Verwaltetes Vermögen (AuM) der Gruppe nun bei 41,2 Mrd. Euro

 

Unser Ziel bei Comgest ist es, eine angemessene Managementkapazität über unsere Strategien hinweg aufrechtzuerhalten und unsere Anlagedisziplin für Qualitätswachstum auch während zyklischer Aktienrotationen beizubehalten. Auf diese Weise ist es uns in der Vergangenheit gelungen, unsere Mittelzuflüsse und unsere Strategien zu diversifizieren. Dieser Ansatz hat sich zuletzt in unserer Japan Equity-Strategie gezeigt, die im vergangenen Jahr Mittelzuflüsse von mehr als einer Milliarde Euro verzeichnen konnte, ebenso wie in unseren Strategien Europe Opportunities, Europe Smaller Companies, Global Equites und PLUS-Fonds2. Von den mehr als 15 Aktienstrategien von Comgest weisen nunmehr sieben ein verwaltetes Vermögen von mehr als einer Milliarde Euro auf. Das verwaltete Vermögen der Comgest-Gruppe stieg insgesamt um 5,7 Prozent auf 41,2 Mrd. Euro gegenüber 38,8 Mrd. Euro im Vorjahr.

Kontinuierliche Verstärkung des ESG-Teams

Nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Investieren (ESG) ist ein fester Bestandteil des Qualitätswachstumsansatzes von Comgest. So haben wir auch 2021 unseren ESG-Ansatz kontinuierlich gestärkt – und unser ESG-Team in Bezug auf Mitglieder und Erfahrung ausgebaut. Ein verbessertes Reporting, noch umfassendere Engagement-Aktivitäten und eine neue Governance-Struktur sind Beispiele, um damit die Vielfalt unserer Anteilseigner besser widerzuspiegeln. Außerdem haben wir verschiedene Initiativen zur Förderung der Diversität in der gesamten Gruppe gestärkt.

Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres war in diesem Zusammenhang die Einstellung von Alix Faure als Head of Responsible Development. Alix bringt 16 Jahre Erfahrung in das ESG-Team ein – davon 11 Jahre im Bereich der nachhaltigen Investments. Somit hat sich das Team in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt und besteht nun aus sieben Mitgliedern. Dank der Stärke unseres Teams konnte Comgest im vergangenen Jahr mehr als 120 Engagements (in Form einzelner Unternehmensdialoge) durchführen, was mehr als eine Verdoppelung unserer Bemühungen gegenüber 2020 bedeutet. Zudem setzten wir im Jahr 2021 unser bisher größtes gemeinsames Engagement mit dem Carbon Disclosure Project, kurz CDP3, als federführender Investor fort, um Daten zu Klimawandel, Wassersicherheit und/oder Entwaldung anzufordern

Zudem hat unser ESG-Team unsere Bibliothek mit ESG-Climate Impact Reports erweitert. Diese haben bisher die Comgest-Strategien Global Emerging Markets (GEM), Pan-Europe und Global abgedeckt, umfassen nun aber auch unsere Japan- und die neuen Plus-Range-Strategien für GEM, Pan-Europe und Global. Jeder dieser Berichte enthält detaillierte Angaben zu den Kohlenstoff- und Umwelteinflüssen des jeweiligen Portfolios.

Bis heute sind 97 Prozent des Gesamtvermögens der Comgest-Publikumsfonds gemäß Artikel 84 der Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (SFDR)5 eingestuft.

Um unser Research, die Berichterstattung und die Kommunikation über verantwortungsbewusstes Investieren zu verbessern, hat Comgest außerdem ein neues Responsible Investment Comittee ins Leben gerufen. Damit soll das branchenrelevante Wissen über ESG-Investments und -Regulierung innerhalb der Gruppe besser überwacht und konsolidiert werden.

Als Ergebnis dieser Entwicklung ist Comgest im erst kürzlich veröffentlichten Morningstar6 Fund Family 100 Report als der Vermögensverwalter mit der höchsten Konzentration von Fonds mit überdurchschnittlichen Morningstar Sustainability Ratings7 eingestuft worden. Gleichzeitig erhielt Comgest im Jahr 2021 zum dritten Mal in Folge die Bestnote “A+” von den  Principles for Responsible Investment8 (UN PRI) der Vereinten Nationen für alle drei Kriterien: „Strategy & Governance“, „Listed Equity – Incorporation“ und „Listed Equity – Active Ownership“.

Sebastien Thévoux-Chabuel, Head of Responsible Investment bei Comgest, sagt hierzu: „Angesichts der Tatsache, dass viele Kunden neben Renditen jetzt auch positive Veränderungen erreichen wollen und die Aufsichtsbehörden die ESG-Standards der Asset Manager immer genauer unter die Lupe nehmen, sind wir der Meinung, dass Comgest gut aufgestellt ist, um diese Erwartungen zu erfüllen. Die ESG-Überlegungen, die in unsere Anlageentscheidungen einfließen, sind ein natürliches Ergebnis des wachstumsorientierten Anlagestils von Comgest und unseres Engagements für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Vermögen unserer Kunden. Unsere kontinuierlichen Investitionen – sowohl in die Erweiterung unserer ESG-Expertise als auch die -Ressourcen, schaffen einen zusätzlichen Mehrwert, der es uns ermöglichen wird, diese Erwartungen auch in Zukunft zu erfüllen.“

Arnaud Cosserat, CEO von Comgest, dazu weiter: „Investoren suchen immer nach dem Bindeglied zwischen guter Performance und Nachhaltigkeit. Dieses fehlende Bindeglied ist das langfristig orientierte Investieren, das den Kern unseres Qualitätswachstumsansatzes ausmacht.“

Entwicklung der Aktienmärkte

Die letzten zwölf Monate waren in vielerlei Hinsicht für die Aktienmärkte außerordentlich positiv: In der Breite waren die Medien optimistisch, dass das Jahr 2021 durch ein Ende der Covid-Sorgen und einer Rückkehr zum normalen Leben gekennzeichnet sein würde, da weltweit Impfstoffe zugelassen und verteilt wurden. Der wirtschaftliche Aufschwung wurde darüber hinaus durch eine angepasste Geld- und Fiskalpolitik in Form von Konjunkturpaketen, liquiden Märkten und niedrigen Zinssätzen stark unterstützt  der perfekte Cocktail für robuste Aktienmärkte.

Während dieser Cocktail für die Industrieländer gut funktionierte, beendeten die Aktien der Schwellenländer und Asiens das Jahr mit einem Minus. Chinas regulatorische Maßnahmen im Sommer 2021 bescherten den Anlegern, die in Qualitätswachstumswerte investieren, einen starken Gegenwind. Dieser wurde durch eine Stilrotation noch zusätzlich verstärkt. Zum Ende des Jahres 2021 kam dann noch die Inflation hinzu, die weltweit stark anstieg. Nach Ansicht von Comgest ist der beste Weg, das Vermögen unserer Kunden vor Inflation zu schützen: eine Bottom-up-Investition in Unternehmen, die eine starke Preissetzungsmacht und eine geringe Verschuldung aufweisen – also eine Investition in Qualitätswachstum.

 

Entwicklung der Unternehmensführung stärkt breite Partnerschaft und Vielfalt

Comgest sieht seine Aktionärsstruktur als eine breite Partnerschaft, die mit Blick auf Langfristigkeit, Kultur und Werte von enormer Bedeutung ist. Wir beschäftigen derzeit weltweit über 200 Mitarbeiter, von denen 151 gleichzeitig Partner sind. Als Ergebnis interner Diskussionen hat die Gruppe ihre Governance auf Ebene der Holding (Comgest Global Investors S.A.S.) im Jahr 2021 neu strukturiert, um so eine breitere Repräsentation der Anteilseigner in Bezug auf Geschlecht, Nationalität, Erfahrung und unabhängiger Mitgliedschaft zu gewährleisten. Ein neuer Gesellschafterausschuss ist für die Festlegung der langfristigen strategischen Ausrichtung und Kapitalplanung, die Aufsicht und die Vertretung der Aktionäre zuständig. Der Verwaltungsrat besteht aus 12 Mitgliedern, von denen 5 Frauen und 3 unabhängig sind. Ein neuer Exekutivausschuss, der den CEO bei der Umsetzung der strategischen Pläne der Gruppe und der Beaufsichtigung ihrer Aktivitäten unterstützt, besteht aus 11 Mitgliedern, von denen 4 Frauen sind. Wir sind davon überzeugt, dass diese neue

Struktur die partnerschaftlichen Werte von Comgest aufrechterhalten und sowohl die strategische Vision als auch die Fähigkeiten der Gruppe stärken wird.

Investition in Vielfalt

Im Rahmen der partnerschaftlichen Kultur von Comgest waren unabhängiges Denken und Vielfalt schon immer geschätzte Werte. Im Jahr 2021 wuchs das Investmentteam von 49 auf 50 Portfoliomanager, die 17 verschiedenen Nationalitäten angehören. Zudem streben wir ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis im globalen Comgest-Team an: Derzeit sind rund 45 Prozent unserer Mitarbeiter Frauen, 29 Prozent unserer Analysten und Portfoliomanager sind weiblich – das Dreifache des Branchendurchschnitts gemäß des Alpha Female Reports von Citywire9.

Im Jahr 2021 hat sich Comgest zwei Diversitätsinitiativen angeschlossen:

  • Das Diversity-Projekt: Comgest ist stolz darauf, Mitglied des Diversity Project geworden zu sein. Dessen Aufgabe ist es, die Vermögensverwaltungsbranche in Fragen rund um Diversität aufzuklären und zu verbessern. Diese wichtige Zusammenarbeit ermöglicht es Comgest künftig, mit Branchenkollegen zusammenzuarbeiten und sich über Chancen und Herausforderungen auszutauschen. Wir engagieren uns für solche Partnerschaften, da sie uns in die Lage versetzen, die Vielfalt innerhalb unserer Belegschaft und die Integration an unserem Arbeitsplatz weiter zu verbessern.
  • Fondsfrauen: Comgest ist ebenso stolz darauf, den Fondsfrauen, beigetreten zu sein. Dies ist das größte deutschsprachige Frauennetzwerk, das sich für Karriereförderung, Vielfalt und Gleichstellung in der Finanzbranche einsetzt.

Die The Comgest Foundation, unsere philanthropische Stiftung, feierte zudem kürzlich ihr vierjähriges Bestehen. Seit 2017 wurden bisher 33 Projekte von Comgest-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt, um Programme rund um Bildung, Menschen mit Behinderungen oder andere Vorhaben zu fördern, die das Leben von Menschen in Not verbessern sollen.

Comgest hat sich dazu verpflichtet, Vielfalt und Inklusion intern sowie extern zu fördern und entsprechende zu unterstützen. Wir glauben an die Vorteile von Diversität zum Wohle unserer Kunden, Kollegen, des Unternehmens und der Gesellschaft.

 

1 Morningstar Fund Family 100; abrufbar unter https://www.morningstar.co.uk/uk/news/215662/europes-top-100-fund-companies—ranked.aspx

2  Für Fonds, die in Ihrem Land registriert sind, wählen Sie bitte auf unserer Website Ihren jeweiligen Kundentyp und Ihr Land aus

3 Das Carbon Disclosure Project, kurz CDP, ist die größte Datenbank über Klimawandel, Entwaldung und Wasserverbrauch, die auf eine Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks von unten nach oben abzielt.

4 Artikel 8-Fonds werden definiert als “ein Fonds, der neben anderen Merkmalen ökologische oder soziale Merkmale oder eine Kombination dieser Merkmale fördert, sofern die Unternehmen, in die investiert wird, gute Unternehmensführungspraktiken anwenden”.

5 Weitere Informationen zu SFDR finden Sie unter https://ec.europa.eu/info/business-economy-euro/banking-and-finance/sustainable-finance/sustainability-related-disclosure-financial-services-sector_en

6 Morningstar Fund Family 100; abrufbar unter https://www.morningstar.com/lp/emea-fund-family-100

7 Ein Morningstar Sustainability Rating – auch als “Globe Rating” bezeichnet – ist ein quantitatives Maß für die finanziell wesentlichen ESG-Risiken eines Portfolios im Vergleich zu seiner Morningstar-Kategorie-Peergroup.

8 Im vollständigen Bewertungsbericht (Assessment Report) finden Sie alle Bewertungen und Links zur PRI-Bewertungsmethodik (PRI assessment methodology) sowie zu unserem Transparenzbericht (Transparency Report) für zusätzliche Informationen.

9 Abrufbar unter https://citywire.co.uk/alpha-female

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Comgest Deutschland GmbH, Sky Office, Kennedydamm 24, D-40476 Düsseldorf, Tel.: +49 21144038721, www.comgest.com

Marktkommentar von Dr. Eduard Baitinger, FERI

 

Der Auftakt in das neue Börsenjahr steht ganz im Zeichen zunehmender Inflationsängste. Im Mittelpunkt ist dabei vor allem die Notenbankpolitik in den USA. Angesichts einer US-Inflation von zuletzt 7% rechnen die Finanzmärkte dort inzwischen mit vier Zinsanhebungen im Jahr 2022. Zudem sprach sich Fed-Chef Jerome Powell für eine rasche Rückführung der Zentralbankbilanz aus. Diese Ankündigungen sorgen für starke Nervosität und Abverkäufe in den vergangenen Wochen. Zur Erinnerung: Die massive Liquiditätsausweitung der globalen Notenbanken – allen voran der Fed – war der entscheidende Faktor für den Börsenaufschwung seit dem Corona-Crash. Wenn die monetäre Unterstützung ausbleibt und den zukünftigen Erwartungen sogar Liquidität entzogen WIRD, können fundamentale Probleme, die bislang durch die ultraexpansive Geldpolitik kaschiert wurden, offen zutage treten.

