Sparer geraten fortwährend tiefer in die Klemme: Die Zinsen sind im Keller, die Inflation steigt und nun verlangen immer mehr Banken Gebühren fürs Geld.

 

Ergebnis: Das Ersparte schrumpft, anstatt zu wachsen. Doch es gibt eine Alternative: Vermögensverwaltungsprodukte stehen inzwischen auch für kleinere Summen zur Verfügung. „Dies ermöglicht Anlegern den Zugang zu qualitativ hochwertigen Investmentprodukten“, sagt Sabine Said, Executive Vice President von Moventum S.C.A.

Die Inflationsrate ist in der Euro-Zone im November auf über vier Prozent geklettert. Angesichts niedriger Zinsen bedeutet dies für Sparer reale Verluste. Doch damit nicht genug: Nun sinken auch die Freibetragsgrenzen immer weiter. Auf Giro-, Tagesgeld- oder Wertpapierabrechnungskonten werden Strafzinsen fällig. „Mehr und mehr Kunden bekommen in diesen Tagen Post von ihren Banken und Sparkassen, in denen Negativzinsen angekündigt werden“, sagt Sabine Said.

Laut Vergleichsportal Verivox stellen inzwischen mehr als 400 Kreditinstitute den Kunden Negativzinsen in Rechnung, häufig in Form von sogenannten Verwahrentgelten, die die Rendite ins Minus drücken. Das trifft längst nicht mehr nur Vermögende, sondern auch Sparsummen ab 25.000 Euro. 20 Kreditinstitute nehmen sogar schon Minuszinsen ab 10.000 Euro auf dem Konto und selbst bei 5.000 Euro greifen derzeit vier Institute zu.

„Die Frage nach Alternativen erreicht uns derzeit zuhauf“, sagt Said. „Dann raten wir als optimale Alternative zu einer Vermögensverwaltung: Sie birgt professionelle Management von Experten in jeder Marktphase, gleichzeitig muss der Anleger wie beim Tagesgeld nicht tätig werden, sondern kann sein Geld einfach liegen und arbeiten lassen.“

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen diese Anlageform nur großen Vermögen vorbehalten war. Bereits ab einem Betrag von 5.000 Euro können Anleger bei Moventum investieren. Dies gilt natürlich für Bestandskunden, aber auch für Neukunden, die mit einer Erstinvestition ab 5.000 Euro in die vielfältigen Portfolios investieren können. „In Zeiten von Niedrig- und Negativzinsen stellt die Vermögensverwaltung eine echte Alternative dar“, sagt Sabine Said.

Für weitere Infos laden wir Sie zum Moventum-Webinar am 13. Dezember von 10.30 Uhr – 11.00 Uhr ein. Um eine kurze Anmeldung wird gebeten: www.moventum.de/skalierung

 

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Sind die starken Preissteigerungen nur vorübergehend oder von Dauer? Muss eine Reaktion der Notenbanken erfolgen oder nicht?

 

Diese Fragen polarisieren derzeit und beide Lager stehen sich unversöhnlich gegenüber. „Der Fed-Chef hat sich mit seinen Äußerungen jetzt in die Mitte gestellt und sieht die Inflation nicht als kurzfristig an, aber auch nicht als ewig“, sagt Ivan Mlinaric, Geschäftsführer der Quant.Capital Management GmbH. „Das ist salomonisch, aber wenig hilfreich. Nüchterne Zahlen liefern eine bessere Einschätzung.“

Derzeit stehen auf der einen Seite jene Experten, die auf die derzeitigen Inflations-Höchststände hinweisen, die Inflations-Prognosen Monat für Monat nach oben korrigieren und eine längere Phase hoher Inflation mit entsprechenden Folgen für Verbraucher und Unternehmen vorhersagen. Auf der anderen Seite befinden sich, angeführt durch die EZB, diejenigen, die die derzeitige Inflation infolge der Coronakrise als etwas betrachten, dass auf vorübergehende Faktoren basiert, und einen Rückgang ab Januar vorhersagen.

Zahlen und Fakten nehmen beide Seiten für sich in Anspruch. Die Dauerinflationisten führen die steigenden Erzeugerpreise an: Im Oktober sind diese in der Eurozone um 19 Prozent binnen Jahresfrist nach oben geschnellt. In Spanien lag der Anstieg sogar bei +31,9 Prozent. Und bisher ist noch nicht viel davon in den Verbraucherpreisen angekommen. „Dazu kommen die Lieferketten, die sich immer noch nicht wieder eingespielt haben, mit ihren historisch hohen Transportkosten“, so Mlinaric. Diese steigen weiterhin mit rekordverdächtiger Geschwindigkeit, zuletzt in Deutschland mit +21,7 Prozent binnen Jahresfrist.

Die vierte Coronawelle mit ihren wieder steigenden Einschränkungen auf die weltweite Wirtschaft dürfte die Lieferketten zusätzlich belasten, die historisch hohen Preise für Düngemittel halten den Druck auf die Nahrungsmittelpreise aufrecht. Diese waren zuletzt mit +4,4 Prozent über das Jahr in Deutschland ebenfalls stark gestiegen. „Schlussendlich gibt es auch hausgemachte politische Faktoren, die die Preise steigen lassen: Die Erhöhung des Mindestlohns, die steigende CO2-Abgabe und die wieder stärkere Förderung der Erneuerbaren Energien“, sagt Mlinaric.

Die Kurzzeitinflationäre rund um die EZB gehen davon aus, dass sich die Inflation Anfang 2022 wieder beruhigt. Ein schwaches Argument ist der oft zitierte Einmaleffekt durch die Mehrwertsteuersenkung. So ist dieser nur für Deutschland relevant, die Gesamtsituation in der Eurozone beeinflusst er kaum. Relevanter ist dagegen der als Kernargument angeführte Basiseffekt bei Öl- und Gaspreisen. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen am Markt dürfte dieser ab März verschwinden, was sich stark bremsend auf die weitere Entwicklung der Energiepreise auswirken wird“, sagt Mlinaric. Da die Energiepreise einen hohen Anteil am Warenkorb haben und zugleich mit zuletzt 18,6 Prozent besonders stark gestiegen waren, steigen die Inflationsraten entsprechend langsamer. Höhere Gaslieferungen aus Russland werden diese Entwicklung unterstützen.

Was bedeutet das nun für die Entwicklung der Inflation? Betrachtet man die Vielfalt der Faktoren, die Einfluss auf die Preisentwicklung haben und die dabei extrem gegenläufig sind, ist die Unsicherheit verständlich. Letztlich geht es um die zeitliche Dimension der Inflationsraten: „Der Ablauf, mit dem die verschiedenen Faktoren ihre Wirkung entfalten, ist entscheidend und so spricht vieles dafür, dass wir zunächst noch einen weiteren Anschub bei den Inflationsraten sehen werden“, sagt Mlinaric. Spätestens ab März kommenden Jahres dürfte der Druck dann nachlassen. Ein Rückgang der Inflationsraten ist bei unveränderter Gesamtlage wahrscheinlich. „Nicht vergessen werden darf aber dabei, dass die einmal gestiegenen Preise wohl eher nicht in größerem Umfang fallen werden“, so Mlinaric.

 

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Marktkommentar – Anleihen von Yann Lepape, Senior Portfoliomanager bei Vontobel:

 

Als Folge der jüngst aufgetretenen Covid-19-Variante Omicron gerieten die Märkte in Aufruhr und gaben angesichts der geringen Liquidität in der Breite nach. Die EU kündigte Grenzschließungen an und strich alle Flüge aus dem südlichen Afrika. Auch in verschiedenen anderen Ländern wurden rasch weitere Reiseverbote verhängt. Doch was bedeutet diese jüngste Entwicklung nun für Anleiheinvestoren und worauf sollten sie achten?

Hohe Inflation bei starkem Wirtschaftswachstum

Der derzeitige makroökonomische Kontext ist spezifisch und ähnelt eher Neuland als einem zyklischen Muster. Die Leitlinien der Zentralbanken sind schwer zu lesen: Fed-Chef Powell signalisierte diese Woche seine Unterstützung für eine schnellere Rücknahme des Ankaufprogramms der Fed und ist offen für Zinserhöhungen. Jetzt geht es nur noch um die Inflation und darum, inwieweit sie die Einkommen der Haushalte beeinträchtigt und das Wachstum gefährdet.

Das Wachstum verlangsamt sich, allerdings von einem sehr hohen Niveau aus und bleibt weit über dem historischen Wachstum. Befinden wir uns in der Mitte eines starken Konjunkturzyklus, und haben noch viele Quartale mit respektablem Wachstum vor uns? Oder stehen wir am Ende eines kurzen Zyklus, bei dem eine Rezession bevorsteht?

Fakt ist, dass die wirtschaftlichen Veränderungen von Quartal zu Quartal stark ausfallen können, wie wir im dritten Quartal 2021 gesehen haben. Was die Inflation angeht, so wird sie wahrscheinlich über dem Niveau der letzten Jahrzehnte liegen. Sind 3 Prozent Inflation ein Problem, wenn das Wachstum über 3 Prozent liegt? Dies ist ein plausibles Szenario für die USA bis Ende 2022. Die Unternehmensgewinne sind an das nominale und nicht an das reale Wachstum gekoppelt. Aber der Markt sorgt sich nur um die Inflation, ohne zu erkennen, dass das Wachstum auch stark sein wird. Kurzfristige Faktoren haben Vorrang vor langfristigen Überlegungen. Das ist der Grund für die Unbeständigkeit der Märkte.

Die Rolle der Fed

In dieser Woche hat Powell ein beschleunigtes Tapering vorgeschlagen und das nächste Meeting des Federal Open Market Committee (FOMC) wird dies wahrscheinlich bestätigen. Unseres Erachtens geht es bei der Beschleunigung des Tapering darum, den mittelfristigen Handlungsspielraum der Fed zu vergrößern. So könnte sie in einem Szenario agieren, in dem sie mit einer strukturellen Inflation konfrontiert wäre, die höher als erwartet ausfällt und z. B. durch einen Anstieg der Mieten und Löhne verursacht wird. Sollte Omicron zu einer neuen Pandemie werden, würden die Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage länger bestehen bleiben und die Preise länger hoch halten.

Die unmittelbare Reaktion des Anleihemarktes auf Powells Ansage waren höhere Renditen für US-Staatsanleihen und eine flachere Zinskurve. Dies war zu erwarten, wenn man davon ausgeht, dass die Wirtschaft eher früher als später auf eine Rezession zusteuert. Wenn die Richtung keine Überraschung war, kann die Bewegung als relativ gedämpft angesehen werden. Das bedeutet, dass eine beträchtliche Anzahl von Zinserhöhungen bereits eingepreist war, und der Markt auf dieser Grundlage gesund bleibt. Das Timing der Fed könnte sich als nicht schlecht erweisen, trotz der Abwärtsrisiken für die Wirtschaft, sollte die jüngste Covid-19-Variante Omicron zu einer ernsten Gefahr werden.

Zwei mögliche Szenarien

Das Auftauchen von Omicron hat der ohnehin schon komplexen Dynamik und der erwarteten Konvergenz hin zu einem weniger volatilen und dauerhafteren Wachstums-/Inflationsmuster erhebliche Unsicherheit hinzugefügt. Je nach Szenario haben sich bereits erhebliche Wertreserven gebildet.

  1. Wenn eine neue Pandemie wie im Jahr 2020 auftritt, dann ist ein stagflationäres Umfeld quasi sicher: Die Inflation wird sich nicht wie erwartet im Jahr 2022 abschwächen. Die Zentralbanken müssen dann härter durchgreifen und damit das Wachstum eindämmen, das unter den Erwartungen liegen und möglicherweise vorübergehend schrumpfen würde. Die Spreads würden sich weiter ausweiten, die Zinskurven abflachen und die Aktien schrumpfen.
  1. Andererseits könnte sich die Covid-19-Variante dank kurzlebiger Abschottungsmaßnahmen und effizienter Impfstoffe als weniger beunruhigend erweisen als die Mutationen vorangegangener Wellen. Ein Großteil der negativen Auswirkungen könnte bereits in verschiedenen Anlageklassen eingepreist sein, z. B. in Schwellenländeranleihen in lokaler Währung oder in Hochzinspapieren.

