FRISS erzielt 2020 solides Wachstum

 

Trotz der besonderen Herausforderungen konnte FRISS für 2020 ein Rekordjahr verzeichnen. Die Nachfrage nach modernisierten Versicherungsprozessen war branchenweit spürbar. FRISS ist zum anerkannten und führenden Anbieter von Lösungen zur automatischen Betrugserkennung und -prävention geworden, die mittlerweile in unserem digitalen Umfeld als Standard gelten. In wichtigen Märkten konnte FRISS ein besonders massives Wachstum feststellen.

„Man kann Millionen von Versicherungsanträgen, Verlängerungen und Schadenfällen nur vollständig automatisiert bearbeiten, wenn gewisse Sicherheitsmechanismen eingerichtet sind“, erklärt Jeroen Morrenhof, CEO und Mitgründer von FRISS. „Versicherungsunternehmen können jetzt Versicherungsanträge sofort akzeptieren und Schadenfälle in Sekundenbruchteilen regulieren – in der Gewissheit, dass Legitimität und Compliance gewährleistet sind. Gleichzeitig können risikobehaftete Anträge und betrügerische Schadenfälle sofort abgelehnt werden. Dadurch werden erhebliche Kosteneinsparungen erzielt, die an die Kunden weitergegeben werden können.“

Die durch äußere Umstände auferlegte Notwendigkeit einer Modernisierung war 2020 das beherrschende Branchenthema. Obwohl es keineswegs immer einfach war, war das Jahr für FRISS nicht durchweg schlecht:

  • 16 neue Versicherer in die FRISS-Familie aufgenommen
  • 17 neue Produkt-Releases, einschließlich aktualisierter Betrugsmuster
  • Kundenzufriedenheit 8,9/10
  • 58 % Umsatzwachstum
  • 193.624 Liegestütze während virtueller Bootcamps

Die wichtigste Errungenschaft ist jedoch, dass die Branche dank FRISS über 1 Milliarde US-Dollar an betrügerischen Versicherungsanträgen und Schadenfällen sparen konnte. Durch das Vertrauen in die Prozesse konnten Versicherer mehr Zeit und Geld für den wichtigsten Teil ihrer Arbeit aufbringen: das Kundenerlebnis ihrer ehrlichen Kunden.

„In einem einzigen Jahr hat die Branche die Transformation vollzogen, die sonst wahrscheinlich fünf bis zehn Jahre gedauert hätte“, ergänzt Jeroen Morrenhof. „Wir sind stolz darauf, unseren Teil dazu beitragen zu dürfen, die Versicherungswelt eine sichere digitale Transformation zu ermöglichen. Und wir sind in diesem Jahr ganz besonders dankbar, dass wir diesen Weg nicht allein gehen.“

Über FRISS

FRISS konzentriert sich zu 100 % auf die automatisierte Betrugs- und Risikoerkennung für Komposit-Versicherer weltweit. Die KI-basierten Softwarelösungen für Underwriting, Schadenbearbeitung und SIU helfen über 175 Versicherern dabei, ihr Geschäft auszubauen. FRISS erkennt Betrug, mindert Risiken und unterstützt die digitale Transformation. Die Implementierung erfolgt innerhalb von vier Monaten und Versicherer erzielen einen bis zu zehnfachen ROI und eine Steigerung um 80 % bei der Schnellschadenbearbeitung von Versicherungsanträgen und Schadenfällen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

FRISS, Kaiser-Wilhelm-Ring 27-29, 50672 Köln, Tel: +49 221 56 94 120, www.friss.com

Mofas, Mopeds und E-Scooter dürfen ab dem 1. März 2021 nur noch mit blauen Kennzeichen unterwegs sein.

 

Die schwarzen Nummernschilder verlieren ihre Gültigkeit. Mit dem Schilderwechsel starten das Bundesverkehrsministerium und einzelne Kfz-Versicherer zudem ein Pilotprojekt, bei dem sich Mofa- und Mopedfahrer gegen die herkömmlichen Kennzeichen aus Aluminium- oder Stahlblech und für eine Klebefolie entscheiden können.

Kleben statt schrauben – das geht ab März auch mit Mofa-Kennzeichen

Bei den neuen Folienkennzeichen wird eine Trägerplatte aus Kunststoff mehrere Jahre verwendet, nur die oberste dünne Plastikschicht wird gewechselt. „Das ist einfacher, schneller und besser für die Umwelt: Nach fünf Jahren ist der ‚ökologische Rucksack‘ der Klebefolien fast 40 Prozent kleiner als von herkömmlichen Schildern, weil sowohl bei der Herstellung als auch bei der Entsorgung weniger Treibhausgase entstehen“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Zudem haben die Folien ein Hologramm und sind damit fälschungssicher. Langfristig soll nach einem positiven Abschluss des Pilotprojekts die Klebefolie die bisherigen Schilder ersetzen; für E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge gibt es schon seit ihrer Zulassung 2019 ausschließlich Folienkennzeichen.

Wer weiter mit schwarzen Schildern fährt, macht sich strafbar

Anders als Pkw müssen die mehr als 1,8 Millionen Mofas, Mopeds und Elektrokleinstfahrzeuge für den Betrieb auf öffentlichen Straßen nicht bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden. Eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungs-Kennzeichen bzw. eine Versicherungs-Plakette reichen. Die Farbe der jeweils bis Ende Februar gültigen Kennzeichen wechselt jährlich zwischen schwarz, blau und grün.

Wer mit alten Kennzeichen weiterfährt, hat keinen Haftpflichtversicherungsschutz mehr und macht sich strafbar. Die jeweils gültigen Kennzeichen sind direkt bei den Kraftfahrtversicherern erhältlich.

Für welche Fahrzeuge gelten Versicherungs-Kennzeichen und -Plaketten?

Diese Fahrzeuge brauchen das klassische Versicherungs-Kennzeichen mit den Maßen 13,0×10,1 cm:

Kleinkrafträder wie Mofas und Mopeds, die nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben und nicht schneller als 45 Stundenkilometer fahren.

Elektrofahrräder mit einer Tretunterstützung bei Geschwindigkeiten über 25 km/h oder einer tretunabhängigen Motorunterstützung über 6 km/h bis max. 45 km/h.

Quads und Trikes mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 Stundenkilometer und einem Hubraum von maximal 50 Kubikzentimetern.

E-Roller, die über eine Betriebserlaubnis verfügen und maximal 45 Stundenkilometer schnell sind.

Motorisierte Krankenfahrstühle

Mofas und Mopeds aus DDR-Produktion mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h, die bereits vor dem 01.03.1992 versichert waren.

Diese Fahrzeuge brauchen die Versicherungs-Plakette mit den Maßen 6,7×5,5 cm:

E-Scooter oder Segways, für die eine Betriebserlaubnis entsprechend der am 15. Juni 2019 in Kraft getretenen Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung erteilt wurde.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Wilhelmstraße 43/43G, D­-10117 Berlin, Tel: 030­ 2020 5000, www.gdv.de

Das Fürstentum Liechtenstein ist stabiler Wirtschafts- und Finanzplatz und schafft durch sein besonderes Versicherungsaufsichtsgesetz weitreichende Vorteile für deutsche Anleger im Vermögensschutz.

 

Das kleine Alpenland Liechtenstein steht international für höchste finanzielle und wirtschaftliche Stabilität und Solidität. In einem Selbstporträt heißt es: “Ein stabiler, breit diversifizierter Wirtschaftsstandort auf kleinster Fläche mit über 4000 tätigen Unternehmen und nahezu gleich vielen Arbeitsplätzen wie Einwohnern: Das ist Liechtenstein, eines der höchst industrialisierten Länder der Welt, ein starker Finanzplatz, ein innovatives Hightech-Land.” Liechtenstein ist ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort, hat eine der höchsten Industriequoten der Welt mit rund 41 Prozent der Bruttowertschöpfung aus der Industrie und dem warenproduzierenden Gewerbe und erwirtschaftet ein Bruttosozialprodukt pro Einwohner von rund 165.000 US-Dollar, einer der höchsten Werte weltweit. Die konstitutionelle Monarchie mit einem Erbmonarchen an der Staatsspitze – Fürst Hans-Adam II. wird durch Erbprinz Alois von Liechtenstein vertreten – ist Mitglied der Vereinten Nationen (UNO) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), gehört jedoch, wie die Schweiz, nicht der Europäischen Union (EU) an.

Ebenso wird Liechtenstein als verlässlicher Partner im Asset Management hochgeschätzt. “Nicht nur für Banken, die am meisten Gewicht innerhalb des Finanzdienstleistungsbereichs besitzen, ist Liechtenstein ein attraktiver Standort, auch die Versicherungswirtschaft, die Vermögensverwaltungsbranche, die Fondsindustrie und die Treuhandbranche kennen und schätzen die Standortvorteile des Landes”, heißt es. “Gerade auch für sicherheitsorientierte Anleger ist Liechtenstein der ideale Platz, um Vermögen mit Blick auf die Zukunft anzulegen. Vermögensschutz und weitreichende Chancen zur kontinuierlichen Vermögensentwicklung gehen Hand in Hand – und das eben in einem geschützten Rahmen mit AAA-Rating, ohne Staatsverschuldung und Bankenhaftungsrisiken nach dem Europäischen Stabilitätsmechanismus”, betont Hannes Fahrnberger, CEO des Lebensversicherungsunternehmens Vienna-Life AG (www.vienna-life.li) in Liechtenstein, das zur internationalen Versicherungsgruppe Vienna Insurance Group in Wien gehört.

Die Vienna-Life gehört zu den anerkannten und etablierten Spezialanbietern für flexible fonds- und anteilsgebundene Lebens- und Rentenversicherungslösungen, die nach liechtensteinischem Versicherungsgesetz aufgelegt sind. Die Lösungen der Vienna-Life AG konzentrieren sich darauf, das Vermögen gerade auch in sehr dynamischen und disruptiven Zeiten langfristig zu erhalten und es strukturiert und steuerlich und strategisch optimiert an die nächste Generation weitergeben zu können.

Hannes Fahrnberger hebt die Vorteile liechtensteinischer Versicherungsunternehmen gegenüber deutschen Gesellschaften hervor. “In Deutschland gibt es für Schieflagen von Versicherungsgesellschaften eine Art Sicherungsgesellschaft, die notleidende Unternehmen auffängt. Dabei ist es aber sehr fraglich, ob dieser Branchen-Rettungsfonds im absoluten Ernstfall genügend Mittel aufbringen kann, um auch größere Versicherungen und damit die Kundenvermögen retten zu können. Es ist besorgniserregend, dass die deutsche Aufsichtsbehörde BaFin derzeit rund 20 von 80 Lebensversicherern und 36 von 135 Pensionskassen unter verschärfter Beobachtung hält.”

In Liechtenstein hingegen sei die Sicherheit einer Versicherungsgesellschaft gesetzlich verankert, betont der Vienna-Life-CEO. Die Tätigkeit von Versicherungsunternehmen in dem Fürstentum unterliegt dem liechtensteinischen Versicherungsaufsichtsgesetz. Dieses Gesetz sieht ausdrücklich vor, dass die Vermögenswerte zur Deckung der versicherungstechnischen Rückstellung (der sogenannte Deckungsstock) eine Sondermasse nach der Konkursordnung zur Befriedigung der Versicherungsforderungen bilden.

