Kombinierte Schaden-/Kostenquote von 100,9 (98,3) Prozent

 

Trotz 1,5 Mrd. EUR Corona-Schäden hat sich die Talanx Gruppe im Geschäftsjahr 2020 robust gezeigt: Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 1,7 Mrd. (2,4) Mrd. EUR und das Konzernergebnis 673 (923) Mio. EUR. Das entspricht der im November abgegebenen Prognose von „deutlich mehr als 600 Mio. EUR“ – ohne die coronabedingten Schäden hätte Talanx das Rekordergebnis aus dem Vorjahr übertroffen. Selbst in einem stark durch die Pandemie geprägten widrigen Umfeld stiegen die gebuchten Bruttoprämien um 4,1 Prozent auf 41,1 (39,5) Mrd. EUR, währungskursbereinigt um 6,9 Prozent. Dass die Talanx Gruppe gut durch das Corona-Krisenjahr kam, ist auch den erfolgreichen operativen Verbesserungsmaßnahmen in den Geschäftsbereichen Industrieversicherung und Privat- und Firmenversicherung Deutschland zuzuschreiben. In der Industrieversicherung zeigt die Profitabilisierung der Versicherungstechnik deutlich Wirkung. In der Privat- und Firmenversicherung Deutschland ist das mit dem Modernisierungsprogramm „KuRS“ verbundene Ziel beim operativen Ergebnis für 2021 schon 2020 in greifbare Nähe gerückt, wenn man die Corona-Effekte berücksichtigt. Die Talanx bekräftigt ihre Prognose, 2021 ein Konzernergebnis zwischen 800 und 900 Mio. EUR zu erzielen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine stabile Dividende von 1,50 EUR je Aktie vor.

„Robust und resilient – die Talanx Gruppe hat sich in der andauernden Corona-Pandemie erfolgreich behauptet“, sagte Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG. „Trotz des weltweiten Wirtschaftsabschwungs 2020 wachsen wir profitabel. Unter den widrigen Umständen dieser Tiefenkrise, die sich im höchsten Großschadenvolumen der Unternehmensgeschichte ausdrückt, sind das sehr ordentliche Wachstum sowie das Konzernergebnis beachtlich und zeigen unsere Resilienz. Das gilt auch für unsere Dividendenzahlung. Für 2021 vertrauen wir auf die verschiedenen Vakzine, mit denen die Pandemie bewältigt werden kann. Wir blicken zuversichtlich ins laufende Geschäftsjahr und erwarten ein Wachstum beim Konzernergebnis auf 800 bis 900 Mio. EUR. Zudem bestätigen wir unsere bis 2022 festgelegten Mittelfristziele für den Konzern.

“Die Talanx Gruppe hat ihr Erstversicherungsgeschäft weiter operativ verbessert. Die sehr positiv wirkenden Profitabilisierungsmaßnahmen in der Industrieversicherung zeigen sich ohne die Corona-Aufwände: Die kombinierte Schaden-/Kostenquote verbesserte sich ex-Corona auf 98,7 Prozent und liegt damit auf dem langfristigen Zielpfad zu einer Quote von 95 Prozent. Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland hätte ohne Corona sein Ziel beim operativen Ergebnis von mindestens 240 Mio. EUR bereits fast 2020 und damit ein Jahr früher als geplant erreicht. Die Investitionen von „KuRS“ sind abgeschlossen. Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International hat seine kombinierte Schaden-/Kostenquote sogar leicht auf 95,2 (95,5) Prozent verbessert und damit seinen Beitrag zum Konzernergebnis stabil gehalten.

Insgesamt ist die Pandemie im Geschäftsjahr 2020 für Schäden in Höhe von rund 1,5 Mrd. EUR verantwortlich und hat negative Auswirkungen auf das Konzernergebnis von 486 Mio. EUR. Hinzu kommen negative Effekte in der Kapitalanlage von 174 Mio. EUR und zur Vorsorge für künftige Prämienrückgänge in Höhe von 133 Mio. EUR. Dagegen wurden einzelne Sparten durch Corona aufgrund geringerer Schäden und sonstiger Effekte um 206 Mio. EUR entlastet. In den Geschäftsbereichen am stärksten von Pandemie-Schäden betroffen war die Rückversicherung mit 1,2 Mrd. EUR. Auf die Industrieversicherung entfielen 174 Mio. EUR, auf HDI International 40 Mio. EUR und auf HDI Deutschland 24 Mio. EUR. Trotzdem haben alle vier Geschäftsbereiche positiv zum Konzernergebnis beigetragen. Einschließlich der Belastungen durch Corona steuerte die Erstversicherung im Jahr 2020 42 (39) Prozent des Konzernergebnisses von 673 Mio. EUR bei.

Torsten Leue: „Wir waren im Moment of Truth für unsere Kunden da – auch in der Betriebsschließungsversicherung in Deutschland haben wir vielen Gastronomen, Bäckern, Hoteliers und vielen anderen kleineren und größeren Betrieben mit unseren Zahlungen durch die Krise geholfen. Das entspricht ganz unserem Purpose „together we take care of the unexpected and foster entrepreneurship”. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in dieser Krise einen großartigen Einsatz für unsere Kunden und unser Unternehmen geleistet haben.“

Großschadenbelastung übersteigt Jahresbudget signifikant

Insgesamt lag die Belastung durch Großschäden mit 2,1 (1,3) Mrd. EUR sehr viel höher als im Vorjahr und überstieg das Jahresbudget von 1,3 Mrd. EUR signifikant. Hiervon belasteten in Summe 1,6 (1,0) Mrd. EUR die Rückversicherung, die übrigen 554 (363) Mio. EUR die Erstversicherung. Auf Naturkatastrophen entfielen 658 (773) Mio. EUR, auf die Corona-Pandemie in der Schaden- und Unfallversicherung 1,2 Mrd. EUR.

Die Belastung durch Naturkatastrophen fiel aufgrund des sehr moderaten Großschadenverlaufs im vierten Quartal niedriger aus als im Vorjahr. Die größten Naturkatastrophen-Schäden entstanden in den USA, verursacht durch den Hurrikan „Laura“ (145 Mio. EUR), den Hagelsturm „Derecho“ (111 Mio. EUR) und den Tornado „Nashville“ (55 Mio. EUR).

Durch den Milliarden-Aufwand für Pandemie-Schäden lag das versicherungstechnische Ergebnis bei -2,8 (-1,8) Mrd. EUR. Die Schaden-/Kostenquote stieg auf 100,9 (98,3) Prozent, ohne Corona würde sie bei 97,6 Prozent liegen. Das Kapitalanlageergebnis reduzierte sich auch aufgrund der weiter sinkenden Zinsen leicht auf 4,2 (4,3) Mrd. EUR. In der Folge lag die Kapitalanlagerendite bei 3,2 (3,5) Prozent. Talanx wird auch 2021 an ihrer Anlagepolitik festhalten, Marktrisiken zu begrenzen. Die konservative Kapitalanlagepolitik unter stetigem Ausbau der Infrastrukturinvestitionen wird fortgesetzt.

Ausschüttung von 56 Prozent des Konzerngewinns vorgeschlagen

Der Hauptversammlung am 6. Mai 2021 wird eine Dividendenzahlung von 1,50 (1,50) EUR je Aktie vorgeschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 56 Prozent des IFRS-Gewinns. Die Dividendenrendite, bezogen auf den Durchschnittskurs der Aktie im Jahr 2020, liegt bei 4,5 (4,0) Prozent.

Viertes Quartal: Konzernergebnis von 153 Mio. EUR

Die gebuchten Bruttoprämien im Konzern summierten sich im 4. Quartal auf 9,2 (Q4 2019: 9,2) Mrd. EUR. Die Schaden-/Kostenquote stieg gegenüber dem Vorjahresquartal auf 101,3 (97,8) Prozent, ohne Corona hätte sie 97,6 Prozent betragen. Das versicherungstechnische Ergebnis lag bei -826 (-551) Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) im Quartal ging auf 380 (567) Mio. EUR zurück. Aufgrund der Corona-Belastung von 131 Mio. EUR verringerte sich das Konzernergebnis auf 154 (181) Mio. EUR.

Industrieversicherung: Prämienwachstum übertrifft Erwartungen

Trotz Corona steigerte die Industrieversicherung die gebuchten Bruttoprämien deutlich und setzte ihren Profitabilisierungskurs erfolgreich fort. Sie verbesserte coronabereinigt die Schaden-/Kostenquote und trug positiv zum Konzernergebnis bei.

Die gebuchten Bruttoprämien stiegen im Gesamtjahr um 7,2 Prozent auf 6,7 (6,2) Mrd. EUR, währungsbereinigt sogar um 9 Prozent. Damit übertraf die Industrieversicherung den ursprünglichen Ausblick um mehr als 2 Prozentpunkte. Die Beitragssteigerungen sind im Wesentlichen auf das Wachstum im Specialty- und im Haftpflichtgeschäft und das insgesamt verbesserte Preisumfeld zurückzuführen.

Die coronabedingte Überschreitung des Großschadenbudgets und die Vorsorge für‘s laufende Geschäftsjahr lasteten mit 178 Mio. EUR auf dem versicherungstechnischen Ergebnis. Es liegt deshalb mit -139 (-40) Mio. EUR unter Vorjahr. Die Schaden-/Kostenquote in der Industrieversicherung erhöhte sich auf 104,6 (101,4) Prozent, coronabereinigt ging sie strategiekonform auf 98,7 Prozent zurück. Die erfolgreiche Sanierung der Feuerversicherung wird in ihrer coronabereinigten Schaden-/Kostenquote von 99,3 Prozent sichtbar. Damit wurde die selbst gesteckte Zielmarke von rund 100 Prozent übertroffen. Der erwartete Beitragsabrieb durch die Trennung von nicht adäquat gepreisten Risiken konnte zu einem nennenswerten Anteil durch Mehrprämien kompensiert werden. Der Geschäftsbereich geht trotz der Nachwirkungen aus der Pandemie im laufenden Geschäftsjahr von einer weiteren Verbesserung der Profitabilität aus.

Das Kapitalanlageergebnis verringerte sich 2020 auf 254 (285) Mio. EUR. Im Gesamtjahr erzielte die Industrieversicherung ein operatives Ergebnis von 48 (159) Mio. EUR. Zum Konzernergebnis konnte der Geschäftsbereich 47 (103) Mio. EUR beitragen.

Die HDI Global Specialty ist weiterhin auf einem starken Wachstumskurs. Die gebuchten Bruttoprämien stiegen im Geschäftsjahr 2020 um 41,1 Prozent auf 2,0 (1,4) Mrd. EUR und liegen damit schon recht nahe an der selbst gesteckten Zielmarke von 2,1 Mrd. EUR für das Jahr 2022. Hierin enthalten ist eine segmentinterne Übertragung von Geschäft.

Viertes Quartal: Beitrag zum Konzernergebnis verdoppelt sich

Von Oktober bis Dezember erhöhten sich die gebuchten Bruttoprämien um 8,1 Prozent auf 1,4 (1,3) Mrd. EUR. Dies ist vor allem auf die HDI Global Specialty zurückzuführen. Die Schaden-/Kostenquote lag – mit 4,3 Prozentpunkten durch Corona belastet – bei 103,8 (101,2) Prozent, das versicherungstechnische Ergebnis bei -33 (-10) Mio. EUR. Das Kapitalanlageergebnis verbesserte sich aufgrund höherer Ausschüttungen aus Private-Equity-Fonds um 18,5 Prozent auf 83 (70) Mio. EUR. Das operative Ergebnis im Quartal lag bei 20 (26) Mio. EUR. Der Beitrag des Bereichs zum Konzernergebnis verdoppelte sich auf 36 (18) Mio. EUR.

Privat- und Firmenversicherung Deutschland: „KuRS“-Ziel schon fast erreicht

Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland zeigte sich trotz der Corona-Widrigkeiten robust. Die gebuchten Bruttoprämien gingen im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent auf 5,9 (6,2) Mrd. EUR zurück. Das operative Ergebnis verringerte sich aufgrund von Corona-Belastungen in Höhe von 34 Mio. EUR sowie einiger ergebnisbelastender Faktoren im Segment Lebensversicherung um 11,6 Prozent auf 203 (230) Mio. EUR. Das Modernisierungsprogramm „KuRS“ ist weiter auf gutem Wege. Ohne die Corona-Belastungen wäre das Ziel also schon fast erreicht worden, das eigentlich erst für 2021 gesetzt wurde: ein operatives Ergebnis von mindestens 240 Mio. EUR. Die Schaden-/Kostenquote verbesserte sich auf 95,4 (99,0) Prozent. Bereinigt um die ergebnisbelastenden Corona-Effekte sowie um die letztmaligen Investitionen im Zusammenhang mit „KuRS“, beträgt die Quote sogar nur 94,6 (96,9) Prozent. Der Beitrag zum Konzernergebnis verringerte sich auf 119 (133) Mio. EUR.

Segment Schaden/Unfallversicherung: Verbesserte Schaden-/ Kostenquote trotz Corona

Das Segment Schaden/Unfallversicherung konnte trotz der Pandemie sein operatives Ergebnis verbessern, obwohl der Bereich stark unter dem Einfluss von Corona stand. In der Betriebsschließungsversicherung wurden rund 2.500 Schäden gemeldet, rund 88 Mio. EUR reserviert und rund 64 Mio. EUR an die Kunden ausbezahlt. Die Prämieneinnahmen gingen um 5,4 Prozent auf 1,5 (1,6) Mrd. EUR zurück. Aus der Pandemie resultierten geschätzte Beitragsrückgänge von 76 Mio. EUR. Im Geschäft mit mittelständischen Firmen und Freien Berufen konnte strategiekonform trotz der widrigen Umstände ein Zuwachs von 4,6 Prozent auf 435 (415) Mio. EUR erzielt werden.

Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich auf 62 (15) Mio. EUR. Grund dafür sind das profitable Wachstum in den Haftpflicht-, Unfall- und Sachbereichen sowie die positive Basisschaden-Entwicklung im Kfz-Bereich. Die durch die Pandemie verursachten Belastungen konnten auch dank des bestehenden Rückversicherungsschutzes auf rund 13 Mio. EUR begrenzt werden. Diese Effekte drücken sich auch in einem deutlichen Rückgang der Schaden-/Kostenquote um 3,6 Prozentpunkte auf 95,4 (99,0) Prozent aus.

Das Kapitalanlageergebnis verringerte sich maßgeblich aufgrund marktbedingt gesunkener Zinserträge auf 88 (119) Mio. EUR. Der deutliche Anstieg des operativen Ergebnisses um 35,7 Prozent auf 134 (98) Mio. EUR spiegelt im Wesentlichen die verbesserte Schadenentwicklung wider.

Viertes Quartal: Operatives Ergebnis steigt signifikant

Im Schlussquartal lagen die gebuchten Bruttoprämien bei 233 (251) Mio. EUR. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich aufgrund geringerer Schäden aus Naturkatastrophen und geringerer Aufwände für „KuRS“ auf 17 (-3) Mio. EUR. Die Schaden-/Kostenquote verbesserte sich entsprechend auf 93,7 (100,8) Prozent. Das Kapitalanlageergebnis ging auf 24 (33) Mio. EUR zurück. Das operative Ergebnis im Quartal erhöhte sich signifikant auf 37 (20) Mio. EUR.

Segment Lebensversicherung: Ertragsorientierte Zeichnungspolitik

Die Prämieneinnahmen im Segment Leben gingen um 5,7 Prozent auf 4,4 (4,6) Mrd. EUR zurück. Belastend wirkten sich die coronabedingten Filialschließungen bei Banken und die Zurückhaltung von Firmen beim Abschluss von Verträgen zur betrieblichen Altersvorsorge aus. Aus der Pandemie resultierten geschätzte Beitragsrückgänge von rund 220 Mio. EUR. Zudem wurde das Einmalbeitragsgeschäft nur sehr restriktiv angeboten.

Das versicherungstechnische Ergebnis verringerte sich auf -1,8 (-1,6) Mrd. EUR. Grund dafür waren maßgeblich die höheren Zuführungen zu den Rückstellungen für Beitragsrückerstattung (RfB) aufgrund des verbesserten Kapitalanlageergebnisses. Dieses stieg durch höhere Realisierung von stillen Reserven zur Finanzierung der Zinszusatzreserve (ZZR) um 6,5 Prozent auf 1,9 (1,8) Mrd. EUR. Das operative Ergebnis im Segment verringerte sich 2020 auf 70 (131) Mio. EUR.

Viertes Quartal: Bruttoprämien leicht rückläufig

Im vierten Quartal gingen die gebuchten Bruttoprämien im Segment um 55 Mio. EUR bzw. 4,5 Prozent auf 1,2 (1,2) Mrd. EUR zurück. Das versicherungstechnische Ergebnis lag bei -484 (-493) Mio. EUR, das Kapitalanlageergebnis bei 499 (544) Mio. EUR. Das operative Ergebnis betrug -2 (25) Mio. EUR.

Privat- und Firmenversicherung International: Sachgeschäft wächst weiter

Die gebuchten Bruttoprämien verringerten sich 2020 vor allem aufgrund von Wechselkurseffekten um 9,6 Prozent auf 5,5 (6,1) Mrd. EUR. Bereinigt um diese Wechselkurseffekte betrug der Rückgang lediglich 1,6 Prozent. Das Sachgeschäft konnte währungskursbereinigt sogar ein Wachstum von 3,2 Prozent erzielen, das im Wesentlichen auf die Gesellschaften in der Türkei und in Polen zurückgeht. Die temporär niedrigeren Schadenfrequenzen aufgrund der Corona-Pandemie wirkten sich positiv auf das versicherungstechnische Ergebnis aus, das sich um 22,6 Prozent auf 41 (33) Mio. EUR erhöhte. Für die coronabedingten Belastungen wurde 2020 mit 35 Mio. EUR Vorsorge getroffen, was auch die Schaden-/Kostenquote mit 1,1 Prozentpunkten belastete. Dennoch verbesserte sich die Schaden-/Kostenquote im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 95,2 (95,5) Prozent.

Das operative Ergebnis im Gesamtjahr verringerte sich um 6,0 Prozent auf 266 (283) Mio. EUR. Der Beitrag zum Konzernergebnis lag bei 160 (164) Mio. EUR.

Viertes Quartal: Stärkeres währungsbereinigtes Prämienwachstum

Im Schlussquartal gingen die Prämieneinnahmen des Bereichs um 5,5 Prozent auf 1,5 (1,6) Mrd. EUR zurück, währungsbereinigt stiegen sie um 5,2 Prozent. Die Schaden-/Kostenquote verbesserte sich auf 96,1 (96,5) Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis lag bei -3 (-1) Mio. EUR, das Kapitalanlageergebnis bei 81 (95) Mio. EUR. Das operative Ergebnis ging um 18 Prozent auf 46 (56) Mio. EUR zurück, der Beitrag zum Konzernergebnis lag mit 33 (32) Mio. EUR leicht über dem Wert des Vorjahresquartals.

Rückversicherung: Bruttoprämien steigen deutlich

Der Geschäftsbereich Rückversicherung hatte 2020 Corona-Schäden von 1,2 Mrd. EUR. zu verzeichnen. Die Bruttoprämien stiegen um 9,6 Prozent auf 24,8 (22,6) Mrd. EUR. Das operative Ergebnis betrug 1,2 (1,8) Mrd. EUR. Das Kapitalanlageergebnis ging um 4,2 Prozent auf 1,7 (1,8) Mrd. EUR zurück. Der Beitrag zum Konzernergebnis betrug 442 (619) Mio. EUR.

Segment Schaden-Rückversicherung: Starkes Prämienwachstum

Das Segment Schaden-Rückversicherung konnte 2020 trotz Corona sein Wachstum steigern. Die gebuchten Bruttoprämien erhöhten sich um 13,3 Prozent auf 16,7 (14,8) Mrd. EUR. Die hohe Schadenbelastung durch Corona und Naturkatastrophen drückte das operative Ergebnis allerdings um 32 Prozent auf 854 (1.256) Mio. EUR.

Im Geschäftsjahr 2020 lagen die Großschäden mit 1,6 Mrd. EUR das vierte Jahr in Folge oberhalb der eigenen Erwartungen. Im Großschadenbudget vorgesehen waren 975 Mio. EUR. Allein für Corona-Schäden wurden insgesamt 950 Mio. EUR zurückgestellt oder ausbezahlt. Davon entfielen auf die Betriebsunterbrechungsversicherung 22 Prozent, die Warenkreditausfallversicherung 26 Prozent und die Veranstaltungsausfallversicherung 21 Prozent.

Als Reaktion auf die enormen Großschäden und den wieder zugenommenen Druck auf die Zinserträge ist in der Rückversicherung eine deutliche Verbesserung der Preise und Konditionen zu beobachten. Die gebuchten Bruttoprämien stiegen zweistellig um 13,3 Prozent auf 16,7 (14,8) Mrd. EUR, währungskursbereinigt um 15,8 Prozent.

Das versicherungstechnische Ergebnis belief sich auf -274 (186) Mio. EUR. Die Schaden-/Kostenquote erhöhte sich maßgeblich aufgrund der Pandemie-Aufwendungen auf 101,6 (98,2) Prozent. Das Kapitalanlageergebnis ging um 7,8 Prozent auf 1.008 (1.039) Mio. EUR zurück. Das operative Ergebnis betrug 854 (1.256) Mio. EUR.

Viertes Quartal: Prämieneinnahmen legen zu

Im Schlussquartal stiegen die Prämieneinnahmen um 8,6 Prozent auf 3,4 (3,1) Mrd. EUR. Die Schaden-/Kostenquote erhöhte sich aufgrund des coronabedingt deutlich über dem anteiligen Großschadenbudget liegenden Schadenaufkommens auf 102,1 (96,9) Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis lag bei -88 (97) Mio. EUR. Das Kapitalanlageergebnis stieg auf 283 (276) Mio. EUR. Das operative Ergebnis im Quartal betrug 247 (369) Mio. EUR.

Segment Personen-Rückversicherung: Corona-Belastungen von 261 Mio. EUR

In der Personen-Rückversicherung stiegen die Prämieneinnahmen um 2,6 Prozent auf 8,0 (7,8) Mrd. EUR. Währungskursbereinigt betrug das Wachstum 4,7 Prozent. Die Corona-Schadenbelastungen, die zum Halbjahr noch bei 63 Mio. EUR lagen, summierten sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 261 Mio. EUR. Der Großteil der Schäden stammt aus Erkrankungs- und Todesfällen in den USA. Das versicherungstechnische Ergebnis ging auf -646 (-411) Mio. EUR zurück. Das operative Ergebnis verringerte sich um 32,9 Prozent auf 377 (562) Mio. EUR.

Viertes Quartal: Stabiles Prämienwachstum

Von Oktober bis Dezember blieben die gebuchten Bruttoprämien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil bei 2,1 (2,1) Mrd. EUR. Das versicherungstechnische Ergebnis lag bei -224 (-136) Mio. EUR, das Kapitalanlageergebnis mit 220 (156) Mio. EUR über Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis ging auf 68 (90) Mio. EUR zurück.

Ausblick 2021: Konzernergebnis zwischen 800 und 900 Mio. EUR

Den bereits im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichten Ausblick für 2021 bekräftigt Talanx ebenso vollumfänglich wie die mittelfristigen Ziele. Der Konzern erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Anstieg der Bruttoprämien (währungsbereinigt) von rund 5 Prozent. Die IFRS-Kapitalanlagerendite sollte bei rund 2,5 Prozent liegen. Das Konzernergebnis erwartet Talanx zwischen 800 und 900 Mio. EUR. Dies dürfte einer Eigenkapitalrendite von 7,5 bis 8,5 Prozent entsprechen, die damit im Bereich unseres strategischen Mindestziels liegen würde.

Auch die Ziele für das Geschäftsjahr 2021 stehen wie gewohnt unter dem Vorbehalt, dass Großschäden im Rahmen der Erwartungen bleiben und an den Währungs- und Kapitalmärkten keine erneuten, größeren Verwerfungen auftreten. Erklärtes Ziel von Talanx ist es weiterhin, auch für das Geschäftsjahr 2021 einen Anteil von 35 Prozent bis 45 Prozent vom Konzernergebnis als Dividendenzahlung auszuschütten sowie die Dividende mindestens stabil zum Vorjahr zu halten.

Bis 2022 soll der Gewinn je Aktie (Earnings per Share, EPS) – ausgehend vom ursprünglichen Ausblick von 850 Mio. EUR für das Konzernergebnis im Jahr 2018 – durchschnittlich um mindestens 5 Prozent jährlich steigen

 

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Talanx AG, Riethorst 2, D­-30659 Hannover, Tel: 0511/3747­0, Fax: 0511/3747­2525, www.talanx.com

Aktuell sind hohe Garantien eine stärkere Renditebremse als jemals zuvor

 

Soll man bei der Altersvorsorge an der bestehenden Garantieregelung festhalten oder sie reduzieren? Dies wird derzeit heiß diskutiert. Eine Studie des Instituts für Finanz- und Aktuarwissenschaften (ifa), die erstmals auch die Auswirkungen der Inflation berücksichtigt, zeigt nun: Eine Absenkung der Garantie bei Altersvorsorgeprodukten verbessert die Renditechancen deutlich, ohne das Risiko signifikant zu erhöhen. „Garantien kosten besonders viel Geld, wenn die Zinsen niedrig sind. Die aktuellen Vorschriften zu Garantien bei der Riesterrente sind deshalb eine stärkere Renditebremse als jemals zuvor“, betont Prof. Dr. Jochen Ruß, einer der Autoren der im Auftrag von Union Investment angefertigten Studie. Er warnt: „Eine Garantieerfordernis von 100 Prozent der eingezahlten Beiträge ist im aktuellen Zinsumfeld extrem kritisch. Sie verhindert einen effektiven Vermögensaufbau.“ Die Studie zeigt aber auch: Eine Absenkung der Garantie sollte nicht beliebig erfolgen. Denn die zusätzlichen Renditechancen werden immer geringer, während im Gegenzug das Risiko steigt. „Die Ergebnisse der Studie sind eindeutig. Eine Garantie von beispielsweise 70 Prozent der eingezahlten Beiträge bei der Riester-Rente kann spürbare Verbesserungen für die Bürger bringen. Hier ist eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen dringend geboten“, fordert auch Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

Garantieprodukte spielen in der Altersvorsorge in Deutschland eine wichtige Rolle. Sie suggerieren Sicherheit, indem sie den Wunsch vieler Verbraucher erfüllen, zum Ende der Laufzeit mindestens die eingezahlten Beiträge zurückzubekommen. Dies ist jedoch trügerisch. Denn im aktuellen Zinsumfeld haben Produkte mit einer Garantie von 100 Prozent der Beiträge so gut wie kein Renditepotenzial mehr. Das ist jedoch für ein langfristiges Sparziel vor allem mit Blick auf die Absicherung im Alter unbedingt notwendig.