Geopolitik zurück auf die Agenda

Schlechte Nachrichten für die Finanzmärkte kommen auch aus der Geopolitik. Die Lage an der russisch-ukrainischen Grenze ist gefährlich und droht zu eskalieren. Russland hat auf die eindringliche Warnung von US-Präsident Biden vor einem Einmarsch in die Ukraine mit der Ankündigung eines deutlichen Marinemanövers reagiert. Beobachter befürchten, dass Russland ernsthaft erwägt, die Donbass-Region oder sogar noch weitere Landesteile zu annektieren. Die jüngsten Entwicklungen haben vor allem den russischen Finanzmärkten und dem Rubel stark zugesetzt. Allerdings wird das gestiegene Risiko in der Region bereits an den globalen Märkten eingepreist. So dürfte die robuste Entwicklung bei den Öl- und Goldpreisen nicht nur auf inflationäre Risiken, sondern partiell auch auf den Ukraine-Konflikt zurückzuführen sein.

Professionelle Anleger sollten vor diesem Hintergrund risikobewusst agieren und die Möglichkeit scharfer Marktkorrekturen nicht vernachlässigen.

Über Dr. Eduard Baitinger

Dr. Eduard Baitinger ist seit 2015 Leiter Asset Allocation in der FERI Gruppe. Er verantwortet den Bereich quantitative Asset Allocation der FERI Trust, wo er auch zahlreiche Forschungsprojekte steuert und koordiniert. In enger Abstimmung mit dem FERI-Vorstand und Chief Investment Officer, Dr. Heinz-Werner Rapp, vertritt er ferner die Anlagestrategie der FERI-Gruppe und deren Kommunikation an Mandanten und Kunden der FERI.

Vor seiner Tätigkeit bei FERI war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen und Finanzanalyst bei einem Asset Manager. 2010 schloss er sein Studium an der Universität Bremen, begleitet von einem Auslandsaufenthalt in New York, als Diplom Ökonom ab. 2014 promovierte Eduard Baitinger mit Auszeichnung über neue Ansätze für das quantitative Asset Management. Dr. Baitinger publiziert regelmäßig in akademischen Fachzeitschriften und Wissenschaften als akademischer Gutachter.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

FERI AG, Haus am Park  Rathausplatz 8-10, 61348 Bad Homburg, Tel: +49 (0) 6172 916-0, Fax: +49 (0) 6172 916-9000, www.feri.de

Die DWS hat am 17. Januar 2022 einen neuen nachhaltig anlegenden Aktienfonds aufgelegt.

 

Der DWS Invest ESG Women for Women investiert weltweit in Unternehmen, die Wert auf Umweltschutz, gute Unternehmensführung und eine faire Behandlung ihrer Mitarbeiter legen. Der Fonds legt ein besonderes Augenmerk auf die sozialen Aspekte – auf das „S“ in „ESG“.

Der DWS Invest ESG Women for Women wird ausschließlich von Frauen gemanagt und zielt speziell auf die Bedürfnisse von Frauen bei der Auswahl ihrer Geldanlage ab. Zur Auswahl der Unternehmen, die mit Blick auf soziale Werte und faire Arbeitsbedingungen gut abschneiden, greift das 12-köpfige Fondsmanagerinnen-Team um Katharina Seiler, Valerie Schüler und Lilian Haag auf den so genannten „Social Commitment Score“ der DWS zurück. Dieser bewertet die Unternehmen mit Blick auf fünf Faktoren: Neben den Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette fließen die Themen Gleichberechtigung und Chancengleichheit, ausgewogene Geschlechterverteilung auf Führungsebene, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Flexibilität des Arbeitsumfeld mit in die Analyse ein. „In die engere Auswahl für den Fonds kommen sowohl Unternehmen, die im Rahmen des „Social Commitment Score“ führend sind als auch Unternehmen, bei denen das Fondsmanagement besonders große Fortschritte wahrnimmt“, so Katharina Seiler. Die Unternehmen durchlaufen darüber hinaus eine klassische Fundamentalanalyse mit Fokus auf das Geschäftsmodell, das Management sowie auf die Themen Wachstum und Bewertung. Die Fondsmanagerinnen des DWS Invest ESG Women for Women setzen zudem auf langfristige Investmenttrends wie Digitalisierung, Bildung, Erneuerbare Energien, Infrastruktur, Gesundheit, Forschung und Konnektivität.

Soziale Faktoren wichtig für den Unternehmenserfolg

Der neue DWS-Fonds greift mit seinem Fokus auf soziale Faktoren ein Thema auf, das bei der Geldanlage immer stärker in den Vordergrund rückt – nicht zuletzt infolge der Covid-19-Pandemie. „Soziale Aspekte sind ein zunehmend wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen. Sie können sich positiv auf die Produktivität und die Gewinne von Unternehmen auswirken, was sich langfristig auch in einer positiven Wertentwicklung am Aktienmarkt niederschlagen dürfte“, erklärt Fondsmanagerin Valerie Schüler und verweist auf die Historie: Über einen Betrachtungszeitraum von fünf Jahren haben in puncto „S-Faktor“ gut aufgestellte US-Unternehmen aus dem S&P 500 Index besser abgeschnitten als der breite Markt.

Mehr Frauen den Weg an den Aktienmarkt ebnen

„Mit dem DWS Invest ESG Women for Women möchten wir Frauen motivieren, ihren Vermögensaufbau in die Hand zu nehmen – auch im Hinblick auf die drohende Rentenlücke im Alter“, so Lilian Haag. In puncto Kapitalmarkt hätten Frauen im Gegensatz zu Männern noch immer erheblichen Nachholbedarf, erklärt die Fondsmanagerin. Obwohl rund 80 Prozent der Frauen bereits regelmäßig sparen, investiere bislang nur jede achte Frau ihr Geld am Aktienmarkt.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Vermögensverwaltende Fonds (VV-Fonds) versprechen in turbulenten Phasen durch ihr aktives Risikomanagement Verluste zu begrenzen, ohne dabei aber auf die Chancen eines Aufschwungs – wie im vergangenen Jahr – zu verzichten.

 

Dabei sollen aktives Management und die Diversifikation über mehrere Assetklassen dafür sorgen, dass langfristig eine positive Rendite bei vermindertem Risiko für den Anleger erwirtschaftet wird. Wer dieses Versprechen in 2021 halten konnte, zeigt die Auswertung der MMD Analyse & Advisory GmbH.

  • Vermögensverwaltende (VV-) Fonds performten 2021 im Durchschnitt positiv
  • Durchschnittliche Wertentwicklung der VV-Fonds lag bei +10,45%
  • Maximale Verluste für alle VV-Kategorien niedriger als bei großen Aktienindizes

Die Aktienmärkte setzten auch in 2021 den positiven Trend seit dem Corona-Crash in 2020 fort und erreichten teilweise neu Höchststände. Die Corona-Pandemie war weiterhin das bestimmende Thema und sorgte für Unsicherheit – besonders zum Jahresende durch die neue Variante Omikron – aber auch für positive Impulse durch Erfolge der Impfkampagnen und phasenweiter Rückkehr zur Normalität. Die Corona Pandemie hatte zudem Auswirkungen auf die Preise, da durch Lieferengpässen und wieder zunehmende Nachfrage die Inflation deutlich anstieg. Die Notenbanken schätzten die Inflation zunächst als vorübergehend ein und unternahmen keine Gegenmaßnahmen. Somit blieb es bis zum Jahresende fast überall bei den niedrigen Zinsniveaus, welche wiederum die Aktienmärkte stützten und die Anleihemärkte belasteten. Erst gegen Ende des Jahres gingen die Notenbanken von einer länger anhaltenden Inflation aus. Zusätzlich sorgten die guten Unternehmensberichte für eine langsame Kehrtwende heraus aus der expansiven Geldpolitik. In den USA wurde das monatliche Anleiheankaufprogramm zum Jahresende reduziert und in Großbritannien und Norwegen ging man bereits einen Schritt weiter und erhöhte die Leitzinsen. Die EZB hielt vorerst an der expansiven Geldpolitik fest und kündigte nur eine Reduktion der Anleiheankäufe in 2022 an.

Der DAX erzielte im vergangenen Jahr einen Gewinn von 15,79%, der Euro STOXX 50 Performance 23,34% und der MSCI World EUR GRTR erreichte 31,64%. Die defensiven Staatsanleihen, gemessen am deutschen Rentenindex REX P, verloren in 2021 -1,69%. In diesem herausfordernden Marktumfeld gestaltete sich das Asset Management für VV-Fonds durchaus anspruchsvoll. Das galt vor allem für VV-Fonds mit einem höheren Anleiheanteil, wie bei denen der defensiven und ausgewogenen Kategorie.

In den beobachteten MMD-Kategorien Defensiv, Ausgewogen, Offensiv und Flexibel verzeichneten in 2021 ca. 96% aller VV-Fonds mit einem Volumen über 10 Millionen Euro ein positives Ergebnis. Dies erreichten die meisten VV-Fonds mit einem vergleichsweisen niedrigen maximalen Verlust (Maximum DrawDown (MDD)) im Vergleich zu den Aktienindizes. Der DAX verzeichnete in 2021 einen maximalen Verlust von -7,08%, der Euro STOXX 50 Performance -7,64% und der MSCI World EUR GRTR -4,60%. Diese Werte sind im Vergleich zu den Vorjahren extrem niedrig. Der REX P hingegen verzeichnete mit -2,34% einen durchschnittlichen Maximum DrawDown. Der maximale Verlust stellt das schlechteste mögliche Ergebnis einer Investition in der betrachteten Periode dar. Dabei bemisst sich dieser vom Höchststand bis zum Tiefststand innerhalb der Periode.

Defensive VV-Fonds

Die VV-Fonds der defensiven Kategorie konnten das Jahr mit einem Plus von 3,93 Prozent abschließen. Der FVV select AMI führte dabei die Bestenliste mit 12,48% an und erreichte dies bei einem maximalen Verlust in Höhe von -2,72%. Durchschnittlich lag der maximale Verlust bei den defensiven VV-Fonds, gemessen am MMD-Index Defensiv, mit -1,50% noch etwas darunter. Das beste Performance-/Risikoverhältnis wies der zweitplatzierte PARIUM Relaxed Fund mit einer Jahresrendite von 11,82% und einem maximalen Verlust von -1,91% aus. Dies spiegelte sich auch im MMD-Ranking für ein Jahr, wo der Fonds mit 5 Sternen zu den Top 20% der Peergroup gehört. Auf die Sicht von drei Jahren erreichten von den Top Ten Fonds 2021 nur der BRW Stable Return V und der PTAM Defensiv Portfolio Fonds das 5 Sterne Ranking.

Ausgewogene VV-Fonds

Der MMD-Index Ausgewogen, der die Entwicklung der VV-Fonds in dieser Peergroup misst, gewann im vergangenen Jahr 8,90% hinzu. Am besten schnitt in dieser Kategorie der JOHCM Global Income Builder Fonds mit 22,19% ab. Im Hinblick auf das Risiko lag der Fonds mit einem Maximum DrawDown in Höhe von -4,16% unterhalb des Durchschnitts in der ausgewogenen Kategorie (-2,33%). Dabei lagen alle Maximum DrawDown Werte der Top 10 Fonds unterhalb des Kategoriedurchschnitts. Den niedrigsten maximalen Verlust in 2021 konnte der Capital Group Global Allocation Fonds verzeichnen mit -3,13%. Auch im MMD Ranking lag der Fonds unter den Top 20% für ein Jahr und auch für drei Jahre.

Offensive VV-Fonds

Die offensiven VV-Fonds konnten im Zeitraum vom 31.12.20 bis 31.12.2021 durchschnittlich 14,76% hinzugewinnen und waren damit die Stärksten hinsichtlich der Performance. Deutlich über dem Durchschnitt und der Beste innerhalb der Kategorie war der Ganador Ataraxia mit einem Zuwachs von 34,52%. Dies erreichte der Fonds mit einem über dem Kategoriedurchschnitt liegendem Maximum DrawDown in Höhe von -5,06% im Vergleich zu -3,29%. Innerhalb der Top 10 Fonds lag er damit im Mittelfeld. Ein besseres Performance-/Risikoverhältnis konnte der Allianz Dynamic Multi Asset Strategy Fonds aufweisen, der im Jahr 2021 30,82% hinzugewann bei einem maximalen Verlust von -4,23% und 5 Sternen im MMD Ranking für ein Jahr. Auf Sicht von drei Jahren gehören der BBBank Dynamik Union, der FU-Multi Asset und der Oddo BHF Polaris Dynamic Fonds zu den Top 20% der offensiven Kategorie und weisen jeweils 5 Sterne im MMD Ranking auf.

Flexible VV-Fonds

Bei der flexiblen Kategorie sind die Performancewerte erfahrungsgemäß am weitesten gestreut. So betrug der Abstand zwischen dem besten und schlechtesten Fonds im Betrachtungszeitraum fast 60 Prozentpunkte. Im Durchschnitt gewannen flexible VV-Fonds in den letzten 12 Monaten 10,48% hinzu. Der P&R-Real Value Fonds verzeichnete dabei das beste Performanceergebnis in Höhe von 43,96%. Mit einem maximalen Verlust von -8,25% lag der Fonds aber deutlich über dem Kategoriedurchschnitt (-3,45%). Knapp dahinter folgte der ACATIS Datini Valueflex Fonds mit 42,18% und einem Maximum DrawDown von -9,55%. Den niedrigsten maximalen Verlust unter den Top 10 Fonds verzeichnete der Optomoni-UI Fonds -5,38% und einer Performance von 24,24%. Dieses bessere Performance-/Risikoverhältnis wurde in 2021 auch mit einem 5 Sterne MMD Ranking ausgezeichnet.

Die Auswertung zeigt, dass sich das Verlustrisiko durch VV-Fonds verringern lässt. Alle Kategorien konnten die maximalen Verluste im Vergleich zu den großen Aktienindizes beschränken. Dennoch ist der Anleger auch bei defensiv ausgerichteten Produkten nicht vor Verlusten geschützt.

