Die Fondsratingagentur Scope hat Berenberg bei der diesjährigen Vergabe der Scope Investment Awards am 16. November in Frankfurt als “Bester Asset Manager in der Kategorie Innovation” ausgezeichnet.

“Wir freuen uns sehr über diese ganz besondere Anerkennung durch das Scope Team”, sagt Tobias Bittrich, Leiter Corporate Banking und Mitglied der Erweiterten Geschäftsführung bei Berenberg. “Sie unterstreicht, was uns in allen Private-Debt-Strategien wichtig ist: Nur unsere Expertise in einzelnen Sektoren macht es möglich, für den spezialisierten Finanzierungsbedarf unserer Kunden immer wieder besondere Lösungen zu entwickeln, die bei sich schnell wandelnden Anforderungen auch für Investoren attraktiv sind.”

Berenberg war insgesamt in gleich drei Kategorien nominiert worden. Die Jury begründete die Wahl zum “Special Award Innovation” unter anderem damit, dass das Berenberg Private-Debt-Team ein ESG Scoring entwickelt hat. Dieses ist speziell auf einzelne Sektoren wie beispielsweise die Schifffahrt zugeschnitten. Mittelständische Kunden mit Finanzierungsbedarf können darüber ausgewählte konkrete Performance-Daten liefern, die institutionelle Investoren in ihrer heutigen Regulatorik benötigen, um Kapital für Private-Debt-Finanzierungen bereit zu stellen. Damit leisten die Sektor-Spezialisten von Berenberg einen Beitrag auf dem Weg zu nachhaltigen alternativen Finanzierungsformen – Grundlage für eine Klassifizierung als Art.8 SFDR Fonds, die auch im Private-Debt-Bereich immer mehr in den Vordergrund des Investoren-Interesse gerückt sind.

Der Geschäftsbereich Corporate Banking bildet das Kompetenzzentrum für die Strukturierung und Vergabe von Finanzierungen. Schwerpunkte bilden hierbei die Abteilungen Structured Finance, Infrastructure & Energy, Shipping und Real Estate. Das Kredit-Know-how und das Netzwerk Berenbergs sind die Basis für inzwischen 18 Kreditfonds, die knapp 4 Mrd. Euro an Kapitalzusagen auf sich vereinen und mit denen Berenberg Investoren Zugang zu attraktiven Private-Debt-Märkten ermöglicht. Berenberg ist bereits im dritten Jahr in Folge bei den Scope Awards mit Nominierungen und zweimal mit Preisen geehrt worden.

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Jahresrückblick 2023: Leichter Aufwärtstrend macht Mut

Für 61,1 Prozent der Deutschen lief es 2023 finanziell “rundum gut” oder zumindest “teilweise gut” – trotz hoher Belastungen offenbar eine Trendwende

Tagesgeld gewinnt 2023 bei Anlegern stark an Bedeutung

Jedoch setzt die Mehrheit der Anleger weiterhin aufs Wertpapier-Depot, um Inflationseffekte auszugleichen

Das Jahresende naht – ein guter Zeitpunkt, zurückzuschauen und zu fragen, wie die Deutschen das Jahr 2023 aus finanzieller Perspektive bewerten. Und da zeigt sich viel Licht, aber auch Schatten. Laut einer repräsentativen Umfrage der norisbank brachte 2023 nicht für alle Deutschen den erhofften Erfolg oder eine Entspannung der finanziellen Lage. Kein Wunder, denn neben der hohen Inflation blieben 2023 auch die Energiekosten auf hohem Niveau, zudem bereitet die Konjunktur vielen Sorgen. Dennoch hat sich die Stimmung offenbar im Vergleich zu 2022 verbessert – es zeigt sich ein leichter Aufwärtstrend, der Mut macht.

Die Umfrageergebnisse zeigen: 61,1 Prozent der Befragten bewerten ihr Finanzjahr 2023 als “rundum gut” bis “teilweise gut” – immerhin ein Anstieg um 2,3 Prozentpunkte und damit eine leichte Trendwende nach einem starken Rückgang im Jahr 2022 (2022: 58,8 Prozent, 2021: 71,3 Prozent, 2020: 66,9 Prozent).

Dennoch war 2023 für nicht wenige Befragte ein weiteres schwieriges Jahr. Vor allem Geringverdiener blicken zum wiederholten Mal auf ein für sie schlechtes Finanzjahr zurück. So sagt fast jeder zweite Befragte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 2.500 Euro: “Mein Jahr ist aus finanzieller Sicht nicht gut gelaufen” (2023: 49,1 Prozent, 2022: 50,2 Prozent, 2021: 37,1 Prozent, 2020: 40,1 Prozent). Die zwei Hauptgründe liegen auf der Hand: Rund die Hälfte der Befragten, für die das Finanzjahr 2023 nicht gut lief, geben an, dass sie die hohen Energiekosten stark belasten (49,9 Prozent) und dass sie die Effekte der hohen Inflation nicht ausgleichen können (50,4 Prozent) – immerhin sinkt dieser Wert um rund 7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr (2022: 57,1 Prozent). Damit zeigt sich auch hier eine positive Tendenz.

Bayern, Besserverdiener und Beamte sehen finanzielle Lage 2023 positiver

Die Umfrage bringt aber vor allem ein recht heterogenes Stimmungsbild zum Vorschein. So zeigen sich zum einen deutliche regionale Unterschiede: Während nur 52,4 Prozent der Menschen in Thüringen und Sachsen ihr finanzielles Jahr als “gut” oder wenigstens “teilweise gut” bewerten, liegt die positive Bewertung in Bayern rund 12 Prozentpunkte darüber (64,2 Prozent). Darüber hinaus interessant: Es zeigen sich deutliche Unterschiede, wenn man die Altersgruppen vergleicht oder die Stimmung nach Bildungsniveau und Haushaltseinkommen differenziert betrachtet. So bewerten mehr als 70 Prozent der Jüngeren (unter 30 Jahren) das Finanzjahr positiv. Ebenso hoch ist der Wert bei den Befragten mit Fach-/Hochschulabschluss. Auch Befragte mit über 2.500 Euro Haushaltsnettoeinkommen blicken ausgeprägt positiv aufs Jahr 2023 zurück (70,6 Prozent). Bemerkenswert: An der Spitze liegen die Beamtinnen und Beamten, von denen über 80 Prozent ihre finanzielle Lage im Jahr 2023 mit der Note “gut” bis “teilweise gut” beurteilen.

Wie begründen diese Befragten ihren positiven Blick auf das Finanzjahr 2023? Laut Umfrage sind die Ursachen vielfältig: So konnten 33,6 Prozent Geld zur Seite legen, weil sie sich weniger gegönnt haben. 25,2 Prozent haben dieses Jahr bewusst auf Reisen und Konsum verzichtet, auch um nachhaltiger und umweltschonender zu leben. Und fast jeder Vierte (23,6 Prozent) konnte aufgrund des Jobs oder einer Erbschaft 2023 das Jahreseinkommen steigern.

Starker Aufwind für Tages- und Festgeld, langfristige Anlagen bleiben im Trend

Wenngleich die hohe Inflation von der Mehrheit der Deutschen als weiterhin sehr belastend wahrgenommen wird, ist erfreulich zu sehen: Der Anteil der Menschen mit Inflationssorgen hat 2023 abgenommen – um rund 13 Prozentpunkte (2023: 64,5 Prozent, 2022: 77,3 Prozent). Und wie legen die Deutschen ihr Geld im Kontext der hohen Inflation an? Jeder Sechste reagierte mit Geldanlagen bzw. Sparen auf die kritischen Rahmenbedingungen. Dieser Anteil der Befragten, die mit Geldanlagen und Investitionen auf die Inflation reagierten, blieb wie im Jahr 2022 stabil bei 15 Prozent. Hingegen gab es bemerkenswerte Veränderungen bei der Wahl der Anlageform: Obwohl mehr als die Hälfte der aktiven Anleger im Jahr 2023 ihr Wertpapier-Depot (mit Aktien, ETFs oder Fondssparplänen) zur Kompensation des Inflationseffekts nutzten, sank dessen Beliebtheit um rund 7 Prozentpunkte (2023: 60,8 Prozent, 2022: 68,1 Prozent). Stattdessen stieg das Interesse an Tages- und Festgeld aufgrund gestiegener Sparzinsen deutlich an. 38 Prozent der befragten Anleger investierten 2023 in Tagesgeld, was einem satten Zuwachs von 25,5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht (2022: 12,5 Prozent). Eine Festgeldanlage wurde von 25,9 Prozent der Befragten gewählt, auch hier ist 2023 ein Zuwachs von 16,5 Prozentpunkten zu verzeichnen (2022: 9,4 Prozent). Die Investition in Gold und Edelmetalle war ebenfalls beliebter als im Vorjahr (2023: 22,8 Prozent, 2022: 18,8 Prozent). Und für fast ein Viertel der Anleger waren Immobilien von großer Bedeutung – auch hier zeigt sich 2023 ein signifikanter Zuwachs (2023: 23,5 Prozent, 2022: 17,5 Prozent).

“Gerade in diesen Zeiten ist es besonders wichtig, leistungsstarke Bankprodukte und -services anzubieten, die für die Kunden zugleich günstig sind und viel Flexibilität bieten – was von größter Bedeutung ist, wenn sich in ihrem Leben etwas ändert”, erläutert Thomas große Darrelmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der norisbank. “Bei der Gestaltung unserer Produkte achten wir grundlegend auf diese Aspekte. Das bei aktiver Nutzung kostenlose Top-Girokonto oder unser Top-Zinskonto mit sehr attraktiven Tagesgeldzinsen sind zwei entsprechende Beispiele im breiten Angebot der norisbank.”

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht 1.061 Personen ab 18 Jahren befragt. Die Online-Befragung wurde Anfang Oktober 2023 durchgeführt.

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Transparenz der Ergebnisdarstellung bleibt häufig hinter Standards zurück / “Elite Report 2024”: 54 empfehlenswerte Institute in Deutschland (43), Österreich (7) sowie vier aus Schweiz und Liechtenstein bilden im deutschsprachigen Raum die Qualitätsgemeinschaft der Vermögensverwalter

Vielen Vermögensverwaltern mangelt es aus Sicht ihrer Kunden an ausreichender Wertschätzung für die zu betreuende Person und das Mandat. Diese schwerwiegende Kritik äußerten bei den jährlichen Recherchen des “Elite Reports” zahlreiche, vor allem ältere vermögende Privatanleger. Hinzu kommt als immerwährendes Ärgernis die häufig mangelnde Transparenz der meist wenig empathisch vorgetragenen Reportings. “Die Beurteilung der Betreuungsqualität hängt neben dem absoluten Ergebnis maßgeblich von den immer wieder als lästige Pflicht gehandhabten Reportings und der dem Kunden und seinen Betreuungsmandat entgegengebrachten Wertschätzung ab. Dafür bietet die seit zwei Jahrzehnten bewährte Qualitätsgemeinschaft der Elite im deutschsprachigen Raum eine wichtige Orientierungshilfe bei der Suche nach mehr Betreuungsqualität”, erklärt “Elite Report”-Chefredakteur Hans-Kaspar von Schönfels.

Rund 150 Reportings hat der “Elite Report”-Gutachter, der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Wertpapieranlagen, Reinhard Vennekold, akribisch geprüft. Er empfiehlt Vermögenden, die gesetzlich vorgeschriebenen Reportings genau zu prüfen. So könnten Probleme in der Performance, im Risiko, in der Asset Allokation oder in der Kostenstruktur rechtzeitig erkannt und zeitnah entsprechend gegengesteuert werden.

Der “Elite Report” für 2024 erscheint im 21. Jahrgang

Insgesamt wurden dieses Mal 54 Vermögensverwalter als “empfehlenswert” eingestuft. Von anfänglich 367 Anbietern blieben nach einer ersten und zweiten Analyse noch 151 übrig. Nach Durchführung weiterer Prüfschritte wie der Beantwortung eines umfangreichen Fragebogens und diversen Leumundsbefragungen sowie dem Bilanz-Check reduzierte sich die Zahl auf 81. Die anschließende Auswertung von Beratungsberichten privater Anleger und Nachrecherchen reduzierte die Anzahl der Auszuzeichnenden noch einmal auf insgesamt 54 Anbieter.

Top Ten mit vielen großen Namen

Von den 54 empfehlenswerten Häusern sind 43 deutsche Adressen, sieben haben ihren Sitz in Österreich, vier in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Zum Segment “summa cum Laude” gehören 37 Vermögensverwalter mit 750 bis 800 Punkten. Die Auszeichnung “magna cum laude” erhalten acht Häuser mit 700 bis 749 Punkten, neun Anbieter zählen mit 650 bis 699 Punkten zu den “cum laude”-Anbietern. Die zehn besten Vermögensverwalter sind in diesem Jahr die DZ Privatbank S.A. (D/L), die Frankfurter Bankgesellschaft (D/CH), die Fürst Fugger Privatbank AG (D), die Hamburger Sparkasse (D), HRK Lunis AG (D), die LGT Bank (FL/CH), die Nord LB (D), Pictet & Cie Europe S.A. (D/CH), die Schelhammer Capital Bank Vermögensmanagement (A) sowie Werther und Ernst (D).

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Das geopolitische und ökonomische Umfeld dürfte 2024 herausfordernd bleiben.

Trotz aller Risiken bietet das Jahr für langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger aber Chancen, betonten die Experten der Deutschen Bank in ihrem Kapitalmarktausblick 2024, den sie heute in Frankfurt am Main vorgestellt haben.

Für Aktien und Anleihen dürfte es der Analyse zufolge ein unter dem Strich gutes Jahr werden – vorausgesetzt, die geopolitischen Krisen eskalieren nicht und die Wirtschaft wächst, wenn auch schwach. “Der Gleichlauf der beiden Anlageklassen könnte noch eine Zeit lang weitergehen: Bis Ende 2024 erwarten wir hohe einstellige Renditen bei Aktien und Anleihen”, erklärt Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank.

Allerdings müssen sich Anlegerinnen und Anleger der Risiken bewusst sein, diese gezielt steuern und die Investitionen je nach Lage von Wirtschaft und Finanzmärkten anpassen. So wird die Inflation wahrscheinlich zwar zurückgehen, erweist sich aber als hartnäckig – und kann zwischenzeitlich sogar noch einmal ansteigen, zum Beispiel wegen höherer CO2-Bepreisungen. Kurzum: Das Wirtschaftswachstum bleibt schwach, die Zinsen hoch. Erst ab Mitte 2024 rechnen die Experten mit Zinssenkungen in Europa und den USA.

Schwache Konjunktur

Das Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung dürfte sich im kommenden Jahr weiter verlangsamen, erwartet Stefan Schneider, Chefvolkswirt für Deutschland bei Deutsche Bank Research. “Für die Eurozone erwarten wir ein kleines Plus, für die USA halten wir als Basisszenario an einer leichten Rezession im ersten Halbjahr 2024 fest”, sagt Schneider. China ist zuletzt zwar etwas stärker als erwartet gewachsen, allerdings dürfte dies nicht von Dauer sein. “Die strukturellen Probleme dämpfen zusehends die Konjunktur, was die chinesische Regierung zu einem umfangreichen Konjunkturpakt veranlasst hat”, so Chefvolkswirt Schneider.

Die Fachleute der Deutschen Bank prognostizieren, dass die US-Wirtschaft 2024 um 0,6 Prozent und die Eurozone um 0,2 Prozent wachsen wird. Nach dem Verfassungsgerichtsurteil haben die Volkswirte ihre Wachstumsprognose für Deutschland nach unten korrigiert. “Obwohl die finanzpolitische Anpassungen seitens der Bundesregierung noch ausstehen, dürfte die wirtschaftspolitische Verunsicherung und Ausgabenkürzung das Wachstum 2024 um rund einen halben Prozentpunkt reduzieren. Das BIP dürfte damit im kommenden Jahr erneut leicht um 0,2 Prozent sinken”, erwartet Schneider. Für das weltweite Bruttoinlandsprodukt rechnet die Deutsche Bank mit einem Anstieg von 2,4 Prozent, was in etwa der üblicherweise für die Weltwirtschaft unterstellten Rezessionsschwelle entspricht.

