Um die Pandemie zu stoppen, fordern Bund und Länder regelmäßige Corona-Tests in Fabriken und Büros.

 

Die R+V unterstützt Arbeitgeber, die ihre Belegschaft auf diese Weise vor einer Infektion schützen. Bei Firmenkunden mit einer R+V-Betriebshaftpflichtversicherung sind diese Tests beitragsfrei mitversichert.

Wer nicht im Homeoffice arbeiten kann, läuft Gefahr, sich im Kollegenkreis mit SARS-CoV-2 zu infizieren – und damit auch andere anzustecken. Bis die Krankheit ausbricht, wird die Infektionskette stetig länger. “Wir wollen helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Aus zahlreichen Anfragen wissen wir, dass viele Firmenchefs bisher vor Testungen zurückschrecken. Sie befürchten, zur Kasse gebeten zu werden, wenn bei den Tests etwas passiert”, sagt Burkhard Krüger, Abteilungsleiter Haftpflicht Firmenkunden bei der R+V Versicherung. “Diese Sorge wollen wir unseren Firmenkunden nehmen. Deshalb haben wir uns entschlossen, Corona-Tests für die Mitarbeiter in den bestehenden Betriebshaftpflichtversicherungen beitragsfrei mitzuversichern.” Dabei ist es unerheblich, ob die Firmen Schnelltests oder PCR-Tests anbieten.

Sollte es bei den getesteten Mitarbeitern zu Komplikationen wie etwa Verletzungen im Mund-Rachen-Raum kommen, springt die Versicherung ein. Voraussetzung für die Haftung ist selbstverständlich, dass die Unternehmen die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes einhalten und beispielsweise das zuständige Personal vorher entsprechend schulen lassen. Erlaubt sind die Tests zudem nur bei symptomfreien Menschen.

Firmen, die neben ihren Mitarbeitern auch Betriebsfremden, wie etwa Kunden oder externen Dienstleistern, Tests anbieten wollen, können dafür bei der R+V ebenfalls Versicherungsschutz erhalten. Allerdings ist diese Absicherung nur gegen einen Beitragszuschlag möglich.

 

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R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

BdV kritisiert Senkung des Höchstrechnungszinses zulasten der Versicherten

 

Die Bundesregierung will den Garantiezins bei Lebensversicherungsprodukten weiter senken. Ab Januar 2022 sollen Neuverträge dann nur noch mit einer jährlichen Verzinsung von höchstens 0,25 Prozent über die gesamte Laufzeit auf den Markt gebracht werden dürfen. Die Senkung wirkt sich jedoch auch auf schon bestehende Rentenversicherungsverträge aus, bei denen die Auszahlung noch nicht begonnen hat. „Die Konsequenzen der neuen Regelung sind fatal. Sie bedeuten niedrigere Renten, höhere Provisionen und höhere Kosten“, kritisiert Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bund der Versicherten e. V. (BdV). Bei vielen Riester-, Rürup- und betrieblichen Rentenversicherungsverträgen werden die zukünftigen Renten auf Grundlage des neuen Rechnungszinses festgelegt. „Wir rechnen mit Rentenkürzungen im zweistelligen Prozentbereich“, so Kleinlein. Nur eine längst überfällige Aufhebung des Verrentungszwangs und ein Provisionsdeckel können diese Schieflage noch abwenden.

Die weitere Senkung des Höchstrechnungszinses würde die Lebensversicherer – unabhängig von der unternehmensindividuellen Finanzstärke – verpflichten, die von ihnen angebotenen Verträge in einer Vielzahl von Zweigen der Lebensversicherungssparte zu verteuern. Damit verschlechtert sich das Prämien-Leistungsverhältnis, da die versicherten Leistungen (Garantieleistungen) reduziert werden. „Für die gleiche garantierte Rente müssen jüngere Menschen zukünftig etwa 30 Prozent mehr zahlen“, erklärt Kleinlein. Die Provisionen für einen marktüblichen Vertrag steigen daher auch um etwa 30 Prozent. „Gegen diese hohen Kosten hilft nur ein Provisionsdeckel. Der muss endlich für alle Verträge der Lebensversicherer kommen“, fordert der BdV-Chef.

Die Kürzungsmöglichkeit für zukünftige Renten haben sich die Versicherer ins Kleingedruckte oft mit maximaler Intransparenz geschrieben. Wehren können sich die Riester- und Rürup-Sparer*innen nicht, da sie gesetzlich verpflichtet sind, am Ende ihrer Ansparphase eine Rente bei einem Lebensversicherer zu beziehen. „Gegen die Zwangskürzung bei den Renten hilft nur, den Verrentungszwang zu streichen. Dann müssten sich Versicherer erstmals im Wettbewerb beweisen und wir könnten bessere Renten erwarten“, erklärt Kleinlein. Der BdV sieht die Zwangsverrentung grundsätzlich kritisch: „Wer freiwillig im Arbeitsleben anspart und finanzielle Vernunft bewiesen hat, den sollte man nicht finanziell entmündigen, nur weil er oder sie in Rente geht.“

Doch wie wenig ernst die Bundesregierung offenbar die Belange der Versicherten nimmt, zeigt die Art und Weise wie der Referentenentwurf zur Senkung des Höchstrechnungszinses auf den Weg gebracht wurde: Die Verordnung wird aktuell vom Bundesfinanzministerium in außerordentlicher Geschwindigkeit, ohne Einbezug von Parlament oder Bundesländern, durchgepeitscht. Während bestimmte Verbände der Anbieter- und Vermittlerseite als auch Pressevertreter*innen „vorab“ Einsicht in die Entwurfsfassungen nehmen konnten, blieb dies dem BdV als Verbraucherschutzverein verwehrt. Er hatte für eine Stellungnahme zu diesem komplexen und aktuariell anspruchsvollen Sachverhalt nur eine unangemessen kurze Zeit von wenigen Tagen.

 

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Bund der Versicherten e.V.,Gasstr. 18 – Haus 4, 22761 Hamburg, Tel: +49 40-357 37 30 98, Fax: +49 40-357 37 30 99, www.bundderversicherten.de

Barmenia Allgemeine wächst weiter – Barmenia Kranken verzeichnet starken Zuwachs bei Zusatzversicherungen – Barmenia Leben baut Geschäft zu laufenden Beiträgen aus

 

Die Barmenia-Versicherungsgruppe verzeichnet für das Jahr 2020 ein Beitragsplus von 4,2 Prozent (Branche + 1,2 Prozent) auf nunmehr 2,3 Mrd. Euro und blickt somit erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. So konnte die Marktposition weiter ausgebaut werden. „Das Jahr war in jeder Hinsicht anspruchsvoll. Nicht nur das Niedrigzinsniveau, sondern auch die Covid-19-Pandemie forderten uns deutlich. Trotzdem haben wir unsere Ziele erreichen können. Mein Dank gilt unseren zuverlässigen Teams im Außen- und Innendienst, die mit ihrer Leistung dieses Ergebnis erst ermöglicht haben“, so Andreas Eurich, Vorsitzender der Vorstände der Barmenia Versicherungen a. G.

Geschäftsentwicklung der einzelnen Unternehmen

Barmenia Allgemeine

Sachversicherer entwickelt sich kontinuierlich

Tierversicherungen liegen voll im Trend

Die gebuchten Bruttobeiträge wuchsen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,6 Prozent auf 224,3 Mio. Euro, die Zahl der Verträge steigerte sich um 3,8 Prozent auf 1.209.193 Verträge. Damit entwickelte sich die Allgemeine erneut deutlich besser als der Markt. Wachstumstreiber im Jahr 2020 waren die Haftpflicht- sowie Hausrat- und Wohngebäudeversicherung.

Mit der Einführung der Tier-Krankenversicherung (Start August) sowie der Pferde-Operationskostenversicherung (Start Dezember) weitete die Barmenia Allgemeine ihre kundenorientierte Produktpalette einmal mehr aus. Die neuen Produkte sind leistungsstark, einfach und transparent gestaltet, um den Kundenerwartungen passgenau gerecht zu werden. Seit März 2021 ist der Sachversicherer mit einer neuen Fahrrad- / E-Bike-Versicherung am Markt.

Barmenia Kranken

Kräftiger Bestandszuwachs in der Zusatzversicherung

CareFlex Chemie geht an den Start

Mit einem Bestandszuwachs von 8,7 Prozent auf nunmehr über 1.404.700 Versicherte entwickelte sich die Krankenversicherung stärker als der Markt. So erhöhten sich die gebuchten Brutto-Beiträge im Geschäftsjahr um 4,8 Prozent auf 1.857,8 Mio. Euro. In der Krankheitskosten-Vollversicherung baute die Barmenia mit über 600 Personen leicht an und verzeichnete einen Bestand von über 300.600 versicherten Personen. Nach der Einführung der „Mehr-für-Sie“-Produkte im Geschäftsjahr stieg der Personen-Nettobestand in der Zusatzversicherung um rund 11,6 Prozent auf rund 1.104.100 Personen deutlich an.

Für rund 82.000 leistungsfrei gebliebene Kunden in der Krankheitskosten-Vollversicherung wurden im Geschäftsjahr 62,7 Mio. Euro aus der erfolgsabhängigen RfB ausgezahlt. Das versicherungsgeschäftliche Ergebnis erhöhte sich um 7,4 Prozent auf 180,6 Mio. Euro (Vj.: 168,1 Mio. Euro).

Auch im Jahr 2021 wird das bKV-Geschäft eine bedeutende Rolle spielen. So geht im Juli das Konsortium bestehend aus der Barmenia und der R+V mit CareFlex Chemie als erstem Abschluss im tarifvertraglichen Umfeld für weit mehr als eine halbe Million Beschäftigte an den Start. Das frei verfügbare Pflegemonatsgeld soll das private Vermögen schützen und Pflegebedürftige wie pflegende Angehörige der Chemie-Branche entlasten. Das Gelingen der Pflege-Branchenlösung könnte als Blaupause für bereits angedeutete Überlegungen in der Politik dienen, da eine anstehende Pflegereform auch betriebliche Lösungen als eine Antwort auf die Pflegeproblematik in Betracht ziehen könnte.

Barmenia Leben

Kunden bevorzugen Rentenversicherungen mit optionaler Indexbeteiligung sowie Berufsunfähigkeits- und fondsgebundene Rentenversicherungen

Auch die Entwicklung in der Lebensversicherung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr bedeutend durch die Covid-19-Pandemie beeinflusst. Das hat sich herausfordernd auf den Vertrieb der beratungsintensiven Lebensversicherungs- und Altersvorsorgeprodukte ausgewirkt. Das Annual Premium Equivalent (APE) lag im abgelaufenen Jahr bei 34,6 Mio. Euro (Vj.: 37,4 Mio. Euro). Die gebuchten Bruttobeiträge erreichten einen Stand von 262,0 Mio. Euro (Vj.: 264,4 Mio. Euro). Die darin enthaltenen laufenden Beiträge (219,8 Mio. Euro) wuchsen im Gegensatz zur Branche (- 0,8 Prozent) deutlich um 4,3 Prozent.