Das ifa untersuchte deshalb aus Verbrauchersicht, welche Auswirkungen eine Absenkung der Garantie auf die Chancen und Risiken der häufigsten Altersvorsorgeprodukte hat. Erstmals wurde dabei die Inflation als entscheidender Faktor berücksichtigt. Im Fokus standen dabei zwei fondsgebundene Lebensversicherungen (statisches und dynamisches Hybridprodukt) sowie ein Fondsprodukt (i-CPPI). Die aktuell maximal darstellbare Garantiehöhe wurde vom ifa bei 90 Prozent der Beiträge berechnet und als Basiswert gesetzt.

Absenkung der Garantie erhöht die Sicherheit

Üblicherweise wird angenommen, dass hohe Garantien mehr Sicherheit bieten als niedrige Garantien. Bezogen auf die Euro-Werte der Leistungen ist dies auch richtig. Dies lässt aber den entscheidenden Punkt außer Acht, dass für die Verbraucher die inflationsbereinigte Kaufkraft relevant ist. „Vermeintlich sicher ist es, sein Geld unters Kopfkissen zu legen. Nur kann man sich dann davon in 30 Jahren lediglich einen Bruchteil leisten“, erläutert Reinke die negativen Folgen der Inflation. Ein Finanzprodukt ist also nur dann sicher, wenn es das Risiko des Kaufkraftverlusts so gering wie möglich hält.

Wird die Garantie der eingezahlten Beiträge abgesenkt, kann der Anbieter stärker in renditeträchtige Aktien investieren. Dies erzeugt zwei gegenläufige Effekte. Einerseits erhöht sich das Risiko von Wertschwankungen. Andererseits reduziert die Wertentwicklung der Aktien die negativen Folgen der Inflation auf das Vermögen. Denn über lange Zeiträume gibt es eine positive Korrelation zwischen Aktienrendite und Inflation. „Hohe Garantien verringern das Risiko von Schwankungen der Aktienmärkte, erhöhen aber im Gegenzug das Risiko, das aus der Inflation resultiert“, fasst Ruß zusammen.

Werden die Garantien im aktuellen Zinsumfeld gesenkt, führt dies in Bezug auf die Kaufkraft zu einer starken Erhöhung von Chancen bei relativ geringer Zunahme des Risikos. In manchen Fällen steigt das Risiko sogar gar nicht an. Bei niedrigen Zinsen ist der Effekt besonders stark ausgeprägt. Eine hohe Garantie kann unter Umständen also sogar zu einer Erhöhung des realen Risikos führen. „Sicherheit und Garantie ist daher nicht dasselbe“, betont Reinke. Dies unterstreicht auch Ruß: „Im aktuellen Zinsumfeld sind Produkte mit abgesenkter Garantie auch für sicherheitsorientierte Verbraucher bedarfsgerecht.“

Garantieniveau sollte nicht beliebig gesenkt werden

Bemerkenswert ist folgender Effekt: Ausgehend vom höchsten betrachteten Garantieniveau (90 Prozent) erzeugt ein Absenken der Garantie zunächst sehr viel und dann immer weniger zusätzliche Renditechancen. Das Risiko nimmt hingegen immer stärker zu. Bei eher hohen Kursschwankungen bedeutet das konkret: Bis zu einem Garantieniveau von ca. 70 Prozent steigt die reale Chance deutlich stärker an als das reale Risiko. Bei einer weiteren Absenkung des Garantieniveaus erhöht sich dann aber das Risiko ähnlich stark oder sogar stärker als die Chance.

Somit ist der Nutzen von wohldosierten Garantien bei hohen Kursschwankungen relativ hoch. „Garantien sollten für sicherheitsorientierte Verbraucher nicht zu weit abgesenkt werden“, empfiehlt Prof. Ruß und ergänzt: „Eine Garantie von 100 Prozent war in Zeiten höherer Zinsen durchaus sinnvoll. Heute muss jedoch die Diskussion über niedrigere Garantieniveaus dringend geführt werden.“ Aktuell sei eine 100-prozentige Garantie selbst dann nicht sinnvoll darstellbar, wenn die Anbieter alle Kosten halbieren würden. So wichtig eine Diskussion über kostengünstige Produkte auch sei: Das Problem, dass hohe Garantien nicht mehr darstellbar sind, werde primär durch das Zinsniveau ausgelöst. „Insbesondere die hohe Garantieerfordernis bei Riester-Produkten und in der bAV ist aktuell extrem kritisch zu sehen“, warnt der Experte.

 

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Union Asset Management Holding AG, Weißfrauenstraße 7, Tel: 069-2567-264160311, Frankfurt am Main, www.union-investment.de

Im Rahmen der erstmaligen Untersuchung Marktstandards in der GF hat infinma 67 Tarife der Grundfähigkeitsversicherung analysiert.

 

Bereits seit dem Jahr 2011 veröffentlicht infinma, die Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH in Köln, regelmäßig die sog. Marktstandards in der Berufsunfähigkeitsversicherung und gibt damit sowohl Vermittlern und Maklern, aber auch Versicherern wichtige Informationen über die am Markt üblichen und verbreiteten Regelungen in den BU-Bedingungen.

Aktuell haben die Analysten von infinma erstmals auch Marktstandards für die Grundfähigkeitsversicherung ermittelt. Untersucht wurden diesmal die Tarife von 26 Anbietern; im Jahre 2016 waren es gerade mal 6 Gesellschaften, die eine GF angeboten haben. Stephan Franz, im Hause infinma für die Grundfähigkeitsabsicherungen zuständig, begründete dies: „Zum einen wollen wir natürlich der wachsenden Verbreitung und Bedeutung der Grundfähigkeitsversicherung Rechnung tragen. Zum anderen kommen wir aber auch gerne den Wünschen von Versicherern und Maklern nach, auch für diese Art der Arbeitskraftabsicherung unser bewährtes und vor allem einfaches und transparentes Verfahren anzubieten.“

Im Rahmen der Marktstandards in der GF werden wichtige Qualitätsmerkmale aus den Versicherungsbedingungen analysiert. Derzeit werten die Analysten von infinma zu insgesamt 17 Kriterien aus, welche ganz konkreten Ausprägungen es in den Bedingungen tatsächlich gibt. Das Vorkommen dieser Ausprägungen wird dann gezählt, und diejenige Ausprägung, die am häufigsten vorkommt, definiert den Marktstandard im Sinne einer „marktüblichen Durchschnittsregelung“. Wie üblich vergibt infinma kostenlose Zertifikate für die Produkte, die in allen 17 Kriterien gleichzeitig den Marktstandard mindestens erreichen oder diesen übertreffen.

„Die Produkte in der GF haben recht schnell ein vergleichsweise hohes qualitatives Niveau erreicht. Der grundsätzliche starke Wettbewerb im Bereich der Arbeitskraftabsicherung hat sich auch vorteilhaft auf die GF ausgewirkt. So ist bspw. in nur kurzer Zeit der verkürzte Prognosezeitraum von 6 Monaten zum Marktstandard geworden.“, kommentierte Dr. Jörg Schulz, Geschäftsführer bei infinma, die aktuellen Ergebnisse. „Schon jetzt ist auch zu erkennen, dass sich die Marktstandards sehr dynamisch entwickeln und es wahrscheinlich schon beim nächsten Update Änderungen am Standard geben wird.“

„Themenschwerpunkte bei der Weiterentwicklung der Produkte sind bspw. die Verlängerungsoption, Nachversicherungsmöglichkeiten mit und ohne Anlass oder Zusatzleistungen bei Schweren Krankheiten“, ergänzte Franz.

Zum Verfahren und zur Funktionsweise der Marktstandards führte Franz aus: „Wir haben selber – anders als bspw. bei Ratings oder anderen Bewertungsverfahren – keinen Einfluss auf die Ergebnisse. Damit ist unser Verfahren besonders transparent. Der Verzicht auf eine Gewichtung von Kriterien führt zudem dazu, dass es keine Bevormundung der Nutzer des Verfahrens gibt. Wir maßen uns eben gerade nicht an, beurteilen zu können, dass eine bestimmte Produkteigenschaft umso und so viel Rating-Punkte wertvoller ist als ein anderes Kriterium.“

Die aktuellen Marktstandards können ab sofort auf der Internet-Seite von infinma eingesehen werden: https://www.infinma.de/lupe_msgf.php

 

Über die infinma GmbH

Die infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH wurde im Jahre 2003 von den alleinigen Gesellschaftern und Geschäftsführern Marc C. Glissmann und Dr. Jörg Schulz gegründet. Das Institut ist als Analyse- und Beratungsunternehmen mit den Schwerpunkten Personenversicherungen und Kapitalanlagen / Investment tätig. Im Bereich der Unternehmensanalysen gehört infinma zu den führenden deutschen Anbietern und entwickelt bspw. regelmäßig mehr als 250 Kennzahlen zur Analyse der deutschen Lebensversicherer. Schwerpunkte der Produktanalysen sind fondsgebundene Versicherungen in allen Schichten der Altersvorsorge, Garantiemodelle, Konzepte zur Absicherung der Arbeitskraft sowie die Pflegeversicherung. Neben verschiedenen Software-Angeboten unterstützt infinma seine Auftraggeber unmittelbar in der Markt- und Wettbewerbsanalyse, beim Produktmanagement und –marketing sowie der Produktentwicklung und im direkten Kontakt mit Vermittlern und Endkunden. Ein aktueller Analyse- und Beratungsschwerpunkt liegt im Bereich der ESG-konformen Kapitalanlagen in der Lebensversicherung.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH, Max-Planck-Str.37A, 50858 Köln,Tel.+49 (0) 2234 933 69 14, www.infinma.de

Sobald auch Betrieben Impfstoff zur Verfügung gestellt wird, will die Gothaer Versicherung ihren rund 4.800 Mitarbeitenden und ihren Partnerinnen und Partnern im Exklusivvertrieb kostenlose Impfungen anbieten.

 

„Der Schutz der Gesundheit der Menschen im Konzern ist seit Ausbruch der Corona-Pandemie eines der übergeordneten Ziele der Gothaer. Ebenso wichtig ist es uns, auch in dieser Situation für unsere Kundinnen und Kunden da zu sein,“ sagt Oliver Schoeller, Vorstandsvorsitzender der Gothaer. „Daher bereiten wir alles dafür vor, dass wir sowohl unseren Mitarbeitenden als auch unseren Partnerinnen und Partnern im Exklusivvertrieb kostenlose Impfungen an unseren 17 Standorten in Deutschland anbieten können.“ Dazu werden an den fünf größeren Standorten eigene Impfstraßen aufgebaut, an den übrigen wird auf externe Dienstleister zurückgegriffen. Wenn ausreichend Impfstoffe verfügbar sind, soll auch den engsten Angehörigen eine Impfung angeboten werden.

Bis es soweit ist, sollen anlassbezogen Selbsttests zur Verfügung gestellt werden. „Ich bin sehr froh, dass unsere bisherigen Schutzmaßnahmen so gut gegriffen haben und sich bislang niemand in seinem Arbeitsumfeld infiziert hat,“ so Schoeller weiter. „Mit dem Impfangebot können wir dann langsam wieder zu mehr Normalität zurückkehren, die wir uns alle so wünschen.“

 

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Gothaer Konzern, Gothaer Allee 1, 50969 Köln, Tel: 0221/ 308-34543, Fax: 0221 308-34530, www.gothaer.de

Cybercrime ist eines der größten Risiken des 21. Jahrhunderts. Neue technologische Entwicklungen, Digitalisierung und Videostreaming führen im Privatbereich und bei Unternehmen zu weitreichenden Gefahren.

 

Die Cyberversicherung der Württembergischen wird daher gemäß der zunehmenden Gefahr durch Internetkriminalität stets den neuesten Anforderungen angepasst.

Der Versicherungsschutz der Cyberversicherung umfasst jetzt unter anderem:

  • den Verzicht auf den Erfüllungsschadenausschluss und damit die Mitversicherung von Verzögerungsschäden
  • eine zeitlich unbegrenzte Rückwärtsversicherung
  • den Versicherungsschutz der Daten auch in einer Cloud inklusive Ertragsausfallversicherung
  • den Schutz vor den finanziellen Folgen einer Cyber-Erpressung
  • eine kostenlose Cyber-Lösegeld-Präventionsberatung

Für die Württembergische Versicherung ist neben dem passenden Versicherungsschutz die Aufklärung über IT-Kriminalität der wichtigste Faktor bei der Absicherung von Unternehmen gegen Cybercrime. Deshalb hat der Versicherer eine multimediale Lernplattform mit kostenlosen Präventionstrainings für Cyber-Versicherungskunden und deren Mitarbeiter entwickelt. IT-Profis geben dabei Tipps, worauf bei der Internet-Nutzung besonders zu achten ist. Inhalte der Cyber-Awareness-Schulungen sind zum Beispiel:

  • praxisnahe Werkzeuge wie etwa realistische Phishing-Simulationen
  • moderne Benutzerverwaltung zur Bewertung des Sensibilisierungsgrades
  • Motivationsinstrumente wie Zertifikate
  • kontinuierliche Erweiterung nah an den Bedürfnissen dank Feedbacksystem
  • Demozugang zum Kennenlernen
  • Kurse (effektives Basiswissen, E-Mail-Sicherheit, sichere Passwörter, sicheres Surfen, Online-Banking)

Cyberkriminelle werden immer professioneller und vernetzter, einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Eine generelle Wachsamkeit ist deshalb besonders wichtig. Fällt ein Cyberangriff auf, muss er sofort gemeldet werden, denn schnelles Handeln ist entscheidend. Cyber-Versicherungen bieten eine 24-Stunden-Hotline mit Experten. Von hier werden IT-Forensiker vermittelt, die auf Spurensuche nach den Tätern gehen. Rechtsanwälte kümmern sich um Haftpflichtansprüche, PR-Experten retten den Ruf der geschädigten Firma, IT-Systeme werden wiederhergestellt. Nur so kann Internet-Kriminellen das Handwerk gelegt werden.