Für eine leistungsgerechte Bewertung des Fondsmanagers sollten die VV-Fonds im Detail und über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Dabei können in einem ersten Schritt quantitative Rankings – wie das MMD Ranking – helfen, eine entsprechende Vorauswahl zu treffen. „Bei dem MMD Ranking fließen neben den Performanceleistungen auch Risikokomponenten zu 50% mit in die Bewertung ein.“ erklärt Nicolai Bräutigam, Geschäftsführer der MMD Analyse & Advisory GmbH. „So kann mit einem Blick erfasst werden, welche VV-Fonds ein angemessenes Chance-Risiko-Profil aufweisen. Und vor allem kann man auch abgleichen, ob Kursgewinne, die kurzfristig erzielt wurden, auch auf lange Sicht bestätigt werden.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Asset Standard GmbH, Lange Wende 31, D­59755 Arnsberg Tel.: +49 (0) 2371 ­ 91959­20, Fax: +49 (0) 2371 ­ 91959­21 www.assetstandard.com

Der Sustainable Bond Impact Fund zielt darauf ab, Rendite mit positiven sozialen und ökologischen Auswirkungen in Einklang zu bringen

 

Candriam, ein globaler Multi-Asset-Manager mit dem Schwerpunkt nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Investieren, gibt die Auflegung des Candriam Sustainable Bond Impact Fund bekannt. Dabei handelt es sich um einen Teilfonds der luxemburgischen SICAV Candriam Sustainable, die ein Vermögen von rund 18 Milliarden € verwaltet. Der Fonds verbindet finanzielle Renditen mit positiven Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt, indem das Fondsmanagement Anleihen kauft, die die Entwicklung von Projekten zur Unterstützung des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft oder zur Bekämpfung der sozialen Ungleichheit fördern. Die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen dienen hierbei als thematische Grundlage.

Der Fonds wird aktiv verwaltet und sein Referenzindex ist der Iboxx Euro Aggregate (Total Return). Das Fondsmanagement verwendet einen fortschrittlichen firmeneigenen Screening-Ansatz, bei dem eine umfassende Bewertung der ESG-Qualität des Emittenten erfolgt und bei dem überprüft wird, wie die Emissionserlöse die zugrunde liegenden Projekte finanzieren, die mit den SDGs der Vereinten Nationen in Einklang stehen.

Sowohl die Glaubwürdigkeit eines Emittenten in Bezug auf seine ESG-Verpflichtungen als auch sein Solvenzprofil sind für die Finanzierung nachhaltiger Anleihen entscheidend. Aus diesem Grund kommen Analysen in Bezug auf die Fundamentaldaten und auf ESG-Faktoren zum Einsatz – im Einklang mit dem verantwortungsbewussten und überzeugungsbasierten Investmentansatz von Candriam. Entsprechend besteht das Fondsmanagement-Team aus drei langjährigen Fixed-Income-Experten – Philippe Dehoux, Head of Global Bonds, Céline Deroux, Senior Fixed Income Strategist, und Nicolas Forest, Global Head of Fixed Income – sowie zwei erfahrenen ESG-Experten: Vincent Compiègne, Deputy Head of ESG Investments und Lucia Meloni, Lead ESG Governance Analyst. Zusätzlich steht ihnen ein Team von Analysten mit Kompetenzen in Staatsanleihen, Hochzinsanleihen und Investment Grade zur Seite.

Der Fonds strebt einen Anteil nachhaltiger Anleihen von mindestens 75 % an und soll einen positiven Beitrag zu den SDGs der Vereinten Nationen leisten. Er wird als Finanzprodukt mit einem nachhaltigen Anlageziel gemäß Artikel 9 der europäischen Offenlegungsverordnung für nachhaltige Finanzprodukte (SFDR) klassifiziert. Darüber hinaus werden 10 % der Netto-Managementgebühren an Organisationen gespendet, die grüne oder soziale Projekte unterstützen. Der Fonds wurde in Luxemburg, Österreich, Deutschland, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Italien, in der Schweiz und den Niederlanden zum Vertrieb zugelassen.

Um das Risikoprofil des Fonds vollständig zu verstehen, empfehlen wir den Anlegern die sorgfältige Lektüre des offiziellen Fondsprospekts und der Beschreibung der zugrunde liegenden Risiken. Der Wert einer Anlage kann insbesondere infolge des Exposures des Fonds gegenüber den mit Finanzderivaten, Schwellenländern, Liquidität, Konzentration und Kapitalverlust verbundenen Risiken sinken. Auch die Aktien-, Nachhaltigkeits- und ESG-Risiken sind zu berücksichtigen. Alle fondsspezifischen Risikofaktoren sind im Fondsprospekt aufgeführt. Voraussetzung für das Erreichen der in diesem Dokument dargestellten nichtfinanziellen Ziele ist, dass sich die von Candriam getroffenen Annahmen bestätigen. Die Umsetzung der ESG-Bewertungsmodelle von Candriam erfordert je nach Sektor und den genauen Aktivitäten des betreffenden Unternehmens Zugriff auf verschiedene quantitative und qualitative Daten.

„Der Markt für nachhaltige Anleihen wächst schnell und diversifiziert sich zunehmend. Bei dieser neuen Strategie verfolgen wir die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN – und sind so in der Lage, das gesamte Spektrum gesellschaftlicher Themen abzudecken und finanzielle Mittel für Initiativen bereitzustellen, die einen wesentlichen und positiven Beitrag zur globalen nachhaltigen Entwicklung leisten“, sagt Nicolas Forest, Global Head of Fixed Income Management. Philippe Dehoux, Head of Global Bonds, ergänzt: „Anleger können mit dem Sustainable Bond Impact Fund zudem eine doppelte positive Wirkung erzielen und Projekte fördern, die den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unterstützen und die soziale Ungleichheit bekämpfen.“ „Das Team vereint Fundamental- und ESG-Analysen – damit können wir unseren Kunden eine Anlagelösung anbieten, die einen positiven und bewussten Einfluss auf die Gesellschaft hat“, fügt Céline Deroux, Co-Managerin, hinzu.

„Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal unseres Ansatzes ist die Stärke und Tiefe unseres firmeneigenen Screening-Prozesses“, betont Vincent Compiègne, Deputy Head of ESG Investments. „Mit seiner Hilfe können wir die ESG-Qualität des Emittenten verstehen und die wichtigsten Leistungsindikatoren der nachhaltigkeitsbezogenen Anleihen (SLBs) bewerten und erhalten so Zugang zu komplexen Zusammenhängen. Eine Besonderheit ist zudem unsere eingehende Analyse, die über die Green Bond Principles (GBP) hinausgeht.“ „Mit dem neuen Fonds können wir sicherstellen, dass alle geförderten Projekte eine positive und wesentliche Auswirkung auf die Gesellschaft und die Umwelt haben“, bekräftigt Lucia Meloni, Lead ESG Governance Analyst.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Candriam Luxembourg – Zweigniederlassung Deutschland, Fellnerstraße 5, D-60322 Frankfurt, Tel.: +49 69 2691903-0, www.candriam.de 

Die internationale unabhängige Fondsgesellschaft Comgest wurde im aktuellen Morningstar Fund Family 100 Report als der Vermögensverwalter mit der höchsten Konzentration von Fonds mit überdurchschnittlichen Morningstar Sustainability Ratings eingestuft.

 

Von den 100 größten Fondshäusern, die der Morningstar-Bericht untersucht hat, belegt Comgest außerdem den dritten Platz in Bezug auf den Prozentsatz seiner Anteilsklassen mit einer Morningstar-Gold-, -Silber- oder -Bronzemedaille.

Der Morningstar Fund Family 100 Report ist ein jährlicher Vergleich der 100 größten Fondshäuser nach verwaltetem Vermögen und den von ihnen in Europa vertriebenen Fonds. Der diesjährige Bericht hob hervor, dass das ESG-Risikomanagement von Comgest ein integraler Bestandteil seines gut etablierten Qualitätswachstumsansatzes ist. Dies erklärt, warum Comgest die höchste Konzentration von Fonds aufweist, die überdurchschnittliche Morningstar-Nachhaltigkeitsbewertungen erhalten. Morningstar bestätigte außerdem, dass Comgest in den letzten sieben Jahren die Einbeziehung von ESG-Faktoren in seinen Standard-Investitionsprozess formalisiert hat, sodass das ESG-Risikomanagement einen systematischen Einfluss auf alle Investitionsentscheidungen hat.

Die Bedeutung von ESG-Kriterien bei Comgest spiegelt sich in den Fonds des Unternehmens, seinen Selbstverpflichtungen, seiner Engagementpolitik und dem wachsenden ESG-Team wider. Bis heute sind 94 Prozent der AuM der Comgest-Publikumsfonds als Artikel 8 gemäß der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) eingestuft, und das Unternehmen ist aktives Mitglied mehrerer ESG-bezogener Initiativen und Organisationen. Dazu gehören u. a. Climate Action 100+, die UNPRI (UN Principles for Responsible Investments), das CDP und die Farm Animal Investment Risk and Return Initiative (FAIRR).

Allein im Jahr 2021 führte Comgest mehr als 190 Unternehmensgespräche durch und beteiligte sich an mehreren wichtigen Kooperationsaktivitäten. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich in sein ESG-Research-Team investiert, das am Hauptsitz in Paris acht Mitarbeiter umfasst: fünf engagierte ESG-Analysten innerhalb des Investmentteams und drei ESG-Officer, die für die (regulatorischen) Datenanforderungen und die strategische Weiterentwicklung von ESG bei Comgest mit verantwortlich zeichnen.

Arnaud Cosserat, CEO von Comgest, sagt: „ESG-Risikomanagement und -Engagement sind ein natürlicher und wesentlicher Bestandteil unseres langfristigen, wachstumsorientierten Investmentansatzes. Bei Comgest haben wir schon früh die strategische Entscheidung getroffen, darauf aufzubauen und ESG-Erwägungen in unsere Anlageentscheidungen zu integrieren, was für uns schon seit vielen Jahren die Norm ist. Denn die Dauerhaftigkeit des Erfolgs eines Unternehmens hängt langfristig von mehr ab als von Gewinnwachstum und Gewinnspannen: Man muss das gesamte Ökosystem berücksichtigen, einschließlich aller relevanten ESG-Faktoren. Wir sehen verantwortungsbewusstes Investieren nicht als eine Verpflichtung oder gar als eine Pflicht zum Ankreuzen von Kästchen, sondern als eine Chance und unterstützen aktiv Unternehmen, die sich für positive nachhaltige Ergebnisse einsetzen.“

Sebastien Thévoux-Chabuel, Head of ESG bei Comgest, sagt hierzu weiter: „Wir haben unseren inhärenten ESG-Ansatz als Qualitätswachstumsinvestoren gestärkt und in den letzten sieben Jahren unsere ESG-Integration in unseren Fonds und Anlageprozessen systematisch umgesetzt und weiterentwickelt. Es motiviert und bestärkt uns sehr, dass Morningstar dies anerkennt. Wir werden weiterhin in unsere ESG-Ressourcen investieren, um sicherzustellen, dass wir unseren Anlegern das höchste Analyse- und Datenniveau bieten.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Comgest Deutschland GmbH, Sky Office, Kennedydamm 24, D-40476 Düsseldorf, Tel.: +49 21144038721, www.comgest.com

Jüngere Menschen sorgen weniger für ihr Alter vor  – Gründe: Kein Geld, keine Notwendigkeit, zu kompliziert

 

Die private Altersvorsorge ist trotz anhaltender Corona-Pandemie für gut die Hälfte der Menschen in Deutschland ein Thema, mit dem sie sich beschäftigen – und das, obwohl viele bereits ein entsprechendes Produkt oder sogar mehrere besitzen. Allerdings sorgen insbesondere Jüngere weniger oft privat für das Alter vor. Die Gründe reichen von fehlendem Geld bis zu fehlendem Durchblick. Dies sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Online-Befragung von gut 1.000 Menschen in Deutschland, die in privaten Haushalten über Finanzen entscheiden.

Egal ob zum Jahresende oder Jahresanfang: Das Thema Altersvorsorge treibt die Menschen um. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) beschäftigt sich sehr stark oder stark mit dem Thema. Rund eine von drei Personen greift das Thema in den eigenen Finanzplanungen immer wieder mal auf (32 Prozent), nur für 13 Prozent der Befragten ist Altersvorsorge kaum oder überhaupt kein Thema, mit dem sie sich beschäftigen. Die Zahlen zeigen darüber hinaus: Je näher der Zeitpunkt des Renteneintritts rückt, umso wichtiger wird das Thema und intensiver die Auseinandersetzung damit. Unter den 20- bis 29-Jährigen sagen nur 35 Prozent, dass sie sich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt haben, unter den 50- bis 59-Jährigen sind es 60 Prozent. Auch das Haushaltsnettoeinkommen beeinflusst, ob sich Menschen mit ihrem Auskommen im Alter beschäftigen: Je höher es ist, umso öfter spielt Altersvorsorge eine Rolle bei den persönlichen Finanzen.

Jüngere Menschen sorgen weniger für ihr Alter vor

Von der Theorie zur Praxis scheint es kein allzu großer Schritt zu sein, denn 78 Prozent der Befragten besitzen bereits eine private Altersvorsorge, 40 Prozent von ihnen sogar mehrere Produkte, um im Alter ausreichend versorgt zu sein. Allerdings gibt es hier einen Wermutstropfen, denn unter jungen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren besitzt nur knapp die Hälfte mindestens eine private Altersvorsorge (49 Prozent).