In diesem Zusammenhang setzt die Gesellschaft seit vielen Jahren die “Vermögensbildungs-Police” und die “Private Wealth Police” ein: Beide Produkte stehen unter dem Schutz des Liechtensteinischen Versicherungsaufsichtsgesetzes und zielen durch eine intelligente Strukturierung der Vermögenswerte auf den nachhaltigen Erfolg im persönlichen Vermögensmanagement, beim Kapitalschutz und in der Altersvorsorge ab. “Wir schaffen mit unseren Lösungen einen Zugang für Anleger zu etablierten liechtensteinischen Vermögensschutzkonzepten, die zugleich viele Chancen in der zukunftsorientierten Geldanlage bieten. Die Diversifikation über das Ausland ist für deutsche Anleger ein entscheidender Faktor in der Sicherung ihrer Gelder”, betont Hannes Fahrnberger.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Vienna Life Lebensversicherung AG ,Vienna Insurance Group, Industriestrasse 2, FL-9487 Bendern, Tel: +423 235 0660, Fax: +423 235 0669, www.viennalife.de

Die Zurich Gruppe Deutschland und die WM SE haben eine umfangreiche Kooperation vereinbart.

 

Zurich hat für den Kfz-Teile Großhändler ein Versicherungskonzept entwickelt, das exklusiv für alle WM Fullservice Konzeptpartner in Deutschland angeboten wird. Damit baut Zurich das strategische Wachstumsfeld „Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“ weiter aus.

Die Zurich Gruppe Deutschland und die WM SE haben eine umfangreiche Kooperation vereinbart. Zurich hat für den Kfz-Teile Großhändler ein Versicherungskonzept entwickelt, das exklusiv für alle WM Fullservice Konzeptpartner in Deutschland angeboten wird. Damit baut Zurich das strategische Wachstumsfeld „Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“ weiter aus.

Die WM SE gehört zu den führenden Unternehmen im Handel mit Kfz-Teilen und -Zubehör, Werkzeugen, Werkstattausrüstung, -Software sowie Werkstattkonzepten in Europa. Mit mehr als 200 WM Verkaufshäusern in Deutschland, Österreich, Tschechien, den Niederlanden und den USA kommissioniert WM SE im Jahr rund 45 Mio. Artikel und beliefert Kunden bis zu 5 Mal täglich. Für Kfz-Werkstätten bietet die WM SE nicht nur Teile an, sondern hat als Werkstattausrüster feste Leistungssysteme für verschiedene Arten von Werkstätten. So unterstützt die WM SE bei der Entwurfsplanung von Werkstätten, beim professionellen Außenauftritt, beim Einsatz von Werkstattsoftware sowie bei Rechtsberatung oder Schulungen. Die Werkstatt hat hier die Wahl zwischen verschiedenen Fullservice-Werkstattkonzepten wie „DIE WERKSTATTMARKEN“ mit AUTOteam plus, AUTOFIT und autopro sowie weiteren Konzepten wie LACKPROFI plus, 1a autoservice und Bosch Car Service.

Zurich setzt auf das Potential im KMU-Segment

Der Mittelstand gilt als das größte Marktsegment in Deutschland und das Standbein der deutschen Wirtschaft – trotz unzähliger Herausforderungen, denen sich die Unternehmer stellen müssen. Als Versicherer mit langjähriger KMU-Expertise setzt Zurich verstärkt auf Partnerschaften in diesem Bereich, um Ökosysteme intelligent mithilfe individueller Konzepte zu nutzen und so die direkte Nähe zum Kunden herzustellen. „Die Kooperation mit der WM SE ist ein weiterer Erfolg, der dazu beiträgt, unsere Position im Kundensegment der kleinen und mittleren Unternehmen auszubauen,“ so Sebastian Wolf, Head of Partnerships & Affinity Business bei der Zurich Gruppe Deutschland. „Wir haben für das Portfolio von WM SE ein individuelles Versicherungskonzept, den ‚WM SE WerkstattSchutz‘, entwickelt und stellen unsere Lösungen exklusiv den rund 5.500 mittelständischen Konzept-Partnern von WM SE zur Verfügung.“ Mit der Kooperation mit der WM SE werden Zurich Versicherungen aus dem Sach- und Kfz-Bereich fester Bestandteil des Dienstleistungsangebotes, das WM SE allen Werkstattpartnern anbietet. Die optimierte Onlinestrecke dann rund um die Uhr zur Verfügung.

Auch Axel Birngruber, Leiter Werkstattkonzepte vom WM SE, freut sich über die Erweiterung des Portfolios: „Als Partner der freien Werkstatt sind wir stolz auf ein umfangreiches Dienstleistungsangebot, das wir unseren Kunden anbieten. Mit Zurich haben wir einen verlässlichen Partner dazugewonnen, der unseren Full-Service-Ansatz für die Werkstatt nun auch im Bereich Versicherungsschutz abrundet.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Zurich Gruppe Deutschland, Poppelsdorfer Allee 25-­33, D-­53115 Bonn, Tel: 0228 268 2725, Fax: 0228 268 2809, www.zurich.de

Der ESG-Report von Franke und Bornberg gibt Antworten

 

Nachhaltigkeit ist kein kurzlebiger Trend. ESG-Kriterien (Environmental, Social und Governance) gewinnen an Bedeutung – auch in der Versicherungswirtschaft. Der ESG-Report von Franke und Bornberg untersucht den Status quo bei Erstversicherern und zeigt Handlungsoptionen für mehr Transparenz in Sachen Nachhaltigkeit auf.

Der Klima-Wandel schreitet deutlich schneller voran als prognostiziert. Die Erderwärmung hat schon heute dramatische Folgen – für Mensch, Tier und Umwelt gleichermaßen. Damit steigen Notwendigkeit und Bereitschaft, nachhaltigem Wirtschaften oberste Priorität einzuräumen. Regulatorische Vorgaben der Europäischen Union treiben die Entwicklung voran.

Am 10. März 2021 tritt in Deutschland eine Offenlegungspflicht im Finanzdienstleistungssektor in Kraft. Diese definiert im Bereich Anlageprodukte Transparenzpflichten für „Finanzmarktteilnehmer” (Produktanbieter) und „Finanzberater” (Banken, Versicherungsvermittler oder Wertpapierfirmen). Daneben ist eine Änderungsverordnung zur MiFid-II-Richtlinie in Vorbereitung. Ab deren Inkrafttreten müssen Anlageberater ihre Kunden befragen, ob sie bei der Geldanlage ESG-Aspekte berücksichtigt wissen wollen. Die Taxonomie- Verordnung definiert derzeit Kriterien, wann eine Wirtschaftstätigkeit „sustainable“, also ökologisch nachhaltig ist. Sie wird in zwei Schritten umgesetzt.

Ist die Assekuranz „fit for ESG“?

Auf der Suche nach Antworten hat Franke und Bornberg im Sommer 2020 alle Erstversicherer in Deutschland zum Stand der Umsetzung von ESG-Kriterien befragt. 23 Versicherer, vom kleinen Spartenversicherer bis hin zum global tätigen Konzern, haben an der Befragung teilgenommen. Sie decken gut 50 % des Erstversicherungsmarktes ab. Mit dem Ziel, die Aussagekraft der Untersuchung weiter zu steigern, hat Franke und Bornberg zudem Nachhaltigkeitsberichte von Versicherern herangezogen, die keine Antworten beigesteuert hatten. Auf diese Weise stieg der Kreis der untersuchten Gesellschaften um acht weitere Versicherer. Berücksichtigt wurden die Top 20 der Lebens-, Kranken- und Haftpflichtversicherer sowie die größten Unfallversicherer. Betrachtungszeitraum für die Onlinebefragung ebenso wie für die Nachhaltigkeitsberichte war das Jahr 2019.

Michael Franke, geschäftsführender Gesellschafter von Franke und Bornberg und einer der Initiatoren des ESG-Reports, erläutert die Beweggründe für die aufwendige Untersuchung: „Nachhaltigkeit wird zur Überlebensfrage. Immer mehr Menschen erkennen die Notwendigkeit zum Handeln – nicht irgendwann, sondern jetzt! Wir bei Franke und Bornberg wollen unseren Teil zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen.

Aus Überzeugung, und weil wir es können.“ Zudem stehe Nachhaltigkeit der Versicherungswirtschaft gut zu Gesicht. Sie könne einen wichtigen und glaubwürdigen Beitrag zur Zukunftssicherung leisten und gleichzeitig beim Image Punkte gutmachen.

Nachhaltigkeit wird von dem einen oder anderen Versicherer auch werblich genutzt. Solange kein Green Washing betrieben wird, ist eine faktenbasierte Vermarktung per se keine schlechte Idee. Einige Antworten zur Umfrage und – deutlich häufiger – die Nachhaltigkeitsberichte enthalten jedoch werbliche Passagen, die keinerlei relevanten Inhalt zum Thema Nachhaltigkeit beitragen. Ohne verbindliche Vorgaben zur Ermittlung und Quantifizierung von ESG-Daten sind der Aussagekraft von Bewertungen auf Basis von Nachhaltigkeitsberichten deshalb enge Grenzen gesetzt.

Berichtsstandards: Transparenz ist entscheidend

Zum Thema Nachhaltigkeit haben sich bereits Berichtsstandards etabliert. 67,7 % der betrachteten Versicherer (Umfrage und Nachhaltigkeitsberichte) berichten nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) oder der Global Reporting Initiative (GRI). Der DNK wurde 2010 entwickelt. Er gibt 20 Kriterien für die Berichterstattung vor. Es gilt das Prinzip „comply or explain“: Die Unternehmen berichten nach den vorgegebenen Kriterien (comply) oder erklären, warum sie eben dies nicht tun (explain). Die Kriterien entfalten also keine rechtliche Bindungswirkung. Die Global Reporting Initiative (GRI) veröffentlichte 2000 ihre erste Richtlinie Grundlage der Berichterstattung nach GRI ist Transparenz mit dem Ziel einer Standardisierung. Ein Nachhaltigkeitsbericht, der nicht auf anerkannten Standards basiert, ist allerdings nicht zwangsläufig weniger aussagekräftig ist als einer, der sich an Standards ausrichtet.

Im eigenen Haus beginnen: ESG-Kriterien bei Versicherern

Ökologie ist wahrscheinlich der Aspekt, der den meisten Menschen beim Thema Nachhaltigkeit als erstes in den Sinn kommt. Neben dem Verbrauch von Papier, Wasser und Strom bestimmen auch Energieeffizienz, anfallender Abfall sowie Dienstreisen den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens. Bei der Auswertung der Rückmeldungen zeigte sich: Bislang fehlen einheitliche Berichtstandards und Bezugsgrößen für Verbrauchswerte und Abfall, wie das Beispiel Papierverbrauch zeigt.

So erfassen einige Gesellschaften in ihren Antworten unter „Papierverbrauch“ nur das Druckpapier, während ein anderes Unternehmen sogar detailliert den Verbrauch der unterschiedlichen Arten von Hygienepapier auflistet. In den Nachhaltigkeitsberichten tritt die Uneinheitlichkeit noch deutlicher zu Tage: Hier reicht die Spannweite von „keine Angabe“ bis hin zu „10.161 t Gesamtpapierverbrauch“ ohne Angabe weiterer Bezugsgrößen.

Ein ähnliches uneinheitliches Bild zeigt sich beim Wasserverbrauch. Auch hier ist die Spreizung beträchtlich. Der Minimalwert beträgt 4,92 Kubikmeter pro Vollzeitmitarbeiter (FTE) und Jahr, das Maximum immerhin 24,45 Kubikmeter. In den Nachhaltigkeitsberichten ist die Spannweite ebenfalls enorm, und einige Angaben entziehen sich einer Plausibilitätsprüfung. Ob Papier, Wasser, Energie, Abfall oder Dienstreisen – der ESG-Report listet zahlreiche Detailwerte auf, liefert aber angesichts fehlender Standards keine Bewertung oder Rangfolge.

