Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld suchen Anlegerinnen und Anleger nach attraktiven Möglichkeiten, bei denen sie ihr Geld gleichzeitig mit gutem Gewissen anlegen können.

 

Das FNG-Siegel bietet ihnen als Qualitätsstandard eine Orientierungshilfe bei der Frage, wie nachhaltig die zunehmend angebotenen „Nachhaltigkeits“-Anlagemöglichkeiten wirklich sind.

Die von der Triodos Bank in Deutschland angebotenen Impact-Fonds von Triodos Investment Management wurden mit der höchsten Stufe des FNG-Siegels ausgezeichnet und erhalten drei Sterne für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie. Auch dieses Jahr schickte Triodos Investment Management alle sechs in Deutschland verfügbaren Fonds ins Rennen um die Siegel – und alle überzeugten die Jury über die Mindestanforderungen hinausgehend. Sie erzielten zusätzliche Punkte in den Bereichen institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien. Alle sechs Fonds sind auch nach Artikel 9, der höchsten Stufe nach der EU-Transparenzverordnung, ausgewiesen. Fonds in dieser Kategorie haben gezielt eine positive Wirkung ihrer Anlagestrategie als Ziel und weisen diese auch mit entsprechendem Reporting nach.

Bei den sechs ausgezeichneten nachhaltigen Fonds handelt es sich um folgende Fonds:

  • Triodos Pioneer Impact Fund,
  • Triodos Euro Bond Impact Fund,
  • Triodos Impact Mixed Fund – Defensive,
  • Triodos Global Equities Impact Fund,
  • Triodos Impact Mixed Fund – Neutral
  • Triodos Impact Mixed Fund – Offensive

Starker Zuwachs bei Nachfrage und Verbreitung des Siegels

Das 2015 eingeführte FNG-Siegel, mit dem nachhaltige Fonds ausgezeichnet werden, trifft auf eine steigende Nachfrage. Auf der diesjährigen virtuellen Vergabefeier wurden 257 Fonds mit dem unabhängigen Gütesiegel ausgezeichnet. Beworben hatten sich 281 Fonds, was einer Steigerung von 60 Prozent zum Vorjahr entspricht. Diese Produkte stammen von 102 Asset Managern – im vergangenen Jahr hatten noch 73 Investmenthäuser teilgenommen. Die prämierten Fonds verwalten in Summe 120 Milliarden Euro, was im Vorjahresvergleich einer Verdopplung entspricht.

Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Methodik des FNG-Siegels basiert auf einem Mindeststandard. Dazu zählen Transparenzkriterien und die Berücksichtigung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind. Auch müssen alle Unternehmen des jeweiligen Fonds explizit auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Investitionen in Atomkraft, Kohlebergbau, bedeutsame Kohleverstromung, Fracking, Ölsande sowie Waffen und Rüstung sind tabu.

Hochwertige Nachhaltigkeits-Fonds, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Impact“ (Titelauswahl, Engagement und KPIs) besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne.

Das FNG-Siegel geht weit über die reine Portfoliobetrachtung hinaus und ist ganzheitlich aussagekräftig. Weitere Informationen zum FNG-Siegel finden Sie unter www.fng-siegel.org.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Triodos Investment Management BV, Hoofdstraat 10, Driebergen-Rijsenburg, PO Box 55, 3700 AB Zeist, Niederlande, www.triodos-im.co

von Christian von Engelbrechten, Portfoliomanager Fidelity International & Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege Fidelity International

 

Auch wenn der ganz große Wurf nicht erreicht wurde, ist der Koalitionsvertrag positiv für die deutsche Wirtschaft und Kapitalmärkte. Es ist ein gutes Zeichen, dass es relativ zügig Ergebnisse gegeben hat – trotz der sehr unterschiedlichen Parteien. Klare und schnelle Entscheidungsfindungen sind im globalen Kontext elementar. Wenn die Koalitionsverhandlungen in dieser Hinsicht ein Vorbote für die Zukunft sind, stimmt das optimistisch.

Dieser Aspekt setzt sich im Koalitionsvertrag fort: Die Ambition, Genehmigungsprozesse deutlich zu beschleunigen, ist ebenfalls ein gutes Signal. Diese Hürde zu überwinden, sollte der deutschen Wirtschaft insgesamt helfen. Deutsche Unternehmen haben das seit langem explizit gefordert.

Weitere Punkte wie großzügigere Abschreibungsmöglichkeiten, mehr Digitalisierung, weniger Bürokratie und der Verzicht auf Steuererhöhungen sind aus Investorensicht ebenfalls positive Ergebnisse. Dass die FDP das Finanzministerium übernimmt, dürfte von den Märkten sehr positiv aufgenommen werden, da die FDP als die Koalitionspartei mit der konservativsten und solidesten Finanzpolitik wahrgenommen wird.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist nicht nur für die Umwelt vorteilhaft, sondern sollte langfristig auch dabei helfen, Deutschland unabhängiger und wettbewerbsfähiger zu machen. Nichtsdestotrotz ist es zum Erfüllen des Pariser Abkommens noch immer ein weiter Weg. Maßnahmen in Bezug auf die Energiewende werden zudem zu höheren Kosten für Staat und Bürger führen, die in dieser Größenordnung noch nicht eingepreist sind. Ob sich dieses Projekt dauerhaft nur durch Wachstum finanzieren lässt, ist mehr als fraglich. Hier werden zusätzliche Belastungen auf die Bürger zukommen. Dies wird auch dazu führen, dass die Inflationsraten künftig strukturell höher sein werden als das in den letzten zehn bis zwanzig Jahren der Fall war.

Fazit: Für die deutsche Wirtschaft und die Kapitalmärkte ist der vorgestellte Koalitionsvertrag ein positiver erster Schritt. Die künftige Regierung muss jetzt aber zügig liefern.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Fidelity Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, D-61476 Kronberg im Taunus Tel.: 06173/509-0, Fax: 06173/509-41 99, www.fidelity.de

Die EU-Kommission plant offensichtlich, Online-Brokern die „Payment for Order Flow“ (PFOF) Praxis zu verbieten – zusammen mit weiteren, ähnlich ausgerichteten Maßnahmen bedroht dies das Geschäftsmodell zahlreicher Anbieter erheblich.

 

Wie sie dagegen Vorkehrungen treffen können, kommentiert Maximilian Biesenbach, Partner in der globalen Banking Practice der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners:

Die EU-Kommission scheint tatsächlich die sogenannten „Payment for Order Flow“-Gebühren im Retail-Brokerage verbieten zu wollen. In einem kürzlich veröffentlichten Entwurf zur Reform der Europäischen Finanzmarktverordnung (Mifir) heißt es: „Investment firms acting on behalf of clients shall not receive any fee or commission or non-monetary benefits from any third party for forwarding client orders to such third party for their execution.” Tritt dies in Kraft, ist die „Payment for Order Flow“ Praxis, also Gebühren, die Online-Broker für die Weiterleitung von Kundenaufträgen an Dritte (bspw. Handelsplätze oder Börsen) von diesen Dritten erhalten, Geschichte. Was wären die Auswirkungen?

Erhebliche Ertragsverluste mittelfristig befürchtet

Das Ertragsmodell der europäischen Online-Broker-Platzhirsche ist damit in Gefahr. Zwar macht die genannte Rückvergütung von Handelsplätzen in der Regel nur drei bis fünf Prozent der Gesamterträge der arrivierten Broker aus, jedoch belegt der PFOF-Bann eine eindeutige Strategie des Gesetzgebers, „versteckten“ Vergütungen im Wertpapierhandel den Garaus zu machen. Daher ist ein Verbot von Rückvergütungen von Produktemittenten (etwa für Zertifikate oder Hebelprodukte) nur der logische nächste Schritt, was dann schon insgesamt 15 bis 20 Prozent der Erträge renommierter Online-Broker vernichten würde. Rechnen wir jetzt noch den seit der Einführung von MiFID II unter Beschuss geratenen Ertragsstrom der Bestandspflegeprovisionen von Fonds hinzu (je nach Plattform für zwischen 20 und 30 Prozent der Gesamterträge verantwortlich), zeichnet sich ein düsteres Bild für die Zukunft. Mittelfristig ist so nämlich etwa die Hälfte der heutigen Ertragsströme der europäischen Online-Broker-Platzhirsche in Gefahr. Und die derzeit florierenden Low- und Zero-Cost-Broker müssen gleich ihr gesamtes Geschäftsmodell umstellen, da „Payment for Order Flow“-Erträge bei diesen Spielern teilweise für über 25 Prozent ihrer Gesamteinnahmen verantwortlich sind.

Kundengebühren als „Payment for Order Flow“-Ersatz

Daher ist es höchste Zeit, dass Online-Broker, aber auch betroffene Retail- und Regionalbanken, ihre Ertragsmodelle dahingehend neu aufstellen, dass fehlende PFOF-Einnahmen durch Service-Gebühren für Kunden ausgeglichen werden. Welche Bereiche sind hier besonders erfolgsversprechend? Ich empfehle den Marktteilnehmern die Einführung oder Erhöhung der folgenden vier Gebührenkomponenten:

  1. Erhöhung der Handelsplatz- oder Abwicklungsgebühren, die den Ausfall direkt kompensieren
  2. Einführung von wiederkehrenden Gebührenkomponenten, wie regelmäßige Plattform- oder Depotgebühren für Stabilität und Perfomance der Plattform sowie für Mehrwertdienstleistungen wie Charting-Tools, Research, etc.
  3. Erhöhung der Devisengebühren, da bspw. deutsche oder österreichische Anleger im internationalen Vergleich bislang deutlich geringere Aufschläge auf beim Wertpapierkauf anfallende Devisen-Tauschgeschäfte zahlen
  4. Erhöhung der Transaktionsgebühren, um die sichere, schnelle und fehlerlose Ausführung adäquat zu vergüten

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Simon Kucher & Partner GmbH,Strategy und Marketing, Haydnstrasse 36 , ­53115 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 9843-­0,  www.simon­kucher.com

Amundi, der größte europäische Vermögensverwalter und Vorreiter im Bereich des verantwortungsbewussten Investierens,

 

baut das ESG-ETF-Angebot weiter aus und listet zwei ESG-Schwellenländer-ETFs an der Londoner Börse. Beide ETFs wurden in Zusammenarbeit mit dem globalen Vermögensverwalter AllianceBernstein entwickelt und aufgelegt.

Der Amundi MSCI Emerging ex-China ESG Leaders Select UCITS ETF DR und der Amundi MSCI China ESG Leaders Select UCITS ETF DR bieten jeweils ein breites Aktienengagement in Schwellenländern ex China sowie in China. Die neuen ETFs berücksichtigen ESG-Kriterien und sind gemäß Artikel 8 der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) klassifiziert.

  • Beide ETFs schließen Unternehmen aus, die an kontroversen Aktivitäten beteiligt sind, darunter Tabak, Waffen sowie Kraftwerkskohle und
  • verfolgen einen Best-in-Class-Ansatz. Dazu werden die 50 Prozent Unternehmen mit den besten ESG-Ratings pro Sektor ausgewählt.

Mit wettbewerbsfähigen laufenden Kosten (OGC) von 0,35 % stellen die ETFs eine wichtige Erweiterung des ESG-ETF-Angebots von Amundi dar. Sie bieten Anlegern ein kosteneffizientes, breit diversifiziertes und nachhaltiges Engagement in Schwellenländern und in China.

Amundi kooperiert seit langem mit Kunden, um bedarfsgerechte Lösungen zu entwickeln. Bei AllianceBernstein ist ESG im Volumen von mehr als 456 Milliarden US-Dollar integriert. Die Partnerschaft mit Amundi für Schwellenländer-Kernmärkte ist ein wichtiger Schritt, um der wachsenden Nachfrage nach verantwortungsvollen Anlagelösungen gerecht zu werden.

