Vorsorgekonzern verzeichnet starkes Neugeschäft und Marktanteilsgewinne

 

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat im Corona-Jahr 2020 ihre Transformation erfolgreich fortgesetzt und eine sehr solide Geschäftsentwicklung verzeichnet. Mit 210,8 Millionen Euro wurde trotz pandemiebedingter Einschränkungen und volatiler Finanz- und Kapitalmärkte ein Konzernüberschuss erwirtschaftet, der zum einen nur moderat unter dem Vorjahreswert von 249,1 Millionen Euro und zum anderen nur knapp unterhalb der Spanne von 220 bis 250 Millionen Euro lag, die die Gruppe mittel- und langfristig als Zielgröße definiert hat. Der Vorsorgekonzern profitierte von einem in Summe erfreulichen Neugeschäft, dem konsequenten Kostenmanagement, einem günstigen Schadenverlauf in der Schaden- und Unfallversicherung und von Effizienzfortschritten infolge der hohen Investitionen in die Digitalisierung von Produkten und Prozessen.

Im Einzelabschluss der W&W AG stieg der Jahresüberschuss nach HGB um gut 10 Millionen Euro auf 100,3 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der ordentlichen Hauptversammlung der W&W AG am 20. Mai vor, für das Jahr 2020 eine zum Vorjahr konstante Dividende von 65 Eurocent je Aktie zu zahlen. Der Vorschlag entspricht dem Anspruch des W&W-Konzerns, weiterhin ein attraktives Investment mit einer stabilen Dividendenfähigkeit zu sein.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: “Wir haben – Corona zum Trotz – unsere Erwartungen übertroffen und nur einen überschaubaren Rückgang beim Überschuss verzeichnet. Sowohl im Geschäftsfeld Wohnen als auch im Geschäftsfeld Versichern konnten wir Marktanteile ausbauen. Auch Adam Riese, unsere neue digitale Marke, hat ihren eindrucksvollen Kurs nochmals beschleunigt. Das alles sieht wirklich gut aus.”

Insgesamt habe das durch die Pandemie geprägte Corona-Jahr die W&W-Gruppe einem substanziellen Belastungstest ausgesetzt, den man sehr gut bestanden habe. Junker weiter: “Die W&W-Gruppe ist deutlich widerstandsfähiger und wetterfester geworden. Wir haben uns schnell und erfolgreich an die neuen Verhältnisse angepasst, etwa durch die gelungene Umstellung vieler Abläufe und Prozesse auf Home-Office-Betrieb. Dies war nur deshalb möglich, weil die 2017 eingeleitete Transformation Wirkung zeigt. Mein Respekt und mein Dank gelten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Gruppe, die alles getan haben, damit wir auch in einem sehr herausfordernden Umfeld unsere Verantwortung gegenüber unseren Kundinnen und Kunden wahrnehmen konnten.”

Geschäftsfeld Wohnen

Im Geschäftsfeld Wohnen, in dem die W&W-Gruppe in der Finanzierung und im Vertrieb von Immobilien tätig ist, erreichte sie in der Baufinanzierung 2020 einen Zuwachs um 6,2 Prozent auf 6,69 Milliarden Euro. Darin enthalten sind auch die Vermittlungen an Partnerbanken. Das Marktumfeld für Wohnungsbaukredite blieb bei anhaltenden Niedrigzinsen und hoher Nachfrage nach Wohnraum gerade in Ballungszentren und verstärkten Investitionen in den Werterhalt von Immobilien, insbesondere für Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, freundlich.

Das Netto-Bausparneugeschäft der Wüstenrot Bausparkasse konnte mit 10,36 Milliarden Euro das Vorjahresniveau von 11,18 Milliarden Euro nicht erreichen, vor allem da zahlreiche Kooperationspartner coronabedingt zeitweilig Filialen und Agenturen schließen mussten. Die Anzahl der Abschlüsse bewegte sich auf Vorjahresniveau. Unsere Bausparkasse schnitt deutlich besser als der Markt ab und baute ihren Marktanteil aus.

Auch die Immobilientochtergesellschaften – die Wüstenrot Haus- und Städtebau und Wüstenrot Immobilien – lieferten erfreuliche Beiträge zum Erfolg des Geschäftsfelds.

Geschäftsfeld Versichern

In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 5,1 Prozent auf 2,05 Milliarden Euro. Dynamisch entwickelte sich dabei vor allem das Firmenkundengeschäft. Der erneut sehr gute Schadenverlauf war nur teilweise auf Corona-Effekte, etwa auf die eingeschränkte Mobilität der Menschen, insbesondere aber auf die gute Qualität des Vertragsbestandes zurückzuführen. Im Segment Personenversicherung konnten die gebuchten Bruttobeiträge um 3,1 Prozent auf 2,45 Milliarden Euro weiter erhöht werden. Dabei blieb auch die Krankenversicherung auf Wachstumskurs und steigerte die gebuchten Bruttobeiträge um 5,0 Prozent.

Geschäftsfeld brandpool

Im Geschäftsfeld brandpool, das die neuen digitalen Initiativen und Angebote der W&W-Gruppe bündelt, erwies sich “Adam Riese” einmal mehr als zentraler Wachstumsträger: Ende 2020 hatte die bereits mehrfach ausgezeichnete Digitalmarke nahezu 180.000 Verträge im Bestand – und dies im dritten Jahr nach dem Start. Im Berichtsjahr führte “Adam Riese” mit der Unfallversicherung die fünfte Produktgruppe ein.

W&W-Transformation: Wachstum und Kosteneffizienz im Fokus

Stand die erste Phase der W&W-Transformation seit 2017 vor allem im Zeichen höherer Flexibilität und Agilität, signifikanter Investitionen in digitale Produkte, der Optimierung des Beteiligungsportfolios und der Schärfung des Markenprofils, so wird es in der nächsten Phase darum gehen, die Zielmärkte noch tiefer zu durchdringen und die Kosteneffizienz zu erhöhen. Ziel ist, die interne Effizienz in der Gruppe wie in den Vorjahren um durchschnittlich fünf Prozent pro Jahr zu steigern. Gleichzeitig sollen die erreichten Fortschritte bei Flexibilität, Kundenorientierung und Dynamik des Unternehmens gesichert und weiter ausgebaut werden.

Bis zum Jahr 2025 will W&W die Zahl seiner derzeit über 6,5 Millionen Kundinnen und Kunden Jahr für Jahr steigern. Die Zahl der Neukunden pro Jahr soll gruppenweit im gleichen Zeitraum von zuletzt 450.000 auf mehr als 500.000 gesteigert werden. Vorgesehen ist in diesem Zusammenhang, die reine Digitalmarke “Adam Riese” als eine führende Direktmarke auszubauen und über diesen Weg auch Produkte außerhalb des Kompositgeschäfts anzubieten. Zudem sind wachsende Plattformen wie die “Wüstenrot Wohnwelt” sowie die breite Aufstellung bei den Versicherungen gut geeignet, neue Kunden mit attraktiven Angeboten zu gewinnen.

“Wir sind guten Mutes, dass wir auch die nächste Phase unserer Unternehmensentwicklung so erfolgreich gestalten werden können wie in den zurückliegenden Jahren. Die W&W-Gruppe wird mehr und mehr zu einer sehr modernen, marktnahen und schnellen Unternehmung”, kommentiert Jürgen A. Junker. “Wir sind entschlossen, den Umbau ohne Abstriche voranzutreiben und dabei alles zu tun, um unsere Arbeit, unsere Produkte und unsere Leistungen weiter zu verbessern. Dazu investieren wir weiterhin stark in die Digitalisierung und in die Qualifizierung unserer Belegschaft und fördern eine Kultur, die neue Wege zulässt und dazu führt, jeden Tag ein Stück besser zu werden.”

Ausblick auf das Jahr 2021

Die W&W-Gruppe ist zuversichtlich, im laufenden Geschäftsjahr 2021 an die gute Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre anknüpfen zu können. Aufgrund der andauernden erheblichen wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten im Zuge der Coronavirus-Pandemie ist für 2021 eine fundierte Prognose des Konzernüberschusses derzeit nicht möglich. In jedem Fall hält der Konzern an dem Ziel fest, mittel- bis langfristig ein Konzernergebnis im Korridor von 220 bis 250 Millionen Euro zu erreichen.

 

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Vergangenes Jahr begegnete die HanseMerkur dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis Reisender mit einer neuen Corona-Zusatzversicherung. Aufgrund des zu erwartenden Anstiegs an Reisebuchungen und der für Reisende weiterhin unübersichtlichen Situation werden der Leistungsumfang des Produktes aufgestockt und die Prämie gesenkt.

 

Im August 2020 startete der spezielle Corona-Reiseschutz als Quarantäne-Absicherung, die zu HanseMerkur Reiseschutzprodukten hinzugebucht werden kann, die mindestens eine Reise-Rücktrittsversicherung beinhalten. Mit dem Relaunch verbessert sich der leistungsstarke Tarif weiter, um den Kundenbedürfnissen noch besser gerecht zu werden.

So greifen seine Leistungen in der Urlaubsgarantie beziehungsweise Reiseabbruch-Versicherung nun auch dann, wenn bei Reiseantritt eine Reisewarnung für das jeweilige Zielland besteht. Auch wird die Abschlussfrist für den Corona-Reiseschutz an die Abschlussfrist der Reise-Rücktrittsversicherung angeglichen, was den Vertrieb und die Produktberatung erleichtert.

Zusätzlich wird die Anzahl an Reisepreisstaffeln reduziert, nach denen sich die Prämie berechnet. Der Einfachheit halber gibt es nur noch eine Prämie für alle Reisearten. Die bisher separate Ausweisung von Schiffsprämien entfällt. Darüber hinaus wurden die Prämien insgesamt gesenkt. Kunden, die ihren Corona-Reiseschutz bereits in den vergangenen Monaten abgeschlossen haben, profitieren ebenfalls von den Leistungsverbesserungen, denn im Schadenfall greifen die Anpassungen auch bei ihnen.

„Nachdem es in den letzten Monaten bereits viel positive Resonanz gegeben hat, freuen wir uns, unseren Kunden ab sofort einen noch leistungsstärkeren Corona-Reiseschutz anbieten zu können“, sagt Katrin Rieger, Bereichsdirektorin Reisevertrieb Deutschland bei der HanseMerkur. Vera Scheuermann, Bereichsdirektorin Reisevertrieb Online und International, ergänzt: „Für den Sommer hoffen wir auf einen Anstieg der Reisebuchungen und gehen davon aus, dass der Impffortschritt die Ansteckungswahrscheinlichkeit senken wird. Die zu erwartende Risikoverbesserung geben wir schon jetzt in Form von reduzierten Prämien an unsere Kunden weiter.“

Der spezielle Corona-Reiseschutz umfasst nach wie vor eine Absicherung der Storno- und Reisekosten, wenn für den Reisenden aufgrund eines Corona-Verdachts zu Hause oder am Urlaubsort eine Quarantäne angeordnet wird. Sollten Reisende ihren bereits angetretenen Urlaub aufgrund einer Quarantäne abbrechen oder verlängern müssen, erstattet die HanseMerkur darüber hinaus die zusätzlichen Unterkunfts- und Rückreisekosten. Auch im Fall einer Temperaturmessung oder bei einem Covid-19-Test am Hinreise- oder Rückreisetag, die dazu führen, dass Urlauber ihren Flug nicht antreten oder nicht zu ihrem Ferienhaus reisen können, greift die Absicherung.

Der Corona-Reiseschutz kann nach wie vor von Kunden abgeschlossen werden, die bereits über eine Reise-Rücktrittsversicherung der HanseMerkur Reiseversicherung verfügen oder diese neu abschließen.

