Interview mit Claus-Dieter Gorr, Geschäftsführender Gesellschafter PremiumCircle Deutschland GmbH

 

Herr Gorr was bedeutet es für Sie, wenn Versicherer sich an Rating- und Vergleichssoftware Anbieter beteiligen?

Was soll denn bitte herauskommen wenn Produktanbieter ihre eigenen Ratings gestalten? So etwas gibt es doch in keiner anderen Branche! Von Unabhängigkeit kann man hier doch nicht sprechen und somit ist zu erwarten, dass die Ergebnisse so aussehen, dass sie ihren Auftraggebern also den Versicherern gefallen. Vermittler wie Endkunden haben von solchen Ratings sicher kaum Nutzen. Abgesehen davon entwickelt sich der Versicherungsmarkt dadurch natürlich zu einem monopolistisch sozialisierten Markt, der die Gesetze der freien Marktwirtschaft außer Kraft setzt.

Wie sehen Sie PremiumCircle Deutschland in diesem Markt positioniert?

PremiumCircle ist mit all seinen Dienstleistungen neutral, pedantisch genau und unabhängig. Unser Geschäftsmodell basiert nicht auf ökonomischem Optimierungsbegehren. Wir leisten detailgenaue Präzisionsarbeit bei der AVB-Analyse und stellen somit für Vermittler, Endkunden, Versicherer, Medien und zunehmend immer mehr auch für die Politik so etwas wie eine Branchen- Qualitätsbenchmark dar. Neutral, transparent und unabhängig.

Wie beurteilen Sie die Diskussion über Fusionen von Maklerpools?

Ein tolles Geschäftsmodell für die Inhaber, die Kasse machen wollen. Wenn aber ein Maklerpool wirtschaftlich gezwungen ist zu verkaufen, aus Gründen wie Provisionskürzungen, Regulierungsaufwendungen oder ständige IT Investitionen bei durchschnittlich relativ geringen Jahres- Courtageauszahlungen an die jeweilig angebundenen Makler, dann stellt sich schon die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells. Insbesondere wenn Versicherungsunternehmen sich dann an Pools beteiligen – wie glaubwürdig ist das für die Branche?

Arbeiten Sie mit Pools zusammen?

Wir sind im Juni 2019 eine strategische Partnerschaft mit der WIFO eingegangen, um die Qualitätsstandards von PremiumCircle über unser Maklernetzwerk hinaus in die Breite des Vermittlermarktes zu tragen und mehr Endkunden in den Genuss qualitätsgesicherter detaillierter Produktauswahl und umfassender Beratungsprozesse zu bringen.  Anfang November 2019 mussten wir die Kooperation wieder beenden. In der operativen Arbeit hat sich herausgestellt, dass unser Anspruch auf Umsetzung nicht deckungsgleich mit dem unseres Kooperationspartners war. Wir sind grundsätzlich offen für neue Kooperationen mit Qualitätspools.

Was sind für Sie derzeitige Auswüchse am Markt und welche Rolle spielen dabei die Versicherer?

Einige Versicherer scheinen entweder an Blitzdemenz zu leiden oder sie setzen bewusst das Image einer ganzen Branche aufs Spiel. Wenn Marktteilnehmer heute für die Vermittlung von Krankenversicherungsgeschäft, Vermittlern – zusätzlich zur wirklich auskömmlichen Vergütung – mit Tankgutscheinen, Drohnen, Webergrills und ähnlichem „locken“ müssen, dann liegt es doch auf der Hand, dass die Produkte sich nicht von selbst verkaufen. Ein gutes Beispiel scheinen mir auch die Aktionen eines süddeutschen Versicherers in diesem Jahr zu sein. Makler werden in der BU mit sogenannten Umtauschaktionen gelockt und wer dort eine Grundfähigkeitspolice digital kauft, erhält temporär sogar einen Gutschein für einen Einkauf bei Amazon. Manche Unternehmen tun wirklich alles um die Versicherungswirtschaft mit einem Pferdehandel vergangener Zeiten gleichzusetzen.

Finden in 2020 wieder VorsorgeFachForen statt? Wenn ja, wo und wann?

Ja, klar. Und 2020 gibt es jede Menge Neues. Einerseits werden die Inhalte sehr vertriebsorientiert auf  Vermittler zugeschnitten sein, andererseits wird es diesmal von der BAV über die Pflegeversicherung bis hin zur PKV und BU viel Neues geben. Und das Highlight: BU-AVB die man versteht und die (fast) keine Fragen offen lassen. Die VorsorgeFachForen finden am 20. Mai 2020 in Hamburg und am 8.Juni 2020 in Mannheim statt. Weitere Informationen unter  https://www.premiumcircle.de

 

Verantwortlich für den Inhalt:

PremiumCircle Deutschland GmbH, Kaiserstraße 177 , D­-61169 Friedberg,Tel.: 06031 16959­0, www.premiumcircle.de , www.vorsorgefachforum.de

Die unter dem Markennamen WWK IntelliProtect® bekannte „Fondsrente mit Garantie“ der WWK Lebensversicherung a. G. bietet die besten Renditechancen unter allen fondsgebundenen Hybridprodukten am Markt.

 

Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie des renommierten Instituts für Vermögensaufbau (IVA). Besonders hervorgehoben wurden die hohen Aktienquoten und die damit verbundene Renditestärke der WWK-Policen.

Das IVA hat im Auftrag von Focus-Money moderne Garantiepolicen zur Altersvorsorge unter die Lupe genommen und die verschiedenen Garantiemodelle einem intensiven Praxistest unterzogen. Der Schwerpunkt der Studie lag dabei auf dem Renditemotor der Wertsicherungsmechanismen. In jeweils 10 000 realistischen Kapitalmarktszenarien haben die IVA-Experten für acht Musterfälle mit verschiedenen Garantien, Einzahlungen und Laufzeiten deren Tauglichkeit geprüft und bewertet.

Als Gesamtsieger der Untersuchung geht klar die WWK hervor. IVA-Vorstand Dirk Rathjen erklärte: „Mit ihrem ICPPI-Modell als Renditemotor kann die WWK dank schneller individueller Umschichtung und einem starken Sicherungsvermögen vor allem bei Aktienquote und Renditestärke glänzen.“

Thomas Heß, Marketingchef und Organisationsdirektor der WWK, betonte anlässlich der Veröffentlichung des Ratingergebnisses: „Das Ergebnis bestätigt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit unserer in allen drei Schichten angebotenen fondsgebundene Rentenversicherungen mit Garantie. Mit über 350.000 Verträgen und einer abgerechneten Beitragssumme von über 10 Milliarden Euro ist WWK IntelliProtect® das absatzstärkste Produkt, das die WWK je für ihre Kunden auf den Markt gebracht hat.“

Die WWK Lebensversicherung a. G. zählt mit Beitragseinnahmen von über einer Milliarde Euro zu den 25 größten Lebensversicherungen in Deutschland. Geführt wird das Unternehmen als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Als solcher ist die WWK ausschließlich ihren Kunden, also den Mitgliedern, verpflichtet und agiert unabhängig von Aktionärsinteressen. Solidität und Finanzstärke zeichnen die WWK aus. Auf das Geschäftsvolumen bezogen ist die Gesellschaft seit langer Zeit einer der substanz- und eigenkapitalstärksten Lebensversicherer in Deutschland.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

WWK Lebensversicherung a. G., Marsstraße 37,  80292 München, Tel: (089) 5114-3531 Fax: (089) 5114-2698, www.wwk.de

Bereits zum sechsten Mal zeichnet der Bund der Versicherten e. V. (BdV) mit dem „Versicherungskäse des Jahres“ das schlechteste Versicherungsprodukt aus.

 

Bis zum 15. Januar kann jede*r Vorschläge für preiswürdige Kandidaten einreichen. Auch die Versicherungswirtschaft ist eingeladen, dem Wettbewerb auf die Finger zu schauen und Produkte vorzuschlagen.

Mangelnde Transparenz, lückenhafte und nicht nachvollziehbare Leistungen, zu hohe Beiträge und zweifelhafter Nutzen sowie intransparente Vermittlungsmethoden bei Versicherungsprodukten führen häufig zu Verdruss bei den Verbraucher*innen. Mit dem Versicherungskäse will der BdV diese Missstände anprangern und öffentlich machen. Mit Erfolg und Folgen für manche der prämierten Produkte. So wurde die Schülerversicherung der Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. und der BGV- Versicherung AG, Versicherungskäse 2018, mittlerweile überarbeitet. Der Krebsairbag, Preisträger 2017, wurde von der IDEAL Versicherung vom Markt genommen. Auch die 2015 ausgezeichnete „Stadionversicherung“ hat offensichtlich die Erwartungen der Allianz nicht erfüllt und wurde zu einer Ticketversicherung geschrumpft.

„Der Preis ist offenbar ein Katalysator, der die Produktlandschaft von fragwürdigen Versicherungsprodukten reinigt. Das spornt uns an, ihnen auch weiterhin auf der Spur zu bleiben“, freut sich BdV-Vorstand Axel Kleinlein.

Welche drei Produkte es in diesem Jahr in die Endauswahl schaffen, darüber entscheidet eine renommierte und unabhängige Jury. Die Jury besteht aus Expert*innen und anerkannten Verbraucherschützer*innen unter dem Vorsitz von Edda Castelló.

Der Preisträger und die nominierten Kandidaten werden auf der BdV Wissenschaftstagung am 27. März in Berlin ausgezeichnet.

Vorschläge, welche Versicherungsprodukte diesen Preis verdient hätten, können gerne bis zum 15. Januar an den BdV unter kaese@bundderversicherten.de gesandt werden.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Bund der Versicherten e.V.,Gasstr. 18 – Haus 4, 22761 Hamburg, Tel: +49 40-357 37 30 98, Fax: +49 40-357 37 30 99, www.bundderversicherten.de

Unternehmen treiben mit hoher Investitionsbereitschaft bislang aufgeschobene Automatisierungsprojekte voran (Studie)

 

Die Verwaltung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) wird aktuell auf breiter Fläche modernisiert. So investiert ein Drittel der Unternehmen bis zu 30 Prozent seiner Administrationsbudgets in Digitalisierungsprojekte. Im Vorjahr investierte erst ein Fünftel eine vergleichbare Summe. Dies ergab eine Befragung von 54 Unternehmen durch den bAV-Dienstleister Willis Towers Watson. Die Unternehmen reagieren damit auf gestiegene Anforderungen im Hinblick auf Prozess- und Datensicherheit. Mehr als vier Fünftel erwarten für die Zukunft eine noch stärkere Automatisierung der Administrationsplattformen. Aber auch die Erwartungen ihrer Mitarbeiter im Hinblick auf Self-Service, Verständlichkeit und intuitive Bedienbarkeit der entsprechenden Plattformen spielen bei den geplanten Investitionen eine wesentliche Rolle. Zwei Drittel der Unternehmen erwarten, dass diese Erwartungen künftig noch stärker berücksichtigt werden als bislang.

