NN Investment Partners (NN IP) hat die Integration der Äquator-Prinzipien (Equator Principles) für seine Investitionen im Bereich Infrastruktur und Projektfinanzierung abgeschlossen.

 

Die Äquator-Prinzipien sind ein freiwilliges Regelwerk von Finanzinstituten zur Bestimmung, Bewertung und Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards im Bereich der Projektfinanzierungen. Sie sollen einen Mindeststandard für die Due Dilligence und die fortlaufende Überwachung bieten. Während die Äquator-Prinzipien faktisch bereits in der Vergangenheit eine Rolle im Investmentprozess von NN IP gespielt haben, wird durch ihre formelle Verabschiedung nun auch eine Berichtspflicht eingeführt. Infrastruktur- und Projektfinanzierungen, die nicht den Äquator-Prinzipien entsprechen, werden von NN IP nicht mehr gefördert, was den nachhaltigen Charakter des Investmentportfolios unterstreicht.

NN IP übernimmt die Äquator-Prinzipien ab heute. Sie wurden 2003 von der Finanzbranche mit dem Ziel eingeführt, dass die finanzierten Projekte sozialverträglich entwickelt werden und gute Umweltmanagementpraktiken besitzen. Die Äquatorprinzipien basieren auf den nachhaltigen Leistungsstandards der International Finance Corporation (IFC) sowie auf den Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien der Weltbank. Die dritte Auflage der Äquator-Prinzipien, die 2013 in Kraft getreten ist, erweitert ihre Anwendung von Infrastruktur, Projektfinanzierung und Beratung auf projektbezogene Unternehmens- und Überbrückungskredite. Derzeit haben über 90 Finanzinstitute in 37 Ländern die Äquator-Prinzipien übernommen. NN IP unterstreicht mit ihrer Umsetzung den Fokus auf Nachhaltigkeit in seiner Sustainable Infrastructure Strategie.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN Investment Partners: „Die Äquator-Prinzipien zu übernehmen, ist für uns eine logische Ergänzung zu unserem Regelwerk im Bereich verantwortungsbewusstes Investieren. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Integration dieser Elemente in unseren Analyse- und Entscheidungsprozess dazu beitragen kann, die Erträge zu steigern und Risiken zu minimieren. Die Finanzierung der richtigen Projekte ermöglicht es uns, attraktive Renditen zu generieren, und bietet Diversifikationsvorteile für traditionelle Fixed-Income-Portfolios bei gleichzeitiger Ausrichtung auf eine nachhaltigere Zukunft. Mögliche Projekte sind z.B. ein CO2-armer Nahverkehr, Hochwasserschutzinfrastruktur oder der Bau von Schulen.“

Die Einführung der Äquator-Prinzipien unterstützt das Ziel von NN IP, zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und einer wohlhabenderen Gesellschaft beizutragen. Die Sustainable Infrastructure Strategie des niederländischen Asset Managers ist ein Beispiel für ein Anlageprodukt, bei dem Nachhaltigkeit und Rendite Hand in Hand gehen. Die Strategie konzentriert sich auf soziale Infrastruktur, Verkehr, Energie, Versorgungs- und Umweltgüter sowie digitale Infrastruktur, was ihr ein weit umfassenderes Nachhaltigkeitsspektrum als nur grüne Energie verleiht. Das wird sich auch in den Unterlagen widerspiegeln, die NN IP den Anlegern für diese Strategie zur Verfügung stellt. Sie beinhalten Aussagen und Fakten z.B. zur eingesparten Menge an Treibhausgasen, zur Menge der nachhaltig erzeugten Energie und des vermiedenen Abfalls oder zu spezifischeren Daten je nach Sektor. Dazu zählen z.B. Daten über die geschaffene Transportkapazität im elektrifizierten öffentlichen Nahverkehr oder über die Reduzierung des Wasser- und Energieverbrauchs von Gebäuden. Alle Infrastrukturanlagen von NN IP sind mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung verknüpft, und die Berichterstattung gibt einen Überblick über die Ziele, zu denen die Strategie beiträgt.

 

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Europäischer Immobilienfonds der KanAm Grund Group exklusiv für Institutionelle Kunden zum Vertriebsauftakt

 

Mit der neuen Vertriebsgesellschaft StepWise Capital GmbH bietet die KanAm Grund Group institutionellen Anlegern künftig eine breitere Produktpalette von Immobilienfonds und Club Deals der KanAm Grund sowie Alternative Investments von ausgewählten Fondsmanagern an. Nach der Mitte März erfolgten Vertriebszulassung durch die zuständige Aufsichtsbehörde startet StepWise Capital mit einem europäischen Immobilienfonds der KanAm Grund Group in den Vertrieb. Weitere exklusive Fondsprodukte für Erneuerbare Energien und Private Debt sind bereits in der Abstimmung. Der Vertriebsfokus von StepWise Capital liegt bei Versicherungen, Versorgungswerken, Pensionskassen, Unternehmen und Stiftungen.

Die Gesellschaft wurde im vergangenen November als 100prozentige Tochter der KanAm Grund Real Estate Asset Management GmbH & Co. KG unter dem Geschäftsführer Sascha Schadly gegründet und hat ihren Sitz im Frankfurter MesseTurm, dem Hauptsitz der KanAm Grund Group. Sascha Schadly ist gleichzeitig als Geschäftsführer der KanAm Grund Institutional Kapitalverwaltungsgesellschaft für Fondsmanagement und Vertrieb zuständig.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2019 ist Oliver Brandt als geschäftsführender Gesellschafter in die StepWise Capital GmbH eingetreten. Entgegen der Planung bei Gründung der StepWise Capital im November 2018 wird Herr Dr. Moritz Weiß nicht in die Geschäftsführung eintreten. Herr Dr. Weiß hat aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Geschäftsführervertrages gebeten, dem hat der Aufsichtsrat bereits zugestimmt. Weitere Informationen finden sie auf der Internetseite: www.stepwise-capital.de

 

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Börsengehandelte Fonds (ETFs) weisen zwar bestimmte Eigenschaften auf, die denen von Aktien und Investmentfonds ähnlich sind, es bestehen jedoch auch erhebliche Unterschiede. Jason Xavier, Head of EMEA ETF Capital Markets bei Franklin Templeton, erklärt, warum Anleger ihre ETF-Allokationen seiner Meinung nach aus einem anderen Blickwinkel betrachten sollten.

 

In unserem letzten Artikel zu den ETF-Kapitalmärkten haben wir die Belastbarkeit der ETF-Märkte betrachtet und mit einigen der Mythen bezüglich der Rollen bestimmter Marktteilnehmer aufgeräumt. In diesem Beitrag möchte ich nun einige weitere Missverständnisse aufklären. Dieses Mal gilt unsere Aufmerksamkeit den Aspekten, die bei der Auswahl eines ETF zu berücksichtigen sind.

Vor allem ist unser Team der Ansicht, dass einige der beim Screening von Investmentfonds verwendeten Auswahlkriterien – insbesondere das Handelsvolumen und die Größe (das verwaltete Vermögen bzw. AUM) – im ETF-Universum weniger wichtig sind als andere Aspekte.

ETF-Handelsvolumen

Beginnen wir mit dem Handelsvolumen eines ETFs. Unserer Erfahrung nach setzen viele Anleger nach wie vor das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen eines ETFs als einzige Kennzahl für seine Liquidität an. Wir sehen die Lage anders und erkennen, dass ETFs zwei Liquiditätsquellen haben: den ETF selbst und die Liquidität der Basiswerte. Um dies deutlicher zu erklären, muss man sich noch einmal vor Augen führen, dass der Handel und die Marktstruktur von ETFs zwar ähnliche Eigenschaften wie Aktien aufweisen, die Art und Weise, in der ihre Anteile ausgegeben werden, jedoch grundverschieden ist. Die zugrunde liegende Liquidität einer einzelnen Aktie ist eine Funktion der endlichen Anzahl ausstehender Aktien. Somit gibt das Handelsvolumen der Aktie einen Hinweis auf die Liquidität. Ein ETF wiederum ist ein offener Fonds, der in Abhängigkeit von der Nachfrage mehr Anteile begeben und auf der Grundlage von Rücknahmen Anteile kündigen kann.

Wenn die Zahl der Anteilinhaber, die ihre Anteile verkaufen wollen, die Zahl der neuen Anleger, die Anteile kaufen möchten, übersteigt, übernehmen als befugte Teilnehmer und/oder Market Maker bezeichnete Marktteilnehmer die Rolle des Käufers. Der Preis, zu dem diese Marktteilnehmer den ETF kaufen würden, wird durch den Preis bestimmt, zu dem sie den jeweils zugrundeliegenden Wertpapierkorb verkaufen könnten, da sie Anteile aller Wahrscheinlichkeit nach zurückgeben müssen. Diese Dynamik verschärft sich nur im Fall eines extremem Verkaufsdrucks.

Man darf nicht vergessen: das Volumen der gehandelten ETF-Anteile ist kein präzises Maß für die zugrundeliegende Liquidität eines ETF. ETF Volumina besagen nur, welche Mengen gehandelt wurden, und nicht, was gehandelt werden konnte. Um zu sehen, was gehandelt werden könnte, muss ein Anleger die zugrunde liegenden Aktien betrachten. Daher wird die Liquidität eines ETFs – ganz gleich, ob es sich um ein neu begebenes oder ein bereits etabliertes Produkt handelt – immer durch die Liquidität der Basiswerte bestimmt. Viele Anleger legen erheblichen Wert darauf, die Liquidität eines Vermögenswerts, in den sie investieren, genau zu verstehen. Sie wollen ein angemessenes Maß an Sicherheit haben, dass sie Positionen selbst bei einer angespannten Marktlage erfolgreich liquidieren können.

