Die aream Group und die Triodos Bank Deutschland arbeiten ab sofort bei der Finanzierung von Photovoltaikprojekten im gewerblichen Bereich zusammen.

aream übernimmt dabei Bau, Betrieb und Vermarktung der Anlagen, die Triodos Bank die Finanzierung. „Vor allem mittelständische Kunden können so eigene PV-Projekte angehen“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group. „Bislang war der Aufwand rund um die Finanzierung oft sehr hoch.“

Mit der Partnerschaft werden erstmals auch kleinere Portfoliofinanzierungen durch eine deutliche Verschlankung der Prozesse und Finanzierungsleistungen möglich. „Da wir gemeinsam alle Stufen der Projekte aus einer Hand anbieten können, lassen sich bestimmte Schritte weitgehend standardisieren“, so Voigt.

Vor allem für gewerbliche Immobilienbestandshalter sind solche Investments sinnvoll. „Wir gehen hier drei Teilsegmente an“, sagt Voigt. So können Anlagen entweder für die Volleinspeisung konzipiert werden, für eine teilweise Einspeisung oder auch als Energy as a Service (EaaS). „Dabei werden die Investmentkosten nicht von den Unternehmen übernommen, diese erhalten aber einen langfristigen Stromabnahmevertrag mit planbaren Strompreisen über 15 Jahre und länger“, erklärt Voigt das Konzept von EaaS. Die Versorgung der Mieter kann dabei eine Rolle spielen, genau wie die Sicherheit für die Stromverfügbarkeit.

„In der heutigen Zeit ist der Übergang zu Erneuerbaren Energien nicht nur eine ethische Pflicht, sondern wird auch immer mehr zu einem wirtschaftlichen Vorteil für Unternehmen. Photovoltaikanlagen produzieren saubere, erneuerbare Energie aus Sonnenlicht, ohne schädliche Emissionen zu erzeugen. Während unser Fokus auf der Unterstützung von Besitzern von Immobilienportfolios liegt, profitieren nicht nur diese von einem erheblich reduzierten ökologischen Fußabdruck, sondern auch ihre Mieter“, sagt Dominic Hereth, Head of Energy & Infrastructure bei der Triodos Bank Deutschland.

Viele Betriebe würden derzeit dazu übergehen, eigene Produktionskapazitäten für grünen Strom aufzubauen. „Das macht die Kosten für lange Zeit berechenbar“, sagt Voigt. „Zudem erfüllen Unternehmen so die Nachhaltigkeitsanforderungen, denn dieser Strom ist wirklich grün.“ Die Bedeutung für mittelständische Unternehmen würde dabei immer weiter zunehmen.

Auf diese Weise lässt sich auch eine Unabhängigkeit von den Energiemärkten schaffen. „Das Insourcing der Energieversorgung macht Unternehmen von der Volatilität an den Energiemärkten unabhängiger“, so Dominic Hereth von Triodos. „Die Strompreise für den Endverbraucher werden mindestens mittelfristig auf einem hohen Niveau bleiben.“ Der Abschluss von Lieferverträgen, die immer wieder erneuert werden müssen, berge hohe Risiken. „Die eigene Grünstromproduktion fixiert die Kosten und schafft so neben hohen Ersparnissen gegenüber dem Kauf am Markt auch eine deutlich bessere Planbarkeit über viele Jahre“, sagt Hereth.

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Als einer der führenden Anbieter von Cash Clearing Services in Europa ermöglicht CACEIS ab sofort Brokern Dealern, Market Makern und Banken – die Handelsteilnehmer an den Börsen und Multilateralen Handelsplattformen sind, an der Handelsplattform ARTEX zu handeln.

Zudem können diese in vollem Umfang von den CACEIS Clearing & Settlement Dienstleistungen profitieren.

ARTEX ist eine multilaterale Handelsplattform (MTF), auf der Anteile weltberühmter, ikonischer Kunstwerke gehandelt werden. Dabei sind die Anteile an den Kunstwerken genauso handelbare und übertragbare Wertpapiere wie alle anderen börsennotierten Wertpapiere. ARTEX ist MIFID II konform und unterliegt der Regulierung der FMA in Liechtenstein.

„Europäische Investoren betrachten die Assetklasse der Kunstwerke grundsätzlich als sehr wertstabil. Für viele institutionelle Kunden mit diversifizierten Portfolios wird Kunst zunehmend interessant. Als globaler Clearing Hub der CACEIS Gruppe haben wir die Bedeutung dieser aufstrebenden Handelsplattform für unsere Kunden erkannt“, erläutert Anja Maiberger, Managing Director bei CACEIS in Deutschland & Head of Regional Coverage für Deutschland und Österreich.

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Rund 600 Anlegerinnen und Anleger beteiligen sich

Buss Capital Invest platziert das aktuelle Zinsinvestment Buss Container 80 in rund zwei Monaten. Aufgrund der hohen Nachfrage vergrößerte Buss Capital Invest die Vermögensanlage prospektgemäß: Statt der geplanten zehn Millionen Euro zeichneten rund 600 Anlegerinnen und Anleger insgesamt circa 17 Millionen Euro bei Buss Capital Invest. Die prognosegemäße Verzinsung beträgt 5,25 Prozent pro Jahr bei einer Laufzeit von 2,9 bis ca. 3,6 Jahren.

Marc Nagel, Geschäftsführer von Buss Capital Invest, sagt: „Das Zinsinvestment ist sowohl bei Anlegerinnen und Anlegern als auch bei unseren Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern auf sehr große Resonanz gestoßen. Die attraktive Verzinsung, die kurze Laufzeit sowie die Tatsache, dass Buss Container 80 kein Blindpool ist, haben für eine hohe Nachfrage gesorgt. Wir freuen uns sehr über die große Akzeptanz und danken unseren Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern sowie den Anlegerinnen und Anlegern für das entgegengebrachte Vertrauen.“

Info Buss Capital Invest

Buss Capital Invest konzipiert und vertreibt Containerinvestments. Die Gesellschaft wird von dem erfahrenen Geschäftsführertrio Dr. Johann Killinger, Dr. Dirk Baldeweg und Marc Nagel geleitet. Das Trio verfügt zusammen über mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Strukturierung und im Vertrieb von Kapitalanlagen in den Anlageklassen Container und Logistikequipment, Immobilien, Schifffahrt und Kreuzfahrt. Das Management hat 90 Investments initiiert und davon bereits 77 Investments im Umfang von 3,3 Milliarden US-Dollar erfolgreich aufgelöst. Rund 31.500 Anleger haben in den vergangenen 20 Jahren insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro in die bisher strukturierten und vertriebenen Investments investiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen der bisher platzierten Investments beläuft sich auf rund 3,4 Milliarden US-Dollar.

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Buss Capital Invest GmbH, Bei dem Neuen Krahn 2, 20457 Hamburg, Tel: +49 40 3198-3000, www.buss-capital-invest.de

  • Ein Drittel der Befragten integriert Biodiversitätsrisiken in Investmentprozesse und berücksichtigt
  • eigene negative Auswirkungen
  • Soziale Themen rücken vermehrt in den Fokus
  • Sorgen vor Rechtsruck und Anti-ESG-Bewegung
  • Branche sieht weiterhin Wachstumspotenzial für nachhaltige Geldanlagen

Biodiversität gewinnt in der Finanzbranche zunehmend an Bedeutung. Das ist ein zentrales Ergebnis aus dem diesjährigen Marktbericht, den das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) veröffentlicht hat. Die Erhebung umfasst für Deutschland ein Volumen Nachhaltiger Geldanlagen von 542,6 Mrd. Euro und 89,2 Mrd. Euro für Österreich. Der alljährlich erscheinende Marktbericht analysiert seit 2005 umfassend die Trends nachhaltigkeitsbezogener Investitionen in Deutschland und Österreich.

Biodiversität gewinnt an Bedeutung

Erstmalig wurde in diesem Jahr die Berücksichtigung von Biodiversität erfasst. Dabei zeigte sich, dass ein Drittel der befragten Finanzunternehmen derzeit Biodiversitätsrisiken in ihre Investmentprozesse integriert. Zahlreiche Studien, unter anderem der OECD warnen, dass sich der Rückgang von Biodiversität und der damit verbundenen Ökosystemleistungen negativ auf die Wertentwicklung von Finanzprodukten auswirken kann. Unter Biodiversität wird nicht nur die Vielfalt von Arten und Genen, sondern auch die Vielfalt von Ökosystemen verstanden.