„Unternehmen ziehen die längst überfällige Modernisierung der bAV-Verwaltung nach“, berichtet Dr. Michael Paulweber, Leiter Technology and Administration Solutions bei Willis Towers Watson. Dabei setzen knapp drei Viertel der Unternehmen den Stellenwert hoch an (2018: 70 Prozent). In der Vergangenheit standen zwar angesichts meist enger IT-Budgets noch andere Unternehmensbereiche im Fokus von Digitalisierungsprojekten. Aber nicht nur die durch die Studie zutage geförderten Daten lassen einen bevorstehenden Digitalisierungs-Schub erkennen. „Wir merken das ganz klar anhand einer erheblich steigenden Nachfrage“, so Paulweber. Willis Towers Watson betreut als Dienstleister die bAV-Verwaltung von rund 300 Unternehmen mit insgesamt 330.000 Leistungsbeziehern und 1,2 Millionen bAV-Anwärtern.

Digitalisierungsgrad sehr heterogen

In der Praxis ist der Digitalisierungsgrad der bAV-Administration sehr heterogen und insgesamt noch erstaunlich niedrig. Nur 41 Prozent der Administrationsprozesse (wie beispielsweise die Ermittlung von Rentenansprüchen) sind automatisiert. Die Gründe hierfür sind vielfältig und sehr unternehmensindividuell. „Die Vorstellung, dass große Unternehmen vorausgehen und kleine Unternehmen in der Digitalisierung der bAV-Verwaltung hinterherhinken, trifft nicht unbedingt zu“, erklärt Paulweber. Vielmehr hängt der Digitalisierungsgrad neben der Budgetsituation wesentlich von der jeweiligen bAV-Landschaft im Unternehmen ab. „So haben etwa große Unternehmen, die nach Zukäufen viele unterschiedliche Pensionspläne zu managen haben, hier eine komplexere Ausgangssituation als z.B. kleine, junge Unternehmen mit nur einem Pensionsplan, der gezielt administrationsfreundlich gestaltet wurde.“

Möglich ist jedoch auch, dass Unternehmen die Erwartungen ihrer Mitarbeiter und Leistungsbezieher – gerade im Hinblick auf elektronische Kommunikation – unterschätzen. „Wir alle sind es gewohnt, im Online-Shopping schnell und unkompliziert Produkte zu vergleichen und Kaufentscheidungen umgehend zu treffen und zu übermitteln“, so Paulweber. Die bAV-Kommunikation kann mit diesen Standards bislang nicht mithalten. Derzeit kommuniziert nicht einmal die Hälfte der Unternehmen (48 Prozent) digital mit bAV-Anwärtern und nur 17 Prozent mit Leistungsbeziehern. „Wenn Unternehmen die bAV jedoch personalpolitisch als Instrument zur Mitarbeitergewinnung und -bindung einsetzen wollen, sollten sie auch die Handhabung für die Mitarbeiter ansprechend gestalten, denn nur so kann sich auch die gewünschte Wirkung entfalten“, betont Paulweber.

Dringender Handlungsbedarf, aber schwierige Entscheidungsgrundlagen

Angesichts neuer Technologien (z.B. Cloud-Computing, Ablösung von Softwaresystemen) erwarten fast alle Unternehmen, dass es zu grundlegenden Veränderungen kommen wird. Rund 60 Prozent der Teilnehmer erwarten, dass Administrationsplattformen aufgrund des Technologiewandels anzupassen sind. Sogar 70 Prozent gehen davon aus, dass Kommunikationsplattformen angepasst werden müssen. Etwa ein Drittel der Unternehmen wollen ihre bAV-Funktion durch den Einsatz externer Dienstleister auf den Technologiewandel vorbereiten. Ebenso viele wollen ihre Systeme und Plattformen selbst anpassen. Jeder Fünfte ist noch in der Sondierungsphase.

Allerdings befinden sich die technologischen Rahmenbedingungen in einem permanenten Wandel – neue Services sind auf dem Markt verfügbar; etablierte Lösungen veralten und werden nicht immer fortgeführt. Dies erschwert die Entscheidungen für neue Technologien, während gleichzeitig ein hoher Entscheidungsdruck besteht, nicht zuletzt im Hinblick auf z. B. wachsende Informationspflichten in der bAV oder den stärkeren Fokus auf Effizienz und Sicherheit von bAV-Prozessen. „Trotz dieses Dilemmas ist abwarten und nichts tun der schlechteste Ausweg. Unternehmen sollten vielmehr in kleinen pragmatischen Schritten Prozesse vereinfachen und wo möglich automatisieren. Dazu gehört auch, Sonderregelungen abzuschaffen und Versorgungsordnungen soweit wie möglich zu harmonisieren. Das vereinfacht spätere Veränderungen in der IT-Landschaft erheblich“ empfiehlt bAV-Experte Paulweber.

Über die Studie

Im Sommer 2019 befragte Willis Towers Watson 54 Unternehmen mit insgesamt rund 1 Mio. Mitarbeiter und ca. 500.000 Leistungsbeziehern zur Digitalisierung der bAV-Funktion. Die Ergebnisse geben Auskunft über die Bedeutung der Digitalisierung, Investitionsvolumen, Digitalisierungsgrad der bAV-Administration und -Kommunikation sowie über Veränderungen und Trends, welche die Unternehmen für die Zukunft erwarten. Anhang der regelmäßigen Vorgängerstudien seit 2011 lässt sich die längerfristige Entwicklung ablesen. Die Studienergebnisse sind ausführlicher demnächst auf willistowerswatson.de nachzulesen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

WillisTowersWatson, Eschersheimer Landstraße 50, D-­60322 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 1505 5119 , www.willistowerswatson.com

Welche Risiko-Lebensversicherung bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

 

Diese Frage hat die Wirtschaftswoche in Zusammenarbeit mit MORGEN & MORGEN beantwortet und bewertet. In beiden Musterfällen erzielten die Tarife der InterRisk die Bestnote „Sehr gut“.

Um verschiedene Lebenssituationen möglichst realistisch darzustellen, wurden die Tarife der einzelnen Anbieter anhand von zwei Beispielrechnungen – für einen nichtrauchenden Manager sowie eine rauchende Angestellte – analysiert. Die getesteten InterRisk-Tarife überzeugten in beiden Musterfällen und erhielten jeweils die bestmögliche Preis-/Leistungsnote „Sehr gut“. Darüber hinaus führt der getestete InterRisk-Rauchertarif das Feld der mit „Sehr gut“ ausgezeichneten Tarife mit dem günstigsten jährlichen Zahlbeitrag an und belegt somit den ersten Platz unter den Preis-Leistungs-Siegern.

Entscheidend für die Ermittlung des Preis-Leistungs-Verhältnisses war mit einem Anteil an der Gesamtwertung von 80 % die Preiskomponente in Form des jährlichen Zahlbeitrags. Die Leistungskomponente in Form des MORGEN & MORGEN-Ratings zur Lebensversicherung schlug mit 20 % zu Buche.

„Die Wirtschaftswoche bestätigt es: Mit lediglich 7,6 Mio. Policen ist der deutsche Markt für Risiko-Lebensversicherungen längst nicht gesättigt“, so Marcus Stephan, stellvertretender Vorstand der InterRisk Versicherungen. „Mit unseren auf jede Lebenssituation passenden und vielfach ausgezeichneten Tarifen sind unsere Vertriebspartner bestens aufgestellt, im Bereich der Risiko-Lebensversicherung maßgeschneiderte Lösungen anzubieten und neue Potentiale zu erschließen“, so Stephan weiter.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

InterRisk Versicherungs-AG, Vienna Insurance Group, InterRisk Lebensversicherungs-AG Vienna Insurance Group, Carl-Bosch-Str. 5,65203 Wiesbaden, Tel: 0611 2787-0, Fax: 0611 2787-222, www.interrisk.de

Industrieversicherung strebt eine Schaden-/Kostenquote von 97 Prozent mittelfristig und 95 Prozent langfristig an

 

Die Talanx Gruppe bestätigt heute auf dem Capital Markets Day 2019, dass sie auf einem gutem Weg ist, die im Oktober 2018 angekündigten mittelfristigen Finanzziele für den Konzern zu erreichen. Über das Mindestziel einer Eigenkapitalrendite von 8,3 Prozent für 2019 hinaus erwartet das Management derzeit mehr als 9,5 Prozent. Und im Vergleich zu dem Ziel, den Gewinn pro Aktie bis 2022 um mindestens 5 Prozent im Durchschnitt zu steigern, erwartet der Talanx Vorstand einen Anstieg im Jahr 2019 um mindestens 6 Prozent – auf Basis des ursprünglich geplanten Jahresüberschusses für 2018 von ca. 850 Mio. EUR. Die Industrieversicherung stellt beim Capital Markets Day die neue Spartenaufstellung vor und berichtet über die Verbesserungen seit der Übernahme des neuen Managementteams Anfang des Jahres sowie die neuen Ziele für die Schaden-/Kostenquote.

„Ein Jahr nach der Vorstellung unserer Strategie 2022 sind wir auf gutem Weg, die auf dem Capital Markets Day 2018 vorgestellten Finanzziele für das Geschäftsjahr 2019 und die folgenden Jahre zu erreichen. Unsere Strategie wird durch eine zielgerichtete Leistungskultur unterstützt. Ich bin zuversichtlich, dass unser Konzern weiter einen deutlichen Mehrwert für unsere Kunden und unsere Aktionäre schaffen wird”, sagte Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG, heute in Frankfurt.

Seit dem Spätsommer haben mehr als 4.000 Mitarbeiter in 16 Ländern an Umfragen und Workshops teilgenommen, um den Purpose für den Talanx Konzern zu entwickeln: Together we take care of the unexpected and foster entrepreneurship. „Wir schützen Menschen und Unternehmen vor Risiken. Gleichzeitig ermöglichen wir Unternehmertum außerhalb und innerhalb des Konzerns, gemeinsam mit unseren Kunden und Vertriebspartnern”, sagte Torsten Leue. „Unser Purpose fasst zusammen, wofür wir bei Talanx jeden Tag arbeiten.”

Edgar Puls, Vorstandsvorsitzender des Geschäftsbereichs Industrieversicherung, der im Mittelpunkt der Veranstaltung steht, sagte:  „Das neue Managementteam der Industrieversicherung ist bestrebt, die Rentabilität zu steigern. Wir werden die Erkenntnisse und Instrumente unserer sehr erfolgreichen Initiative 20/20/20 nutzen, um das Gesamtgeschäft profitabler zu machen und auf das von uns selbst gesetzte Ziel einer Eigenkapitalrendite von 8-10 Prozent hinzuarbeiten.”

Anhaltend hohe Widerstandsfähigkeit, verbessertes Kapitalmanagement, Unterstützung des wachsenden Cash-Pools

Der Talanx Konzern ist weiter in sehr robuster Verfassung. Dies spiegelt sich in einer starken Kapitalisierung (196 Prozent Solvency-II-Quote), einem begrenzten Marktrisiko (44 Prozent der Solvency-Kapitalanforderungen) und einer hohen Geschäftsdiversifizierung wider (57 Prozent der Erstversicherungsprämien aus dem Ausland – alle Zahlen für die ersten neun Monate 2019).