Arbitrage: Wie Preise im Gleichgewicht bleiben

Der Käufer eines ETFs geht davon aus, dass sein Preis dem Wert des zugrundeliegenden Wertpapierkorbs entsprechen wird. Das Konzept der Arbitrage sorgt dafür, dass diese beiden Werte nah aneinander bleiben. Bei einer Arbitrage wird im Grunde genommen derselbe Vermögenswert zum gleichen Zeitpunkt zu unterschiedlichen Preisen ge- und verkauft. Das Ziel besteht hierbei darin, sich die Preisdifferenz zwischen diesen identischen (oder nahezu identischen) Produkten an unterschiedlichen Märkten oder auf verschiedenen Plattformen zunutze zu machen. Die Preisdifferenz zwischen den beiden ähnlichen Vermögenswerten wird als der „Spread“ bezeichnet. Der durch Market Maker und befugte Teilnehmer unterstützte Arbitragemechanismus des ETFs sorgt dafür, dass der Preis des ETFs demjenigen seines Korbs an Basiswerten entspricht.

Für ETFs, denen Körbe mit liquiden Wertpapieren (wie z.B. US-amerikanische Large Caps) zugrunde liegen, würden wir davon ausgehen, dass der Preis eines ETFs mit einem hohen durchschnittlichen täglichen Volumen auf einem ähnlichen Niveau gehandelt wird wie ein ETF mit einem niedrigen durchschnittlichen täglichen Volumen, da der zugrundeliegende Korb US-amerikanischer Large Cap-Werte eine hohe Liquidität aufweist. Für einige wenige liquide ETFs mit etwas weniger liquiden Basiswertkörben (beispielsweise US-amerikanische Small Caps oder hochverzinsliche Anleihen) können einige Marktteilnehmer potenziell davon profitieren, Transaktionen innerhalb des Spreads der Basiswerte durchzuführen.

Wenn jedoch zeitnah Liquidität benötigt wird (insbesondere, wenn Anleger verkaufen wollen), werden so gut wie alle ETFs – sowohl die mit hohem ALS AUCH die mit niedrigem durchschnittlichem täglichem Volumen – zu Preisniveaus gehandelt, die stärker dem Kurs entsprechen, zu dem Marktteilnehmer den Korb an Basiswerten verkaufen könnten. Dies liegt am oben erläuterten Arbitragemechanismus – wenn die Preise zwischen dem ETF und dem zugrundeliegenden Korb an Wertpapieren nicht synchronisiert sind, springen diese auf Arbitrage ausgerichteten Händler (Market Maker und befugte Teilnehmer) ein und sorgen dafür, dass sich die Preise wieder aneinander angleichen.

Jenseits der Höhe des verwalteten Vermögens

Das zweite Auswahlkriterium, das unserer Erfahrung nach häufig fälschlicherweise auf ETFs angewandt wird, ist die Größe. Auch dieses Missverständnis liegt unserer Ansicht nach daran, dass Anleger nicht selten Aspekte zur Beurteilung traditioneller Investmentfonds auf ETFs anwenden. Es ist wahr, dass ein Anleger, der 15 Mio. EUR in einen ETF mit einem verwalteten Vermögen von 5 Mio. EUR investiert, anschließend 75 % des Fonds hält. Aber sollte das Anlass zur Sorge geben?

Um dies zu beantworten, müssen wir uns noch einmal ansehen, wie ein ETF erschaffen wird. Vor dem ersten Handelstag gibt es in der Regel ein Unternehmen (den Seeding-Kontrahenten), das den zugrundeliegenden Wertpapierkorb im Austausch für die ersten ETF-Anteile an den ETF-Emittenten liefert. Dieser Seeding-Kontrahent macht häufig 100 % des Fonds aus. Wenn diese Seeding-Firmen kein Problem damit haben, ein solches Limit zu halten, dann besteht unserer Meinung nach für keinen Anleger ein Grund, sich aufgrund des verwalteten Vermögens Sorgen um die Tragfähigkeit eines ETFs zu machen.

Viel wichtiger ist es, zu bestimmen, wie der ETF im Hinblick auf die Vermögensallokation zum breiteren Portfolio eines Anlegers passt. Unseres Erachtens gibt es für Anleger sehr viel wichtigere zu berücksichtigende Aspekte als eine übermäßige Fokussierung auf den von ihnen gehaltenen Anteil am verwalteten Vermögen eines ETFs. Aus unserer Sicht sollten sich Anleger vor allem darauf konzentrieren, einen ETF zu wählen, der ihnen genau das gewünschte Engagement bietet. Im nächsten Schritt sollten sie eine angemessene Anlage tätigen, um ihre Anlageziele zu erreichen.

Welche Risiken bestehen?

Alle Anlagen sind mit Risiken verbunden, einschließlich des potenziellen Verlusts des Anlagekapitals. Der Wert von Anlagen kann fallen oder steigen, und Anleger erhalten möglicherweise nicht den vollen Anlagebetrag zurück. Maklerprovisionen und ETF Aufwendungen schmälern die Renditen. ETF Anteile können den Tag über zu ihrem Marktpreis an der Börse, an der sie notiert sind, gekauft oder verkauft werden. ETFs werden wie Aktien gehandelt. Ihr Marktwert schwankt, und sie können zu Kursen gehandelt werden, die über oder unter ihrem Nettoinventarwert liegen. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass ein aktiver Handelsmarkt für ETF Anteile entsteht oder gepflegt wird oder dass deren Notierung fortgeführt wird oder unverändert bleibt. ETF Anteile können zwar an Sekundärmärkten gehandelt werden, aber eventuell werden sie nicht unter allen Marktbedingungen ohne Weiteres gehandelt, und in Zeiten von Marktstörungen können sie erhebliche Abschläge aufweisen.

 

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Franklin Templeton Investment Services GmbH, Mainzer Landstraße 16, 60325 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0)69 272 23-0, Fax: +49 (0)69 272 23-120, www.franklintempleton.de

Zusammenarbeit mit Moderator und Marktexperte Markus Koch

 

Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender: „Gemeinsam bieten wir anschauliche Finanzkommunikation mit Nutzwert und persönlicher Note: für Kunden, Interessenten und Medien.“ Die DJE Kapital AG (DJE) und die zugehörige Online-Vermögensverwaltung Solidvest kooperieren künftig im Bereich der Informationsvermittlung mit dem bekannten Moderatoren und New Yorker Wall StreetKorrespondenten Markus Koch. Neben seiner Unterstützung als Moderator und Referent bei öffentlichen Auftritten, Messen und Events, entwickelt das Team um Koch unterhaltsame und informative Bewegtbildinhalte zu den Themen Geld und Investments. Live erleben kann man den 47-jährigen Börsenexperten am 6. April am Solidvest-Stand auf der „Invest“ in Stuttgart, einer der größten Anlegermessen Deutschlands. Hier finden sich weitere Details. Am Vorabend ist DJE-Fondsmanager Stefan Breintner außerdem Gast in einer neuen Folge des Web-Talk-Formats „Die Goldene Couch”, wo er mit Markus Koch über das aktuelle Börsengeschehen und die Auswirkungen auf Gold und den GoldSektor spricht. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung auf dem Parkett der New Yorker Aktienbörse schafft Markus Koch den Brückenschlag zwischen Investmentexperten und Privatanlegern. Er war einer der ersten dauerhaft an der New Yorker Börse stationierten Journalisten und berichtet seit Mitte der 1990er Jahre für den Nachrichtensender n-tv. Für seine Wirtschaftsberichterstattung wurde er für den Deutschen Fernsehpreis nominiert, gefolgt von dem Friedrich und Isabel Vogel-Preis für Wirtschaftsjournalismus 2017.

Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von DJE, sagt: „Wir kennen uns schon lange, ich schätze Markus Koch sehr – fachlich und menschlich. Markus ist bekannt dafür, komplexe Sachverhalte zu Branchen, Märkten und Geldanlagen einfach und verständlich zu kommunizieren. Gemeinsam bieten wir anschauliche Finanzkommunikation mit Nutzwert und persönlicher Note: für Kunden, Interessenten und Medien.“ „Ich freue mich, die erfolgreiche Geschichte von DJE und Solidvest durch die Entwicklung neuer, moderner Formate aktiv fortschreiben zu können. Ziel ist, die vielseitigen Themen und Expertisen dieses einzigartigen Hauses mit journalistischem Mehrwert informativ und unterhaltend in Szene zu setzen”, ergänzt Markus Koch. Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 125 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,1 Milliarden Euro (Stand: 28.02.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-RisikoProfil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

 

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DJE Kapital AG, Pullacher Straße 24, 82049 Pullach, Tel: +49 89 790453-0, Fax: +49 89 790453-185, www.dje.de

Barbara Rupf Bee wird am 15. Mai 2019 zu Allianz Global Investors wechseln und als Head of Europe, Middle East & Africa (EMEA) die Leitung der Vertriebsfunktion in dieser Region übernehmen.

 

Sie folgt auf Tobias Pross, der diese Funktion nach seiner Ernennung zum Global Head of Distribution im April 2018 interimistisch weitergeführt hat, und an den sie berichten wird. Sie wird Mitglied des Global Executive Committee der AllianzGI werden.

Barbara Rupf Bee kommt von der UBS, wo sie derzeit das Wealth Management in Deutschland leitet. Zuvor war sie als Head of EMEA Global Client Group bei der Deutsche Asset & Wealth Management verantwortlich für Vertrieb und Business Development. Davor verbrachte sie acht Jahre in Großbritannien, zuletzt als Chief Executive Officer der Renaissance Asset Managers Group, einem spezialisierten Vermögensverwalter mit Fokus auf die Schwellenländer in Europa, Russland und Afrika. Vor Renaissance arbeitete sie fast 10 Jahre lang für die HSBC Group, wo sie unter anderem als Global Head of Institutional Sales für HSBC Global Asset Management und CEO der HSBC Alternative Investments Ltd. tätig war, dem Anlageberater für deren Fund of Hedge Funds und institutionelle Kundenportfolios. Barbara Rupf Bee begann ihre Finanzdienstleistungskarriere im Private Banking bei J.P. Morgan.

