Vorläufige Zahlen 2023 der SV SparkassenVersicherung

Die SV blickt zurück auf ein sehr gutes Geschäftsjahr in einem dynamischen und herausfordernden Umfeld. Trotz globaler Unsicherheiten, einer schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage, hoher Inflation und Konsumzurückhaltung entwickelte sich die SV 2023 weiter positiv. Die Gesamtbeiträge konnten trotz deutlich gesunkener Einmalbeiträge in der Lebensversicherung gesteigert werden. In der Schaden-Unfallversicherung wie auch in der Altersvorsorge gegen laufenden Beitrag verzeichnete die SV ein historisch starkes Neugeschäft. Die SV richtet sich zukunftsorientiert aus und unterstützt als verantwortungsvoller Kapitalanleger die Energiewende in Deutschland durch die Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW. Mit dem Kauf weiterer Schadensanierer verstärkt die SV ihr Kundenversprechen “damit was passiert, wenn was passiert”.

“Mit unseren Ergebnissen 2023 sind wir sehr zufrieden. In der Schaden-Unfallversicherung ist unser Beitragswachstum mit 12 Prozent fast doppelt so hoch wie im Markt. In der Lebensversicherung haben wir bei den laufenden Beiträgen das beste Neugeschäft nach 2004 erzielt. Es freut uns sehr, dass unsere Vertriebspartner so viele Menschen davon überzeugen konnten, dass die lebenslange Rente ein Alleinstellungsmerkmal darstellt und ein unverzichtbarer Bestandteil in der ergänzenden Altersvorsorge ist,” sagte Dr. Andreas Jahn, Vorstandsvorsitzender der SV bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen.

Die SV verzeichnete in der Lebensversicherung mit 3,05 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,84) eine erfreulich hohe Neugeschäfts-Beitragssumme. Bei den laufenden Beiträgen stieg die Beitragssumme im Neugeschäft in der privaten und betrieblichen Altersversorgung mit 2,66 Milliarden Euro (2,28) auf den höchsten Wert der vergangenen 20 Jahre. Die Einmalbeiträge belaufen sich auf 391,9 Millionen Euro, 2022 waren es noch 558,4 Millionen Euro. Entsprechend sind die Beiträge in der Lebensversicherung um 10,8 Prozent gesunken.

In der Schaden-Unfallversicherung sind die Beiträge auf 2,06 Milliarden Euro (1,84) gestiegen. Das Wachstum um 12,0 Prozent resultierte aus Anpassungen im Bestand, aber auch aus einem starken Neugeschäft; mit 150,3 Millionen Euro (105,0) wurde ein historisches Rekordergebnis erreicht. Deutlich gestiegen sind die Schadenaufwendungen infolge inflationsbedingt höherer Reparaturkosten und vermehrter Unwetterschäden. Die Aufwendungen für Elementarschäden stiegen insgesamt auf 326,8 Millionen Euro (101,9).

In Summe stiegen die gebuchten Bruttobeiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft (saG, ohne Pensionsfonds) um 1,5 Prozent auf 3,44 Milliarden Euro (3,39). Die SV Pensionsfonds AG hat 2023 78,4 Millionen Euro (50,8) Prämieneinnahmen erwirtschaftet und verfügt nun über ein Übertragungsvolumen von 377 Millionen Euro.

Das Ergebnis aus Kapitalanlagen ohne Erträge und Aufwendungen der fondsgebundenen Versicherungen sank auf 347,5 Millionen Euro (478,7). Der Kapitalanlagebestand des Konzerns blieb mit 28,71 Milliarden Euro (28,79) stabil. Dabei erwirtschaftete die SV Lebensversicherung eine Nettoverzinsung von 1,3 Prozent (1,9). Dieser Rückgang ist bewusst gesteuert, da infolge der Auflösung der Zinszusatzreserve kein höheres Anlageergebnis benötigt wurde. Daher hat die SV 2023 diesen Umstand genutzt zur Realisierung stiller Lasten und Neuanlage in höher verzinsliche Wertpapiere. Damit hat die SV die Ertragskraft der SV Lebensversicherung in der Zukunft deutlich verbessert. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr Rentenpapiere im Volumen von über 860 Millionen Euro mit einer Kaufrendite von durchschnittlich 3,5 Prozent neu erworben werden. Die Reservequote zum Jahresende hat sich auf -1,3 Prozent im Vergleich zu 2022 (-5,2) deutlich verbessert. Im Vergleich zum Marktschnitt der deutschen Lebensversicherer, der voraussichtlich bei etwa -7,4 Prozent liegen wird, belegt die SV Lebensversicherung einen der Spitzenplätze im Markt. Die Nettoverzinsung der SV Gebäudeversicherung lag bei 2,4 Prozent (0,9). Die Reservequote konnten von 5,0 auf 10,7 Prozent gesteigert werden, wodurch die langfristige Ertragskraft gesichert werden konnte. Diese Kapitalanlageergebnisse spiegeln die hohe Stabilität des SV Konzerns und seiner Gesellschaften wider, die auch in der überdurchschnittlichen Bedeckung unter Solvency II zum Ausdruck kommt.

Der SV Konzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernjahresüberschuss nach HGB in Höhe von 11,6 Millionen Euro (82,1). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr besteht im Wesentlichen aus zwei Effekten. Zum einen gab es einen einmaligen Sondereffekt auf das Ergebnis in Höhe von -43,2 Millionen Euro infolge von Veränderungen der konzerninternen Rückversicherungsstruktur. 2021 gab es hieraus umgekehrt einen positiven Effekt auf den Jahresüberschuss in Höhe von 47,7 Millionen Euro. Der zweite Effekt resultierte aus der bewussten Entscheidung stille Lasten auf festverzinsliche Wertpapiere zu realisieren, um so die Ertragskraft der Zukunft zu stärken.

Schaden-Unfall: Beiträge und Schadenaufwendungen deutlich gestiegen

Die gebuchten Bruttobeiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft stiegen beim Schaden-Unfallversicherer um 12,0 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro (1,84). Das Wachstum erstreckte sich auf fast alle Sparten. Die SV erzielte mit einem Neugeschäft in Höhe von 150,3 Millionen Euro (105,0) ein historisches Rekordergebnis. Besonders in den privaten Sachversicherungen, in der Kraftfahrtversicherung sowie in der gewerblichen und industriellen Sachversicherung lief das Neugeschäft 2023 sehr gut.

Die gesamten Schadenaufwendungen im selbst abgeschlossenen Geschäft sind im Vergleich zum Vorjahr um 26,2 Prozent auf 1.591,0 Millionen Euro (1.260,6) gestiegen. Der Anstieg ist maßgeblich auf die hohen Unwetterschäden zurückzuführen, aber auch auf inflationsbedingt gestiegene Kosten für Reparaturen und Ersatzteile. Die bilanzielle Schaden-Kostenquote lag mit rund 96,5 Prozent (86,3) daher über dem Vorjahr, aber unter dem erwarteten Marktniveau von 99 Prozent. Infolgedessen sank das versicherungstechnische Bruttoergebnis saG vor Veränderung der Rückstellung für drohende Verluste und der Schwankungsrückstellung auf 37,4 Millionen Euro nach 211,4 Millionen Euro im Vorjahr. Das Kapitalanlageergebnis lag mit 90,4 Millionen Euro über dem außergewöhnlich niedrigen Vorjahreswert (32,2). 2022 wurden aufgrund der sehr guten versicherungstechnischen Ergebnisse stille Lasten in Zinspapieren in Höhe von 41,1 Millionen Euro realisiert, um in Anlagen mit höheren Kupons zu reinvestieren, um so die zukünftigen Erträge aus Kapitalanlagen zu steigern. Insgesamt lag der Jahresüberschuss der SV Gebäudeversicherung bei 79,4 Millionen Euro (82,7) und damit etwas unter dem Niveau des Vorjahres.

2023 war viertschlechtestes Elementarschadenjahr für die SV

Mit einem Aufwand von 326,8 Millionen Euro (101,9) reihte sich das Unwetterjahr 2023 aus SV-Sicht in die schlechteren Elementarschadenjahre ein. 2023 war für die SV das viertschlechteste Jahr nach der Unwetterfront “Bernd” im Jahre 2021, dem Orkan “Lothar” 1999 und dem Hagelereignis “Andreas” 2013. Regionale Unwetter (“Lambert”, “Sandor”, “Christoph”, “Denis”) mit Sturm, Hagel und Überschwemmungen verursachten 2023 vor allem in den Sommermonaten hohe Schäden im Geschäftsgebiet. Allein das Sturmtief “Lambert” verursachte Ende Juni in Nordhessen rund 21.000 Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen mit einer Schadensumme in Höhe von rund 131 Millionen Euro.

Handlungsbedarf in der Elementarschadenversicherung in Deutschland

In den letzten Jahren ist eine deutliche Zunahme der Elementarschäden, vor allem lokaler Unwetterereignisse in den Sommermonaten, klar erkennbar. Während in Baden-Württemberg nahezu alle Häuser umfassend gegen Elementarschäden versichert sind, ist die Durchdringung in anderen Bundesländern noch immer deutlich niedriger. Jahn: “Das gilt es zu ändern. Der reflexartige Ruf nach einer Pflichtversicherung infolge eines größeren Elementarschadenereignisses greift allerdings zu kurz. Die Versicherungswirtschaft hat einen konkreten Vorschlag erarbeitet, der wichtige Präventionsmaßnahmen ebenso beinhaltet wie die deutliche Steigerung von umfassenden Elementardeckungen, den wir als SV mit entwickelt haben und den wir unverändert unterstützen.”

Leben: Starkes Wachstum durch betriebliche Altersversorgung

Einen wesentlichen Anteil am sehr guten Wachstum im Altersvorsorgegeschäft hat die betriebliche Altersversorgung (bAV). Das Neugeschäft nach Beitragssumme in diesem Geschäftsfeld stieg um 21,4 Prozent auf 1.021,8 Millionen Euro (842,0); das ist der höchste Wert seit 2019. Mehr als ein Drittel des Lebensversicherungsgeschäfts (ohne Pensionsfonds) erzielte die SV im Geschäftsjahr 2023 mit Produkten der betrieblichen Altersversorgung. Seit vielen Jahren hat die SV dieses Geschäftsfeld kontinuierlich ausgebaut und Produkte und Prozesse weiterentwickelt. Die bAV bleibt damit ein wesentlicher Pfeiler der Altersvorsorge. Jahn:”Die Altersvorsorge bleibt unverzichtbar. Der Bedarf an privater und betrieblicher Altersvorsorge ist bei den Privatkunden unverändert hoch. Wir haben qualifizierte Beratung und passende Produktlösungen.”

Nachfrage nach fondsgebundenen Versicherungen steigt

Eine Rekordnachfrage erzielte die SV bei ihren fondsgebundenen Versicherungen. Insgesamt hat sich das Neugeschäft nach Beitragssumme bei diesen Versicherungen um 20,8 Prozent auf 1.130,3 Millionen Euro (935,4) erhöht. Das Neugeschäft lag damit erstmalig über der Milliardenmarke. Einen Anstieg von 22,1 Prozent erfuhr dabei das Neugeschäft nach laufenden Beiträgen. Der mit Abstand größte Anteil des Neugeschäfts (rund 94 Prozent) entfiel auf die fondsgebundene Rentenversicherung VermögensPolice Invest (VPI), bei der die Kunden aus 78 Fonds wählen, und so je nach Präferenz und Risikoneigung ihre eigene Anlagestrategie festlegen können. Auch Kunden, die Interesse an Fonds mit Nachhaltigkeitsmerkmalen haben, kann die SV mit einer umfangreichen Fondsauswahl bedienen.

Strategie “Fokus Kunde” greift und zeigt erste Erfolge

Die SV hat sich mit ihrer Unternehmensstrategie “Fokus Kunde” strategisch neu ausgerichtet. Mithilfe der Strategie will das Unternehmen seine Privat- und Firmenkunden begeistern, rundum versichern und neue Kunden hinzugewinnen. Kundenanliegen sollen einfacher und schneller erledigt werden. Die SV verfolgt ein systematisches Qualitätsmanagement und setzt an vielen Stellschrauben an. Sie setzt auf Prozessoptimierungen, Automatisierungen und Digitalisierung, nutzt KI, Robotics und auch ChatBots. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich die SV intensiv mit den neuen Möglichkeiten durch generative KI. Zur Prozessverbesserung nutzt die SV moderne Workshopformate wie die sogenannten “Prozesswochen”, in denen Mitarbeitende aus dem Innen- und Außendienst temporär freigestellt werden, um bestehende Prozesse zu hinterfragen und zu verbessern. Auch die neue SV ServiceStrategie “SPEED” setzt hier an, um die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Jahn: “Unsere Strategie greift. Erste Erfolge sind in unseren Zahlen ablesbar, am sehr starken Neugeschäft, an den rückläufigen Kündigungen und in Summe am Anstieg der Vertragszahlen.”

Mehr Kundennutzen in der Schadenabwicklung

In der Schadenbearbeitung ist die SV aufgrund ihrer hohen Marktdurchdringung in der Gebäude- und Elementarschadenversicherung nach Unwettern stark gefordert. Eine besondere Bedeutung hat das Schadenmanagement, bestehend aus einer regionalen Reguliererorganisation, einem Dienstleisterservice und unterstützenden digitalen Prozessen wie etwa in der Schadenauszahlung, Schadenkalkulation und im Schadentracking. Mit dem Dienstleisterservice werden qualifizierte Trocknungs-, Sanierungs- oder Handwerkerbetriebe vermittelt, die die Trocknung eines Überschwemmungsschadens, Leitungswasserschadens oder die Reparatur eines abgedeckten Daches nach einem Sturm übernehmen.

Diesen Service baut die SV kontinuierlich aus. 2023 wurden neue Verträge für die Kooperation mit den Landesinnungsverbänden (LIV) des Dachdeckerhandwerks und des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Baden-Württembergs abgeschlossen. Unter dem Dach des Tochterunternehmen PGI Sanierung GmbH baut die SV darüber hinaus konsequent an einem Netzwerk eigener Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Schadensanierung. Mittlerweile hat die SV sieben Firmen erworben und ist damit in Nordhessen, Oberschwaben, Süd- und Nordbaden, der Region Heilbronn und im Landkreis Göppingen mit eigenen Sanierungsunternehmen vertreten. Jahn: “Mit unseren Kooperationen unterscheiden wir uns von unseren Wettbewerbern. Es reicht nicht, nur Geld zu überweisen. Wir helfen, indem wir unseren Kundinnen und Kunden Kapazitäten von qualifizierten Handwerksbetrieben zur Verfügung stellen. Das kommt sehr gut an. Wir werden diesen Weg konsequent weiter fortsetzen.”