Gründe: Kein Geld, keine Notwendigkeit, zu kompliziert

Der aktuell am häufigsten genannte Grund, keine private Altersvorsorge zu haben, ist das fehlende Geld dafür (28 Prozent). Diese Begründung führen vor allem ausgerechnet die Befragten im Alter zwischen 40 und 49 Jahren an, wo es zunehmend schwierig ist, ausreichend für das Alter vorzusorgen (55 Prozent). Beinahe genauso hoch ist der Anteil derjenigen, die glauben, eine private Altersvorsorge ist nicht nötig (26 Prozent). 16 Prozent möchten sich erst später mit dem Thema beschäftigen, darunter sind vor allem junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren (40 Prozent). Acht Prozent halten alles rund um dieses Thema für zu kompliziert und zeitaufwändig. Diese Meinung ist am häufigsten bei den 30- bis 39-Jährigen zu finden. „Dabei ist es gar nicht so schwierig, das Thema anzugehen. Im Rahmen eines Beratungsgesprächs in einer Bank kann man sich individuell die nötigen Impulse holen. Eine Möglichkeit ist es außerdem, neben der geförderten Altersvorsorge, also der Riester-Rente, auch einen Fondssparplan für die private Altersvorsorge zu nutzen. Besonders wichtig ist es, so früh wie möglich mit dem Sparen fürs Alter zu beginnen, denn: je höher das Alter, desto schwieriger ist es, die Rentenlücke zu schließen“, kommentiert Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment, die Ergebnisse des Anlegerbarometers.

Mit Fondssparplänen für das Alter vorsorgen

Viele Menschen sehen das ebenso: Knapp die Hälfte der Befragten kann sich einen Fondssparplan gut als Basis-Anlage vorstellen (47 Prozent). Dieser Wert ist gegenüber dem dritten Quartal 2019 um 18 Prozentpunkte gestiegen. Die Anzahl derjenigen, die sich einen Fondssparplan ergänzend zu anderen Anlagen vorstellen können, steigt gegenüber 2019 um neun Prozentpunkte an und liegt nun bei 52 Prozent. „Viele, insbesondere junge Menschen legen bereits regelmäßig Geld mit einem Sparplan zurück und ergänzen damit die geförderte Möglichkeit des Sparens für die Altersvorsorge“, erklärt Gay. Dabei schätzen die Befragten am Fondssparen insbesondere, dass sie keine Laufzeiten einhalten müssen, wenn sie zwischenzeitlich an ihr Geld möchten (65 Prozent) und dass sie bereits mit kleinen Beträgen sparen können (63 Prozent). 47 Prozent finden es außerdem attraktiv, dass der monatliche Sparplan dafür sorgt, dass man bei seinen Sparbemühungen diszipliniert vorgeht.

Zur Studie

Das Marktforschungsinstitut Forsa hat im November 2021 im Auftrag von Union Investment 1.003 Menschen im Alter von 20 bis 59 Jahren befragt, die in privaten Haushalten über Finanzen entscheiden. Die Befragten nahmen an einer Online-Umfrage teil und konnten sich Zeit und Umgebung der Bearbeitung selbst aussuchen. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Union Asset Management Holding AG, Weißfrauenstraße 7, Tel: 069-2567-264160311, Frankfurt am Main, www.union-investment.de

Die Aktien der Gesundheitsbranche entwickelten sich im vergangenen Jahr teilweise wieder sehr positiv.

 

Doch kleinere Unternehmen der Branche standen – trotz ihrer besonderen Innovationskraft – vorübergehend weniger im Börsen-Fokus. Sie bieten nun besonderes Aufholpotenzial. Was ist 2022 vom Gesundheitsmarkt an der Börse zu erwarten? Alexander Chamier und Kai Brüning, Senior Portfolio Manager der Apo Asset Management GmbH (apoAsset), skizzieren die wichtigsten Trends und Themen.

Sowohl der breite Aktienmarkt als auch Gesundheits-Aktien haben im vergangenen Jahr im Schnitt deutlich zugelegt. Innerhalb des Healthcare-Sektors gab es jedoch unterschiedliche Entwicklungen. Die Kurse von Dienstleistungsunternehmen, wie zum Beispiel Kliniken oder Versicherungen, sind deutlich stärker gewachsen als etwa Biotechnologie-Aktien. Noch differenzierter ist das Bild, wenn man unterschiedliche Firmengrößen betrachtet. Hier haben Gesundheits-Unternehmen mit kleiner Marktkapitalisierung im vergangenen Jahr im Schnitt sogar an Wert verloren. Das ist jedoch eine temporäre Erscheinung. Mit ihrer besonderen Innovationskraft und Dynamik können gerade kleinere und mittelgroße Unternehmen die Gesundheitsbranche in den kommenden Jahren besonders prägen. Sie bieten langfristig weiterhin ein besonderes Wachstumspotenzial.

Drei Themen, die 2022 die Börse am stärksten prägen

Weit mehr als Corona werden in diesem Jahr voraussichtlich Inflation, Geldpolitik und Zinsen den Kapitalmarkt beeinflussen. Durch die Pandemie, die ausufernde Fiskalpolitik und temporäre Sondereffekte haben die Inflationserwartungen und die tatsächliche Inflation massiv zugelegt. In diesem Jahr sollte die Inflation zwar ihren Hochpunkt hinter sich lassen, doch das Niveau bleibt erhöht. Die Notenbanken werden voraussichtlich entsprechend reagieren, ihre lockere Geldpolitik zurückfahren und in einigen Regionen tatsächlich restriktiver werden. Die USA werden mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Leitzinsen mehrmals anheben und die Bilanz der Zentralbank verkleinern. Zinsen haben dadurch weiteres Aufwärtspotenzial. Für den Aktienmarkt geht damit allerdings ein Unterstützungsfaktor verloren. In diesem Umfeld wird sich der Aktienmarkt differenzierter entwickeln, so dass eine gute Einzeltitelauswahl für die Geldanlage noch wichtiger wird.

Gesundheits-Themen jenseits der Pandemie

Das Thema Covid-19 wird den Gesundheitsmarkt auch an der Börse weiter beschäftigen. Das betrifft vor allem Labore und Laborausstatter. Doch langfristig lohnt ein Blick auf viele weitere Themen, die zu Innovationen und Effizienz im Gesundheitswesen beitragen. Zwei Beispiele von vielen sind etwa Medizintechnik-Unternehmen, die neuartige Transportboxen für lebensrettende Organ-Transplantationen herstellen oder Implantate, die schwerwiegende Schlafapnoe heilen können.

Passive ETFs können solche Themen in der Regel kaum abbilden. Auch Fusionen und Übernahmen, kurz M&A, werden 2022 ein wichtiges Thema sein. Das haben bereits die vergangenen Wochen gezeigt. Große Unternehmen verfügen über die Mittel, hier stark zu investieren. Davon können die Aktienkurse kleiner Unternehmen im Fall einer Übernahme deutlich profitieren. Aber auch deren Finanzlage und der Stand vieler Neuentwicklungen ist exzellent. Damit stehen die Chancen gut, dass der Gesundheitsmarkt in diesem Jahr und in den kommenden Jahren wieder deutlich stärker wachsen kann als der breite Markt.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Apo Asset Management GmbH, Richard-Oskar-Mattern-Str. 6, 40547 Düsseldorf, Tel: (02 11) 86 32 31 0, www.apoasset.de

Das vierte Quartal 2021 zeigte rege Handelsaktivitäten der Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®), die sich in zahlreichen Neupositionierungen niederschlugen – Nachfrage nach ETFs war unverändert stark

 

„Unsere Kunden gehen optimistisch in das neue Jahr und haben im letzten Quartal des Jahres 2021 vor allem die Positionierung an internationalen Aktienmärkten ausgebaut“, sagt Kai Friedrich, CEO der ebase. „Das spricht dafür, dass die Anleger von einem weiter robusten Wirtschaftswachstum ausgehen und nicht erwarten, dass Risikofaktoren wie die Corona-Pandemie oder die inflationäre Entwicklung zu einem Einbruch führen“, erklärt Friedrich weiter. So ist die Handelsaktivität bei aktiv gemanagten Fonds im Durchschnitt des vierten Quartals auf 186 Prozent des Vorjahresdurchschnitts gestiegen. Dabei ist zu beachten, dass im Vergleichsjahr 2020 das Handelsvolumen bereits sehr hoch war (siehe Chart). Der Fundflow-Faktor für den Gesamtmarkt lag bei 1,57, was bedeutet, dass die Fondskäufe um 57 Prozent über den Verkäufen lagen.

Bei den ebase Kunden besonders gefragt waren im vierten Quartal Aktienfonds mit Schwerpunkt Asien oder weltweit. „Dies könnte damit zusammenhängen, dass die robusten Wachstumsaussichten für 2022 gerade für asiatische Volkswirtschaften oder die USA eine gute Basis für weiter steigende Aktienmärkte darstellen“, erklärt Friedrich. Der Fundflow-Faktor bei Aktienfonds betrug im vierten Quartal 1,6, womit die Zahl der Fondskäufe diejenige der Verkäufe um 60 Prozent übertraf. Für weltweit investierende Aktienfonds belief sich der Fundflow-Faktor auf 1,9, für Asien-Fonds auf 1,5.

Noch etwas ausgeprägter zeigte sich die Anlegernachfrage nach Mischfonds, die Aktien- und Anleiheninvestments miteinander verbinden und sich damit auch für etwas risikoaversere Anleger attraktiv sein können. Hier lag der Fundsflow-Faktor bei 1,9, womit die Fondskäufe im vierten Quartal fast doppelt so hoch waren wie die Verkäufe. „Eine erhöhte Nachfrage konnten wir hier vor allem bei Mischfonds feststellen, die in Deutschland und den USA anlegen“, ergänzt Friedrich.

Im Gegensatz zu Aktien- und Mischfonds standen Rentenfonds im vierten Quartal eher unter Verkaufsdruck. „Die Ankündigungen der großen Zentralbanken, die ultralockere Geldpolitik 2022 zu beenden, hat anscheinend einige Anleger veranlasst, ihr Engagement in Rentenfonds zu überprüfen.“ Hier lag der Fundflow-Faktor bei 0,95 – die Verkäufe haben die Käufe also um 5 Prozent überwogen. Blickt man auf die Anlageregionen, wurden vor allem Bestände in US-Rentenfonds abgebaut“, geht Friedrich ins Detail.

Weiterhin auf hohem Niveau befindet sich die ETF-Nachfrage. Die Handelsaktivitäten der börsengehandelten Indexfonds erhöhten sich im vierten Quartal auf 153 Prozent des bereits sehr hohen Vorjahresdurchschnitts, gegenüber einem Stand von 83 Prozent im dritten Quartal 2021 (siehe Chart). Der Fundflow-Faktor bei ETFs lag insgesamt bei 2,1, was bedeutet, dass die ETF-Käufe die Verkäufe um mehr das Doppelte übertrafen.

„In der Prioritätenliste der ETF-Anleger unseres Hauses stehen Produkte ganz oben, die traditionelle, bekannte Indizes wie den MSCI World Index beziehungsweise die US-amerikanischen Aktienindizes S&P 500 sowie NASDAQ-100 abbilden“, erklärt der ebase-CEO. Daneben haben inzwischen auch einige Nachhaltigkeitsindizes an Relevanz gewonnen, wie etwa der MSCI World Select SRI Index, der MSCI World Socially Responsible Index oder auch der Low Carbon 100 Europe PAB Index.

„Erfreulicherweise ist festzuhalten, dass im vergangenen Jahr sowohl bei aktiv gemanagten Fonds als auch bei ETFs die Kunden der ebase in jedem einzelnen Monat mehr Neuinvestments getätigt haben als Anteile verkauften“, betont Kai Friedrich abschließend.

 

Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2020 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

European Bank for Fund Services GmbH (ebase), Richard-­Reitzner-­Allee 2, D-­85540 Haar b. München, Tel: 0180/5005984,Fax: 0180/5005802, www.ebase.de

Rund 49.000 Junganleger wagten sich im vergangenen Jahr neu an die Börse / Zahl der Aktienbesitzer unter 30 Jahren steigt auf 1,488 Millionen / Jungbörsianer streuen ihr Geld breit und bevorzugen Indexfonds

 

Die Zahl der deutschen Aktienbesitzer steigt, vor allem auch die Gruppe der unter 30-jährigen Anleger wächst weiter. Weitere 49.000 Junganleger sind 2021 unterm Strich hinzugekommen. Derzeit gibt es also rund 1,488 Mio. Aktien-, Fonds- und ETF-Besitzer im Alter unter 30 Jahren. Damit fiel das Wachstum zwar nicht mehr ganz so stark aus wie direkt nach dem Coronacrash und dem darauffolgenden Börsenaufschwung, allein 2020 investierten fast 600.000 unter 30-Jährige zum ersten Mal an der Börse, dash entsprach einer Steigerung um knapp 70 Prozent zum Vorjahr. Aber: “Der Trend ist 2021 geblieben, auch im Jahr 2021 ist die Zal der Aktiensparerinnen und -sparer in der Altersgruppe unter 30 Jahren gewachsen”, sagt Christine Bortenlänger geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts DAI: “Junge Menschen erkennen und nutzen zunehmend die Vorteile der Aktienanlage.” Seit der Finanzkrise 2008 haben sich laut DAI fast vier Millionen Neuanleger an den Aktienmarkt gewagt – darunter rund eine Million im Alter von unter 30 Jahren, was inklusive der bereits investierten Junganleger die 1,488 Mio. unter 30-jährigen Aktionäre ergibt.

Beflügelt wird der Trend junger Menschen an die Börse von Neobrokern wie Trade Republic, sowie Smartbrokern und RoboAdvisorn wie Scalable Capital. Aber selbst Sparkassen und Volksbanken verzeichnen Hunderttausende neue Fondssparpläne. Zudem gaben rund 46 Prozent der Deutschen im jüngsten Anlagebarometer von Union Investment an, in Investmentfonds investieren zu wollen. Damit blieben zwar die Immobilien auf Platz eins der beliebtesten Anlageklassen, doch die Fonds belegten erstmals bereits Platz drei. Rund jeder zweite Deutsche kann sich inzwischen also vorstellen, in Fondssparpläne zu investieren – ein Anstieg um 18 Prozent. Und es sind meist dreistellige Summen, die in solche Sparpläne fließen: Jeder dritte Fondssparer legt zwischen 100 und 250 Euro im Monat an, jeder vierte schafft sogar 250 bis 500 Euro.