Um die Chancen in den Marktsegmenten private und betriebliche Altersversorgung in den kommenden Jahren zu nutzen, richtet die Barmenia Leben ihr Produktportfolio bedarfsgerecht aus. Ins neue Jahr startete der Lebensversicherer mit einer optimierten Berufsunfähigkeitsversicherung. Der neue „Passend-Für-Sie-Berufsunfähigkeitsschutz“ mit der Barmenia SoloBU bietet risikogerechten und maßgeschneiderten Versicherungsschutz zur Einkommenssicherung. Er enthält optimierte BU-Bedingungen, zudem ist die Absicherung unkompliziert und einfach abzuschließen.

Ausblick

Andreas Eurich blickt zuversichtlich auf das aktuelle Geschäftsjahr: „Das abgelaufene Geschäftsjahr war in jeder Hinsicht ausgesprochen herausfordernd, und auch im begonnenen Jahr werden die Corona bedingten Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld spürbar sein. Diskussionen zur Gesundheits- und Altersversorgung werden uns im Bundestagswahljahr sicherlich begleiten. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass es im Laufe des Jahres zu einer konjunkturellen Erholung kommen wird, die auch unsere Unternehmens-Gruppe in die Lage versetzt, unsere Marktposition weiter auszubauen. Unsere Strategie ist unverändert an hoher Kundenzufriedenheit ausgerichtet. Aus diesem Grund werden wir im Jahr 2021 weiter daran arbeiten, unsere Prozesse sowie die Kommunikations- und Kontaktwege zu vereinfachen, um unseren Kunden so den Zugang zur Barmenia zu erleichtern.

Pandemiebedingt befanden sich 2020 zeitweise deutlich mehr als 80 Prozent unserer Belegschaft im Homeoffice. Und trotzdem konnte der Betrieb wie gewohnt aufrechterhalten werden. Mein Lob gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unseren Erfolg so erst ermöglicht haben. Heute kann ich festhalten, dass wir auch gut ins neue Geschäftsjahr gestartet sind. Unsere neuen Produkte entsprechen offensichtlich dem Bedarf unserer Kunden, was sich bereits im Neugeschäft bemerkbar macht. Ich bin überzeugt, dass wir auch dieses aufregende Jahr gemeinsam zu unserer Zufriedenheit bewältigen werden.“

 

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Barmenia Versicherungen, Hauptverwaltung, Kronprinzenallee 12 -18, 42094 Wuppertal, Tel: 0202/43800, Fax: 0202/438-2846, www.barmenia.de

Solvabilitätsquote von 374 Prozent gibt Kunden Sicherheit auch in anspruchsvollen Zeiten

 

Zum Jahresende 2020 weist Swiss Life Deutschland eine Bedeckungsquote in Höhe von 374 Prozent ohne Übergangsmaßnahmen aus und bestätigt damit trotz weiter gesunkener Zinsen eine seit fünf Jahren hohe und robuste Solvenzquote.

Eine Solvenzquote von 100 Prozent bräuchten Versicherungsunternehmen gemäß Kriterien der Aufsichtsbehörden mindestens, um über ausreichend Kapitalreserven für Negativszenarien zu verfügen. Bereits seit Beginn der Solvency II-Berichterstattung im Jahr 2016 liegt die Solvenz von Swiss Life Deutschland auf einem stabilen und gleichzeitig branchenüberdurchschnittlichen Niveau und übertrifft die Mindestanforderungen ohne Übergangsmaßnahmen kontinuierlich um knapp das Vierfache. Im Vorjahr lag die Bedeckungsquote ohne Übergangsmaßnahmen bei 422 Prozent. Die Zahlen belegen, dass Swiss Life Deutschland den langfristigen Verpflichtungen ihrer Kunden gegenüber zu jeder Zeit deutlich nachkommen kann. Mit Übergangsmaßnahmen liegt die Solvenzquote von Swiss Life Deutschland zum Stichtag 31.12.2020 bei 681 Prozent.

Planbarkeit und finanzielle Zuversicht – auch in Krisenzeiten

Die umsichtige und maßvolle Kapitalanlagestrategie des Unternehmens zeigt sich damit wiederholt resilient: Trotz erneut gesunkenen Zinsen und den äußerst volatilen Finanzmärkten insbesondere zu Beginn des vergangenen Jahres konnte die Bedeckungsquote des Unternehmens auf hohem Niveau gehalten und die aufsichtsrechtlichen Anforderungen stets auch ohne Übergangsmaßnahmen eingehalten werden. „Die Coronapandemie stellt für viele Menschen eine echte Herausforderung dar. Vorsorge und Absicherung erhalten neue Relevanz und Kunden suchen nach vertrauensvollen Partnern. Mit unserer verantwortungsvollen Geschäftsausrichtung möchten wir unseren Kunden Planbarkeit und finanzielle Zuversicht ermöglichen. Eine starke Solvabilität spielt hier eine wesentliche Rolle“, sagt Jörg Arnold, CEO bei Swiss Life Deutschland. Swiss Life Deutschland ist vorrangig in bonitätsstarke Anleihen und Immobilien und damit in risikoarme Anlagen investiert. Gleichzeitig hat das Unternehmen frühzeitig das Produktportfolio auf moderne Lebensversicherungen ausgerichtet.

Von dieser Anlage- und Produktstrategie profitieren Kunden langfristig und unmittelbar. Für das Jahr 2021 konnte das Unternehmen für Lebensversicherungskunden die Überschussbeteiligung zum sechsten Mal in Folge stabil halten. Und im kürzlich veröffentlichten map-Report, der Aussage über die Stabilität von Berufsunfähigkeitsversicherungen trifft, erzielte Swiss Life erneut Bestnoten. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Vorsorge- und Absicherungsprodukten von Swiss Life. Das vergangene Jahr konnte das Unternehmen mit dem bisher höchsten Neugeschäft abschließen.

 

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Swiss Life AG Niederlassung für Deutschland, Zeppelinstraße 1, 85748 Garching b. München, Tel: +49 89 38109-0, Fax: +49 89 38109-4405, www.swisslife.de

Der Anteil der zielgerichteten Cyberangriffe auf kleine und mittlere Unternehmen steigt deutlich an – das zeigen die Schadenstatistiken der R+V Versicherung. Kriminelle suchen dabei nach individuellen Schwachstellen und nutzen diese für ihren Angriff.

 

“Wir sehen eine klare Veränderung bei den Cyberattacken”, sagt Stefan Schmutterer, Cyber-Experte bei der R+V. “Anfang 2020 lag der Anteil der individuellen Angriffe noch bei fünf Prozent, heute machen sie rund 40 Prozent der bei uns gemeldeten Schäden aus.” Bei diesen Angriffen nutzen die Kriminellen kleine Programme aus sogenannten Virus-toolkits. Diese können für wenig Geld im Darknet gekauft und individuell zusammengestellt werden, sie suchen dann gezielt nach Schwachstellen. Ziele für den Angriff sind beispielsweise kleine Onlineunternehmen, Arztpraxen oder die Autowerkstätten. Hat das Scanning Tool aus dem Virus-Toolkit die erste Lücke in der Firewall entdeckt, kommt das nächste Programm aus dem Virus-Baukasten zum Einsatz und sucht nach weiteren Schwachstellen. Das geht so lange, bis der Angreifer in der Lage ist, das System komplett lahmzulegen oder zu übernehmen. “Für die Kriminellen bedeutet das zwar mehr Aufwand als ein 08/15-Virus in einer Massenmail. Die genau auf ein Opfer zugeschnittenen Cyberattacken sind aber sehr effektiv”, erklärt Schmutterer. Im System werden dann sensible Daten wie Kreditkartennummern oder Kundenkontakte abgegriffen. Damit erpressen die Kriminellen ihre Opfer, verkaufen die Daten direkt im Darknet oder legen das System lahm, bis ein Lösegeld gezahlt wird.”

Mit diesen Angriffen sind viele kleinere und mittlere Unternehmen überfordert. Ihnen fehlt das notwendige Spezialwissen”, so die Erfahrung von Schmutterer. “Dann drohen schnell große finanzielle Schäden.” Er empfiehlt, immer aktuelle Antivirensoftware zu nutzen, regelmäßige Updates für die Betriebssysteme durchzuführen und sensible Daten selbst zu verschlüsseln. Gerade im Fall der aktuellen Exchange-Server-Lücke von Anfang März hat sich ein effektives Update-Management bezahlt gemacht. Zusätzlichen Schutz bietet die CyberRisk Versicherung der R+V. Als Baustein der R+V-UnternehmensPolice sichert sie Firmeninhaber umfassend gegen die finanziellen Folgen eines Hackerangriffs ab und trägt bei einem Angriff beispielsweise die Kosten einer Betriebsunterbrechung. IT-Spezialisten helfen Unternehmern nach einem Cyberangriff, ihren Geschäftsbetrieb wieder aufzunehmen und die IT-Systeme für die Zukunft sicherer zu machen.

 

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R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

Policen Direkt analysiert aktuell veröffentlichte 5. Auflage der Solvenzberichte: Aufsichtsrelevante Solvenzquoten von 82 Lebensversicherern um knapp 10 Prozent zurückgegangen. Nettoquote sinkt um knapp 20 Prozent.

 

Die für die Aufsicht relevanten Solvenzquoten der deutschen Lebensversicherer liegen im Schnitt bei knapp 390 Prozent und damit knapp 10 Prozent unter dem Vorjahr. 17 Gesellschaften befinden sich jetzt in „enger Manndeckung“ der BaFin (2019: 13). Die Nettoquote ohne bilanzielle Hilfen und Übergangsmaßnahmen liegt knapp 20 Prozent unter dem Vorjahresschnitt. Die Zahl der Unternehmen, die vor sehr großen Herausforderungen steht, ist nahezu unverändert.

„COVID-19 fordert Lebensversicherer auch in ihrer Finanzstabilität. Das erste Krisenjahr hat die Risikopuffer der Gesellschaften deutlich belastet“, sagt Henning Kühl, Leitender Aktuar von Policen Direkt und Versicherungsmathematiker (DAV) mit Blick auf die aktuellen Solvenzquoten.

“Vor allem das weiter gesunkene Zinsniveau hat zu einer Erhöhung der Kapitalanforderungen oder zu einem Rückgang bei den anrechnungsfähigen Eigenmitteln geführt. Das hat Auswirkungen auf die Solvenzquoten.” Die Gesellschaften verzeichnen bei der aufsichtsrelevanten Quote teils deutliche Rückgänge. Zur Sicherung der Finanzstabilität wurden hier auch weitere bilanzielle Hilfen wie Volatilitätsanpassungen oder Übergangsmaßnahmen bei der BaFin beantragt. Gleichzeitig zeigt sich die Branche alarmiert: Man will angesichts der immer noch unklaren Lage schnell auf weitere Änderungen der Finanz- und Risikolage reagieren können.

Versicherer haben laut den zum Stichtag 8. April veröffentlichten Berichten Krisenstäbe gebildet und führen regelmäßig spezielle COVID-Stresstests durch, mitunter setzen sie in ihren Modellen auch Stornoschocks an. Mit derartigen zusätzlichen Berichtsinstrumenten wollen die Unternehmen die Situation fortlaufend analysieren und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen können. Zurückhaltend zeigen sich Versicherer in den SFCR mit Blick auf die Entwicklung des Neugeschäftes. Nur einzelne Versicherer gehen in ihren Solvenzberichten nicht auf die Corona-Krise ein.

