Die letzten Jahre und Monate standen stark unter dem Einfluss der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und waren durch die Anpassung von Prozessen sowie der Erstellung diverser Datenschutzdokumente und -konzepte geprägt.

 

Die Erfahrungen bei der Umsetzung der DSGVO standen daher auch dieses Jahr im Fokus der Fachkonferenz „Datenschutz in der Assekuranz“ der Versicherungsforen Leipzig am 5. und 6. November 2019.

Auch wenn Datenschutz in den deutschen Versicherungsunternehmen schon seit langem Arbeit macht, hat das Thema seit Inkrafttreten der DSGVO noch einmal deutlich an Fahrt aufgenommen. Einer Umfrage des Bitkom zufolge geben über 70 Prozent der Unternehmen an, durch die DSGVO deutlich mehr Aufwand im laufenden Betrieb zu haben. Den größten Aufwand bei der Umsetzung sehen nahezu alle befragten Unternehmen in den neuen Informations- und Dokumentationspflichten. Welche Schmerzpunkte die Versicherer haben und welche Vorgehen gut funktionieren, diskutierten auf der Fachkonferenz der Versicherungsforen Leipzig rund 40 Vertreter der Branche.

Konkrete Erfahrungen zur DSGVO bot unter anderem der Vortrag von Malte-Michael Kaspar (ERGO Direkt). Er berichtete davon, wie die ERGO Direkt mit Datenpannen umgeht und welche dieser der Aufsichtsbehörde gemeldet werden (müssen). Neben der Berichterstattung an die Aufsicht hat die ERGO Direkt auch ein internes Reporting eingeführt. So bekommt der Vorstand monatlich eine Übersicht über die Datenpannen, die quartalsweise persönlich durchgesprochen werden. Aber auch die betroffenen Fachbereiche bekommen von der Datenschutzabteilung einmal im Quartal einen Bericht. Ziel dieses Vorgehens ist die weitere Sensibilisierung der Mitarbeiter gekoppelt mit dem Angebot an Schulungen und weiterer Unterstützung durch den Datenschutz.

Das Thema Datenschutzfolgenabschätzung (DSFA) behandelte der Vortrag von Jens-Jürgen Vogel (Munich Re). Er sieht den Schlüssel zum Erfolg bei der DSFA in der Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen wie IT-Compliance, Risk Management, IT-Security usw. Die Munich Re hat den Ablauf der DSFA in die Abschnitte „Plan“, „Do, „Check“ und „Act“ unterteilt und arbeitet so die verschiedenen Schritte systematisch ab. So können Prozesse zügig geändert werden.

Einen thematischen Fokus auf neue Technologien setzte der Vortrag von Dr. Alexander Beyer (BLD Bach Langheid Dallmayr Rechtsanwälte). Er führte aus, welche datenschutzrechtlichen Herausforderungen neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) bergen. Seiner Meinung nach müssen sich Unternehmen früher oder später damit auseinandersetzen, da KI zunehmend an Relevanz gewinnt. Viel rechtliche Prüfungen und Diskussionen werden aber noch geführt werden müssen. Aktuell setzen einige Versicherer KI im Kundenkontakt bereits ein, vorrangig in Form von Chatbots. Die DSGVO gibt allerdings vor, dass beim Einsatz von KI zwingend eine Datenschutzfolgenabschätzung gemacht werden muss. In anderen Fällen, beispielsweise beim Einsatz von KI in der Leistungsbearbeitung oder beim Vertragsschluss müssen noch weitere rechtliche Regelungen beachtet werden. Insgesamt, so Beyer, gibt es keine hinreichend auf KI zugeschnittenen rechtlichen Regelungen. Durch entsprechende Gestaltung der Prozesse ließen sich Risiken jedoch kontrollieren.

In einigen Bereichen müssen sich Unternehmen jedoch verstärkt damit beschäftigen. So argumentierte Jörn Kriegel (Signal Iduna) in Bezug auf den Einsatz von Cloud-Lösungen, speziell Microsoft 365, dass man beispielsweise mit Microsoft einen „Elefant im Raum“ habe, den man nicht weg diskutieren könne. Die neuen Technologien einzusetzen und gleichzeitig alle rechtlichen Anforderungen einzuhalten, sei manchmal nicht so einfach.

Die DSGVO und weitere Datenschutzgesetze eröffnen jedem Unternehmen die Möglichkeit, Datenschutz neu zu definieren, gab Marco Ratzmann (OneTrust) zu Bedenken. Da der Datenschutz technologischen Entwicklungen ständig hinterher renne, wird die DSGVO schon bald nicht mehr ausreichen. Mit der ePrivacy-Verordnung steht die nächste rechtliche Großoffensive in den Startlöchern, um die Lücken, die die DSGVO in Bezug auf technologische Aspekte hat, zu schließen. Ziel sei es aber nicht nur, die bestehenden Regeln an die technische Entwicklung anzupassen, sondern auch das Vertrauen in die Datenwirtschaft weiter zu stärken.

Einblicke in den Ablauf einer Aufsichtsprüfung ermöglichte der Vortrag von Klaus Alpmann (Volkswagen AG), der in seiner Tätigkeit bei MAN eine solche Prüfung betreut hat. Seiner Erfahrung nach geht es bei den Aufsichtsprüfungen vorrangig um die Prüfung auf das datenschutzkonforme Verarbeiten der Daten, den Umgang mit Datenschutzverletzungen sowie den Umgang mit Betroffenenrechten. Während der Prüfung will die Aufsicht, seiner Erfahrung nach, vor allem Umsetzungsmaßnahmen sehen und nicht nur „Papier“. Als Tipp für die anderen Teilnehmer betonte er, den Bereich Human Ressources nicht zu vergessen. Hier würde die Aufsicht mit Sicherheit genauer hingucken.

Auch auf der 8. Fachkonferenz „Datenschutz in der Assekuranz“ zeigte sich, dass die Datenschutzbeauftragten weiterhin vielen großen Herausforderungen gegenüber stehen. Auch wenn man mit dem Code of Conduct dem Thema bereits seit geraumer Zeit viel Beachtung schenkte, hat die DSGVO neue Handlungsfelder aufgetan, die es kontinuierlich zu bearbeiten gilt. So ist der Dauerbrenner „Löschen und Sperren“ vor allem bei der Nachweispflicht bei Aufsichtsprüfungen wieder relevant geworden und bereitet weiterhin Kopfschmerzen. Trotzdem scheint die Branche auf einem guten Weg, den rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.versicherungsforen.net/datenschutz

 

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Nicht selten kommt man in Situationen, in denen man seinen Fahrersitz einem Dritten überlässt. Kein Problem, wäre da nicht die Kfz-Versicherung.

 

Während der langen Autofahrt auch einmal anderen das Fahren überlassen oder beim Umzug den Freunden kurzfristig das Auto leihen. Nicht selten kommt man in Situationen, in denen man seinen Fahrersitz einem Dritten überlässt. Kein Problem, wäre da nicht die Kfz-Versicherung. DA Direkt informiert über flexible Möglichkeiten, einen Zusatzfahrer zu bestehenden Kfz-Verträgen für einen temporären Zeitraum mitzuversichern.

Wer lange mit dem Auto unterwegs ist, wechselt sich gerne mit seinen Mitreisenden am Steuer ab. Dies ist wichtig, um für alle Mitfahrer eine sichere Fahrt zu gewährleisten. Aber auch viele Eltern kennen die Situation: Die Kinder haben frisch den Führerschein und wollen an das Steuer, sind aber nicht mitversichert. Eine Lösung kann der temporäre Einschluss von Zusatzfahrern in bestehende Kfz-Verträge sein.

„Ist der Mitfahrer nicht auf das Auto versichert und es kommt zu einem Unfall, kann es auch für den Besitzer teuer werden. DA Direkt bietet für diese Fälle eine flexible Versicherung von Zusatzfahrern an – wahlweise für den Zeitraum von einer oder drei Wochen“, erklärt Christian Scholz, DA Direkt Versicherungsexperte.

Für den Einschluss des Zusatzfahrers wird ein einmaliger Pauschalbeitrag erhoben, der unabhängig von der Schadenfreiheitsklasse ist. Der Versicherungsschutz kann bereits ab dem nächsten Tag der Buchung beginnen, sodass man sich auch kurzfristig für die Zusatzversicherung entscheiden kann. Und das mehrfach im Jahr.

Die kurzfristige Fahrerkreiserweiterung lohnt sich besonders für junge Leute

„Die flexiblen Lösungen kommen vor allem jungen Fahranfängern zugute, da die Versicherung an kein Mindestalter gebunden ist. So können die jungen Erwachsenen beispielsweise im Urlaub auch einmal das elterliche Steuer übernehmen“, so der Versicherungsexperte weiter. „Mit diesem Service bietet die DA Direkt in den verschiedensten Situationen einen schnellen und zuverlässigen Versicherungsschutz für Zusatzfahrer – insbesondere für junge Leute.“

Preisvergleich lohnt sich: DA Direkt führend in der Kfz-Versicherung

DA Direkt kann in 2019 an die ausgezeichneten Leistungen aus den Vorjahren anknüpfen – und das im Kerngeschäft der Kfz-Versicherung. Im aktuellen Test von Stiftung Warentest erhält der Direktversicherer das Testurteil „Weit besser als der Durchschnitt“. In allen Modellrechnungen und im gesamten Vergleich über alle Tarife erreicht DA Direkt die besten Bewertungen.

Getestet wurden 150 Tarife für Kfz-Haftpflicht und Kasko, von insgesamt 68 Versicherungsgesellschaften.

DA Direkt ist eine Tochtergesellschaft der Zurich Gruppe in Deutschland mit Beitragseinnahmen (2018) von 287,4 Millionen Euro und rund 1,4 Millionen Versicherungsverträgen. Seit 40 Jahren nah dran. Heute ist DA Direkt einer der führenden Kfz-Direktversicherer in Deutschland und Teil der weltweit erfolgreichen Zurich Insurance Group. Fundiertes Versicherungswissen wird hier mit innovativem Vordenken der internationalen Unternehmensgruppe kombiniert – eine Garantie für moderne Versicherungsleistungen.

 

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DA Direkt Versicherung, Poppelsdorfer Allee 25-33, 53115 Bonn, Tel: +49 (0)228 268 2725, Fax: +49 (0)228 268 2809, www.da-direkt.de

Industrieversicherung verbessert bis Ende September kombinierte Schaden-/Kostenquote um 10,3 Prozentpunkte – im dritten Quartal liegt sie bei 99,8 (128,9) Prozent

 

Mit zweistelligem Wachstum in den ersten neun Monaten bei Prämien und Ergebnis ist die Talanx Gruppe weiter auf Zielerreichungskurs. Konzernweit stiegen die Prämieneinnahmen um 11,9 Prozent auf 30,3 (27,1) Mrd. EUR, währungskursbereinigt um 10,6 Prozent. Zu diesem Wachstum trugen alle Geschäftsbereiche bei. Das operative Ergebnis (EBIT) verzeichnete nach neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich zweistelliges Plus von 26,7 Prozent auf 1,9 (1,5) Mrd. EUR und das Konzernergebnis erhöhte sich um 52 Prozent auf 742 (488) Mio. EUR. Alle Geschäftsbereiche einschließlich der Industrieversicherung trugen zu dieser Entwicklung bei. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verbesserte sich in der Industrieversicherung um 10,3 Prozentpunkte auf gut 101 Prozent – im dritten Quartal lag sie mit 99,8 Prozent erstmals wieder unter der 100-Prozent-Marke. Hier zeigt sich, dass das Programm „20/20/20“ des Geschäftsbereichs Industrieversicherung Früchte trägt. Der Ausblick für das Konzernergebnis 2019 bleibt bei „mehr als 900 Mio. EUR“. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet die Talanx ein Konzernergebnis in einer Bandbreite von „mehr als 900 Mio. EUR“ bis zu 950 Mio. EUR.