 

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Wüstenrot & Württembergische AG, Gutenbergstraße 30, D-70176 Stuttgart, Telefon: +49 711 662 – 0, www.ww-ag.com

Versicherer schätzen ihre Digitalisierungsinvestitionen weiterhin als zu niedrig ein und suchen noch nach einer stringenten Digitalstrategie

 

Die digitale Transformation in der Versicherungsbranche schreitet immer schneller voran. Zahlreiche Anbieter haben in den vergangenen Jahren bereits ausgewählte Bereiche wie den Vertragsabschluss weitgehend digitalisiert. Dennoch scheitern viele Versicherer nach wie vor daran, das volle Potenzial neuer Technologien auszuschöpfen. Im Rahmen der Studie „Accelerating the digital transformation – Three recommendations for the European insurance sector to unlock the full potential of the digital transformation“ befragte Strategy&, die Strategieberatung von PwC, sechs der größten europäischen Versicherungsunternehmen mit Kunden in insgesamt 90 Ländern und rund 320.000 Mitarbeitern. Hürden für ihr Wachstum sehen die Befragten vor allem in der digitalen Transformation: Technologischer Wandel stellt für 86% der Versicherer die größte Herausforderung dar – neben den Folgen der als Digitalisierungskatalysator wirkenden Covid-19-Pandemie sowie Cyberbedrohungen, die ausnahmslos als größte Schwierigkeiten genannt werden. Entsprechend setzen die Versicherungen das Thema Digitalisierung ganz oben auf ihre jeweilige strategische Agenda. Gleichzeitig besteht allerdings Einigkeit, dass es noch an Stringenz bezüglich einer digitalen Vision sowie einer Roadmap fehlt. Auch die Höhe der Investments werden nach Ansicht der Befragten der Bedeutung des Themas Digitalisierung nicht gerecht. Alle befragten Unternehmen arbeiten bereits daran, Kunden- sowie Backend-Prozesse zu automatisieren und die Arbeitsumgebung etwa durch digitale Kommunikationstools zu optimieren. Darüber hinaus planen zwei Drittel die Einführung neuer, agiler Arbeitsmethoden. Lediglich 50% sehen in diesem Kontext die Notwendigkeit, auch ihre IT-Altsysteme grundlegend anzupassen.

„Die mit der Covid-19-Pandemie verbundene Notwendigkeit einer beschleunigten Digitalisierung ist klar erkannt – und zwar über alle Ebenen hinweg. Damit bietet sich die Chance, bisherige digitale Initiativen zu beschleunigen, besser zu koordinieren, zu vervollständigen und in einer gesamthaften Strategie zusammenzufassen. Diese muss nicht nur Marktchancen adressieren, sondern auch die Gesamtorganisation überzeugen. Derzeit deckt Covid-19 alle Schwächen wie etwa unvollständig ,Ende-zu-Ende‘-automatisierte Prozesse auf und sensibilisiert gleichzeitig sämtliche Stakeholder für eine notwendige weitere Veränderung. Dazu gehört unter anderem die Notwendigkeit eines unternehmensweiten ,Digital Upskillings‘. So müssen beispielsweise auch die schockartig erzwungenen neuen Arbeitsweisen durch die Entwicklung und Anwendung neuer Führungsfähigkeiten und -instrumente auf nachhaltige Beine gestellt werden“, kommentiert Dr. Gero Matouschek, Partner bei Strategy& und Leiter der Studie.

Mit Blick auf die Budgetverteilung bei digitalen Technologien zeigt sich eine deutliche Verkürzung der Investitionszyklen sowie eine Verschiebung der Investments unter den Versicherern. Während die Befragten in den letzten drei Jahren noch vorrangig in Self-Service-Plattformen (26% des Budgets), Data Services (23% des Budgets) und robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA; 14% des Budgets) investierten, fließt das Geld in den nächsten drei Jahren in andere Anwendungsfelder. Bei der Planung stehen Data Analytics (28% des Budgets), KI (21% des Budgets) und Cloud Computing (15% des Budgets) ganz oben auf der Liste. Diese Budgetverschiebungen zeigen deutlich, auf welchen Technologien die Zukunftshoffnungen der Versicherer liegen. KI-Lösungen revolutionieren bereits heute etwa über die datengestützte Vorhersage von Schäden die Risikoberechnung und Preisgestaltung. Für die Zukunft erwarten Versicherer, dass KI einen wesentlichen Beitrag zu Prozesseffizienz und -automatisierung, zur Qualitätssteigerung und Fehlervermeidung sowie zur Erleichterung der Entscheidungsfindung leisten wird.

Für eine erfolgreiche digitale Transformation muss die Versicherungsbranche neben der Budgetverteilung jedoch auch strategisch planen, wie die Change-Prozesse innerhalb des Unternehmens effizient gesteuert werden können. Denn als größte Hürden auf dem Weg zu einer vollständig digitalen Organisation identifizieren die Befragten vor allem „menschliche Faktoren“: Auf Platz eins setzen die Versicherer ein unflexibles Mindset bzw. eine wenig veränderungsfreundliche Unternehmenskultur. Darauf folgt der Mangel an Digitalkompetenzen und entsprechenden Fachkräften noch vor der hohen Komplexität digitaler Projekte.

„Versicherungsunternehmen müssen nun eine Art Polarstern, eine übergreifende Richtung für alle Maßnahmen der digitalen Transformation definieren und Leuchtturmprojekte mit schnell erreichbaren Etappenzielen kombinieren. Um den digitalen Wandel zu beschleunigen, ist es nun wichtiger denn je, entsprechende Kompetenzen aufzubauen. Dabei gilt es, Lücken in den Kompetenzen zu identifizieren und über internes Upskilling, Neueinstellungen oder auch strategische Partnerschaften zielgerichtet zu schließen“, ergänzt Mathias Röcker, Insurance Leader und Partner bei PwC Deutschland.

Die vollständige Studie „Accelerating the digital transformation“ finden Sie unter: https://www.strategyand.pwc.com/de/accelerating-the-digital-transformation.html

 

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PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Friedrich-Ebert-Anlage 35-37, 60327 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 9585-0, Fax: +49 69 9585-1000, www.pwc.de

Nachhaltige Fonds sind bei Anlegern sehr beliebt. Immer mehr Verbraucher setzen sie mittlerweile auch zur Altersvorsorge ein.

 

Die uniVersa hat ihre Fondspalette um sechs nachhaltige Anlageoptionen auf insgesamt 15 Nachhaltigkeitsfonds erweitert. Neben Aktienfonds sind auch Misch-, Renten- und Spezialitätenfonds sowie ein kostengünstiger Indexfonds (ETF) mit nachhaltigem Ansatz wählbar. Alle erfüllen die sogenannten ESG-Kriterien (Environment-Social-Governance) und berücksichtigen ökologische, soziale oder unternehmensführungsbezogene Aspekte in ihrer Anlagephilosophie. Die neue Fondspalette gilt für alle fondsgebundenen Rentenversicherungen sowie für das ganzheitliche Kindervorsorgekonzept Tip-Top Tabaluga. Neben Neukunden können auch Bestandskunden die neuen Nachhaltigkeitsfonds wählen. In den Beratungsunterlagen wurde der Nachhaltigkeitsansatz neu aufgenommen und besonders herausgestellt. Im Angebotsprogramm kann mit nur einem Klick ein „ESG-Filter“ aktiviert werden, der alle nachhaltigen Anlageoptionen mit Hintergrundinformationen übersichtlich darstellt.

 

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

 

Zahlreiche neue Leistungsmerkmale und Optimierungen – Qualitätssteigerung in der Risikolebensversicherung – Verbesserungen auch in der Arbeitskraftabsicherung

 

Die Dialog, der Maklerversicherer der Generali in Deutschland und Spezialist in der Absicherung biometrische Risiken, hat die Tarifgeneration 01.2021 auf den Markt gebracht. In der Risikolebensversicherung und in der Arbeitskraftabsicherung wurden neue Leistungsmerkmale eingeführt sowie Bedingungen und Regelungen auf den Kundenbedarf optimiert. Dadurch erhalten unabhängige Vermittler noch bessere Möglichkeiten, Bedarfssituationen und Wünsche ihrer Kunden zielgenau zu versichern.

QUALITÄTSSTEIGERUNG UND NACHHALTIGE VERBESSERUNGEN IN ALLEN RISIKOLEBEN-TARIFEN

In allen Tarifen zur Risikolebensversicherung wurde die Qualität erheblich gesteigert. Der Tarif RISK-vario® Basic wurde durch die Aufnahme zahlreicher Features aufgewertet, u. a. ist das Motorradfahren jetzt bereits beim Basis-Tarif eingeschlossen. Verbessert wurden auch der Klassiker RISK-vario® und der Spitzentarif RISK-vario® Premium. Für alle Risikotarife gilt, dass eine Dread Disease Zusatzversicherung gewählt werden kann. Die Untersuchungsgrenze für das ärztliche Zeugnis wurde für Personen bis 49 Jahren auf 500.000 Euro angehoben und eine präzise Nichtraucherdifferenzierung vorgenommen: Raucher, Nichtraucher (12 Monate), Nichtraucher (10 Jahre). Beim Baufinanzierungskurzantrag wurde die Summengrenze auf 500.000 Euro angehoben; im Premium-Tarif gibt es einen Baubonus von 10% der Versicherungssumme (max. 30.000 Euro) plus Kinderbonus. Zudem ist der aus der BU / EU bekannte Verzicht auf die Anwendung des § 163 VVG nun ebenfalls fixer Bestandteil des Tarifs RISK-vario® Premium. Schließlich wurden die Versicherungsbedingungen sprachlich überarbeitet und haben dadurch deutlich an Verständlichkeit gewonnen.

LEISTUNGSVERBESSERUNGEN IN DER ARBEITSKRAFTABSICHERUNG

Zur Arbeitskraftabsicherung bietet die Dialog Berufsunfähigkeitsversicherungen und Erwerbsunfähigkeitsversicherung jeweils als selbständige Versicherungen und als Zusatzversicherungen an. Mit der Tarifgeneration 01.2021 gibt es zahlreiche Leistungsverbesserungen. Die wichtigsten sind: Schwere Erkrankungen stellen einen Leistungsauslöser für max. 15 Monatsrenten unabhängig vom BU-Grad 50% dar. In der Berufsunfähigkeitsversicherung erfolgt Leistung auch bei Anerkenntnis der vollen gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Für Selbstständige gibt es eine Umorganisationshilfe bis zu sechs Monatsrenten (max. 12.000 Euro); gesundheitliche Verbesserungen im Leistungsfall müssen nicht mehr gemeldet werden; bei Rehabilitationsmaßnahmen gibt es eine finanzielle Unterstützung. Besonders bedeutsam sind die Erleichterungen, die die Dialog ihren Kunden bei finanziellen Engpässen bietet: Es kann sowohl eine zinslose Beitragsstundung bei Zahlungsschwierigkeiten für max. zwölf Monate als auch nach Ablauf der ersten fünf Versicherungsjahre einmalig eine Beitragsfreistellung für sechs Monate ohne Angabe von Gründen gewährt werden – stets bei vollem Versicherungsschutz.

DIALOG

Die Dialog ist der Maklerversicherer der Generali in Deutschland. Mit vielfach ausgezeichneten Produkten zur Absicherung biometrischer Risiken, betrieblicher Altersversorgung sowie Sachversicherungen hält die Dialog Versicherungslösungen für Privat- und Firmenkunden bereit. Mit Kompetenz auf Augenhöhe arbeiten die 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit rund 19.000 unabhängigen Vertriebspartnern eng zusammen.

GENERALI IN DEUTSCHLAND

Die Generali ist die zweitgrößte Erstversicherungsgruppe im deutschen Markt mit Beitragseinnahmen von 14,3 Mrd. € und rund 10 Mio. Kunden Ende 2019. Als Teil der internationalen Generali Group ist die Generali in Deutschland mit den Marken Generali, CosmosDirekt und Dialog in den Segmenten Leben, Kranken und Schaden/Unfall tätig. Die Produkte der Generali Deutschland Versicherungen sind exklusiv bei der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe erhältlich. Ziel der Generali ist es, für ihre Kunden ein lebenslanger Partner zu sein, der dank eines hervorragenden Vertriebsnetzes im Ausschließlichkeits- und Direktvertrieb sowie im Maklerkanal innovative, individuelle Lösungen und Dienstleistungen anbietet.

 

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Generali Versicherung AG, Adenauerring 7, 81737 München, Tel: (089) 5121-0, Fax: (089) 5121-1000, www.generali.de , www.dialog-versicherung.de

Der Weltfrauentag lenkt den Blick auf die Gleichberechtigung der Frauen – und Deutschlands zweitgrößter Kfz-Direktversicherer muss diesen Blick nicht scheuen: Insgesamt sind 56 Prozent der Belegschaft weiblich.

