Nur rund 12 % der Frauen planen erstmals in Wertpapiere zu investieren

 

72,7% aller Frauen ist eigenes Finanzwissen wichtig. Dennoch geben 86,1% an, dass sie kein Finanzwissen haben oder sich als Anfängerin sehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Initiative finanz-heldinnen der Commerzbank AG. In einer repräsentativen Studie wurden Frauen und Männer zwischen 20 und 55 Jahren, die in ihrem Haushalt bei Geldanlagen mitentscheiden, in Deutschland rund um die Themen Finanzwissen und Geldanlage befragt. Einigkeit bei den Geschlechtern herrscht darüber, dass man seine Finanzen im Griff haben möchte. Dies wollen sowohl ca. 60% der Frauen als auch der Männer. Zu den wichtigsten Lebenszielen zählen die Wünsche nach finanzieller Absicherung und finanzieller Unabhängigkeit.

Das persönliche Umfeld beeinflusst das Finanzwissen

„Neben der volkswirtschaftlichen Funktion als Bank haben wir auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Dazu gehört es auch, Menschen bei ihrem Wunsch nach mehr Finanzwissen zu unterstützen“, sagt Arno Walter, Bereichsvorstand Wealth Management und Unternehmerkunden, Commerzbank AG. „Das persönliche Umfeld spielt dabei eine große Rolle, wie sich über Finanzthemen informiert wird“, so Walter weiter. 46,5% der Frauen geben zum Beispiel an, sich bei Freunden und Bekannten zu informieren. „Genau deshalb ist es wichtig, dass wir ein Umfeld schaffen, in dem Wissen aufgebaut und daraufhin Finanzentscheidungen getroffen werden können. Denn der Schlüssel zu mehr Finanzkompetenz ist und bleibt die finanzielle Bildung“, sagt Katharina Brunsendorf, Leiterin der Initiative finanz-heldinnen.

„Aufgrund von anhaltenden Nullzinsen und steigender Inflation ist es wichtiger denn je, Menschen dazu zu bringen, sich aktiv um ihre Finanzen zu kümmern. Gerade wir Frauen müssen verstehen, dass die Anlage in Wertpapiere ein Baustein der Altersvorsorge sein muss“, betont Brunsendorf. Immerhin geben 59,1% der befragten Frauen an, sich vorstellen zu können, in Aktien und Co. zu investieren. Dennoch planen nur rund 12 % der Frauen konkret, dies auch umzusetzen und erstmals in jene Anlageklasse zu investieren. „Es gilt diese Lücke zu schließen und Frauen dabei zu unterstützen, ihre Finanzen in die Hand zu nehmen. Genau hier setzen wir als Initiative mit unseren Formaten wie Onlinemagazin, Podcast oder Instagram Kanal an“, sagt Brunsendorf.

Finanzen selbst in die Hand nehmen

Dass Finanzen Spaß machen können, zeigt die Anfang 2018 von comdirect Kolleginnen gegründete Initiative finanz-heldinnen. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, speziell Frauen für Finanzen zu begeistern und sie mittels Wissensformaten auf dem Weg in die finanzielle Zukunft zu begleiten. Und das mit großem Erfolg. Mittlerweile folgen den finanz-heldinnen allein auf Instagram rund 120.000 Menschen. Damit ist der Kanal mit Abstand das erfolgreichste Social Media Format einer Bank in Deutschland. Und auch den Podcast „Schwungmasse“ hören immer mehr Menschen: Rund 200.000 Hörer:innen verfolgen die wöchentlich erscheinenden Episoden. „Das Ziel unserer Initiative ist es, die finanzielle Ungleichheit zwischen den Geschlechtern zu mindern, aber auch, Frauen näher an ihre Wünsche in Sachen Finanzen zu bringen“, sagt Brunsendorf abschließend.

Über die finanz-heldinnen:

Die Initiative finanz-heldinnen hat es sich zum Ziel gesetzt, Frauen für Finanzen zu begeistern und sie mittels Wissensformaten auf dem Weg in ihre finanzielle Zukunft zu begleiten. Denn Finanzen können Spaß machen und begegnen uns in jeder Lebenssituation. Deshalb klären die finanz-heldinnen auf, diskutieren und regen zu neuen Gedanken an. Egal ob auf ihrem Instagram Account (@finanzheldinnen), im wöchentlichen Podcast Schwungmasse, auf der Website oder in ihrem Bestseller-Buch „Der Finanzplaner für Frauen“.

Über die Studie:

Es wurden 1.604 Männer und Frauen im Alter von 20 bis 55 Jahren in Deutschland befragt, die in ihrem Haushalt Geldanlageentscheidungen alleine oder gemeinsam mit anderen treffen. Die Befragung wurde vom 14.-18.01.2022 im GapFish Online-Panel durchgeführt.

 

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Commerzbank Aktiengesellschaft, Kaiserplatz, 60311 Frankfurt am Main, Tel: 069 1 36 20, www.commerzbank.de

Der neue Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat in einem Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT eine hohe Inflation für Deutschland vorhergesagt.

 

Seine Fachleute rechneten mit “deutlich über vier Prozent” Preissteigerung im Jahresdurchschnitt 2022, so Nagel im ersten Interview seit seinem Amtsantritt. Er plädierte dafür, dass die Europäische Zentralbank auf die aktuell hohe Inflation schnell reagiert. “Wenn sich das Bild bis März nicht ändern sollte, werde ich mich dafür aussprechen, die Geldpolitik zu normalisieren”, sagte er. “Nach meiner Einschätzung sind die ökonomischen Kosten deutlich höher, wenn wir zu spät handeln, als wenn wir frühzeitig handeln”, so Nagel. Das zeigten auch Erfahrungen aus der Vergangenheit. Er warnte andernfalls vor heftigen Folgen an den Aktienmärkten: “Wenn wir zu lange warten und dann massiver handeln müssen, können die Marktschwankungen stärker ausfallen.”

Nagel stellte Zinserhöhungen möglicherweise noch in diesem Jahr in Aussicht. Zunächst müssten aber die Käufe von Staats- und Unternehmensanleihen aufhören. “Der erste Schritt ist, die Nettoankäufe von Anleihen im Lauf des Jahres 2022 zu beenden. Dann könnten die Zinsen noch in diesem Jahr steigen”, sagte er.

Der Bundesbank-Präsident äußerte sich auch zu den Diskussionen über Staatsschulden in Europa. “Ich fände es richtig, wenn es künftig robustere Regeln gäbe – mit weniger Möglichkeit, sie zu umgehen”, sagte er der ZEIT.

 

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ZEIT ONLINE GmbH, Buceriusstraße Eingang Speersort 1, 20095 Hamburg, Tel: (040) 3280-0, www.zeit.de

Hauck & Aufhäuser Innovative Capital GmbH (HAIC) hat Anfang Februar 2022 die BaFin-Erlaubnis als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft nach §§ 20 Abs. 1 i.V.m. 22 KAGB erhalten. Damit ist das Tochterunternehmen der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG die erste in Deutschland vollregulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für digitale Assets.

 

Die Erlaubnis der HAIC als KVG beinhaltet dabei die Erlaubnis zur Auflage und Verwaltung von Investmentfonds als Sondervermögen, die in native Kryptowerte investieren oder diese einer klassischen Portfolioallokation beimischen. Hauck & Aufhäuser Innovative Capital agiert hierbei als Verwaltungsgesellschaft in Zusammenarbeit mit der bewährten KAGB-Verwahrstelle der Bank Hauck Aufhäuser Lampe sowie einem eigenen regulierten Kryptoverwahrer. Das Closing der hierfür übernommenen Kapilendo Custodian AG steht derzeit noch aus.

“Mit unserer KVG für digitale Assets planen wir die Auflage und das Management hauseigener Digital-Asset-Fonds, wollen als Master-KVG aber auch Fondsinitiatoren und Asset Managern bei ihren Fondsprodukten als Servicepartner zur Verfügung stehen”, sagt Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstands bei Hauck Aufhäuser Lampe. “Künftig können wir so das gesamte Dienstleistungsspektrum für Digital-Asset-Investmentprodukte aus einer Hand anbieten, angefangen vom Portfoliomanagement über die KVG-Dienstleistungen und die Fondsadministration bis hin zur Verwahrung und der Verwahrstelle.”

Hauck & Aufhäuser Innovative Capital wurde im September 2020 gegründet und verfügte bisher über eine KVG-Registrierung nach § 44 Abs. 1 i.V.m. § 2 Abs. 4 KAGB. Geschäftsführer der Verwaltungsgesellschaft sind Patrick Karb und Stephan Edelmann.

Über Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG

HAUCK AUFHÄUSER LAMPE kann auf eine 226 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion dreier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, das 1852 in Bielefeld gegründete Bankhaus Lampe und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser Georg Hauck und Bankhaus H. Aufhäuser schlossen sich 1998 zusammen, 2021 kam Bankhaus Lampe dazu. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Oliver Plaack, Madeleine Sander, Dr. Holger Sepp und Robert Sprogies. HAUCK AUFHÄUSER LAMPE versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Privatbank fokussiert sich auf die vier Kerngeschäftsfelder Private und Corporate Banking, Asset Management, Asset Servicing und Investment Banking. Dabei stehen die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für Institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland, Luxemburg und Irland sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermogensverwaltern im Zentrum der Geschäftstätigkeit. Zudem bietet HAUCK AUFHÄUSER LAMPE Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an.

 

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Hauck Aufhäuser Lampe, Kaiserstraße 24, 60311 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 2161-0, www.hal-privatbank.com

Ein nachhaltiger, nach Artikel 9 der SFDR klassifizierter Fonds mit einer Impact-Allokation, der Ungleichgewichte bei Diversität und Inklusion angeht

 

M&G erweitert sein Angebot an nachhaltigen Lösungen durch die Auflegung einer neuen SICAV-Aktienstrategie. Damit sollen Investitionen in Unternehmen fließen, die Geschlechterdiversität und ethnische Vielfalt unter Beweis stellen oder Lösungen für die Förderung der sozialen Eingliederung und der Chancengleichheit anbieten. Gleichzeitig werden attraktive Renditen angestrebt.

Der M&G (Lux) Diversity and Inclusion Fund wird von Thembeka Stemela Dagbo mit Unterstützung von John William Olsen verwaltet. Die globale Aktienstrategie mit einem konzentrierten Portfolio aus 30-40 Qualitätsaktien zielt darauf ab, über jeden Fünfjahreszeitraum eine höhere Gesamtrendite1 als der MSCI ACWI zu erwirtschaften. Der Fonds ist eine Hybridstrategie, die Nachhaltigkeits- und Impact-Aspekte in den Titelauswahlprozess aufnimmt:

  • Mindestens 15% des Portfolios wird in Unternehmen mit positiver Wirkung angelegt, die Lösungen zur Verbesserung der sozialen Inklusion anbieten. Dieser Teil des Fonds richtet sich nach dem gleichen Anlageansatz und -prozess wie die „Positive Impact“- und die „Climate Solution“-Strategien von M&G, die Aktien mithilfe des „III-Rahmenwerks“ in Bezug auf Investment, Intention und Impact jedes Unternehmens bewerten und die Unternehmen als „Pioniere“, „Wegbereiter“ und „Führende Akteure“ einstufen.
  • Der Rest des Fonds ist in nachhaltigen Unternehmen angelegt, die in der Praxis Geschlechterdiversität und ethnische Vielfalt unter Beweis stellen. Die Analyse erweitert die Bewertung der Diversität über die Repräsentation hinaus auf Faktoren wie Ziele, Prozesse und Richtlinien2. Alle Titel dieses Teils des Portfolios müssen zum Zeitpunkt des Kaufs einen Anteil von mindestens 30% Frauen und/oder ethnischen Minderheiten auf Verwaltungsratsebene aufweisen und das „E.Q.L.“-Rahmenwerk einhalten. Das Fondsmanagement-Team bewertet dabei die ESG-Kennzahlen, die Qualität des Geschäftsmodells und die Merkmale des Führungsteams jedes Titels.