„Unser Neunmonatsergebnis von 742 Mio. EUR, das einer Steigerung von 52 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht, ist sehr zufriedenstellend. Erfreulicherweise hat dazu auch die deutliche Ergebnisverbesserung bei der Industrieversicherung beigetragen. Mit unserem Programm „20/20/20“ liegen wir bei der Industrieversicherung über dem geplanten zeitanteiligen Ziel. Neben dem operativen Ergebnis ist auch die Eigenkapitalquote deutlich gestiegen. Wir sind optimistisch, in diesem Jahr unser Ziel von mehr als 900 Mio. EUR beim Konzernergebnis zu erreichen. Gemäß unserem mittelfristigen Ziel, auf Basis der ursprünglichen Ergebniserwartung von 850 Mio. EUR im Jahr 2018 jährlich eine Steigerung des Gewinns pro Aktie von durchschnittlich mindestens 5 Prozent zu erreichen, streben wir 2020 ein Konzernergebnis in einer Bandbreite von ‚mehr als 900 Mio. EUR‘ bis zu 950 Mio. EUR an“, sagt Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG.

Die Belastung durch Großschäden (inkl. Naturkatastrophen) betrug auf Konzernebene nach neun Monaten 782 (648) Mio. EUR und blieb somit insgesamt unterhalb des zeitanteiligen Großschadenbudgets in Höhe von 900 Mio. EUR. Auf die Erstversicherung entfielen Schäden in Höhe von 236 (283) Mio. EUR, die sehr nah am einkalkulierten Erwartungswert dieser Belastungen lagen. Die Rückversicherung war mit Großschäden in Höhe von 546 (365) Mio. EUR betroffen, die unterhalb der entsprechenden Erwartungen lagen. Die konzernweite kombinierte Schaden-/Kostenquote blieb mit 98,5 (98,6) Prozent nahezu unverändert. Das versicherungstechnische Ergebnis im Bereich Schaden/Unfall betrug 196 (162) Mio. EUR.

Das Kapitalanlageergebnis zeigte sich insbesondere auch aufgrund eines einmaligen Sondereffekts – der Auflösung stiller Reserven im Zuge der Anteilsumstrukturierung bei Viridium – im zweiten Quartal 2019 verbessert. Es lag mit 3,2 (2,9) Mrd. EUR über Vorjahr. Die Kapitalanlagerendite blieb mit 3,4 (3,3) Prozent fast unverändert. Die Eigenkapitalrendite erhöhte sich deutlich auf 10,4 (7,5) Prozent. Die Solvency-II-Quote belief sich auf Konzernebene zum 30. September 2019 auf komfortable 196 (Q2 2019: 203) Prozent.

Drittes Quartal: Operatives Ergebnis und Konzernergebnis stark verbessert

Im dritten Quartal stiegen die gebuchten Bruttoprämien um 13,6 Prozent auf 9,5 (8,3) Mrd. EUR. Währungskursbereinigt war der Anstieg mit 11,6 Prozent zweistellig. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote lag mit 100,4 (102,1) Prozent unter dem Vorjahresniveau. Entsprechend verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis im Bereich Schaden/Unfall auf -30 (-110) Mio. EUR. Das Kapitalanlageergebnis erhöhte sich auf 1,2 (0,9) Mrd. EUR, während das operative Ergebnis auf 619 (259) Mio. EUR stark anstieg. Das Konzernergebnis betrug 265 (52) Mio. EUR.

Industrieversicherung: Erfolge bei Sanierung der Feuerversicherung

Der Geschäftsbereich Industrieversicherung steigerte seine Prämieneinnahmen um 30 Prozent auf 4,9 (3,8) Mrd. EUR. Währungskursbereinigt betrug der Anstieg 28,1 (8,9) Prozent. Der Selbstbehalt fiel auf 50,8 (57,8) Prozent. Wesentlicher Grund für die Steigerung der Prämien sowie den niedrigeren Selbstbehalt ist die Übernahme der Anteile der HDI Global Specialty.

Das versicherungstechnische Ergebnis war mit -30 (-224) Mio. EUR wesentlich besser als im Vorjahr. Während das Vorjahresquartal durch eine außergewöhnliche Häufung von Großschäden belastet war, lag im laufenden Quartal der Großschadenaufwand im Budgetrahmen. Zudem wirkt sich das Programm „20/20/20“ positiv aus. Das Ziel einer Profitabilitätssteigerung um mindestens 20 Prozent wurde deutlich übertroffen. Dank der konsequenten Sanierung verbesserten sich sowohl die Großschaden- als auch die Frequenzschadenquote in der Feuerversicherung. Die Schadenquote lag insgesamt bei 81,0 (90,6) Prozent. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote des Geschäftsbereichs Industrieversicherung betrug 101,4 (111,7) Prozent.

Das Kapitalanlageergebnis stieg aufgrund vorteilhafter Sondereffekte um 17,8 Prozent auf 215 (183) Mio. EUR. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs lag aufgrund der Profitabilisierungsmaßnahmen und geringerer Großschäden bei 133 (-32) Mio. EUR. Der Beitrag zum Konzernergebnis belief sich auf 84 (-36) Mio. EUR.

Drittes Quartal: Kombinierte Schaden-/Kostenquote unter 100 Prozent

Im dritten Quartal stiegen die gebuchten Bruttoprämien aufgrund des erstmaligen Ausweises von HDI Global Specialty um 63,2 Prozent auf 1.401 (858) Mio. EUR. Währungskursbereinigt betrug der Anstieg 60,1 Prozent. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote sank auf 99,8 (128,9) Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich auf 2 (-196) Mio. EUR. Beim Kapitalanlageergebnis war ein Anstieg auf 82 (59) Mio. EUR zu verzeichnen. Das operative Ergebnis betrug im dritten Quartal 65 (-110) Mio. EUR und der Beitrag zum Konzernergebnis lag bei 43 (-89) Mio. EUR. Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einer Schaden-/Kostenquote von rund 101 Prozent, die damit einerseits nah an der ursprünglichen Zielsetzung liegt, andererseits aber die Notwendigkeit der weiteren geplanten Sanierungsanstrengungen unterstreicht.

Privat- und Firmenversicherung Deutschland: Deutlich verbessertes EBIT

Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland ist bei seinem strategischen Programm „KuRS“ zur Steigerung der Profitabilität unverändert auf einem guten Weg. Das operative Ergebnis wuchs nach neun Monaten um 18,6 Prozent auf 185 (156) Mio. EUR, unter anderem bedingt durch ein höheres Kapitalanlageergebnis. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote erhöhte sich leicht auf 98,4 (98,2) Prozent. Bereinigt um die Investitionen für das „KuRS“-Programm liegt sie bei komfortablen 96,1 Prozent. Der Beitrag zum Konzernergebnis stieg auf 110 (89) Mio. EUR.

Segment Schaden/Unfallversicherung: Deutliches Wachstum im Firmen- und Freie Berufe-Geschäft

Die Prämieneinnahmen im Segment Schaden/Unfallversicherung stiegen um 1,9 Prozent auf 1,3 (1,3) Mrd. EUR, was strategiekonform auf deutliche Zuwächse im Geschäft mit kleinen und mittelständischen Firmen und Freiberuflern zurückzuführen ist. Das versicherungstechnische Ergebnis ging auf 18 (21) Mio. EUR zurück. Das Kapitalanlageergebnis stieg auf 85 (65) Mio. EUR. Dies ist im Wesentlichen auf höhere realisierte Gewinne und gestiegene ordentliche Erträge zurückzuführen. Das operative Ergebnis lag mit 78 (66) Mio. EUR aufgrund des verbesserten Anlageergebnisses deutlich über dem Vorjahreszeitraum.

Drittes Quartal: Prämienwachstum setzt sich fort

Im dritten Quartal stiegen die Prämieneinnahmen um 1,9 Prozent auf 295 (290) Mio. EUR. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote erhöhte sich auf 97,8 (96,6) Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis ging auf 8 (13) Mio. EUR zurück. Im Kapitalanlageergebnis war ein Anstieg auf 31 (21) Mio. EUR zu verzeichnen. Das operative Ergebnis reduzierte sich leicht auf 24 (26) Mio. EUR.

Segment Lebensversicherung: Wachstum fortgesetzt

Die Prämien in der Lebensversicherung erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2019 um 2,6 Prozent auf 3,4 (3,3) Mrd. EUR. Ein Anstieg der Einmalbeiträge um 100 Mio. EUR konnte den erwartungsgemäßen Rückgang der laufenden Beiträge aufgrund hoher Abläufe um 50 Mio. EUR überkompensieren. Das Neugeschäft bei Lebensversicherungsprodukten, gemessen in der international verwendeten Größe Jahresbeitragsäquivalent (APE), lag um 5,2 Prozent höher bei 294 (280) Mio. EUR.

Das versicherungstechnische Ergebnis betrug -1,1 (-1,2) Mrd. EUR. Es wird weiter durch die Aufzinsung der versicherungstechnischen Rückstellungen sowie die Beteiligung der Versicherungsnehmer am Kapitalanlageergebnis bestimmt. Letzteres reduzierte sich leicht um 1,2 Prozent auf 1,2 (1,3) Mrd. EUR, was vor allem an den geringeren Zinserträgen angesichts des niedrigen Zinsniveaus lag. Das operative Ergebnis verbesserte sich auch dank verschiedener Einmaleffekte in den beiden letzten Quartalen um 18,1 Prozent auf 107 (90) Mio. EUR.

Drittes Quartal: Verbessertes Prämienwachstum

Im dritten Quartal stiegen die gebuchten Bruttoprämien auf 1.110 (1.070) Mio. EUR. Das versicherungstechnische Ergebnis reduzierte sich aufgrund der Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Kapitalanlageerträgen auf -445 (-292) Mio. EUR. Das Kapitalanlageergebnis erhöhte sich auf 489 (334) Mio. EUR. Das operative Ergebnis ging auf 36 (42) Mio. EUR zurück.

Privat- und Firmenversicherung International: Anhaltend starkes Bruttoprämienwachstum

Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International konnte auch im dritten Quartal an seine positive Entwicklung aus dem ersten Halbjahr anknüpfen und setzt seine fokussierte Portfolioerweiterung fort. In der Region Zentral- und Osteuropa akquirierte die türkische HDI Sigorta A. Ş. die türkische Ergo Sigorta A. Ş., um ihre Marktpräsenz weiter auszubauen. In Brasilien wurde im Oktober eine Kooperationsvereinbarung mit der Icatu Seguros S. A. zum gemeinsamen Vertrieb von Risikolebensversicherungen abgeschlossen.

Die gebuchten Bruttoprämien stiegen nach neun Monaten um 8,0 Prozent auf 4,5 (4,2) Mrd. EUR. Währungskursbereinigt betrug der Anstieg 9,9 Prozent. Beide Zielregionen Europa und Lateinamerika trugen zum Wachstum bei. In Europa ist das Prämienwachstum vor allem auf die Zunahme bei der italienischen HDI Assicurazioni S. p. A und der polnischen TUiR WARTA S. A zurückzuführen. In Lateinamerika resultiert der Anstieg des Prämienvolumens u. a. aus deutlich gestiegenen Beiträgen in der Gebäudeversicherung auf dem brasilianischen und mexikanischen Markt.

Die kombinierte Schaden-/Kostenquote stieg leicht um 0,7 Prozentpunkte auf 95,1 (94,4) Prozent. Im Kapitalanlageergebnis verzeichnete der Geschäftsbereich einen Anstieg um 18,1 Prozent auf 286 (243) Mio. EUR. Ausschlaggebend hierfür sind ein höheres Kapitalanlagevolumen in Italien sowie ein höheres Zinsniveau und Kapitalanlagevolumen in der Türkei. Das versicherungstechnische Ergebnis lag bei 34 (58) Mio. EUR. Der Rückgang resultiert aus der höheren Beteiligung der Versicherungsnehmer in Italien am Kapitalanlageergebnis. Das operative Ergebnis stieg um 13,1 Prozent auf 227 (202) Mio. EUR. Der Beitrag zum Konzernergebnis verbesserte sich um 7,2 Prozent auf 132 (124) Mio. EUR.