Inflation und Zinsen sinken – aber nur allmählich

Mitentscheidend wird sein, wie sich die Teuerungsrate entwickelt. “Die Zentralbanken werden sich noch längere Zeit um die Inflation sorgen müssen”, warnt Schneider. Zwar ist die Teuerungsrate zuletzt deutlich zurück gegangen und dürfte tendenziell weiter fallen. “Es gibt allerdings viele Gründe, warum sie in den nächsten Jahren nicht dauerhaft unter 2 Prozent sinken dürfte”, so Schneider. Dazu zählen die langfristigen Folgen der expaniven Finanzpolitik, zu geringe Investitionen, der sich verschärfende Arbeitskräftemangel sowie die kostenintensive grüne Transformation der Wirtschaft.

“Kurzfristig profitieren wir noch von Basiseffekten, weil die Energiepreise gegenüber dem Vorjahr sinken”, warnt Schneider. Die Deutsche Bank sieht daher die Inflationsrate Ende 2024 bei 1,8 Prozent in den USA und jeweils 2,0 Prozent in der Eurozone und Deutschland. Dass die Teuerungsrate auf das niedrige Niveau der vergangenen Dekade zurückgeht, erwartet Schneider nicht.

Die Zentralbanken haben 2024 eine Gratwanderung zu meistern. Einerseits müssen sie durch restriktive Geldpolitik die Inflation bekämpfen, anderseits wollen sie die Wirtschaft nicht in eine Rezession abgleiten lassen. “Die zunehmenden Rezessionsrisken in der Eurozone reduzieren Zweitrundeneffekte wie weiter deutlich steigende Tarifabschlüsse, was den Notenbanken die Möglichkeit eröffnet, zur Jahresmitte mit Zinssenkungen zu beginnen”, sagt Schneider.

Zinssenkungen in USA und Eurozone ab der Jahresmitte

In den USA würde der Leitzins demnach 2024 um 175 Basispunkte von aktuell 5,25 bis 5,50 Prozent auf dann 3,50 bis 3,75 Prozent sinken, in der Eurozone werden Zinssenkungen um 100 Basispunkte erwartet. Der Einlagensatz läge dann im Dezember 2024 bei 3,00 Prozent.

Angesichts der ähnlichen Ausrichtung der Geldpolitik und dem moderatem Wachstum sowohl in den USA als auch in der Eurozone, erwartet die Deutsche Bank einen weitgehend stabilen Euro-Dollar-Kurs von 1,10 zum Jahresende 2024.

Rohstoffe: Öl und Industriemetalle im Fokus

Der Wandel hin zu einer grünen Wirtschaft mit einer geringeren Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist aufgrund der immensen Investitionen inflationstreibend. Noch ist Öl aber einer der wichtigsten Rohstoffe mit einer Rekordnachfrage von 103 Millionen Barrel am Tag und das trotz schwächelnder Konjunktur. “Dazu beigetragen hat, dass ein Teil der durch den Russland-Ukraine-Krieg ausgefallenen russischen Gaslieferungen durch Öl ersetzt wurde”, so Stephan.

Auch die OPEC+ nimmt Einfluss auf die Preisentwicklung. Die Mitglieder der Organisation wollen angesichts des jüngsten Abwärtsdrucks auf die Ölpreise ihre freiwilligen Produktionskürzungen in nächster Zeit weitgehend fortsetzen. Zudem übt Saudi-Arabien Druck auf andere Länder aus, ebenfalls Kürzungen vorzunehmen. Die Preise dürften deshalb leicht ansteigen und die Sorte Brent in zwölf Monaten 88 US-Dollar pro Barrel kosten.

Bei den Industriemetallen dürfte die Transformation zu einer grünen Wirtschaft die Preise treiben. Kupfer und Lithium könnten sich nach einem teils deutlichen Rückgang wieder verteuern. Industriemetalle werden unter anderem in Batterien verarbeitet, der Trend zur E-Mobilität erhöht die Nachfrage. Kupfer wird beispielsweise für Windräder benötigt.

Der Kupferpreis könnte weiter anziehen, von derzeit rund 8.200 auf 9.050 US-Dollar pro Tonne bis Ende 2024. Auch, weil es teuer ist, neue Minen zu erschließen oder sie zu erweitern – und es dagegen Proteste gibt.

Aktien: höhere Gewinnerwartungen

In einem makroökonomischen Umfeld mit allgemein niedrigem Wirtschaftswachstum, einer sinkenden Inflation und niedrigeren Leitzinsen gehören Aktien zu den Anlageklassen, die 2024 gut laufen sollten. “Wir sehen ein Aufwärtspotenzial von knapp zehn Prozent, denn die Gewinne der Unternehmen dürften 2024 anziehen”, sagt Stephan. Das Plus bei den Gewinnen dürfte in den USA, Europa und Japan im mittleren bis hohen einstelligen Bereich liegen, in den Schwellenländern sogar bei bis zu zehn Prozent. “Gleichzeitig haben die Aktien aber mit Gegenwind durch weiter hohe Zinsen, Lohninflation und damit sinkenden Margen zu kämpfen”, so Stephan. “Die Herausforderung wird darin bestehen, sich für den geldpolitischen Lockerungszyklus neu zu positionieren”, sagt Stephan. “Wir setzen auf Qualität und Wachstum.”

US-Aktien dürften in der Gunst der Anleger bleiben, da sie in einer Welt mit geringem Wachstum weiterhin steigende Gewinne versprechen. Das gilt insbesondere für US-Big-Tech (die Magnificent Seven), Kommunikationsdienstleistungen sowie Industrie und Energie. Die Fachleute prognostizieren für den S&P 500 zum Jahresende 2024 einen Stand von 4.700 Punkten.

“Darüber hinaus stehen Europa und Japan auf der Kaufliste”, sagt Stephan. Europäische Aktien sind im historischen Vergleich und relativ zu anderen Märkten interessant bewertet. Sie dürften Kursgewinne und Dividenden bieten, die deutlich über den Anleiherenditen liegen. Für den STOXX Europe 600 sieht die Bank für Ende 2024 ein Kursziel von 465 Punkten. Der Dax dürfte bei 16.600 Zählern stehen. Auch der japanische Aktienmarkt dürfte 2024 interessant sein. Laut Stephan profitiert er von niedrigen Bewertungen, hohem Gewinnwachstum der Unternehmen und einem schwachen Yen. Diese Aktien seien zudem eine gute Möglichkeit, indirekt an den Wachstumschancen Chinas zu partizipieren. Der MSCI Japan dürfte per Ende Dezember bei 1.520 Punkten liegen.

Trotz der erwarteten Senkungen bleiben die Zinsen hoch und sorgen für nachhaltigen Rückenwind bei europäischen Banken, Finanzwerten und Versicherungen. Deren Aktien haben sich zuletzt bereits gut entwickelt. Sie dürften aber weiter profitieren, denn mit dem Erreichen des Zinsgipfels sollte sich auch das Investmentbanking-Geschäft erholen. Der Sektor ist überdies mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von sechs günstig bewertet und bietet interessante Dividenden-Renditen. Interessant sind auch die Bereiche Energie, Industrie und diskretionärer Konsum.

Der Ausblick für den Automobilsektor fällt dagegen gemischt aus. Der globale Absatz dürfte zwar steigen, wovon aber nicht alle Anbieter in gleichem Maße profitieren. Luxushersteller sind attraktiver als Massenanbieter. “Die Konkurrenz aus China wird vor allem bei der E-Mobilität immer stärker”, so Stephan. Meiden würde er Aktien aus dem hoch bewerteten, defensiven Sektor “Food & Beverages” sowie große Versorger.

Mit Blick auf die Schwellenländer sei vor allem Asien interessant. “Der chinesische Aktienmarkt ist niedrig bewertet und könnte gutes Wachstumspotenzial bieten”, sagt Stephan. “Wer sich in China engagiert, muss allerdings immer mit Eingriffen der Kommunistischen Partei rechnen. Zudem ist die Krise am chinesischen Immobilienmarkt trotz der neuerlichen Bemühungen um die Finanzierung von Entwicklern noch nicht ausgestanden.” Aber auch andere Länder seien eine Überlegung wert. Taiwan ist stark im Halbleitermarkt, Korea punktet bei Elektronik und Smartphones, Indien bei Finanzunternehmen, Software-Services und Pharma. Zudem ist der Binnenkonsum in Asien sehr stark.

Anleihen: voraussichtlich ein gutes Jahr voraus

“2024 dürfte auch ein gutes Jahr für festverzinsliche Wertpapiere sein”, sagt Stephan. Stabile oder leicht sinkende Zinsen böten attraktive Gesamtrendite-Aussichten. “Wir erwarten eine mittlere bis hohe einstellige Rendite am Rentenmarkt. Unser Fokus liegt auf Qualität.”

Die Experten der Deutschen Bank bevorzugen weiterhin europäische und amerikanische Unternehmensanleihen mit guter bis sehr guter Bonität (“Investment Grade”) gegenüber Hochzinsanleihen (“High Yield”) mit schwächerem Rating, deren Ausfallraten steigen dürften. “Unternehmen mit schwachen Bilanzen, hohem Refinanzierungsbedarf und geringer Rentabilität dürften zunehmend Probleme bekommen”, sagt Stephan.

Geopolitische Krisen könnten dazu führen, dass mehr Kapital in sichere Häfen fließt. “Das könnte bei US-Staats- und Bundesanleihen zu etwas niedrigeren Zinssätzen führen”, so Stephan. Insgesamt dürften die Renditen von Anleihen leicht zurückgehen. Zwei- und zehnjährige Bundesanleihen sollten Ende 2024 mit 2,5 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent verzinst sein, entsprechende US-Anleihen mit 3,95 Prozent und 4,20 Prozent.

Gold: als “sicherer Hafen” gefragt

Gold hat seinem Ruf als Krisenwährung in unsicheren Zeiten zuletzt alle Ehre gemacht. Vor dem Hintergrund des Israel-Gaza-Kriegs stieg die Notierung für das Edelmetall um gut zehn Prozent. Geopolitische Risiken und wirtschaftliche Unsicherheiten könnten den Goldpreis weiter steigen lassen auf rund 2.250 US-Dollar pro Unze zum Jahresende 2024. Darüber hinaus dürften auch Zentralbanken der Schwellenländer verstärkt Gold kaufen und den Preis stützen. Sie sind die größten Käufer von Gold. Allein China hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 181 Tonnen Gold gekauft. Auch die Notenbanken halten insgesamt 33.000 Tonnen Gold – 25 Prozent mehr als vor zehn Jahren.

“Gold könnte zudem vor allem in der zweiten Jahreshälfte weniger Gegenwind von der Zinsseite bekommen”, sagt Stephan. Denn wenn die Zinsen wie erwartet leicht sinken, verringern sich die Opportunitätskosten für Gold, das keine laufenden Erträge in Form von Zinsen oder Dividenden abwirft.

Immobilien: Zinsschock verdaut

Höhere Zinsen haben weltweit zu einem Preisrückgang von 10 bis 20 Prozent geführt. Dieser Schock dürfte nun allmählich verdaut und das neue Zinsumfeld weitgehend berücksichtigt sein. Somit könnten sich 2024 interessante Einstiegschancen bieten – insbesondere in den Sektoren Wohnimmobilien und Logistik. “Ich gehe davon aus, dass sich die Wohnimmobilienpreise in Deutschland nach überstandenem Zinsschock stabilisieren und danach auch wieder Aufwärtspotenzial bieten könnten”, sagt Stephan. “Die Mieten dürften weiter steigen, wenngleich etwas langsamer. Straffere Finanzierungsbedingungen erschweren den Bau, was das Angebot an Wohnraum insgesamt verknappt.”

Bei Gewerbeimmobilien scheint das Segment Logistik interessant. Die Nachfrage nach Lagerhallen profitiert von den Bemühungen, die Lieferketten zu regionalisieren und dem Wachstum des Onlinehandels.

Bei Büroimmobilien – vor allem in den USA – mahnen die Experten der Deutschen Bank dagegen zur Vorsicht. “Das Segment könnte sich in einem längeren Abwärtstrend befinden”, sagt Stephan. Mietverträge laufen allmählich aus, während in den nächsten Jahren ein erhöhter Refinanzierungsbedarf besteht. Potenzial sehen die Experten vor allem bei hochwertigen Bürogebäuden, die die ESG-Anforderungen erfüllen.

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In einem Bereich, der lange Zeit von Männern dominiert wurde, setzen immer mehr Frauen ihre eigenen Maßstäbe und beweisen, dass sie nicht nur mithalten können, sondern oft sogar die Nase vorne haben. Doch wie kommt es, dass die so oft unterschätzten Frauen an der Börse häufig stärker sind?

 

“Bei Investitionen kann die weibliche Perspektive eine echte Bereicherung sein. Frauen diversifizieren ihr Portfolio stärker. Männer hingegen handeln häufiger und riskanter – und gestehen sich seltener Fehler ein”, sagt Dr. Carmen Mayer. Sie selbst ist durch den Börsenhandel zur Millionärin geworden und verrät in diesem Beitrag, welche 5 Dinge man sich bei Frauen an der Börse abschauen kann.

Frauen sind disziplinierter

Frauen sind es gewohnt, alle wichtigen Entscheidungen ihres Lebens sorgfältig und von langer Hand zu planen. Da wird nichts dem Zufall überlassen, stattdessen haben sie ein konkretes Ziel vor Augen, es werden Etappenziele definiert und der Weg dorthin zumindest grob skizziert. Genauso diszipliniert gehen Frauen bei der Planung ihrer finanziellen Zukunft vor. Statt in zufällig oder spontan gewählte Aktien zu investieren, verfolgen sie methodisch ihren sorgfältig gefassten Plan. Dadurch gelingt es ihnen häufig beeindruckend gut, ihre finanziellen Ressourcen effizient und gewinnbringend zu verwalten.

Frauen sind geduldiger

Frauen werden im Alltag häufig mit Situationen konfrontiert, bei denen sich Geduld auszahlt. Viele von ihnen haben diese Tugend dadurch in ihr typisches Verhaltensmuster integriert. An der Börse kann sich das buchstäblich bezahlt machen. Vor allem die langfristigen Wachstumspotenziale des Marktes werden durch eine abwartende Anlagestrategie voll ausgenutzt, und Zinseszins-Effekte können ergiebig zum Tragen kommen. Eine eher sprunghafte Strategie hingegen geht meist auch mit einem größeren Risiko einher. Geduld ist an der Börse also häufig vorteilhaft.

Frauen sind bescheidener

Männer zeigen in Gesellschaft gerne, was sie haben. Das trifft auch auf Aktien zu. Je spektakulärer die neueste Errungenschaft, desto mehr Gesprächsstoff wird sie liefern. Deshalb lassen sich Männer häufig zu riskanten Käufen hinreißen, die nicht selten mit empfindlichen Verlusten einhergehen. Frauen hingegen haben in der Regel ein weniger ausgeprägtes Ego. Es liegt ihnen nicht, mit riskanten Anlagestrategien zu prahlen, was sie so manches Mal vor unüberlegten Käufen abhält. Ihr Fokus liegt viel stärker auf einer langfristigen Performance und der Qualität ihrer Investition.