“Investieren muss so einfach sein wie eine Bestellung bei Zalando”, so sagt Trade-Republic-Chef und Gründer Christian Hecker, “viele junge Menschen halten Geldanlage am Kapitalmarkt für sinnvoll, empfinden es aber als zu komplex und elitär.” Die jungen Anleger wünschten sich deutlich einfachere Lösungen, sagt auch Andreas Telschow, zuständig für den deutschen Privatkundenvertrieb der US-Vermögensverwaltung Fidelity: “Millennials erwarten als Digital Natives leicht zugängliche digitale Angebote. Ein zentraler Faktor dabei ist eine verständliche Kommunikation.” Aber auch das Thema Nachhaltigkeit spiele eine immer größere Rolle.

Zudem investierten die Junganleger vorwiegend breit gestreut und längst nicht so riskant, wie man annehmen könnte: Unter den zehn beliebtesten Papieren der Scalable-Kunden unter 30 Jahren etwa, so sagt Erik Podzuweit, Gründer von Scalable Capital, seien neun ETFs (Indexfonds) und nur eine Aktie, nämlich die Apple-Aktie. “Die unter 30-Jährigen halten über 70 Prozent ETFs und rund 25 Prozent Aktien”. Zertifikate und Hebelprodukte würden mit 2,5 Prozent nur wenig genutzt. Ähnlich bestätigten es die Zahlen des DAI, sagt Vorständin Christine Bortenlänger: “In allen Altersklassen wird die Anlage in Fonds oder ETFs stärker genutzt als die direkte Anlage in ausgewählte Einzelaktien. Im Schnitt besitzen 57 Prozent aller Aktiensparerinnen und -sparer ausschließlich Fonds oder ETFs. Weitere 26 Prozent haben ausschließlich Aktien im Depot, und 17 Prozent nutzen beide Formen der Aktienanlage.”

Finanzmarktforscherin Alexandra Niessen-Ruenzi, Professorin für empirische Kapitalmarktforschung in Mannheim, begrüßt zwar den Trend zum Aktienhandel, sieht aber die vielen Apps kritisch, die das Anlegen so leicht machen: “Sie befördern nicht das Anlageverhalten, das ich aus wissenschaftlicher Sicht empfehlen würde. Man guckt dauernd auf diese Apps drauf. Man fängt an, viel zu handeln. Das ist nicht unbedingt die optimale Strategie für Kleinanleger.”

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Capital Redaktion, G+J Business Channel GmbH, Eupener Straße 70, ­50933 Köln, Tel.: 0221/4908 00, Fax: 0221/5342 563, www.capital.de

 

Innovative Unternehmen schaffen Lösungen für die Klimawende – und attraktive Investmentchancen

 

Der Klimawandel beeinflusst als eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit das Leben der Menschen weltweit. Neben Regierungen und Unternehmen ist jede und jeder Einzelne gefordert, einen Beitrag zu leisten, um dieses globale Problem zu bewältigen. Deutschland hat sich etwa vorgenommen, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent zu reduzieren (im Vergleich mit 1990). Bis 2045 soll Deutschland dann klimaneutral werden. Österreich hatte zum Start der Klimakonferenz COP26 sogar das Ziel ausgerufen, Klimaneutralität bis 2040 erreichen zu wollen.

Dazu ist es im ersten Schritt sinnvoll, die wichtigsten Faktoren des Klimawandels zu analysieren und zu ermitteln, woher die größten Treibhausgasemissionen stammen. Mit 24 Prozent ist rund ein Viertel dem Energiebedarf der Industrie zuzuschreiben, gefolgt von 19 Prozent in der Landwirtschaft, wie eine Datenanalyse von J.P. Morgan Asset Management zeigt. Während die Gebäudeenergie 18 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verursacht, entfallen 16 Prozent auf den Verkehrssektor und 15 auf „sonstige Energie“. Mit 5 Prozent schlagen chemische Stoffe und die Zementherstellung und mit 3 Prozent Abwasser und Abfallbeseitigung zu Buche.

Auf dieser Basis gilt es nun, Lösungen gegen die Ursachen des Klimawandels zu entwickeln. „Um die Energiewende erfolgreich umzusetzen, bedarf es bedeutender Investitionen und weiterer umfassender Innovationen“, betont Katherine Magee, Investment Specialist in der Asset-Management-Solutions-Gruppe von J.P. Morgan Asset Management. So erfordert der notwendige Strukturwandel in der Energiegewinnung für das Erreichen des 1,5-Grad-Klimaziels nach Schätzungen der International Energy Agency eine Steigerung der globalen jährlichen Ausgaben von aktuell rund 700 Milliarden US-Dollar auf 2,3 Billionen US-Dollar. Neben staatlichen Anreizen sind es laut Magee vor allem innovative Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zur Reduzierung der Emissionen in der gesamten Wirtschaft leisten können. Fünf Sektoren sind für die Klimawende ebenso für Anleger besonders interessant: Neben sauberer Energieproduktion mittels Wind-, Solar- oder Wasserkraft sind dies nachhaltigere Verkehrsmittel und weniger CO2-intensive Formen der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion. Und neben nachhaltigeren Gebäuden sind nicht zuletzt auch Technologien zum Recycling sowie zur Reduzierung von Abfällen essenziell.

  1. Erneuerbare Energien & Elektrifizierung

„Der Verbrauch fossiler Brennstoffe als Energieträger ist für fast drei Viertel der jährlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dies macht den Einsatz alternativer Energieformen und deren Weiterentwicklung so entscheidend“, betont Magee. Für Investoren sind in diesem Segment Unternehmen interessant, die ihre gesamten Einnahmen aus der Erzeugung von Wind- oder Solarstrom beziehen, aber auch etablierte Versorgungsunternehmen, die ihr Geschäftsmodell auf erneuerbare Energien umstellen. Zudem bieten Unternehmen, die Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien bauen, beispielsweise Anbieter von Windkraft- oder Solaranlagen, viel Potenzial.

Eine ebenso interessante Anlagechance ist laut der Expertin die Elektrifizierung. „Nahezu alle neuen Technologien, die den Bedarf an fossilen Brennstoffen verringern – erneuerbare Energien als Ersatz für Kraftwerke, Elektrofahrzeuge als Ersatz für Verbrennungsmotoren, Wärmepumpen als Ersatz für Gaskessel – werden selbst auf Strom angewiesen sein. Daher sind erhebliche Investitionen in das Stromnetz erforderlich, um den Übergang zu unterstützen“, führt Katherine Magee aus. Die Anbieter von Elektrifizierungslösungen stellen beispielsweise Software für das Energiemanagement, für den Elektrifizierungsprozess benötigte Komponenten sowie Batterien als Energiespeicher bereit. „Aufgrund der Vielfalt der benötigten Ausrüstungen und der technologischen Innovation in diesem Bereich sehen wir hier derzeit die größten Chancen“, so Magee und ergänzt zwei weitere wichtige Innovationsthemen: Wasserstoff als Energiequelle und die Bindung von Kohlendioxid. „Beide Technologien befinden sich zwar noch im Anfangsstadium, sie könnten aber in der Zukunft wegweisend sein.“

  1. Nachhaltiges Bauen

Sowohl Wohn- als auch Gewerbegebäude sind eine bedeutende Quelle für Treibhausgasemissionen, weshalb klimaneutrale Gebäude rund um den Globus forciert werden. „Vor allem im Bereich Heizung, Lüftung und Klimatisierung (HLK) entsteht ein großer Energieverbrauch, sodass die Modernisierung von HLK-Systemen zu einer erheblichen Verringerung der Kohlenstoffbilanz der Gebäude beiträgt. Weitere Chancen bieten sich im Bereich des nachhaltigen Bauens, etwa durch Nutzung von LED-Beleuchtung, Dach- und Wandisolierung, Wärmepumpen und anderen effizienten Geräten“, erläutert die Expertin.

  1. Nachhaltige Landwirtschaft

Die globale Landwirtschaft trägt mit rund einem Fünftel zu den globalen Treibhausgasemissionen bei – unter anderem durch den Einsatz von Düngemitteln, Bodenerosion und Entwaldung sowie durch das von Rindern erzeugte Methan. Sie ist zudem einer der Hauptverursacher von Wasserknappheit. „Eine Lösung für die nachhaltigere Nahrungsmittelproduktion bietet beispielsweise die Präzisionslandwirtschaft: Mittels innovativer Technologien können die Landwirte trotz geringerem Herbizideinsatz die Erträge steigern. Unternehmen, die sich mit der Reinigung von Wasser befassen, sind ebenfalls für uns als Investor interessant, ebenso wie Beratungen, die sich auf Wasser und die Umweltthematik im weiteren Sinne spezialisiert haben“, so Katherine Magee.

  1. Nachhaltiger Transport

Der Verkehr verursacht rund 16 Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen weltweit, insbesondere PKW gelten als ineffizient. Dank der verbesserten Technologie für Elektroautos steigt die Lebensdauer der Batterien, die Produktionskosten sind gesunken und die Infrastruktur der Ladestationen wird massiv aufgebaut. Der Mehrpreis, der beim Kauf eines Elektroautos im Vergleich zu einem Fahrzeug mit herkömmlichem Verbrennungsmotor anfällt, wird immer geringer, was durch Subventionen und gesetzliche Regelungen gefördert wird. „Wir finden Unternehmen im Bereich Elektromobilität spannend, aber auch klassische Automobilhersteller, die erheblich in den Aufbau ihrer E-Kapazitäten investieren, bis zu Unternehmen, die wichtige Komponenten wie Batterien liefern“, stellt Magee die Chancen vor.

  1. Recycling und Wiederaufbereitung

Das letzte Puzzlestück bei der Lösung der Klimawende ist ein verstärktes Augenmerk auf Recycling und Wiederaufbereitung. Ziel dabei ist, den Ressourcenverbrauch bei der Entwicklung neuer Produkte durch die Wiederverwendung vorhandener Materialien zu verringern. „Dies ist eine Branche mit enormem Potenzial, die jedoch stark von der lokalen Gesetzgebung abhängig ist. Ein Bereich, in dem die Gesetzgebung in vielen Ländern den Wandel vorantreibt, sind Pfandsysteme für Glas- und Plastikflaschen. Wir beobachten außerdem, dass Unternehmen den Übergang zu einer stärker kreislauforientierten Wirtschaft forcieren“, beschreibt Magee.

Neuer Climate Change Solutions Fund nutzt Chancen in allen fünf Segmenten

Alle fünf der für den Klimawandel relevanten Segmente sind im JPMorgan Funds – Climate Change Solutions Fund zu finden, der im Dezember 2021 aufgelegt wurde. Als Artikel-9-Fonds investiert dieser in zukunftsorientierte Unternehmen, die Lösungen gegen die Ursachen des Klimawandels entwickeln und skalieren. „Für die Climate-Change-Solutions-Strategie nutzen wir einen thematischen Ansatz, um ein globales, breit aufgestelltes, benchmarkunabhängiges Portfolio zu erstellen. Dafür kombinieren wir die künstliche Intelligenz unseres hauseigenen Tools ‘Themebot’ mit dem fundamentalen Research und dem aktiven Management unserer Experten. Der Climate Change Solutions Fund bietet ein diversifiziertes, dynamisches Portfolio mit 50 bis 100 Aktien der Unternehmen, die nach Überzeugung des Fondsmanagements die wegweisenden Lösungen für die Bewältigung des Klimawandels entwickeln“, erläutert Katherine Magee die Strategie.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

J.P.Morgan Asset Management, (Europe) S.á.r.l. , Frankfurt Branch, Junghofstraße 14, ­60311 Frankfurt Tel.: 069/71240, Fax: 069/71242180, www.jpmam.de

Bürger wappnen sich gegen die Inflation

 

Der positive Einstellungstrend der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zu aktienbasierten Geldanlagen setzt sich fort. Das bestätigt die jüngste Erhebung des Deutschen Geldanlage-Index (DIVAX-GA) durch das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) in Marburg. Mit einem Wert von 31,1 Punkten liegt der aktuelle Index um mehr als sechs Punkte über dem Vorjahreswert und verzeichnet zum zweiten Mal in Folge eine Steigung.

Zur Ermittlung des Index, der Werte zwischen -100 und +100 annehmen kann, befragt das DIVA halbjährlich eine repräsentative Stichprobe von rund 2.000 Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland nach ihrer Haltung zu aktienbasierten Anlageformen. Darunter fallen neben Einzelwerten auch Investmentfonds und fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen mit signifikantem Aktienanteil.

Der Deutsche Geldanlage-Index setzt sich zu je 50 Prozent aus einem Teilindex zur aktuellen Lage (26,4) und einem Teilindex zu den zukünftigen Erwartungen (35,8) zusammen. Beide Teilindizes sind gestiegen. Bereits im Dezember hatte das DIVA gezeigt, dass aktienbasierte Anlagen noch vor Immobilien und Edelmetallen die favorisierte Strategie zum Schutz vor Geldentwertung sind.

Prof. Dr. Michael Heuser, wissenschaftlicher Direktor des DIVA, erkennt ein andauerndes Meinungklima: „Trotz zwischenzeitlicher Signale der Notenbanken für inflationsbedingte Zinserhöhungen und damit verbunden erste Korrekturen an den Börsen, halte ich die Einstellungen „pro Börse“ für intakt. Ob dieser Trend substantiell ist, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Spannung verspricht daher unsere nächste Befragung im Sommer 2022.“

Auch bei möglicherweise anziehenden Zinsen sieht der DIVA-Direktor keine Alternative zu aktienbasierten Anlagen: „Natürlich wird dadurch der Druck auf die Börsen und Aktienkurse steigen“, erläutert er: „Solange aber die Zinsen unter der Inflation liegen, bleiben traditionelle Sparformen weiter unattraktiv. Die Menschen müssen sich nach alternativen Anlageformen mit akzeptablen Renditen umsehen. An dieser Notwendigkeit ändert sich wenig.“ Zudem hätten die Menschen in den Jahren des Nullzins-Umfelds viel über die Sinnhaftigkeit aktienbasierter Anlagestrategien für die Vermögensbildung gelernt, so Heuser: „In Deutschland entwickelt sich eine moderne Aktienkultur.“

Die Umfrageergebnisse des Geldanlage-Index bestätigen dieses Bild. Demnach schrumpft der Anteil derer, die aktienbasierte Anlageformen für unattraktiv halten, im Jahresvergleich um 3 Prozentpunkte auf nur noch 14,7%. Zugleich planen knapp 40% der Befragten, Aktiensparen aufzunehmen oder auszuweiten – eine Steigerung um rund 5 Prozentpunkte.