Diversität: Wie vielfältig ist die Versicherungsbranche?

Nachhaltiges Handeln kennt auch soziale und gesellschaftliche Facetten. Für den ESG-Report hat Franke und Bornberg unter anderem nach der Geschlechterverteilung in Vorstand und Aufsichtsrat gefragt. Auch wenn die Hälfte der Welt weiblich ist – in den befragten Unternehmen bekleideten Frauen noch nicht einmal jeden zehnten Vorstandsposten. Im Aufsichtsrat sieht es etwas besser aus, aber von Parität sind auch die Aufsichtsgremien noch meilenweit entfernt.

Menschen mit einer Behinderung sollen die Möglichkeit auf eine Lebensgestaltung in Eigenverantwortung haben. Dazu gehört explizit die Teilhabe am Arbeitsleben. Daher werden Betriebe mit mindestens 20 Arbeitsplätzen verpflichtet, wenigstens fünf Prozent davon mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Über die Hälfte der befragten Versicherer erfüllen die gesetzlichen Vorgaben nicht. 19,4 % der Versicherer waren nicht in der Lage (oder nicht willens), Zahlen auszuweisen. Nur eines von vier Unternehmen erfüllt die Quote. In den Nachhaltigkeitsberichten nannten lediglich drei Versicherer konkrete Zahlen. Als weitere Indikatoren für Diversität, Fairness und Betriebsklima analysiert der ESG-Report die externe Fluktuation sowie die Anwendung von Tarifverträgen in den Unternehmen.

Kapitalanlage: Können Versicherer nachhaltig?

Im Bereich Altersvorsorge und Kapitalaufbau wird Nachhaltigkeit zunehmend zu einem kaufentscheidenden Kriterium. Und mit Inkrafttreten der Transparenzverordnung am 10. März 2021 müssen sich Vermittler ebenso wie Produktgeber zu ihrem Umgang mit ESG-Kriterien positionieren. Mit ihrer Anlagepolitik kann die Versicherungswirtschaft viel bewegen. 2019 beliefen sich die Kapitalanlagen der Erstversicherer auf 1.750 Mrd. Euro. Im selben Jahr betrug der Bundeshaushalt ca. 343 Mrd. und die Marktkapitalisierung der DAX 30 Unternehmen rund 1.050 Mrd. Euro. Wird die Branche ihrer Verantwortung bereits gerecht?

Ein Blick auf die Verbreitung von Ausschlusskriterien stimmt optimistisch. Danach setzen neun von zehn untersuchten Versicherern auf Negativkriterien bei der Kapitalanlage. Alle Versicherer, die Ausschlüsse für Staaten anwenden, haben auch Negativkriterien für einzelne Branchen/Unternehmen formuliert. Umgekehrt ist dies jedoch nicht immer der Fall.

Zu den Ausschlusskriterien auf Staatenebene zählen Verstöße gegen Menschenrechtskonventionen, Korruption, Nichtratifizierung des Pariser Klimaschutzabkommens und die Verhängung der Todesstrafe. Auf Branchen-/Unternehmensebene werden Ausschlüsse beispielsweise gegenüber Waffen- sowie Kohleindustrie formuliert.

Eine weitere Strategie, ESG-Aspekte bei der Kapitalanlage zu etablieren, ist das „Engagement“. Darunter wird eine Kombination aus Stimmrechtausübung und Gesprächen mit Unternehmen verstanden, bei denen Versicherer investiert sind. Fast drei Viertel der untersuchten Versicherer machen keine Angaben zu einer etwaigen Engagement-Strategie. Positivstrategien, bei denen wünschenswerte Investitionsbereiche benannt werden (z. B. Mikrofinanzdienstleistungen), sind bislang kaum verbreitet.

Verstöße gegen Nachhaltigkeitskriterien begegnen die befragten Versicherer auf unterschiedliche Weise. Rund die Hälfte von ihnen veräußern den betreffenden Titel oder ziehen eine Veräußerung zumindest in Betracht. Nachhaltigkeitsberichte liefern keine Information zum Thema. Bei der Auswahl eines externen Vermögensverwalters kommen Nachhaltigkeitskriterien noch vergleichsweise selten zum Tragen. Weniger als die Hälfte der Unternehmen machen Angaben zu diesem Sachverhalt.

Steuern durch Ausschluss: Nicht alle Branchen versichern

Versicherer haben nicht nur bei ihrer Geldanlage die Möglichkeit, den Markt in Richtung einer nachhaltigeren Arbeitsweise zu bewegen. Sie können durch gezieltes „Nichtversichern“ von Branchen oder Unternehmen ebenfalls Lenkungswirkung erreichen. Allerdings bleibt dieses Steuerungsinstrument reinen Personenversicherern in der Regel verwehrt. Von den übrigen Gesellschaften praktizieren immerhin mehr als die Hälfte Ausschlüsse von Branchen oder Unternehmen. Wichtigste Ausschlusskriterien sind derzeit Kohleindustrie, Abbau von Öl-/Teersanden, Waffenindustrie und Kernenergie.

Der ESG-Report von Franke und Bornberg liefert einen neutralen Marktüberblick zum Thema Nachhaltigkeit in der Assekuranz. Die Rückmeldungen der Umfrageteilnehmer repräsentieren mehr als 50 % des Erstversicherungsmarktes in Deutschland. Unter Einbezug der ausgewerteten Nachhaltigkeitsberichte deckt die Studie rund 80 % des Marktes ab. Damit gewährt diese Studie tiefe Einblicke in das aktuelle Geschehen.

„Die hohe Beteiligung zeigt: Viele Versicherer haben erkannt, welch immensen Beitrag sie zu mehr Nachhaltigkeit leisten können. Sie werden sich ihrer Steuerungsmöglichkeiten zunehmend bewusst und stellen sich ihrer Verantwortung“, fasst Franke seine Eindrücke zusammen. Die Offenheit der teilnehmenden Versicherer erlaube es, positive Aspekte ebenso wie auch Verbesserungspotentiale klar zu benennen. Das Engagement der teilnehmenden Versicherer zeige, dass zumindest bei diesen Gesellschaften das Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert genieße.

Ausblick ESG-Rating

Für ein Gesamtbild sind die Informationen, die mithilfe der Umfrage und der Nachhaltigkeitsberichte erhoben wurden, jedoch bislang zu unterschiedlich. Eine einmalige Abfrage zu Nachhaltigkeitskriterien liefert zudem nur den Status quo; sie wird der jeweiligen Entwicklung und den dahinterstehenden Anstrengungen nicht gerecht. Sondereffekte können nur bei der Betrachtung längerer Zeiträume angemessen gewürdigt werden.

Franke und Bornberg wird auch in Zukunft Nachhaltigkeitsdaten erheben, um Trends aufzuspüren und die weitere Entwicklung zu verfolgen. Klare und verständliche Standards sind wichtig – nicht zuletzt, damit Verbraucher sich orientieren und Vermittler ihren Verpflichtungen nachkommen können. Bei künftigen Befragungen wird Franke und Bornberg deshalb Vorgaben noch weiter präzisieren und Standards für eine einheitliche Berichterstattung vorantreiben. Ein Ratingverfahren, das den Qualitätsstandards von Franke und Bornberg gerecht wird, steht erst am Ende dieser Entwicklung.

„Auch wenn es noch keine einheitlichen Standards gibt und Versicherer ihr Potenzial häufig noch nicht voll ausschöpfen, ist die Versicherungsbranche auf einem guten Weg“, so Franke. Insbesondere mit ihrer Kapitalanlagepolitik könne die Assekuranz eine enorme Lenkungswirkung entfalten und somit auch andere Wirtschaftszweige zu nachhaltigerem Handeln motivieren.

Mit dem ESG-Report will Franke und Bornberg eine konstruktive Debatte über nachhaltiges Handeln in der Versicherungsbranche vorantreiben. Aus diesem Grund stellt Franke und Bornberg den ESG-Report interessierten Kreisen kostenlos zur Verfügung.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Franke und Bornberg GmbH, Prinzenstraße 16, 30159 Hannover, Telefon +49 (0) 511 357717 00, Telefax +49 (0) 511 357717 13, www.franke-bornberg.de

Aktuelle Studie “Nachhaltigkeit im Fokus” des Marktforschungsinstituts Rothmund Insights untersucht Motive, Verhaltensweisen und Wünsche der Konsumenten zur Nachhaltigkeit der Versicherer

 

Die große Mehrheit der Deutschen (89%) wünscht, dass Unternehmen in Zukunft nachhaltiger und umweltgerechter wirtschaften. Das gilt auch für die Versicherungsbranche. Mehr als jeder fünfte Verbraucher (22%) schreibt den Versicherungsunternehmen bereits heute eine hohe Verantwortung für Nachhaltigkeit zu. Unter den aktiv nachhaltigkeitsbewussten Bundesbürgern tut dies sogar schon jeder dritte (32%). In Zukunft wollen insgesamt 53 Prozent aller Verbraucherinnen und Verbraucher – und sogar 70 Prozent der Nachhaltigkeitsbewussten – bei der Wahl von Versicherern und Versicherungsprodukten auf Nachhaltigkeit achten. Für die Versicherer ergeben sich daraus zahlreiche neue Chancen, zugleich aber auch neue Anforderungen. Aktuell zeigen sich die Versicherer in puncto Nachhaltigkeit aus Kundensicht erst wenig präsent und profiliert.

Dies zeigt die aktuelle Studie “Nachhaltigkeit im Fokus – Motive, Verhaltensweisen und Wünsche der Kunden” des Marktforschungsinstituts Rothmund Insights aus Köln. Über 1.000 Entscheiderinnen und Entscheider aus deutschen Haushalten im Alter zwischen 18 und 70 Jahren wurden repräsentativ zu ihren nachhaltigkeitsbezogenen Verhaltensweisen und Einstellungen in verschiedenen Lebensbereichen und speziell im Bereich Versicherungen befragt. Mit über 30 nachhaltigkeitsbewussten Haushaltsentscheidern wurde zudem über einen Zeitraum von 14 Tagen in einer Marktforschungs-Community eine vertiefende qualitativ-psychologische Untersuchung durchgeführt.

Nachhaltigkeit von Versicherern: Chancen stärker und besser nutzen

Im Vergleich zu anderen Branchen – wie etwa Energie, Landwirtschaft, Handel oder Mobilität – ist der Wunsch der Verbraucher nach mehr Nachhaltigkeit und nachhaltigen Angeboten im Versicherungsbereich zwar weniger stark ausgeprägt. Die grundlegende Tendenz weist aber in die gleiche Richtung: Am Thema Nachhaltigkeit kommt in Zukunft kein Unternehmen mehr vorbei – oder es droht zunehmend links liegen gelassen oder abgestraft zu werden.

Gerade Versicherern eröffnet Nachhaltigkeit viele neue Potenziale, die bisher erst wenig genutzt werden. Dies betrifft grundlegende Positionierungschancen ebenso wie die Erschließung attraktiver Zielgruppen durch nachhaltigkeitsorientierte Innovationen in den einzelnen Produktsparten. Nicht zuletzt kann die Digitalisierung als Nachhaltigkeitstreiber in Szene gesetzt werden:

Beispielsweise indem der Wechsel von Kundinnen und Kunden in kosteneinsparende digitale Geschäftsprozesse durch Reinvestition in gemeinwohlorientierte Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte belohnt wird.