Frauen analysieren mehr

Für die Auswahl der Unternehmen, in die Frauen investieren, nehmen sie sich häufig deutlich länger Zeit als Männer. Diese verbringen sie mit einer genauen Analyse, wie sich die Aktien ihres Favoriten langfristig entwickelt haben. In Kombination mit dem Hang, in bewährte Großunternehmen zu investieren, entstehen oft bemerkenswert solide und rentable Anlagen. Männer hingegen konzentrieren sich eher auf die jüngste Vergangenheit, wenn es um die Beurteilung von Aktien geht. Dadurch entsteht mitunter ein verzerrter Blick auf die Gesamtsituation, der zum Verhängnis werden kann.

Frauen sind flexibler

So sorgfältig, wie Frauen ihre Aktien auswählen, so entschieden stoßen sie sie auch wieder ab, wenn die Zeit gekommen ist. Im Gegensatz zu Männern, die häufig zu lange hoffen, dass ihre Anlagestrategie doch noch aufgeht, schrecken Frauen in der Regel nicht davor zurück, sich von ihren Aktien zu trennen. Dabei gehen sie höchst rational vor: Sobald eine Investition nicht mehr die gewünschten Ergebnisse liefert, wird sie aussortiert. Trügerische Gefühle wie Hoffnung lassen Frauen dabei außen vor.

Über Carmen Mayer:

Nach ihrer Karriere als promovierte Biochemikerin entschied sich Dr. Carmen Mayer für die Aktien- und Börsenbranche. In kürzester Zeit entstand ein hochprofitables Geschäft, ohne zuvor am Aktienmarkt aktiv gewesen zu sein. Heute hat es sich Dr. Carmen Mayer zur Aufgabe gemacht, ihre Erfahrungen und ihre Strategien mit einer Vielzahl an Menschen zu teilen.

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Dr. Mayer Consulting GmbH, Weihenstephaner Str. 12, 81673 München, Tel: +49 1522 1755466, www.dr-carmen-mayer.de

Geld anlegen mit gutem Gewissen: Anlegerinnen und Anleger suchen nach attraktiven Möglichkeiten, bei denen sie ihr Geld gut anlegen und dabei messbar nachhaltige Wirkung erzielen können.

Das FNG-Siegel bietet ihnen als Qualitätsstandard eine Orientierungshilfe bei der Frage wie nachhaltig die zunehmend angebotenen „Nachhaltigkeits“-Produkte wirklich sind.

Alle sieben der über die Triodos Bank in Deutschland angebotenen Impact-Fonds von Triodos Investment Management wurden mit der höchsten Stufe des FNG-Siegels ausgezeichnet. Sie erhalten drei Sterne für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, denn sie haben über die Mindestanforderungen hinaus gehend zusätzliche Punkte in den Bereichen institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Portfolio-Fokus (Auswahl- und Dialogstrategie, KPIs) erreicht.

Bei den sieben ausgezeichneten nachhaltigen Fonds handelt es sich um folgende Fonds:

  • Triodos Pioneer Impact Fund,
  • Triodos Euro Bond Impact Fund,
  • Triodos Impact Mixed Fund – Defensive,
  • Triodos Global Equities Impact Fund,
  • Triodos Impact Mixed Fund – Neutral
  • Triodos Impact Mixed Fund – Offensive
  • Triodos Future Generations Fund

Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds und ähnliche Finanzprodukte im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Methodik des FNG-Siegels basiert auf einem Mindeststandard. Dazu zählen Transparenzkriterien und die Berücksichtigung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind. Auch müssen alle Unternehmen des jeweiligen Fonds komplett auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Tabu (in der Regel mit einer 5 Prozent Umsatztoleranz) sind Investitionen in Atomkraft, Kohlebergbau, Kohleverstromung, Fracking, Ölsande, Tabak, sowie Waffen & Rüstung. Nachhaltigkeits-Fonds, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Portfolio-Fokus“ (Auswahl- & Dialogstrategie, KPIs) besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne. Das FNG-Siegel geht mit seinem ganzheitlichen Ansatz weit über die Einzeltitelbetrachtung des Portfolios hinaus.

Je vielschichtiger und intensiver ein Finanzprodukt auf den verschiedenen Ebenen im Sinne der Nachhaltigkeit aktiv ist, umso höher ist seine Nachhaltigkeits-Qualität und das Potential, letztendlich indirekten und direkte Wirkung im Sinne von (mehr) Nachhaltigkeit zu erzielen. Das FNG-Siegel hilft, ernst gemeinte und glaubwürdige Angebote im Bereich nachhaltiger Geldanlagen zu finden.

Die unabhängigen Prüf- und Bewertungsarbeiten werden vom gemeinnützigen Wissenschafts-Verein F.I.R.S.T. in Verbindung mit der Advanced Impact Research GmbH (AIR) als universitärem Spin-Off durchgeführt. Die wissenschaftliche Leitung hat Prof. Dr. Timo Busch von der Universität Hamburg. Die Qualitätssicherungsgesellschaft Nachhaltiger Geldanlagen mbH (QNG) trägt die Gesamtverantwortung, insbesondere für die Koordination, die Vergabe und die Vermarktung des FNG-Siegels. Den Prüfprozess begleitet außerdem ein externes Komitee mit interdisziplinärer Expertise. Eine wissenschaftliche Studie5 kam zum Ergebnis, dass sich das FNG-Siegel insbesondere bei den Kriterien Transparenz, Strenge und Governance hervortut.

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Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V., Rauchstr. 11, 10787 Berlin, Tel: +49 -30 264 70 544, Fax: +49 30 262 70 04, www.forum-ng.org

Was Argentiniens Wahl für Konsequenzen haben könnte, erläutert Claudia Calich, Head of Emerging Markets Debt bei M&G Investments Public Fixed Income.

„Nach seinem Sieg bei den argentinischen Präsidentschaftswahlen wird Javier Milei am 10. Dezember als Präsident vereidigt werden. Die argentinischen Aktien und Anleihen scheinen von den Wahlergebnissen beflügelt worden zu sein. Aber die Märkte werden in den kommenden Wochen sehr wachsam sein müssen, da Milei erklärt hat, dass es in Zukunft keinen Raum für schrittweise Entscheidungen geben wird.

Milei erhielt 56 % der Stimmen gegenüber 44 % für seinen nächsten Konkurrenten Sergio Massa. Da in Argentinien eine Wahlpflicht besteht und erwartet wird, dass die Mehrheit der wahlberechtigten Bevölkerung ihre Stimme abgibt, verschafft das Ausmaß des Sieges Milei ein starkes Mandat der Öffentlichkeit und signalisiert einen Wendepunkt in der politischen Landschaft Argentiniens. Sein Gegenkandidat Massa, der derzeitige Wirtschaftsminister, kündigte an, dass er bis zur formellen Machtübernahme durch Milei in seinem Amt bleiben werde.

In nächster Zeit wird es wichtig sein, eine Reihe von Faktoren zu bewerten, während die Auswirkungen des Ergebnisses auf dem Markt in vollem Umfang spürbar werden. Längerfristig besteht noch mehr Ungewissheit. Aber wir erwarten in den nächsten Tagen und Wochen weitere Details und mehr Klarheit darüber, wie Milei weiter vorgehen will.

Mileis Kabinettzusammenstellung ist ein interessantes Thema. Er hatte erklärt, dass er sein Kabinett erst bei der Amtseinführung bekannt geben wird. Von großer Bedeutung ist die Wahl des Wirtschaftsministers, der eine Wirtschaft reformieren muss, die durch eine galoppierende Inflation, eine abgewertete Währung und eine Wirtschaft am Rande einer Rezession unter erheblichem Druck steht. Von den bisher genannten Namen sind die meisten marktfreundlich gesinnt. Es wird also erwartet, dass eher eine pragmatische als eine disruptive Politik vorherrschen wird.

Auch die Fiskalpolitik muss justiert werden, ebenso wie die politische Haltung von Milei. Seine Kandidatur basierte auf einem Bruch und deutete auf eine politische Partei hin, die bedeutende Veränderungen durchführen würde, einschließlich der Einführung des US-Dollars und der Auflösung der Beziehungen zu ihrem engsten Handelspartner Brasilien. Es ist jedoch zu erwarten, dass einige dieser Maßnahmen zurückgenommen werden, da es bei ihrer Umsetzung erhebliche Hindernisse geben wird.

Insbesondere die Umstellung auf den US-Dollar wird in naher Zukunft nur schwer zu verwirklichen sein. Dafür gibt es zudem kaum Präzedenzfälle. Ecuador hat diesen Schritt zwar im Januar 2000 vollzogen, aber die Dollarisierung macht ein Land nicht immun gegen wirtschaftliche Probleme. Sie würde jedoch den anhaltenden Druck auf den argentinischen Peso beseitigen und die derzeitige galoppierende Inflation abmildern. Außerdem bräuchte das Land eine solide Haushaltsdisziplin, um eine Dollarisierungspolitik glaubhaft aufrechtzuerhalten. Um überhaupt in der Lage zu sein, sie durchzuführen, wäre eine Phase der Reformen und der Stabilität erforderlich.

Eines der Haupthindernisse für die Umsetzung politischer Maßnahmen, unabhängig von ihrer unorthodoxen Art und Weise, ist die Unterstützung durch den Kongress. Mileis Partei La Libertad Avanza hat 38 von 257 Sitzen im Unterhaus und sieben von 72 im Senat. Die Union por la Patria hat sowohl im Unterhaus als auch im Senat die meisten Sitze. Dies die Partei der derzeitigen Präsidentin Cristina Kirchner und von Massa. Ohne die erforderliche Unterstützung wird es schwierig sein, einige der eher unorthodoxen politischen Entscheidungen von Milei umzusetzen.

Während die erste Marktreaktion auf das Ergebnis positiv ausfiel, preisen die Anleihen noch immer eine Restrukturierung ein. Auf diesen Niveaus scheinen die Märkte immer noch recht skeptisch zu sein, was eine rasche Änderung der Wirtschaftspolitik angeht. Sollte diese umgesetzt werden, dürften die Anleihen weiter steigen. Was die Märkte nicht einzupreisen scheinen, ist ein Szenario, in dem Argentinien die aktuelle IWF-Vereinbarung aufkündigt oder seine Auslandsschulden nicht begleichen kann. Dies könnte kurzfristig der erste Test dafür sein, wie ernst es Milei mit der langfristigen Reformierung Argentiniens ist.“

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Kommentar von Andy Acker, Portfolio Manager und Tim McCarty, Research Analyst, Janus Henderson

Nach dem diesjährigen Hype um neue Therapien zur Gewichtsreduktion – und den zweistelligen Kursgewinnen der entsprechenden Pharmaunternehmer – mag es überraschen, dass der Gesundheitssektor insgesamt 2023 hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben ist.

Diese Underperformance konzentrierte sich größtenteils auf die nicht-therapeutischen Bereiche des Sektors, insbesondere auf Managed Healthcare, Life-Science-Instrumente und -Dienstleistungen sowie Medizinprodukte. Wir glauben jedoch, dass sich dieser Trend bald umkehren könnte.

Niedrigere Bewertungen, weniger Unsicherheit für Managed Care

Nachdem die Aktien von Managed-Care-Unternehmen während des Ausverkaufs im vergangenen Jahr stark gestiegen waren, starteten sie 2023 mit überdurchschnittlich hohen Bewertungen. Dies erwies sich als Nachteil, als sie in diesem Jahr von mehreren negativen Schocks getroffen wurden.

Zunächst gingen nach Ende des öffentlichen Corona-Gesundheitsnotstands die Anmeldezahlen bei Medicaid (dem Gesundheitsprogramm für Haushalte mit geringem Einkommen) zurück, und die Bundesstaaten nahmen die Berechtigungsprüfung wieder auf. Anleger fürchteten, dass bei den betrieblichen Versicherungen (von Arbeitgebern angeboten) eine mögliche Rezession zu Entlassungen und damit zu einem Mitgliederrückgang führen könnte. Bei Medicare Advantage (einer privaten Version des staatlichen Versicherungsprogramms für ältere Menschen) sanken die Kostenerstattungssätze nach Jahren erheblicher Erhöhungen.

Auch andere Faktoren spielten eine Rolle: Es herrschte Optimismus, dass die US-Notenbank sich dem Ende ihres Zinserhöhungszyklus nähert; Managed-Care-Unternehmen reinvestieren Prämien und profitieren von höheren Zinsen. Und die Nachfrage nach medizinischer Routineversorgung erholte sich, was einige Versicherer zu niedrigeren Gewinnprognosen veranlasste, da die Ausgaben stiegen.

Trotz der zahlreichen Herausforderungen bleibt Managed Care angesichts der konstanten Nachfrage nach Gesundheitsleistungen selten lange auf der Strecke. Wer zum Beispiel die Medicaid-Versorgung verliert, könnte jetzt zum Beispiel Anspruch auf stark vergünstigte Tarife auf dem Krankenversicherungsmarkt haben. Angesichts der rund 10.000 Menschen, die in den USA jeden Tag 65 Jahre alt werden, ist Medicare Advantage immer noch der wachstumsstärkste Bereich der Branche. Ein höheres Volumen und überarbeitete Tarife könnten dazu beitragen, die niedrigeren Kostenerstattungssätze auszugleichen. Es herrscht außerdem ein wachsender Konsens darüber, dass die Zinssätze länger hoch bleiben könnten.

Außerdem stehen wir vor einem Wahljahr in den USA, das in der Vergangenheit für Volatilität bei Managed Care gesorgt hat. Wir gehen jedoch davon aus, dass dieser Wahlzyklus weniger negativ für die Branche sein wird, da die Kandidaten von den drastischen Vorschlägen der letzten Jahre, wie z. B. der Überarbeitung des Affordable Care Act oder der Einführung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung, Abstand genommen haben.

So könnte eine Kombination aus verringertem Wahlrisiko, mehr Klarheit in Bezug auf Versichertenzahlen und Kosten und der Möglichkeit einer längeren Phase erhöhter Tarife – in Verbindung mit den nun niedrigeren Bewertungen – die Voraussetzungen für eine bessere Performance von Managed Care 2024 schaffen.

Instrumente ändern sich nach dem Pandemie-Boom

Unternehmen, die Life-Science-Instrumente und -Dienstleistungen anbieten, verzeichneten während der Pandemie einen sprunghaften Nachfrageanstieg. Der Grund: Die Forschung und Entwicklung für Corona-Impfstoffe und -Therapeutika nahmen stark zu und der Diagnosebedarf stieg. Durch Unterbrechungen in der Versorgungskette mussten viele Biopharmaunternehmen Komponenten für die Arzneimittelherstellung doppelt bestellen, um Engpässen vorzubeugen, was den Umsatz mit sogenannten Bioprocessing-Produkten in die Höhe trieb.

Mit Abklingen der Pandemie normalisierten sich diese Nachfragetrends 2023. Anleger machten sich jedoch Sorgen über die Dauer der Abschwächung, insbesondere vor dem Hintergrund von Finanzierungsengpässen in der Biotechnologie bei angespannten Kapitalmärkten. Die schleppende Wiedereröffnung der chinesischen Wirtschaft und die Unsicherheit über die Änderungen der Arzneimittelpreise im Rahmen des Inflation Reduction Act (IRA) 2022 haben den Pessimismus noch verstärkt.

Wir halten den Ausverkauf für übertrieben. Die meisten Unternehmen erwarten, dass die schlimmste Phase des Lagerabbaus in der Biotechnologie hinter uns liegt (oder in den kommenden Monaten seinen Tiefpunkt erreichen wird), und langfristig sehen wir keine Anzeichen für einen dauerhaften Rückgang der pharmazeutischen F&E-Ausgaben aufgrund des IRA. China plant außerdem den Aufbau einer eigenen Biotech-Industrie über mehrere Jahre hinweg, unabhängig von kurzfristigen konjunkturellen Herausforderungen. In der Zwischenzeit haben die Unternehmen ihre Kostenstrukturen an das aktuelle Umfeld angepasst, was ab 2024 zu einer Steigerung der Margen führen dürfte.