 

Mit 43 Prozent ist der Anteil weiblicher Führungskräfte überdurchschnittlich hoch. Zum Vergleich: Laut einer Studie des statistischen Amtes der europäischen Union von 2020 waren 2019 nur knapp 30 Prozent der Führungskräfte in Deutschland Frauen. In der Versicherungsbranche lag der Anteil an Frauen in Führungspositionen 2019 im Innendienst sogar nur bei 28,9 Prozent. Das zeigen die Ergebnisse einer Erhebung des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen (AGV). „Chancengleichheit im beruflichen Kontext darf kein Privileg sein. Sie muss als Selbstverständnis in der Unternehmenskultur integriert werden und so handhaben wir es bei Verti“, betont Personalchefin Karola Irmscher.

Das Unternehmen mit Standorten in Brandenburg und Bayern hat verschiedene Angebote für seine Mitarbeiter, die auf die Gleichberechtigung der Geschlechter einzahlen. Besonders Frauen schätzen die Möglichkeit, bei Verti auch in Teilzeit führen zu können, ohne die persönliche Karriere hintenanstellen zu müssen. „Aufgrund der Corona-bedingten Schulschließungen stand für mich außer Frage, mein Kind im Homeschooling zu betreuen. Dank der Unterstützung von Verti konnte ich kurzfristig meine wöchentliche Arbeitszeit reduzieren und dadurch für mein Kind auch tagsüber mehr da sein. Das hat uns als Familie in diesen besonderen Zeiten sehr geholfen“, kommentiert Anja Milkowski, Abteilungsleiterin HR Learning & Development bei der Verti Versicherung AG. Insgesamt nutzen rund 20 Prozent der Belegschaft das Angebot, in Teilzeit zu arbeiten. Der Anteil von Männern in Teilzeit ist mit rund drei Prozent noch verhältnismäßig gering.

Freiraum in der Gestaltung ihres Arbeitsalltags erhalten die Arbeitnehmenden in der Verwaltung bei Verti außerdem durch flexible Arbeitszeiten.

„Verti bietet mir mit dem Modell der Vertrauensarbeitszeit maximale Flexibilität. Bereits vor dem Lockdown war es mir bei Verti möglich, auch von zuhause aus zu arbeiten. Darüber hinaus schätze ich unser sogenanntes Eltern-Kind-Büro sehr, das mir ermöglicht, spontan auf unvorhersehbare Ereignisse wie zum Beispiel Kitaschließungen reagieren zu können“, sagt Fatimata Sow, Abteilungsleiterin CRM bei Verti und Mutter von drei Kindern. Karola Irmscher ergänzt: „Die Zukunft sehe ich in hybriden Arbeitsmodellen. Dass es funktioniert, haben die vergangenen Monate gezeigt“.

Derzeit plant Verti ein Programm, das den Fokus auf die weitere Förderung der weiblichen Führungskräfte legt. Grundsätzlich zielen alle Angebote darauf ab, sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Chancen erhalten und wahrnehmen können. Ausführliche Informationen zu Verti als Arbeitgeber sowie alle Stellenangebote finden Interessierte online unter www.verti.de/karriere.

Quellen: Eurostat (2020); AGV (2020).

 

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Verti Versicherung AG, Rheinstraße 7A, 14513 Teltow, Tel: 030 – 890 003 003, Fax: 030 – 890 004 404, www.verti.de

Optimale Briefgestaltung reduziert Kündigungen

 

82 Prozent der Kfz-Versicherungskunden nehmen ihren Jahresbeitragsbrief für das Folgejahr wahr und lesen ihn meist direkt am selben Tag durch. Jedoch lesen nur 40 Prozent der Kfz-Versicherungskunden ihren Beitragsbrief gründlich durch. Kunden fokussieren sich dabei hauptsächlich auf die Beitragshöhe, Tarifanpassungen und Ansprechpartner für Fragen. Rund die Hälfte der Kfz-Versicherungsnehmer erhält ihren Jahresbeitragsbrief bereits bis zum Ende der zweiten Novemberwoche und neigen dann etwas häufiger zur Kündigung als bei einem späteren Briefempfang. Dies sind die Ergebnisse der Sirius Campus Marktuntersuchung „Nutzung des Jahresbeitragsbriefes im Kfz-Jahresendgeschäft 2020“ auf Basis einer repräsentativen Befragung mit 1982 Online-Interviews unter privaten Kfz-Versicherungsnehmern im Zeitraum vom 1. bis zum 18. Dezember 2020.

Verständlichkeit und Gefallen des Jahresbeitragsbriefes schützen nicht vor Kündigung

Bei einem Drittel der Kfz-Versicherungswechsler zum Jahresende hat der Jahresbeitragsbrief die Wechselgedanken ausgelöst. Von allen Brieflesern reagieren acht Prozent mit konkreten Wechselgedanken. Bei rund 40 Millionen privater Kfz-Versicherungsnehmer löst der Beitragsbrief also bei rund 3 Millionen Kunden Wechselgedanken aus, meist wegen einer Rückstufung in den Schadenfreiheitsklassen aufgrund eines selbstverschuldeten Unfalls. „Damit besteht noch ein erhebliches Potenzial für die Kundenbindung im Rahmen der Briefkommunikation mit Kunden,“ gibt Dr. Oliver Gaedeke, Geschäftsführer bei der Sirius Campus GmbH, zu bedenken.

44 Prozent der Kfz-Versicherungsnehmer beurteilen ihren Brief als sehr gut oder ausgezeichnet. Dies liegt hauptsächlich daran, dass er Vertrauen auslöst, besondere Qualitäten der Versicherungsgesellschaft deutlich macht oder verständlich und glaubwürdig ist. Jedoch haben das Gesamtgefallen des Jahresbeitragsbriefes sowie die förderlichen Gestaltungsaspekte keinen mildernden Einfluss auf Wechselabsichten. Einzig eine gute Begründung für einen Beitragsanstieg reduziert die Wechselabsicht.

Optimierte Briefkommunikation reduziert Wechselabsichten um 65 Prozent

Im Rahmen eines experimentellen Settings arbeitet die oben genannte Marktuntersuchung eine wirksame Gestaltung des Jahresbeitragsbriefes im Falle eines deutlichen Beitragsanstieges heraus. Auf Basis von Behavioral Economics Erkenntnissen konnte sich eine von fünf getesteten Briefvarianten als Gewinner zeigen. Diese beinhält eine individuelle Ansprache und konkrete Tarifalternativen und reduzierte die Wechselneigung um 65 Prozent. „Die starken Diskrepanzen in der Wahrnehmung lassen sich mit Theorien aus der Kommunikationspsychologie erläutern. Das Angebot von unterschiedlichen Alternativen der Beitragsanpassung und die passenden Formulierungen reduzieren zum einen den Widerstand gegen die Preiserhöhung. Zum anderen wird Skepsis durch Transparenz und Wahlfreiheit genommen“, erläutert Gerden Ibrahim, Consultant bei der Sirius Campus GmbH. Ein Angebot mit mehr Handlungsmöglichkeiten für Kunden ermöglicht auch eine Multi-Zielgruppenorientierung. Durch unterschiedliche Alternativen und Argumente in einem Angebot können alle vier Select Typen (Entscheidertypologie) bedient werden. Jeder Select Typ sucht selektiv für sich die Informationen aus dem Brief, welche ihm am besten passen. Mit der Kombination aus diesen Erkenntnissen, Berücksichtigung von Zielgruppen und Wissen aus Behavioral Economics können Jahresbeitragsbriefe gerade bei den kritischen Beitragserhöhungen optimiert werden.

Weitere Informationen zu Workshops zur Briefgestaltung und dieser ca. 70-seitigen Marktuntersuchung zur Wirkung des Jahresbeitragsbrief finden Sie hier (Kontakt: gerden.ibrahim@siriuscampus.de oder tel. 0152 38 24 66 45).

 

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Sirius Campus GmbH, Im Klapperhof 33c, 50670 Köln, Tel: 0221 42 330 200, www.siriuscampus.de

Mehr Service-Vorteile für Fachhändler

 

Digitalversicherer hepster (business.hepster.com) optimiert sein Produktportfolio und geht mit einer neuen, verbesserten Sportgeräteversicherung an den Start. Stärkere Leistungen im Schadenfall, weltweite Reichweite und flexible Tarifoptionen ermöglichen eine passgenaue Absicherung des hochwertigen Equipments. Die Versicherung von hepster bietet nicht nur Endkunden, sondern auch Partnern des InsurTechs einen optimalen Schutz und lässt sich dank digitaler Schnittstellen einfach das jeweilige Geschäftsmodell integrieren. Direkt zum Start dabei: Das Münchener Sport-Startup TRYUP! (tryup.de).

Ski, SUP oder Fitness? Für hepster alles kein Problem

Bei nahezu allen Sportarten kommt eine hochwertige Ausrüstung samt Zubehör zum Einsatz. Viele Sportler geben dabei gut und gerne mehrere tausend Euro aus, um für ihren Sport bestens gerüstet zu sein. Doch jede Sportart bringt auch seine Risiken mit sich, sowohl für das Equipment als auch für die Sportler selbst. Ob beim Surfen, mit dem SUP auf dem Wasser, auf der Ski-Piste, während der Ausübung des Sports oder dem Transport – die teure Ausrüstung kann jederzeit schnell beschädigt oder gar gestohlen werden. Umso ärgerlicher, wenn es sich dabei um geliehene Sportgeräte handelt.

Die neue Sportgeräteversicherung von hepster schützt alle sportlichen Aktiven vor den finanziellen Folgen eines Schadens oder Diebstahls und deckt die Kosten einer Reparatur oder Neuanschaffung. Ob Surfboards, SUPs, Kiteboards, Wakeboards, Skier und Snowboards, oder Tauch- und Angelausrüstung, aber auch nicht-elektronische Fitnessgeräte – der hepster Sportgeräteschutz bietet dank flexibler Tarife und Laufzeiten eine weltweite Absicherung bei Beschädigung, Zerstörung und Diebstahl. Das Besondere: Mit hepster lassen sich sowohl neue als auch gebrauchte Sportgeräte problemlos versichern.

Optimaler Zusatz-Service für Fachhändler und Co.

Doch nicht nur die Sportler selbst, sondern vor allem Hersteller, Fachhändler und Anbieter aus den Bereichen Sharing, Vermietung und Verleih profitieren von den starken Leistungen der hepster Sportgeräteversicherung. Denn Kooperationspartner des InsurTechs, können die Versicherungslösungen dank digitaler Schnittstellen in ihre eigenen Servicewelten integrieren und so ihren Kunden ganz einfach zugänglich machen.

Durch die Integration können vor allem Hersteller und Händler direkt auf die zusätzliche Nachfrage ihrer Kunden nach Versicherungsangeboten reagieren. Durch diesen Service werden Kaufbarrieren gesenkt sowie die Kundenbindung dank echter Mehrwerte nachhaltig gestärkt. Darüber hinaus bietet hepster für Verleihstationen oder Vermieter von Sportausrüstung einen Kasko-Schutz mit situativen Laufzeitoptionen. So ist die Sportgeräteversicherung auch hier eine optimale Serviceerweiterung.

Direkt vor Ort oder im Online-Shop: Einfache Integration für hepster im Fokus

Fabian Pöhnert, Head of B2B Sales von hepster, erklärt die Möglichkeiten der Zusammenarbeit wie folgt: „Wir können Fachhändlern die Integration unserer neuen Sportgeräteversicherung über unser Partnerportal direkt vor Ort im Store ermöglichen, aber auch weitere Touchpoints nach dem Kauf schaffen, zum Beispiel über individuelle QR- und Gutscheincodes. Gleichzeitig lassen sich unsere Versicherungen direkt im Buchungsprozess eines Onlineshops via API-Schnittstelle als 1-Klick-Lösung integrieren. Auch für Anbieter in den Bereichen Sharing, Vermietung oder Verleih stehen unsere Produkte unkompliziert zur Verfügung.“

Münchener Startup TRYUP! setzt auf hepster via API-Anbindung

Auf dem diesjährigen Online-Event der ISPO München präsentierte sich das Münchener Startup TRYUP! als einer der vielversprechendsten Newcomer der Sportbranche. Ein Potenzial, das auch hepster erkannt hat. TRYUP! bietet seinen Kunden die Möglichkeit, innovatives, vielfältiges Sportequipment für einen ausgiebigen Testzeitraum zu mieten, umfassend „in freier Wildbahn“ zu testen und bei 100%iger Zufriedenheit ganz einfach zu kaufen. Immer mit dabei: Die neue Sportgeräteversicherung von hepster. Egal, ob Fahrrad, Surfboard, Skier, Snowboard oder SUP – während des gesamten Testzeitraums sind die Produkte von TRYUP! über hepster umfassend und weltweilt abgesichert. So entstehen für die Kunden des Sport-Newcomers im Falle eines Schadens oder Verlusts keine zusätzlichen Kosten.