Weitere Informationen zum Corona-Reiseschutz unter

hmrv.de/corona-reiseschutz

Webinare zur Schulung der Produktanpassungen sind buchbar unter

hmrv.de/webinare

 

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HanseMerkur Versicherungsgruppe, Siegfried­-Wedells-­Platz 1, ­20354 Hamburg Tel.: 040/4119­0, Fax: 040/4119­3257, www.hansemerkur.de

Herausragende Vertriebskraft der Deutschen Vermögensberatung sowie Marktführerschaft der CosmosDirekt im Direktvertrieb als wesentliche Erfolgsfaktoren des nachhaltigen und profitablen Wachstums

 

Im Jahr 2020 erzielte die Generali in Deutschland – trotz weitreichender Auswirkungen der Covid-19-Pandemie – ein deutlich gestiegenes Operating und Net Result, einhergehend mit einer hervorragenden Performance aller Profitabilitätsindikatoren. Diese Ergebnisse wurden durch Produktlösungen erreicht, die auf Kapitaleffizienz, Profitabilität und Innovation ausgerichtet sind, sowie durch eine hohe Kostendisziplin, die im Einklang mit dem 2015 eingeleiteten strategischen Turnaround des Unternehmens steht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stiegen sowohl das Operating Result (905 Mio. €, +8,7% ggü. VJ) als auch das Net Result (611 Mio. €, +16,5% ggü. VJ) auf ein neues Allzeithoch. Dies entspricht beim Net Result einer Steigerung um 60% (2014: 380 Mio. €) seit Beginn der strategischen Neuausrichtung. Hierzu beigetragen hat auch die Senkung der laufenden operativen Kosten um rund 23% (rund 323 Mio. €) seit 2015. Die Beitragseinnahmen konnten sowohl in der Lebens- und Krankenversicherung (+1,1% ggü. VJ auf 10,6 Mrd. €) als auch in der Schaden- und Unfallversicherung (+0,2% ggü. VJ auf 3,8 Mrd. €) gesteigert werden. Die gesamten Beitragseinnahmen stiegen um 0,9% auf 14,4 Mrd. €. Die Kapitalposition blieb mit 319% ausgezeichnet (Solvency II-Quote zum Jahresende 2020).

Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG, sagt: „In einem sehr herausfordernden Jahr, das von einer beispiellosen Krise geprägt war, hat die Generali in Deutschland dank ihres neuen Geschäftsmodells und ihres Fokus auf profitables Wachstum und innovative Lösungen mit dem besten Operating und Net Result aller Zeiten abgeschlossen. Diese Leistung verdanken wir dem außerordentlichen Einsatz all unserer Kolleginnen und Kollegen während unseres Turnarounds in den vergangenen Jahren und der starken Vertriebskraft, die unsere exklusive und immer stärkere Partnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung und unsere Marktführerschaft im Direktvertrieb gewährleisten. Darüber hinaus sind die Ergebnisse ein Beweis für unsere Fähigkeit, unsere Versprechen zu erfüllen und die Nummer 1 in der deutschen Versicherungsbranche in Bezug auf profitables Wachstum, Kapitalrendite und Innovation zu sein. Wir bauen auf diesen Ergebnissen auf, die wir im Jahr unseres 190-jährigen Firmenjubiläums bekanntgeben können, um unseren Kunden weiterhin als Lifetime Partner mit Lösungen zu dienen, die dem Zeitgeist entsprechen und ihre Erwartungen immer besser erfüllen. Außerdem sind wir stolz darauf, einen zunehmend wichtigen Beitrag zur Performance der internationalen Generali Group zu leisten.“

Im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung erzielte die Generali in Deutschland erneut eine hervorragende Profitabilität: Mit 86,0% (-3,6 Prozentpunkte ggü. VJ) verfügt die Generali über eine ausgezeichnete Combined Ratio. Dies ist sowohl auf das niedrigere Schadenaufkommen im Kfz-Bereich als auch auf geringere Schäden durch Naturkatastrophen zurückzuführen.

In der Lebens- und Krankenversicherung fokussierte sich die Generali in Deutschland weiterhin auf die Veränderung ihres Business-Mixes – von Garantieprodukten hin zu fondsgebundenen- und Biometrieprodukten – und setzt damit ihre Neuausrichtung weiter fort. Die Generali in Deutschland ist in diesen Segmenten Marktführer und verzeichnete auch im Jahr 2020 ein deutliches Wachstum. Die Prämien für fondsgebundene Versicherungslösungen stiegen um 6,4% ggü. VJ und die Beitragseinnahmen für die Absicherung biometrischer Risiken um 2,4% ggü. VJ1.

LEISTUNGSSTARKE VERTRIEBSKANÄLE UNTERMAUERN DIE NACHHALTIGEN ERGEBNISSE

Treiber dieser positiven Entwicklung sowie der deutlich verbesserten Rentabilität war die einzigartige Vertriebskraft der Deutschen Vermögensberatung, die seit mehr als 40 Jahren mit der Generali in Deutschland verbunden ist. Auch die CosmosDirekt – Deutschlands und Europas führender Versicherer im Direktvertrieb – hat ihren starken Beitrag im stetig wachsenden Segment der digital versierten Kunden geleistet. Im Maklersegment wurden die erneuerten Produkte der Dialog sowohl in den Bereichen Absicherung sowie Schaden- und Unfallversicherung für Privatkunden als auch im Geschäftsbereich Leben für Firmenkunden sehr geschätzt.

Durch die im März 2021 gestartete, breit angelegte Informationsoffensive zum Zukunftsberuf Vermögensberater des langjährigen strategischen Partners Deutsche Vermögensberatung ergeben sich für die Generali in Deutschland enorme Chancen. Die hierdurch zu erwartende, weiter steigende Vertriebskraft der Deutschen Vermögensberatung wird maßgeblich dazu beitragen, dass die Generali in Deutschland ihre ehrgeizigen Ziele im deutschen Versicherungsmarkt erreichen wird.

INITIATIVEN ZUR UNTERSTÜTZUNG DER GEMEINSCHAFT WÄHREND DER PANDEMIE UND NEUE, EHRGEIZIGE ZIELE, ZU 100% UMWELT-FREUNDLICH ZU WERDEN, BEKRÄFTIGEN DAS ENGAGEMENT DER GENERALI FÜR NACHHALTIGKEIT

„Wenn ich auf das vergangene, außergewöhnliche Jahr zurückblicke, bin ich stolz auf das Engagement der gesamten Organisation, die deutsche Gesellschaft zu unterstützen – angefangen bei unseren Kunden und Geschäftspartnern, die in Not geraten sind“, ergänzt Giovanni Liverani. „Zukünftig wird die Generali in Deutschland im Bereich Nachhaltigkeit mehr denn je mit gutem Beispiel vorangehen und damit zu einer grünen, nachhaltigen und integrativen Erholung beitragen.“

Mit dem Ziel, die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu bewältigen, hat die Generali in Deutschland erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Kontinuität des Geschäftsbetriebs, die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Unterstützung der Gemeinschaft zu gewährleisten. Im Frühjahr 2020 hat sie einen Nothilfefonds eingerichtet, um kleine und mittlere Unternehmen sowie Geschäftspartner, die unter den Folgen der Einschränkungen und des Lockdown gelitten haben, finanziell zu unterstützen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Vorstand spendeten zudem insgesamt 750.000 € über The Human Safety Net an von der Pandemie betroffene Menschen. An den zwölf Standorten der Generali in Deutschland unterstützte sie darüber hinaus mit zahlreichen Maßnahmen lokale Aktivitäten von NGOs im medizinischen und sozialen Bereich.

Zusätzlich, um einen nachhaltigen Aufschwung der Wirtschaft nach der Pandemie als „Green Recovery Leader“ voranzutreiben, hat die Generali in Deutschland Anfang 2021 die „Mission Green“ als neues Ambitionsniveau für die nächsten Jahre verabschiedet. Das Unternehmen wird fortan drei übergeordnete Ziele verfolgen: die Ausrichtung auf ein 100% umweltfreundliches Betriebsmodell, das Streben nach 100% umweltfreundlichen Lösungen für Kunden und Partner sowie eine 100% umweltfreundliche Unternehmenskultur.

1 Ohne die RfB-Prämien in der Krankenversicherung

 

 

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Generali Versicherung AG, Adenauerring 7, 81737 München, Tel: (089) 5121-0, Fax: (089) 5121-1000, www.generali.de

Die R+V Krankenversicherung hat zum 1. April ihre Tarife für Beamte überarbeitet und bietet ab sofort deutlich mehr Leistungen an.

 

Zu den Highlights des neuen R+V-BeihilfeKonzepts zählen unter anderem die volle Leistung für Zahnersatz bereits ab Vertragsbeginn. Zudem fördert die R+V Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen, ohne dass sich diese auf eine mögliche Beitragsrückerstattung auswirken. Zudem gibt es im neuen R+V-BeihilfeKonzept viele attraktive Leistungen für Beamtinnen. So übernimmt die R+V die Kosten für Geburtsvorbereitungskurse sowie für Schwangerschafts- und Rückbildungsgymnastik und zahlt eine Geburtspauschale von 300 Euro. Darüber hinaus erkennt die R+V Leistungen von Heilpraktikern bis zu den Höchstsätzen an. Außerdem können auch die im R+V-BeihilfeKonzept versicherten Kunden Telemedizin in Anspruch nehmen und über den R+V-Partner TeleClinic online ärztlichen Rat erhalten.

Assekurata bewertet R+V-Tarif mit “sehr gut”

“Vergleichen lohnt sich, denn unsere Beihilfe-Tarife zählen jetzt zu den attraktivsten im Markt”, betonte Nina Henschel, Vorständin der R+V Krankenversicherung. Das bestätigt auch eine Analyse der Ratingagentur Assekurata. Die Experten untersuchten dabei Tarifbedingungen, Leistungsumfang sowie Kalkulationsgrundlagen und vergaben die Note “sehr gut” (1,2). “Mit Hilfe des neuen R+V-BeihilfeKonzepts wollen wir in der Zielgruppe der Beamten und Beamtenanwärter deutlich Marktanteile gewinnen”, kündigte Henschel an.

R+V-Tarife sind klar und einfach strukturiert

Das neue R+V-BeihilfeKonzept ist klar strukturiert und besteht aus den drei Tarifkombinationen classic, comfort und premium. Alle drei Varianten enthalten einen Grundtarif sowie einen Ergänzungstarif, der unter anderem die Erstattung der Restkosten für Heilpraktiker, Sehhilfen, zahntechnische Leistungen und die Behandlung bei Auslandsreisen regelt. In der premium-Variante zahlt die R+V zudem Arzthonorare, die über den Höchstsätzen der jeweils gültigen Gebührenordnung liegen.

Zudem bietet die R+V in den Varianten comfort und premium Wahlleistungstarife. Dabei erstattet die R+V in der comfort-Variante Zweibettzimmer und Privatarzt bei freier Krankenhauswahl. In der premium-Variante übernimmt die R+V bei freier Klinikwahl die Kosten für Einbettzimmer und Privatarzt auch über die Höchstsätze der gültigen Gebührenordnung hinaus. In allen drei Varianten des R+V-BeihilfeKonzepts können die Versicherten preiswert zusätzliche Absicherungen abschließen, etwa ein Krankenhaustagegeld oder ein Pflegemonatsgeld.

 

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R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

Die Deutschen achten beim Abschluss von Versicherungen auf Transparenz. 48 Prozent bevorzugen Anbieter, deren Produkte und Bedingungen einfach und schnell zu verstehen sind.

 

Für 41 Prozent muss klar sein, wie sich der Beitrag genau zusammensetzt. Persönliche Beratung, Testsiegel und eine intensive Hilfe im Schaden- und Leistungsfall sind für mehr als jeden dritten Deutschen ein zentrales Kriterium bei der Auswahl eines Versicherers. Das ergibt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Management- und Technologieberatung Sopra Steria.

Für Versicherer bedeuten die Ergebnisse, dass sie im Wettbewerb um Kunden dann punkten, wenn die Basisanforderungen wie einfache, verständliche Produkte, Preis und Service stimmen und sie darüber hinaus Mehrwerte bieten, die andere Versicherer nicht vorweisen können. Digitale Apps und Online-Abläufe sind ebenfalls wichtig, entscheiden aber nicht bei jedem Kunden vorrangig über einen Abschluss einer Versicherung. Nur für rund 14 Prozent der Verbraucher sind beispielsweise ein digitales Schaden- und Leistungsmanagement, für rund 13 Prozent die Erreichbarkeit über mehrere Kanäle wie ein Online-Kundenportal oder eine Schaden-App das kaufentscheidende Kriterium.