Medizinprodukte sind nicht am Ende

Während die Aktien von Medizinprodukten 2022 hinter dem Sektor zurückgeblieben waren, starteten sie in der ersten Jahreshälfte 2023 stark, als der Nachholbedarf bei Routineeingriffen und anderen Behandlungen endlich gedeckt werden konnte. Seitdem haben jedoch viele der Aktien ihre Kursgewinne wieder eingebüßt und ihre Bewertungen sind stark gesunken. Der Schuldige: die neue Medikamentenklasse zur Gewichtsreduzierung, die sogenannten GLP-1-Agonisten.

GLP-1 haben bei Patienten nachweislich zu einer beispiellosen Gewichtsabnahme geführt (etwa 15 % bis 20 %). Eine bahnbrechende Studie vom August hat gezeigt, dass ein GLP-1, Wegovy, auch das relative Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall um 20 % verringert. Durch diese und andere Studien befürchteten Anleger, dass GLP-1 den Bedarf an Medikamenten für mehrere große und verwandte Krankheitskategorien wie Diabetes, Schlafapnoe, Herzerkrankungen und Orthopädie überflüssig machen könnte.

Der Markt für GLP-1-Medikamente könnte bei den gegenwärtigen Trends sicherlich beträchtlich sein und bis 2032 einen Umsatz von über 100 Milliarden US-Dollar erreichen. Gleichzeitig bleibt aber auch vieles ungewiss. Die klinische Forschung ist noch nicht abgeschlossen, und es gibt immer noch Fragen zu den Kosten, der Kostenerstattung und der Bereitschaft der Patienten, die Behandlung in der derzeitigen Form, d. h. als einmal wöchentlich zu injizierende Arzneimittel, durchzuhalten.

Darüber hinaus könnte es Jahrzehnte dauern, bis sich die Nachfragekurve für medizintechnische Verfahren umkehrt. So ist es beispielsweise unwahrscheinlich, dass ein übergewichtiger 60-Jähriger mit Arthrose durch ein heute verschriebenes GLP-1 auf eine Knieoperation verzichten kann, da Arthrose weitgehend irreversibel ist.

Außerdem ist Medizin selten binär. Statine beispielsweise tragen zur Verringerung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei, haben aber den Bedarf an Herzgeräten nicht wesentlich verringert. Und in einigen Fällen könnte GLP-1 die Industrie sogar ankurbeln: 10 % der orthopädischen Eingriffe können nicht durchgeführt werden, weil der Body-Mass-Index eines Patienten zu hoch ist. Darüber hinaus ist die Nachfrage nach Medizinprodukten stark altersabhängig. Wenn GLP-1 also dazu beiträgt, dass die Menschen länger leben, könnte dies letztlich ein positiver Faktor für die Branche sein.

Dennoch könnten die Aktien von Medizinprodukten in nächster Zeit eine gewisse Volatilität aufweisen, da GLP-1 weiterhin diskutiert wird. Wir glauben, dass dies eine Chance für langfristige Anleger sein könnte, die die Unruhe ausblenden und von Bewertungen profitieren können. Die Bewertungen spiegeln unseres Erachtens die reflexartige Reaktion des Marktes und nicht die angemessenen Aussichten für den Sektor wider.

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Die immer wieder beschriebene „Deutsche Angst“ hält auch die Banken im Griff.

Zumindest wenn es um die Prognosen der zukünftigen Börsenentwicklungen geht. „In den vergangenen 20 Jahren unterschätzten die Analysten der Geldhäuser 14 Mal die Entwicklung des DAX, nur 6 Mal waren sie zu optimistisch“, sagt Mathias Beil auf Basis einer Auswertung von Jahresprognosen und DAX-Jahresendständen. „Das wird sich 2023 wiederholen. Anleger können optimistischer sein als die Banken.“

Die bisherigen Prognosen gehen von einem DAX-Jahresendstand von durchschnittlich 15.047 Punkten aus (Recherche FAZ, Angaben Banken und Vermögensverwalter). „Mittlerweile liegen wir glatte 1.000 Punkte darüber“, so Beil. „Und ein gewaltiger Absturz ist nicht zu sehen.“ Im Gegenteil sprechen viele Faktoren für ein positives Jahresende. Mit dem Überwinden der 16.000-Punkte-Marke im DAX könnte der endgültige Startschuss zur Jahresendrallye gegeben worden sein.

Das wird auch befeuert dadurch, dass die Bundesregierung die Schuldenbremse für 2023 aussetzen möchte und somit der Haushalt neu und rechtssicher aufgestellt wird. „Unsicherheit belastet die Börsen, diese Unsicherheit wird jetzt gelöst“, sagt Beil. Zumindest sollten von dieser Seite keine Belastungen ausgehen.

„Dazu kommt, dass die Historie für einen guten Jahresausklang spricht“, so Beil. „Die Wahrscheinlichkeit, dass der DAX im Dezember eine positive Entwicklung hinlegt, liegt im historischen Rückblick bei rund 70 Prozent.“ Das liegt auch am sogenannten „Window Dressing“, bei dem Vermögensverwalter und Banken das Ergebnis ihrer Produkte zum Jahresende ausrichten. „Zumal man immer noch die Wunden aus dem schlechten Jahr 2022 leckt und dem Kunden nicht im zweiten Jahr aufeinander ein ernüchterndes Ergebnis präsentieren möchte“, so Beil.

Denn die – in den Prognosen feststellbare – „Deutsche Angst“ vor dem Optimismus hat bisher dafür gesorgt, dass viele namhafte Vermögensverwalter der Benchmark hinterherlaufen. „Um zum Jahresende nicht mit zu geringen Aktienquoten ein relativ schlechtes Ergebnis kommentieren zu müssen, erwarte ich, dass die Aktienquoten jetzt bis ans Limit hochgefahren werden“, sagt Beil. Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Umsätze am Aktienmarkt beflügeln und die Kurse treiben.

Über die Sutor Bank

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, bietet klassisches Private Banking, betreibt eine Banking-Plattform für digitale Partner und kooperiert mit unabhängigen Finanzdienstleistern.

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Zuflüsse in Publikums- und Spezialfonds – Aktienfonds liegen beim Absatz klar vorn – Spezialfonds: Rückgang der Anleihequote gebremst

Die Fondsgesellschaften verwalteten für Anleger in Deutschland insgesamt 3.977 Milliarden Euro per Ende September. Das ist ein Zuwachs von rund 5 Prozent seit Jahresanfang (3.804 Milliarden Euro). Der Großteil entfällt mit 1.997 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds für institutionelle Anleger. Hierunter fallen vor allem Altersvorsorgeeinrichtungen (684 Milliarden Euro) und Versicherer (522 Milliarden Euro). In offenen Publikumsfonds verwalten die Fondsgesellschaften 1.326 Milliarden Euro, in Mandaten 601 Milliarden Euro und in geschlossenen Fonds 53 Milliarden Euro.

In den ersten neun Monaten flossen der Branche netto 55,4 Milliarden Euro neue Gelder zu. Davon entfallen 13,8 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, die im Vorjahreszeitraum angesichts der Marktturbulenzen durch den Ukrainekrieg 8,7 Milliarden Euro Abflüsse verzeichneten. Die Absatzliste im laufenden Jahr führen Aktienfonds mit 11,5 Milliarden Euro an. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres flossen aus diesen Fonds 1,7 Milliarden Euro ab. Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende September 2023 insgesamt 589 Milliarden Euro in Aktienfonds. Auch bei Rentenfonds gab es einen Vorzeichenwechsel im Neugeschäft. Nach Abflüssen von 12,4 Milliarden Euro bis Ende September 2022 erhielten sie in den ersten neun Monaten 2023 netto 6,9 Milliarden Euro neue Gelder. Ihr Neugeschäft dominieren Fonds mit Schwerpunkt auf Unternehmensanleihen (3,2 Milliarden Euro). Das Vermögen aller Rentenfonds beträgt 197 Milliarden Euro. In der Absatzliste folgen Geldmarktfonds mit einem Zufluss von 4,3 Milliarden Euro, nach einem Abfluss von 9,5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Ihr Vermögen beträgt 39 Milliarden Euro. Bei Immobilienfonds ging das Neugeschäft im laufenden Jahr zurück. Nach Zuflüssen von 0,7 Milliarden Euro im ersten Quartal und 0,3 Milliarden Euro im zweiten Quartal verzeichneten sie im dritten Quartal Abflüsse von 0,1 Milliarden Euro. Zuletzt haben sie im vierten Quartal 2016 per Saldo Mittelrückgaben (0,4 Milliarden Euro) verzeichnet. Immobilienfonds verwalten ein Netto-Vermögen von 132 Milliarden Euro. Bei den Mischfonds setzten sich die Abflüsse fort. Bis Ende September summierten sie sich auf 8,5 Milliarden Euro. Davon entfallen 4,6 Milliarden Euro auf anleihebetonte Mischfonds, 3,3 Milliarden Euro auf ausgewogene Fonds und 0,6 Milliarden Euro auf aktienbetonte Fonds. Insgesamt verwalten Mischfonds ein Vermögen von 330 Milliarden Euro.

Offene Spezialfonds verzeichneten Zuflüsse. Ihr Neugeschäft bis Ende September 2023 ist mit 27,4 Milliarden Euro deutlich geringer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als Spezialfonds 51,7 Milliarden Euro zugeflossen waren. Neben einem höheren Liquiditätsbedarf hält die Unsicherheit über die Entwicklung der Zinsen und Inflation offenbar viele Anlegergruppen vor Investitionen zurück.

In den letzten Jahren hat sich die Portfolioausrichtung der Spezialfonds verändert. Nach Angaben der Bundesbank ist der Anteil von Anleihen von 59 Prozent im Juni 2013 auf 43 Prozent im Juni 2022 gesunken. Angesichts der Rückkehr der Zinsen beträgt er inzwischen wieder 44 Prozent. Stärker investieren die Fonds nun in Aktien, die 15 Prozent der Anlagen ausmachen. Vor zehn Jahren waren es knapp 13 Prozent. Zur breiten Streuung der Investitionen und einfachen Umsetzung der Anlagestrategie setzen Spezialfonds außerdem vermehrt andere Fonds wie zum Beispiel ETFs ein. Auf Zielfonds entfallen inzwischen 28 Prozent des Vermögens der offenen Spezialfonds. Auch gewachsen ist der Anteil des sonstigen Vermögens, darunter fallen unter anderem illiquide Anlagen wie Immobilien oder Infrastrukturinvestments.

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BVI ­ Bundesverband Investment und Asset­Management e.V., Eschenheimer Anlage 28, D-­60318 Frankfurt/Main, Tel.: 069/154090­0, Fax: 069/5971406, www.bvi.de

Vermögensverwalter haben unterschiedliche Möglichkeiten, eine Investmentidee an den Markt zu bringen.

Welche die passende Variante ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie der geplanten Anlagestrategie und dem anfangs zur Verfügung stehenden Vermögen ab. Unter Umständen ist ein Actively Managed Certificate (AMC) die beste Lösung.

Vermögensverwalter müssen ihren Anlagestrategien keine Grenzen setzen

Falls Kryptowerte Bestandteil des Portfolios sein sollen, ist ein OGAW-Fonds keine Option. Gleiches gilt, wenn schwerpunktmäßig in derivative Instrumente investiert werden soll oder der Fokus auf ein spezielles Thema keine breite Risikodiversifikation zulässt. Denn: Die OGAW-Richtlinie klammert verschiedene Anlageklassen aus und sieht ein strenges Maß an Diversifikation vor. Für Vermögensverwalter, die nach maximaler Vielfalt bei der Auswahl der Assetklassen streben, dürfte dieser Mantel daher nicht die erste Wahl sein – zumal die Auflage entsprechender Produkte vergleichsweise lange dauert und sich aufgrund der hohen Kosten erst ab einem Volumen von etwa 50 Millionen Euro lohnt.

Deutlich freier in ihrer Anlagestrategie sind Vermögensverwalter mit Alternativen Investmentfonds (AIFs). Diese beinhalten aber ebenfalls Nachteile: Zum einen sind auch sie recht teuer in der Auflage und den laufenden Kosten, zum anderen haben sie professionelle Investoren als Zielgruppe. Aus diesem Grund werden innerhalb der Europäischen Union – und damit auch in Deutschland – kaum Zulassungsrechte für den Vertrieb an Privatinvestoren erteilt.

AMCs – günstig und schnell an die Börse

Vermögensverwalter, die Wert auf hohe Flexibilität legen und über ein begrenztes Startkapital verfügen, könnten daher über die Auflage der Strategie als Actively Managed Certificate (AMC) in Form eines börsennotierten Wertpapiers nachdenken. Dabei handelt es sich um eine Art modernes Zertifikat, das bereits mit einem verwalteten Vermögen ab einer Million Euro effizient umsetzbar ist.

Besonders schnell und komfortabel lassen sich AMCs mithilfe von White-Label-Anbietern auflegen. Diese verfügen über das Know-how und die Infrastruktur, um die Strategie rasch und kostengünstig auf den Markt zu bringen. Lizenzierte Vermögensverwalter können beispielsweise auf die Expertise von iMaps Capital Markets zurückgreifen. In Zusammenarbeit mit iMaps lässt sich eine Anlagestrategie in der Regel innerhalb von vier Wochen an der Stuttgarter Börse listen.

So funktioniert ein AMC

Das Spektrum reicht von AMCs auf Portfolios mit klassischen Wertpapieren, wie Aktien, Anleihen und Fonds, bis hin zu Derivaten und Krypto-Token als Basiswertbestandteile. Ein Vermögensverwalter kann die Strategie aus einem mehrere Millionen Finanzinstrumente umfassenden Anlageuniversum zusammenstellen und sowohl Long- als auch Shortpositionen eingehen oder mit Leverage investieren. Es lassen sich also auch Long/Short-Equity-, Global-Macro- und Event-Driven-Strategien in einem ETP darstellen. Daneben gibt es – anders als bei OGAW-Fonds – keine Diversifikationsvorschriften. Besonders geeignet sind diese Zertifikate der zweiten Generation bei Themen-Investments, da hier eine breite Diversifikation oft unerwünscht beziehungsweise gar nicht möglich ist, ohne den Fokus auf das Thema zu verwässern.

Durch die Wahl von Interactive Brokers als Abwicklungsstelle und Referenzwertlieferant bei internationalen Aktien bietet iMaps die günstigsten Transaktionskosten für Umschichtungen innerhalb des Basiswertes an. Die Wertpapiere werden somit in der Regel an den Hauptbörsen zum niedrigsten verfügbaren Spread erworben.

Moderne Zertifikate mit minimiertem Risiko

Ein Nachteil von Zertifikaten ist aus Investorensicht, dass sie auch in ihrer modernen Ausprägung nicht zum geschützten Sondervermögen gehören und damit dem sogenannten Emittentenrisiko ausgesetzt sind. Das heißt: Wird der Emittent zahlungsunfähig, droht Investoren der Totalausfall. iMaps minimiert dieses Risiko so weit wie möglich, indem es Zertifikate in pfandbesicherter Form auflegt. Dies ermöglicht es den Vermögensverwaltern, ihren Fokus auf die Chancen und Risiken des Basiswertes zu legen.

Verantwortlich für den Inhalt:

iMaps ETI AG, Im alten Riet 102, 9494 Schaan, Principality of Liechtenstein, Tel: +423 239 68 19, https://imaps-capital.com/de/

Nach Ansicht von Kay Tönnes, Geschäftsführer und Portfoliomanager Antecedo Asset Management, müssen Anleger und Vermögensverwalter zunehmend auf eine von Krisen beherrschte Welt reagieren.