In jedem Fall wird die Fähigkeit, unerwünschte makroökonomische Risiken zu beseitigen und die richtige Auswahl der Anleihen, unabhängig von der Anlageklasse, von erheblicher Bedeutung sein. Der Markt wird wahrscheinlich zwischen diesen beiden Szenarien schwanken, bis wir mehr über die Variante wissen. Eines ist somit sicher: Die Volatilität wird uns erhalten bleiben.

 

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COVID-19 hatte Europa schon vor dem Auftauchen der neuen Omikron-Variante fest im Griff, aber es bestand auch Hoffnung:

 

Der Übergang zu einem endemischen Szenario schien näher zu rücken, dafür sprachen jedenfalls wieder steigende Quoten für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen sowie die Verfügbarkeit antiviraler Medikamente, sagt Lars Kreckel, Global Equity Strategist bei Legal & General Investment Management (LGIM): „Ob die neue Variante diese leisen Hoffnungen wieder zunichtemacht, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Wir sind weder Virologen noch Epidemiologen. Aber auch ohne deren Fachwissen können wir aus der Marktperspektive gibt es ein paar Dinge feststellen.

Es ist noch sehr früh und es gibt nur wenige Daten über B.1.1.529, sprich Omikron, aber in Südafrika scheint sich die neue Variante schneller zu verbreiten als seinerzeit die Delta-Variante. Sie kombiniert viele Mutationen, die von anderen Varianten bereits bekannt sind und dort mit einer leichteren Übertragbarkeit und der Umgehung der Immunität in Verbindung gebracht werden.

Die Variablen, die wir besonders wachsam beobachten werden, sind:

  • Ist die Variante stärker übertragbar?
  • Führt sie zu einer größeren Anzahl von schweren Krankheitsverläufen oder Todesfällen?
  • Wirken Impfstoffe und Virostatika immer noch gegen die Krankheit, und wenn ja, in welchem Umfang?

Déjà vu – mal wieder

Wir müssen auch die Reaktion der politischen Entscheidungsträger berücksichtigen. Für die großen Zentralbanken ist es relativ einfach, vorerst nichts zu tun. Die Zinssätze sind ohnehin schon auf Null und werden gerade erst hier und da vorsichtig wieder angehoben. Für die Bank of England ist es angesichts der Erwartungen einer Zinserhöhung im Dezember etwas schwieriger, aber die Federal Reserve (Fed) braucht im Dezember ihren Zeitplan für den Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik nicht zu beschleunigen.

Die fiskalische Unterstützung, falls erforderlich, dürfte nicht anders ausfallen als in früheren Wellen. In Europa haben die letzten Wochen gezeigt, dass die Länder, die die Restriktionen verschärfen, bereit sind, die fiskalischen Unterstützungsmaßnahmen ebenso zu erneuern wie zuvor. In den USA dürfte es angesichts der Tatsache, dass die Demokraten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat kontrollieren und im November eine Wahl ansteht, einfacher sein, einen Konsens zur Unterstützung der Wirtschaft zu finden als im Jahr 2020.

Was neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens angeht, so wurden in Europa als Reaktion auf die Winterwelle bereits Verschärfungen umgesetzt. Die Sorge um neue Varianten könnte diese Dynamik noch verstärken. Die USA befinden sich in einer anderen Situation, da eine neue Variante eine größere Abweichung vom Status quo erfordern würde. Chinas Null-COVID-Strategie schließlich wäre bei einer stärker übertragbaren Variante schwieriger aufrechtzuerhalten.

In mehreren europäischen Ländern ist eine Impfpflicht bereits wahrscheinlicher geworden, und eine neue Variante könnte weitere Länder zu solch einem Schritt veranlassen. Dies hätte kaum unmittelbare Auswirkungen auf die Märkte, könnte sich aber bis 2022 positiv auswirken.

Die Märkte werden natürlich weiterhin sensibel auf Nachrichten zu den oben genannten Variablen reagieren. Unser erster Gedanke ist jedoch, dass sich eine Marktschwäche im Zusammenhang mit einer neuen Variante ebenso wie geopolitische Entwicklungen Gelegenheiten eröffnen, das Risiko in den Portfolios zu erhöhen.“

 

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Kaufverträge von knapp 50 % am Grundkapital bereits abgeschlossen

 

Vorstand und Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG (Deutsche Börse Scale, ISIN DE000A12UP29) haben heute im Zuge der weiteren Umsetzung der Strategie 2023/25 den Abschluss eines Business Combination Agreements mit der BV Holding AG über die geplante Übernahme einer Zielmehrheit von mindestens 90 Prozent am Grundkapital der Bayerische Vermögen-Gruppe beschlossen.

Die BV Holding AG („Bayerische Vermögen-Gruppe“) ist die Holdinggesellschaft einer seit 1998 führenden unabhängigen Gruppe von Vermögensverwaltungen in Süddeutschland und alleinige Gesellschafterin der BV Bayerische Vermögen GmbH, der MFI Asset Management GmbH und der m+c Asset Allocation GmbH.

Der Anteilserwerb an der Bayerische Vermögen-Gruppe erfolgt zum Teil gegen Ausgabe neuer Aktien der Lloyd Fonds AG zuzüglich einer Barkomponente oder teilweise ausschließlich gegen Zahlung einer Barkomponente. Zunächst hat sich die Lloyd Fonds AG durch den Abschluss von Aktionärsvereinbarungen eine Beteiligung von knapp 50 % am Grundkapital der Gesellschaft gesichert. In einem zweiten Schritt soll allen weiteren freien Aktionären der Bayerischen Vermögen-Gruppe im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Angebotes die Übernahme ihrer Aktien gegen Barzahlung von 63,50 EUR je Aktie angeboten werden, um damit eine Mindestbeteiligungsquote von 90 % zu erreichen.

Dazu Dipl.-Ing. Achim Plate, Chief Executive Officer (CEO) der Lloyd Fonds AG: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Bayerischen Vermögen-Gruppe und deren operativen Einheiten sowohl in der Betreuung vermögender Privatkunden als auch mit institutionellen Mandaten mehrfach ausgezeichnete renommierte Teams gewinnen konnten. Die Vorstände, Herr Stefan Mayerhofer und Herr Alexander Gröbner, genießen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern einen erstklassigen Ruf in der Branche. Mit diesem Schritt erweitern wir unser Leistungsangebot in der Betreuung vermögender privater und insbesondere auch institutioneller Kunden.“

Organe und weitere Mitarbeiter der Bayerischen Vermögen-Gruppe erhalten aufgrund heute unterzeichneter Aktienkaufverträge einen Teil des Kaufpreises im Rahmen einer sogenannten gemischten Sacheinlage gegen Ausgabe von 418.051 neuen Aktien der Lloyd Fonds AG sowie einer entsprechend festen Barvergütung je Aktie analog dem freiwilligen Angebot. Die Barvergütung erfolgt aus Eigenmitteln der Lloyd Fonds AG sowie durch Aufnahme eines Akquisitionsdarlehens eines deutschen Geldinstituts.

Der Vollzug der Übernahme der Mehrheit der Aktien der BV Holding AG steht unter dem Vorbehalt des positiven Abschlusses des Inhaberkontrollverfahrens, dass bei der BaFin eingeleitet wurde.

Freiwilliges Kaufangebot über 63,50 EUR je Aktie der BV Holding AG

Allen weiteren Aktionären der BV Holding AG wird heute ein freiwilliges öffentliches Angebot zur Übernahme ihrer Aktien ausschließlich gegen Barzahlung unterbreitet. Die entsprechende Angebotsfrist läuft bis zum 10. Dezember 2021 um 24:00 Uhr. Das Übernahmeangebot der Lloyd Fonds AG sieht bei einem Grundkapital von 253.722 Aktien der Bayerischen Vermögen-Gruppe ein Angebot von 63,50 EUR je Aktie der BV Holding AG vor.

Vorstand und Aufsichtsrat der Bayerischen Vermögen-Gruppe unterstützen die Übernahme durch die Lloyd Fonds AG vollumfänglich und nehmen mit ihren gehaltenen Stücken an der geplanten Sachkapitalerhöhung teil. In diesem Zusammenhang haben sie einem 12-monatigen Lock-up ihrer neuen Lloyd Fonds-Aktien zugestimmt.

Der Vollzug des Einbringungsvertrages unterliegt Vollzugsbedingungen, unter anderem dem erfolgreichen Abschluss eines Inhaberkontrollverfahrens durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“). Nach Abschluss des Inhaberkontrollverfahrens mit der BaFin wird eine Erstkonsolidierung der Bayerische Vermögen-Gruppe mit der Lloyd Fonds AG ab dem 1. Januar 2022 angestrebt.

AuM-Anstieg im neuen Lloyd Fonds-Konzern auf knapp 5,0 Mrd. EUR erwartet

Mit dem geplanten Anteilserwerb an der Bayerische Vermögen-Gruppe nutzt die Lloyd Fonds AG wie auf der Hauptversammlung 2021 angekündigt, die zu beobachtenden Konsolidierungstendenzen im Markt der Vermögensverwaltungen. Durch die Transaktion wird insbesondere das Geschäftsfeld LLOYD VERMÖGEN des Lloyd Fonds-Konzerns gestärkt. Ferner wird die Lloyd Fonds AG mit Vollzug der Transaktion von der Expertise und dem Renommee der operativen Einheiten der Bayerischen Vermögen-Gruppe in Süddeutschland profitieren können.

Aktuell verwaltet die Bayerische Vermögen-Gruppe Kundengelder in Höhe von rund 2,5 Mrd. EUR von privaten und institutionellen Kunden. Mit Vollzug der Transaktion soll somit das verwaltete AuM-Volumen im Geschäftsfeld LLOYD VERMÖGEN auf über 3,0 Mrd. EUR ansteigen. Insgesamt wird durch diesen Schritt ein Anstieg des verwalteten AuM-Volumens der Lloyd Fonds AG auf knapp 5,0 Mrd. EUR erwartet.

Dazu Dipl.-Ing. Achim Plate: „Der neue Lloyd Fonds-Konzern hat damit in zwei Jahren konsequent die kommunizierte Wachstumsstrategie 2023/25 umgesetzt. Von Ende 2019 mit rund 1,0 Mrd. EUR AuM auf rund 5,0 Mrd. EUR mit Vollzug dieser Transaktion Anfang 2022. Damit etabliert sich der Lloyd Fonds-Konzern unter den TOP 5 der unabhängigen Asset Manager und Vermögensverwalter im deutschen Markt.“

Bayerische Vermögen-Gruppe mit breiter Kompetenz in Süddeutschland

Die BV Holding AG ist die Holdinggesellschaft einer seit 1998 führenden unabhängigen Gruppe von Vermögensverwaltungen in Süddeutschland und alleinige Gesellschafterin der BV Bayerische Vermögen GmbH, der MFI Asset Management GmbH und der m+c Asset Allocation GmbH. Die Bayerische Vermögen-Gruppe ist infolge eines umfänglichen Umstrukturierungsprozesses aus der Bayerischen Vermögen AG, Vermögensberatung für private Kunden Aktiengesellschaft, hervorgegangen. Im Zentrum der Tätigkeit der Bayerischen Vermögen-Gruppe steht die Verwaltung privater und institutioneller Vermögen sowie die Beratung institutioneller Kunden wie Unternehmen, Stiftungen, Kommunen und Family Offices. Aktuell verwaltet die Gruppe vom Hauptstandort München und den drei weiteren Standorten in Chiemgau, Tegernsee und Main-Spessart ein AuM-Vermögen von rund 2,5 Mrd. EUR mit über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Den Vorstand der BV Holding AG stellen Stefan Mayerhofer und Alexander Gröbner. Innerhalb der Bayerischen Vermögen-Gruppe verantwortet Stefan Mayerhofer die Bereiche Kunden, Vermögensverwaltung und Marketing.  Alexander Gröbner verantwortet die gesamte Unternehmenssteuerung, zu welcher klassische Themenfelder wie Compliance, IT, Recht oder das Rechnungswesen gehören. Darüber hinaus zeigt sich Herr Gröbner maßgeblich für die Integration der durch die Bayerischen Vermögen-Gruppe getätigten M&A-Aktivitäten verantwortlich.