“Tarife und Bedingungen sowie die Preise ähneln sich heute so stark, dass sich Versicherer nicht allein über diese Faktoren von Wettbewerbern abheben können. Digitalisierung ist ein nützliches Werkzeug, das mehr Differenzierung ermöglicht, indem Versicherer beispielsweise das Erlebnis für die Kunden verbessern”, sagt Kai-Uwe Reiter, Leiter Insurance Consulting bei Sopra Steria. Digital konsumierbare Formate, mit denen Kunden ohne weiteren Aufwand schnell erfassen können, was versichert ist und was nicht, rücken somit in den Fokus. “Produktentwicklung und Vermarktung sind gefordert, das Thema Versicherung noch stärker aus der Sicht des Kunden zu denken. Erklärvideos statt Kleingedrucktes sowie leicht über eine App erfassbare Tarife und Bedingungen nutzen Versicherer noch zu selten, um sich Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten”, so Reiter.

Situative Versicherungen haben einen schweren Stand

Viele Versicherer wollen darüber hinaus mit mehr Flexibilität neue Kunden gewinnen. Sie bieten so genannte situative Versicherungen an, die Kunden spontan online dazu- und abwählen können. Kunden erhalten Versicherungsschutz für ein bestimmtes Ereignis, beispielsweise einen Skiausflug, die Teilnahme an einer Veranstaltung oder für den kurzfristigen Einschluss eines zusätzlichen Fahrers in die Kfz-Versicherung.

Für die Mehrheit der Verbraucher spielt diese Flexibilität derzeit keine zentrale Rolle für den Abschluss. Nur fünf Prozent schauen gezielt auf die individuelle Wunschlaufzeit, so die Umfrage. “Der Markt für situative Versicherungen und auch für so genannte Multiplexprodukte entwickelt sich gerade. Der Erfolg wird hier ebenfalls stark davon abhängen, wie gut es Versicherer schaffen, einerseits diese Produkte an die Lebensverhältnisse ihrer Kunden anzupassen und andererseits eine effiziente und vollautomatisierte Datenverarbeitung von den Front- bis zu den Backend-Systemen zu schaffen”, sagt Kai-Uwe Reiter von Sopra Steria.

Über die Umfrage

Das Meinungsforschungsinstitut Civey hatte im September 2020 im Auftrag von Sopra Steria eine Echtzeit-Befragung eines repräsentativen Querschnitts der Gesamtbevölkerung mit 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt. Gefragt wurde unter anderem, welche Kriterien bei der öffentlichen Gesundheitsversorgung in Krankenhäusern besonders wichtig sind.

 

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Sopra Steria Consulting, Hans-Henny-Jahnn-Weg 29, D-22085 Hamburg,Tel: +49 40 22 703-0, Fax: +49 40 22 703-7999, www.soprasteria.de

Die Smart Paws GmbH, ein Spezialist im Bereich Tierkrankenversicherung, und der digitale Gewerbeversicherer mailo arbeiten ab sofort zusammen. Die mailo Versicherung AG wird künftig als Produktpartner und Risikoträger für die Produktpalette von Smart Paws auf dem deutschen Markt agieren.

 

“Wir haben mailo vor gut drei Jahren gegründet, um das Angebot an gewerblichen Versicherungsprodukten einfacher, digitaler sowie kunden- und maklerfreundlicher zu gestalten. Dabei sind wir regelmäßig nicht nur als Produktpartner und Digitalisierer gefragt, sondern vor allem auch als Problemlöser für Vertriebspartner. Nach dem ersten Treffen mit dem Team von Smart Paws war schnell klar, dass wir mit Hilfe eines interessanten Partners und unserer Expertise für White-Label-Lösungen ein echtes Problem im Markt für Tierkrankenversicherungen lösen können”, sagt Dr. Matthias Uebing, Gründer und Vorstand der mailo Versicherung AG.

Der Markt für Haustierversicherungen boomt bereits seit Jahren. Die Zahl der Haustiere in deutschen Haushalten ist in den vergangenen Monaten noch einmal deutlich gestiegen – und damit auch das Interesse an einer guten Absicherung. Für Tierhalter gibt es bereits eine Vielzahl von Angeboten auf dem Markt. Das Problem: Die Angebote, die der Markt derzeit bereitstellt, sind oft kompliziert, selten digital und meist unflexibel. Das Produkt- und Serviceangebot von Smart Paws, geschaffen von Tierärzten für Tierärzte, ist eine echte Bereicherung für den deutschen Markt.

“Wir haben eine Leidenschaft für Haustiere und stellen ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden in den Mittelpunkt unseres Handelns. Die international bewährten Verfahren und Produkte bringen wir nun nach Deutschland und freuen uns sehr, mit mailo einen kompetenten und B2B-erfahrenen Risikopartner gefunden zu haben, der perfekt zu unserer Philosophie passt”, sagt Christopher Götze, Geschäftsführer der Smart Paws GmbH.

Die Philosophie, die Smart Paws auszeichnet, ist einzigartig. “Wir wollen sicherstellen, dass kein Haustier unnötige Schmerzen oder Krankheiten erleiden muss, indem wir Tierhalter dazu inspirieren, die laufende Gesundheitsversorgung ihres Tieres zu planen. Der Kunde kann frei wählen, welchen Tierarzt er in Anspruch nehmen möchte – auch für Notfallbehandlungen im In- und Ausland. Und die Abrechnung erfolgt optional direkt mit dem Tierarzt, so dass der Tierhalter nicht in Vorleistung gehen und somit abwägen muss, ob die notwendige Behandlung für den geliebten Vierbeiner überhaupt finanzierbar ist. Darüber hinaus sind wir am deutschen Markt der einzige Versicherer, der auf das Kündigungsrecht im Schadensfall verzichtet und unseren Kunden einen lebenslangen Versicherungsschutz garantiert – und das auch unter der Prämisse einer Vorerkrankung des Tieres”, so Götze weiter.

“Die Tierkrankenversicherung ist keine klassische kommerzielle Versicherung. Die Smart Paws-Versicherungslösung mit dem Partner-Tierarztprogramm verfolgt jedoch einen starken B2B-Ansatz – ‘von Tierärzten für Tierärzte’. Das bedeutet, dass sich nicht nur unsere Philosophien, sondern auch unsere Zielgruppen sehr gut ergänzen”, ergänzt Matthias Uebing.

Das Angebot von Smart Paws kann künftig über kooperierende Tierärzte oder direkt über die Website abgeschlossen werden. Der Spezialist für Tierkrankenversicherungen baut sein Vertriebsnetz weiter aus und ist offen für weitere Vertriebskooperationen. Bei mailo selbst wird das Angebot jedoch nicht erhältlich sein.

“Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren Produkt- und Servicelösungen und mit mailo als innovativem Risikoträger an unserer Seite den deutschen Versicherungsmarkt für Tierkrankenversicherungen revolutionieren werden”, resümiert Götze.

 

 

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mailo Versicherung AG, Riehler Str.1, 50668 Köln, Tel: +49 221 429 14 00, www.mailo.ag

And the winner is: Der Versicherungskäse des Jahres 2021 geht an die „Kreditlebensversicherung“ – ein Produkt der TARGO Lebensversicherung AG.

 

Mit diesem Negativpreis zeichnet der Verbraucherschutzverein Bund der Versicherten e. V. (BdV) seit 2015 jährlich das schlechteste Versicherungsprodukt des Jahres aus. „Das Produkt hat den Käse mehr als verdient“, findet Laudatorin Kerstin Becker-Eiselen. „Keine Transparenz, kein Durchblick für die Verbraucherinnen und Verbraucher und Kosten, Kosten, Kosten – das ist wirklich Käse-reif!“

Die ausführlichen Laudationes der Jury stehen zum Herunterladen zur Verfügung.

„Generation Basic Plus“ – ein Produkt der Canada Life Assurance Europe plc, Niederlassung für Deutschland      https://www.bundderversicherten.de/fbfiles/pdf/Laudatio-Versicherungskaese-Canada-life-G-Basis-plus.pdf

„Kennzeichen Plus“-Versicherung – ein Produkt der ARAG Allgemeine Versicherungs-AG    https://www.bundderversicherten.de/fbfiles/pdf/Kaese-2021.pdf

„Kreditlebensversicherung“ – ein Produkt der TARGO Lebensversicherung AG    https://www.bundderversicherten.de/fbfiles/pdf/Laudatio-Restschuldversicherung.pdf

Neben der Juristin und Verbraucherschützerin Edda Castelló sitzen Kerstin Becker-Eiselen (Verbraucherzentrale Hamburg), Barbara Sternberger-Frey (Redaktionsbüro Sternberger-Frey), Dr. Achim Tiffe (Vereinsmitglied beim Institut für Finanzdienstleistungen e. V. (iff) und Rechtsanwalt in der Kanzlei Juest & Oprecht und Britta Langenberg (Expertin Vorsorge und Versicherungen Finanzwende) in der Jury.

 

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Bund der Versicherten e.V.,Gasstr. 18 – Haus 4, 22761 Hamburg, Tel: +49 40-357 37 30 98, Fax: +49 40-357 37 30 99, www.bundderversicherten.de

In Deutschland sind in den vergangenen 20 Jahren rund 2,5 Millionen neue Wohngebäude errichtet worden – 32.000 davon in hochwassergefährdeten Risikogebieten.

 

Dies zeigt: Die gegenwärtige Bauplanung hat auf die aus der Klimaforschung gewonnen Erkenntnisse kaum reagiert. Das Baurecht muss auf den Klimawandel und seine Folgen ausgerichtet werden.

Der Anteil neuer Gebäude in hochgefährdeten Überschwemmungsgebieten ist im Vergleich zum Gebäudebestand nicht gesunken. Das geht aus Berechnungen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Obwohl Wetterextreme, wie Überschwemmungen, Starkregen oder Hagel in Deutschland zunehmen, bleiben diese Folgen des Klimawandels bei der Raumordnung und der Bauplanung weitgehend unberücksichtigt. „Die Krisen von heute sind Folgen der Entscheidungen von gestern. Wir müssen den Schäden durch extreme Wetterereignisse auch im Bausektor vorbeugen“, fordert GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. „Eine Anpassung des Baurechts an die Folgen des Klimawandels ist unabdingbar.“ Nur so könnten die volkswirtschaftlichen Schäden der Zukunft durch Klimaänderungen und Extremwetterereignisse verringert werden.

Der überwiegende Teil der Bebauungspläne wurde zu einer Zeit beschlossen, als viele wissenschaftliche Erkenntnisse zu Extremwetterlagen und Klimawandel noch nicht vorlagen. Anpassungen des Bauordnungs- und Bauplanungsrechts stehen mit Blick auf die Annahmen und Planungsergebnisse aus der Klimaforschung noch aus. „Das Baurecht muss auf den Klimawandel und seine Folgen ausgerichtet und ein Managementsystem für klimawandelbedingte Risiken eingeführt werden“, sagt Asmussen. Die Strategien von Bund- und Ländern zur Anpassung an den Klimawandel, beispielsweise zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden, greifen bislang zu kurz.

Jörg Asmus­sen,  GDV-Haupt­ge­schäfts­füh­rer: „Das Baurecht muss auf den Klimawandel und seine Folgen ausgerichtet und ein Managementsystem für klimawandelbedingte Risiken eingeführt werden.“

In ihrem „Positionspapier für eine nachhaltige Baugesetzgebung: Modernisierung des Bauordnungs- und Bauplanungsrecht“ fordert der GDV unter anderem in die Baugesetzgebung das Schutzziel „Klimaangepasstes Bauen“ aufzunehmen. „Klimaangepasstes Bauen kann jedoch nur dann sinnvoll umgesetzt werden, wenn bei allen Bauvorhaben eine verpflichtende Gefährdungsbeurteilung der Naturgefahren und Extremwetterereignisse durchgeführt wird“, so Asmussen. Dazu müsse ein öffentlich zugängliches Geoinformationssystem eingerichtet werden. Denn nur wenn die Gefahren allen Beteiligten bekannt sind, können Planung und Bauausführung klimaangepasst erfolgen.

Die wichtigsten Forderungen zur Reform des Baurechts sind:

die Anpassung an den Klimawandel als Schutzziel im Bauordnungsrecht zu verankern

eine verpflichtende Gefährdungsbeurteilung für Bauwerke in Bezug auf Klimafolgen und Extremwetterereignisse einzuführen

typische und wirksame Schutzmaßnahmen und deren Qualitätsmerkmale technisch zu konkretisieren und zu standardisieren

eine nationales Managementsystem für klimawandelbedingte Risiken einzuführen.