16 Prozent der Befragten haben bisher erste Risikoanalysen durchgeführt, 13 Prozent haben für sie relevante Risikotreiber identifiziert. Dabei ist die Anwendung von Daten-Tools entscheidend für eine adäquate Biodiversitätsanalyse des Portfolios und wurde bereits von 43 Prozent der Befragten getestet. Des Weiteren haben 31 Prozent der Teilnehmenden Richtlinien implementiert, um negative Auswirkungen ihrer Investitionen auf die Biodiversität zu minimieren.

FNG-Geschäftsführerin Verena Menne kommentiert: „Es ist erfreulich, dass rund ein Drittel der Befragten Biodiversität im Investmentprozess berücksichtigt. Es ist aber auch klar, dass das nicht ausreicht. Die gesamte Branche muss sich mit den Auswirkungen des drohenden Biodiversitätsverlusts auseinandersetzen. Als FNG setzen wir uns dafür ein dies in der gesamten Finanzbranche auf die Agenda zu setzen.“

Soziale Themen rücken vermehrt in den Fokus

Auch soziale Themen rücken vermehrt in den Fokus bei Finanzunternehmen. Bisher wird vor allem in der EU-Regulierung vorrangig das „E“ in ESG adressiert. Der diesjährige Marktbericht zeigt, dass Finanzmarktteilnehmende sich zum Teil bereits mit Sozialthemen auseinandergesetzt haben. Sie geben an, bei der nachhaltigen Kreditvergabe soziale Schwerpunkte zu setzen, wobei 54 Prozent der Befragten die Datenlage im Bereich Soziales als unzureichend bis völlig unzureichend empfinden. Dies spricht für die Entwicklung eines Social Investment Frameworks.

Sorgen vor Rechtsruck und Anti-ESG-Bewegungen

Eine Vielzahl der Befragten gab in der aktuellen Umfrage mit Blick auf die Entwicklung Nachhaltiger Geldanlagen auch politische Sorgen an. Eine der Hauptsorgen der Befragten sind ein möglicher Rechtsruck und Anti-ESG-Bewegungen, die eine Abkehr von nachhaltigen Geldanlagen zur Folge haben könnten. Die im Frühjahr befragten Teilnehmenden der Erhebung äußerten die Sorge, dass die Wahlen in der EU im Juni und den USA im November in diesem Jahr die politischen Mehrheiten zugunsten rechter Parteien verschieben könnten. Vor allem sind es diese Parteien, die sich als politische Anti-ESG-Bewegungen verstehen und den menschengemachten Klimawandel verleugnen.

FNG-Vorstandsvorsitzender Marian Klemm erklärt: „Diese politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen stellen eine Herausforderung für die nachhaltige Investmentbranche dar. Dem gilt es einen aufklärenden, auf Augenhöhe angesiedelten Diskurs entgegenzusetzen, um wissenschaftliche Fakten angemessen zu vermitteln und populistischen Bewegungen sowie Desinformationskampagnen den Wind aus den Segeln zu nehmen.“

Wachstumsprognose für nachhaltige Geldanlagen

Trotz regulatorischer und politisch-gesellschaftlicher Unsicherheit blicken die Befragten positiv auf das Jahr 2024: 82 Prozent der Befragten erwarten ein Wachstum nachhaltiger Geldanlagen für das Jahr 2024. Diese positive Prognose verdeutlicht das anhaltende Vertrauen in die Bedeutung und Rentabilität nachhaltiger Investments.

„Wir sehen in den Ergebnissen der Umfrage einen klaren Auftrag: Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien zu fördern und die Branche auf ihrem Weg in eine nachhaltigere Zukunft zu unterstützen“, erklärt Verena Menne.

Weitere Trends sind der Ausschluss von Rüstungsunternehmen und ein Fokus auf Europa

Ein weiteres Ergebnis des diesjährigen FNG-Marktberichts: Rüstungsunternehmen stehen auf der Liste der Ausschlusskriterien an vorderster Stelle, gefolgt von Verstößen gegen Menschen- und Arbeitsrechte sowie fossiler Energie. Damit hat sich ein Wandel in den letzten Jahren vollzogen: vor fünf Jahren lag der Fokus bei den Ausschlusskriterien noch auf Governance-Aspekten. Der Ausschluss von fossilen Energien rangierte im vergangenen Jahr noch auf Platz 9.

Es zeigt sich zudem in der Erhebung, dass deutsche Investor:innen einen starken Fokus auf eine europäische Titelauswahl legen. Mehr als zwei Drittel (72 Prozent) machten europäische Assets in den Finanzprodukten bei den Befragten in Deutschland im Jahr 2023 aus. Dies spiegelt die geographischen Präferenzen, das Vertrauen in die europäischen Märkte, aber auch die eventuell noch unzureichende Datenabdeckung in den Emerging Markets wider.

Neue Methodik zum ersten Mal ergänzend angewendet

Außerdem wurde dieses Jahr zum ersten Mal die neue Eurosif-Methodik, die der europäische Dachverband gemeinsam mit Prof. Dr. Timo Busch (Universität Hamburg) entwickelt hat, für nachhaltigkeitsbezogene Investitionen angewendet. Die vier neuen Kategorien wurden zusätzlich zu den gewohnten Daten erhoben und erfassen verschiedene Ambitionsniveaus bei nachhaltigen Geldanlagen. Die Anwendung der Eurosif-Methodik bestätigt, dass die Einordnung nach der EU-Offenlegungsverordnung noch keine Aussage über den Nachhaltigkeitsanspruch der Produkte trifft: In drei der vier Ambitionskategorien, von niedrig bis hoch, dominieren Artikel-8-Fonds. Die Eurosif-Methodik ergänzt den Marktbericht damit um eine weitere Perspektive auf nachhaltige Geldanlagen.

Studie

Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2024 – Deutschland und Österreich  https://www.forum-ng.org/fileadmin/Marktbericht/2024/FNG-Marktbericht_2024_Online.pdf

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Die Habona Invest Grup­pe teilt den Ankauf eines Port­fo­li­os bestehend aus vier Nah­ver­sor­gungs­im­mo­bi­li­en für den Spe­zi­al­fonds einer deut­schen Ver­si­che­rung mit,

der gemein­sam mit der Int­Re­al Inter­na­tio­nal Real Estate Kapi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft mbH (INT­RE­AL) auf­ge­legt wur­de. Erwor­ben wur­den vier Voll­sor­ti­men­ter, die bun­des­weit gut diver­si­fi­ziert in Nord­rhein-West­fa­len, Sach­sen-Anhalt, Bay­ern und Nie­der­sach­sen gele­gen sind und weit­ge­hend über Neu­bau­qua­li­tät ver­fü­gen. Der Kauf­preis lag bei rund Euro 22,5 Mio. Das Port­fo­lio zeich­net sich durch eine durch­schnitt­lich gewich­te­te Miet­ver­trags­lauf­zeit (WAULT) von 11,5 Jah­ren aus, was eine lang­fris­ti­ge Sta­bi­li­tät und nach­hal­ti­ge Ertrags­kraft sicher­stellt.

Vier Stand­or­te in Nord­rhein-West­fa­len, Sach­sen-Anhalt, Nie­der­sach­sen und Bay­ern

Die vier Stand­or­te des Port­fo­li­os befin­den sich in Jüchen, Mag­de­burg, Das­sel und Roth. Alle Objek­te sind lang­fris­tig an nam­haf­te Mie­ter gebun­den – drei­mal Rewe sowie ein­mal Ede­ka in Mag­de­burg. Alle Märk­te sind eta­blier­te Ver­sor­gungs­stand­or­te und ver­zeich­nen eine hohe Kun­den­fre­quenz, was ihre Bedeu­tung und Attrak­ti­vi­tät für die jewei­li­ge Regi­on unter­streicht. Sie lie­gen ent­we­der in dicht besie­del­ten Wohn­ge­bie­ten, pro­fi­tie­ren von Syn­er­gien durch benach­bar­te Geschäf­te oder befin­den sich an stra­te­gi­schen Haupt­ver­kehrs­ach­sen.

Die tech­ni­sche Prü­fung (Tech­ni­cal Due Dili­gence) des Port­fo­li­os über­nahm die alea real GmbH. Recht­lich wur­de Hab­o­na im Rah­men des Ankaufs durch die Wirt­schafts­kanz­lei McDer­mott Will & Eme­ry bera­ten.

Hin­weis: Der Fonds befin­det sich nicht im Ver­trieb; es wer­den kei­ne Zeich­nungs­ver­trä­ge mit wei­te­ren Anle­gern geschlos­sen.

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Fast zwei Drittel aller 2023 fertiggestellten Wohngebäude werden mittlerweile mit Wärmepumpen geheizt. 

Damit ersetzt Strom auch im Bereich der Heizenergie mehr und mehr die fossilen Brennstoffe als Energielieferant. „Dieser Trend beschleunigt sich immer weiter, der Strombedarf insgesamt wird weiter stark zunehmen“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group.

Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes nutzten 64,6 Prozent der 2023 fertiggestellten Wohngebäude Wärmepumpen als primäre Heizquelle. Vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern werden sie eingebaut, hier liegt der Anteil bei 68,9 Prozent. Mehrfamilienhäuser werden noch nicht ganz so häufig mit Wärmepumpen ausgestattet, aber auch hier lag der Anteil bei rund 41,1 Prozent.

„Diese Daten zeigen, dass Strom für immer weitere Bereiche der Haupt-Energieträger wird“, so Voigt. „Trends wie Digitalisierung, KI oder auch die zwar nachlassende, aber immer noch hohe Dynamik bei der Elektrifizierung des Verkehrssektors treiben den Stromverbrauch in die Höhe.“ Der Zubau an Erneuerbaren Energien muss deshalb nach wie vor beschleunigt werden.

Dabei liefern die Erneuerbaren bereits immer größere Anteile am Strommix. Der Mai war dafür ein eher schwacher Monat. Die Anlagen der aream Group lieferten mit einer Zielerreichung von 97 Prozent bei Wind und rund 95 Prozent bei Photovoltaik leicht unterdurchschnittliche Ergebnisse. Das lag nicht nur an Sonne und Wind, sondern auch an Abschaltungen durch behördliche Anordnung sowie Transformatorausfälle nach Netzstörungen.

„Hier zeigt sich, dass die gesamte Infrastruktur weiter ausgebaut und stabilisiert werden muss“, sagt Voigt. „Dabei lohnt es sich, jetzt deutlich mehr auf Speicherlösungen zu setzen.“ Denn dann müssten die Netze weniger stark ausgebaut werden und die Erneuerbaren kämen schneller in den Status der Grundlastfähigkeit.

Über die aream Group

Die aream Group, 2005 gegründet, ist ein Investment- und Asset-Manager für institutionelle Investoren und Industriekunden mit Fokus auf nachhaltige Infrastruktur im Sektor Erneuerbare Energien. Mit den drei Bereichen Fund- und Asset-Management, Projektentwicklung und Operation Management deckt aream die gesamte Wertschöpfungskette für Erneuerbare-Energien-Investments ab. Mit mehr als 2,5 Milliarden Euro Transaktionsvolumen gehört aream zu den führenden Asset-Managern in diesem Markt, mit dem eigenen Anlagenbestand wird grüner Strom für rund 40 Millionen Euro pro Jahr umgesetzt. Seit 2008 produziert aream mehr als vier Milliarden kWh grünen Strom. Im Rahmen der Wachstumsstrategie sollen in den nächsten Jahren mehrere Solar- und Windparks realisiert oder erworben werden. Allein durch die eigene Projektentwicklung verfügt aream derzeit über eine lange Entwicklungs-Pipeline mit großem Potenzial.

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AREAM GmbH, Kaistraße 2, 40221 Düsseldorf, Tel: +49 (0)211 30 20 60 42, www.aream.de

Interessenten können Ladesäulen erwerben und anschließend vermieten

Sachwert-Kauf mit 7,5% erwarteter Rendite p.a. (IRR)

Nachholbedarf bei der Ladeinfrastruktur schafft neuen Wachstumsmarkt

Kooperation zwischen Paribus und Wirelane eröffnet Chancen für Kaufinteressenten

Die Paribus-Gruppe bietet ab sofort die Möglichkeit, Ladesäulen für Elektro-Pkw zu erwerben. Angesichts des großen Bedarfs an Ladeinfrastruktur in Deutschland stellt diese Investition eine attraktive Chance dar, von der Entwicklung zu profitieren.

Im Rahmen eines Sachwert-Kaufes ist es möglich, eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten für 17.000 Euro zzgl. Umsatzsteuer zu erwerben. Die Ladesäule wird anschließend für acht Jahre vermietet. Der Käufer erhält dabei eine fixe monatliche sowie eine jährliche variable, erfolgsabhängige Miete. Basierend auf einem mittleren Kalkulationsszenario wird während der Laufzeit des Mietvertrages eine Rendite von rund 7,5% p.a. (IRR) erzielt. Unter https://ladestation.paribus.de/ finden Kaufinteressenten weitere Informationen zu Kauf und Vermietung.

“Die Mobilitätswende wird nur dann erfolgreich sein, wenn ein ausreichend großes Ladenetz zur Verfügung steht. Beim Ausbau hinkt Deutschland bislang hinterher, denn es fehlen bis 2030 noch rund 900.000 Ladepunkte. Das ist eine große Herausforderung, aber auch eine Chance, privates Kapital zu attraktiven Konditionen zu investieren,“ sagt Thomas Böcher, Geschäftsführer bei Paribus. „Mit unserem Modell ermöglichen wir Kaufinteressenten eine unmittelbare Partizipation an der Verkehrswende“, so Böcher.

Paribus kooperiert mit Wirelane, einem der führenden Betreiber von Ladepunkten in Deutschland. Das 2016 gegründete Unternehmen verbucht bereits heute monatlich mehr als 60.000 Ladetransaktionen mit etwa 1.400 Ladepunkten. Wirelane installiert Ladesäulen auf hochfrequentierten Stellplätzen von attraktiven Hotelmarken wie Motel One, Leonardo, Dorint oder Best Western. Daneben baut das Unternehmen bereits heute die Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum aus. Rahmenverträge bestehen mit über 100 Städten und Kommunen, darunter Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf. Die Ladesäulen haben eine Leistung von 22 Kilowatt. Sie sind Made in Germany, zuverlässig, robust und einfach zu warten. Die Ladesäulen stehen in urbanen Wohngebieten und auf Stellplätzen in Hotels, an denen die Fahrzeuge häufig über mehrere Stunden geladen werden.

Die jährliche variable Miete wird transparent aus der Performance aller Ladesäulen von Wirelane ermittelt. Sie hängt somit nicht nur von der einzelnen Ladesäule des Käufers und einem einzelnen Standort ab, sondern von einem breiten, deutschlandweiten Netz.

„Die parallel stattfindende Verkehrs- und Energiewende ist eine Jahrhundertaufgabe. Wo staatliche Maßnahmen bisher zu kurz gegriffen haben, krempeln wir jetzt die Ärmel hoch: Kaufinteressenten können ab sofort in den Aufbau dringend benötigter Ladesäulen für Elektrofahrzeuge investieren und damit an diesem Wachstumsmarkt partizipieren. Nebenbei lösen wir eine der größten Herausforderungen unserer Zeit: den Aufbau systemkritischer Infrastruktur für die vollständige Elektrifizierung des Verkehrs“, fügt Constantin Schwaab, CEO von Wirelane, hinzu.

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Paribus Holding GmbH & Co. KG, König Kontor| Königstraße 28, 22767 Hamburg, Tel: +49 40 8888 00 6-131, www.paribus.de

US-Vermietungsfonds sammelt weiter ein und steht für Zeichnung offen

Jamestown, der führende Anbieter von US-Immobilienfonds in Deutschland, hat für seinen geschlossenen Publikums-AIF Jamestown 32 seine zweite Investition getätigt und das Shoppingcenter Tamarac Town Square in Florida im Großraum von Miami erworben. Der Vermietungsfonds investiert in hochwertige Einzelhandels-, Büro- und Mietwohnobjekte in den wichtigsten Metropolen der USA.

„Wir werden das Shoppingcenter neu am Markt positionieren und wertsteigernde Maßnahmen umsetzen. Wir sehen große Chancen in der Optimierung des Mietermixes, insbesondere im Bereich der Gastronomie“, sagt Fabian Spindler, Geschäftsführer von Jamestown. Darüber hinaus sollen die Wegführung, die Gemeinschaftsbereiche und die Grünflächengestaltung verbessert werden. Auch die Einführung von W-Lan ist vorgesehen. So soll insgesamt die Aufenthaltsqualität verbessert werden.

Das Shoppingcenter hat eine Mietfläche von rund 12.000 Quadratmetern mit 19 Mietern, Ankermieter ist die US-amerikanische Supermarktkette Publix. Die Vermietungsquote beläuft sich auf 84 Prozent. Tamarac Town Square ist bereits das zweite Shoppingcenter, dass Jamestown für den Jamestown 32 erworben hat. Für das Investitionsobjekt sind rund 20 Mio. US-Dollar Fondseigenkapital vorgesehen. Erst kürzlich wurde das Shoppingcenter Fountain Oaks in Atlanta erworben.