SV führt Südwest Konsortium und übernimmt TransnetBW-Anteile

Schon seit vielen Jahren setzt die SV bei ihren Kapitalanlagen auch auf nachhaltige Investments im Bereich Infrastruktur, wie Energienetze und erneuerbare Energien – zum Beispiel über Investments in Solarparks und Wälder – und baut die Quote kontinuierlich aus. 2023 hat die SV bereits 1,18 Milliarden Euro (1,06), das sind 4,5 Prozent ihrer Kapitalanlagen, dort angelegt. Bereits vor mehr als zehn Jahren hat die SV in die Amprion GmbH investiert, 2023 hat der Versicherer nun auch Anteile am Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW GmbH erworben. Im Mai letzten Jahres kaufte das von der SV ins Leben gerufene Südwest Konsortium (SWK) über die eigens dafür gegründete SWK Holding GmbH einen 24,95 Prozent-Minderheitsanteil an der TransnetBW. Unter Führung der SV sind im SWK-Konsortium über 40 Sparkassen, Banken, Versicherungen und Körperschaften aus Baden-Württemberg vertreten. Mit einem Fundraising von über 875 Millionen Euro zählte das Südwest Konsortium zu den Top-Fondsauflagen 2023 europaweit. Jahn: “Der Bieterprozess um TransnetBW ermöglichte es uns, unsere Expertise in diesem Bereich zu nutzen und auch weiter auszubauen. Mit dieser nachhaltigen, regionalen und zukunftsgerichteten Investition übernehmen wir Verantwortung für die Energiewende in Deutschland und erwarten gleichzeitig angemessene Renditen.”

Über die SV: Die SV ist ein moderner Regionalversicherer mit einem umfassenden Produkt- und Serviceangebot. 3,5 Millionen Kundinnen und Kunden vertrauen der SV ihre Vorsorge und den Schutz ihrer Vermögenswerte an. Die Gebäudeversicherung ist noch immer ein Herzstück der SV, insbesondere in Baden-Württemberg und Hessen ist die SV führend. In der Altersvorsorge zählt die SV zu den großen Anbietern in Deutschland. Als einer der großen öffentlichen Versicherer steht die SV für Sicherheit und Nähe. Der Konzernsitz ist Stuttgart. Die SV ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe und beschäftigt 5.000 Mitarbeitende im Innen- und Außendienst.

Verantwortlich für den Inhalt:  

SV SparkassenVersicherung Holding AG, Löwentorstraße 65, 70376 Stuttgart, Tel:  0711 898-100, Fax 0711 898-109, www.sparkassenversicherung.de

Der internationale Kreditversicherer Coface hat seinen neuen Strategieplan “Power the Core” vorgestellt.

Ziel ist, bis 2027 das führende globale Ökosystem im Kreditrisikomanagement zu entwickeln, um den Mehrwert für Kunden und Partner weiter zu vergrößern. Die neue Strategie baut auf den Erfolgen der vorangegangenen Pläne auf.

“Unser neuer Strategieplan ‘Power the Core’ stützt sich auf unsere Stärken sowie das Engagement und die Expertise aller Mitarbeitenden, um unsere Transformation zu beschleunigen”, sagt Coface Group-CEO Xavier Durand. Ein Fokus liegt dabei auf dem Kerngeschäft, der Warenkreditversicherung, sowie auf den Services im Bereich Wirtschaftsinformationen. Es werden insbesondere folgende Ziele verfolgt:

Gezielte Investitionen in Daten und Technologie, um neue, differenzierende Daten- und Scoring-Funktionen aufzubauen, die modernste Modellierungstechniken wie Data Science und künstliche Intelligenz einbeziehen. Die Investitionen konzentrieren sich auf Technologie und Konnektivität, um den Kundennutzen weiter zu optimieren.

Warenkreditversicherungsgeschäft vertiefen und ausweiten: Neben einem disziplinierten Underwriting wird Coface weiter in Wachstum im KMU-Segment und im Mittelstand investieren, um Prozesse zu vereinfachen und das Kundenerlebnis damit zu verbessern.

Das profitable zweistellige Wachstum im Bereich der Wirtschaftsauskünfte fortsetzen: Auch hier investiert Coface, um Vertriebsteams konsequent auszubauen, die Datenbeschaffung zu erweitern, zusätzliche Anwendungsfälle zu schaffen und IT-Plattformen zu verbessern.

Ausbau der einzigartigen Kultur von Coface: Coface wird ihr attraktives Arbeitgeberangebot als multinationaler Konzern weiter verbessern und ihre Verpflichtungen im Bereich Corporate Social Responsibility erfüllen.

Ehrgeizige Finanzziele für 2027 und darüber hinaus

Die konsequente Umsetzung des strategischen Plans wird es Coface ermöglichen, die im Rahmen von “Power the Core” gesteckten Finanzziele für den gesamten Zyklus zu erreichen. Zu diesen Zielen zählen:

Eine undiskontierte Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) von rund 78% über den gesamten Zyklus, eine Verbesserung um 2 Prozentpunkte gegenüber dem vorherigen Plan.

Eine durchschnittliche Eigenkapitalrendite von 11,0 Prozent über den gesamten Zyklus. Dieses Ziel gilt für das derzeitige Zinsumfeld.

Ein Solvabilitätskoeffizient am oberen Ende der Zielspanne von 155 bis 175 Prozent mit einer Ausschüttungsquote von mindestens 80 Prozent des Nettogewinns.

Ein zusätzlicher Beitrag des Bereichs Wirtschaftsinformationen zur Eigenkapitalrendite der Gruppe von 50 Basispunkten ab 2027.

“Build to Lead”: ein voller Erfolg

Mit den erfolgreichen Strategieplänen “Build to Lead” (2020 bis 2023) und “Fit to Win” (2016 bis 2019) hat Coface ein starkes Fundament für die künftige Weiterentwicklung gelegt. “Build to Lead” wurde im Februar 2020, kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie vorgestellt. Trotz des volatilen wirtschaftlichen Umfelds in den Folgejahren hielt Coface an ihrer strategischen Ausrichtung fest. Die Risikoexperten konnten sich auf ihre Agilität verlassen und alle Strategieziele erreichen oder übertreffen. So konnte die kombinierte Schaden-Kosten-Quote zwischen 2020 und 2023 stark gesenkt werden und lag mit durchschnittlich 69,1 Prozent deutlich unter der Zielvorgabe. Die durchschnittliche Eigenkapitalrendite lag im selben Zeitraum bei 10,8 Prozent und damit über dem Zielwert. Im Bereich Wirtschaftsinformationen verzeichnete Coface ebenfalls eine positive Entwicklung: Das Wachstum dieser reinen Dienstleistungstätigkeit, die kein regulatorisches Kapital erfordert, erreichte zwischen 2019 und 2023 durchschnittlich 13 Prozent.

Coface Group-CEO Xavier Durand fasst zusammen: “Die großen Erfolge unserer strategischen Pläne ‘Fit to Win’ und ‘Build to Lead’ haben ein solides Fundament für Coface geschaffen. Wir haben bewiesen, dass sich unsere Geschäftsbereiche gegenseitig ergänzen. Das ermöglicht im nächsten Schritt die Entwicklung eines führenden Ökosystems für das Kreditrisikomanagement, das unseren Kunden einen noch größeren Mehrwert bietet. Für die Warenkreditversicherung und unsere Wirtschaftsauskünfte werden wir gezielt in Daten und in Technologie investieren. Wir werden die führende Rolle in der Kreditversicherung weiter ausbauen und streben gleichzeitig ein zweistelliges profitables Wachstum bei den Informationsdienstleistungen an. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, nutzen wir unsere einzigartige Kultur als multinationaler Konzern, der sich seinen Kunden verschrieben hat und sich seiner Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit verpflichtet fühlt. Wir heben unsere finanziellen Ziele für den gesamten Zyklus erneut an und streben einen zusätzlichen Beitrag von 50 Basispunkten aus dem Bereich Business Information zur Eigenkapitalrendite der Gruppe ab 2027 an. Das Engagement unserer Mitarbeitenden und Partner wird, genau wie beim vorangegangenen Strategieplan, eine tragende Säule des gemeinsamen Erfolgs im Dienst unserer Kunden sein.”

Verantwortlich für den Inhalt:

Coface Niederlassung in Deutschland, Isaac-Fulda-Allee 1, 55124 Mainz, Tel: 06131/323-0, Fax: 06131/37 27 66, www.coface.de

Ein ganz besonderes Highlight dieses Frühjahr ist die Premiere von „Mein Vereinsheim“, dem neuen Panorama-Format des Münchener Verein.

Die Auftaktfolge am 12. März widmet sich dem topaktuellen Thema „betriebliche Krankenversicherung“ und kann mit hochkarätigen Gästen und einem spannenden Programm aufwarten. Bis dahin ist es nicht mehr lange hin – eine gute Gelegenheit also, um Euch das Konzept der Sendung vorzustellen.

Knallige Farben und rasante Schnitte treffen auf eine üppige Prise Humor – das ist das Erfolgsrezept von „Mein Vereinsheim“. Im Fokus stehen dabei namhafte Branchenexperten, das Team des Münchener Verein und die inspirierenden Erfolgsgeschichten ihrer Kunden.

Moderiert wird „Mein Vereinsheim“ von Vanessa Mitryaev vom Münchener Verein und Dr. Rainer Demski von der NewFinance Mediengesellschaft, die mit reichlich Know-how und Wortwitz durch die Show führen.

„Mein Vereinsheim” ist für mich ein ganz besonderes Projekt, weil es in der Moderation so viel Gestaltungsspielraum eröffnet. Keine starren Formate, schnell, beweglich, humorvoll und trotzdem fachlich am Punkt“, erklärt Dr. Rainer Demski. „Ein großes Dankeschön an das Team um Joachim Rahn und Vanessa Mitryaev, dass wir das gemeinsam umsetzen können!”

Karin Fitzka, Geschäftsführerin von NewFinance, die das aufregende Projekt konzipiert hat, erklärt: „Ich wollte mit dem ‚Vereinsheim‘ einen modernen Treffpunkt und Club im Social-Media-Format gestalten, in dem wir ernsthafte Themen in einem modernen Rahmen aufbereiten, aber trotzdem die Seriosität beibehalten.”

Branchenexperten und Kundengeschichten

Wie viele Unternehmen gibt es in Deutschland, wie viele von ihnen bieten eine bKV an und welche enormen Vorteile hat eine betriebliche Krankenversicherung eigentlich? Diesen Fragen geht unser Moderationsduo im ersten „Vereinsheim” auf den Grund – und bekommt dabei tatkräftige Unterstützung.

Stefan Reker, Geschäftsführer Kommunikation beim Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Gebäudereinigung Wasserle, die als Paradebeispiel für ein Unternehmen mit einer betrieblichen Krankenversicherung stehen, präsentieren in der Premierenfolge von „Mein Vereinsheim” zwei erfrischend andere Blickwinkel auf das Thema bKV.

Mit Joachim Rahn, Mansoer Weigert, Tobias Kramm und Ewald Hecker ist selbstverständlich auch das Team des Münchener Verein zahlreich vertreten. Abgerundet wird die Gästeliste des ersten „Vereinsheims“ von Top-Speaker Matthias Ramge und Branchenguru Marcus Börner, der dem 12. März schon entgegenfiebert: „Die Zeit ist reif für die bKV, also freut Euch auf den Start von ‚Mein Vereinsheim‘.”

Joachim Rahn als Leiter Maklervertrieb ist begeistert: „Mein Vereinsheim ist genau so, wie wir als Münchener Verein: Innovativ und digital mit dem einzigartigen Videoformat gepaart mit viel Bodenständigkeit im Namen, erfrischend in Optik und Aufmachung und gleichzeitig gespickt mit vielen wertvollen Inhalten.”

Impulse aus dem Herzen Münchens

Auch den Münchnern wird in der ersten Episode von „Mein Vereinsheim” eine wichtige Rolle zuteil. Die rasenden Reporter der NewFinance, Lorena und Victor, haben sich auf die Mission begeben, herauszufinden, was die Menschen in der bayerischen Hauptstadt eigentlich über die bKV wissen – und sind mit Mikrofon und Kamera über die Theresienwiese gezogen.

Was sie dabei alles herausgefunden haben? Das und noch viel mehr erfahrt Ihr am 12. März im ersten „Mein Vereinsheim”, hier auf maklerview.de. Der Münchener Verein freut sich auf Euch – also schaltet fleißig ein!

Alle Informationen finden Sie hier: www.maklerview.de

Verantwortlich für den Inhalt:

Münchener Verein Versicherungsgruppe, Pettenkoferstr. 19, 80336 München, Tel: 089/51 52 1154, www.muenchener-verein.de

Die Bayerische überarbeitet ihr Tarifangebot im Bereich der Haftpflichtversicherungen für Privatkunden.

Betroffen sind die private Haftpflichtversicherung inkl. Diensthaftpflicht, die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht- sowie die Tierhalterhaftpflichtversicherung.

Die Versicherungsgruppe die Bayerische startet mit neugestalteten Haftpflichttarifen in den Markt. Dieser Schritt ist Teil der fortlaufenden Aktivitäten sich in einer stetig verändernden Versicherungslandschaft an die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden anzupassen. Die Bayerische steigert damit den Mehrwert für Kunden und die eigene Wettbewerbsfähigkeit im umkämpften Markt der Kompositversicherer. In Anerkennung der kontinuierlichen Bemühungen um Exzellenz und Kundenzufriedenheit, wurden die Haftpflichttarife Prestige und Familie vom Handelsblatt mit der Höchstnote „Sehr gut“ ausgezeichnet. Dabei setzt die Bayerische ganz auf persönliche Beraterinnen und Berater und legt ihren Kundinnen und Kunden auch in diesem Bereich ans Herz sich qualifiziert und umfassend beraten zu lassen.

Die neu gestalteten Tarife bieten Kunden Flexibilität und personalisierte Deckungsoptionen, um spezifische Bedürfnisse und Risikoprofile besser anzusprechen. “Als mittelständischer Versicherer ist es uns wichtig, schnell und flexibel auf die sich ändernden Kundenbedürfnisse zu reagieren. Die Privathaftpflichtversicherung ist für jeden absolut notwendig. Aber gerade auf dieser Grundlage finde ich es absolut wichtig, sich beraten zu lassen. Dies ist bei fast allen Beraterinnen und Beratern sehr einfach und auch virtuell möglich.  Uns ist es wichtig, unseren Kundinnen und Kunden die besten Lösungen am Markt zu bieten. Denn genau dafür steht die Bayerische mit ihrem Reinheitsgebot für Versicherungen.“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen.