Naturgefahren-Check: Unwet­ter­ge­fahr per Mausklick erken­nen

Wichtige Bausteine zur Vermeidung von Schäden durch Wetterextreme sind Aufklärung und Prävention. Aus diesem Grund hat der GDV den „Naturgefahren-Check“ gestartet. Immobilienbesitzer und Mieter erfahren auf der Onlineplattform, welche Schäden Unwetter in der Vergangenheit in ihrem Wohnort verursacht haben. Details zur Gefährdung durch Flusshochwasser liefert darüber hinaus der „Hochwasser-Check“. Diese Tools jedoch können ein zentrales Informationssystem der öffentlichen Hand nicht ersetzen. Asmussen: „Nun ist die Politik am Zug: Wie andere Länder sollte auch Deutschland die vorhandenen Informationen zu Naturgefahren und klimatischen Veränderungen bündeln und der Öffentlichkeit in einem zentralen Online-System zugänglich machen.“

 

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Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Wilhelmstraße 43/43G, D­-10117 Berlin, Tel: 030­ 2020 5000, www.gdv.de

Kompositgeschäft wächst mit 4,8 Prozent deutlich über Markt

 

Bei der Bilanzpressekonferenz präsentiert Konzernvorstand Oliver Schoeller heute solide Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr: Trotz Corona-Krise wuchs der Konzern, insbesondere in der Gothaer Allgemeine Versicherung AG mit plus 4,7 Prozent und der Gothaer Krankenversicherung AG mit plus 2,7 Prozent deutlich. Die Beiträge der Sparte Leben entwickelten sich im herausfordernden Marktumfeld leicht rückläufig im Vergleich zum Vorjahr. Dies führte dazu, dass die Beiträge auf Konzernebene mit plus 0,7 Prozent auf 4.557 Mio. Euro leicht stiegen. „Corona traf vor einem Jahr auf eine resiliente und agile Gothaer. Wir sind mit der Kraft der Gemeinschaft bisher sehr gut durch die Krise gekommen: In der Sach- und Krankenversicherung haben wir ein Rekord-Neugeschäft erreicht. Gerade unsere Kernzielgruppe – den Mittelstand – haben wir mit zahlreichen Maßnahmen durch die Krise begleitet.“, so Konzernchef Schoeller. „Wir sind insbesondere im Mittelstandssegment gewachsen und blicken sehr zuversichtlich auf die kommenden Jahre.“, so Schoeller weiter.

„Der Blick auf den bisherigen Verlauf des Jahres 2021 zeigt einen starken Jahresanfang trotz Pandemie-bedingter schwieriger Rahmenbedingungen. Die Revitalisierung der Wirtschaft wird nun maßgeblich von der Impf- und Testleistung abhängen. Die Gothaer wird hier ihren eigenen Betrag leisten, und sobald möglich, ihren Mitarbeitenden und Partnerinnen und Partnern im Exklusivvertrieb Impfungen anbieten.“, fasst Schoeller zusammen.

Die Konzerneigenkapitalbasis konnte 2020 weiter gestärkt werden: Zum Jahresende wurde ein Wert von 1.326 Mio. Euro (Vorjahreswert 1.264 Mio. Euro) erreicht. Der Gothaer Konzern lieferte trotz Corona und des Niedrigzinsumfelds gute Kapitalanlage-Ergebnisse.*

(* Anmerkung: Die Konzernzahlen sind noch vorläufig)

Gothaer gewinnt weiter Marktanteile im Firmenkundengeschäft

Die Gothaer ist auch in der Corona-Krise starker Partner für den Mittelstand. „Die Bedürfnisse von Unternehmerkunden decken sich mit den Stärken des Geschäftsmodells der Gothaer: Mittelständische Unternehmen brauchen individuelle Risikokonzepte und einen Partner mit ausgeprägtem Sachverstand für ihre spezifischen Risiken und hohe Kompetenz im Underwriting. Wir bewegen uns mit dem Mittelstand im effektivsten Segment der Gothaer Zukunft mit bereits ausgeprägten Stärken und 200-jähriger Erfahrung. Dieser Markt wird in Zukunft stark wachsen und neue Risikocluster entwickeln. Der Mittelstand – das Fundament der deutschen Wirtschaft – zeigt sich übrigens auch in der Corona-Krise deutlich resilienter als Großunternehmen: Die schnelle Anpassungsfähigkeit wird dadurch deutlich, dass mehr als 50 Prozent der Unternehmen ihr Geschäftsmodell aufgrund der Corona-Krise neu ausgerichtet haben.“, so Thomas Bischof, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine Versicherung AG. Demenentsprechend verzeichnet die Gothaer Allgemeine Versicherung AG im Unternehmerkundengeschäft ein Wachstum über Marktniveau. Die gebuchten Bruttobeiträge lagen mit 1.941 Mio. Euro um 4,7 Prozent über dem Niveau von 2019. Das Geschäft mit Unternehmerkunden stieg um 7,5 Prozent auf 825 Mio. Euro.

Gothaer UnternehmensRadar gestartet

Mit dem Gothaer UnternehmensRadar steht Unternehmerkunden auf www.gothaer.de ein Tool zur Verfügung, dass die Grundlage für einen ganzheitlichen, sparten-übergreifenden Beratungsansatz speziell für mittelständische Unternehmen bildet. Hieraus entsteht das Gothaer UnternehmensKonzept, das dabei helfen wird, Kundenbedarfe strukturiert zu ermitteln und den Fokus je nach Bedarf auf verschiedene Aspekte wie „Team“, „Betrieb“ und „Management“ legt. Das reicht von der Mitarbeitergewinnung und der Absicherung von Schlüsselpersonen über die Absicherung der Gebäude und die Cyberversicherung bis hin zum Unternehmer und seiner Familie mit der privaten Absicherung und Vorsorge. „Wir werden im Sommer ein Portal zur unkomplizierten Verwaltung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) und betrieblichen Krankenversicherung (bKV) anbieten. Hierdurch soll unseren Unternehmerkunden ein Teil ihres Verwaltungsaufwandes genommen werden.“ so Michael Kurtenbach, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG.

Im abgelaufenen Jahr sanken die gebuchten Bruttobeiträge im Geschäftsfeld Leben leicht um 1,6 Prozent auf 1.445 Mrd. Euro. Davon entfielen 1.313 Mio. Euro auf die Gothaer Lebensversicherung AG und 132 Mio. Euro auf die Gothaer Pensionskasse.

Corona-Pandemie führt zu gesteigertem Gesundheitsbewusstsein

„Für uns steht die Frage im Vordergrund, was Unternehmerkunden nach der Corona-Krise benötigen. Denn durch die Corona-Pandemie ist das Gesundheitsbewusstsein bei Privat- und Unternehmerkunden stark gestiegen. Hier erwarten wir eine steigende Nachfrage nach ganzheitlichen Angeboten rund um das Thema Gesundheit. Zudem wissen wir, dass ein gesundheitsförderndes Angebot Mittelständlern hilft, sich im Kampf um Talente vom Wettbewerb zu differenzieren. Die betriebliche Krankenversicherung ist ein wichtiges Instrument für Unternehmen, um Mitarbeiter zu binden und zu begeistern. Die Gothaer ist einer der führenden Anbieter in diesem Segment. So ist unser Budgettarif FlexSelect konsequent an den Kunden-bedürfnissen ausgerichtet. Die hohe Nachfrage zeigt, dass dieser Entwicklungs-ansatz funktioniert und den Kundenbedarf trifft.“, so Dr. Sylvia Eichelberg, Vorstandsvorsitzende der Gothaer Krankenversicherung AG.

Die Gothaer Krankenversicherung AG wächst insbesondere in der Zusatz-versicherung stark. Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Krankenversicherung AG lagen mit 889 Mio. Euro um 2,7 Prozent über dem Niveau von 2019. Das Neugeschäft konnte um 14,7 Prozent gesteigert werden. Die Anzahl der versicherten Personen stieg 2020 um 8,9 Prozent.

Auszeichnung als nachhaltigster deutscher Versicherer

Das Thema Nachhaltigkeit hat bei der Gothaer als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit schon immer einen hohen Stellenwert: 1995 war das Unternehmen einer der ersten Versicherer in Deutschland, der das Potenzial der Erneuerbaren Energien erkannte und Versicherungskonzepte für Windkraftanlagen und andere erneuerbare Energien entwickelte. 2020 rückte das Thema Nachhaltigkeit noch stärker in den Fokus: Zum 200. Unternehmens-Jubiläum am 2. Juli 2020 wurde die Gothaer Stiftung gegründet, die einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft leisten soll. „Die Gothaer Stiftung soll die Förderung von Forschung zu gesellschaftlich relevanten Entwicklungen, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit zum Thema Nachhaltigkeit und die Durchführung von Projekten mit Bezug zu allen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung fördern.“, so Harald Epple, Finanzvorstand der Gothaer und im Vorstand für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich. Durch die im Januar 2020 gegründete Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement wird Nachhaltigkeit systematisch in die Unternehmens-strategie integriert.

Bei der Analyse der Nachhaltigkeits-Berichte deutscher Versicherer durch die Zielke Research Consult GmbH belegte die Gothaer den ersten Platz. Die Begründung: Es werden konkrete Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen umgesetzt. Ebenso berichtet die Gothaer transparent über den Einbezug der ESG-Kriterien in die Kapitalanlagenpolitik und stellt den Anteil an nachhaltigen Kapitalanlagen dar.

 

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Gothaer Konzern, Gothaer Allee 1, 50969 Köln, Tel: 0221/ 308-34543, Fax: 0221 308-34530, www.gothaer.de

Die Transparenzverordnung (TVO) verpflichtet Finanzmarktteilnehmer:innen und Finanzberater:innen, ihren Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit auf ihren Internetseiten offenzulegen. Wie haben die Lebensversicherer die TVO umgesetzt? Franke und Bornberg gibt einen ersten Überblick.

 

Die TVO ist am 10. März 2021 in Kraft getreten. Sie verpflichtet Finanzmarktteilnehmer:innen und Finanzberater:innen, ihren Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit auf ihren Internetseiten offenzulegen. Als Finanzmarktteilnehmer:innen im Sinne der TVO gelten u. a. Versicherungsunternehmen, Wertpapierfirmen und Kreditinstitute. Mit Finanzberater:innen sind Vermittler:innen gemeint, die Beratungsleistungen zu Versicherungsanlageprodukten (IBIP) erbringen. Die Veröffentlichungspflicht umfasst eine Reihe von (Mindest-) Informationen zum nachhaltigen Verhalten von Unternehmen.

Pflichten aus der Transparenzverordnung für Finanzmarktteilnehmer:innen (Auszug)

Veröffentlichungspflicht zu

Artikel 3 TVO 1. Strategien zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken bei Investitionsentscheidungsprozessen zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken

Artikel 4 TVO 1. Strategien zur Feststellung und Gewichtung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen und Nachhaltigkeitsindikatoren

  1. den wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen und alle in diesem Zusammenhang ergriffenen oder gegebenenfalls geplanten Maßnahmen
  2. unterzeichneten Kodizes für verantwortungsvolle Unternehmensführung und international anerkannte Standards

Artikel 5 TVO 1. Vergütungspolitik im Zusammenhang mit der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken

Fakten zum Umgang mit der Transparenzverordnung

Wie setzen Lebensversicherer die Pflichten aus der TVO gut zwei Wochen nach Inkrafttreten um? Das Team Nachhaltigkeit von Franke und Bornberg hat in einer Stichprobe die Internetauftritte der zehn größten Lebensversicherer unter die Lupe genommen. Untersucht wurden Allianz, AXA, Debeka, ERGO, Generali, HDI, HUK-Coburg, R+V, Versicherungskammer Bayern (VKB) und Zurich.

Herausgekommen sind fünf spannende Fakten zur TVO.

TVO-Fakt 1: Alle zehn Versicherer informieren zu den Artikeln 3, 4 und 5 der TVO, aber mit unterschiedlichem Umfang. Denn der Gesetzgeber macht weder Mindest- noch Maximalvorgaben zu den offenzulegenden Informationen. Einige Gesellschaften setzen offenbar auf Menge. Im Durchschnitt aller Gesellschaften hätten die Informationen je Unternehmen immerhin sieben Blätter Papier verbraucht. Nicht immer besteht aber ein Zusammenhang zwischen Länge und Informationsgehalt.