Jamestown 32 hat bereits über 90 Millionen US-Dollar Eigenkapital bei deutschen Privatanlegern eingesammelt und nimmt weitere Zeichnungen entgegen. Für die Anleger prognostiziert Jamestown für das Portfolio unter Berücksichtigung der jährlichen Ausschüttung und einer Veräußerung nach 10 Jahren Gesamtrückflüsse von 172%, bezogen auf das anteilige Fondseigenkapital ohne Ausgabeaufschlag.

Über Jamestown

Jamestown ist ein deutsch-amerikanisches Immobilienunternehmen mit der Mission, Orte zu schaffen, die inspirieren. Seit 40 Jahren hat Jamestown Transaktionen im Wert von über 40 Milliarden US-Dollar durchgeführt. Das Unternehmen ist Marktführer für geschlossene US-Immobilienfonds für Privatanleger in Deutschland und hat bereits 38 Fonds für mehr als 80.000 Anleger aufgelegt. Zum 31. März 2024 verwaltet Jamestown mit mehr als 500 Mitarbeitenden ein Vermögen von 11,6 Milliarden US-Dollar in den USA und Europa. Hauptsitze sind Köln und Atlanta. Zu den bekanntesten Objekten zählen One Times Square und Chelsea Market in New York, Industry City in Brooklyn, Ponce City Market in Atlanta, Ghirardelli Square in San Francisco und The Innovation and Design Building in Boston.

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Jamestown US-Immobilien GmbH, Marienburger Straße 17, 50968 Köln, Tel: +49 221 3098-0, www.jamestown.de

Commerzbank baut nachhaltiges Asset Management und Marktposition bei Sachwerte-Anlagen aus

Kooperation als Wachstumsbeschleuniger für Nachhaltigkeitsgeschäft, bei operativ weitestgehender Eigenständigkeit der Aquila Capital Investmentgesellschaft

Aquila Capital Investmentgesellschaft soll zu führendem Asset Manager für nachhaltige Anlagestrategien in Europa werden

Die Commerzbank AG übernimmt 74,9 % an der Aquila Capital Investmentgesellschaft. Beide Unternehmen hatten diesen Schritt im Januar 2024 angekündigt. Nachdem die zuständigen deutschen und europäischen Behörden die erforderlichen Genehmigungen inzwischen erteilt haben, wurde das Closing jetzt erfolgreich abgeschlossen. Die Kooperation zielt auf Wachstum sowohl für die Commerzbank als auch die Aquila Capital Investmentgesellschaft ab.

Mit der Transaktion forciert die Commerzbank ihr Wachstum im Nachhaltigkeitsgeschäft. Denn der Hamburger Asset Manager Aquila Capital Investmentgesellschaft verwaltet nachhaltige Sachwertportfolios mit dem Schwerpunkt auf Erneuerbaren Energien für mehr als 300 hauptsächlich institutionelle Kunden.

Über die starke Marke und das globale Vertriebsnetz der Commerzbank kann die Aquila Capital Investmentgesellschaft ihren Zugang zu Privat- und Unternehmerkunden sowie zu einer großen Zahl institutioneller Kunden zukünftig erweitern. Durch die Kooperation soll sich die Aquila Capital Investmentgesellschaft zu einem führenden Asset Manager für nachhaltige Anlagestrategien in Europa entwickeln.

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Commerzbank Aktiengesellschaft, Kaiserplatz, 60311 Frankfurt am Main, Tel: 069 1 36 20, www.commerzbank.de

Seit dem 1. Juni 2024, weniger als ein Jahr nach der Übernahme der europäischen Asset-Servicing-Aktivitäten der Royal Bank of Canada (RBC),

sind nun alle Mitarbeiter an den einzelnen Standorten unter gemeinsamen rechtlichen Strukturen zusammengefasst. Auf Kundenseite ist das Migrationsprojekt ebenfalls im Gange und soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

Nach Erteilung der aufsichtsrechtlichen Genehmigungen hat CACEIS seine rechtlichen Strukturen durch Zusammenlegung von Einheiten in Frankreich, Luxemburg, Belgien, Irland und der Schweiz aktualisiert.

Ende März 2024 verzeichnete CACEIS neue Rekordzahlen von über 5 Billionen Euro verwahrtem Vermögen (Assets under Custody) und über 3,4 Billionen Euro verwaltetem Vermögen (Assets under Administration).

Jean-Pierre Michalowski, Chief Executive Officer von CACEIS, erklärt: “Ich bin besonders stolz auf den Weg, den unsere Mitarbeiter zurückgelegt haben, und auf das Vertrauen unserer bestehenden und neuen Kunden, das eine erfolgreiche Integration der Aktivitäten von RBC IS ermöglicht hat. Wir freuen uns, dass wir diesen wichtigen Meilenstein erreicht haben und nun unter dem Dach von CACEIS vereint sind. Unsere Gruppe sieht mit mehr als 7.000 Mitarbeitenden in 18 Ländern bereits jetzt die ersten positiven Auswirkungen dieser Übernahme. Wir sind jetzt noch besser als zuvor in der Lage, als wichtiger Geschäftspartner für unsere Kunden zu agieren und sie bei der Erreichung ihrer Ziele hinsichtlich ihrer Geschäftsentwicklung zu unterstützen.”

ÜBER CACEIS

CACEIS ist die Asset-Servicing-Bankengruppe von Crédit Agricole und Santander, die für Asset Manager und institutionelle Investoren tätig ist.  Mit Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien bietet CACEIS eine breite Palette von Dienstleistungen wie etwa Trade Execution, Clearing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Custody Services, Verwahrstellen- und Fondsadministrations-Services, Transfer Agency, Fonds-Distributions-Support, Middle-Office Outsourcing sowie Emittenten-Services. CACEIS ist ein konsolidierendes Unternehmen im europäischen Asset Servicing Markt und weist kontinuierliches Wachstum auf.

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CACEIS Bank S.A., Germany Branch, Lilienthalallee 36, 80939 München, Tel: +49 89 54 00 00, www.caceis.com

Silber gilt als das Gold des kleinen Mannes und wird für Anleger zunehmend attraktiv.

Denn die Nachfrage dürfte kräftig zulegen – und damit einhergehend könnte auch der ohnehin schon stark gestiegene Silberpreis noch weiteres Aufwärtspotenzial haben.

Aktuelle Markteinschätzung von Önder Çiftçi, CEO der Ophirum Group

Es ist nicht alles Gold, was glänzt – und das ist auch gut so. Denn neben Gold eigenen sich auch die Edelmetalle Platin, Palladium und Silber gut für ein Investment. Besonders attraktiv erscheint derzeit Silber: Das im Vergleich zu Gold eher stiefmütterlich behandelte Silber ist vor allem ein Industriemetall, das sich zuletzt schon hervorragend entwickelt hat, seine besten Tage aber trotzdem noch vor sich haben könnte – und zwar aus mehreren Gründen.

Früher wurde Silber so wie Gold vorrangig zur Wertaufbewahrung und für Schmuck gekauft. Heute ist Silber anders als Gold vor allem ein Industriemetall mit hervorragender elektrischer und thermischer Leitfähigkeit sowie antibakteriellen Eigenschaften. 54 Prozent des Silberangebots dienen industriellen Zwecken. Zum Vergleich: Bei Gold fließt laut Schätzungen nur ein einstelliger Prozentanteil des Angebots in die Industrie.

Silber wird primär für elektronische Bauteile benötigt – etwa für Smartphones, Laptops, E-Autos oder für medizinische Geräte und Beschichtungen. Auch der Ausbau des 5G-Mobilfunknetztes braucht das Edelmetall. Doch in jüngster Zeit erlebt Silber vor allem einen Nachfrageboom durch den steigenden Bedarf an Photovoltaikmodulen. Schließlich verbraucht nur ein typisches Einfamilienhaus-Solardach laut Schätzungen immerhin 100 bis 200 Gramm Silber. Schon 2022 flossen 15 Prozent des globalen Silberangebots in die Produktion von Photovoltaik-Modulen. Prognosen zufolge könnte die Nachfrage der Solarbranche die Jahresproduktion an Silber in ein paar Jahren sogar übertreffen.

Gold- und Silberpreis nicht immer im Gleichschritt

Das Beispiel zeigt: Der Preis für das wichtige Industriemetall ist von technischen und konjunkturellen Entwicklungen abhängig. Dementsprechend schwankt der Silberpreis heftiger als der Goldpreis. Dennoch sind Gold- und Silberpreisentwicklung miteinander korreliert und bewegen sich in der Regel in die gleiche Richtung, da beide Edelmetalle relativ selten vorkommen und als ewig haltbares Wertaufbewahrungsmittel fungieren können.