Der Fonds, der vom Stewardship & Sustainability Team von M&G unterstützt wird, berücksichtigt die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und setzt jede Anlage zu ihrem wichtigsten oder vorrangigen SDG in Bezug. Dabei konzentriert er sich auf sechs Schlüsselbereiche: Hochwertige Bildung, Gleichstellung der Geschlechter, nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit, Industrie, Innovation und Infrastruktur, weniger Ungleichheit sowie Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen. M&G wird jedes Jahr einen Indikator für wichtige Diversitäts- und Impact-Aspekte auf Titelebene veröffentlichen, der sowohl den absoluten Stand als auch die Veränderung gegenüber dem Vorjahr angibt.

Thembeka Stemela Dagbo, Managerin des Fonds: „Soziale Inklusion und Diversität sind nicht nur angebracht, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Wenn man sich nicht darum kümmert, können der Ausschluss von benachteiligten Gruppen und mangelnde Diversität kostspielig werden und zum Rückgang des BIP und des Humankapitals führen, während die Pioniere auf dem Gebiet der Diversitäts- und Inklusionsinitiativen wegen ihrer finanziellen Outperformance immer höhere Anerkennung erfahren. Denn Unternehmen, die in Bezug auf die Geschlechterdiversität zum obersten Quartil gehören, weisen eine um 25% höhere Wahrscheinlichkeit für eine Outperformance auf; bei Unternehmen, die ethnisch vielfältig sind, sind es sogar 36%2. Dieser Fonds bietet unseren Kunden die Gelegenheit, von diesen Trends zu profitieren, Ungleichgewichte bei der Diversität zu bekämpfen und gleichzeitig ihre Ersparnisse zielgerichtet einzusetzen.“

Der M&G (Lux) Diversity and Inclusion Fund ergänzt M&Gs vorhandene Palette von Impact- und nachhaltigen Fonds und hält Artikel 9 der SFDR-Verordnung der EU ein.

1 Die Kombination aus Kapitalwachstum und Ertrag

2 Dies deckt Richtlinien wie flexible Arbeitsgestaltung, Elternurlaub, Konzepte gegen Mobbing sowie Berichte über die Strategie und Gehaltsunterschiede ab

3 Quelle: McKinsey & Co Diversity Wins Report

 

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M&G International Investments Ltd., mainBuilding, Taunusanlage 19, ­60325 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 1338 6757, www.mandg.de/

Der Vorstand der Triodos Bank ernennt Hadewych Kuiper mit Wirkung zum 1. Februar zur Geschäftsführerin von Triodos Investment Management (IM).

 

In dieser Position verstärkt sie die Geschäftsführung, bestehend aus den Geschäftsführern Dick van Ommeren (Vorsitz) und Kor Bosscher (Geschäftsführer Risiko & Finanzen). Innerhalb des Verwaltungsrats ist Hadewych für die Anlagetätigkeit von Triodos IM verantwortlich.

In den letzten 9 Jahren war Hadewych Kuiper kaufmännische Direktorin bei Triodos IM. Zuvor leitete sie seit 2008 die Abteilung für internationales Marketing und Unternehmenskommunikation bei der Triodos Bank. “Unsere Arbeit als Impact Investor ist wichtiger denn je. Und zwar nicht nur, weil der Ruf nach Veränderung selten so deutlich war, sondern auch angesichts der vielen globalen Herausforderungen – wie Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt und zunehmende Ungleichheit. Die Finanzwirtschaft kann und soll eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielen. Daher freue ich mich sehr, in meiner neuen Funktion dazu beizutragen, dass sich Geld für einen positiven und nachhaltigen Wandel einsetzt“, so Kuiper nach ihrer Ernennung.

Dazu Dick van Ommeren, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Triodos IM: “Ich freue mich außerordentlich über die Ernennung von Hadewych zum Mitglied des Verwaltungsrats.

Mit ihrem fundierten Wissen, ihrer Erfahrung und ihrem Netzwerk im Bereich Impact Investing, ist sie eine wertvolle Ergänzung für den Vorstand. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr und den gemeinsamen Eintritt in die nächste Phase, in der wir unsere Rolle als Vorreiter im Impact Investing weiter stärken.” Mit dieser Ernennung ist der Vorstand von Triodos Investment Management wieder voll besetzt.

 

Über Triodos Investment Management

Triodos Investment Management (IM) vereint seit 25 Jahren Investoren – die ihr Geld für langfristige, positive Veränderungen einsetzen möchten – mit innovativen, nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Mit einem verwalteten Vermögen von 6,1 Mrd. Euro (30.06.2021) ist Triodos IM ein weltweit aktiver Impact Investor und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Triodos Bank NV. Impact Investing bringt das ESG-Konzept auf die nächste Stufe, indem es Investitionen ausfindig macht, die eine messbare positive Wirkung und gleichzeitig einen finanziellen Ertrag erzielen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Triodos Investment Management BV, Hoofdstraat 10, Driebergen-Rijsenburg, PO Box 55, 3700 AB Zeist, Niederlande, www.triodos-im.co

Anleger investieren mehr als 254 Millionen Euro

 

Die EB-SIM, einer der führenden Vermögensverwalter für nachhaltige und Impact Investments im deutschsprachigen Raum, gibt planmäßig das erfolgreiche Closing des EB Erneuerbare Energien Fonds Europa bekannt. Der geschlossene Luxemburger Spezial-Investmentfonds (regulierter SIVAV-SIF) ist mit mehr als 254 Millionen Euro deutlich überzeichnet. Ursprünglich war der Fonds auf lediglich 150 Millionen Euro ausgelegt. Mehr als 70 Prozent des eingesammelten Kapitals sind bereits in Wind-, Wasser und Solarportfolios überwiegend in Deutschland, Österreich und Frankreich, aber auch in Polen und Portugal investiert. Das Anlageprodukt ist nach Artikel 9 der Offenlegungsverordnung als Impact-Fonds eingestuft.

Dr. Bernhard Graeber, Geschäftsführer Alternative Assets der EB-SIM, sagt zum Closing: „Die Anleger leisten mit ihrem Invest in den EB Erneuerbare Energien Fonds Europa einen aktiven Beitrag zur Energiewende und damit zu CO2-Einsparungen in ganz Europa. Die hohe Überzeichnung des Fonds ist zudem ein Vertrauensbeweis der Anleger in die große Kompetenz der EB-SIM. Im Lichte dieses Erfolgs werden wir dieses Anlagesegment weiter ausbauen und bald ein Nachfolgeprodukt auf den Markt bringen.“

Breit aufgestellt sowohl nach Technologien als auch nach Ländern

Der Fonds zeichnet sich durch eine besonders ausgewogene Anlagestruktur aus. Mit Wind, Wasser und Solar sind die drei wichtigsten Technologien zur Erzeugung erneuerbarer Energien jeweils mit großen Anteilen vertreten. 46 Prozent des bislang allokierten Kapitals flossen in Windenergie, 30 Prozent in Photovoltaik und 24 Prozent in Wasserkraft. Auch die breite Länderdiversifikation lässt aufhorchen. Das Anlageportfolio umfasst vier französische Windparks (37 Prozent), ein Wasserkraftportfolio sowie Solarenergiegewinnung in Portugal (17 Prozent), deutsche Photovoltaik- und Windkraftanlagen (15 Prozent), ein Wasserkraftwerk in Österreich (7 Prozent) und einen Windpark in Polen (6 Prozent). Überwiegend wurden Eigenkapitalinvestitionen getätigt, welche durch einzelne, risikoärmere Fremdkapital-Engagements ergänzt werden. „Voraussichtlich im dritten Quartal 2022 wird der Fonds vollständig ausinvestiert sein,“ prognostiziert Dr. Cora Voigt, Head of Renewable Energy Investments der EB-SIM.

Die EB-SIM prüft als Fonds-Advisor alle Projekte und leitet ihre Anlageempfehlungen an den Fondsverwalter zur Investitionsentscheidung weiter. Ein konservativer Bewertungs- und Ankaufsansatz zielt auf die Minimierung von Risiken bei gleichzeitig geringem Risiko und ökologischem Mehrwert durch einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz.

Die Anlagegelder werden ausschließlich in Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien investiert, die mit festen Abnahmeverträgen oder staatlichen Einspeisevergütungen für zwölf bis 25 Jahre sowie mit in der Regel langlaufenden Betriebs- und Wartungsverträgen ausgestattet sind. Die Produktionsanlagen stammen von etablierten Technologieanbietern. Der Fonds investiert ausschließlich in Projekte, die entweder bereits in Betrieb oder genehmigungsreif sind und schlüsselfertig errichtet werden können. Der regionale Fokus liegt dabei auf Deutschland, Frankreich und Österreich. Eine Beimischung anderer EU-Länder sowie Schweiz und Norwegen ist möglich. Die Laufzeit des EB Erneuerbare Energien Fonds Europa beträgt 20 Jahre.

Über EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM)

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) zählt zu den führenden Vermögensverwaltern für nachhaltige Investments. Das Unternehmen mit Sitz in Kassel ist eine Tochter der Evangelischen Bank (EB). Mehr als 30 Jahre war das wertebasierte Asset Management eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld in die EB-SIM ausgegründet. Die EB-SIM beschäftigt über 40 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von circa 5,4 Milliarden Euro. Sie bietet institutionellen und über den Wholesale-Vertrieb privaten Kunden ausschließlich nachhaltige Anlagen in Aktien-, Anleihen- und Multi-Asset-Strategien sowie Private Debt und Real Assets. Ihre Anlagestrategien richtet sie konsequent an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) und den Klimazielen der Europäischen Union aus.

Seit Juni ist die EB-SIM auch Mitglied der Bundesinitiative Impact Investing (BII). Sie möchte durch den Aufbau des Impact-Investing-Ökosystems in Deutschland Voraussetzungen schaffen, dass zusätzliches Kapital zur Bewältigung sozialer und ökologischer Herausforderungen eingesetzt wird.

Weitere Informationen online unter www.Generation-ESG.de und www.eb-sim.de

 

Verantwortlich für den Inhalt:

EB-Sustainable Investment Management GmbH, Ständeplatz 19, 34117 Kassel, Tel: +49 (0)561 450603-3799, www.eb-sim.de

Der Fonds bleibt ausgerichtet auf das Erreichen der Pariser Klimaziele – Künftig schärfen die sechs Themensegmente der grünen EU-Taxonomie die ökologische Ausrichtung

 

Der Klassiker unter den nachhaltigen Aktienfonds, der EB-Öko-Aktienfonds, hat eine neue Fondsmanagerin. Von nun an leitet Dr. Sabine Hampel das Flaggschiff der EB-SIM, einem der führenden Vermögensverwalter für nachhaltige und Impact Investments im deutschsprachigen Raum.

Die neue Managerin des EB-Öko-Aktienfonds, Dr. Sabine Hampel, war zuvor fast sechs Jahre lang Portfoliomanagerin bei der Acatis Investment KVG mbH in Frankfurt. Dort gehörte die Analyse und die Selektion globaler Aktien für nachhaltige Produkte sowie die Portfoliokonstruktion zu ihren Aufgaben. Davor diente sie zwölf Jahre als Marineoffizier. Zuletzt war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg tätig. Dort schloss sie ihre Promotion ab. Sie übernimmt die Portfolioverantwortung von Philipp Hohmann, der den Fonds seit 2018 managte. Hohmann übernimmt das Management des neu lancierten EB – Sustainable Dividendenstrategie Klima Global.