Dabei sei es wichtig, folgende Fragen zu beantworten: Mit welchen Auswirkungen an den Kapitalmärkten muss ich rechnen, und wie kann ich mich darauf einstellen? Um Antworten zu finden, hat Tönnes einen Blick in die Geschichte geworfen und die Krisen und Markteinbrüche der vergangenen 100 Jahre analysiert. Datenbasis war die Kursentwicklung des US-Standardwerteindex S&P 500. In seinem Quartalsnewsletter „Hundert Jahre Risiko“ kommt er zu folgenden Erkenntnissen:

  • In diesen 100 Jahren hat es insgesamt 31 Jahre im S&P 500 mit negativem Aktienmarktergebnis gegeben. Also statistisch alle 3,2 Jahre. Wenn es ein Verlustjahr gab, dann betrug der Wertrückgang im Durchschnitt 14,3 Prozent im Kalenderjahr.
  • Bei den zehn wichtigsten Krisen, die Tönnes identifiziert, waren Anleger mit Verlusten – gemessen vom letzten Hochpunkt vor der Krise bis zum absoluten Tiefpunkt – von -19,3 bis -86,2 Prozent konfrontiert.
  • In Zeiträumen mit häufigen Kurseinbrüchen sind meist folgende Faktoren zu finden:

o        Am Ende einer Aufschwungphase, vor dem Wechsel in eine Risikophase, besteht normalerweise eine Knappheit an verfügbaren Arbeitskräften.

o        In Risikophasen ist eine ungewöhnlich starke Veränderung des Geldwerts zu beobachten. Die Weltwirtschaftskrise war begleitet von einer unglaublichen Kapitalvernichtung und einer extremen Deflation. In allen anderen, auch kleineren Krisen, bestanden dagegen leichte oder auch starke inflationäre Tendenzen.

o        Konfliktbeladene internationale Beziehungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, eine Zeit größerer Einbrüche an den Börsen zu erleben. Damit sind nicht unmittelbare Kriegsauswirkungen gemeint. Aber zurückgehende internationale Zusammenarbeit erhöht den Inflationsdruck und lenkt Investitionen in unproduktive Bereiche.

  • Bei Betrachtung der heutigen Situation fällt auf, dass viele der genannten Voraussetzungen für eine Phase größerer Kursrückgänge vorliegen. Darauf sollte sich der Anleger im Risikomanagement einstellen.

Über Antecedo Asset Management:

Antecedo Asset Management ist der Spezialist für risikokontrollierte Geldanlage. Ziel des 2006 gegründeten Vermögensverwalters ist es, durch fortschrittliches Risikomanagement überlegene und unverwechselbare Anlagestrategien zu schaffen, die in ihrem jeweiligen Segment zur Spitze gehören. Hohe Kundenzufriedenheit und messbarer Mehrwert für den Kunden steht im Zentrum der Unternehmensphilosophie.

In den von Antecedo Asset Management verwalteten Fonds, Mandaten und Strategien kommt ein mehrstufiges und langjährig erprobtes Risikomanagementsystem zum Einsatz. Dieses begrenzt die Risiken in Abwärtsphasen deutlich, bei gleichzeitiger Partizipation an Aufwärtsphasen an den Kapitalmärkten. Antecedo verwaltet aktuell ein Vermögen von mehr als vier Milliarden Euro.

Verantwortlich für den Inhalt:

Antecedo Asset Management GmbH, Hessenring 121, 61348 Bad Homburg vor der Höhe, Tel: 06172 9977130, www.antecedo.eu

Investoren waren zuletzt vorsichtiger gegenüber Technologieaktien, nachdem sie vor allem 2023 sehr im Fokus standen.

Wie blickt die Fondsboutique Comgest, die nach Aktien von Unternehmen mit langfristigen Wachstumsperspektiven sucht, auf das Thema? James Hanford, Portfoliomanager und Experte für Halbleiter bei Comgest, beleuchtet, weshalb Halbleiter unverzichtbar für den Fortschritt sind und unter welchen Bedingungen ausgewählte Smart-Tech-Bereiche auch weiterhin attraktive Investmentmöglichkeiten bieten. Immer im Blick: die globale, hochkomplexe Wertschöpfungskette und die Rolle der Geopolitik.

Die Erwartungen an den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) waren ein wesentlicher Treiber der Kursrally der Big-Techs in diesem Jahr. Dabei ist KI nur eine von vielen Smart-Tech-Anwendungen, die unsere Welt in hoher Geschwindigkeit verändern. Auch die rasanten Entwicklungen bei Smartphones, die zunehmende Nutzung von Big Data und Cloud-Lösungen oder der Einsatz autonom fahrender Fahrzeuge bringen Unternehmen und neue Geschäftsmodelle nach vorn.

Halbleiter – Baustein für Smart-Tech-Lösungen

Halbleiter bzw. Mikrochips werden oft auch als „Gehirn“ der modernen Elektronik bezeichnet. Diese winzigen, aber mächtigen Bausteine sind der Schlüssel zu nahezu allem, was unsere moderne Gesellschaft antreibt. Von der Kommunikation bis zur Medizin, von der Mobilität bis zur Energieeffizienz – sie sind omnipräsent. Der MSCI ACWI IMI umfasst mehr als 9.000 Aktien, von denen 275 (3%) aus der Halbleiterindustrie stammen. In den letzten zehn Jahren kamen jedoch vier der zehn Aktien mit der besten Wertentwicklung aus diesem Segment. Aktuell liegt der Umsatz in der Halbleiterbranche laut Schätzungen bereits bei über 600 Milliarden US-Dollar – 2015 waren es noch 335 Milliarden. Zum Vergleich: der weltweite Umsatz mit Smartphones ist lediglich von rund 360 auf 420 Milliarden US-Dollar gestiegen.

„Bei Comgest investieren wir allerdings nicht in Sektoren, sondern als Stockpicker interessiert uns die Frage, ob Unternehmen ihren Gewinn langfristig und nachhaltig steigern können. Neue Anbieter können das oftmals nicht, weil sie noch zu jung sind und sich noch in der Wachstumsphase befinden. Wir investieren daher in etablierte Unternehmen, die sich langfristig bewiesen haben. Und hier lassen sich im Halbleitersektor attraktive Qualitätswachstumsaktien finden“, so James Hanford.

Aufbau von Kapazitäten bleibt globaler Wachstumstreiber

Das beherrschende Thema ist der weitere Aufbau von Produktionskapazitäten weltweit. Dafür gibt es mehrere Gründe: Die global steigende Nachfrage, die Herstellung noch leistungsfähigerer Chips, vor allem aber der Wunsch, in dieser Schlüsseltechnologie technologische Souveränität zu erreichen. Dieser Aufbau braucht Zeit und könnte über die nächsten sieben bis zehn Jahre anhalten. Damit finden langfristig orientierte Investoren entlang der breit gefächerten Wertschöpfungskette Investmentchancen.

Für diese Unternehmen spielen zyklische Rückgänge in der Nachfrage nach Halbleitern ebenso wenig eine Rolle wie die Frage, wie lange Moore’s Law, das besagt, dass sich die Anzahl der Schaltkreiskomponenten auf einem integrierten Schaltkreis mit minimalen Komponentenkosten regelmäßig verdoppelt,  noch Gültigkeit hat. Sie können wachsen, solange Chiphersteller ihre Kapazitäten ausbauen und solange technische Innovationen laufend neue Einsatzmöglichkeiten für Halbleiter schaffen. „So passen sie perfekt in unser Anforderungsprofil an Qualitätswachstumsaktien“, betont Hanford.

Markteintrittsbarrieren und Preissetzungsmacht

Diese Qualitätswachstumsaktien bieten Wettbewerbsvorteile, die sich in höheren Markteintrittsbarrieren, schnellerer Innovation und einer steigenden Komplexität niederschlagen. Ein gutes Beispiel für Markteintrittsbarrieren bietet ASML. Das Unternehmen produziert EUV-Lithografie-Anlagen zur Herstellung von Mikrochips. Über 5000 Unternehmen liefern verschiedene Komponenten für eine Anlage, die schließlich knapp 180 Tonnen wiegt und rund 250 Millionen Euro kostet. Aufgrund der Entwicklungsdauer von rund zehn Jahren und der Vorfinanzierung durch die Auftraggeber hat ASML eine äußerst loyale Kundenbasis aufgebaut, was auch Preissetzungsmacht mit sich bringt. Für Investoren stellt sich Hanford zufolge die Frage, wie stark das Wachstum des Unternehmens in den nächsten zehn Jahren sein wird und ob die bestehenden Markteintrittsbarrieren weiterhin gelten werden. Die Auswirkungen neuer Technologien wie der Quantentechnik werden diskutiert – Experten gehen jedoch derzeit davon aus, dass diese Innovation eher in Nischenbereichen Anwendung finden wird. Die immense Komplexität der Halbleiterherstellung macht es sehr schwierig, die Produktionskette umzustellen, was langfristig die Markteintrittsbarrieren hochhält.

Investieren entlang der Wertschöpfungskette

„Die Wertschöpfungskette in der Halbleiterproduktion ist eine der komplexesten der Welt. Wir wählen gezielt Unternehmen für unsere Aktienportfolios entlang dieser Kette aus, deren Fundamentaldaten und Wachstumspotenzial uns überzeugen“, sagt Hanford. Dazu zählt die niederländische ASML, genauso wie Shin Etsu, das größte japanische Chemieunternehmen, das 30% der Wafer weltweit produziert. Weitere Titel sind TSMC in Taiwan als weltweit größter Auftragsfertiger für Halbleiter, das US-amerikanische Unternehmen Intel, das ebenso auf die Halbleiterherstellung fokussiert und die Schweizer VAT, die auf Vakuumventile zur Produktion von Halbleitern jüngster Generation spezialisiert ist.

Kein Tabu: Die Geopolitik

Geopolitische Überlegungen spielen in der Halbleiterindustrie eine große Rolle. Regierungen wollen Abhängigkeiten von China in der Lieferkette und in der Produktion vermeiden und investieren: Die drei größten Halbleiterhersteller – TSMC, Intel und Samsung – kündigten Investitionen von mehr als 300 Milliarden US-Dollar in die weltweiten Kapazitäten an, um die enorme Nachfrage bedienen zu können. Parallel drängen die USA, Europa, China, Taiwan, Südkorea und Japan auf eine „technologische Souveränität“, auch um ihre Unabhängigkeit zu gewährleisten, und treiben die Ausgaben für Investitionen durch Subventionen in die Höhe. So hat etwa die US-Regierung zwei Initiativen gestartet: Den CHIPS Act, der 52 Milliarden Dollar für Forschung, Entwicklung und Produktion von Halbleitern vorsieht, sowie den FABS Act, der 25% Steuererleichterung für den Bau und die Ausrüstung von Wafer-Fabriken bringt. Auch der EU Chips Act umfasst 46 Milliarden Dollar und bei anderen Nationen verhält es sich ähnlich. Für die nächsten Jahre wird es immer wahrscheinlicher, dass Investitionen in die Halbleiterindustrie durch Subventionen gefördert werden, um parallele Lieferketten aufzubauen. Die Kapitalintensität wird dadurch weiter zunehmen und für Anbieter, die entlang der Wertschöpfungskette agieren, eröffnen sich neue Chancen. Hanford ergänzt: „Technologieführerschaft bringt Fortschritt und dieser generiert Wirtschaftswachstum. Angesichts dieser enormen Investitionssummen entsteht der Eindruck, dass Halbleiter das neue Öl sind.“

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Comgest Deutschland GmbH, Sky Office, Kennedydamm 24, D-40476 Düsseldorf, Tel.: +49 21144038721, www.comgest.com

Von Alexandra Morris, CIO SKAGEN Funds

  • Das makroökonomische Bild erscheint klarer und die Inflation geht weiter zurück, der US-Notenbank Fed könnte die sanfte Landung tatsächlich gelingen
  • Die relativen Bewertungen von Substanzaktien sind noch immer auf historischen Tiefwerten und „Value“ eröffnet Investoren enormes Potenzial
  • Aktives Management ist angesichts des hohen Konzentrationsrisikos wichtig

Das makroökonomische Bild wird klarer und die Inflation geht weiter zurück. Viele Beobachter – mich eingeschlossen – glauben inzwischen, dass der Fed eine sanfte Landung gelingen könnte.

Bislang war 2023 ein Jahr der Überraschungen. Zum Jahresanfang erwarteten die meisten Ökonomen noch eine weltweite Rezession. Die gängige Meinung war, dass die Notenbanken die Inflation nur bekämpfen können, indem sie über eine Straffung der Geldpolitik die Nachfrage drosseln. Doch die konjunkturelle Verlangsamung konnte zumindest in den USA bislang glücklicherweise vermieden werden.

„Überraschungsindex“ markiert Höhepunkt

In den USA, wo die Zinssätze auf den höchsten Stand seit 2008 gestiegen sind, verzeichnete der „Economic Surprise Index“ in diesem Jahr die positivsten Schocks seit fast zwei Jahrzehnten (COVID ausgenommen). Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen – und da globale Aktien zuvor ihre schlechteste Zwölf-Monats-Rendite seit 15 Jahren erzielt hatten – erwarteten nur wenige Jahresbeginn eine positive Aktienentwicklung. Der „Fear & Greed Index“ signalisierte klar „Angst“: Fondsmanager waren in Anleihen übergewichtet1 und das Put/Call-Verhältnis – ein Indikator für die Nervosität der Anleger – war so hoch wie nie zuvor. Wenn wir jedoch im Jahr bis Ende September springen, verzeichneten globale Aktien seit Jahresbeginn auf Eurobasis Zuwächse von 11 %.

Eine weitere Überraschung: die Outperformance wachstumsstarker Technologieunternehmen in einem schwachen Umfeld mit steigenden Zinsen. Noch unerwarteter war der große Beitrag einiger weniger Aktien zum Marktanstieg. Die sieben größten Unternehmen haben in diesem Jahr rund vier Fünftel zum 13-prozentigen Anstiegs des S&P 500 beigetragen – auch das ist ein neuer Rekord.

Starke Fonds-Performance

Zu Beginn des Jahres war ich optimistisch, dass Substanzwerte vor Wachstumstiteln liegen werden. Doch die von wenigen Aktien getragene Kursentwicklung bedeutet auch, dass sich mein Optimismus (bislang) als fehl am Platz erwiesen hat: Growth liegt mit 16 Prozentpunkten vor Value2. Diese hohe Konzentration auf einige wenige große Unternehmen hat es Stockpickern schwieriger gemacht, den Markt zu schlagen. Erfreulicherweise liegen trotzdem vier unserer fünf Aktienfonds seit Jahresbeginn als auch über die vergangenen zwölf Monate über ihren Benchmarks.3  Es passt auch zu unserem längerfristigen Anlagehorizont, dass die meisten unserer Fonds ihre Indizes auch über den Drei- und Fünf-Jahreszeitraum schlagen. Weitere Informationen zu den aktuellen Leistungstreibern und Portfolioaktivitäten der Fonds finden Sie in unseren neuesten Quartalsberichten.

Substanzwerte haben enormes Potenzial

In meinem vorherigen Update schrieb ich über die Risiken, die das Ungleichgewicht am Aktienmarkt und die unsicheren Wirtschaftsaussichten mit sich bringen. Inzwischen bin ich optimistischer. Der S&P 500-Index ist seit seinem Sommerhoch um 7 % gesunken (ab 10 % sprechen wir von einer technischen Korrektur). Zudem ließen die Aktien im dritten Quartal an Schwung nach, die zuvor den Aktienmarkt antrieben. Jeder der „Glorreichen Sieben“ schnitt bei der Aktienkursentwicklung deutlich schwächer ab als in den vorangegangenen sechs Monaten: Die Bewertungen sanken und nur drei der sieben lieferten überhaupt positive Renditen. Dies führte dazu, dass Wachstumsaktien im Laufe des Quartals um drei Prozentpunkte hinter Substanzwerten zurückblieben4. Doch noch immer liegen Value-Aktien relativ betrachtet weiterhin nahe eines 30-Jahres-Tiefs und weisen enormes Potenzial auf5.