Edelmetallinvestoren halten deshalb die Gold-Silber-Ratio im Blick. Die Verhältniszahl beziffert, wie viele Feinunzen Silber nötig sind, um eine Feinunze Gold zu kaufen. Seit der Jahrtausendwende schwankte die Gold-Silber-Ratio zumeist zwischen Werten von 50 und 80. Im Frühjahr 2020 erreichte die Gold-Silber-Ratio ihren bisherigen Höchststand von mehr als 110. Grund: In der Corona-Pandemie war Gold als Krisenschutz besonders gefragt und verteuerte sich deutlich schneller als Silber. Im Laufe eines Jahres fiel die Rate allerdings wieder unter 70, Silber konnte aufholen. Langfristig liegt die durchschnittliche Gold-Silberpreis-Ratio etwa bei 60, ab einem Wert von 80 gehen viele Marktbeobachter von einem signifikanten Aufholpotenzial bei Silber aus.

Aktuell sind mehr als 76 Feinunzen Silber nötig, um auf den Gegenwert einer Feinunze Gold zu kommen, die Ratio ist also hoch. Der Grund: Der Goldpreis ist in den vergangenen Monaten auch aufgrund zunehmender geopolitischer Risiken und der Aussicht auf Zinssenkungen kräftig gestiegen. Da Zinssenkungen verzinste Anlagen wie etwa Staatsanleihen uninteressanter machen, wird Gold für sicherheitsbewusste Anleger in solchen Phasen attraktiver. Erst am 21. Mai markierte der Goldpreis mit rund 2.425 Dollar je Feinunze ein neues Allzeithoch. Dadurch stieg die Gold-Silber-Ratio Anfang Mai auf mehr als 86.

Silber ist mehr Industrie- als Anlagemetall

Grundsätzlich ist Silber ebenso wie Gold in Krisenzeiten als Vermögensschutz gefragt. Weil aber auch die Industrienachfrage eine gewichtige Rolle spielt, favorisiert das Gros der Anleger in Zeiten großer Unsicherheit und niedriger Zinsen zunächst Goldinvestments. Wird Gold den Investoren zu teuer, wird Silber zur Alternative. Je teurer Gold wird, umso wahrscheinlicher ist es, dass der Silberpreis steigt. Hinzu kommt, dass die industrielle Nachfrage nach Silber unabhängig von Zinsen und Krisen in den kommenden Jahren weiter steigen und so die Aufholjagd gegenüber Gold unterstützen dürfte. Der Sprung über die 30-Dollar-Marke für einen Feinunze Silber Mitte Mai ist ein klarer Hinweis darauf.

Auf der anderen Seite bringt Silber ein paar Nachteile mit sich, die Anleger vor dem Kauf bedenken sollten. Zum einen schwankt der Silberpreis deutlich stärker als der Preis von Gold. In den vergangenen zwölf Monaten lag die Schwankungsbandbreite bei mehr als 50 Prozent. Daran gemessen ist Silber für Anleger riskanter als Gold, dessen Preis im gleichen Zeitraum nur um rund 30 Prozent schwankte. Deshalb gilt Silber bei einigen Investoren als gehebelte Goldwette.

Zum anderen wird Silber anders besteuert als Gold. So sind schon beim Kauf von Silbermünzen oder -barren in Deutschland die vollen 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig. Gold ist hingegen vom Gesetzgeber als Wertanlage definiert und von der Mehrwertsteuer befreit. Um eine Rendite zu erzielen, muss der Silberpreis nach dem Kauf also erst einmal um 19 Prozent an Wert zulegen. Aber: Es gibt eine Möglichkeit, diesen Preisaufschlag zu vermeiden – und das ist Lagerung in einem Zollfreilager. Solange das Silber nicht nach Deutschland überführt wird, bleibt Anlegern die Mehrwertsteuer erspart.

Zumindest beim Verkauf gelten dann für Silber und Gold wieder die gleichen Steuerregeln: Wer Edelmetallmünzen oder -barren mindestens zwölf Monate in seinem Besitz hatte, bleibt beim Verkaufserlös von der 25-prozentigen Abgeltungssteuer befreit, auf die gegebenenfalls auch noch Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer fällig werden.

Ist Gold schon zu teuer, wird Silber attraktiv

Fakt ist: Steuern und starke Schwankungen beim Silberpreis machen ein Investment im Vergleich zu Gold deutlich riskanter. Der größte Vorteil: Der relativ niedrige Preis erlaubt Silberinvestments schon mit kleinem Budget. Positiv ist auch die deutlich steigende Nachfrage, die eine zunehmende Knappheit in der Zukunft und damit verbunden einen deutlich steigenden Preis prognostizieren. Allerdings sind Prognosen unsicher. Beispielsweise könnte es durch Innovation gelingen, den Silberverbrauch in E-Autos und Solarpaneelen zu senken oder das Edelmetall durch günstigere Materialien zu ersetzen. Die Tatsache, dass Silber auch ein Industriemetall ist, ist somit Vor- und Nachteil zugleich.

Anlegern, denen es weniger um überdurchschnittliche Renditen bei hohen Risiken, sondern vor allem um Vermögens- und Inflationsschutz sowie eine Krisenversicherung geht, greifen besser zum Original und nutzen Preisrückgänge zum Kauf von Gold.

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Interview mit Andreas Pietsch, Head of Sales, Noble Group

wmd: Edelmetalle wie Gold bieten aktuell Höchstkurse. Noble BC hat sich auf Technologie-Metalle und Seltene Erden fokussiert. Wie hat sich hier die Nachfrage entwickelt?

Die Höhenflüge beim Gold sehe ich als eine Reaktion auf mehrere Faktoren, nicht zuletzt auch die vielen derzeitigen Krisen. Nachfragesteigerungen bei Technologiemetallen und Seltenen Erden hingegen folgen stets längeren Zyklen. Einige der derzeitigen Preissteigerungen bei Technologiemetallen und Seltenen Erden haben Chinas Exportkontrollen bei Gallium und Germanium ausgelöst. Der Markt hat sich noch immer nicht davon erholt, diese Metalle waren im Februar und März dieses Jahres bedeutend knapper als im Vorjahr. Wichtiger ist aber, dass großen Teilen von Industrie und Gesellschaft dadurch bewusst geworden ist, wie dringend wir diese Metalle brauchen. Sie stecken nicht nur in den Technologien der Energie- und Verkehrswende, sondern sind auch für unsere Verteidigungsfähigkeit unverzichtbar. Der jetzige Anstieg bei der Nachfrage ist also ziemlich sicher nur der Fuß eines riesigen Berges, auf dessen Gipfel die Nachfrage das Angebot bei einigen Metallen um das bis zu 7-fache übersteigen wird.

wmd: Auf welche Technologie-Metalle und Seltene Erden sollten Investoren jetzt setzen?

Die 10 von der Noble BC angebotenen Metalle sind eine Auswahl der derzeit für die Industrie wichtigsten produktionskritischen Rohstoffe. Es handelt sich um die Technologiemetalle Indium Gallium, Rhenium, Hafnium und Germanium sowie die Seltenen Erden Neodymoxid, Praseodymoxid, Terbiumoxid, Gadoliniumoxid und Dysprosiumoxid. Die Luftfahrt braucht gerade viel Rhenium und Hafnium, da seit Corona die Produktion bei den bestellten Maschinen nicht mehr hinterherkommt. Aber auch die Seltenen Erden sollte man nicht aus den Augen lassen: Durch politisch bestimmte Preise aus China sind diese gerade viel zu billig. Da China bei diesen Preisen aber Verlust macht, wird das nicht immer so bleiben – vor allem angesichts der zu erwartenden Nachfrageexplosion durch die Energiewende und die weltweite Aufrüstung. Wir sehen hier sehr lukrative Kauf- bzw. Nachkaufpreise.

wmd: Mit Finomet, der digitalen Mittelverwendung aus Ihrem Hause, offerieren Sie die Abbildung der Handelsströme auf einer Blockchain. Hier waren Sie ein First Mover. Wie wichtig ist diese Dienstleistung für Anleger?

Die Digitale Mittelverwendungskontrolle® der Finomet ist für Anleger unabdingbar, da sie das bisher nötige Vertrauen ersetzt. Die Käufer können sehen, welche ihrer bestellten Metalle sie in ihrem Lager haben und welche nicht. Leerverkäufe, verdeckte Beleihungen und anderer Missbrauch sind damit nahezu ausgeschlossen. Die Dokumentation der Plattform ermöglicht es Kunden außerdem, die gekauften Metalle als echtes Eigentum zu erwerben. Die Kurzantwort auf Ihre Frage ist also: Kunden erhalten durch konsequente Transparenz einen exzellenten Verbraucherschutz.

wmd: Wer kann Finomet nutzen?