„Die ESG-Integration in alle unsere Anlagen innerhalb unserer Multi-Asset-Portfolios ist für unsere Denkweise und die unserer Kunden von grundlegender Bedeutung“, erklärt David Hutchins, Portfoliomanager für Multi Asset Solutions bei AllianceBernstein. „Darüber hinaus sind wir überzeugt, dass China nicht länger als Schwellenland betrachtet werden sollte. Es bedarf eines differenzierteren Ansatzes für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, die zunehmend wenig mit Schwellenländern gemeinsam hat. Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit Amundi und freuen uns auf die weitere Kooperation.”

Wir freuen uns über die Partnerschaft mit AllianceBernstein, die unser Engagement für einen kontinuierlichen Dialog mit unseren Kunden und die Erfüllung ihrer individuellen Bedürfnisse unterstreicht“, ergänzt Gaëtan Delculée, Global Head of ETF, Indexing & Smart Beta Sales, Amundi. „Als engagierter Partner und Marktführer für verantwortungsbewusstes Investieren sehen wir es als unsere Aufgabe an, unsere Kunden auf ihrem ESG-Weg zu begleiten und zu unterstützen.”

 

Verantwortlich für den Inhalt

Amundi Deutschland GmbH, Arnulfstraße 124 – 126, 80636 München, Tel: 0800 888 1928, www.amundi.de

Neuberger Berman im Bereich der Family Offices im DACH-Raum auf Wachstumskurs

 

Marianne Schönleber wechselt von BlackRock zum unabhängigen US-amerikanischen Vermögensverwalter Neuberger Berman. Dort ist sie ab sofort für die Betreuung von Family Offices in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) verantwortlich. Schönleber wird als Senior Vice President Teil von Neuberger Bermans Client Coverage Team in Frankfurt am Main.

„Mit ihrer großen Branchenerfahrung, auch auf internationaler Ebene, und ihrem etablierten Netzwerk in der DACH-Region ist Marianne Schönleber eine wertvolle Ergänzung für unser Team“, ist Christian Puschmann, Head of Client Group Germany and Austria bei Neuberger Berman, überzeugt. „Sie hat bei BlackRock bereits gezeigt, dass sie sich darauf versteht, zur richtigen Zeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das passt hervorragend zu unserer aktuellen Strategie: Im Bereich der Family Offices befinden wir uns in der DACH-Region auf Wachstumskurs.“

In ihrer neuen Rolle ist Schönleber dafür verantwortlich, die bestehenden Kundenbeziehungen zu pflegen und auszubauen. Immer im Austausch mit Kunden und professionellen Investoren will sie es sich zur Aufgabe machen, Kundenbedürfnisse zu identifizieren und mit passgenauen Lösungen von Neuberger Berman in Einklang zu bringen.

Vor ihrem Wechsel zu Neuberger Berman war Schönleber seit 2008 bei BlackRock in München als Head of Family Offices Deutschland tätig. Vor dieser Station arbeitete sie im Sales und Analytics Team bei Bloomberg in London. Marianne Schönleber besitzt einen Master-Abschluss im Fach Marketing Management der Griffith University in Brisbane, Australien.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Neuberger Berman Europe Limited, Friedrich-­Ebert­-Anlage 49, D-­60308 Frankfurt,Tel: +49 69 509 56 5648/5649, www.nb.com

Die großen Investmenttrends des Jahrzehnts wie etwa Energie, Klima, Digitalisierung, Ökosysteme und mehr werden in einem Fonds aktiv verwaltet 

 

BNP Paribas Asset Management (“BNPP AM”) legt mit dem BNP Paribas Multi-Asset Thematic einen innovativen Fonds auf, der über ein breit diversifiziertes Spektrum an verschiedenen thematischen Investmentstrategien in die großen Trends unseres Jahrzehnts investiert: Damit bietet er Anlegern den Zugang zu den wichtigsten globalen strukturellen Trends in nur einem Produkt. Der aktiv gemanagte Fonds investiert dabei in sowohl in Aktien als auch in Anleihen.

Unsere Zukunft wird von starken langfristigen Trends geprägt, wobei ökologische Herausforderungen wie der Klimawandel, das Bevölkerungswachstum und der sich ändernde Lebensstandard wichtige Fragen zur Nachhaltigkeit aufwerfen. Darüber hinaus sind die digitale und technologische Transformation Katalysatoren für Innovationen in vielen Bereichen wie dem Gesundheitswesen und der Energiewende. Diese großen treibenden Kräfte, die die Welt von heute und morgen verändern, bieten spannende Investmentmöglichkeiten. Der BNP Paribas Multi-Asset Thematic zielt darauf ab, dieses langfristigen Wachstums zu nutzen, indem er in Unternehmen investiert, die innovative Lösungen entwickeln.

Der BNP Paribas Multi-Asset Thematic setzt auf eine Kombination aus drei Hauptthemen:

  • Nachhaltigkeit: Energiewende, Umweltschutz, nachhaltiger Konsum und soziale Fragen im Zusammenhang mit integrativem Wachstum
  • Innovation und disruptive Technologien: Chancen aus der digitalen Transformation und Innovationen im Gesundheitswesen
  • Geopolitik und Wirtschaft: Herausforderungen der Wirtschaft beim Wiederaufbau nach der Pandemie und Chinas Rolle in der Weltwirtschaft

„Der BNP Paribas Multi Asset Thematic gehört zu einer ganz neuen Generation thematischer Investmentlösungen und setzt dabei auf die wichtigsten strukturellen Trends einer globalisierten Wirtschaft, die den Markt in Zukunft prägen dürften“, erklärt Hagen Schremmer, CEO BNP Paribas Asset Management Deutschland. „Wir können uns bei dieser Strategie auf unsere Führungsrolle bei thematischen Investments stützen, insbesondere bei nachhaltigen Strategien, sowie unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Multi Asset. Dieser Fonds ist dabei vor allem für Anleger interessant, die einen ersten, gut diversifizierten Zugang in die thematische Geldanlage suchen.“

Der BNP Paribas Multi-Asset Thematic bietet eine flexible Multi-Asset-Allokation, die weltweit nach Regionen und Sektoren diversifiziert ist und je nach Marktbedingungen angepasst wird. Die Strategie kombiniert Aktien (etwa zwei Drittel des Portfolios) mit festverzinslichen Wertpapieren mit geringerer Volatilität (etwa ein Drittel), um das Risiko zu mindern und dem Fonds ein attraktives Risiko-Ertrags-Verhältnis zu erreichen.

Der Fonds investiert in die aktiv gemanagten Themenfonds von BNPP AM sowie in ETFs und kann auch in extern verwaltete Strategien investieren, um eine spezifische thematische Diversifizierung zu erreichen. Er ermöglicht somit gleichzeitige Investments in Fonds wie BNP Paribas Energy Transition, BNP Paribas Easy Blue Economy ETF, BNP Paribas Disruptive Technology und BNP Paribas Green Bond.

Die Portfoliomanager Tarek Issaoui und Clement Dupire aus dem Team Multi Asset, Quantitative & Solutions (MAQS) verwalten den Fonds. Sie nutzen einen aktiven und flexiblen Allokationsprozess, um starke Überzeugungen durch ein konzentriertes Portfolio von Themenfonds zum Ausdruck zu bringen und gleichzeitig die Gesamtallokation entsprechend dem gewünschten Risikoniveau zu steuern. Der Anlageprozess kombiniert die ausgefeilte quantitative Analyse bei BNPP AM mit einer dynamischen Bewertung des Marktumfelds. Dadurch können sich die Portfoliomanager Zyklen innerhalb der Themen zunutze machen.

Wesentliche Merkmale des Fonds (zum 18. November 2021):

Name: BNP Paribas Multi-Asset Thematic

Rechtsform: Sub-fund des BNP Paribas Funds SICAV, registriert unter Luxemburger Recht

Verwahrstelle: BNP Paribas Securities Services Luxemburg

Auflegungsdatum der Strategie: 17. Mai 2021

Basiswährung: Euro

Anlageklassen und ISIN:

– Classic Capitalisation – LU2308190763

– Classic Distribution – LU2308190680

– I Capitalisation – LU2308190250

– Privilege Capitalisation – LU2308190417

Benchmark: Keine

SFDR: Artikel 8 (SFDR: Sustainable Finance Disclosures Regulation. Verordnung (EG) Nr. 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27 November 2019 über Informationen über die nachhaltige Entwicklung im Finanzdienstleistungssektor. Artikel 8 – Produkt ökologischen oder sozialen Merkmalen)

SRRI score: 4 (Der synthetische Risikoindikator wird auf einer Skala von 1 bis 7 ermittelt, wobei 7 das höchste Risikoniveau darstellt. Er wird periodisch berechnet und kann sich daher im Laufe der Zeit ändern. Eine regelmäßige Konsultation des KIID des Fonds wird empfohlen.)

 

Verantwortlich für den Inhalt:

BNP PARIBAS ASSET MANAGEMENT France, Zweigniederlassung Deutschland, Europa-Allee 12, 60327 Frankfurt am Main, Tel: (069)707998-0, www.bnpparibas-am.com

Die Fondsratingagentur Scope hat Berenberg gleich zweimal ausgezeichnet: Zum besten Asset Manager in der Kategorie Spezialanbieter sowie zum besten Asset Manager Private Debt.

 

Kurz zuvor hatte das Handelsblatt den Berenberg Head of Investments Matthias Born und Fonds Manager Andreas Strobl in die Riege der renommiertesten Fondsmanager Deutschlands in den Kategorien Aktien Europa und Aktien Deutschland aufgenommen.

Die Jury begründete die Wahl zum “Besten Asset Manager Spezialanbieter” unter anderem mit der “hochwertige(n) und spezialisierte(n) Produktpalette”. 80 Prozent der von Scope bewerteten Fonds erhielten ein Top-Rating, der Long-only-Ansatz des “renditestarken Vorzeigeprodukts” European Focus Fund habe sich bewährt. Die Jury kommt zum Schluss: “In Deutschland und Österreich positionierte sich der Gewinner deutlich vor der Konkurrenz.” Auch bei der Wahl Berenbergs zum “Besten Asset Manager Private Debt”, verweist die Jury auf die “markante Marktstellung, die auf einer konservativen Positionierung und der besonderen Expertise … aufbaut”, wodurch der Asset Manager für seine Anleger solide Renditen in einem Zielkorridor von 3,5 bis 4,5 Prozent erzielen konnte. Dieser Erfolg werde durch regen Kundenzulauf und stetig wachsenden Assets under Management unterstrichen.

Matthias Born, Head of Investments und Co-Head Asset & Wealth Management, sagt: “Diese Auszeichnung ist eine große Ehre und ein weiterer Ansporn für uns, den bei der Neuausrichtung unserer Vermögensverwaltung und Fondspalette vor vier Jahren eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Er ist ein Beleg dafür, dass wir als Investment Boutique mit einem klaren Profil, sehr erfahrenen Portfoliomanagern und überzeugenden Investmentlösungen den Kunden einen eindeutigen Mehrwert bieten können. Wachstumsfirmen mit hoher Qualität stehen dabei im Kern der Aktienstrategien, die Multi Asset-Lösungen überzeugen zudem mit ihrer hohen Flexibilität und ihrem breiten Ansatz in der sich stetig ändernden Marktstruktur.”

