YouGov-Studie zur Wechselbereitschaft der Kfz-Versicherung im Jahr 2019

 

In Deutschland haben circa 41 Mio. Menschen eine Kfz-Versicherung. Der 2. Dezember war in diesem Jahr der Stichtag für einen möglichen Wechsel. Insgesamt erklärten im Jahr 2019 rund zwei von zehn (22 Prozent) der Kfz-Versicherten eine Wechselabsicht. Dies ist das Ergebnis der Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2019“ des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

Weniger Wechselbereite als 2018

Die Studie zeigt, dass die Zahl der Wechselbereiten im Vergleich zum Vorjahr von 23 Prozent auf 22 Prozent gesunken ist. 6 Prozent aller Kfz-Versicherten beabsichtigten dabei als konkret Wechselbereite zum Befragungszeitpunkt im November noch in diesem Jahr einen Wechsel, 2018 waren es 8 Prozent. Demgegenüber steht ein Anstieg der generell Wechselbereiten: Waren es 2018 noch 15 Prozent, stieg die Zahl in 2019 auf 16 Prozent.

Mehrheit der Wechselbereiten hat Kfz-Versicherung bei einem Außendienstversicherer abgeschlossen

72 Prozent der Wechselbereiten haben ihre Kfz-Versicherung bei Außendienstversicherern, wie der HUK COBURG (15 Prozent) oder der Allianz (12 Prozent) abgeschlossen. Die VHV und DEVK kommen jeweils auf 8 Prozent der wechselbereiten Kfz-Versicherten. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der außendienstversicherten Wechselbereiten gleichgeblieben.

Entscheidungsprozess zur Wechselbereitschaft hauptsächlich durch Werbewahrnehmung und Internet-Vergleichsseiten

Vergleichsseiten im Internet sind auch in diesem Jahr wieder die wichtigsten Anstoßgeber für Wechselwillige in der Kfz-Versicherung – 23 Prozent der Befragten sind durch Vergleichsseiten angeregt worden, sich mit einem Versicherungswechsel auseinanderzusetzen. Bekannte und Verwandte (14 Prozent) sowie Vertreter (6 Prozent) folgen mit weitem Abstand. Die Werbewahrnehmung für Kfz-Versicherungen steigt kontinuierlich: Während 2017 lediglich 42 Prozent der Befragten angaben, sich an Werbung für Kfz-Versicherungen erinnern zu können, erreicht dieser Wert 2019 mit 51 Prozent einen neuen Höchstwert. Das Fernsehen bleibt mit 47 Prozent das wichtigste Werbe-Medium (2018: 44 Prozent). Zunehmend mehr Kfz-Versicherte nehmen Werbung im Internet oder Radio wahr: 28 Prozent können sich an Internet-Werbung für Kfz-Versicherungen erinnern (2018: 22 Prozent), 16 Prozent an Radiowerbung (2018: 10 Prozent). Am häufigsten erinnern sich Befragte 2019 an Werbung der HUK-Coburg (39 Prozent), Allianz (34 Prozent) und der ADAC Versicherung (26 Prozent), welche mit deutlichem Zuwachs (+9 Prozentpunkte zu 2018) unter den Top 3 landet. Unter den Vergleichsportalen bleibt auch dieses Jahr vor allem wieder Werbung von Check24 und Verivox im Gedächtnis.

„29 Prozent der Wechselbereiten denken ohnehin jedes Jahr über einen Wechsel ihrer Kfz-Versicherung nach“, sagt Werner Grimmer, Studienleiter Custom Research. „Im Jahresvergleich ist dieser Wert angestiegen: 2018 erwogen nur 26 Prozent der Befragten regelmäßig ihre Kfz-Versicherung zu wechseln“, so Grimmer weiter.

In der aktuellen Befragungswelle der Studie wurden 2.035 Kfz-Versicherungsbesitzer ab 18 Jahren in Deutschland vom 15. und 25. November 2019 befragt, die über Wechselbereitschaft in der Kfz-Versicherung verfügen. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Dieselben Personen werden im Dezember 2018 wiederholt befragt, um die endgültigen Entscheidungen der Versicherungsnehmer zu erfassen.

Über die Studie

In der Studie wurden folgende Kfz-Versicherer abgefragt (in alphabetischer Reihenfolge): AachenMünchener, ADAC Versicherungen, AdmiralDirekt, Allianz, AllSecur, Alte Leipziger, Asstel, AXA, Barmenia, BavariaDirekt, Concordia, Continentale, CosmosDirekt, DA Direkt, Debeka, DEVK, ERGO Direkt, ERGO Versicherung, EUROPA, Generali, Gothaer, Hannoversche, HDI, Helvetia, HUK24, HUK-COBURG, Itzehoer, KRAVAG, LVM, Nürnberger, Öffentliche Versicherung Braunschweig, Provinzial, R+V, R+V 24, Sparkassen DirektVersicherung, SIGNAL IDUNA, SV SparkassenVersicherung, Versicherungskammer Bayern, Verti (ehemals Direct Line), VGH, VHV, Volkswagen-Versicherung, WGV, Württembergische und Zurich.

 

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„Im Gegensatz zu Aktienexperten weiß ich, dass ich nichts weiß“ – Interview mit dem Wirtschaftsmagazin „Euro“

 

Bernd Raffelhüschen, Rentenexperte und Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Freiburg, kauft Aktien ausschließlich nach dem Alphabet. Als Basis nehme er Unternehmen aus dem MSCI World oder DAX: erst A, dann B, dann C. Wenn er mit dem Alphabet durch sei, fange er einfach wieder von vorne an. Im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin „Euro“ (Ausgabe vom 18. Dezember) nennt Raffelhüschen den Grund für seine Methode: „Im Gegensatz zu Aktienexperten weiß ich, dass ich nichts weiß.“ Schon seit Studienzeiten vertraue er daher auf diese Zufallsmethode.

Das aktuelle Rentensystem kritisiert Raffelhüschen. Er sieht darin „eine krasse Umverteilung von Jung zu Alt“. Spätestens ab dem Jahr 2030 würde ein viel zu großer Teil des Geldes an die Rentner gehen – auf Kosten der jüngeren Generation. Raffelhüschen schlägt daher eine andere Methode vor: Jeder Arbeitnehmer soll selbst entscheiden, wann er zwischen 60 und 70 Jahren in Rente geht. Aber für jeden Monat vor dem 70. Lebensjahr, soll automatisch ein Abschlag von 0,4 Prozent auf die Rente fällig werden. Somit bekäme jemand, der bereits mit 60 Jahren in Rente geht, nur die Hälfte seiner Rente ausgezahlt. Rücksicht auf unterschiedliche Berufsgruppen, wie zum Beispiel Handwerker, will er dabei nicht nehmen. Schließlich sei die körperliche Arbeit heute längst nicht mehr so hart wie in vergangenen Jahrzehnten.

Als Absicherung schlägt er eine Grundrente vor: Jede Rente soll auf etwa 800 Euro pro Monat aufgestockt werden. Um die „Zielgenauigkeit“ zu gewährleisten, schlägt er vor, die Bedürftigkeit anhand von Einkommen und Vermögen zu prüfen. Die Große Koalition will lediglich das Einkommen berücksichtigen.