Die wichtigsten Zahlen in Kürze

  • Aufsichtsrelevante Bruttoquote: 390% (2019: 428%)
  • Nettoquote plus Volatilitätsanpassungen (+VA): 234% (2019: 279%)
  • Nettoquote: 211% (2019: 256%)
  • Mindestanforderung: MCR-Quote Netto 567% (2019: 716%)
  • 15 Versicherer mit Nettoquote +VA < 100% (2019: 9)
  • 17 Versicherer mit Nettoquote < 100 (2019: 13)
  • 13 Versicherer mit Mindestquote (MCR-Netto) < 100 (2019: 7)
  • 67 Versicherer haben sich bei der relevanten Nettoquote +VA im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert, 15 verbessert.
  • 60 Lebensversicherer (2019: 58) haben bei der BaFin Übergangsmaßnahmen beantragt.
  • 67 Lebensversicherer (2019: 59) haben Volatilitätsanpassungen bei der BaFin beantragt.
  • Übergangsmaßnahmen verbessern die Quoten im Schnitt um 156 Prozentpunkte (2019:148)

Auf der  Solvenzquotenübersicht veröffentlicht Policen Direkt die relevanten Solvenzquoten inklusive Verlinkung zu den Solvenzberichten der Lebensversicherer im Vergleich seit Einführung dieser Transparenzpflicht.

Korridor-Analyse: 21 Unternehmen mit Risikopuffern

Die Analyse der Solvenzquoten ohne Übergangsmaßnahmen mit Volatilitätsanpassungen (Nettoquote +VA) blendet kurzfristige Marktentwicklungen eher aus, weil sie die Volatilitätsanpassungen mit einbezieht. Diese Bilanzierungshilfen berücksichtigen, dass Lebensversicherer ihr Kapital langfristig anlegen und damit kurzfristige Schwankungen und Schocks eher „aussitzen“ können.

Die Solvenzquoten zeigen, dass kleinere Versicherer mit hohem Garantiebestand und diejenigen, die bereits in der Vergangenheit nur mit Übergangsmaßnahmen eine Solvenzquote von über 100 Prozentpunkten erreicht haben, jetzt vor noch größeren Herausforderungen stehen. Wie die Korridor-Analyse verdeutlicht, geht es hier mitunter darum, überhaupt noch Neugeschäft zeichnen zu können. Jüngst hat hier Bafin-Exekutivdirektor Frank Grund darauf hingewiesen, dass hier Versicherer in den nächsten Jahren große Schwierigkeiten bekommen könnten und damit ihre Lizenz für das Neugeschäft riskieren.

  • 22 Unternehmen vor großen Herausforderungen (Nettoquote +VA unter 150%)

22 Unternehmen stehen mit einer Solvenzquote ohne Bilanzierungshilfen von unter 150 Prozent (2019: 19) aktuell vor großen Herausforderungen. Hier geht es um bestehende Garantieanforderungen und darum, sich in Zukunft überhaupt noch Neugeschäft leisten zu können.

  • 39 Unternehmen weitgehend gerüstet (Netto +VA 150 – 300%)

Bei 39 Unternehmen (2019: 29) mit einer Nettoquote +VA von 150 bis 300 Prozent sieht Kühl die finanzielle Stabilität weitgehend gewährleistet und gerüstet für Extremszenarien. Sie sind in der Lage, den eingegangenen Versprechen auch in Zukunft nachzukommen.

  • 21 Unternehmen mit großen Risikopuffern (Netto +VA über 300%)

21 Unternehmen (2019: 36) sind aufgrund ihrer vergleichsweise komfortablen Solvenzkapitalausstattung mit einer Nettoquote +VA von mehr als 300 Prozent sehr gut gewappnet und können weitere Verschärfungen der Lage bewältigen oder im Neugeschäft weitreichende Zusagen geben.

Wie ein Unternehmen letztlich vorhandene Puffer nutzt, ist Teil der Unternehmensstrategie.

Ertragsquellen und Gewinnbeteiligungen geben weitere wichtige Einblicke

Policen Direkt verwaltet rund 12.000 Verträge im Wert von knapp 1 Mrd. Euro. Auch für den nachhaltig erfolgreichen Ankauf von Lebensversicherungen sind die Transparenzdaten deutscher Lebensversicherer extrem wichtig. Neben individueller Vertragsdaten geht es darüber hinaus um die langfristige Sicherheit der Gesellschaften. Da nicht alle Ratings veröffentlichen, greift das Unternehmen auf frei zugängliche Quellen zurück und teilt die Analysen zu den Standmitteilungen, zur laufenden Verzinsung, zur Mindestzuführungsverordnung und zu den Solvenzquoten mit der Öffentlichkeit. „Wir betreiben damit Verbraucherschutz aus Geschäftsinteresse“, erklärt Kühl.

Die Solvenzquoten sind ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit der Lebensversicherer und geben sichere Anhaltspunkte dafür, wie krisenfest die Gesellschaften sind.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH, Rotfeder-Ring 5, 60327 Frankfurt am Main, Tel: + 49 69 900 219 114,Fax: + 49 69 900 219 4114, www.policendirekt.de

Die Württembergische Krankenversicherung AG (WürttKranken) hat dieser Tage eine neue Krankenvollversicherung und ein neues Krankentagegeld auf den Markt gebracht.

 

Das Angebot zeichnet sich insbesondere durch seine Flexibilität aus: Zur Gestaltung des Versicherungsschutzes für ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlung stehen in der Krankenvollversicherung verschiedene Module zur Verfügung, die je nach persönlichem Bedarf individuell kombiniert werden können. Mit dem Krankentagegeld kann die Absicherung sinnvoll ergänzt werden.

Die neue Krankenvollversicherung besteht aus insgesamt acht Modulen in den Bereichen „Ambulant“, „Stationär“ und „Zahn“ mit jeweils unterschiedlichen Leistungsumfängen. Die Module im ambulanten Bereich decken den Besuch bei Allgemein- und Fachmedizinern ab. Abgesichert sind zudem unter anderem die Kosten für Heilmittel, Hilfsmittel, Psychotherapie, Vorsorge und Impfungen sowie Reha und Kuren. Mit den Modulen im stationären Bereich sind Behandlungen im Krankenhaus abgedeckt. Dabei steht den Versicherten eine Auswahl an verschiedenen Leistungsumfängen für Unterbringung, ärztliche Versorgung und weitere Komfortangebote zur Verfügung. Im Bereich Zahn haben die Versicherten die Wahl zwischen unterschiedlichen Absicherungsniveaus für Zahnersatz, Zahnbehandlungen und Zahnprophylaxe sowie versicherte Kinder und Jugendliche auch für Kieferorthopädie.

Aus diesem Angebot kann die gewünschte Absicherung individuell zusammengestellt werden, indem aus jedem der drei Bereiche das passende Modul gewählt wird. Für alle, die sich die Auswahl vereinfachen möchten, gibt es drei Paketlösungen. Auch diese sorgen für eine umfängliche Absicherung und berücksichtigen dabei den jeweils möglichen Budgetrahmen. Darüber hinaus bietet die WürttKranken ihren Versicherten an, einen Teil der anfallenden Krankheitskosten selbst zu übernehmen, um so den monatlichen Beitrag zu reduzieren. Dieser Selbstbehalt bezieht sich ausschließlich auf den ambulanten Bereich und kommt nicht bei einer Behandlung im Krankenhaus oder beim Zahnarzt zum Tragen. Auch Vorsorgeuntersuchungen werden bis zu einem bestimmten Umfang nicht gegen den Selbstbehalt verrechnet. Vier Selbstbehaltsstufen werden angeboten: 0 Euro, 480 Euro, 960 Euro und 1.440 Euro. Dabei gilt: Je höher der Selbstbehalt, desto geringer der monatlich zu zahlende Beitrag.

Eine weitere Möglichkeit zur Beitragsgestaltung ist das flexibel wählbare Hausarzt- und Generikaprinzip. Das bedeutet: Erste Anlaufstelle bei ärztlichen Behandlungen ist immer der Hausarzt. Wenn eine Behandlung durch einen Facharzt nötig ist, stellt der Hausarzt eine entsprechende Überweisung aus. So können Versicherte Zeit sparen und unnötige Besuche beim Arzt vermeiden. Für bestimmte Fachärzte wie Kinder- und Frauenärzte ist keine Überweisung erforderlich. Bei Arzneimitteln werden die Kosten für Generika immer vollumfänglich erstattet. Falls Originalpräparate genutzt werden, fällt die Erstattung etwas geringer aus. Dabei gilt allerdings eine Höchstgrenze, über der bei sehr hohem Bedarf an Medikamenten wieder eine vollumfängliche Absicherung möglich ist. Das Hausarzt- und Generikaprinzip steht für die Module im ambulanten Bereich zur Verfügung. Wenn die versicherte Person sich dafür entscheidet, bleiben alle weiteren Leistungen unverändert, auch im Krankenhaus und beim Zahnarzt. Die flexible Wählbarkeit des Hausarzt- und Generikaprinzips in verschiedenen Tarifstufen ist

Die WürttKranken bietet außerdem eine Beitragsentlastungskomponente an. Diese ist für alle Kunden zwischen dem 21. und dem 55. Lebensjahr ohne Gesundheitsprüfung für einen Mehrbeitrag abschließbar. Sie sorgt für eine Beitragsermäßigung ab dem 65. Lebensjahr und reduziert dann die Prämie um den zuvor festgelegten Betrag.

Eine sinnvolle Ergänzung ist die ebenfalls überarbeitete Krankentagegeldversicherung zum Schutz vor dem finanziellen Risiko, das durch einen Verdienstausfall bei Arbeitsunfähigkeit entsteht. Eine Neuerung ist beispielsweise, dass die Versicherten ihre Absicherung in regelmäßigen Abständen ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen können. Darüber hinaus gibt es auch für gesetzlich Krankenversicherte ein neues Krankentagegeld als Zusatzversicherung. Dieses zeichnet sich insbesondere durch die einfache Abwicklung aus: Voraussetzung für die Auszahlung des Krankentagegelds der WürttKranken ist lediglich der Nachweis über die Zahlung von Krankengeld der gesetzlichen Krankenkasse und die Angabe des Grundes für die Arbeitsunfähigkeit.

Ergänzend bietet die WürttKranken unter anderem mit Hilfe ihrer Kooperationspartner eine Vielzahl von Services im Rahmen der Krankenvollversicherung wie zum Beispiel:

  • Beratung rund um das Thema Gesundheit über das Gesundheitstelefon der WürttKranken.
  • Unterstützung und Hilfe unter anderem bei Kontaktaufnahmen, Informationsvermittlungen, Benennung von Ärzten, Fachpflegekräften, Pflegediensten und Haushaltshilfen.
  • Hilfe bei schweren Erkrankungen durch die Gesundheitsmanager des Unternehmens.
  • Digitale ärztliche Beratung zu jeder Zeit und überall per Video mit TeleClinic.
  • Die Möglichkeit, über BetterDoc schnell und unkompliziert eine ärztliche Zweitmeinung von Spezialisten einzuholen.
  • Das WürttCare-Programm zur Medikamentenversorgung mit der Versandapotheke mycare.
  • Hilfe bei Tinnitus mit der Kalmeda Tinnitus-App.
  • Psychotherapeutische Beratung am Telefon durch ausgewählte Kooperationspartner und Unterstützung bei der Therapieplatzvermittlung.