Ein Blick auf die Altersstruktur zeigt, dass inzwischen nicht nur jüngere Menschen eine  optimistische Haltung gegenüber aktienbasierten Anlagen haben: Für den Indexsprung verantwortlich war vorwiegend ein Schub bei den 30- bis 49-Jährigen sowie den 50-64-Jährigen. „Die Aktienkultur wird auch von den Erwerbstätigen in der Mitte ihres Berufslebens getrieben. Sie möchten nicht länger zusehen, wie die Kaufkraft des mühsam Ersparten auf dem Festgeldkonto wegschmilzt“, so Heuser.

„Inzwischen ist klar, dass die Inflation nicht so vorübergehend ist, wie anfangs viele dachten,“ meint Dr. Helge Lach, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Vermögensberater (BVD): „Die Bürgerinnen und Bürger haben das erkannt und gehen ihre Inflationssorgen aktiv und selbstbestimmt an. Vermögensberatung hat hierfür einen hohen Mehrwert: Mit professionellen Beratern können die Bürgerinnen und Bürger Chancen richtig nutzen und rechtzeitig auf Risiken reagieren. Wünschenswert wäre mehr staatliche Förderung für den Weg, den die Menschen richtigerweise gewählt haben, beispielsweise Steuerersparnisse für die aktienbasierte Geldanlage.“

Für den Deutschen Geldanlage-Index (DIVAX-GA) werden halbjährlich etwas mehr als  2.000 Menschen in Deutschland befragt. Zudem erfolgt eine Zusatzbefragung – diesmal zum Thema Inflation –, die nicht in die Index-Berechnung einfließt. Alle Ergebnisse des Geldanlage-Index sind auf der Website des DIVA zu finden: www.diva.de

DIVA – Deutsches Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung Das DIVA ist das Forschungsinstitut des Bundesverbands Deutscher Vermögensberater (BDV) und Hochschulinstitut der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW). Geschäftsführender Direktor ist Dr. Helge Lach, zugleich Vorstandsvorsitzender des BDV; die wissenschaftliche Leitung liegt bei FHDW-Professor Dr. Michael Heuser.

Deutscher Geldanlage-Index des DIVA (DIVAX-GA) Neben einem breiten Forschungsspektrum veröffentlicht das DIVA jeweils zweimal jährlich einen Geldanlage-Index und Altersvorsorge-Index, die das Meinungsklima der Menschen in Deutschland zu diesen Finanzfragen messen. Sie werden ergänzt durch Sonderbefragungen zu Themen der Vermögensbildung und Alterssicherung, häufig mit Unternehmenspartnern; diese basieren auf DIVA-Tandemumfragen, d.h. repräsentativen Doppelbefragungen von Endverbrauchern einerseits und Vermögensberatern andererseits. Die DWS Group ist fester Partner der Sonderbefragungen im Rahmen des Geldanlage-Index. Die aktuelle Sonderbefragung (November 2021) hat den Schwerpunkt Inflation.

FHDW – Fachhochschule der Wirtschaft

Die private Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) wurde 1993 gegründet. Sie bietet an fünf Campussen duale und berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik an. Neben der engen Verzahnung von Theorie und Praxis durch die Kooperation mit rund 650 Unternehmen bietet die FHDW kleine Studiengruppen, intensive Betreuung, effiziente Studienorganisation und attraktive Karrieremöglichkeiten. Im Wintersemester 2019/2020 waren 2.209 Studierende eingeschrieben. Sie werden von 50 Professoren und zahlreichen Lehrbeauftragten betreut. Seit ihrer Gründung hatte die FHDW 8.080 Absolventen. Weitere Informationen unter www.fhdw.de.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsches Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung GmbH, Bahnhofstraße 23, 35037 Marburg, Tel: +49 (0) 6421 59078-0, www.diva.de

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft ÖKOWORLD blickt voller Stolz auf das Jahr 2021 und die Entwicklung der Nettomittelzuflüsse in die ÖKOWORLD-Fondspalette über die vergangenen Jahre seit 2017.

 

Die Nettozuflüsse, kumuliert über alle ÖKOWORLD-Fonds für die Jahre 2017, 2018, 2019, 2020 und 2021, sind beachtlich und spiegeln das Vertrauen der Investorinnen und Investoren, die mit der ÖKOWORLD ihrem Geld eine bewusste Richtung geben möchten.

Die Entwicklung auf einen Blick:

Im Jahr 2017 über 132 Mio. Euro.

Im Jahr 2018 über 156 Mio. Euro.

Im Jahr 2019 über 264 Mio. Euro.

Im Jahr 2020 über 500 Mio. Euro.

Im Jahr 2021 über 1,176 Mrd. Euro.

Alfred Platow, Gründer und Vorstandsvorsitzender der ÖKOWORLD AG, schaut zurück: “Wir sind sehr stolz, wie diese starke Entwicklung unsere Philosophie, unsere Glaubwürdigkeit, unsere Überzeugungsarbeit und unseren energischen Einsatz für die Ökologisierung der Wirtschaft belohnt. Unsere Zusammenarbeit mit Sparkassen, Volksbanken und anderen Bankinstituten sowie unseren Vermittlerinnen und Vermittlern im Retail ist fruchtbar und von Erfolg gekrönt. Gerade in Zeiten, in denen auf Wunsch der EU Atomkraft als grünes Investment gelten soll, ist es gut, dass wir als die 100%igen AKW-Gegner so viele Followerinnen und Follower haben. Bei der ÖKOWORLD wird auch eine EU-Richtlinie nichts ändern, wir bleiben bei der Nulltoleranz. Stolz sind wir auch darauf, dass die Vertriebsarbeit unseres hauseigenen Versicherungsmaklers beachtlichen Anteil an dieser Erfolgsstory hat. Unsere Rentenversicherungen und die betriebliche Altersversorgung tragen einen wichtigen Teil dazu bei, da über die fondsgebundenen Versicherungsprodukte ratierliche Monatsbeiträge in die Fonds fließen.”

Die seit 1999 börsennotierte ÖKOWORLD AG (vormals versiko AG) ist ein führendes Unternehmen im Bereich ethisch-ökologischer Kapitalanlagen. Über 45 Jahre Erfahrung fließen in die Entwicklung und Auflegung eigener Produkte ein. Im Vertrieb werden über die ethisch-ökologische Vermögensberatung über 50.000 Kunden und Kundinnen bundesweit betreut.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

ÖKOWORLD AG, Itterpark 1, D-40724 Hilden, Telefon: 02103 929-0, Telefax: 02103 929-4444, www.oekoworld.com

FERI Cognitive Finance Institute analysiert systemische Rolle des Wasserstoffs

 

Wasserstoff könnte das Versprechen einer klimaneutralen, leicht verfügbaren und breit einsetzbaren „grünen Energie“ einlösen und damit der Schlüssel zur erfolgreichen Dekarbonisierung der Wirtschaft sein. Damit die energetische Jahrhundert-Transformation gelingt, muss jedoch zunächst eine zukunftsfähige Wasserstoff-Infrastruktur aufgebaut werden. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie „Wasserstoff als Energiequelle der Zukunft – Grundlagen, Konzepte und mögliche Anwendungsbereiche“, die das FERI Cognitive Finance Institute gemeinsam mit dem Labor für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften an der Hochschule RheinMain veröffentlicht hat. Dabei behandelt die Studie die zentralen naturwissenschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen sowie geopolitischen Fragen rund um das Thema und gibt eine Einordnung bezüglich des Potenzials für Investoren. „Wasserstoff wird in den Industrieländern zunehmend eine systemische Rolle einnehmen und birgt enorme Chancen auch für Deutschland. Da massive Investitionen und starkes Wachstum in diesem Bereich zu erwarten sind, ist Wasserstoff eines der spannendsten Kapitalmarktthemen der Zukunft“, sagt Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute.

Grüner Wasserstoff als Hoffnungsträger

Aufgrund der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sei Wasserstoff der ideale Energieträger für eine klimaneutrale Wirtschaft: „Wasserstoff kann als Zwischenspeicher für den aus Sonne und Windkraft erzeugten Strom eingesetzt werden und in Verbindung mit der Brennstoffzelle den Verkehr dekarbonisieren. Langfristiges Ziel ist die Umstellung auf den klimaneutralen Grünen Wasserstoff, der vollständig unter Einsatz erneuerbarer Energien gewonnen wird“, erläutert Prof. Dr. Birgit Scheppat, Professorin für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie an der Hochschule RheinMain und Mit-Autorin der Studie. Obwohl die etablierten Verfahren zur Wasserstoffproduktion nicht ohne fossile Brennstoffe auskämen und deshalb Treibhausgase in Form von Kohlendioxid und Methan verursachten, solle darauf vorerst nicht verzichtet werden. Bis grüne Technologien und Kapazitäten den steigenden Wasserstoffbedarf decken könnten, würden für eine Übergangszeit alle heute vorhandenen Wasserstoffquellen benötigt, so die Studie.

Deutschland auf Wasserstoffimporte angewiesen

Der strategische Rahmen für die Energiewende unter Einsatz von Wasserstoff sei international bereits abgesteckt. So habe die EU mit der „Hydrogen Roadmap Europe“ den Weg für die großtechnische Nutzung von Wasserstoff vorgezeichnet. Leuchtturmprojekte in Städten wie Rotterdam, Hamburg, Bordeaux oder Marseille seien erste Ansätze, um einen langfristigen Rollout der Technologie in Europa zu ermöglichen. In Deutschland solle die „Nationale Wasserstoffstrategie“ der Bundesregierung Grünen Wasserstoff gegenüber den noch günstigeren fossilen Energieträgern wirtschaftlicher machen. Länder wie Deutschland seien allerdings nicht in der Lage, ihre Grundversorgung mit klimaneutraler Elektrizität vollständig aus heimischen regenerativen Energiequellen sicher zu stellen und daher für längere Zeit auf umfangreiche Importe angewiesen. Als Energielieferanten kämen wind- und sonnenreiche Länder in Nordafrika und dem Mittleren Osten in Frage. Dabei bestehe jedoch das Risiko, dass ein globaler Verteilungswettkampf um grüne Energie den „Kampf ums Öl“ ablösen könnte. Ob und wie stark dieser Faktor die europäische Wasserstoff-Strategie beeinträchtigen werde, sei derzeit laut Studie noch nicht abzusehen.

Perspektiven für Investoren

Das Jahrhundertprojekt einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bringe eine Vielzahl attraktiver Investmentthemen mit sich. Neben spezialisierten Herstellern von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen zählten Anlagenbauer, Unternehmen im Bereich Solarenergie und Windkraft, Betreiber von Gasnetzen oder Tankerflotten, technische Systemintegratoren sowie Anbieter neuartiger Mobilitätskonzepte zu möglichen Gewinnern. „Die aufkommende Wasserstoffindustrie bietet vielfältige und attraktive Anlagethemen. Dabei sollten Investoren jedoch stets die politischen Rahmenbedingungen im Blick behalten und auch das Risiko von ‚Hype Cycles‘, also temporärer euphorischer Überschätzung zukünftiger Wachstumsaussichten, berücksichtigen“, ergänzt Dr. Heinz-Werner Rapp.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

FERI AG, Haus am Park  Rathausplatz 8-10, 61348 Bad Homburg, Tel: +49 (0) 6172 916-0, Fax: +49 (0) 6172 916-9000, www.feri.de

Die DWS hat wie geplant die Hotelimmobilie „Southern Cross“ in der von der ECE und STRABAG Real Estate (SRE) entwickelten MesseCity Köln erworben.

 

Der Ankauf erfolgte im Rahmen eines Asset Deals für den von der DWS gemanagten Immobilien-Publikumsfonds „grundbesitz europa“ und wurde nach Abnahme des Gebäudes im Januar in den Fonds übernommen. Das Investitionsvolumen der im April 2019 akquirierten Immobilie beträgt rund 111 Mio. Euro.

Das rund 25.000 m² große Gebäude mit sieben Geschossen liegt inmitten der neu entstehenden MesseCity Köln und bietet Platz für zwei Hotels, die im letzten Jahr ihren Betrieb aufgenommen haben: ein Motel One mit 308 Zimmern sowie ein Adina Apartment Hotel mit 171 Studios und Apartments. Der Hotelstandort besticht durch seine zentrale Lage und seine gute Sichtbarkeit, die exzellente Verkehrsanbindung aufgrund der direkten Nähe zum ICE-Bahnhof Köln-Deutz und die unmittelbare Nachbarschaft zur Koelnmesse sowie den umliegenden Bürogebäuden.