Drittes Quartal: Operatives Ergebnis stark verbessert

Im dritten Quartal erhöhten sich die gebuchten Bruttoprämien um 11,8 Prozent auf 1,4 (1,2) Mrd. EUR. Währungskursbereinigt wuchsen die Prämieneinnahmen zweistellig um 11,9 Prozent. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote stieg leicht auf 95,0 (94,1) Prozent. Das niedrigere versicherungstechnische Ergebnis von 10 (24) Mio. EUR wurde durch das höhere Kapitalanlageergebnis von 98 (69) Mio. EUR mehr als ausgeglichen. Das operative Ergebnis stieg deutlich auf 81 (63) Mio. EUR und der Beitrag zum Konzernergebnis wuchs auf 47 (40) Mio. EUR.

Rückversicherung: Ergebnisbeitrag stark verbessert

Der Geschäftsbereich Rückversicherung verzeichnete im Neun-Monats-Zeitraum mit 546 (365) Mio. EUR Großschäden ein deutlich höheres Schadenaufkommen als im Vorjahr, bleibt aber im Rahmen des Großschadenbudgets. Die mit Abstand größte Schadenbelastung verursachte der Hurrikan „Dorian“ auf den Bahamas und in den USA, gefolgt von der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook und dem Taifun „Faxai“. Der Beitrag der Rückversicherung zum Konzernergebnis verbesserte sich auf 480 (365) Mio. EUR.

Segment Schaden-Rückversicherung: Deutliches Prämienwachstum

Die gebuchten Bruttoprämien im Segment Schaden-Rückversicherung stiegen um 20,7 Prozent auf 11,7 (9,7) Mrd. EUR. Bereinigt um Währungskurseffekte, betrug der Anstieg 17,5 Prozent. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verschlechterte sich auf 98,7 (96,8) Prozent und lag damit über dem Zielwert von maximal 97 Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis reduzierte sich angesichts der erhöhten Belastung aus Großschäden auf 89 (230) Mio. EUR. Das Kapitalanlageergebnis stieg auf 817 (807) Mio. EUR. Das EBIT ging um 13,5 Prozent auf 887 (1.026) Mio. EUR zurück.

Drittes Quartal: Sattes Plus bei Bruttoprämien

Im dritten Quartal stiegen die gebuchten Bruttoprämien um 19,3 Prozent auf 3,8 (3,2) Mrd. EUR. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote lag bei 102,2 (98,8) Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis verschlechterte sich auf -84 (24) Mio. EUR. Das Kapitalanlageergebnis stieg auf 309 (290) Mio. EUR. Das EBIT ging aufgrund der Belastung durch Großschäden auf 226 (322) Mio. EUR zurück.

Segment Personen-Rückversicherung: Bruttoprämienwachstum leicht über Ziel

Im Segment Personen-Rückversicherung stiegen die Prämieneinnahmen nach neun Monaten 2019 um 7,6 Prozent auf 5.740 (5.335) Mio. EUR. Währungskursbereinigt wuchsen die gebuchten Bruttoprämien um 5,8 Prozent und lagen damit leicht über dem Ziel eines Bruttoprämienwachstums von 3 bis 5 Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich auf -275 (-356) Mio. EUR, das Kapitalanlageergebnis um 42,9 Prozent auf 527 (367) Mio. EUR. Das EBIT stieg signifikant auf 472 (144) Mio. EUR. Im Vorjahreszeitraum hatte sich eine Einmalbelastung aufgrund von Vertragsrückzügen im US-amerikanischen Mortalitätsgeschäft noch negativ auf das EBIT ausgewirkt.

Drittes Quartal: Anstieg der gebuchten Bruttoprämien

Im dritten Quartal wuchsen die gebuchten Bruttoprämien um 4,2 Prozent auf 1,9 (1,8) Mrd. EUR. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich auf -65 (-248) Mio. EUR. Beim Kapitalanlageergebnis war ein Anstieg auf 162 (128) Mio. EUR zu verzeichnen. Das EBIT erhöhte sich signifikant auf 190 (-69) Mio. EUR.

Ausblick 2019 bestätigt

Nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 erwarten wir gegenüber der im Ausblick des Geschäftsberichtes 2018 dargestellten Prognose jetzt ein Bruttoprämienwachstum (währungskursbereinigt) von über 4 Prozent. Dies beruht im Wesentlichen auf der positiven Entwicklung des Bereichs Rückversicherung in den ersten neun Monaten. Weiterhin bestätigen wir trotz sich abzeichnender Belastungen durch den Taifun „Hagibis“ in Japan und die Unruhen in Chile sowie einer konservativen Bilanzpolitik unsere Ergebnisprognose mit einem Konzernergebnis von „mehr als 900 Mio. EUR“. Zudem investieren wir in den beiden Geschäftsbereichen im Privat- und Firmenkundensegment weiter in die nachhaltige Optimierung der Wachstumsperspektiven und Effizienz.

Diese Ziele für das Geschäftsjahr 2019 stehen wie üblich unter dem Vorbehalt, dass an den Währungs- und Kapitalmärkten keine Verwerfungen auftreten und Großschäden innerhalb der Erwartungen bleiben. Nach derzeitiger Kenntnislage geht der Konzern jedoch davon aus, dass das Großschadenbudget für 2019 insgesamt ausreichend ist.

Ausblick 2020

Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse für die ersten neun Monate veröffentlicht die Talanx auch einen Ergebnisausblick für das Geschäftsjahr 2020. Wir gehen von einem weiteren Prämienzuwachs von rund 4 Prozent aus. Die IFRS-Kapitalanlagerendite sollte bei rund 2,7 Prozent liegen, wobei die verschärfte Niedrigzinsphase das Kapitalanlageergebnis um ca. 25 Mio. EUR belasten wird. Dessen ungeachtet streben wir mit einem Konzernergebnis in einer Bandbreite von „mehr als 900 Mio. EUR“ bis zu 950 Mio. EUR eine Ergebnisverbesserung im Rahmen der strategischen Stärkung der Gewinnkraft des Konzerns an. Dies dürfte einer Eigenkapitalrendite von über 9,0 bis 9,5 Prozent entsprechen. Ein Rückgang um 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem laufenden Jahr dürfte sich dabei durch den zinsbedingten Anstieg des Eigenkapitals ergeben.

Auch die Ziele für das Geschäftsjahr 2020 stehen wie gewohnt unter dem Vorbehalt, dass an den Währungs- und Kapitalmärkten keine Verwerfungen auftreten und Großschäden innerhalb der Erwartungen bleiben. Erklärtes Ziel ist es, auch für das Geschäftsjahr 2020 einen Anteil von 35 bis 45 Prozent vom Konzernergebnis als Dividendenzahlung auszuschütten sowie die Dividende mindestens stabil zum Vorjahr zu halten.

Bis 2022 soll der Gewinn je Aktie (Earnings per Share, EPS) durchschnittlich um mindestens 5 Prozent steigen.

 

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Vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und einer wieder expansiveren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die drei Lebensversicherer des Konzerns Versicherungskammer die Gesamtverzinsung für 2020 festgelegt.

 

Die Bayern-Versicherung Lebensversicherung, die Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg und die SAARLAND Lebensversicherung bieten ihren Kunden in 2020 unverändert wettbewerbsfähige Angebote für ihre Alters- und Risikovorsorge. Die modernen Vorsorgekonzepte wie FlexVario und WachstumGarant finden weiterhin starken Zuspruch von Kunden und Vertrieben.

Bayern-Versicherung Lebensversicherung

Bei der 2015 eingeführten Rentenversicherung Rente Garant gegen laufenden Beitrag werden die Sparanteile 2020 insgesamt mit 2,60 Prozent (2019: 2,95 Prozent) verzinst. Die Gesamtverzinsung setzt sich aus der laufenden Verzinsung in Höhe von 2,10 Prozent (2,35 Prozent) sowie den nicht garantierten Schlussüberschüssen inklusive Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven in Höhe von 0,50 Prozent (0,60 Prozent) zusammen.

Bei den Vorsorgekonzepten WachstumGarant und FlexVario beträgt die Gesamtverzinsung auf das Sicherungskapital bis zu 2,40 Prozent (2,75 Prozent). Sie setzt sich aus der laufenden Überschussbeteiligung in Höhe von 2,00 Prozent sowie den Schlussüberschüssen in Höhe von 0,3 Prozent und einem Kostenüberschussanteil von 0,1 Prozent auf das Deckungskapital zusammen. Auf die Anteile der indexorientierten bzw. renditeoptimierten Kapitalanlagen Plus und Chance werden darüber hinaus 0,8 Prozent bzw. 0,6 Prozent Schlussüberschussanteile wie im Vorjahr gegeben.

Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg

Bei der Rentenversicherung Rente Garant gegen laufenden Beitrag werden die Sparanteile 2020 insgesamt mit 2,35 Prozent (2,70 Prozent) verzinst. Die Gesamtverzinsung setzt sich aus der laufenden Verzinsung in Höhe von 1,85 Prozent (2,1 Prozent) sowie den nicht garantierten Schlussüber­schüssen inklusive Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven in Höhe von 0,50 Prozent (0,60 Prozent) zusammen.

Bei den Vorsorgekonzepten WachstumGarant und FlexVario beträgt die Gesamtverzinsung auf das Sicherungskapital bis zu 2,15 Prozent (2,5 Prozent). Sie setzt sich aus der laufenden Überschussbeteiligung in Höhe von 1,75 Prozent sowie den Schlussüberschüssen in Höhe von 0,3 Prozent und einem Kostenüberschussanteil von 0,1 Prozent auf das Deckungskapital zusammen. Auf die Anteile der indexorientierten bzw. renditeoptimierten Kapitalanlagen Plus und Chance werden darüber hinaus 0,8 Prozent bzw. 0,6 Prozent Schlussüberschussanteile wie im Vorjahr gegeben.

SAARLAND Lebensversicherung

Bei der Rentenversicherung Rente Garant gegen laufenden Beitrag werden die Sparanteile 2020 insgesamt mit 2,60 Prozent (2,95 Prozent) verzinst. Die Gesamtverzinsung setzt sich aus der laufenden Verzinsung in Höhe von 2,10 Prozent (2,35 Prozent) sowie den nicht garantierten Schlussüber­schüssen inklusive Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven in Höhe von 0,50 Prozent (0,6 Prozent) zusammen.

Bei den Vorsorgekonzepten WachstumGarant und FlexVario beträgt die Gesamtverzinsung auf das Sicherungskapital bis zu 2,40 Prozent (2,75 Prozent). Sie setzt sich aus der laufenden Überschussbeteiligung in Höhe von 2,00 Prozent sowie den Schlussüberschüssen in Höhe von 0,3 Prozent und einem Kostenüberschussanteil von 0,1 Prozent auf das Deckungskapital zusammen. Auf die Anteile der indexorientierten bzw. renditeoptimierten Kapitalanlagen Plus und Chance werden darüber hinaus 0,8 Prozent bzw. 0,6 Prozent Schlussüberschussanteile wie im Vorjahr gegeben.

 

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Versicherungskammer Bayern, Maximilianstraße 53, D­-80530 München, Tel: 089 ­ 2160 ­ 3050, Fax: 089 ­ 2160 ­ 3009, www.vkb.de

Einem Viertel der Deutschen bleiben am Ende des Monats lediglich maximal 50 Euro übrig

 

Die Unterschiede, wie viel unverplantes Geld den Menschen in Deutschland am Ende des Monats bleibt, sind groß. Während rund ein Viertel der Befragten (28 Prozent) nach Abzug aller Lebenshaltungskosten nur höchstens 50 Euro vom Gehalt zur freien Verfügung hat, sind es bei etwa einem weiteren Viertel (28 Prozent) 400 Euro und mehr. Das geht aus einer aktuellen, repräsentativen Studie hervor, die das Versicherungs- und Finanzberatungsunternehmen Swiss Life gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt hat. Dabei gibt es auch regionale Unterschiede. Im Nordwesten des Landes ist die Diskrepanz zwischen Nettoverdienst und frei verfügbarem Einkommen am höchsten: Etwa jedem Dritten in Schleswig-Holstein (37 Prozent) und Hamburg (33 Prozent) bleiben vom Gehalt 50 Euro oder weniger am Ende des Monats übrig. Im Gegensatz dazu behauptet in Hessen (36 Prozent) und Bayern (33 Prozent) etwa jeder Dritte, 400 Euro und mehr nach allen Abzügen und festen Ausgaben zur Verfügung zu haben. Damit sind die beiden Bundesländer die absoluten Spitzenreiter in Deutschland.