War die private Haftpflichtversicherung bisher nur für Singles und Familien wählbar, können mit der neuen FlexSchutz-Police Haftpflicht 2023 auch Singles mit Kindern und Paare ohne Kinder abgesichert werden. Neu sind unter anderem im Tarif Prestige die Leistungsgarantie nach dem Standard von Stiftung-Warentest sowie die Opferhilfe bis zu 50.000 Euro und der Baustein Nachhaltigkeit

Der Nachhaltigkeitsbaustein ist für alle Tarife optional wählbar. Dieser versichert Tätigkeiten, die auf ökologischem und sozialem Engagement beruhen. Darüber hinaus übernimmt die Bayerische die Mehrkosten bei einer Reparatur durch Betriebe, die nachhaltige Verfahren und Produkte einsetzen. Außerdem wird beim Car-Sharing im Schadensfall die Kfz-Vollkasko-Selbstbeteiligung übernommen. Darüber hinaus wurden die Leistungen der optionalen Diensthaftpflichtversicherung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst sowie Beamtinnen und Beamte überarbeitet und verbessert.

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung ist zukünftig in den Varianten Komfort und Prestige unterteilt. Auch in den beiden Tarifoptionen der Tierhalterhaftpflichtversicherung erhalten Kunden die Stiftung-Warentest-Garantie und ein umfassendes Leistungs- und Servicepaket. Dies beinhaltet beispielsweise die Absicherung von Haftpflichtansprüchen untereinander.  Zusätzlich sind Reitbeteiligungen (Prestige) oder Hundesitter sowie Fohlen und Welpen bis zu 18 Monaten (Prestige) beitragsfrei mitversichert.

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung zeigt neben einer höheren Versicherungssumme von 25 Mio. Euro verbesserte Leistungen, beispielsweise die Best-Bedingungs-Garantie, die Absicherung des Bauherrenrisikos bis 200.000 Euro inkl. Eigenleistung bis 100.000 EUR sowie Planung und Bauleitung bis 50.000 Euro oder dem Schutz von Photovoltaik- und Solaranlagen.

Weitere Informationen zu den neuen Haftpflichttarifen und anderen Angeboten finden Sie auf unserer Webseite: https://www.diebayerische.de/versicherungen/haftpflichtversicherung/

Verantwortlich für den Inhalt:

die Bayerische, Thomas-Dehler-Str. 25, 81737 München, Tel: 089/6787-0, Fax: 089/6787-9150, www.diebayerische.de

Am 8. März ist Weltfrauentag. Ein guter Anlass, um einen Blick auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu werfen.

Die gibt es auch beim Thema Geldanlage. Das zeigt eine aktuelle Studie zum Anlageverhalten der Deutschen, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Gothaer Asset Management AG im Januar durchgeführt hat. Das Ergebnis: Frauen setzen bei der Geldanlage vor allem auf Sicherheit und sehen sich noch immer wesentlich stärker von Altersarmut bedroht als Männer.

Gefragt nach den größten Sorgen und Befürchtungen mit Blick auf ihre Geldanlagen, zeigt sich beim Thema Altersarmut der größte Unterschied zwischen den Geschlechtern: Während sich 59 Prozent der Frauen, die mindestens eine Geldanlage besitzen, Sorgen machen, dass ihre Geldanlagen im Alter nicht ausreichen könnten, äußern nur 49 Prozent der anlegenden Männer ähnliche Bedenken.

Die Sorge der Frauen ist berechtigt, denn laut Statistischem Bundesamt gilt in Deutschland jede fünfte Frau ab 65 Jahren als armutsgefährdet. Die Renteneinkünfte von Frauen liegen derzeit um fast 30 Prozentpunkte unter denen der Männer. Die Gründe für diese große Differenz sind vielfältig. Einer ist sicherlich der Gender Pay Gap, der häufig dazu führt, dass Frauen weniger verdienen und somit auch weniger für ihre Altersvorsorge zurücklegen können. Zudem haben Frauen aufgrund familiärer Verpflichtungen oft längere Erwerbsunterbrechungen, was sich negativ auf ihre Rentenansprüche auswirken kann. Vermutlich sind die niedrigen Einkünfte auch ein Grund dafür, dass Frauen sich weniger mit dem Thema Geldanlage beschäftigen. Laut Gothaer Anlegerstudie legen 17 Prozent der Frauen überhaupt kein Geld an. Bei Männern sind es hingegen nur 10 Prozent.

Zum Thema Angst vor Altersarmut sagt Alina vom Bruck, Vorständin bei der Gothaer Asset Management AG. „Blumen oder Schokolade zum Weltfrauentag sind eine schöne Geste. Aber viel wichtiger ist es, in der Partnerschaft zu überlegen, wie gemeinsam etwas gegen eine potenzielle Altersarmut der Frau getan werden kann. Ein Lösungsansatz könnte sein, dass der (Ehe-)Partner Ausgleichszahlungen für die Altersvorsorge leistet, wenn der andere Partner wegen der Kindererziehung zu Hause bleibt oder in Teilzeit arbeitet. Dies bietet eine faire Möglichkeit, das Altersvorsorgebudget aufzustocken. Darüber hinaus sollten Frauen, wenn sie selbst nicht die notwendige Zeit und Erfahrung verfügen, professionelle Finanzberater*innen zu Rate ziehen, um für ihre finanzielle Zukunft vorzusorgen.“

Unterschiede bei der Geldanlage: Frauen setzen auf Sicherheit – Männer wollen Rendite

Laut der aktuellen Studie legen Frauen bei der Geldanlage besonders hohen Wert auf Sicherheit. Für 54 Prozent der befragten Frauen ist Sicherheit der wichtigste Aspekt, bei den Männern hingegen sind es nur 45 Prozent. Dementsprechend investieren Frauen im Durchschnitt auch weniger in risikoreichere, damit oft aber auch ertragreichere Geldanlagen. Nur 19 Prozent der Frauen legen ihr Geld in Aktien an. Bei den Männern sind es 34 Prozent. Auch bei den Fonds ist eine Differenz von elf Prozentpunkten zu verzeichnen. Laut Studie nutzen 39 Prozent der Männer Fonds als Geldanlage, jedoch sind es nur 28 Prozent der Frauen. Dazu passt, dass 21 Prozent der Männer angeben, dass ihnen bei der Geldanlage eine hohe Rendite wichtig sei, bei den Frauen sind es nur sechs Prozent.

Zur Studie:

Die Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen wurde im Auftrag der Gothaer Asset Management AG vom Meinungsforschungsinstitut forsa vom 2. bis 5. Januar 2024 mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt. Dabei wurden 1.004 Bundesbürger*innen ab 18 Jahren nach einem systematischen Zufallsverfahren repräsentativ ausgewählt und befragt.

Verantwortlich für den Inhalt:

Gothaer Konzern, Gothaer Allee 1, 50969 Köln, Tel: 0221/ 308-34543, Fax: 0221 308-34530, www.gothaer.de

Die Continentale Versicherung gehört zu den Unternehmen mit dem besten Kundenservice: Der Versicherer erhielt jetzt den Deutschen Servicepreis 2024 in der Kategorie „Versicherung – Kundenurteil.“

Die Auszeichnung wird vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) und dem Nachrichtensender Ntv vergeben.

Kundenservice liegt Continentale am Herzen

„Der Preis ist ein besonders schönes Kompliment für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Continentale-Agenturen in ganz Deutschland“, freut sich Dr. Marcus Kremer, Vorstand Kundendienst und Vertriebspartnerbetreuung bei der Continentale Versicherung. „Es liegt uns allen am Herzen, unseren Kunden einen optimalen Service zu bieten. Dieser Award bestätigt uns in unserem Engagement. Und er spornt uns an, auch in Zukunft unser Bestes zu geben.“

Beratung vor Ort zahlt sich aus

In der Auswertung zeichnet sich die Continentale besonders mit der Beratung vor Ort aus. Dr. Kremer: „Der Award zeigt: Unsere Kunden schätzen unser bundesweites Netzwerk aus Kundendienst-Centren an zwölf Standorten sowie rund 800 Agenturen sehr.“

Hintergrund zur Auszeichnung

Für den Award untersuchten das DISQ und Ntv 2.277 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen. Für den Servicepreis werteten die Analysten Studien, Befragungen von Kunden und Social-Media-Analysen eines Jahres aus. Im Zentrum der Untersuchung standen die Vor-Ort-Beratung, der Online-Service, der Service am Telefon und per E-Mail sowie Kundenaussagen zum Service der Anbieter. Die Auszeichnung für außerordentliche Kundenorientierung wird jährlich vergeben. Sie berücksichtigt etablierte Unternehmen wie auch Start-ups. Ausgezeichnet werden die jeweils besten Unternehmen in 67 Kategorien. Dazu gehören Mobilität, Gesundheit und Finanzen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Continentale Versicherungsverbund, Ruhrallee 92-­94, D­-44139 Dortmund, Tel: 0231/9190, Fax: 0231/9193255, www.continentale.de

Komplexe Risiken und ESG erfordern Handeln

Das international führende Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Aon plc (NYSE: AON) veröffentlicht seine deutsche Marktprognose 2024 und gibt darin einen Überblick über die wichtigsten Trends am deutschen Versicherungsmarkt.

Insbesondere aufgrund aktueller Geschehnisse und Entwicklungen werden Themen wie Cyberkriminalität, Terrorangriffe und ESG-Kriterien die Risikolandschaft von Morgen prägen. „Diese Risiken betreffen Unternehmen jeder Größenordnung und stellen diese vor neue Herausforderungen“, so Hartmuth Kremer-Jensen, Deputy CEO Germany und Chief Broking Officer DACH bei Aon. „Nach Inflation und Marktverhärtung sorgen geopolitische Verwerfungen für komplexe Verkettungen von Risiken. Gleichzeitig erfordern neue Regularien und Gesetzesänderungen von vielen Unternehmen einen veränderten Umgang mit Risiken sowie eine fundierte ESG-Strategie.“

Einer Studie zufolge hat mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland im vergangenen Jahr einen Cyberangriff erlebt . Dennoch haben sich die Ergebnisse der Cyberversicherer verbessert, der Cyber-Versicherungsmarkt entwickelte sich dynamisch. Es ist davon auszugehen, dass der Reifegrad der Cybersicherheit auch 2024 im Fokus der Versicherer stehen wird.

Extrem unter Druck steht der Markt der Terrorversicherungen. Damit direkt verbunden sind Gefahren wie Materialknappheit und Ausfälle von Lieferketten. Versicherer rechnen hier zudem mit einem weiteren Gefahrenanstieg. In der Konsequenz ist mit Territorialausschlüssen ebenso zu rechnen wie mit Sonderkündigungen in Bezug auf diverse Risiken. Zukünftig sind steigende Kosten bei der Schadenabwicklung abzusehen. Kunden müssen sich vor allem bei politischen Risiken auf Anpassungen der Versicherungssumme einstellen.

Die Einhaltung der ESG-Kriterien gewinnt in allen Sparten an Relevanz. Durch vielfältige neue Regularien und Gesetzesänderungen stehen für Unternehmen 2024 wichtige Herausforderungen an. Damit verbunden sind neue Versicherungsszenarien, die etwa bei Haftungs- und Reputationsrisiken oder ESG-Bußgeldern greifen. In 2024 wird die ESG-Relevanz für Unternehmen zunehmend durch behördliche Maßnahmen spürbar werden.

„Bei ESG geht es einerseits um moderne Versicherungs- und Risikotransferlösungen, die den neuen Rahmenbedingungen gerecht werden“, konkretisiert Kremer-Jensen. „Fast noch wichtiger aber ist es, Unternehmen zielgerichtet zu beraten, wie sie sich mit ESG qualifiziert und zukunftsorientiert aufstellen und im Wettbewerb positionieren können.“

Ausblick: Die Entwicklung in den klassischen Industriesparten

Im Bereich der Sachversicherung fallen die Erwartungen der Marktteilnehmer ernüchternd aus. Bei einer Schadenkostenquote von 103 Prozent (Vorjahr: 98 Prozent) werden sich die Erträge in Grenzen halten. Während die inflatorischen Einflüsse deutlich zurückgehen, bleiben Mehrprämienforderungen der Versicherer bei erhöhtem Wettbewerb bestehen. Daraus resultiert ein stabiles Prämienniveau. Auch die anhaltende Risikodynamik des Vorjahres bestimmt die Prämiengestaltung. Unternehmen sind angehalten, individuelle Risikoszenarien konsequent zu dokumentieren, um Restriktionen zu vermeiden.

Bei den Haftpflichtversicherungen hat sich der Markt beruhigt, Prämienerhöhungen lassen für Versicherer bessere Erträge erwarten. Die EU arbeitet derzeit an neuen Richtlinien und Verordnungen bei den Themen Produkthaftung und KI, hier wird mit Änderungen bei den Bedingungen zu rechnen sein.

In der Warentransportversicherung verzeichnet Aon zunehmend interessante Angebote der Versicherer, bei denen jedoch die konkreten Bedingungen genau geprüft werden müssen. Die Lage in den politischen Krisenherden spielt auch hier eine große Rolle. So haben zum Beispiel Versicherer damit begonnen, politische Risiken für das Seegebiet „Rotes Meer” zu kündigen.

Den Markt der D&O Versicherungen sieht Aon in einer käuferfreundlichen Phase. Für Kunden ergibt sich daraus die Chance, den Managerschutz zu optimieren. Die Risiken für Unternehmenslenker sind nach wie vor hoch. Angebote konkurrierender Versicherer sorgten dennoch für stabile Preise und auch Budgetsicherheit bei mehrjähriger Vertragsbindung.

Stabile Preise sind auch im Bereich der Technischen Versicherung und Construction zu erwarten. Hier stehen generell ausreichend Kapazitäten zur Verfügung. Versicherer würden jedoch im Rahmen ihrer Risikoprüfung immer detailliertere Informationen zum Standort inklusive der Geodaten verlangen. Für Bau- und Montageprojekte sei unverändert hochwertiger Versicherungsschutz in Form von kombinierten Projektversicherungen realisierbar.