Zu den aktuellen Diskussionen um aktienorientierte Vorschläge für die Altersvorsorge, wie die Deutschland- oder Extrarente, zeigt er sich skeptisch: „Wenn Politiker irgendwie eine Chance auf Geld bekommen, ist das so ähnlich, als wenn Sie einem Hund zwei Knochen hinschmeißen und sagen: Einer ist für morgen.“

Die Pressemitteilung finden Sie unter: https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/rentenexperte-bernd-raffelhueschen-kauft-aktien-nach-dem-alphabet-1028771299

 

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Zum 15. März 2020 scheidet Dr. Tobias Warweg (46), Vorstand Makler- und Kooperationsvertrieb, auf eigenen Wunsch und im besten freundschaftlichen Einvernehmen vorzeitig aus dem Vorstand der HDI Vertriebs AG aus, um als Gründer und Geschäftsführer eine unternehmerische Tätigkeit wahrzunehmen.

Thomas Lüer (48), bisher Leiter Regionaler Maklervertrieb, folgt bereits zum 1. Januar 2020 auf die Position als Vorstand Makler- und Kooperationsvertrieb in der HDI Vertriebs AG.

“Wir danken Tobias Warweg für die außerordentlich erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine unternehmerische Tätigkeit alle Gute. Insbesondere mit unserem Programm ‘#handschlag’ ist es ihm in den letzten Jahren hervorragend gelungen, gemeinsam mit unseren Maklerpartnern die Digitalisierung aktiv zu gestalten und HDI als digitalen Vorreiter im Markt zu positionieren”, so Wolfgang Hanssmann, Vorstandsvorsitzender der HDI Vertriebs AG.

“Es freut mich, dass wir mit Thomas Lüer einen internen Nachfolger gewinnen konnten, der das Unternehmen und die Bedürfnisse der Maklerpartner gleichermaßen kennt. Ich bin überzeugt, dass er ‘#handschlag’ kompetent weiterentwickeln wird”, fügt Hanssmann hinzu. “Für die vor ihm liegenden Aufgaben wünsche ich ihm viel Glück und Erfolg.”

Tobias Warweg ist seit 1. Januar 2016 bei der HDI Vertriebs AG tätig gewesen und hat insbesondere digitale Grundaus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Nachwuchs- aber auch etablierte Makler und Finanzdienstleister initiiert und ausgebaut. Dazu zählt die digitale “SCHMIEDE”, “MaklerMacher” und “#handschlag”. Diese Lösungen, die einzigartig in Deutschland sind, haben sich in Maklerkreisen inzwischen klar etabliert und wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

Thomas Lüer ist seit Oktober 2016 in der HDI Gruppe tätig. Zuvor war der studierte Jurist in verschiedenen leitenden Vertriebsfunktionen u.a. bei Axa Deutschland, Jamba und Baloise Life tätig. Vor seinem Wechsel zur HDI Gruppe war er Leiter der Lebensversicherung der LVM Versicherung a.G., Münster.

 

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NV-Versicherungen, Partner von bessergrün, beteiligt sich an Pflanzaktion

 

Eine Woche nach dem „Einheitsbuddeln“ mit dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther, wurden am 10. Dezember 2019 wieder Bäume in Nindorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) gepflanzt.

Auf einer ehemaligen landwirtschaftlichen Fläche konnten die NV-Versicherungen als Produktpartner und Gesellschafter der bessergrün GmbH gemeinsam mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten die nächsten 10.000 Bäume pflanzen. Diese sollen in den kommenden Jahren zu einem Mischwald aufwachsen.

Die Initiative bessergrün wurde im Sommer 2019 von den Itzehoer Versicherungen und den NV-Versicherungen ins Leben gerufen. Bessergrün ist ein Marktplatz für nachhaltige Versicherungen und andere nachhaltige Dienstleistungen.

Der offizielle Start von bessergrün war Ende Oktober 2019. Seitdem konnten die bisherigen Partnerunternehmen, Itzehoer und NV, bereits 10.000 nachhaltige Verträge zeichnen. Als Leistungsversprechen wird dafür pro Vertrag ein Baum gepflanzt. Ein weiteres Leistungsversprechen ist, dass die Beiträge der jeweiligen grünen Versicherungen in nachhaltige Kapitalanlagen investiert werden. „Wer bei bessergrün mitmacht, muss gewisse Voraussetzungen in seiner Unternehmensphilosophie mitbringen. Als traditionsreiche Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit ist Nachhaltigkeit für uns schon immer eine Selbstverständlichkeit gewesen“, erklärt Arend Arends, Geschäftsführer der bessergrün GmbH.

„Das Potenzial ist groß“, erklärt Frederik Waller, ebenfalls Geschäftsführer der bessergrün GmbH. „Im nächsten Jahr erwarten wir, dass wir 30.000 weitere Bäume pflanzen können.“

Die Neuaufstellung der nachhaltigen Versicherungen in beiden Häusern ist ein voller Erfolg, der mit dem Pflanzen der ersten Bäume seinen ersten Meilenstein geschaffen hat.

 

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Von Holger Beitz, CEO der PrismaLife AG

 

Im Februar 2019 hat der liechtensteinische Regierungschef Adrian Hasler die Finanzplatzstrategie des Landes vorgestellt. Governance und Anerkennung, Wettbewerbsfähigkeit und internationale Vernetzung sowie Wertschöpfung nennt die Regierung darin als zentrale Ziele. Im Sinne eines klaren Differenzierungsmerkmals solle bereits jetzt auch verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln als Bestandteil der Kultur auf dem Finanzplatz Liechtenstein etabliert werden. Die Standortvorteile des Fürstentums und seine Finanzkraft seien die Basis, um neue Entwicklungspotenziale zu erschliessen und die Chancen der Digitalisierung aktiv anzugehen. Die Fähigkeit zur Innovation sieht Hasler im globalen Standortwettbewerb dabei als eine Schlüsselkompetenz des Landes. Das hat der Regierungschef am 12. Dezember gerade nochmals auf dem Digital Finance Forum Liechtenstein bekräftigt.

Standortvorteile erschliessen Marktpotenzial Tatsächlich verdankt Liechtenstein, das im August dieses Jahres sein 300-jähriges Bestehen feierte, seinen Erfolg der Fähigkeit zu stetem Wandel. Liechtenstein ist ein breit diversifizierter Wirtschaftsstandort auf kleinster Fläche mit rund 4.500 Unternehmen. Dem Finanzsektor kommt mit rund einem Viertel des gesamten BIPs dabei ein überdurchschnittlich hoher Stellenwert zu. Auch deshalb ist seine langfristige und nachhaltige Ausrichtung für den Staat von grosser Bedeutung. Die Rating-Agenturen Moody’s und Standards & Poor’s bewerten die stabile Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsordnung sowie die solide Finanzpolitik regelmässig mit einem AAA-Länder-Rating.

Den insgesamt 39 Versicherern in Liechtenstein bietet insbesondere der freie Zugang zu zwei Wirtschaftsräumen zahlreiche Standortvorteile. Seit 1995 ist das Land Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums. Der freie Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr mit 31 Staaten und rund 500 Millionen Menschen sowie die Zoll- und Währungsunion mit dem Nachbarn Schweiz nutzen die Versicherer, Banken und Unternehmen für die Umsetzung europakonformer und wettbewerbsfähiger Produkte. Auch die Kunden der PrismaLife AG, der Lebensversicherung mit dem grössten Bestand an Retail-Kunden in Liechtenstein, profitieren von dem stabilen Triple-A-Rating und der Landeswährung Schweizer Franken. Die PrismaLife hat ihren Standortvorteil in Liechtenstein unter anderem für eine stärkere Internationalisierung ihres Angebots genutzt. Mobilen Arbeitnehmern bieten wir seit Mai in Österreich flexible Produkte für ihren Vermögensaufbau an. Entsprechende Angebote in der Schweiz und anderen Ländern werden folgen.