Miete frisst das meiste Geld

Größter Kostenpunkt ist in ganz Deutschland die Miete: Rund jeder Dritte gibt mehr als 30 Prozent seines Einkommens fürs Wohnen, inklusive Heizkosten und Strom, aus. In Lebensmittel fließt der zweithöchste Anteil – im Durchschnitt sind es 19 Prozent. Auf Platz drei liegen mit 9,4 Prozent die Kosten für Mobilität, also für das Auto und für öffentliche Verkehrsmittel.

Große regionale Unterschiede hinsichtlich finanzieller Sicherheit

Unterschiede im Vergleich der Bundesländer ergeben sich auch im Hinblick auf eine faire Vergütung: Insgesamt 62 Prozent der Hamburger fühlen sich nicht angemessen vergütet. Kein Wunder, denn sowohl hier als auch in Schleswig-Holstein sagt jeder Dritte (34 Prozent), dass das Gehalt nicht ausreiche, um den Lebensalltag zu bestreiten. Zum Vergleich: In Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt betrifft dies nur etwa jeden Vierten (23 Prozent).

Große Angst vor Altersarmut, wenig Vertrauen in die gesetzliche Rente

Vielen Menschen bleibt also schon während ihrer Berufstätigkeit nur wenig Geld übrig – das erschwert auch die private Altersvorsorge. Denn die gesetzliche Rente allein wird bei den meisten nicht reichen, um den Lebensstandard zu halten. Und dieser Tatsache sind sich die meisten auch bewusst: Mehr als jeder Dritte (36 Prozent) ist der Meinung, nicht die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu haben, um im Rentenalter gut leben zu können. Auf die gesetzliche Rentenversorgung allein vertrauen magere 6 Prozent der Befragten.

Diese Zukunftsaussichten kollidieren mit den Wünschen der Deutschen: Am wichtigsten sind ihnen im Alter neben Gesundheit die finanzielle Unabhängigkeit (jeweils 53 Prozent) und ein selbstbestimmtes Leben (41 Prozent).

“Das zeigt, wie wichtig eine frühe und individuelle Vorsorge ist, um sich um den eigenen Vermögensaufbau zu kümmern. Schon mit kleineren Beträgen kann ein Beitrag geleistet werden”, sagt Jörg Arnold, CEO von Swiss Life Deutschland. “Dafür braucht es Finanzwissen.” Doch genau daran mangelt es vielen. Diese Wissenslücke selbst zu schließen, ist für viele aber auch keine Option: Fast die Hälfte der Befragten (40 Prozent) sagt, sich im Bereich Finanzen nicht weiterbilden zu wollen. Abhilfe können hier persönliche Finanzberater schaffen, die sich je nach Lebenssituation individuell um die finanziellen Anliegen der Menschen kümmern. Die Finanzberatungen der Swiss Life-Gruppe registrieren ein deutliches Nachfragewachstum nach persönlicher Beratung. So hat sich allein im vergangenen Jahr in Deutschland alle sieben Minuten ein Mensch für eine Beratung bei Swiss Life entschieden. “Wichtig dabei ist allerdings eine umfassende Finanzberatung, die auf die individuelle Lebenssituation eingeht und produktgeberübergreifende Vorsorge- und Anlagestrategien entwickelt”, so Arnold abschließend.

 

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Zum Ende des Jahres begeben sich viele Autobesitzer auf die Jagd nach Versicherungs-Schnäppchen.

 

Dabei fällt schnell die eigene Sicherheit hinten über. Was viele nicht wissen: Bei einem selbstverschuldeten Unfall sind die Fahrer meist viel schlechter abgesichert als die Beifahrer.

Rund 400.000 Verletzte gab es allein 2018 bei Verkehrsunfällen in Deutschland. Das meldet das Statistische Bundesamt. Viel zu oft wird dabei der Fahrer schwer verletzt: „Mit oft schwerwiegenden Folgen wie zahlreichen Knochenbrüche, Schädelhirntrauma oder Querschnittlähmung“, berichtet Vera Nickel von der R+V Versicherung, die als Kfz-Expertin immer wieder mit schlimmen Unfallfolgen zu tun hat.

Die Fahrzeuginsassen sind in jedem Fall gut abgesichert. Die Kfz-Haftpflichtversicherung übernimmt die Kosten für den Verdienstausfall und zahlt Schmerzensgeld oder sogar eine lebenslange Rente. Beim Fahrer ist die Sache nur klar, wenn die Schuld am Unfall bei einem anderen liegt: Die gegnerische Haftpflichtversicherung muss für den Schaden aufkommen.

„Fahrerschutz-Versicherung ist die Vollkasko für den Fahrer“

Hat der Fahrer den Unfall selbst verschuldet, sieht die Sache anders aus. Dann gibt es diesen besonderen Schutz nicht. Das gilt auch, wenn der Fahrer eine Teilschuld trägt oder der Unfallgegner Fahrerflucht begeht. Auch wenn der Fahrer bei Glatteis verunglückt oder mit Wild zusammenprallt, hilft die Fahrerschutz-Versicherung. „Mit ihr erwirbt der Fahrer die gleichen Ansprüche, wie die anderen Insassen des Fahrzeugs“, erklärt Vera Nickel.

Die Fahrerschutz-Versicherung übernimmt beispielsweise die Kosten für einen behinderungsgerechten Umbau der Wohnung oder ersetzt den Verdienstausfall – wie bei Selbstständigen entgangene Einnahmen. Sie zahlt Schmerzensgeld und vorübergehend eine Haushaltshilfe oder schlimmstenfalls auch die Rente für unterhaltsberechtigte Angehörige. Bei besonders schwerwiegenden Unfällen ist auch die psychologische Betreuung oder die persönliche Unterstützung durch einen Reha-Dienst wichtig. „Die Fahrerschutz-Versicherung bezahlt in einem solchen Fall nicht nur das medizinisch Notwendige sondern das, was für die Rehabilitation sinnvoll ist“, erläutert Vera Nickel.

Dabei ist die Fahrerschutz-Versicherung subsidiär. Sie greift also, wenn andere Versicherungen Kosten nicht oder nur teilweise übernehmen. Bei der R+V kostet die Fahrerschutz-Versicherung rund 30 Euro im Jahr. „Sie ist sozusagen eine Vollkasko für den Fahrer und bietet eine super Absicherung für wenig Geld“, sagt Vera Nickel von der R+V.

 

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R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird 2020 von bislang 0,9 Prozent auf dann 1,1 Prozent steigen.

 

Dies hat das Bundesgesundheitsministerium Ende Oktober bekanntgegeben. Damit soll die Finanzierung der stärker als die Einnahmen steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen sichergestellt werden.

Allerdings ist der durchschnittliche Zusatzbeitrag eine rein statistische Größe und Orientierungshilfe für die bevorstehenden Haushaltsplanungen und individuellen Zusatzbeitragsentscheidungen der einzelnen Kassen. Er wird nach Prognosen eines Schätzerkreises als Differenz der prognostizierten Einnahmen und der erwarteten Ausgaben errechnet. Er entspricht i.d.R. nicht dem tatsächlich von den Versicherten zu zahlenden Zusatzbeitrag. Dieser wird von jeder der gesetzlichen Krankenkassen individuell auf Basis ihrer Finanzlage bestimmt. Derzeit liegt die Spanne der kassenindividuellen Zusatzbeiträge zwischen 0,2 und 2,5 Prozent.

Trotz der Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags sind sogar Senkungen des tatsächlichen Zusatzbeitrags bei Kassen mit hohen Finanzreserven auch 2020 möglich. Alle aktuellen Beitragssätze (Zusatzbeiträge) sind online unter https://www.gesetzlichekrankenkassen.de/zusatzbeitrag/zusatzbeitrag.html zu finden.

 

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Kassensuche GmbH, Vilbeler Landstraße 186, 60388 Frankfurt, Tel: 06109-50560, Fax: 06109-505629, www.gesetzlichekrankenkassen.de

Im ersten Kfz-Rating nach fünfjähriger Pause bewiesen 13 Gesellschaften ihre hohe Qualität.

 

Im Wettbewerb um die höchste Punktzahl lieferten sich einige Versicherer ein wahres Kopf-an-Kopf- Rennen. Neben dem Rating-Sieger WGV wurden noch weitere sieben Teilnehmer mit dem Rating „mmm“ für hervorragende Leistungen ausgezeichnet.

Hannover, 06.11.2019. Die Kraftfahrzeugversicherung ist wohl die am stärksten umkämpfte Sparte, wobei der Wettbewerb sich hauptsächlich im Preissegment abspielt. Die eigentliche Herausforderung für Verbraucher ist aber, eine KFZ-Versicherung zu finden, die nicht nur den preislichen Vorstellungen entspricht, sondern auch den passenden Schutz bietet. Andernfalls riskierten Kunden, erst im Schadenfall festzustellen, ob sie richtig versichert sind.

Gibt man in einer Suchmaschine den Begriff KFZ-Versicherung ein, erhält man überwiegend Ergebnisse zu „KFZ-Versicherung Vergleich“. Eines ist bei fast allen Suchergebnissen identisch, es handelt sich vorrangig fast immer um einen Preisvergleich. Die Ratings von map-report sind seit der ersten Ausgabe im Jahr 1992 traditionell in die drei Bereiche Bilanzen, Servicekennzahlen und Vertragsdaten aufgeteilt. Durch unseren neuen Herausgeber Franke und Bornberg seit Jahresanfang 2019, ergeben sich auch für unsere Ratings ganz neue Möglichkeiten. So wurde das Subkriterium Vertragsdaten durch Integration des Franke und Bornberg Kfz-Ratings mit seinem professionellen Leistungsvergleich der Tarife nachhaltig aufgewertet. Ganze 61 Kriterien werden in dem Bedingungsrating der Hannoveraner berücksichtigt und die Ergebnisse über eine anteilige Gewichtung in diesem Vergleich berücksichtigt.

Fakten zur Bewertung

Der map-report hat sich zum Ziel gesetzt, Beratern und Verbrauchern eine verlässliche Faktensammlung zur eigenständigen Meinungsbildung an die Hand zu geben. Dafür untersucht er die Anbieter von Kfz-Versicherungen in den Bereichen Bilanz, Service sowie Vertrag nach klar definierten Kriterien. Jedem Kriterium ist eine maximal erreichbare Punktzahl zugeordnet. 13 Gesellschaften lieferten in diesem Jahr alle für das Rating erforderlichen Daten. Zu weiteren 22 Gesellschaften, die keine oder nur unvollständige Antworten beigesteuert haben, hat der map-report auf die Vertrags-und Bilanzdaten aus der Franke und Bornberg Datenbank zurückgegriffen und Teilauswertungen erstellt. Reinhard Klages, Chefredakteur des map-reports, kann die Zugeknöpftheit der Versicherer insbesondere was Service-Kennzahlen angeht, durchaus nachvollziehen: „Die zunehmende Digitalisierung versperrt Verbrauchern teilweise den Blick auf wesentliche Basisqualitäten bei der Anbieter- und Produktauswahl. Wenn Versicherer feststellen, dass sie auch mit mangelhafter Transparenz Kunden gewinnen, drücken sie sich lieber um unangenehme Wahrheiten. Für Kunden sind damit negative Erfahrungen im Schadenfall vorprogrammiert.“

WGV mit Doppelsieg

Die beste Bewertung im Rating bekam die WGV, die mit 96,30 von maximal 100 Punkten ein „mmm“ für hervorragende Leistungen erzielte. Die Gesellschaft überzeugte in allen drei Teilbereichen des Ratings. Neben dem Gesamtsieg konnte die WGV mit 50 von insgesamt 50 Punkten zudem noch den ersten Platz im Vertragsteil gewinnen und auch in der Servicebewertung wurde mit 20 Punkten die maximal mögliche Punktzahl erreicht. Auch in der Bilanzwertung konnte die WGV überzeugen und sicherte sich mit 26,30 von maximal 30 Punkten den zweiten Rang.