Tobias Pross sagte dazu am Donnerstag : “Wir freuen uns, dass Barbara zu uns kommt, und sind zuversichtlich, dass sie mit ihrem überzeugenden Track Record bei führenden Adressen im Asset & Wealth Management in der Schweiz, Großbritannien und Deutschland genau die richtige Wahl für uns ist. In einem herausfordernden Marktumfeld wird sie uns helfen, unsere bewährte Stärken in der Kundenberatung auszubauen und so unseren Kunden den Wert des aktiven Managements zu demonstrieren.”

 

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Allianz Global Investors GmbH, Bockenheimer Landstraße 42-44, 60323 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 24431-4141,Fax: +49 (0) 69 24431-4186, www.allianzgi.de

AXA Investment Managers (AXA IM) hat den AXA World Funds Framlington Clean Economy Fonds aufgelegt, der Anlegern Zugang zum langfristigen Wachstumspotenzial sauberer Technologien verschafft.

 

Der von Amanda O’Toole verwaltete Fonds zielt auf langfristige Erträge durch Anlagen in Unternehmen ab, die eine Wende hin zu sauberer Energie fördern, zu einer optimalen Ressourcennutzung beitragen und sich des Problems der Wasserknappheit annehmen. Der Investmentansatz des Fonds geht dafür über die traditionellen Sektorklassifizierungen hinaus und identifiziert Unternehmen, die von langfristigen Wachstumsthemen profitieren.

Der Clean Economy Fonds ist Teil der wachsenden Impact-Fonds-Palette von AXA IM. Das Impact Framework des Unternehmens ist ein wichtiger Bestandteil der gesamten Anlagestrategie und trägt dazu bei, die Ziele und Ergebnisse festzulegen, die mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung im Einklang stehen.

Die Strategie des Clean Economy Fonds zielt auf vier Herausforderungen ab, mit denen die Welt aufgrund endlicher Ressourcen konfrontiert ist.

  • Nachhaltiger Verkehr – Einführung von Elektrofahrzeugen, bedeutende Fortschritte in der Batterietechnologie und der Entwicklung von Systemen, die den Emissionsausstoß verringern.
  • Intelligente Energie – Entwicklung umweltfreundlicherer Häuser und Gebäude mit digitalisierten Stromnetzen und Energiespeicherlösungen sowie mehr Effizienz in Fabriken, was den Energieverbrauch senkt.
  • Verantwortungsbewusste Ernährung – Präzisionsackerbau (Precision Farming), Reduzierung der hohen Nachfrage nach tierischen Produkten, Innovationen in Biowissenschaften; Unternehmen, deren Technologien die Trinkwasserqualität verbessern und den Wasserverbrauch reduzieren.
  • Recycling und Abfallvermeidung – Unternehmen, die einen Beitrag dazu leisten, Umweltschäden zu mindern – durch Reduzierung von Abfällen, einfacheres Recycling, Überwachung und Behebung von Umweltschäden.

„Es besteht eine größere Dringlichkeit als je zuvor, die CO2-Emissionen zu kontrollieren und die globale Erwärmung zu begrenzen. Das weltweite Bevölkerungswachstum und der zunehmende Wohlstand erhöhen auch die Nachfrage nach Energie, Transport, Nahrungsmitteln und Wasser: Die Weltbevölkerung wächst jeden Tag um 200.000 Menschen. Zugleich verbreitet sich allmählich die Erkenntnis, dass die natürlichen Ressourcen immer knapper werden und die Emission von Treibhausgasen verringert werden muss. Bei AXA IM haben wir diese Veränderungen sowie die Chancen erkannt, die sich Unternehmen bieten, die den Übergang von fossilen Brennstoffen zu einer CO2-freien Energieerzeugung und -speicherung unterstützen und die Wasserknappheit mindern“, sagt Amanda O’Toole. „Mit einer flexiblen Multi-Cap-Strategie investiert der Clean Economy Fund in börsennotierte Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial, da sie den weltweiten Wandel hin zu erneuerbaren Energien und die Bemühungen zur Ressourcenoptimierung sowie zur Abfall- und Schadstoffreduzierung unterstützen.”

Der Fonds steht professionellen Anlegern und Privatanlegern in Großbritannien, Österreich, Belgien, Deutschland, Dänemark, Spanien, Portugal (nur für Privatkunden), Finnland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Liechtenstein zur Verfügung.

 

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AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Thomas-Wimmer-Ring 3, 80539 München, Tel: 089 227408, www.axa-im.de

Immobilienfonds von ZBI und Union Investment öffnen neue Kontingente nach erfolgreicher Akquisition der BGP Gruppe

 

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen zwischen der BGP Gruppe und einem Konsortium aus ZBI Gruppe und Union Investment wurde heute der Kaufvertrag unterzeichnet, womit 16.000 Wohneinheiten den Besitzer wechseln werden. Dies ermöglicht es nun Anlegern, wieder in die zwei schnell wachsenden Wohnimmobilienfonds zu investieren. Insgesamt stehen bis Ende Juni Kontingente von 1,2 Mrd. Euro für den ‚UniImmo: Wohnen ZBI‘ und 0,2 Mrd. Euro für den ‚ZBI Union Wohnen Plus‘ zur Verfügung.

„In den letzten 24 Monaten haben wir in einem herausfordernden Marktumfeld 74 Wohnimmobilienankäufe von insgesamt rund 4 Mrd. Euro realisiert, davon knapp 1,9 Mrd. Euro in sechs Transaktionen allein im laufenden Kalenderjahr“, sagt Mark Münzing, Chief Investment Officer der ZBI Gruppe. „Sowohl für die ZBI als auch für Union Investment ist die aktuelle Akquisition der mit Abstand größte Immobilienankauf, den beide Häuser bislang getätigt haben. Zugleich ist es eine der größten Transaktionen von Wohnimmobilien der letzten Jahre, die in Deutschland überhaupt stattgefunden hat“, führt Münzing weiter aus.

Die erworbenen Wohneinheiten werden Bestandteil des Offenen Immobilienfonds ‚UniImmo: Wohnen ZBI‘ und des Immobilienspezialfonds ‚ZBI Union Wohnen Plus‘. „Die Immobilien passen ausgezeichnet in das Profil beider Fonds und führen zu einer regionalen Diversifikation des jeweiligen Portfolios“, sagt Dirk Meißner, als Vorstandsvorsitzender der ZBI-Kapitalverwaltungsgesellschaft verantwortlich für das Fondsmanagement. So kommen attraktive Wohnstandorte wie beispielsweise im Großraum München, in Köln, Nürnberg, Karlsruhe oder Münster hinzu. Privatanlegern eröffnet sich nun die Möglichkeit, in einen attraktiven Offenen Immobilienfonds zu investieren, da ab dem 23. April neue Kontingente des Fonds bereitgestellt werden.

Die bereits vorhandenen Kapitalzusagen institutioneller Anleger können ebenfalls zügig abgerufen werden.

 

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Union Asset Management Holding AG, Weißfrauenstraße 7, Tel: 069-2567-264160311, Frankfurt am Main, www.union-investment.de

Wenn es darum geht, für die Zukunft zu planen und Rücklagen zu bilden, sind die Deutschen überaus gewissenhaft.

 

Sie sparen so viel wie kaum eine andere Nation und viele nutzen die Option der privaten Altersvorsorge mit dem Ziel, für den Ruhestand ein möglichst komfortables finanzielles Polster zu bilden. Doch eine typisch deutsche Eigenheit hält viele davon ab, den vollen Nutzen aus ihrem Kapital zu ziehen: ihre Zurückhaltung, was Aktienanlagen angeht. Diese „Börsenangst“ und mangelnde Grundkenntnisse im Hinblick auf Aktieninvestments untergräbt nach Erfahrung der ascent AG den möglichen Anlageerfolg beträchtlich.

Deutsche Ersparnisse fließen zumeist in Niedrigzinsprodukte

Umfragen zufolge will fast jeder dritte Deutsche 2019 mehr sparen als im Vorjahr. Doch diese Rücklagen fließen zumeist nicht in renditeträchtige Anlageformen wie Aktien oder Aktienfonds. Vielmehr stellen viele die Sicherheit ihres Kapitals so weit über die Rendite, dass sie Anlagen in Wertpapiere generell ablehnen. In der Konsequenz fließt das Ersparte stattdessen trotz Minimalverzinsung noch immer auf Sparbuch oder Tagesgeldkonto. Aufgrund dieser zumeist überhöhten Sicherheitsbedenken lassen sich die Deutschen nach Einschätzung der ascent AG massive Renditechancen entgegen. Denn insbesondere bei Investments mit einem langfristigem Anlagehorizont, wie er in der Altersvorsorge Gültigkeit hat, bieten Aktien oder Aktienfonds die höchsten Ertragsaussichten.

ascent AG: Aktienengagements bieten langfristig die höchste Renditechancen

Die langfristig überlegenen Erträge von Aktien und Aktienfonds veranschaulicht exemplarisch das DAX-Rendite-Dreieck des Deutschen Aktieninstituts. Sparer, die beispielsweise monatlich einen festen Betrag in Aktien des Deutschen Aktienindex angelegt haben, hatten sowohl über die Kursentwicklung als auch über die von den Unternehmen ausgezahlten Dividenden Anteil am Wachstum der wichtigsten deutschen Börsenwerte. Über einen Zeitraum von 20 Jahren wurde auf diese Weise eine Durchschnittsrendite von neun Prozent im Jahr erzielt. Die Bandbreite der erwirtschafteten Erträge erstreckte sich dabei von 4,7 bis 16,1 Prozent.

Über Aktienfonds lässt sich eine derartige Investmentstrategie auch für Privatanleger unkompliziert realisieren. Die ascent AG legt an regelmäßigem Sparen Interessierten beispielsweise entsprechend konzipierte Fondssparpläne nahe. Diese erlauben Anlegern, auch mit moderaten monatlichen Beträgen langfristig ein Vermögen auf der Grundlage von Aktien aufzubauen. Dabei trägt insbesondere in der Altersvorsorge der lange Anlagehorizont zu einer Minderung des Anlagerisikos und einer Steigerung der Renditeaussichten bei, da kurz- und mittelfristige Kursschwankungen über den längeren Investitionszeitraum ausgeglichen werden können.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

ascent AG, Alte Kreisstraße 42, 76149 Karlsruhe, Tel: 0721/97836-0 , www.ascent.de

Die Erderwärmung infolge des Klimawandels wird erheblichen Einfluss auf die zu erwartenden Renditen von institutionellen Anlegern haben.