Auch das makroökonomische Bild erscheint klarer und die Inflation geht weiter zurück. Viele Beobachter – mich eingeschlossen – glauben mittlerweile, dass der US-Notenbank Fed eine sanfte Landung gelingen könnte. Die Anleger scheinen endlich überzeugt zu sein, dass die Zentralbanker alles tun werden, um den Preisanstieg zu bremsen. In dem Zusammenhang ist auch erwähnenswert, dass die Inflationserwartungen nicht so aus dem Ruder gelaufen sind wie in den 1970er Jahren.

Die Fed signalisierte kürzlich, dass der aktuelle Zinserhöhungszyklus vorbei sei – dazu trug auch die Unterstützung durch steigende Renditen langlaufender US-Anleihen bei. Dennoch erwarte ich in absehbarer Zeit keine Zinssenkungen. Die Inflation ist hartnäckig und dürfte weiter über dem Zwei-Prozent-Ziel der Zentralbank bleiben, wie der über den Erwartungen liegende Septemberwert signalisierte. Die Preise für Nahrungsmittel und Wohnen sind immer noch hoch, und der Ölpreis könnte wieder steigen, insbesondere wenn die schreckliche Situation in Israel eskaliert oder sich auf den weiteren Nahen Osten ausweitet.

Es ist auch gut möglich, dass die Zentralbanken angesichts der jüngsten Erfahrungen und der unbeabsichtigten Folgen der Förderung von Spekulationen mit Hochrisiko-Kryptowährungen, SPACS und Meme-Aktien davor zurückschrecken, überhaupt zu einem Umfeld sehr geringer Kreditkosten zurückzukehren.

Ein Umfeld mit positivem Wirtschaftswachstum und höheren Zinssätzen dürfte angesichts des Rückenwinds für Sektoren wie Finanzdienstleistungen, Energie, Grundstoffe, Industrie und Basiskonsumgüter sowie des Gegenwinds für Sektoren wie IT weiterhin Substanz- gegenüber Wachstumswerten begünstigen. Darüber hinaus begünstigt das Umfeld die aktive Aktienauswahl, da das Konzentrationsrisiko passiver Anleger weiterhin auf einem Rekordhoch liegt6. Die „Magnificent Seven“ machen mittlerweile 28 % des S&P 500-Index aus und die ungesunde Bewertungslücke zwischen den zehn größten Aktien und dem Rest des Index ist mit Ausnahme der Pandemie immer noch auf dem höchsten Stand seit der Dotcom-Blase.

Vorsicht bleibt weiterhin geboten

Ein paar Ereignisse könnten meinen vorsichtigen Optimismus zunichte machen. So könnten höhere Ölpreise die Inflation ankurbeln, was wiederum zu weiteren Zinserhöhungen und einem langsameren Wirtschaftswachstum führen würde. Und die Volatilität an den Kreditmärkten, wo die Renditen zehnjähriger Anleihen kürzlich ein 16-Jahres-Hoch erreichten, könnte wie schon Anfang des Jahres auf den Finanzsektor übergreifen. Zudem verschärfen sich die geopolitischen Spannungen rund um den Globus erneut. Auch das könnte Anleger aus riskanten Anlagen in sichere Häfen treiben.

Beim Investieren gibt es stets Risiken und zugleich Chancen für diejenigen, die diese erfolgreich bewältigen. Auf dem weiteren Weg wird es zwangsläufig weitere Überraschungen geben – positive als auch negative – aber ich bin zuversichtlich, dass unsere erfahrenen Portfoliomanagement-Teams für unsere Kunden den richtigen Kurs wählen werden.

1 Bank of America Global Fund Manager Survey, Dezember 2022

2 MSCI. MSCI ACWI Value +3,2% vs. MSCI ACWI Growth +19,1% in EUR

3 Stand 30. September 2023

4 MSCI. MSCI ACWI Value +1,2% vs. MSCI ACWI Growth -2,0% in EUR

5 Bloomberg, MSCI. MSCI US Value Index P/E vs. MSCI US Growth Index P/E

6 JP Morgan. 31,9% Gewicht der Top-10-Aktien im S&P 500 Index, Stand: 30. September 2023

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4 weitere Publikumsfonds nach Art. 9 SFDR

Wie auf der diesjährigen Hauptversammlung der LAIQON AG (LQAG, Deutsche Börse Scale, ISIN DE000A12UP29) durch den Chief Executive Officer Dipl.-Ing. Achim Plate kommuniziert, baut der LAIQON-Konzern seine Produktpalette im Bereich des nachhaltigen Investierens weiter aus.

Nachhaltigkeit ist eines der Kernthemen der Strategie GROWTH 25 der LAIQON AG. Ein Meilenstein der Geschäftsstrategie, das gesamte Produktportfolio des LAIQON-Konzerns in den drei Geschäftssegmenten Asset Management, Wealth Management und Digital Wealth bestmöglich nach Art. 8/9 der Offenlegungsverordnung SFDR auszurichten, wurde dabei bereits umgesetzt.

Bisher entsprechen bereits der LF – Green Dividend World und der LF – Atacama Global Equity Impact Opportunities Art. 9 der Offenlegungsverordnung. Nunmehr erweitert der LAIQON-Konzern das Angebot um 4 weitere Publikumsfonds, die im Einklang mit Art. 9 der Offenlegungsverordnung sind. Damit entsprechen nunmehr 6 der 16 momentan aktiv im Vertrieb angebotenen Publikumsfonds, die der LAIQON-Konzern IQ- oder AI-basiert steuert, bereits Art. 9 der Offenlegungsverordnung.

Alle vier Publikumsfonds investieren gemäß regulatorischer Vorgabe ausschließlich in nachhaltige Investitionen gemäß Art. 2 (17) der Offenlegungsverordnung. Sie sind jedoch in Ihren Fondsstrategien unterschiedlich.

LF – Global Multi Asset Sustainable (WKN R-Tranche: A1WZ2J)

Im Einklang mit der LAIQON Nachhaltigkeitsstrategie, die auf Integration – Transformation – Wirkung fußt, setzt der am 1. Oktober 2013 aufgelegte Mischfonds LF – Global Multi Asset Sustainable nunmehr eine nachhaltige Bewertungsmethodik ein, allerdings erweitert auf Rentenpapiere. Diese Bewertung bildet für den LF – Global Multi Asset Sustainable das Anlageuniversum nach Anwendung aller Ausschlusskriterien, die entweder durch das Verbändekonzept des Zielmarkts für Nachhaltigkeitspräferenzen, die Verwaltungspraxis der BaFin für Nachhaltige Investmentvermögen oder weiteren Mindeststandards vorgegeben wurde. Die Nachhaltigen Investitionen können unter anderem über Green Bonds, den Validierungsstatus der Portfoliounternehmen über die Science Based Targets oder mittelfristig über eine CO2-Emissions-Intensitätsreduktion (Dekabonisierung) der Unternehmen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen abgebildet werden. Die Umstellung des Fonds von bisherig Art. 8 auf Art. 9 der Offenlegungsverordnung erfolgte zum 1. November 2023.

LF – AI Impact Equity EU/US (WKN EU S-Tranche: A3DEBJ/WKN US R-Tranche: A2P0UF)

Die beiden strategisch neu ausgerichteten und umbenannten Fonds, die von dem WealthTech LAIC umgesetzt werden, der LF – AI Impact Equity EU und der LF – AI Impact Equity US, verfolgen einen unterschiedlichen Ansatz. Beide sind KI-gesteuerte Aktienfonds, die das Beste aus einem aktiven und passiven Ansatz in einem nachhaltigen Produkt vereinen. Es wird jeweils für europäische oder amerikanische Aktien ein unter Rendite-/Risiko-Gesichtspunkten optimiertes Portfolio gebildet, welches eine jährliche Dekabonisierung um circa 7 Prozent p.a. und damit eine deutliche Outperformance gegenüber den jeweiligen Benchmarks MSCI Europe/USA, anstrebt. Darüber hinaus haben die Fonds in ihrer Anlagestrategie weitreichende Ausschlüsse implementiert um sicherzustellen, dass keine negativen Beeinträchtigungen von Umwelt- oder Sozialzielen erfolgen. Die strategische Neuausrichtung und Umstellung der Fonds auf Art. 9 der Offenlegungsverordnung ist bereits zum 16. Oktober 2023 erfolgt.

Die beiden Fondsstrategien werden durch KI-basierte Entscheidungsparameter des LAIC ADVISORs® des WealthTech LAIC gesteuert. In der Portfoliosteuerung werden dabei unter anderem Bayesianische Neuronale Netze eingesetzt, die die Unsicherheit systematisch berücksichtigen und eine robuste Renditeprognose ermöglichen sollen.

LF – Sustainable Asia Impact Fund (WKN S1-Tranche: A3ENLJ)

Der vierte neue Publikumsfonds nach Art. 9 der Offenlegungsverordnung, der LF – Sustainable Asia Impact Fund, investiert als in Irland aufgelegter Fonds in asiatische Aktien. Der Fonds wird durch den in Singapur ansässigen Partner der LAIQON AG, die Investmentgesellschaft Santa Lucia Asset Management Pte. Ltd. (SLAM) verwaltet. Die SLAM verfügt über langjährige Erfahrung in der Marktbearbeitung in der asiatischen Region und ein exzellentes Netzwerk durch die Betreuung von institutionellen Anlegern und High Net Worth Individuals. Fondsmanager ist der CEO von SLAM Florian Weidinger und sein Team. Er verfügt über 20 Jahre Finanzmarkterfahrung, ist MBA-Absolvent und besitzt einen Master of Science in Environment and Resources der Stanford University. Kapitalverwaltungsgesellschaft des Fonds ist die Carne Global Fund Managers (Ireland) Limited, Dublin.

Asiatische Aktienmärkte sind historisch niedrig bewertet und tendenziell untergewichtet in Portfolios, sollten aber gerade für Nachhaltigkeits- und wirkungsorientierte Anleger eine Kernallokation sein, um global relevanten Fortschritt in Umwelt- und sozialen Zielen zu begleiten. Der Aktienfonds legt mit seinem Value-Ansatz einen Fokus auf SDG-Ausrichtung und Zielmessung (Transitionspfade) von Unternehmen in Asien, dem bevölkerungsreichsten Kontinent, wo die Zielsetzungen von Nachhaltigkeit am meisten Herausforderungen zu bewältigen haben. Gleichzeitig bestehen große Chancen wirkungsrelevant zu investieren, was die Wichtigkeit lokalen Know-Hows des Partners unterstreicht. SLAM konzentriert sich dabei auf eine proprietäre Erfassung von Daten und Erkenntnissen auf der Grundlage aktiver Dialoge und Vor-Ort-Gesprächen mit den Unternehmen.

Die Auflage des Fonds erfolgte am 17. November 2023, zunächst in Seed- und institutionellen Tranchen.

Fondsmanager Florian Weidinger wird das Fondskonzept des LF – Sustainable Asia Impact Fund auf einer Roadshow im Februar 2024 ausgewählten Partnern und Investoren präsentieren.

3 Publikumsfonds gemäß Art. 8U Verbändekonzept

Neben der Erweiterung des Angebots um 4 weitere Publikumsfonds, die im Einklang mit Art. 9 der Offenlegungsverordnung SFDR stehen, entsprechen nunmehr auch 3 (LF – WHC Global Discovery (WHC), LF – ASSETS Defensive Opportunities (ADO), LF – Sustainable Yield Opportunities (SYO)) der 16 aktiv im Vertrieb befindlichen Publikumsfonds Art. 8U gemäß Verbändekonzept des deutschen Zielmarkts für Nachhaltigkeitspräferenzen. Das heißt, sie verfügen über eine festgelegte Mindestquote nachhaltiger Investitionen, welche über Green Bonds, SBTIs oder SDGs abgebildet werden kann.

Aktuellstes Beispiel ist der Rentenfonds LF – Sustainable Yield Opportunities. Die aktive Kontribution auf umweltrelevante SDGs ist ein Fokuspunkt in der Nachhaltigkeitsanalyse der Einzeltitel im LF – Sustainable Yield Opportunities. Zudem wird ein Kontroversen-Management durchgeführt, um ein adäquates Risikoprofil und eine positive nachhaltige Nettowirkung zu gewährleisten. Die Umstellung des Fonds von bisherig Art. 8 auf Art. 8U erfolgte ebenfalls zum 1. November 2023. Dabei verfügt der Fonds über eine Mindestquote nachhaltiger Investitionen in Höhe von 20 %.

Dazu Dr. Robin Braun, Head of Group Sustainability der LAIQON AG: “Die Ausrichtung unseres Produktportfolios bestmöglich nach mind. Art. 8 der Offenlegungsverordnung unterstreicht unseren Anspruch, im Wettbewerbsvergleich als Best-Practice-Beispiel bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit voranzugehen. Um den unterschiedlichen Anlagestrategien unserer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden, bauen wir dabei insbesondere auf eine innovative Umsetzung von nachhaltigen Investitionen. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch unsere neuen Produkte als nachhaltige Aushängeschilder für die LAIQON erfolgreich positionieren werden.”

Verantwortlich für den Inhalt:

LAIQON Solutions GmbH, An der Alster 42, 20099 Hamburg, Tel: +49 (0)40 32 56 78-0, www.laiqon.com

Aufsichtsrat und Vorstand begrüßen die Initiative der Gründungsgesellschafter und weiterer Stammaktionäre sehr

Der Aufsichtsrat dankt Gründer und ehemaligem Vorstandsvorsitzenden Alfred Platow: “Respekt und Anerkennung für ein bedeutendes Lebenswerk.”

Die Gründer der ÖKOWORLD AG werden ihre Stammaktien in eine neu zu errichtende Stiftung einzubringen. Das haben Alfred Platow und Klaus Odenthal sowie weitere Stammaktionäre dem Aufsichtsrat mitgeteilt. Entsprechend leiten beide nun die inhaltlichen und juristischen Schritte ein, um sämtliche Stammaktionäre für die Stiftung zu gewinnen.

Aufsichtsrat und Vorstand begrüßen die Initiative der Gründungsgesellschafter und weiterer Stammaktionäre sehr. Dieser Schritt gibt der ÖKOWORLD AG in ihrer bewährten Unabhängigkeit eine sichere Perspektive mit Blick auf die Nachhaltigkeitsstrategie und ist damit unseres Erachtens ganz im Interesse unserer Kunden und unserer Mitarbeitenden – und auch in Ihrem.

Mit der Stiftung wollen Alfred Platow und Klaus Odenthal sicherstellen, dass die Werteorientierung des von ihnen im Jahre 1975 gegründeten Unternehmens dauerhaft erhalten bleibt. In der Präambel der Satzung des Unternehmens ist diese mit folgendem Wortlaut verankert:

Die ÖKOWORLD AG ist ein Dienstleistungsunternehmen der Versicherungs- und Finanzdienstbranche dessen verantwortlich handelnde Personen sich einer ganzheitlichen Denkweise verpflichtet fühlen. Ökologische und soziale Verantwortung sind wesentliche Unternehmensziele und integraler Bestandteil der auf langfristige Wertsteigerung ausgerichteten Unternehmensstrategie.

“Mir ist es unendlich wichtig, dass allen wirtschaftlichen Herausforderungen zum Trotz Gewinnstreben niemals dazu führen darf, die Grundsätze der Menschlichkeit hintenanzustellen.” führt Alfred Platow aus. Dies als Verpflichtung allen Akteuren immer wieder nahe zu bringen, ist ein Ziel der Stiftung. Darüber hinaus werden aber auch wesentliche Impulse für die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie der Unternehmensgruppe erwartet. “Wir wollen die Bedeutung von ÖKOWORLD als führenden Anbieter nachhaltiger Anlagen in Deutschland bei privaten und institutionellen Kunden weiter ausbauen und freuen uns über die Unterstützung durch die Gründungsgesellschafter und die kommende Stammaktionärsstiftung.” verdeutlicht Andrea Machost die Position des Vorstands der ÖKOWORLD AG. “Differenzen in der Vergangenheit über die Unternehmensausrichtung verlieren mit dieser gemeinsamen Perspektive ihre Bedeutung.”