Jeder, der im Markt der Einlagerungsprodukte endlich die nötige Sicherheit und Transparenz will. Also Produkt-Initiatoren, Händler, Vermittler, private- und institutionelle Investoren sowie Lager-Unternehmen können somit die Finomet nutzen, um gemeinsam ein Ökosystem aus transparenten Strukturen zu schaffen, das es so bisher noch nicht gegeben hat.

wmd: Kooperieren Sie hier auch mit anderen Marktteilnehmern im Sachwertanlagen-Bereich?

Wir kooperieren mit einer Vielzahl an Vermittlern, die wir für Sicherheit und Transparenz durch die Digitale Mittelverwendungskontrolle® der Finomet begeistern konnten. Sie geben diese Begeisterung an ihre Kunden weiter, die dann ein Produkt nach den absolut neusten Sicherheitsstandards der Branche erwerben. Darüber hinaus führen immer mehr Lager das Finomet-Audit ein, um ihre Lager vor unseriösen Produktanbietern „sauber zu halten“. Außerdem arbeiten wir mit der Industrie zusammen, die die Metalle von den Investoren später ankauft. Darüber hinaus können Unternehmen durch Finomet bald ihre Lieferketten tracken und so ESG-konform produzierte Ware anbieten. Damit erhalten sie Rechtssicherheit und Kunden können von grün produzierten und fair gehandelten Rohstoffen profitieren.

wmd: Wie hat sich Noble BC unternehmerisch entwickelt?

Die Noble BC ist 2022 als Ausgründung der Noble Elements entstanden, eines der größten Importeure und Händler von Technologiemetallen und Seltenen Erden im deutschsprachigen Raum. Seitdem sie damit das Privatkundengeschäft übernommen hat, ist das Unternehmen stark gewachsen. Auch die Zahl der Vermittler, die unser Produkt wegen seiner digitalen Mittelverwendungskontrolle erfolgreich verkaufen, ist stark angestiegen. Ein Höhepunkt unserer Entwicklung war sicherlich unsere Auszeichnung im vergangenen Jahr durch die Redaktion der renommierten Cash.-Mediengruppe. Diese hatte uns zusammen mit Finomet für das „beste digitale Produkt“ ausgezeichnet.

wmd: Wie sind Sie jetzt am Markt positioniert und was sind Ihre nächsten Ziele?

Wir haben unser Angebot erweitert und bieten neben Technologiemetallen und Seltenen Erden auch Edelmetalle an. Außerdem haben wir jetzt ein eigenes Goldprodukt. Dieses hat einen konkurrenzfähigen Spread und ist dafür, dass es durch die Digitale Mittelverwendungskontrolle® der Finomet ein Extra an Transparenz und Sicherheit bietet, erstaunlich günstig. Unser großes Ziel im Moment ist es, ein „Konglomerat der Seltenen Erden“ aufzubauen. Dieses soll ein Zusammenschluss aus Unternehmen in den Bereichen Industrie, Rohstoffhandel und Investment sein, der sich dafür einsetzt, diese in Zukunft immer wichtigeren Rohstoffe ins Land zu holen und zu lagern. Im Rahmen dieses Plans haben wir sogar Kontakt zu einer Seltenerdmine in Südafrika aufgenommen. Alles spannende Entwicklungen, an denen wir dranbleiben.

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Der Silberpreis hat in den vergangenen Wochen abgehoben – im Windschatten des Goldes, wie es heißt.

Allerdings zieht Silber nicht nur nach, es hat seine eigenen Treiber, insbesondere die Nachfrage aus der Solar- und Computerindustrie. „Das Edelmetall profitiert damit von den aktuellen Megatrends”, sagt Carsten Gerlinger, Managing Director und Head of Asset Management bei Moventum AM.

Silber gilt als der „kleine Bruder“ des Goldes, dessen Preis sich zwischen Februar und April deutlich erhöht hat. Im Mai ging es dann auch mit Silber bergauf, mit über 32 Dollar je Feinunze kletterte es auf ein Elf-Jahres-Hoch. Ende Mai notierte es dann bei etwas über 31 Dollar und hat damit im laufenden Jahr immerhin 30 Prozent zugelegt. Im Vergleich zu Mitte Februar beträgt das Plus sogar über 40 Prozent. Weit entfernt sind allerdings noch die Rekordmarken von 2011, als Silber für ein paar Monate die 40-Dollar-Marke geknackt hatte.

„Einiges spricht dafür, dass der Anstieg noch nicht beendet ist“, sagt Gerlinger. Denn Silber ist nicht nur eine Finanzanlage und ein Edelmetall, sondern wird vor allem als Industriemetall verwendet. So wird es in Solaranlagen genutzt, in modernen Solarzellen kommt es für die Leiterbahnen und Kontakte zum Einsatz. Daher war es zuletzt auch die wachsende Nachfrage der boomenden Solarindustrie Chinas, die zu den jüngsten Preisanstiegen beitrug. Aber nicht nur die Photovoltaik, auch die Computerchipindustrie braucht Silber als Supraleiter.

„Silber ist damit ein Bestandteil von Produkten, die im Rahmen von Megatrends verstärkt Absatz finden“, erklärt Gerlinger: „Künstliche Intelligenz und Dekarbonisierung.“ Preisstützend wirkt sich dabei aus, dass der wachsenden Nachfrage ein mittelfristig kaum deutlich zu steigerndes Angebot an Silber gegenübersteht.

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Moventum Asset Management c/o Moventum S.C.A.,12, rue Eugène Ruppert , L-2453 Luxembourg, Tel +352 26 154 200, www.moventum.lu

Bestandsimmobilien im Anlegerfokus

 

“Immobilieninvestments müssen solide, langfristig planbar und möglichst frei von spekulativen Risiken sein. Die bestandshaltende Wohnungswirtschaft bietet hier seit Jahrzehnten eine verlässliche Basis für Investments. Gewohnt werden muss immer. Insbesondere in der gegenwärtigen Zeit von Wohnungsknappheit und explodierenden Mieten bietet die bestandshaltende langfristig orientierte Wohnungswirtschaft einen sicheren Hafen für Investments und dies wird auch in den nächsten Jahren so bleiben”, berichtet Christoph Rehmann, Geschäftsführer der MY HOUSE Vertriebsgesellschaft mbH.

Im aktuellen Video-Interview mit dem wmd-brokerchannel.de geht es um das Unternehmen MY HOUSE. Wie das Unternehmen am Markt positioniert ist, wodurch sich MY House von Mitbewerbern unterscheidet oder auch was MY House für Anleger und Vertriebspartner interessant macht. 

 

Über die MY HOUSE AG

Die MY HOUSE AG ist ein Asset-Manager und Emissionshaus für Wohnimmobilien und entwickelt Immobilienfonds für private und institutionelle Anleger. Die risikooptimierten Anlageprodukte werden entsprechend den jeweiligen Erfordernissen der Investoren strukturiert.

Das Management der MY HOUSE AG verfügt kumuliert über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung von Portfolien mit bezahlbaren Bestandswohnungen und hat in der Vergangenheit bereits Investments in bezahlbares Wohnen im Volumen von mehr als drei Milliarden Euro realisiert. Bisher betreute Projektentwicklungen erreichten Volumina zwischen 5 Millionen und 100 Millionen Euro.

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MY HOUSE AG, Neuer Wall 80, 20354 Hamburg, Tel: 040 57308600, www.my-house.de

Paribus-Gruppe veräußert 100 % ihrer Anteile an der Northrail AG an Rive Private Investment.

 

Paribus bleibt weiterhin im Railgeschäft aktiv und plant neben der Stärkung bestehender Geschäftsfelder die Erschließung neuer Bereiche, insbesondere “Erneuerbare Energien”.

Die Paribus-Gruppe hat 100 % ihrer Anteile an der Northrail AG, einem der führenden Assetmanager und Vermietungsanbieter von Schienenfahrzeugen mit Sitz in Hamburg, an die europäische Investmentgesellschaft Rive Private Investment veräußert.

Die Northrail AG ist mit rund 450 Schienenfahrzeugen und einem Investitionsvolumen von nahezu 1,5 Milliarden Euro einer der großen europäischen Assetmanager und Vermietungsanbieter in diesem Markt. Das Northrail-Team umfasst 45 Mitarbeiter.

Paribus hat Northrail im Jahr 2008 gegründet, um frühzeitig in den Markt der Privatbahnen einzutreten. Seitdem hat Paribus das Geschäftsfeld kontinuierlich bis zum heutigen Volumen und damit erfolgreich zu einem führenden Unternehmen im Markt entwickelt.