Dazu Stefan Mayerhofer, Vorstand der BV Holding AG: „Gemeinsam mit meinem Vorstandskollegen Alexander Gröbner haben wir die Bayerische Vermögen AG in den vergangenen fünf Jahren neu aufgestellt, um den steigenden Anforderungen und Herausforderungen unserer Kunden und des Marktes Rechnung zu tragen. Nach umfangreichen Investitionen in die Qualität unserer Investmentprozesse, die Produktauswahl und das Portfoliomanagement ist der Zusammenschluss mit der Lloyd Fonds AG eine logische und konsequente Weiterentwicklung unseres Handelns. Gemeinsam bietet dies eine hervorragende Grundlage für den weiteren Ausbau unseres Unternehmens und unserer langfristigen Zielsetzung, uns unter den führenden, bankenunabhängigen Vermögensverwaltern in Deutschland zu positionieren. Aus genannten Gründen unterstützen wir das Angebot der Lloyd Fonds AG an die Aktionäre der BV Holding AG vollumfänglich.“

Die Bayerische Vermögen-Gruppe besitzt sowohl über ihre Tochtergesellschaft, die BV Bayerische Vermögen GmbH als auch unter der MFI Asset Management GmbH jeweils die Erlaubnis zum Erbringen von Finanzdienstleistungen gem. Paragraf 15 Wertpapierinstitutsgesetz. Die BV Bayerische Vermögen GmbH ist zudem Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V.

Stefan Mayerhofer soll neuer Vorstand der Lloyd Fonds AG werden

Stefan Mayerhofer, Vorstand der BV Holding AG, soll mit dem Abschluss der Transaktion durch den Aufsichtsrat zum Vorstandsmitglied der Lloyd Fonds AG bestellt werden. Die Bestellung zum Vorstandsmitglied soll für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2026 erfolgen. Er soll zukünftig das weitere Wachstum des Geschäftsfelds LLOYD VERMÖGEN verantworten und gemeinsam mit Alexander Gröbner die langfristig angelegte Integration der Bayerische Vermögen-Gruppe in die Lloyd Fonds AG begleiten.

Alexander Gröbner wird mit Closing zum Bereichsvorstand der Lloyd Fonds AG benannt werden. Er soll künftig insbesondere die regulatorischen Themenfelder für den Lloyd Fonds-Konzern verantworten und sowohl für die Umsetzung aufsichtsrechtlicher Anforderungen als auch für die Integration moderner Informationstechnologien in die Beratungsprozesse der Bayerische Vermögen-Gruppe sorgen. Beide bleiben mit ihren jeweiligen Ressorts zudem Vorstandsmitglieder der BV Holding AG.

Die Lloyd Fonds AG gewinnt damit zwei langjährig erfahrene Manager für ihre persönliche Vermögensverwaltung. Herr Mayerhofer begann seine Karriere 1982 in der Commerzbank, bevor er dann sowohl bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank und der PEH Wertpapier AG in leitenden Positionen tätig war. Ab 2011 stand Herr Mayerhofer dann in der Verantwortung für die Bayerische Vermögen AG, der heutigen BV Holding AG.

Alexander Gröbner startete seine berufliche Laufbahn bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank, bevor er nach dem erfolgreichen Abschluss seines MBA seit 2005 die Organisationseinheiten der Bayerischen Vermögen-Gruppe verantwortet.

Der Vorstand der Lloyd Fonds AG soll damit nach Abschluss der Transaktion aus drei Personen bestehen. Dipl.-Ing. Achim Plate verantwortet als Chief Executive Officer (CEO) die Unternehmensstrategie, den Bereich Finanzen und IR/PR sowie das neue Geschäftsfeld LLOYD DIGITAL. Michael Schmidt ist als Chief Investment Officer (CIO) weiterhin für das Geschäftsfeld LLOYD FONDS und die Nachhaltigkeitsstrategie verantwortlich. Stefan Mayerhofer wird als dann neues Vorstandsmitglied für das Geschäftsfeld LLOYD VERMÖGEN zuständig sein.

Der derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende der BV Holding AG, Herr Meinolf Pousset, wird dem Aufsichtsrat der BV Holding AG für mindestens weitere zwei Jahre zur Verfügung stehen. Es ist ferner beabsichtigt, dass Herr Dipl.-Ing. Achim Plate als CEO der Lloyd Fonds AG mit Abschluss der Transaktion den Vorsitz im Aufsichtsrat der BV Holding AG übernehmen wird. Dieser soll von drei auf vier Aufsichtsratspositionen erweitert werden.

Wachstumsdynamik durch Nutzerzentrierung im Lloyd Fonds-Konzern  

Durch den Zusammenschluss der beiden Gesellschaften wird sich die Lloyd Fonds AG gemessen an den Provisionserlösen unter den Top 5 der unabhängigen deutschen Asset Manager positionieren. Im Bereich der institutionellen Kunden erwartet die Lloyd Fonds AG durch den gegenseitigen Know-how-Transfer sowie eine mögliche Investitionsstrategie nicht zuletzt in entsprechendes Humankapital eine deutliche Steigerung der Visibilität aller Einheiten.

Die Strategie 2023/25 der Lloyd Fonds AG wird mit den Erweiterungen durch die growney GmbH, Berlin und die Bayerische Vermögen-Gruppe, München in der nächsten Wachstumsphase fortgeführt. Die Umsetzung des Megatrends der Nutzerzentrierung soll dabei verstärkt werden. Kundengenaue Lösungen für Privat- oder institutionelle Kunden, nachhaltige und digitale Produkte über breite Vertriebswege und Partner, bieten den Kunden des Lloyd Fonds Konzerns ein individuelles Chance-/Risiko-Angebot mit exzellenter Servicequalität.

Alexander Gröbner, Vorstand der BV Holding AG, ergänzt: „Wir wollen unser Geschäft insgesamt weiter ausbauen und noch stärker als bisher wachsen. Dabei nutzen wir die Synergien, beispielsweise durch das starke Know-how der Lloyd Fonds AG beim Thema Digitalisierung und in klassischen Themenfeldern wie Compliance, den Rechtsabteilungen und einer gemeinsamen Personalentwicklung. Hierdurch können wir uns noch stärker auf das konzentrieren, was wir am besten können: die vertrauensvolle Zusammenarbeit und Beratung von Kunden.“

 

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Lloyd Fonds AG, Amelungstraße 8 – 10, D­-20354 Hamburg, Tel: 040/ 32 56 78­210, Fax: 040/ 32 56 78­99, www.lloydfonds.de

Aktuelle Markteinschätzung von Nermin Aliti, Leiter Fonds Advisory der LAUREUS AG PRIVAT FINANZ

 

Der Index der mittleren deutschen Aktientitel galt über Jahre als recht verlässliche Ergänzung eines Portfolios: Solide Industriewerte, die in einer lukrativen Nische agieren und weltweit mit Qualität punkten ohne die erste Wahl von ETF-Anlegern zu sein, die oftmals nur den DAX kennen. Doch am 20. September 2021 haben DAX und MDAX ihr Gesicht verändert: Die zehn größten MDAX-Titel rückten in die erste Börsenliga auf, der MDAX schrumpfte entsprechend. Was hat das für Folgen für den MDAX?

Vergleicht man die Kursverläufe beider Indizes seit dem 20. September 2021, ist kein eindeutiger Gewinner der Index-Umstellung auszumachen. Selbst wenn einer der Indizes deutlich vorn liegen würde, verbietet sich ein derart schnelles Urteil. Daher macht es Sinn, einen Blick auf die Veränderungen und die aktuelle Struktur des MDAX zu werfen: Neben den beiden Medizintechnik-Unternehmen Sartorius und Siemens Healthineers haben unter anderem die eCommerce-Größe Zalando, der Autobauer Porsche, der Luftfahrt-Gigant Airbus sowie der Umsatz-Riese Hellofresh den MDAX verlassen. Auch wenn das eine oder andere Unternehmen dem Index gutgetan hat, ist der MDAX nach dem Aufstieg der größten Werte inzwischen ausgeglichener aufgestellt. Die zehn größten Titel im MDAX machen inzwischen nur noch rund 37,3 Prozent aus.

MDAX bleibt eine gute Wahl

Langjährigen MDAX-Fans dürfte besonders gefallen, dass sich mit KION Group, GEA Group und Knorr-Bremse gleich drei Industrietitel unter den Top 10 finden. Nemetschek, LEG Immobilien oder Aroundtown bilden zudem den Bereich der Immobilien-Wirtschaft ab. Mit der Hannover Rück und der Commerzbank befinden sich zudem Finanztitel im Portfolio. Der Index für mittelgroße Aktiengesellschaften ist und bleibt ein spannendes Satelliten-Investment für Anleger, die sich klassische deutsche Unternehmen ins Portfolio holen möchten.

Auf die Asset Allokation kommt es an

Für den langfristigen Vermögensaufbau bleibt es aber unerlässlich, weltweit zu streuen und neben Aktien auch interessante Anleihen oder Rohstoffe dem Portfolio beizumischen. Nur so diversifiziert aufgestellt können kleinere Werte, wie die im neu zusammengestellten MDAX, ihre Stärken ausspielen und auch während turbulenter Marktphasen in konservativen Portefeuilles verbleiben. Der MDAX bleibt ein solides Investment, Index-Umstellung hin oder her.

 

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Laureus AG Privat Finanz, Ludwig-Erhard-Allee 15, D-40227 Düsseldorf, Tel: 0211 / 16098­0, www.laureus­ag.de

BNY Mellon Investment Management hat Matt Shafer zum Leiter des europäischen Vertriebs (Head of European Distribution) ernannt.

 

Shafer wird das britische und kontinentaleuropäische Geschäft von BNY Mellon Investment Management betreuen und mit dessen Investmentfirmen eng zusammenarbeiten. In dieser neu geschaffenen Rolle wird er Matt Oomen, Global Head of Distribution bei BNY Mellon Investment Management, unterstellt sein. BNY Mellon Investment Management zählt mit einem verwalteten Vermögen von über 2,3 Billionen USD zu den weltweit größten Asset Managern.

Aufbauend auf der Vertriebsstrategie von BNY Mellon Investment Management in Großbritannien und Kontinentaleuropa wird Shafer federführend den Schwerpunkt auf die Festlegung und Umsetzung langfristiger Wachstumspläne in den Ländern legen, in denen BNY Mellon Investment Management tätig ist, sowie auf neue Chancen. Shafer wird zudem die regionale Geschäfts- und Produktentwicklung sowie die Kundenservice-Strategie überwachen. Außerdem wird er den Vorsitz im Executive Committee des Unternehmens für den Vertrieb im EMEA-Raum übernehmen.

Shafer war zuletzt bei Natixis Investment Managers tätig, wo er als Leiter des internationalen Vertriebs für Finanzinstitute, Intermediäre und das Privatkundengeschäft sowie unternehmenseigene Anlagen zuständig war. Davor war er Head of Sales in den Bereichen Offshore-Fonds, alternative Investments und verwaltete Produkte bei Merrill Lynch in den USA und anschließend in London. Shafer begann seine nunmehr fast zwei Jahrzehnte andauernde Karriere im Investmentbereich bei Eaton Vance und ging danach zur Bank of America.