Der Talanx Vorstand arbeitet weiter an der Erhöhung des von den operativen Einheiten an den Konzern abgeführten Kapitals mit dem Ziel, die Ausschüttungsquote für die Talanx-Aktionäre zu erhöhen. In diesem Zusammenhang wird erwartet, dass die Gewinnausschüttungsquote der operativen Gesellschaften an die Talanx AG insgesamt von 67 Prozent im Jahr 2018 auf ca. 70 Prozent im Jahr 2019 ansteigen werd. Zwei Drittel der 350 Mio. EUR, die zusätzlich nach oben geleitet werden sollen, wurden bereits realisiert. Der verfügbare Topf an ausschüttbarem Kapital (cash fund), definiert als Gewinnvortrag dividiert durch die angestrebte Dividendenzahlung, wird sich für 2019 voraussichtlich auf das ca. 0,8-fache erhöhen, wobei das mittelfristige Ziel des ca. 1,5-fachen bis 2-fachen unverändert bleibt.

Fokussierte Bereichsstrategien: Retail Germany und Retail International voll auf Kurs, um die mittelfristigen Ziele zu erreichen

Für 2019 erwartet die Privat- und Firmenversicherung Deutschland, dass beim operativen Ergebnis mehr als 80 Prozent des Zieles von 240 Mio. EUR für 2021, also mindestens 200 Mio. EUR, erreicht werden. Das KuRS-Programm ist auf gutem Weg. Zudem hat die Initiative zum profitablen Wachstum des Geschäfts mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dazu beigetragen, die Bruttoprämien in diesem Bereich mehr als doppelt so schnell wie der deutsche KMU-Markt zu steigern.

Die Privat- und Firmenversicherung International wächst weiter profitabel. Sie erwartet für 2019 eine Eigenkapitalrendite von 8-9 Prozent und ist damit auf gutem Weg, das mittelfristige Eigenkapitalrendite-Ziel von 10-11 Prozent zu erreichen. Das strategische Ziel, in ihren Kernmärkten in die Top 5 zu gelangen, hat sie größtenteils erreicht: im Kraftfahrtgeschäft in vier von fünf und im Sachgeschäft insgesamt in zwei von fünf Kernmärkten. Insgesamt hat die Privat- und Firmenversicherung International ihre Position in allen Kernmärkten verbessert.

Fokussierte Bereichsstrategien: Industrieversicherung hat einen herausfordernden Markt in einen Gewinnmodus überführt

Das neue Managementteam der Industrieversicherung unter Edgar Puls setzt die neue Strategie HDI 4.0 mit einem fokussierten zweistufigen Ansatz um. In der Perform-Phase liegt der Schwerpunkt auf der Umsetzung der Sanierungs-Initiative „20/20/20″ im Bereich Feuer und der Steigerung der Gesamtprofitabilität des Portfolios. Das Programm hat sein ursprüngliches Ziel, die Prämien und prämienäquivalenten Maßnahmen im Feuergeschäft zum 1. Januar 2020 um 20 Prozent zu erhöhen, übertroffen. Der Vorstand erwartet, dass sich daraus im Jahr 2020 eine Schaden-/Kostenquote für das Feuergeschäft von rund 100 Prozent ergibt. Insgesamt soll die Industrieversicherung im Jahr 2020 technisch positiv sein, d.h. eine Schaden-/Kostenquote von unter 100 Prozent erreichen.

Der Schwerpunkt in der Industrieversicherung liegt nun darauf, ähnliche Disziplin in anderen Geschäftsfeldern zu zeigen. In diesem Zusammenhang führt das Management ein neues Steuerungsmodell mit einer geschärften Metrik von Key Performance Indikatoren (KPI) ein. Im Mittelpunkt steht die Eigenkapitalrendite, die langfristig auf 10 Prozent steigen soll, unterstützt durch eine Schaden-/Kostenquote von 95 Prozent. Auf dem Weg zu diesen langfristigen Zielen strebt die Industrieversicherung mittelfristig eine Eigenkapitalrendite von 8 Prozent an, basierend auf einer Schaden-/Kostenquote von 97 Prozent.

Diese Rentabilität zu erreichen ist das oberste Ziel der Transform-Phase. Die Zuversicht des Managements, diese Ziele zu erreichen, wird durch Preiserhöhungen gestützt, die derzeit in Schlüsselmärkten der Industrieversicherung weltweit zu beobachten sind. Gemäss jüngsten Umfragen werden mehr als 90 Prozent der Prämien der Sparte in sich verhärtenden (also von Preissteigerungen gekennzeichneten) Märkten verdient. Im Streben nach mehr Rentabilität will das Management in der Transformationsphase generell auch die Exzellenz in seinen Teams fördern und selektives Wachstum anstreben.

HDI Global Specialty soll einen bedeutenden Ergebnisbeitrag leisten

Ein wichtiger Bereich für profitables Wachstum sowohl für Talanx als auch für die Industrieversicherung ist die seit dem 1. Januar 2019 bestehende Einheit HDI Global Specialty. Durch die Bündelung der Underwriting- und Vertriebskompetenzen von Hannover Rück und der Industrieversicherung in der neuen Einheit Specialty wurde ein wettbewerbsfähiger Player in einer attraktiven Marktnische geschaffen. Das Management strebt eine nachhaltige Position im oberen Viertel der Spezialversicherer an. 2022 könnte dadurch ein versicherungstechnisches Ergebnis von 100 Mio. EUR erzielt werden, von denen rund drei Viertel beim Talanx Konzern ankommen.

Gute Fortschritte bei der digitalen Transformation

Die Industrieversicherung setzt auch ihren Fahrplan für die digitale Transformation um. Neben der Modernisierung der Plattform (Stilllegung von mehr als 60 Anwendungen bis Ende 2019) und der Beschleunigung der Datenanalyse hat der Industriebereich eine globale „Underwriting Workbench” als neue Standardplattform für alle Preisaktivitäten entwickelt. Aufgrund des hervorragenden Zugangs zu ihren Kunden ist die Industrieversicherung gut positioniert, um neue Umsatzmöglichkeiten durch Dienstleistungen rund um das Internet der Dinge (IoT) zu erschließen und so die traditionellen Versicherungsprämien zu verbessern. Ein Beispiel ist die kürzlich gegründete HDI TH!NX in Berlin, eine Plattform, um gemeinsam mit Firmenkunden die Co-Innovation im IoT voranzutreiben. Und Anfang Oktober 2019 wurde mit Schneider Electric ein Vertrag über eine erste Kooperation unterzeichnet, bei der der Brandschutz im Fokus steht.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Talanx AG, Riethorst 2, D­-30659 Hannover, Tel: 0511/3747­0, Fax: 0511/3747­2525, www.talanx.com

Extreme Regenfälle haben zwischen 2002 und 2017 bundesweit knapp 1,3 Millionen Schäden an Wohngebäuden verursacht. Am häufigsten waren Bewohner in Sachsen betroffen.

 

Starkregenfälle verursachten in Deutschland insgesamt 6,7 Milliarden Euro Schaden.

Dort hatten im Schnitt 133 von 1.000 Wohngebäuden einen Schaden durch besonders starke Regenfälle. Die Beseitigung der Folgen kostete betroffene Hausbesitzer deutschlandweit durchschnittlich 5.293 Euro. Das sind Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Starkregenfälle verursachten in Deutschland insgesamt 6,7 Milliarden Euro Schaden. Auch in Berlin (131/1.000 Betroffene) und in Bayern (88/1.000 Betroffene) sorgten die heftigen Niederschläge für viele vollgelaufene Keller, unterspülte Fundamente und durchnässte Wände.

Heftige kurze Niederschläge führen häufig zu Schäden

Auch wenn der Regen die Bewohner der Landkreise in den vergangenen 16 Jahren unterschiedlich heftig traf: „Unsere Untersuchung zeigt, dass jeder Ort in Deutschland quasi gleich stark von solch gefährlichen Regenmengen bedroht ist“, sagt Andreas Becker vom DWD. „Gegenden, die im Untersuchungszeitraum nur wenige Schäden durch Starkregen erlebten, haben bislang schlicht Glück gehabt.“

Im Gegensatz zum Dauerregen (über zwölf Stunden) gibt es bei den kurzen, heftigen Regengüssen (bis zu neun Stunden) eine eher gleichmäßige Verteilung über ganz Deutschland. Das gemeinsame vierjährige Forschungsprojekt, das erstmals Starkregen- und Schadendaten systematisch untersucht hat, zeigt: Gerade diese kurzen, heftigen Niederschläge verursachen besonders viele Schäden.

Jeder zweite Hausbesitzer in Deutschland nicht versichert

Bundesweit haben lediglich 43 Prozent der Hausbesitzer eine Elementarschadenversicherung und sind somit gegen die Folgen extremer Regenfälle geschützt. „So gut wie jedes Haus ist gegen Sturm und Hagel abgesichert, doch den Schutz gegen extreme Regenfälle haben viele Hausbesitzer bislang vernachlässigt“, sagt Oliver Hauner, GDV-Naturgefahrenexperte. Dabei können die heftigen Regenfälle Häuser bis zur Unbewohnbarkeit beschädigen.

Starkregensicherer Wohnraum

Vor diesem Hintergrund fordert der Baukonstruktionsforscher Thomas Naumann eine größere Unterstützung von Gebäudeeigentümern und kleineren Kommunen, um diese besser auf Starkregen vorbereiten zu können. „Starkregen kommt fast ohne Vorwarnzeit, deshalb müssen Kommunen und Gebäudebesitzer diese Ereignisse vordenken und vorplanen.“ Gerade kleine Kommunen hätten bislang kaum Ressourcen, sich ein genaues Bild über die Gefahrenpunkte bei Regenmassen zu machen, ihre Bürger gut zu informieren und dementsprechend besser vorzusorgen, sagt der Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Wilhelmstraße 43/43G, D­-10117 Berlin, Tel: 030­2020 5000, www.gdv.de

Repräsentative Umfrage des Digitalversicherers FRIDAY belegt, dass die Deutschen nicht nur Verantwortung, sondern auch die Kosten für mehr Klimaschutz übernehmen wollen.

 

Jeder zweite Deutsche (48 Prozent) ist bereit, auf eigene Kosten zur CO2-Kompensation und damit zur Erreichung der Klimaziele beizutragen, 28 Prozent nutzen bereits bestehende Angebote – beispielsweise bei Flug- oder Bahnreisen – und für jeden Dritten ist die CO2-Kompensation bei einer Autoversicherung wichtig. Weitere 28 Prozent würden freiwillig mehr für eine Autoversicherung zahlen, wenn die Mehrkosten zur CO2-Kompensation eingesetzt würden, ebenso viele sprechen sich sogar für eine verpflichtende CO2-Kompensation für jeden gefahrenen Kilometer aus. Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Berliner Digitalversicherers FRIDAY.

Je jünger, desto aufgeschlossener: Mehr als die Hälfte der unter 30-jährigen Autofahrer sprechen sich klar für die CO2-Kompensation aus, um die Klimaziele zu erreichen. Jeder zweite Berufstätige und fast drei Fünftel der Auszubildenden und Studenten, sind bereit für die Erreichung der Klimaziele tiefer in den Geldbeutel zu greifen. Diese Bereitschaft lässt im Alter jedoch nach: Bei den 50-69-jährigen sind es nur noch vier von zehn Befragten, die für CO2-Kompensation einstehen.