Kremer-Jensen: „Unternehmen sollten sich den veränderten Bedingungen pragmatisch und lösungsorientiert stellen. Der dynamischen Lage kann sich so gut wie kein Unternehmen entziehen. Flexibel und umsichtig zu bleiben, ist das Gebot der Stunde. Die besten Lösungen werden dort zu finden sein, wo ein Team von Spezialisten gemeinsam die optimalen Konzepte entwickelt.“

Hier geht es zur Aon Marktprognose 2024

Verantwortlich für den Inhalt:

AON Holding Deutschland GmbH, Caffamacherreihe 16, ­20355 Hamburg, Tel: 0 40/36 05­0, Fax: 0 40/36 05­10 00, www.aon.com

Angestrebte Fusion läuft planmäßig – Erste Entscheidungen für künftige Konzernstruktur getroffen – Vollzug des Zusammenschlusses für Herbst 2024 geplant

Die Vorbereitungen für den angekündigten Zusammenschluss der Barmenia und der Gothaer Versicherungen verlaufen nach Angaben beider Unternehmen planmäßig. „Die Due Diligence ist weitestgehend abgeschlossen und die Ergebnisse haben uns in unserem gemeinsamen Vorhaben noch einmal bestärkt“, erklären Oliver Schoeller, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Finanzholding AG und Barmenia CEO Andreas Eurich. Auch für die Struktur des gemeinsamen Unternehmens gebe es mittlerweile konkrete Überlegungen. An der Spitze des Konzerns sollen künftig zwei Versicherungsvereine stehen, darunter die Barmenia.Gothaer Finanzholding AG, unter der wiederum die verschiedenen Risikoträger angesiedelt sein sollen.

Lebens- und Krankenversicherer sollen zusammengeführt werden

Die Personenversicherer im künftigen gemeinsamen Konzern sollen in einem mehrstufigen Plan zusammengeführt werden. Eurich erläutert: „Im ersten Schritt sollen noch in diesem Jahr die beiden Lebensversicherer zusammengeführt werden. Konkret heißt das, dass die gesamten Bestände der Barmenia Lebensversicherung a.G. auf die Gothaer Lebensversicherung AG übertragen werden sollen.“ Sobald dieser Schritt vollzogen sei, solle die Barmenia Lebensversicherung a.G. auf die Barmenia Versicherungen a.G. verschmolzen werden. Dadurch gäbe es dann oberhalb der Holding auch nur noch einen Versicherungsverein auf Seiten der Barmenia statt wie bisher zwei. All das stehe natürlich noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der relevanten Gremien und Behörden.

Im nächsten Schritt soll dann die Gothaer Krankenversicherung AG auf die Barmenia Krankenversicherung AG verschmolzen werden. Der Startschuss für diesen Prozess soll nach dem Closing fallen und dann in enger Abstimmung mit der BaFin durchgeführt werden. „Die Erfahrung aus anderen Fusionen zeigt, dass wir hier über einen Zeitraum von etwa drei Jahren bis zur tatsächlichen Verschmelzung reden. Für unsere Vertriebspartnerinnen und -partner ändert sich erst einmal nichts, sie können die Produkte der Gothaer Kranken also weiter anbieten,“ erklärt Schoeller. Auch für die Kundinnen und Kunden habe das keine direkten Auswirkungen. Ihr Versicherungsschutz bleibe unverändert bestehen. Aus der Zusammenführung entsteht einer der führenden Versicherer in der privaten Krankenversicherung.

Zusammenschluss im Herbst 2024

Nach aktueller Planung soll der Zusammenschluss noch in diesem Jahr, voraussichtlich Ende des dritten oder Anfang des vierten Quartals, vollzogen werden. Auch hier gilt der Vorbehalt, dass die Aufsichtsräte, Mitgliedervertretungen und Hauptversammlungen beider Häuser sowie die BaFin und das Kartellamt zustimmen.

Gemeinsam stärker und besser

Den Leitgedanken für den Zusammenschluss beschreibt Eurich so: „Wir wollen gemeinsam stärker und besser werden. Besser für unsere Kundinnen und Kunden, für unsere Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner und vor allem auch für unsere Mitarbeitenden.“ Schoeller ergänzt: „Beide Unternehmen ergänzen sich perfekt. Die Barmenia hat ihre besondere Stärke in der Krankenversicherung, die Gothaer ist sehr stark im Bereich Komposit. Die Gothaer wächst insbesondere im Firmenkundenbereich über alle Sparten, die Barmenia zeigt eine sehr dynamische Entwicklung im Privatkundengeschäft.“

Mit dem Zusammenschluss werde man die Wettbewerbs- und Marktposition deutlich ausbauen und unter die Top 10 in der deutschen Versicherungsbranche aufrücken. „Unseren Vertriebspartnerinnen und -partnern können wir künftig ein sehr ausgewogenes Produktportfolio anbieten und werden unsere Resilienz und unsere Risikotragfähigkeit weiter stärken. Zudem steigern wir mit dem Zusammenschluss unsere Investitionskraft. Gemeinsam schaffen wir hier etwas großes Neues“, sind sich die beiden Vorstandsvorsitzenden einig.

Verantwortlich für den Inhalt:

Gothaer Konzern, Gothaer Allee 1, 50969 Köln, Tel: 0221/ 308-34543, Fax: 0221 308-34530, www.gothaer.de

Das F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH hat in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH deutschlandweit die Produkt- und Servicequalität von etwa 11.200 Unternehmen untersucht.

Die myLife Lebensversicherung AG zählt demnach im Bereich Versicherungen zu „Deutschlands kundenorientiertesten Unternehmen 2024“.

In Deutschland sind Kunden meist in der komfortablen Lage, aus verschiedenen Angeboten und Dienstleistungen die für sie attraktivsten Optionen auszuwählen. Unternehmen hingegen stehen vor der Herausforderung, der Nachfrage mit hochwertigen Produkten und Services gerecht zu werden. Vor diesem Hintergrund analysierte die Studie „Deutschlands kundenorientierteste Unternehmen 2024“ die Produkt- und Servicequalität der untersuchten Unternehmen anhand folgender Merkmale: Service, Beratung, Qualität und Kundenzufriedenheit.

„Die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden stehen im Zentrum unserer Produkt- und Servicegestaltung. Unsere innovativen Vorsorgelösungen lassen sich flexibel an die individuelle Lebenssituation anpassen, geben jederzeit online Einblick in die aktuellen Vertragsstände und sorgen durch ihre geringe Kostenstruktur dafür, dass mehr Geld in den Vermögensaufbau fließt. Dass wir für unseren kundenorientierten Geschäftsansatz ausgezeichnet werden, freut uns sehr“, sagt Jens Arndt, Vorstandsvorsitzender der myLife Lebensversicherung AG.

Die Studie „Deutschlands kundenorientierteste Unternehmen 2024“ wurde im Zeitraum Januar 2022 bis Dezember 2023 mithilfe eines Social Listenings durchgeführt. Dafür wurden die Untersuchungsmerkmale anhand einschlägiger Suchbegriffe online zusammengetragen und anschließend analysiert. So konnten rund 1,9 Millionen Nennungen zu den Unternehmen überprüft und anschließend zu einem Ranking verrechnet werden.

Verantwortlich für den Inhalt:

myLife Lebensversicherung AG, Herzberger Landstraße 25, D-­37085 Göttingen, Tel: 0551 9976­736, Fax: 0551 9976­735, www.mylife-leben.de

Persönliches Coaching für Krebspatienten

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner TherapySelect bietet die INTER ihren vollversicherten Kunden ab sofort die Möglichkeit, ein persönliches Coaching in Anspruch zu nehmen. Versicherte mit Krebsdiagnose erhalten alle notwendigen Informationen zu ihrer Erkrankung und werden befähigt, gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt auf Augen-höhe die weiteren Schritte zu planen.

„Bei der INTER bauen wir kontinuierlich unsere Gesundheitsservices aus, die über die reinen tariflichen Leistungen hinausgehen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit TherapySelect einen weiteren hochwertigen Kooperationspartner gewinnen konnten“, sagt INTER-Vorstandssprecher Roberto Svenda. „Dieses Beratungsangebot soll betroffenen Kunden helfen, ihre Krebserkrankung besser zu verstehen und mit ihr umzugehen.“

Das ortsunabhängige Coaching besteht aus einer Anamnese und Erhebung der bisherigen Diagnostik und Untersuchungen. Außerdem werden Therapieoptionen besprochen und erklärt.

„Krebspatienten fühlen sich bei Diagnose oder im Krankheitsverlauf häufig mit ihrer Situation überfordert. Sie wissen kaum etwas über Tumore, haben Ängste und sind der Kommunikation mit Ärzten und Therapeuten nicht gewachsen“, sagt Dr. Frank Kischkel, Geschäftsführer von TherapySelect. „Nicht immer ist ausreichend Zeit vorhanden, die Patienten umfassend aufzuklären. Diese Lücke schließen wir mit unserem Coaching-Angebot.“ Informierte Patienten können besser mit ihrer Erkrankung umgehen, erhalten eine bessere Lebensqualität und haben einen besseren Behandlungserfolg.

Die INTER übernimmt für vollversicherte Kunden mit einer Krebserkrankung die Kosten des Coachings. Gemäß dem entsprechenden Tarif werden die eingereichten Rechnungen erstattet.

Über TherapySelect

TherapySelect ist ein diagnostisches und patientenorientiertes Unternehmen im medizinischen Bereich mit Schwerpunkt auf der Onkologie. Es konzentriert sich auf die Entwicklung, die klinische Validierung, das Marketing und den Vertrieb von diagnostischen Tests für Krebspatienten sowie auf die Befähigung von Patienten, sich an der Therapieplanung und -durchführung zu beteiligen. Ziel des Unternehmens ist es, das Überleben und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.

Über die INTER

Individuelle Lösungen auf Top-Niveau – dafür steht die INTER Versicherungsgruppe seit über 100 Jahren. Neben der Geschäftsausrichtung auf Privatkunden und das mittelständische Gewerbe ist die INTER aus Tradition Handwerkern und Ärzten eng verbunden. Als solider und verlässlicher Partner bietet die INTER ihren Kunden mit Versicherungs- und Vorsorgeprodukten ein hohes Maß an finanzieller Sicherheit und legt seit jeher besonderen Wert auf Service und Qualität. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt deshalb bei der INTER eine zentrale Rolle. Insgesamt arbeiten über 1.600 Menschen für die INTER, davon rund 1.000 am Unternehmenssitz im kurpfälzischen Mannheim.

Verantwortlich für den Inhalt:

Inter Versicherungen, Erzbergerstr. 9­15, D­-68165 Mannheim, Tel: 0621/427­427, Fax: 0621/427­944, www.inter.de

Kundinnen und Kunden in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) der R+V steht ab sofort ein breites Angebot an Gesundheitsservices kostenlos zur Verfügung.

Die R+V bietet ihren Versicherten exklusiv in der betrieblichen Krankenversicherung im Rahmen des neuen R+V-GesundheitsKonzepts PROFIL mit den R+V-HealthBenefits kostenlose Gesundheitsservices. Diese reichen vom R+V-FamilyCoach und R+V-BestSpecialist über ein Gesundheitstelefon bis hin zu einer interaktiven Service-Plattform. Die R+V möchte Arbeitgebern die Möglichkeit geben, ihren Mitarbeitenden hilfreiche Services für deren privaten und beruflichen Alltag zu bieten. Das im Dezember 2023 gestartete neue R+V-GesundheitsKonzept PROFIL richtet sich vor allen an kleine und mittelständische Unternehmen und beinhaltet zahlreiche Bausteine wie etwa Budgettarife in Höhe von bis zu 1.500 Euro pro Jahr.

Der R+V-FamilyCoach begleitet die Nutzerinnen und Nutzer von der Familienplanung über die Schwangerschaft bis in die ersten Jahre als Eltern. Zu den vielen Angeboten zählen unter anderem die Vermittlung einer Kinderwunschberatung, ein digitaler Hebammenservice und logopädische Hilfen für Kleinkinder.

Beim R+V-BestSpecialist helfen die R+V-Servicepartner im Fall von schweren Erkrankungen oder Operationen bei der Suche nach einem passenden Spezialisten, einer Zweitmeinung oder einer geeigneten Klinik.

Das R+V-Gesundheitstelefon ist eine kostenlose Hotline, an die sich Ratsuchende bei gesundheitlichen Beschwerden wenden können, wenn sie nicht direkt einen Arzt aufsuchen möchten. An dem rund um die Uhr besetzten Gesundheitstelefon geben medizinisch ausgebildete Experten den Anrufern entsprechende Tipps und Empfehlungen.

Die interaktive Service-Plattform enthält viele unterschiedliche digitale Angebote. Dazu zählen zum Beispiel Ratgeber zur Ernährung oder Darmgesundheit, digitale Yogakurse und Rückenübungen sowie zahlreiche Ratgeber-Artikel. Ebenfalls dabei ist ein bundesweiter Betreuungsservice, wenn spontan die eigene Kinderbetreuung wegfällt und kurzfristig eine Betreuung in Wohnortnähe vermittelt werden muss.

„Eine betriebliche Krankenversicherung ist für Arbeitgeber ein hervorragendes Mittel, um neue Mitarbeitende zu finden, Mitarbeitende an das Unternehmen zu binden und fit zu halten“, betont Stefan Huhn, Vorstand der R+V Krankenversicherung AG. „Die zusätzlichen digitalen Services ergänzen die vielen Vorteile unseres GesundheitsKonzepts PROFIL. Als Gesundheitspartner unterstützt die R+V die Versicherten bei der Prävention und hilft im Krankheitsfall.”

Über das GesundheitsKonzept PROFIL

Zum Dezember 2023 hat die R+V Versicherung ihr GesundheitsKonzept PROFIL neu aufgestellt. Der Fokus liegt dabei auf neuen, leistungsstarken Budgettarifen für einen jährlichen Betrag von bis zu 1.500 Euro. Neben Leistungen für ambulante Vorsorgeuntersuchungen, Sehhilfen, Naturheilverfahren und Zahnvorsorge können auch Leistungen für Zahnersatz in Anspruch genommen werden. Maximale Flexibilität bietet die Kombinationsmöglichkeit mit Bausteintarifen für Auslandsreise und Zahnersatz. Das bKV-Konzept verzichtet bei Mitarbeitenden auf eine Gesundheitsprüfung und es gibt keine Wartezeiten. Zudem ist eine Beitragsfreistellung in entgeltfreien Zeiten möglich. Angehörige können in adäquaten Tarifen mitversichert werden und profitieren damit ebenfalls von einem hochwertigen privaten Gesundheitsschutz zu attraktiven Konditionen. Das R+V-GesundheitsKonzept PROFIL richtet sich an Unternehmen ab fünf Mitarbeitende.

Weitere Informationen gibt es unter der Adresse www.ruv.de/firmenkunden/betrieblichekrankenversicherung

Verantwortlich für den Inhalt:

R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

Beim Erstrating für gewerblichen Rechtsschutz Ende 2022 konnte Franke und Bornberg den Versicherern solide Qualität attestieren.