TVO-Fakt 2: Alle untersuchten Versicherer stellen die Informationen zur TVO auf einer gesonderten Seite in ihrem Internetauftritt bereit. Der Weg zu dieser Seite gestaltet sich jedoch höchst unterschiedlich. Ist diese Seite nicht verlinkt, wird die Suche für Vermittler:innen und Kund:innen aufwendig. In einem Fall der Stichprobe musste bei der Gesellschaft angefragt werden, wo sie die Informationen verortet hat. Versicherer wie die Allianz, ERGO, VKB und Zurich informieren zusätzlich auf den jeweiligen Produktseiten, beispielsweise durch Verlinkung auf die zentrale Seite.

TVO-Fakt 3: Die zehn größten Lebensversicherer erfüllen allesamt das Pflichtprogramm, einige auch die Kür. Alle haben Ausschlusskriterien definiert, zum Beispiel Waffen und Kohle-Industrie. Drei Versicherer gehen noch einen Schritt weiter und orientieren sich zusätzlich an einer Positivliste.

TVO-Fakt 4: Die Mehrheit verpflichte sich auf Konventionen zur Nachhaltigkeit. Sechs von zehn Versicherern haben die UN PRI-Konvention unterzeichnet, eine Investoreninitiative der Vereinten Nationen, die Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage fördert. Drei von ihnen verpflichten sich zusätzlich auf die „UN-Principles for Sustainable Insurance“ (PSI), also UN-Prinzipien für nachhaltige Versicherungen.1

TVO-Fakt 5: Einige untersuchten Versicherer präsentieren sich schlechter (oder weniger nachhaltig unterwegs) als sie sind. Sie verzichten, wissentlich oder unbeabsichtigt, auf Angaben, beispielsweise beim Ausschlusskriterium Waffen oder der Unterzeichnung der PRI.

Michael Franke, Gründer und Geschäftsführer von Franke und Bornberg, bewertet den Status quo zur Umsetzung der TVO positiv: „Nachhaltigkeit ist längst kein Exotenthema mehr. Nach einigem Zögern nimmt die Versicherungswirtschaft in Sachen Nachhaltigkeit jetzt deutlich Fahrt auf. Dass die größten Gesellschaften nicht nur ihren Informationspflichten nachkommen, sondern mittlerweile eigene Bewertungsmaßstäbe für nachhaltiges Handeln entwickelt haben, stimmt optimistisch. Schließlich bedeutet versichern, Zukunft zu managen.“ Unbefriedigend sei hingegen, dass gesetzliche Vorschriften zur Umsetzung der Transparenzverordnung bislang unbestimmt blieben. Das erschwere Vermittler:innen und Verbraucher:innen die Orientierung ganz erheblich. „Unser Ziel ist es, praktikable Standards für die Veröffentlichung von Informationen zur Nachhaltigkeit zu entwickeln. Dazu arbeiten wir bereits an einer detaillierten Analyse aller Lebensversicherer in Deutschland“, erläutert Franke.

Franke und Bornberg engagiert sich seit Jahren für Nachhaltigkeit – nicht nur in der Versicherungswirtschaft. Anfang 2021 wurde der erste ESG-Report von Franke und Bornberg vorgestellt. Dieser bietet das fachliche Fundament, auf dem künftige Nachhaltigkeitsratings aufbauen werden. Interessierte können den ESG-Report unter diesem Link kostenlos anfordern. Das Nachhaltigkeitsteam von Franke und Bornberg berichtet über neue Einsichten und Untersuchungen zum Thema Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche regelmäßig im fb>blog – der Versicherungsblog.

Aktuell führt Franke und Bornberg zudem eine Vermittlerbefragung mit dem Schwerpunkt „ESG und TVO aus der Perspektive der Beratenden“ durch. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit will das Unternehmen für jeden Teilnehmenden einen Baum pflanzen.

1 Die Erhebung erfolgte gem. der Angaben der jeweiligen Versicherer zu Artikel 3, 4 und 5 der TVO. Diese Angaben spiegeln ggf. nicht alle Bemühungen der Versicherer wider.

 

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Franke und Bornberg GmbH, Prinzenstraße 16, 30159 Hannover, Telefon +49 (0) 511 357717 00, Telefax +49 (0) 511 357717 13, www.franke-bornberg.de

Kinderpolicen sind beliebt. Sie bieten einen Rundumschutz für eine bessere Gesundheitsversorgung und für die finanziellen Folgen von Unfällen.

 

Bert Heidekamp, geprüfter und zertifizierter Sachverständiger für Berufsunfähigkeits- und Kindervorsorgeversicherungen, hat den Markt aber auch hinsichtlich der Zukunftsvorsorge untersucht. In einem neuen 45-seitigen Wertgutachten analysierte er die Werthaltigkeit und Leistungsfähigkeit von Optionen für eine spätere Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Für Eltern ist dies ein empfehlenswerter Zusatzbaustein, um ihren Kindern später beim Start in das Berufsleben den Abschluss einer wichtigen Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen zu ermöglichen und ihnen bei Vorerkrankungen mögliche Risikozuschläge, Leistungsausschlüsse oder im schlimmsten Fall eine Antragsablehnung zu ersparen. Den besten Versicherungsschutz mit exzellenten Versicherungsbedingungen bietet im Marktvergleich die BU-Option der uniVersa. Sie wurde als einziger Tarif als „besonders empfehlenswert“ eingestuft. Eltern sollten sich die Option möglichst frühzeitig sichern, solange das Kind noch gesund ist und keine Vorerkrankungen vorliegen. Bei der uniVersa ist dies über das ganzheitliche Kindervorsorgekonzept Tip-Top Tabaluga bereits ab erfolgter U2-Untersuchung nach dem dritten bis zehnten Lebenstag des Kindes möglich.

 

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Die richtige Versicherung kann bei Reitunfällen vor hohen Kosten schützen

 

In Deutschland gibt es aktuell ungefähr vier Millionen Reiter, von denen knapp 900.000 Personen selbst ein Pferd besitzen. Ob mit dem eigenen Pferd, als Reitbeteiligung oder in Reitstunden – Unfälle passieren schneller als gedacht. Das Universitätsklinikum Ulm veröffentlichte in einer Studie, dass schwere Unfälle mit dem Pferd in allen Altersschichten vorkommen, wobei sich Nachwuchsreiter besonders häufig nur leicht verletzen. Doch das Klinikum warnt davor die möglichen Verletzungen und auch Verletzungsfolgen zu unterschätzen. Die Experten der GHV Versicherung, Deutschlands ältester Tierversicherung, raten daher zu einer klugen Absicherung von Mensch und Tier.

„Wir stellen oft fest, dass Tierbesitzer Ihre Vierbeiner bestens absichern, aber ihr eigenes Risiko unterschätzen. Auch wenn Pferd und Reiter blind einander vertrauen, können äußere Einflussfaktoren der Auslöser für einen Unfall sein, da Pferde über einen angeborenen Fluchtreflex verfügen. Auch die Eigenschaften, die Pferdeliebhaber schätzen – Sensibilität, Rittigkeit, Bewegungspotential – bergen ein hohes Gefahrenpotenzial. Der richtige Unfallschutz kann dann existenzerhaltend sein“, erklärt Hans-Gerd Coenen, Vorstandsvorsitzender der GHV Versicherung.

Die richtige Unfallversicherung berücksichtigt besondere Gefahren von Pferdebesitzern

Auch wenn die häufigste Ursache der einfache Sturz vom Pferd ist, passieren viele Unfälle im Umgang mit dem Pferd: Beim Putzen, beim Führen oder beim Verladen. Unfallfolgen können für den Reiter schwere bis lebensbedrohliche Auswirkungen haben. Viele Pferdehalter gehen davon aus, dass ihnen „so etwas“ schon nicht passieren wird. Wie in anderen Bereichen auch überschätzen Menschen hier ihre Fähigkeiten, eine Situation zu kontrollieren. Dazu kommt, dass viele Pferdefreunde eine besondere Beziehung zu ihrem Tier haben und Wert auf einen harmonischen Umgang mit dem Partner „Pferd“ legen, bei dem auch der Kuschelfaktor nicht zu kurz kommen darf. Eine Unfallversicherung ist somit für jeden Pferdefreund empfehlenswert. Sie sichert nicht nur die direkten Unfallfolgen ab, wie zum Beispiel die Krankenhaus- oder Arztkosten, sondern auch Folgekosten wie Übergangsgelder oder eine Invaliditätsleistung bei dauerhaften Beeinträchtigungen. Die Experten der GHV raten von einer reinen Reiter-Unfallversicherung ab. Der Unfallschutz sollte immer und überall gelten, nicht nur im Umgang mit dem Pferd. Pferdfreunde sollten vielmehr auf besondere Extras achten.

Wie wird die Versorgung des Pferdes sichergestellt, wenn der Pferdebesitzer nach einem Unfall ausfällt?

„Liegt der Reiter nach einem Unfall im Krankenhaus, zahlen wir ihm für die ersten 14 Tage ein Betreuungsgeld für das Pferd. Damit hat er ein finanzielles Polster, um schnell die erforderliche Betreuung für seinen Verbeiner zu besorgen.“ erklärt Jörg Zeidler, Pferde-Spezialist der GHV. Die zwei Wochen reichen in der Regel aus, um für die Zeit danach eine Betreuung im Bekanntenkreis zu organisieren. „Denn in solch einer Extremsituation sind auch für das Tier vertraute Menschen besonders wichtig. Sie kennen die Bedürfnisse des Pferdes und sorgen für mehr Stabilität und Nähe“ weiß Zeidler aus eigener Erfahrung im Umgang mit seinem Pony Dartagnan.

Das wichtigste Element der Unfallversicherung ist die Invaliditätsleistung. Sie federt langfristige Einschränkungen ab. Damit können zum Beispiel notwendige Umbauten im Heim finanziert werden. Der Pferde-Spezialist der GHV rät zu prüfen, ob die Versicherung eine Helmklausel vorsieht: Trägt der Reiter beim Unfall einen Helm, greift automatisch eine höhere Invaliditätssumme.

Auch „Gastreiter“ sind abgesichert

Auf deutschen Weiden galoppieren ungefähr 1,2 Millionen Stuten, Hengste und Wallache. Diese Pferde werden natürlich nicht nur von ihren Besitzern geritten. Für diese „Fremdreiter“ hat die GHV-Unfallversicherung ein wichtiges Extra: „Der Fremdreiterschutz ist das absolute Highlight unserer Unfallversicherung und einmalig am deutschen Markt. Er ist für alle Pferdehalter interessant, die ihr Pferd auch anderen Reitern anvertrauen. Sei es die regelmäßige Reitbeteiligung oder der spontane Besuch einer kleinen Pferdenärrin, die einmal auf dem Pferd der Tante sitzen möchte“ erläutert Hans-Gerd Coenen. Dieser Schutz greift in Kombination mit einer Pferdehalterhaftpflichtversicherung der GHV, die jeder Pferdehalter haben sollte, weil sie – genau wie die Fremdreiterunfallversicherung – Dritte schützt, die durch das Pferd geschädigt werden. Im Gegensatz zur Pferdehalterhaftpflichtversicherung zahlt der Fremdreiterschutz bei jedem Unfall, egal wer dafür verantwortlich ist. „Dieser zusätzliche Basisschutz sorgt für ein kleines Stück Sicherheit mehr für Besitzer und Gastreiter“ betont Coenen, empfiehlt aber jedem Menschen, egal ob Reiter oder nicht, zu einer eigenen Unfallversicherung, die Folgen von Unfällen abfedert, weltweit und rund um die Uhr.

 

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GHV Darmstadt, Gemeinnützige Haftpflicht-Versicherungsanstalt Darmstadt, Bartningstr.59, 64289 Darmstadt, Tel: 06151 3603-0,Fax: 06151 3603-155, email: info@ghv-versicherung.de, www.ghv-versicherung.de

Digitale Abschlusstrecke für Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Notare – Echtzeit Tarifierung und Neartime Policierung

 

Die HDI Versicherung hat ihre digitale Abschlusstrecke TAA (Tarifierung, Angebot, Antrag) für Freie Berufe erweitert. Auch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Notare können jetzt über TAA versichert werden. Eine intuitive und einfache Benutzerführung durch die komplexe Materie spielt in der volldigitalen Abschlusstrecke eine zentrale Rolle.