Der Sprecher der Geschäftsführung und Chief Investment Officer der EB-SIM, Dr. Oliver Pfeil, sagt zur Berufung von Dr. Hampel: „Ich freue mich, dass wir für unser Flaggschiff, den EB-Öko-Aktienfonds, eine kompetente Managerin und überzeugte Verfechterin für nachhaltiges Investieren gefunden haben. Dr. Sabine Hampel ist mit ihrer Erfahrung prädestiniert für diese Aufgabe. Der EB-Öko-Aktienfonds konnte sich über 30 Jahre in unterschiedlichen Börsenphasen am Markt bewähren. Dabei war er vom ersten Tag an der Nachhaltigkeit verpflichtet. Dr. Sabine Hampel wird die einzigartige Tradition des Fonds wahren und weiterentwickeln.“

Der EB-Öko-Aktienfonds ist nach Artikel 9 der Offenlegungsverordnung (SFDR) klassifiziert. Der Investmentprozess ist konsequent an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) orientiert, wodurch das Portfolio auch auf die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens (CO2-Reduktion, „1,5-Grad-Ziel“ zur Begrenzung der Erderwärmung) ausgerichtet ist.

„Mit Blick auf diese nachhaltige Zielsetzung des EB-Öko-Aktienfonds und die angestrebte positive Wirkung haben wir auf Basis der sechs Umweltziele der grünen EU-Taxonomie elf ökologische Investmentthemen identifiziert“, sagt die neue Fondsmanagerin Dr. Sabine Hampel. „Da wir diese Themen als besonders relevant erachten, werden wir das Portfolio durch Investments in ESG-Champions konsequent auf sie fokussieren.“ Zugeordnet zu den jeweiligen Umweltzielen lauten die Investmentthemen wie folgt:

Umweltziel Klimaschutz:

  1. nachhaltige Energie
  2. nachhaltige Infrastruktur

Umweltziel Anpassung an den Klimawandel:

  1. Schutz vor physischen Klimakrisen

Umweltziel Wasser- und Meeresressourcen:

  1. Wasserversorgung und -aufbereitung
  2. Wasser als Lebensraum

Umweltziel Kreislaufwirtschaft:

  1. Wiederverwertung und Recycling
  2. Abfallreduktion

Umweltziel Vermindern von Umweltverschmutzung:

  1. Emissionsreduktion
  2. nachhaltige Lieferketten und Rohstoffförderung

Umweltziel Biodiversität:

  1. Schutz der Artenvielfalt und Ökosysteme
  2. nachhaltige Forst- und Agrarwirtschaft

Hintergrund zum Investmentprozess des EB-Öko-Aktienfonds

Wie bei allen Impact-Produkten der EB-SIM basiert der Investmentprozess des EB-Öko-Aktienfonds auf einem mehrstufigen Filterkonzept. Im ersten Schritt filtert das Fondsmanagement zunächst aus den 9.309 Aktien des globalen Aktienindex MSCI World All Countries IMI alle Unternehmen mit kontroversen Geschäftsfeldern und -praktiken sowie einer negativen SDG-Bilanz heraus. Im nächsten Schritt werden die Unternehmen ermittelt, die zu einer der drei folgenden Gruppen gehören:

  • Ökologische Führerschaft (Environmental Leader)
  • Ökologischer Fortschritt (Environmental Progress)
  • Positive Ausrichtung auf die ökologischen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – den SDGs 6, 7, 12, 13, 14 und 15 (Environmental Impact)

Aus diesem nachhaltigen Investmentuniversum wählt das Fondsmanagement unter Verwendung eigener Scoring-Modelle die Unternehmen aus, die unter nachhaltigen und finanziellen Gesichtspunkten am attraktivsten sind. Zusätzlich setzt das Fondsmanagement auf Unternehmensdialoge, um die notwendige Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.

Auszeichnungen des Fonds

Der Nachhaltigkeitsansatz des EB-Öko-Aktienfonds wurde mehrfach ausgezeichnet: Im Jahr 2020 erreichte der Fonds beim TELOS-Fondsrating mit AA+ ein hervorragendes Ergebnis. Zudem befand ihn FondsFibel im selben Jahr zum wiederholten Mal als stiftungsgeeignet.

Über die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM)

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) zählt zu den führenden Vermögensverwaltern für nachhaltige Investments. Das Unternehmen mit Sitz in Kassel ist eine Tochter der Evangelischen Bank (EB). Mehr als 30 Jahre war das wertebasierte Asset Management eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld in die EB-SIM ausgegründet. Die EB-SIM beschäftigt über 40 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von circa 5,4 Milliarden Euro. Sie bietet institutionellen und über den Wholesale-Vertrieb privaten Kunden ausschließlich nachhaltige Anlagen in Aktien-, Anleihen- und Multi-Asset-Strategien sowie Private Debt und Real Assets. Ihre Anlagestrategien richtet sie konsequent an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) und den Klimazielen der Europäischen Union aus. Seit Juni ist die EB-SIM auch Mitglied der Bundesinitiative Impact Investing (BII). Sie möchte durch den Aufbau des Impact-Investing-Ökosystems in Deutschland Voraussetzungen schaffen, dass zusätzliches Kapital zur Bewältigung sozialer und ökologischer Herausforderungen eingesetzt wird.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

EB-Sustainable Investment Management GmbH, Ständeplatz 19, 34117 Kassel, Tel: +49 (0)561 450603-3799, www.eb-sim.de

Neuberger Berman erweitert UCITS-Fondspalette um den Neuberger Berman US Large Cap Value Fund (ISIN: IE0003JM1523)

 

Der Investmentmanager Neuberger Berman bietet seine etablierte Strategie US Large Cap Value Anlegern in Europa jetzt als UCITS an. Der neue Fonds Neuberger Berman US Large Cap Value Fund des unabhängigen US-amerikanischen Vermögensverwalters wird von den erfahrenen New Yorker Portfoliomanagern Eli Salzmann und David Levine geleitet. Ihnen stehen 38 erfahrene Analysten zur Seite.

„Viele offene Fragen aus dem vergangenen Jahr werden 2022 beantwortet“, meint Eli Salzmann. „Dabei müssen wir damit rechnen, dass das sich verändernde Marktumfeld Volatilität mit sich bringt. Das sorgt für Chancen bei Substanz¬werten. Langfristig halten wir Aktien wegen der Aussicht auf Kursgewinne noch immer für die attraktivste Assetklasse.“

Amerikanische Substanzwerte sind gegenüber Wachstumswerten noch immer historisch günstig bewertet. Um unterbewertete US-Firmen mit Kurspotenzial zu finden, setzt das Team auf einen research-orientierten fundamentalen Einzelwertansatz. Value-Fallen sollen gemieden werden. Das Portfolioteam sucht gezielt nach attraktiv bewerteten Substanzwerten aus Sektoren, die aufgrund von Kapitalmangel Kapazitätsengpässe aufweisen.

„Der Fonds hat bisher von seinen Positionen in konjunktursensitiveren Titeln profitiert“, analysiert Salzmann. „Trotz der Volatilität sind wir aber disziplinierte Value-Investoren geblieben. Wir behalten die Aktien-Bewertungen im Blick und nutzen Chancen, die sich aus der neuen Inflationseinschätzung der Fed ergeben. Es bleibt abzuwarten, wie sie sich auf die verschiedenen Titel und Sektoren unseres Portfolios auswirkt.“

„Wir rechnen weiter mit Wachstum und einer anhaltenden, sich ausweitenden Inflation“, ergänzt David Levine. „Wie stark die damit einhergehenden Konjunkturschwankungen ausfallen, hängt letztlich davon ab, wie entschlossen die Fed gegen den immer stärkeren Preisauftrieb vorgeht. Wachstumsaktien mit einer längeren Duration haben sich seit dem Höhepunkt des Renditerückgangs im März 2021 erholt. Jetzt, wo die Anleiherenditen erneut steigen, dürfte Value aber aufholen. Mittelfristig sollten Substanzwerte Wachstumstitel hinter sich lassen.“

Jose Cosio, Leiter des Neuberger-Berman-Vertriebspartnergeschäfts außerhalb der USA, sieht große Chancen für Investoren in diesem Trend: „Viele Jahre lang wurden Substanzwerte weitgehend ignoriert. Durch das jetzt wieder höhere Wirtschaftswachstum könnten sie aber die Wende geschafft haben. Zurzeit rechnen wir mit einer mehrjährigen Erfolgsphase dieses Investmentstils. Seit Jahresbeginn sind die teuersten Aktien des Russell 1000 Index deutlich hinter die günstigsten zurückgefallen. Trotz der jüngsten Mehrerträge besteht aber noch viel Nachholbedarf. Entsprechend groß sind die Chancen. Wir freuen uns, dass jetzt auch UCITS-Investoren in diese bewährte und disziplinierte Strategie investieren können – eine Strategie, die von zwei sehr erfahrenen Value-Managern gesteuert wird. Das ist umso wichtiger, da Value in vielen Kundenportfolios zurzeit unterrepräsentiert ist.“

Eine Anlage in den Fonds ist mit Risiken verbunden, einschließlich Währungs-, Derivat-, Liquiditäts-, Markt-, Betriebs- und Kontrahentenrisiken. Es kann nicht zugesichert oder garantiert werden, dass die Ziele des Fonds erreicht werden oder dass die Anleger eine Rendite auf ihre Anlagen in den Fonds erhalten werden.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Neuberger Berman Europe Limited, Friedrich-­Ebert­-Anlage 49, D-­60308 Frankfurt,Tel: +49 69 509 56 5648/5649, www.nb.com

Mediolanum International Funds Ltd (Mediolanum), der europäische Asset Manager der Mediolanum Banking Group, hat die Auflegung des Mediolanum Circular Opportunities Fund bekannt gegeben. Der Circular Economy Opportunities Fund ergänzt das wachsende Best Brands-Dachangebot des Unternehmens.

 

Das Ziel des Fonds ist ein langfristiges Kapitalwachstum. Er investiert in Unternehmen, die zum Übergang zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft beitragen, einem wirtschaftlichen System, das nach Intention und Design restaurativ und regenerativ ist.

Der Fond investiert über einen aktiven Multi-Manager-Ansatz in ein diversifiziertes Portfolio aus globalen Aktienwerten. Zum Zeitpunkt der Auflegung werden KBI Global Investors und Pictet Asset Management die Hauptverwalter des Fonds sein, wobei zusätzliche Mittel in Zielfonds investiert werden.

Die beiden Unternehmen sind für ihre Expertise in den Bereichen nachhaltige Finanzen und Kreislaufwirtschaft bekannt. Die Kombination verschiedener, gering korrelierter, aber komplementärer Anlageansätze ermöglicht es Mediolanum, ein vielfältiges Portfolio mit einem starken Fokus auf die United Nations Sustainable Development Goals zusammenzustellen.

Der Fond wird gemäß der Offenlegungsverordnung (SFDR, Sustainable Finance Disclosure Regulation) als Artikel 9 eingestuft und orientiert sich stark an den folgenden Sustainable Development-Goals:

  • SDG-Ziel 5 – Gleichberechtigung der Geschlechter
  • SDG-Ziel 6 – Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen
  • SDG-Ziel 7 – Bezahlbare und saubere Energie
  • SDG-Ziel 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • SDG-Ziel 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • SDG-Ziel 10 – Weniger Ungleichheiten
  • SDG-Ziel 12 – Nachhaltige/r Konsum und Produktion
  • SDG-Ziel 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

Der Fond wird von David Whitehead, Equity Portfolio Manager im Multi Manager Team von Mediolanum, verwaltet und beaufsichtigt. Er ist dafür zuständig, dass das Produktergebnis die Erwartungen der Investoren erfüllt, einschließlich der positiven Auswirkungen auf die Verfolgung der relevanten SDGs.

Luca Matassino, Chief Business Officer, sagt: „Die Kreislaufwirtschaft wird zunehmend als leistungsfähiger Rahmen für die Bewältigung der dringendsten globalen Herausforderungen angenommen. Die führenden Unternehmen der Branche haben erkannt, dass sie die Möglichkeit haben, einen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit zu vollziehen und gleichzeitig bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen, indem sie Innovationen und neue zirkuläre Produktions- und Verbrauchsmodelle einführen.”