Born selbst wurde mit seinen Europafonds zudem gemeinsam mit Andreas Strobl in die Handelsblatt-Riege der renommiertesten Fondsmanager Deutschlands aufgenommen. Strobl wurde dabei als Einziger gleich zweifach ausgezeichnet: Für den Nebenwertefonds “Berenberg Aktien Mittelstand” und den “Berenberg Aktien-Strategie Deutschland.” Anfang des Jahres hatte bereits die Fondsratingagentur Refinitiv Lipper Berenberg als bester kleiner Asset Manager Deutschlands und bester Fondsmanager für Aktien in Europa ausgezeichnet. Das Berenberg Wealth und Asset Management von Deutschlands ältester Bank bietet derzeit zwölf Aktien-, acht Anleihen- und fünf Multi Asset-Fonds an. Dazu kommen diverse Mandate und Vermögensverwaltungsstrategien. Das verwaltete Vermögen liegt bei 37 Mrd. Euro.

Zur Wahl zum Besten Asset Manager Private Debt sagte Tobias Bittrich, Leiter Corporate Banking und Mitglied der Erweiterten Geschäftsführung von Berenberg: “Wir freuen uns sehr über diese angesehene und wichtige Auszeichnung. Berenberg hat sich in den letzten Jahren als einer der europäischen Marktführer für Private Debt etabliert und bedient damit den Trend, dass rentable, langfristige Finanzierungen immer weniger von Banken, sondern auch immer mehr von Kreditfonds zur Verfügung gestellt werden. Durch die Ausnutzung von Finanzierungsnischen, der Begleitung von komplexen Finanzierungsstrukturen sowie der starken Wettbewerbsposition von Berenberg kann für Investoren eine attraktive Rendite bei einem gleichzeitig konservativen Risikoprofil erzielt werden. Dieser Ansatz hat sich auch in einem herausfordernden Marktumfeld unter dem Einfluss der Covid-19 Pandemie bewährt. Alle Berenberg-Kreditfonds konnten ihre Historie ohne Kreditausfälle fortschreiben.”

Der Geschäftsbereich Corporate Banking bildet das Kompetenzzentrum für die Strukturierung und Vergabe von Finanzierungen. Schwerpunkte bilden hierbei die Abteilungen Structured Finance, Infrastructure & Energy, Shipping und Real Estate. Das Kredit-Know-how und das Netzwerk Berenbergs sind die Basis für inzwischen 20 Kreditfonds, die knapp 5 Mrd. Euro an Kapitalzusagen auf sich vereinen und mit denen Berenberg Investoren Zugang zu attraktiven Private Debt-Märkten ermöglicht. Zukünftig wird es auch einen Real Estate Debt Fonds mit attraktiver Rendite bei gleichzeitig konservativer Risikostruktur geben.

Die Scope Investment Awards gelten als eine der wichtigsten Auszeichnungen in der Finanzbranche und werden seit 2005 vergeben. Nominiert und ausgezeichnet werden die besten Aktien-, Renten- und Mischfonds in 11 Kategorien plus die Sonderkategorie “Fund Innovations” sowie Asset Manager in 15 Kategorien. In die Bewertung fließen unter anderem das Fondsmanagement, das Managementumfeld, die Gestaltung und Implementiertung des Investment Prozesses und das Scope Fondsrating mit ein. Somit werden anders als bei vielen anderen Preisen auch qualitative Kriterien mit berücksichtigt. Die Preisträger werden aus rund 12.500 Fonds und gut 2.000 Asset Managern ausgewählt.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Berenberg, Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Neuer Jungfernstieg 20, 20354 Hamburg, Tel: +49 40 350 60-0, Fax: +49 40 350 60-900, www.berenberg.de

Erfolgskonzept aus führenden VC-Fonds und Direktinvestments wird fortgeführt – Vorgängerfonds aufgrund hoher Bewertung geschlossen

 

Das Hamburger Family Office Lennertz & Co. hat seinen zweiten Venture-Capital-Fonds mit Europa-Fokus geschlossen und setzt die Fondsserie mit dem Lennertz & Co. Venture Europe III fort. Sein Vorgängerfonds investiert zu mindestens 70 Prozent in ausgewählte Zielfonds wie Cherry Ventures, DN Capital, Northzone, Project A oder Target Global.

“Aufgrund von stark gestiegenen Bewertungen der investierten Unternehmen haben wir den zweiten Venture-Europe-Fonds geschlossen. Maßgeblich zu dieser Entscheidung haben Beteiligungen am Neobroker Trade Republic, der Event-Plattform Hopin, dem 10-Minuten-Lieferdienst Flink oder dem Auslandszahlungsdienstleister Remitly beigetragen, die in den vergangenen Monaten große Aufmerksamkeit bei Nutzern und Investoren fanden,” sagt Philipp Lennertz, geschäftsführender Gesellschafter von Lennertz & Co.

Ebenfalls hatten die Direktinvestments einen erheblichen Einfluss auf die Performance des zweiten Venture-Capital-Fonds mit Schwerpunkt Europa. So investierte Lennertz & Co. mit dem Fonds beispielsweise in den digitalen Versicherungsspezialisten Wefox. Eine weitere Beteiligung erfolgte am Münchner Start-up Konux, das als führend bei der KI-gestützten Überwachung von Gleisanlagen gilt. Ebenso im Portfolio befindet sich ein Direktinvestments in Sorare. Das Unternehmen betreibt ein Fantasy-Fußballspiel, bei dem Spieler mit digitalen Spielerkarten ein virtuelles Team kaufen/verkaufen und verwalten können. Das Spiel verwendet eine Technologie basierend auf dem Blockchain-System Ethereum.

“Mehr denn je sind wir von unserem Konzept einer Mischung aus Investitionen in die besten Venture-Capital-Teams in Europa und Direktinvestments überzeugt”, so Philipp Lennertz. “Wir sehen, dass die hiesige Venture-Capital-Szene auf gutem Weg ist, erwachsen zu werden. Junge europäische Unternehmen mit erstklassigen digitalen Geschäftsmodellen bieten derzeit ein hohes Erfolgspotential, an dem wir mit unseren Mandanten partizipieren wollen. Deshalb setzen wir mit dem Lennertz & Co. Venture Europe III die Fondsserie fort und haben bereits begonnen zu investieren.”

Über Lennertz & Co.

Lennertz & Co. ist ein inhabergeführtes Family Office mit klarem Fokus auf Weiterentwicklung und Wertsteigerung des Vermögens seiner Mandanten. Hierfür werden eingehend und fortlaufend ihre individuellen Familien-, Unternehmens- und Vermögenslagen unter Berücksichtigung der rechtlich und steuerlich relevanten Rahmenbedingungen betrachtet. Die Investitionsempfehlungen stehen im Einklang mit der persönlichen Präferenz der Mandanten. Dabei profitieren diese von der Unabhängigkeit von Lennertz & Co., etwa bei der Einschätzung globaler Investment-Opportunitäten, deren Auswahl sowie ihrer diskreten Umsetzung.

Als unternehmerisch agierendes Multi Family Office teilt Lennertz & Co. den Anspruch seiner Mandanten an schnelle, profunde und sichere Entscheidungen. Um die sich bietenden Opportunitäten im Segment Private Equity für seine Mandanten eingehend zu prüfen, steht Lennertz & Co. ein kompetentes Team zur Verfügung, das auf eine jahrzehntelange Private-Equity-Erfahrung zurückblicken kann. Zudem besteht der Beirat aus namhaften Industrie- und Private-Equity-Experten wie etwa Prof. Dr. Heinrich von Pierer, Prof. Dr. Klaus Wucherer, Stefan Theis, Daniel Milleg und Florian Heinemann.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Lennertz & Co. GmbH, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg, Tel: +49 40 210 91 33-32, www.lennertz.com

Die DWS hat bei den Scope Awards 2022 drei Siege eingefahren.

 

Als bester Fonds für deutsche Aktien wurde der DWS Aktien Strategie Deutschland von Hansjörg Pack ausgezeichnet. Der Fonds habe seit seiner Auflegung vor mehr als 20 Jahren durchgehend mit einer starken Rendite überzeugt, so Scope zur Begründung. Damit holte der DWS Aktien Strategie Deutschland bereits den fünften Award von Scope bzw. dem Vorgänger Feri Euro Rating Services.

Bei den Alternative Investment Awards war die DWS gleich doppelt erfolgreich. In der Kategorie „Retail Real Estate Global“ gewann der Immobilien-Publikumsfonds grundbesitz global RC von Christian Bäcker zum zweiten Mal in Folge. Selbst in Regionen wie Asien oder Australien sei die DWS mit eigenen Teams vor Ort, hieß es zur Begründung. Dies habe sich ausgezahlt, als die Teams auch während der Reisebeschränkungen durch Corona bei interessanten Investments vor Ort waren. „Die höchste Performance des globalen Publikumsfonds sowohl im kurz- als auch im mittelfristigen Peergroup-Vergleich war ein wesentlicher Treiber der Jury-Entscheidung“, so Scope.

Auch bei dem zweiten Alternative Award in der Kategorie „Institutional Real Estate Global“ konnte die DWS mit ihrem internationalen Netzwerk punkten. Diese Auszeichnung wurde entgegengenommen von Markus Wickenträger, bei der DWS verantwortlich für das Management der Immobilien-Spezialfonds.

Die Scope Awards 2022 wurden am Donnerstag bei einer Gala im „Stadtbad Oderberger“ am Prenzlauer Berg in Berlin vergeben. Insgesamt wurden in den Wertpapierkategorien 16 Vermögensverwalter und zwölf Einzelprodukte prämiert. Hinzu kamen 20 Auszeichnungen für Verwalter alternativer Anlagen vor allem im Bereich Immobilien. Die von der Rating-Agentur Scope vergebenen Awards gelten als einer der wichtigsten Preise für Investmentfonds und ihre Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Das unabhängige Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat Deutschlands einzigen Basisrenten-Fondssparplan mit „SEHR GUT“ bewertet.

 

Prof. Michael Hauer, Geschäftsführer des IVFP, meint hierzu: „Seit mehr als zehn Jahren bewertet das IVFP nun schon Vorsorgelösungen im Bereich der Basisrente. Einen Basisrenten-Fondssparplan zu bewerten, war eine neue Herausforderung. Umso mehr freut es uns, dass wir die „DWS BasisRente Komfort“ auf Anhieb mit einem „SEHR GUT“ auszeichnen konnten.“

Im Bereich des Basisrenten-Ratings musste sich die „BasisRente Komfort“ der DWS dem Prüfverfahren des IVFP stellen, um diese Auszeichnung zu erhalten. Damit die Eignung und Qualität des Produktes für die Altersvorsorge verlässlich und objektiv eingeschätzt werden kann, umfasst das Prüfverfahren etwa 100 Kriterien in mehreren Prüfbereichen wie Flexibilität oder Renditeerwartung. Dazu Sebastian Mentel, Leiter Private Vorsorge und Vermögensaufbau bei der DWS: „Wir freuen uns ausgesprochen über die Auszeichnung vom IVFP und die damit verbundene Bestätigung unseres Produktkonzepts. Erfreulicherweise kommt das Konzept auch bei unseren Kunden gut an und die Zeit in Deutschland scheint endlich gekommen für garantiefreies Vorsorgesparen. Die Abschlusszahlen unserer „DWS BasisRente Komfort“ im Neugeschäft empfinden wir als starke Bestätigung und motivierenden Ansporn zugleich. Auch zukünftig werden wir daher in Produktqualität, Kundenorientierung und Vertriebsunterstützung investieren.“

In der unabhängigen Vergleichssoftware fairgleichen.net kann die DWS BasisRente Komfort ab sofort mit anderen Basisrenten-Tarifen verglichen werden.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH, Auf der Haide 1, 92665 Altenstadt/WN, Tel: 09602/944 928-0, Fax: 09602/944 928-10, www.ivfp.de

Von Sondre Myge Haugland, ESG Specialist bei SKAGEN

 

Nach fast zwei Wochen der Posen, des Pessimismus und der „wichtigen Signalwirkungen“ stehen wir nun mit dem Glasgower Klimapakt da. Darin riecht es offen gesagt nach „viel Lärm um nichts Neues“. Dennoch hat das Treffen seinen Zweck erfüllt: Die radikale Rhetorik und die Wiederholung des „unbekannten Bekannten“ dienten dem System, den nationalen Regierungen, den Menschen und auch den globalen Finanzmärkten als Schock und Mahnung. In ihrem Gefolge werden nun schrittweise Antworten und Umsetzungsmaßnahmen folgen.