Wie hat sich die Tariflandschaft seitdem verändert? Und wirkt sich das Rating bereits positiv auf die Produktqualität aus? Antworten liefert das Folgerating 2024.

Firmenrechtsschutz ist komplex und geht mit größeren Risiken einher als privater Rechtsschutz. Da überrascht es nicht, wenn einige Rechtsschutzversicherer im Gewerbebereich nicht aktiv sind. Von 43 Versicherern, die privaten Rechtsschutz anbieten, bedienen 2024 nur 24 Gesellschaften das Firmengeschäft mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Auf diese Zielgruppe konzentriert sich Franke und Bornberg beim Rating für gewerblichen Rechtsschutz.

„Firmenrechtsschutz muss passen wie ein Maßanzug. Unternehmen können sich nicht leisten, gravierende Risiken zu ignorieren“, erklärt Michael Franke, geschäftsführender Gesellschafter der Franke und Bornberg GmbH. Fehlender oder falscher Versicherungsschutz gefährde ihre Liquidität und manchmal sogar die Existenz. Deshalb sei eine sorgfältige Tarifauswahl entscheidend. „Unser Rating liefert die Qualitätseinordnung, aber noch keinen maßgeschneiderten Versicherungsschutz“, so Franke. Dafür brauche es immer eine sorgfältige Risikoanalyse und umsichtige Beratung.

Beim Rechtsschutzrating unterscheidet Franke und Bornberg Angebote für Selbstständige und Unternehmer sowie für Land- und Forstwirte. Manche Ratingkriterien gelten für beide Gruppen, während andere die Besonderheiten der jeweiligen Zielgruppe berücksichtigen. Immer relevant sind die Kriterien Deckungssummen, Geltungsbereich sowie Strafkautionen, Assistance, telefonische Rechtsberatung und Mediation. Leistungen aus dem privaten Rechtsschutz werden in beiden Gruppen nicht berück-sichtigt. Hierfür existiert ein separates Rating von Franke und Bornberg.

Firmenrechtsschutz für Selbstständige und Unternehmer

Im Jahr 2022 gab es laut der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand rund 6,1 Millionen Betriebe und Selbstständige in Deutschland. Für Versicherer ist das Potenzial damit attraktiv, aber der Bedarf sehr unterschiedlich. Eine Schnittmenge bilden in der Regel Firmen-Verkehrs-Rechtsschutz, Firmen-Immobilien-Rechtsschutz, erweiterter Straf-Rechtsschutz sowie Rechtsschutz speziell für Selbstständige und Unternehmer.

Das Rechtsschutzrating für Selbstständige und Unternehmer basiert, wie schon 2022, auf insgesamt 60 Detailkriterien. Je nach Zielerfüllung werden Punktzahlen vergeben. Unabhängig von der erreichten Gesamtpunktzahl müssen Tarife für die Bewertungsgruppen FFF und FFF+ Mindeststandards erfüllen. Einzelheiten sind in den Bewertungsrichtlinien festgeschrieben.

Gegenüber dem Erstrating hat Franke und Bornberg die Tarifkombinationen detaillierter untersucht. Aus ehemals 57 bewerteten Tarifkombinationen sind jetzt 113 geworden. Das ermöglicht eine noch treffendere Tarifauswahl, die Transparenz steigt. Die drei besten Noten FFF+, FFF und FF+ machen statt 61 % nur noch 51 % aller Bewertungen aus.  Noch immer gibt es ein breites Mittelfeld. Die Topnote FFF+ wiederum erreichen weiterhin nur zwei Gesellschaften. Spitzenreiter ist die ARAG. Sie bekommt für acht Tarifvarianten die Top-Note FFF+ „hervorragend“, die Roland für zwei (FFF+ insgesamt 9,9 %). Weitere 14 Varianten (12,4 %) von sechs Gesellschaften zeichnet Franke und Bornberg mit FFF „sehr gut“ aus.

Rating-Update Gewerbliche Rechtsschutzversicherung 2024 – Selbstständige und Unternehmer

Diese Gesellschaften bieten mindestens einen Top-Rechtsschutztarif für Selbstständige und Unternehmer in den beiden besten Bewertungskategorien:

Arag: FFF+

Roland: FFF+

Itzehoer: FFF

NRV Neue Rechtsschutz: FFF

VHV: FFF

Württembergische: FFF

Weniger gute Tarife zeigen oft Defizite bei Leistungen für Enteignungs-, Planfeststellungs- und Flurbereinigungsverfahren sowie Streitigkeiten bei Erschließungs- und Anliegerabgaben. Rund um Arbeits-verhältnisse fehlt angemessener Schutz bei Aufhebungsvereinbarungen (Arbeitsrechtsschutz) und beim Antidiskriminierungs-Rechtsschutz (Abkehr von Ansprüchen nach dem AGG). Bei Regelungen zu Identitätsmissbrauch und rufschädigenden Inhalten mit Löschauftrag gibt es ebenfalls manchen Punktabzug, weil versicherte Leistungen mit dem Bedarf nicht Schritt halten.

Firmenrechtsschutz für Landwirte und Forstwirte

Im Zeitraum von 2020 bis 2023 hat sich die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe um etwa drei Prozent auf 255 000 reduziert. Damit setzt sich der Strukturwandel hin zu weniger, aber dafür größeren Betrieben fort. Mit der Betriebsgröße steigen die Rechtsschutz-Risiken. „Starke Spezialisierung, viel Technik, schwere Landmaschinen, ein hoher Kapitaleinsatz und standardisierte Produktion prägen zunehmend das Bild. Explodierende Preise für Grund und Boden treiben Streitwerte und damit die Verfahrenskosten zusätzlich in die Höhe“, beschreibt Christian Monke, Leiter Ratings Private Risiken bei Franke und Bornberg, die aktuelle Situation.

Zu den spezifischen Risiken in der Land- und Forstwirtschaft zählen Subventionen, die an die Einhaltung von Konventionen und Wohlverhaltensregeln geknüpft sind („Cross-Compliance“), die Erzeugung erneuerbarer Energien sowie große Nutzflächen und Höfe im Eigentum.

Das Rechtsschutzrating für Land- und Forstwirte berücksichtigt 42 Detailkriterien. Als Standardleistungen gelten mitversicherte Personen (Mitarbeiter, Hoferben, Altenteiler), versicherte Objekte, versicherte Fahrzeuge sowie erweiterter Straf-Rechtsschutz. Bewertet werden 44 Tarifkonfigurationen von 22 Gesellschaften. Die Zahl der Top-Tarife bleibt gegenüber dem Erstrating konstant.

Rating-Update Gewerbliche Rechtsschutzversicherung 2024 – Land- und Forstwirtschaft

Diese Gesellschaften bieten mindestens einen Top-Rechtsschutztarif für Land- und Forstwirte in den beiden besten Bewertungskategorien:

Roland: FFF+

Arag: FFF

Itzehoer: FFF

NRV Neue Rechtsschutz: FFF

ÖRAG: FFF

VHV: FFF

VGH: FFF

Württembergische: FFF

Tarife, die schlechter abschneiden, zeigen häufig Schwächen beim Erweiterten Straf-Rechtsschutz, Forderungsmanagement und Beratungs-Rechtsschutz bei Hofübergabe. Auch bei den Kriterien Cross-Compliance, Online-Rechtsberatung, Dokumenten- und Vertragscheck sowie Streitigkeiten bei Erschließungs- und Anliegerabgaben gibt es Defizite.

Fazit und Ausblick

Gewerblicher Rechtsschutz bewegt sich weiterhin auf einem soliden Niveau. Beim Rechtsschutz für Landwirte und Forstwirte zeichnen sich Fortschritte in der Qualität ab. Tarife unterhalb der Note gut sind in der Regel keine Option bei Neuabschlüssen. In dieser Gruppe finden sich überproportional viele Tarife, die bereits 2017 auf den Markt gekommen sind. Das macht weitere Verbesserungen wahrscheinlich.

Nachhaltige Produktfeatures liefern noch keine Alleinstellungsmerkmale. Das Thema bleibt damit auf der Watchlist für künftige Ratings.

Verantwortlich für den Inhalt:

Franke und Bornberg GmbH, Prinzenstraße 16, 30159 Hannover, Telefon +49 (0) 511 357717 00, Telefax +49 (0) 511 357717 13, www.franke-bornberg.de

Im vergangenen Jahr hat die Finanzaufsichtsbehörde BaFin eine Handvoll Lebensversicherer wegen zu hoher Kosten genauer unter die Lupe genommen.

In diesem Jahr sind sogar noch weitere hinzugekommen. Nun ist die italienische Generali die erste Versicherung im deutschen Markt, die vermeintlich überhöhte Kosten für fondsgebundene Lebensversicherungen an ihre Kunden zurückerstatten muss. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Entscheidung nur der Vorbote eines flächendeckenden Bebens in der Lebensversicherungsbranche ist. Nicht nur das Vertriebs- und Ertragsmodell der Versicherungen stünde damit auf dem Prüfstand, sondern auch das der Asset Manager, wie Partner Gian Vahedi und Partner Max Biesenbach von der globalen Strategieberatung Simon-Kucher erläutern:

Insbesondere Branchenvertreter aus der Versicherungswirtschaft und dem Asset Management haben in den vergangenen Monaten die Überprüfung der Kosten von Lebensversicherungen durch die BaFin aufmerksam verfolgt. Am Beispiel der Generali Versicherung, die ihren Kunden vermeintlich überhöhte Gebühren für fondsgebundene Lebensversicherungen zurückerstatten muss, wird nun deutlich, dass BaFin Präsident Mark Branson es ernst meint. Er hatte die Versicherungen in der Vergangenheit mehrfach dazu aufgefordert Provisionen, die ein maßgeblicher Bestandteil der Gebühren für den Endkunden sind, freiwillig auf ein angemessenes Niveau zu reduzieren. Andernfalls könnten Provisionen seitens der Aufsicht gedeckelt (Szenario 1) oder sogar vollständig verboten (Szenario 2) werden. Mit der Entscheidung im Fall Generali ist man diesen Szenarien jetzt einen großen Schritt näher gekommen.

Implizit hat die BaFin dadurch auch deutlich gemacht, dass sie vehementer gegen zu hohe Kosten von Investmentfonds vorgehen will. Denn insbesondere fondsgebundene Lebensversicherungen sind aus Sicht der Assekuranzen attraktiv und werden daher gerne vertrieben. Bei diesen trägt der Endkunde das Marktrisiko, weshalb sie im Vergleich zu klassischen Lebensversicherungen für die Versicherung kapitalschonend sind. Kunden von fondsgebundenen Lebensversicherungen zahlen neben einmaligen Abschlussgebühren und Gebühren für die Garantiekomponente zudem laufende Gebühren für die zugrunde liegenden Fonds. Ein beträchtlicher Teil dieser Fondsgebühren wird von den Asset Managern zur Incentivierung von Vertriebspartnern, wie den Versicherungen, jährlich als Bestandsprovision ausgeschüttet.

Insofern steht nicht nur für die Versicherungen viel auf dem Spiel. Asset Manager müssen sich in beiden Szenarien Gedanken darüber machen, wie sie durch die intelligente Bepreisung ihrer Produkte und Anpassung der Vergütungsmodelle für Vertriebspartner eine drohende Ertragserorsion verhindern können. Vor allem stellt sich jedoch die strategische Frage, wie Vertriebspartner in dem Szenario einer vollständig provisionsfreien Welt weiterhin zum Vertrieb ihrer Produkte incentiviert werden können. Wenn Asset Manager sich mit dieser Fragestellung -trotz der immer wieder aufkeimenden Erwägungen eines flächendeckenden Provisionsverbots auf europäischer Ebene (EU-Kleinanlegerstrategie) – bisher noch nicht eingehend beschäftigt haben, dann ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt dies zu tun.

Über Simon-Kucher

Simon-Kucher ist eine globale Unternehmensberatung mit über 2.000 Mitarbeitenden in 30 Ländern. Unser Fokus: “Unlocking Better Growth”. Wir helfen unseren Kunden, “besser” zu wachsen, indem wir jeden Aspekt ihrer Unternehmensstrategie optimieren, von Produkten und Preisen bis hin zu Innovation, Digitalisierung, Marketing und Vertrieb. Mit rund 40 Jahren Erfahrung in Monetarisierung und Pricing gelten wir als weltweit führend in den Bereichen Preisberatung und Unternehmenswachstum.

Verantwortlich für den Inhalt:

Simon Kucher & Partner GmbH,Strategy und Marketing, Haydnstrasse 36 , ­53115 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 9843-­0,  www.simon­kucher.com

Wegen geringer Schäden: R+V Versicherung belohnt rund 550.000 Kunden mit Cashback für günstigen Schadenverlauf.

  • Knapp 16 Millionen Euro Cashback für 550.000 Kunden
  • 619 Genossenschaftsbanken haben eine Mitglieder-Plus-Gemeinschaft
  • Neue Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Das Cashback-Programm der R+V Versicherung erstattet bis zu zehn Prozent der eingezahlten Versicherungsbeiträge an ihre Kundinnen und Kunden zurück. Voraussetzung: Sie sind Mitglied einer Genossenschaftsbank und haben dort einen Mitglieder-Plus-Vertrag abgeschlossen. Hat die Mitglieder-Plus-Gemeinschaft einer Bank einen günstigen Schadenverlauf, erstattet der Wiesbadener Versicherer im Folgejahr Geld an sie zurück. Am Cashback Day 2024, 5. März, zahlt die R+V insgesamt rund 16 Millionen Euro Beiträge für das Jahr 2023 aus. Im Vorjahr flossen rund 13 Millionen Euro an die Kunden.

Das Konzept überzeugt immer mehr Mitglieder von Genossenschaftsbanken: Um knapp 14 Prozent auf mehr als 695.000 wuchs die Gesamtzahl der Kunden, die am Programm teilnehmen. Rund 80 Prozent von ihnen erhalten jetzt einen Cashback. Eine Rückerstattung gibt es auch, wenn der einzelne Kunde zwar einen Schaden gemeldet hat, seine Bankgemeinschaft insgesamt aber einen günstigen Schadenverlauf hatte. Denn es zählt das Ergebnis der Gemeinschaft. Bei 619 Genossenschaftsbanken gibt es eine Mitglieder-Plus-Gemeinschaft.