 

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Wüstenrot & Württembergische AG, Gutenbergstraße 30, D-70176 Stuttgart, Telefon: +49 711 662 – 0, www.ww-ag.com

Der Wert der Pensionsverpflichtungen der DAX 30-Unternehmen ist im Jahr 2020 von etwa 389,9 Mrd. Euro auf etwa 407 Mrd. Euro gestiegen.

 

Im gleichen Zeitraum stieg das Pensionsvermögen im IFRS-Abschluss von 258,6 Mrd. Euro auf etwa 266 Mrd. Euro. Der Deckungsgrad der Pensionsverpflichtungen liegt bei etwa 65 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahr (66 Prozent) nur leicht gesunken. Insbesondere das Pensionsvermögen der DAX-Unternehmen hat sich somit deutlich besser entwickelt, als es der Kapitalmarkt erwarten ließ. Dies sind die Ergebnisse einer Hochrechnung des Beratungsunternehmens Mercer auf Basis der Geschäftsberichte der DAX 30-Unternehmen, welche bis zum 17. März veröffentlicht wurden sowie aktueller Kapitalmarktinformationen.

Geänderte Zusammensetzung des DAX 30 und Sondereffekte reduzieren das Volumen der Pensionsverpflichtungen

Im Jahr 2020 haben Lufthansa und Wirecard den DAX 30 verlassen, Deutsche Wohnen und Delivery Hero wurden neu aufgenommen. Aufgrund dieser strukturellen Veränderungen im DAX 30 sank der Verpflichtungswert von 414,6 Mrd. Euro um 24,7 Mrd. Euro auf 389,9 Mrd. Euro. Durch Währungsumrechnungen, Änderungen im Konsolidierungskreis und Sondereffekte sank der Verpflichtungswert um weitere 9 Mrd. Euro. Dies wurde teilweise kompensiert durch den weiter gesunkenen Rechnungszinssatz, sodass der Verpflichtungswert bis zum Jahresende auf etwa 407 Mrd. Euro, also um gut 17 Mrd. Euro bzw. etwa 4 Prozent, anstieg. „Aufgrund der extremen Zinsschwankungen zu Beginn der Corona-Pandemie war das Zinsniveau zum Jahresende ungewiss. Tatsächlich ging der Zins im letzten Quartal noch einmal um 0,15 Prozentpunkte nach unten. Insgesamt haben die DAX-Unternehmen den Rechnungszins im Jahr 2020 um etwa 0,4 Prozentpunkte gesenkt“, erläutert Thomas Hagemann, Chefaktuar von Mercer Deutschland. Zu beachten ist, dass die Auswirkungen des Rechnungszinssatzes rein bilanzieller Art sind, die zudem erfolgsneutral erfasst werden und den Jahreserfolg nicht schmälern. Die späteren Versorgungszahlungen werden durch die Zinsentwicklung grundsätzlich nicht beeinträchtigt.

Turbulentes Aktienjahr führt zu einer großen Divergenz bei den Kapitalanlageergebnissen der Unternehmen

Durch die geänderte Zusammensetzung des DAX 30 sank das Pensionsvermögen 2020 um etwa 18 Mrd. Euro. Das Pensionsvermögen in der neuen Zusammensetzung des DAX 30 belief sich zum 01. Januar 2020 auf 258,6 Mrd. Euro und stieg im Laufe des Jahres 2020 auf 265,5 Mrd. Euro. Da die Ein- und Auszahlungen in etwa gleich hoch waren und das Pensionsvermögen damit nicht nennenswert verändert haben, bedeutet das Ansteigen eine positive Rendite von etwa 3 Prozent inklusive Währungsumrechnungseffekten.

Zu beachten ist, dass es in Deutschland keine Pflicht gibt, Pensionsvermögen zu bilden. Aufgrund der gesetzlichen Insolvenzsicherung durch den Pensions-Sicherungs-Verein a. G. besteht auch keine Notwendigkeit, die Versorgungsberechtigten über Pensionsvermögen abzusichern. Die Bildung von Pensionsvermögen geschieht also auf rein freiwilliger Basis. Dennoch entscheiden sich immer mehr Unternehmen für die Ausfinanzierung und damit für die Bildung von eigenem Pensionsvermögen.

„Mit Blick auf die Kapitalmärkte war 2020 bedingt durch die Corona-Pandemie ein sehr turbulentes Jahr. Beinahe alle Anlageklassen haben eine wechselhafte Entwicklung durchgemacht, sowohl in positiver als auch zeitweise in negativer Hinsicht“, erklärt Jeffrey Dissmann, Leiter Investment Consulting bei Mercer Deutschland. „Dies führte dazu, dass der genaue Zeitpunkt von Entscheidungen und Umschichtungen in der Kapitalanlage einen großen positiven oder negativen Einfluss auf die Gesamtrendite hatte.“

Vom 19. Februar bis zum Tiefpunkt am 23. März 2020 fiel der breite Aktienmarktindex (MSCI All Countries World Index) um 33,6 Prozent und stieg, bis die Verluste am 12. August 2020 wieder ausgeglichen waren, um 50,2 Prozent. Anfang Dezember 2020 lag der Anstieg seit dem Covid-19-Crash sogar bei 67,3 Prozent. Ende des vergangenen Jahres lagen die Aktienstände dann etwa 6 Prozent über dem Jahresanfangsniveau. Gemessen am Bloomberg Barclays Global Aggregate in Euro Hedged hat sich auch der Bereich der Anleihen über das Gesamtjahr 2020 mit +4,2 Prozent positiv entwickelt, bedingt durch weiter fallende Risikoaufschläge und Zinsen.

Unternehmen reagieren verschieden auf die erhöhten Risiken in 2020

Analysen haben ergeben, dass sich die Planvermögen der DAX-Unternehmen bis Ende 2020 positiver entwickelt haben, als es sich mit einer unveränderten Asset Allokation zu Jahresanfang und einer Asset Entwicklung gemäß angenommener Benchmark ergeben hätte. So konnte durch unterjährige Anpassungen der Strategien und der tatsächlichen Kapitalmarktrendite im Vergleich eine Steigerung um ca. 11 Mrd. Euro im Vergleich zur Prognose erzielt werden.

Die durchschnittliche gleichgewichtete Gesamtrendite über alle Unternehmen hinweg betrug 3,3 Prozent. Die Rendite weist zwischen den einzelnen Unternehmen jedoch eine deutliche Schwankungsbreite auf. Zwar bewegt sich die prozentuale Rendite des Planvermögens bei den meisten Unternehmen zwischen 1,1 Prozent und 5,5 Prozent, bereinigt um etwaige Zuführungen und Entnahmen. Einzelne Unternehmen konnten aber auch Renditen oberhalb von 12 Prozent am Kapitalmarkt erzielen. Im Gegensatz dazu gab es aber auch vereinzelt Unternehmen, die eine deutliche prozentuale Reduktion des Planvermögens von knapp 10 Prozent verzeichnen mussten.

„Wir beobachten in den Pensionsvermögen der Unternehmen im DAX 30 daher eine ungewohnt hohe Divergenz der einzelnen Ergebnisse in den Jahresabschlüssen“, kommentiert Dissmann. „Es zeigt sich also, dass durch unterschiedliche Asset Allokationen und Reaktionen auf die Corona-Turbulenzen signifikant unterschiedliche Ergebnisse am Kapitalmarkt erzielt werden konnten.“

Einen signifikanten Einfluss auf die Renditen und somit auch auf die Entwicklung des Planvermögens im vergangenen Jahr hatten auch Schwankungen und Veränderungen der einzelnen Währungskurse. Stand der US Dollar zum 31.12.2019 noch bei 0,89 Euro, fand bis Ende 2020 eine deutliche Abwertung von ca. 8 Prozent auf 0,82 Euro statt. Aufgrund von Währungskursveränderungen in 2020 wurde die Gesamtrendite um ca. 1,7 Prozentpunkte reduziert. Ohne diesen Effekt hätte die durchschnittliche gleichgewichtete Gesamtrendite bei 5 Prozent gelegen.

Im vergangenen Jahr ist die durchschnittliche berichtete Aktienquote der Unternehmen im Schnitt von 19,1 Prozent auf 18,6 Prozent gesunken. Analog zu den unterschiedlichen Ergebnissen am Kapitalmarkt wählten Unternehmen in Bezug auf die Aktienquote als Reaktion auf die Krise verschiedene Ansätze und so sind in Einzelfällen deutlich größere Veränderungen zu beobachten als die erwähnten moderaten Anpassungen. So wurden die Quoten im Vergleich mit dem Vorjahr bei einzelnen Unternehmen nahezu halbiert und im Gegensatz teilweise auch um 5 bis 7 Prozentpunkte erhöht.

„In der hohen Divergenz der Ergebnisse zeigt sich die Relevanz von taktischen Entscheidungen und Umschichtungen in Krisen. Unternehmen, die diese Chancen in 2020 genutzt haben, konnten hierdurch höhere Renditen generieren,“ fasst Dissmann die Ergebnisse der Studie zusammen.

 

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Mercer Deutschland GmbH, Platz der Einheit 1, 60327 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 689778 552, www.mercer.de

Die digitale Verletzbarkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) nimmt nicht zuletzt in Pandemiezeiten deutlich zu.

 

Zum besseren Schutz der KMU ergänzt ein Schulungs- und Schaden-Präventionspaket von Perseus Technologies nun den CyberSchutz der Versicherungskammer. Es steigert die Awareness vor digitalen Attacken und schützt so Mitarbeiter* innen, die oftmals im Home Office tätig sind. Cyberkriminelle kennen die Schwachstellen im Home Office genau und nutzen diese rücksichtslos aus.

Nachhaltiges Training und Sensibilisierung der Mitarbeitenden tragen maßgeblich zur Schadenverhütung bei. Das neue Awareness-Paket in der CyberSchutz Versicherung schärft die Sinne bei Cyber-Attacken. Es enthält beispielweise E-Learning-Module zu Cyber-Sicherheit, Datenschutz und Phishing. Denn inzwischen erfolgen mehr als 80 Prozent aller Cyber-Angriffe mit E-Mails an Mitarbeiter*innen. So gibt es auch simulierte automatisierte Phishing-Attacken samt Auswertung sowie eine Sicherheitsübersicht für Administratoren. Perseus Technologies prüft zudem verdächtige EMails. Gefahrenwarnungen vor aktuellen Angriffswellen sorgen für ein weiteres Stück Sicherheit. Und ein präventiver Daten-Sicherheits-Check prüft, ob Kundendaten im Darknet zu finden sind.

CyberSchutz: Feuerversicherung des 21. Jahrhunderts

Christian Kaffenberger, Leiter Haftpflicht, Unfall, Kraftfahrt Konzern Versicherungskammer, bezeichnet die CyberSchutz Versicherung als Feuerversicherung des 21. Jahrhunderts: „Zugespitzt kann man sagen: Es stellt sich nicht die Frage, ob ein Unternehmen attackiert wird. Die Frage ist vielmehr, wann es passiert.“ Das Schulungs- und Präventionspaket runde den Cyber- Schutz für KMU rund um die Uhr sinnvoll ab. Es wird über alle drei Regionalmarken des Konzerns angeboten: die Versicherungskammer Bayern in Bayern und der Pfalz, die SAARLAND Versicherungen und die Feuersozietät in Berlin Brandenburg.