Der Fond stützt sich auf Med³®, einen von Mediolanum entwickelten Anlageprozess, der speziell für die Verwaltung von Anlagelösungen für Privatkunden konzipiert wurde. Der Fond ist Teil des Mediolanum Best Brands-Angebots, eines in Dublin registrierten OGAW-konformen Dachfonds.

Der neue Fonds wird Anlegern in Italien und Spanien über die Mediolanum Banking Group Family Bankers®, einem professionellen Netzwerk von Finanzplanern, zur Verfügung gestellt. In Deutschland ist das Produkt über unabhängige IFAs erhältlich.

Über Mediolanum International Funds Ltd.

Mediolanum International Funds Ltd. ist die irische Vermögensverwaltungsgesellschaft der Mediolanum Banking Group mit mehr als 51 Milliarden Euro Assets under Management (Stand: Dezember 2021) und über 60 verwalteten Fonds. Das Ziel von Mediolanum ist es, Anlegern Investmentlösungen auf höchstem Niveau zu bieten. Mediolanum-Fonds stehen institutionellen Anlegern und den über zwei Million Kunden der Mediolanum-Gruppe zur Verfügung, die von mehr als 5.500 Family Bankern in Italien und Spanien betreut werden. In Deutschland hat Mediolanum starke Partnerschaften mit den größten IFA-Netzwerken aufgebaut. Bei den Funds Europe Awards 2020 wurde Mediolanum unter den Asset Managern mit einem verwalteten Vermögen zwischen 20 und 100 Milliarden Euro als „European Asset Management Firm of the Year“ ausgezeichnet (Quelle: fundseurope). Zudem belegt Mediolanum den ersten Platz als Sponsor in der EMEA-Region für Sub-Advisory-Mandate innerhalb des Bankenvertriebskanals (Quelle: instiHub Analytics).

Mediolanum International Funds Ltd. ist in Irland registriert. Eingetragener Firmensitz: The Exchange, George’s Dock, Dublin 1, Irland.  Mediolanum International Funds Ltd. unterliegt als MiFID-Investmentgesellschaft und als OGAW- und AIFM-Verwaltungsgesellschaft der Aufsicht der irischen Zentralbank.

 

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Mediolanum International Funds Limited, 4th floor The Exchange, George’s Dock, I.F.S.C., Dublin 1, D01 P2V6, Tel: +353 1 2310 800, www.mifl.ie/de/

Allianz Real Estate hat 2021 im Namen mehrerer Unternehmen der Allianz Gruppe und Dritter weltweit fast 3 Milliarden EUR in den Wohnungsmarkt investiert.

 

Das von der Allianz Real Estate verwaltete Vermögen (AUM) in diesem Sektor belief sich Ende September 2021 auf 9 Milliarden EUR – davon in Europa 3,7 Milliarden EUR, in den USA 4,7 Milliarden EUR und im asiatisch-pazifischen Raum 0,7 Milliarden EUR. Weitere Transaktionen im vierten Quartal 2021 lassen zudem erwarten, dass das Wohnimmobilien-AUM auf insgesamt 10 Milliarden EUR ansteigen wird.

Im Laufe des vergangenen Jahres hat Allianz Real Estate einige ihrer bisher bedeutendsten Transaktionen im Wohnimmobiliensektor abgeschlossen, darunter eine Reihe von Premieren: die erste Finanzierung im Private Rented Sector (PRS) für ein Objekt in Europa, die erste Transaktion in dem Sektor in Spanien und die erste Investition in ein institutionelles Portfolio für bezahlbaren Wohnraum.

Im Rahmen des globalen ESG-Programms unterzieht Allianz Real Estate die Objekte in ihrem  europäischen Wohnungsportfolio einer Überprüfung, um sie an den Klimapfad des Carbon Risk Real Estate Monitor (CRREM) anzupassen. Dies wird zu dem erklärten Ziel des Unternehmens beitragen, den CO2-Fußabdruck seines globalen Immobilienportfolios bis 2025 um 25 % zu reduzieren und bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

Annette Kröger, CEO North & Central Europe bei Allianz Real Estate, sagt: “Der Wohnimmobiliensektor hat sich während der Pandemie als äußerst widerstandsfähig erwiesen, mit geringeren Leerständen und besseren risikobereinigten Renditen im Vergleich zu Gewerbeimmobilien. Außerdem entwickelt sich der Sektor weiter und bietet neue Möglichkeiten. Die anhaltende Verstädterung, die sich auf die Großstädte konzentriert, verschärft das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, während der zunehmende Zuzug in Vororte – ausgelöst durch das Arbeiten von zu Hause – Gebieten mit guter Anbindung an die Städte zugutekommen könnte.”

Das Mehrfamilienhaus-Portfolio von Allianz Real Estate in Japan umfasst inzwischen über 6.000 Wohnungen in 134 Objekten. Im Jahr 2021 erwarb das Unternehmen drei Mehrfamilienhausportfolios in Tokio für 100 Millionen USD, die 24 hochwertige Objekte mit 853 Einheiten umfassen. Im Dezember gab das Unternehmen außerdem den ersten Abschluss mit den Investoren Ivanhoé Cambridge und Allianz für eine neue Investmentplattform bekannt: Der Allianz Real Estate Asia-Pacific Japan Multi-Family Fund I, ein geschlossener Fonds mit einem Volumen von 2 Milliarden USD, wird ein diversifiziertes Portfolio von Mehrfamilienhäusern in den wichtigsten Städten Japans aufbauen.

In den USA investierte Allianz Real Estate 300 Millionen USD in eines der weltweit größten Einfamilienhaus-Vermietungsprojekte, das Upward America Venture. Das von LennarSFR, einer Tochtergesellschaft des größten US-amerikanischen Hausbauers Lennar Corporation, verwaltete Venture plant, neue Einfamilienhäuser im Wert von über 4 Milliarden USD an strategischen Standorten in den USA zu erwerben.

Zu den bedeutendsten Transaktionen in Europa in den letzten zwölf Monaten gehören die Offmarket-Transaktion des ersten PRS-Portfolios in Spanien, der Erwerb eines Portfolios von 300 bezahlbaren Wohnungen in Deutschland im Rahmen einem Offmarket-Forward- Deals sowie die 161 Millionen EUR Finanzierung von 10 George Street in Canary Wharf, London – die erste PRS-Finanzierungstransaktion in Europa. Im Dezember gab das Unternehmen außerdem ein Joint Venture mit Heimstaden Bostad AB bekannt, das Zugang zu einem schwedischen Wohnimmobilienportfolio mit einem Bruttowert von 3 Milliarden EUR ermöglicht.

Nach Ansicht von Allianz Real Estate sind die Fundamentaldaten des Wohnungssektors weiterhin attraktiv. In ganz Europa ist der Wohnimmobilienmarkt stark fragmentiert, insbesondere im Hinblick auf den Anteil des privaten Mietwohnungsbestands in institutionellem Besitz. In Großbritannien liegt dieser bei 2%, in Deutschland bei 15% und in Schweden sogar bei 70%. Dies bietet institutionellen Anlegern die Möglichkeit, moderne, professionell verwaltete Bestände anzubieten.

In den USA macht der Markt für Mehrfamilienhäuser fast drei Viertel des weltweiten Wohnungsbestands in institutioneller Hand aus und zunehmend fließt internationales Kapital in Projekte, die Trends wie der Abwanderung in den Speckgürtel und der Suburbanisierung der Städte folgen. In Japan schließlich, dem drittgrößten Wohnungsmarkt der Welt, sorgen stabile Cashflows und attraktive, stabilisierte Renditespannen dafür, dass der Sektor für Allianz Real Estate weiterhin sehr attraktiv bleibt.

Annette Kröger fügt hinzu: “Der Bedarf an qualitativ hochwertigen PRS-Objekten in zentralen Lagen wird weltweit an Bedeutung gewinnen, da die Nachfrage der Mieter selbst weiter steigt. Mehrfamilienhäuser gehören zu den beliebtesten, institutionellen und stabilen Anlageklassen. Langfristige Trends – wie der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und die Urbanisierung – haben dazu beigetragen, die Nachfrage zu steigern und die Chancen zu erhöhen.”

 

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Allianz Deutschland AG, Königinstr. 28, D-­80802 München, Tel.: 0049 89 3800­0, Fax: 0049 89 3800­3425, www.allianz.de

Negativzinsen treffen viele institutionelle Investoren besonders deshalb, weil ihnen regulatorisch oder durch eigene Beschränkung oft der Weg in höher rentierende, aber auch risikoreichere Anlageklassen verwehrt ist.

 

Ein Vergleich der Anlagemöglichkeiten zeigt, dass deutsche Staatsanleihen kein Mittel für die Kassenhaltung mehr darstellen können – zumal eine recht hohe Volatilität hinzukommt. Corporate Bonds bieten noch Rendite, allerdings bei höheren Risiken. Eine Sonderrolle spielen geldmarktnahe aktive Fonds, die positive Erträge bei sehr geringer Volatilität schaffen.

Investoren, aber auch Firmenkunden und Banken selbst müssen momentan für ihre Guthaben negative Zinsen in Kauf nehmen. „Derzeit werden Guthaben institutioneller Anleger mit -0,5 Prozent oder schlechter verzinst“, sagt EDS-Gründer und CEO Sebastian Bergmann. „Einen Ausweg bieten Anlageklassen, die bei den Risikokennzahlen und vor allem bei der Volatilität deutlich über dem Geldmarkt oder einer EZB-Einlage liegen.“ Diese aber sind für manche Investoren nicht zugänglich, oft stehen Anlagerichtlinien und regulatorische Beschränkungen dagegen.

Anlageform    Rendite (%)

Bundesanleihe (Restlaufzeit < 2 Jahre)     -0,64 bis -0,7

Sichteinlage (täglich verfügbar)      -0,5 bis -0,7

Tagesgeld (täglich verfügbar)        -0,5

Geldmarktfonds Deutschland (täglich verfügbar) -0,4 bis -0,55

Termingeld/Festgeld 2 Monate       -0,4

Geldmarktfonds global (täglich verfügbar)          -0,35 bis -0,52

Termingeld/Festgeld 3 Monate       -0,35

Corporate Bonds Restlaufzeit < 1,5 Jahre (Investment Grade)  0 bis -0,6

Termingeld/Festgeld 12 Monate     0

Termingeld/Festgeld 24 Monate     0,05

aktive geldmarktnahe Fonds 2 Monate     0,05 bis 0,1

Corporate Bonds Restlaufzeit < 1,5 Jahre (Non Investment Grade)     2 bis 6

Klassische deutsche oder europäische Anleihen liegen bei der Rendite noch unter dem EZB-Minus. „Für Investoren sind diese kaum noch attraktiv, da sie nicht nur mehr Negativzins zahlen, sondern auch noch deutlich höhere Risiken eingehen“, sagt Peter Hoffmann, Co-Founder und CTO bei EDS. Ähnlich sieht es aus bei Termingeldern oder Geldmarktfonds. Bei den Geldmarktfonds können zudem Ausgabeaufschläge die Rendite stark negativ beeinflussen, weshalb sie für die strategische Kassenhaltung oft nicht infrage kommen.

Eine Sonderrolle kommt geldmarktnahen aktiven Produkten zu, die vom Risiko fast auf dem Stand mit der Einlage bei der EZB liegen, aber zumindest eine positive Rendite liefern. „Diese können unterschiedlich strukturiert sein“, sagt Bergmann: „Sehr geringe Risiken bietet dabei der Rückgriff auf aktive Kommunalfinanzierungen wie etwa beim Kommunalis+.“ Dabei werden Kredite an Kommunen vergeben, die so ihren kurzfristigen Liquiditätsbedarf decken. Auf Investorenseite ist damit für Sicherheit gesorgt, die Laufzeiten bleiben sehr gering und entsprechen etwa zweimonatigem Kündigungsgeld.