Grüne Städte: Während auf dem Land oder in Städten mit weniger als 5.000 Einwohnern nur jeder Sechste für eine „grüne“ Autoversicherung mehr bezahlen würde, wenn die Mehrkosten zur CO2-Kompensation beitragen, ist es in Städten mit mindestens 100.000 Einwohnern jeder Dritte. „Für betroffene Großstadtbewohner kommt die CO2-Kompensation eher in Frage, als für die Landbevölkerung. Gleichzeitig ist jeder zweite Autofahrer, der mehr als 15.000 km pro Jahr fährt bereit, durch CO2-Kompensation zur Erreichung der Klimaziele beizutragen“, sagt FRIDAY-CEO Dr. Christoph Samwer.

„Für Autofahrer, die ihre gefahrenen Kilometer kompensieren möchten, haben wir deshalb einen ECO-Tarif entwickelt“, führt er weiter aus. FRIDAY ermöglicht seinen Kunden mit dem ECO-Tarif, den persönlichen ökologischen Fußabdruck, der durch das Autofahren entsteht, zu reduzieren. In Kooperation mit myclimate werden 80 Klimaschutzprojekte in 50 Ländern unterstützt.

Durchgeführt wurde die repräsentative Umfrage von mindline media anhand einer Online-Befragung (1.025 Befragte) unter Führerscheinbesitzern im Zeitraum vom 31. Oktober bis 7. November 2019.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

FRIDAY, Deutsche Niederlassung der FRIDAY Insurance S.A., Klosterstrasse 62, 10179 Berlin, Tel: 030 – 959 983 200,  www.friday.de

Der 30. November ist Stichtag für den Wechsel der Kfz-Versicherungen. Clevere Autofahrer können jetzt noch Geld sparen. Wie, verrät Alexander Held, Abteilungsleiter Underwriting und Produkt bei der Verti Versicherung AG.

 

Welche Tarife bieten besonderes Einsparpotenzial?

Für Paare und Familien mit mehreren Fahrzeugen im Haushalt empfehle ich unseren Zweitfahrzeugtarif. Wir gehen davon aus, dass Sie mit dem Zweitfahrzeug nicht schlechter fahren werden als mit dem Erstfahrzeug. Daher bekommen Sie bei uns für das Zweitfahrzeug die gleiche gute Schadenfreiheitsklasse wie für das Erstfahrzeug. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei dem Zweitfahrzeug um ein Auto, Motorrad, Wohnmobil oder einen Lieferwagen handelt. Das Erstfahrzeug muss nicht einmal bei Verti versichert sein, um von dieser Sondereinstufung profitieren zu können. Das Einsparpotenzial kann hier schnell mehrere hundert Euro betragen.

Grundsätzlich lautet unsere Philosophie, dass wir Ihre bereits vorhandene Fahrerfahrung anrechnen, egal, wie und wo Sie diese gesammelt haben. So bieten wir beispielsweise weitere Sondertarife an, die die Fahrerfahrung mit Dienstwagen oder die Nutzung von Carsharing-Angeboten berücksichtigen.

E-Fahrzeuge sind auf dem Vormarsch. Wie lässt sich hier Geld sparen?

Wir versichern das E-Auto umfänglicher als viele Wettbewerber, weil es bei Verti kein spezieller Baustein ist, der vom Kunden extra ausgewählt werden muss. Bei Verti gibt es im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern keine Zuschläge: Alle E-Autos erhalten automatisch den “CO2-Rabatt”. Diesen gewähren wir übrigens auch für verbrauchsarme und somit klimafreundliche Autos mit Verbrennungsmotor. Auch das Abschleppen bei leeren Batterien ist im Schutzbrief enthalten. Das heißt, Sie kontaktieren im Bedarfsfall den Abschleppservice und Verti trägt die Kosten. Das ist insbesondere im Winter relevant: Denn wer mit fast leerem Akku im Stau steht, muss sonst ggf. auf die Heizung verzichten, um die Batterien nicht zu belasten und im Ernstfall nicht liegen zu bleiben.

Was raten Sie Autofahrern allgemein, um bei der Kfz-Versicherung Geld zu sparen?

Zunächst sollten die Preise mit den benötigten Leistungen verglichen werden. Bei Verti bieten wir dafür den komfortablen Tarifrechner an, mit dem man sich unkompliziert ein unverbindliches Angebot erstellen kann.

Tipp: In Ausnahmefällen ist eine Kündigung auch nach dem 30. November möglich: Bei Schadenfällen und innerhalb eines Monats nach Erhalt einer Beitragserhöhung besteht für Versicherte das sogenannte Sonderkündigungsrecht.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Verti Versicherung AG, Rheinstraße 7A, 14513 Teltow, Tel: 030 – 890 003 003, Fax: 030 – 890 004 404, www.verti.de

Die vielleicht umweltfreundlichste Autoreinigung

 

Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie starten die Versicherungsgruppe die Bayerische und ihre grüne Versicherungsmarke Pangaea Life eine Zusammenarbeit mit der umweltfreundlichen Autoreinigung MyCleaner. Im Rahmen der Kooperation unterstützt die Bayerische ihre Kunden, Vertriebspartner und Mitarbeiter bei der umweltschonenden professionellen Autoreinigung. Die beiden Kooperationspartner gewähren den Kunden für die Autoreinigung und andere MyCleaner Artikel einen Gutschein-Rabatt von 15 Euro ab einem Einkaufswert von 50 Euro.

„Nachhhaltiges Handeln fängt für uns im Alltag an. Durch die Zusammenarbeit mit MyCleaner sorgen wir künftig dafür, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck in einem weiteren Bereich unseres Alltags reduzieren“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische. „Gemeinsam mit unserem neuen Partner zeigen wir, dass innovative Lösungen, eine exzellente Qualität und ein schonender Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen Hand in Hand gehen“.

Den MyCleaner Rabattcode im Wert von 15 Euro legt die Bayerische jedem Neukunden zum Versicherungsschein einer abgeschlossenen KFZ-Versicherung bei. Auch online haben Kunden unter diebayerische.de/mycleaner die Möglichkeit, sich über MyCleaner zu informieren und den Rabatt-Gutschein durch Ausfüllen eines Online-Formulars zu sichern.

Zudem ermöglicht MyCleaner Mitarbeitenden und Vertriebspartnern der Versicherungsgruppe einen exklusiven Zugang zu den MyCleaner Leistungen.

Durch den hohen Wasserverbrauch und den Einsatz umweltschädlicher Chemikalien ist die konventionelle Autoreinigung ökologisch fragwürdig. MyCleaner verzichtet dagegen gänzlich auf den Einsatz von Wasser und verwendet zu hundert Prozent biologisch abbaubare Reinigungsmittel auf Basis natürlicher Inhaltsstoffe. Mit einer einzigen MyCleaner-Reinigung lassen sich gegenüber einer herkömmlichen Autowäsche bis zu 600 Liter Trinkwasser einsparen. Zudem verbraucht die Öko-Reinigung im Vergleich zu einer Waschanlage 90 Prozent weniger Energie.

Die Kooperation mit MyCleaner ist Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsbemühungen der Versicherungsgruppe. Unter anderem weist die Bayerische ihr ökologisch bewusstes Wirtschaften durch ein Klimaneutralitäts-Siegel nach und ist offizieller Unterstützer der Bienenschutz-Kampagne HektarNektar.

 

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die Bayerische, Thomas-Dehler-Str. 25, D-81737 München,Tel.: 089/6787-0, Fax: 089/6787-9150, www.diebayerische.de

“Die aktuelle Diskussion über die Zentralisierung der kapitalgedeckten Altersvorsorge mittels quasiobligatorischer Staatsfonds sehen wir mit großer Sorge. Was als schöne neue Vorsorgewelt dargestellt wird, ist nicht zu Ende gedacht. Kosten rechnet man schön, weil der gesamte administrative Aufwand auf die Arbeitgeber verlagert wird und die Kosten der Auszahlungsphase negiert werden. Verbreitungserfolge stellt man in Aussicht ohne die kannibalisierende Wirkung solcher Modelle zu berücksichtigen”, erklärte der Vorsitzende der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V., Dr. Georg Thurnes, am Rande einer aba-Vorstandssitzung in Stuttgart.

Verbraucher sollen über ihren Arbeitgeber automatisch in ein staatlich organisiertes Standardvorsorgeprodukt einzahlen, so der Plan. Sie können aus dem Modell rausoptieren und den Betrag, der abgeführt wird, jederzeit ändern. Wer behauptet, dass ein solches Modell verwaltungsarm ist, der verkennt die Realität. Die Arbeitgeber tragen den administrativen Aufwand, sie werden neue Dokumentationspflichten treffen, die sicher im Rahmen von Betriebsprüfungen kontrolliert werden. Hat der Arbeitnehmer Fragen zum System, wird der Arbeitgeber die erste Anlaufstelle sein. Man sollte mal überschlägig ermitteln, welche Gesamtkosten hier auf die Arbeitgeber zukommen. Nur als Indiz: Aus dem Bereich der Sozialversicherung wissen wir, dass die Deutsche Rentenversicherung jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag an die Krankenkassen zahlt, die für sie über den Einzug des Gesamtsozialversicherungsbeitrags das Inkasso durchführen.

“Die angeblich niedrigen Verwaltungskosten eines staatlich organisierten Standardvorsorgeprodukts sind zudem kein Alleinstellungsmerkmal. Gerade betriebliche Versorgungseinrichtungen sind extrem kostengünstig”, so Thurnes. Betriebliche Versorgungswerke genießen zudem eine hohe Wertschätzung bei den Arbeitnehmern, da Betriebs- und Tarifpartner passgenaue Systeme entwickeln können. “Es kann doch nicht im Interesse der Politik sein Arbeitgeber und Gewerkschaften diesen Gestaltungshebel aus der Hand zu nehmen,” erläuterte Thurnes. Doch genau das geschehe, wenn Arbeitnehmer, die zwangsweise in den Staatsfonds einbezogen würden mangels ausreichender Sparfähigkeit aus der betrieblichen Altersversorgung aussteigen würden.

Auch rechtlich bestehen Bedenken. Kommt es zu unzulässigen Verzerrungen des Wettbewerbs? Die Organisation soll über einen öffentlich-rechtlichen Träger erfolgen, stellt das wirklich einen sicheren Zugriffsschutz und Schutz vor Einflussnahme dar? Ist durch die Konstruktion nicht Staatshaftung für den Fall vorprogrammiert, dass einmal Probleme auftauchen?

“Einige der diskutierten Staatsfondsmodelle sollen keine Garantien enthalten. Das ist sinnvoll, aber – wie die Erfahrungen mit den Sozialpartnermodellen zeigen – Arbeitnehmern nur schwer kommunizierbar. Und das, obwohl bei der reinen Beitragszusage in der bAV ausgeklügelte Pufferkonstruktionen und der kollektive Ansatz Sicherheit schaffen. Die diskutierten Staatsfondsmodelle setzen vor allem auf den Aktienmarkt, die Risiken tragen allein die Sparer, was sie aller Erfahrung nach gerade nicht wollen. Das macht aber nichts, als Zwangssparmodell mit der Möglichkeit des Opting-out braucht man ja keine Überzeugungsarbeit zu leisten. Der Ärger kommt aber dann beim ersten Kursabsturz,” erläutert Thurnes.