Was die Erwartungen waren

Der Verlauf des Klimagipfels und das Gesamtergebnis entsprechen weitgehend den Erwartungen. Pessimismus und Dringlichkeitsrhetorik bestimmten das politische Mantra. Die bekannten politischen Lager versuchten, das Ergebnis in ihrem jeweiligen Sinne zu interpretieren: Industrieländer gegen Entwicklungsländer, ressourcenexportierende gegen ressourcenimportierende Länder, die Zögerlichen gegen die Entschlossen. Die Versuche, die Grundsätze der Klimagerechtigkeit in politisches Kapital umzuwandeln und darüber zu streiten, wer am meisten oder am wenigsten Schuld an den gegenwärtigen und zukünftigen Bränden trägt, machten deutlich, dass es nun vor allem ums Geld geht.

Die Ergebnisse

Kohle

Der wohl bedeutendste Beitrag des Glasgower Klimapakts war die im Text enthaltene Verpflichtung, etwas gegen fossile Brennstoffe zu unternehmen. Während die Formulierung „Ausstieg aus der Kohle“ bis zur letzten Minute umstritten war – wodurch die Gefahr bestand, dass die Vereinbarung insgesamt gekippt wird – wurde ein Konsens über das „Auslaufen“ der Kohlenutzung erzielt. Für die übrigen fossilen Brennstoffe wurde ein schrittweiser Abbau der „ineffizienten“ Subventionen vereinbart. Die Tatsache, dass es mehr als 20 Jahre multilateraler Verhandlungen bedurfte, um fossile Brennstoffe ausdrücklich in den Text des Abkommens aufzunehmen, ist ein Beweis dafür, wie langsam und schwierig solche multilateralen Verhandlungen sind.

Kernenergie

Auch wenn die Kernenergie nicht im Entwurf des Abschlussdokuments verankert ist, spielte das Thema ihrer Rückkehr in den Debatten immer wieder eine Rolle. Dies ist ein willkommenes Signal angesichts der jüngsten Energiekrise, welche die Bedenken hinsichtlich einer (kohlenstoffarmen) Energieversorgung verstärkt hat. Den Entwicklungsländern bietet die Einführung der Kernenergie in den Energiemix einen potenziellen Weg, die Abhängigkeit von Kohle zu reduzieren, ohne die wirtschaftlichen Wachstumsaussichten zu gefährden. Eine stärkere staatliche Unterstützung für technologische Innovationen im Bereich der Kernkraft könnte dazu beitragen, die Produktionskosten zu senken und erhebliche Mengen kohlenstoffarmer Energie in den Energiemix einzubringen.

Was hat gefehlt?

Seit dem Kyoto-Protokoll ist es nicht gelungen einen fairen und wirksamen Preis für Kohlenstoff und andere Äquivalente wie Methan festzusetzen. Die Preisbildung von Kohlenstoff scheint immer noch vor allem die Rolle des Ausgleichs zwischen naturbasierten Lösungen (durch Aufforstung und Schutz) und freiwilligen Kohlenstoffkompensationen spielen zu müssen. Wirksame Kohlenstoffpreise sollten nicht freiwillig sein; es muss eine obligatorische Abgabe geben, entweder durch direkte Besteuerung oder durch ein quotenbasiertes Kohlenstoffhandelssystem – wie es im europäischen Emissionshandelssystem der Fall ist. Freiwillige Emissionsgutschriften sind oft viel zu billig, wenn man sie mit dem Schaden vergleicht, den CO2-Emissionen und ihre Äquivalente dem Planeten und seiner Bevölkerung zufügen. Der Zweck der Bepreisung von Kohlenstoffemissionen sollte darin bestehen, sicherzustellen, dass der erhobene Preis hoch genug ist, um die Nachfrage nach Treibhausgasemissionen zu verändern, und nicht, um die eigenen Versorgungsmängel auszugleichen – was nur den Status quo verfestigt.

Leider hat sich diese Dynamik mit dem Klimapakt von Glasgow um kein Jota verändert. Die zugrundeliegende Nachfrage nach freiwilligen Kompensationen in Verbindung mit der Wertschätzung des Erwerbs von Gutschriften einer bestimmten Qualität ist ein optimistischer, wenn auch nur kleiner Beitrag zur Berücksichtigung der wahren Kosten der Internalisierung von Kohlenstoffemissionen.

Was das bedeutet

Die weitreichende Einigung, die der Glasgower Klimapakt darstellt, baut auf den vorangegangenen Treffen auf, bekräftigt das Vereinbarte und schiebt die Nadel der Verpflichtung Stück für Stück weiter. Vor Paris befand sich die Weltgemeinschaft auf einem katastrophalen Erwärmungspfad von 3,5 bis 4,2 Grad, nach dem Klimapakt von Glasgow bewegen wir uns auf einem Erwärmungspfad von 2,1 bis 2,4 Grad. Jährliche Folgetreffen werden diesen Pfad weiter nach unten treiben – aber nicht in ausreichendem Tempo.

Die Anpassung an eine neue Welt wird daher weitgehend, wenn auch widerwillig, als Realität akzeptiert. Es gibt eine Vielzahl von Verpflichtungen, um einen breiten Zugang zu Programmen für technische Unterstützung und Zusammenarbeit auf supranationaler Ebene zu gewährleisten. Auch die Methoden und der Zugang zu Daten für die Analyse von Treibhausgasemissionen verbessern sich von Tag zu Tag. Es besteht daher Anlass zu vorsichtigem Optimismus, wenn angesehene Wissenschaftler und Organisationen die Trends bei den CO2-Emissionen aufgrund einer verbesserten methodischen Neubewertung nach unten korrigieren, so dass sie eher ab- als zunehmen.

Finanzmärkte

Die Finanzierung des Wandels war einer der größeren Bestandteile des Klimapakts von Glasgow. Er umfasst mehr als nur die Finanzmärkte, da er auch den Zugang zu multilateralen Fonds und Mechanismen für Entwicklungsländer, die Rolle internationaler Kreditorganisationen und öffentliche Investitionen einschließt. Nichtsdestotrotz sind die Finanzmärkte nach wie vor unverzichtbar, um die beträchtliche Investitionslücke zu schließen. Der Fokus auf ESG-Aspekte wurde damit gestärkt.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Storebrand Funds Deutschland SKAGEN AS, German Branch, Barckhausstrasse 1, 60325 Frankfurt, www.skagenfunds.de

Manche Krankheiten treffen häufiger oder ausschließlich die Männer. Warum das an der Börse und bei Gesundheits-Unternehmen eine wachsende Rolle spielt, zeigt Andreas Scharf, Investment Analyst Healthcare der apoAsset.

 

Die Lebenserwartung von Männern in Deutschland steigt zwar stetig, doch Frauen leben im Schnitt fünf Jahre länger. In Russland und anderen Ländern sind es teilweise sogar zehn Jahre mehr. Das liegt unter anderem an der Lebensweise. Auch wenn es viele gesundheitsbewusste Männer gibt, können sie – rein statistisch betrachtet – von Frauen viel lernen: Sie ernähren sich tendenziell besser, haben ein gesünderes Gewicht, rauchen und trinken weniger und gehen häufiger zur Vorsorge. Junge und etablierte Gesundheits-Unternehmen haben daher die Männer als Zielgruppe für sich entdeckt. Und durch den demographischen Wandel steigt auch die Zahl der Fälle, um die es geht.

Dem Herzrhythmus auf der Spur

Über zwei Drittel der Männer wiegen laut RKI zu viel, daher kommen auch Herzinfarkte bei ihnen doppelt so häufig vor wie bei Frauen. Herz- und Lungenprobleme sind ohnehin die häufigsten Todesursachen bei Männern. Besonders innovativ hilft dabei das digitale Gesundheitsunternehmen iRhythm, das Herzrhythmusstörungen über ein Pflaster aufzeichnet und auswertet. Die Ergebnisse gehen digital an die behandelnden Ärztinnen und Ärzte. Gesteuert wird das Ganze über eine App.

Gendefekte schwieriger ausgleichbar

Von Natur aus können Männer Gendefekte weniger gut ausgleichen. Auf dem X-Chromosom liegen die meisten Gene. Frauen können hier einen möglichen Defekt durch ihr zweites X-Chromosom, das Männer nicht haben, leichter wettmachen. Das Biotech-Unternehmen Invitae ist auf entsprechende diagnostische Gentests spezialisiert. Sie liefern wertvolle Informationen und Daten, um genetisch bedingte Krankheiten möglichst früh erkennen und therapieren zu können.

20% mehr Männer erkranken weltweit an Krebs

Abgesehen von den Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane und der weiblichen Brust erkranken Männer 1,7-mal häufiger an Krebs als Frauen. Vor allem Malignome in der Lunge, Dickdarm/Enddarm und der Niere treten signifikant häufiger bei Männern auf. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass über 30% aller weltweiten Krebsfälle durch ungesunde Gewohnheiten entstehen. Hinzu kommen Erkrankungen an der Prostata, Harninkontinenz oder Haarausfall, die häufiger bei Männern auftreten, oder – wie im Fall der erektilen Dysfunktion – nur bei Männern.

Viel mehr als Viagra

Das wohl bekannteste „Männermedikament“ Viagra des Pharmakonzerns Pfizer war jahrelang ein Blockbuster mit Milliardenumsätzen, ehe es durch Generika zusätzliche Konkurrenz erhielt. Weniger spektakulär, aber ebenso wichtig sind Unternehmen wie der schwedische Bestrahlungsspezialist Elekta. Dieser ermöglicht beispielsweise die so genannte Brachytherapie gegen Prostatakrebs. Dabei werden Implantate in die Prostata eingesetzt, die Tumorzellen aus sehr kurzer Distanz bestrahlen. Ein innovatives Beispiel ist auch das dänische Medizinprodukte-Unternehmen Coloplast A/S. Es verfügt über 4.000 Patente für Stoma- und Kontinenzversorgung, Wundversorgung und Urologie und wächst in dieser Nische weltweit. Erfolgreich ist auch das Medizintechnik-Unternehmen Axonics, das implantierbare Geräte zur Behandlung von Blasen- und Darmfunktionsstörungen entwickelt hat. Damit werden im Körper diejenigen Nerven stimuliert, die Blase und Enddarm steuern.

Da viele typische Männerkrankheiten in höherem Alter auftreten, steigt mit der zunehmenden Lebenserwartung, speziell in den entwickelten Ländern, fast zwangsläufig die Zahl der potenziellen Patienten. Damit ist dieses Segment auch wirtschaftlich ein wichtiger Markt.

Während die Medizin die Unterschiede der Geschlechter beachten muss, gilt es für Investments, die Unterschiede der Unternehmen rund um die Männergesundheit genau zu prüfen. Auf dieser Basis können Anlegerinnen und Anleger nachhaltig davon profitieren.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Apo Asset Management GmbH, Richard-Oskar-Mattern-Str. 6, 40547 Düsseldorf, Tel: (02 11) 86 32 31 0, www.apoasset.de

Prognosen sind immer unsicher, und im Moment mehr denn je.