Das Unternehmen ist zudem ein gutes Beispiel dafür, bei den einzelnen Kennzahlen nicht nur auf die Bestplatzierten zu blicken. Neben dem zweiten Platz bei der Versicherungstechnischen Ergebnisquote vor Schwankungsrückstellungen mit 9,2 % wurde mit 154,8 % Position elf bei der Rückstellungsquote erreicht. Unter den Top Ten lag die Bewertung bei der Combined Ratio. Mit einer Quote von 90,9 % wurde Platz sechs eingenommen. Bei der Solvabilität reichte es mit einer SCR-Bedeckung von 254,6 % zwar nur für den 15. Platz, dafür wurde beim Wachstum nach K-Haftpflichtverträgen die Bronzemedaille nur um einen Zähler verpasst. In der Summe wurden 26,30 von maximal 30 Punkten erzielt. Dicht gefolgt von der Allianz mit 25,50 Punkten, DEVK Allgemeine mit 24,50 Punkten und der Konzernschwester Württembergische Gemeinde mit 23,10 Punkten.

Ein „mmm“ erreichten ferner die Württembergische Gemeinde (93,10 Punkte), DEVK Allgemeine (90,53 Punkte), VHV (89,00 Punkte), HUK-Coburg (86,40 Punkte), Cosmos (85,30 Punkte), DEVK Eisenbahn (83,68 Punkte) und HUK24 (82,90 Punkte).

Nicht bewertet werden konnte die HUK-Coburg a.G.. Als Beamtenversicherer und ohne Musterbeispiele im Vertragsteil für diesen Personenkreis, konnten die Coburger dementsprechend keine Daten liefern und somit auch nicht bewertet werden. Anhand der Übersicht zum Gesamtergebnis wird aber deutlich, dass – hätten Daten zur Verfügung gestellt werden können – auch die vierte Gesellschaft aus dem HUK-Coburg Konzern locker in der Spitzengruppe mitspielen könnte. Zu dieser Spitzengruppe könnten auch die Debeka, SV, Concordia, Itzehoer und Allianz zählen. „Selbst schuld“, sagt Klages, denn unsere Anfrage wurde von diesen Unternehmen entweder ignoriert oder eine Teilnahme abgelehnt.

Breites Spektrum

„Dass in einem Vergleich mit 13 Teilnehmern acht Mal die höchste Bewertung vergeben wird, spricht für ein durchgängig hohes Leistungsniveau, aber auch dafür, dass sich vor allem Unternehmen beteiligten, die um ihre Qualitäten wissen. Denn die Auswahl der Kriterien ist vielschichtig. Eventuelle Schwächen in einigen Bereichen können in gewissen Grenzen mit guten Ergebnissen bei anderen Kennzahlen kompensiert werden. Die erstmals berücksichtigten Ergebnisse des Tarifvergleichs von Franke und Bornberg bringt Teilnehmern mit guten Produkte zusätzliche Punkte auf das Konto“, kommentiert Reinhard Klages die Ergebnisse. Michael Franke, geschäftsführender Gesellschafter von Franke und Bornberg und Herausgeber des map-reports, ergänzt: „Das Leistungsniveau der Tarife hat sich in den vergangen Jahren in der Kfz-Versicherung deutlich verbessert und schlägt somit auch auf die Ratingergebnisse durch. Für Kunden, die sich am Rating orientieren, bedeutet das noch mehr Sicherheit, die sich vor allem im Schadenfall bemerkbar macht.“

Ab sofort lieferbar

Der map-report „Rating deutscher Autoversicherer“ ist ab sofort als map-report 912 im PDF-Format lieferbar. Interessenten wenden sich an service@fb-research.de oder bestellen direkt über unsere Website.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Franke und Bornberg GmbH, Prinzenstraße 16, 30159 Hannover, Telefon +49 (0) 511 357717 00, Telefax +49 (0) 511 357717 13,www.franke-bornberg.de

Die AXA Lebensversicherung AG und ihre Zweigniederlassung DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung halten 2020 im vierten Jahr in Folge die laufende Verzinsung bei 2,9 Prozent

 

Die AXA Lebensversicherung AG und ihre Zweigniederlassung DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung zahlen ihren Kunden unverändert eine laufende Verzinsung von 2,9 Prozent. Auch die Gesamtverzinsung bleibt stabil und liegt einschließlich des Schlussgewinnanteils und der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven wie in den vergangenen Jahren bei durchschnittlich 3,4 Prozent.

„Die Situation an den Kapitalmärkten hat sich in diesem Jahr weiter verschärft. Dank unserer finanziellen Stärke sind wir trotzdem in der Lage – und dies im vierten Jahr in Folge – die laufende Verzinsung weit über Marktdurchschnitt zu halten“, so Dr. Thilo Schumacher, verantwortlich für das Personenversicherungsgeschäft im Vorstand der AXA Konzern AG. “Unsere Kunden profitieren aufgrund dieser attraktiven Überschussbeteiligung weiterhin von hohen sowie stabilen Ertragschancen. Gleichzeitig ist diese hohe Überschussbeteiligung die Grundlage für attraktive Renditechancen in unserer mehrfach ausgezeichneten Relax Rente.“

Die Kapitalanlagestrategie der AXA Lebensversicherer ist durch ein aktives Risiko- und Kapitalanlagemanagement auf stetige und langfristig sichere Erträge ausgerichtet. Die Finanzstärke der AXA Lebensversicherer zeigt sich auch in den starken Solvency II-Quoten und den aktuellen Bewertungen renommierter Analysehäuser. So erhielt die AXA Lebensversicherung AG im Belastungstest 2019 von Morgen & Morgen wieder die Bestnote „ausgezeichnet“. Die internationale Rating-Agentur Standard & Poor’s hat die Bewertung der AXA Gruppe – und damit auch der deutschen AXA Lebensversicherung – mit AA- auch für das laufende Jahr wieder bestätigt.

AXA in Deutschland

Der AXA Konzern zählt mit Beitragseinnahmen von 10,7 Mrd. Euro (2018) und 9.038 Mitarbeitern zu den führenden Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgruppen in Deutschland. Das Unternehmen bietet ganzheitliche Lösungen in den Bereichen private und betriebliche Vorsorge, Krankenversicherungen, Schaden- und Unfallversicherungen sowie Vermögensmanagement an. Alles Denken und Handeln des Unternehmens geht vom Kunden und seinen Bedürfnissen aus. Die AXA Deutschland ist Teil der AXA Gruppe, einem der weltweit führenden Versicherungs-unternehmen und Vermögensmanager mit 171.000 Mitarbeitern und Vermittlern sowie mehr als 105 Millionen Kunden in 61 Ländern. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte die AXA Gruppe einen Umsatz von 102,9 Mrd. Euro und ein operatives Ergebnis (Underlying Earnings) von 6,2 Mrd. Euro nach Steuern. Das verwaltete Vermögen (Assets under Management) der AXA Gruppe hatte Ende 2018 ein Volumen von 1,424 Billionen Euro.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Axa Konzern AG, Versicherungen und Finanzdienstleistungen, Colonia­-Allee 10­20, D­-51067 Köln, Tel: 01803 55 66 22, Fax: +49 ­221­148­21704, www.axa.de

Unternehmensberatung holt Pensionskassenexperten Dr. Rafael Krönung an Bord.

 

Willis Towers Watson baut seine Expertise für Finanzierungsvehikel der betrieblichen Altersversorgung weiter aus. Die bestehenden Schwerpunkte des Funding-Angebots (Willis Towers Watson Pensionsfonds, Willis Towers Watson Gruppen-CTA sowie Willis Towers Watson Unterstützungskassen), werden durch ein erweitertes Angebot für den Pensionskassenmarkt verstärkt, in dessen Kern die umfassende aktuarielle Beratung von Pensionskassen steht. Mit der Leitung des neuen Beratungsbereichs wird ab dem 1. November 2019 Dr. Rafael Krönung als erfahrener Aktuar und EbAV-Experte betraut. Er kommt von Aon Hewitt, wo er als Verantwortlicher Aktuar mehrere Pensionskassen betreut und bei der Gründung des Aon-Pensionsfonds federführend mitgewirkt hat.

„Als führender Berater für Pensionsfonds stärken wir mit dem neuen Bereich nun auch die für uns strategisch wichtige Aufstellung im Pensionskassenmarkt“, sagt Dr. Reiner Schwinger, Head of the Northern Europe Region und Head of Germany/Austria bei Willis Towers Watson. „In einem Umfeld, in dem Pensionskassen wegen des anhaltenden Niedrigzinsniveaus und steigender regulatorischer Anforderungen zunehmend externe Expertise benötigen, setzen wir damit ein klares Zeichen, dass Willis Towers Watson als Partner und Experte für Pensionskassen zur Verfügung steht.“

„Wir freuen uns, dass wir mit Rafael Krönung einen sehr erfahrenen Berater für Pensionskassenthemen gewonnen haben, der im Schnittbereich von Aktuariat und Finanzierungsvehikeln Lösungen entwickeln wird, die genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind“, sagt Dr. Heinke Conrads, Leiterin Retirement Deutschland und Österreich bei Willis Towers Watson. „Willis Towers Watson hat in den vergangenen Jahren dem wichtigen Pensionskassenmarkt in Deutschland nachhaltig Expertise und Foren zum Austausch geboten. Auf diesem Weg gehen wir nun konsequent einen weiteren großen Schritt voran.“

Vita Dr. Rafael Krönung

Der 41-jährige Wirtschaftsmathematiker verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der betrieblichen Altersversorgung. Krönung ist Mitglied im Leitungskreis der Fachvereinigung Direktzusage der aba sowie der DAV-Arbeitsgruppe zur reinen Beitragszusage. Er studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Ulm und der National University of Ireland in Maynooth.

 

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WillisTowersWatson, Eschersheimer Landstraße 50, D-­60322 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 1505 5119 , www.willistowerswatson.com

Zahlreiche Leistungsverbesserungen, mehr Service, attraktive Beiträge – die Continentale Sachversicherung hat ihren Rechtsschutztarif ConJure grundlegend optimiert.

 

Sowohl in der leistungsstarken XL-Variante als auch im exklusiven XXL-Tarif sind Kunden bestens abgesichert; im XXL-Tarif sogar weit über dem marktüblichen Standard. So wurden die Höhe der weltweiten Versicherungssumme und des Strafkautionsdarlehens verdoppelt. Gleichzeitig sorgen neue Abstufungen im Selbstbehalt für ermäßigte Beiträge. Wie umfassend ein Kunde sich rechtlich absichern möchte und welche Services er wünscht, wählt er selbst.

Rechtlich rundum versorgt

“ConJure hält dem Versicherten bei rechtlichen Problemen im Privaten und im Beruf den Rücken frei und wir stehen ihm beratend zur Seite”, so Stefan Andersch, Vorstand Sach im Continentale Versicherungsverbund. Der Versicherte kann sich über viele Wege juristischen Rat holen – telefonisch, online oder persönlich.”

Ein Highlight ist die freie Wahl eines Anwaltsmediators. Mit diesem unabhängigen Rechtsanwalt können beispielsweise Nachbarschaftskonflikte im Rahmen eines Mediationsverfahrens schnell und ohne Gerichtsverhandlung abgewickelt werden. “Damit wir den individuellen Bedürfnissen der Kunden noch stärker gerecht werden können, bieten wir ihnen variable Absicherungsmöglichkeiten. So haben wir unseren XXL-Tarif um fünf neue Leistungen ergänzt, wie etwa Aufhebungsvertrags-Rechtsschutz oder Beratungs-Rechtsschutz bei privaten Urheberrechtsverstößen. Gleichzeitig wurde eine Innovationsklausel eingebaut. Das bedeutet: Zukünftige Leistungsverbesserungen gelten auch für den bestehenden Vertrag. Gibt es in Zukunft einen neuen ConJure-Tarif und möchte der Kunde in diesen wechseln, erhält er alle neuen Leistungen die ersten 18 Monate nach Tarifeinführung ohne Aufpreis”, so Stefan Andersch.

Studienplatz abgelehnt? ConJure zahlt die Verfahrenskosten

Neu im XXL-Tarif enthalten ist beispielsweise die Absicherung eines Studienplatzvergabe-verfahrens. ConJure übernimmt die Kosten bis zur festgelegten Höhe, wenn der Versicherungsnehmer gegen den Ablehnungsbescheid einer Universität anwaltlich vorgehen möchte.