 

Bei einer Erwärmung über 2°C sind bereits mittelfristig deutlich negative Effekte auf die Rendite zu erwarten. Durch eine Ausrichtung auf nachhaltige Anlagen können diese Auswirkungen jedoch gedämpft werden.

Dies sind Ergebnisse der neuen Studie “Investing in a Time of Climate Change – The Sequel”, eine Neuauflage und Weiterentwicklung eines im Jahr 2015 veröffentlichten Mercer-Reports. Die Studie betrachtet drei Szenarien für den Klimawandel: eine durchschnittliche Erwärmung um 2°C, 3°C und 4°C im Vergleich zu vorindustriellen Niveaus. Diese werden über Zeiträume bis 2030, 2050 und 2100 betrachtet, um die Auswirkungen von Naturkatastrophen und Ressourcenverfügbarkeit aufzuzeigen. Investoren können anhand der Auswertungen das finanzielle Risiko des Klimawandels im Bezug auf ihr Gesamtportfolio sowie über alle Anlageklassen und Industriesektoren hinweg erfassen und entsprechend handeln.

Investoren müssen aktiv auf 2°C-Szenario hinarbeiten

“Eine zentrale Schlussfolgerung unserer neuen Studie ist, dass Investoren aktiv auf ein 2°C-Szenario hinarbeiten müssen und dieses auch als Chance verstehen sollten. In fast allen Anlageklassen, Regionen und Zeiträumen zeigen unsere Analysen, dass die zu erwartenden Renditen im 2°C-Szenario deutlich besser ausfallen als bei einer Erwärmung von 3°C oder 4°C. Außerdem bietet der dafür notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft neue Anlagechancen”, so Helga Birgden, Global Business Leader, Responsible Investment, Mercer.

“Laut unserer Modellbetrachtungen kann eine stärkere Berücksichtigung nachhaltiger Anlagen im Portfolio die Renditen verbessern. Die Ergebnisse unserer Studie sind sehr deutlich und bestärken die Schlussfolgerungen unseres Reports aus dem Jahr 2015, dass alles dafür getan werden muss, um ein Szenario deutlich unterhalb von 2°C zu erreichen”, erläutert Birgden.

Nachhaltige Investments zunehmend auch im Fokus deutscher Investoren

“Wir sehen ein deutlich gesteigertes Interesse an nachhaltigen Investmentlösungen, kundenübergreifend von Pensionskassen, Versorgungswerken aber auch von Versicherungen und sonstigen institutionellen Anlegern”, so Charles Goettmann, Head of Investment Solutions Sales bei Mercer in Central Europe. “Der Klimawandel fordert von europäischen Investoren nicht nur einen individuellen Beitrag, sondern bietet darüber hinaus attraktive Investmentmöglichkeiten. Im Bereich der Nachhaltigkeit sowie insbesondere im Bereich Impact Investing eröffnen sich strategische Chancen, global diversifizierte Portfolios an die zukünftige Entwicklung anzupassen und entsprechend an den globalen Verschiebungen zu partizipieren.”

Anlegern kommt aktive Gestalterrolle zu

Die Mercer-Studie gibt Anlegern einen klaren Handlungsrahmen, um eine aktive Rolle als “Future Maker” einzunehmen und einen Übergang zu einem 2°C-Szenario mitzugestalten. Die von Mercer bereits 2015 beschriebenen “Future Maker” setzen sich für am 2°C-Szenario ausgerichtete Businesspläne in denjenigen Unternehmen ein, die bei einem Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft geschäftsschädigenden Risiken ausgesetzt sind. Zudem üben sie Druck auf Regierungen aus, damit diese schnell an der Umsetzung des Pariser Abkommens weiterarbeiten und sich auch darüber hinaus mit dem Klimawandel befassen.

“Dieses Thema ist als treuhänderische Aufgabe zu verstehen. Es geht um Risikomanagement, wie es auch in einem Bericht des World Economic Forum 2019 beschrieben ist. Vermögensinhaber und -verwalter sollten den Klimawandel über den gesamten Investmentprozess hinweg betrachten, von der grundlegenden Philosophie über Anlagerichtlinien und -prozesse bis hin zur Portfoliokonstruktion”, erläutert Deb Clarke, Global Head of Investment Research bei Mercer.

Unter der Führung des Responsible-Investment-Teams befasst sich Mercer über alle Geschäftsbereiche hinweg mit dem Thema Klimawandel. Der Responsible Investing Pathway zeigt die volle Bandbreite der angebotenen Dienstleistungen, die darauf abzielen, nachhaltige Investments in die grundlegenden Schritte des Anlageprozesses zu integrieren: Philosophie, Richtlinien, Prozesse und Portfolioimplementierung.

 

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Investitionsvolumen von nunmehr über 700 Millionen Euro angestrebt

 

Als drittes Projekt hat der German Development Fonds der KanAm Grund Group zusammen mit der CV Projektentwicklung die rund 20.000 Quadratmeter umfassenden Büroimmobilien „Da Vinci Campus“ im Münchener Osten erworben. Auf dem bebauten Grundstück an der Klausenburgerstraße 9 befinden sich bereits zwei Bürogebäude mit Vermietungs- und Auslastungspotenzial. Der Ankauf erfolgte über eine von beiden Partnern zu gleichen Teilen gehaltene Projektgesellschaft. Verkäufer ist ein Unternehmen der Walter-Gruppe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Bei den ersten beiden Projektentwicklungen kooperiert der German Development Fonds mit der Kölner pantera AG. Dabei handelt es sich um ein Objekt im Großraum Stuttgart mit 121 Mikro-Apartments in Esslingen sowie um den Bau von mehr als 200 Serviced Apartments mitten in Frankfurt am Main in der Gutleutstraße. Mit dem Erwerb des „Da Vinci Campus“ sind die ersten Kapitalzusagen der Investoren bereits nach 6 Monaten abgerufen. Weitere Kapitalzusagen neuer Investoren liegen zwischenzeitlich vor und sollen ebenfalls zeitnah investiert werden. Das aktuelle Projektvolumen des KanAm Grund German Development Fonds beträgt nunmehr 700 Millionen Euro.

Der erst Ende 2018 aufgelegte German Development Fonds der KanAm Grund Group investiert in Zusammenarbeit mit etablierten Projektentwicklern in Wohnen, Studenten-Wohnheime, Boardinghäuser und Büros. Der Fonds wird gemanagt durch die Augeo Capital Management SA (ehemals Warburg Invest Luxemburg) als AIFM-Manager. Als Zielgröße für das Investitionsvolumen werden über 700 Millionen Euro angestrebt. Der Investmenthorizont liegt bei rund drei Jahren. Die bereits bestehende Investorenbasis kommt aus dem Bereich Family Offices.

Der „Da Vinci Campus“ liegt zwischen Innenstadt und Münchener Messe mit direkter Anbindung an die Riemer Autobahn A94 und nahe der S-Bahn-Station Berg am Laim. Das Viertel mit dem Hochhaus der Süddeutschen Zeitung ist ein stark wachsender Büro- und Hotelstandort im Münchener Osten. In direkter Nachbarschaft entsteht ein Boardinghouse mit mehr als 800 Serviced Apartments. CV Projektentwicklung hat dieses Projekt maßgeblich initiiert und vorangetrieben.

München ist einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte in Europa und steht nach wie vor im Fokus von Investoren und Entwicklern. Die Stadt weist ein hohes Wohlstandsniveau durch eine stabile und vielseitige Wirtschaftsstruktur vor und verzeichnet seit Jahren ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum. München hat mit rund 3,5 Prozent (Febr. 2018) zudem die niedrigste Arbeitslosenquote unter den deutschen Metropolen.

 

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Assets under Management für deutsche Kunden betrugen zum Ende des Jahres 2018 insgesamt 1,1 Milliarden Euro; Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 55 Millionen Euro

 

Candriam, der europäische Multi-Manager von New York Life Investment (NYLIM), gibt heute seine 2018er Ergebnisse und Geschäftszahlen für Deutschland und Österreich bekannt. Zum Ende des Jahres 2018 verwaltete Candriam in der Bundesrepublik ein Vermögen von 1,1 Milliarden Euro. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 55 Millionen Euro. Auch in Österreich endete das Geschäftsjahr stark: Mit einer Steigerung von 93 Prozent im Vergleich zum Vorjahr konnte der Assetmanager seine verwalteten Vermögenswerte in der Alpenrepublik auf insgesamt 582 Millionen Euro nahezu verdoppeln.

Thematische Aktien- und Schwellenländer-Strategien sorgen für Wachstum

Bei den Anlegern besonders gefragt waren Schwellenländer-Strategien. Allein die Fonds Candriam Bonds Emerging Markets sowie der Candriam Equities L Emerging Markets erzielten in beiden Ländern knapp 300 Millionen Euro an Zuflüssen. In Hinblick auf thematische Aktienstrategien konnte Candriam in Deutschland und Österreich mit den Fonds Candriam Equities L Biotechnology und Candriam Equities L Robotics & Innovative Technology über 125 Millionen Euro einsammeln.

Mit neuen Themenprodukten, etwa eine Onkologie-Anlagestrategie, erweitert Candriam die Palette von Anlagestrategien, die direkte positive Effekte – zum Beispiel die Bekämpfung von Krebs – für die Gesellschaft generieren. Zehn Prozent der Managementgebühren dieses Fonds sowie aller SRI-Fonds spendet der europäische Vermögensverwalter dabei an Forschungseinrichtungen und soziale Projekte.