„Mit dem erfolgreichen Abschluss des Verkaufs dieser Hotelimmobilie an die DWS ist jetzt der gesamte erste Bauabschnitt der MesseCity Köln erfolgreich an Endinvestoren veräußert“, so Henrie W. Kötter, CEO der ECE Work & Live. „Die Transaktion ist auch ein Zeichen für den Erfolg und die Stärke moderner, gut vermieteter Hotelimmobilien an attraktiven Standorten, von der wir trotz der aktuellen Herausforderungen für die Branche weiterhin überzeugt sind.“

Anke Weinreich, Fondsmanagerin des grundbesitz europa der DWS: „Nach Einschätzung der DWS bietet der Markt für Hotelimmobilien weiterhin Opportunitäten für selektive Investments. Die nun in den Fonds übernommene Hotelimmobilie war bereits vor Baubeginn vollständig und langfristig an die Hotelbetreiber verpachtet und sollte auch durch Ihre Lage profitieren. Die Akquisition dient der sektoralen Diversifizierung unseres Immobilienportfolios.“

Das Hotelgebäude “Southern Cross” ist eines von vier Gebäuden im ersten Bauabschnitt der MesseCity Köln, die bereits alle fertiggestellt, langfristig vermietet, bezogen und verkauft sind. Neben den beiden Hotelbetreibern gehören der Versicherungskonzern ZURICH und der Kautschukspezialist ARLANXEO sowie der Gastronomiebetreiber L’Osteria zu den namhaften Mietern in den Objekten.

Auch der zweite Bauabschnitt der MesseCity Köln mit zwei weiteren Bürogebäuden ist bereits in der Realisierung. Eines davon ist vollständig an die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG vermietet, lediglich im zweiten Gebäude „Rossio“ sind aktuell noch attraktive Büroflächen verfügbar.

„Dank der hervorragenden Lage und dem attraktiven Quartiersumfeld ist es uns trotz Corona gelungen, im zweiten Bauabschnitt bereits 19.000 m² vorab zu vermieten“, reflektiert SRE-Geschäftsführer Rainer M. Schäfer. „Mit Fortschreiten der Bauarbeiten rückt das Gebäude „Rossio“ in den Vermarktungsfokus. Die Knappheit von Büroadressen dieser Güte und die gute Marktresonanz stimmen uns zuversichtlich, dass wir auch diese Flächen erstklassig vermietet bekommen werden“.

Insgesamt entwickeln die Projektpartner SRE und ECE mit der MesseCity Köln ein neues Quartier mit sechs hochmodernen Büro- und Hotelimmobilien und einer Gesamtfläche von 135.000 m² sowie dem Messebalkon als zentral verbindendem Element. Dort befindet sich auch der Messepavillon mit The Ash als weiterem hochwertigen Gastronomieangebot. Im Jahr 2025 soll der neue Businessdistrikt zwischen Koelnmesse und ICE-Bahnhof Köln Messe/Deutz mit über 1.000 Tiefgaragenstellplätzen, Gastronomie und zahlreichen Grünflächen vollständig realisiert sein.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Scope hat untersucht, wie sich Fonds mit Spitzenrating in den Jahren nach ihrer Bewertung geschlagen haben. Das Ergebnis ist ein Zwischenerfolg für das Lager der aktiv gemanagten Fonds.

 

Fondsratings basieren im Wesentlichen auf den vergangenen Leistungen von Portfoliomanagern. Sie liefern aber auch einen Hinweis, wie die künftigen Erfolgsaussichten eines Produkts einzuschätzen sind. Dies zeigt eine Auswertung von Scope. Die Ratingagentur hat untersucht, wie sich Fonds mit Spitzenbewertung in früheren Jahren gegenüber den breiten Aktien- und Rentenmärkten geschlagen haben. In Summe konnten die Top-Produkte sowohl drei als auch fünf Jahre nach Erhalt ihres Ratings eine teils deutlich höhere Rendite erzielen als der Marktdurchschnitt.

Aus den relevantesten Peergroups wurden jeweils die drei Fonds mit den höchsten Rating-Punktzahlen vor drei und vor fünf Jahren ausgewählt. Aus diesen konstruierten die Scope-Analysten ein Portfolio aus Aktienfonds und eines aus Rentenfonds. Die Aufteilung der Anlagesegmente erfolgte analog zur Gewichtung gängiger Börsenindizes, um die Fonds-Portfolios gut mit dem breiten Markt vergleichen zu können. Als Maßstab für die Marktentwicklung dienten ETFs.

Besonders markant war die Outperformance im Aktienbereich. Das Portfolio aus den am besten bewerteten aktiven Fonds konnte den globalen Aktien-ETF auf Sicht von drei Jahren um 2,7% p.a. übertreffen. Über fünf Jahre lag der Mehrertrag bei 1,2% per annum. Auch auf der Anleihenseite übertraf das Fondsportfolio den Vergleichs-ETF, wenngleich in geringerem Maß. Die Outperformance des Portfolios gegenüber dem globalen Renten-ETF lag binnen drei Jahren bei 0,8% p.a., binnen fünf Jahren bei 0,3% jährlich. Zusätzlich wurde ein ausgewogenes Portfolio, das hälftig aus Aktien- und Rentenfonds mit Spitzenrating besteht, mit einem entsprechenden ETF-Mix verglichen. Die aktiven Fonds erzielten hier einen jährlichen Mehrertrag von 1,6% (über drei Jahre) und 0,7% (über fünf Jahre).

Scope sieht dieses Ergebnis als Zwischenerfolg für das Lager der aktiv gemanagten Fonds, die wegen ihrer teils hohen Gebühren unter Rechtfertigungsdruck stehen. Insgesamt zeigten die Portfolios bestehend aus Fonds mit den höchsten Scope-Ratings in beiden Beobachtungszeiträumen auch in den Jahren nach der Spitzenbewertung eine Outperformance gegenüber ETFs. Produkte, die eine hervorragende Leistung erbracht haben und entsprechend gut bewertet sind, dürften der Auswertung zufolge eine höhere Chance haben, auch künftig Alpha zu generieren. Die Ratingagentur plant, die Untersuchung regelmäßig zu wiederholen, um herauszufinden, inwiefern diese für Spitzenfonds ermutigenden Ergebnisse Bestand haben.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Scope Analysis GmbH, Lennéstraße 5, D-10785 Berlin, Tel: +49 30 27891-0, Fax: +49 30 27891-100, www.scopeanalysis.com

Die Luxemburger Tochtergesellschaft, die HANSAINVEST LUX S.A., hat mit Dr. Marc Biermann ein weiteres Mitglied in den Luxemburger Vorstand berufen.

 

Mit der Bestellung wird die bestehende enge Zusammenarbeit zwischen den Standorten Hamburg und Luxemburg weiter vertieft und gestärkt. Neben Martin Schulte, Vorstand Portfoliomanagement und Relationshipmanagement und Dr. Christian Tietze, Vorstand Risikomanagement, Compliance und Administration wird Dr. Biermann als drittes Vorstandsmitglied die Schnittstellenfunktion zwischen Hamburg und Luxemburg übernehmen sowie die Bereiche Revision und Recht bei der HANSAINVEST LUX verantworten. Damit ist Dr. Marc Biermann insbesondere für die Bereiche zuständig, bei denen die HANSAINVEST LUX bereits jetzt wesentliche Leistungen aus Hamburg bezieht.

„Am Standort in Luxemburg wollen wir uns intensiv auf den aktiven und umfassenden Ausbau der Dienstleistungen für institutionelle Kunden im Bereich der Alternativen Investmentfonds fokussieren,“ erklärt Ludger Wibbeke, Geschäftsführer der HANSAINVEST in Hamburg. „Mit der Berufung von Dr. Biermann aus den Reihen des HANSAINVEST Mutterhauses in Hamburg wird die gute Verbindung zwischen der Zentrale und dem Luxemburger Standort weiter gestärkt und die positive Entwicklung des Standortes der vergangenen Jahre bekräftigt.“

„Ich freue mich sehr, dass unsere Standorte Hamburg und Luxemburg noch stärker zusammenwachsen werden. Als neues Vorstandsmitglied der HANSAINVEST LUX S.A. werde ich die Schnittstellen und Synergien zwischen den Standorten im Sinne einer Marke an zwei Standorten spürbar ausbauen,“ so Dr. Marc Biermann.

Der Jurist Dr. Marc Biermann (43 Jahre) ist seit 2018 bei der HANSAINVEST, zunächst als Syndikusrechtsanwalt im Bereich Legal International und anschließend als Leiter der Abteilung Corporate Management. Von Beginn an betreut Dr. Biermann Projekte mit Bezug zur HANSAINVEST in Luxemburg und war seit Juli 2019 Mitglied des Aufsichtsrats der HANSAINVEST LUX S.A. Seit Juni 2020 ist Dr. Biermann weiterhin als Geschäftsführer der WohnSelect Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH tätig.

Die HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH mit Stammhaus in Hamburg ist bereits seit nahezu 35 Jahren über die HANSAINVEST LUX auch in Luxemburg als Service-KVG aktiv, um ihren anspruchsvollen Fondspartnern individuelle und flexible Fondslösungen nach Luxemburger Recht anbieten zu können. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen hinsichtlich seiner Unternehmensgröße sowie des verwalteten Fondsvermögens einen deutlichen Zuwachs verzeichnet.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH wurde 1969 gegründet und ist Teil der SIGNAL IDUNA Gruppe. Als unabhängige Service-KVG für Real und Financial Assets erbringt die Hamburger Gesellschaft vielfältige Dienstleistungen rund um die Administration von liquiden und illiquiden Assetklassen. Der Hauptsitz befindet sich in Hamburg, zudem ist das Unternehmen mit einer Niederlassung in Frankfurt am Main präsent. Über ein Tochterunternehmen ist die HANSAINVEST auch in Luxemburg vertreten. Aktuell werden von knapp 300 Mitarbeitenden mehr als 420 Publikums- und Spezialfonds mit einem Bruttofondsvermögen von über 55 Milliarden Euro administriert. Die HANSAINVEST erhielt im Dezember 2020 vom Fachmagazin TiAM aus dem Finanzenverlag die Auszeichnung „Beste Service-KVG“. (Stand der Daten: 30.11.2021).

 

Verantwortlich für den Inhalt:

HANSAINVEST, Hanseatische Investment GmbH, Kapstadtring 8, D-­20095 Hamburg, Tel.: +49 40 30057­6292, Fax: +49 40 30057­4906292, www.hansainvest.de

Breite Investorenbasis erhält Zugang zu Projekten für erneuerbare Energien über Multi-Investorenfonds

 

Zielvolumen des Fonds liegt bei rund 500 Mio. Euro

Seit 2016 etablierte Strategie, die bereits in drei Vorgängerfonds erfolgreich umgesetzt wurde

Die Privatbank Berenberg initiiert ihren vierten Renewable Energy Debt Fund und baut damit ihr Kreditfondsportfolio weiter aus. Der Fonds investiert in Erneuerbare-Energien-Projekte und soll die erfolgreiche Strategie seiner Vorgängerfonds fortführen.

Der Berenberg Renewable Energy Debt Fund wird von Deutschlands ältester Privatbank gemeinsam mit der BayernInvest Luxembourg S.A. als Verwalter Alternativer Investment Fonds aufgelegt. Der Multi-Investorenfonds ermöglicht einer breiten Investorenbasis wie institutionellen Investoren, Family Offices, Kirchen oder Stiftungen schon ab einem mittleren einstelligen Millionenbetrag in den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu investieren und somit die Energiewende voranzutreiben.

“Durch den Fokus auf die Finanzierungsform Junior Debt in sogenannten Late-Stage Projektentwicklungs-, Bau- und Betriebsphasen kann für Investoren eine attraktive Rendite im mittleren einstelligen Prozentbereich bei planbaren Cashflows und einer guten Sicherheitenstruktur erzielt werden”, sagt Torsten Heidemann, Head of Infrastructure & Energy bei Berenberg. Mit der etablierten Strategie sowie der starken Wettbewerbsposition von Berenberg in diesem Segment soll der erfolgreiche Track Record der Vorgängerfonds fortgeführt werden. “Die Finanzierungen in den verschiedenen Projektphasen leisten eine immense und dringend benötigte Unterstützung für die Projektentwickler von neuen Renewable Energy-Projekten. Der hohe Kapitalbedarf zeigt sich unmittelbar anhand Berenbergs hoher Anzahl kürzlich abgeschlossener Transaktionen sowie der Vielzahl an Finanzierungsanfragen, die bei uns eingehen und sich direkt in unserer starken Transaktionspipeline widerspiegeln”, so Heidemann.

Unter den Namen Berenberg Green Energy Junior Debt Fund I, II und III hat Deutschlands älteste Privatbank bereits drei Junior Debt Fonds für professionelle Anleger mit einem Gesamtvolumen von insgesamt rund 600 Mio. Euro aufgelegt. “Berenberg verfügt über ein breites internationales Netzwerk, so dass wir durch den OECD-weiten Anlagefokus in den letzten Jahren bereits mehr als 100 Wind- und Solarparks u.a. in Deutschland, Skandinavien, Großbritannien, Spanien, Polen und Italien, aber auch in Japan, Chile, Australien und den USA finanziert haben. Im Fokus liegt ein Finanzierungsvolumen pro Projekt von 15 bis 50 Mio. Euro. Die Fonds finanzieren weltweit Erneuerbare-Energien-Anlagen in Form von Junior Debt und entsprechen sowohl hinsichtlich ihrer Diversifikation als auch des umgesetzten Rendite-Risiko-Profils den hohen Anforderungen der Investoren. Gleichzeitig tragen sie zur weltweiten Energiewende bei und leisten so einen wichtigen Beitrag für die Umwelt”, hebt Olaf Lüdemann, Head of Energy Advisory bei Berenberg hervor.

Der neue Fonds erfüllt die Artikel 8 Kategorisierung der EU-Offenlegungsverordnung und soll weiteren Investoren die Möglichkeit geben, bei stetig hohem Kapitalbedarf in eine zukunftsträchtige Assetklasse zu investieren.

Er ergänzt eine Reihe von geschlossenen Kreditfonds, die seit 2016 aufgelegt wurden und über die Direktkredite in den Segmenten Unternehmensfinanzierungen, Schiffshypothekendarlehen sowie Finanzierungen für Erneuerbare Energien- und Infrastrukturprojekte vergeben wurden. Im Laufe des Jahres ist die Auflage eines weiteren Renewable Energy Debt Funds geplant, der sich auf die Finanzierungsform der Unitranche fokussiert, die eine erstrangige Besicherung mit einem höheren Investitionsvolumina kombiniert und gleichzeitig eine attraktiven Rendite bieten kann.