Die Versicherungen von hepster sind via API-Schnittstelle direkt im Shop von TRYUP! integriert. Mit nur wenigen Klicks wird das gewünschte und zu testende Sportgerät für die gesamte Mietdauer automatisch mitversichert. „Unsere Kunden sollen ihre Sportausrüstung und Bikes mit uns wirklich intensiv testen können. Für ein optimales Kundenerlebnis ist eine integrierte Versicherung daher essenziell. Das sehen wir als Teil unseres Services an. Dank des digitalen Ansatzes von hepster können wir das individuell zugeschnitten egal für welches Equipment ideal umsetzen. Mit seinen flexiblen Tarifen und gleichzeitig starken Versicherungsleistungen ist hepster der perfekte Markenfit für unsere Zielgruppe“, beschreibt Lukas Huber, Mitgründer von TRYUP!, die Kooperation mit hepster.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

MOINsure GmbH, Blücherstraße 41a, 18055 Rostock, Tel: +49 (0) 381 203 888 05, www.hepster.com

Beim Deutschen bAV-Preis für die besten Betriebsrenten sind in diesem Jahr gleich vier R+V-Kunden aufs Siegertreppchen gekommen – aus Bayern, Baden-Württemberg und NRW.

 

Er ist eine begehrte Branchen-Auszeichnung in der betrieblichen Altersversorgung (bAV): der Deutsche bAV-Preis (www.deutscher-bav-preis.de). Bei der Online-Preisverleihung gingen in diesem Jahr vier von sieben Preisen an Firmenkunden der R+V Versicherung:

Den 1. Preis in der Kategorie Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) erhielt die Sempt Apotheke in Erding (Bayern). Sie bietet nicht nur eine bAV in Form der ApothekenRente mit übertariflichen Arbeitgeberbeiträgen an, sondern auch eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) und eine Gruppenunfallversicherung – jeweils arbeitgeberfinanziert.

Den 2. Preis in der Kategorie Großunternehmen erhielt die Paul Hartmann AG, ein international tätiger Hersteller von Medizin- und Pflegeprodukten mit weltweit rund 11.000 Beschäftigten und Stammsitz im baden-württembergischen Heidenheim. Das Unternehmen entschied sich bei der Umstellung seiner firmeneigenen Altersvorsorge für ein Treuhandmodell mit der R+V.

Auch die beiden 3. Preise in der Kategorie KMU gingen an R+V-Kunden: den Archivierungs- und Digitalisierungs-Dienstleister Gehring Group GmbH aus Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) und den Online-Parfümeriewarenvertrieb PWV Online GmbH aus Bruchsal (Baden-Württemberg). Beide bieten ihren Mitarbeitern neben der betrieblichen Altersversorgung zusätzlich eine betriebliche Krankenversicherung an.

„Die Beispiele zeigen, wie attraktiv solche Lösungen für Firmen und ihre Beschäftigten sein können“, unterstreicht Jan-Peter Ernst, Bereichsleiter Industriegeschäft bAV bei der R+V. Der Preis zeichnet seit 2013 innovative bAV-Modelle in den Kategorien Großunternehmen und KMU aus. Initiator sind die Unternehmensberatung Willis Towers Watson und der Veranstaltungsanbieter MCC. Zur Jury gehören namhafte Wirtschafts- und bAV-Experten. „Auch kleine und kleinste Unternehmen kommen groß raus – mit soliden, pragmatisch umgesetzten bAV-Lösungen, die für die Mitarbeiter nicht nur in ferner Zukunft, sondern schon hier und jetzt einen echten Mehrwert bieten“, heißt es in der Würdigung der Jury. Die Sempt Apotheke beispielsweise sei ein „Mutmacher-Beispiel“.

 

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R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

  • Das Operating Result beträgt 5,2 Mrd. € (+0,3%) – dank der positiven Beiträge in den Segmenten Komposit, Asset Management und Holding sowie sonstige Geschäftsbereiche.
  • Insgesamt erreichen die gebuchten Bruttobeiträge 70,7 Mrd. € (+0,5%), wobei die Beiträge in Komposit stabil und profitabel sind. Die Nettozuflüsse im Bereich Leben weisen mit 12,1 Mrd. € eine hohe Qualität auf. Erstklassige Combined Ratio von 89,1% (-3,5 Prozentpunkte) sowie eine hervorragende Neugeschäftsmarge in Leben von 3,94%.
  • Das Konzernergebnis beträgt 1.744 Mio. € (-34,7%), beeinflusst durch Einmaleffekte und Wertminderungen auf Investitionen hauptsächlich in der ersten Jahreshälfte. Ohne die Aufwendungen für den außerordentlichen internationalen Fonds für Covid-19 und die Aufwendungen aus der Liability-Management-Transaktion liegt das bereinigte Konzernergebnis2 bei 2.076 Mio. € (-12,7%).
  • Hervorragende Kapitalausstattung mit einer Solvency Ratio von 224% dank einer Kapitalgenerierung in Rekordhöhe von 4 Mrd. € bestätigt.
  • Vorgeschlagene Dividende pro Aktie von 1,47 €, aufgeteilt in zwei Tranchen von 1,01 € bzw. 0,46 €.

Philippe Donnet, Group CEO der Generali, sagte dazu: „Wir können heute ausgezeichnete Ergebnisse vorlegen, die in einem noch nie dagewesenen Umfeld aufgrund der durch die Pandemie verursachten Krise erzielt wurden. Es ist ein Beweis für die hohe Widerstandsfähigkeit der Generali im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche, sowohl in technischer Hinsicht als auch in Bezug auf die Kapitalausstattung. Wir haben das zweite Jahr in Folge das beste Operating Result der Gruppe erzielt und schaffen – dank der weiter steigenden Dividende – auch weiterhin einen Wert für alle unsere Stakeholder. Wir befinden uns im finalen Jahr unseres Strategieplans und sind gut aufgestellt, um alle Ziele von ‚Generali 2021‘ zu erreichen. Um nicht nur den Erfolg dieses Plans sicherzustellen, sondern auch den nächsten Strategiezyklus vorzubereiten, haben wir eine neue Organisationsstruktur definiert und umgesetzt. Die Gruppe hat ihre Geschäftstransformation beschleunigt, um ein Vertriebsmodell zu gewährleisten, das zunehmend sowohl physisch als auch digital miteinander verbindet und dank des Innovationsgeistes unserer Mitarbeiter und Vertreter dafür sorgt, dass wir heute näher an unseren Kunden sind als je zuvor. Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr stolz darauf bin, dass die Generali in diesen kritischen Zeiten mit unserem außerordentlichen internationalen Fonds und anderen hochwirksamen Initiativen sofort gehandelt hat, um unsere Gemeinschaften und Gebiete, in denen wir tätig sind, zu unterstützen.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Generali Versicherung AG, Adenauerring 7, 81737 München, Tel: (089) 5121-0, Fax: (089) 5121-1000, www.generali.de

Eine Hausratversicherung so flexibel wie noch nie. Die Versicherungsgruppe die Bayerische passt ihre Hausrat-Tarife noch individueller an die Bedürfnisse ihrer Kunden an.

 

Statt drei gibt es künftig sechs Tariflinien, zudem können sinnvolle Ergänzungen wie ein Nachhaltigkeitsbaustein oder auch eine Absicherung für Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs vorgenommen werden. Damit rückt die Bayerische einmal mehr den Kunden in den Mittelpunkt. „Ziel unserer neuen Hausratversicherung ist es, eine bestmögliche Absicherung für alle Kundengruppen zu gewährleisten. Vom Basisschutz zu einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis bis zum Rundum-Schutz für Anspruchsvolle ist für jeden etwas dabei“, sagt Martin Gräfer, Vorstandsvorsitzender der BA Bayerische Allgemeine Versicherung AG. „Wir bieten damit eine der flexibelsten Hausratabsicherungen am Markt.“

Zu den Highlights über alle Tariflinien hinweg zählen unter anderem Beitragsbefreiung bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit, Zuschuss zum Lieferdienst, wenn die Küche aufgrund eines Schadens nicht benutzbar ist oder aber das Bedingungsupdate. Das besagt: Verbessern sich die Leistungen des Tarifs in Zukunft, profitiert der Kunde automatisch von der Umstellung auf die neuen Bedingungen ohne selbst tätig werden zu müssen. Zudem kann der Kunde seinen Hausratschutz mit einer Fahrrad-Kasko auf sein privatgenutztes E-Bike oder Pedelec ausdehnen und diese sogar weltweit gegen Diebstahl, Vandalismus und Unfall- und Sturzschäden absichern. Auch Schäden durch Phishing oder Datenrettungskosten sind durch den Cyberschutz abgedeckt, außerdem sind Arbeitszimmer und Arbeitsgeräte abgesichert.

Der Tarif Prestige Plus bietet darüber hinaus überdurchschnittliche Leistungen wie die Best-Leistungsgarantie, Allgefahren-Deckung, Mitversicherung von Kindern während der Ausbildung mit eigenem Hausstand, beitragsfreie Mitversicherung von Fahrraddiebstahl und Überschwemmung durch Starkregen.

Einen großen Mehrwert für Umweltbewusste liefert der Pangaea Life Baustein. Kunden erhalten unter anderem nach einem Schaden 20 Prozent Mehrleistungen für nachhaltig produzierte Ersatzprodukte wie Bodenbeläge, Farbe, Möbel und Kleidung oder Haushaltsgeräte der höchsten Energieeffizienzklasse. Im Falle eines Brands wird das durch das Feuer freigesetzte CO2 klimaneutral gestellt. Hierfür werden als Ausgleich zertifizierte Klimaschutzprojekte unterstützt. Außerdem besteht die Möglichkeit, Wandladestationen für Elektroautos mitzuversichern. Für jeden Pangaea Life Baustein pflanzt die Bayerische gemeinsam mit WeForest einen Baum in einem von extremer Abholzung bedrohten Gebiet in Afrika.

Die digitalen Services über das Kundenkonto runden die neue Hausratversicherung der Bayerischen ab. Hierüber können Kunden sowohl unkompliziert einen Schaden melden als auch die Zahlweise ändern. Mit dem Dokumentensafe können sie zudem wichtige und persönliche Dokumente digital und sicher hinterlegen, verwalten und abrufen – egal ob Kaufbelege, Versicherungsscheine, Geburtsurkunden oder eine Ausweiskopie.

 

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die Bayerische, Thomas-Dehler-Str. 25, 81737 München, Tel: 089/6787-0, Fax: 089/6787-9150, www.diebayerische.de

Branchenexperte verstärkt das Team – Voller Fokus auf Software-Produkte

 

Sven Ueberholz verstärkt ab sofort das Führungsteam von claimsforce. Als neuer Head of Sales koordiniert er die operative Führung und die Vertriebsaktivitäten des Hamburger Startups. „Mit Sven Ueberholz gewinnen wir einen sehr erfahrenen und kompetenten Experten im Schadengeschäft“, sagt Nils Mahlow, Gründer und CEO von claimsforce. „Mit knapp zehn Jahren Berufserfahrung bei namhaften Unternehmen in der Versicherungsbranche und als Leiter des Vertriebs bei einem Sach-Schadendienstleister ist er der perfekte Ansprechpartner für unsere Kunden auf Versicherungs- und Reguliererseite.“

claimsforce bietet seit 2018 innovative Technologielösungen für Versicherungen, Regulierer und Sachverständige an. Durch die kontinuierliche Optimierung der Produkte werden diese passgenau auf die Branche zugeschnitten. Sven Ueberholz soll mit seiner Expertise das Netz der Kooperationspartner erweitern und von den digitalen Dienstleistungen überzeugen. „In den nächsten Monaten werden wir die Software- Lösungen für ein innovatives und effizientes Schadenmanagement weiter optimieren und ausbauen. Die Vorteile der digitalen Arbeitsweise liegen auf der Hand und werden in der Zukunft unverzichtbar sein“, so Sven Ueberholz.

Die digitale Transformation von claimsforce zielt auf den ganzheitlichen Prozess ab. Durch die Vereinheitlichung der gesamten Prozesskette wird die Schadenregulierung beschleunigt und effizienter. Dadurch sinken die Schadenkosten, während Kundenbindung und -zufriedenheit signifikant steigen. Sven Ueberholz (29) startete 2011 in die Versicherungsbranche. Im dualen System arbeitete er zunächst im Account Management bei der Audatex AUTOonline GmbH und studierte parallel dazu Betriebswirtschaft im Bachelor und Business Management im Master-Studium. Nach einem viermonatigen Projekteinsatz im Ausland wechselte er 2016 zur sachcontrol GmbH. Dort verantwortete er fünf Jahre die Vertriebsaktivitäten, ehe er nun das Führungsteam von claimsforce verstärkt.

 

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claimsforce GmbH, Am Sandtorkai 23/24, 20457 Hamburg, Tel:+49 40 537 985 410, www.claimsforce.com

SDK und DEVK steigen bei Fintech COMECO ein

 

Dem Fintech COMECO ist es gelungen mit den DEVK Versicherungen und der Süddeutschen Krankenversicherung a. G. (SDK) zwei zusätzliche Investoren zu gewinnen. Die beiden Versicherungsunternehmen werden das Startup bei der Weiterentwicklung der Multibanking App TEO unterstützen, die vor rund einem Jahr an den Start ging. TEO ist die erste App, die den Zahlungsverkehr sowie innovative Online-Banking Funktionen mit smarten Commerce-Angeboten zu einem Beyond Banking-Angebot kombiniert. Zum Kreis der bisherigen Investoren gehören neben der Sopra Steria sieben unabhängige Sparda-Banken.