 

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Versicherungskammer Bayern, Maximilianstraße 53, D­-80530 München, Tel: 089 ­ 2160 ­ 3050, Fax: 089 ­ 2160 ­ 3009, www.vkb.de

Die nachhaltige Marke der Versicherungsgruppe die Bayerische baut ihr Angebot an konsequent klimafreundlichen Altersvorsorge-Lösungen aus.

 

Mit der neuen fondsgebundenen Basis-Rente bietet Pangaea Life seit dem 1. April 2021 eine staatlich geförderte Vorsorge mit einer lebenslang garantierten Zusatzrente und einem schon heute garantiertem Rentenfaktor zum Renteneintritt. „Heute sind wir alle gefragt Verantwortung zu übernehmen“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische. „Eigenwohl und Allgemeinwohl schließen sich keineswegs aus. Unsere neue Basis-Rente zeigt, wie Kunden mithilfe staatlicher Förderung ihren Lebensstandard im Alter absichern und zugleich die Lebensgrundlagen künftiger Generationen schützen können.“

Der hinter der Basis-Rente stehende Pangaea Life Fonds investiert ausschließlich und transparent in konkrete Sachwert-Anlagen des Zukunftsmarktes erneuerbare Energien. Dadurch verspricht die Basis-Rente ausgezeichnete Rendite-Chancen bei geringer Volatilität jenseits der Aktienmärkte.

Von der hohen steuerlichen Begünstigung der Basis-Rente (Rürüp-Rente) profitieren vor allem Selbstständige und gutverdienende Angestellte. Denn gerade Personen mit einem hohen versteuerungspflichtigen Einkommen reduzieren ihre Steuerlast damit erheblich. Die Beiträge der Pangaea Life Basis-Rente können Kunden aktuell zu 92 Prozent steuerlich geltend machen, ab 2025 sogar zu 100 Prozent. Flexibel möglich sind Einmalzahlungen ab 2.500 Euro oder laufende Beiträge schon ab 25 Euro monatlich.

Mit der Basis-Rente setzen sicherheitsbewusste Kunden auf Sachwert-Investitionen im Zukunftssektor erneuerbare Energien, deren Erträge größtenteils durch langfristige Stromabnahmeverträge abgesichert sind. Transparenz steht dabei an erster Stelle: Der Pangaea Life Sachwerte-Fonds umfasst aktuell Windkraft-Anlagen in Dänemark und Norwegen, Solar-Parks auf der iberischen Halbinsel und Kleinwasser-Kraftwerke in Nord- und Zentral-Portugal.

Seit Auflage des Fonds im Jahr 2018 setzt Pangaea Life bei allen Produkten auf nachweisbare und effektive Nachhaltigkeit: Über die Laufzeit des Fonds verminderten die grünen Energie-Anlagen den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase um 264.560 Millionen Tonnen CO2. Gemeinsam mit unseren Kunden konnten wir somit bereits 15.889 Haushalte mit klimafreundlicher Energie versorgen. Die Performance des Fonds liegt mit jährlich durchschnittlich 6,8 Prozent seit Auflage weit über dem aktuellen Zins-Niveau.

Pangaea Life wurde als nachhaltige Marke der Versicherungsgruppe die Bayerische im Jahr 2017 gegründet. Der hinter der Marke stehende Pangaea Life Fonds verfügt aktuell über ein Fondsvolumen von über 240 Millionen Euro und bietet Kunden seit Auflage eine durchschnittliche jährliche Rendite von 6,8 Prozent nach Fondskosten. Der Fonds investiert ausschließlich in klimafreundliche Sachwert-Anlagen regenerativer Energien.

 

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die Bayerische, Thomas-Dehler-Str. 25, 81737 München, Tel: 089/6787-0, Fax: 089/6787-9150, www.diebayerische.de

Die uniVersa hat zum 1. April einen neuen Kfz-Tarif mit einem Mix an verbesserten und neuen Leistungen auf den Markt gebracht. Das Prämienniveau bleibt stabil, schadenfreies Fahren wird länger belohnt und für Elektrofahrzeuge wird ein Nachlass gewährt.

 

Ein Schwerpunkt bei den Leistungsverbesserungen des neuen Kfz-Tarifes liegt beim Versicherungsschutz für Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge. Neben dem Akku sind neuerdings beim Ladevorgang auch Überspannungsschäden durch Blitzschlag sowie Diebstahl der Ladekabel und des Adapters mitversichert. Ebenso Folgeschäden, die durch einen Kurzschluss an der Verkabelung entstehen. Für Elektro-Pkw wird zudem ein zehnprozentiger Beitragsnachlass gewährt.

Verbesserte und neue Leistungen

Die Entschädigungsleistung für Eigenschäden wurde im neuen Tarif auf 100.000 Euro verdoppelt. Werkseitig verbaute Fahrzeug- und Zubehörteile sind jetzt ohne Zuschlag unbegrenzt mitversichert (bisher bis 10.000 Euro). Bei Tierbissen wird der Folgeschaden bis 10.000 Euro (vorher 3.000 Euro) übernommen. Bei einem Totalschaden ist eine Neu- und Kaufpreisentschädigung bis zu 24 Monate (bisher 12/18 Monate) enthalten. Zudem werden anfallende Zulassungs- und Überführungskosten übernommen. Neu aufgenommen wurden Smart-Repair-Kleinschäden bis 200 Euro, die einmal pro Versicherungsjahr in Anspruch genommen werden können. Damit lassen sich kleine Schäden wie Dellen oder Kratzer beseitigen, ohne dass dies zu einer prämiensteigernden Höherstufung in der Vollkaskoversicherung führt. Bei einem Diebstahl oder Raub des Fahrzeugschlüssels werden jetzt auch die Kosten für den Austausch der Schlösser und die Neucodierung bezahlt.

Schadenfreies Fahren wird länger belohnt

Schadenfreies Fahren wird im neuen Kfz-Tarif länger belohnt: Bei Pkw bis zu 50 Jahren (vorher 45) und bei Leichtkrafträdern bis zu 20 Jahren (vorher 3). Die Frist zur Übertragung des Schadenfreiheitsrabattes auf einen anderen Versicherungsnehmer wurde von 18 Monaten auf zehn Jahre ausgedehnt. Damit bleibt der Schadenfreiheitsrabatt für eine Übertragung länger erhalten. Über ein Bausteinkonzept lässt sich der Versicherungsschutz individuell zusammenstellen und erweitern. Hierzu bietet die uniVersa sechs Leistungsbausteine für Auslandschadenschutz, Fahrerschutz, Kfz-Schutzbrief, Werkstattservice, Rabattschutz und eine GAP-Deckung für Leasingfahrzeuge und kreditfinanzierte Fahrzeuge an.

 

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Geschätzte Ausgaben für 2020: weiterer Anstieg um 3,5 % auf 425,1 Milliarden Euro – Auswirkungen der Corona-Pandemie noch nicht vollständig absehbar

 

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland beliefen sich im Jahr 2019 auf 410,8 Milliarden Euro. Das waren 4 944 Euro je Einwohnerin beziehungsweise Einwohner. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltgesundheitstag am 7. April 2021 weiter mitteilt, stiegen die Gesundheitsausgaben insgesamt um 19,3 Milliarden Euro oder 4,9 % gegenüber 2018. Damit überschritten sie die Grenze von 400 Milliarden Euro, nachdem erst im Jahr 2012 die 300-Milliarden-Euro-Grenze und davor im Jahr 1998 die 200-Milliarden-Euro-Grenze erreicht worden war. Der zeitliche Abstand bis zum Erreichen der jeweils nächsten 100-Milliardenmarke hat sich damit seit 1998 von 14 auf 7 Jahre halbiert. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt lag 2019 bei 11,9 % und damit 0,2 Prozentpunkte höher als 2018.

Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung mit 6,6 % am stärksten gestiegen

Mit einem Ausgabenanteil von 56,7 % war die gesetzliche Krankenversicherung auch 2019 größter Ausgabenträger im Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf 233,0 Milliarden Euro und lagen somit um 10,9 Milliarden Euro oder 4,9 % über denen des Jahres 2018. Die privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck waren mit 54,8 Milliarden Euro oder 13,3 % der Gesundheitsausgaben zweitgrößter Ausgabenträger. Im Vorjahresvergleich wiesen sie einen Anstieg um 2,3 Milliarden Euro oder 4,4 % auf. Die soziale Pflegeversicherung hatte 2019 einen Anteil von 10,3 % an den Gesundheitsausgaben. Im Vergleich zu 2018 verzeichnete sie mit einem Plus von 2,6 Milliarden Euro oder 6,6 % auf 42,1 Milliarden Euro den stärksten Ausgabenanstieg. Die Ausgaben der privaten Krankenversicherung stiegen um 1,4 Milliarden Euro oder 4,1 % auf 34,6 Milliarden Euro. Auf sie entfielen 8,4 % der Gesundheitsausgaben im Jahr 2019.

Ausgaben werden im Jahr 2020 unter dem Einfluss der Corona-Pandemie weiter steigen

Für das Jahr 2020 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein weiterer Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 425,1 Milliarden Euro geschätzt. Das wären 14,3 Milliarden Euro oder 3,5 % mehr als im Jahr 2019.

Derzeit ist es schwierig, einen “coronaspezifischen Anteil” an den geschätzten Gesundheitsausgaben zu ermitteln. Zu den wenigen Ausnahmen zählen beispielsweise die knapp 1,6 Milliarden Euro Ausgaben aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds, die teilweise durch den Bund erstattet werden. Diese Ausgaben setzen sich im Wesentlichen aus rund 700 Millionen Euro für Ausgleichszahlungen an die Krankenhäuser für die Bereitstellung von intensivmedizinischen Betten und Beatmungsgeräten, gut 491 Millionen Euro für Schutzmasken nach der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung sowie knapp 286 Millionen Euro für Tests im Sinne der Coronavirus-Testverordnung zusammen. Damit sind insbesondere Tests in Gesundheitsämtern, Testzentren oder Reihentests (z. B. in Schlachthöfen) gemeint.

Weitere coronaspezifische Ausgaben in Höhe von 419 Millionen Euro fielen für Tests an, die im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung durchgeführt wurden, sowie 731 Millionen Euro pandemiebedingte Erstattungen für außerordentliche Aufwendungen in der Pflege.

Ausgleichszahlungen für pandemiebedingte Einnahmeausfälle beispielsweise der Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen oder Heilmittelerbringer sind nicht in der Gesundheitsausgabenrechnung verbucht, da diese Ausgleichszahlungen definitorisch nicht als gesundheitsrelevant gelten. Für sie wurden im Jahr 2020 aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds 10,6 Milliarden Euro aufgewendet und größtenteils durch den Bund erstattet.

 

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Statistisches Bundesamt, Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden, Tel: +49 611-75 34 44, www.destatis.de

Die Hallesche Krankenversicherung erweitert ihr Angebot für Firmenkunden um eine betriebliche Pflegelösung mit dem Namen FEELcare.

 

Sie richtet sich an Beschäftigte, die neben ihrem Beruf Verantwortung für eine pflegebedürftige Person übernehmen. Die immense Doppelbelastung wirkt sich automatisch negativ auf den Job aus. Arbeitgeber unterstützen mit FEELcare ihre Mitarbeitenden und sorgen für zeitliche, finanzielle, körperliche und emotionale Entlastung.