Nachhaltigkeit ist Teil der Finanzplatzstrategie Nachhaltiges Investment ist seit der Pariser Klimakonferenz 2015 einer der strategischen Eckpfeiler des liechtensteinischen Finanzplatzes: Die Auswirkungen der ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) auf das Risiko- und Ertragsprofil und damit auf das Investmentportfolio stehen zunehmend im Fokus. Damit interessierte Anleger zukünftig Teile ihres Vermögens nicht nur sicher, sondern auch nachhaltig investieren können, hat die PrismaLife ihre Kapitalanlage Ende 2018 nach ESG-Kriterien ausgerichtet. Zum 30. Juni 2019 haben wir die Kapitalanlagen im Deckungsstock unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten weiter optimiert und einen überdurchschnittlichen ESG-Score von 76.2 Prozent erreicht. Die Fondspalette für die Kunden umfasst neben exklusiven Strategieportfolios, kostengünstigen ETFs und sicherheitsorientierten Renten-, Geldmarkt- und Garantiefonds sowie ausgewählten Aktienfonds elf explizite Nachhaltigkeitsfonds.

Liechtenstein überführt neue Technologien in zukünftige Standards

Auch zukünftig bleibt Liechtenstein attraktiv. Als ein Ziel ihrer Digitalstrategie hat die liechtensteinische Regierung formuliert, die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts weiter steigern und das Land zum Digital-Innovation-Hub ausbauen zu wollen. Ein effizientes Behörden- und Aufsichtswesen sowie kurze Verwaltungswege ermöglichen es Versicherungen, Banken und Unternehmen, von Megatrends wie Cloud-Computing, Big Data oder Künstliche Intelligenz zu profitieren und neue Technologien in zukünftige Standards zu überführen. Wandel heisst in Liechtenstein, sich für die Zukunft aufzustellen.

 

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PrismaLife AG, Industriestr. 416, FL-9491 Ruggell, Tel: +423/237/1-500, Fax: +423/237/1-509, www.prismalife.com

Auf Erspartes gibt es derzeit kaum noch Zinsen.

 

Einige Banken und Sparkassen führten zudem ein neues Verwahrentgelt ein, das die Sparguthaben von Privatkunden zusätzlich belastet. Auch Strafzinsen sind kein Tabu mehr. Was tun mit dem Geld, fragt sich so mancher Anleger.

Bargeld zuhause kaum versichert

Das Vermögen daheim aufbewahren ist keine gute Lösung, sondern weckt die Begehrlichkeit von Dieben. Über die Hausratversicherung ist Bargeld zudem nur begrenzt versichert, bei den meisten Anbietern nur bis 1.500 Euro, informiert die uniVersa.

Altersvorsorge mit Garantiezins

Wer noch etwas fürs Alter tun will, für den kann eine private Rentenversicherung eine Alternative sein. Auf die klassische Variante wird aktuell ein Garantiezins von 0,9 Prozent für die gesamte Vertragsdauer gewährt – zuzüglich einer Überschussbeteiligung, die jährlich neu festgelegt und dann ebenfalls verbindlich gutgeschrieben wird.

Mehr Flexibilität bei Fondspolicen

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung ist die Anlagestrategie frei bestimmbar. Sicherheitsorientierte Anleger können beispielsweise bei der uniVersa ihr Garantieniveau zwischen 50 und 90 Prozent selbst festlegen. Zudem kann das Geld in einzelne Investmentfonds oder kostengünstige Indexfonds (ETF) investiert werden. Auch ein aktiv gemanagtes Strategiedepot ist möglich – ein Anlageausschuss achtet dann darauf, dass die Chancen und Risiken immer in dem vom Versicherten festgelegten Verhältnis stehen.

Steuerjoker bei der Auszahlung

Wer sich für eine private Rentenversicherung entscheidet, hat zum Auszahlungsbeginn verschiedene Steuervorteile. Wird eine lebenslange Rente gewählt, braucht nur der Ertragsanteil versteuert werden. Bei einem Regelaltersrentenbeginn mit 67 Jahren liegt dieser beispielsweise bei 17 Prozent. Damit bleiben 83 Prozent der Rentenzahlung steuerfrei. Wer stattdessen zu Rentenbeginn eine einmalige Kapitalabfindung wählt, braucht nur den halben Ertrag versteuern. Voraussetzung ist, dass der Vertrag mindestens zwölf Jahre bestanden hat und die Auszahlung erst ab dem 62. Lebensjahr erfolgt.

 

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Generali in Deutschland wird mit dem Unternehmen Dialog exklusiver Kfz-Versicherungspartner für geleaste Volvo-PKW im Stückprämiengeschäft

 

Volvo Car Insurance Services, VCIS Germany GmbH, hat ihr Kfz-Versicherungsgeschäft im deutschen Markt neu ausgerichtet und wird ab Jahresbeginn 2020 mit der Generali in Deutschland kooperieren. Der zweitgrößte Erstversicherer in Deutschland wird mit seinem Unternehmen Dialog damit exklusiver Versicherungspartner bei Leasingverträgen für Pkw im Stückprämiengeschäft, die über die Volvo Vertragshändler im „Schwedenleasing“ angeboten werden. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen übergeordnete Zielwerte wie Rundum-Service aus einer Hand sowie attraktive Produkte zur Steigerung der Kundenloyalität forcieren.

Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG, sagt dazu: „Die Kooperation mit Volvo ist ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen unserer Wachstumsstrategie ‚Generali 2021‘. Hierdurch können wir unsere Marktposition bei Versicherungslösungen rund um das Thema Mobilität stärken. Zusammen mit Volvo werden wir an innovativen und zukunftsfähigen Lösungen im Kfz-Versicherungsgeschäft arbeiten, die über unser bisheriges Produktangebot hinausgehen.“

Das besonders schlanke und sichere Service- und Schadenmanagement der Generali einschließlich einer Hotline mit exklusiven Ansprechpartnern für Kunden und Volvo Vertragspartner gestaltet die Schadenabwicklung im Fall der Fälle unkompliziert und schnell.

„Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Generali auch künftig unseren Kunden im Bereich Versicherung einen umfangreichen Schutz mit attraktiven Produkten und vielfältigen Dienstleistungen zu wettbewerbsfähigen Tarifen anbieten zu können“, sagt Thomas Mengelkoch, Geschäftsführer der VCIS Germany GmbH. „Schließlich steht die Marke Volvo wie keine andere für Sicherheit. Darüber hinaus kann der Kunde sich seinen individuellen Schutz nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen.“

Risikoträger bei der Kooperation mit der VCIS Germany GmbH ist die Dialog Versicherung AG, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Generali Deutschland AG. Im Zuge der neuen Strategie „Generali 2021“ mit Fokus auf Innovation, Smart-Insurance-Lösungen und profitablem Wachstum hat der Konzern den neuen Geschäftsbereich „Alternative Channels & Partnerships“ entwickelt, der den Ausbau neuer Kooperationen verantwortet.

 

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Das Wirtschaftsmagazin Focus Money hat gemeinsam mit der Ratingagentur Franke und Bornberg in der Ausgabe 46/2019 Zusatzversicherungen für gesetzlich Krankenversicherte untersucht.