Die App TEO steht als Mobile App sowie seit Sommer 2020 als browserbasierte Web-Anwendung zur Verfügung. Sie unterstützt ihre Nutzerinnen und Nutzer im Alltag bei deren Finanzthemen und hilft ihnen dabei Zeit und Geld zu sparen. TEO ist für alle Bankkunden kostenfrei und für die Betriebssysteme iOS und Android in den jeweiligen App-Stores erhältlich.

“Für uns ist das Engagement an Comeco eine strategische Entscheidung, die wichtig für die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens ist. Neue digitale Geschäftsmodelle, die auch die Schaffung von Plattformen beinhalten, sind in unserer Branche längst unverzichtbar. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist der genossenschaftliche Gedanke der Mitgliederorientierung unser oberstes Gut. Wir verstehen uns als Gesundheitsspezialist, der seinen Mitgliedern in vielfältigen Kanälen zu allen Fragen rund um ihre Gesundheit zur Seite steht. In diesem Sinne machen wir nun mit der Beteiligung an Comeco einen wichtigen Schritt im Bereich Digitalisierung”, erklärt Olaf Engemann, Vorstand für Vertrieb und Marketing der SDK.

Die Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK) mit Sitz in Fellbach bei Stuttgart zählt mit jährlich über 870 Millionen Euro Beitragseinnahmen zu den 15 größten Privaten Krankenversicherungen in Deutschland. Rund 630.000 Versicherte bauen beim Thema Gesundheitsvorsorge auf die SDK. “Wir wollen unsere Produkte und Services an unterschiedliche Zielgruppen passgenau ausspielen”, erläutert Hans-Joachim Nagel, Generalbevollmächtigter bei den DEVK Versicherungen. “Durch die Digitalisierung verändern sich Industrien, Märkte sowie die Bedürfnisse unserer Kunden und Mitglieder. Wir haben uns bewusst für den Einstieg bei Comeco entschieden, weil wir davon überzeugt sind, mit diesem Unternehmen und mit der App TEO unseren Versicherten einen klaren Mehrwert bieten zu können.”

Die DEVK gehört zu Deutschlands größeren Versicherern. Bundesweit betreut sie rund 4 Millionen Kunden mit mehr als 15,1 Millionen Risiken in allen Versicherungssparten. Auch sie ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. “Wir freuen uns über die neuen Partner, die uns als strategische Investoren auf unserem Wachstumskurs unterstützen und uns bei der Skalierung unseres Angebots sehr helfen werden. Die DEVK und SDK leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung von TEO und den mit der App verbundenen Leistungen”, erklärt Stefan Bisterfeld, Geschäftsführer der Comeco GmbH & Co. KG. “Dank der neuen Partner sind wir in der Lage den Nutzern bald interessante Versicherungslösungen und zusätzliche Mehrwerte innerhalb des digitalen Ökosystems von TEO liefern zu können. Parallel dazu werden wir auch neue Funktionen in die TEO App integrieren.”

TEO umfasst unter anderem Multibanking, mit dem die Nutzer alle Bankverbindungen zusammenführen und Überweisungen über die App auslösen können. Mit der Funktion “Finanzwetter” lässt sich berechnen, welche Mittel bis zum nächsten regelmäßigen Geldeingang noch zur freien Verfügung stehen. Sparboxen helfen, Geld über ein virtuelles Unterkonto zur Seite zu legen. Features wie ein vertrags- sowie ein Versicherungsmanager schaffen zusätzliche Transparenz über die finanzielle Gesamtlage der Nutzer. Für hohe Sicherheit der Nutzer sorgen dabei ein Datencockpit aus Passwort, Fingerprint und Face-ID sowie der Betrieb in zertifizierten deutschen Rechenzentren.

Zusätzlich können TEO Nutzer mit smartem Commerce bares Geld sparen. Hierzu gehören vergünstigte Lifestyle-Gutscheine (3-15% Rabatt) von vielen Marken und Händlern. Diese können dann sowohl online als auch in den Filialen eingelöst werden. Einzelhändlern, Markenherstellern aber auch Startups und Dienstleistungsunternehmen bietet das digitale Ökosystem, das rund um die TEO App herum entsteht, neue Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten zu Interessenten und Kunden.

“Wir sind mit der App TEO Anfang 2020 gestartet und haben, wie es sich für ein Startup gehört, in den vergangenen Monaten sehr viel über die Wünsche der Nutzer und die Dynamik des Marktes, in dem wir uns bewegen, gelernt. Die rasante technologische Entwicklung, rechtliche Rahmenbedingungen, Veränderungen der Nutzerpräferenzen, die Effekte der Corona-Pandemie und vieles mehr – unsere Branche und unsere Angebote müssen viele Trends gleichzeitig im Blick haben”, fasst Stefan Bisterfeld abschließend zusammen. “Wird einem dies klar, so erkennt man, dass eine App wie TEO permanent weiterentwickelt werden kann und muss – der Weg ist hier tatsächlich das Ziel. Umso wichtiger ist es, nun zusätzliche Partner an Bord zu haben, die uns sowohl neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnen als auch uns mit Expertise und Ressourcen unterstützen können.”

Über die COMECO GmbH & Co. KG

COMECO (COMmunity ECOsystem) ist ein Technologie- und Softwareunternehmen , dessen Grundlagen 2018 von einem Projektteam um Stefan Bisterfeld und Claus Till gelegt wurden. Das Startup entwickelt und betreibt digitale Plattformen, die Online-Banking und Commerce zum Lifestyle-Banking verbinden. Dabei werden Finanzdienstleister mit Produkt- und Dienstleistungsanbietern sowie mit Endkunden vernetzt. Die App-Version für Lifestyle-Banking ist bereits in den App Stores verfügbar, eine die Webversion wurde im August 2020 gestartet. Das Ziel von COMECO ist es bis 2025 mit seinem Portfolio ein führendes Ökosystem im europäischen Raum aufzubauen. Geschäftsführer der COMECO GmbH & Co. KG sind Stefan Bisterfeld und Claus Till. Die Zentrale von COMECO ist in Stuttgart. Aufsichtsratsvorsitzender ist Markus Lehnemann, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist Prof. Dr. Tobias Kollmann. Seine Startfinanzierung erhielt COMECO von den Sparda-Banken Augsburg, Baden-Württemberg, Hessen, München, Nürnberg, Ostbayern und West. Mittlerweile sind zusätzliche Investoren aus dem Versicherungs- und IT-Bereich dazugekommen.

 

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COMECO GmbH & Co. KG, Rotebühlplatz 8, 70173 Stuttgart, Tel: 0711-120950-0, www.comeco.com, www.goteo.de

Aktuelle GfK-Studie im Auftrag der Generali Deutschland belegt: Millennials fordern konkrete Lösungen für die Rentenpolitik

 

Die künftige Entwicklung der staatlichen Rente löst bei vielen Deutschen Bedenken aus. Vor allem die 18- bis 32-Jährigen sind um ihre Absicherung im Alter besorgt und sehen im bestehenden System eine große Ungerechtigkeit: Laut einer repräsentativen GfK-Studie im Auftrag der Generali Deutschland AG unter rund 1.000 18- bis 32-Jährigen finden es mehr als drei Viertel von ihnen nicht gerecht, dass die Rentenbeiträge steigen, doch ihre zu erwartende Rente sinkt. Nahezu die Hälfte (43,9 Prozent) der jungen Menschen wäre für eine verlässliche gesetzliche Rente auch bereit, länger zu arbeiten.

Bei der Lösungsfindung sehen die jungen Menschen die Politik in der Verantwortung und messen der Rentenpolitik eine große Bedeutung zu: Rund zwei Drittel der 18- bis 32-Jährigen werden sich in ihrer Entscheidung bei der kommenden Bundestagswahl von der Rentenpolitik der Parteien beeinflussen lassen.

Die heute 18- bis 32-Jährigen sind unsicher über ihre spätere Altersversorgung. Sie sorgen sich nicht erst seit der Corona-Pandemie über ihre finanzielle Zukunft. Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG, betonte deshalb bei der Vorstellung der aktuellen GfK-Studie, dass es von hoher gesellschaftlicher Bedeutung sei, den jungen Menschen so früh wie möglich die Wichtigkeit des komplexen Themas Altersvorsorge näherzubringen und sie zu informieren, zu beraten und ihnen auch Lösungen anzubieten.

MEHR POLITISCHE BEACHTUNG FÜR MILLENNIALS

Das Jahr 2021 ist ein Superwahljahr, mit der Bundestagswahl und sechs Landtagswahlen. Vor allem die Bundestagswahl im September wird entscheidend sein für die Zukunft der Rente. In den anstehenden Wahlkämpfen könnte das Thema daher eine erhebliche Bedeutung haben. Noch sind die Pläne der Parteien bis zu den Bürgern nicht durchgedrungen. Die Debatte um die richtigen Weichenstellungen ist aber bereits eröffnet. Und die 18- bis 32-Jährigen haben konkrete Erwartungen an die Politik: Sie fordern, dass die Parteien sich den Themen Altersvorsorge und Rente verstärkt annehmen. Dabei denken mehr als 70 Prozent der jungen Menschen, dass die politischen Parteien diesbezüglich ihrer Generation aktuell keine ausreichende Beachtung schenken. Die Millennials sind sich absolut darüber bewusst, dass ihre Generation die nächsten Jahrzehnte die Rente schultern muss – und das sowohl für die heutigen als auch für die kommenden Rentenjahrgänge.

FORDERUNG NACH KONKRETEN LÖSUNGEN

Die 18- bis 32-Jährigen sehen die zunehmende Altersarmut (14 Prozent) als drittgrößtes Problem ihrer Generation – hinter dem Klimawandel (37 Prozent) und Pandemien (14 Prozent). Die Lösung des Problems sollte daher nicht in die ferne Zukunft geschoben werden, sondern schon heute angegangen werden. Über die Hälfte der jungen Menschen fordern daher von der Politik konkrete Lösungen über die gesetzliche Rente hinaus und mehr als ein Drittel fordert bessere Informationen.

Die anhaltende Pandemie sorgt zusätzlich für eine Verstärkung des finanziellen Drucks. „Die demografische Entwicklung hat den Rentenexperten bereits vor den Corona-Schulden große Sorgen bereitet. Beide zusammen, Corona und demografische Entwicklung, gehen eine unheilvolle Allianz gegen die gesetzliche Rentenversicherung ein. Die Rente ist alles andere als sicher“, sagt Prof. Michael Heuser, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA).

Sollte zukünftig keine gute Lösung gefunden werden, sind 27 Prozent der jungen Deutschen sogar dazu bereit, auszuwandern. Vor allem die 30- bis 32-Jährigen spielen mit dem Gedanken, der Armut im Alter zu entgehen, indem sie in ein anderes Land mit deutlich günstigeren Lebenshaltungskosten ziehen.

Die GfK-Studie zum Thema „Altersvorsorge: Gefährdete Generation“ wurde in den Jahren 2017, 2018 und 2020 im Auftrag der Generali Deutschland Lebensversicherung AG unter 1.012 Befragten im Alter von 18 bis 32 Jahren erhoben. Weitere Informationen, die bereits zu diesem Thema veröffentlichten Pressemeldungen sowie zusätzliches Informationsmaterial finden Sie auf www.generali.de/gefaehrdete-generation

 

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Generali Versicherung AG, Adenauerring 7, 81737 München, Tel: (089) 5121-0, Fax: (089) 5121-1000, www.generali.de

Wer einen günstigen Schadenverlauf hat, erhält Geld zurück von der Versicherung. Rund zehn Millionen Euro überwies der Wiesbadener Versicherer jetzt an seine Mitglieder-Plus-Kunden.

 

Mitgliedschaft wird belohnt. Rund 273.000 R+V-Kunden freuten sich im März über eine Beitragsrückerstattung. Wer Mitglied einer Genossenschaftsbank ist, kann Teil der R+V-Mitglieder-Plus-Gemeinschaft seiner Bank werden. Der Vorteil: Hat diese Gemeinschaft insgesamt einen günstigen Schadenverlauf, erstattet der Wiesbadener Versicherer im Folgejahr bis zu 10 Prozent der eingezahlten Versicherungsbeiträge an die Mitglieder-Plus-Kunden zurück. “Wir setzen damit die genossenschaftliche Idee ‘Einer für alle, alle für einen’ zusammen mit den Genossenschaftsbanken um”, erklärt Jens Hasselbächer, Vertriebsvorstand der R+V Versicherung. “Wenn innerhalb der jeweiligen Versichertengemeinschaft der Schadenverlauf günstig war, profitiert der Einzelne vom Cashback. Dieses Konzept zeigt die Kraft und Modernität des Genossenschaftsgedankens.”

Die Idee überzeugt auch die Kunden: R+V verdoppelte die Zahl der Mitglieder-Plus-Verträge binnen eines Jahres von 382.000 auf fast 760.000 Stück. 85 Prozent der Kunden erhielten eine Rückerstattung, im Schnitt etwa 30 Euro pro Vertrag. Über 10.000 Kunden bekamen sogar mehr als 200 Euro. Insgesamt hat sich der Cashback mehr als verdoppelt, von 4,6 auf knapp 10 Millionen Euro.

Geld zurück gibt es für die fünf Bausteine der Mitglieder-PrivatPolice: Hausrat, Wohngebäude, Haftpflicht, Rechtschutz und Unfall, außerdem für die eigenständige Mitglieder-Risiko-UnfallPolice und die Mitglieder-Kfz-Police. Die R+V Betriebskrankenkasse ist ebenfalls dabei: Mitglieder von Genossenschaftsbanken und der R+V BKK, die ein Jahr lang nicht ins Krankenhaus aufgenommen wurden, erhalten einen Cashback von bis zu 60 Euro. Mitte März, am Cashback-Tag, gibt es bei gutem Schadenverlauf bis zu zehn Prozent der in der jeweiligen Sparte eingezahlten Prämien zurück – auch wenn der Kunde selbst einen Schaden gemeldet hatte. Denn es zählt das Ergebnis der Gemeinschaft.