Matt Oomen, Global Head of Distribution bei BNY Mellon Investment Management: „Matt Shafer ist ein in der Vermögensverwaltungsbranche äußerst erfahrener und sehr angesehener Vertriebsleiter. Er verfügt über ein erhebliches Verständnis für unsere Kunden und die ihnen gestellten Herausforderungen im Zusammenhang mit Investments, dazu auch Hintergrundwissen über den Aufbau und die Erweiterung von Vertriebsunternehmen in ganz Großbritannien und Kontinentaleuropa. Matt ist ein starker Befürworter des Multi-Investment-Firmenmodells und verfügt über beachtliche Erfahrung, wenn es darum geht, Vorteile und Nutzen für die Kunden daraus zu ziehen. Wir freuen uns sehr darauf, ihn bald in unserem Unternehmen begrüßen zu dürfen.“

Shafer wird ab Januar 2022 bei BNY Mellon Investment Management in London tätig sein.

 

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BNY Mellon IM, 160 Queen Victoria Street, London, EC4V 4LA, England, Tel: +44 20 3322 4806, www.bnymellon.com

Die Inflationsraten steigen und sie werden – jetzt auch von der EZB anerkannt – dauerhaft hoch bleiben.

 

Trotzdem ist noch keine Lohn-Preis-Spirale in Gang gekommen. Vor allem Tarifbeschäftigte werden also die Last sinkenden Wohlstands tragen müssen. „Eine solche Entwicklung läuft gegen die Lehrmeinung – und verschärft damit soziale Risiken“, sagt Ivan Mlinaric, Geschäftsführer der Quant.Capital Management GmbH. Für Portfoliomanager entstehen neue Risikokategorien.

Die Corona-Krise hat die Lohnentwicklung bereits empfindlich gestört. Arbeitnehmer verzichteten auf hohe Forderungen, um Unternehmen das Überleben zu ermöglichen. So lagen die Reallöhne im zweiten Quartal 2021 noch immer um 1,8 Prozent niedriger als im vergleichbaren Zeitraum vor der Corona-Krise. Der Reallohnindex sank von 107,3 im zweiten Quartal 2019 auf 102,3 im entsprechenden Zeitraum 2020 und stieg bis jetzt auf jetzt 105,4. „Im dritten Quartal begann dann der deutliche Anstieg der Inflation“, sagt Mlinaric. Im Juli 2021 kletterte die jährliche Inflationsrate auf 3,8 Prozent nach 2,3 Prozent im Juni.

„Angesichts des starken Inflationsanstiegs wäre ein ebenso deutlicher Anstieg der Tarifabschlüsse im zweiten Halbjahr zu erwarten gewesen“, sagt Mlinaric. „Dieser blieb allerdings aus.“ Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2020 ist es nicht verwunderlich, dass die Tarifabschlüsse in der ersten Hälfte 2021 schwach waren. Laut Daten der Hans-Böckler-Stiftung führten die im ersten Halbjahr 2021 getätigten Neuabschlüsse zu einem Anstieg der Tariflöhne um lediglich 1,1 Prozent. Insgesamt stiegen die Tariflöhne dank einiger besserer Abschlüsse in der Vergangenheit in diesem Zeitraum um 1,6 Prozent.

„Die verfügbaren Daten zeigen für Abschlüsse im zweiten Halbjahr Erhöhungen der Tariflöhne im Bereich von 1,5 bis 3,0 Prozent“, so Mlinaric. Dazu kommen die Erhöhungen spät im Jahr oder in Form von Einmalzahlungen. „Insgesamt laufen die Tarifabschlüsse damit dem Preisanstieg deutlich nach“, so Mlinaric. „Bei einer Inflationsrate von aktuellen 4,5 Prozent mit immer noch ansteigender Tendenz wird dies für viele Arbeitnehmer zu einem spürbaren Rückgang der Kaufkraft führen.“ Die Gewerkschaften, die aktuell noch verhandeln, liegen mit ihren Forderungen im Bereich von 4,5 bis 6,0 Prozent für die kommenden zwölf Monate. „Selbst diese Forderungen dürften aber zu niedrig sein, um im Ergebnis einen Inflationsausgleich zu erzielen“, sagt Mlinaric.

Aus diesen Betrachtungen ergeben sich neue Risiken für Märkte und Gesellschaft. „Sollten die Inflationsraten nicht bald spürbar sinken, werden sich Bezieher tariflicher Einkommen auf mehrere Jahre sinkenden Wohlstands einstellen müssen“, sagt Mlinaric. „Die hohe Inflation ist bereits jetzt eine Belastung für die privaten Haushalte und hat das Potenzial, zu einem ernst zu nehmenden Problem zu werden.“ Rein volumenmäßig, denn eine sinkende Kaufkraft bedeutet zwangsweise weniger Konsum. Aber auch auf der sozialen Bilanz droht eine Schieflage, die die Politik zu unberechenbaren Entscheidungen zwingen könnte. Diese wird regelmäßig mit einer höheren Schuldenaufnahme einhergehen. Portfolios müssen sich also gleichermaßen gegen einen wirtschaftlichen Abschwung wie eine erratischere Politik wappnen.

 

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  1. Ausgabe der „Long-Term Capital Market Assumptions“ für 2022 veröffentlicht – Investoren sollten das volle Chancenspektrum nutzen und neue Quellen für Erträge erschließen

Laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management zeigt die globale Wirtschaftserholung fast zwei Jahre nach Ausbruch der Pandemie weiterhin eine starke Dynamik. Nach massiven fiskalischen und geldpolitischen Anreizen sorgen nun ein robuster Investitionszyklus und verbesserte Arbeitsproduktivität für Rückenwind. „Während die Wirtschaft nur begrenzte Narben davongetragen hat, werden die massiven geld- und fiskalpolitischen Interventionen nachhaltigere Auswirkungen für Anleger haben“, betont Jens Schmitt, Leiter Institutional Sales in Deutschland und Österreich bei J.P. Morgan Asset Management. Denn die gewaltigen Rettungsprogramme zur Überbrückung der negativen Auswirkungen der Pandemie scheinen das Jahrzehnt schleppender Investitionen, periodischer Sparmaßnahmen und schwacher Produktivität beendet und den Fokus der Regierungen auf nominales Wachstum und eine erhöhte Bereitschaft zum Geld ausgeben verlagert zu haben.

Dies ist eine der zahlreichen Erkenntnisse des aktuell veröffentlichten langfristigen Kapitalmarktausblicks (Long-Term Capital Market Assumptions – kurz LTCMA) von J.P. Morgan Asset Management, für den ein Blick über einen Anlagehorizont von zehn bis 15 Jahren in die Zukunft geworfen wird. Seit nunmehr 26 Jahren wird für diese umfangreiche Publikation die Expertise der globalen Investment- und Strategieteams gebündelt; in den Researchprozess fließen quantitative und qualitative Analysen sowie Erkenntnisse von mehr als 50 Experten ein. Basierend auf diesen Annahmen werden die langfristigen Kapitalmarkt- und Risikoerwartungen für 200 Anlageklassen, Strategien und Währungen festgelegt. Ziel dieser jährlichen Reports ist, die langfristige, strategische Asset Allokation über Zyklen hinweg ausrichten zu können.

Die aktuelle Analyse zeigt, dass die zukünftigen Ertragschancen an den öffentlichen Kapitalmärkten im historischen Vergleich deutlich niedriger ausfallen. „Ein Portfolio mit 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen wird unserer Berechnung nach über die nächsten zehn bis 15 Jahre nur noch einen jährlichen Ertrag von 4,3 Prozent in US-Dollar und 2,8 Prozent in Euro erwirtschaften können. Das bedeutet, dass Anleger in Zukunft über die traditionellen Anlagemärkte hinaus aktiv werden müssen, um ihre Verpflichtungen erfüllen zu können“, so Schmitt. Es sei also sinnvoll, das eingesetzte Kapital „härter arbeiten“ zu lassen. „Wer das volle Chancenspektrum nutzt, neue Quellen für Erträge erschließt und aktive Anlageentscheidungen trifft, hat auch weiterhin die Möglichkeit, robuste und effiziente Portfolios zu generieren“, unterstreicht Jens Schmitt.

Wachstum und Inflation leicht erhöht

So ist der Ausblick insgesamt vorsichtig optimistisch. „Unsere Prognosen für das nominale Wachstum in den Industrieländern steigen aufgrund der ausgabenfreudigen Regierungen leicht an“, erläutert Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, der an den LTCMA-Analysen beteiligt war. Er räumt aber ein, dass sich die Erholung in den schwergewichtigen Volkswirtschaften der USA, China oder Indien in die Länge ziehen könnte. Gleichzeitig steigt die Produktivität durch die Einführung von neuen Technologien in den Unternehmen – ein Trend, der durch die Pandemie massiv an Fahrt gewonnen hat. Aber die Realität der schwachen Demografie wird das Wirtschaftswachstum sowohl in den Industrieländern als auch in den Schwellenländern weiterhin belasten.

„Wir sehen für die Inflation sowohl Aufwärts- als auch Abwärtsrisiken, die aber im aktuellen Zyklus nicht zu nachhaltigen Verwerfungen führen sollten. Dennoch wurden zum ersten Mal seit vielen Jahren die langfristigen Inflationsprognosen für alle Volkswirtschaften angehoben“, so Galler. „Die verstärkte Koordination zwischen Geld- und Fiskalpolitik, die sich im Zuge der COVID-19-Pandemie zeigte, und nach unserer Einschätzung auch längerfristig ein wesentlicher Bestandteil der Konjunktursteuerung sein wird, dürfte zukünftig sich inflationserhöhend auswirken.“

Prognosen der Long Term Capital Market Assumptions 2022

Globales Wachstum: Für die globalen Volkswirtschaften in den nächsten 10 bis 15 Jahren wird ein reales BIP-Wachstum von 2,2 Prozent prognostiziert. Dies betrug in der letzten Dekade von 2010 bis 2020 noch 2,9 Prozent und selbst in der Dekade der globalen Finanzkrise von 2000 bis 2020 2,7 Prozent. Das aggregierte Wachstum der entwickelten Märkte, das auf 1,5 Prozent geschätzt wird, liegt ziemlich nah an seinem historischen Durchschnitt. Durch Chinas anhaltende Wachstumsverlangsamung wird das gesamte Wachstum der Schwellenländer (EM) nach unten gedrückt und die Prognose liegt bei 3,7 Prozent, verglichen mit 6,0 Prozent in den 20 Jahren bis 2020.

Globale Inflation: Zum ersten Mal seit vielen Jahren wurden die langfristigen Inflationsprognosen von 2,2 Prozent auf 2,4 Prozent angehoben – für einen anhaltenden Deflationsdruck gibt es nur ein geringeres Risiko. Stattdessen erweist sich die Inflation, die sich im Zuge der COVID-19-Pandemie zeigte, als etwas hartnäckiger als von den Zentralbanken erwartet.

Finanz- und Geldpolitik: Die Folgen der Politikentscheidungen in der Pandemie werden langfristig nachklingen. Die mutige Fiskal- und Geldpolitik konnte die Wirtschaft aus der Pandemie-Talsohle herausführen, aber sie stellt auch eine dauerhafte Verschiebung der Wirtschaftspolitik dar. Nach dem Jahrzehnt des Gelddruckens folgt das Jahrzehnt des Geldausgebens: Ermutigt durch den Erfolg ihrer Pandemiepolitik fokussieren sich die Regierungen nun auf mehrjährige Ausgabenpläne, deren Schwerpunkt auf dem Wiederaufbau der bröckelnden Infrastruktur, der Bekämpfung der sozialen Ungleichheit und der Bekämpfung des Klimawandels liegt.