In exklusiver Kooperation mit der Malteser Hilfsdienst gGmbH bietet die Hallesche eine Pflegeberatung und Unterstützung bei aufwändigen Formalitäten, sie vermittelt alle denkbaren Hilfs- und Serviceangebote und organisiert Pflegedienste, Haushaltshilfen, persönliche Begleitungen bei Fahrten oder die Anbindung an das Hausnotruf-System der Malteser. Jedem Pflegefall steht ein persönlicher Pflege-Case-Manager zur Seite, der weiß, was in der jeweiligen Situation zu tun ist. Ab Pflegegrad 2 gibt es finanzielle Unterstützung. Aus einem Pflegebudget in Höhe von 300, 600 oder 900 € können Pflegeleistungen für den nahen Angehörigen finanziert werden. Wenn Mitarbeiter selbst zum Pflegefall werden, gibt es eine hohe Einmalzahlung, die bei einem Arbeitsunfall auf bis zu 50.000 € verdoppelt wird.

Betriebliche Krankenversicherung als Wachstumsmarkt

Beim Jahrespressegespräch vor einer Woche berichtete die Hallesche von einem starken Wachstum der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) 2020 um Plus 43 %. „Dieses Wachstum haben wir dank unserer Innovationskraft in der bKV erzielt. Mit der betrieblichen Pflegeversicherung wollen wie diesen Wachstumskurs fortsetzen. Der Markteintritt erfolgt im Kontext des politisch stärker werdenden Rufs nach einer betrieblichen Pflegeabsicherung ähnlich der betrieblichen Altersvorsorge“, so der Vertriebsvorstand Frank Kettnaker.

Seine für das Produktmanagement verantwortliche Vorstandskollegin Wiltrud Pekarek weist auf das Nachhaltigkeitstestat der Universität Bayreuth hin. „FEELcare wurde bereits per Testat bescheinigt, einen positiven Beitrag zum nachhaltigen Handeln von Unternehmen zu leisten. Damit können Firmen ihr Engagement auch in ihrem Nachhaltigkeitsbericht entsprechend ausweisen.“

Mehr Infos zur betrieblichen Pflegeversicherung hier: www.bkvfeelcare.de

 

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Alte Leipziger, Alte Leipziger­Platz 1, D-61440 Oberursel, Tel: 06171 / 66­00, Fax: 06171 / 24434,  www.alte-leipziger.de

Umfangreicher Schutz für das stark wachsende E-Bike Segment

 

Elektro-Fahrräder werden in Deutschland immer beliebter. Die Zahl der privaten Haushalte, die mindestens ein E-Bike besitzen, hat sich in den vergangenen fünf Jahren fast verdreifacht. ERGO bietet ab sofort eine E-Bike Versicherung mit einem umfassenden und weltweit gültigen Allgefahrenschutz. Eine 100-prozentige Kaufpreiserstattung bei Totalschaden oder Verlust ist über die gesamte Vertragslaufzeit enthalten. Zudem umfasst die E-Bike Versicherung einen Elektronik-, Akku- und Mobilitätsschutz.

ERGO E-Bike

E-Bikes sorgen für einen Boom der Fahrradbranche, mit teils zweistelligen Wachstumsraten. In der Corona-Krise stieg der Absatz 2020 um rund 43 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum (Quelle: Zweirad-Industrie-Verband). Die neue E-Bike Versicherung sichert Pedelecs ab, die umgangssprachlich als E-Bikes bezeichnet werden und eine Tretunterstützung bis 25 km/h bieten. Schnellere Bikes wie S-Pedelecs mit einer Unterstützung bis 45 km/h müssen über die Kfz-Versicherung abgesichert werden. „E-Bikes ermöglichen eine neue Form der Mobilität, bergen aber andere Herausforderungen als klassische Fahrräder: Eine empfindliche Elektronik, ein größerer Mobilitätsradius sowie in der Regel ein deutlich höherer Gesamtwert – da kann der Verlust oder eine Reparatur schnell sehr teuer werden. Daher haben wir ein Rundum-sorglos-Paket geschnürt“, erklärt Peter Schnitzler, Bereichsleiter Spartenmanagement Haftpflicht, Sach.

Weltweite Allgefahrendeckung

Die E-Bike Versicherung bietet einen umfassenden, weltweiten Schutz gegen alle Arten von Zerstörung, Beschädigung, Diebstahl, Einbruchdiebstahl oder Raub. Bei Totalschaden oder -verlust erstattet ERGO 100 Prozent des Kaufpreises über die gesamte Vertragslaufzeit. Und dies ohne Abstufung. Die Versicherung springt auch ein, wenn der Akku vorzeitig in seiner Leistung nachlässt: Versichert ist ein Leistungsverlust von über 50% in den ersten drei Jahren nach Neukauf des Akkus. Material-, Konstruktions-, und Fabrikationsfehler sind ebenfalls abgedeckt: Versichert sind Schäden nach Ablauf der Garantie- oder Gewährleistungspflichten des Herstellers bzw. Lieferanten.

Elektronik- und Mobilitätsschutz

Die empfindliche Elektronik ist das Herz des E-Bikes. Daher übernimmt die E-Bike Versicherung Schäden an der Elektronik durch Kurzschluss, Induktion, Überspannung und Feuchtigkeit. Und mit dem Mobilitätsschutz geht die Tour auch nach einer Panne weiter. Denn ERGO erstattet Kosten, die rund um eine Panne entstehen können, z.B. die Heimfahrt mit dem Taxi, den Abschleppdienst oder sogar die Hotelübernachtung. Und das bis zu 500 Euro pro Panne und 1.000 Euro pro Jahr. Kunden können die Werkstatt für die Reparatur frei wählen. „Die konsequente Kundenorientierung war für uns bei der Produktgestaltung maßgebend. Wir sind für unsere Kunden da, wenn es darauf ankommt“, fasst Andrea Mondry, Mitglied des Vorstands der ERGO Versicherung, zusammen.

Die neue E-Bike Versicherung online unter: https://www.ergo.de/de/Produkte/Hausrat-und-Gebaeudeversicherung/ebike-versicherung

 

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ERGO Versicherungen AG, Victoriaplatz 2, D-­40198 Düsseldorf, Tel: 0211/49370, Fax: 0211/49371500, www.ergo.de

Studie der GfK belegt: Gerade junge Frauen fürchten Altersarmut fürchten – die Corona-Krise verstärkt diese Sorgen

 

Gerade die heutige Generation junger Erwachsener ist im Hinblick auf Altersarmut gefährdet. Denn die Schere zwischen Jung und Alt öffnet sich stetig weiter: Immer weniger junge Menschen müssen für immer mehr ältere sorgen. Mit der staatlichen Rente allein wird der gewohnte Lebensstandard im Alter nicht zu halten sein. Laut einer repräsentativen GfK-Studie im Auftrag der Generali Deutschland unter 18- bis 32-Jährigen bereitet das Thema daher zwei von drei jungen Menschen Bauchschmerzen: Sie machen sich Sorgen um ihre Zukunft – nicht zuletzt auch wegen der aktuellen Corona-Pandemie. Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG, betonte deshalb bei der Vorstellung der aktuellen GfK-Studie, dass es von hoher gesellschaftlicher Bedeutung sei, den jungen Menschen so früh wie möglich die Wichtigkeit des komplexen Themas Altersvorsorge näherzubringen und sie zu informieren, zu beraten und ihnen auch Lösungen anzubieten.

VOR ALLEM FRAUEN VERMISSEN BEIM THEMA ALTERSVORSORGE PASSENDE INFORMATIONEN

Insbesondere jungen Frauen macht der Gedanke zu schaffen, im Alter arm zu sein (68,3 Prozent). Sie fühlen sich grundsätzlich zum Thema Altersvorsorge schlecht informiert (68,2 Prozent) – noch schlechter als ihre männlichen Altersgenossen, wie eine zeitgleich erhobene empirische Studie des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) in Marburg ergab. Zudem können sie nicht klar erkennen, welche Maßnahmen diesbezüglich die besten für sie persönlich sind (28,4 Prozent). Außerdem sind es häufig Frauen, die den Spagat zwischen Familie und Job machen und dabei oft ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen bzw. reduzieren müssen. Mütter sind besonders gefährdet, in die Altersarmut abzurutschen. Trotz aller Gleichheitsdiskussionen unterbrechen sie doch weiterhin viel häufiger als Männer ihre Erwerbsarbeit zugunsten der Kindererziehung. Und auch wenn sie später wieder in den Beruf einsteigen, entscheiden sie sich häufig nur für einen Teilzeitjob.

FÜR ELTERN UND KINDER SORGEN – UND DABEI SELBST AUF DER STRECKE BLEIBEN

Frauen trifft der Generationenvertrag häufig gleich doppelt: Sie zahlen zum einen in die Rentenkasse ein, obwohl das Rentenniveau stetig sinkt. Und sie treten darüber hinaus in der Regel für die Familie beruflich stärker zurück, wohlwissend, dass sie im Alter umso weniger als Rente ausgezahlt bekommen – vom allgemein vorherrschenden Gender Pay Gap ganz zu schweigen. Daher finden insbesondere junge Frauen ihre Generation unzureichend in der Politik beachtet (82,4 Prozent). Immerhin geben 62,5 Prozent an, dass die aktuelle Rentenpolitik ihre Wahlentscheidung im nächsten Jahr beeinflussen wird. 63,7 Prozent der jungen Frauen fordern, dass die Politik mehr, andere und konkretere Lösungen über die gesetzliche Rente hinaus anbieten soll. Jede Vierte möchte, dass die Politik enger mit Versicherern bzw. privaten Anbietern von Altersvorsorge zusammenarbeiten soll.

Dass die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, befürchten 69,3 Prozent der Frauen zwischen 18 und 32 Jahren. Bei einigen rührt die Sorge auch aus der Unübersichtlichkeit der Angebote heraus: 20,7 Prozent der Frauen mit dieser Befürchtung finden das Thema Altersvorsorge zu komplex. Sie haben das Gefühl, nicht zu wissen, was sie tun sollen. Da ist offenbar auch die Öffentlichkeit keine Hilfe. Vor allem junge Frauen (68,2 Prozent) vermissen passende Informationen und fühlen sich im Vergleich zu Männern (44,3 Prozent) schlechter informiert. Noch drastischer ist das Informationsdefizit im Hinblick auf die Politik: Mit dem hohen Anteil von 87,3 Prozent fühlen sich fast alle Frauen von der Politik schlecht informiert – 28,3 Prozent davon sogar extrem schlecht.

CORONA – UND DIE LANGZEITFOLGEN

Die kurzfristigen Folgen der Corona-Krise sind für junge Frauen teilweise schon jetzt spürbar: 27,1 Prozent geben an, bereits Angespartes in der Corona-Krise für andere Zwecke genutzt zu haben als sie eigentlich vorgesehen hatten – wie etwa für Urlaube, Einrichtungen oder Altersvorsorge. Bei den Männern liegt der Wert sogar bei 45,5 Prozent. Allerdings macht sich jede dritte Frau bedingt durch die Covid-19-Pandemie Sorgen um ihre finanzielle Zukunft (33,0 Prozent). Bisher verzeichnen bereits 9,4 Prozent der Frauen zum Teil starke finanzielle Einbußen und 16,1 Prozent geben an, ihren Lebensstil bereits als Folge dessen angepasst zu haben. Jede dritte junge Frau geht davon aus, dass die Pandemie ihre Möglichkeiten zur finanziellen Vorsorge noch zwei bis drei Jahre beeinflussen wird. Jede vierte ist der Meinung, dass sie diese Folgen sogar für die kommenden vier bis fünf Jahre spüren wird.