 

Auf den Prüfstand kamen 200 Tarife von 36 Versicherern. In der Kategorie Krankenhauszusatzversicherung mit Chefarztbehandlung und Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer konnte die uniVersa mit ihrem Tarif uni-SZ überzeugen und wurde mit der Gesamtnote „Sehr gut“ ausgezeichnet. Im Rating „Leistungen“ erhielt der uniVersa-Tarif die Höchstbewertung „FFF“ und die Note 1,0. Mitversichert ist die freie Krankenhauswahl unter allen öffentlichen und privaten Krankenhäusern. Auch angefallene Mehrkosten, wenn ein anderes als in der ärztlichen Einweisung genanntes Krankenhaus gewählt wurde, werden bezahlt. Bei der Chefarztbehandlung erfolgt die Erstattung des Honorars nach der Gebührenordnung für Ärzte, wenn medizinisch notwendig, auch über die Höchstsätze hinaus. Wird auf eine Leistung verzichtet, gibt es als Ausgleich ein Ersatzkrankenhaustagegeld zwischen 40 und 60 Euro pro Tag.

 

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Bund der Versicherten forciert Kostendiskussion in Brüssel und Frankfurt

 

Die Kostenbelastung bei den Angeboten der Lebensversicherungsunternehmen ist unverändert auf einem deutlich zu hohen Niveau, wird jedoch hinter unverständlichen Kostenangaben versteckt. „Die Lebensversicherer nutzen gezielt intransparente Kostenangaben, um ihre überteuerten Produkte möglichst günstig erscheinen zu lassen“, kritisiert Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bund der Versicherten e. V. (BdV). Der Trick besteht darin, mittels der sogenannten Reduction in Yield die Kosten kleinzurechnen. Diese Angabe der Renditeminderung als „Effektivkosten“ ist gesetzlich vorgeschrieben. „Wir setzen uns dafür ein, dass nach EU-Recht eine verständlichere Kostendarstellung Pflicht wird“, erklärt Kleinlein. Der BdV beginnt daher derzeit in verschiedenen europäischen Gremien für eine verständlichere Kostendarstellung zu werben. „Wir brauchen ein Ende der gesetzlich vorgeschriebenen Mogelpackung“, so Kleinlein.

Die gesetzlich vorgeschriebene Kostendarstellung der Reduction in Yield soll grundsätzlich ausdrücken, welche Renditeminderung durchschnittlich pro Jahr durch Kosten zu erwarten ist. Diese Kenngröße schwankt aber sehr stark, je nachdem, wie lange ein Vertrag läuft, wie lange Beiträge gezahlt werden, wie riskant die Anlage ist und ob der Vertrag nicht gekündigt wird. „Mit der Reduction in Yield können nur Verträge in Sachen Kosten verglichen werden, die genau die gleiche Laufzeit haben, genau die gleiche Beitragszahlungsdauer haben und deren Risikoprofil vergleichbar ist“, kritisiert Kleinlein das Konzept. Der BdV schlägt daher vor, zu berechnen, um wieviel das Unternehmen durchschnittlich die Leistung auf Grund von Kosten mindert (Reduction in Wealth). „Wenn die Kundin bzw. der Kunde weiß, um wieviel im Schnitt die Rente wegen der Kosten gekürzt wird, so können die Kosten besser nachvollzogen werden“, so Kleinlein.

Kleinlein hatte sich bereits vor seiner Zeit beim BdV mit der Frage einer fairen Kostendarstellung beschäftigt und sich im Fachmagazin „Versicherungswirtschaft“ in 2011 (Ausgabe 7/2011) mit einer Methode zur Kostenbemessung beschäftigt. Dieser Fachartikel liegt nun auch in einer englischen Übersetzung vor. Mit dieser Methodik wird ermittelt, wieviel Kosten der Versicherer durchschnittlich von der Prämie abzieht. Durch eine Erweiterung der Methodik können so auch die Kosten im Rentenbezug einbezogen werden, die sich durch die Annahme extremer Lebenserwartungen ergeben. „In den damals untersuchten Produkten zeigte sich, dass etwa ein Drittel der Prämie für Kosten draufgeht“, erklärt Kleinlein. Angesichts massiv gestiegener Annahmen zur Lebenserwartung stellt sich die Kostenquote heute eher höher dar.

Der BdV ist auf europäischer Ebene in unterschiedlichen Diskussionsgruppen aktiv und forciert hier die Diskussion um eine transparente Kostendarstellung. Neben der Expert-Group zu PEPP und den Stakeholder-Groups der europäischen Versicherungsaufsicht bringt sich der BdV auch in anderen europäischen Gremien für die Versicherten ein. „Da auf nationaler Ebene der Einfluss der deutschen Versicherungswirtschaft echte Kostentransparenz verhindert, versuchen wir über Brüssel die Machenschaften der Lebensversicherer in Sachen Kosten ans Licht zu bringen“, so Kleinlein.

 

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Bund der Versicherten e.V.,Gasstr. 18 – Haus 4, 22761 Hamburg, Tel: +49 40-357 37 30 98, Fax: +49 40-357 37 30 99, www.bundderversicherten.de

Versicherungsschutz 63 Tage pro Auslandsaufenthalt – Kinder bis 23 Jahre im Familientarif mitversichert

 

Die ADAC Versicherung hat ihren Auslandskrankenschutz erneuert und damit den Bedürfnissen ihrer Versicherungsnehmer sowie den Gegebenheiten des Marktes angepasst. Die wichtigsten Änderungen: Der Versicherungsschutz gilt jetzt die ersten 63 Tage jedes Auslandsaufenthaltes, im Familientarif sind Kinder bis zum Alter von 23 Jahren mitversichert, und es gibt drei verschiedene Altersstufen. Wie bisher kann der Kunde zwischen den drei verschiedenen Tarifen Basis, Exklusiv und Premium wählen.

“Mehr als fünf Millionen Menschen vertrauen auf den ADAC Auslandskrankenschutz. Seit vielen Jahren ist die ADAC Versicherung AG Marktführer in diesem Segment, auch deshalb, weil wir unser Leistungsportfolio regelmäßig erneuern”, betont Stefan Daehne, Vorstand der ADAC Versicherung. “Wir haben intensiv Marktforschung betrieben, unseren Auslandskrankenschutz überarbeitet und so eines der wichtigsten Produkte des ADAC noch besser gemacht.”

So wird im Leistungsfall jetzt zum Beispiel bereits im Tarif Basis das Rooming-in einer Begleitperson im Krankenhauszimmer bezahlt. Im Tarif Exklusiv werden nach der Erstversorgung des Patienten die Kosten für die Fahrt in seine Unterkunft übernommen. Der Tarif Premium umfasst nun auch einen Patienten-Rechtsschutz, wenn Ansprüche wegen eines ärztlichen Behandlungs- oder Aufklärungsfehlers geltend gemacht werden. Der ADAC Auslandskrankenschutz Langzeit gilt für Auslandsaufenthalte von 2 bis 24 Monaten und beinhaltet die Leistungen des Tarifs Basis.

Der neue ADAC Auslandskrankenschutz übernimmt Leistungen für die medizinisch notwendige Behandlung, wenn der Versicherungsnehmer im Ausland erkrankt oder sich verletzt. Alle drei Tarife sind ohne Selbstbeteiligung und beinhalten unter anderem einen medizinisch sinnvollen und vertretbaren Krankenrücktransport, die Behandlung als Privatpatient, die Organisation von Hilfsleistungen sowie eine rasche Kostenerstattung bei ambulanter Behandlung. Sie können jetzt auch ohne ADAC Mitgliedschaft abgeschlossen werden. ADAC Mitglieder erhalten jedoch einen Preisvorteil.