Aktien: Für US-Large-Cap-Aktien ist unverändert eine Jahresrendite von 4,1 Prozent über den Anlagehorizont zu erwarten. Die Aktienprognose für die Eurozone verbessert sich um 60 Basispunkte auf 5,8 Prozent, was den günstigen Margen- und Bewertungseffekten zu verdanken ist. Für Japan wird ein geringer Rückgang von 10 Basispunkten auf 5,0 Prozent prognostiziert, während britische Aktien eine große Abwärtskorrektur von 260 Basispunkten auf 4,1 Prozent verzeichnen, da der Sektormix auf erheblichen Gegenwind für Margen und Bewertungskontraktionen hindeutet. Nicht zuletzt verzeichnen die Schwellenländer einen leichteren Rückgang um 20 Basispunkte auf 6,6 Prozent. Diese Veränderungen führen dazu, dass die Schätzung der globalen Aktienrenditen um 10 Basispunkte auf 5,0 Prozent (in US-Dollar) sinkt. „Die Aktienrenditen zeigen sich für diesen Zyklus selbst nach einem Jahr starken Wachstums als stabil. Eine stärkere Berücksichtigung führender Unternehmen des grünen und digitalen Übergangs kann für stabilere Margen und Rückenwind durch Bewertungen sorgen“, bekräftigt Galler.

Anleihen: Während die Aussichten für Staatsanleihen düster bleiben, verbessern sich die Prognosen für die nominalen Anleiherenditen ab 2021 durch höhere Anfangsrenditen und die Erwartung von zumindest leicht höheren Zinsen am Ende des Prognosezeitraums. Diese Faktoren steigern die Renditeprognose für 10-Jährige US-Staatsanleihen um 80 Basispunkte auf 2,4 Prozent, während die Prognosen der USD-Geldmarktrenditen um 20 Basispunkte auf 1,3 Prozent steigen. Dennoch, angesichts der USA-Inflationsschätzung von 2,3 Prozent bedeutet dies immer noch negative Realrenditen für den Geldmarkt und praktisch null Realrenditen für US-Treasuries im Durchschnitt über den Prognosehorizont hinweg. Außerhalb der USA sieht das Bild düster aus, mit nominalen Staatsanleihenrenditen von nur 1,25 Prozent für den 10-jährige Euro-Anleihen und 1,7 Prozent für 10-jährige Pfund-Anleihen, was deutlich negative Realrenditen bedeutet. „Staatsanleihen sind in vielen Staaten der Welt also weiterhin wenig attraktiv. Bei anhaltender finanzieller Repression bleiben Unternehmensanleihen unser bevorzugte Anleihensektor“, betont Ökonom Galler.

Alternative Anlageklassen: Exzellente Langfristerträge versprechen nach wie vor die alternativen Anlageklassen – so ist Private Equity um 30 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr auf 8,1 Prozent gestiegen und Private Debt sollte 6,9 Prozent bieten können – ein Anstieg um 10 Basispunkte. Während diese alternativen Anlageklassen im Allgemeinen ein Aktien-Beta aufweisen, können die durch die Managerauswahl verfügbaren Zusatzerträge den Portfolios einen erheblichen Schub verleihen. Reale Vermögenswerte heben sich weiterhin durch besondere Anlagechancen hervor: sie sind sowohl attraktiv bewertet – da sie nicht vollständig an der Risikorallye nach der Pandemie teilgenommen haben – und können in einer Vielzahl von Wirtschaftsszenarien überzeugen. „Beständige Alpha-Trends und die Möglichkeit, Illiquiditätsrisikoprämien zu erzielen, unterstützen die Erträge der alternativen Anlageklassen im Vergleich zu den öffentlichen Kapitalmärkten. Und Real Assets sind mit ihren regelmäßigen Ertragsströmen von Immobilien, Infrastruktur und Transportinvestments besonders willkommen, wenn die Anleiherenditen wenig Ertrag bieten“, fasst Tilmann Galler die Vorteile zusammen.

So ist ein Fazit des langfristigen Kapitalmarktausblicks, dass Portfolios, mit denen es in der Vergangenheit noch möglich war, die Ertragsziele zu erreichen, nun für die Zukunft gerüstet werden müssen. „Neben einem Fokus auf Hochzinsanleihen sollte die Aktienallokation internationaler werden und die Ergänzung alternativer Anlageklassen ist ebenso Pflicht wie verlängerte Zeithorizonte bei der Anlage sowie ein sorgfältiges Liquiditätsmanagement. Um heute historische Ertragsniveaus erreichen zu können, ist neben einer aktiven Allokation die sorgfältige Manager- und Wertpapierauswahl entscheidend“, sagt Kapitalmarktstratege Tilmann Galler.

Weitere Informationen zu den „Long-Term Capital Market Assumptions“

Seit 26 Jahren erstellt J.P. Morgan Asset Management jedes Jahr einen umfassenden quantitativen und qualitativen Research-Report, der einen langfristigen Ausblick über die nächsten ein bis zwei Konjunkturzyklen ermöglicht. Ziel ist, eine Prognose darüber treffen zu können, wie sich die globale Wirtschaft, die Zinsen sowie die wichtigsten Anlageklassen über diesen Zeitraum hinweg entwickeln sollten. Der Zeithorizont von ein bis zwei Konjunkturzyklen wurde bewusst so weit gewählt, um zu verhindern, dass bei der Prognoseerstellung kurzfristige zyklische Entwicklungen einen überproportionalen Einfluss auf die langfristigen Ergebnisse haben.

Basierend auf den Kapitalmarktschätzungen über 50 rund um den Globus tätigen Experten werden für rund 200 verschiedene Anlageklassen und Strategien die Ertrags- und Risikoerwartungen für die nächsten zehn bis 15 Jahre abgeleitet – insgesamt fließen rund 9.000 Research-Stunden in den Report.

Diese „Long-Term Capital Market Assumptions“ (LTCMA) bilden die Grundlage für Markteinschätzungen und beeinflussen die langfristigen Investmententscheidungen für unsere Portfolios. Professionelle und institutionelle Anleger weltweit nuzten diese Prognosen ebenfalls zur Unterstützung ihrer Asset Allokation sowie zur Festlegung einer Zielgröße für ihre Ertrags- und Risikoerwartungen.

Das „LTCMA-Angebot“ umfasst die komplette Studie (in englischer Sprache), die Executive Summary (auch deutschsprachig verfügbar) und eine Korrelationsmatrix für die wichtigsten Anlageklassen. Zudem gibt es in jedem Jahr Themenschwerpunkte, zum Beispiel in dieser 26. Ausgabe zu Zielkonflikten bei ESG-Anlagen, Anlegen in China, Kryptowährungen oder ein Leitfaden für Investoren rund um Alternative Investments.

 

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Renommierte Scope Awards für Deutschland, Österreich und die Schweiz verliehen

 

J.P. Morgan Asset Management konnte sich bei der Verleihung der „Scope Awards 22“, die vom Fondsanalysehaus Scope Analysis gemeinsam mit dem Medienpartner Handelsblatt vergeben werden, gleich über zwei der begehrten Trophäen freuen: Die Gesellschaft wurde als bester Universalanbieter sowie als bester Asset Manager für Schwellenländeraktien ausgezeichnet. Die exzellente Kompetenz von J.P. Morgan Asset Management im Management von Schwellenländeraktien wurde von Scope bereits zum dritten Mal in Folge gewürdigt.

Für diese wichtige Auszeichnung wurden aktuell 2.000 Asset Manager mit rund 12.500 Fonds bewertet. Die Analysten von Scope untersuchen die Risiko- und Renditeprofile von Investmentfonds und die Qualität von Asset Managern, und zeichnen herausragende Management-Leistungen sowie die überzeugendsten Fondskonzepte aus. Während die meisten Auszeichnungen am Markt ausschließlich auf quantitative Kriterien setzen, werden beim Scope Award auch qualitative Kriterien umfassend berücksichtigt. Dies ermöglicht laut Scope auch auf die Zukunft gerichtete Aussagen zur Qualität von Fonds und Managern. Neben dem Fondsmanagement wird auch das Managementumfeld, die Gestaltung des Investmentprozesses, die Implementierung des Investmentprozesse und das Scope Fondsrating in die Bewertung einbezogen. „Die Awards bieten Anlegern auch eine Orientierung bei eigenen Entscheidungen, denn die Preise gibt es nur für eine nachhaltig und auch längerfristig gute Leistung“, sagt Florian Schoeller, Chef der Scope Group.

Damit ein Anbieter als Universalhaus gilt, muss er mindestens 25 bewertete Fonds vorweisen. In der Laudatio für die Auszeichnung als „Bester Asset Manager: Universalanbieter“ heißt es: „J.P. Morgan Asset Management überzeugt durch seine starke Expertise in nahezu allen liquiden Anlageklassen. Hierzu zählen vor allem der Bereich Emerging Markets Aktien mit Fokus auf Asien, aber auch US- und globale Aktien, globale Anleihen und Multi-Asset. In all diesen Kategorien konnte der Gewinner über einen Zeitraum von fünf Jahren überzeugendes Alpha generieren. Mit einem verwalteten Volumen in Höhe von 2,6 Billionen US-Dollar gehört das Haus zu den größten Fondsgesellschaften der Welt.“

„Wir freuen uns sehr über diese beiden Auszeichnungen, denn sie spiegeln die kontinuierlich gute Leistung unserer Investmentteams wieder und sind eine großartige Bestätigung unseres globalen Engagements“, betont Christoph Bergweiler, Chairman of the Board von JPMorgan Asset Management Europe S.à.r.l. Er unterstreicht dabei auch das gute Zusammenspiel von Analystenresearch und Portfoliomanagement bis hin zu Bereichen wie Risikomanagement, Trading und Backoffice sowie die skalierbaren und effizienten Prozesse.

„Die herausragende Qualität über die Breite der Fondspalette hinweg war der Gesellschaft bereits Anfang des Jahres bestätigt worden, als sie vom Finanzen Verlag als ‚Fondsgesellschaft des Jahres‘ ausgezeichnet wurde. „Angesichts der anhaltend niedrigen Ertragserwartungen suchen Anleger aktive Fonds, die einen effektiven Mehrertrag (‚Alpha‘) erwirtschaften können. Als Treuhänder von Kundenvermögen ist die gesamte Fondsindustrie im jetzigen Kapitalmarktumfeld weiterhin gefordert, nachhaltigen Mehrwert für die verwalteten Vermögen zu erbringen“, unterstreicht Bergweiler. So arbeitet J.P. Morgan Asset Management mit seinen erfolgreichen Investmentplattformen rund um den Globus unermüdlich daran, passende Anlagelösungen für die unterschiedlichen Anforderungen privater und institutioneller Anleger anzubieten.

Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die aktuelle und zukünftige Wertentwicklung.

 

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Die Pandemie und der damit verbundene Stillstand der Wirtschaft hat viele Lieferketten unterbrochen. Schnelle Auswege sind nicht in Sicht, zumal der Energiemangel in China neuen Druck aufbaut.

 

„Wer auch in Krisenzeiten liefern will, muss sich neu aufstellen“, sagt Uta Dietrich, Senior-Portfoliomanagerin bei Moventum AM. „Nur mit Innovationen lässt sich der Lieferstau auflösen.“

Die Wirtschaft befindet sich im Würgegriff zwischen hoher Nachfrage und knappem Angebot. „Verbraucher und auch die Unternehmen wollen nachholen, was in den Lockdown-Zeiten nicht angeschafft wurde – doch es gibt nichts“, sagt Dietrich. Viele Ökonomen behaupten nun, dass nur durch eine abnehmende Nachfrage das Lieferkettenproblem gelöst werden könne. Der Konsumrückstau müsse nur abgearbeitet werden, dann laufe alles wieder. „Das ist aber zu kurz gegriffen“, sagt Dietrich.