Über EDS European Debt Solutions

EDS European Debt Solutions ist ein neues, auf die Kredit- und Investmentindustrie spezialisiertes InvestmentTech-Start-up. Gegenstand des Unternehmens ist es, die Realwirtschaft mit institutionellen Investoren in Europa zusammenzubringen, um Kapital – zusätzlich zum klassischen Bankensektor auf der Kreditseite – dem europäischen Public Sector und Mittelstand gezielt über die Nutzung der Plattformökonomie sowie ausgewählte weitere Partner zur Verfügung zu stellen.

 

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EDS European Debt Solutions GmbH, Albert-Einstein-Ring 11, 14532 Kleinmachnow, Tel: +49 33203 871590, www.eds-finance.com

Rekordzuwachs: Online-Suche nach NFTs nahm seit 2019 um 22.741 Prozent zu

 

Die Inflationsrate in Deutschland ist so hoch wie lange nicht mehr: Ende 2021 erreichte sie laut der Tagesschau den höchsten Stand seit 1993 und wird laut Prognosen weiter ansteigen. Dies beschäftigt Anlegerinnen sowie Anleger und schlägt sich in ihrem Online-Suchverhalten nieder. Welche Anlagearten und Finanzthemen bei den Deutschen besonders im Trend liegen, untersuchte die Berlin School of Business and Innovation (BSBI). Dafür analysierte die Wirtschaftsschule die halbjährlichen Veränderungen des Google-Suchvolumens von 21 ausgewählten Suchbegriffen über einen Zeitraum von 2019 bis 2021.

2019 bis 2021: Interesse an NFTs am meisten gestiegen

Mit Blick auf die beliebtesten Geldanlagen suchten Google-Nutzende im Analysezeitraum am meisten nach NFTs: Rund 22.741 Prozent Zuwachs verzeichnete die nachgefragte Anlageart von 2019 bis 2021. Auch zeigten die Deutschen an den börsengehandelten Indexfonds ETFs (fast +173 Prozent) mit das größte Interesse. Den dritten Platz belegt mit einem Plus von rund 84 Prozent die Suche nach dem Schlagwort “Festgeldkonto”.

Ein rückläufiges Suchvolumen gab es lediglich bei Kapital-Lebensversicherungen (ca. -18 Prozent) und Pfandbriefen (ca. -16 Prozent). Unverändert blieb das Interesse mit Blick auf Ratensparpläne, den Kauf von Immobilien und private Rentenversicherungen.

Halbjahresanalyse: Suche nach Geldanlagen wie NFTs, Aktien und Aktienfonds gestiegen

Mit Blick auf die einzelnen Halbjahre wuchs das Interesse an NFTs (+6.775 Prozent) von der zweiten Jahreshälfte 2020 zum ersten Halbjahr 2021 am stärksten an. Signifikant gestiegen ist auch das Suchvolumen für die Schlagwörter “Aktien” (rund +232 Prozent) sowie “Aktienfond” (+83 Prozent) vom zweiten Halbjahr 2019 zur ersten Jahreshälfte 2020.

Einen Rückgang hingegen verzeichnet das Interesse am Immobilienkauf vom ersten zum zweiten Halbjahr 2021 (-55 Prozent). Ebenfalls sank das Suchvolumen zu Aktienfonds von der ersten Jahreshälfte zum zweiten Halbjahr 2020 (-33 Prozent).

Negativzinsen beschäftigen die Deutschen am meisten

Zusätzlich wurden sechs weitere, thematisch übergreifende Finanz-Schlagwörter in die Analyse aufgenommen. Dabei zeigt das Schlagwort “Negativzinsen” im Gesamtzeitraum den größten Zuwachs (ca. +835 Prozent). Mit Blick auf die analysierten Halbjahre stieg das Suchvolumen für dieses Keyword vom ersten zum zweiten Halbjahr 2019 am meisten an (ca. +666 Prozent).

Insgesamt recherchierten die Deutschen im ersten Halbjahr 2021 am intensivsten (ca. +7.331 Prozent) nach den untersuchten Finanzschlagworten als in den übrigen untersuchten Zeitintervallen.

Ernst Suganandarajah, Geschäftsführer der BSBI, kommentiert die Ergebnisse: “Wie aus unserer Analyse hervorgeht, haben die Deutschen in den letzten drei Jahren ein enormes Interesse an diversen Geldanlageformen gezeigt. Es überrascht nicht, dass NFTs besonders im Trend liegen – vor allem mit Blick auf Facebooks Metaverse und die zunehmende Virtualisierung. Diese Entwicklungen sind nicht nur für Anglerinnen und Anleger äußerst relevant, sondern natürlich auch im beruflichen Kontext. Es ist unabdingbar, dass solche dynamischen Wirtschaftstrends Eingang in die Lehrpläne finden, wie es bei unserem Masterstudiengang Finance & Investment der Fall ist. Nur so können Absolventinnen und Absolventen mit dem aktuellsten Know-how in die Arbeitswelt starten.”

Über die Untersuchung

Für die vorliegende Analyse untersuchte die Berlin School of Business and Innovation auf Google Adwords mit 21 ausgewählten Suchbegriffen, wie sich das Interesse der Deutschen an Geldanlagen sowie konjunkturellen Schwankungen in den letzten drei Jahren entwickelt hat. Der analysierte Zeitraum spannte sich über sechs Halbjahre (HJ 1 in 2019 bis HJ 2 in 2021). Stichtag der Analyse war der 26. Januar 2022.

Über die Berlin School of Business and Innovation

Die Berlin School of Business and Innovation (BSBI) ist eine private Wirtschaftsschule in Berlin. Seit der Eröffnung im Frühjahr 2018 bietet sie ihren Studierenden englischsprachige Studienprogramme an. Um die internationale Ausrichtung der Schule zu gewährleisten, kooperiert die BSBI mit diversen akademischen Partnern. Aktuelle Informationen zur BSBI finden Sie auch auf Instagram, Facebook, Twitter, YouTube und LinkedIn.

 

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Berlin School of Business and Innovation GmbH, Potsdamer Straße 180-182, 10783 Berlin, Tel: +49 3058 584 0959, www.berlinsbi.com

Marktkommentar von Christopher Mey, Senior Fund Manager bei Candriam 

 

Technische Faktoren, Zinssätze, Geopolitik, China: Was gibt es an Neuigkeiten von den Märkten für Unternehmensanleihen aus Schwellenländern? Na ja – die Fundamentaldaten sind ziemlich überraschend.  Und die zunehmende Bedeutung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren für die Emittenten hat für frischen Wind gesorgt.

Das Umfeld der Unternehmensanleihen aus Schwellenländern

Das globale Wirtschaftsumfeld für 2022 wird Anlegern für Unternehmensanleihen aus Schwellenländern eine Herausforderung sein. Steigende Verbraucherpreise, Versorgungsengpässe und Rohstoffpreise schaffen die Voraussetzungen für steigende Zinsen. Die relative Ruhe, die durch die Einführung von Impfstoffen in den Industrieländern entstanden ist, wurde kürzlich durch die neue Omicron-Variante erschüttert – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist. Anleger müssen auf potenzielle Covid-19-Tail-Risiken vorbereitet sein, deren Auswirkungen über Jahre hinweg anhalten können.

Die grüne Szene

Wir rechnen damit, dass die technischen Daten insgesamt weiterhin günstig bleiben. Das Emissionsvolumen, das seit mehreren Jahren stark zugenommen hatte, dürfte sich im Jahr 2002 auf 450 bis 500 Milliarden US-Dollar neue Transaktionen belaufen, wobei rund 100 Milliarden US-Dollar auf Nettoneufinanzierungen nach Rückzahlungen von Kupons und Rückzahlungen kommen. Die Nachfrage der Anleger nach EM-Unternehmensanleihen als eigenständige Anlageklasse dürfte zunehmen, während das absolute Emissionsvolumen ausreicht, um starke Diversifikationsmöglichkeiten zu bieten.

Nachhaltigkeitsanleihen dürften fast ein Fünftel der Neuemissionen ausmachen, von denen etwa die Hälfte in der Kategorie der grünen Anleihen erwartet wird. Dies könnte eine neue Gruppe von Anlegern für diese Anlageklasse gewinnen.

Bewertungsszenario

Unser Kernszenario geht von einer Rendite von 3-6 Prozent über 12 Monate aus (in Dollar gerechnet). Die realisierten absoluten Renditen werden stark vom Verlauf der US-Treasury-Renditen abhängig sein. Wir gehen von globalen EM-Unternehmensausfallraten von 3-4 Prozent im Jahr 2022 aus, was einem „fairen Wert“ des CEMBI BD-Index von etwa 250 Basispunkten entspricht und ein Spread-Einengungspotenzial von etwa 60-70 Basispunkten impliziert, vor allem im Segment der niedrigeren Ratings. Obwohl sich die heutigen Spreads unter den historischen Durchschnittswerten bewegen, scheinen sie die Kreditverbesserungen der letzten Quartale einzupreisen.

Obwohl der absolute Spread des Marktes für Unternehmensanleihen aus Schwellenländern unter dem historischen Durchschnitt liegt, stellen wir fest, dass die Fundamentaldaten die Verbesserungen der Unternehmensanleihen integrieren, die wir in den letzten Quartalen beobachtet haben.

Schwierigkeiten machen einen stärker

Grundsätzlich bestehen Unternehmen aus Schwellenländern den Gesundheitscheck mit Bravour. Während Basiseffekte zu den Vergleichen mit dem Vorjahr beigetragen haben, sind wir beeindruckt von dem proaktiven Bilanz- und Liquiditätsmanagement, dessen Zeuge wir wurden. In vielen Fällen sind die Emittenten von Unternehmensanleihen aus Schwellenländern bereits auf das EBITDA-Niveau 2019 zurückgekehrt; und dies bei steigenden EBITDA-Margen. Die Nettoverschuldung verbesserte sich von einem Faktor von durchschnittlich rund 2,3 auf 1,7 im Jahr 2021, wobei sich die Zinsdeckung erhöht hat. Die Liquidität ist in den meisten Sektoren auf einem sehr günstigen Niveau.

In den sinkenden Ausfallraten sind sich verbessernde Kredit-Trends erkennbar. Die Ausfallraten stiegen während des Höhepunkts des Covid-Ausbruchs im Jahr 2020 sprunghaft an und durchbrachen erstmals seit dem Rohstoffeinbruch 2015-2016 und erst zum zweiten Mal seit der Großen Finanzkrise 2007-2008 die 5-Prozent-Marke. Seit den Tiefständen der Covid-Finanzkrise am Ende des 1. Quartals 2020 konnten wir eine deutliche Verbesserung der Ausfälle beobachten, seitdem die Pandemie voranschreitet, die Wirtschaft wieder geöffnet und Impfstoffe eingeführt wurden. Obwohl wir davon ausgehen, dass die Ausfallraten Anfang 2022 wieder steigen werden, erwarten wir, dass sich die Ereignisse auf den chinesischen Immobiliensektor konzentrieren werden, wo erhöhte Unsicherheit und eine Reihe hochkarätiger Ausfälle Auswirkungen haben werden. Einige schwächer bewertete chinesische Entwickler weisen im 1. Quartal 2022 hohe Laufzeiten auf und dürften mit Finanzierungsschwierigkeiten konfrontiert sein.

Emittenten, die Nachhaltigkeit anerkennen  

Für ESG-orientierte Anleger verändert sich das Umfeld drastisch. Während die Besonderheiten der europäischen SFDR-Vorschriften in erster Linie europäische Vermögensverwalter betreffen, gewinnt das Thema bei Finanzintermediären und Emittenten aus Schwellenländern an Fahrt. Erfreulicherweise beobachten wir eine höhere Transparenz der Investor Relations-Abteilungen, einen aktiveren Dialog und eine ernsthaftere Auseinandersetzung mit diesem Thema. Diese Fortschritte führen zu einem deutlichen Anstieg von nachhaltigkeitsgebundenen Anleihen, während ein neuer Anlegerkreis von diesen Chancen angezogen wird.