 

Das hat mehrere Gründe – etwa die Pandemie, die politische Reaktion darauf, Lieferengpässe und eine sich ankündigende Vollbeschäftigung. Die USA und einige andere Volkswirtschaften könnten schon einen späteren Punkt im Konjunkturzyklus erreicht haben als bisher angenommen. Und last but not least könnte die hohe Inflation sich verfestigen – auch dann müsste die Politik eine Antwort finden, sagt Emiel van den Heiligenberg, Head of Asset Allocation bei Legal & General Investment Management (LGIM):

Unsicherheitsfaktor 1: Inflation

Die Inflation ist die Haupt-Unsicherheit und beeinflusst die Politik der Zentralbanken. Während sie um das angemessene Straffungstempo ringen, steigt die Gefahr geldpolitischer Fehler. Im Moment erleben wir eine ungewöhnliche Kombination: Es wird ein Ansteigen der Inflation erwartet, während wir gleichzeitig unter einem offensichtlichen Arbeitskräftemangel leiden. Diese angespannte Situation könnte die Zentralbanken verunsichern.

Wir gehen davon aus, dass die Inflation sehr bald ihren Höchststand erreicht. Doch das Risiko weiterer Preissteigerungen bleibt. In Europa erwarten wir weniger Lohndruck und rechnen deshalb am wenigsten mit einer anhaltenden Lohninflation. Zudem ist die Inflation – aktuell auf dem höchsten Stand seit 2014 – bereits weitgehend eingepreist. Kurz: Die Risiken sind hoch, aber auch bekannt. Bei Bedarf dürften die Zentralbanken umschwenken, so dass wir in der Frage der Inflation leichter mittelfristige Aussagen treffen können als zum Zinsniveau. Im Fall enttäuschender Wachstumsraten und Kursverzerrungen angesichts der aktuellen Bewertungen funktioniert das aus unserer Sicht gut.

Preisschocks sind der Mechanismus, mit dem der Markt entweder das Angebot ausweitet oder die Nachfrage drosselt. Lässt man solche Mechanismen ungestört laufen, so bringen sie die Märkte wieder ins Gleichgewicht – zum Beispiel indem sie Nachfrage aus den Energiemärkten nehmen oder den Anreiz steigern, in die Halbleiterindustrie zu investieren. Steigt allerdings die erwartete Inflation immer schneller, so kann sie die relativen Preissignale aufheben. Dann wird es schwierig festzustellen, an welchem Punkt die die gesunde Anpassung weit genug gegangen ist.

Unsicherheitsfaktor 2: Wirtschaftswachstum

Auch die Wachstumsaussichten bleiben zwar ungewiss, aber wir erwarten für 2022 ein Wachstum über dem allgemeinen Trend in den Industrieländern. Gründe sind die Erholung von der Pandemie und eine Stärkung des Dienstleistungssektors. Es geht also um inflationäres Wachstum, nicht um Stagflation. Ein unterschätztes Risiko ist unserer Meinung nach die Möglichkeit, dass der Konjunkturzyklus schon weiter fortgeschritten sein könnte – darauf deuten jedenfalls die jüngsten Bewegungen der Vermögenspreise hin. Das ist unserer Meinung nach zwar nicht das wahrscheinlichste Szenario, aber es ist trotzdem auffällig, dass niemand darüber spricht.

Unsicherheitsfaktor 3: China

Schwer vorherzusagen sind auch die Entwicklungen in China. Bisher gehen wir davon aus, dass das schwächere Wachstum keine allzu großen Auswirkungen auf die Kapitalmärkte in den Industrieländern hat. Das könnte sich jedoch ändern, wenn die Krise des Immobiliensektors oder neue Corona-Wellen einen Kreditschock auslösen. Aus unserer Sicht sind Anleger überdies zu optimistisch und versprechen sich zu viel von Chinas Null-Toleranz-Politik gegen Corona. Wahrscheinlich ist ein strukturell niedrigeres Konjunkturwachstum, jedoch nicht unter 4%. Insgesamt hat die Unsicherheit in China zugenommen: Da sich das Land vor allem auf den Abbau der Verschuldung konzentriert, steigt die Gefahr politischer Fehler – ebenso wie eine Kreditkrise infolge von Zahlungsunfähigkeit im Immobiliensektor.

Unsicherheitsfaktor 4: Politik

Last but not least: Nächstes Jahr wird das Augenmerk erneut auf wichtigen politischen Ereignissen liegen. Dazu zählen die französischen Präsidentschaftswahlen im Frühjahr und die Zwischenwahlen zum US-Kongress, bei denen die Republikaner als Favorit gehandelt werden, so dass wir für die nächsten zwei Jahre wohl nicht mit US-Konjunkturpaketen rechnen sollten. 2022 wird auch in Ungarn (definitiv) und in Polen (wahrscheinlich) gewählt, was den Konflikt mit der EU lebendig halten wird. Im Frühjahr 2023 wählt dann Italien – und in Italien besteht eigentlich immer ein Wahlrisiko.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Legal & General Deutschland, Service­GmbH, Richmodstr. 6, 50667 Köln, Tel: 0221/92042­225, Fax: 0221/92042­301, www.legal­and­general.de

Kontrollierte Offensive – Risikomanagement mit Aktien

 

Der Fonds gehört zur Multi-Asset-Total-Return-Familie der DWS. Diese Produktreihe besteht aus dynamisch ohne Vergleichsindizes gemanagten Mischfonds mit integriertem Risikomanagement. Die einzelnen Portfolios weisen unterschiedliche Rendite-Risiko-Profile auf, aus denen die Anleger je nach Risikoappetit auswählen können. Der DWS ESG Dynamic Opportunities ist dabei die offensivste Variante und will auf mittlere Sicht aktienähnliche Erträge bei deutlich niedrigerer Schwankungsintensität erzielen.Eine der „goldenen Regeln“ des Investierens lautet, das Kapital zur Risikoreduzierung auf unterschiedliche Wertpapiere beziehungsweise mehrere Anlageklassen wie Aktien und Anleihen zu verteilen. Dass diese Diversifikation grundsätzlich weiter funktioniert, hat erst die heiße Phase der Coronavirus-Krise im Frühjahr 2020 wieder gezeigt. Um angesichts negativer realer Anleiherenditen auch noch attraktive Erträge erwirtschaften zu können, liegt der Gedanke nahe, den Aktienanteil von Multi Asset Portfolios zu erhöhen. „Umso wichtiger ist der richtige Umgang mit dem damit einhergehenden höheren Risiko“, sagt Christoph Schmidt, Portfoliomanager des DWS ESG Dynamic Opportunities, der mittlerweile rund 3,45 Milliarden Euro[1] schwer ist.

Die GICS-Sektoren können unerwünschte Nebenwirkungen haben

Die wichtigste Voraussetzung für die Konstruktionen eines ausgewogenen Portfolios ist dabei die richtige Analyse der Risikotreiber einer Aktie. Die traditionelle Klassifizierung nach dem Global Industry Classification Standard (GICS) in elf Sektoren betrachtet Schmidt als dafür wenig zielführend. „Da wird Amazon als zyklischer Konsumwert einsortiert und Alphabet als Kommunikationsdienstleister. Wer sich von den beiden Aktien aufgrund dieser Sektorzugehörigkeit eine Diversifikation etwa gegenüber Technologiewerten erhofft, dürfte enttäuscht werden“, sagt er. Stattdessen plädiert Schmidt für eine Aufteilung in verschiedene thematische Töpfe, die den Charakteristika der Aktien besser gerecht würden. „Eine konkrete Möglichkeit ist die Klassifizierung in die Töpfe ‚Wachstumstitel und digitale Ökonomie“, ‚Defensivwerte und Infrastruktur‘ sowie ‚Zyklik‘, die wir so auch in unseren Portfolios anwenden“, so Schmidt.

Bei der Verteilung des Kapitals auf diese Töpfe gehe es aber um mehr als eine „naive“ Diversifikation, also eine schlichte Gleichgewichtung. „Der Grund dafür liegt auf der Hand: Zykliker würden überproportional zum Portfoliorisiko beitragen, weil sich hinter ihnen in der Regel Geschäftsmodelle mit einer hohen Sensitivität gegenüber der wirtschaftlichen Entwicklung verbergen“, erklärt der Portfoliomanager. Die Aufgabe, für ausgewogene Risikobeiträge der drei Töpfe zu sorgen sowie unbeabsichtigte Stileinschläge zu vermeiden, erfordere daher die Unterstützung durch das Risikomanagement.

Wenn die konjunktursensiblen Zykliker zum Portfolio-Hedge werden

Auch beim Umgang mit Zinsänderungsrisiken, einem derzeit sehr aktuellen Thema, könne die Aufteilung in die Themen-Töpfe nützlich sein. Viele Papiere aus dem Topf „Defensivtitel und Infrastruktur“ würden häufig als Anleiheersatz genutzt, litten tendenziell aber in einem Szenario steigender Renditen. Ähnliches gelte für den Topf „Wachstumstitel und digitale Ökonomie“: Diesen Aktien billige der Markt der Discounted-Cash-Flow-Logik folgend bei sinkenden Renditen zwar höhere Bewertungen zu, bei steigenden Renditen drohe jedoch Gegenwind. Bestimmte Papiere aus dem Topf „Zykliker“ hingegen profitierten oft in einem Umfeld steigender Renditen und könnten so zur Absicherung eines Portfolios beitragen.

„Ein gutes Beispiel dafür war die Lage in den Monaten September und Oktober des vergangenen Jahres. Seinerzeit hatten wir den Topf Zykliker stärker akzentuiert, da ein Ende der Unsicherheiten durch die US-Präsidentschaftswahlen absehbar war und Neuigkeiten zu den Impfstoffen gegen das Coronavirus zu erwarten waren. Das „Risiko“ war damit also eine wesentlich optimistischere Einschätzung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung“, erinnert sich Schmidt. Im November habe dann tatsächlich die von steigenden Zinsen begleitete Sektorrotation eingesetzt, die bis in den März 2021 angehalten habe. Insofern könnten ‚Zykliker‘ in bestimmten Szenarien tatsächlich den Gegenwind bei anderen thematischen Töpfen kompensieren und dazu beitragen, ein Portfolio ausgewogen zu positionieren.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Rekord beim Neugeschäft der Publikumsfonds

 

Die deutsche Fondsbranche erzielte bis Ende September Zuflüsse in Höhe von 167,9 Milliarden Euro. Damit steuert sie auf ein Rekordjahr zu. Bisher ist 2015 das beste Absatzjahr, als den Fondsgesellschaften von Anfang Januar bis Ende Dezember 186,6 Milliarden Euro zugeflossen waren. Offene Publikumsfonds übertreffen beim Neugeschäft in diesem Jahr mit 85,9 Milliarden Euro bereits ihre Rekordmarke aus 2000. Damals erzielten sie von Anfang Januar bis Ende Dezember Zuflüsse von 74,6 Milliarden Euro. Offenen Spezialfonds flossen aktuell 79,9 Milliarden Euro zu und geschlossenen Fonds 4,4 Milliarden Euro. Aus Mandaten zogen Anleger 2,3 Milliarden Euro ab. Das Neugeschäft der Fondsbranche entspricht über vier Prozent des Vermögens zu Beginn des Jahres (3.852 Milliarden Euro). Ende September verwalteten die Fondsgesellschaften ein Vermögen von 4.183 Milliarden Euro.