Achim Gilbert, Niederlassungsleiter von Candriam in Deutschland und Österreich, sagt: „Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 können wir in beiden Ländern sehr zufrieden sein. Diesen Erfolg verdanken wir vor allem einer hohen Produktqualität sowie dem engagierten Einsatz unseres Frankfurter Vertriebsteams. Für das laufende Jahr und darüber hinaus gilt es nun, unseren klaren Kurs auf nachhaltige Investments fortzuführen und mit unseren thematischen Anlagestrategien weiter innovative Akzente in der Branche zu setzen, um für unsere Kunden kontinuierlich bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.“

Marktführer in den Bereichen Unternehmensverantwortung und Verantwortliches Investieren

Hervorzuheben ist für 2018 auch der Ausbau der eigenen Candriam Academy for Sustainable and Responsible Investing. Die durch die European Financial Planning Association (EFPA) akkreditierte Online-Weiterbildungsplattform soll anhand von Lernmaterialien das Bewusstsein von Finanzintermediären, Anlegern und der gesamten Finanz-Community für SRI schärfen, sie weiterbilden und Wissen vermitteln. Das E-Learning-Tool, das zuvor bereits auf Englisch und Italienisch angeboten wurde, wurde letztes Jahr auch auf Deutsch aufgelegt. Im September schloss der tausendste Teilnehmer den Kurs erfolgreich ab.

Candriam berücksichtigt nicht nur bei all seinen Strategien mit insgesamt 115 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen ESG-Kriterien, sondern managt auch fast 40 Milliarden Euro in reinen ESG-Fonds und -Mandaten. Das Interesse deutscher Anleger an nachhaltigen Investmentlösungen steigt schnell. Candriam ist der anerkannte Marktführer und Pionier seiner Branche: 2018 war die Kompetenz von Candriam für die Entwicklung kundenspezifischer ESG-Lösungen maßgeblich für den Abschluss vieler neuer Mandate.

Gilbert ergänzt: „Das Thema Nachhaltiges Investieren nimmt nun auch in Deutschland durch die öffentliche Diskussion um den Kohleausstieg, Klimawandel und durch die regulatorischen Initiativen an Fahrt auf. Mit der deutschsprachigen Candriam Academy und der weitreichenden Verbannung von Investments in Kraftwerkskohle und Tabak aus allen Portfolios hat Candriam ein Zeichen gesetzt, dass wir unsere ESG-Marktführerschaft ernst nehmen.“

Investmentbranche in Deutschland und Österreich

Laut Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) verwalteten Assetmanager in Deutschland zum Ende des Jahres 2018 Assets in Höhe von insgesamt knapp drei Billionen Euro. Der Löwenanteil entfiel dabei auf Spezialfonds, Publikumsfonds kommen auf ein Gesamtvolumen von etwa einer Billion Euro. Bei Anlegern besonders beliebt waren hierzulande Misch- und Immobilienfonds. Die Nettomittelzuflüsse konzentrierten sich 2018 zu über 95 Prozent auf die großen Anbieter mit einem in Deutschland verwalteten Vermögen von über 50 Milliarden Euro.

Österreichs Fondsbranche schloss das vergangene Jahr mit 165 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen, das sich in etwa zu 50 Prozent auf Spezialfonds verteilt. Ähnlich wie in Deutschland zählen Mischfonds zu den beliebtesten Produkten in der Alpenrepublik während Anleihenstrategien gemäß Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) signifikante Abflüsse zu verzeichnen hatten.

 

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Candriam Luxembourg – Zweigniederlassung Deutschland, Fellnerstraße 5, D-60322 Frankfurt, Tel.: +49 69 2691903-0, www.candriam.de 

Drei von vier Anlegern in Europa halten Nachhaltigkeitskriterien für wichtig, nur jeder Fünfte hat das Thema allerdings mit einem Finanzberater diskutiert

In Deutschland wollen 18-29-Jährige eher „die Welt verbessern“, bei den über 50-Jährigen stehen dagegen Ausschlusskriterien im Vordergrund

 

Wie halten es Privatanleger in Europa mit nachhaltiger Geldanlage? Für welche Arten von an ESG-Investments1 interessieren sie sich und wie greifen Finanzberater das Thema auf? Zu diesen Fragen beauftragte Allianz Global Investors (AllianzGI) im November und Dezember 2018 eine Umfrage in zehn europäischen Ländern.2 Die Antworten von insgesamt 10.000 europäischen Bürgern zeigen klar: Bei nachhaltigen Investments schlummert ein beachtliches Nachfragepotenzial – eigentlich.

So gaben insgesamt 75 Prozent der europaweit Befragten an, dass ihnen Nachhaltigkeitsaspekte bei der Geldanlage wichtig oder sehr wichtig sind. Besonders stark ausgeprägt ist das Interesse dabei in Italien (84 Prozent) und der iberischen Halbinsel (Spanien 82 Prozent, Portugal 86 Prozent). Die Motive sind dabei weit gestreut. Etwa je ein Viertel möchte bewusst Sektoren oder Firmen ausschließen („Ich weiß, wo ich nicht investieren möchte“: 26 Prozent), die Welt verändern (25 Prozent) oder Firmen dazu bringen, Nachhaltigkeitsaspekte stärker zu berücksichtigen („Ich möchte, dass bestehende Firmen sich ändern“; 25 Prozent). Weitere 15 Prozent geben an, dass sie in die am nachhaltigsten operierenden Firmen einzelner Sektoren investieren möchten (Best-in-Class-Ansatz).

Mathias MüllerMathias Müller, Leiter des europäischen Privatkundengeschäfts bei AllianzGI, wertet die Umfrageergebnisse als Beleg dafür, dass es einen großen Appetit für alle Arten nachhaltigkeitsorientierter Geldanlage gibt. „Es ist faszinierend zu beobachten, dass es keinen klaren Favoriten hinsichtlich der Art nachhaltigen Investierens gibt. Bei allen länderspezifischen Unterschieden, die aus vertrieblicher Sicht nicht unwichtig sind, zeigt sich aber eine große Einigkeit über die unterstützungswerten Themen: Jeweils mehr als 90 Prozent der befragten Europäer liegt die Wasserversorgung, soziale Fairness in diversen Facetten und das Thema Klimawandel am Herzen.“ AllianzGI hat unlängst mit dem Allianz Global Water und dem Allianz Climate Transition zwei Fonds in Europa aufgelegt, die derartige Ziele unterstützen.

In Deutschland ist das Interesse an nachhaltigen Geldanlagen der Umfrage zufolge ähnlich stark ausgeprägt wie im europäischen Schnitt (73 Prozent). Gefragt nach den Anlagemotiven ergibt sich in ein interessantes altersspezifisches Bild: Während die Altersgruppe der 18-29-Jährigen mit ihrer Geldanlage vorrangig die Welt verbessern möchte, stehen bei den über 50-Jährigen eher Ausschlusskriterien im Vordergrund.

Trotz des großen Interesses an nachhaltigen Investments hapert es jedoch an der praktischen Umsetzung. Lediglich 20 Prozent der europaweit Befragten haben dieses Thema bereits mit einem Finanzberater besprochen. Bei einem guten Drittel (34 Prozent) kam dies Thema dagegen in Beratungsgesprächen noch nicht auf und 43 Prozent gaben an, keinen Finanzberater zu haben. Doch selbst wenn an Nachhaltigkeitskriterien orientierte Investments in Beratungsgesprächen besprochen wurden, führte dies nicht immer zu einer entsprechenden Anlage. In gut einem Viertel der Fälle (26 Prozent) gaben die Befragten an, dass ihnen seitens der Finanzberater kein entsprechendes Produkt angeboten wurde. In fast der Hälfte der Fälle wurde Interessierten sowohl traditionelle als auch ESG-Produkte offeriert.

„Wir sehen dieses Ergebnis einerseits als Auftrag, noch gezielter zu informieren, andererseits aber auch als langfristige Chance,“ resümiert Mathias Müller. „Die Umfrage zeigt, dass Kunden nachhaltigen Investments gegenüber sehr aufgeschlossen sind und keine Besorgnis hinsichtlich etwaiger Performanceeinbußen hegen. Allianz Global Investors ist mit Blick auf die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse beim Thema nachhaltiger Investments gut aufgestellt. Wir sind seit zwei Jahrzehnten in diesem Bereich aktiv und verfügen über ein breites Produktangebot, das wir für unsere Kunden gezielt weiter ausbauen.“

1 ESG steht für ökologische (ecological), soziale (social) oder die Unternehmensführung (governance) betreffende Faktoren.

2 Das Meinungsforschungsinstitut Nielsen befragte hierfür je 1.000 Privatanleger über 18 Jahre, die mindestens 200 Euro für eine Einmalanlage zur Verfügung haben, in folgenden Ländern: Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Portugal, Schweden, Schweiz und Spanien.

 

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Allianz Global Investors GmbH, Bockenheimer Landstraße 42-44, 60323 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 24431-4141,Fax: +49 (0) 69 24431-4186, www.allianzgi.de

Das von Depotbanken verwahrte Vermögen deutscher Fonds ist 2018 um ein Prozent gestiegen.

 

Insgesamt betreuten die 40 Verwahrstellen in Deutschland zum Jahresende 2018 ein Vermögen von 2.079 Milliarden Euro. Die Liste führt BNP Paribas Securities Services Frankfurt mit einem Vermögen von 538 Milliarden Euro an. Es folgen die State Street Bank mit 270 Milliarden Euro und HSBC Trinkaus & Burkhardt mit 221 Milliarden Euro. 35 Verwahrstellen sind im Geschäft mit offenen Wertpapierfonds mit einem Vermögen von 1.860 Milliarden Euro tätig, 11 mit offenen Immobilienfonds mit einem Vermögen von 202 Milliarden Euro. Im Segment der geschlossenen Investmentfonds, die nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs aufgelegt sind, betreuen 13 Verwahrstellen ein Netto-Vermögen von 17 Milliarden Euro.