In dem Zusammenhang dankt Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Hockmann dem Gründer Alfred Platow, der im August 2023 als Vorstandsvorsitzender aus dem Unternehmen ausgeschieden war, ausdrücklich: “Alfred Platow gebührt als Gründer und langjährigem Vorstandsvorsitzenden uneingeschränkt Respekt und Anerkennung für sein Lebenswerk.”

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ÖKOWORLD AG, Itterpark 1, D-40724 Hilden, Telefon: 02103 929-0, Telefax: 02103 929-4444, www.oekoworld.com

Global Investor Survey 2023 von PwC – Ergebnisse für Deutschland / Inflation, Volatilität und Klimawandel sind die größten Risiken für in Deutschland aktive Investor:innen / Beschleunigter KI-Einsatz könnte Wertschöpfung erhöhen / Nur bedingtes Vertrauen in Nachhaltigkeitsberichte

Investor:innen, die auch oder ausschließlich in Deutschland aktiv sind, sehen für die kommenden zwölf Monate Inflation, gesamtwirtschaftliche Volatilität und den Klimawandel als die größten Risiken für ihre Portfoliounternehmen an. In letzterem stecken aber aus Sicht der Investor:innen zugleich Chancen für neue Wertschöpfung. Und: Fast alle Investor:innen halten das Nachhaltigkeitsreporting von Unternehmen zumindest teilweise für unzuverlässig. Das sind einige der Kernergebnisse des Global Investor Survey 2023 von PwC.

An der weltweiten Befragung, die zum dritten Jahr in Folge stattfand, haben 345 Investor:innen und Analyst:innen aus verschiedenen Regionen und Anlageansätzen sowie mit Schwerpunkten in unterschiedlichen Anlageklassen teilgenommen. 102 von ihnen investieren auch oder ausschließlich in Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Ihre Antworten betrachten wir im Folgenden.

Die größten Risiken und Werttreiber

Gefragt nach den größten potenziellen Bedrohungen für ihre Portfoliounternehmen in den kommenden zwölf Monaten nannten insgesamt 49 Prozent der befragten Investor:innen die Inflation (30 % stark betroffen, 19 % extrem stark betroffen). 46 Prozent führten die gesamtwirtschaftliche Volatilität an (31 % stark, 15 % extrem), während 41 Prozent (29 % stark, 12 % extrem) den Klimawandel als Schlüsselbedrohung identifizierten. Letzterer ist für insgesamt 54 Prozent der Befragten zugleich einer der wesentlichen Werttreiber für die kommenden drei Jahre. Dazu zählen auch der technologische Wandel (67 %) und veränderte Kundenpräferenzen (56 %).

Ein weiteres Befragungsergebnis lautet: Insgesamt 90 Prozent der Investor:innen sehen es als entscheidend für die Wertschöpfung an, dass Unternehmen künstliche Intelligenz (KI) schneller als bisher für sich nutzen (mäßig wichtig: 21 %, sehr wichtig: 41 %; extrem wichtig: 28 %). Zugleich sind sie sich aber der Risiken bewusst, die mit dem KI-Einsatz einhergehen, allen voran unzureichende Governanceprozesse und Kontrollen sowie Datensicherheit (jeweils 92 % insgesamt), gefolgt von dem Risiko, das von falschen Informationen ausgeht.

“Das Bedürfnis nach verlässlichen Nachhaltigkeitsinformationen ist enorm”

Nadja Picard, Global Reporting Leader bei PwC Deutschland, sagt: “Es ist klar erkennbar, dass die großen globalen Veränderungen, allen voran der Klimawandel und die Digitalisierung, auch die Entscheidungen der Investor:innen immer stärker prägen.” So ist für 86 Prozent der Befragten mit Blick auf ihre Investmententscheidungen (zumindest teils) wichtig, wie Unternehmen nachhaltigkeitsbezogene Risiken und Chancen managen. Und die Adressierung des Klimawandels ist für 44 Prozent einer der wichtigsten Bewertungsfaktoren, nur knapp hinter der Unternehmensführung (45 %). 68 Prozent der Befragten sagen sogar, dass sie ihre Investmentanteile schon einmal abgestoßen haben, weil ein Unternehmen bezogen auf Nachhaltigkeitsaspekte nicht aktiv genug war – und 71 Prozent erwägen, dies künftig zu tun.

Fast alle Investor:innen äußern allerdings auch Zweifel daran, dass die Nachhaltigkeitsberichte der Unternehmen auch wirklich verlässlich sind (sog. Greenwashing): 98 Prozent sagen, dass die Unternehmensberichterstattung zur Nachhaltigkeit zumindest in gewissem Maße nicht untermauerte Behauptungen enthält; 17 Prozent von ihnen meinen sogar, dass dies in sehr großem Ausmaß der Fall ist; und immerhin 40 Prozent konstatieren unzutreffende Angaben in großem Ausmaß.

Besonders unzuverlässig sind nach Ansicht der Befragten Nachhaltigkeitsangaben, insbesondere mit Blick auf Umwelt- und Sozialbelange (85 % mindestens in mittlerem Ausmaß), gefolgt von anderen verbalen Formen der Berichterstattung (insgesamt 82 % mindestens mittleres Ausmaß) und Angaben zur Wesentlichkeitseinschätzung (insgesamt 81 % mindestens mittleres Ausmaß).

“Die Unternehmen bemühen sich erkennbar um eine konsistente Nachhaltigkeitsberichterstattung”, sagt Nadja Picard von PwC Deutschland. Gleichwohl sei in diesem Punkt noch mehr nötig. “Die Befragung zeigt jedenfalls, wie schon in den Jahren zuvor, wie groß das Bedürfnis der Investor:innen nach verlässlichen Nachhaltigkeitsinformationen ist.”

Entscheidende Rolle des Prüfers

Umso wichtiger ist es, das Vertrauen in die berichteten Daten zu erhöhen. Als wichtigste vertrauensbildende Maßnahmen nannten 62 Prozent der Befragten die unabhängige Prüfung mit hinreichender Sicherheit, sog. “reasonable assurance”. Was das Vertrauen in den Prüfer angeht, so legen die Investor:innen insbesondere Wert auf erforderliches Fachwissen (90%) und Erfahrung mit der Prüfung komplexer Organisationen (86%).

Das Vertrauen in die Nachhaltigkeitsberichterstattung eines Unternehmens könnte gesteigert werden, wenn der Prüfer sicherstellen könnte, dass die Berichterstattung vollständig den erforderlichen Standards und Anforderungen entspräche. Dies gaben 73 Prozent der Befragten an. Weitere 71 Prozent befürworten als Maßnahme, dass der Prüfer bestätige, dass die Gesellschaft auch tatsächlich das getan hat, was sie im Bericht angegeben hat. “Investor:innen stellen an den Nachhaltigkeitsbericht ähnliche Anforderungen wie an den Jahresabschluss. Dem Prüfer kommt somit beim Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle zu”, sagt Dietmar Prümm, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter Assurance bei PwC Deutschland.

Download der Studie: https://www.pwc.de/de/deals/global-investor-survey-2023-ergebnisse-fuer-deutschland.html

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norisbank Umfrage zeigt: Das Sparniveau der Deutschen sinkt 2023 deutlich

52,3 Prozent der Deutschen konnten 2023 weniger sparen als im Vorjahr

Finanzielles Polster wichtiger als große Anschaffungen, aber für viele unmöglich

Klimawandel ändert Konsumgewohnheiten: 23,7 Prozent der Sparer verzichten bewusst

Das turbulente Jahr 2023 neigt sich dem Ende zu. Viele Deutsche ziehen bereits Bilanz – auch in Sachen Finanzen. In den Covid-19-Jahren 2020 und 2021 erreichten die Sparquoten in Deutschland Rekordhöhen. Doch wie hat sich die hohe Inflation auf das Sparverhalten 2023 ausgewirkt? Hamstern die Deutschen ihr Geld oder geben sie es rasch aus, bevor die Inflation die Kaufkraft noch mehr mindert? In ihrer jüngsten repräsentativen Umfrage ist die norisbank diesen Fragen auf den Grund gegangen.

Wie stark die hohe Inflation 2023 den Umgang der Deutschen mit Geld beeinflusst hat, zeigen die aktuellen Umfrageergebnisse: Die meisten Befragten (64,5 Prozent) haben 2023 ihre Gewohnheiten aufgrund der gestiegenen Preise angepasst. Ein finanzielles Polster aufzubauen ist vielen zwar besonders wichtig, doch für mehr als die Hälfte der Befragten derzeit unmöglich. Fast 15 Prozent nutzen Geldanlagen und Investments, um die Effekte der Inflation möglichst auszugleichen. Rund 14 Prozent der Deutschen bereitet die Inflation überhaupt keine Sorgen. Und nur die wenigsten (6,7 Prozent) packen es mutig an und denken: “Ich gebe mein Geld lieber gleich aus, bevor alles noch teurer wird.”

Die Inflation nimmt vielen den Spielraum zu sparen

Doch auch wenn Inflationssorgen die Menschen dazu treiben, finanziell vorsichtiger zu sein und Geld zur Seite zu legen – die Inflation bremst nicht nur die Konsumfreude, sie reduziert auch den Spielraum zum Sparen. Das Ergebnis der repräsentativen Umfrage der norisbank zeigt: Mehr als die Hälfte der Deutschen hat 2023 weniger gespart als im Vorjahr – ein Trend, der sich auf hohem Niveau fortsetzt (2023: 52,3 Prozent, 2022: 52,9 Prozent, 2021: 39,5 Prozent, 2020: 36,2 Prozent). Überhaupt konnte nur noch ein Fünftel der Befragten 2023 mehr sparen als im Vorjahr – damit sank der Wert um mehr als 3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr und sogar um rund 10 Prozentpunkte seit 2020 (2023: 20 Prozent, 2022: 23,5 Prozent, 2021: 29 Prozent, 2020: 29,8 Prozent). Ein kleiner Lichtblick: Der Anteil der Befragten, die 2023 genauso viel Geld zur Seite legen konnten wie im Vorjahr, stieg immerhin auf 27,4 Prozent (2022: 23,5 Prozent, 2021: 31,5 Prozent, 2020: 34,0 Prozent).

Sparen war 2023 für viele ein Luxus

Wer 2023 weniger gespart hat als im Vorjahr, tat dies aus gutem Grund. Mehr als die Hälfte von ihnen (53,7 Prozent) konnte sich das Sparen einfach nicht leisten, weil ihnen 2023 weniger Geld zur Verfügung stand. Für rund 40 Prozent der Befragten standen dringende Ausgaben an erster Stelle (zum Beispiel für Haus, Auto, Reparatur, Scheidung oder Krankheit). Und auch das Sparen in Form von Geldanlagen war 2023 für einige keine Option: Manche Befragte gaben trotz der stark gestiegenen Zinsen an, das Sparen auf Tages- oder Festgeldkonto lohne sich nicht (rund 11 Prozent) und andere haben kein Vertrauen in Aktien (rund 8 Prozent) oder kennen sich damit nicht aus (rund 8 Prozent).

Sparen vor allem aus Sorge um die Zukunft

Wer 2023 mehr gespart hat als im Vorjahr, tat dies vor allem aus Sorge um die Zukunft. So gaben 47 Prozent der Sparer an, dass ihnen ein finanzielles Polster das Gefühl von Sicherheit gibt (2022: 47,2 Prozent, 2021: 45,8 Prozent, 2020: 51,5 Prozent) – gerade in unsicheren Zeiten ein nachvollziehbarer Wunsch. Spitzenreiter ist hier die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen: Einer klaren Mehrheit von ihnen scheint das finanzielle Polster auf dem Konto in diesem Jahr noch wichtiger zu sein als letztes Jahr – dies zeigt der massive Zuwachs von fast 17 Prozentpunkten in so kurzer Zeit (2023: 57,1 Prozent, 2022: 40,4 Prozent).

Interessant: 43 Prozent der Befragten, die im Jahr 2023 sparen konnten, hatten sogar mehr Geld zur Verfügung als im Vorjahr und nutzten die Gelegenheit zur Geldanlage. Rund 27 Prozent von ihnen investierten an der Börse, 26 Prozent wählten ein Tages- oder Festgeldkonto, um von den gestiegenen Zinsen zu profitieren. Dabei sind die Sparziele bei diesen Befragten vielfältig: Auch wenn 26 Prozent eine größere Anschaffung wie Auto, Computer, Smartphone oder Küche planen, so hat fast jeder vierte Sparer (23,7 Prozent) dieses Jahr bewusst auf Konsum oder Reisen verzichtet, um nachhaltiger und umweltschonender zu leben. Darüber hinaus aktivierten viele ihre Sparbemühungen mit dem Ziel, ihr Haus beziehungsweise ihre Wohnung zu modernisieren oder energetisch zu sanieren (rund 18 Prozent). Und fast jeder vierte Sparer (19 Prozent) legte aus Sorge vor den Auswirkungen der Inflation, vor steigenden Energiekosten oder dem Verlust des Arbeitsplatzes Geld auf die hohe Kante.

Die Umfrage von 2023 zeigt also ein deutliches Bild: Die hohe Inflation, aber offensichtlich auch der Klimawandel und das aktuelle Weltgeschehen prägen das Denken sowie den Alltag der Deutschen und haben einen erheblichen Einfluss auf ihr Konsum- und Sparverhalten. Immer weniger Menschen schaffen es derzeit aber, überhaupt Geld zur Seite zu legen – und dies, obwohl ihnen ein finanzielles Polster und dadurch mehr Sicherheit wichtig sind. Dieser Trend könnte sich bei anhaltend hoher Inflation möglicherweise noch weiter verstärken.

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht 1.061 Personen ab 18 Jahren befragt. Die Online-Befragung wurde Anfang Oktober 2023 durchgeführt.

Über die norisbank

Die norisbank – ein Unternehmen der Deutsche Bank Gruppe – ist eine moderne Direktbank, die ihren Kunden online und telefonisch an 7 Tagen die Woche 24 Stunden zur Verfügung steht. Mit Services rund um die Uhr – wo immer der Kunde ist – sowie ganz ohne die Bindung an ein Filialnetz und Filialöffnungszeiten versteht sich die norisbank als die smarte “Immer-und-überall-dabei”-Bank. Sie bietet ihren Kunden Produkte und Services in Testsieger-Qualität zu stets attraktiven Konditionen. Neben den Kernangeboten – dem leistungsstarken “Top-Girokonto” ab 0 Euro mit passender Kredit- oder Debitkarte, den attraktiven Tagesgeld-Angeboten sowie dem individuellen “Top-Kredit” – bietet die norisbank ihren Kunden breit gefächerte Leistungen in anerkannter Qualität zu exzellenten Konditionen: von der Geldanlage bis hin zu Versicherungen.

Für ihre kundenorientierten, leistungsstarken Angebote wurde die norisbank in den letzten Jahren vielfach prämiert. So belegte unter anderem das norisbank Top-Girokonto beim großen Girokonten-Vergleich 2023 von Euro Platz 1. Und auch das Handelsblatt kürte im November 2022 das norisbank Top-Girokonto zum Spitzenreiter unter allen untersuchten Direktbanken. Zudem beurteilte der TÜV Saarland das Preis-Leistungs-Verhältnis des norisbank Angebots und die Kundenzufriedenheit Ende 2022 jeweils mit der Note “sehr gut”. 2023 verlieh Focus Money auf Basis eines deutschlandweiten Tests der norisbank zudem die Auszeichnung “Deutschlands beste Direktbank”.