„Versicherer sind gut beraten, Nachhaltigkeit gesamtunternehmerisch stärker in den Fokus zu nehmen, in ihr Werte- und Handlungssystem zu integrieren und die neuen Potenziale proaktiv zu nutzen“, sagt Jutta Rothmund, Wirtschaftspsychologin und Expertin für Nachhaltigkeitsforschung und Nachhaltigkeitsmarketing. „Damit verbundene Wandel- und Innovationserfordernisse sollten nicht auf die lange Bank geschoben werden.“

„Aktiv Nachhaltigkeitsbewusste“ als wichtige und attraktive Zielgruppe für Versicherer

Aktuell wächst die Zahl der Verbraucherinnen und Verbraucher, die Nachhaltigkeit nicht nur fordern, sondern auch selbst nachhaltigkeitsbewusst handeln und konsumieren. Derzeit macht diese Zielgruppe der “Aktiv Nachhaltigkeitsbewussten” in Deutschland bereits 42 Prozent aller Haushaltsentscheider aus – Tendenz steigend. Aktiv Nachhaltigkeitsbewusste kommen dabei – entgegen manch gängiger Klischees – aus der Mitte und Breite der Gesellschaft. Soziodemographisch lassen sie sich kaum von Otto Normalverbraucher unterscheiden (Alter, Geschlecht, Einkommen, Stadt/Land etc.).

In ihrem psychologischen Profil heben sie sich aber klar ab: Aktiv Nachhaltigkeitsbewusste sind im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt deutlich optimistischer und stärker zukunfts- und handlungsorientiert. Zugleich überdurchschnittlich informationsaktiv, offen und dankbar für Innovationen. Kennzeichnend für das Konsumverhalten der „Aktiv Nachhaltigkeitsbewussten“ ist eine signifikant höhere Bereitschaft, auf ein Stück Komfort und Bequemlichkeit zu verzichten und – sofern als notwendig und begründet erkannt – für nachhaltige Produkte etwas mehr zu bezahlen bzw. auf finanzielle Vorteile zu verzichten.

Dies gilt auch für Versicherungsprodukte: Beispielsweise wären 48 Prozent der aktiv nachhaltigkeitsbewussten 30-39-Jährigen (Altersgruppe gesamt: 32%) bereit, für nachvollziehbar nachhaltige Altersvorsorge-Produkte eine etwas niedrigere Rendite in Kauf zu nehmen. Gerade im Bereich der Altersvorsorge sind nachhaltige Produktvarianten für viele Kundinnen und Kunden heute schon ein Muss. Aber auch für die Sparten Sach und Kfz sind nachhaltige Tarife vorstellbar und attraktiv.

Nachhaltigkeitskommunikation vieler Versicherer bisher unzureichend

Um sich nachhaltig zu positionieren, müssen Versicherer das Thema auch stärker und überzeugender in ihrer B2C-Kommunikation aufgreifen. Ein Test der Websites von neun namhaften Versicherern ergab hier ein durchwachsenes Bild. Trotz einzelner Highlights und positiv überraschender Einblicke in bisherige Nachhaltigkeitsaktivitäten von Versicherern, wirken viele Informationen aus Verbrauchersicht noch diffus und unspezifisch. Haltungen und Aktivitäten erscheinen oft noch zu

unverbindlich. Häufig sind Nachhaltigkeitsinformationen kaum auffindbar und wenig verständlich, da eher an ein Fachpublikum als an Otto Normalverbraucher adressiert. „Eine konsequent kundenzentrierte Nachhaltigkeitskommunikation ist gerade für Versicherer ein Muss“, sagt Jutta Rothmund.

Das Thema Nachhaltigkeit sollte beim Besuch der Homepage unmittelbar zugänglich und erfassbar sein – in Form konkreter Produkt- und Serviceangebote, als prägnanter, gut verständlicher Überblick über zentrale Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens. Versicherer sollten auch in anderen Medien auf ihre Angebote und Aktivitäten für Nachhaltigkeit aufmerksam machen. Dabei darf jedoch nicht überzogen werden. Es gilt, glaubwürdig und authentisch bleiben.

Bei Versicherern sind die Verbraucher besonders sensibel für “Greenwashing”

Nachhaltigkeitsaktivitäten und Nachhaltigkeitskommunikation der Versicherer müssen substanzbasiert, nachvollziehbar und transparent sein, damit sie nicht zum Bumerang werden. Aktuell haben drei Viertel aller Haushaltsentscheider (75%) in Deutschland den Eindruck, dass “Nachhaltigkeit” oft nur eine Werbefloskel ist. Und vieles, was als nachhaltig oder grün angepriesen wird, dies in Wirklichkeit gar nicht ist. Diesem so genannten “Greenwashing” begegnen Verbraucherinnen und Verbraucher sehr kritisch. Zugleich finden es 86 Prozent schwer zu entscheiden, welche Produkte und Angebote tatsächlich nachhaltig sind und welche nicht. Speziell im Versicherungsbereich wird dies nicht zuletzt durch die bisher erst geringe Profilierung und Verankerung der Anbieter in puncto Nachhaltigkeit erschwert. Umso wichtiger ist es, dass Versicherer sehr transparent und nachvollziehbar kommunizieren. Praktisches Handeln und konkrete Maßnahmen überzeugen die Verbraucher zudem mehr als reine Ankündigungen und Absichtserklärungen. Als Devise für die Versicherer kann daher gelten: Lieber konkret, transparent und kontinuierlich in puncto Nachhaltigkeit handeln, als in zu große Schuhe und Gewänder zu steigen.

Impulse für stärkere Präsenz und für nachhaltigkeitsorientierte Produktinnovationen

Neben Analysen zu nachhaltigkeitsbezogenen Motiven, Verhaltensweisen und Wünschen der Verbraucher, liefert die vorliegende Studie den Versicherern zahlreiche Empfehlungen für wichtige Handlungsfelder, konkrete Nachhaltigkeitsaktivitäten und spartenbezogene Impulse für Produktinnovationen. Das Angebot nachhaltiger Produkte ist zentral, da wichtigster Kontaktpunkt für Kundinnen und Kunden. Zudem können die Versicherer mit eigenen Aktionen, Projekten und Green Sponsorings ihr Nachhaltigkeitsprofil schärfen. Wichtig dabei: Verantwortungsübernahme und Einsatz für mehr Nachhaltigkeit muss sichtbar, spürbar und erlebbar werden. Alltagsnähe und lokale Sichtbarkeit zahlen sich dabei besonders aus.

„Wir stehen in puncto Nachhaltigkeit am Anfang einer Entwicklung, die schnell eine hohe Dynamik entfalten kann“, resümiert Jutta Rothmund. „Die Versicherer sollten dabei nicht hinten anstehen. Derzeit sind andere Branchen deutlich weiter voran.“

Weitere Studieninformationen

Die über 80-seitige Branchenstudie «Nachhaltigkeit im Fokus – Motive, Verhalten und Wünsche der Kunden» kann direkt über Rothmund Insights bezogen werden. Die Studie liefert umfangreiche weitere Ergebnisse und Differenzierungen nach Zielgruppen, Anbietern und Produktsegmenten sowie Vergleiche mit anderen Branchen. Besonderes Augenmerk liegt auf konkreten Empfehlungen für nachhaltigkeitsbezogene Strategien, für Produktentwicklungen und für die Kommunikation der Versicherer – jeweils verdeutlicht durch Best-Practice-Beispiele.

Über Rothmund Insights

Rothmund Insights ist ein unabhängiges Marktforschungsinstitut aus Köln. Kernfelder sind Consumer Insights und Grundlagenstudien, Produkt- und Innovationsforschung, Markenforschung und Kommunikation sowie User Experience. Inhaltliche Schwerpunkte der Forschungs- und Beratungstätigkeit liegen im Bereich Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsmarketing, speziell auch in den Branchen Versicherungen und Finanzdienstleistungen. Methodisch breit aufgestellt arbeitet Rothmund Insights mit qualitativen, quantitativen und ethnografischen Forschungsansätzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch in der Durchführung von Market Research Online-Communities. Geleitet wird das Kölner Institut von Jutta Rothmund, Wirtschafts- und Medienpsychologin mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und Expertise in der Markt- und Kommunikationsforschung.

 

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Rothmund Insights, Jutta Rothmund, Pantaleonswall 35, 50676 Köln, Tel: +49 221 859 97 58, www.rothmund-insights.de

Viele Verträge für Wohngebäudeversicherungen haben große Lücken. Das kann den finanziellen Ruin für Hausbesitzer bedeuten.

 

Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest nach einem Test von 178 Tarifen von 70 Wohngebäudeversicherern. 79 Tarife sind wegen des eingeschränkten Versicherungsschutzes bei grober Fahrlässigkeit mangelhaft, Eigentümer sollten daher dringend ihre Police checken.

Die Wohngebäudeversicherung ist unverzichtbar und greift bei Feuer, Leitungswasserschäden, Sturm/Hagel und Naturgefahren wie Starkregen oder Überschwemmung. Dennoch stehen viele Versicherte im Ernstfall mit fast leeren Händen da. Das gilt, wenn sie schuldhaft den Schaden mitverursacht haben und dabei grob fahrlässig waren. Das kann schnell passieren: Gemütlich Kerzen angezündet und auf dem Sofa eingeschlafen? Die Kinder haben in der Schublade ein Feuerzeug gefunden? Wenn dann das Haus brennt, wollen viele Versicherer ihre Entschädigung zumindest kürzen. Das Problem betrifft vor allem ältere Verträge. Eine Checkliste von Finanztest zeigt, worauf man dabei achten sollte.

68 Tarife waren sehr gut, das sind vor allem Premiumtarife mit erweiterten Leistungen. Doch ein sehr guter Tarif muss nicht teuer sein. Das günstigste sehr gute Angebot kostet für einen Neubau in Dresden 191 Euro im Jahr. Der teuerste mangelhafte Tarif kostet 705 Euro.

Der Test Wohngebäudeversicherungen findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/wohngebaeudeversicherung abrufbar.

 

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Stiftung Warentest, Lützowplatz 11-­13, D­-10785 Berlin, Tel: 030/26310, Fax: 030/26312727, www.test.de

Nah am Alltag der Kunden: Das ist für die Alte Leipziger selbstverständlich – aber nicht nur in guten Zeiten:

 

Ab sofort bietet sie ihren Privatkunden mit der Initiative #zusammenstark zusätzlichen kostenlosen Versicherungsschutz, der auf die veränderten Lebensumstände während der Pandemie und der Lockdowns abgestimmt ist.

Für das Homeschooling bietet das kostenlose Upgrade #zusammenstark innovative Hilfe. So sind z. B. in der Privathaftpflicht nicht nur Geräte (z. B. iPads oder Notebooks) von der Schule oder Uni zeitlich unbegrenzt und kostenlos mitversichert, wenn etwas versehentlich beschädigt wird. Für Schulkinder gibt es weitere Leistungen.

Wer im Homeoffice arbeitet, für den übernimmt die Privathaftpflicht der Alte Leipziger ebenfalls Schäden an vom Arbeitgeber bereitgestellter Hardware. Zusätzlich bietet sie Arbeitnehmern Hilfe gegen mögliche Ansprüche aufgrund von versehentlichen Datenschutzverletzungen, z. B. bei gemischt genutztem Privat- und Geschäfts-PC. Und damit nicht genug: Bleibt die Küche wegen defekter Geräte oder eines Schadens kalt, zahlt die Alte Leipziger ihren Hausratversicherungs-Kunden einen Zuschuss von 250 EUR für Restaurantbestellungen und Lieferdienste.