“Mich überzeugt dieses Modell nicht,” so das Fazit, das Thurnes zieht. “Vor allem sollte man erst darüber entscheiden, wenn wirklich alle Rahmenbedingungen, vor allem die Ausgestaltung der Leistungsbezugsphase und die tatsächlich anfallenden Kosten und rechtlichen Fragen geklärt sind.”

Die aba ist der deutsche Fachverband für alle Fragen der betrieblichen Altersversorgung in der Privatwirtschaft und dem Öffentlichen Dienst. Sie ist parteipolitisch neutral und setzt sich seit 80 Jahren unabhängig vom jeweiligen Durchführungsweg für den Bestand und Ausbau der betrieblichen Altersversorgung in der Privatwirtschaft und im Öffentlichen Dienst ein.

 

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aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin, Tel: 030 3385811-0 , www.aba-online.de

Bis Ende 2019 wird die Anzahl der Kunden auf über 5.000 steigen 

 

Zum Jahresende hat Deutschlands erste digitale, private Krankenversicherung ottonova ein First Closing in Höhe von insgesamt 60 Millionen Euro abgeschlossen. Weiteres Kapital folgt im ersten Halbjahr 2020. Die bereits bestehenden Investoren Debeka, Holtzbrinck Ventures, Vorwerk Ventures und btov haben ihre Beteiligungen erhöht. Außerdem hat ottonova eine Kooperation mit SevenVentures vereinbart. Bereits seit Oktober nutzt der Versicherer sie für TV-Spots, die auf reichweitenstarken Sendern der ProSieben-Sat.1-Gruppe ausgestrahlt werden.

“Wir sind sehr dankbar für das Vertrauen, das uns die Investoren entgegenbringen”, sagt Roman Rittweger, Gründer und CEO von ottonova. “Das Kapital fließt insbesondere in Vertriebs- und Marketinginitiativen, damit wir unseren Kundenstamm weiter vergrößern können. Und wir werden auch weiterhin in unseren technologischen Vorsprung investieren, um unser Alleinstellungsmerkmal als rein digitaler Krankenversicherer mit der höchsten Kundenzufriedenheit in Deutschland weiter auszubauen.”

Jährliches Bruttobeitragsvolumen 2020 im zweistelligen Millionenbereich geplant

Bereits im zweiten Halbjahr 2019 profitierte der Krankenversicherer von den strategischen Veränderungen im Vertriebsmodell und verzeichnete ein hohes Umsatzwachstum. Auch die Anzahl der Kunden wird deutlich auf über 5.000 erhöht – bei einer Abwanderungsrate von nahezu null Prozent. Dieses Wachstum wird sich 2020 fortsetzen.

2019: Starke Grundlagen für nachhaltiges Wachstum geschaffen

Der digitale Krankenversicherer hat im Sommer 2019 neue und optimierte Krankenversicherungstarife auf den Markt gebracht. Die Zahnzusatzversicherung wurde als Testsieger bei Stiftung Warentest ausgezeichnet, die Krankenvollversicherung gewann den Test der Wirtschaftswoche. Außerdem wurden Kooperationen mit ausgewählten Vertriebspartnern wie Check24 und blau direkt abgeschlossen und eine langfristig ausgerichtete Markenkampagne zur Erhöhung der Aufmerksamkeit gelauncht. Neben der TV-Präsenz ist ottonova zusätzlich in zahlreichen Online- und Social-Media-Kanälen vertreten.

Auch im B2B-Bereich kann ottonova Erfolge aufweisen. Das Unternehmen bietet über das Joint Venture “Global Scale Solutions” digitale Lösungen für die Versicherungsbranche an, um Geschäftsprozesse zu optimieren und Kundenerlebnisse zu verbessern. Zu den Kunden zählt die Süddeutsche Krankenversicherung.

“Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, mehr als nur ein Leistungserstatter für unsere Versicherten zu sein”, so Rittweger. “Wir begegnen ihnen auf Augenhöhe und als Partner und sorgen so für eine hohe Kundenzufriedenheit. Diesen Anspruch wollen wir auch 2020 erfüllen.” In der Benchmarking-Studie KUBUS 2018 zu privaten Krankenversicherungen überzeugte ottonova mit einem Net Promoter Score von 70, während der Durchschnittswert aller teilnehmenden Krankenversicherungen bei 12 lag. Damit hat ottonova mit Abstand die zufriedensten Kunden in der Branche der privaten Krankenversicherungen.

 

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ottonova Krankenversicherung AG, Ottostraße 4, 80333 München, Tel: +49 8926 2098 000, www.ottonova.de

Für das Alter vorsorgen und dabei Steuern sparen: Das ist mit der staatlich zertifizierten Basis-Rente möglich.

 

Besonders effizient geht das mit der neuen Continentale BasisRente Invest Garant. Hiermit kann der Kunde bereits ab dem ersten Sparbeitrag voll in die von ihm ausgewählten Fonds investieren. Ein großer Pluspunkt: Die wichtigen flexiblen Zuzahlungen kann der Versicherte sogar acht Mal im Jahr unkompliziert leisten. Mit der modernen Fondspolice mit wählbarer Garantie vervollständigt die Continentale Lebensversicherung ihre Basisrenten-Familie.

Mit monatlich moderatem Beitrag einsteigen

„Das Thema Altersvorsorge ist für Selbstständige oft kompliziert“, erläutert Dr. Helmut Hofmeier, Vorstand Leben im Continentale Versicherungsverbund. „Denn sie können in der Regel schwer abschätzen, wie viel Geld sie tatsächlich jährlich in eine Rentenversicherung investieren können.“ Mit der BasisRente Invest Garant kann der Kunde eine steuerlich geförderte Altersvorsorge zu einem monatlich moderaten Beitrag abschließen. Wenn er zum Jahresende weiß, wie viel für die Altersvorsorge übrigbleibt, zahlt er einmalig einen größeren Betrag ein. „So bleibt er flexibel und kann zum Jahresende sein zu versteuerndes Einkommen absenken“, betont Dr. Hofmeier.

Freie Wahl aus umfangreicher Fondspalette

Die Beiträge zur Basisvorsorge sind aktuell bis zu einem Höchstbeitrag von 24.305 Euro anteilig absetzbar. In diesem Jahr können 88 Prozent steuerlich geltend gemacht werden, also rund 21.388 Euro. Der Anteil steigt bis 2025 jährlich um 2 Prozentpunkte auf 100 Prozent. In Zeiten niedriger Zinsen kurbeln die gesparten Steuern zusätzlich den Renditemotor an. „Es lohnt sich also, noch in diesem Jahr zu starten“, so Dr. Hofmeier.

Der Einstieg in die BasisRente Invest Garant ist schon ab 25 Euro monatlich oder 3.000 Euro einmalig möglich. Bei der Anlage kann der Kunde kostenlos aus mehr als 50 Fonds bis zu 10 gleichzeitig kombinieren und diese mehrfach jährlich ändern.

Intelligenter Mechanismus teilt Guthaben monatlich optimal auf

Bei der Anlage kombiniert das moderne und effiziente Hybrid-Produkt die Vorteile der Fonds-Rente mit denen der kapitaleffizienten Klassik. Ein intelligenter Mechanismus sorgt monatlich dafür, dass das Guthaben des Kunden optimal zwischen Fondsguthaben und Sicherungsvermögen aufgeteilt wird. In ihrem Sicherungsvermögen legt die Continentale nur so viel an, wie für die Garantie zum vereinbarten Rentenbeginn notwendig ist. In welcher Höhe der Rentenfaktor garantiert sein soll, wählt der Kunde selbst aus. Aufgrund einer am Markt einmaligen Günstigerprüfung erhält er außerdem immer die höchstmögliche Rente, die aus dem gesamten Guthaben im Vertrag berechnet wird.

Mehr zur Continentale BasisRente Invest Garant gibt es unter www.continentale.de/basisrente-hybrid. Freie Vermittler finden für sie aufbereitete Informationen unter makler.continentale.de/basisrente-invest-garant.

 

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Continentale Versicherungsverbund, Ruhrallee 92-­94, D­-44139 Dortmund, Tel: 0231/9190, Fax: 0231/9193255, www.continentale.de

Arte Generali bietet ein umfassendes Paket an Prävention, Schutz und Versicherungslösungen für Kunstsammler kombiniert mit umfangreichen Services und modernster Technologie

 

Die Generali Deutschland präsentierte gestern Abend in der Pinakothek der Moderne die „Arte Generali“, eine innovative globale Geschäftseinheit, die sich als Versicherungspartner für Kunstsammler positioniert. Die neue globale Einheit hat ihren Hauptsitz in München mit Berichtslinie an Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG und globaler Förderer von Arte Generali. Dabei gilt München als zentraler Knotenpunkt für alle lokalen Underwriting- und Schadenmanagement-Teams.

Der neue globale Kunstversicherer bietet ab Ende 2019 innovative und modulare Lösungen für Privatkunden an:

– Internationale leistungsstarke Kunstversicherungen

– „Arte Concierge Service“ mit einzigartigen kunstspezifischen Dienstleistungen wie Verpackung, Transport, Lagerung und Restaurierung durch Premium-Kooperationspartnern

– Exklusive Web App mit Online-Bewertungsservice und virtueller Privatgalerie, verbunden mit höchsten Sicherheitsstandards

Zusätzlich zur Kunstversicherung (Mindestversicherungssumme: 500.000 Euro) bietet das Unternehmen als Option den Versicherungsschutz für alle Werte des Haushalts (Hausrat, Schmuck und andere wertvolle Gegenstände) sowie einen Hausbesitzerschutz für Immobilien in Europa an.

Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG, sagte dazu: „Arte Generali wird das Angebot von Generali in allen Ländern ergänzen und innovative Lösungen und Dienstleistungen anbieten, um die höchsten Erwartungen zu erfüllen und gleichzeitig einen wachsenden Markt zu erschließen. Darüber hinaus spiegelt Arte Generali die Expertise, das Erbe und die DNA der Generali wider, da sie auf der Führungsrolle der Gruppe in Bezug auf die technische Versicherungsleistung und auf ihrer Tradition als Förderer von Kunst und Kultur aufbauen kann. Ich freue mich sehr, dass wir mit Jean Gazançon einen ausgewiesenen Kunst- und Versicherungsexperten als CEO für Arte Generali gewinnen konnten.“

Jean Gazançon (50) ist Absolvent der Sciences Po (Institut d’études politiques de Paris) und bringt umfangreiche internationale Erfahrungen aus Europa, Japan und Lateinamerika in den Bereichen Kunst, Kunstversicherung und Vermögens-verwaltung mit.