Produktangebot

Den neuen ADAC Auslandskrankenschutz gibt es ab 13,90 Euro. Er kann persönlich in den ADAC Geschäftsstellen, telefonisch oder online beantragt werden und bietet eine sofortige Deckung nach Abschluss. Wichtig: Die Versicherung muss vor Grenzübertritt in das Ausland abgeschlossen werden, und es darf noch kein Versicherungsfall eingetreten sein.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

ADAC e.V., Hansastraße 19, 80686 München, Tel: (089) 7676-0, www.adac.de

Die gesetzliche Rente allein wird nicht immer sicher reichen.

 

Auch aus demografischen Gründen müssen daher neben der 1. Säule der Altersvorsorge (gesetzliche Rente) auch die 2. und 3. Säule (betriebliche und private Altersvorsorge) gestärkt werden. Um die private Altersvorsorge für alle Einkommensgruppen attraktiver zu machen, schlägt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vor, künftig bei der Riester-Rente auf die Beitragsgarantie zu verzichten. “Die Beitragsgarantie ist der Klotz am Bein der Riester-Rente”, so INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr.

In einem Gutachten für die INSM hat Prof. Dr. Christian Hagist (WHU) aktuelle Vorschläge verglichen, mit denen die Kapitaldeckung in der Altersvorsorge verbessert werden soll. Hagist kommt zu dem Schluss, dass “eine Weiterentwicklung der Riester-Rente der am einfachsten umzusetzende Vorschlag” sei. Durch den Verzicht auf die Beitragsgarantie könnte die Rendite der Riester-Verträge um zwei bis drei Prozentpunkte pro Jahr steigen. Bei einem 40-jährigen Anlagehorizont führt das zu 60 Prozent mehr Kapital am Ende der Laufzeit. Wer pro Jahr 1000 Euro inklusive der staatlichen Zulagen anlege, hätte dann im Alter rund 120.000 Euro und damit rund 45.000 Euro mehr, als mit Beitragsgarantie. “Das Risiko eines teilweisen Verlustes der eingezahlten Beiträge dürfte angesichts des langen Anlagezeitraumes sehr gering ausfallen”, so Hagist. Diese Überzeugung teilen inzwischen viele. Auch der Dachverband der Verbraucherzentralen (vzbv) stellt daher die Beitragsgarantie infrage.

Die INSM appelliert eindringlich an die Bundesregierung, bei Förderung der privaten Altersvorsorge ordnungspolitische Grundsätze zu beachten. Pellengahr: “Der Staat darf seine Bürger dazu verpflichten, für ihr Alter vorzusorgen. Es gehört dann auch zu seinen Aufgaben, die Bürger bei der privaten Altersvorsorge zu unterstützen. Es wäre aber ein grober Verstoß gegen ordnungspolitische Grundsätze, wenn der Staat das Geld seiner Bürger einsammelt, verwaltet und anlegt. Die Bürger müssen selber entscheiden dürfen, welcher Bank, Sparkasse oder Versicherung sie ihr Geld anvertrauen und wie es für sie angelegt werden soll. Andernfalls drohen Interessenkonflikte und Wettbewerbsverzerrungen zum Schaden der Bürger.”

Das vollständige Gutachten von Prof. Hagist unter www.insm.de.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert.

 

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INSM Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH, Georgenstraße 22, 10117 Berlin, Tel: 030 / 27877-171, www.insm.de

Die HDI Lebensversicherung AG hält ihre Deklaration trotz sinkender Kapitalmarktzinsen stabil.

 

HDI Kunden, die 2020 einen TwoTrust Vario- oder TwoTrust Fokus-Vertrag neu abschließen, erhalten, wie im Vorjahr, eine Gesamtverzinsung von 3,0 Prozent.

Die Konsortialprodukte TwoTrust Selekt und TwoTrust Kompakt bieten ebenfalls eine Verzinsung auf hohem Niveau: Für TwoTrust Selekt beträgt die Gesamtverzinsung 2,78 Prozent, für TwoTrust Kompakt 3,23 Prozent. TwoTrust Selekt und TwoTrust Kompakt sind Konsortialprodukte der HDI Leben, neue leben und PB Leben.

Dazu Dr. Patrick Dahmen, Vorstandsvorsitzender der HDI Lebensversicherung AG: “Ich freue mich sehr, dass wir unsere Gesamtverzinsung stabil halten. HDI Leben steht für Kontinuität und finanzielle Leistungskraft. Dieses in Zeiten von Strafzinsen auf Bankguthaben an unsere Kunden weiterzugeben, spricht nicht nur für uns als Unternehmen, sondern vielmehr auch für die Lebensversicherung, die ein sehr attraktives Angebot für unsere Vertriebe und jeden Vorsorgesparer bietet.”

 

Verantwortlich für den Inhalt:

HDI Lebensversicherung AG, Charles-de-Gaulle-Platz 1, 50679 Köln, Tel: 0221 144-5599, www.hdi.de

Als berufsständischer Versicherer und Partner des Kfz-Gewerbes sichert die Nürnberger/Garanta seit vielen Jahren mit ihrer Multi-Risk-Police Unternehmen ab.

 

Die Produktentwickler haben den “Garanta Spezial-Schutz für Kfz-Betriebe” nun komplett überarbeitet. So wurden viele Leistungen verbessert oder neu aufgenommen – ohne den Beitrag zu erhöhen.

Der Spezial-Schutz bietet nun eine Innovations- und eine Besserstellungsgarantie. Damit erhält der versicherte Kfz-Betrieb immer die besten Leistungen – entweder aus dem Altvertrag heraus oder neue beitragsfreie Leistungen in der Zukunft, wenn sich die Versicherungsbedingungen ändern. Mit dem flexiblen Tarifsystem kann der Betrieb zudem auf die Beitragsgestaltung Einfluss nehmen – sei es zur Beitragsoptimierung mit nun 6 Grund-Selbstbeteiligungen oder durch den “Rückkauf” von Schäden. Ebenso neu ist der Rabattretter: Ist der Vertrag 2 Jahr lang in die niedrigste Beitragsklasse eingestuft, wird er bei einer Schadenquote über 70 % im darauffolgenden Jahr um maximal eine Beitragsklasse hochgestuft.

Absicherung der (E-)Mobilität

In der Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung können jetzt eigene zugelassene Betriebsfahrzeuge ohne Stückzahlbegrenzung mitversichert werden. Der Haftpflichtschutz sichert auch E-Scooter ab. Und in der Vollkaskoversicherung gibt es spezielle Leistungen für den Akku eines Elektro- bzw. Hybridfahrzeugs.

Erhöhte Deckungssummen in der Betriebshaftpflicht

Laut Volker Helmhagen, Leiter SHUK-Produkt- und Marktmanagement, gibt es auch in der Betriebshaftpflicht Neuerungen: “Die Deckungssummen in den Umsatzklassen 1-4 können bei Bedarf auf 10 Mio. EUR erhöht werden. Und Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie Wasserstofftankstellen sind nun mitversichert. Darüber hinaus haben wir den AGG-Haftpflichtschutz neu aufgenommen.” Dieser bietet laut Helmhagen Schutz bei Diskriminierungsansprüchen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und anderen Gesetzen, die sich aus einem Arbeitsverhältnis oder alltäglichen Geschäften ergeben können.