Denn trifft eine höhere Nachfrage auf ein gleiches oder sogar verknapptes Angebot, steigen die Preise – und lösen eine Spirale aus: Ein höheres Preisniveau schaltet Verbraucher, die die höheren Preise nicht länger zahlen können, als Marktteilnehmer aus. Auch die Aussicht, auf bestimmte Produkte sehr lange warten zu müssen, lässt Verbraucher vom Kauf zurückschrecken oder sie wählen eine schneller verfügbare, regionale Alternative. Durch beide Effekte sinkt die Nachfrage und damit auch die Preise.

„Es trifft aber auch dann wieder auf Unternehmen, die gerade ihre Produktion erneut hochgefahren hatten und jetzt mit sinkenden Absätzen konfrontiert werden“, so Dietrich. In der Folge schaukeln sich diese Effekte auf und wirken belastend auf die Weltwirtschaft. „Innovationen von Unternehmen könnten helfen, dem Lieferkettenstau neuartig zu begegnen und ihn aufzulösen, ohne die Wirtschaft auf der anderen Seite durch die Gegenbewegung zu belasten“, sagt Dietrich.

Vor allem in den Bereichen Logistik und Lagerhaltung sind viele Unternehmen noch wenig innovativ. „Hier dominiert das alte Denken, entweder Lagerhaltung zu betreiben oder alles just in time liefern zu lassen“, so Dietrich. Doch viele Firmen haben erkannt, dass sie auch diese Unternehmensbereiche modernisieren, vor allem digitalisieren müssen. „Die Krise wirkt hier wie ein Katalysator, wir sehen durchaus nennenswerte Investitionen in diese ehemals vernachlässigten Unternehmensbereich“, so Dietrich.

Innovationen müssen allerdings finanziert werden. Noch schrecken viele Unternehmen vor den ganz großen Würfen zurück, eben weil sie die beschriebene Gegenbewegung durch einen Nachfragerückgang befürchten. „Hier ist tatsächlich auch der Staat als Innovationstreiber gefragt“, so Dietrich. „Die Förderung von Forschung und Innovation ist essenziell in diesen Zeiten, die Wirtschaft und die Märkte werden es langfristig danken.“

 

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BNP Paribas Asset Management („BNPP AM“) legt einen neuen thematischen Fonds auf: mit dem BNP Paribas Social Bond Fund können Kunden künftig in Anleihen investieren, die der Finanzierung von Projekten mit positiver sozialer Wirkung dienen.

 

Der Fonds ist als Artikel 9 der SFDR* eingestuft und kommt zu einem Zeitpunkt, in dem der Markt für nachhaltige Anleihen, insbesondere für Sozialanleihen, ein Rekordwachstum verzeichnet.

Der Fonds steht im Einklang mit der globalen Nachhaltigkeitsstrategie von BNPP AM. Die Förderung von Gleichberechtigung und integrativem Wachstum ist neben der Beschleunigung der Energiewende und dem Schutz der Umwelt einer von drei Schwerpunkten. Die Auswahl der Anleihen und der Emittenten erfolgt nach einer strengen, hauseigenen Methodik und orientiert sich an den nachhaltigen Anlagestandards von BNPP AM, gestützt auf die Expertise der Anleihemanagement-Teams und des Sustainability Centre. Der Fonds kombiniert die langjährige Expertise von BNPP AM im Bereich grüner Anleihen (der BNP Paribas Green Bond Fund wurde 2017 aufgelegt) mit dem fundierten Wissen von BNP Paribas im Bereich sozialer Themen, wie es der BNP Paribas Inclusive Growth Fund bietet, der Anfang des Jahres aufgelegt wurde.

Der BNP Paribas Social Bond Fund investiert in drei Kernbereiche:

  • Mindestens 75 % in Anleihen, die als sozial oder nachhaltig eingestuft sind und den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Wasser oder Gesundheit, erschwinglichem Wohnraum, Beschäftigung, Ernährungssicherheit, sozioökonomischem Fortschritt oder Basisinfrastruktur fördern.
  • Maximal 25 % in Anleihen, die von sozial verantwortungsbewussten Unternehmen emittiert werden, die nach einem von BNPP AM entwickelten Rating-Modell ausgewählt werden, das den Emittenten einen „Inklusions-Score“ zuweist und sie nach ihren sozialen Praktiken zur Verringerung von Ungleichheiten einstuft.
  • Maximal 10 % in Mikrokreditinstrumente, die dazu beitragen, kleinen Unternehmen und Einzelpersonen in Schwellenländern Zugang zu Finanzdienstleistungen zu verschaffen.

„Sozialanleihen sind das am schnellsten wachsende Segment des nachhaltigen Anleiheuniversums“, sagt Hagen Schremmer, CEO BNP Paribas Asset Management Deutschland. „Im Jahr 2020** haben sie 30 Prozent der gesamten grünen, sozialen und Nachhaltigkeitsanleihen ausgemacht. Es wird erwartet, dass sich dieses Wachstum fortsetzt, vor allem durch staatliche oder quasi-staatliche Emittenten und durch die Ausweitung von Sozialanleihenprogrammen zur Finanzierung von mehr Projekten, die auf die Bekämpfung von Ungleichheiten abzielen.“

„Die wachsende Bedeutung von Anleihen im Rahmen der thematischen Anlage, die traditionell eher auf Aktien ausgerichtet ist, ist eine wichtige Entwicklung in unserer Branche, ebenso wie das zunehmende Interesse der Anleger an sozialen Aspekten“, erklärt Arnaud-Guilhem Lamy, Head of Euro Aggregate Bond Strategies bei BNP Paribas Asset Management und Manager des BNP Paribas Social Bond Fund. „Die Auflegung des BNP Paribas Social Bond Fund spiegelt beides wider und ermöglicht es, Kapital in Aktivitäten mit positiver sozialer Wirkung zu investieren, etwa in Programme zur Arbeitslosenunterstützung oder in den sozialen Wohnungsbau. Unsere strenge Methodik bringt einen echten Mehrwert, denn sie bewertet nicht nur die Qualität des Emittenten, sondern auch die der zu finanzierenden Projekte.“

 

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BNP PARIBAS ASSET MANAGEMENT France, Zweigniederlassung Deutschland, Europa-Allee 12, 60327 Frankfurt am Main, Tel: (069)707998-0, www.bnpparibas-am.com

Im Oktober waren Aktien-ETFs weiterhin gefragter als Anleihe-Produkte.

 

Dies gilt sowohl global, wo Aktien-ETFs im Oktober 79,1 Mrd. Euro und Anleihe-ETFs 19,5 Mrd. Euro zuflossen, als auch in Europa mit Zuflüssen in Aktien-ETFs in Höhe von 9,9 Mrd. Euro und n-ETFs von 0,5 Mrd. Euro.

Insgesamt sammelten ETFs global 102 Mrd. Euro ein. Auf Nordamerika-Aktien entfällt mit 50,6 Mrd. Euro fast die Hälfte der Neugelder, gefolgt von globalen Aktien-Exposures (+10,9 Mrd. Euro). Während diese Anlageklassen sowohl in Europa als auch in den USA im Fokus standen, gilt dies nicht für Asien. Dort setzen Anleger auf Japan (+3,1 Mrd. Euro) und Schwellenländer (+2,4 Mrd. Euro).

Mittelzuflüsse in Europa – Highlights im Oktober 2021

Aktien: Zuflüsse in Nordamerika und globale Aktien – Abflüsse aus britischen Aktien

Anleger investierten im Oktober 9,9 Mrd. Euro in Aktien-ETFs. Parallel zum globalen Trend waren Nordamerika-Aktienindizes mit Zuflüssen von 4,1 Mrd. Euro am beliebtesten, gefolgt von globalen Strategien (+ 2,4 Mrd. Euro). Abgesehen von ETFs auf britische Aktien (-570 Mio. Euro) gab es keine größeren regionalen Abflüsse.

ESG-Aktienstrategien waren weiterhin gefragt (+5,6 Mrd. Euro), wobei der Großteil auf globale ESG-Indizes entfiel (1,9 Mrd. Euro). Nordamerikanische Aktien-ESG-ETFs waren mit 1,6 Mrd. Euro am zweitbeliebtesten. Fast 80 % der Zuflüsse in globale Aktien-ETFs entfielen auf ESG-Strategien. Bei Nordamerika-ETFs machten diese mehr als ein Drittel des dort investierten Kapitals aus. Ähnlich verhält es sich mit Klimastrategien, die um 977 Mio. Euro zulegten. Dies liegt auch daran, dass die Zahl der Vermögensverwalter, die diese Produkte anbieten, gestiegen ist, seitdem die EU-Bestimmungen zur Indexklassifizierung eingeführt wurden.

Bei Smart-Beta-Produkten fällt auf, dass Quality-Strategien weiter zulegten (+781 Mio. Euro), während sich Abflüsse aus Value-ETFs, die im September noch fast 900 Mio. Euro erreichten, auf 50 Mio. Euro deutlich verlangsamten.

Anleihen: Zuflüsse in Amerika- und Europa-Staatsanleihen – Abflüsse aus Schwellenländern

Auf der Anleiheseite flossen in Europa nur Staatsanleihe-ETFs nennenswert Mittel zu (+629 Mio. Euro), während Unternehmensanleihe-ETFs quasi stagnierten (+8 Mio. Euro). Aus ETFs auf Schwellenländer-Staatsanleihen flossen 651 Mio. Euro ab.

ETFs auf US-Staatsanleihen im mittleren Laufzeitsegment waren die beliebteste Anlageklasse (+382 Mio. Euro). Außerdem investierten Anleger wegen Inflationssorgen in inflationsgebundene Anleihen der Eurozone (+275 Mio. Euro) und der USA (+197 Mio. Euro).

Inflationssorgen prägten auch bei Unternehmensanleihen das Geschehen. Anleger investierten 160 Mio. Euro in variabel verzinsliche Unternehmensstrategien, während sie aus europäischen und US-Unternehmensanleihen 367 Mio. Euro bzw. 114 Mio. Euro abzogen, so dass die Zuflüsse mit 8 Mio. Euro nahezu unverändert blieben.

ESG-Strategien waren auch bei Anleihen gefragt (+712 Mio. Euro). 279 Mio. Euro entfielen dabei auf Unternehmensanleihen der Eurozone und 131 Mio. Euro auf Papiere von Finanzinstituten. Anleger switchten von traditionellen Unternehmensanleihe-ETFs in entsprechende ESG-Strategien. Während es insgesamt keine Zuflüsse in ETFs auf europäische Unternehmensanleihen gab, kam es zu einer erheblichen Rotation von traditionellen in ESG-Strategien.

 

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Amundi Deutschland GmbH, Arnulfstraße 124 – 126, 80636 München, Tel: 0800 888 1928, www.amundi.de

M&G Investments ist für seine Positive-Impact-Strategie zum zweiten Mal in Folge mit dem FNG-Siegel für nachhaltige Investmentfonds ausgezeichnet worden.

 

Das FNG-Siegel wird vom Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG), dem Branchenverband zur Förderung nachhaltiger Investments in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz, verliehen.

Das FNG-Label ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Geldanlagen auf dem deutschsprachigen Finanzmarkt, der 2015 vom FNG ins Leben gerufen wurde. Mit dieser Auszeichnung bescheinigt das FNG dem von John William Olsen verwalteten M&G (Lux) Positive Impact Fund, dass er den Qualitätsstandard für nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum erfüllt. Der Fonds erhält drei von drei möglichen Sternen für seine besonders ambitionierte und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie.