Jean Gazançon, CEO von Arte Generali, betonte: „Arte Generali bietet nicht nur umfassenden Versicherungsschutz für Kunstobjekte, sondern auch einzigartige technologische Innovationen. Kunstliebhaber und -sammler erhalten mit unserem Arte Concierge Service und unserer exklusiven Web App inklusive virtuellem Museum und Foto-Bewertungen von Kunst- und Wertgegenständen eine optimale Absicherung ihrer Kunstobjekte und werden zugleich Mitglied einer exklusiven Arte Community.“

Mitgliedern der Arte Community eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten, exklusiv an Vernissagen und Ausstellungen teilzunehmen, sich mit anderen Sammlern zu vernetzen und interessante neue Künstler zu entdecken. In diesem Zusammenhang hat Arte Generali auch eine Kooperation mit dem DesignBuild-Projekt in der Pinakothek der Moderne in München geschlossen.

FÖRDERUNG DES DESIGNBUILD-PROJEKTS IN DER PINAKOTHEK DER MODERNE

Ein wichtiges Projekt, das Arte Generali unterstützt in Kooperation mit PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V., ist die Initiative „Experience in Action – DesignBuild in der Architekturausbildung“. Vom 19. März bis 14. Juni 2020 wird die DesignBuild-Lehrmethode im Rahmen einer eigenen Ausstellung in der Pinakothek der Moderne zu sehen sein, die auch vergangene Erfahrungen aus aller Welt zeigt. Während der Dauer der Ausstellung bauen Studierende der TU München neben dem Museum ein temporäres Gebäude, das ab Sommer 2020 für einige Jahre stehen bleiben wird. Arte Generali wird bis Ende 2020 Partner des Projekts sein. Diese Struktur wird ein Experimentierraum für Kunst und Architektur sein und Workshops für Kinder, Studenten und Erwachsene, Diskussionsgruppen, Ausstellungen und andere Veranstaltungen beherbergen.

Prof. Dr. Andres Lepik, Kurator der Ausstellung und Direktor des Architekturmuseums der TU München, sagte: „Ich freue mich sehr, dass Arte Generali unser Projekt unterstützt, das die Dimension des Lernens mit ihrer sozialen Rolle verbindet. DesignBuild bietet den Studierenden die Möglichkeit, konkrete Projekte zu planen und interdisziplinär aufzubauen, wobei sie nicht nur die Rolle von Architekten, sondern auch von Projektentwicklern und Sozialaktivisten einnehmen. Ich glaube, dass der Zweck von DesignBuild mit dem von Arte Generali übereinstimmt, da beide versuchen, durch Kunst in jeder ihrer Formen positive soziale Auswirkungen zu erzielen.“

Die Generali, größter Erstversicherer in Europa, fördert die Erhaltung kulturellen Guts und hat es sich zur Aufgabe gemacht, über den Tellerrand hinauszuschauen, um nachhaltig Verantwortung für die Zukunft der Gesellschaft zu übernehmen: In Deutschland hat die Generali im vergangenen Jahr die großartige Ausstellung „Florenz und seine Maler. Von Giotto bis Leonardo da Vinci“ in der Alten Pinakothek gefördert. Aktuell unterstützt die Generali als Hauptsponsor die Sonderausstellung „Tiepolo – Der beste Maler Venedigs“, die noch bis zum 2. Februar 2020 in der Staatsgalerie Stuttgart besucht werden kann.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Generali Versicherung AG, Adenauerring 7, 81737 München, Tel: (089) 5121-0, Fax: (089) 5121-1000, www.generali.de

Aufgepasst am Black Friday

 

Am 29. November ist wieder Black Friday und Elektronikriesen wie Apple, Samsung und Co. locken mit Sonderangeboten und Rabattaktionen. Viele Kund*innen nutzen den Tag, um sich ein Mobiltelefon der neuesten Generation zu einem Schnäppchenpreis zu sichern. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) warnt davor, sich von der Shoppinglust zum Kauf einer überflüssigen Geräteversicherung treiben zu lassen. „Es mag zunächst sinnvoll erscheinen, sein teures Smartphone zu versichern. Wir raten allerdings davon ab, denn solche Versicherungen sind alles andere als smart“, sagt BdV-Pressesprecherin Bianca Boss.

Viele Angebote am Black Friday wirken auf den ersten Blick gut, sind aber teilweise nur scheinbare Schnäppchen. Denn einige Händler kalkulieren die Rabatte nicht ausgehend vom Marktpreis, sondern auf Basis der weit über den handelsüblichen Preisen angesetzten unverbindlichen Preisempfehlung. Ein nur vermeintlich gutes Geschäft sind auch Handyversicherungen, die häufig beim Kauf des Geräts mitangeboten werden. „Nimmt man das Angebot einmal genauer unter die Lupe, erkennt man recht schnell, dass die Versicherung alles andere als sinnvoll ist“, sagt Boss. Meist bietet sie nicht den Schutz, den sich die Zielgruppe erhofft.

Viele wollen vor allem das Diebstahlrisiko absichern, da die Smartphones ein begehrtes Diebesgut sind. Oft fehlt jedoch der Diebstahlschutz und muss gegen einen zusätzlichen Betrag erworben werden. Im Fall eines Diebstahls kommt es zudem häufig zur Leistungsverweigerung. Manche Versicherer zahlen nämlich nur, wenn das Mobiltelefon ständig beaufsichtigt wird und die sogenannte Abwehrbereitschaft der/des Besitzer*in gegeben ist. „Wird das Handy dann beispielsweise während eines kurzen Nickerchens im Bus geklaut, besteht kein Versicherungsschutz“, erläutert die Verbraucherschützerin. Einbruchdiebstahl und Raub, teilweise sogar Trickdiebstahl des Smartphones sind übrigens ohnehin über die Hausratversicherung abgedeckt – und zwar zum Neuwert. Auch die Tatsache, dass es sich bei einer Geräteversicherung um eine Zeitwertversicherung handelt, ist kritisch zu sehen. Sie erstattet nämlich nicht den Kaufpreis, sondern nur den aktuellen Wert des Mobiltelefons – und bei den Produkten ist der Wertverfall hoch. Im Schadenfall wird zudem meist eine Selbstbeteiligung fällig, die sich an der Höhe des Kaufpreises orientiert.

Wichtig zu wissen: Handyverkäufer*innen erhalten für jeden abgeschlossenen Versicherungsvertrag eine Provision. „Die Produkte sind also kein smarter Schutz, sondern allenfalls eine smarte Geschäftsidee zum Vorteil der Versicherer und Vermittler“, sagt Boss. Ohnehin sollte der Abschluss eines Versicherungsvertrages nur der Absicherung existenzieller finanzieller Risiken dienen. Zu diesen zählt der Verlust eines Smartphones jedoch nicht.

 

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Bund der Versicherten e.V.,Gasstr. 18 – Haus 4, 22761 Hamburg, Tel: +49 40-357 37 30 98, Fax: +49 40-357 37 30 99, www.bundderversicherten.de

Immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeit – mit klarem Nachteil im BU-Leistungsfall. Mit der neuen Teilzeitklausel löst Condor das Problem für zukünftige Teilzeitkräfte: Erstmalig gelten auch bei Wechsel in Teilzeitarbeit die gleichen Voraussetzungen für eine BU-Leistung wie vorher als Vollzeitkraft.

Mehr unter www.makler-leuchttuerme.de/BU/Teilzeit

 

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Condor Allgemeine Versicherungs-AG, Admiralitätstraße 67, D-20459 Hamburg, Tel: 040 36139-0, Fax: 040 36139-100, www.condor-versicherungen.de

CareFlex Chemie: Pionier bei Pflege-Branchenlösungen

 

Bundesweit erstmalig eine branchenweite, arbeitgeberfinanzierte tarifliche Pflegevorsorge: Das bietet die Pflegezusatzversicherung CareFlex Chemie. Diese haben die Gewerkschaft IG BCE und der Arbeitgeberverband BAVC in ihrem aktuellen Tarifvertrag für alle Tarifbeschäftigten der Chemie- und Pharmaindustrie ab  01.07.2021 vereinbart. Die chemische Industrie in Deutschland hat rund 580.000 Mitarbeiter, darunter 435.000 Tarifbeschäftigte. Außertariflich Beschäftigte der Branche können ebenfalls CareFlex Chemie erhalten, wenn ihr Arbeitgeber dies vereinbart.

Deutschlandpremiere bei bKV und Pflege

CareFlex Chemie wird von einem Konsortium aus drei namhaften Versicherern bereitgestellt – es ist das deutschlandweit erste Konsortium in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) und beim Thema Pflege. Die R+V Krankenversicherung AG ist geschäftsführender Konsortialführer mit einem Anteil von 45 Prozent, die DFV Deutsche Familienversicherung AG ist mit 35 Prozent beteiligt und ebenfalls Konsortialführer und verantwortlich für das Produkt sowie die Bestandsführung. Die Barmenia Krankenversicherung AG ist mit 20 Prozent am Konsortium beteiligt.

Gruppenvertrag ohne Gesundheitsprüfung

CareFlex Chemie ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und hilft dabei, die bestehende Finanzierungslücke zu verkleinern. Da es sich um eine branchenweite Lösung handelt, sind keine individuellen Gesundheitsprüfungen nötig. Vorbild ist ein Pilotmodell, das die IG BCE bereits im Januar 2019 mit der Henkel AG & Co. KGaA vereinbart hatte. Versicherer und Produktgeber ist hier die Deutsche Familienversicherung.

Absicherung von Angehörigen

Chemie-Mitarbeiter können ihre Pflege-Absicherung noch privat aufstocken. Zudem können auch nahe Angehörige wie Ehepartner, Kinder oder Eltern abgesichert werden. Aktuell haben nicht einmal 5 Prozent der Deutschen eine private Pflege-Vorsorge. Ein frei verfügbares Pflegemonatsgeld wie aus CareFlex Chemie schützt das private Vermögen und entlastet Pflegebedürftige wie pflegende Angehörige.

Claudia Andersch, Vorstandsvorsitzende der R+V Krankenversicherung AG: “Pflege ist und bleibt ein zentrales Thema, mit dem sich jeder beschäftigen sollte. Mit dem neuen Tarifvertrag setzt die Chemiebranche daher ein wichtiges Zeichen in unserer Gesellschaft. CareFlex Chemie ist zugleich eine Blaupause für weitere Branchen. Pflege-Vorsorge ist ein unverzichtbarer Baustein einer jeden Lebensplanung. Sie entlastet nicht nur die pflegenden Angehörigen und ihre Familien. Sie ist auch echter Vermögensschutz.”

Dr. Stefan M. Knoll, Gründer und Vorstandsvorsitzender der DFV Deutsche Familienversicherung AG: “Seit Einführung unserer ersten Pflegezusatzversicherung im Jahr 2012 haben wir die Pflegevorsorge in Deutschland revolutioniert und dominieren den Markt produktseitig. Die Umsetzung von CareFlex Chemie ist ein einzigartiges Modell betrieblicher Krankenversicherung und ein riesiger Erfolg für die deutsche Chemie- und Pharmabranche. Dieser basiert auf dem Pilotmodell HenkelCareFlex, welches durch eine vorausgegangene Kooperation zwischen der Deutschen Familienversicherung und IG BCE konzipiert und in der Folge realisiert wurde.”

Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherung: “Pflege stellt bereits heute eine enorme Herausforderung dar. So hat ein Pflegebedürftiger momentan im Bundesdurchschnitt über 1.800 Euro aus eigener Tasche zu zahlen, mit der Folge, dass 40 Prozent dieser Menschen in die “Sozialhilfe” abrutschen. Mit dem einzigartigen Angebot einer arbeitgeberfinanzierten Pflegeversicherung können wir dafür sorgen, dass die Beschäftigten der Chemie- und Pharmaindustrie ihre Lücke zur gesetzlichen Vorsorge sicher schließen können.”

Über die R+V Krankenversicherung AG

Die R+V Krankenversicherung AG ist einer der wachstumsstärksten Krankenversicherer im deutschen Markt und belegt in Produktratings regelmäßig Spitzenplätze. Sie ist Teil der R+V Gruppe, einem der führenden deutschen Versicherer mit einem umfassenden Spektrum an Versicherungs- und Vorsorgelösungen für Privat- und Firmenkunden. Die R+V ist seit etlichen Jahren Versicherungspartner der Chemie-Tarifparteien und besitzt eine reiche Erfahrung mit Branchenversorgungswerken wie beispielsweise dem ChemieVersorgungswerk, der MetallRente und der KlinikRente.

Über die DFV Deutsche Familienversicherung AG

Die DFV Deutsche Familienversicherung AG (ISIN DE000A0KPM74) ist eine volldigitalisierte Versicherung und ein wachstumsstarkes InsurTech-Unternehmen. Die Deutsche Familienversicherung deckt als digitales Versicherungsunternehmen mit eigenen Produkten die komplette Wertschöpfungskette einer Versicherung ab. Ziel des Unternehmens ist es, Versicherungsprodukte anzubieten, die Menschen wirklich brauchen und sofort verstehen (“Einfach. Vernünftig”). Zum Produktportfolio gehören vielfach ausgezeichnete Krankenzusatzversicherungen (Zahn-, Kranken-, Pflegezusatz-versicherung) sowie Unfall- und Sachversicherungen. Auf Basis des hochmodernen und skalierbaren, in-house entwickelten IT-Systems setzt das Unternehmen mit durchweg digitalen Produktdesigns sowie der Abschlussmöglichkeit über digitale Sprachassistenten neue Maßstäbe in der Versicherungsbranche.

Über die Barmenia Krankenversicherung AG

Der in Wuppertal ansässige Krankenversicherer betreute im Jahr 2018 über 1,2 Millionen versicherte Personen. Mit einem Beitragsvolumen von über 1,7 Milliarden Euro ist er die Nummer Sieben der privaten Krankenversicherer auf dem deutschen Markt. Neben der Krankenversicherung gehören auch die Barmenia Lebensversicherung a. G., die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG und die Barmenia Versicherungen a. G. zur Gruppe. Deutschlandweit wurden im Jahr 2018 rund 3.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Ob kompakte Vollversicherungen oder Ergänzungsversicherungen, betriebliche Krankenversicherungen, Sicherheit auf Auslandsreisen, die Barmenia bietet moderne und attraktive Produkte für vielseitig Interessierte. Viele digitale Services runden das Angebot ab.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

DFV Deutsche Familienversicherung AG, Reuterweg 47, 60323 Frankfurt am Main, Tel: 069 95 86 969, Fax: 069 95 86 958, www.deutsche-familienversicherung.de

Aktuelle Studie von HEUTE UND MORGEN untersucht Einflussfaktoren und Stationen der „Customer Journey“ beim Wechsel der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

 

Über 100 gesetzliche Krankenkassen buhlen in Deutschland um die Gunst der GKV-Versicherten. Die wiederum fragen sich: Lohnt ein Kassenwechsel, oder nicht? Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts HEUTE UND MORGEN hat jetzt nach 2014 erneut untersucht, wie wechselinteressierte GKV-Versicherte bei ihrer Informationssuche vorgehen, und warum sie sich am Ende für oder gegen einen Kassenwechsel entscheiden.

Ein wichtiges Ergebnis: Seit Einführung der einkommensabhängigen Zusatzbeiträge im Jahr 2015 hat sich die Sensibilität gegenüber der Höhe der Mitgliedsbeiträge deutlich erhöht. Vergleichsrechner und Vergleichsportale werden heute weit häufiger genutzt als noch vor fünf Jahren. Wichtigster „Touchpoint“ für den Wechsel der Krankenkasse bleibt allerdings der Berater – wenn er die Versicherten davon überzeugen kann.

525 GKV-Versicherte im Alter zwischen 18 und 65 – die sich in den letzten 12 Monaten aktiv zu einem Kassenwechsel informiert und teils tatsächlich gewechselt haben – wurden von HEUTE UND MORGEN in der Studie «Customer Journey zum Wechsel der GKV» ausführlich zu ihren Beweggründen und zu ihrem Vorgehen im Wechselprozess befragt.

Zwischen gedanklichen Wechselspielen und konkreten Wechselabsichten

Rund 80 Prozent der grundsätzlich wechselaffinen GKV-Versicherten wollen sich zu Beginn ihrer „Customer Journey“ zunächst nur einmal allgemein zu einem möglichen Kassenwechsel informieren. Immerhin ein Drittel davon wechselt dann später auch tatsächlich. Jeder fünfte wechselbereite GKV-Versicherte startet seine Reise hingegen bereits mit konkreter Wechselintention; zwei Drittel davon wechseln ihre Kasse später dann auch tatsächlich. Besonders wechselaffin sind vor allem Frauen und jüngere Versicherte sowie Versicherte aus mittleren Einkommens- und Bildungsniveaus.

Unterschiedliche Wechselanlässe

Wichtigster Auslöser für die Beschäftigung mit einem Kassenwechsel sind persönlich wahrgenommene Leistungsunterschiede zwischen der eigenen und anderen Krankenkassen (inklusive optionale Leistungsbausteine). Eine wichtige Rolle spielt zudem – neben der absoluten Höhe der Mitgliedsbeiträge – nicht selten auch die Unzufriedenheit mit dem Service der eigenen Kasse. Der Anstoß zur Beschäftigung mit einem möglichen Kassenwechsel stammt teils auch aus dem näheren sozialen Umfeld – bei den späteren Wechslern sogar zu 31 Prozent und vermehrt bei den jüngeren GKV-Versicherten. Gutes Empfehlungsmarketing spielt daher für die gesetzlichen Krankenkassen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Informationsphase: Internet ist die bevorzugte, aber nicht die beste Informationsquelle

In der Informationsphase zu einem möglichen GKV-Wechsel hat die Bedeutung des Internets für die wechselbereiten GKV-Versicherten gegenüber 2014 weiter zugenommen – sowohl ganz zu Beginn des Suchprozesses als auch im Verlauf der Customer Journey. Insgesamt steuern zwei Drittel (69%) der späteren Wechsler und vier Fünftel (87%) der späteren Nicht-Wechsler während der Informationssuche das Internet an.

Persönliche Gespräche mit Beratern der Krankenkassen werden demgegenüber vergleichsweise deutlich seltener gesucht. Aber: Die Qualität der Informationen aus den Beratungsgesprächen wird insgesamt deutlich positiver und hilfreicher bewertet als die aus dem Internet. Verstärkt gesucht werden persönliche Beratungsgespräche von den GKV-Versicherten, die von Beginn an konkrete Wechselabsichten verfolgen. In der Beratung selbst spielen Makler im Vergleich zu Vertretern der Kassen weiterhin eine untergeordnete Rolle – allerdings steigt deren Bedeutung im Vergleich zu 2014 deutlich an.

Unterschiede zwischen den Kassen bleiben für GKV-Versicherte oft noch schwammig

40 Prozent der späteren „Nicht-Wechsler“ erkennen im Laufe der Customer Journey keine klaren Vorteile, die für einen Wechsel zu einer anderen Kasse sprechen. Ein Drittel (31%) ist sogar der Meinung, dass die Krankenkassen letztlich „alle das Gleiche anbieten.“ Dies gilt besonders bei bevorzugter Informationssuche via Internet. Aber auch in mehr als jedem dritten persönlichen Gespräch (39%), gelingt es dem Berater nicht, die Wechsel-Vorteile klar herauszuarbeiten.

„Krankenkassen müssen ihre Vorteile gegenüber Wettbewerbern stärker profilieren und klar kommunizieren können – sowohl im Internet als auch im persönlichen Gespräch“, sagt Tanja Höllger, Geschäftsführerin bei HEUTE UND MORGEN. „Vielen Kassen gelingt dies bisher erst unzureichend.“

Wahrgenommene Qualität der Beratung hat sich gegenüber 2014 verschlechtert

Insgesamt wird die Qualität der Beratungsgespräche von den wechselbereiten GKV-Versicherten schlechter als noch 2014 bewertet. Dies betrifft sowohl die wahrgenommene Objektivität und Fairness der Beratung, die individuelle Bedarfsermittlung sowie die Beantwortung aller Kundenfragen – alles wichtige Kriterien, die letztlich darüber entscheiden, ob es tatsächlich zu einem Kassenwechsel kommt oder nicht. Hier müssen die Anbieter entsprechend nacharbeiten.

Abschluss: Wechsler-Profile und Wechselwege

Frauen (58%) wechseln ihre Kasse aktuell vergleichsweise häufiger als Männer (42%). „Typische Wechsler“ sind zudem durchschnittlich 37 Jahre alt und kommen häufig aus mittleren Einkommens- und Bildungsniveaus. Wichtig ist zudem die Bindungsstärke zur bisherigen Kasse. Der Wechsel selbst wird weiterhin am häufigsten – mit jeweils etwas abnehmender Tendenz – unmittelbar bei einem Mitarbeiter in einer Geschäftsstelle der Kasse vollzogen (38%; 2014: 46%), gefolgt von Online-Abschlüssen über die Homepage der Krankenkasse (27%; 2014: 32%).

Eine deutliche Zunahme im Zeitvergleich 2014-2019 zeigt der schriftliche Abschluss via Brief oder Fax (17%; 2014: 2%). Gänzlich ohne persönliche Kontakte zur neuen Kasse im Verlauf der Customer Journey werden Kassenwechsel nur selten vollzogen. Zentraler „Touchpoint“ für den Kassenwechsel bleibt der Kontakt zu einem Berater.

Präferierte Anbieter bei GKV-Wechseln

Aktuell kann die Techniker Krankenkasse am stärksten vom Kassenwechsel im GKV-Markt profitieren: 19 Prozent der Wechsler haben sich am Ende für einen Wechsel zur TK entschieden. Aber auch kleinere Kassen, wie beispielsweise die hkk Krankenkasse, sind bei den Wechslern aktuell beliebt. „Wichtige strategische Bausteine – sowohl in puncto Kundenbindung als auch in puncto Neugewinnung von Mitgliedern – stellen die Herausarbeitung und Kommunikation individueller Stärken, aktives Bindungsmanagement und Empfehlungsmarketing und gute Markenpflege dar. Und nicht zuletzt eine hohe Beratungsqualität im direkten Kontakt mit den Wechselwilligen“, resümiert Tanja Höllger.