Neu: Maschinenversicherung

Bei den Sachsubstanz-Risiken, dazu zählen die Geschäftsinhalt- und Gebäude-Risiken, wurde die Haftzeit bei Betriebsunterbrechung auf 24 Monate verlängert. Unbenannte Gefahren sind bei den EC-Zusatzgefahren mitversichert. Zudem ist erstmals eine Maschinenversicherung enthalten: ein Allgefahrenschutz z. B. für Waschanlagen oder Hebebühnen – und das sogar zum Neuwert.

Volker Helmhagens Tipp für Innungsmitglieder des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe: “Innungsmitglieder erhalten bei der Nürnberger/Garanta kostenfrei zusätzliche Leistungen. So können sie sowohl im Werkstattgeschäft als auch im An- und Verkauf anstatt 3 bis zu 6 Young- und Oldtimer mitversichern.” Zusätzlich, so Helmhagen weiter, wurde die Entschädigungsgrenze Kasko pro Fahrzeug für alle Umsatzklassen auf 200.000 EUR erhöht und die SB-Maximierung bei Kumulschäden statt auf das 20-Fache auf das 15-Fache herabgesetzt.

 

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NÜRNBERGER Versicherung, Ostendstraße 100, 90334 Nürnberg, Tel. 0911 531-7960, Fax -817960, www.nuernberger.de

2,85 Prozent Gesamtverzinsung für Klassik modern

 

Die VOLKSWOHL BUND Lebensversicherung a.G. hält ihre Überschussbeteiligung 2020 trotz der anhaltend niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt stabil. Das Unternehmen bietet für seine Rentenversicherung Klassik modern wie im Vorjahr eine laufende Verzinsung von 2,7 Prozent auf den Sparanteil.

Zusammen mit der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven sind es 2,85 Prozent. Bei der traditionellen klassischen Rentenversicherung beträgt die laufende Verzinsung wieder 2,4 Prozent. Mit Schlussgewinnen und der Beteiligung an den Bewertungsreserven ergibt sich hier eine Gesamtverzinsung von rund 3 Prozent.

„Mit dieser Zinsentscheidung unterstreichen wir die Attraktivität unserer Rentenversicherungsprodukte“, so Dietmar Bläsing, Sprecher der Vorstände der VOLKSWOHL BUND Versicherungen. „In Zeiten, in denen manche Banken überhaupt keine Zinsen mehr für Sparbeiträge zahlen, bieten wir unseren Vertriebspartnern ein zusätzliches Argument, mit dem sie ihre Kunden in den Beratungsgesprächen vom Nutzen der privaten Altersvorsorge überzeugen können.“

Der VOLKSWOHL BUND hat seine Kapitalanlagepolitik gut auf die anhaltend niedrigen Zinsen eingestellt. Die festverzinslichen Wertpapiere im Bestand haben eine hohe Duration, so dass das Unternehmen über hohe Bewertungsreserven verfügt. Gleichzeitig gelingt es in der Neuanlage, dank einer ausgeprägten Diversifikation und durch die Investition in alternative Anlageklassen gute Erträge zu erzielen. 2019 wurde der VOLKSWOHL BUND dafür als „Bester Investor Alternative Asset-Klassen“ bei den portfolio institutionell-Awards ausgezeichnet. An diesen Erfolgen lässt das Unternehmen per Überschussdeklaration auch die Versicherungsnehmer teilhaben.

Renommierte Analysehäuser bestätigen ebenfalls die Finanzstärke des Unternehmens. So hat die internationale Ratingagentur Fitch ihr Finanzstärkerating A (stark) für die VOLKSWOHL BUND Lebensversicherung a.G. 2019 erneuert und es wieder mit einem stabilen Ausblick versehen.

Im Bereich der privaten Rentenversicherungen bietet der VOLKSWOHL BUND eine exzellente Produktpalette: von der chancenreichen Indexpolice über fondsgebundene Lösungen bis zum traditionellen klassischen Tarif – staatlich gefördert wie vollständig selbstfinanziert.

 

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VOLKSWOHL BUND Versicherungen, Südwall 37 – 41, 44137 Dortmund, Tel:  0231/5433-451, Fax: 0231/5433-450, www.volkswohl-bund.de

Bestwerte durch Institut für Vorsorge und Finanzplanung und RealRate für die Lebensparte der Dialog – „Sehr gut“ für Berufsunfähigkeitstarife durch €uro / Franke-Bornberg

 

Die Unternehmensqualität der Dialog für den Bereich Leben ist vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) mit dem Prädikat „Exzellent“ ausgezeichnet worden. In der Untersuchung von insgesamt 75 Lebensversicherern belegte der Maklerversicherer der Generali in Deutschland einen der Spitzenplätze. Bewertet wurden die Unternehmen nach 24 Kriterien in den Bereichen Stabilität, Sicherheit, Ertragskraft und Markterfolg.

Die RealRate GmbH untersuchte die Unternehmensqualität von zehn Risikolebensversicherern am deutschen Markt. Kriterien für das Ranking waren Finanzstärke, Ertragskraft, Sicherheit und Krisenfestigkeit sowie die Fähigkeit, künftig Überschüsse zu gewähren. Die Dialog belegte in der Studie Platz 1 unter allen untersuchten Anbietern.

Das Wirtschaftsmagazin €uro veröffentlichte jüngst die Ergebnisse seines aktuellen Tests Berufsunfähigkeitsversicherungen. Für die Untersuchung hatte die beauftragte Rating-Agentur Franke und Bornberg 35 Tarif-Angebote auf den Prüfstand gestellt. Die Dialog erzielte mit ihrem klassischen Tarif SBU-professional für die Zielgruppe Angestellte und mit ihrem altersabhängig kalkulierten Tarif SBU-solution® für Studierende jeweils die Bestnote „Sehr gut“.

Die drei Auszeichnungen unterstreichen die Neuausrichtung der Dialog als starker Partner für unabhängige Vertriebspartner und als der Maklerversicherer der Generali in Deutschland. Rund 60 Premium-Produkte bieten für nahezu jedes Risiko die passende Versicherungslösung.

 

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Dialog Lebensversicherungs­ AG, Dr. Hans-Jürgen Danzmann, Stadtberger Straße 99, D-­86157 Augsburg, Tel: 07761/2710, www.dialog­-leben.de

Fehlende Hinweispflicht auf den Zweitmarkt kostet Versicherte jährlich 80 Millionen Euro

 

Der Bundesfinanzhof (BFH), Oberster Gerichtshof des Bundes für Steuern und Zölle, hat in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil bestätigt, dass der Verkauf von Kapitallebensversicherungen von der Umsatzsteuer befreit bleibt. Die Revision eines Policenankäufers gegen ein Urteil des Münchener Finanzgerichts von 2017 war damit erfolgreich. In die Entscheidung des BFH ist eingeflossen, dass der Versicherungsnehmer beim Verkauf der Lebensversicherung weiter am Risikoanteil partizipiert – im Unterschied zur Kündigung bleibt ein Rest-Todesfallschutz für die Hinterbliebenen erhalten. Wenn der Ankäufer Policen zur Refinanzierung weiter veräußert, ist dies steuerlich als begünstigtes Finanzgeschäft einzustufen. Dem Zweitmarkt wäre, so die Begründung des V. Senats, mit Besteuerung die Geschäftsgrundlage entzogen worden.