Wahlkalender

Der Wahlkalender ist eine häufige Volatilitätsquelle in den Schwellenländern; und 2022 scheint diesbezüglich ein großes Jahr zu werden. Im Mai finden zwei Präsidentschaftswahlen statt: in Kolumbien und auf den Philippinen. Die wichtigste Wahl wird jedoch die in Brasilien sein, die in Oktober stattfindet. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Aufsteigen und Abebben des politischen Zyklus in diesen großen Schwellenländern die Spreads des Unternehmenssektors im Zusammenhang mit den Wahlterminen beeinflussen werden, da die Anleger die Kandidaten und die Auswirkungen ihrer Manifestation abwägen.

Makroökonomische Trends

Das „Tapering“ der FED, die Entwicklung der Kernrenditen und das Tempo ihrer Anpassung werden einen erheblichen Einfluss auf die Renditen haben. Rohstoffe befinden sich auf einem relativ hohen Niveau, und es gibt kaum Anzeichen dafür, dass die Dynamik die Bilanzen der rohstofforientierten Emittenten erheblich verbessern wird.

Die Geopolitik wird ein weiterer wichtiger Renditetreiber sein, da die territorialen Ambitionen in China mit den Interessen der USA im asiatisch-pazifischen Raum kollidieren, während die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine steigen.

Die Spreads von chinesischen Immobilienanleihen erreichten jetzt ein extrem attraktives Niveau. Auf den Sektor entfallen nun 22 Basispunkte bzw. 7 Prozent der Benchmark CEMBI Broad Diversified Spread bei einer Indexgewichtung von nur 1,6 Prozent für alle EMD Corporate Bonds.

Wo verstecken sich die Überraschungen?

Niemand wird überrascht sein, wenn chinesische Immobilien, geopolitische Spannungen, Wahlen und die Entwicklung der US-Zinssätze die Analysten in diesem Jahr beschäftigen werden.

Doch trotz der Pandemie sorgen überraschend gute Kreditkennzahlen und technische Daten für attraktive Aussichten bei Unternehmensanleihen aus Schwellenländern. Die erwartete Emission nachhaltigkeitsorientierter Anleihen, die selbst für reife Märkte neu sind, ist eine angenehme Überraschung, die eine neue Gruppe von Investoren anziehen dürfte. Etwas, worauf Sie sich freuen können!

Dennoch wird 2022 ein schwieriges Jahr für Investoren, die ihre Portfolios in Unternehmensanleihen aus Schwellenländern diversifizieren möchten. Selektivität und ESG-Integration könnten abermals die Schlagworte bei der Umsetzung dieser Strategien sein.

 

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Candriam Luxembourg – Zweigniederlassung Deutschland, Fellnerstraße 5, D-60322 Frankfurt, Tel.: +49 69 2691903-0, www.candriam.de 

Bei den Erneuerbaren Energien sind die Zeiten für Investoren günstig.

 

Projekte in Europa bringen derzeit immer noch bis zu acht Prozent Rendite, bei der Projektentwicklung sind sogar zweistellige Renditen drin. Der Run auf Solar- und Windanlagen lässt jedoch die Preise steigen. In der Folge dürften die Erträge unter Druck geraten. „Wer die jetzt noch hohen Renditen mitnehmen will, für den bietet sich derzeit ein Window of Opportunity“, erklärt Markus W. Voigt, CEO der aream Group.

Im Bereich Solar ist Deutschland unangefochtener Europameister: Knapp 60 Gigawatt (GW) Kapazität waren hier Ende 2021 installiert. In Italien waren es 22 GW, in Spanien und Frankreich 18 beziehungsweise 13 GW. Und das Wachstum bleibt stürmisch: Bis zum Jahr 2025 wird für Deutschland ein jährlicher Zuwachs von 16 Prozent erwartet, in Frankreich und Spanien dürfte er sogar rund ein Fünftel betragen. „Der Boom ist ungebrochen“, so Voigt.

Immer mehr Geld fließt in den Sektor – kein Wunder, die Renditen sind gerade in Zeiten niedriger Zinsen verlockend. So bringen Projekte in Deutschland und Frankreich vier bis fünf Prozent. In Italien sind es sieben bis acht Prozent und in Spanien nur etwas weniger. Unterstellt ist hier eine Fremdfinanzierung von 50 bis 70 Prozent, eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 50 Prozent sowie eher konservative Annahmen bezüglich des Strompreises. Noch höher sind die Erträge bei der Projektentwicklung: Hier winken je nach Land sieben bis zwölf Prozent. „Allerdings sind auch die Risiken größer“, sagt Voigt.

Im Trend der nächsten zwölf bis 24 Monate dürften die Renditen bei fertigen Anlagen stabil bleiben, bei der Projektentwicklung jedoch tendenziell sinken. Hier führt die große Nachfrage von Investoren zu steigenden Preisen. „Wer als Investor einsteigen will, sollte daher nicht zu lange warten“, rät Voigt.

Ähnlich ist die Lage bei Onshore-Wind. Auch hier liegt Deutschland mit installierten 56 GW europaweit vorn, es folgt Spanien mit 27,5 GW. Die Projektrenditen betragen hierzulande wie auch in Frankreich fünf bis sechs Prozent. In Italien und Spanien sind es 6,5 bis acht Prozent. In den kommenden ein bis zwei Jahren dürften die Erträge in Deutschland zurückgehen, in den anderen Ländern wird eine stabile Entwicklung erwartet.

 

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AREAM GmbH, Kaistraße 2, 40221 Düsseldorf, Tel: +49 (0)211 30 20 60 42, www.aream.de

Anleger können direkt und mit kleinen Beträgen in mittelständische Unternehmen investieren

 

Die Consorsbank baut ihre Partnerschaften im Crowdinvesting weiter aus. Neu an Bord ist ab sofort Invesdor. Über die Plattform können Anleger direkte Einmalinvestments in kleine und mittelständische Unternehmen tätigen und an deren Geschäftserfolg partizipieren. Festverzinsliche Investments und Beteiligungen sind – abhängig vom jeweiligen Projekt – bereits ab 100 Euro möglich. Der Anlageprozess läuft komplett digital ab.

Nach dem Zusammenschluss der finnischen Invesdor Group mit der deutschen Crowdfinanzierungs-Plattform Kapilendo und der österreichischen Finnest im vergangenen Jahr gehört Invesdor heute zu den größten europäischen Investment- und Finanzierungsplattformen. 110.000 Anleger haben sich bislang auf der Plattform registriert, insgesamt wurden in mehr als 500 Projekten über 300 Millionen Euro an kleine und mittlere europäische Unternehmen vermittelt. Allein die durchschnittliche Rendite der Fremdkapital-Projekte (Crowdlending) lag dabei bei rund 5,1% p.a. Auf einer umfangreichen Projektdetailseite auf der Invesdor-Plattform wird jedes Unternehmen ausführlich vorgestellt. Die Seite gibt Einblicke in das Geschäftsmodell, die Finanzkennzahlen, die Struktur des Unternehmens, wichtige Brancheninformationen und den Finanzierungszweck.

„Mit Invesdor können wir unseren Kunden eine weitere interessante Möglichkeit bieten, ihr Kapital über Aktien und andere Wertpapiere hinaus diversifiziert und mit attraktiven Renditechancen zu investieren – und das auch mit geringen Beträgen in einem voll digitalen Prozess“, sagt Klaus Pilipp, Leiter der Business Area Investing bei der Consorsbank.

„Mit der Consorsbank als Partner kommen wir der Realisierung der Invesdor-Vision jetzt noch näher, möglichst vielen Anlegern einen neuen Zugang zum Kapitalmarkt zu ermöglichen. Dieser Zugang gewährt die grenzüberschreitende Teilhabe am Erfolg attraktiver deutscher und europäischer Unternehmen. Ganz nach dem eigenen Anlagehorizont und seinen Vorstellungen vom richtigen Investment kann der Investor seine Entscheidung zwischen wachstumsstarken Jungunternehmen oder traditionellen Mittelständlern treffen sowie zwischen Aktie, Anleihe, Wandelanleihe, Genussrecht und anderen Anlageinstrumenten wählen“, erklärt Christopher Grätz, Co-Founder und CEO von Invesdor.

Kunden, die über die Consorsbank zu Invesdor kommen und einen Account eröffnen, erhalten noch für kurze Zeit einen 25 Euro Cashback-Gutschein für ihr erstes Investment. Gutscheine können sie bei jedem Investment in ein Anlageprojekt einlösen.

Was bedeutet Crowdinvesting?

Crowdinvesting setzt sich zusammen aus den englischen Worten „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren). Beim Crowdinvesting schließen sich viele Investoren über das Internet zusammen, um gemeinsam ein großes Projekt zu finanzieren und eine Rendite zu erzielen. Dabei stellen sie einem zu finanzierenden Objekt Geld zur Verfügung und erhalten. dafür einen Zins. Durch diesen Zusammenschluss bekommen auch Investoren mit kleineren Anlagesummen Zugang zu einem Markt, bei dem normalerweise Mindestinvestments von 100.000 Euro und mehr gefordert sein können.

 

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Consorsbank, Bahnhofstraße 55, D­-90402 Nürnberg, Tel: +49 (0) 911/3 69 ­ 1709, Fax: +49 (0) 911/3 69 ­ 5131, www.consorsbank.de

Wirksames Mittel gegen den Titanic-Effekt.     Autor: Nikolas Kreuz, Geschäftsführer der INVIOS GmbH

 

Nach rund 14 Jahren Aktien-Hausse glauben viele Investoren an ihre eigene Unfehlbarkeit. Die Erfahrung lehrt jedoch: Das Ausmaß, in dem ein System versagt, hängt direkt proportional davon ab, wie sehr dessen Entwickler davon überzeugt ist, dass es nicht scheitern kann. In der Wissenschaft nennt man das den Titanic-Effekt. Neuro-Finance kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, damit Anleger nicht in eine eigentlich bekannte Falle tappen.

Als die Titanic vor fast genau 110 Jahren zu ihrer Jungfernfahrt aufbrach, galt sie als unsinkbar. Die Ingenieure waren von ihrer eigenen Arbeit restlos überzeugt und der Kapitän einer der erfahrensten Seefahrer. Und doch sank das Schiff. Die Gründe sind hinreichend bekannt: Konstruktionsmängel und Navigationsfehler. Spätestens seit 1974, als der Ökologe Kenneth Watt in seinem Buch „The Titanic Effect“ davor warnte, die US-Wirtschaft als unsinkbar zu betrachten, steht der Buchtitel in der Wissenschaft als Synonym für menschliches Versagen aufgrund von Übermut und Risikoignoranz.

Watt forderte in seinem Buch dazu auf, auch für unvorstellbare Katastrophen vorzusorgen und jederzeit bereit zu sein, auf Unvorhergesehenes zu reagieren. Wachsamkeit und Flexibilität seien oberstes Gebot. „Je mehr ein System als sicher gilt und je starrer es ist, desto katastrophaler sind die Ausfälle des Systems“, warnt der Ökonom.

Watts’ Analysen sind bis heute aktuell. Anleger sollten sich deshalb die Frage stellen, ob ihr Portfolio – bildhaft gesprochen — auch dann noch seetauglich ist, wenn das Wetter umschlägt oder unvorhergesehene Hindernisse auftauchen, also Gefahren, wie sie derzeit zu beobachten sind. Gleich mehrere Risikofaktoren bedrohen die Fortsetzung der jahrelangen Hausse an der Börse. Dazu zählen unter anderem der Russland-Ukraine-Konflikt, die Zunahme der Inflation und der beginnende Umschwung der Notenbankpolitik hin zu steigenden Zinsen. Charttechnisch sind die Kurs-Signale bereits deutlich sichtbar: Die kurz- und mittelfristigen Aufwärtstrends sind gebrochen, das Momentum hat abgenommen, und wichtige Chart-Indikatoren wie die sich zusammenziehenden Bollinger-Bänder und das Abdriften der gleitenden Durchschnitte deuten auf einen Trendwechsel an der Börse hin. Mit anderen Worten: Die See wird in den kommenden Monaten rauer. Und es wird etliche Klippen zu umschiffen geben.