Die Verwahrstellenstatistik umfasst Angaben zu deutschen offenen Wertpapierfonds und Immobilienfonds sowie geschlossenen Investmentfonds gemäß Kapitalanlagegesetzbuch, unabhängig von einer Mitgliedschaft im deutschen Fondsverband BVI. Die Statistik erstellt der BVI in Zusammenarbeit mit dem Praxisforum Depotbanken.

 

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BVI ­ Bundesverband Investment und Asset­Management e.V., Eschenheimer Anlage 28, D-­60318 Frankfurt/Main, Tel.: 069/154090­0,Fax: 069/5971406, www.bvi.de

In Großbritannien reichten dafür 5 Tage

 

Zunehmende Schwankungen an den Aktienmärkten führen bei vielen Anlegern zur Frage: aussteigen oder investiert bleiben? Crash-Propheten, die gerade in letzter Zeit wieder häufiger vor einem Börsenabsturz warnten, verstärken oft den Impuls, sich von Aktienanteilen in großem Umfang zu trennen. Doch ein Ausstieg zu einem ungünstigen Zeitpunkt und ein dadurch bedingtes mögliches Verpassen von Tagen mit hohen Kursgewinnen kann schwerwiegende Konsequenzen für die Rendite haben. Die Hamburger Sutor Bank hat in einer Auswertung für verschiedene Länder-Indizes analysiert, in welchem Ausmaß das Verpassen von nur wenigen Tagen mit hohen Kursgewinnen auf die Rendite durchschlägt. Der Analysezeitraum wurde mit 31 Jahren (1.1.1988 bis 31.12.2018) möglichst langfristig gewählt.

DAX: 31 Jahre investiert = 7,2 % pro Jahr; ohne 13 beste Tage = Rendite halbiert

Der Deutsche Aktien-Index (DAX) hat dem Anleger seit der Gründung am 31.12.1987 im Durchschnitt Jahr für Jahr eine Rendite von 7,2 Prozent eingebracht – wenn man alle gut 8.000 Tage durchgängig investiert war. Selbst zwischenzeitliche Einbrüche im Zuge von Krisensituationen wie dem Platzen der Dot.com-Blase, Lehman, Fukushima oder Griechenland sind dabei bereits berücksichtigt. „Die Börsenhistorie lehrt: In sechs von zehn Fällen folgten die besten Börsentage innerhalb von zwei Wochen nach den schlechtesten. Das ist zwar auffällig, aber wiederum keine Regel, sonst könnte man ja darauf wetten“, erklärt Lutz Neumann, Leiter Vermögensverwaltung der Sutor Bank. „Kritisch wird es, wenn man aus Angst vor einem Börsentiefschlag verkauft, anschließend nicht rechtzeitig wieder in den Markt geht, und dann die besten Börsentage verpasst. Denn das hat dramatische Auswirkungen.“

Die Analyse der Sutor Bank ergab: Bei einem Anleger, der im DAX zwischen 1988 und 2018 die besten 13 Tage versäumt hat, schrumpft die Rendite auf die Hälfte. Verpasst er die besten 33 Tage, hätte er sogar Geld verloren. Noch zugespitzter ausgedrückt: Wer nur 0,4125 Prozent der entscheidenden Börsentage im Betrachtungszeitraum von 31 Jahren nicht investiert war, hat eine negative Rendite eingefahren. „Was zunächst wie eine sehr hypothetische Betrachtung anmutet, dürfte durchaus realitätsnah sein. Denn Unwissenheit, Unsicherheit und Nervosität machen Anleger anfällig für eine zockerähnliche Verhaltensweise. Beim ‚Market Timing‘ ist die Gefahr jedoch groß, eine gute Rendite schnell zunichte zu machen“, erklärt Lutz Neumann.

Länder-Vergleich: In Großbritannien reichen 5 verpasste Tage, um Rendite zu halbieren

Die länderübergreifende Analyse der Sutor Bank hat ergeben, dass es bei anderen Börsen der Welt ganz ähnlich aussieht. Die Auswertung ist auf Euro-Basis, in Landeswährung sind die Ergebnisse ähnlich. Beim Schweizer SMI reichte es demnach, zwischen 1988 und 2018 die besten 17 Tage verpasst zu haben, um seine Rendite zu halbieren. Beim amerikanischen S&P 500 sind es ebenfalls 17 Tage, beim MSCI World 12 Tage – beim Hang Seng-Index reichten nur 9 Tage, beim französischen CAC40 nur 6 Tage, und beim britischen FTSE 100 sogar nur die 5 besten verpassten Börsentage, um die Hälfte der Rendite einzubüßen. Noch gravierender: Beim FTSE 100 musste man beispielsweise nur die besten 14 Börsentage auf Sicht von 31 Jahren verpasst haben, um sogar eine negative jährliche Rendite einzufahren. Beim Schweizer SMI brauchte man dafür immerhin 47 Tage.

Empfehlung: investiert bleiben!

Die Auswertung zeigt, dass sprunghaftes Kaufen und Verkaufen an den Aktienmärkten ein hohes Risiko bedeuten. Insbesondere Anleger, die einen langfristigen Vermögensaufbau etwa für den Ruhestand zum Ziel haben, sollten den Rat des Börsenexperten André Kostolany berücksichtigen und sein Aktiendepot möglichst lange nicht anschauen.

„Wer sein Geld vermehren und dabei ruhig schlafen möchte, macht alles richtig, indem er investiert bleibt. Denn dadurch läuft er nicht Gefahr, die besten Tage zu verpassen“, erläutert Lutz Neumann.

 

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Sutor Bank, Max Heinr. Sutor oHG, Hermannstr. 46, 20095 Hamburg, Tel. +49 (0)40 / 8090 6855 17, www.sutorbank.de 

Erfolgreicher Jahresanfang: Die von der Deutsche Oppenheim Family Office AG beratenen FOS-Fonds zeigen gute Performanceergebnisse im ersten Quartal 2019.

 

Demnach konnten in allen drei vermögensverwaltenden Fonds je nach Risikoausrichtung positive Wertentwicklungen erzielt werden. Zu den Fonds zählen der ausgewogene, globale Mischfonds FOS Strategie-Fonds Nr.1 (WKN: DWS0TS), der defensive globale Mischfonds FOS Rendite und Nachhaltigkeit (WKN: DWS0XF) sowie der defensive, globale Mischfonds mit Risiko-Overlay FOS Performance und Sicherheit (WKN: A1JSUZ).

“Nach dem sehr schwierigen Jahr 2018, in dem gerade im letzten Quartal sehr viele Anlageklassen mit Risikobezug – wie Aktien, Unternehmensanleihen und Rohstoffe – massiv unter Druck geraten sind, haben die Märkte nun in den ersten drei Monaten wieder eine beeindruckende und für viele Investoren überraschende Erholung gezeigt”, kommentiert Stefan Freytag, Vorstand und CIO der Deutsche Oppenheim.

Laut der Analysegesellschaft Morningstar Deutschland GmbH hat dabei besonders der FOS Strategie-Fonds Nr.1 mit 7,02 Prozent in Q1 2019 an Wert zugelegt. Zudem wies auch der FOS Rendite und Nachhaltigkeit mit einem Plus von 3,84 Prozent eine gute Performance auf; ebenso wie der FOS Performance und Sicherheit (2,05 Prozent). Den Grund für die positiven Wertentwicklungen sieht Stefan Freytag dabei vor allem in der langjährigen Erfahrung des Family Offices mit kritischen Marktphasen begründet. Demnach hat sich die Deutsche Oppenheim nicht von der allgemeinen Marktpanik im Dezember 2018 anstecken lassen und der Versuchung widerstanden, Aktien oder Unternehmensanteile zum schlechtesten Zeitpunkt zu verkaufen.

“Wir haben unsere Portfolien in die Erholung der Märkte auf die zunehmend schwierige konjunkturelle Lage ausgerichtet und z.B. zyklische Titel zugunsten defensiver Werte abgebaut”, so der Vorstand: “Die Notenbanken befeuern die Kapitalmärkte zwar wieder dazu, durch ihre weitere Zurückhaltung die Zinsen nach oben zu bringen. Weitere Kurssteigerungen müssen aber durch gute Unternehmensergebnisse unterlegt werden. Da werden die kommenden Quartalszahlen eine wichtige Weichenstellung liefern müssen.”

 

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DEUTSCHE OPPENHEIM Family Office AG, Keferloh 1a, 85630 Grasbrunn, Tel: +49 (89) 45 69 16 0, Fax: +49 (89) 45 69 16 99,

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Direkte Investitionen von Fonds in Digital Assets wie beispielsweise Bitcoin gefordert

 

„Der BVI hat durch seine Stellungnahme nicht nur gezeigt, dass er das Potenzial der Technologie absolut richtig verstanden hat, sondern darüber hinaus auch eindrucksvoll bewiesen, wie zukunftsgerichtet der Verband handelt“, sagt Dr. Borris Orlikowski, Geschäftsführer der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH. „Es ist überaus begrüßenswert, dass sich der Verband für eine adäquate Regulierung stark macht und vor dem Hintergrund der Technikneutralität in diesem Zuge korrekterweise fordert, dass alle Wert“papiere“ komplett dematerialisiert begeb- und handelbar sein sollten.“

Der BVI hatte sich neben den oben genannten Forderungen klar für STOs – also sogenannte „Security Token Offerings“, mittels derer die Rechte eines Wert“papiers“ über einen kryptografisch gesicherten Token abgebildet werden – ausgesprochen. Darüber hinaus wurde mit Verweis auf Berechnungen eines Anbieters für Distributed-Ledger-Infrastruktur darauf hingewiesen, dass sich allein die Fondsbranche rund 2 Milliarden GBP p. a. weltweit durch die Nutzung von Distributed Ledger Technologie (DLT) einsparen können.