Nadine Neubert, Studienleiterin bei HEUTE UND MORGEN, ergänzt: „In der Kommunikation mit den Versicherten sollten gleichermaßen klassische und digitale Kontaktkanäle genutzt werden. Reine Digitalstrategien greifen in der oft als ´existentiell´ erlebten Krankenversicherung hingegen zu kurz.“

Weitere Studieninformationen und Studienbestellung

Die komplette rund 120-seitige Studie „Customer Journey zum GKV-Wechsel“ mit vielen weiteren Ergebnissen und Differenzierungen kann direkt über HEUTE UND MORGEN bezogen werden. Die Studie enthält umfangreiche Detailergebnisse und ausführliche Analysen zu Wechselbereitschaften, Wechselgründen, Wechseltreibern und Wechselhürden auf den verschiedenen Stationen und Etappen der Customer Journey, Entwicklungsvergleiche für den Zeitraum 2014 bis 2019 sowie zusätzliche Trendanalysen zu den bisherigen Wechselströmen zwischen verschiedenen Anbietern. Weitere Customer-Journey-Studien von HEUTE UND MORGEN liegen zu folgenden Sparten vor: PKV, Krankenzusatz, Pflegezusatz, LV/RV, BU, Kfz, Risiko-LV, Hausrat und Rechtsschutz. Weitere Informationen zu den Studieninhalten und zur Bestellung: https://heuteundmorgen.de/wp-content/uploads/2019/10/Studienflyer-HUM-Customer-Journey-GKV_2019.pdf

 

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Deloitte-Studie beleuchtet ganzheitlichen Ansatz zur Optimierung von Transparenz und Kosten

 

Mehr als fünf Jahre nach Verabschiedung scheint die Sogwirkung des LVRG stärker denn je. Dafür spricht die anhaltende Debatte um den “Provisionsdeckel”, der Versicherer und Vertriebe spätestens seit Publikwerden des Referentenentwurfs umtreibt. Welche zentralen Herausforderungen sich für sie daraus ergeben, zeigt eine Deloitte-Studie, für die das Unternehmen gemeinsam mit Prof. Dr. Jochen Panzer von der IUBH Internationalen Hochschule Führungskräfte von 13 deutschen Lebensversicherern befragt hat. Zusammen repräsentieren sie einen erheblichen Anteil am deutschen Prämienvolumen. Gleichzeitig wirft die Studie ein Schlaglicht darauf, dass konsequentes Omni-Channel-Management (OCM) – konzipiert als ganzheitliche Vertriebsstrategie über sämtliche Kanäle hinweg – eine vielversprechende Antwort auf die aktuellen LVRG-Handlungsfelder geben kann.

“Die Studie bestätigt, dass der Veränderungsdruck durch das LVRG auf die gesamte Branche nach wie vor enorm ist”, sagt Stefanie Kampmann, Partnerin im Bereich Insurance Operations bei Deloitte. Für 83 Prozent der Teilnehmer nimmt das LVRG demnach einen hohen Stellenwert ein. Als zentrale Herausforderungen definieren die Befragten die Senkung der Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie die Verbesserung der Transparenz. Daraus wiederum leiten sie zahlreiche – teils einschneidende – Handlungsfelder ab; genannt werden Anpassungen der bestehenden Vergütungskomponenten (92%), zentrale IT- und Betriebsprozesse (77%), Produktanpassungen (69%) sowie die Digitalisierung in Vertrieb und Kundenservice (69%).

Sinkende Kosten – höhere Transparenz

Geht es um die Senkung der Vertriebskosten, sehen 85 Prozent der Befragten die Verringerung der Abschlussprovision als einen der wichtigsten Einflussfaktoren an. “Damit würden in diesem Bereich vor allem die Vermittler die Hauptlast der Reduktion schultern”, resümiert Prof. Dr. Panzer. “Um sie zu entlasten, sollten Versicherer zusätzliche Freiräume schaffen, die ihnen Potenziale für mehr Abschlüsse bieten.” Diese Ansicht teilen auch die Befragten: Im gleichen Atemzug nannte eine Mehrheit digitale Antragsprozesse (85%) und digital unterstützte Beratung (62%), um das Vertriebskostenniveau weiter zu reduzieren und so die geringeren Provisionseinnahmen auszugleichen.

Einen ähnlichen digitalen Schwerpunkt legen die Befragten auf die Senkung der Verwaltungskosten, ein weiteres Kernanliegen des LVRG. Hier steht der Ausbau von Self-Services für Endkunden (92%) und Vertriebler (85%) ganz oben auf der To-do-Liste.

Um im Sinne des LVRG mehr Transparenz für den Kunden zu erreichen, ist “Einfachheit” das Schlagwort: Das gelingt für alle Studienteilnehmer vor allem über eine Verbesserung der Verständlichkeit von Produkten und beigefügten Bedingungen bzw. für nahezu alle Befragten (92%) über verständlichere Sprache, wie etwa den Verzicht auf Nominalisierung oder künstliche Wortzusammensetzungen.

Omni-Channel-Realität: Der (Kanal-)Mix machts ? 

Um all diesen Herausforderungen zu begegnen, lohnt sich aus Versicherer-Sicht der Blick auf das Omni-Channel-Management. Ziel der aus dem Marketingbereich stammenden Vertriebsstrategie: die komplett kundenorientierte Ausrichtung von Vertrieb und Kundenservice. Alle Studienteilnehmer gaben an, dass OCM zukünftig stark an Bedeutung gewinnen wird.

“Menschen haben sich durch die Erfahrungen mit Unternehmen z.B. aus dem Onlinehandel an hohe Servicequalität gewöhnt. Das Gleiche fordern sie nun auch verstärkt von Anbietern anderer Branchen ein”, erklärt Kampmann. OCM trägt der Tatsache Rechnung, dass Kunden vermehrt eine Vielzahl an Kanälen nutzen, um mit dem Unternehmen zu interagieren. Zusätzlich dazu ändern sich die Rollen der einzelnen Kanäle: Für die Studienteilnehmer zeichnet sich ab, dass “klassische” Vertriebskanäle wie Ausschließlichkeitsorganisationen und Makler vor allem in der Phase des Vertragsabschlusses ihre Relevanz behalten werden. Digitale Kanäle werden wiederum insbesondere in der Informations- und Nachkaufphase weiter zunehmen. “Für ein erfolgreiches OCM ist entscheidend, alle Kanäle bestmöglich miteinander zu verzahnen und aufeinander abzustimmen”, stellt Prof. Dr. Panzer heraus.

Kundenzentrische Ausrichtung zahlt auf das LVRG ein

Dementsprechend umfasst OCM sämtliche Investitionsfelder entlang der Wertschöpfungskette – etwa einfachere Produkte, Qualifizierung der Mitarbeiter oder Optimierung der Vertriebssteuerung – und adressiert so auch direkt die Ziele des LVRG. Beispiel IT: Hier sind Digitalisierungsschritte wie eine integrierte Systemlandschaft, webbasierte Anwendungen oder ein ganzheitliches Datenmanagement wichtige Voraussetzungen sowohl für die Vertriebsunterstützung als auch für den Ausbau digitaler Vertriebskanäle. Gleichzeitig fördern diese Maßnahmen zentralisierte IT- und Betriebsprozesse, was wiederum der Forderung des LVRG nach mehr Transparenz zu Gute kommt. Der überwiegende Anteil der Studienteilnehmer (92%) plant, mit Blick auf den Auf- bzw. Ausbau des OCM verstärkt in die Optimierung der IT und der Schnittstellen zu investieren.

“Das Erreichen des grundlegenden LVRG-Ziels, das dem Wortlaut nach ‘stabile und faire Leistungen für Lebensversicherte’ fordert, wird weiterhin im Blickfeld des Gesetzgebers stehen”, prognostiziert Kampmann. “Mit der Fokussierung auf die Elemente eines erfolgreichen OCM können Versicherer nicht nur verbesserte Kundenorientierung erreichen, sie packen damit auch gleichzeitig die zentralen Handlungsfelder des LVRG an.”

Inhaltlich verantwortlich für die Studie sind Prof. Dr. Jochen Panzer von der IUBH Internationalen Hochschule – Campus Frankfurt, sowie Stefanie Kampmann, Partnerin im Bereich Insurance Operations bei Deloitte.

 

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Nur wenige Verbraucher wissen, was sich hinter der staatlich geförderten Rürup-Rente verbirgt. Dabei ist sie zur Altersvorsorge und zum Steuernsparen nicht uninteressant.

 

Vom Grundsatz her funktioniert die Rürup-Rente ähnlich wie die gesetzliche Rente, so die uniVersa Versicherungen. Heißt: Die Beiträge können als Sonderausgaben bei der Steuererklärung geltend gemacht werden. Ab Ruhestandsbeginn wird eine lebenslange Rente gezahlt. Für den Todesfall kann vereinbart werden, dass die Rente an den hinterbliebenen Ehegatten weitergezahlt wird.

Geeignet für drei Personengruppen

Die staatlich geförderte Rürup-Rente eignet sich nach Angaben der uniVersa vor allem für drei Personengruppen. Erstens: Für Selbstständige und Freiberufler, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und sich über die Rürup-Rente eine „Grundabsicherung im Alter“ aufbauen wollen. Zweitens: Für Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung oder von anderen Versorgungseinrichtungen, die ihre späteren monatlichen Alterseinkünfte aufstocken wollen, beispielsweise Frauen mit niedrigen Ansprüchen. Drittens: Für alle Steuerpflichtigen, die Steuern sparen wollen: Für 2019 können 88 Prozent der Beiträge als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden. Das ist insbesondere für Durchschnitts- und Gutverdiener interessant – aber auch für Steuerzahler mit Nebeneinkünften aus Gewerbebetrieb, Photovoltaikanlage, Miete und Pacht.

Wieviel Steuerersparnis ist möglich?

Bereits bei einem Grenzsteuersatz von 35 Prozent gibt es bei einem Monatsbeitrag von 100 Euro über die Einkommensteuer rund 370 Euro wieder zurück, berechnete die uniVersa in einem Beispiel. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent sind es 444 Euro. Der steuerlich absetzbare Prozentsatz steigt jährlich um zwei Prozent. Im nächsten Jahr beträgt er bereits 90 Prozent. Ab 2025 können die Beiträge zu 100 Prozent bei der Steuererklärung angesetzt werden.

Auf Flexibilität achten

Bei der Produktauswahl sollte man darauf achten, dass der spätere Rentenbeginn flexibel wählbar ist und variable Sonderzahlungen möglich sind. Damit lässt sich die persönliche Steuerbelastung zum Jahresende flexibel optimieren. Das ist besonders für Selbstständige und Freiberufler interessant – aber auch bei Nebeneinkünften, um die Gewinne nicht komplett versteuern zu müssen. Bei Arbeitslosigkeit bleibt das Guthaben während der Ansparphase erhalten und wird beim Arbeitslosengeld II nicht angerechnet. Gleiches bei Selbstständigen im Falle einer Insolvenz, bei der das Guthaben vor Zugriffen von Gläubigern geschützt ist.

 

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