Über die Hälfte des Neugeschäfts fließt in Aktienfonds

Bei den offenen Publikumsfonds sind Aktienfonds der Absatztreiber. Ihnen flossen 42,9 Milliarden Euro zu. Davon entfallen 25,2 Milliarden Euro auf aktiv gemanagte Fonds und 17,7 auf Aktien-ETFs. Bei den Anlageschwerpunkten dominieren Fonds, die weltweit investieren (21,7 Milliarden Euro). Aktienfonds verwalteten Ende September ein Vermögen von 586 Milliarden Euro. Das sind 28 Prozent mehr als zu Jahresbeginn (459 Milliarden Euro). Mischfonds stehen mit Zuflüssen von 29,6 Milliarden Euro auf Platz zwei der Absatzliste. Davon entfallen 16,4 Milliarden Euro auf Fonds, die zu gleichen Teilen in Aktien und Anleihen investieren. Mischfonds mit Schwerpunkt auf Aktien oder Anleihen flossen jeweils 6,6 Milliarden Euro zu. Insgesamt verwalten Mischfonds ein Vermögen von 379 Milliarden Euro. Rentenfonds flossen 6,7 Milliarden Euro zu. Die Hälfte des Neugeschäfts stammt von Fonds mit Schwerpunkt auf Unternehmensanleihen. Diese Fondsgruppe hat zur Jahresmitte die Rentenfonds, die überwiegend in Euro-Anleihen mit kurzer Restlaufzeit investieren, als volumengrößte Gruppe abgelöst. Auf Unternehmensanleihenfonds entfällt Ende September ein Vermögen von 46 Milliarden Euro. Das ist ein Fünftel des Vermögens aller Rentenfonds in Höhe von 229 Milliarden Euro.

13 Prozent des Fondsvermögens in nachhaltigen Produkten

Nachhaltige Fonds verzeichneten bis Ende September Zuflüsse von 41,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von 25 Prozent am Neugeschäft der Fondsbranche insgesamt. Als nachhaltig gelten die von den Mitgliedern als Artikel-8-Fonds (Fonds mit Nachhaltigkeitsstrategie) und Artikel-9-Fonds (Fonds, die zu Nachhaltigkeitszielen beitragen) klassifizierten Produkte gemäß der am 10. März 2021 in Kraft getretenen EU-Offenlegungsverordnung. Beim Neugeschäft dominieren nachhaltige Publikumsfonds mit 38,8 Milliarden Euro. Die nachhaltigen Produkte steuern somit 45 Prozent der Zuflüsse von Publikumsfonds insgesamt bei. Nachhaltige Spezialfonds verzeichneten hingegen nur Zuflüsse von 2,8 Milliarden Euro. Der Wert unterschätzt aber vermutlich die Verbreitung des Nachhaltigkeitsansatzes bei diesen Fonds für institutionelle Investoren wie zum Beispiel Kirchen, Stiftungen und Altersvorsorgeeinrichtungen. Da die Anlagestrategien bei Spezialfonds ohnehin oft individuell ausgestaltet werden, gibt es kaum einen Anreiz für die Fondsgesellschaften, sie formal als nachhaltig gemäß Artikel 8 oder 9 der Offenlegungsverordnung zu klassifizieren. Die Branche verwaltete Ende September insgesamt 452 Milliarden Euro in nachhaltigen Fonds. Davon entfallen 339 Milliarden Euro auf Publikumsfonds und 113 Milliarden Euro auf Spezialfonds.

Immobilienfonds bauen Deutschland-Anteil aus

Das verwaltete Netto-Vermögen der Immobilienfonds ist in den letzten zwölf Monaten von 238 Milliarden Euro (Ende September 2020) auf 267 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Wachstum von 12 Prozent. Auf offene Spezialfonds entfallen 129 Milliarden Euro, auf offene Publikumsfonds 124 Milliarden Euro und auf KAGB-konforme geschlossene Fonds 14 Milliarden Euro.

Eine Auswertung der offenen Immobilienfonds zeigt, dass sie in den letzten zehn Jahren ihren Schwerpunkt auf Immobilien in Deutschland ausgebaut haben. Bei Publikumsfonds stieg der Anteil – gemessen an den Verkehrswerten – von 30 auf 38 Prozent, bei Spezialfonds von 49 auf 72 Prozent. Besonders stark ist der Anteil von US-Immobilien in Publikumsfonds gewachsen. Er hat sich verdoppelt von 4 auf 8 Prozent. Verringert hingegen haben Immobilienfonds insbesondere den Anteil von Immobilien in Frankreich.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

BVI ­ Bundesverband Investment und Asset­Management e.V., Eschenheimer Anlage 28, D-­60318 Frankfurt/Main, Tel.: 069/154090­0, Fax: 069/5971406, www.bvi.de

Gemeinsam mit dem Medienpartner Handelsblatt hat die Ratingagentur Scope die 16. Scope Awards verliehen. J.P. Morgan Asset Management wurde als bester Universalanbieter, Degroof Petercam Asset Management als bester Universalanbieter ESG ausgezeichnet.

 

Die Scope Awards werden einmal im Jahr von der Scope Group, Europas führendem Anbieter von unabhängigen Kreditratings, ESG-Research und Fondsanalysen, gemeinsam mit dem Handelsblatt für herausragende Asset Manager-Leistungen und Investmentkonzepte vergeben. Die Scope Awards sind die traditionsreichste und bedeutendste Auszeichnung für Fonds und Asset Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die diesjährige Preisverleihung fand am 18. November in Berlin unter strengen Corona-Sicherheitsstandards (2G+) statt. Durch den Abend führte Barbara Schöneberger. Zu den Laudatoren gehörten unter anderen Jörg Asmussen (Hauptgeschäftsführer GDV), Marco Swoboda (CFO Henkel), Aygül Özkan (Geschäftsführerin ZIA) und Jean-Marie Pfaff (Torhüterlegende vom FC Bayern München).

Die Preisträger der 52 Award-Kategorien wurden von den Scope-Analysten aus mehr als 12.500 Fonds und mehr als 2.000 Asset Managern sowie Zertifikate-Anbietern ausgewählt.

Investment Awards in 16 Asset Manager- und 12 Fonds-Kategorien

Als bester Universalanbieter wurde in diesem Jahr J.P. Morgan AM ausgezeichnet. Der Preisträger überzeugte die Jury durch seine starke Expertise in nahezu allen liquiden Anlageklassen. Vor allem in den Segmenten Emerging Markets Aktien, aber auch US- und Globale Aktien, Globale Anleihen und Multi Asset konnte der Award-Gewinner über einen Zeitraum von fünf Jahren überzeugendes Alpha generieren.

Der Award-Gewinner in der Kategorie Universalanbieter ESG ist Degroof Petercam AM. Mit einer vorbildlichen Responsible Investment-Strategie, die sich wie ein roter Faden durch die Organisation zieht, überzeugte der Preisträger die Scope-Analysten. Die Gesellschaft setzt auf einen aktiven und ausgesprochen erfolgreichen Investmentansatz.

Die Union Investment wurde als bester Asset Manager Multi Asset prämiert. Neben der beeindruckenden Expertise und Kapazität im Management von Multi Asset-Konzepten war vor allem die „Downside Protection“ bei zugleich umfassender Nutzung verschiedener Aktienstile und Kreditqualitäten ein wesentlicher Grund für die Auszeichnung.

Die Kategorie Asset Manager Rentenfonds ging an die Deka Investment. Starke Performance in den Bereichen Euro Corporate Bonds, Global Emerging Markets und Hochzinsanleihen überzeugten die Award-Jury. Mehr als die Hälfte der Deka Rentenfonds hat ein Top Rating von Scope.

Zum besten Spezialanbieter haben die Scope-Analysten Berenberg gekürt. Der Asset Manager fokussiert sich auf eine hochwertige und spezialisierte Produktpalette. 80 Prozent der von Scope bewerteten Fonds halten ein Top-Rating.

Alternative Investment Awards in 20 Kategorien

Der Award-Gewinner in der Kategorie Real Estate Global heißt in diesem Jahr DWS. Die höchste Performance des globalen Publikumsfonds sowohl im kurz- als auch im mittelfristigen Peergroup-Vergleich war ein wesentlicher Treiber der Jury-Entscheidung.

Die Deka Immobilien holte die Kategorie Real Estate Europe vor allem aufgrund des hervorragenden Asset-Zugangs und der sehr hohen Transaktionskompetenz. Das Flaggschiffprodukt Deka-ImmobilienEuropa hat seine Peergroup langfristig outperformt.

Die Award Kategorie Real Estate Germany ging an die Union Investment Real Estate. Die Scope-Analysten heben sowohl den stringenten Teamansatz als auch die hohe Innovationskraft und die konsequente ESG-Positionierung des Unternehmens hervor.

Die Commerz Real war erfolgreich in der Award-Kategorie ESG Infrastructure. Sie bietet als erster Asset Manager einen breit diversifizierten Fonds für Privatanleger, der in Sachwerte im Bereich Infrastruktur investiert und zudem als Impact Fonds eingestuft ist.

Zertifikate Awards in 4 Kategorien

Die Kategorie Primärmarkt ging vor allen aufgrund der hohen Betreuungsqualität im Vertrieb, des breiten Emissionskalenders und der effizienten Emissionsstrategie an die DekaBank. Auch der erfolgreiche Ausbau des Produktangebots bei nachhaltigen Anlagezertifikaten überzeugte die Award-Jury.

Der Gewinner in der Kategorie Sekundärmarkt heißt in diesem Jahr BNP Paribas und zeichnet sich durch ein breites Produktangebot, eine hohe Handelsqualität sowie kontinuierliche Investitionen in die Plattform aus.

Das enge Rennen um den Trading Award konnte in diesem Jahr die Société Générale für sich entscheiden. Vor allem ihre Kontinuität und Stärke bei Preisstellung, Geld-Brief-Spanne und quotierter Size bei Hebelprodukten gaben den Ausschlag.

Der ESG Zertifikate Award wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben und ging an die Landesbank Baden-Württemberg. Die Entscheidung wurde durch die hohe Innovationskraft im Bereich der Nachhaltigkeit getrieben. Die LBBW war der erste Emittent, der Investitionen in Impactprodukte am deutschen Zertifikatemarkt ermöglichte.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Scope Analysis GmbH, Lennéstraße 5, D-10785 Berlin, Tel: +49 30 27891-0, Fax: +49 30 27891-100, www.scopeanalysis.com

Die Evergrande Insolvenz und die China Immobilienkrise verursachen aktuell rund 10 Milliarden US-Dollar Verluste bei den zehn größten auf Asien spezialisierten Renten- und Investmentfonds mit dem größten Evergrande Bond-Exposure von rund 1,2 Milliarden US-Dollar.

 

Davon sind bereits 7 Milliarden US-Dollar real entstanden und weitere 2 Milliarden US-Dollar werden bei Anmeldung der Insolvenz realisiert. Weitere 158 Milliarden US-Dollar Verluste auf Evergrande durch CDS-Investments internationaler Anleger sind zu erwarten. Eine aktuelle DMSA-Studie mit der Analyse der zehn größten auf Asien spezialisierten Renten- und Investmentfonds mit dem größten Exposure in Evergrande-Anleihen zeigt:

Das Evergrande und generelle China-Exposure hat in diesem Jahr in allen untersuchten 10 Fonds zu Verlusten bis zu 21 Prozent geführt, über alle 10 Fonds zusammen belaufen sich die Verluste auf 7 Milliarden Dollar. Die aktuellen Preise der Evergrande Anleihen liegen bei rund einem Viertel pro Dollar (rund 25 Prozent von 100 nominal) und werden, basierend auf den Fitch Rückzahlungsraten, bei Insolvenz auf 5 Prozent pro 100 Dollar fallen. Daher ist eine weitere Korrektur von 6 Prozent respektive 2 Milliarden Dollar zu erwarten.