Vorteile für Selbstständige

Für Selbstständige gibt es weitere Vorteile: Die Annahmerichtlinien wurden vereinfacht und es steht ein professionelles Forderungsmanagement zur Verfügung. Das unterstützt Firmeninhaber unter anderem bei der Durchsetzung offener Rechnungen oder bei Bonitätsauskünften.

“Wir verstehen uns für unsere Kunden als Partner in allen Rechtsfragen. Für unsere Servicequalität und Kundenorientierung wurden wir im ‘Service-Atlas Rechtsschutz` mit ‘sehr gut’ bewertet”, so Stefan Andersch. “Dieses hohe Niveau wollen wir mit unserem umfassend überarbeiteten Tarif auch in Zukunft halten.”

Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung der Continentale Sachversicherung finden Sie unter www.continentale.de/rechtsschutz.

Maklern steht zusätzliches Material unter https://makler.continentale.de/rechtsschutzversicherung zur Verfügung.

 

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Continentale Versicherungsverbund, Ruhrallee 92-­94, D­-44139 Dortmund, Tel: 0231/9190, Fax: 0231/9193255, www.continentale.de

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist im ersten Halbjahr 2019 um rund 2 Prozent auf 432.684 gesunken.

 

Das geht aus vorläufigen Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die ihr Verband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) veröffentlicht hat. Auch bei den Wegeunfällen gab es einen Rückgang: 91.558 Unfälle ereigneten sich auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause zurück, 5.045 weniger als in den ersten sechs Monaten 2018. Zu berücksichtigen ist bei diesen Zahlen, dass es im ersten Halbjahr 2019 einen Arbeitstag weniger gab als 2018. 8.586 Versicherte erhielten erstmals eine Rente aufgrund eines Arbeits- oder Wegeunfalls (Vorjahr: 8.735). Eine Rentenzahlung ist ein Hinweis darauf, dass ein Arbeits- oder Wegeunfall schwere Folgen hatte.

Die Zahl der tödlichen Unfälle ist im ersten Halbjahr 2019 gestiegen. 131 Menschen starben auf dem Weg zur Arbeit oder wieder nach Hause, eine Person mehr als im ersten Halbjahr 2018. 251 Menschen starben durch einen Unfall bei einer versicherten Tätigkeit, das sind 45 mehr als im Vorjahr. Bei 82 der 251 Todesfälle handelt es sich um Fälle aus den Jahren 2000 bis 2005. Die Fälle werden bedingt durch den Ablauf von strafprozessualen Verfahren erst jetzt in die Statistik aufgenommen.

Berufskrankheiten

Den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung wurde im ersten Halbjahr 2019 häufiger ein Verdacht auf eine Berufskrankheit angezeigt als im Vergleichszeitraum 2018. Insgesamt gab es 41.723 Verdachtsanzeigen, ein Plus von rund 4 Prozent. Um welche Berufskrankheiten es sich dabei im Einzelnen handelte, werden erst detaillierte Auswertungen im kommenden Jahr ergeben.

Einen Rückgang von 0,5 Prozent verzeichneten die Unfallkassen bei den Schulunfällen und Schulwegeunfällen. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 hatten 635.242 Versicherte einen Unfall beim Besuch einer Kita, Schule oder Hochschule oder auf ihrem Weg dorthin und wieder nach Hause. 6 Schulunfälle und 14 Schulwegunfälle endeten tödlich (2018: 5 bzw. 16). 384 Versicherte erhielten erstmals eine Unfallrente, 6 mehr als im ersten Halbjahr 2018.

 

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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), Glinkastraße 40, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 13001-0,  www.dguv.de

Klassische Autos und Motorräder erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.

 

Der einzigartige Charme von Oldtimern macht das Fahren zu einem besonderen Vergnügen und sorgt im Straßenverkehr garantiert für Aufmerksamkeit. Bei Helvetia Deutschland können diese alten Schätzchen über die Helvetia ClassicCar Oldtimerversicherung perfekt abgesichert werden.

Ob Mercedes Pagode oder Porsche Traktor, ob vier Räder oder zwei – wer erst einmal sein Herz an klassische Fahrzeuge verloren hat, kommt so schnell nicht davon los. Vor allem Cabrios und Sportwagen sind bei Klassik-Fans sehr beliebt und sorgen, sobald das Wetter es zulässt, für ein abwechslungsreiches Straßenbild.

Speziell für Liebhaber dieser meist seltenen und wertvollen Fahrzeuge hat Helvetia Deutschland schon länger ein maßgeschneidertes Produkt im Portfolio, das jetzt noch weiter verbessert wurde. Die Helvetia Oldtimerversicherung bietet mit den drei Tarifen ClassicCar, ClassicBike und ClassicTrac den jeweils perfekt passenden Haftpflicht- und Kasko-Schutz für Autos, Motorräder und Traktoren zu attraktiven Prämien.

Die Oldtimer-Haftpflichtversicherung steht mit einer Versicherungssumme von pauschal 100 Mio. Euro und maximal 15 Mio. Euro pro geschädigter Person den Deckungsleistungen der Helvetia Kfz-Versicherung für moderne Fahrzeuge in nichts nach. Bei der Kaskoversicherung entspricht die Höchstentschädigungssumme dem geschätzten Wert des Oldtimers. Hier kann der Marktwert oder der Wiederbeschaffungswert versichert werden.

Die Wertermittlung wurde generell vereinfacht. Bis zu einem Fahrzeugwert von 30.000 Euro sind als Nachweis jetzt eine Eigenbewertung sowie detaillierte Fotos ausreichend. Bis 80.000 Euro Fahrzeugwert genügt eine Kurzbewertung, zum Beispiel durch ClassicData. Erst ab einem Fahrzeugwert, der über 80.000 Euro liegt, ist ein ausführliches Wertgutachten nötig.

Ebenfalls neu und am Markt einzigartig ist der Verzicht auf eine Begrenzung der jährlichen Fahrleistung. Gleichzeitig hat Helvetia Deutschland die in der Kaskoversicherung enthaltene Vorsorgeversicherung verbessert. Die berücksichtigte Wertsteigerung wurde von 10% auf 20% des Marktwerts verdoppelt. Erweiterten Versicherungsschutz bietet die Teilkaskoversicherung bei Transportschäden auf Ladeflächen und Schäden durch Vandalismus.

Wer den perfekten Rundum-Schutz wünscht, kann auch bei klassischen Fahrzeugen die All-Risk-Versicherung wählen. Sie deckt nahezu alle denkbaren Versicherungsfälle ab und geht damit weit über die Leistungen einer klassischen Kaskoversicherung hinaus. Aber auch der optionale Autoschutzbrief bietet ein überdurchschnittliches Maß an Extra-Sicherheit.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Pannenhilfe ermöglicht der Autoschutzbrief den Rücktransport zur Heimatwerkstatt in einem Spezialtransporter. Dies gilt auch, wenn der Wohnort weniger als 50 km entfernt liegt oder der Versicherungsnehmer an einer Gleichmäßigkeitsrallye teilnimmt. Außerdem garantiert der Autoschutzbrief bei einer Panne im Urlaub oder bei einer Rallye die Bereitstellung eines Mietwagens sowie eine Reisekostenerstattung bei selbst organisierter Ersatzteilbeschaffung bis 250 Euro.

Neben dem umfangreichen Leistungspaket mit Update-Garantie treffen Liebhaber klassischer Fahrzeuge bei Helvetia Deutschland auf ausgewiesene Oldtimer-Spezialisten mit langjähriger Erfahrung. Weil man nicht nur die Bedürfnisse seiner Kunden kennt, sondern auch die Leidenschaft für diese exklusiven Fahrzeuge teilt, bietet Helvetia Versicherungsnehmern als besonderes Sahnehäubchen außerdem regelmäßig Zugang zu exklusiven Oldtimer-Veranstaltungen.

 

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Helvetia Versicherungen Direktion für Deutschland, Berliner Straße 56 ­ 58, D­60311 Frankfurt, Tel: 069/1332­587, Fax: 069/1332­319, www.helvetia.de

Am 1. November 2019 traten die neuen Qualitätsprüfungs-Richtlinien für die vollstationäre Pflege in Kraft.

 

Der Prüfdienst des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat seine 150 Qualitätsprüferinnen und Qualitätsprüfer nicht nur rechtzeitig auf die Anforderungen des neuen “Pflege-TÜV” vorbereitet, sondern zugleich seinen weitergehenden Ansatz der beratungsorientierten Prüfung verstärkt.

“Bei einer Qualitätsprüfung reicht es uns nicht, einfach nur aufzuzeigen, an welchen Stellen eine Pflegeeinrichtung die standardisierten Anforderungen erfüllt oder nicht erfüllt. Das ist wichtig, aber wir wollen darüber hinaus in einem fachlichen Austausch der externen Prüfer gemeinsam mit den Einrichtungen konkrete Verbesserungsmöglichkeiten erarbeiten. Das hilft der Pflegequalität unmittelbar”, erklärt Frank Schlerfer, Abteilungsleiter des PKV-Prüfdienstes. Bei der fachlichen Qualifizierung der PKV-Prüferinnen und Prüfer lag deshalb ein Schwerpunkt auf der beratungsorientierten Gesprächsführung.

“Die PKV engagiert sich seit langem für mehr Qualität in der Pflege. Wir sind stolz, dass es unseren 150 Qualitätsprüferinnen und Qualitätsprüfern gelungen ist, sich pünktlich zum Start für die neuen Prüfungsanforderungen fit zu machen”, sagt PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther. “Wir haben schon vor einem Jahr mit intensiven Schulungen begonnen und auch e-Learning-Formate entwickelt, um alle Beteiligten umfassend für das neue Prüfverfahren und die neue Prüfsoftware zu qualifizieren.”

Hintergrund

Das neue Qualitätssystem für vollstationäre Pflegeeinrichtungen ersetzt ab 1. November 2019 die bisher gültigen Pflegenoten. Entsprechend dem Versichertenanteil der Privaten Krankenversicherung führt der Prüfdienst der PKV 10 Prozent aller Qualitätsprüfungen in Deutschland durch. Das entspricht jährlich etwa 3.300 Prüfungseinsätzen. Die gesetzlichen Grundlagen für Qualitätsprüfungen in der Pflege ergeben sich aus §§ 114 ff. Sozialgesetzbuch XI.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Verband der privaten Krankenversicherung e.V., Bayenthalgürtel 26, D­-50946 Köln Tel.: 0221 / 9987 0, Fax: 0221 / 9987 3950, www.pkv.de

Shopping, Hotelbuchungen, Onlinebanking: Die Möglichkeiten, die das Internet bietet, sind vielfältig. Doch der Umgang mit Passwörtern oder Kreditkartendaten ist nicht ganz gefahrlos:

 

Immer wieder gelangen Cyber-Kriminelle an Adressen und Passwörter von Bank- oder Kundenkonten. Vor den finanziellen Folgen einer solchen Attacke schützt der Baustein CyberPlus, den die Württembergische Versicherung jetzt für ihre Hausratversicherung entwickelt hat.

Viren, Trojaner, Phishing, Pharming, Skimming – mit vielen Methoden versuchen Kriminelle, sensible Daten zu stehlen. Deshalb ist es ratsam, sich als Internetnutzer beispielsweise dadurch zu schützen, dass man immer die aktuellsten Antivirenprogramme nutzt. Außerdem ist beim Download von Software aus dem Netz Vorsicht geboten; Software aus unbekannten Quellen sollte grundsätzlich nie installiert werden. Ebenfalls wichtig ist es, das Betriebssystem von Computer, Tablet und Smartphone immer auf dem aktuellen Stand zu halten.