Nach Berufshaftpflichtversicherungen für Architekten, Ingenieure und Ärzte ist der Berufshaftpflicht-Schutz von HDI damit für weitere Berufsgruppen auf digitalem Weg verfügbar. TAA Freie Berufe ist eine volldigitale Angebots- und Abschlussstrecke, die durch strukturierte Risikoabfrage und passgenaue Tarifierung die Bearbeitungseffizienz und -schnelligkeit erheblich erhöht.

Experten-Knowhow digital umgesetzt

Als einer der führenden deutschen Versicherer für die Berufshaftpflicht von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten und Notaren kennt HDI die speziellen Anforderungen dieser Kunden und hat diese in der Abschlusstrecke abgebildet. Immer komplexere Sachverhalte und regelmäßige Änderungen der Rahmenbedingungen führen für den Berufsstand zu neuen Herausforderungen. Der optimale Versicherungsschutz und ein professionelles Schadenmanagement sind damit unverzichtbar für die berufliche Tätigkeit.

TAA Freie Berufe macht dabei den Abschluss für den Vermittler mit Abstand einfacher und schneller als die bisherigen Lösungen. Gleichzeitig werden für den Vermittler die Rechtssicherheit erhöht und Haftungsrisiken minimiert. Echtzeit Tarifierung und Neartime Policierung rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche bieten mit der geräteübergreifenden Cloud-Plattform die Option der ortsunabhängigen Anwendung sowie die nötige Flexibilität. Und die komplette Dunkelverarbeitung vermeidet mögliche Fehlerquellen durch Medienbrüche.

Sachversicherungen via Firmen Digital

Sachversicherungsschutz für Freiberufler steht bei HDI über die Abschlusstrecke „Firmen Digital“ ebenfalls volldigital zur Verfügung. Seit einigen Jahren hat sich der Pionier der digitalen Abschlusstrecken in der Gewerbeversicherung bereits bewährt und wird seitdem beständig verbessert.  Mehr als 10.000 Anträge wurden bei HDI allein 2020 über „Firmen Digital“ generiert.

 

 

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HDI Versicherung AG, HDI­-Platz 1, D-­30659 Hannover, Tel: +49 511 645­0 , Fax: +49 511 645­4545, www.hdi.de

 

Insgesamt 52 nachhaltige Fonds zur Auswahl – Anteil nachhaltiger Anlagen in Kundenportfolien steigt

 

Die PrismaLife AG hat ihr Angebot an expliziten Nachhaltigkeitsfonds weiter ausgebaut und bietet ihren Bestandskunden nun 52 ESG-konforme Fonds zur Auswahl. Damit verfügt die PrismaLife über eines der umfassendsten Nachhaltigkeitsangebote am Markt. Neu hinzugekommen sind unter anderem Green Bonds ebenso wie Investmentfonds in den Bereichen Wasser, nachhaltige Energieerzeugung sowie nachhaltige Wachstums¬strategien. Vielfach handelt es sich zudem um kostengünstige ETF-Angebote.

«Als Spezialist für fondsgebundene Lebensversicherungen ist unser Bestreben , dass jeder Mensch nach seinen Möglichkeiten vorsorgen und im Alter sorglos leben kann», sagt Holger Beitz, CEO der PrismaLife. «Unser Ziel ist es, möglichst viele Kunden bei der Auswahl der Investments zu ihrer Police für nachhaltige Fonds zu gewinnen.»

Durch die Auswahl der Kapitalanlagegesellschaften und den Ausbau des Anteils der Fonds mit Nachhaltigkeitsnachweis hat der liechtensteinische Versicherer das Volumen, das ESG-konform angelegt ist, im Verlauf des Jahres 2020 fast verdreifacht. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der Verträge, die sich an Nachhaltigkeitsprinzipien orientieren, mehr als verdoppelt. «Noch ist aufgrund der gewachsenen Anlagestrukturen der Anteil der ESG-Investments in den Kundenportfolien klein, aber wir arbeiten konsequent daran, dies durch die Ausweitung der Angebote und aktive Aufklärung auszubauen», sagt Beitz.

«Das Pandemie-Jahr 2020 hat die Wichtigkeit von verantwortungsvollem Handeln noch stärker verdeutlicht. Unsere nachhaltige Geschäftsstrategie kombiniert mit hoher Flexibilität zahlt sich aus und hat im Jahr 2020 – entgegen dem Markttrend – zu einem Prämienwachstum geführt», ergänzt Beitz. Nach den vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2020 hat die PrismaLife ihre Prämien um 1,4 % auf 134,4 Mio. Euro und das Neugeschäft um 5,7 Mio. Euro bzw. 47 % auf 17,9 Mio. gesteigert .

Das Angebot nachhaltiger Investmentfonds verändert sich sehr dynamisch.  «Neben neu aufgelegten Fonds passen viele Fondsanbieter auch bestehende Fonds so an, dass sie Nachhaltigkeitskriterien erfüllen», erklärt Beitz. «Es wird spannend zu sehen, welchen Einfluss die EU-Taxonomie auf diese Einordnung haben wird.»

 

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PrismaLife AG, Industriestr. 416, FL-9491 Ruggell, Tel: +423/237/1-500, Fax: +423/237/1-509, www.prismalife.com

Freibeträge, Pauschalen, Sonderausgaben, Belege: Die Steuergesetzgebung in Deutschland ist komplex und nicht immer sofort durchschaubar. Was wird wie besteuert?

 

Was kann man geltend machen und was nicht? Wo liegen die Grenzen – und was bedeutet das für mich persönlich? CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali in Deutschland, erklärt alles Wissenswerte rund um die Berufsunfähigkeitsversicherung und wie diese steuerlich behandelt wird.

Jedes Jahr dasselbe: Bis zum 31. Juli muss die Steuererklärung für das Vorjahr bei den Finanzbehörden eingegangen sein. Und auch wenn es vielen Menschen in Deutschland davor graut, der Aufwand kann sich durchaus lohnen. Im Jahr 2016 lag der durchschnittliche Erstattungsbetrag bei mehr als 1.000 Euro.[1] Auch Versicherungsbeiträge können geltend gemacht werden – solange sie im Rahmen der entsprechenden Höchstgrenzen liegen und der Vorsorge, also der Sicherung von Gesundheit und Vermögen, dienen. Dazu gehört u. a. die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

So können die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung bei der rückwirkenden Steuererklärung für 2020 eine Rolle spielen. Sie sind steuerlich absetzbar, “aber nur, wenn die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung in Summe unter der Höchstgrenze von 1.900 Euro pro Jahr bei Angestellten und Beamten sowie 2.800 Euro bei Selbstständigen liegen”, so Michael Greifenberg, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt. Nur dann können andere Versicherungsbeiträge bis zu Höhe der Differenz von der Einkommenssteuer abgesetzt werden.

Auch im Leistungsfall, also wenn die Berufsunfähigkeitsrente ausbezahlt wird, ist das Finanzamt involviert. Denn die Rente aus einer privaten BU zählt zu den zeitlich begrenzten Leibrenten. “Da die ursprünglichen Beiträge in der Regel aus dem versteuerten Einkommen stammen, sind die Rentenleistungen selbst nicht in voller Höhe steuerpflichtig”, klärt Michael Greifenberg auf. “Lediglich der sogenannte Ertragsanteil wird versteuert, also die in den Rentenzahlungen enthaltenen Zinsen.” Die Höhe ist abhängig von der zugesagten Rentenlaufzeit: Je länger die Zahlung der Rente vereinbart wird, desto höher ist der zu versteuernde Anteil. Wird die Rente beispielsweise für zehn Jahre bewilligt, sind zwölf Prozent steuerpflichtig. Ist die voraussichtliche Leistungsdauer dagegen sehr lang, z. B. 40 Jahre, liegt der steuerpflichtige Anteil bei 39 Prozent, also sind 61 Prozent immer noch steuerfrei. Außerdem wird erst das zu versteuernde Einkommen, das über dem Grundfreibetrag für das Jahr 2020 von 9.408 Euro für Alleinstehende und 18.816 Euro für gemeinsam veranlagte Ehepaare liegt, versteuert.

[1] Quelle: Statistisches Bundesamt: https://ots.de/gVMsh3

 

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CosmosDirekt, Lebensversicherungs-AG, Halbergstraße 52-54, D­66121 Saarbrücken, Tel: +49(0)681/966­6666, Fax: +49(0)681/966­6633, www.cosmosdirekt.de

Versicherung für Privat- und Unternehmenssammlungen, Museen und Galerien

 

Das neue art&lifestyle Team der HDI Gruppe hat die Gründungsphase erfolgreich abgeschlossen und nimmt ab sofort das Underwriting im kontinentaleuropäischen Kunstversicherungsmarkt auf. Es werden umfassende Versicherungslösungen rund um Kunst und Sammlungsgegenstände für Privatkunden, Galerien und Museen angeboten.

Der Eintritt in den Kunstversicherungsmarkt erfolgt mit einer Spezialgesellschaft, der HDI Global Specialty Underwriting Agency GmbH mit Sitz in Köln. Zentraler Risikoträger wird der Versicherer HDI Global Specialty SE. Die gewählte Struktur ermöglicht es, die Flexibilität einer Spezialgesellschaft mit den Fähigkeiten und Kapazitäten der HDI Global Specialty SE zu kombinieren.

Innerhalb der Underwriting Agency ist als Geschäftsführer Dr. Alexander Wiebe für dieses Geschäftssegment verantwortlich. Er hat in den vergangenen Wochen ein Spezialisten-Team mit langjähriger Branchenerfahrung zusammengestellt. Dazu zählen: Philippe Dietz als Head of Underwriting und Christina Meyer als Senior Underwriterin sowie Christian Himmelberg als Head of Claims. Ergänzt wird das Team durch weitere Fachkräfte in Stabsfunktionen.

„Wir sehen uns als Teil der Kunst-Community“, sagt Alexander Wiebe über sein Team. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Kunden und Vertriebspartnern das Unerwartete abzusichern, wertvolle Objekte mit Bedacht und Sachverstand zu versichern und so kulturelles Erbe auch langfristig zu bewahren. Damit tragen wir einerseits die Risiken unserer Kunden, und andererseits kommen wir auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung nach.“

Kunstversicherungsprodukte ab sofort verfügbar

Die neuen Produkte für Kunst- und Sammlungsgegenstände sind ab sofort verfügbar. Sie bieten unter anderem die folgenden Eigenschaften:

Versicherung von Privat- und Firmensammlungen:

  • Allgefahrendeckung für Sammlungsgegenstände jeder Art (inkl. Medienkunst)
  • Schnelle, unbürokratische und zeitnahe Dokumentation und Anpassungen
  • Professionelle Schadenabwicklung inklusive Erstattung von Kosten im Zusammenhang mit dem Schadenfall

Angebot für Museen:

  • Versicherung von Museumsbeständen, (Dauer-)Leihnahmen, Referenzbibliotheken, Katalogbestände, technisches Ausstellungszubehör, inkl. temporärer Aufenthalte bei Restauratoren etc.
  • Versicherungsschutz ohne Unterbrechung auf internationalem Standard
  • Professionelle und kompetente Unterstützung bei versicherungstechnischen Fragen und im Schadenfall

Versicherung für das Galeriegeschäft:

  • Allgefahren-Deckung von Eigenbeständen, Kommissions- und Ansichtsware sowie Leihnahmen, Mitversicherung von technischem Ausstellungszubehör, Kassen- und Katalogbeständen
  • Umfassende Kostenübernahme im Schadenfall, wie z.B. für Aufräum-, Transport- und Lagerkosten
  • Lückenlose Absicherung auf dem Transportweg

Abgerundet wird das Kunstversicherungsangebot im Privatkundenbereich (B2C) durch die Möglichkeit, wertvollen Hausrat und Wohngebäude mit einer Allgefahrendeckung abzusichern. Speziell für vermögende Privatkunden (sog. High Net Worth Individuals, HNWI) besteht auch bereits heute die Möglichkeit, Privatflugzeuge zu versichern. Ein Ausbau des Angebots an sog. „Lifestyle“ Versicherungen mit HNWI als Zielgruppe ist geplant.