Der M&G (Lux) Positive Impact Fund investiert in hochwertige, nachhaltige Unternehmen, die einen positiven Impact auf die Gesellschaft ausüben, indem sie die großen sozialen und ökologischen Herausforderungen der Welt angehen. Der Fonds umfasst drei Kategorien von Unternehmen: „Pioneers“, „Enablers“ und „Leaders“, die eine Diversifizierung über verschiedene Branchen und nach Reife der Geschäftsmodelle bieten. Die Positive-Impact-Strategie orientiert sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) und investiert in Unternehmen, die sich auf sechs zentrale Wirkungsbereiche konzentrieren, die den SDGs zugeordnet sind: Klimaschutz, Umweltlösungen, Kreislaufwirtschaft, bessere Gesundheit, Rettung von Leben, bessere Arbeit und Bildung sowie soziale Teilhabe. Wirkungsorientiertes Investieren bedeutet, dass Investitionen gesucht werden, die positive, messbare und materielle Veränderungen für die Gesellschaft oder die Umwelt bewirken, und das Potenzial haben, auch attraktive finanzielle Erträge zu erzielen.

Werner Kolitsch, Head of Germany and Austria bei M&G Investments: „Wir freuen uns sehr, dass das FNG unseren Fonds zum zweiten Mal in Folge mit dieser wichtigen Auszeichnung bedacht hat. In einer Welt, die tiefgreifend von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie betroffen ist, kommt Impact Investing eine entscheidende Rolle zu. Wir alle haben die Aufgabe, einen positiven Wandel voranzutreiben. Und Impact-Strategien, wie der M&G (Lux) Positive Impact Fund, können einen spürbaren Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderungen leisten, indem sie Kapital in Unternehmen lenken, die aktiv nach Lösungen suchen.“

 

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M&G International Investments Ltd., mainBuilding, Taunusanlage 19, ­60325 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 1338 6757, www.mandg.de/

Seit zwei Jahren verbindet der JPMorgan Funds – Emerging Markets Sustainable Equity Fund die beiden Megatrends „Schwellenländer-Investments“ und „Nachhaltigkeit“

 

Die Hiobsbotschaften, die Investoren in diesem Jahr rund um Regulierung und eine mögliche Finanzmarktkrise in China verdauen mussten, zeigen einmal mehr: Investments in Schwellenländern haben eine stärkere Schwankungsintensität als die Industrienationen – nicht zuletzt weil Corporate Governance und Transparenz des Managements in vielen Ländern und Unternehmen noch nicht so etabliert sind. „Umso wichtiger ist eine intensive Kenntnis der Marktgegebenheiten. Dafür sind Expertise vor Ort und aktives Management essenziell“, betont Dennis Eldridge, Investmentspezialist in der Emerging Markets und Asia-Pacific Equity Group von J.P. Morgan Asset Management. Der Experte erläutert, warum die Präsenz in den jeweiligen Ländern so sinnvoll ist: „Nur im engen Austausch mit den Unternehmen kann man sich von der Qualität des Geschäftsmodells und des Managements überzeugen, ob beispielsweise Bewertungen gerechtfertigt und Unternehmen für ein Fondsinvestment liquide genug sind.“

So ist es ein großer Vorteil, dass J.P. Morgan Asset Management bereits auf 50 Jahre Emerging-Markets-Erfahrung zurückblickt. Und mit einem der größten Schwellenländer-Teams aus über 100 Fondsmanagern, Researchanalysten und Länderspezialisten, die vor Ort in den Märkten sind und die Landessprachen sprechen, ist es tatsächlich möglich, ganz nah an den investierten Unternehmen zu sein. Damit kann für mehr als 1.000 Unternehmen eine intensive Fundamentalanalyse geleistet werden. Bereits seit mehr als 25 Jahren wird dabei Governance in die Risikoanalyse einbezogen, seit 2013 sind die Themen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) fest im Investmentprozess verankert. Hintergrund dieser Entscheidung für ESG ist die Überzeugung, dass mit einem solchen Fokus die Unternehmen nachhaltig größer und stärker werden können.

Schwellenländerkompetenz erneut ausgezeichnet

Bei den am 18. November verliehenen „Scope Awards 2022“ wurde J.P. Morgan Asset Management bereits zum dritten Mal in Folge als bester Asset Manager für Aktien Emerging Markets ausgezeichnet.  Das Research-Haus Scope bescheinigt damit exzellente Kompetenz beim Management von Strategien im Bereich Schwellenländeraktien. Die Analysten von Scope untersuchen die Risiko- und Renditeprofile von Investmentfonds und die Qualität von Asset Managern, und zeichnen herausragende Management-Leistungen aus. Während die meisten Auszeichnungen am Markt ausschließlich auf quantitative Kriterien setzen, werden beim Scope Award auch qualitative Kriterien umfassend berücksichtigt. Dies ermöglicht laut Scope auch auf die Zukunft gerichtete Aussagen zur Qualität von Fonds und Managern. Neben dem Fondsmanagement wird auch das Managementumfeld, die Gestaltung der Investmentprozesse, die Implementierung der Investmentprozesse und das Scope Fondsrating in die Bewertung einbezogen. „Die Awards bieten Anlegern eine Orientierung bei ihren Entscheidungen, denn die Preise gibt es nur für eine nachhaltig und auch längerfristig gute Leistung“, betont Florian Schoeller, Chef der Scope Group.

Einer der ersten nachhaltigen Schwellenländerfonds

Bereits vor zwei Jahren wurde der JPMorgan Funds – Emerging Markets Sustainable Equity Fund als einer der ersten nachhaltigen Schwellenländerfonds aufgelegt. Für den Fonds kombinieren die Fondsmanager Amit Mehta und John Citron das hauseigene Research mit strengen Ausschlusskriterien und einem Best-in-Class-Ansatz. Zusätzlich zu den Branchen- und Länderanalysten wird ergänzend das Know-how des spezialisierten Teams für nachhaltige Investments genutzt.

Der etablierte, langjährig erfolgreiche und mehrfach ausgezeichnete Anlageprozess für Schwellenländeraktien ermöglicht es, die nachhaltigsten Unternehmen zu identifizieren, die auf lange Sicht die besten Ertragschancen bieten. Dabei werden die Schwellenländeraktien nach zwei unterschiedlichen Kriterien gefiltert, um Branchen und Unternehmen auszuschließen, die nicht den Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Im ersten Schritt werden Ausschlüsse auf Basis bestimmter Normen und Prinzipien umgesetzt – beispielsweise Waffen, Tabakproduktion, fossile Brennstoffe, Glücksspiel und Verstöße gegen die Prinzipien des UN Global Compact. Im nächsten Schritt werden solche Unternehmen ausgeschlossen, die nicht den Kriterien des firmeneigenen Researchs entsprechen – das Risikoprofil umfasst eine Checkliste von 98 Fragen, von denen sich drei Viertel auf ESG-Kriterien beziehen. Aus dieser reduzierten Gruppe von Unternehmen werden diejenigen mit besonders vorbildlicher Nachhaltigkeit identifiziert, investiert wird in jene Unternehmen, die als Beste in ihrem Segment herausstechen. „Neben der Unternehmensführung und den Umweltthemen werden insbesondere soziale Themen in den Schwellenländern immer wichtiger. Die Lücke zwischen den Spitzenreitern und Nachzüglern ist hier besonders groß, und die Chancen für Unternehmen, die soziale Probleme angehen, sind enorm. Aus diesem Grund sind auch soziale Fragen in unserer Entscheidungsfindung ein wesentlicher Bestandteil“, führt Dennis Eldridge aus.

Das Management arbeitet dafür eng mit den investierten Unternehmen zusammen, um deren Entwicklung in Bezug auf die ESG-Aspekte weiter voranzubringen. Transparenz steht dabei stets im Fokus, beispielsweise mit dem vierteljährlichen Engagement-Bericht mit den Abstimmungsergebnissen sowie Beispielen für Umwelt-, Sozial- und Governance-Aktivitäten. Heute ist das Volumen des Fonds bereits auf mehr als 780 Millionen US-Dollar angewachsen. Und dass der Fokus auf Nachhaltigkeit den Ertrag nicht schmälern muss, belegt die überdurchschnittliche Wertentwicklung: Der Emerging Markets Sustainable Equity Fund konnte seit seinem Launch im November 2019 per 31. Oktober 2021 den breiten Schwellenländer-Index in der A (acc) EUR Anteilklasse kumuliert um über 5,4 Prozent übertreffen.

 

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J.P.Morgan Asset Management, (Europe) S.á.r.l. , Frankfurt Branch, Junghofstraße 14, ­60311 Frankfurt Tel.: 069/71240, Fax: 069/71242180, www.jpmam.de

Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld suchen Anlegerinnen und Anleger nach attraktiven Möglichkeiten, bei denen sie ihr Geld gleichzeitig mit gutem Gewissen anlegen können.

 

Das FNG-Siegel bietet ihnen als Qualitätsstandard eine Orientierungshilfe bei der Frage, wie nachhaltig die zunehmend angebotenen „Nachhaltigkeits“-Anlagemöglichkeiten wirklich sind.

Die von der Triodos Bank in Deutschland angebotenen Impact-Fonds von Triodos Investment Management wurden mit der höchsten Stufe des FNG-Siegels ausgezeichnet und erhalten drei Sterne für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie. Auch dieses Jahr schickte Triodos Investment Management alle sechs in Deutschland verfügbaren Fonds ins Rennen um die Siegel – und alle überzeugten die Jury über die Mindestanforderungen hinausgehend. Sie erzielten zusätzliche Punkte in den Bereichen institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien. Alle sechs Fonds sind auch nach Artikel 9, der höchsten Stufe nach der EU-Transparenzverordnung, ausgewiesen. Fonds in dieser Kategorie haben gezielt eine positive Wirkung ihrer Anlagestrategie als Ziel und weisen diese auch mit entsprechendem Reporting nach.

Bei den sechs ausgezeichneten nachhaltigen Fonds handelt es sich um folgende Fonds:

  • Triodos Pioneer Impact Fund,
  • Triodos Euro Bond Impact Fund,
  • Triodos Impact Mixed Fund – Defensive,
  • Triodos Global Equities Impact Fund,
  • Triodos Impact Mixed Fund – Neutral
  • Triodos Impact Mixed Fund – Offensive

Starker Zuwachs bei Nachfrage und Verbreitung des Siegels

Das 2015 eingeführte FNG-Siegel, mit dem nachhaltige Fonds ausgezeichnet werden, trifft auf eine steigende Nachfrage. Auf der diesjährigen virtuellen Vergabefeier wurden 257 Fonds mit dem unabhängigen Gütesiegel ausgezeichnet. Beworben hatten sich 281 Fonds, was einer Steigerung von 60 Prozent zum Vorjahr entspricht. Diese Produkte stammen von 102 Asset Managern – im vergangenen Jahr hatten noch 73 Investmenthäuser teilgenommen. Die prämierten Fonds verwalten in Summe 120 Milliarden Euro, was im Vorjahresvergleich einer Verdopplung entspricht.

Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Methodik des FNG-Siegels basiert auf einem Mindeststandard. Dazu zählen Transparenzkriterien und die Berücksichtigung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind. Auch müssen alle Unternehmen des jeweiligen Fonds explizit auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Investitionen in Atomkraft, Kohlebergbau, bedeutsame Kohleverstromung, Fracking, Ölsande sowie Waffen und Rüstung sind tabu.

Hochwertige Nachhaltigkeits-Fonds, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Impact“ (Titelauswahl, Engagement und KPIs) besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne.

Das FNG-Siegel geht weit über die reine Portfoliobetrachtung hinaus und ist ganzheitlich aussagekräftig. Weitere Informationen zum FNG-Siegel finden Sie unter www.fng-siegel.org.