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norisbank GmbH, Fasanenstraße 86, ­10623 Berlin, Tel.: 0180 312 5000 , www.norisbank.de

Die meisten US-Anleger glauben, dass Investieren schwieriger geworden ist

  • Interesse an aktivem Management und Finanzwissen groß
  • Hohe Zufriedenheit der US-Anleger mit Beratern

Janus Henderson Investors hat die Ergebnisse seiner US-Anlegerumfrage 2023 veröffentlicht: „Insights for a Brighter Future“ soll ein besseres Verständnis dafür vermitteln, wie einzelne Anleger mit dem sich ständig verändernden Marktumfeld umgehen. Die Ergebnisse zeigen, dass die aktuelle politische Landschaft erhebliche Ängste hervorruft: 49 % der befragten Anleger sind sehr besorgt über die Auswirkungen der US-Präsidentschaftswahlen 2024 auf ihre Finanzen. Diese Sorge liegt noch vor unmittelbareren Faktoren wie der anhaltenden Inflation (35 %), dem Risiko einer Rezession (29 %), steigenden Zinssätzen (27 %) und einer schlechten Aktienmarktentwicklung (20 %).

Die Umfrage wurde unter 1.000 wohlhabenden und sehr vermögenden Anlegern in den USA mit einem investierbaren Vermögen von mindestens 250.000 US-Dollar durchgeführt, um deren Haltung angesichts eines schwierigen politischen Klimas, volatiler Märkte und eines unsicheren wirtschaftlichen Umfelds zu ermitteln.

Im Vorfeld eines möglicherweise turbulenten Wahljahres mit unsicherem Zins- und Wirtschaftsumfeld sind die Anleger natürlich ängstlich. Diese Ängste treffen auf einen Markt, den sieben von zehn Anlegern für zunehmend schwierig halten. Deshalb überrascht es vielleicht nicht, dass sich ebenso viele Anleger Sorgen um ihre Finanzen machen (34 %) wie sich bei der Erreichung ihrer Ziele sehr zuversichtlich fühlen (36 %).

Vor allem ältere Anleger sind wegen der Wahl besorgter als jüngere Anleger. Fast sieben von zehn (69 %) Vertretern der Silent-Generation (Alter 75+) sind sehr besorgt über die US-Präsidentschaftswahlen 2024, verglichen mit nur 37 % der Millennials (Alter 25-40).

„Auch wenn Anleger sich hinsichtlich der Präsidentschaftswahlen 2024 sorgen, so waren Wahlergebnisse bisher kein Grund, sich aus den Kapitalmärkten zurückzuziehen“, sagte Matt Sommer, Head of Specialist Consulting Group bei Janus Henderson Investors. „Vielmehr betrug die durchschnittliche jährliche Rendite des S&P 500 zwischen 1937 und 2022 in Jahren mit Präsidentschaftswahlen 9,9 % und in Jahren ohne Wahlen 12,5 %.“

Aktives Management und ständige Weiterbildung helfen Anlegern, schwierige Märkte zu meistern

Da 71 % der US-Anleger angeben, dass das Investieren in den letzten Jahren anspruchsvoller geworden ist, und fast ebenso viele (61 %) sagen, dass die Lebenshaltungskosten schneller steigen als ihr Einkommen und ihre Investitionen, ist die Nachfrage nach aktivem Management und Finanzwissen groß.

Von den Befragten, die Investmentfonds oder ETFs besitzen, bevorzugen 66 % aktive Fonds in ihrem Portfolio – 29 % bevorzugen hauptsächlich aktive Fonds und 37 % bevorzugen eine gleichmäßige Mischung aus aktiven und passiven Fonds. Weniger als jeder fünfte Anleger (17 %) bevorzugt hauptsächlich passive Fonds, 12 % haben keine Präferenz, und 4 % waren sich nicht sicher. Die Vorliebe für aktives Management steht im Zusammenhang mit Finanzberatern, denn 34 % der Anleger mit einem Berater bevorzugen aktive Fonds gegenüber 18 % der Anleger ohne Finanzberater.

„Die Diskussion um aktiv oder passiv hat sich zum Vorteil aller Anleger über eine Entweder-Oder-Entscheidung hinaus entwickelt“, so Sommer weiter. „Angesichts der Aussicht auf länger anhaltende höhere Zinsen, die das künftige Wirtschaftswachstum überschatten, und um Risiken in ihren Portfolios zu mindern sowie angesichts höherer Kapitalkosten, die neue Wettbewerbsherausforderungen mit sich bringen, zwischen guten und schlechten Unternehmen zu unterscheiden, wenden sich die Anleger zunehmend dem aktiven Management zu.“

Über alle Generationen hinweg ist der Wunsch der Anleger, ihr Finanz-Know-how zu verbessern, groß: 86 % der Anleger sind sehr oder eher daran interessiert, ihr Finanzwissen zu erweitern. Besonders ausgeprägt war der Wissensdurst bei den jüngeren Anlegern: Sowohl 96 % der Millennials als auch der Gen-Xers bekunden großes Interesse daran, ihr Finanzwissen zu verbessern.

Finanzberatung für Kunden nah und fern, persönlich und virtuell

Von den Anlegern, die mit einem Finanzberater zusammenarbeiten, sind 65 % sehr zufrieden mit der Geschäftsbeziehung, 33 % eher zufrieden und nur 2 % unzufrieden. Diejenigen, die mit einem Berater zusammenarbeiten, sind mit ihrer finanziellen Situation eher sehr zufrieden (52 %) als diejenigen, die keinen Berater haben (40 %).

Kunden, die angeben, dass sie mit der Geschäftsbeziehung sehr zufrieden sind, nennen vor allem folgende Eigenschaften ihres Finanzberaters:

  • Er gibt mir die Gewissheit, dass ich meine Ziele erreichen kann (69 %)
  • Ich bin ihm nicht nur wegen meiner finanziellen Situation wichtig (61 %)
  • Bietet finanzielle Weiterbildung / macht mich schlauer (56 %)

Die technologischen Fortschritte haben die Kommunikation zwischen Berater und Kunde verändert. Die Umfrage ergab keinen Zusammenhang zwischen der hohen Zufriedenheit der Befragten und ihrem Wohnsitz nahe ihres Finanzberaters (im Vergleich zu einem Wohnsitz außerhalb des Bundesstaates). Zwar geben die meisten Anleger (70 %) an, dass ihr Berater im selben Bundesstaat ansässig ist, doch 73 % sagen, dass sie auch gerne mit einem Berater zusammenarbeiten würden, der nicht in ihrem Bundesstaat ansässig ist.

Die häufigsten Kommunikationswege, die die Anleger in den letzten sechs Monaten mit ihrem Berater genutzt haben, waren Telefon (68 %), persönliches Gespräch (54 %) und E-Mail (53 %). Nur 28 % der Anleger geben an, per Videokonferenz mit ihrem Berater zu kommunizieren. Die Mehrheit (52 %) würde jedoch die Videokonferenztechnologie gerne nutzen, um mit ihrem Finanzberater zu sprechen.

Bei den Millennials fühlt sich fast die Hälfte (49 %) nicht wohl beim telefonischen Kontakt mit ihrem Finanzberater.

„Mit zunehmender Akzeptanz von Videokonferenzen im Alltag werden geografische Barrieren abgebaut. Dies bietet Beratern die Möglichkeit, einen viel größeren Kreis von Freunden, Familienmitgliedern, Unternehmern und erfolgreichen Experten als potenzielle Kunden oder Empfehlungsgeber zu gewinnen“, so Sommer. „Investitionen in Technologien, die den Kunden und Interessenten nahtlose und reibungslose Abläufe bieten, sind entscheidend für künftiges Wachstum.“

Verantwortlich für den Inhalt:

Janus Henderson Investors, Tower 185, 25th floor, Friedrich-Ebert-Anlage 35-37, D-60327 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 86003 0,Fax: +49 69 86003 355, www.janushenderson.com

Weltweite Dividenden sanken im 3. Quartal um 0,9 % auf 421,9 Mrd. US-Dollar, das bereinigte Wachstum betrug jedoch 0,3 %

  • Einige große Dividendenkürzungen beeinträchtigten die Ergebnisse – ohne die beiden höchsten von Petrobras (brasilianisches Öl) und BHP (australischer Bergbau) betrug das bereinigte Wachstum 5,3%
  • Die Hälfte der Bergbauunternehmen kürzte die Ausschüttungen, und auch Chemie und asiatische Immobilien waren schwach
  • Banken, Versorger, Automobilhersteller und die meisten Ölgesellschaften verzeichneten ein starkes Wachstum
  • China erreichte Rekordausschüttungen, da die Öldividenden die schwächeren Ergebnisse bei Banken und Immobilien ausglichen
  • Im asiatisch-pazifischen Raum ohne Japan gab es erhebliche Einbrüche in Australien und Taiwan
  • Das Dividendenwachstum in den USA verlangsamte sich, blieb aber robust, das rasante Dividendenwachstum in Europa setzte sich fort, aber Großbritannien wurde durch Kürzungen im Bergbau gebremst
  • Wachstumsprognose für 2023 wurde bereinigt von 5,0 % auf 5,3 % angehoben, aller-dings führen geringere einmalige Sonderdividenden und Wechselkurseffekte zu einer leichten Senkung der Gesamtprognose von 1,64 auf 1,63 Billionen US-Dollar (+4,4 % gegenüber Vorjahr)

Laut dem aktuellen Global Dividend Index von Janus Henderson sanken die weltweiten Dividenden im dritten Quartal leicht um 0,9 % auf 421,9 Mrd. US-Dollar. Das bereinigte Wachstum, bei dem einmalige Sonderdividenden, Wechselkurse und andere technische Faktoren berücksichtigt werden, betrug 0,3 %. Die umfangreichen Kürzungen einiger weniger Unternehmen überschatten jedoch ein weltweit viel ermutigenderes Wachstum.

Einige große Kürzungen beeinträchtigten die Ergebnisse – ohne die beiden größten betrug das bereinigte Wachstum 5,3 %

Die höchsten Dividendenkürzungen gab es im Bergbausektor, wo die Hälfte der Unternehmen die Ausschüttungen reduzierte, sowie bei den Ölproduzenten in Brasilien und Taiwan, die dem allgemeinen Trend im Ölsektor entgegenstanden. Lässt man nur die beiden größten Kürzungen außer Acht, nämlich die brasilianische Petrobras und den australischen Bergbaukonzern BHP, die beide für ihre variablen Dividenden bekannt sind, so ergibt sich für das dritte Quartal ein weltweites bereinigtes Wachstum von 5,3 %, was dem langfristigen Trend entspricht. Die Dividenden von Chemieunternehmen und asiatischen Immobilienunternehmen waren ebenfalls stark rückläufig und spiegeln die schwierigen regionalen Marktbedingungen wider.

Banken, Versorger, Automobilhersteller und die meisten Ölgesellschaften verzeichneten ein starkes Wachstum

Diese Kürzungen wurden durch hohe Bankendividenden in den meisten Teilen der Welt (plus 9,3 % bereinigt) und durch steigende Ausschüttungen in zahlreichen anderen Sektoren, insbesondere bei Versorgern und Automobilherstellern, ausgeglichen. Weltweit erhöhten neun von zehn Unternehmen ihre Ausschüttungen oder hielten sie konstant, allerdings mit großen Unterschieden zwischen den Sektoren und Ländern.

China verzeichnete Rekordausschüttungen

Das 3. Quartal markiert den saisonalen Höhepunkt für China und den größten Teil des asiatisch-pazifischen Raums ohne Japan. Dank eines starken Anstiegs bei Petrochina erreichten die chinesischen Dividenden einen neuen Rekord. Dies täuschte jedoch über die Schwäche der chinesischen Banken und Immobiliengesellschaften hinweg. Der Einbruch der taiwanesischen Ausschüttungen um ein Sechstel spiegelte die Schwierigkeiten im Öl-, Chemie-, Stahl- und Versicherungssektor wider, während ein ähnlicher Verlust in Australien auf einen starken Rückgang der Ausschüttungen im Bergbau zurückzuführen war. Das Wachstum in Hongkong wurde durch den Immobiliensektor gebremst, wo alle Unternehmen ihre Dividenden entweder senkten oder konstant hielten.

USA – langsamer, aber robust, Europa – stark, Großbritannien – durch Bergbaukürzungen beeinträchtigt

In den USA stiegen die Dividenden um 4,5 %, ein gesundes, wenn auch langsameres Wachstum als in den vergangenen Jahren/Zeiträumen. 98 % der US-Unternehmen erhöhten ihre Ausschüttungen oder hielten sie konstant. Die USA wurden von Kanada übertroffen, das von der Stärke des Banken- und Ölsektors profitiert. Europa verzeichnete weiterhin ein sehr starkes Wachstum und knüpfte damit an das saisonal wichtige zweite Quartal an. In Großbritannien wurden Steigerungen bei Banken, Ölproduzenten und Versorgern durch niedrigere Bergbauausschüttungen weitgehend ausgeglichen. Bei den Schwellenländern gab es eine große Spannbreite – China, Indien, Saudi-Arabien und die Tschechische Republik waren stark, doch die Schwäche in Brasilien führte dazu, dass die Ausschüttungen der Schwellenländer insgesamt rückläufig waren.

„Im dritten Quartal werden in Europa relativ wenig Dividenden ausgeschüttet. Die Ausschüttungen in der gesamten Region stiegen auf bereinigter Basis um 22,9 %. Europa ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr Rekordausschüttungen zu erzielen. Porsche war das einzige deutsche Unternehmen in unserem Index, das im 3. Quartal eine Dividende ausschüttete – die erste als börsennotiertes Unternehmen“, sagt Daniela Brogt, Head of Sales für Deutschland und Österreich bei Janus Henderson Investors.

Prognose – bereinigtes Wachstum angehoben, Gesamtwachstum etwas zurückgeschraubt

Die Prognose von Janus Henderson für dieses Jahr wurde aufgrund geringerer Sonderdividenden und des stärkeren US-Dollars leicht gesenkt. Die Gesamtprognose für 2023 sinkt von 1,64 Billionen US-Dollar auf 1,63 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 4,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das bereinigte Wachstum, unabhängig von Wechselkursen und einmaligen Sonderdividenden, ist jedoch besser als erwartet. Außerdem sind mehrere Länder, darunter die USA, Frankreich, Kanada, die Schweiz und China, auf dem besten Weg, Rekordausschüttungen zu erzielen. Der globale Fondsmanager hebt daher seine Prognose für das bereinigte Wachstum von 5,0 % auf 5,3 % an.

Ben Lofthouse, Head of Global Equity Income bei Janus Henderson, sagt: „Die offensichtliche Schwäche der weltweiten Dividenden im 3. Quartal ist kein Grund zur Besorgnis, wenn man bedenkt, welch großen Einfluss einige wenige Unternehmen hatten. Tatsächlich sehen das Wachstumsniveau und die Qualität in diesem Jahr besser aus, als noch vor ein paar Monaten zu erwarten war, da die Ausschüttungen weniger von einmaligen Maßnahmen und volatilen Wechselkursen abhängig sind.“

„Das Dividendenwachstum der Unternehmen ist insgesamt in zahlreichen Sektoren und Regionen weiterhin stark, mit Ausnahme der rohstoffnahen Sektoren wie Bergbau und Chemie. Dass die Rohstoffdividenden mit dem Zyklus steigen und fallen, ist jedoch ganz normal und wird von den Anlegern durchaus akzeptiert und deutet nicht auf ein allgemeines Problem hin. Darüber hinaus zeigen unsere Zahlen, dass ein global diversifiziertes Dividendenportfolio über natürliche Stabilisatoren verfügt – Sektoren, die sich im Aufwind befinden, wie Banken und Öl, konnten die Sektoren mit sinkenden Dividenden, wie Bergbau und Chemie, ausgleichen. Außerdem sind Dividenden mit der Zeit meist viel weniger volatil als Gewinne, was in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ein Trostpflaster ist.“

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