Rive mit Hauptsitz in Paris hat sich auf Investitionen in Transportmittel und die Energiewende spezialisiert und ist bereits langjähriger Partner von Northrail. Das Unternehmen wird die bestehenden Strukturen und das Managementteam von Northrail beibehalten und durch gezielte Investitionen und strategische Partnerschaften weiter stärken.

Für Paribus bleibt der Unternehmensbereich “Rail” ein Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit: Die Tochtergesellschaft NRail entwickelt für die Bahnlogistik Lösungen in der IoT-Telematik, im Ersatzteilmanagement sowie im Feld der künstlichen Intelligenz. Des Weiteren werden Beteiligungen an Schienenfahrzeuggesellschaften gehalten, die über ein Investitionsvolumen im dreistelligen Millionenbereich verfügen. Die drei aufgelegten geschlossenen Railfonds werden weiterhin von Paribus verwaltet.

Darüber hinaus baut Paribus weiterhin seine strategischen Geschäftsfelder Immobilien und Private Equity aus sowie das Geschäft im Bereich Energie- und Infrastrukturinvestitionen. Mit einem Erwerb von Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität bietet Paribus jetzt die Möglichkeit, an diesem Wachstumsmarkt zu partizipieren. Diese strategische Entwicklung unterstreicht das Engagement des Hamburger Unternehmens, in innovativen Märkten zu investieren und dadurch nachhaltig zu wachsen.

 

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Paribus Holding GmbH & Co. KG, König Kontor| Königstraße 28, 22767 Hamburg, Tel: +49 40 8888 00 6-131, www.paribus.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umsetzung von ESG-Maßnahmen und Weiterentwicklung der Objekte spielen eine immer größere Rolle

Die Real I.S. hat die Führung des Asset-Managements mit einer Doppelspitze aus Christine Meißner und Ahmet Kurum erweitert. Christine Meißner verantwortet bereits seit Oktober 2023 das weltweite Asset-Management bei Real I.S., Ahmet Kurum übernahm zum 1. Mai 2024 ergänzend ebenfalls die Position des Global Head of Asset Management.

„Die Bedeutung von objektspezifischen ESG-Maßnahmen hat deutlich zugenommen, etwa durch steigende Anforderungen, um Immobilien auf dem Klimapfad zu halten. Die sich verändernden Mieterbedürfnisse zeigen sich u.a. in der flexiblen Gestaltung von Büroflächen im Zusammenhang mit dem Themenkomplex New Work. Diese Aufgaben müssen sowohl kaufmännisch als auch technisch mit Weitsicht und Effizienz umgesetzt werden, zur Zufriedenheit der Mieter und der Investoren. Mit der neuen Führungsstruktur sind wir dafür im Asset-Management bestens aufgestellt. Christine Meißner und Ahmet Kurum bringen umfangreiche Fachkenntnisse und Erfahrungen mit, die sie erfolgreich in die kontinuierliche und wertschaffende Weiterentwicklung der Objekte in unserem Portfolio einbringen. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen der Zukunft meistern“, sagt Bernd Lönner, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Real I.S. AG.

Christine Meißner hat sich nach über zwei Jahrzehnten in der Immobilienbranche bei Real I.S. als Global Head of Asset-Management etabliert. Seit ihrem Eintritt im vergangenen Jahr verantwortet sie das kaufmännische Asset-Management des gesamten Unternehmensportfolios in Europa, das Assets im Wert von mehr als zwölf Milliarden Euro umfasst und Standorte in München, Paris, Amsterdam, Madrid und Dublin miteinschließt. Die Volljuristin startete ihre Karriere als Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Immobilien-, Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Vor ihrem Eintritt bei Real I.S. war sie 16 Jahre bei PATRIZIA SE in verschiedenen Führungspositionen tätig.

Ahmet Kurum ist bereits seit sieben Jahren im Unternehmen. Zuletzt verantwortete er in leitender Position die Bereiche Technik und Nachhaltigkeit und ist somit Hauptverantwortlicher für die Umsetzung der unternehmensinternen ESG-Strategie im gesamten Immobilienportfolio. Der zukünftige Verantwortungsbereich wird neben der Technik und der Nachhaltigkeit auch die Entwicklung des Immobilienbestandes für In- und Ausland umfassen. Der studierte Bau- und Wirtschaftsingenieur hat vor seiner Tätigkeit im Unternehmen umfassende Erfahrungen in der Unternehmensberatung sowie im Bau- und Projektmanagement unter anderem bei der KPMG AG gesammelt.

Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit über 30 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossene Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals, Joint Ventures sowie Asset-Management-Mandate für institutionelle Kunden. Mehr als 75 Prozent des Gesamtportfolios sind klassifiziert nach Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung. Die Real I.S. Property Management GmbH rundet das Leistungsspektrum ab. Die Real I.S. Gruppe hat rund 13 Milliarden Euro Assets under Management und verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB sowie Standorte in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden, Irland und Australien.

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REAL I.S. AG, Immobilien Assetmanagement, Innere Wienstr. 17, ­81667 München Tel.: 089/489082­0, Fax: 089/489082­295, www.realisag.de

Der Ausbau der Solarenergieproduktion schreitet rasant voran, gleichzeitig hat sich die Politik hier viel vorgenommen.

Eine tragende Rolle sollen Freiflächenanlagen einnehmen und hier besonders Anlagen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. „Gerade bei der Agri-Photovoltaik haben wir inzwischen besondere Kompetenzen entwickelt“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group.

Die Sonne ist die Energiequelle der Zukunft. Beim geplanten Ausbau der Solarenergie in Deutschland liegt ein besonderes Augenmerk auf Freiflächen: Parkplätze, Industrieanlagen oder landwirtschaftliche Flächen. Auf sie entfiel Ende 2023 etwa ein Drittel aller Anlagen. Laut EEG soll der Zubau künftig zur Hälfte auf Freiflächen erfolgen, ab 2025 wird eine zusätzliche Kapazität von knapp zehn GW angestrebt. Eine Kerntechnologie könnte dabei Agri-PV werden, also die Errichtung von Solaranlagen auf landwirtschaftlicher Fläche. In Deutschland steht sie noch am Anfang. Doch ihre Vorteile sind unbestreitbar.

Agri-PV erlaubt die Mehrfachnutzung von Flächen, steigert darüber die Effizienz ihrer Nutzung und entschärft so die Konkurrenz um knappe Standorte. Laut Landwirtschaftsministerium beansprucht Stromerzeugung mit Agri-PV maximal 15 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche, sodass mindestens 85 Prozent der Fläche weiter für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen. Zudem können horizontale Agri-PV-Anlagen den Boden vor Sonne und Austrocknung schützen und vertikale Anlagen vor Winderosion. Dazu kommen weitere Vorteile wie die Einbindung von PV-Anlagen ins Landschaftsbild, Landwirte können ihre Einkommen diversifizieren und die Wertschöpfung im ländlichen Raum wird erhöht. „All das sorgt für eine hohe Akzeptanz der Agri-PV bei Landwirten und der Bevölkerung“, so Voigt.

Die Entwicklung der entsprechenden Flächen ist allerdings eine komplexe Herausforderung für Projektentwickler. Zunächst müssen zielgerichtet geeignete Orte gefunden werden, wobei KI-basierte Geoinformationssysteme zum Einsatz kommen. In einer Vorprüfung werden integrierte Machbarkeitsanalysen für Freiflächenanlagen und Agri-PV erstellt. Dann werden Akquisiteure ausgeschickt, um die Flächen zu sichern und Projekte anzubahnen. „In diesem Prozess sehen wir uns gut aufgestellt“, erklärt Voigt, „denn aream bildet die komplette Wertschöpfungskette ab von der Landsicherung bis zum laufenden Betrieb der Anlagen.“ Bis Ende 2025 beabsichtigt aream, mehr als 500 MWp Solaranlagen bis zur Baureife zu entwickeln. Darüber hinaus umfasst die Pipeline ein Potenzial von drei GWp Solar und vier GW Speicher.

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AREAM GmbH, Kaistraße 2, 40221 Düsseldorf, Tel: +49 (0)211 30 20 60 42, www.aream.de

Finanzberaterinnen und Finanzberater können auf der digitalen Vertriebsplattform für Privatmarktfonds Walnut Live ab sofort auch auf Anlageprodukte der HTB Hanseatische Fondshaus (HTB) zugreifen.

Das in Bremen ansässige Unternehmen ist Spezialist für Sachwert-Investments und AIFs mit besonderem Fokus auf Immobilienbeteiligungen und seit mehr als 20 Jahren am Markt aktiv. Im Walnut Live steht Finanzberatern und ihren Kunden das aktuelle Anlageprodukt „HTB – 14. Immobilienfonds“ für die digitale Zeichnung zur Verfügung. Weitere Produkte sollen folgen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die HTB für Walnut Live als Partner für den digitalen Vertrieb ihrer Anlageprodukte entschieden hat. Mit dem Bremer Spezialisten erweitern wir das Angebot für unsere angebundenen Beraterinnen und Berater um einen weiteren renommierten Produktanbieter im Bereich Immobilien“, sagt Lars Gentz, Geschäftsführer der Walnut.