Bei Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit entfällt Versicherungsbeitrag

Außerdem wird bei Kurzarbeit für alle Privatschutz-Produkte für einen Zeitraum von 12 Monaten auf den Versicherungsbeitrag komplett verzichtet, so wie es bei der Alte Leipziger schon seit Jahren auch für Menschen in Arbeitslosigkeit der Fall ist.

Übrigens: Die Leistungen gelten nicht nur für Neuabschlüsse. Kunden der Alte Leipziger mit der sogenannten Innovationsgarantie müssen nichts veranlassen. Sie erhalten diese neuen Leistungen automatisch kostenlos.

 

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Alte Leipziger, Alte Leipziger ­ Platz 1, D­-61440 Oberursel, Tel.: 06171 / 66­00, Fax: 06171 / 24434, www.alte­-leipziger.de

Die neue Online-Plattform digital.verkaufen.lernen will mit ihrem DVL-Club Versicherungsvermittler digital erfolgreich machen.

 

Dafür werden digitale Branchenthemen so heruntergebrochen, dass Club-Mitglieder genau das an die Hand bekommen, was digital funktioniert. Dabei ist DVL selbst das beste Beispiel für digitale digitale Erfolgsstrategien. Willkommen im Club! heißt es nun auch seitens des AMC.

Der DVL-Club ist eine digitale Plattform für Versicherungsvermittler. Ziel ist, dass Versicherungsvermittler schnell mehr Umsatz generieren, sich digital richtig aufstellen und langfristig wachsen. Der DVL-Club versteht sich als Community, die bei allen Fragen hilft. So gibt es mit der DVL Facebook Gruppe einen Raum für Gespräche mit interessanten und digital kompetenten Kolleg*innen. Hier werden geballtes Wissen und neue Anregungen gern geteilt.

Das Motto „digital.verkaufen.lernen“ ist gleichzeitig auch das Programm: Schritt-für-Schritt werden die Club-Mitglieder zum digitalen Experten aufgebaut. Dabei verspricht DVL nicht weniger, als eine digitale Abkürzung zum Erfolg.

Digitales Wissen speziell für Versicherungsvermittler

Das Gesamtkonzept des DVL-Clubs fußt auf Videokursen, Vorträgen von Top-Referenten, Austausch mit Kolleg*innen per Live Call sowie wöchentlich neuen Inhalten. Und es funktioniert: Aktuell nutzen bereits 1.453 Vermittler die Angebote von DVL.

„Bei DVL vereint uns die Leidenschaft Wissen weitergeben zu wollen. Wir sind überzeugt, dass es der Versicherungsbranche bei der Digitalisierung weder an Ideen noch an Willen zur Veränderung fehlt. Vielmehr fehlen die Motivation dranzubleiben sowie praktisches Wissen. Beides bieten wir im DVL-Club. Wir freuen uns, dass wir nun über den AMC unsere Schlagkraft noch erhöhen können“, betonen die Gründer Theresa Dummer und Daniel Steven.

„Vielen Versicherungsvertretern ist durchaus bewusst, dass ihre Agentur digitaler werden muss. Sie wissen jedoch oft noch nicht, wie. Da deckt sich unsere Erfahrung beim AMC eins zu eins mit den Erfahrungen von DVL. Umso mehr freuen wir uns, dass die AMC-Mitglieder nun vom digitalen Wind profitieren, der dank DVL frisch durch unser Netzwerk weht“, resümieren Dr. Frank Kersten und Stefan Raake (Geschäftsführer des AMC).

Dank der Zusammenarbeit von AMC und DVL können interessierte Versicherungen und deren Vertriebspartner einen sofortigen Einstieg über den AMC nutzen, um direkt vom Mehrwert des DVL-Club-Angebots zu profitieren: https://digital-verkaufen-lernen.de/amc

 

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AMC Finanzmarkt GmbH, Lützowstraße 35, 40476 Düsseldorf, Tel. +49 221 – 99 78 68 0, Fax +49 221 – 99 78 68 20, www.amc-forum.de

Die Bayerische wächst auch in der Kompositversicherung deutlich über dem Markt. Neben dem Privatkundengeschäft wird 2021 der Ausbau des Gewerbegeschäftes im Fokus stehen.

 

Um die damit verbundenen, ambitionierten Ziele zu realisieren, gewinnt die Bayerische ab dem 1. Februar 2021 Johann Wastian als weiteren Leiter der Organisationseinheit Underwriting und Portfoliomanagement. Damit bildet er mit Andreas Buhre ein Führungsduo. Schwerpunktmäßig wird sich Wastian in seiner neuen Funktion auf den Ausbau der Gewerbesparte konzentrieren. Buhre wird seinen Fokus vorwiegend auf das Underwriting im Privatkundengeschäft legen.

Johann Wastian kann auf vieljährige Führungserfahrung in der Versicherungsbranche zurückgreifen. Bereits von 2013 bis 2015 war er als Leiter SHU-Betrieb und Underwriting bei der Bayerischen tätig. Zuletzt verantwortete er bei der INCON-Versicherungsmakler GmbH & Co.KG als Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Betrieb, Technik und Prozesse.

„Ich freue mich auf meine Rückkehr nach Neuperlach und bin überzeugt davon, dass das Team, die Innovationsfreude und die zukunftsgerichtete Geschäftsausrichtung der Bayerischen viel Spielraum und Möglichkeiten für gemeinsame große Erfolge bieten werden“, sagt Johann Wastian.

„Wir wollen mittelfristig auch im Gewerbegeschäft Akzente setzen und so dazu beitragen, die ambitionierten Wachstumsziele der Gruppe zu erreichen. Johann Wastian wird hier gemeinsam mit Andreas Buhre, Thomas Roeglin und Alexander von Rudorff fachlichen und persönlichen Input leisten. Darauf freue ich mich sehr“, sagt Martin Gräfer, Vorstandsvorsitzender der BA Bayerische Allgemeine Versicherung AG.

 

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die Bayerische, Thomas-Dehler-Str. 25, 81737 München, Tel: 089/6787-0, Fax: 089/6787-9150, www.diebayerische.de

In Zeiten von Niedrigzinsen und Inflation müssen Renditen zu Zinsäquivalenten werden. Die Investmentmöglichkeiten sind vielfältig und der Bedarf der Menschen, die investieren möchten, ist individuell.

 

Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) hat vier Investment-Typen identifiziert – ein Selbsttest zur schnellen und einfachen Orientierung für Vermittler und deren Kunden.

“Die Deutschen versparen sich in der andauernden Niedrigzinsphase – zu viele setzen noch auf das gute alte Sparbuch. Renditen müssen zu Zinsäquivalenten werden und seriöse Renditen gibt es aktuell nur in Zusammenhang mit Investment. Dabei geht es nicht um hohe Risikobereitschaft, sondern um individuell schlüssige Konzepte. Finanzielle Vorsorge folgt verschiedenen Motiven. Sie kann deshalb nur erfolgreich sein, wenn sie auf den einzelnen passt und in ihrer Gestaltung das vorhandene Kapital auf bestem Wege anlegt”, sagt Hermann Schrögenauer, Vorstand der LV 1871.

Abhängig vom Ziel des Investments, des Finanzwissens und der individuellen Risikobereitschaft hat die LV 1871 zusammen mit dem Investment-Experten Markus Gedigk vier verschiedene Investment-Typen identifiziert.

Typ 1: No risk, no fun – nimmt die Anlage selbst in die Hand und trägt das volle Risiko

Der “No risk, no fun”-Typ möchte eine größtmögliche Chance auf Rendite oder ganz gezielt in einzelne Unternehmen investieren. Dabei ist er selbstbestimmt und vertraut auf sein umfangreiches Finanzwissen. Er ist kein Zocker, aber risikoaffin, trägt das Risiko selbst und ist sich dessen bewusst. In Einzelaktien über ein Bankdepot findet er die passende Anlageform. Dabei gilt es zu bedenken: Umgekehrt proportional zur Chance auf Rendite entwickelt sich die Sicherheit der Anlage. Langfristige Sicherheit erzeugen kann man bei der Wahl von Einzelaktien über eine breite Streuung – quasi über das Managen eines eigenen Fonds. Dafür braucht es das nötige Wissen, Zeit, Startkapital und die Akzeptanz von starken Schwankungen im Vermögen.

Dazu der Profi-Tipp von Markus Gedigk: “Wer seine Kapitalanlage nicht komplett allein gestalten kann oder will, sollte auf Fonds setzen. Hier ist der Makler kompetenter Ansprechpartner und kann bei der Zusammensetzung eines individuellen Portfolios unterstützen. Übrigens: Alternativ zum Bankdepot bieten sich Vorteile einer Versicherung langfristig durch die Besteuerung während der Ansparphase und bei der Auszahlung.”

Typ 2: Better safe than sorry – überlässt seine sichere Geldanlage lieber den Fachleuten

Ein hohes Sicherheitsbedürfnis, rudimentäres Finanzwissen und das Bedürfnis nach Liquidität zeichnen diesen Typ aus. Oft handelt es sich um Berufseinsteiger, die Wert darauf legen, dass die Anlage keine große finanzielle Belastung mit sich bringt. Um Risiken oder Fehler zu vermeiden, verlassen sie sich gerne auf Experten. Wer sich in diesem Typ wiedererkennt, sollte auf standardisierte, fondsbasierte Versicherungslösungen setzen, die schon mit kleinen, monatlichen Beträgen starten und dadurch keine große finanzielle Belastung mit sich bringen.

Profi-Tipp für Vermittler: “Hier punkten Vermittler mit einer Cash-to-Go-Option beim Kunden, die einmalig und regelmäßig Auszahlungen ermöglicht. Außerdem bietet sich eine flexible Beitragsgarantie an, die bis zu 100 Prozent anwählbar ist”, sagt LV 1871 Experte Markus Gedigk.

Typ 3: Invest, don’t stress – möchte seine Anlage selbst gestalten, aber dabei an die Hand genommen werden

Zum Typ “Invest, don’t stress” gehören Personen, die berufserfahren sind, bereits ein solides Finanzwissen mitbringen und sich bei der Finanzplanung nicht aus der Ruhe bringen lassen. Sie wollen ihre Kapitalanlage zwar nicht komplett selbstständig angehen, suchen aber Anlagelösungen, die sie selbst mitgestalten können und die flexibel auf Bedürfnisse und Wünsche angepasst werden können. Das betrifft die Frequenz der Einzahlungen genauso wie ihre Höhe und die Abwägung von Risiko und Sicherheit.

Profi-Tipp von Markus Gedigk: “Hier sollte der Makler mit dem Kunden aus der großen Auswahl an Fonds, ETFs und Portfoliolösungen eine Zusammenstellung unter Rendite- und Risikoaspekten besprechen und festlegen. Darüber hinaus kann eine frei wählbare Beitragsgarantie Sinn machen. Beides ist über die Laufzeit flexibel und kostenfrei anpassbar.”

Typ 4: Semi Pro Broker – möchte sein Vermögen individuell, solide und langfristig anlegen

Wer in Finanzfragen versiert ist, einmalig größere Summen anlegen möchte und sich eine sichere und einfache Vermögens- und Nachlassplanung wünscht, ist ein “Semi Pro Broker”. Personen, die sich hier wiederfinden, möchten möglichst viel auf einmal geregelt wissen und sollten daher auf maßgeschneiderte Individuallösungen für anspruchsvolle Privatkunden setzen. Gerade bei großen Summen empfiehlt es sich, Experten zu Rate zu ziehen, dennoch möchte dieser Typ die Anlage aktiv mitgestalten. So braucht es Lösungen mit einem möglichst großen Portfolio, aus dem die Anleger wählen können.