“Mitgliedschaft ist das Alleinstellungsmerkmal der Genossenschaftsbanken. Jedes einzelne Mitglied profitiert und spürt die Vorteile der Gemeinschaft direkt in seinem Geldbeutel”, sagt Natalija Korbmacher, Leiterin des Vertriebs- und Produktmanagements der Volksbank Mittelhessen, die mit ca. 165.000 Euro bundesweit die Bank mit der höchsten Rückerstattung an ihre Mitglieder ist. Insgesamt machen 678 Genossenschaftsbanken bei Mitglieder-Plus mit.

 

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R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

Der digitale Gewerbeversicherer mailo erweitert sein Zielgruppenangebot und bietet ab sofort auch einfachen, passgenauen und preis-leistungsstarken Schutz für die Branche Handwerk.

 

Das Angebot ist digital abschließbar, ohne jedoch auf persönliche Ansprechpartner bei der Beratung, im Service oder in der Schadenbearbeitung verzichten zu müssen. Einfach. Digital. Persönlich. “Unser speziell für die Branche Handwerk entwickelter Tarif ist passgenau auf die Anforderungen der Branche, aber auch die individuellen Besonderheiten einzelner Betriebsarten, wie z. B. Friseure, Elektriker oder Installateure zugeschnitten. Wir können nun für rund 300 Betriebsarten des Handwerks eine einfache und flexible Produktlösung anbieten, die in gewohnter Manier vollkommen digital berechnet und abgeschlossen werden kann”, sagt Dr. Matthias Uebing, Gründer und Vorstand der mailo Versicherung AG.

Das Produktangebot ist modular aufgebaut. Zur Auswahl stehen erstmals die drei Tarifversionen smart, plus und premium. Je nach individuellem Bedarf und Budget kann zwischen gutem, starkem oder herausragendem Schutz gewählt werden. Ob Beauftragung von Subunternehmern, Garagenklausel, Absicherung von Asbestschäden, erweiterte Produkthaftpflicht bei Friseurbetrieben oder einfacher Diebstahl von Friseur- oder Werkzeugkoffer – die Produkthighlights sind nicht nur individuell, sondern auch vielfältig. In der Tarifversion premium verzichtet mailo in der Betriebshaftpflicht sogar vollständig auf Sublimits und beim Sach-Inhaltsschutz auch auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit.

“Wir sind überzeugt davon, mit unserer neuen Produktlösung für die Branche Handwerk ein echtes Ausrufezeichen zu setzen. Denn wir haben uns im Vorfeld intensiv mit dem Markt sowie den Bedürfnissen und Wünschen von Kunden und Maklerpartnern auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist ein einfaches, flexibles und leistungsstarkes Produkt, das auch preislich sehr, sehr attraktiv ist”, fügt Uebing hinzu.

Auch beim Handwerker-Konzept bietet mailo eine Update-Garantie sowie eine kostenlose Differenzdeckung für bis zu 18 Monate an. Der Versicherungsschutz kann bereits heute beantragt werden – auch wenn der Ablauf der aktuellen Police und der Beginn der mailo-Absicherung weit in der Zukunft liegen. “Mit diesem besonderen Service bieten wir Kunden und Maklerpartnern die Möglichkeit, sich ohne jeden Zeitdruck und frühzeitig eine preis-leistungsstarke Absicherung und die aktuell sehr interessanten Konditionen zu sichern. Ein Upgrade zur aktuellen Deckung gibt es kostenlos dazu”, fasst Uebing abschließend zusammen.

 

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mailo Versicherung AG, Riehler Str.1, 50668 Köln, Tel: +49 221 429 14 00, www.mailo.ag

Die jährlichen Infobriefe, die deutsche Lebensversicherer verschicken, vermitteln mittlerweile mehrheitlich einen guten Eindruck vom Wert des Vertrages. Die gesetzlichen Vorgaben sind damit weitgehend erfüllt.

 

Bei der Verständlichkeit hinkt die Entwicklung aber weiter hinterher. Vorsorgesparer können so nicht immer beurteilen, ob ihr Geld dauerhaft gut und sicher angelegt ist. Das zeigt die dritte Auflage der großen systematischen Transparenzstudie von Policen Direkt. Mittlerweile setzen deutsche Versicherungsgesellschaften mit ihren Standmitteilungen die gesetzlichen Vorgaben von 2018 um und liefern die vorgeschriebenen Informationen. Einige Versicherer kommen ihrer Pflicht hier mindestens erklärungsbedürftig nach und einzelne versenden fast drei Jahre nach der Neufassung des §155 VVG für Bestandskunden immer noch keine überarbeitete Kunden-Information. “Wieder teilen mehr Versicherer mehr mit als im Vergleich zum Vorjahr, die Pflicht ist damit weitgehend erfüllt“, erklärt Henning Kühl, Leitender Aktuar von Policen Direkt und Versicherungsmathematiker (DAV). „Vollständigkeit der Werte bedeutet allerdings nicht Verständlichkeit. Sehr oft fehlen weitere Angaben, um die Vertragsentwicklung auch nachvollziehen zu können.” Gerade bei den Bewertungsreserven, im Vertrag enthaltenen Zusatzversicherungen oder Anwartschaften liegt die Darstellung weiter im Ermessen des Versicherers und ist oft nicht ausreichend erklärt. Dabei haben diese Komponenten einen großen Einfluss auf den Vertragswert.

Unternehmensangaben zur Verbesserung der Transparenz

Wie wichtig hier aber Transparenz ist, zeigt sich aktuell: Verbraucher sind darauf angewiesen, fundierte Entscheidungen zu ihren Verträgen treffen zu können. COVID-19 und die Folgen führen zu erhöhtem Liquiditätsbedarf: „Nur wer weiß, was sein Vertrag heute wert ist und was er jetzt damit erzielen kann, ist sich der finanziellen Tragweite der Entscheidung zu seiner Lebensversicherung bewusst“, sagt Kühl weiter. „Vor einem kompletten Ausstieg aus der privaten Altersvorsorge können so fundiert mögliche Alternativen wie Beitragsstundungen oder Policendarlehen geprüft werden.“ Besonders transparente Gesellschaften weisen auch auf Alternativen zur Kündigung hin. Wenn ein Versicherer umfassende Vertrags- und Unternehmensinformationen zugänglich macht, begegnet er möglichen Vorurteilen und kann die Qualität seines Angebots herausstellen. Die Standmitteilungen bieten hierfür einen optimalen Kontaktpunkt. Wenige Gesellschaften nutzen diese Gelegenheit für einen Hinweis auf ihr COVID-19-Serviceangebot. Immer mehr aber informieren in immer größerem Umfang auch zur Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage.

Die Ergebnisse in der Übersicht

  • 66 von 74 (2020: 66 von 76) untersuchte Unternehmen erfüllen die seit 2018 geltenden gesetzlichen Mindestanforderungen für alle untersuchten Verträge vollständig.
  • 49 (34) erfüllen dazu sämtliche BaFin-Anforderungen zu den Bewertungsreserven.
  • 17 (9) Lebensversicherer teilen ihren Kunden diese Pflichtangaben und sämtliche notwendigen Angaben mit.
  • 10 Versicherer informieren zur Nachhaltigkeit bei den Kapitalanlagen.

Auch in diesem Jahr hat Policen Direkt untersucht, ob gesetzeskonform mit den Standmitteilungen auch über die Beteiligung an den Ertragsquellen informiert wird, „immerhin lässt sich mit diesen Zahlen illustrieren, wie ein Unternehmen aktuell angesichts der Garantielast seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommt“, sagt Kühl. 70 von 74 (2020: 64 von 76) Unternehmen kommen dieser Pflicht ordnungsgemäß nach. Bei diesen Versicherern sind diese Angaben direkt zu finden. Bei 4 Gesellschaften sind die Hinweise wenig oder überhaupt nicht hilfreich. Laut Mindestzuführungsverordnung (MindZV) §15 sind die Kunden auf diese Veröffentlichung unter Angabe der elektronischen Fundstelle hinzuweisen. Einige Gesellschaften weisen im Zuge dieser Hinweispflicht zudem darauf hin, wo ihre CSR-, Solvenz- und Geschäftsberichte zu finden sind. „Offenbar werden diese wichtigen Informationen von Kunden aber nur in geringem Maße direkt abgerufen“, stellt Kühl fest. „Dass nicht funktionierende Verlinkungen zu den Ertragsquellen erst bei Studienerstellung erkannt werden, spricht nicht für großes Interesse. Von uns darauf hingewiesene Versicherer haben nämlich umgehend die Fehler korrigiert.“

Hohe Punktzahl keine Garantie für Verständlichkeit

Generell zeigte sich 2020: „Auch wenn eine hohe Punktzahl noch keine Garantie für eine verständliche Standmitteilung ist: Je einfacher und einheitlicher die Darstellung, desto besser ist auch der Informationsgehalt.“ Einige beschränken sich dann aber auf die Pflichtangaben, weshalb diese Versicherer keine Bonuspunkte erhalten. Andere haben teils aufwändige und umfangreiche Infobriefe gestaltet, die allerdings nicht immer einen Mehrwert für den Kunden bringen. Kühl: „Die Entwicklungen gehen hier mitunter auseinander. insofern ist in der Versichererlandschaft noch keine klare Linie erkennbar. Dabei lässt sich mit tabellarischer Darstellung sehr leicht gute Verständlichkeit erreichen.“ Im Punktesystem gibt es für eine Standmitteilung 87 Punkte für den Fall, dass alle gesetzlichen und notwendigen Informationen enthalten sind. Dass weitere Gesellschaften die Punktzahl erreichen, liegt daran, dass auch Punkte für Bonus-Angaben vergeben werden. Das sind Angaben wie Vertragskosten, Höhe der Überschussbeteiligung oder Ablaufleistungen zu verschiedenen Abrufterminen. Insgesamt kommen so 36 (2020: 34) Gesellschaften auf 87 Punkte. Der Durchschnitt beträgt 85 Punkte.

Erläuterungen zur Studie

Mit der dritten Auflage der Transparenzstudie nimmt Policen Direkt als größter institutioneller Versicherungsnehmer jetzt erneut in den Blick, ob alle Lebensversicherer die gesetzlichen Pflichten erfüllen. Untersucht wurde über die Pflichtangaben des § 155 VVG hinaus, ob Lebensversicherer Ihren Kunden weitere durch die BaFin vorgeschriebene Informationen zu den Bewertungsreserven mitteilen. Weitere Grundvoraussetzungen dafür, die Kunden in die Lage versetzen, dass sie die Entwicklung ihres Vertrags verstehen, gehen damit in die Bewertung ein.

Die Transparenzstudie zu den Standmitteilungen umfasst vier Bereiche:

  1. Im ersten Bereich geht es um die gesetzlichen Mindestanforderungen an die jährliche Information der Versicherer laut §155 VVG. Es geht hier um den aktuellen Rückkaufswert, um die garantierte Ablaufleistung und die bei Beitragsfreistellung sowie die Leistung im Todesfall. An dieser Stelle bewertet Policen Direkt auch, inwieweit die Vorgaben der BaFin zu den Bewertungsreserven erfüllt sind und ob korrekt auf Angaben nach MindZV hingewiesen wird.
  2. Der zweite Bereich zeigt, inwieweit Versicherer wichtige optionale Informationen in den Infobriefen machen.
  3. Im dritten Bereich untersucht Policen Direkt weitere sinnvolle Bonus-Angaben.
  4. Der vierte Untersuchungsbereich, der nicht in die Gesamtpunktzahl eingeht, widmet sich der Verständlichkeit der Standmitteilung. Hier geht es um Umfang, Textqualität, um verständliche Vertragswerte und darum, ob der Versicherer einzelne Begriffe gesondert erklärt.

Die Studie nimmt klassische kapitalbildende Lebensversicherungen in den Blick und ist deshalb vor allen Dingen eine Transparenzuntersuchung für Bestandskunden. Sie wird laufend aktualisiert. Das heißt, Versicherer, die gesetzeskonforme Standmitteilungen nachreichen, finden Eingang in die Studie unter Zur Studie “Standmitteilungen”. Policen Direkt verwaltet rund 12.000 Lebensversicherungsverträge im Wert von knapp 1 Mrd. Euro. Auch für den nachhaltig erfolgreichen Ankauf von Lebensversicherungen sind die Transparenzdaten deutscher Lebensversicherer extrem wichtig. Neben individueller Vertragsdaten geht es auch um die langfristige Sicherheit der Unternehmen. Da nicht alle Gesellschaften Ratings veröffentlichen, greift das Unternehmen auf frei zugängliche Quellen zurück und teilt die Analysen zu den Standmitteilungen, zur laufenden Verzinsung, zur Mindestzuführungsverordnung und zu den Solvenzquoten mit der Öffentlichkeit. „Wir betreiben damit Verbraucherschutz aus Geschäftsinteresse“, erklärt Kühl.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH, Rotfeder-Ring 5, 60327 Frankfurt am Main, Tel: + 49 69 900 219 114,Fax: + 49 69 900 219 4114, www.policendirekt.de