 

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Triodos Investment Management BV, Hoofdstraat 10, Driebergen-Rijsenburg, PO Box 55, 3700 AB Zeist, Niederlande, www.triodos-im.co

von Christian von Engelbrechten, Portfoliomanager Fidelity International & Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege Fidelity International

 

Auch wenn der ganz große Wurf nicht erreicht wurde, ist der Koalitionsvertrag positiv für die deutsche Wirtschaft und Kapitalmärkte. Es ist ein gutes Zeichen, dass es relativ zügig Ergebnisse gegeben hat – trotz der sehr unterschiedlichen Parteien. Klare und schnelle Entscheidungsfindungen sind im globalen Kontext elementar. Wenn die Koalitionsverhandlungen in dieser Hinsicht ein Vorbote für die Zukunft sind, stimmt das optimistisch.

Dieser Aspekt setzt sich im Koalitionsvertrag fort: Die Ambition, Genehmigungsprozesse deutlich zu beschleunigen, ist ebenfalls ein gutes Signal. Diese Hürde zu überwinden, sollte der deutschen Wirtschaft insgesamt helfen. Deutsche Unternehmen haben das seit langem explizit gefordert.

Weitere Punkte wie großzügigere Abschreibungsmöglichkeiten, mehr Digitalisierung, weniger Bürokratie und der Verzicht auf Steuererhöhungen sind aus Investorensicht ebenfalls positive Ergebnisse. Dass die FDP das Finanzministerium übernimmt, dürfte von den Märkten sehr positiv aufgenommen werden, da die FDP als die Koalitionspartei mit der konservativsten und solidesten Finanzpolitik wahrgenommen wird.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist nicht nur für die Umwelt vorteilhaft, sondern sollte langfristig auch dabei helfen, Deutschland unabhängiger und wettbewerbsfähiger zu machen. Nichtsdestotrotz ist es zum Erfüllen des Pariser Abkommens noch immer ein weiter Weg. Maßnahmen in Bezug auf die Energiewende werden zudem zu höheren Kosten für Staat und Bürger führen, die in dieser Größenordnung noch nicht eingepreist sind. Ob sich dieses Projekt dauerhaft nur durch Wachstum finanzieren lässt, ist mehr als fraglich. Hier werden zusätzliche Belastungen auf die Bürger zukommen. Dies wird auch dazu führen, dass die Inflationsraten künftig strukturell höher sein werden als das in den letzten zehn bis zwanzig Jahren der Fall war.

Fazit: Für die deutsche Wirtschaft und die Kapitalmärkte ist der vorgestellte Koalitionsvertrag ein positiver erster Schritt. Die künftige Regierung muss jetzt aber zügig liefern.

 

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Fidelity Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, D-61476 Kronberg im Taunus Tel.: 06173/509-0, Fax: 06173/509-41 99, www.fidelity.de

Die EU-Kommission plant offensichtlich, Online-Brokern die „Payment for Order Flow“ (PFOF) Praxis zu verbieten – zusammen mit weiteren, ähnlich ausgerichteten Maßnahmen bedroht dies das Geschäftsmodell zahlreicher Anbieter erheblich.

 

Wie sie dagegen Vorkehrungen treffen können, kommentiert Maximilian Biesenbach, Partner in der globalen Banking Practice der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners:

Die EU-Kommission scheint tatsächlich die sogenannten „Payment for Order Flow“-Gebühren im Retail-Brokerage verbieten zu wollen. In einem kürzlich veröffentlichten Entwurf zur Reform der Europäischen Finanzmarktverordnung (Mifir) heißt es: „Investment firms acting on behalf of clients shall not receive any fee or commission or non-monetary benefits from any third party for forwarding client orders to such third party for their execution.” Tritt dies in Kraft, ist die „Payment for Order Flow“ Praxis, also Gebühren, die Online-Broker für die Weiterleitung von Kundenaufträgen an Dritte (bspw. Handelsplätze oder Börsen) von diesen Dritten erhalten, Geschichte. Was wären die Auswirkungen?

Erhebliche Ertragsverluste mittelfristig befürchtet

Das Ertragsmodell der europäischen Online-Broker-Platzhirsche ist damit in Gefahr. Zwar macht die genannte Rückvergütung von Handelsplätzen in der Regel nur drei bis fünf Prozent der Gesamterträge der arrivierten Broker aus, jedoch belegt der PFOF-Bann eine eindeutige Strategie des Gesetzgebers, „versteckten“ Vergütungen im Wertpapierhandel den Garaus zu machen. Daher ist ein Verbot von Rückvergütungen von Produktemittenten (etwa für Zertifikate oder Hebelprodukte) nur der logische nächste Schritt, was dann schon insgesamt 15 bis 20 Prozent der Erträge renommierter Online-Broker vernichten würde. Rechnen wir jetzt noch den seit der Einführung von MiFID II unter Beschuss geratenen Ertragsstrom der Bestandspflegeprovisionen von Fonds hinzu (je nach Plattform für zwischen 20 und 30 Prozent der Gesamterträge verantwortlich), zeichnet sich ein düsteres Bild für die Zukunft. Mittelfristig ist so nämlich etwa die Hälfte der heutigen Ertragsströme der europäischen Online-Broker-Platzhirsche in Gefahr. Und die derzeit florierenden Low- und Zero-Cost-Broker müssen gleich ihr gesamtes Geschäftsmodell umstellen, da „Payment for Order Flow“-Erträge bei diesen Spielern teilweise für über 25 Prozent ihrer Gesamteinnahmen verantwortlich sind.

Kundengebühren als „Payment for Order Flow“-Ersatz

Daher ist es höchste Zeit, dass Online-Broker, aber auch betroffene Retail- und Regionalbanken, ihre Ertragsmodelle dahingehend neu aufstellen, dass fehlende PFOF-Einnahmen durch Service-Gebühren für Kunden ausgeglichen werden. Welche Bereiche sind hier besonders erfolgsversprechend? Ich empfehle den Marktteilnehmern die Einführung oder Erhöhung der folgenden vier Gebührenkomponenten:

  1. Erhöhung der Handelsplatz- oder Abwicklungsgebühren, die den Ausfall direkt kompensieren
  2. Einführung von wiederkehrenden Gebührenkomponenten, wie regelmäßige Plattform- oder Depotgebühren für Stabilität und Perfomance der Plattform sowie für Mehrwertdienstleistungen wie Charting-Tools, Research, etc.
  3. Erhöhung der Devisengebühren, da bspw. deutsche oder österreichische Anleger im internationalen Vergleich bislang deutlich geringere Aufschläge auf beim Wertpapierkauf anfallende Devisen-Tauschgeschäfte zahlen
  4. Erhöhung der Transaktionsgebühren, um die sichere, schnelle und fehlerlose Ausführung adäquat zu vergüten

 

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Simon Kucher & Partner GmbH,Strategy und Marketing, Haydnstrasse 36 , ­53115 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 9843-­0,  www.simon­kucher.com

Amundi, der größte europäische Vermögensverwalter und Vorreiter im Bereich des verantwortungsbewussten Investierens,

 

baut das ESG-ETF-Angebot weiter aus und listet zwei ESG-Schwellenländer-ETFs an der Londoner Börse. Beide ETFs wurden in Zusammenarbeit mit dem globalen Vermögensverwalter AllianceBernstein entwickelt und aufgelegt.

Der Amundi MSCI Emerging ex-China ESG Leaders Select UCITS ETF DR und der Amundi MSCI China ESG Leaders Select UCITS ETF DR bieten jeweils ein breites Aktienengagement in Schwellenländern ex China sowie in China. Die neuen ETFs berücksichtigen ESG-Kriterien und sind gemäß Artikel 8 der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) klassifiziert.

  • Beide ETFs schließen Unternehmen aus, die an kontroversen Aktivitäten beteiligt sind, darunter Tabak, Waffen sowie Kraftwerkskohle und
  • verfolgen einen Best-in-Class-Ansatz. Dazu werden die 50 Prozent Unternehmen mit den besten ESG-Ratings pro Sektor ausgewählt.

Mit wettbewerbsfähigen laufenden Kosten (OGC) von 0,35 % stellen die ETFs eine wichtige Erweiterung des ESG-ETF-Angebots von Amundi dar. Sie bieten Anlegern ein kosteneffizientes, breit diversifiziertes und nachhaltiges Engagement in Schwellenländern und in China.

Amundi kooperiert seit langem mit Kunden, um bedarfsgerechte Lösungen zu entwickeln. Bei AllianceBernstein ist ESG im Volumen von mehr als 456 Milliarden US-Dollar integriert. Die Partnerschaft mit Amundi für Schwellenländer-Kernmärkte ist ein wichtiger Schritt, um der wachsenden Nachfrage nach verantwortungsvollen Anlagelösungen gerecht zu werden.

„Die ESG-Integration in alle unsere Anlagen innerhalb unserer Multi-Asset-Portfolios ist für unsere Denkweise und die unserer Kunden von grundlegender Bedeutung“, erklärt David Hutchins, Portfoliomanager für Multi Asset Solutions bei AllianceBernstein. „Darüber hinaus sind wir überzeugt, dass China nicht länger als Schwellenland betrachtet werden sollte. Es bedarf eines differenzierteren Ansatzes für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, die zunehmend wenig mit Schwellenländern gemeinsam hat. Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit Amundi und freuen uns auf die weitere Kooperation.”

Wir freuen uns über die Partnerschaft mit AllianceBernstein, die unser Engagement für einen kontinuierlichen Dialog mit unseren Kunden und die Erfüllung ihrer individuellen Bedürfnisse unterstreicht“, ergänzt Gaëtan Delculée, Global Head of ETF, Indexing & Smart Beta Sales, Amundi. „Als engagierter Partner und Marktführer für verantwortungsbewusstes Investieren sehen wir es als unsere Aufgabe an, unsere Kunden auf ihrem ESG-Weg zu begleiten und zu unterstützen.”

 

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Amundi Deutschland GmbH, Arnulfstraße 124 – 126, 80636 München, Tel: 0800 888 1928, www.amundi.de

Neuberger Berman im Bereich der Family Offices im DACH-Raum auf Wachstumskurs

 

Marianne Schönleber wechselt von BlackRock zum unabhängigen US-amerikanischen Vermögensverwalter Neuberger Berman. Dort ist sie ab sofort für die Betreuung von Family Offices in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) verantwortlich. Schönleber wird als Senior Vice President Teil von Neuberger Bermans Client Coverage Team in Frankfurt am Main.

„Mit ihrer großen Branchenerfahrung, auch auf internationaler Ebene, und ihrem etablierten Netzwerk in der DACH-Region ist Marianne Schönleber eine wertvolle Ergänzung für unser Team“, ist Christian Puschmann, Head of Client Group Germany and Austria bei Neuberger Berman, überzeugt. „Sie hat bei BlackRock bereits gezeigt, dass sie sich darauf versteht, zur richtigen Zeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das passt hervorragend zu unserer aktuellen Strategie: Im Bereich der Family Offices befinden wir uns in der DACH-Region auf Wachstumskurs.“

In ihrer neuen Rolle ist Schönleber dafür verantwortlich, die bestehenden Kundenbeziehungen zu pflegen und auszubauen. Immer im Austausch mit Kunden und professionellen Investoren will sie es sich zur Aufgabe machen, Kundenbedürfnisse zu identifizieren und mit passgenauen Lösungen von Neuberger Berman in Einklang zu bringen.

Vor ihrem Wechsel zu Neuberger Berman war Schönleber seit 2008 bei BlackRock in München als Head of Family Offices Deutschland tätig. Vor dieser Station arbeitete sie im Sales und Analytics Team bei Bloomberg in London. Marianne Schönleber besitzt einen Master-Abschluss im Fach Marketing Management der Griffith University in Brisbane, Australien.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Neuberger Berman Europe Limited, Friedrich-­Ebert­-Anlage 49, D-­60308 Frankfurt,Tel: +49 69 509 56 5648/5649, www.nb.com