„Auf der just stattgefundenen Fund Operations Konferenz des BVI haben wir eindrucksvolle Beispiele einiger Marktteilnehmer sehen dürfen, die mit der Technologie bereits experimentieren“, so Dr. Orlikowski weiter. „Wir glauben ebenso wie der BVI fest daran, dass in der DLT die Zukunft des Finanzmarktes liegt und beraten zunehmend mehr Finanzintermediäre, die beginnen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen – vom Vermögensverwalter bis hin zu größeren Depotbanken. Es gibt eine starke Dynamik am Markt, da verständlicherweise keiner den Anschluss verpassen will. Dies ist vor dem Hintergrund des großen Disruptionspotenzials in unseren Augen auch nur zu verständlich.“

Die gesamte Stellungnahme des BVI finden Sie unter folgendem Link: https://bit.ly/2WMQRwH

Über den Autor

Dr. Borris Orlikowski ist seit über 30 Jahren in der Finanzwelt tätig. Er kennt die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute genauso wie Privat- und Großbanken. Aufgrund seiner Leitungserfahrung im KVG- und Verwahrstellenbereich hat er profunde Kenntnisse in der Administration von OGAW und AIF. Er verfügt über eine Zulassung als KVG-Geschäftsführer und verantwortet bei der Distributed Ledger Consulting insbesondere das Thema Corporate Governance sowie Riskmanagement und Reporting.

 

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DLC Distributed Ledger Consulting GmbH, An der Alster 21, 20099 Hamburg, Tel: +49 251 981156-4070,www.distributed-ledger-consulting.de

Marktkommentar von Joseph V. Amato, Vorsitzender und Chief Investment Officer Equities bei Neuberger Berman:

 

Letzte Woche ging das erste Quartal 2019 zu Ende – mit einem Marktereignis, das typisch für die Verwirrung der letzten drei Monate war. Berichten zufolge war schon einige Zeit darüber spekuliert worden. Vergangene Woche ließ Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), dann durchblicken, dass die EZB möglicherweise einen mehrstufigen Einlagenzins einführen werde. Eine Maßnahme, die von anderen Zentralbanken angewandt wird, um die Folgen der negativen Einlagezinsen für Banken und somit ihre Auswirkungen auf den Bankensektor abzumildern. Der EuroStoxx-Bankenindex legte daraufhin fast zwei Prozent zu. Was gut für die Banken ist, ist auch gut für Kreditvergabe und Kapitalfluss. Und was gut für den Kapitalfluss ist, ist meist gut für Unternehmen und die Wirtschaft.

Aber sagen Sie das mal den Anleihemärkten. Das kurze Ende der Euribor-Zinstrukturkurve verflachte für Anleihen mit Laufzeiten bis zu zwei Jahren zuletzt extrem. Und die deutsche Zehnjahresrendite brach erneut ein, auf minus 0,08 Prozent. Damit liegt sie deutlich unter null und lag vorübergehend sogar unter der japanischen Zehnjahresrendite, die ihrerseits so niedrig ist wie seit Herbst 2016 nicht mehr.

Freier Fall

In der Woche davor gab es eine ähnliche Entwicklung bei der US-Notenbank. Sie bestätigte, dass in diesem Jahr nicht mit einer weiteren Zinserhöhung zu rechnen sei und die Bilanzsummenverringerung früher als erwartet beendet würde. Zugleich senkte die Fed ihre Wachstums- und Inflationserwartungen.

Die Finanzbedingungen bleiben also noch längere Zeit locker. Doch die US-Zehnjahresrendite fiel auf ein Niveau, das seit Anfang 2018 nicht mehr zu beobachten war. Vor wenigen Tagen war die Zinsstrukturkurve zwischen drei Monaten und zehn Jahren erstmals seit 2007 invers – was für Propheten der beliebteste Rezessionsindikator ist. Die Federal Funds Futures, die regelmäßig die Erwartungen im Bezug auf das Leitzinsniveau in den USA abbilden, gingen jüngst von einer Zinssenkung um einen Viertel Prozentpunkt in diesem Jahr, sowie einen weiteren Viertel Prozentpunkt im Sommer 2020 aus. Einmal mehr stellt sich die Frage, welche Befürchtungen die Notenbanken haben, von denen die Anleihemärkte noch nichts wissen.

Und wie reagierten die Aktienmärkte auf all dies?

Wenn Anleihemärkte in den letzten Jahren stark zulegten, kam es bei Aktien meist zu einem Ausverkauf. Die einzige bemerkenswerte Ausnahme waren europäische Bankaktien. Hier lohnt sich ein genauerer Blick auf diese Vorgänge.

Wie bereits erwähnt, haben die Bewegungen am Rentenmarkt zu Extremen geführt, wie wir sie seit 12 Monaten, 24 Monaten, ja sogar 12 Jahren nicht mehr erlebt haben. Dagegen sind die Aktienmärkte weit von den Tiefständen entfernt, die sie erst im Dezember 2018 erreicht haben. Der S&P 500 ist im letzten Quartal um fast 14 Prozent gestiegen. Der EuroStoxx 600 legte elf Prozent zu, der MSCI Emerging Markets zehn Prozent und der TOPIX acht Prozent.

Ist der Anleihemarkt also nur vorsichtig oder doch verwirrt? Oder ist der Aktienmarkt zuversichtlich oder selbstgefällig? Wer schätzt die voraussichtliche Entwicklung der Wirtschaft in den nächsten 12 bis 24 Monaten richtig ein?

Überreaktion

Die Experten von Neuberger Berman, sowohl auf der Aktien- als auch auf der Rentenseite des Unternehmens, sind sich einig: Am Anleihemarkt herrscht ein Durcheinander; der Aktienmarkt spiegelt unseren Markt- und Konjunkturausblick besser wider.

Wir glauben nicht, dass die Geldpolitik expansiv bleibt, weil die Notenbanken mit etwas Schlimmem rechnen. Viel mehr gehen wir davon aus, dass sie das tun, damit der Wirtschaft eine weiche Landung gelingt. Der Konjunkturzyklus könnte sich dadurch verlängern, wovon sowohl Aktien als auch höher verzinsliche, langlaufende Anleihen profitieren dürften. Anleger sollten sich stets vor Augen halten, dass das Zinsniveau die Wirtschaft antreibt, während die Bewertung der Aktienmärkte die Wirtschaft widerspiegelt.

Zweifellos wurden unsere Anleihekollegen zuletzt mit einigen nicht zu unterschätzenden technischen Faktoren konfrontiert. Zwei wichtige Faktoren waren das sogenannte Short Covering, das Ausgleichen von Short-Positionen, sowie Absicherungsaktivitäten. Dies zeigte sich darin, dass die Swap Spreads deutlich stärker fielen als die Staatsanleiherenditen. Außerdem floss sehr viel ausländisches Kapital in dollardenominierte Titel, da die Absicherungskosten gegenüber den jüngsten Höchstständen gesunken sind. Dennoch scheint die Kursentwicklung bei Anleihen noch immer verwirrend.

Pessimisten können in den aktuellen Konjunkturdaten sicher noch immer Gründe zur Besorgnis finden, insbesondere in den Zahlen aus der europäischen und chinesischen Industrie. Diese müssen besser werden, um das Vertrauen der Aktienmärkte in eine weiche Landung zu rechtfertigen, von der auch wir ausgehen. Sollte sich diese Einschätzung ändern, dann aufgrund schwächerer Fundamentaldaten, nicht wegen der Signale am Anleihemarkt. Dieser reagiert zu heftig auf die verwirrenden Nachrichten, die die Notenbanken zurzeit aussenden.

 

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Anleger sollten möglichst breit gestreut investieren

 

Die US-Zentralbank Federal Reserve hat die Phase der Zinserhöhungen vorerst beendet. Der US-Leitzins liegt derzeit zwischen 2,25 und 2,5 Prozent; angesichts der aktuellen Inflation von zwei Prozent ergibt dies einen realen Leitzins nur knapp über der Nulllinie. In Europa hat die EZB trotz fünfjähriger Wachstumsphase in der Eurozone gar nicht erst mit Zinserhöhungen begonnen und der reale Leitzins ist mit minus einem Prozent tief negativ. Nach Ansicht von Tilmann Galler, globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, ist diese anhaltende Niedrigzinssituation trotz langjähriger Wachstumsphasen bemerkenswert. „Die jüngsten Ergebnisse der Notenbanksitzungen in den USA und in Europa legen nahe, dass es das Phänomen der überfürsorglichen Helikopter-Eltern auch auf den Kapitalmärkten gibt. Doch es ist an der Zeit, dass die Notenbanken ihren Beschützerinstinkt für die Wirtschaft und die Märkte mäßigen, sodass die Wirtschaft wieder lernt, auf eigenen Füßen zu stehen“, betont Galler. Andernfalls drohen langfristig die Ungleichgewichte und Risiken überhandzunehmen.

Verdacht: Zentralbanken agieren kapitalmarktabhängig

Als Begründungen für die anhaltende Niedrigzinspolitik nennen die Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks laut Galler vor allem Wachstumssorgen, zu niedrige Inflation und politische Risiken wie Handelskonflikte, Brexit sowie Streit um die Fiskalpolitik. Wann immer sich die makroökonomischen Daten veränderten, würde die Geldpolitik entsprechend angepasst, um Schaden von der Wirtschaft abzuwenden. „Jedoch sind die Zentralbanken immer wieder auch zur Stelle, wenn es an den Finanzmärkten kracht. Das nährt den Verdacht, dass sie eben auch kapitalmarktabhängig agieren“, erklärt Galler. Der Erfolg scheint den Notenbankern bisher Recht zu geben: Die US-Wirtschaft ist auf dem Weg zur längsten Expansionsphase der letzten hundert Jahre, der Euro ist nicht auseinandergebrochen und die Börsen haben sich prächtig entwickelt.

