichzeitig erhielt der 52-jährige Versicherungsbetriebswirt (DVA) auch Prokura für die uniVersa Versicherungsunternehmen erteilt. Christa begann seine Laufbahn bei der uniVersa als Sachbearbeiter im Jahr 2000. Zwei Jahre später wurde er zum Gruppenleiter ernannt. Im Jahr 2009 erfolgte die Ernennung zum Abteilungsleiter. Ein Jahr später erhielt er Handlungsvollmacht.

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Die INTER Versicherungsgruppe verstärkt ihr Management: Zum 1. Januar 2025 hat Florian Sperl (50) die Leitung des Bereichs Business Development übernommen.

In seiner Funktion wird er neue Marktchancen identifizieren, Prozesse optimieren und strategische Partnerschaften ausbauen. Ziel ist es, die INTER weiter zukunftsfähig und kundenorientiert aufzustellen. In seiner neuen Rolle berichtet er direkt an den Vorstandssprecher Roberto Svenda.

Sperl bringt umfassende Erfahrung mit: Zuletzt verantwortete er bei der Allianz-Tochter DLVAG erfolgreich die Leitung von Vertrieb und Markenmanagement.

„Wir freuen uns sehr, Florian Sperl an Bord zu haben. Er wird mit seiner Expertise eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung unserer strategischen Geschäftsentwicklung einnehmen“, betont Roberto Svenda, Vorstandssprecher der INTER.

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