„Das langersehnte Urteil bestätigt unsere Rechtsauffassung und hat Signalwirkung für den Zweitmarkt. Ankäufer haben jetzt endlich Rechtssicherheit im Handel mit Lebensversicherungen“, erklärt Policen Direkt-Gründer und Geschäftsführer Max Ahlers. „Nur mit einem aktiven Zweitmarkt bleibt Verbrauchern die Alternative zur Kündigung erhalten.“

Wichtiger Aspekt des Verbraucherschutzes vom Gesetzgeber bis dato nicht berücksichtigt

Der Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt für Lebensversicherungen (BVZL) fordert seit langem eine gesetzliche Hinweispflicht auf den Zweitmarkt mit in das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) aufzunehmen, was Policen Direkt als Mitgliedsunternehmen aktiv unterstützt. Dem ist der Gesetzgeber in seinen bisherigen Entwürfen bis dato nicht gefolgt.

Aufgrund der fehlenden Hinweispflicht kennen deutsche Verbraucher den Zweitmarkt nicht und verschenken neben dem Rest-Todesfallschutz auch 2018 etwa 80 Millionen Euro, weil sie ihre Lebensversicherung stornierten, statt zu verkaufen. Zu diesem Ergebnis kommt man unter der Annahme, dass lediglich 20 Prozent der stornierten Verträge zweitmarktfähig gewesen wären und bei Verkauf etwa drei Prozent mehr als bei der Kündigung erzielt hätten. Tatsächlich im Zweitmarkt landeten auch 2018 nur 2,2 Prozent gemessen am Stornovolumen von 12,3 Milliarden Euro.

Policen, die älter als 10 Jahre sind, erzielen in der Regel einen Verkaufspreis deutlich über dem Rückkaufswert des Versicherers. Neben dem Verkauf einer Police können Versicherte ihre Lebensversicherungen aber auch beleihen.

Weitere Informationen zum Verkauf auf dem Zweitmarkt finden Sie unter: www.policendirekt.de/lebensversicherung-verkaufen/

 

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Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH, Rotfeder-Ring 5, 60327 Frankfurt am Main, Tel: + 49 69 900 219 114,Fax: + 49 69 900 219 4114, www.policendirekt.de

BFH Urteil vom 5.9.2019   VR 57/17

 

Die entgeltliche Übertragung von Kapitallebensversicherungen auf dem Zweitmarkt ist von der Umsatzsteuer befreit. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 05.09.2019 – V R 57/17 entschieden.

Die Klägerin ist eine Aktiengesellschaft, die von Privatpersonen abgeschlossene Kapitallebensversicherungen erwarb. Der Kaufpreis lag über dem sog. Rückkaufswert, aber unter den eingezahlten Versicherungsprämien. Anschließend änderte die Klägerin die Versicherungsverträge, indem sie die für die Ablaufleistung unerheblichen Zusatzversicherungen kündigte und die Beitragszahlung auf jährliche Zahlungsweise umstellte. Danach veräußerte sie ihre Rechte an den so modifizierten Kapitallebensversicherungen an Fondsgesellschaften. Ihre Umsätze aus der entgeltlichen Übertragung von Kapitallebensversicherungen behandelte die Klägerin im Streitjahr (2007) als umsatzsteuerfrei. Das Finanzamt (FA) ging hingegen davon aus, dass es sich bei der Veräußerung von Kapitallebensversicherungen auf dem Zweitmarkt um eine einheitliche steuerpflichtige Leistung handele. Diese Leistung sei auf der Grundlage des von den Fondsgesellschaften gezahlten Kaufpreises zu versteuern. Die Klage beim Finanzgericht (FG) hatte keinen Erfolg.

Demgegenüber hob der BFH das Urteil des FG auf und gab der Klage statt. Nach seinem Urteil handelt es sich um steuerfreie Umsätze im Geschäft mit Forderungen nach § 4 Nr. 8 Buchst. c des Umsatzsteuergesetzes.

Die Klägerin erbrachte mit der Veräußerung ihrer Rechte und Pflichten an den vertraglich angepassten Kapitallebensversicherungen eine einheitliche sonstige Leistung. Dabei ist die Übertragung der (künftigen) Forderung (Ablaufleistung) als Hauptleistung anzusehen, weil die Erwerber auf dem Zweitmarkt (Fonds) lediglich Interesse am Sparanteil der Versicherung haben.

Die Entscheidung des BFH hat erhebliche Auswirkungen auf das Geschäftsmodell des An- und Verkaufs von “gebrauchten” Lebensversicherungen. Diesem wäre bei der vom FA und vom FG vertretenen Umsatzbesteuerung die Geschäftsgrundlage entzogen worden.

Bundesfinanzhof

Siehe auch:  Urteil des V.  Senats vom 5.9.2019 – V R 57/17 –

 

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Bundesfinanzhof, Ismaninger Straße 109, 81675 München, Tel: (089) 9231-0, www.bundesfinanzhof.de

Viele Patienten kennen die Situation in Notaufnahmen von Krankenhäusern: Lange Wartezeiten, überlastete Ärzte und gestresstes Pflegepersonal.

 

Doch viele der Patienten dort sind gar keine Notfälle. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) ist bei vier von zehn Patienten in der Notaufnahme kein sofortiges Handeln nötig (39 Prozent). Eine Alternative wäre der ärztliche Bereitschaftsdienst, das Notfall-Angebot der niedergelassenen Ärzte außerhalb der Sprechzeiten. Doch nur jeder Zehnte der Befragten nutzt dieses Angebot der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV). Die Folge: dauerhafte Überlastung der Notfalleinrichtungen.

Das will die große Koalition mit einem geplanten Gesetz zur Reform der Notfallversorgung ändern. Mit einem neuen Konzept, das ambulante und stationäre Versorgung enger verzahnt, sollen die Patienten künftig besser durch die Notfallversorgung gelotst werden. Thomas Ballast, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der TK: “Diese Reform ist ein sehr wichtiger Schritt für eine zeitgemäße Neugestaltung der Notfallversorgung. So werden einerseits die echten medizinischen Notfälle ohne Zeitverlust behandelt. Aber auch nicht akut behandlungsbedürftige Patienten erhalten eine zügige bedarfsgerechte Versorgung.”

Notfallleitstellen als Wegweiser im System

Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass in sogenannten gemeinsamen Notfallleitstellen die Notrufnummern 112 und 116117 zusammengeführt werden. Meldet sich dort ein Patient telefonisch, erfolgt durch ärztliches Fachpersonal mit Hilfe eines digitalen Navigationstools eine qualifizierte Ersteinschätzung. Die Patienten werden entsprechend an die richtige Stelle gelotst, zum Beispiel in ein Notfallzentrum. “Die digitalen Anwendungen sind in diesem Bereich eine wertvolle Unterstützung, um den jeweiligen Bedarf schnell und richtig einzuschätzen”, so Ballast.

Krankenhaus und ambulante Versorgung gehen Hand in Hand

Ein weiterer wichtiger Baustein der Reform ist aus Sicht der TK die Einrichtung von sogenannten ambulanten Notfallzentren in unmittelbarer Nähe von geeigneten Krankenhäusern. Auch dort erfolgt eine Ersteinschätzung, um den Patienten dann an den richtigen medizinischen Behandlungsort weiterzuleiten. “Mit dem Aufbau der gemeinsamen Notfallleitstellen und der ambulanten Notfallzentren schließen wir eine große Lücke, die heute zwischen den Bedürfnissen der Patienten und den Versorgungsangeboten besteht”, so Ballast. “Das bedeutet auch für Ärzte und Pflegepersonal eine deutliche Entlastung.” Wichtig sei, dass diese Zentren rund um die Uhr geöffnet sind und in unmittelbarer Nähe zu geeigneten Krankenhäusern eingerichtet werden. Kriterien für geeignete Häuser seien zum einen eine für Notfälle erforderliche Ausstattung – z. B. mit einer sogenannten Stroke Unit zur Behandlung von Schlaganfallpatienten. Zum anderen müssen kurze Wege gewährleistet sein und die Einrichtungen sich an der Bevölkerungszahl orientieren.