Gravierende Nebenwirkungen: Vermögenspreisblasen, Ungleichverteilung von Vermögen, falsche Anreize

Die Geldpolitik der Notenbanken führt nach Meinung von Tilmann Galler allerdings zu gravierenden Nebenwirkungen. Zum einen befeuerten anhaltend niedrige Realzinsen Vermögenspreisblasen auf breiter Basis: Immobilien, Anleihen und Aktien befinden sich im historischen Vergleich auf erhöhten Bewertungsniveaus. Demgegenüber führt traditionelles Sparen zu einem kontinuierlichen realen Vermögensverlust. Insbesondere einkommensschwächere Schichten der Gesellschaft würden dadurch getroffen, die in der Regel weniger reale Vermögenswerte wie Aktien und Immobilien besitzen. „Die Ungleichverteilung der Vermögen in der Gesellschaft nimmt durch die Niedrigzinspolitik zu. Auch beim Thema Altersvorsorge steigt aufgrund niedrigerer Ertragsaussichten das Risiko einer wachsenden Rentenlücke“, sagt Tilmann Galler.

Als größte Gefahr sieht Tilmann Galler das Setzen falscher Anreize durch die Niedrigzinspolitik. Für Unternehmen sei es verlockend, eine höhere Rentabilität und riskante Akquisitionen durch mehr Schulden zu finanzieren. Die Verschuldung der Nichtfinanzunternehmen in Relation zum BIP ist demnach weltweit seit der Finanzkrise angestiegen. Auch die Finanzminister nützten die Geldpolitik zunehmend, um die Ersparnis der Zinszahlungen für zusätzliche Wohltaten bei der Wählerschaft auszugeben.

Geldpolitisches Perpetuum Mobile ist eine Illusion – Anleger sollten auf breite Streuung setzen

Vertreter der „Modernen Geldtheorie“ behaupten sogar, dass mehr Verschuldung kein Problem sei. Erstens wegen des niedrigen Zinsaufwands und zweitens weil im Fall der Fälle die Notenbank die Finanzierung durch Gelddrucken übernehmen könne. Nach Ansicht von Tilmann Galler funktioniere die Symbiose zwischen Finanzministerium und Notenbank nur dann, wenn die staatlich induzierte Nachfragesteigerung nicht inflationär sei. Bisher wäre das aufgrund von drei deflationären Kräften der Fall: Globalisierung der Produktion, Welthandel und steigende Ungleichheit der Einkommen. „Der fortgeschrittene Stand dieser Entwicklungen und die jüngsten Weichenstellungen in der Politik deuten darauf hin, dass diese deflationären Kräfte zukünftig schwächer werden und damit die Inflationsgefahren steigen“, erklärt Tilmann Galler. Das neue geldpolitische Perpetuum Mobile werde damit zu einer Illusion. Wann die Notenbanken ihren Beschützerinstinkt für die Wirtschaft aufgeben dürften, sei jedoch nicht absehbar. „Den Anlegern bleibt derzeit nichts anderes übrig, als den Anteil ihrer Vermögensanlagen mit negativer Realrendite so gering wie möglich zu halten – sprich ‚sichere Anlagehäfen‘ zu meiden – und das damit verbundene höhere Risiko durch eine breite und globale Diversifikation zu mindern“, empfiehlt Tilmann Galler.

 

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Aber geringeres Handelsvolumen als 2018

 

Im ersten Quartal 2019 war die Investmentfondsnachfrage der Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) erneut deutlich positiv, das Handelsvolumen lag jedoch unter dem Durchschnitt des letzten Jahres.

Aschheim, 8. April 2019. „Nach der sehr turbulenten Marktentwicklung am Ende des letzten Jahres und den deutlichen Korrekturen am Markt scheinen die ebase-Kunden die Zukunftsaussichten für Fondsanlagen wieder positiv zu bewerten. Im ersten Quartal wurden etwa ein Viertel mehr Käufe als Verkäufe von Fondsanteilen getätigt“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Zahlreiche ebase-Kunden haben in Folge der Kurskorrekturen wieder einen Einstiegszeitpunkt gesehen, daher war die Nachfrage nach Aktienfonds sehr groß. Zudem waren auch Rentenfonds gefragt“, präzisiert er. Die Handelshäufigkeit blieb im ersten Quartal 2019 jedoch hinter dem Durchschnitt des letzten, sehr handelsintensiven Jahres zurück.

So überwogen im Bereich der aktiv gemanagten Fonds bei Aktienfonds (Kaufquotient: 1,28) ebenso wie bei Rentenfonds (Kaufquotient: 1,39) die Käufe die Verkäufe deutlich. Regional waren bei Aktienfondsinvestments insbesondere Fonds mit einem weltweiten Anlagespektrum gefragt (Kaufquotient: 1,43) sowie solche, die in Asien investieren (Kaufquotient: 1,39). Bei Rentenfonds standen speziell solche Fonds im Fokus, die in Europa (Kaufquotient: 2,94), den USA (Kaufquotient: 3,63) sowie Asien (Kaufquotient: 2,39) anlegen. Bei den Mischfonds glichen sich Käufe und Verkäufe in etwa aus (Kaufquotient: 1,05).

„Neben aktiv gemanagten Investmentfonds war auch die Nachfrage nach ETFs im ersten Quartal sehr groß. Dabei wurden insgesamt fast drei Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft. Der Trend zu ETFs, mit deutlich mehr Käufen als Verkäufen, hat dabei eine erstaunliche Konstanz und hält bereits seit Januar 2016 an. Auch die Handelshäufigkeit lag bei ETFs, entgegen dem Trend bei aktiv gemanagten Fonds, über das gesamte erste Quartal gesehen leicht über dem Durchschnitt des letzten Jahres“ stellt Geyer fest.

 

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Das Investmentsteuergesetz ist zwar schon seit Anfang 2018 gültig, doch vielen Anlegern werden erst jetzt langsam die Folgen bewusst.

 

Denn durch das Gesetz ist der Bestandsschutz für Alt-Anteile, die vor 2009 erworben wurden, weggefallen. Immerhin: Im Gegenzug wurde ein spezieller Freibetrag von 100.000 Euro gewährt. „Viele Anleger wissen jedoch nicht, wie sie diesen Freibetrag nutzen können“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). „Dabei gibt es durchaus einige Gestaltungsspielräume, die jedoch von der individuellen Lebenssituation und den Bedürfnissen abhängen.“ Nützliche Hilfestellung bei dem Thema können professionelle unabhängige Finanzplaner leisten, wie die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professionals.

Für Anleger war der 1. Januar 2018 ein wichtiges Datum. Denn mit diesem Stichtag wurde die Reform des Investmentsteuergesetzes umgesetzt. Mit dem neuen Gesetz endete der Bestandschutz für die Steuerfreiheit der Veräußerungsgewinne von Fondsanteilen, die vor dem 1. Januar 2009 erworben wurden. Das bedeutet, dass ab Anfang 2018 die Uhr neu zu laufen begann: Wertsteigerungen der Alt-Anteile ab diesem Zeitpunkt muss der Anleger grundsätzlich versteuern, sobald er sie veräußert. Das heißt, dass auf Gewinne dann die Abgeltungssteuer von 25 Prozent anfällt.

Als Ausgleich stellt der Gesetzgeber allerdings den Anlegern einen zeitlich unbegrenzten Freibetrag von 100.000 Euro für Veräußerungsgewinne aus diesen Alt-Anteilen zur Verfügung. „Während der Kleinsparer keine finanziellen Nachteile durch die neue Regelung erfährt, trifft vermögende Anleger sehr schnell die volle Abgeltungssteuer. Denn wenn der Freibetrag ausgeschöpft ist, sind Wertzuwächse jetzt aus den vor 2009 gekauften Anteilen grundsätzlich steuerpflichtig“, erläutert Prof. Tilmes.

Fondsanleger mit vor 2009 gekauften Anteilen im Vorteil – für vermögende Privatperson ist der Freibetrag schnell verbraucht

Bei einem Depot von mehreren Hunderttausenden Euro besteht somit natürlich auch die Gefahr, dass der Steuerfreibetrag schnell aufgezehrt ist. Das gilt bei Privatpersonen, die häufig noch Anteile an vor 2009 gekauften Fonds – beispielsweise für die Altersversorgung – halten. Für sie kann die neue Regelung schon nach wenigen Jahren sehr unangenehme Folgen haben und zu hohen Mehrbelastungen führen.

Was also tun? „Es gibt durchaus Möglichkeiten, potenzielle Mehrbelastungen abzufedern“, erläutert Tilmes, der neben seiner Vorstandstätigkeit auch wissenschaftlicher Leiter des PFI Private Finance Institute / EBS Finanzakademie an der EBS Business School, Oestrich-Winkel, ist. So können etwa – wenn der Freibetrag ausgeschöpft ist – Alt-Anteile zu Lebzeiten auf Kinder und Ehegatten übertragen werden, so dass diese jeweils auch von ihrem eigenen persönlichen Freibetrag profitieren können. Es gilt grundsätzlich darauf hinzuweisen, dass der Freibetrag nur im Rahmen der Veranlagung berücksichtigt wird (von Amts wegen), nicht bei der depotführenden Bank. Die Bank weist die Höhe der Veräußerungsgewinne aus Altanteilen im nachrichtlichen Teil der Steuerbescheinigung aus.

Insgesamt sollte man stärker als bislang auf die Art des Fonds – also ausschüttend oder thesaurierend – achten. Denn mit der Reform haben sich auch die Regeln für den Verkauf von Anteilen geändert: Bei thesaurierenden Fonds kann ein niedriger Basiszins während der Haltedauer zu geringen Vorabpauschalen und entsprechend wenig Steuer führen. Damit bietet diese Variante einen zeitlichen Vorteil gegenüber ausschüttenden Fonds.

Gestaltungsspielräume mit professioneller Hilfe nutzen

Die Beispiele zeigen: „Es macht Sinn, dass Anleger ihre Depots auf die neue Rechtslage hin überprüfen und ermitteln, inwieweit die Anlage über Investmentfonds künftig vorteilhaft für sie sein kann“, empfiehlt Prof. Tilmes. Und weil das Thema durchaus anspruchsvoll ist, ist es ratsam sich professionelle Unterstützung zu holen. Etwa von unabhängigen Finanzplanern, wie die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professionals. Sie können bei der Analyse und Depotüberprüfung wichtige Hilfestellung leisten und über die Gestaltungsspielräume informieren.

 

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