Zusätzlich übernimmt das Team auch die bestehenden Aktivitäten rund um die Valorenversicherung der HDI in Deutschland. Hierbei handelt es sich um eine Allgefahrendeckung zur Versicherung wertvoller Gegenstände, wie zum Beispiel Schmuck, Bargeld, Gold sowie Safe- bzw. Tresoreinlagerungen. Für Geld- und Werttransporteure bietet HDI zudem die „Cash in Transit“ Versicherung an. In diesem Segment zählt HDI bereits heute zu den führenden Anbietern.

Führenden spezialisierten Vertriebspartnern kann die HDI Global Specialty Underwriting Agency Zeichnungsvollmachten delegieren. Damit sollen diese Partner in die Lage versetzt werden, sich im Wettbewerb durch eine hohe Reaktivität mit Kundennähe besonders auszuzeichnen.

 

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HDI Versicherung AG, HDI­-Platz 1, D-­30659 Hannover, Tel: +49 511 645­0 , Fax: +49 511 645­4545, www.hdi.de

Geschäftsbericht 2020: Mehr Beiträge, gestiegene Leistungsfälle, starkes versicherungstechnisches Ergebnis

 

Trotz starker Unsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie hat die ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG das Geschäftsjahr 2020 mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen. Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor, den ROLAND heute veröffentlicht hat. Der Kölner Rechtsschutz-Versicherer konnte seine Bruttobeitragseinnahmen um 3,7 Prozent steigern. „Unsere Erwartung an das Beitragswachstum haben wir – vor allem im Hinblick auf die Rahmenbedingungen – deutlich übertroffen“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Rainer Brune.

Stabiles Beitragswachstum im In- und Ausland

Insgesamt lagen die Bruttobeitragseinnahmen bei 495,2 Millionen Euro (Vorjahr: 477,3 Millionen Euro). Die Neugeschäftsbeiträge lagen aufgrund von Sondereffekten im Geschäftsjahr 2019 mit 49,1 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau von 54,6 Millionen Euro. Die positive Beitragsentwicklung ist sowohl auf das inländische Direktgeschäft als auch auf das internationale Geschäft zurückzuführen. So trugen die Niederlassungen in Österreich, Italien und Norwegen insgesamt 51,6 Millionen Euro (Vorjahr: 45,1 Millionen Euro) zu den Bruttobeitragseinnahmen bei.

Leistungen an Kunden erneut gestiegen

Die Zahl der gemeldeten Leistungsfälle im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft stieg im Jahr 2020 um 7,2 Prozent auf 414.144 Stück (Vorjahr: 386.167 Stück). Die Leistungszahlungen an Kunden betrugen 225,0 Millionen Euro (Vorjahr: 222,1 Millionen Euro).

Schaden-Kosten-Quote weiter reduziert

Die Schaden-Kosten-Quote – also das Verhältnis der Aufwendungen für Versicherungsfälle und für den Versicherungsbetrieb zu den Beiträgen – reduzierte ROLAND Rechtsschutz resultierend aus einem starken Rückversicherungsergebnis deutlich auf 93,2 Prozent (Vorjahr: 97,2 Prozent). Aufgrund des positiven Schaden- und Kostenverlaufs konnte der Rechtsschutz-Spezialist das versicherungstechnische Ergebnis mit 19,4 Millionen Euro mehr als verdoppeln (Vorjahr: 7,0 Millionen Euro).

Steigende Kosten für 2021 erwartet

„Wir sind deutlich besser durch das Corona-Jahr 2020 gekommen, als wir zu Beginn der Pandemie erwartet haben“, erklärt Rainer Brune. „Gerade auf der Nachfrageseite hat sich gezeigt, dass die Menschen eine umfassende rechtliche Absicherung nun mehr denn je zu schätzen wissen. Krisen-Zeiten sind Rechtsschutz-Zeiten.“

Allerdings müsse das Unternehmen damit rechnen, dass die Leistungsfälle infolge der Pandemie im laufenden Geschäftsjahr anziehen werden – zum Beispiel, wenn es zu vermehrten Entlassungen und damit verbundenen Kündigungsschutzklagen kommt. Zudem erhöhen sich die Schadenaufwendungen aufgrund der Anpassung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes, das zum Jahresbeginn in Kraft getreten ist.

Nichtsdestotrotz fällt der Ausblick für 2021 positiv aus: „In den vergangenen Monaten haben sich unser Geschäftsmodell, unsere Produkte, unser operativer Geschäftsbetrieb und ganz besonders unsere Mitarbeitenden als sehr robust und gleichzeitig flexibel erwiesen. Das stimmt uns optimistisch, ROLAND auch in den kommenden Monaten und Jahren weiter auf Erfolgskurs zu halten“, so der Vorstandsvorsitzende.

 

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2020: Ambitionierte Wachstumsziele für das Geschäftsjahr 2020 trotz Pandemie erreicht

 

Die DFV Deutsche Familienversicherung AG (“DFV”, “Deutsche Familienversicherung”), das digitale Versicherungsunternehmen und ein in Europa führendes Insurtech, lag mit ihren heute veröffentlichten Jahresergebnissen 2020 im Rahmen der kommunizierten Erwartungen. Die negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Geschäft mit Auslandsreisekrankenversicherungen konnten durch die starke Online-Vertriebsleistung in anderen Produktbereichen deutlich überkompensiert werden. Einmal mehr stellte die DFV ihre digitale Kompetenz unter Beweis. Das Unternehmen setzt seinen dynamischen Wachstumskurs in 2021 konsequent fort und erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen weiteren zweistelligen Anstieg der Beitragseinnahmen. Zudem strebt die Deutsche Familienversicherung eine deutliche Reduzierung des operativen Verlusts an.

“In einer Pandemie mit zwei Lockdowns hat sich unser Vertrieb als robust und krisensicher erwiesen. Der erzwungene Ausstieg aus CareFlex ist ärgerlich, trotzdem werden wir unsere seit dem IPO realisierten Versprechen nach 2019 und 2020 auch im Jahr 2021 umsetzen,” kommentiert Dr. Stefan Knoll, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Deutschen Familienversicherung.

Starkes Neugeschäft trotz Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

Das Neugeschäft entwickelte sich im Geschäftsjahr 2020 erneut positiv. Der Vertragsbestand wuchs um 7,7% auf gut 550.000 Verträge zum Jahresende. Dieses Wachstum ist umso bedeutsamer, weil Sondereffekte weggefallen sind. Insofern zeigte sich der digitale Vertrieb des Unternehmens – insbesondere unter Berücksichtigung des konjunkturellen Einbruchs infolge der COVID-19-Pandemie – als erfreulich robust. Die Schadenquote (netto) stieg im Geschäftsjahr 2020 aufgrund von Zuführungen in die Alterungsrückstellungen leicht von 60,6% auf 63,0% an.

Mit gebuchten Bruttobeiträgen von nun 114,7 Mio. EUR (2019: 90,9 Mio. EUR) und einem starken Zuwachs insbesondere im Sachversicherungsgeschäft ist die DFV inzwischen breiter aufgestellt und gut gerüstet, um weitere Wachstumspotentiale heben zu können. Im Bereich der Digitalisierung sind die Alleinstellungsmerkmale der DFV im Markt heute anerkannt und führen zu Vergleichstest-Prämierungen in diversen Produktkategorien.

EBIT im Rahmen der Erwartungen

Das operative Konzernergebnis (EBIT) belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf -10,6 Mio. EUR (2019: -5,2 Mio. EUR) und lag damit innerhalb der kommunizierten Zielbandbreite von -9 Mio. EUR bis -11 Mio. EUR. Das EBIT hat sich gegenüber den vorläufigen Zahlen vom 21.01.2021 nur geringfügig verändert. Der Rückgang des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr resultiert hauptsächlich aus der Fortschreibung der hohen Vertriebsausgaben, dem COVID-19-bedingt schwächeren Kapitalanlageergebnis, einem Personalkostenanstieg sowie den durch ,CareFlex Chemie’ gestiegenen IT-Kosten. Zinsbezogene versicherungstechnische Risiken in Höhe von 0,55 Mio. € wurden vorsorglich abgeschirmt. Hingegen hatten die Feststellungen der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung zum Konzernabschluss 2018 keinerlei Auswirkungen auf die Ertragskraft in 2020.

Die SCR-Bedeckungsquote der Deutschen Familienversicherung liegt gemäß der Solvency II Q4 2020-Meldung bei 377 % und damit deutlich über dem selbstgesetzten langfristigen Zielkorridor von 180 % bis 220 %. Die finale Bedeckungsquote zum 31.12.2020 wird im Rahmen des SFCR-Berichts im April veröffentlicht.

Hohe Produktqualität und weiterer Ausbau der digitalen Kompetenz

Diese Woche wurde der DFV-ZahnSchutz zum sechsten Mal, durchgehend seit 2014, Stiftung Warentest Sieger im Bereich der Zahnzusatzversicherungen. Mit der Bestnote 0,5 (sehr gut) wird die herausragende Produktqualität des Unternehmens erneut durch die unabhängige Stiftung ausgezeichnet.

Auch im Bereich der Digitalisierung setzt die DFV ihren Kurs konsequent fort, den Digitalisierungsgrad aller wesentlichen Geschäftsprozesse zum Nutzen der Kunden weiter zu erhöhen. Ein Ausdruck dieser digitalen Befähigung des Versicherers ist die DFV-App, über die das Unternehmen Versicherungsprodukte ohne die Entstehung zusätzlicher Vertriebskosten verkauft. Gleichzeitig ist die Deutsche Familienversicherung der einzige Anbieter, der es seinen Kunden ermöglicht, situative Änderungen des jeweiligen Versicherungsschutzes in der Unfallversicherung via App durchzuführen. Vorteile für den Nutzer bestehen nicht nur in der Ersparnis von Zeit und Geld, sondern auch in der Möglichkeit, den jeweiligen Versicherungsschutz flexibel auf sich verändernde Lebenssituationen abzustimmen. Die App wird im Apple App Store und Google Play Store jeweils mit 4,9 bzw. 4,8 Sternen von 5 Sternen bewertet. Darüber hinaus bietet das Insurtech als einziger Versicherer sämtliche Produkte über den Amazon Sprachdienst “Alexa” an und nimmt seit 2018 eine Vorreiterrolle im Bereich der digitalen Kompetenz von Versicherungsunternehmen ein. Im Rahmen der Fortsetzung seiner Digitalisierungsstrategie plant das Unternehmen, insbesondere Annexversicherungen und weitere Versicherungsprodukte aus dem niedrigen Preissegment über Sprachassistenten zu verkaufen. Mit der Implementierung ihres Chatbots ,Viktoria’ setzt die Deutsche Familienversicherung die mit Alexa begonnene Idee der Sprachassistenz erfolgreich fort. Die Hochschule Aalen hat den Chatbot der DFV im Jahr 2020 als einen der besten der deutschen Versicherungswirtschaft bewertet.

“Beste und für jedermann verständliche Versicherungsprodukte ermöglichen den kontaktlosen Vertrieb und sind die Zukunft, nicht nur in Zeiten einer Pandemie. Keine bloße Petitesse ist in diesem Kontext die Tatsache, dass wir 90 % unseres Neukundenbestands für Cross-Selling-Aktivitäten nutzen können,” kommentiert Dr. Stefan Knoll, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Deutschen Familienversicherung.

Meilensteine 2021 – Neue Strukturen, neue Produkte und Expansion ins Ausland

Mit dem Eintritt des neuen CFO Dr. Karsten Paetzmann zum 1. Februar 2021 konnte die DFV den Vorstand entscheidend verstärken. Finanzen, Rechnungswesen, Controlling und Kapitalanlage erhalten dadurch jenen Qualitätsstandard, den das Unternehmen als führendes Insurtech in Europa benötigt. Noch im zweiten Quartal wird das Finanzressort insbesondere in den Zuständigkeitsbereichen Kapitalanlage, Controlling sowie Aktuariat personell weiter verstärkt. Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie plant die Deutsche Familienversicherung im Geschäftsjahr 2021 die Umsetzung verschiedener Maßnahmen. Zum Ende des zweiten Quartals wird die DFV ein neues Maßstäbe setzendes ,Kombiprodukt’ auf den Markt bringen. Dieses wird die Grundlage für das innovative Globalprodukt darstellen. Des Weiteren will die DFV im Zuge der geplanten Internationalisierung ebenfalls ab dem zweiten Quartal 2021 ein ausgewähltes Produkt in Österreich anbieten. Diesbezüglich befindet sich die DFV im Zeitplan.