Direkter Termin beim behandelnden Arzt

Für eine lückenlose Versorgung sieht das Gesetz außerdem vor, dass Patienten im Anschluss an die notärztliche Versorgung – oder falls eine Behandlung nicht sofort notwendig ist – über die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen schnell einen Termin bei einem Arzt bekommen. Hier sollte aus Sicht der TK noch nachjustiert werden. Thomas Ballast: “Bei den Leitstellen und Notfallzentren laufen alle Fäden zusammen. Daher sollte auch die Terminvermittlung an den behandelnden Arzt von dort aus erfolgen. Diese Direktvermittlung ist ein großer Mehrwert für die Patienten.”

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Techniker Krankenkasse, Bramfelder Straße 140, 22305 Hamburg, Tel. 0800 – 285 85 85, www.tk.de

Überschussbeteiligung für Altersvorsorge-Produkte bleibt 2020 stabil

 

ERGO Vorsorge, der Lebensversicherer der ERGO Group, hält die laufende Gesamtverzinsung 2020 unverändert konstant zum Vorjahr. Auch bei den beiden für die traditionellen klassischen Lebensversicherungsprodukte zuständigen Gesellschaften ERGO Leben und Victoria Leben bleibt die Gesamtverzinsung weiterhin stabil.

„Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase verfügen die ERGO Lebensversicherer dank der umsichtigen und langfristigen Anlagepolitik unseres Hauses über belastbare Kapitalanlagen. Dies erlaubt es uns, die Überschussbeteiligung 2020 konstant zu halten“, sagt Michael Fauser, Vorstandsvorsitzender der ERGO Vorsorge Lebensversicherung AG.

ERGO hat eine auf das jeweilige Geschäftsmodell zugeschnittene, optimale Kapitalanlagestrategie entwickelt, um die Verzinsung dauerhaft durch ausreichend hohe laufende Erträge zu gewährleisten. Dabei setzen die Anlagestrategen neben langlaufenden Investments mit hoher Bonität auf die Diversifikation über Fremdwährungsanleihen. Zudem baut ERGO das Engagement in nachhaltigen Infrastrukturfinanzierungen wie Windkraft, Fernwärme und Bahnnetze sowie in der Immobilienfinanzierung aus. Außerdem nutzt ERGO Vorsorge Leben verstärkt die Renditechancen an den Aktienmärkten.

Die Gesamtverzinsungen im Detail:

ERGO Vorsorge Leben: Die ERGO Vorsorge Lebensversicherung setzt die laufende Verzinsung im Jahr 2020 bei 2,55 Prozent fest. Hinzu kommen 0,2 Prozent aus Schlussüberschussbeteiligung und Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven. Damit beträgt die Gesamtverzinsung weiterhin 2,75 Prozent.

ERGO Leben: Die ERGO Lebensversicherung setzt die laufende Verzinsung im Jahr 2020 bei 2,05 Prozent fest. Dazu kommen 0,3 Prozent aus Schlussüberschussbeteiligung und Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven. Damit liegt die Gesamtverzinsung weiterhin bei 2,35 Prozent.

Victoria Leben: Die laufende Verzinsung beträgt für die Victoria Leben im Jahr 2020 wie im Vorjahr 2,05 Prozent. Die Kunden erhalten dazu 0,3 Prozent aus Schlussüberschussbeteiligung und Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven. Die Gesamtverzinsung beläuft sich somit auf 2,35 Prozent.

Erläuterungen zur Gesamtverzinsung:

Jährlich ermitteln die Versicherer ihre Erträge aus der Kapitalanlage und anderen Gewinnquellen. Die Kunden werden an den Überschüssen beteiligt. Die Versicherer beschließen dafür jeweils zum Jahresende die laufende Verzinsung sowie gegebenenfalls eine Schlussüberschussbeteiligung für ihre Kunden. Daraus ergibt sich zusammen die Gesamtverzinsung. Bei vielen Tarifen gehört auch eine Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven dazu.

Bestandskunden erhalten mindestens den bei Vertragsabschluss gültigen Garantiezins. Die Verteilung der Überschüsse zeigen die Versicherer gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) an.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

ERGO Versicherungen AG, Victoriaplatz 2, D-­40198 Düsseldorf, Tel: 0211/49370, Fax: 0211/49371500, www.ergo.de

Die Konjunkturschwäche in Deutschland schlägt zunehmend auf die Zahlungsmoral durch. Die Versicherer registrieren einen deutlichen Anstieg der Zahlungsausfälle.

 

Deutsche Unternehmen sind 2019 mit deutlich höheren Zahlungsausfällen konfrontiert als in den Vorjahren. Nach einer Hochrechnung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) müssen die Warenkredit- und Kautionsversicherer im laufenden Jahr für Schäden in Höhe von fast 900 Millionen Euro geradestehen – das entspricht einer Steigerung von über 60 Prozent.

„Der Welthandel stagniert, das Wachstum in Deutschland schwächelt und die Zahlungsmoral sinkt“, sagte der Vorsitzende der Kommission Kreditversicherung im GDV, Thomas Langen, am Donnerstag in Frankfurt/Main. Infolge der wirtschaftlichen Probleme könnten viele Firmen ihre Rechnungen nur noch verspätet zahlen – oder gar nicht mehr. „Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte im kommenden Jahr erstmals seit der Finanzkrise wieder anwachsen“, so Langen.

Automobilindustrie als Motor des Abschwungs

Hohe Risiken sehen die Kreditversicherer insbesondere in der Automobilindustrie. Der Strukturwandel erfordert hohe Investitionen, während gleichzeitig der weltweite Absatz sinkt. Das führe zu einem immensen Druck auf die ganze Wertschöpfungskette, so Langen: „Die Automobilwirtschaft hat sich vom Zugpferd der deutschen Wirtschaft zum Motor des Abschwungs entwickelt. Wir sehen harte Sparprogramme, Kurzarbeit, Standortschließungen und Insolvenzen. Das wirkt sich auch negativ auf Branchen aus, die eng mit der Automobilindustrie verflochten sind, etwa Chemie, Metall oder Maschinen- und Anlagenbau.“

International leidet die deutsche Exportwirtschaft unter einem synchronen Abschwung der Weltwirtschaft. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds hat sich das Wachstum in 90 Prozent aller Staaten verlangsamt. „Gleichzeitig gehen weltweit die Mittel und Möglichkeiten aus, die gedrosselte Konjunktur wieder anzukurbeln. Die Notenbanken haben die Zinsen bereits auf Null und weniger gesenkt. Und die hohe Verschuldung vieler Staaten lässt neue, mit noch mehr Schulden finanzierte Konjunkturprogramme nicht zu“, sagte Langen.

Deckungsvolumen steigt auf fast 500 Milliarden Euro

In dem aktuell schwachen wirtschaftlichen Umfeld decken die deutschen Kreditversicherer 2019 mit 495 Milliarden Euro höhere Ausfallrisiken als je zuvor (+2 Prozent). Zum Deckungsvolumen der Warenkreditversicherung (430 Milliarden Euro) kommen weitere 65 Milliarden Euro aus Kautionsversicherungen, mit denen die Versicherer Bürgschaften und Garantien zur Verfügung stellen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Wilhelmstraße 43/43G, D­-10117 Berlin, Tel: 030­ 2020 5000, www.gdv.de