„Mitgliedschaft ist das Alleinstellungsmerkmal der Genossenschaftsbanken“, sagt Jens Hasselbächer, Vorstand des Ressorts Kunden & Vertrieb der R+V Versicherung. „Jedes einzelne Mitglied profitiert und spürt die Vorteile der Gemeinschaft direkt in seinem Geldbeutel. Zudem setzen wir damit die genossenschaftliche Idee ‚Einer für alle, alle für einen‘ zusammen mit den Genossenschaftsbanken um.“

Neue Kooperation mit dem BVR

Um die Volksbanken und Raiffeisenbanken noch stärker mit ins Boot zu holen, kooperiert R+V in diesem Jahr erstmals beim Mitglieder-Geschäft mit dem BVR (Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken). Ziel ist es, diesem Mehrwert für die Mitglieder noch mehr Sichtbarkeit und Verbindlichkeit in den Banken zu verschaffen sowie neue Kunden zu gewinnen. Die Kooperation beginnt mit dem Cashback Day.

Cashback für sechs Versicherungsprodukte und bei der R+V Betriebskrankenkasse

Geld zurück gibt es für die vier Bausteine der R+V-Mitglieder-PrivatPolice: Hausrat, Wohngebäude, Haftpflicht und Rechtschutz, außerdem für die eigenständige R+V-Mitglieder-Risiko-UnfallPolice und die R+V-Mitglieder-KfzPolice. Die R+V Betriebskrankenkasse ist ebenfalls dabei: Wer gleichzeitig Mitglied einer Genossenschaftsbank und der R+V Betriebskrankenkasse ist, dabei den Cashback-Wahltarif vereinbart hat und ein Jahr lang nicht ins Krankenhaus aufgenommen wurde, erhält einen Cashback von bis zu 60 Euro. Bei einem einmaligen Krankenhausaufenthalt gibt es 30 Euro zurück.

Werbebotschafterin des gesamten Mitgliedergeschäfts ist die TV-Moderatorin Enie van de Meiklokjes, die aktuell als Back-Expertin in verschiedenen TV-Formaten zu sehen ist. Sie passt ideal zur Marketingbotschaft des Konzepts „Sicher Dir Dein Stück vom Kuchen“.

Verantwortlich für den Inhalt:

R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

Die von der WWK angebotene fondsgebundene Rentenversicherung WWK PremiumFonds-Rente 2.0 wurde vom Fachmagazin €uro mit dem Goldenen Bullen für das Vorsorgeprodukt des Jahres ausgezeichnet.

Die Jury hob insbesondere hervor, dass Kunden mit diesem Produkt die Möglichkeit haben, auch in der Auszahlungsphase der Rentenpolice in Aktien investiert zu bleiben.

„Unsere neue Fondspolice ermöglicht Kunden den Aufbau einer renditeorientierten und leistungsstarken Altersvorsorge. Sie besticht mit der Auswahl von 100 Top-Fonds, einem im Marktvergleich sehr hohen garantierten Rentenfaktor mit Besserstellungsoption und der innovativen Rentenphase Invest“ sagt Rainer Gebhart, Vertriebsvorstand der WWK. Er ergänzt: „Wir freuen uns sehr über den Gewinn des Goldenen Bullen. Der begehrte Award gibt Maklern und Kunden eine gute Orientierung bei der Produktauswahl.“

In der Laudatio der Jury heißt es: „In Zeiten von Inflation und niedriger gesetzlicher Rente ist nichts wichtiger als eine lukrative Altersvorsorge. Ein Investment am Aktienmarkt auch in der Ruhestandsphase bietet dazu eine ideale Voraussetzung.“

Im Fokus der WWK Premium Fondsrente 2.0 steht die Erwirtschaftung hoher Renditen durch maximale Partizipation an den Aktienmärkten. Auch in der Rentenphase können die Chancen des Kapitalmarktes genutzt werden. Die Produktgeneration wurde 2023 weiter verbessert. Besonderes Augenmerk wurde auf die Ausweitung der Flexibilität gelegt: Zuzahlungen und Erhöhungen sind beinahe unbegrenzt möglich.

Die Fondspolicenfamilie steht als Privatrente in der 3. Schicht (FV 23), als Direktversicherung in der bAV (FV23 als DV) und als spezielle Vorsorge für Kinder (FV23 Kids) zur Verfügung. Darüber hinaus wird sie als staatlich geförderte Basis-Rente (FV 23 Basis) angeboten.

Die Produktreihe hat viele unabhängige Fachleute überzeugt: Alle angebotenen Tarife werden von der Ratingagentur Franke & Bornberg mit der Bestnote „FFF+“ ausgezeichnet. ASCORE vergibt mit der Bewertung „Sechs Kompassen“ ebenfalls die Bestnote. Alle Informationen zur neuen Produktfamilie befinden sich auf dem WWK-eigenen Wissenspool: www.wwk-premiumfondsrente.de

Die WWK Lebensversicherung a. G. zählt mit Beitragseinnahmen von über einer Milliarde Euro zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland. Geführt wird das Unternehmen als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Als solcher ist die WWK ausschließlich ihren Kunden, also den Mitgliedern, verpflichtet und agiert unabhängig von Aktionärsinteressen. Solidität und Finanzstärke zeichnen die WWK aus. Auf das Geschäftsvolumen bezogen ist die Gesellschaft seit langer Zeit einer der substanz- und eigenkapitalstärksten Lebensversicherer in Deutschland.

Verantwortlich für den Inhalt:

WWK Lebensversicherung a. G., Marsstraße 37,  80292 München, Tel: (089) 5114-3531 Fax: (089) 5114-2698, www.wwk.de

Neue Generation ARAG Unfall-Schutz und ARAG Existenz-Schutz

Verzicht auf Gesundheitsprüfung in Unfall Basis bis zu gewissen Summen- und Altersgrenzen

Plus-Progression: Ab 75 Prozent Invalidität 100 Prozent Auszahlung in der Unfallversicherung

Unfall-Tarif Premium mit Sachleistungen zum Neuwert bis maximal 3.000 Euro

Absicherung von Verdienstausfall und Schmerzensgeld im neuen Baustein UnfallPlus

ARAG Existenz-Schutz ab sofort in den Produktlinien Komfort und Premium

Niedrigere Leistungsschwelle bei Grundfähigkeitsrente im Premium-Tarif

Die meisten Unfälle ereignen sich in der Freizeit. Meist läuft alles glimpflich ab. Aber es ist beruhigend zu wissen, dass gut vorgesorgt ist, wenn es mal nicht nach Plan läuft. “Mit unserer neuen Generation der ARAG Unfallversicherung und des ARAG Existenz-Schutzes bieten wir unseren Kunden ab sofort eine modernisierte Palette an innovativen Leistungen und Services. Diese ermöglichen es, sich bedarfsgerecht sowie flexibel abzusichern und geben finanzielle Rückendeckung”, erläutert Dr. Matthias Maslaton, Vorstandsmitglied Vertrieb, Produkt und Innovation bei der ARAG SE.

Weitreichende Neuerungen im Unfall-Schutz

Erstmalig verzichtet die neue Generation des Unfall-Schutzes im Basis-Tarif auf Gesundheitsfragen bis zum 67. Lebensjahr – innerhalb bestimmter Summengrenzen bei der Invalidität und Rente. Damit können sich auch Menschen mit einer Vorerkrankung vor Folgen aus Unfällen schützen. Darüber hinaus werden im Alter innerhalb der Unfallversicherung keine Summenkürzungen mehr vorgenommen.

Ab sofort ist in allen Tarifen mit den Progressionsmodellen 225, 350 oder 500 Prozent eine Plus-Progression inbegriffen. Durch sie erhält der Kunde bereits ab einem Invaliditätsgrad von 75 Prozent immer 100 Prozent seiner Invaliditätsleistung. Weitere Highlights: Im Premium-Tarif wurde eine Sachleistung etwa für beim Unfall beschädigte Brillen oder Handys zum Neuwert bis maximal 3.000 Euro eingeführt. Sportlich aktive Kunden berücksichtigt der neue ARAG Unfall-Schutz ebenfalls. So wird der Baustein FitPlus, der Kosten für Nachsorgebehandlungen wie Physiotherapie oder Personal-Trainer und unfallbedingte Schäden am eigenen Sportgerät trägt, jetzt noch günstiger.

Neuer innovativer Baustein UnfallPlus

Mit dem neuen innovativen Baustein UnfallPlus haben Kunden ab sofort die Möglichkeit, sich bis zu einer Million Euro gegen Verdienstausfall aufgrund eines schweren Unfalls abzusichern – maximal für zehn Jahre und bis zum 67. Lebensjahr. Der Baustein ist optional zu den Tarifen Komfort und Premium abschließbar und deckt auch Kosten für notwendige Umbaumaßnahmen, eine Haushaltshilfe, berufliche Umschulungen sowie ärztlich verordnete medizinische Hilfsmittel. Ebenso sind Zahlungen von Schmerzensgeld, in Höhe und Umfang wie es Kunden gesetzlich zusteht, enthalten.

Flexible Zusatzleistungen in der Unfallversicherung

Im neuen ARAG Unfall-Schutz kann der Kunde ab sofort bedarfsgerechte Zusatzleistungen flexibel kombinieren. Zum Beispiel ist es Kunden mit einem bestehenden Basis-Tarif auf Wunsch möglich, eine Premium-Variante der Gliedertaxe abzuschließen. Darüber hinaus kann die Unfallversicherung um Unfallrente, Hinterbliebenenrente, Krankenhaustagegeld oder Arbeitsunfähigkeitsgeld optional ergänzt werden.

Nachhaltigkeit und ehrenamtliches Engagement werden belohnt

Der neue ARAG Unfall-Schutz gewährt Kunden, die sich engagieren oder einen nachhaltigen Lebensstil pflegen, ab sofort Mehrleistungen von zehn Prozent (maximal 50.000 Euro) für Invalidität, wenn es im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit, im Einsatz als Nothelfer oder beispielsweise während der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu einem Unfall kommt.

ARAG Existenz-Schutz: Aus eins mach zwei

Neben dem Unfall-Schutz gehört auch der modernisierte ARAG Existenz-Schutz zur neuen Produktgeneration der ARAG Allgemeine. Diese funktionale Invaliditätsversicherung sorgt für finanzielle Sicherheit, wenn der eigenen Arbeit nach einem Unfall oder auch bei schweren Erkrankungen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt nachgegangen werden kann. “Mit dem neuen ARAG Existenz-Schutz bieten wir ab sofort zwei leistungsstarke Tarif-Varianten: Komfort und Premium. Über die Möglichkeit, zwischen zwei Tarifen zu wählen, können wir auch preisbewussten Kunden und vor allem jungen Leuten mit kleinem Budget eine hochwertige Absicherung ihrer Existenz anbieten”, erklärt Zouhair Haddou-Temsamani, Vorstandsmitglied der ARAG Allgemeine Versicherungs-AG.

Die Komfort-Variante bietet Kunden eine solide Grundabsicherung: von der monatlichen Rente über Hilfs- und Pflegeleistungen bis zu weiteren Services. Der bestehende Existenz-Schutz wurde als Premium-Variante innovativ ausgebaut. Zusätzlich zu den Leistungen in Komfort erhalten Kunden einen persönlichen Reha-Manager, eine Rentengarantie und sie haben früher einen Anspruch auf die ARAG Grundfähigkeitsrente. Im Gegensatz zur Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist es beim ARAG Existenz-Schutz unerheblich, ob der Kunde durch Unfall oder Erkrankung in der beruflichen Tätigkeit eingeschränkt ist. Die Rentenzahlung wird nach objektiven, nachvollziehbaren, medizinischen Kriterien festgelegt.

Verantwortlich für den Inhalt:

ARAG SE, ARAG Platz 1, D­-40464 Düsseldorf, Tel.: +49 (0)211 963­2560, Fax: +49 (0)211 963­2025, www.arag.de

Trotz politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie anhaltend hoher Inflation schloss die R+V Versicherung das Geschäftsjahr 2023 mit einem gestiegenen Beitragsvolumen ab.

Die R+V Gruppe legte 2023 bei den Beiträgen um 1,5 Prozent auf rund 20 Milliarden Euro zu.

Im deutschen Erstversicherungsgeschäft lag der Umsatz mit 15,6 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau.

Für 2024 vorsichtig optimistisch. Forderung: Private Altersvorsorge politisch stärken.

Angesichts weiterhin schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen war 2023 für die Versicherungswirtschaft ein erneut herausforderndes Geschäftsjahr. “Trotz großer Verunsicherung bei vielen Menschen und Unternehmen ist es der R+V Gruppe gelungen, auf den Wachstumspfad zurückzukehren”, sagt R+V-Vorstandsvorsitzender Norbert Rollinger. “Das ist einer großen Gemeinschaftsleistung im Innen- und Außendienst und einem hervorragenden Zusammenspiel mit unseren Vertriebspartnern zu verdanken.”

Die Beitragseinnahmen der R+V Gruppe kletterten 2023 um 1,5 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Im deutschen Erstversicherungsgeschäft bewegte sich der Versicherer der genossenschaftlichen Finanzgruppe mit 15,6 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. Die Aktive Rückversicherung verzeichnete einen Umsatzanstieg von 5,6 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro und befindet sich damit nach einer Konsolidierung des Portfolios auf ertragsorientiertem Wachstumspfad. Um starke 13,6 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro steigerte sich die italienische R+V-Tochter Assimoco. Die erfolgreichen Vertriebspartnerschaften mit der genossenschaftlichen Bankengruppe Cassa Centrale Banca (CCB) und der größten italienischen Bankgenossenschaft ICCREA versprechen auch für 2024 weiteres Wachstum.

“Private Altersvorsorge dringend stärken”

Das Jahr 2024 bleibt von großer Unsicherheit geprägt. “Wir sind für das Gesamtjahr dennoch vorsichtig optimistisch und hoffen auf ein Wachstum auf Branchenniveau”, sagt Rollinger. Die Branche rechnet mit einem Wachstum von 3,8 Prozent in diesem Jahr. In unsicheren Zeiten kann die Versicherungswirtschaft Stabilität und Sicherheit geben. Ein Lichtblick seien die sinkende Inflation und eine für den Jahresverlauf 2024 prognostizierte leichte Konjunkturerholung. “Von der Politik erwarten wir in diesem Jahr ein deutliches Signal zur Stärkung der privaten Altersvorsorge”, betont der R+V-Chef. Dies sei dringend notwendig, da die gesetzliche Rente bekanntermaßen nicht ausreiche, um Versorgungslücken zu schließen und die Menschen vor Altersarmut zu schützen. Der Bedarf an zusätzlicher privater und auch betrieblicher Altersvorsorge sei in der Bevölkerung weiter ungebrochen hoch. “Die Versicherungswirtschaft bietet hier lebenslange Rentenleistungen und sorgt damit für finanzielle Sicherheit im Alter.”