Ausblick 2021 – Fortsetzung des starken Wachstums

Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr 2021 sind unverändert positiv. Die Deutsche Familienversicherung plant, erneut 30 Mio. EUR in Vertriebsaktivitäten zu investieren, und erwartet ein erfolgreiches Neugeschäft auf Vorjahresniveau, was rund 100.000 neuen Verträgen entspricht. Das Bestandsvolumen soll insgesamt, inkl. des Rückversicherungsvolumens, auf rund 190 Mio. EUR steigen. Dies setzt sich aus dem originären Geschäft, das 2021 nochmals um circa 25 Mio. EUR auf rund 150 Mio. EUR erhöht werden soll, und einem geplanten Rückversicherungsvertrag zwischen der Barmenia und der DFV von rund 40 Mio. EUR zusammen. Dieser Rückversicherungsvertrag wird aktuell auf Basis eines Letter of Intent (LOI) verhandelt. Die DFV strebt im originären Geschäft an, die gebuchten Bruttobeiträge erneut um rund 25 % zu steigern und plant, den operativen Jahresverlust (EBIT) auf circa 4 Mio. EUR zu reduzieren. Der Eintritt in die Gewinnzone ist bei Fortsetzung der aktuellen Geschäftspolitik für das Geschäftsjahr 2022 geplant. Der Geschäftsbericht 2020 steht auf unserer Website unter diesem Link <https://ir.deutsche-familienversicherung.de/websites/dfv/German/2000/publikationen.html>  zum Download bereit.

 

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DFV Deutsche Familienversicherung AG, Reuterweg 47, 60323 Frankfurt am Main, Tel: 069 95 86 969, Fax: 069 95 86 958, www.deutsche-familienversicherung.de

Der operative Lebensversicherer der Versicherungsgruppe die Bayerische schneidet im aktuellen Map-Report der Ratingagentur Franke und Bornberg zur Stabilität der Berufsunfähigkeitsversicherer mit der Note „hervorragend“ ab. Damit beweist die Bayerische, dass sie zu den Versicherern gehört, die ihr Geschäft langfristig stabil halten können und deren Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) am krisensichersten aufgestellt ist. 

 

„In der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die langfristige Stabilität von besonderer Bedeutung“, sagt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen. „Obwohl wir mit unserer BU schon jetzt zu den besten im Markt gehören, verbessern wir diese kontinuierlich und passen sie an Marktentwicklungen und Kundenbedürfnisse an.“

Die BU schützt vor den finanziellen Folgen, wenn man wegen einer Erkrankung oder nach einem Unfall nicht mehr arbeiten kann. Die staatliche Absicherung ist dann viel zu gering, um seinen bisherigen Lebensstandard zu halten. Kunden für das Thema BU zu sensibilisieren ist deshalb wichtig – genauso wie ein guter BU-Anbieter.

„Durch unsere hohe Finanzstärke und die Tatsache, dass wir nicht durch hohe Zinsgarantien im Bestand belastet sind, ermöglichen wir unseren Kunden dauerhaft stabile Prämien“, sagt Dr. Herbert Schneidemann. „Besonders im anhaltenden Niedrigzinsumfeld sind niedrige Zinsbelastungen im Bestand Voraussetzung dafür, dass ein BU-Kunde in Zukunft seine Überschüsse in voller Höhe erhält. Mit dem Rating zeigen wir einmal mehr, dass man auch als Mittelständler nicht nur mithalten, sondern sogar in verschiedenen Bereichen führend sein kann.“

Das aktuelle Rating zur Stabilität der BU von Franke und Bornberg bestätigt das sehr gute Ergebnis, das der operative Lebensversicherer der Bayerischen im BU-Stabilitätsrating der Real Rate GmbH im Herbst 2020 erzielte. Mit einem Nettozins von 3,00 Prozent im Vergleich zu 0,51 Prozent im Marktumfeld gehörte die BL die Bayerische Lebensversicherung AG beim Rating des unabhängigen Analysehauses zu den besten drei Anbietern der untersuchten 57 deutschen Lebensversicherer.

 

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Die signifikante Zunahme von Unruhen, Demonstrationen und Vandalismus bei einem gleichzeitigen Rückgang von Terrorismusereignissen führt dazu, dass zivile Unruhen nun das Hauptrisiko für Unternehmen im politischen Bereich darstellen. Sie können zu erheblichen Verlusten und Versicherungsschäden führen

 

Demonstrationen gegen die Corona-Schutzbestimmungen in Deutschland und Europa, „Black Lives Matter“-Proteste in den USA oder Brandanschläge auf Mobilfunktürme in Großbritannien: Betriebsstörungen, Beschädigungen und Umsatzeinbußen durch Krawalle, Proteste, Vandalismus oder andere Formen von zivilen Unruhen gehören heute zu den wichtigsten politischen Risiken für Unternehmen. Die anhaltenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie werden solche Aktivitäten wahrscheinlich weiter vorantreiben, so ein Fachbeitrag in der aktuellen Ausgabe des Global Risk Dialogue von Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS). Die Business-Continuity-Planung von Unternehmen muss sich proaktiv mit den Risiken politischer Gewalt auseinandersetzen, insbesondere in stark exponierten Branchen wie dem Einzelhandel.

„Glücklicherweise sind terroristische Großereignisse in den letzten fünf Jahren drastisch zurückgegangen. Die Anzahl, das Ausmaß und die Dauer von zivilen Unruhen und Protesten in den letzten zwei Jahren sind jedoch erschütternd, und wir haben gesehen, dass Unternehmen erhebliche Verluste dadurch erlitten haben“, sagt Björn Reusswig, Leiter der Abteilung Global Political Violence and Hostile Environment Solutions bei AGCS. „Zivile Unruhen haben stark zugenommen, angetrieben durch Proteste zu Themen, die von wirtschaftlicher Not bis hin zu Polizeibrutalität reichen und die Bürger auf der ganzen Welt betroffen haben. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie verschlimmern die Situation – da kein Ende des wirtschaftlichen Abschwungs in Sicht ist, wird die Zahl der Proteste wahrscheinlich weiter steigen. ”

Zivile Unruhen als zentrales Geschäftsrisiko

Unruhen, die Sachschäden, Betriebsunterbrechungen oder Umsatzeinbußen verursachen können, werden im aktuellen Umfeld zu einem immer bedeutenderen Risiko für Unternehmen, wie die Ergebnisse des Allianz Risk Barometers 2021 zeigen. In der jährlichen globalen Risikoumfrage kehrten „politische Risiken und Gewalt“ zum ersten Mal seit 2018 in die Top 10 der Risiken zurück. Dieser Risikotrend wird durch aktuelle Forschungsergebnisse unterstützt, die eine Zunahme der weltweiten Protestbewegungen in den nächsten zwei Jahren vorhersagen: Verisk Maplecroft, ein auf globale Risikoanalysen spezialisiertes Forschungsunternehmen, geht davon aus, dass 75 Länder bis Ende 2022 einen Anstieg der Proteste erleben werden. In mehr als 30 dieser Länder – vor allem in Europa und Amerika – wird es wahrscheinlich zu erheblichen Aktivitäten kommen. Politische Gewalt verursachte aber auch schon im Jahr 2020 erhebliche Versicherungsschäden. Zwar verliefen die Proteste, die im Frühjahr in 140 US-Städten nach dem Tod von George Floyd stattfanden, größtenteils friedlich. Brandstiftungen, Vandalismus und Plünderungen, die im Zusammenhang mit den Protesten standen, kosteten die Versicherungsbranche laut Axios jedoch mindestens 1 bis 2 Mrd. US-Dollar an Schäden.

Unternehmen müssen nicht direkt Opfer von zivilen Unruhen sein, um finanzielle Verluste zu erleiden. Die Umsätze können leiden, wenn die Umgebung für längere Zeit abgesperrt wird oder während die (Verkehrs-)Infrastruktur repariert wird, um Kunden, Verkaufspersonal und Lieferanten den Wiedereintritt zu ermöglichen. So wurden beispielsweise während der „Gelbwesten“-Demonstrationen in Frankreich die Geschäfte entlang der Champs-Élysées in Paris geplündert und stark beschädigt, was die Kunden vertrieb. Nach nur wenigen Wochen der Demonstrationen meldete der französische Einzelhandelsverband, dass den Einzelhändlern landesweit 1,1 Milliarden Dollar an Umsatz entgangen sind.

Covid-19-Pandemie wird wahrscheinlich weitere Gewalt anheizen

Die Covid-19-Pandemie ist eine der Hauptursachen für den Anstieg der zivilen Unruhen, da sie sowohl die zugrunde liegenden, seit langem bestehenden Missstände vergrößert als auch in den Mittelpunkt gerückt hat. Die Pandemie hat sich negativ auf die politische Stabilität ausgewirkt, die Polarisierung verstärkt und Fragen der Gleichberechtigung, der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und der Bürgerrechte in den Vordergrund gerückt.

„Leider wird sich das Risiko von Unruhen und Gewalt aufgrund von Covid-19 wahrscheinlich verschärfen“, vermutet Björn Reusswig. „Die Maßnahmen, die die Regierungen zur Bekämpfung des Coronavirus ergriffen haben, hatten erhebliche sozioökonomische Auswirkungen, und die Frustration wächst in großen Teilen der Bevölkerung. Besonders deutlich sind die Verwerfungen in den USA, wo das soziale Sicherheitsnetz nicht so umfassend ist wie anderswo. Die Menschen sind besorgt. Arbeitsplatz, Gesundheit und Einkommenssicherheit sind gefährdet. In der Folge sind die Menschen eher bereit zu demonstrieren, daher ist es nicht verwunderlich, dass Demonstrationen gegen den Lockdown schnell gewalttätig werden können.“

Die Tatsache, dass die Pandemie in Teilen der Bevölkerung Verschwörungstheorien gedeihen ließ, bereitet laut Reusswig auch den Boden für künftige Turbulenzen – und in manchen Fällen sogar physische Schäden. Eine Theorie, die die 5G-Technologie grundlos mit dem Coronavirus in Verbindung bringt, führte im vergangenen Jahr zu einer Reihe von Brandanschlägen auf Mobilfunktürme in Großbritannien und anderen europäischen Ländern.

Wachsender Bedarf an Business-Continuity-Planung

Für Unternehmen ist die Vorbereitung auf politische Gewaltrisiken ist entscheidend – insbesondere für exponierte Branchen wie den Einzelhandel. Während der zweitägigen „Black Lives Matter“-Demonstrationen Ende Mai in Chicago wurden fast alle Schaufenster auf der Michigan Avenue, zu der auch das Einkaufsviertel „Magnificent Mile“ gehört, beschädigt. Aber auch in Deutschland führten die Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg im Juli 2017 laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zu Schäden von rund zwölf Millionen Euro. Etwa ein Drittel der Summe – rund vier Millionen Euro – entfiel auf beschädigte Autos, der Rest auf Schäden an Wohngebäuden und Geschäften.

Unternehmen müssen angesichts dieser Entwicklungen ihre Business-Continuity-Planung (BCP) überprüfen. Normalerweise konzentrieren sich diese nur auf nationale Katastrophen, aber es gibt einen wachsenden Bedarf an Kontinuitätsplanungen, um politische Störungen und andere Arten von Unterbrechungen wie Cybervorfälle zu berücksichtigen. Es ist wichtig, definierte und getestete Verfahren zu haben – diese sollten sich auf Mitarbeiter und Kunden konzentrieren und allgemeine Kommunikations- und Social-Media-Pläne beinhalten.

Unternehmen sollten auch ihre Versicherungspolicen überprüfen. Sachversicherungen können in einigen Fällen Ansprüche wegen politischer Gewalt abdecken, aber die Versicherer bieten über den Spezialmarkt für politische Gewalt auch spezielle Lösungen an, um die Auswirkungen von Streiks, Unruhen und zivilem Aufruhr zu mildern. „Früher wurde diese Deckung von Kunden als „nice to have“ und von Versicherern als „nichts, worüber man sich übermäßig Sorgen machen müsste“ betrachtet. Dies hat sich jedoch seit 2018 geändert, da sowohl die Häufigkeit als auch die Schwere dieser Ereignisse deutlich zugenommen haben. Wir sehen ein wachsendes Interesse und eine steigende Nachfrage nach Deckungen für politische Gewalt seitens der Unternehmen“, sagt Reusswig.

 

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