Die Frage ist: Welche Instrumente und Strategien können in diesem Szenario erfolgreich sein – und welche eher nicht?

Ganz klar kritisch zu sehen sind derzeit Long-Only-Strategien, die sich auf eine Anlageklasse und/oder eine einzige Branche oder Region beschränken. Anleger konnten zwar beispielsweise mit Themen- und Regionen-Aktienfonds in den vergangenen Jahren gute Ergebnisse erzielen. Doch wenn die Kapitalmärkte volatiler werden, bekommen solche Fonds schnell Schlagseite. Die Fondsmanager haben aufgrund der regulatorischen Vorgaben kaum eine Chance, die Risiken in ihren Fonds maßgeblich zu reduzieren. Anlegern, die überwiegend in solche Konzepte investiert haben, drohen mittelfristig unruhige Nächte.

Im Vorteil sind Lösungen, die schnell und flexibel auf überraschende Entwicklungen und Trendwenden an der Börse reagieren können. Dazu zählen Multi-Asset-Fonds, die große Teile des Fondsvermögens je nach Bedarf rasch in Aktien, Anleihen, Cash, Gold und Silber, Geldmarktfonds und Hybridanleihen umschichten können. Der INVIOS Vermögensbildungsfonds, der einen stringenten Neuro-Finance-Ansatz verfolgt, ist solch eine Lösung. Der Fonds berücksichtigt bei seiner Anlagestrategie wissenschaftliche Erkenntnisse der Behavioral- bzw. Neuro-Finance und nutzt so Marktineffizienzen systematisch und ohne emotionale Einflüsse. Analysestärke, Flexibilität und Geschwindigkeit zeichnen den Fonds aus. Das Portfoliomanagement kann eine Anlage-Idee innerhalb von 86 Sekunden an der Börse umsetzen. Die theoretische Geschwindigkeit wurde in der Praxis zuletzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ende vergangenen Jahres wurde der Aktienanteil im Fonds innerhalb von nur zwei Tagen von 85 auf 28 Prozent reduziert. Der Erfolg: Als die Kurse Anfang des Jahres einbrachen, büßte der Fonds im Vergleich zum DAX nur knapp ein Fünftel an Verlusten ein. Bereits 2020 bewährte sich der Neuro-Finance-Ansatz. Während die weltweiten Aktienindizes einbrachen, verlor der Fonds nur ganz leicht an Wert. Mit einer Netto-Jahresperformance in 2020 von nahezu 10% und einer Netto-Jahresperformance in 2021 von über 10% überflügelte der INVIOS Vermögensbildungsfonds im Jahr 2020 und 2021 seine Vergleichsgruppe.

Fazit: Ein wirklich wirksames Mittel gegen den drohenden Titanic-Effekt an der Börse sind Aufmerksamkeit und Flexibilität. Starre Konzepte sind klar im Nachteil.

 

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INVIOS GmbH, Hohe Bleichen 8, 20354 Hamburg, Tel: +49 40 55 55 36 363, www.invios.de

Hohe Zuflüsse in Xtrackers ESG ETFs nach deutlichem Ausbau des Angebots für nachhaltig ausgerichtete Kapitalanlagen

 

Die DWS hat wieder hohe Zuflüsse in ihre Xtrackers ETF-Palette verzeichnet, pünktlich zum 15. Jubiläum der ersten Börsennotierung der Xtrackers ETFs. Die in Europa und Asien börsennotierten Xtrackers UCITS ETFs verzeichneten 2021 Zuflüsse von 16 Milliarden Euro und übertrafen damit die Zuflüsse von 13,6 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Das verwaltete Vermögen der Xtrackers UCITS ETFs stieg auf 154 Milliarden Euro per Ende 2021. Zusätzlich verwalten die in den USA zugelassenen Xtrackers 40-Act-ETFs rund 21 Milliarden Euro. Diese Rekordzahlen bei Zuflüssen und verwaltetem Vermögen unterstreichen die Stellung von Xtrackers als erfolgreichster europäischer ETF-Anbieter mit weltweiter Ausrichtung.

„Xtrackers kann nicht nur auf eine starke Historie aufbauen, sondern plant bereits eine Reihe von Initiativen, die auch 2022 eine Fortsetzung des bereits beeindruckenden Wachstums hinsichtlich des verwalteten Vermögens möglich machen“, sagt Simon Klein, Global Head of Passive Sales.

Die starken Zuflüsse für Xtrackers kamen von institutionellen Investoren, die ETFs als flexible, effiziente Anlagemöglichkeiten in einem volatilen Marktumfeld sehen. Aber auch Privatanleger nutzen über Sparpläne verstärkt ETFs. Xtrackers hat immer wieder dazu beigetragen, die ETF-Anlage für Investoren interessanter zu gestalten und neue Anlageklassen zugänglich zu machen. Bereits 2010 hat Xtrackers zum Beispiel innovative gebührenfreie ETF-Sparpläne vorgestellt. Xtrackers war auch der erste ETF-Anbieter, der 2014 einen ETF mit physischer Replikation für den chinesischen Inlands-Aktienmarkt aufgelegt hat.

Bereits seit 2017 hat Xtrackers eine Palette an ETFs aufgelegt, die einen Zugang zu Kapitalanlagen mit Fokus auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien ermöglichen (Environment, Social, Governance; ESG). Das Interesse der Investoren an Xtrackers ESG ETFs war im vergangenen Jahr besonders groß. Die DWS bietet Xtrackers ESG ETFs in allen wichtigen Aktien- und Anleihekategorien. Für 2022 ist die Auflage weiterer Xtrackers ESG ETFs geplant.

„Wir werden auch künftig daran arbeiten, innovative und intelligente Lösungen anzubieten, die unsere Kunden weiterbringen“, ergänzt Klein. „Der Trend zu günstigen Anlageprodukten wird noch lange andauern, gerade in Europa. Xtrackers hat den Anspruch, als einer der führenden europäischen ETF-Anbieter an der Spitze dieser Entwicklung zu stehen.“

 

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Inflationsrate im Januar in Deutschland 4,9%, Prognose für 2022 bei 3,6%

 

Die Inflationsrate bleibt hoch: Im Januar lag die Teuerung in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamts bei 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In der Eurozone lag die Inflationsrate laut Eurostat im Januar sogar bei 5,1 Prozent. Eine hohe Inflationsrate führt immer wieder zu der Diskussion, wie man sich als Sparer dagegen wappnet. Aus Sicht von Lutz Neumann, Leiter Vermögensverwaltung der Hamburger Sutor Bank, dürfte die Inflationsrate zwar weiter erhöht bleiben, doch für langfristig orientierte Anleger ändere sich nichts: „Am Aktienmarkt führt trotz anhaltender Volatilität und trotz bevorstehender Zinserhöhungen kein Weg vorbei“, sagt Neumann. „Anleihen mögen durch Zinserhöhungen zwar attraktiver werden und sind als stabilisierender Faktor in Portfolios sinnvoll, doch für einen Inflationsausgleich bedarf es einer stärker renditeorientierten Anlage“, ergänzt Neumann.

Inflation und schwankende Märkte risikoreich für kurzfristig orientierte Anleger

Verantwortlich für die hohe Inflation sind nach Einschätzung von Lutz Neumann unter anderem Basiseffekte, die auf die coronabedingte Senkung der Mehrwertsteuer vor einem Jahr und die damit einhergehenden sinkenden Preise bei vielen Gütern zurückzuführen sind. Dazu kommen kräftig gestiegene Energiepreise sowie Lieferengpässe. Auf Jahressicht lag die Inflation 2021 gemäß Statistischem Bundesamt bei 3,1 Prozent. Ein noch stärkerer Anstieg der Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt wurde zuletzt 1993 mit damals 4,5 Prozent gemessen. Im ersten Corona-Krisenjahr lag die Inflationsrate noch bei 0,5 Prozent. Für 2022 rechnet die Bundesbank mit einer Inflationsrate von 3,6 Prozent, für 2023 veranschlagt sie 2,2 Prozent.

Die Notenbanken haben die hohe Inflation im Auge – agiert wird jedoch unterschiedlich. Während die US-Notenbank Fed sich anschickt, ab März mithilfe von Zinserhöhungen die Inflation zu bremsen, verhält sich die Europäische Zentralbank EZB weiterhin abwartend. Auf ihrer Sitzung am 3. Februar teilte sie mit, dass man flexibel auf die weitere Inflationsentwicklung reagieren müsse – eine Zinserhöhung schon in diesem Jahr wird nicht explizit ausgeschlossen. Für März steht eine neue Inflationsprognose an, die Aufschlüsse über das weitere EZB-Vorgehen bringen dürfte.

Die größte Herausforderung sieht Marktexperte Lutz Neumann bei Aktienanlegern, die zu kurzfristig orientiert sind: „Aktuell kommt zu den höheren Inflationsraten eine ebenfalls erhöhte Volatilität am Aktienmarkt hinzu. Wer jetzt höhere Summen nur kurzfristig am Aktienmarkt parkt, könnte auf der einen Seite von Kursrückgängen betroffen sein, und müsste womöglich zudem eine deutliche Teuerung beim Konsum hinnehmen, etwa bei einem Autokauf“, sagt Neumann.

Wer jetzt Aktien aus längerem Bestand verkauft, dürfte damit in den vergangenen Jahren eine gute Rendite erzielt haben und sogar deutlich über der Inflationsrate von 3,1 Prozent im Jahr 2021 liegen. „Auch wenn die Performance an den Aktienmärkten in diesem Jahr schlechter ausfallen sollte als in den Vorjahren – je länger der Investmenthorizont ist, desto größer ist die Chance, mit Aktien mehr als einen Inflationsausgleich zu schaffen“, sagt Neumann. Anleger sollten gleichwohl stärker differenzieren nach langfristigen und kurzfristigen Investments. Denn grundsätzlich seien auf kurzfristige Sicht reine Aktieninvestments nicht empfehlenswert.

Statistik zeigt: Aktien sind langfristig als Inflationsausgleich sehr gut geeignet

„Langfristig orientierte Anleger sollten sich von derzeit hohen Inflationsraten und gleichzeitigen Marktschwankungen nicht verunsichern lassen, sondern dem Aktienmarkt treu bleiben. Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass über längere Zeiträume hinweg mehr als ein Inflationsausgleich für Anleger verbucht werden konnte – und das trotz verschiedener Zinsänderungszyklen oder Marktverwerfungen aufgrund von ‚Schockereignissen‘ wie der Corona-Pandemie oder der Finanzkrise“, erklärt Lutz Neumann.

Auf Sicht von 15 Jahren erzielten Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland gemäß Wertentwicklungsstatistik des Fondsverbands BVI 5,8 Prozent pro Jahr, Aktienfonds global kommen auf 6,1 Prozent (per 31.12.2021). Auf 25 Jahre sind es sogar 6,7 Prozent (Aktienfonds Deutschland) beziehungsweise 7,1 Prozent (Aktienfonds global).

 

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Sind die chinesischen Kapitalmärkte zu groß, um ignoriert zu werden, oder doch ein zu heißes Eisen, wie viele Anleger fürchten? Drei Strukturelle Trends sind entscheidend

 

Anlässlich der Eröffnung der 24. Olympischen Winderspiele, die vom 4. bis 20. Februar in der chinesischen Hauptstadt Peking ausgetragen werden, blickt die Welt auf das Reich der Mitte. Das olympische Motto „Dabei sein ist alles!“ lässt sich auch gut auf Investments in China anwenden. „Trotz der erheblichen Risiken und der Volatilität der chinesischen Märkte gehen wir davon aus, dass die Kapitalmärkte Festland-Chinas langfristig einen deutlichen Renditevorteil gegenüber den Industrieländern bieten“, ist Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, überzeugt. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Strategen und Investmentexperten des Hauses hat er die öffentlichen und Sekundärmärkte Chinas einer eingehenden Analyse unterzogen und kommt zu dem Schluss, dass die Diversifizierungsmöglichkeiten die vergleichsweise höhere Volatilität kompensieren können.