Safe+Smart kommt an: erstmals mehr als 1 Milliarde Euro Neubeitrag

In der Lebens- und Pensionsversicherung gingen die Beitragseinnahmen um 5,6 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro zurück. Mit dieser Entwicklung bewegt sich die R+V ungefähr auf Marktniveau. Vor allem ein rückläufiges Einmalbeitragsgeschäft trug zum Umsatzrückgang bei. Mit Einmalbeiträgen in Höhe von 2,8 Milliarden Euro lag die R+V um 14,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im gesamten Markt verringerten sich die Einmalbeiträge sogar um 16,1 Prozent. Im Geschäft gegen laufenden Beitrag legte der genossenschaftliche Versicherer dagegen um 1,1 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu, der Markt schrumpfte hier leicht.

Der gesamte Neubeitrag in der Lebens- und Pensionsversicherung erreichte rund 4 Milliarden Euro und lag damit 10,8 Prozent unter dem Vorjahr. Den größten Anteil hatte erneut die betriebliche Altersversorgung (bAV) mit einem Neubeitragsvolumen von 1,6 Milliarden Euro. Nach einem erfreulichen Schlussspurt zum Jahresende legte die bAV damit gegenüber dem Vorjahr um 7,3 Prozent zu. Ein starkes Wachstum gelang den neuen Garantien im privaten Altersvorsorgegeschäft. Besonders das Produkt Safe+Smart konnte bei den Kundinnen und Kunden punkten: plus 62 Prozent auf erstmals mehr als 1 Milliarde Euro (1.033 Mio. Euro) Neubeitrag. Die Versicherten schätzen bei der Produktfamilie Safe+Smart besonders die große Flexibilität und die attraktive Gesamtverzinsung. Die Verzinsung für das sichere Kapital hat sich für die Kundinnen und Kunden durch eine attraktive Überschussbeteiligung für 2024 auf bis zu 3,0 Prozent erhöht. Hinzu kommt die Verzinsung für das Chancen-Kapital. Hier konnte im Jahr 2023 eine beeindruckende Rendite von 19,6 Prozent erzielt werden.

Gesundheitsversicherung wächst weiter stärker als die Branche

Die R+V Krankenversicherung setzte im vergangenen Geschäftsjahr ihren überdurchschnittlichen Wachstumskurs fort. Die Beitragseinnahmen stiegen um 6,7 Prozent auf 906 Millionen Euro. Einmal mehr wuchs die R+V-Gesundheitsversicherung stärker als der Markt. Entsprechend erhöhte sich die Anzahl der versicherten Personen um 7,0 Prozent auf 1,7 Millionen. Die R+V konnte sowohl bei den Vollversicherten (+2,9 Prozent auf rund 71.000) als auch bei den Zusatzversicherten (+7,1 Prozent auf fast 1,6 Millionen) zulegen. 2023 war erneut ein erfolgreiches Jahr für die betriebliche Krankenversicherung, die bei den Beiträgen um 4,6 Prozent auf 175 Millionen Euro zulegte. Hier kommt das GesundheitsKonzept PROFIL mit seinen leistungsstarken Budgettarifen und attraktiven Gesundheitsservices hervorragend bei den Kundinnen und Kunden an.

Schaden- /Unfallversicherung wächst in allen Sparten

Im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft kam die R+V im Geschäftsjahr 2023 mit einem Plus von 5,6 Prozent insgesamt auf ein Beitragsvolumen von 7,1 Milliarden Euro. Alle Sparten trugen dazu bei. Im Privat- wie im Firmenkundengeschäft legte die R+V um jeweils mehr als 7 Prozent zu. In ihrer größten Sparte, der Kfz-Versicherung, stiegen die Beitragseinnahmen um 2,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro.

Die unsicheren Rahmenbedingungen sorgten erneut für einen erhöhten Absicherungsbedarf in der Kreditversicherung. Daraus resultierte ein Umsatzzuwachs von 9,0 Prozent auf knapp 700 Millionen Euro.

Auch die Beitragseinnahmen in der Wohngebäudeversicherung erhöhten sich um 14,7 Prozent auf 647 Millionen Euro. Angesichts zunehmender Unwetterereignisse nimmt der Absicherungsbedarf hier stetig zu. 70 Prozent der R+V-Versicherten in der Wohngebäudeversicherung haben bereits einen Schutz gegen Unwetterschäden eingeschlossen. Im Neugeschäft sind es sogar annähernd 80 Prozent. Der branchenweite Durchschnitt liegt bei rund 50 Prozent. “Oberstes Ziel ist eine möglichst flächendeckende Absicherung der Bürgerinnen und Bürger gegen Elementargefahren, die bezahlbar bleiben muss”, so Rollinger. “Der GDV hat hierzu ein Gesamtkonzept vorgelegt, das auch auf Prävention setzt. Eine Pflichtversicherung ist keine Lösung”, betont der R+V-Chef erneut.

Verantwortlich für den Inhalt:

R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

Gebäude in Überschwemmungsgebieten müssen besonders geschützt werden.

Dazu sind umfangreiche Präventionsmaßnahmen notwendig. Zudem sollte es in Überschwemmungsgebieten ein klares Bauverbot für Neubauten geben.

Die Untersuchung zeigt ganz konkret, wie immens die Hochwassergefahr in den Regionen ist und welches Katastrophenpotential dadurch entstanden ist. „Obwohl die Zahlen amtlich und öffentlich bekannt sind, steht Prävention nicht auf der politischen Tagesordnung, sondern nur die Debatte um die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Naturgefahren“, sagt die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach. “Aufgrund des Klimawandels und damit häufiger auftretenden Wetterextremen sind Schäden in Milliardenhöhe vorprogrammiert.“

Vor diesem Hintergrund fordern die Versicherer einen Neubaustopp in gefährdeten Gebieten. “Es ist gefährlich und gefährdend, dass in Überschwemmungsgebieten weiterhin Bauland ausgewiesen wird und neu gebaut werden darf”, sagt Käfer-Rohrbach. „Zu den bereits bestehenden, enormen Risiken kommen auch noch weitere dazu. Wir brauchen jetzt ein klares gesetzliches Bauverbot in Überschwemmungsgebieten.”

Zudem fordert der GDV, dass die bereits vorhandenen Gebäude in Risikogebieten besonders gegen Überschwemmungen geschützt werden können. „Für den technischen Hochwasserschutz durch die öffentliche Hand gibt es klare Regelwerke – diese müssen jedoch in der Praxis konsequent angewendet werden. Außerdem müssen Bund, Länder und Kommunen Präventionsmaßnahmen vorantreiben und hinreichend finanzieren”, sagt Käfer-Rohrbach.

Bundesländer und Regionen unterschiedlich betroffen

Der Untersuchung zufolge hat Sachsen von allen Bundesländern den höchsten Anteil gefährdeter Adressen. Hier liegen knapp 3 Prozent der Adressen in Überschwemmungsgebieten. Dahinter folgen Thüringen mit rund 2,7 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 2 Prozent. Am wenigsten betroffen sind Schleswig-Holstein (0,16), Hamburg (0,08) und Berlin (0.04).

Auf Kreisebene ist im rheinland-pfälzischen Landkreis Cochem-Zell am gefährdetsten. Hier liegen 10,5 Prozent der Adressen in Überschwemmungsgebieten. Gera (9,7) und Koblenz (9,1) liegen auf den Plätzen zwei und drei.

Die Situation ist in Deutschland sehr unterschiedlich. Es gibt Kreise mit sehr vielen Gewässern, aber einer geringen Bebauung, wie etwa im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte – dort sind nur 79 Adressen hochwassergefährdet. Viel stärker betroffen sind die rheinland-pfälzischen Kreise Ahrweiler und Cochem-Zell mit einer starken Besiedelung entlang von Ahr und Mosel oder auch Dresden an der Elbe oder der Kreis Euskirchen an der Erft in Nordrhein-Westfalen.

Klimafolgenanpassung konsequent umsetzen

Vor diesem Hintergrund haben die Versicherer einen Forderungskatalog vorgelegt, in dem die Anforderungen an einen umfassenden Naturgefahrenschutz konkretisiert werden. Das Papier ergänzt den Lösungsvorschlag der Versicherer für ein ganzheitliches Absicherungskonzept für Naturgefahren in Deutschland.

Die von den Bundesländern geforderte Pflichtversicherungslösung trägt nicht zur Lösung des Problems bei.  „Mit einer reinen Versicherungslösung werden die hierfür notwendigen Kosten überwiegend den Immobilienbesitzenden und der Versichertengemeinschaft aufgebürdet“, so Käfer-Rohrbach.

Über die Untersuchung:

Die VdS Schadenverhütung GmbH hat im Auftrag des GDV untersucht, wie viele der rund 22,4 Millionen Adressen in Deutschland in Überschwemmungsgebieten liegen und wie sie sich auf die Bundesländer und Kreise verteilen. Die öffentlichen Daten werden bei Behörden, beispielsweise den Landesumweltämtern, bereitgestellt. Der jeweilige Stand der Daten ist auf den entsprechenden Karten vermerkt. Bundesweit liegen über 80 Prozent der gefährdeten Gebäude nach dem Wasserhaushaltgesetz (WHG §76) in vorläufig gesicherten oder amtlich festgesetzten Überschwemmungsgebieten. Die übrigen 20 Prozent sind ebenfalls hochwassergefährdet und liegen nach WHG §74 in sogenannten Hochwassergefahrenflächen. Die gleiche Auswertung wurde für jedes Bundesland und die jeweils fünf Land- bzw. Stadtkreise pro Bundesland mit dem höchsten Anteil von Adressen in Überschwemmungsgebieten und in Hochwassergefahrenflächen vorgenommen. Rechtlich macht es einen erheblichen Unterschied, ob eine Adresse in einem gefährdeten Gebiet nach § 78 WHG oder in einer Hochwassergefahrenfläche nach §74 WHG liegt. So ist nach § 78 WHG ist die Ausweisung neuer Baugebiete in Bauleitplänen oder in sonstigen Satzungen nach dem Bundesgesetzbuch untersagt. Allerdings lässt das Gesetz zahlreiche Ausnahmen zu, die unter §78 (2) definiert sind.

Verantwortlich für den Inhalt:

Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Wilhelmstraße 43/43G, D­-10117 Berlin, Tel: 030­ 2020 5000, www.gdv.de

Ausreichend Versicherungskapazität für Extremwetter und Cyber-Risiken / Staatliche Mitwirkung bei Prävention und Extremrisiken unverzichtbar

Zusammenfassung der Zahlen des Geschäftsjahres 2023

Seit Beginn des Geschäftsjahrs 2023 legt Munich Re die Berichterstattung nach den neuen Standards IFRS 9 und IFRS 17 vor1.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte Munich Re einen Gewinn von 4.597 (5.309)2 Mio. € und hat damit das im Oktober 2023 von 4 Mrd. € auf 4,5 Mrd. € angehobene Gewinnziel leicht übertroffen. In Q4 2023 betrug das Konzernergebnis 1.004 (1.141) Mio. €. Der Versicherungsumsatz aus abgeschlossenen Versicherungsverträgen stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 57.884 (55.385) Mio. €. Dies ist insbesondere auf das organische Wachstum im Segment Rückversicherung Schaden/Unfall und bei ERGO zurückzuführen, während Wechselkurseffekte die Entwicklung des Versicherungsumsatzes negativ beeinflussten.

Im Geschäftsjahr 2023 hat Munich Re eine Eigenkapitalrendite (Return on Equity, RoE) von 15,7 (20,2) % verdient. Das Ergebnis je Aktie betrug 33,88 (38,12) €. Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende von 15 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2023 zu bezahlen. Dies entspräche einem Anstieg um 29,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Solvenzquote betrug – wie üblich bereits unter Abzug der vorgeschlagenen Dividende – zum Ende des Jahres ca. 267 % (31.12.2022: 260 %) und liegt damit ebenfalls auf sehr hohem Niveau.

Das versicherungstechnische Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2023 erhöhte sich auf 7.545 (7.070) Mio. €. Das Kapitalanlageergebnis stieg auf 5.374 (2.983) Mio. €. Das Währungsergebnis fiel deutlich auf -292 (1.067) Mio. €, insbesondere aufgrund von Währungsverlusten durch den japanischen Yen und den US-Dollar. Im Jahr 2022 wurden hingegen hohe Währungsgewinne v.a. durch den US-Dollar erzielt. Das operative Ergebnis fiel auf 5.702 (6.812) Mio. €. Die Steuerquote ging, bedingt durch mehrere positive Sondereffekte, auf 16,9 (20,0) % zurück. Das Eigenkapital lag mit 29.772 Mio. € über dem Niveau zu Jahresbeginn (27.245 Mio. €).

Die Vergleichswerte aus dem Vorjahr werden für das Versicherungsgeschäft bereits auf Basis des neuen Regelwerks (IFRS 17) ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen für Finanzinstrumente basieren überwiegend noch auf dem bis 31. Dezember 2022 geltenden Standard IAS 39. Sie sind daher nur eingeschränkt mit den nach IFRS 9 ausgewiesenen Werten 2023 vergleichbar. Teilweise wurden Umstellungseffekte aber bereits vorweggenommen (insbesondere Anwendung des sogenannten „Classification Overlay Approach“ für das direkt überschussbeteiligte Geschäft der ERGO Lebens- und Krankenversicherung).

Das nach den neuen Rechnungslegungsstandards adjustierte Vorjahresergebnis fiel aufgrund insgesamt sehr positiver Zins- und Diskontierungseffekte in einem stark ansteigenden Zinsumfeld sehr hoch aus.

Rückversicherung: Ergebnis von 3.876 Mio. €

Das Geschäftsfeld Rückversicherung steuerte im Geschäftsjahr 2023 3.876 (4.737) Mio. € zum Konzernergebnis bei, davon 926 (1.123) Mio. € in Q4. Der Versicherungsumsatz aus abgeschlossenen Versicherungsverträgen stieg auf 37.786 (36.489) Mio. €. Das versicherungstechnische Gesamtergebnis stieg auf 5.402 (5.264) Mio. €, das operative Ergebnis fiel auf 4.738 (5.923) Mio. €, vor allem bedingt durch das negative Währungsergebnis.

Die Rückversicherung Leben/Gesundheit erzielte in 2023 ein versicherungstechnisches Gesamtergebnis von 1.433 (1.041) Mio. €, damit wurde das angepasste Ziel von 1,4 Mrd. € erreicht. Das Segmentergebnis stieg auf 1.428 (1.314) Mio. €. Der Versicherungsumsatz aus abgeschlossenen Versicherungsverträgen sank wechselkursbedingt auf 10.725 (11.164) Mio. €.