„Bei Ausfall von Evergrande würden die genannten Fonds 9 Milliarden Dollar insgesamt seit Jahresbeginn verlieren. Hierbei werden noch gut bewertete Immobilienunternehmen, welche auch kurz vor einer Insolvenz stehen könnten, nicht berücksichtigt. Die Verluste der Fonds überschreiten dann die Marke von 10 Milliarden US-Dollar,“ erklärt DMSA Senior-Analyst Dr. Marco Metzler. Es zeigt auch, dass bei nur 1,2 Milliarden US-Dollar ausgewiesenen offiziellen Evergrande Bond-Exposure die Verluste um das 10fache deutlich höher sind als das nominelle Bond-Exposure. „Die Differenz lässt sich nur aus möglichen zusätzlichen Investments in andere Bonds von Chinesischen Immobilienentwicklern und Credit Default Swaps (CDS) erklären“, analysiert Dr. Metzler. Nach einem Research-Report der Investmentbank Goldman Sachs soll das CDS-Exposure des Marktes bei Evergrande bei rund 158 Milliarden US-Dollar liegen. „Dies zeigt dass Ausmaß der Spill-Over-Effekte der Evergrande Pleite. Neben den 23,7 Milliarden US-Dollar Bonds wären dann weitere 158 Milliarden US-Dollar verloren“, so die Zusammenfassung von Dr. Metzler.

Bewertet mit 55 Billionen US-Dollar ist der chinesische Immobilienmarkt doppelt so groß, wie der in den USA. Er erzeugt 29 Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts, gegenüber 10 bis 20 Prozent in anderen Nationen und wird als der wichtigste Sektor der Weltwirtschaft bezeichnet. Doch durch den Schuldenberg von Immobilienentwicklern wie Evergrande und die Übergewichtung von Fonds in Immobilienanleihen kommt es jetzt in vielen Fällen zu dramatischen Verlusten.

Nach den zur Verfügung stehenden Informationen sind die Fonds Asian High Yield von Fidelity und UBS diejenigen mit dem höchsten Evergrande-Exposure.

 

Name                               Beteiligung  I  Stck. in % I  Datenlieferung   I   Fantasia Beteiligung   I   Datenlieferung  Fantasia

FIDELITY –

ASIAN HIGH YIELD           215.056.305      0,91     30.06.2021        –       30.09.2021

UBS  –

Asian High Yield USD       171.924.000      0,73     30.09.2021   53.050.000   30.09.2021

Ashmore SICAV –

Emerging Markets TR        166.656.000      0,70     30.09.2021   28.208.000   30.09.2021

Ashmore SICAV –

Emerging Markets LC        140.016.000      0,50     30.09.2021   47.841.000   30.09.2021

iShares USD Asia

High Yield Bond ETF        134.439.000      0,50     08.11.2021   2.300.000    08.11.2021

 

PIMCO

Asia High Yield Bond Fund  111.300.000      0,47     30.06.2021   17.400.000   30.06.2021

BlackRock –

Asian Tiger Bond            88.589.000      0,37     31.05.2021   38.535.000   31.05.2021

Fidelity –

Global Multi Asset Income   76.007.640      0,32     31.08.2021        –       30.09.2021

Eastspring Investments –

Asian Bond                  58.950.000      0,25     30.09.2021   48.450.000   30.09.2021

AB FCP I –

Global High Yield Portfolio 28.460.000      0,12     30.09.2021        –       30.09.2021

1.191.397.945                           235.784.000

Beteiligung  an Evergrande oder Fantasia Anleihen

Betrachtet man die durchschnittlichen Ratings in den betroffenen Fonds so ist der Fidelity Asian High Yield Fund mit einem Gewicht von 34.2 Prozent in Immobilien angelegt mit einem durchschnittlichen Rating von BB. In diesem Jahr hat dieser 17.3 Prozent an Wert verloren. Der UBS Asian High Yield Fund hält, mit einem durchschnittlichen Rating von BB-, 45.7 Prozent in Immobilienanleihen. In diesem Jahr hat dieser 20.8 Prozent an Wert verloren.

„Die Top zehn Fonds halten ein Volumen von 1,2 Milliarden US-Dollar in Evergrande- Anleihen,“ so Dr. Marco Metzler. „Es gibt aber noch weitere 236 Millionen US-Dollar Exposure anderer Immobilienunternehmen wie Fantasia und es ist ganz klar, dass die betrachteten Fonds den Sektor Immobilien übergewichtet haben. Sie halten bis zu 45 Prozent in Immobilienanleihen, was ihnen nun womöglich zum Verhängnis wird.“

 

Name                  I          Verluste in % 2021 I  Beteiligung an Evergrande-Anleihen  I AUM in Mrd. $  I  Verluste in Mrd. $

FIDELITY FUNDS –

ASIAN HIGH YIELD FUND          -17,27%      215.056.305          3,90       -0.79

UBS Lux Bond SICAV –

Asian High Yield               -20,83%      171.924.000          2,97       -0.75

Ashmore SICAV –

Emerging Markets TR            -11,24%      166.656.000         21,35       -2.67

Ashmore SICAV –

Emerging Markets LC            -11,18%      140.016.000          3,33       -0.41

IShares USD Asia High

Yield Bond Index               -15,50%      134.439.000          1,74       -0.31

PIMCO

Asia High Yield Bond Fund      -12,83%      111.300.000          1,73       -0.25

BlackRock Global Funds-

Asian Tiger Bond                -8,27%       88.589.000          5,25       -0.47

Fidelity Funds –

Global Multi Asset Income       -3,93%       76.007.640          9,30       -0.38

Eastspring Investments –

Asian Bond                      -8,25%       58.950.000          3,60       -0.32

AB FCP I –

Global High Yield Portfolio     -2,36%       28.460.000         27,05       -0.65

1.191.397.945                     -7.01

Verluste der Fonds mit dem größten Evergrande-Exposure

Die eingetretenen Verluste haben bereits personelle Konsequenzen gefordert. Der leitende Investment-Manager des UBS Asian High Yield hat Berichten zufolge das Unternehmen verlassen, nachdem er seit Jahresbeginn beträchtliche Verluste erlitten hatte und erhebliche Bestände im chinesischen Immobiliensektor, darunter auch von Evergrande emittierte Anleihen, hielt. Der in Singapur ansässige Ross Dilkes hat laut einem Bericht von Bloomberg” UBS Asset Management verlassen, nachdem er vor 16 Jahren dort angefangen hatte. Dilkes ist der leitende Manager des Asian High Yield Fonds, der vor rund neun Jahren aufgelegt wurde.

Konsequenzen für die Weltwirtschaft befürchtet Finanzministerin und Ex-FED-Präsidentin Janet Yellen. Sie warnte kürzlich, dass die Schwierigkeiten von Evergrande und anderen chinesischen bei der Rückzahlung von Krediten in Milliardenhöhe Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben könnten.

Befürchtungen, dass der Zusammenbruch des Unternehmens chinesische Banken in Mitleidenschaft ziehen und den riesigen Immobilienmarkt des Landes erschüttern könnte, haben die globalen Finanzmärkte und nun auch die Amerikaner in Aufruhr versetzt.

Die Federal Reserve warnte in ihrem jüngsten Finanzstabilitätsbericht vor direkten Risiken für die USA. Die finanziellen Spannungen in China könnten die globalen Finanzmärkte durch eine Verschlechterung der Risikostimmung belasten, Risiken für das globale Wirtschaftswachstum bergen und die Vereinigten Staaten beeinträchtigen.

Mehr Informationen und die vollständige Studie finden Sie unter www.dmsa-agentur.de

 

Über Deutsche Markt Screening Agentur GmbH:

Die DMSA Deutsche Markt Screening Agentur GmbH, ist ein unabhängiger Datendienst, der marktrelevante Informationen zu Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen sammelt und bewertet. Die DMSA versteht sich als Anwalt der Verbraucher, Privatkunden und mündigen Investoren. Der Anspruch: Unternehmen und Anbieter, Produkte und Dienstleistungen immer mit den Augen der Kunden zu betrachten. Die Kunden stehen dabei im Mittelpunkt der Arbeit der DMSA. Für sie werden wichtige und entscheidungsrelevante Informationen gebündelt und als Marktscreenings dargestellt. Das Ziel: Für Verbraucher mehr Transparenz bei der Auswahl von Produkten, Investments und Dienstleistungen zu schaffen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

DMSA Deutsche Markt Screening Agentur GmbH, Wichertstraße 13, D-10439 Berlin, Michael Ewy,Geschäftsführer, http://www.dmsa-agentur.de

Die Management- und Technologieberatung BearingPoint hat in Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich bei Verbrauchern nachgefragt, wie wichtig ihnen Nachhaltigkeit bei Geldanlagen ist.

 

Dabei zeigt sich, dass Sicherheit und Rendite weiterhin die entscheidenden Aspekte bei Geldanlagen bleiben und ökologische Kriterien nicht die Hauptrolle spielen. Anders bei der jungen Generation: Gerade bei den 18-bis 24-Jährigen steigt das Interesse an Nachhaltigkeit bei Geldanlagen deutlich an.

– Ökologische Nachhaltigkeit hört bei vielen auf, wenn es um das eigene Bankkonto geht. Sicherheit, Rendite und Kosten sind für Verbraucher in Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich weiterhin das Maß aller Dinge. Doch unter jungen Befragten wird das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger, wie eine neue Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint zeigt.

Das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage spielt bei Deutschen (6 Prozent), Österreichern (5 Prozent), Schweizern und Franzosen (je 7 Prozent) bisher noch eine untergeordnete Rolle. Doch schaut man genauer hin, zeigt sich, dass unter den 18- bis 24-Jährigen die Nachhaltigkeit inzwischen schon für 10 Prozent das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Geldanlage ist – noch vor Sicherheit, Rendite und Kosten.

Ältere sehen höhere Kosten für mehr Nachhaltigkeit bei Bankprodukten kritisch

Ein weiterer Hinweis, dass das Thema Nachhaltigkeit den jüngeren Bankkunden wichtiger ist, zeigt die größere Bereitschaft für mehr Nachhaltigkeit auch höhere Kosten bei Bankprodukten, wie zum Beispiel Investmentprodukten, in Kauf zu nehmen. Im Durchschnitt sind in allen vier Ländern nur 19 Prozent aller Befragten zu Mehrkosten bereit, bei den 18- bis 24-Jährigen sind es mit 30 Prozent deutlich mehr. In Deutschland ist nur rund jeder Sechste mit höheren Kosten einverstanden, aber jeder Vierte der jungen Altersgruppe.

“Für eine steigende Zahl der jungen Generation spielt das Thema Nachhaltigkeit bei Bankprodukten eine immer größere Rolle. Banken sind also gut beraten, sich bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzprodukte für den Markt nicht nur auf klassische Firmenkunden zu konzentrieren. Denn die Zukunft der Banken ist eng mit der Gunst der jungen Privatkunden verknüpft. Und die gute Nachricht für Banken ist, dass diese junge Kundengruppe auch eher bereit ist, höhere Aufschläge für mehr Nachhaltigkeit ihrer Hausbank zu akzeptieren”, betont Yvonne Quint, Partnerin bei BearingPoint.