 

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Generali Versicherung AG, Adenauerring 7, 81737 München, Tel: (089) 5121-0, Fax: (089) 5121-1000, www.generali.de

Im Januar dieses Jahres wurde aus dem ehrgeizigen Online-Projekt von Alexander Hacker, Christian Schwalb und Philip Wenzel, mit der WORKSURANCE GmbH ein START-Up-Unternehmen gegründet. Wir nehmen uns mit dem neuartigen Online-Portal nichts Geringeres vor, als das führende Portal zur Arbeitskraftabsicherung in Deutschland aufzubauen.

 

Passend zum 18. Geburtstag der BSC | Die Finanzberater am 10. März, dem Finanzdienstleistungsunternehmen, aus dem inzwischen die SCALA Finanzgruppe gewachsen ist und zu der auch WORKSURANCE gehört, können wir stolz den nächsten Wachstumsschritt für unser START-Up-Unternehmen veröffentlichen: Die Versicherungsunternehmen NÜRNBERGER, VOLKSWOHL BUND und die BAYERISCHE (über die Bayerische ProKunde AG), beteiligen sich jeweils in gleicher Höhe an der WORKSURANCE GmbH. Mit diesen drei erfahrenen Biometrie-Versicherern gewinnen wir sowohl Substanz als auch Knowhow für unseren innovativen Online-Makler.

Gemeinsam wollen wir künftig neuartige Absicherungsprodukte entwickeln und damit vor allem neue Angebote für den eCommerce-Versicherungsmarkt launchen. „Durch unsere neuen starken Partner können wir in den nächsten Jahren unsere neuartigen Ideen gezielt weiterentwickeln und so neue Vertriebspotentiale erschließen. Wir wollen bei WORKSURANCE neue Wege beschreiten und darüber künftig auch Kundengruppen ansprechen, die für den stationären Vertrieb bisher nicht erreichbar sind“ (Geschäftsführer Christian Schwalb).

Das Portal WORKSURANCE.de stellt heute bereits eine der umfassendsten Wissensdatenbanken rund um die Arbeitskraftabsicherung (AKS) dar. Die Informationsplattform ist auf Online-Suchanfragen zu Berufsunfähigkeit & Co. ausgerichtet (SEO) und wendet sich direkt an Endverbraucher. „Mir ist heute keine Plattform bekannt, die mehr und vor allem qualifiziertere Inhalte zur AKS beinhaltet. Es ist das größte SEO-Projekt, das ich selbst bisher begleitet habe. In der neuen Konstellation bin ich von unserem künftigen Erfolg vollumfänglich überzeugt“ sagt SEO-Experte und Gründungsgesellschafter Alexander Hacker.

 

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SCALA & Cie. Holding GmbH, Kronachallee 8, 96317 Kronach, Tel: 09261-962860, Fax: 09261-9628611, www.scala-holding.com

Pandemie trifft Tourismus mit voller Wucht – Union Reiseversicherung (URV) halbiert Beitragseinnahmen, wächst aber in Deutschland

 

Die Covid-19-Pandemie hat 2020 zu einem bis dahin ungekannten Rückgang des Tourismus weltweit geführt. Bei der Union Reiseversicherung (URV) sind die gebuchten Bruttobeiträge 2020 um 52,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 117,7 (249,1) Mio. Euro zurückgegangen. In UK und Irland verzeichnen die Beitragseinnahmen einen besonders starken Rückgang auf 51,8 (191,8) Mio. Euro. In Deutschland wuchs das Geschäft hingegen um gut 15 Prozent auf 65,9 (57,2) Mio. Euro; dies war wesentlich auf einen hohen Anteil von Verträgen mit einer Laufzeit größer als einem Jahr zurückzuführen.

Die Reise-Rücktrittskosten-Versicherung erreichte mit Beitragseinnahmen von 84,7 (129,6) Mio. Euro bzw. 72 (52) Prozent erneut den höchsten Anteil am Gesamtumsatz. Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle gingen in Folge der eingeschränkten Reisemöglichkeiten unserer Kunden überproportional zu den Beitragseinnahmen auf 71,3 (151,2) Mio. Euro zurück, die Brutto-Schadenquote sank auf 51,6 (63,1) Prozent. Insgesamt konnte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 3,1 (-9,3) Mio. Euro erwirtschaften (alle Zahlen vorläufig).

Katharina Jessel neu im URV-Vorstand

Vorständin Katharina Jessel zieht Bilanz zum Geschäftsjahr 2020: „Trotz eines pandemiebedingt sehr schwierigen Jahres können wir ein positives Jahresergebnis vorweisen und sind in Deutschland sogar gewachsen; dabei haben wir uns gegenüber unserer Kundschaft in der Touristik als verlässlicher und solider Partner positioniert. Die Voraussetzungen für die Branche bleiben herausfordernd, zugleich sehen wir bereits mehr als einen Silberstreifen am Horizont und bereiten uns auf eine neue Reiselust unter veränderten Vorzeichen vor.“ Katharina Jessel ist seit diesem Jahr Vorstandsmitglied des dreiköpfigen URV-Vorstands, der mit 67 Prozent Frauenanteil ein absolutes Novum in der deutschen Versicherungswirtschaft darstellt.

UK-Geschäft nach Brexit

Nach üppigen Vorjahren mit zweistelligem Wachstum sind die Beitragseinnahmen in UK und Irland im vergangenen Jahr um über 70 Prozent gesunken. Dieser extreme Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass dort ausschließlich Einmalpolicen verkauft werden. Auch künftig wird sich das Geschäft der URV in UK aufgrund des zum Jahreswechsel vollzogenen Brexits verändern: „Die genaue Ausgestaltung der Aktivitäten hängt nun davon ab, wie das UK und die EU ab diesem Jahr wirtschaftlich zusammenarbeiten“, erläutert Jessel. „Wie zahllosen anderen EU-Unternehmen geben uns die Regelungen im aktuellen Handelsabkommen derzeit noch keine sicheren Anhaltspunkte darüber, welche gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden müssen und wie unsere aktuelle Niederlassung in eine sogenannte Drittland-Niederlassung umorganisiert werden muss. Wir prüfen daher laufend alle Optionen zum Erhalt unseres UK-Geschäfts.“

Die Reisebranche in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie beeinflusst das Reisegeschehen weltweit und damit auch in Deutschland seit mittlerweile über einem Jahr immens. „Das zentrale Thema ist hier die Frage, wie in dieser Zeit Planungssicherheit erreicht werden kann. Das hängt ganz wesentlich davon ab, wann seitens der Politik verlässliche Regeln für das Reisen in der Pandemie aufgestellt werden“, erläutert URV-Vertriebschef Alexander Piwonski die Lage. Für 2021 geht der Trend vermutlich dahin, dass Zielgebiete Impfnachweise einfordern. Sollte dies der Fall sein, wird die Situation weiter angespannt bleiben, weil eine flächendeckende Impfung nicht vor Ende 2021 zu erwarten ist. Daher bleibt es in diesem Zusammenhang wichtig, dass auch in Zukunft negative PCR-Tests die Einreise ermöglichen.

Die Corona-Pandemie zeige aber auch, dass die persönliche (auch kontaktlose) Beratung im Reisebereich weiterhin eine große Bedeutung einnimmt. „Hier haben die Reisebüros geglänzt und mit Sicherheit auch Kunden für die Zukunft von deren Leistungsfähigkeit überzeugt, während manche Onlineportale und Reiseveranstalter teilweise nur schwierig für die Kunden erreichbar waren.“

Auch in dieser angespannten Lage konnte die URV Erfolge verzeichnen: Dazu zählen etwa der Abschluss von Kooperationen mit zahlreichen Reisebüros und Reiseveranstaltern. Zudem konnten wir mit Regelungen zur Umbuchung oder Einfrierung des Versicherungsschutzes im ersten und zweiten Lockdown vielen Agenturen die Einnahmen retten.

Kern-Produkt der URV ist und bleibt die Reise-Rücktrittskosten-Versicherung. Mit „Covid19 Protect“ wurde hier eine ergänzende Deckung in der Reiserücktritt / Reiseabbruch auf den Markt gebracht. Das Produkt wurde zum 01.02.2021 mit erweiterten Leistungen versehen. So wurde zum Beispiel der Kreis der Risikopersonen deutlich erweitert. Zudem wurde mit Beginn der Pandemie in der Auslandsreise-Krankenversicherung Covid-19 eingeschlossen und die Versicherung um das Servicepaket Medical Protect ergänzt. Über die aktuellen Produkte können Reisende die sie betreffenden Risiken rund um Covid19 abdecken und dem gebuchten Urlaub sorgenfrei entgegensehen.

Auch nach dem Ende der Pandemie sind langfristig Veränderungen der Reisebranche zu erwarten: So werden viele Reisende auch ihre Ansprüche an Versicherungsprodukte neu definieren. Hier wird die Herausforderung darin bestehen, einerseits die Bedürfnisse zu decken und andererseits ein bezahlbares Produkt bereit zu stellen. Ziel der URV ist es, gegenüber ihren Kund*innen als kompetenter ReisePartner für alle Fragen zur Verfügung zu stehen. So soll künftig neben den URV-Kund*innen und ihre Anliegen vor allem der Service- und Dienstleistungsgedanke im Mittelpunkt des Handelns stehen.

 

 

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Versicherungskammer Bayern, Maximilianstraße 53, D­-80530 München, Tel: 089 ­ 2160 ­ 3050, Fax: 089 ­ 2160 ­ 3009, www.vkb.de

Das stabile Geschäftsmodell hat sich bewährt

 

“Wir wissen heute, mit Blick auf das vergangene Geschäftsjahr und die Corona-bedingten Herausforderungen für alle Bereiche der Wirtschaft: Wir haben ein Geschäftsmodell, das in den Grundfesten sehr stabil und trotzdem flexibel ist. Wir sind stark genug, um diesen besonderen Zeiten zu trotzen und auch zu wachsen”, blickt Patrick Döring, Vorsitzender des Vorstands, auf das Pandemiejahr 2020 zurück. “Die Wertgarantie Group hat gelernt, dass sie unglaublich anpassungsfähig ist und dass sie schnell auf eine solche, nie dagewesene Herausforderung reagieren kann.

“Der Wertgarantie Group ist es im vergangenen Geschäftsjahr gelungen, trotz der erschwerten Rahmenbedingungen das Gesamtergebnis aus 2019 zu überbieten. Die Beitragseinnahmen stiegen um rund 12 Prozent und betrugen in Summe 348 Millionen Euro. Bei der Combined Ratio näherte sich die Wertgarantie Group mit einem Wert von 90,7 wieder dem Zielwert 90 an. Nahezu 7 Millionen Verträge und ein Neugeschäft von 1,7 Millionen Verträgen verzeichnete die Unternehmensgruppe. “Ein Grund, warum unser Geschäftsmodell trägt, ist unser stabiler Bestand”, verdeutlicht Patrick Döring. “Unser Bestand ist die Basis und das Gold des Unternehmens – in all unseren Märkten zusammen genommen fast sieben Million Verträge.