Der Rat vom Investment-Experten? “Gerade Makler können mit Versicherungen Vorteile aus beiden Welten aufzeigen: eine Versicherung mit langfristiger Anlagestruktur und großer Diversifizierung ist hier eine rechts- und steuerkonforme Anlage mit einem deutlichen Renditevorteil nach Kosten und Steuern”, sagt Markus Gedigk.

 

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LV 1871, Lebensversicherung von 1871 a.G. München, Maximiliansplatz 5, D-80333 München, Tel: 089/55167-0, Fax: 089/55167-550, www.lv1871.de

Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, dem droht je nach Gefährdung und Unfallfolge ein Bußgeld von 100 bis 200 Euro, ein bis zwei Punkte in Flensburg sowie bis zu einem Monat Fahrverbot.

 

Ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe (1 Rb 36 Ss 832/19) bestätigte das Höchststrafmaß jetzt auch beim Bedienen eines Touchscreens. Ein Autofahrer kam mit seinem Fahrzeug von der Straße ab, als er auf dem Touchscreen die Intervallfrequenz des Scheibenwischers in einem Untermenü verändern wollte. Das Gericht sah darin einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung. Nach der ist während der Fahrt nur eine kurze, den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen angepasste Blickzuwendung zum Gerät zulässig. Neben den Strafen aus dem Bußgeldkatalog kann auch Ärger mit der Kfz-Kaskoversicherung drohen. Denn das Bedienen des Handys oder Touchscreens während der Fahrt kann dort als grob fahrlässig gewertet werden. „Je nach Schwere und Verschulden ist der Versicherer dann berechtigt, den Schaden anteilig zu kürzen oder in besonders schwerwiegenden Fällen abzulehnen“, erklärt Schadenexpertin Margareta Bösl von der uniVersa Versicherung. Allerdings gibt es mittlerweile Angebote am Markt, bei denen grobe Fahrlässigkeit mitversichert ist. „Das ist eine sinnvolle Leistungserweiterung, die nach einem Schaden nicht nur Zeit, sondern auch Ärger spart“, so Bösl.

 

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Die Janitos Versicherung AG kündigt eine Beitragssenkung im Bestands- und Neugeschäft in den Tarifen der Zahnzusatz- und Krankenhauszusatz-Versicherung an.

 

Aus der aktuellen Überprüfung der kalkulierten und tatsächlich erbrachten Leistungen in den Janitos-Krankenzusatzprodukten ergibt sich eine Beitragsanpassung im Neu- und Bestandsgeschäft zum 01.04.2021. Janitos passt alle Produktlinien der Unisextarife (einschließlich der aktuellen Verkaufstarife) und der Bisextarife an. Insgesamt ergibt sich – abgesehen vom Effekt des Eintritts in die nächste Altersstufe – eine Beitragssenkung.

Für einzelne Altersklassen bleibt der Beitrag gleich oder erhöht sich in geringem Maße. Der überwiegende Anteil der Tarife und Altersklassen erfährt eine Beitragssenkung. Diese kann in bestimmten Konstellationen über 30% betragen.

In der Gesetzlichen Krankenversicherung geht der Trend weiter Richtung Grundschutz. Daher gewinnt eine private Absicherung mit privaten Krankenzusatzversicherungen zunehmend an Bedeutung. Die nach Art der Schadenversicherung kalkulierten Tarife von Janitos bieten dem Kunden eine intelligente Ergänzung. In der Zahnzusatzversicherung bietet Janitos außerdem drei Produktlinien zur individuell passenden Absicherung an.

 

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Janitos Versicherung AG, Im Breitspiel 2-4, D-69126 Heidelberg, Tel: 06221/ 7091000, Fax: 06221/ 7091001, www.janitos.de

Mehr als die Hälfte der 18- bis 32-jährigen Menschen in Deutschland fühlt sich über Altersvorsorgemöglichkeiten schlecht informiert

 

  • Aktuelle GfK-Studie im Auftrag von Generali deckt auf: Nur gut die Hälfte dieser Generation sorgt bereits fürs Alter vor
  • Corona-Krise verstärkt Konflikt, den junge Menschen beim Thema Altersvorsorge haben

Die gesetzliche Rente allein wird im Alter kaum den bisherigen Lebensstandard sichern können – das ist auch den jungen Menschen in Deutschland bewusst. Dies zeigt eine aktuelle GfK-Umfrage unter 18- bis 32-Jährigen im Auftrag der Generali Deutschland. Demnach machen sich 65 Prozent der Befragten Sorgen, als Rentner später selbst arm zu sein. Für mehr als zwei Drittel steht fest, dass die gesetzliche Rente für ihr Leben im Alter nicht ausreichen wird. Hinzu kommt, dass 19,4 Prozent der jungen Menschen angeben, das Thema Altersvorsorge sei ihnen zu komplex – sie wüssten nicht konkret, was zu tun sei.

Dabei gibt mehr als jeder zweite junge Mensch in der Generali-Studie an, beim Thema Altersvorsorge grundsätzlich ein Informationsdefizit zu haben. Vielen mangelt es an Orientierung und Beratung: Nach eigenen Angaben fühlen sich rund drei Viertel der Befragten von der Politik und den Medien schlecht informiert. Die große Mehrheit findet ihre Generation generell unzureichend in der Politik beachtet (70,3 Prozent).

So unterschiedlich die Interessen, die politischen Einstellungen, die Lebensumstände – eines eint die 18- bis 32-Jährigen: Sie sorgen zu wenig für ihr Rentenalter vor. Zwar geben 78,6 Prozent der Befragten an, dass ihnen das Thema Altersvorsorge – angesichts zu erwartender Probleme in der gesetzlichen Rentenversicherung – wichtig ist. Allerdings haben 51,5 Prozent der 18- bis 21-Jährigen und auch 36,5 Prozent der 30- bis 32-Jährigen noch nicht angefangen, fürs Alter vorzusorgen. Als Gründe gibt ein Teil der jungen Menschen neben Geldmangel (31,0 Prozent) an, dass man sich für das Thema Altersvorsorge noch zu jung fühlt (19,7 Prozent) oder es sich einfach noch nicht ergeben hat, in die eigene Altersvorsorge zu investieren (19,1 Prozent).

Sicher ist: Die staatliche Rente allein wird zur Wahrung des Lebensstandards in der Zukunft nicht mehr reichen. Die aktuelle Corona-Krise unterstreicht zudem, wie wichtig eine gute finanzielle Absicherung für junge Menschen ist. Doch wie genau die junge Generation vorsorgen soll – dafür braucht sie Unterstützung und Entscheidungshilfen von Politik, Medien und der ganzen Gesellschaft.

MILLENNIALS BRAUCHEN UNTERSTÜTZUNG VON ALLEN SEITEN

Knapp 70 Prozent der jungen Menschen haben sich bereits Gedanken zu ihrer Altersvorsorge gemacht. Auf ihrer Suche nach nützlichen Informationen geht nahezu die Hälfte dabei zunächst auf eigene Faust in die Recherche (44,2 Prozent). Als zweite Anlaufstelle werden die Altersvorsorgetipps der eigenen Eltern genannt (41,6 Prozent). Auch werden Freunde zu Rate gezogen (30,4 Prozent). Mehr als jeder Fünfte geht direkt zum Versicherungsexperten (22,4 Prozent). Auch unter Kollegen wird Wissen geteilt (22,3 Prozent). Allerdings geben auch 15,2 Prozent der 18- bis 32-jährigen Menschen an, sich trotz erster Gedanken nicht weiter zur Altersvorsorge informiert zu haben.

Anstoß erhalten sie allerdings auch von außen. Nach einer Umfrage des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) im Herbst 2020 machen sich die Eltern der U-30-Generation noch mehr Sorgen über die drohende Altersarmut ihrer Kinder als diese selbst. Da wundere es nicht, dass es oft die Eltern sind, die ihre Kinder dazu bewegen, sich mit der Altersvorsorge zu beschäftigen, so DIVA-Direktor Prof. Michael Heuser. Seltener beginnen die Millennials laut GfK-Studie aus eigenem Antrieb (17,6 Prozent). Und manchmal sind es Freunde (8,3 Prozent) oder Versicherungsexperten (7,1 Prozent), die den Stein ins Rollen bringen. Über Altersvorsorge wird also viel im Privaten gesprochen, öffentlich zugängliche Informationen und fachliche Beratung fehlen den Befragten jedoch. Denn immerhin hat mehr als die Hälfte der jungen Menschen das Gefühl, nicht ausreichend informiert zu sein.

VERANTWORTUNG IN DER CORONA-KRISE: DIE JUNGEN STÄRKEN

Die Corona-Krise verstärkt den Konflikt, den junge Menschen beim Thema Altersvorsorge haben. Zwar geben viele Befragte auf einer Skala von 1 bis 10 an, keine oder nur geringe Einbußen durch die Corona-Krise zu haben: 8,6 Prozent sehen ihre Einbußen jedoch als existenzbedrohend an. 36,6 Prozent aller Befragten haben bereits angespartes Geld für etwas anderes als den ursprünglichen Zweck verwenden müssen. Es gilt also mittelfristig gesehen, die junge Generation darin zu bestärken, sich für ihr Alter finanziell abzusichern. Prof. Heuser vom DIVA: „Corona-Schulden und eine in finanzielle Nöte geratene gesetzliche Rentenversicherung – beides wird vor allem von der Millennials-Generation geschultert werden müssen. Die jungen Leute sind gut beraten, ihre Altersvorsorge frühzeitig und auch selbst in die Hand zu nehmen.“

Die GfK-Studie zum Thema „Altersvorsorge: Gefährdete Generation“ wurde in den Jahren 2017, 2018 und 2020 im Auftrag der Generali Deutschland Lebensversicherung AG unter 1.012 Befragten im Alter von 18 bis 32 Jahren erhoben.

Weitere Informationen finden Sie auf www.generali.de/gefaehrdete-generation

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Generali Versicherung AG, Adenauerring 7, 81737 München, Tel: (089) 5121-0, Fax: (089) 5121-1000, www.generali.de

Die Condor Lebensversicherungs-AG hat ihre Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zum neuen Jahr speziell für Schüler optimiert.

 

Eine der wesentlichen Neuerungen ist das von 15 auf 10 Jahre gesenkte Eintrittsalter. Darüber hinaus kann für den Jugendlichen ab sofort eine monatliche BU-Rente von bis zu 1.500 Euro vereinbart werden – statt zuvor bis zu 1.250 Euro. Neu ist zudem die Erhöhungsoption „Berufsstart“. Damit kann der Schüler oder die Schülerin bei Aufnahme eines Berufs die versicherte BU-Rente „auf einen Schlag“ auf bis zu 80 Prozent des Nettoeinkommens anpassen. Ein weiteres Highlight ist der „Berufsgruppen-Check“, der eine Überprüfung der Prämien ermöglicht. Insgesamt kann zwei Mal der Beitrag gesenkt werden – erstmals beim Wechsel in die Jahrgangsstufe 11.