Laut Tilmann Galler schreitet die Öffnung der Märkte in Festland-China für ausländische Anleger stetig voran, weshalb sich die Zusammensetzung der Anleger auf diesen Märkten verschiebt. Einerseits werden durch die Reformen der Märkte internationale institutionelle Anleger angezogen. Andererseits beginnt die dynamisch wachsende Mittelschicht Chinas, ihre Ersparnisse neben Bargeld und Immobilien in Investmentfonds und Versicherungen anzulegen. Doch viele internationale Anleger sind nach wie vor in zu geringem Maße in Renminbi-Aktien und -Anleihen investiert.

Langfristig positive Ertragsaussichten nutzen

Der Kapitalmarktstratege weiß: „Die jüngste Volatilität der chinesischen Aktienmärkte mit Verlusten von mehr als 30 Prozent hat Verunsicherung ausgelöst.“ Dennoch sieht er nach wie vor valide strategische Argumente für Investitionen in Chinas. So weisen chinesische A-Aktien und Staatsanleihen mittel- bis langfristig einen erheblichen Renditevorteil gegenüber den Industrieländern auf. „China hat den zweitgrößten Aktien- und Anleihemarkt der Welt – noch spiegelt sich dies aber nicht in den Portfolios der globalen Anleger wider. China ist zu groß, um ignoriert zu werden – aber es wird größtenteils nicht genügend beachtet“, so Tilmann Galler.

Dass Investments in China mit Risiken verbunden sind, verschweigt der Ökonom nicht. „Dazu gehört der Spagat der politischen Entscheidungsträger, die versuchen, Effizienz und Ausgewogenheit zwischen der Wirtschaft, der Liquidität und der Geopolitik wiederherzustellen.“ Darauf seien auch die Kursverluste des letzten Jahres zurückzuführen: Nachdem die chinesische Regierung private Bildungsunternehmen verpflichtet hatte, gemeinnützig zu werden, wurde beispielsweise befürchtet, dass anderen Sektoren ein ähnliches Schicksal droht. „Doch dies ist wenig wahrscheinlich, denn die chinesische Regierung ist sich bewusst, dass sie einen florierenden Privatsektor benötigt, um ihre ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen”, betont Galler. Damit einher geht das Thema der Regulierung – insbesondere des Technologiesektors. Auch hier hatte die chinesische Regierung mit schlagzeilenträchtigen Eingriffen im Jahr 2021 für Unruhe unter den Anlegern gesorgt. Doch auch wenn die Regulierung das Tempo des Gewinnwachstums etwas verlangsamen wird, sollten die Gewinne in den kommenden Jahren weiter steigen. Das dritte Sorgenkind in China ist der Immobiliensektor mit der Befürchtung, dass die übermäßige Verschuldung einiger Bauträger einen „Lehman-Brothers-Effekt“ auslösen könnte. „Die finanzielle Stabilität ist nach wie vor ein wichtiges politisches Ziel der chinesischen Regierung und sie wird zu verhindern wissen, dass ein Übergreifen auf andere Bereiche zu einem systemischen Risiko wird”, erläutert der Stratege.

So beziehen sich laut Tilmann Galler all diese Interventionen auf das von der Regierung in Peking verkündete Ziel „Gemeinsamer Wohlstand“. „Das Wachstum in China soll inklusiver und nachhaltiger werden, was langfristig keine negativen Folgen für die Wirtschaft, die Unternehmensgewinne oder den Aktienmarkt haben sollte. Nachdem die Regulierung in einigen Sektoren wie Internet, Bildung oder Immobilien verschärft wird, sollten andere davon profitieren, etwa Biotechnologie, Cybersicherheit, Versicherungen. Insgesamt wird dies für die ganze Region positive Impulse liefern”, führt der Ökonom aus. So ist er überzeugt, dass die Kursrückgänge für langfristige Anleger eine Einstiegschance bieten, denn drei strukturelle Trends sollten die Zukunft der chinesischen Anlagemärkte weiter fördern.

Die Öffnung für ausländische Anleger geht weiter

„Es lassen sich regulatorische Veränderungen, wie etwa die Internationalisierung des Renminbi, beobachten, die eine immer stärkere Partizipation ausländischer Anleger ermöglichen. Wir gehen davon aus, dass der Anteil internationaler Anleger deutlich wächst, auch auf den Sekundärmärkten wie Immobilien, Risikokapital und Private Equity“, erläutert Tilmann Galler.

Der Branchenmix tendiert in Richtung New Economy

Die für Benchmarks genutzten Indizes tendieren – ebenso wie die chinesischen börsennotierten sowie über Private Equity finanzierten Unternehmen insgesamt – zu New-Economy- und Wachstumssektoren. Die Regierung beabsichtigt, das Kapital in diese Sektoren zu lenken, zu denen unter anderem die Bereiche Konsumgüter, Technologie und High-End-Fertigung zählen.

Nachhaltige Anlagen sind auf dem Vormarsch

Nachhaltige Fonds sowie grüne Anleihen und solche, die sozialen Impact haben, verzeichnen rund um den Globus ein starkes Wachstum – dieser Trend macht auch vor China nicht halt. Die Regierung hat sich Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen gesetzt und ist fest entschlossen, die soziale Ungleichheit zu bekämpfen. „Auch wenn der Prozess noch am Anfang steht, nimmt die Zahl der Unternehmen, die ihre ESG-Aktivitäten transparent machen, stark zu – mittlerweile sind es 86 Prozent der Unternehmen im Onshore-Index“, erläutert Vincent Juvyns, ebenso wie Tilmann Galler Kapitalmarktstratege im Market-Insights-Team von J.P. Morgan Asset Management. Neue Vorschriften hinsichtlich der Veröffentlichung von Umweltdaten durch Unternehmen sollen Anlegern helfen zu entscheiden, welche Unternehmen auf die neuen klimapolitischen und anderen Herausforderungen vorbereitet sind.

Vor diesem Hintergrund sind beide Strategen vorsichtig optimistisch und so lautet Tilmann Gallers Fazit: „Die Volatilität der letzten Monate hat die langfristigen Anlagechancen in China, die auf technologischen Innovationen und dem Anstieg des Binnenkonsums basieren, nicht verändert. Der weitere Fortschritt in China wird wahrscheinlich nicht linear verlaufen, und nicht jede Veränderung wird sich unter dem Strich positiv für die Investments auswirken. Der Schlüssel ist die Wahl der richtigen Methode, um in die chinesischen Märkten zu investieren: Wichtig ist ein aktiver Ansatz, der durch lokale Ressourcen die langfristigen Gewinner von den Verlierern sowohl der wirtschaftlichen Entwicklung als auch der politischen Zielsetzung der Regierung unterscheiden kann.“

 

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Marktkommentar von Guy Wagner, BLI – Banque de Luxembourg Investments

 

Obwohl die Pandemie weiterhin allgegenwärtig ist, bleibt das Wachstum der Weltwirtschaft robust. Dies schreiben Guy Wagner und sein Team in ihrem jüngsten monatlichen Marktbericht „Highlights“.

In den USA ließen im vierten Quartal 2021 der starke Inlandskonsum und das Wiederauffüllen der Lagerbestände das annualisierte Bruttoinlandsprodukt um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal ansteigen. Im Gesamtjahr 2021 betrug das reale BIP-Wachstum 5,7 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit 1984. In der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaft eher uneinheitlich. „Zum Jahresende 2021 zeigte sie sich in Frankreich, Italien und Spanien relativ robust, während sie in Deutschland überproportional unter den Störungen der Lieferketten in der Industrie zu leiden hatte“, sagt Guy Wagner, Chefanlagestratege und Geschäftsführer der Kapitalanlagegesellschaft BLI – Banque de Luxembourg Investments. Im Gesamtjahr 2021 stieg das BIP in der Eurozone ebenfalls deutlich um 5,2 Prozent. In China belasteten die rückläufige Immobilienwirtschaft und der schwache Inlandskonsum die Wachstumsrate im vierten Quartal, die im Jahresvergleich auf 4,0 Prozent zurückging. „Eine Ausweitung der Geld- und Fiskalpolitik dürfte die Aktivität im Laufe des Jahres unterstützen.“ In Japan verabschiedete das Parlament einen Nachtragshaushalt – ein Zeichen dafür, dass der neue Premierminister die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen auf hohem Niveau halten möchte.

Deutliche Steigerung der Lebenshaltungskosten setzt sich fort

Die deutliche Steigerung der Lebenshaltungskosten setzt sich fort. In den USA stieg die Gesamtinflation von 6,8 Prozent im November auf 7,0 Prozent im Dezember und damit auf den höchsten Stand seit Juni 1982. Die Kernrate des Deflators der privaten Konsumausgaben, der von der US-Notenbank bevorzugte Preisindikator, erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 4,7 auf 4,9 Prozent und stieg somit auf das höchste Niveau seit September 1983. „In der Eurozone hatte die Inflation bereits Ende 2021 das höchste Niveau seit Einführung der Gemeinschaftswährung erreicht und stieg weiter“, so der luxemburgische Ökonom.

Federal Reserve deutet Anhebung der Leitzinsen ab März an

Wie erwartet bestätigte der Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed bei seiner Sitzung im Januar das Ende der Wertpapierankäufe im März und deutete an, ab diesem Zeitpunkt mit der Anhebung der Leitzinsen zu beginnen. Ohne das Tempo der geldpolitischen Straffung zu nennen, schlug der Vorsitzende Jerome Powell einen restriktiveren Ton als üblich an und erklärte, dass sich die Inflation im Vergleich zu früheren Zyklen auf einem sehr hohen Niveau befinde und das Ziel der Vollbeschäftigung durch deutlich höhere Zinsen nicht gefährdet werde. Die geplante Verkürzung der Aktivseite der Bilanz im Jahresverlauf soll eher durch die fehlende Wiederanlage fällig werdender Schuldtitel als durch den direkten Verkauf von Staatsanleihen oder Hypothekenkrediten erreicht werden. In Europa findet die erste Sitzung des Rats der Europäischen Zentralbank Anfang Februar statt.

Steigerung der Endfälligkeitsrenditen auf Staatsanleihen in den USA und in Europa

Die Aussicht auf eine schrittweise Straffung der Geldpolitik seitens der US-Notenbank führte auf beiden Seiten des Atlantiks zu einer Steigerung der Endfälligkeitsrenditen auf Staatsanleihen. In Deutschland stieg der Referenzzins auf zehnjährige Bundesanleihen zum ersten Mal seit Mai 2019 auf über null Prozent. In Frankreich, Italien und Spanien stiegen die Endfälligkeitsrenditen auf zehnjährige Staatsanleihen ebenfalls.

Aktienmärkte verzeichnen stärksten monatlichen Rückgang seit März 2020

Im Januar verzeichneten die Aktienmärkte den stärksten monatlichen Rückgang seit März 2020, dessen Ausmaß durch die Erholung der Aktienkurse an den letzten beiden Handelstagen am Monatsende leicht abgefedert wurde. So fiel der in Euro ausgedrückte Weltaktienindex MSCI All Country World Index Net Total Return um 3,5 Prozent. „Der Rückgang der Aktienkurse wurde durch die Veröffentlichung des Protokolls der Dezembersitzung der US-Notenbank ausgelöst, das auf eine baldige Einführung einer restriktiveren Geldpolitik als bisher erwartet hindeutete. Auf Sektorenebene korrigierten die sogenannten Wachstumsunternehmen am stärksten, was die schlechte Entwicklung der Sektoren Technologie, Konsumgüter und Gesundheit erklärt. Die Aktienkurse so genannter Substanz- oder „Value“-Titel entwickelten sich am besten, wobei Energiewerte sogar stark anstiegen, gefolgt von Finanz- und Versorgungsunternehmen“, sagt Guy Wagner abschließend.

 

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