Wechselbereitschaft zu Banken mit nachhaltigem Portfolio unter jungen Kunden deutlich größer

Auch die Bereitschaft, zu einer anderen Bank mit einem breiteren Portfolio an ökologisch nachhaltigen Produkten zu wechseln, ist bei jüngeren Kunden ausgeprägter als bei der Gesamtbevölkerung. Während nur 29 Prozent aller Befragten wechselbereit wären, sind es unter den 18- bis 24-Jährigen bereits 35 Prozent. In Deutschland ist das ebenfalls so. Während sich hierzulande nur 23 Prozent vorstellen können, zu einem anderen Anbieter zu wechseln, sind es unter den jungen Deutschen schon 30 Prozent. Was die Umfrage auch zeigt: Österreicher (34 Prozent) und Schweizer (37 Prozent) sind insgesamt wechselfreudiger als Deutsche (23 Prozent) und Franzosen (26 Prozent).

Großes Informationsdefizit über nachhaltige Bankprodukte – viele Kunden wissen nicht Bescheid

Die Befragung in allen vier Ländern zeigt darüber hinaus, dass ein Großteil der Kunden (65 Prozent) nicht weiß, ob die eigene Hausbank überhaupt nachhaltige Bankprodukte anbietet. In Deutschland ist dieser Anteil mit 67 Prozent sogar noch höher. 2020 lag der Anteil der Befragten bei 63 Prozent, d.h. die Informationslage hat sich sogar noch weiter verschlechtert. Und beim Thema Nachhaltigkeitsranking von Banken ist die Unwissenheit noch größer. In allen vier Ländern geben rund 90 Prozent der Befragten an, nicht über das Nachhaltigkeitsranking ihrer Bank Bescheid zu wissen.

“Die Kommunikation der Banken zu nachhaltigen Finanzprodukten ist ausbaufähig. Denn knapp zwei Drittel der Bankkunden wissen nicht, ob die eigene Bank nachhaltige Finanzprodukte anbietet. Und der Anteil der Uninformierten ist im letzten Jahr sogar noch gewachsen. Es kann nicht im Interesse der Banken sein, dass für einen Großteil ihrer Kunden nachhaltige Finanzprodukte quasi eine Blackbox sind. Und das auch noch vor dem Hintergrund, dass die Nachhaltigkeit der eigenen Bank für die Hälfte der Kunden wichtig ist. Hier sind die Banken also dringend gefordert, aktiver auf die eigene Kundschaft zuzugehen und stärker über nachhaltige Finanzprodukte zu informieren”, so Thomas Steiner, globaler Leiter Banking & Capital Markets bei BearingPoint.

Über die Studie

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von BearingPoint, an der über 5.000 Personen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die jeweilige Bevölkerung ab 18 Jahren. Die Studie wurde in Deutschland, Österreich und Schweiz bereits zum zweiten Mal durchgeführt sowie erstmalig in Frankreich.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

BearingPoint GmbH, Speicherstraße 1, 60327 Frankfurt, Tel: +49 69 130 22 0, Fax: +49 69 130 22 10 13, www.bearingpoint.com

Die großen Aktienmärkte haben in den vergangenen Wochen neue Rekordhochs erklommen, die Luft scheint langsam dünn geworden zu sein.

 

Tatsächlich sind Aktien inzwischen zwar recht teuer. Aber wer sich auf die Suche nach Alternativen begibt, der wird kaum fündig. „Trotz hoher Bewertungen bleiben Aktien das Investment der Wahl für chancenorientierte Anleger“, sagt Carsten Gerlinger, Managing Director und Head of Asset Management bei Moventum AM.

Seit ihren Corona-Tiefs im vergangenen Jahr haben die Aktienmärkte eine rasante Aufholjagd erlebt. Allein seit Januar stiegen der US-Index S&P 500, der deutsche Dax und der europäische Stoxx 600 um mehr als 20 Prozent. Obwohl die Unternehmensgewinne ebenfalls stark zugelegt haben, sind Aktien inzwischen relativ hoch bewertet. Dennoch sind sie attraktiver als die Alternativen:

Bei festverzinslichen Papieren wie Staatsanleihen sind die Renditen weiterhin minimal. Die zehnjährige Bundesanleihe rentiert weiter unter null Prozent, andere Euro-Länder bieten etwas mehr, in den USA liegt die Treasury-Rendite sogar wieder bei 1,5 Prozent. Vor dem Hintergrund der steigenden Inflationsraten jedoch bleiben die realen Anleihe-Erträge negativ und das dürfte vorerst auch so bleiben. Die niedrigen Renditen sind das Spiegelbild der hohen Preise, weitere Kursgewinne von Anleihen sind kaum zu erwarten, da die Notenbanken ihre ultralockere Geldpolitik langsam zurückfahren. Fazit: Mit ihrem begrenzten Risiko eignen sich kurzlaufende Rentenpapiere zwar als Liquiditätsreserve, aber nicht als Aktienalternative.

Die Inflation steigt, also erscheint eine Anlage in Gold attraktiv. Aber Vorsicht, das Edelmetall führt derzeit offenbar ein Eigenleben. Im September ging es mit dem Preis trotz hoher Inflationsraten abwärts, seit Anfang November steigt er wieder an, wobei die Unze allerdings noch immer billiger ist als vor einem Jahr. Belastend wirkt der starke Dollar sowie die Aussichten auf höhere Zinsen, insbesondere in den USA. Gold bleibt schwer berechenbar.

Interessanter als Gold erscheint für viele Anleger derzeit das Investment in Kryptowährungen. Mit Bitcoin, Dogecoin & Co. ließ sich in jüngster Zeit ein Vermögen machen. Das Problem bei dieser Anlage fängt jedoch schon beim Namen an: Es handelt sich bei Bitcoin und anderen mitnichten um „Währungen“. Die Kurssteigerungen beruhen zum großen Teil auf der bloßen Hoffnung, dass dereinst Währungen aus ihnen werden. Bislang sind die Kryptos bloß ein schönes Spielzeug für Trader, Zocker und Privatanleger mit unkalkulierbaren Risiken sowie der Drohung drastischer Regulation durch die Behörden, bis zum Verbot wie in China. „Für professionelle Anleger bleiben sie vorerst tabu“, sagt Gerlinger. „Denn wer Verantwortung für Kundengelder trägt, der spielt nicht.“

Wenn nicht Gold, dann vielleicht Betongold? Tatsächlich geht es mit den Immobilienpreisen seit Langem bergauf. Ein Grund sind die niedrigen Zinsen, der andere eine latente Übernachfrage nach Wohnraum. Doch dürfte diese Grundkonstellation nicht ewig halten. Nicht nur auf die Alterssicherungssysteme, auch auf den Immobilienmarkt kommt ein demografisches Problem zu, dass die Zuwanderung nicht ausgleichen wird. „Alterung, Bevölkerungsrückgang: Das bedeutet auf lange Sicht ein Überangebot an Häusern und damit fallende Preise“, so Gerlinger. Die Aussichten für Büroimmobilien waren auch schon besser: Wer als Arbeitgeber interessant bleiben will, bietet seinen Angestellten die Möglichkeit zum Homeoffice. Viele Unternehmen überlegen daher schon, ihre gemieteten Büroflächen zu verkleinern.

Private Equity wiederum ist eine feine Sache, die allerdings eher etwas für Profis ist. Der Markt ist für Privatanleger zum Teil sehr unübersichtlich und intransparent. Liquiditätsmangel kann dazu führen, dass kurzfristig der Ausstieg aus dem Investment kaum möglich oder sehr teuer ist.

Statt das Geld zu investieren, kann man es auch konsumieren. Gerade in Zeiten von negativen Renditen bringt das Ersparte oftmals mehr Spaß, wenn man sich schöne Dinge kauft und genießt. „Der Nutzen ist dann groß“, so Gerlinger, „der Nachteil ist jedoch: Das Geld ist weg.“

In der aktuellen Situation bleiben Aktien damit trotz hoher Bewertungen attraktiv – zum einen, weil sie gegen steigende Inflation schützen und zum anderen, weil die Anlagealternativen derzeit kaum vielversprechend sind.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Moventum Asset Management c/o Moventum S.C.A.,12, rue Eugène Ruppert , L-2453 Luxembourg, Tel +352 26 154 200, www.moventum.lu

„Die Anleger in Deutschland haben auf die Niedrigzinsen und die Herausforderungen in der Altersvorsorge reagiert und wenden sich verstärkt Investitionen am Kapitalmarkt zu“

 

, kommentiert Kai Friedrich, CEO der ebase, die Ergebnisse der aktuellen Studie „Anlageverhalten und Trends bei Privatanlegern in Deutschland: Wertpapierinvestments“, die ebase auf Basis einer repräsentativen Befragung unter 1.000 Privatpersonen erstellt hat. So hat sich die Zahl der Wertpapieranleger von 2019 bis 2021 von zuvor 28 Prozent auf nunmehr 37 Prozent erhöht. „Zwar liegt immer noch viel Kapital auf zinslosen Sparbüchern, aber der Trend zu Anlagen mit größerem Renditepotential ist eindeutig, das ist für die Anleger sowie die deutsche Volkswirtschaft gleichermaßen ein gutes Zeichen“, erklärt Friedrich.

Nach den Ergebnissen der Umfrage wird der Anteil der Aktien- und Fondsbesitzer auch weiter steigen: 17 Prozent der Befragten planen, ihre Wertpapierbestände künftig aufzubauen. Vor zwei Jahren waren dies noch nur 12 Prozent. „Sehr positiv ist, dass der langfristige Vermögensaufbau und die Altersvorsorge am häufigsten als Grund für die Wertpapieranlage genannt werden. Das deutet darauf hin, dass wir es nicht mit einem kurzfristigen Trading-Phänomen zu tun haben“, stellt Friedrich fest. Außerdem wurden von den Befragten der Inflations- und der Krisenschutz als wichtigste Entscheidungskriterien für eine Anlage in Wertpapieren genannt. Bei den gewählten Investments nehmen Aktien und aktive Investmentfonds die Spitzenplätze ein. Auf Rang drei folgen bereits Exchange Traded Funds (ETFs), die gegenüber 2019 stark zulegen konnten. Weniger gefragte sind hingegen Zertifikate und Derivate. Ähnlich sind auch die Einschätzungen, wie Privatanleger zukünftig an der Börse investieren wollen. 37 Prozent beabsichtigen, in Aktien zu investieren, knapp dahinter folgen aktiv gemanagte Investmentfonds (32%) und ETFs (31%).

Die Umfrage gibt auch Hinweise, weshalb mit 25 Prozent ein doch signifikanter Anteil der Deutschen auch weiterhin nicht vorhat, in Wertpapiere zu investieren. Zum einen wird hier häufig ein geringer Wissensstand genannt, zum anderen aber auch, dass bisher einfach keine entsprechenden Investments angeboten wurden. „Dies zeigt, dass es für engagierte Wertpapierberater noch reichlich Potenzial gibt, Kunden von den langfristigen Vorteilen einer Kapitalanlage zu überzeugen“, sagt der ebase-CEO. Erfreulich sei zudem, dass der Anteil der Wertpapier-Skeptiker abnehme, 2019 waren es noch 38 Prozent.

Den Wünschen und Nachfragen der Wertpapier-Kunden kommt ebase mit einem breiten Produkt- und Serviceangebot entgegen. So können Anleger auf rund 9.000 Investmentfonds, ca. 1.200 ETFs sowie je nach Interesse auch zahlreiche andere Wertpapiere zurückgreifen. „Zudem verfügen wir über ein umfangreiches Angebot an Fonds- und ETF-Sparplänen, auch als VL-Anlage. Damit sind wir als eine der führenden B2B-Banken in Deutschland eine starke Anlaufstelle für die Wertpapieranlage“, erklärt ebase-CEO Friedrich abschließend.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

European Bank for Fund Services GmbH (ebase), Richard-­Reitzner-­Allee 2, D-­85540 Haar b. München, Tel: 0180/5005984,Fax: 0180/5005802, www.ebase.de