„Mit Walnut Live gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung digitale Transformation. Wir sind überzeugt, mit Walnut einen erfahrenen Servicepartner gefunden zu haben, der unseren Partnern einen echten Mehrwehrt bietet“, sagt Dr. Peter Lesniczak, Geschäftsführer der HTB Group. Lars Harbig, Salesdirector der HTB Group ergänzt: „Die digitale Zeichnungsstrecke des Walnut Live ist nicht nur eine ideale Ergänzung zu den vorhandenen Zeichungsmöglichkeiten, die Plattform bietet darüber hinaus viele weitere nützliche Tools, die den Berateralltag unserer Partner optimal unterstützen.“

Walnut Live beinhaltet neben der digitalen Zeichnungsstrecke unter anderem Funktionen wie Live-Videoberatung, Co-Browsing, automatische Dokumentation und Vollständigkeitsprüfungen sowie CRM-Dienste zur Kundendatenerfassung und -verwaltung. Neben dem aktuellen Angebot der HTB können Finanzberater auch Anlageprodukte von Emissionshäusern wie asuco Fonds, RWB, Solvium Capital, Habona Invest, IMMAC Group, MIG Fonds, Verifort Capital, Thamm & Partner sowie TSO für die Beratung aufrufen und mit ihrem Kunden volldigital abschließen.

Über die Walnut GmbH & Co. KG:

Das FinTech-Unternehmen Walnut entwickelt innovative Softwarelösungen für die digitalisierte Abwicklung von Verwaltungs- und Kommunikationsprozessen. Die am Markt einzigartige digitale Vertriebsplattform für Privatmarktfonds Walnut Live ermöglicht Finanzberatern und ihren Kunden eine ortsunabhängige Beratung sowie den volldigitalen Abschluss von Zeichnungsprozessen. www.walnut.live

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Munich Private Equity AG, Keltenring 5, 82041 Oberhaching, Tel: 089/6666 94-446, www.mpe.ag

Buss Capital Invest hat das Zinsinvestment Buss Container 78 vollständig und prospektgemäß zurückgezahlt.

Am 10. Mai erfolgte sowohl die letzte Zinszahlung, als auch die plangemäße Kapitalrückzahlung der Namensschuldverschreibung mit einem Nominalbetrag in Höhe von rund 16,7 Mio. Euro an die rund 640 Anlegerinnen und Anleger. Innerhalb der Laufzeit von rund 3,5 Jahren wurden Zinszahlungen in Höhe von ca. 2 Millionen Euro geleistet. Die Anlegerinnen und Anleger erhielten über die gesamte Laufzeit die prospektierte Verzinsung von jährlich vier Prozent.

„Erfolgreicher Track Record bei Standard- und Tankcontainerinvestments bestätigt“

Dr. Dirk Baldeweg, geschäftsführender Gesellschafter von Buss Capital Invest, sagt: „Das Zinsinvestment Buss 78 war unsere erste öffentliche Vermögensanlage der Zinsinvestmentreihe. Diese haben wir nun wie geplant vollständig zurückgezahlt. Unseren erfolgreichen Track Record bei Containerinvestments können wir damit bestätigen. Wir haben neben einem AIF, 20 geschlossenen Fonds und 44 Direktinvestments nun auch unsere erste öffentliche Namensschuldverschreibung zurückgeführt und erfolgreich beendet.“

Info Buss Capital Invest

Buss Capital Invest konzipiert und vertreibt Containerinvestments. Die Gesellschaft wird von dem erfahrenen Geschäftsführertrio Dr. Johann Killinger, Dr. Dirk Baldeweg und Marc Nagel geleitet. Das Trio verfügt zusammen über mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Strukturierung und im Vertrieb von Kapitalanlagen in den Anlageklassen Container und Logistikequipment, Immobilien, Schifffahrt und Kreuzfahrt. Das Management hat 90 Investments initiiert und davon bereits 76 Investments im Umfang von 3,3 Milliarden US-Dollar erfolgreich aufgelöst. Rund 31.500 Anleger haben in den vergangenen 20 Jahren insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro in die bisher strukturierten und vertriebenen Investments investiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen der bisher platzierten Investments beläuft sich auf rund 3,4 Milliarden US-Dollar.

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Buss Capital Invest GmbH, Bei dem Neuen Krahn 2, 20457 Hamburg, Tel: +49 40 3198-3000, www.buss-capital-invest.de

Als bedeutender Akteur im Asset Servicing in Europa stärkt CACEIS seine digitale Strategie:

Dafür hat das Unternehmen einen dedizierten Geschäftsbereich für digitale Assets eingerichtet, mit dem es die wachsende Nachfrage von Investmentgesellschaften und institutionellen Anlegern umfassender abdecken möchte. Der Start dieses neuen Geschäftsbereichs unterstreicht die Absicht von CACEIS, Kunden mit Interesse am Geschäft mit digitalen Assets entsprechend zu unterstützen.

Der Geschäftsbereich Digitale Assets, der aus dem Projekt „Digital Assets Group“ mit Crédit Agricole CIB hervorgegangen ist, vereint ein Team von Mitarbeitern mit Fachkenntnissen im Bereich der Verwahrung digitaler Vermögenswerte, der Gestaltung der IT-Infrastruktur und damit verbundenen Funktionen wie Compliance, Recht und Risikomanagement. Der neue Geschäftsbereich wird das Service-Angebot von CACEIS für traditionelle börsennotierte und nicht börsennotierte Finanzanlagen ergänzen. CACEIS wird sich dadurch als Benchmark für das Asset Servicing digitaler Vermögenswerte in Europa positionieren können. Die Kunden können sowohl von der hauseigenen digitalen Expertise als auch vom Blockchain-Protokoll in einem Rahmen profitieren, der genauso sicher ist wie der für traditionelle Vermögenswerte.

Das Angebot von CACEIS umfasst die Custody-Services digitaler Vermögenswerte und deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Emission tokenisierter Finanzinstrumente bis hin zum Vertrieb von tokenisierten Fondsanteilen.

CACEIS hat eine IT-Infrastruktur entwickelt, die das Custody aller Arten von digitalen Vermögenswerten durch die Integration führender Drittanbieter-Plattformen von Taurus sowie Scorechain ermöglicht. Taurus ist ein führender Anbieter von Infrastrukturen für digitale Vermögenswerte mit Lösungen, die sowohl die Verwahrung als auch die Tokenisierungstechnologie abdecken. Scorechain ist ein europäischer Marktführer für Compliance-Lösungen im Zusammenhang mit Blockchains. Im Juni 2023 erhielt CACEIS als erster Drittverwahrer den DASP-Status (Digital Asset Service Provider) von der französischen Finanzaufsicht AMF. Im nächsten Schritt will CACEIS die Zulassung im Zusammenhang mit der Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) erlangen.

Jean-Pierre Michalowski, Chief Executive Officer von CACEIS, erklärt: „CACEIS ist die erste europäische Asset-Servicing-Gruppe, die über einen Geschäftsbereich verfügt, der sich vollständig auf digitale Vermögenswerte konzentriert. Wir freuen uns, dass wir unsere Kunden unterstützen können, indem wir unser Fachwissen in den Bereichen Asset Servicing und digitale Innovation zusammen mit unserer finanziellen Stabilität nutzen, um eine Schlüsselrolle als vertrauenswürdige dritte Partei in einem hochsicheren Umfeld zu spielen.“

ÜBER CACEIS

CACEIS ist die Asset-Servicing-Bankengruppe von Crédit Agricole und Santander, die für Vermögensverwalter, Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, Banken, Private-Equity- und Immobilienfonds, Makler und Firmenkunden tätig ist. Mit Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien bietet CACEIS eine breite Palette von Dienstleistungen wie etwa Trade Execution, Clearing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Custody Services, Verwahrstellen- und Fondsadministrations-Services, Transfer Agency, Fonds-Distributions-Support, Middle-Office Outsourcing sowie Emittenten-Services. Mit €4,7 Billionen Assets under Custody und €3,3 Billionen Assets under Administration ist CACEIS führend in Europa im Bereich Asset Servicing und einer der bedeutendsten Akteure weltweit (Zahlen zum 31. Dezember 2023).

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CACEIS Bank S.A., Germany Branch, Lilienthalallee 36, 80939 München, Tel: +49 89 54 00 00, www.caceis.com