Wenn Daten dennoch in falsche Hände geraten, kann das teuer werden. Der Baustein CyberPlus in der Hausratversicherung der Württembergischen ist eine Weiterentwicklung des Bausteins „Betrug & Cyber“. Er bietet weit über den bisherigen Versicherungsschutz hinaus umfassende Leistungen. Dazu zählen beispielsweise:

  • Online-Kontobetrug bis 15.000 Euro bei Schäden durch Schadsoftware oder Identitätsmissbrauch (Phishing, Pharming, Skimming) für Bank- und Kundenkonten oder elektronische Bezahlsysteme
  • Online-Einkäufe bis 5.000 Euro, bei Nicht-Lieferung oder Lieferung falscher, beschädigter oder zerstörter Ware
  • Betrug durch Dritte bei Online-Verkäufen bis 5.000 Euro
  • Kosten für Datenrettung bis 1.000 Euro
  • Kosten für Datenlöschung bis 1.000 Euro
  • Psychologische Erstberatung bei Cyber-Mobbing bis 1.000 Euro
  • Telefonische Rechtsberatung im Versicherungsfall

 

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Wüstenrot & Württembergische AG, Gutenbergstraße 30, 70176 Stuttgart, Telefon: +49 711 662 – 0, www.ww-ag.com

Wer mit seinem Auto sicher durch den Winter kommen will, sollte fünf Tipps beachten, rät die uniVersa Versicherung.

 

Erstens: Rechtzeitig Winterreifen mit ausreichend Profil aufziehen. Zweitens: Kühler- und Scheibenfrostschutz sowie Autobatterie, Scheibenwischblätter und Beleuchtung prüfen. Drittens: Eiskratzer, Schneebesen und Decke ins Auto legen, Abdeckfolie für die Windschutzscheibe nutzen, Türdichtungen pflegen und Auto häufiger waschen. Viertens: Fahrweise der Witterung anpassen. Das heißt vor allem bei Schnee, Eis und Frost: Fuß vom Gaspedal, umsichtig und rücksichtsvoll fahren. Fünftens: Versicherungsschutz prüfen. „Eine sinnvolle Leistungsergänzung in der Kfz-Versicherung ist der Schutzbrief“, erklärt Schadenexpertin Margareta Bösl von der uniVersa. Er bietet relativ preiswert eine 24-Stunden-Pannen- und Unfallhilfe, falls zum Beispiel das Auto im Winter einmal nicht mehr anspringen sollte und organisiert nach einem Unfall das Abschleppen und Bergen. Zudem sollte in der Kaskoversicherung grobe Fahrlässigkeit mitversichert sein, empfiehlt Bösl. Dann wird im Schadenfall keine Leistungskürzung vorgenommen, wenn beispielsweise eine rote Ampel oder ein Stoppschild übersehen wurde, die Bereifung nicht mehr ausreichend war oder man mit dem Vorwurf konfrontiert wird, seine Geschwindigkeit nicht den Straßenverhältnissen angepasst zu haben.

 

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Die adesion Leasing GmbH, Tochter der börsennotierten Auto Bank AG, und die Bayerische haben eine Vertriebspartnerschaft geschlossen.

 

Im Zuge der Kooperation bietet adesion ihren Kunden exklusiv Kfz-Versicherungstarife der Bayerischen zu besonders günstigen Konditionen an.

Die Prämie enthält zum Beispiel neben einer GAP-Absicherung auch eine sogenannte Mallorca-Klausel. Die Differenz- oder GAP-Deckung spielt eine besondere Rolle bei der Versicherung von Leasingfahrzeugen und sichert die Lücke aus dem Wiederbeschaffungswert und den aus einem Leasingvertrag entstehenden Restbeträgen ab. Im Zuge der Mallorca-Klausel übernimmt die Bayerische Schäden, die an Mietwägen im Ausland entstehen und bei der Nutzung des Leasingfahrzeugs abgesichert wären. Erweiterte Leistungen bei Tierschäden und die Neuwertabsicherung bei Fahrzeugzubehör inklusive Navigations- und Radiogeräte bis 7500 Euro runden das Angebot ab.

Die Bayerische fungiert als Produktgeber und übernimmt die Weiterbildung der Mitarbeitenden der adesion Leasing GmbH sowie die Registrierung als Vermittler bei der zuständigen IHK.

„Wir sind eine unabhängige, inhabergeführte Leasinggesellschaft mit starkem Fokus auf das Automobil. Unsere Kunden profitieren von über 20 Jahren Know-how rund um das Thema Autoleasing“, erläutert Gerhard Fischer, Geschäftsführer der adesion Leasing GmbH.

„Mit adesion haben wir einen Partner an unserer Seite, der seinen Kunden besondere Lösungen offeriert und großen Wert auf persönliche Betreuung und langfristige Kundenbeziehung legt. Das passt sehr gut zu unserem Anspruch und unserer Unternehmensphilosophie“, sagt Martin Gräfer, Vorstand Versicherungsgruppe die Bayerische und Vorstandsvorsitzender der Sachversicherungstochter. „Auf diese Weise können wir gemeinsame Stärken bündeln und Qualitäts-Tarife mit großem Mehrwert bei gleichzeitig einfachem Bedingungswerk anbieten.“

Die adesion Leasing GmbH ist eine Beteiligung der österreichischen Auto Bank AG, welche an der Wiener Börse und am Münchner m:access gelistet ist. Die adesion Leasing veröffentlichte im April eine umfangreiche Studie zur E-Mobilität. Außerdem hat sie in ihrem Angebot zum Flottenmanagement die alternativen Antriebsformen bereits voll integriert.

 

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die Bayerische, Thomas-Dehler-Str. 25, D-81737 München,Tel.: 089/6787-0, Fax: 089/6787-9150, www.diebayerische.de

Aktuelle Branchenstudie “Talents for Insurance 2019” untersucht Employer Brand und Arbeitgeberattraktivität der deutschen Versicherer und zeigt wichtige Zukunftschancen

 

Die Versicherungsbranche braucht als Arbeitgeber ein klareres Gesicht, das Talente von Stärken überzeugt und emotional besser anspricht

Die Versicherer tun sich im Wettbewerb mit anderen Branchen weiterhin schwer, die besten Talente im Markt für sich zu gewinnen. Zu langweilig, zu unattraktiv erscheint vielen noch ein Job in der Versicherungswirtschaft. Selbst der Marktführer Allianz kommt aktuell nur für sechs Prozent der möglichen Kandidaten als zukünftiger Arbeitgeber in die engere Wahl; andere Versicherer können nicht einmal drei Prozent als „Wunscharbeitgeber“ für sich begeistern. Zum Vergleich: Automobilhersteller wie Audi, BMW oder Porsche erzielen hier – trotz aktueller Branchenkrise – Spitzenwerte von bis zu 20 Prozent. Aussichtslos ist die Lage im „War for Talents“ für die Versicherer dennoch nicht: lediglich 16 Prozent der Schüler, Studenten und Berufstätigen lehnen die Versicherungsbranche als Arbeitgeber kategorisch ab. Und immerhin 30 Prozent der Talente können sich zumindest gut vorstellen, zukünftig für einen Versicherer zu arbeiten.

Die Versicherungsbranche ist also nicht per se als Arbeitgeber unattraktiv – sie muss ihre Stärken aber deutlich besser als bisher profilieren und nutzen.

Dies sind Ergebnisse der Branchenstudie «Talents for Insurance 2019: Employer Brand und Arbeitgeberattraktivität deutscher Versicherungsunternehmen» des Kölner Forschungs- und Beratungsinstituts Organomics. Rund 4.000 Personen im Alter zwischen 16 und 45 Jahren wurden repräsentativ zu ihren Arbeitgeberfavoriten, zur Arbeitgeberattraktivität der Versicherungsbranche und zu ihren beruflichen Präferenzen und Erwartungen befragt.

Differenziert wurden dabei fünf verschiedene Zielgruppen: 1. Schüler (Realschüler und Abiturienten), 2. Studenten (nach Fachrichtungen), 3. Akademiker mit maximal fünf Jahren Berufserfahrung, 4. Akademiker mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung und 5. Berufstätige mit Ausbildung oder Lehre (ohne Studium).

Hohe Bekanntheit als Arbeitgeber ist kein Garant für Beliebtheit

Branchenintern ganz vorn auf der Bekanntheitsskala als Arbeitgeber (gestützte Abfrage) liegt aktuell die Allianz (71%), gefolgt von ERGO (63%), HUK-Coburg (62%) und AXA (61%). Die Gruppe der öffentlichen Versicherer (48%) schneidet bundesweit vergleichsweise weniger stark ab; erreicht im eigenen Geschäftsgebiet teils aber ebenfalls sehr hohe Bekanntheitswerte (Beispiel: Versicherungskammer Bayern: 61%). Schlusslichter unter den großen Versicherungsunternehmen sind derzeit LVM (27%) und Münchner Rück (26%).

Branchenübergreifend sind BMW (76%), AOK (74%) und Deutsche Bank (73%) die aktuellen Top 3 der bekanntesten Arbeitgeber in Deutschland.

Der Vergleich mit anderen Branchen zeigt: in puncto Bekanntheit als Arbeitgeber sind die großen Versicherer keine Unbekannte; der Abstand zur Spitze ist nicht sonderlich groß. Aber: Bekanntheit allein garantiert keine hohe Attraktivität als Arbeitgeber; ebenso wenig wie ein nur allgemein gutes Unternehmensimage. Selbst den bekannten großen Versicherern gelingt es in den relevanten Zielgruppen bisher zu selten, zu einem „Employer of Choice“ zu werden. Im rein brancheninternen Vergleich werden derzeit die Allianz (50%), Münchner Rück (35%), HUK-Coburg (34%) und die öffentlichen Versicherer (34%) von den möglichen Kandidaten als besonders attraktive Arbeitgeber wahrgenommen.

„Zukunftsaufgabe für die Versicherungsbranche ist eine deutlich stärkere inhaltliche Profilierung als Arbeitgeber und der Aufbau einer eigenständigen Arbeitgebermarke“, sagt Dr. Thomas Bittner, Geschäftsführer der Organomics GmbH aus Köln. „Die Untersuchungsergebnisse zeigen unmissverständlich, mit welchen Inhalten die Versicherer bei potentiellen Talenten punkten können. Zugleich ist eine stärkere Differenzierung über verschiedene Zielgruppen, Formate und Medien erforderlich.“

Wahrgenommene Stärken und Schwächen der Versicherer als Arbeitgeber

Die größten Stärken der Versicherungsbranche als Arbeitgeber sehen die Kandidaten zielgruppenübergreifend im dort gezahlten Gehalt (54%), in der Arbeitsplatzsicherheit (50%) und in der Work-Life-Balance (46%) – alles zentrale Aspekte, die aus Kandidatensicht zu den Kernmerkmalen eines „idealen Arbeitgebers“ zählen. Auch die Zukunftssicherheit wird als besonderer Vorzug der Branche wahrgenommen. Solche genuinen Stärken sollten die Versicherer im Employer Branding und Personalmarketing daher unbedingt stärker nutzen.

Zugleich zeigt sich aber auch: Die große Mehrheit der Kandidaten erwartet neben diesen wichtigen funktionalen Vorzügen von ihrem künftigen Arbeitgeber auch ein besonderes Maß an „emotionaler Stärke“ – allen voran Ehrlichkeit und Wertschätzung in den persönlichen Beziehungen. Genau hier können die Versicherer bisher deutlich weniger punkten als auf funktionaler Ebene. Zwar sprechen die Kandidaten der Versicherungsbranche zwischenmenschliche Qualitäten als Arbeitgeber nicht gänzlich ab – nehmen diese aber ausdrücklich nicht als deren Stärke wahr. Auch daran gilt es, in Zukunft gezielter zu arbeiten. Es gilt, der Branche und ihren Unternehmen ein auch auf emotionaler Ebene ansprechenderes „Gesicht“ als Arbeitgeber zu verleihen.

Unterschiedliche Zielgruppen, Formate und Medien berücksichtigen

Um neue Talente stärker von sich zu begeistern, sollten die Versicherer – neben grundlegender Ausrichtung an besonderen Vorzügen und greifbarer emotionaler Ansprache – auch die unterschiedliche Medienpräferenzen der verschiedenen Zielgruppen stärker berücksichtigen: Jüngere Zielgruppen, wie die Schüler, wählen beispielsweise auch gerne Formate wie YouTube oder Instagram, um sich über mögliche Arbeitgeber zu informieren.