„Condor hat die Schüler-BU nicht nur sehr preiswert, sondern auch besonders flexibel gestaltet“, erläutert Condor-Vertriebsvorstand Dr. Ulrich Hilp. „Da Schüler in der Regel noch nicht wissen, was sie später machen wollen, passt sich unsere BU nahezu jedem Berufsweg an“, betont Hilp. Somit können sich schon Schüler die Vorteile der Condor-Berufsunfähigkeitsversicherung sichern. Falls der Schüler beispielsweise später eine Beamten-Karriere einschlägt, bietet Condor ihm mit der BU eine vollständige Dienstunfähigkeits-Klausel. Wird der Schüler im Laufe seines Lebens selbstständig, profitiert er vom Verzicht der Condor auf eine Umorganisation für Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern. Will der Schüler später als Angestellter nur noch Teilzeit arbeiten, gelten wegen der innovativen Condor-Teilzeitklausel für ihn dieselben Leistungsvoraussetzungen wie zuvor als Vollzeitkraft.

Weitere Informationen zur BU-Versicherung der Condor und speziell zur „Schüler-BU“ gibt es auf der Condor-Homepage unter www.makler-leuchttuerme.de/BU.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

Analyse des Allianz Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty von 5318 Industrieschäden in Deutschland zeigt die Gefahr auf, die von berstenden, undichten oder leckenden Wasserleitungen ausgehen.

 

Erst kommt der Frost, dann der Rohrbruch: Leitungswasser birgt für Unternehmen in Deutschland trotz Präventionsmaßnahmen weiterhin hohe Risiken; es verursachte bei Versicherern in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren Schäden in Höhe von insgesamt mehr als 86 Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) von 5318 Leitungswasserschäden seit 2010. Im Durchschnitt schlägt demnach ein Wasserschaden (an dem die AGCS gemeinsam mit anderen Versicherern beteiligt war) mit rund 20.000 Euro zu Buche. Allein in 2020 wurden 375 Leitungswasserschäden, zumeist in Folge einer berstenden, undichten oder leckenden Wasserleitung, registriert. Die höchsten Einzelschäden liegen bei knapp vier Millionen Euro.

Defekte Leitungen sind eine Hauptursache für Bauschäden und auch bei Bestandsgebäuden immer wieder zu beklagen. Sie treten bei vielen Arten von Bauvorhaben und Gebäuden auf und betreffen kleine und große Projekte gleichermaßen. Viele Wasserschäden resultieren aus Leckagen in den unter Druck stehenden Trinkwasser- oder Löschwassersystemen, die oft unbemerkt bleiben, weil die Freisetzung an Wochenenden oder zu Zeiten erfolgt, wenn kein Personal anwesend ist.

Diese Wasseraustritte sind am kostspieligsten, wenn der Innenausbau abgeschlossen ist oder wasserempfindliche Geräte vor dem Rohrbruch installiert wurden. Zusätzlich zu teuren Reparaturen können Nacharbeiten auch zu Projektverzögerungen führen. Vor einigen Jahren machte unter anderem ein Vorfall in einem Hochhaus-Turm in Frankfurt Schlagzeilen, bei dem Wasser vom neunten Stock bis in den Keller floss und einen umfangreichen Schaden verursachte.

Während bei Bestandsgebäuden viele Schäden vermeidbar wären, wenn Wasserleitungen und wasserführende Armaturen regelmäßig überprüft und gewartet würden, sind bei Bauprojekten oft Unachtsamkeiten und fehlende Überwachung an arbeitsfreien Tagen die Ursache für Schäden. Wenn eine Anlage über das Wochenende oder die Feiertage stillgelegt wird, sich aber noch Restmengen an Wasser in den Leitungen befinden, kann dieses bei niedrigen Temperaturen gefrieren und die Leitungen zum Platzen bringen. Allein an Silvester waren laut einer weiteren Untersuchung der AGCS über 36 Prozent aller Sachversicherungsschäden der vergangenen zehn Jahre auf diese Ursache zurückzuführen. Insbesondere die Chemische Industrie war hier betroffen.

„Wir sehen immer wieder Schäden, die an Feiertagen oder Wochenenden entstehen, wenn Mitarbeiter als aktive Gefahrenmelder nicht oder nur begrenzt anwesend sind“, sagt Manfred Schneider, Regional Head of Risk Consulting Engineering and Construction, AGCS Central & Eastern Europe. Uwe Weber, Regional Head Property Risk Consulting, AGCS Central & Eastern Europe, ergänzt: „Auch die aktuellen Produktions- und Betriebsstillstände durch die Coronavirus-Pandemie zählt die AGCS zu solchen besonderen Betriebszuständen.“

Neue Überwachsungslösungen und engmaschige Begutachtung

Um diese häufigen Leitungsschäden einzudämmen, empfehlen die Risikoberater der AGCS Überwachungslösungen zur Leckerkennung, um die Häufigkeit und Schwere von Wasserschäden durch die Implementierung eines Früherkennungssystems zu reduzieren. Sobald die Wasserversorgungssysteme eingerichtet sind, sollten an den unter Druck stehenden Trinkwasser- und/oder Löschwasserleitungen Durchflussüberwachungsgeräte installiert werden. Neue mobile Detektoren, wie Funk-Wassermelder, erkennen automatisch den Eintritt von Flüssigkeiten in Räumen und Behältern. Sie können zur Überwachung temporärer Arbeitsstätten wie angemieteten Bürogebäuden und Wanderbaustellen eingesetzt werden. Bei anderen Lösungen werden Detektoren so programmiert, dass sie bei einem unerwarteten Wasserfluss nach Feierabend einen Alarm auslösen, worauf ein Überwachungsdienst Vertreter der Baustelle auf ein mögliches Leck aufmerksam macht.

Neben diesen Technologien trägt ein aktives Programm zur vorbeugenden Instandhaltung maßgeblich zur Verhinderung von Leitungswasserschäden bei. „Vor allem sensible Bereiche sollten engmaschig von Experten begutachtet werden, um Ausfallzeiten zu reduzieren und die Zuverlässigkeit zu erhöhen“, empfiehlt Wolfgang Goschenhofer, Senior Risk Consultant der AGCS Central and Eastern Europe: „Außerdem verringert sich durch Schadenminimierung erheblich die Risiken bei der späteren Inbetriebnahme.” Rechtzeitiges Erkennen sei entscheidend, um hohe Schäden zu vermeiden.

 

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Allianz Global Corporate & Specialty SE, Fritz-Schäffer-Str. 9, 81737 München, www.agcs.allianz.com

Teltower Versicherer startet mit neuem CEO und einer Million Bestandspolicen in das 25. Jubiläumsjahr

 

Die Verti Versicherung AG startet mit Rückenwind in das Geschäftsjahr 2021: Nach einem starken Jahresendgeschäft zählt Deutschlands zweitgrößter Kfz-Direktversicherer über eine Million Policen im Bestand.

2021 ist darüber hinaus noch aus einem anderen Grund ein besonderes Jahr für Verti: Das Unternehmen, das bereits seit 1996 in Teltow bei Berlin ansässig ist, feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.

Über beides freut sich Miguel Rosa, der am 01. Januar 2021 sein Amt als neuer CEO des Direktversicherers angetreten ist: “Diese Meilensteine bestätigen uns auf ganzer Linie. Sie zeigen, dass Verti Kunden unsere Verlässlichkeit schätzen. Das Vertrauen, das sie in uns setzen, macht uns stolz und spornt uns weiter an: Um auch künftig konstant zu wachsen und den Bedürfnissen unserer Privatkunden und Partner rundum gerecht zu werden, setzen wir weiterhin auf innovative Lösungen und die technologische Transformation des Unternehmens. So blicken wir mit unserem rund 550-köpfigen Team positiv und erwartungsvoll auf die nächsten 25 Jahre.”

Verti verbindet Erfahrung und Beständigkeit erfolgreich mit Innovation und zeitgemäßem Service. Gestartet war das Unternehmen 1996 als Kfz-Direktversicherer für Privatkunden, seitdem werden Produkte und Zugangskanäle stetig weiterentwickelt. Auch der Geschäftsbereichs B2B, der 2004 seine Arbeit aufgenommen hatte, wächst beständig, und so betreibt der Versicherer mit seinem zweiten Standort in Vaterstetten bei München, der im Februar 2019 eröffnet wurde, ein modernes Business Contact Center für die spezifischen Anliegen seiner Partner. Das Konzept überzeugt und so ist es Verti trotz erschwerter Bedingungen im Corona-Jahr 2020 gelungen, das Neugeschäft bei Maklern um rund 50 Prozent zu steigern.

Auch bei seinen Produkten baut Verti auf Lösungen, die dem Zeitgeist entsprechen: Aufbauend auf den CO2-Rabatt, der bereits seit 2007 emissionsarmes Fahren belohnt, war die umfangreiche Absicherung für Elektro-Fahrzeuge der nächste logische Schritt, für den Verti 2020 sogar als Innovationssieger ausgezeichnet wurde.

Neben innovativen und für die jeweiligen Bedürfnisse passenden Kfz-Produkten setzt das Unternehmen zusätzlich auf die sukzessive Weiterentwicklung in Richtung Mehrspartenversicherer. So bietet Verti unter anderem seit 2017 die Möglichkeit, Angehörige oder Darlehen durch eine Risikolebensversicherung abzusichern und setzt dabei auf eine digitale und kundenfreundliche Antragsstrecke. Seit dem Produktlaunch wurde die Risikolebensversicherung von Verti bereits dreimal in Folge in einem unabhängigen Ranking als bester Risikoschutz ausgezeichnet.

“Unsere Unternehmensziele sind ganz klar auf Wachstum ausgerichtet. Dabei können unsere Partner und Kunden sich auch in Zukunft auf Innovation und besten Service verlassen”, kommentiert Miguel Rosa den Ausblick für die kommenden Jahre abschließend.

 

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Verti Versicherung AG, Rheinstraße 7A, 14513 Teltow, Tel: 030 – 890 003 003, Fax: 030 – 890 004 404, www.verti.de

Das Kabinett hat ein neues Gesetz verabschiedet, das die Absicherung von Urlaubern bei der Insolvenz von Reiseveranstaltern neu regelt.

 

Jetzt muss es noch vom Bundestag beschlossen werden. Die R+V Versicherung bietet weiterhin Schutz für Reisebüros und Reiseveranstalter.

Künftig gibt es zwei Wege der Absicherung von Pauschalreisen: Für Reiseveranstalter mit einem Jahresumsatz von mindestens drei Millionen Euro sieht das Gesetz einen millionenschweren Sicherungsfonds vor. Unternehmen mit einem geringeren Umsatz können sich weiterhin bei Versicherungen oder Banken absichern. Bei beiden Varianten erhalten die Kunden wie bisher mit der Buchungsbestätigung einen Sicherungsschein. Diese Regelung gilt auch, wenn ein Urlauber beispielsweise ein Hotelzimmer und ein Wellness-Angebot im Paket bucht.

“Die Corona-Pandemie hat die Reisebranche hart getroffen. Damit sie wieder auf die Füße kommt, braucht sie dringend starke Partner. Für uns ist deshalb klar: Wir werden auch in Zukunft kleine und große Veranstalter absichern”, sagt Achim Scheib, Experte der R+V Versicherung für die Absicherung von Reisepreisen. “Deshalb bietet die R+V Lösungen für beide Varianten des neuen Absicherungsmodells an.”

Nur noch wenige Versicherer sichern Reisepreise ab

Das Gesetz soll am 1. Juli in Kraft treten. Bis Ende 2026 soll der geplante Fonds mit rund 750 Millionen Euro gefüllt werden. Das Geld kommt von den teilnehmenden Reiseveranstaltern, die ein Prozent ihres Umsatzes einzahlen müssen. Zusätzlich bringen sie in den Reisesicherungsfonds sieben Prozent ihres Umsatzes in Form von Bürgschaften oder Versicherungen als Sicherheit ein. “Auf diesem Gebiet sind nur noch wenige Versicherer aktiv. Hier bringt die R+V als einer der bundesweit führenden Kreditversicherer eine große Expertise mit”, erklärt Scheib.