Die BayernInvest Luxembourg begleitet Berenberg seit vielen Jahren als AIFM. “Wir schätzen die vertrauensvolle Zusammenarbeit und freuen uns, einen weiteren spannenden Meilenstein mit Berenberg im Bereich der Alternatives auf den Weg zu bringen”, so Ralf Rosenbaum, Sprecher der Geschäftsleitung in Luxembourg.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Berenberg, Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Neuer Jungfernstieg 20, 20354 Hamburg, Tel: +49 40 350 60-0, Fax: +49 40 350 60-900, www.berenberg.de

Die durch das Coronavirus ausgelösten wirtschaftlichen Verwerfungen sind immer noch spürbar.

 

Sie haben nicht nur die Kluft zwischen Industrie- und Schwellenländern vergrößert, sondern auch die Streuung innerhalb der Schwellenländer verbreitert. Lesen Sie im Folgenden einen Kommentar von Michael Wehrle, Evariste Verchere und Florence Birkett aus dem Investment Solutions-Team von BlueOrchard zu der Frage, weshalb das Umfeld in den kommenden Monaten zahlreiche Relative-Value-Chancen für aktive Portfoliomanager bieten sollte.

Breitere Streuung spricht für aktives Management

„Die durch das Coronavirus ausgelösten wirtschaftlichen Verwerfungen sind immer noch spürbar. Sie haben nicht nur die Kluft zwischen Industrie- und Schwellenländern vergrößert, sondern auch die Streuung innerhalb der Schwellenländer verbreitert“, sagt Michael Wehrle, Head of Investment Solutions bei BlueOrchard. „Unserer Ansicht nach hat die expansive Geldpolitik der vergangenen zwei Jahre die Märkte mit Liquidität überflutet und Unterschiede zwischen Marktsegmenten verringert. Angesichts der hohen Liquidität bestand für Kreditgeber ein Anreiz, Kreditnehmer aus dem gesamten Qualitätsspektrum zu unterstützen – und damit auch schwächeren Kreditnehmern Finanzierungen zu gewähren. Unserer Ansicht nach hat dieser Prozess die Kluft zwischen den unterschiedlichen Profilen der Kreditnehmer tendenziell verringert. Eine straffere Geldpolitik (auf Englisch: Tapering) dürfte jedoch den gegenteiligen Effekt haben, da es die im System verfügbare Liquidität wohl verringern wird. Infolgedessen erwarten wir für das kommende Jahr eine breitere Streuung zwischen den Emittenten, die sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen sollte.

Das Tempo des Impffortschritts ist in den einzelnen Schwellenländern unterschiedlich hoch. Klar ist, dass die Erholung der Weltwirtschaft in hohem Maße von der Geschwindigkeit abhängt, mit der Regierungen ihre Bevölkerung impfen können. Darüber hinaus hat das Exportvolumen 2021 Exportländern und insbesondere Rohstoffexporteuren enorme Vorteile gebracht. Kolumbien als rohstoffexportierendes Land hat beispielsweise in einer Zeit Zugang zum US-Dollar erhalten, als diese Währung stark war. Demgegenüber waren Länder mit einer eher dienstleistungsorientierten Wirtschaft, die stark vom Tourismus abhängig sind, im Laufe des vergangenen Jahres eher benachteiligt. Das ist zum einen auf die verhaltene Tourismusaktivität zurückzuführen, die das Wachstum belastete, und zum anderen auf den begrenzten Zugang zu US-Dollars. Problematisch ist weiterhin, dass Schwellenländer mit einer schwächeren wirtschaftlichen Ausgangslage ihre Geld- und Finanzpolitik bereits jetzt straffen, obwohl sich ihre Wirtschaft noch nicht vollständig von dem durch die Corona-Krise verursachten Abschwung erholt hat. Hinzu kommt, dass die politische Agenda vor

allem in Lateinamerika auch in den kommenden Monaten für Volatilität und Unsicherheit sorgen dürfte. Wir erwarten daher, dass sich die Streuung innerhalb der Schwellenländer in diesem Jahr verbreitern wird. In einem solchen Umfeld sind wir der Meinung, dass ein selektiver Ansatz und aktives Handeln 2022 entscheidend sein werden, um Mehrerträge gegenüber der breiten Marktrendite (Alpha) zu erzielen.“

Fremdfinanzierte Unternehmen am stärksten durch höhere US-Zinsen gefährdet

Florence Birkett, Portfoliomanagerin bei BlueOrchard, fügt hinzu: „Eine der großen Herausforderungen für Schwellenländermärkte wird 2022 wahrscheinlich der Straffungszyklus der US-Notenbank Fed sein. Für Emittenten, die einen Teil ihrer Schulden in US-Dollar finanzieren, dürften die Refinanzierungskosten steigen. Länder und Unternehmen, deren Schulden nicht auf US-Dollar lauten, dürften ebenfalls leiden. Denn höhere US-Zinsen werden vermutlich auch die Zinssätze in Schwellenländern nach oben treiben.

Der derzeitige Straffungszyklus in den USA unterscheidet sich jedoch drastisch von dem sogenannten Taper Tantrum 2013. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Schwellenländer in diesen Zyklus mit wesentlich solideren Fundamentaldaten gehen als vor fast einem Jahrzehnt. Unternehmen mit hohem Verschuldungsgrad und einer starken Abhängigkeit von Großkrediten dürften zwangsläufig am meisten von höheren Zinssätzen betroffen sein. Wir glauben daher, dass es im kommenden Jahr entscheidend sein wird, sich auf Emittenten mit angemessener Bonität zu konzentrieren.

In Industrieländern hängen die High-Yield-Ratings (Non-Investment Grade Rating) der Emittenten von Hochzinsanleihen in der Regel mit der hohen Verschuldung der Unternehmen zusammen. In Schwellenländern muss dies unserer Meinung nach jedoch nicht unbedingt der Fall sein. Unserer Ansicht nach gibt es viele Gründe, die dazu führen können, dass Unternehmen in Schwellenländern ein High-Yield-Rating erhalten – auch unbeachtet des Kreditprofils des Unternehmens. Sitzt beispielsweise ein Unternehmen mit solidem Kreditprofil in einem Land mit Hochzins-Rating, ist das Rating dieses Unternehmen sehr oft durch das Rating seines Heimatlandes eingeschränkt. Ein Beispiel dafür ist die IHS Holding, ein Betreiber von Sendemasten mit High-Yield-Rating, der in mehreren Schwellenländern tätig ist. Trotz guter Fundamentaldaten wird das Unternehmen durch Nigerias Rating von B- negativ beeinträchtigt und hat nur ein Rating von B+.

Unserer Ansicht nach werden sich 2022 attraktive Chancen in Schwellenländern bieten. Aktive Portfoliomanager werden in ausgewählte Hochzinsanleihen investieren und gleichzeitig ihr Engagement in Emittenten mit hohem Fremdkapitalanteil begrenzen können, die durch den US-Zinsstraffungszyklus besonderen Risiken ausgesetzt sein dürften. Schließlich sind wir der Meinung, dass ein Portfolio aus verschiedenen Anleihen, die idiosynkratische, unkorrelierte Risiken aufweisen, eine bessere Diversifizierung und attraktivere risikobereinigte Renditen bietet als ein Portfolio, das sich stark auf einige wenige Emittenten mit hohem Fremdkapitalanteil konzentriert.“

Festverzinsliche Wertpapiere wieder als Diversifizierungsinstrument eingesetzt

„Während der Corona-Krise bauten viele Zentralbanken weltweit auf eine expansive Geldpolitik, um ihre Volkswirtschaften zu stützen“, sagt Evariste Verchere, Portfoliomanager und Head of Public Debt bei BlueOrchard. „Dadurch sanken die Renditen festverzinslicher Wertpapiere, so wie beabsichtigt. In den vergangenen Jahrzehnten kamen Anleihen in Multi Asset-Portfolios als Instrumente zur Risikostreuung zum Einsatz. Dahinter stand die Überlegung, dass Anleihen und Aktien tendenziell negativ korreliert sind, ihre Kurse sich also in der Regel in entgegengesetzte Richtungen bewegen. 2020 sanken die Renditen für Anleihen jedoch so stark, dass diese ihre Diversifizierungsfunktion nicht mehr erfüllen konnten. Mit anderen Worten: Der Spielraum für weiter fallende Anleiherenditen, um eine Abwärtsbewegung der Aktienkurse auszugleichen, war begrenzt. Im Dezember 2021 sahen wir uns jedoch mit einem drastisch anderen Umfeld konfrontiert. Denn die US-Notenbank begann, ihr Anleihekaufprogramm zu drosseln, und die Märkte preisten für 2022 mehrere Zinserhöhungen ein. Anfänglich dürfte ein Anstieg der Renditen die Anleihekurse belasten. Durationsmanagement wird für den Schutz von Anleiheportfolios besonders wichtig sein. Wir sind jedoch der Ansicht, dass höhere Gesamtzinsen bei festverzinslichen Wertpapieren die Anlageklasse auf lange Sicht wieder als Diversifizierungsinstrument etablieren sollten.

Unserer Ansicht nach wird das Umfeld in den nächsten zwölf Monaten zahlreiche Relative-Value-Chancen für aktive Portfoliomanager bieten. Anleger werden vor allem dazu angehalten sein, noch stärker zwischen den Emittenten zu differenzieren. Die Fähigkeit, in ausgewählte Emittenten zu investieren und die Duration aktiv zu steuern, wird zentral sein, um 2022 solide, risikobereinigte Renditen zu erzielen.“

Über BlueOrchard

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact-Investment-Manager und Mitglied der Schroders Group. Als Pionier unter den Impact-Investoren hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, einen dauerhaften positiven Einfluss auf Gemeinschaften und die Umwelt zu generieren und gleichzeitig attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet das Unternehmen Impact-Investment-Lösungen über alle Anlageklassen hinweg an und verbindet Millionen von Unternehmern in Schwellen- und Grenzmärkten mit Investoren mit dem Ziel, Impact-Investment-Lösungen für alle zugänglich zu machen und den bewussten Umgang mit Kapital zu fördern. Als professioneller Investmentmanager und Experte für innovative Blended-Finance-Mandate verfügt BlueOrchard über eine anspruchsvolle internationale Investorenbasis und ist ein vertrauensvoller Partner führender globaler Institutionen für Entwicklungsfinanzierung. Bis heute hat BlueOrchard mehr als 8 Milliarden US-Dollar in mehr als 90 Ländern investiert. Über 223 Millionen arme und gefährdete Menschen in Schwellen- und Grenzmärkten erhielten mit Unterstützung von BlueOrchard Zugang zu Finanz- und verwandten Dienstleistungen (Stand Juni 2021).

 

Verantwortlich für den Inhalt:

BlueOrchard Finance AG, Seefeldstrasse 233, 8008 Zurich, Switzerland, Tel: +41 44 441 55 50, www.blueorchard.com

Die US-Notenbank will die Zinsen 2022 schrittweise anheben, um die stark anziehende Inflation zu bekämpfen. Die Folge: Die Zinsen sind deutlich gestiegen, Wachstumswerte wurden abgestraft.

 

„Doch in der Regel überschätzen die Märkte den Einfluss der Zinserhöhungen“, sagt Carsten Gerlinger, Managing Director und Head of Asset Management bei Moventum AM. „In der Regel ist die mittelfristige Wirkung für die Märkte deutlich geringer als die ersten kurzfristigen Reaktionen das vermuten lassen.“

Obwohl die Fed noch keinen Schritt vollzogen hat, gehen die Märkte bereits in Abwehrhaltung. Sowohl in Europa wie in den USA mussten in den vergangenen Wochen vor allem Tech-Werte Verluste hinnehmen. „Insgesamt gab es einen deutlichen Umschwung bei der Performance, weg von den Growth- hin zu den Value-Titeln“, so Gerlinger. Vor allem Tech-Werte litten, die bislang ihre hohen Bewertungen auch mit den niedrigen Zinsen rechtfertigen konnten.

„Bei Wachstumswerten werden zukünftige Gewinne mit dem aktuellen oder erwarteten Zinssatz in die Gegenwart diskontiert, um so eine faire Bewertung für das Unternehmen zu finden“, sagt Gerlinger. Steigende Zinsen sorgen da für sinkende Bewertungen. „Grob gesagt werden andere Anlageformen attraktiver, die Investoren sind nicht bereit, für mögliche Gewinne mehr Risiko einzugehen“, so Gerlinger.

Oft fällt die kurzfristige Reaktion der Märkte deutlich stärker aus, als das im Nachhinein betrachtet richtig oder notwendig gewesen wäre. „Die Vergangenheit zeigt, dass der Markt bereits bei kleinen Zinsschritten oder Bewegungen schnell davon ausging, dass die Zinsen sofort und umfassend steigen“, so Gerlinger. „Und zumindest für die langfristigen Zinsen war dies in aller Regel falsch.“

Dass die Tech-Werte jetzt in diesem Umfang abgestraft werden, ist eine Übertreibung. „Dies beruht auf der Annahme, dass die Zinsen jetzt auch am langen Ende deutlich anziehen“, sagt Gerlinger. „Doch davon ist nach den Erfahrungen der Vergangenheit und angesichts immer noch wackeliger Konjunkturaussichten nicht auszugehen.“ Gerade wenn die Fed nach den ersten Zinsschritten feststellt, dass das Wachstum stärker zurückgeht als erwartet, wird sie sich recht schnell wieder von weiteren Zinserhöhungen verabschieden. Insofern könnten die Kursrückgänge bei den Techs jetzt durchaus Kaufgelegenheiten darstellen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Moventum Asset Management c/o Moventum S.C.A.,12, rue Eugène Ruppert , L-2453 Luxembourg, Tel +352 26 154 200, www.moventum.lu