Die Schaden/Unfall-Rückversicherung erzielte 2023 ein Segmentergebnis von 2.448 (3.423) Mio. €. Der Versicherungsumsatz aus abgeschlossenen Versicherungsverträgen stieg auf 27.061 (25.325) Mio. €. Die Schaden-Kosten-Quote betrug 85,2 (83,2) % des Versicherungsumsatzes (netto). Die normalisierte Schaden-Kosten-Quote betrug 86,5 %.

Die Gesamtbelastung durch Großschäden3 betrug 3.278 (3.741) Mio. €, in Q4 873 (525) Mio. €, wobei das Vorjahr besonders durch Hurrikan Ian belastet war. Diese Beträge beinhalten Gewinne und Verluste aus der Abwicklung für Großschäden aus vergangenen Jahren. Die Großschadenbelastung entspricht einem Anteil von 12,6 (15,4) % des Versicherungsumsatzes (netto) und lag damit sowohl in Q4 (13,0 %) als auch in Q1-4 unter dem erwarteten Wert von 14 %. Die von Menschen verursachten Großschäden summierten sich auf 943 (1.623) Mio. €. Die Belastung durch Großschäden aus Naturkatastrophen stieg auf 2.335 (2.118) Mio. €. Die genannten großschadenbezogenen Daten umfassen Effekte aus der Diskontierung und der risikobedingten Anpassung. Der größte Einzelschaden für Munich Re im Jahr 2023 war das Erdbeben in der Türkei mit einem Nominalbetrag von rund 0,7 Mrd. €, in Q4 Hurrikan Otis in Mexiko mit 453 Mio. €.

Die Angaben zu Großschäden sind mit den Vorjahreswerten nur eingeschränkt vergleichbar, da die Großschadengrenze ab 1. Januar 2023 auf 30 Mio. € erhöht wurde (in Vorjahren 10 Mio. €).

Mehr Extremwetter erfordert mehr Versicherungsschutz

Der Trend zu hohen Schäden durch immer häufigeres Extremwetter hält an. Munich Re bietet auch künftig ausreichend Versicherungskapazität für solche Risiken an, um in diesem Markt weiter zu wachsen. Die private Versicherungsindustrie stellt global grundsätzlich ausreichend Kapazität zur Verfügung, um diese zunehmenden Risiken zu decken. Entscheidend ist, dass nur mit einem angemessenen Preis für Versicherungsschutz Anreize für bessere Vorbeugemaßnahmen geschaffen werden. Mehr Vorsorge führt bei Extremwetter zu deutlich reduzierten Schäden und damit zu einer finanziellen Entlastung der Gesellschaft. Der Staat kann die Versicherbarkeit und den Preis für Versicherungsschutz durch staatliche Präventionsmaßnahmen sehr positiv beeinflussen.

„Backstop“ für große systemische Cyber-Risiken

Staatliche Mitwirkung ist auch im Bereich Cyber-Risiken nötig. Cyber-Risikomanagement ist in einer digitalisierten Welt von zentraler Bedeutung. Obwohl der globale Cyber-Versicherungsmarkt sich in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht hat, sind Cyber-Risiken nach wie vor weitgehend ungedeckt. Als globaler Marktführer investiert Munich Re stetig in Expertise und Kumul-Modellierungen, und stellt nachhaltige Kapazitäten für versicherbare Cyber-Risiken bereit. Die größten systemischen Cyber-Risiken, wie der Ausfall kritischer Infrastruktur oder Cyber-Krieg, können allerdings nicht von der Privatwirtschaft getragen werden. Ein staatlicher „Backstop“ hat das Potenzial, eine Lösung für dieses komplexe Problem zu sein. Deshalb sollte darüber auch in Deutschland, beziehungsweise in Europa, politisch diskutiert werden. In den USA hat dieser Dialog bereits begonnen.

Erneuerung zum 1. Januar 2024

Bei der Erneuerung der Rückversicherungsverträge per 1. Januar 2024 steigerte Munich Re das gezeichnete Geschäftsvolumen auf 15,7 Mrd. € (+3,5 %). Dank unserer engen Kundenbeziehungen und unseres gefragten Knowhows haben wir in fast allen Regionen und Sparten attraktive Geschäftsmöglichkeiten realisiert. Diese boten sich sowohl im Ausbau bestehender Kundenbeziehungen als auch im Neugeschäft. Gleichzeitig waren wir auch bereit, Geschäft aufzugeben, das nicht mehr unseren Vorstellungen in Bezug auf Preise oder Bedingungen entsprach. Die hohe Qualität unseres Portfolios konnte dank stabiler bzw. verbesserter Vertragsbedingungen und -konditionen gehalten werden.

Erneuert wurden rund zwei Drittel des Nicht-Leben-Rückversicherungsvertragsgeschäfts mit den Schwerpunkten Europa, USA und globales Geschäft.

Die Preise entwickelten sich insgesamt stabil und konnten die teilweise gestiegenen Schadeneinschätzungen, bedingt vor allem durch Inflation und andere Schadentrends, größtenteils mehr als kompensieren. Auch eine Erhöhung der Erstversicherungspreise ist in vielen Märkten zu verzeichnen, was Munich Re bei proportionalen Rückversicherungsverträgen zugutekommt. Insgesamt konnte das hohe Preisniveau für das Portfolio von Munich Re mit einem Anstieg um 0,3 % gehalten werden. Diese Angabe zum Preisanstieg ist, wie immer, risikoadjustiert, das heißt, Preiserhöhungen, denen ein gestiegenes Risiko und damit eine erhöhte Schadenerwartung gegenübersteht, werden verrechnet. Für die nächsten Erneuerungsrunden im April und Juli erwartet Munich Re trotz leicht zunehmenden Marktdrucks ein weiter positives Marktumfeld.

ERGO: Ergebnis von 721 Mio. €

Im Jahr 2023 verzeichnete Munich Re im Geschäftsfeld ERGO ein Ergebnis von 721 (572) Mio. €. Auf Q4 entfielen davon 78 (18) Mio. €. ERGO hat damit das Gewinnziel von ~0,7 Mrd. € erreicht. Der Versicherungsumsatz aus abgeschlossenen Versicherungsverträgen stieg spürbar auf 20.098 (18.896) Mio. € und lag damit auf dem in Q3 erhöhten Zielniveau.

Das Ergebnis des Segments ERGO International stieg deutlich auf 286 (92) Mio. €, dank eines starken profitablen Wachstums und einer deutlichen Verbesserung der versicherungstechnischen Entwicklung. Dazu trugen im Wesentlichen das Gesundheitsgeschäft in Belgien und Spanien sowie das Schaden-/Unfall-Geschäft in Polen bei. Im Vorjahr war das Ergebnis des Segments von Einmaleffekten beeinträchtigt.

Das Segment ERGO Schaden/Unfall Deutschland verzeichnete ebenfalls einen Ergebnisanstieg auf 252 (173) Mio. €. Das starke Segmentergebnis war geprägt von einer guten operativen Entwicklung und im Vergleich zum Vorjahr geringeren Großschäden sowie einem sehr guten Kapitalanlageergebnis.

Das Segment ERGO Leben/Gesundheit Deutschland erzielte ein Ergebnis von 183 (307) Mio. €. Aus der Auflösung der vertraglichen Servicemarge im Lebensversicherungs- und im lang laufenden Gesundheitsgeschäft waren geringere Erträge zu verzeichnen, die teilweise durch den Anstieg des versicherungstechnischen Ergebnisses aus dem kurz laufenden Gesundheits- und Reisegeschäft kompensiert werden konnten.

Das versicherungstechnische Gesamtergebnis des Geschäftsfelds stieg im Geschäftsjahr 2023 deutlich auf 2.144 (1.805) Mio. €, das operative Ergebnis lag bei 963 (889) Mio. €. Sowohl im Segment Schaden/Unfall Deutschland als auch im Segment International konnten die Schaden-Kosten-Quoten verbessert und so die entsprechenden Ziele für das Geschäftsjahr erfüllt werden: Im Segment Schaden/Unfall Deutschland betrug die Schaden-Kosten-Quote 88,9 (90,3) %, während sie im Segment International bei 90,1 (95,5) % lag.

Kapitalanlagen: Kapitalanlageergebnis bei 5.374 Mio. €

Das Kapitalanlageergebnis von Munich Re stieg im Jahr 2023 auf 5.374 (2.983) Mio. €. Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen erhöhten sich auf 6.950 (6.358) Mio. €, was vor allem auf die gestiegenen Zinsen zurückzuführen ist. Der Saldo aus Zu- und Abschreibungen lag bei -194 (-2.811) Mio. €. Der Saldo aus Gewinnen und Verlusten aus dem Abgang von Kapitalanlagen betrug -588 (3.755) Mio. €. Die Veränderung des beizulegenden Zeitwerts lag bei -65 (-3.649) Mio. €. Während Munich Re 2023 vom hohen Zinsniveau profitieren konnte, war das Vorjahr im Zuge des starken Zinsanstieges belastet.

Das Kapitalanlageergebnis in 2023 entspricht insgesamt einer Rendite von 2,5 % bezogen auf den durchschnittlichen Marktwert des Portfolios. Die laufende Rendite lag bei 3,2 % und die Wiederanlagerendite zum Jahresende bei 4,5 %. Die Aktienquote einschließlich aktienbezogener Derivate betrug zum 31.12.2023 3,7 % (31.12.2022: 2,0 %). Der Bestand an Kapitalanlagen betrug zum 31.12.2023 zu Buchwerten 218.462 (207.965) Mio. €.

Ausblick: deutlich erhöhte Gewinnerwartung gegenüber 2023

Munich Re strebt für 2024 ein Konzernergebnis von 5 Mrd. € an. Der Versicherungsumsatz der Gruppe wird voraussichtlich bei 59 Mrd. € liegen und die Kapitalanlagerendite dürfte sich merklich auf über 2,8 % verbessern.

Im Geschäftsfeld Rückversicherung rechnet Munich Re für 2024 mit einer Erhöhung des Versicherungsumsatzes auf 39 Mrd. € und einem gesteigerten Ergebnisbeitrag von 4,2 Mrd. €. In einem anhaltend günstigen Marktumfeld wird Munich Re weiterhin ihre starke Position nutzen, um noch mehr profitables Wachstum zu generieren. In der Rückversicherung Schaden/Unfall wird sich die Schaden-Kosten-Quote voraussichtlich auf 82 % verbessern. In der Rückversicherung Leben/Gesundheit erwartet Munich Re für 2024 ein leicht verbessertes versicherungstechnisches Gesamtergebnis von 1,45 Mrd. €.

Das Geschäftsfeld ERGO wird 2024 voraussichtlich einen Versicherungsumsatz von 20 Mrd. € generieren und damit die starke Entwicklung der vergangenen Jahre mit einem gesteigerten Ergebnisbeitrag von 0,8 Mrd. € fortsetzen. Für ERGO Schaden/Unfall Deutschland wird eine Schaden-Kosten-Quote von 87 % und für ERGO International von 90 % angestrebt.

Alle Zahlenangaben sind gerundet. Wie üblich steht diese Prognose unter dem Vorbehalt erhöhter Unsicherheiten aus geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, eines erwartungsgemäßen Großschadenverlaufs, der Gewinn- und Verlustauswirkungen gravierender Währungs- und Kapitalmarktbewegungen sowie signifikanter Veränderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen und anderer Sondereffekte.

Verantwortlich für den Inhalt:

Münchener Rück, Rückversicherungs­Gesellschaft, Königinstraße 107, D-­80802 München Tel.: 089/38910, Fax: 089/399056, www.munichre.de

Unter 80 Tarifen, mit denen sich Photovoltaik-Anlagen von Privatpersonen umfassend versichern lassen, fand die Stiftung Warentest nur 33 Tarife, die den von ihr definierten Mindestschutz bieten.

Üblicherweise muss dieser Schutz über einen Zusatzbaustein zur Wohngebäudeversicherung vereinbart werden. Diese umfassende Absicherung kostet zusätzlich ab 35 Euro im Jahr. Eine separate PV-Versicherung gibt es ab 65 Euro.

Auch wenn für Schäden an Photovoltaik-Anlagen durch Brände, Hagel oder Schnee meist die Wohngebäudeversicherung aufkommt – eine Photovoltaik-Versicherung sichert zusätzliche Gefahren wie etwa Diebstahl, Bedienungs- und Konstruktionsfehler, Ertragsausfälle sowie Schäden durch Tierbisse ab. Zwar gibt es keine Versicherungspflicht für Solaranlagen. Aber angesichts fünfstelliger Investitionssummen und teils hoher Reparaturkosten im vierstelligen Bereich ist der Versicherungsschutz durchaus sinnvoll.

Um die Photovoltaik-Anlage umfassend zu versichern, gibt es drei Möglichkeiten: In Einzelfällen ist der Schutz bereits in der Wohngebäudeversicherung enthalten, in der Regel wird eine bestehende Wohngebäude-Police um einen entsprechenden Baustein ergänzt oder es wird eine eigenständige Photovoltaik-Versicherung abgeschlossen.

Hinsichtlich der Kosten zeigt der Test: Zusatzbausteine zu einer bestehenden Wohngebäudeversicherung sind meist günstiger als eine separate Versicherung für die Solaranlage. Die Zusatzbausteine zur vorhandenen Versicherung gibt es schon ab 35 Euro, eine separate PV-Versicherung mit Finanztest-Mindestschutz kostet 65 bis 107 Euro jährlich.

Um unnötigen Ärger bei der Schadensabwicklung zu vermeiden, rät Michael Nischalke, Versicherungsexperte der Stiftung Warentest, den Schutz der PV-Anlage nach Möglichkeit in die Wohngebäudeversicherung zu integrieren: „Sind sowohl Haus als auch Solaranlage beschädigt, entfällt eine mögliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Versicherern, die sich gegenseitig Verantwortung und Kosten zuschieben.“

In der aktuellen Ausgabe nennt Finanztest von 80 untersuchten Photovoltaik-Versicherungen die 33 Tarife, die den Finanztest-Mindestschutz bieten, zeigt, wie hoch der Mehrbeitrag für eine umfassende Absicherung ist oder was eine separate Versicherung kostet, und nennt maximale Dauer und Höhe der Entschädigungen bei Ertragsausfall.

Der Test Photovoltaik-Versicherungen findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/photovoltaikversicherung.

Verantwortlich für den Inhalt:

Stiftung Warentest, Lützowplatz 11-­13, D­-10785 Berlin, Tel: 030/26310, Fax: 030/26312727, www.test.de