In der Vergangenheit war die Haftung pro Versicherer auf 110 Millionen Euro im Jahr begrenzt. “Die Erfahrung mit Thomas Cook hat gezeigt, dass diese Regelung zur Absicherung großer Veranstaltern nicht ausreicht”, sagt Scheib. In der Corona-Pandemie hat sich die Situation zugespitzt, besonders in der Reisebranche ist die Gefahr von Insolvenzen deutlich gestiegen. Die Herausforderung für den Gesetzgeber: Er musste die Bedürfnisse der Verbraucher, der Reiseveranstalter und der Versicherer unter einen Hut bringen. In Zukunft muss ein Reiseanbieter für mindestens 22 Prozent seines Umsatzes einen Insolvenzschutz bieten. “Für uns ist dieser Systemwechsel eine tragbare Lösung. Bei dem Fonds wissen wir auf den Cent genau, für welche Summe wir bürgen”, erläutert der R+V-Experte Scheib. “Aber auch in Zukunft gilt: Das Risiko muss kalkulierbar bleiben. Deshalb prüfen wir jeden Einzelfall, für uns zählt immer die individuelle Bonität.”

 

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Krankenkassen überzeugen Kunden in der Corona-Pandemie

 

Die Corona-Pandemie stellt Deutschlands Krankenkassen vor eine Bewährungsprobe. In den Augen der oft verunsicherten und ratsuchenden Kunden meistern sie diese aber bislang mit Erfolg. Die Kundenloyalität hat während der Pandemie deutlich zugenommen. Dies sind Ergebnisse der aktuellen Studie “Was gesetzlich Versicherte langfristig begeistert”, für die die internationale Unternehmensberatung Bain & Company rund 5.000 gesetzlich Versicherte befragt hat. Auf ihrem Erfolg können sich die Krankenkassen indes nicht ausruhen. Abseits der aktuellen Ausnahmesituation gilt es die richtigen Weichen für langfristig mehr Kundenloyalität zu stellen.

Die mit dem Net Promoter Score (SM) (NPS®) messbare Loyalität verbessert sich der jüngsten Studie zufolge bei allen beteiligten Krankenkassen. Gemessen an der Vergleichsstudie aus dem Jahr 2018 erhöht sich der NPS im Branchenschnitt um 12 Prozentpunkte auf 26 Prozent und markiert damit einen neuen Höchststand. An der Spitze rangieren erneut die Techniker Krankenkasse und die AOK PLUS, gefolgt von der AOK Sachsen-Anhalt (Abbildung). Doch die dahinter platzierten Kassen holen auf.

Zuverlässigkeit kommt an

“Die Kunden honorieren die Zuverlässigkeit ihrer Krankenkasse in ausgesprochen schwierigen Zeiten”, erklärt Andreas Becker, Bain-Partner und Co-Autor der Studie. Die Versicherungen seien während der Corona-Pandemie meist rund um die Uhr erreichbar, die persönliche Beratung über digitale Kanäle habe sich etabliert. Hinzu käme ein weiterer Erfolgsfaktor. “Die gesetzlichen Krankenversicherungen arbeiten seit Jahren daran, die Erwartungen ihrer Kunden besser zu erfüllen”, so Becker. “Diese Anstrengungen beginnen sich auszuzahlen.”

Zwischen den besten und schwächsten Anbietern klafft jedoch eine große NPS-Lücke von fast 40 Prozentpunkten. “Gerade bei den Nachzüglern besteht erheblicher Handlungsbedarf”, betont Dr. Christine Weber-Vossen, Senior Manager bei Bain und Co-Autorin der Studie. Darüber hinaus handele es sich bei der Befragung um eine Momentaufnahme in einer Ausnahmesituation. “Nachhaltig hohe Loyalität setzt voraus, dass Leistungen und Services der Kassen auch in normalen Zeiten den Erwartungen ihrer Kunden entsprechen”, so Weber-Vossen.

Die richtigen Weichen stellen

Der Bain-Studie zufolge können die Krankenkassen mithilfe von fünf strategischen Hebeln die Loyalität ihrer Kunden nachhaltig steigern und so die jüngsten Erfolge verstetigen:

  1. Verbesserte Kundenorientierung. Die Kunden heben die Leistung ihrer Krankenkasse in der Pandemie positiv hervor. Doch bei krisenunabhängigen Themen mahnen sie zum Teil Verbesserungen an. Dies betrifft beispielsweise die Bearbeitungsgeschwindigkeit oder die proaktive Information über Fortschritte bei Anfragen. Je systematischer Krankenkassen das Feedback ihrer Kunden messen, desto eher können sie solche Schwächen erkennen und beheben.
  1. Ausbau der digitalen Zugänge. Aller Fortschritte zum Trotz erfüllen die digitalen Kanäle der Krankenkassen die Erwartungen der Kunden noch nicht in gleichem Maß wie Geschäftsstellen und andere klassische Kontaktmöglichkeiten. Das gilt beispielsweise für personalisierte und benutzerfreundliche Interaktionen sowie einfach auszufüllende Dokumente.
  1. Aufbau von innovativen Services. Mehr als die Hälfte der Befragten hält eine zentrale Gesundheitsplattform für wertvoll oder sogar sehr wertvoll. Und drei von vier Kunden wünschen sich ihre Krankenkasse als Betreiber. Vor diesem Hintergrund muss der Auf- und Ausbau von Ökosystemen rund um das Thema Gesundheit nun höchste Priorität haben.
  1. Marktkonforme Beiträge. Jede Anpassung des Zusatzbeitrags veranlasst Kunden, über einen Anbieterwechsel zumindest nachzudenken. Insbesondere mit einem strikten Management der Leistungs- und Verwaltungskosten können Krankenkassen dieses Risiko begrenzen und so Kunden halten.
  1. Optimierung der Markenpositionierung. Bislang überzeugen die gesetzlichen Krankenversicherungen vor allem auf funktionaler Ebene. Doch speziell jüngere Kunden stellen höhere Ansprüche. Sie wollen nicht zuletzt das eigene Wohlbefinden gefördert wissen und achten deshalb sehr genau darauf, wie sich ihre Kasse diesbezüglich verhält. Daher sollten sich Anbieter verstärkt mit solch weichen Themen vom Wettbewerb abheben.

Aus Sicht von Bain-Partner Becker bietet eine konsequente Ausrichtung auf die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden große Chancen: “Nur so schaffen die Krankenkassen Schritt für Schritt einen nachhaltig loyalen Kundenstamm. Loyale Kunden wiederum bleiben ihrem Anbieter länger treu und empfehlen ihn häufiger weiter. Und das ist ein entscheidender Vorteil im harten Wettbewerb.”

Net Promoter Score(SM) (NPS®)

Der Net Promoter Score (SM) (NPS®) von Bain ergibt sich aus den Antworten auf eine einzige Frage: “Auf einer Skala von null bis zehn, wie wahrscheinlich ist es, dass Sie Ihre Krankenkasse einem Freund oder Kollegen weiterempfehlen?” Die Antworten werden drei Kategorien zugeordnet. Die Erfahrung hat gezeigt, dass nur Werte von neun oder zehn für wirklich loyale Kunden stehen (Promotoren), sieben und acht passiv Zufriedene sind und Bewertungen von sechs oder weniger als Kritiker eingestuft werden müssen. Wird der Anteil der Kritiker von dem der Promotoren subtrahiert, ergibt sich der NPS.

 

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Aon Studie: 82 % der Unternehmen weltweit hatten Pandemie nicht auf dem Schirm – Risiken und Resilienz müssen neu priorisiert und Agilität ausgebaut werden

 

Perspektivwechsel bei der Risikobetrachtung: Für 82 % der Unternehmen gehörten vor COVID-19 eine Pandemie oder andere größere Gesundheitskrisen nicht zu den TOP 10-Risiken. 31 % hatten keine Vorsorge für eine Pandemie getroffen. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen, internationalen Aon-Umfrage mit dem Titel „Reprioritizing Risk and Resilience for a Post-COVID-19-Future“. Die Studie des Beratungs- und Dienstleistungs-unternehmens zeigt: Unternehmen müssen sich auf drastisch veränderte Risiken einstellen und das Risikomanagement weiterentwickeln, um Widerstandsfähigkeit und Agilität aufzubauen.

Die COVID-19-Pandemie hat die Einschätzung von langwierigen und neu auftretenden Risiken durch Unternehmen fundamental verändert. In einer von Aon im Vorjahr (2019) durchgeführten globalen Umfrage unter mehr als 3.000 Risikomanagern lagen eine Pandemie und andere Gesundheitskrisen noch auf Platz 60 von 69 identifizierten Risiken. Entsprechend fiel es jetzt vielen Betrieben schwer, schnell zu reagieren und Notfallpläne umzusetzen. Die Studie von Aon legt nahe, dass viele Unternehmen ihrem Risikomanagement einen Reset verordnen müssen.

„Für Unternehmen geht es jetzt darum, sich wirkungsvoll in eine zukunftsfähigere Position zu bringen“ kommentiert Kai Büchter, CEO von Aon Commercial Risk Solutions, Health Solutions & Affinity. „Priorität dabei haben laut unserer Studie vor allem drei Bereiche: der klare Blick auf langwierige und neu auftretende Risiken, der Aufbau einer widerstandsfähigeren Belegschaft und den Zugang zu Kapital zu überdenken. Unternehmen brauchen neue, nachhaltige und flexible Lösungen, um sich in einem immer komplexeren und volatileren Umfeld zu behaupten – übrigens nicht nur bestimmt durch Pandemien, sondern ebenso durch Entwicklungen wie zum Beispiel Cyberrisiken, aber auch durch Klimawandel und den Einfluss geopolitischer Veränderungen auf Supply Chain Ketten.“ Dabei übernehmen Risikomanager eine zentrale Rolle: „Das Risikomanagement hat für ein Unternehmen geradezu strategische Bedeutung. Es trägt dazu bei, seine Resilienz zu stärken und damit Zukunftsfähigkeit zu sichern.“

Mehr als die Hälfte der Unternehmen geht übrigens davon aus, dass die Folgen der Pandemie noch länger als ein Jahr andauern werden. „Viele Unternehmenslenker überlegen, wie sie in den Aufbau einer größeren Widerstandsfähigkeit und Agilität investieren sollen“ berichtet Martin Stumpe,  Executive Director Multinational Clients bei Aon. „Schwerpunkte sind dabei der Einsatz neuer Technologien, die Widerstandskraft von Mitarbeitern und der Schutz von Vermögenswerten.“  Es herrscht beim weitaus größten Teil der befragten Unternehmen (80 %) Übereinstimmung darüber, dass die wichtigste Lehre, die man aus der Pandemie mitnehmen kann, die Notwendigkeit eines integrierten, agileren, unternehmensweiten Risikoansatzes ist. Dabei sollten alle Bereiche in einem Unternehmen eingebunden sein – wie zum Beispiel IT, Risikomanagement, Versicherung, HR, Finanzen, Recht, Kommunikation –um Krisen bestmöglich zu bewältigen.

Betrachtet man die Regionen im Vergleich, so zeigt die Aon-Studie Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum als besser gewappnet: 52 % von ihnen konnten auf bestehende Pandemiepläne zugreifen – geprägt durch Erfahrungen wie SARS und Schweinegrippe. In Nordamerika waren es nur 31 % und in EMEA-Staaten 30 %. Der Schutz von Menschen und Anlagen hatte über alle Branchen und Regionen hinweg höchste Priorität.

 

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