Bei den älteren Zielgruppen der berufstätigen Akademiker stehen hingen Portale wie XING oder LinkedIn höher im Kurs. Wert gelegt werden sollte nicht zuletzt auch auf die Kommunikation spannender und neuer Arbeitsinhalte in der sich wandelnden Versicherungswelt. Übergreifend wichtig ist: strategisches Employer Branding, unterschiedliche Maßnahmen des Personalmarketings und die unmittelbare „Candidate Experience“ sollten ein überzeugendes Gesamtbild ergeben. Als Arbeitgeber versprochen werden sollte dabei (nur) das, was auch realistisch eingelöst werden kann.

Weitere Studieninformationen

Die komplette rund 180-seitige Branchenstudie „Talents for Insurance 2019“ kann direkt über die Organomics GmbH bezogen werden (wahlweise als Chart-Report und/oder zusätzlich auch als Excel-Tabellenband). Die Studie enthält zahlreiche weitere Ergebnisse und umfangreiche Detail-Auswertungen und Differenzierungen nach fünf verschiedenen Zielgruppen sowie nach Affinität zur Versicherungsbranche. Einzelergebnisse liegen für folgende Versicherer vor: Allianz, ARAG, AXA, Debeka, DEVK, ERGO, Generali, Gothaer, HanseMerkur, HDI, HUK-Coburg, Itzehoer, LVM, Münchener Rück, Öffentliche Versicherer, R+V Versicherung, Signal Iduna, Württembergische Versicherung und Zurich.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Organomics GmbH, Am Nordpark 83, 50733 Köln, Tel: + 49 221 99 87 92 43, www.organomics.de

3 von 4 Unternehmen wurden Opfer von Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage

 

Kriminelle Attacken auf Unternehmen verursachen in Deutschland Rekordschäden. Durch Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage entsteht der deutschen Wirtschaft jährlich ein Gesamtschaden von 102,9 Milliarden Euro – analoge und digitale Angriffe zusammengenommen. Der Schaden ist damit fast doppelt so hoch wie noch vor zwei Jahren (2016/2017: 55 Milliarden Euro p.a.). Drei Viertel der Unternehmen (75 Prozent) waren in den vergangen beiden Jahren von Angriffen betroffen, weitere 13 Prozent vermuten dies. In den Jahren 2016/2017 wurde nur jedes zweite Unternehmen (53 Prozent) Opfer. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die mehr als 1.000 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Branchen repräsentativ befragt wurden. „Umfang und Qualität der Angriffe auf Unternehmen haben dramatisch zugenommen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die Freizeithacker von früher haben sich zu gut ausgerüsteten und technologisch oft sehr versierten Cyberbanden weiterentwickelt – zuweilen mit Staatsressourcen im Rücken.“ Digitale Angriffe haben in den vergangenen beiden Jahren bei 70 Prozent der Unternehmen einen Schaden versursacht, im Jahr 2017 waren es erst 43 Prozent.

Diebstahl und Social Engineering häufige Delikte

Demnach berichtet jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent), dass sensible digitale Daten abgeflossen sind, bei 17 Prozent wurden Informations- und Produktionssysteme oder Betriebsabläufe digital sabotiert. Bei jedem achten Unternehmen (13 Prozent) ist die digitale Kommunikation ausgespäht worden. Es wird aber nach wie vor noch oft analog angegriffen. Bei einem Drittel der Unternehmen (32 Prozent) wurden IT- oder Telekommunikationsgeräte entwendet, sensible physische Dokumente, Maschinen oder Bauteile wurden bei jedem Sechsten gestohlen. Weiter auf dem Vormarsch ist das sogenannte Social Engineering. Dabei werden Mitarbeiter manipuliert, um an sensible Informationen zu kommen, mit denen dann in einem weiteren Schritt zum Beispiel Schadsoftware auf die Firmenrechner gebracht werden kann. Mehr als jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) war davon analog betroffen, 15 Prozent digital.

Hierzu Michael Niemeier, Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV): „Spionage und Sabotage gefährden den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Aufklärung solcher Verdachtsfälle ist eine der Kernkompetenzen des Verfassungsschutzes.”

Daten aller Art im Visier: Finanz-, Mitarbeiter- und Kundendaten

Angreifer haben bei ihren Attacken unterschiedlich sensible Daten erbeutet. Bei fast der Hälfte (46 Prozent) der betroffenen Unternehmen wurden Kommunikationsdaten wie Emails gestohlen. Bei jedem vierten Unternehmen sind durch digitale Angriffe jeweils Finanzdaten (26 Prozent), Mitarbeiterdaten (25 Prozent) und Kundendaten (23 Prozent) abgeflossen. Kritische Geschäftsinformationen wie Marktanalysen oder Preisgestaltung sind bei jedem achten Unternehmen (12 Prozent) in kriminelle Hände gefallen. „Im globalen Wettbewerb kann jede Information über die Konkurrenz zum Vorteil werden – dafür greifen immer mehr Unternehmen zu kriminellen Mitteln“, sagt Berg.

Ehemalige Mitarbeiter als Gefahrenquelle

Wer sind die Täter? Vor allem ehemalige Mitarbeiter verursachen Schäden. Ein Drittel der Betroffenen (33 Prozent) sagt, dass sie von früheren Mitarbeitern vorsätzlich geschädigt wurden. Ein knappes Viertel (23 Prozent) sieht vormals Beschäftigte in der Verantwortung, ohne ihnen ein absichtliches Fehlverhalten zu unterstellen. Vier von zehn Betroffenen (38 Prozent) führen Angriffe auf Einzeltäter bzw. sogenannte Hobby-Hacker zurück. Bei einem Fünftel geht die Spur jeweils zur organisierten Kriminalität (21 Prozent) oder zu konkurrierenden Unternehmen (20 Prozent). Bei 12 Prozent stammen Attacken von ausländischen Nachrichtendiensten.

Auch wenn die regionale Herkunft nicht immer eindeutig ist, verorten fast drei von zehn Betroffenen (28 Prozent) den Ursprung der Angriffe in Osteuropa (ohne Russland). Bei ähnlich vielen (27 Prozent) stammen die Attacken aus China, 19 Prozent sehen Russland als Ursprung, dicht gefolgt von den USA (17 Prozent). Für vier von zehn Betroffenen (39 Prozent) gingen kriminelle Handlungen aus Deutschland aus, für ein Viertel (24 Prozent) war die Herkunft unklar.

Interne Sicherheitsmaßnahmen sind entscheidend

Häufig sind es aber auch Mitarbeiter, die auf der anderen Seite dafür sorgen, dass kriminelle Handlungen aufgedeckt werden. Sechs von zehn betroffenen Unternehmen (62 Prozent) sind so erstmals auf Angriffe aufmerksam geworden. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) erhielt Hinweise auf Angriffe durch eigene Sicherheitssysteme, bei fast drei von zehn (28 Prozent) war es hingegen reiner Zufall. „Gut geschulte Mitarbeiter sind der effektivste Schutz. So lässt sich unbeabsichtigten Schäden vorbeugen, Angriffe von außen werden besser abgewehrt und sind sie doch erfolgreich, lässt sich schnell gegensteuern“, so Berg.

Wirtschaft fordert mehr Zusammenarbeit

Nur bei 13 Prozent der Unternehmen gingen erste Hinweise auf Delikte durch externe Strafverfolgungs- oder Aufsichtsbehörden ein. Auch deshalb fordern praktisch alle Unternehmen eine engere Zusammenarbeit mit Staat und Behörden. So sind 96 Prozent der Meinung, dass der Informationsaustausch zu IT-Sicherheitsthemen zwischen Staat und Wirtschaft verbessert werden sollte. Ebenso viele sagen: Die zuständigen Behörden sollten die Wirtschaft bei Fragen zur IT-Sicherheit besser unterstützen. Und 91 Prozent finden, dass der Informationsaustausch zwischen staatlichen Stellen verbessert werden sollte.

Für die Zukunft prognostiziert eine breite Mehrheit der Unternehmen eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage. 82 Prozent gehen davon aus, dass die Zahl der Cyberattacken auf ihr Unternehmen in den nächsten zwei Jahren zunehmen wird. Berg: „Staat und Behörden können Unternehmen noch besser bei der Gefahrenabwehr unterstützen, etwa durch ein umfassendes Lagebild und einen besseren Informationsaustausch. Das von der Bundesregierung geplante Cyber-Abwehrzentrum plus sollte möglichst schnell aufgebaut werden, um das vorhandene Wissen bestmöglich zu teilen und anzuwenden.“

„Der Bitkom ist für das BfV ein wichtiger Partner im Wirtschaftsschutz. Das BfV hat daher bereits im Jahr 2016 mit dem Bitkom ein ‘gemeinsames Handeln für digitale Sorgfalt und zum Schutz von Know-how in Deutschland’ vereinbart. Daraus haben sich eine fruchtbare Kooperation und vielfältige Aktivitäten ergeben“, so BfV-Vizepräsident Niemeier.

 

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Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien e.V., Albrechtstraße 10, 10117 Berlin-Mitte,Tel: 030 27576-0, www.bitkom.org

Die Bafin erhöht ihre Anforderungen an Versicherer und Pensionskassen

 

Die dauerhafte Niedrigzinsphase nagt an der Kapitalstärke von Versorgungseinrichtungen. Versicherer wie Pensionskassen sollen deshalb von der Bafin stärker kontrolliert werden, erklärte die Aufsichtsbehörde auf der Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht am 29. Oktober. „Kostensenkungen allein reichen allerdings nicht aus, ein gezieltes Risikomanagement kann neue Spielräume für Renditen schaffen“, sagt Ivan Mlinaric, Geschäftsführer der Quant.Capital Management GmbH.

„Viele Versicherer haben auf der Kostenseite bereits viel gespart“, sagt Mlinaric. Dazu seien zum Teil die Überschussbeteiligungen erheblich heruntergesetzt und so auch die Eigenmittel gestärkt worden. „Dies alles wirkt zwar derzeit entlastend, ist aber nur bedingt zukunftsfähig“, so Mlinaric. Es bleibe das Dilemma, dass Versicherer wie Pensionskassen in der Vergangenheit vor allem auf Zinserträge gesetzt hatten, um ihre Verpflichtungen zu bedienen. Diese aber fallen nun dauerhaft weg.

„In vielen Portfolios sehen wir die letzten noch mit soliden Kupons ausgestatteten Anleihen auslaufen“, sagt Mlinaric. „Bis jetzt gab es die Hoffnung, dass irgendwann die Zinsen wieder anziehen und neue Anleihen mit auskömmlicher Rendite eine Fortsetzung der risikoarmen Anlagestrategie ermöglichen.“ Diese Hoffnung sei angesichts der jüngsten Äußerungen der Notenbanken zerstoben. „Es bleibt vielen Pensionskassen und Versicherern gar nichts anderes übrig, als in risikoreichere Anlageklassen zu investieren“, sagt Mlinaric.

Das interne Controlling müsse dabei aber mehr und mehr auf eine Risikosicht umgestellt werden. Auch die Bafin fordert risikoangepasste Meldepflichten. „Das Risikomanagement ist heute wesentlich effizienter geworden und kann bei geringen Kosten zusätzliche Renditepotenziale erschließen“, sagt Mlinaric. Ausgangspunkt müsse dabei immer ein Risikomonitoring sein, das mehr als die gängigen Kennzahlen umfasse. „Wir haben gesehen, dass sich Korrelationen verändern und Aktien wie Renten zum Teil in die gleiche Richtung laufen“, sagt Mlinaric. Hier gelte es, steuernd einzugreifen.

Gleichzeitig können durch ein Risikomanagement innerhalb der bestehenden Systeme zusätzliche Risikobudgets geschaffen werden, die eine renditeträchtigere Anlage möglich machen, ohne dabei das Gesamtrisiko zu erhöhen. „Hier geht es um ein asymmetrisches Verschieben des Risikos: Zwar werden nicht mehr alle Spitzen bei der positiven Rendite mitgenommen. Dafür werden die Abstürze weitgehend reduziert, was in der Summe eine Mehrrendite ermöglicht“, erklärt Mlinaric.

 

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Quant.Capital Management GmbH, Speditionstraße 17, D-40221 Düsseldorf, Tel: +49 (0)211.635512-0, www.quantcapital.de