“Im klassischen Sektor CE lagen die Wertgarantie-Ergebnisse über Vorjahr – und das trotz wochenlanger Geschäftsschließungen und eines auf den Fachhandel ausgerichteten Geschäftsmodells. Das Neugeschäft im Bereich Fahrrad spiegelte den aktuellen Trend zum Zweirad wider: Über 30 Prozent legte der Bereich Fahrrad im Vergleich zum Vorjahr zu. Treiber war hierbei ganz klar das E-Bike.

Die Agila Haustierversicherung blickt auf ein Geschäftsjahr mit zwei Extremen: “Noch nie wurden in Deutschland so viele Hunde und Katzen angeschafft. Wir haben ein Rekordneugeschäft in unser Tierkrankenversicherung gesehen, mit dem wir so gar nicht gerechnet haben”, ordnet Patrick Döring ein. “Und das in einer Phase, in2der wir so viele Wettbewerber wie noch nie in diesem Geschäftsfeld bekommen haben.” Der Bestmarke in Neugeschäft und der Rekordvertragszahl von 340.000 stand allerdings ein Höchstwert an beglichenen Tierarztrechnungen gegenüber: 475.000 Rechnungen wurden im Sinne der Kunden bearbeitet.

Auf dem internationalen Markt verliefen die Entwicklungen bei Wertgarantie unterschiedlich: “In Spanien ist es gelungen, viele neue Partner zu gewinnen, insbesondere im Mobilfunk-Bereich. Was das Neugeschäft angeht, wurde ein Rekordergebnis erzielt”, sagt Patrick Döring. In Österreich lag Wertgarantie im Plan, beim Neugeschäft sogar über dem Vorjahr. “Insbesondere die gemeinsame vertriebliche Führung mit Deutschland hat neue Dynamik ausgelöst”, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Auch in den Niederlanden war Wertgarantie weiter auf Wachstumskurs, das abgelaufene Geschäftsjahr lag auf Linie der Erwartungen. In den Benelux-Staaten und Frankreich hat die Pandemie der Wirtschaft besonders zugesetzt, blickt Patrick Döring zurück. “Allein in Frankreich ist die Wirtschaft um nahezu neun Prozent geschrumpft, das haben unsere Kollegen vor Ort gespürt. Die Corona-bedingten Geschäftsschließungen waren bis zum Jahresende nicht mehr aufzuholen.” Dennoch konnten die gesetzten Jahresziele erreicht werden.

Der Konzernjahresüberschuss lag 2020 bei 21 Millionen Euro. Im Vorjahresvergleich ist es der Unternehmensgruppe gelungen, hier eine Steigerung um fast vier Prozent zu erzielen.

Auch im Corona-Jahr konnte die Unternehmensgruppe über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Die Zahl der Beschäftigten lag zum Jahresende bei 930. Am Standort Hannover sind 600 Mitarbeiter tätig. “Das vergangene Jahr hat gezeigt: Die Arbeit bei der Wertgarantie Group verändert sich. Flexwork, Desksharing, mobiles Arbeiten – unsere Mitarbeitenden haben das in ihren Wortschatz aufgenommen. Diese Themen wollen wir weiter entwickeln, da sind wir auf einem guten Weg”, sagt Patrick Döring.

Erfolgreich weiter vorangebracht hat die Wertgarantie Group zudem das Thema Nachhaltigkeit. Vom nachhaltigen Ansatz “Reparieren statt Wegwerfen” haben in den Zeiten geschlossener Geschäfte nicht nur die Fachhandelspartner mit ihrem3Service profitieren können: Auch für die Umwelt ergeben sich positive Effekte, da die Produktion neuer Geräte ökologisch gesehen oft ressourcenintensiver ist als die Reparatur. “Wir haben zudem im Unternehmen eine gute Nachhaltigkeitskultur entwickelt” sagt Patrick Döring. “Viele Mitarbeitende machen sich Gedanken, wie wir das Thema bei uns im Unternehmen umsetzen können. Ob Ökostrom oder unsere Bienen auf dem Dach der Konzernzentrale: Wir haben schon viele Schritte gemacht und werden hier nicht nachlassen.

“Auf das aktuelle Geschäftsjahr blickt der Vorstandsvorsitzende positiv und optimistisch. “Wir werden weiter wachsen. Nach der Leistung in 2020 bin ich mir ganz sicher, dass wir unsere ambitionierten Ziele für 2021 erreichen und vielleicht sogar übertreffen werden.”

 

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WERTGARANTIE AG, Breite Straße 8, 30159 Hannover, Tel:  +49 (0)511 71280-123, www.wertgarantie.com

Die WWK Allgemeine Versicherung AG bietet seit dem 22. Februar 2021 eine neue, noch leistungsstärkere Hausratversicherung für Privatkunden an.

 

Diese hält viele attraktive Neuerungen bereit. Für die Tarifvariante „Hausratversicherung plus“ gibt es von der Ratingagentur Franke und Bornberg die Bestnote FFF/hervorragend. Dr. Winfried Gaßner, Abteilungsleiter Produktmanagement betont: „Der Wunsch das eigene Hab & Gut abzusichern, ist heute sehr unterschiedlich ausgeprägt. Deshalb setzt die WWK Hausratversicherung auf ein modulares Produktkonzept, bestehend aus zwei attraktiven Leistungspaketen und individuellen Zusatzbausteinen. Damit bietet das neue Produktkonzept für jeden Bedarf den richtigen Schutz.“

Bereits das preisgünstige Leistungspaket „Hausratversicherung“ umfasst mehr als nur einen Grundschutz. Mitversichert sind neben den üblichen Schäden durch Brand, Leitungswasser, Sturm/Hagel und Einbruchdiebstahl beispielsweise auch Überspannungsschäden durch Blitz (bis zur vereinbarten Versicherungssumme) sowie Schäden durch Diebstahl aus Patientenzimmern. Durch den WWK Haus- und Wohnungsschutzbrief erhält der Kunde zudem wertvolle Hilfe und Unterstützung im Notfall.

Das Leistungspaket „Hausratversicherung plus“ ist ein leistungsstarker Versicherungsschutz mit vielen zeitgemäßen Leistungserweiterungen. Versicherungsschutz besteht beispielsweise für Wertsachen bis 50 Prozent der vereinbarten Versicherungssumme, für Schäden durch Diebstahl zu Hause, am Arbeitsplatz und unterwegs. Auch Online-Schäden z.B. beim Internet-Einkauf sind im Rahmen einer Entschädigungsgrenze gedeckt, ebenso wie auch Hausrat in Sportvereinen und in Zweit- und Ferienwohnungen. Abgerundet wird das Paket durch einen obligatorisch enthaltenen Reisegepäckschutz.

Beide Leistungspakete der WWK Hausratversicherung sind mit vielen Zusatzbausteinen individuell kombinierbar. Besonders hervorzuheben sind:

  • Fahrraddiebstahlversicherung plus mit Fahrradkaskoversicherung für Schäden durch Unfall, Sturz/Fall oder Vandalismus.
  • Elektronikschutz, für Schäden an elektronischen Geräten auch durch Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Sturz-/Bruchschäden oder vorsätzliche Beschädigung durch Dritte.
  • Glasversicherung plus, auch für Schäden durch Muschelausbrüche an Oberflächen oder Kanten oder das „Blindwerden“ von Mehrscheiben-Isolierverglasungen.

„Die unabhängige Ratingagentur Franke und Bornberg zählt zu den anerkannten Versicherungs- Spezialisten in Deutschland. Das Rating zeichnet sich vor allem durch einen sehr hohen Detaillierungsgrad aus. Es werden ausschließlich harte, nachvollziehbare Fakten bewertet, die über die gesamte Vertragsdauer Gültigkeit haben. Die Einteilung der Ergebnisse erfolgt in sieben Rating-Klassen, die von FFF (hervorragend) bis F– (ungenügend) reichen.“

 

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WWK Lebensversicherung a. G., Marsstraße 37,  80292 München, Tel: (089) 5114-3531 Fax: (089) 5114-2698, www.wwk.de

Gleich zwei neue Partner ergänzen fortan das AMC-Netzwerk: Die GAV Versicherungs-AG aus dem Münsterland und die freeyou AG aus Köln.

 

Die eine entwickelt und vertreibt Reparaturkostenversicherungen und Garantiesysteme, die andere hat eine unkomplizierte digitale Kfz-Versicherung entwickelt, für die die GAV der Risikoträger ist. Die eine ist seit 40 Jahren im Geschäft, die andere noch ganz jung. Ein schöner Mix also für die AMC-Gemeinschaft. Während die GAV (www.gavag.de) als alter Hase seit über 40 Jahren im Garantiegeschäft ist, tritt die junge freeyou (www.freeyou.ag) an, um die Versicherungsbranche zu revolutionieren. So unterschiedlich die beiden sind, so sind sie doch stark miteinander verwoben: Beide Unternehmen sind Töchter der DEVK.

Das Spektrum der Bereicherung für das AMC-Netzwerk ist breit. So kommen 40 Jahre Erfahrung und der frische Wind eines Corporate Startups Hand in Hand hinzu. Die Entstehungsgeschichte von freeyou ist beachtlich: Als Ausgründung der DEVK wurde innerhalb von nur neun Monaten eine technische Plattform für eine neue Kfz-Versicherung aufgebaut. Das Motto: einfach, digital und nutzerzentriert. freeyou war geboren.

„freeyou hat schon im Namen, was uns ausmacht: Wir befreien unsere Kunden von lästigem Papierkram und langweiligem Versicherungs-Kauderwelsch. Wir sagen klipp und klar, woran ein Kunde bei uns ist. Das ist anders als gewohnt – und das ist auch gut so. Schließlich wollen wir nichts weniger, als die Branche revolutionieren. Wir freuen uns auf einen Austausch auf Augenhöhe im AMC“, sagt René Jansen, CIO (Chief Insurance Officer) von freeyou.

Wo freeyou für Agilität und Schnelligkeit steht, macht die GAV bereits seit 40 Jahren eine gute Figur.

„Die GAV steht für Beständigkeit und Vertrauen – Werte, die uns seit jeher leiten. Ja, wir sind mit Stolz alte Hasen in dem Geschäft der Kfz-Garantieversicherung und neu, zusammen mit der freeyou, im Bereich der klassichen Kfz-Versicherung. Das machen uns nur wenige nach! Wir freuen uns darauf, unsere langjährige Erfahrung – immerhin vier Jahrzehnte – in das AMC-Netzwerk einzubringen“, betont GAV-Vorstand Karl Assing.

„Der AMC ist durchaus bunt und vielfältig. Da passt es dann auch, dass nahezu zeitgleich zwei Partner zu uns stoßen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es freut uns natürlich, dass die AMC-Mitglieder damit auch vom Besten aus zwei Welten profitieren: einem beachtlichen Erfahrungsschatz und einer agilen Kultur junger Kreativer“, resümieren Dr. Frank Kersten und Stefan Raake (Geschäftsführer des AMC).

 

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AMC Finanzmarkt GmbH, Lützowstraße 35, 40476 Düsseldorf, Tel. +49 221 – 99 78 68 0, Fax +49 221 – 99 78 68 20, www.amc-forum.de