In seinem neuen Marktkommentar erklärt Erik Knutzen, Chief Investment Officer Multi-Asset Class bei Neuberger Berman, welche Auswirkungen ein eskalierender Zollkrieg zwischen den USA und Europa auf das globale Wirtschaftswachstum haben könnte.

 

Die Einführung eines 25-prozentigen Zolls auf europäische Autos ließe die Kosten der Hersteller steigen und der damit einhergehende Nachfrageschock könnte das gesamte Weltwirtschaftswachstum schwächen.

Sturmwarnungen über dem Atlantik: Zollkonflikt zwischen USA und Europa droht zu eskalieren

  • Ängste um Zollkonflikt zwischen USA und Europa steigen
  • Im Mittelpunkt steht Europas Automobilindustrie: US-Zölle könnten Weltwirtschaftswachstum um bis zu einem halben Prozentpunkt schwächen
  • „Selbst ein komplett ungeordneter Brexit würde kaum einen derartigen Schaden anrichten“

Obwohl nicht alle Risiken, die es auf die Titelseiten der Zeitungen schaffen, tatsächlich Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum und die Inflation haben, kommt es bisweilen vor, dass ein weltpolitisches Thema die Märkte ernsthaft bedroht. 2018 war dies vor allem der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China, der gleichzeitig mit einem Abschwung in China zusammenfiel.

Dieser Handelskonflikt scheint sich momentan zu beruhigen. Doch es ist zu befürchten, dass Europa und der riesige global vernetzte Automobilsektor zum nächsten Ziel der Trump’schen Handelspolitik werden könnten. Diese Befürchtungen verfestigten sich letzte Woche und über dem Atlantik könnte sich jetzt ein Sturm zusammenbrauen.

Erfreuliches…

Es ist zunehmend davon auszugehen, dass die expansivere Haltung der führenden Notenbanken und die sich abzeichnende Stabilisierung der chinesischen Konjunktur eine weiche Landung in den USA und ein wieder stärkeres Wirtschaftswachstum in anderen Ländern möglich machen können.

Vor zwei Wochen lösten die guten chinesischen Einkaufsmanagerindexdaten (PMI) einen neuen Aufschwung risikoreicher Titel aus. Die Handels- und Automobilabsatzzahlen von letzter Woche sprechen zwar für eine noch immer zurückhaltende Binnennachfrage, doch beim Economic Surprise Index der Citigroup ist China jetzt eines der wenigen Länder mit einem positiven Wert. Und als der Internationale Währungsfonds jüngst seine neuen BIP-Prognosen für 2019 vorlegte, war China die einzige große Volkswirtschaft, deren Wachstumsausblick nach oben revidiert wurde, auf 6,3 Prozent. Zugleich äußerten sich US-Regierungsvertreter optimistisch bezüglich einer für beide Seiten akzeptablen Vereinbarung zum Außenhandel und geistigen Eigentums.

… und weniger Erfreuliches

Doch die neuen Risiken für Europa brachten die Kursrallye letzte Woche zum Stillstand. Diesmal waren es aber nicht die üblichen Verdächtigen, weder der Brexit oder Italien noch die Wahlerfolge der Populisten oder die Nachfolgeregelungen für Mario Draghi. Auch nicht Angela Merkel, kein katalanischer Separatismus und keine Gelbwestenproteste in Frankreich.

Es war die Wiederkehr einer 15 Jahre alten Beschwerde der USA über europäische Airbus-Subventionen, mit neuer Vehemenz. Die USA zitierten die Welthandelsorganisation mit der Aussage, die Subventionen hätten „negative Auswirkungen auf die USA“ gehabt – und drohten Importzölle auf europäische Güter im Wert von 11 Milliarden US-Dollar an, sollten die Subventionen beibehalten werden.

Dies ist eigentlich keine große Sache, wenn man nicht gerade mit Käse, Wein oder Skianzügen handelt – abgesehen von Flugzeugen und Motorrädern finden sich auch diese Produkte auf der Liste betroffener Waren. Doch die Europäische Union hat das Thema aufgebauscht, indem sie über Vergeltungszölle sprach. Und es könnte tatsächlich noch größer werden, wenn sich im sogenannten Section-232-Bericht des US-Handelsministeriums über Automobilimporte ein Hinweis darauf findet, dass europäische Autobauteile ein Sicherheitsrisiko für die USA darstellen. Der Bericht wurde dem Weißen Haus im Februar vorgelegt, aber noch nicht veröffentlicht.

Dies würde Zöllen Tür und Tor öffnen. Ein 25-prozentiger Zoll auf europäische Autos und Automobilteile hätte sofort weltweite wirtschaftliche Folgen. Die Kosten der Automobilhersteller könnten um acht Prozent steigen – und der damit einhergehende Nachfrageschock könnte das Weltwirtschaftswachstum um bis zu einem halben Prozentpunkt schwächen.

Selbst ein komplett ungeordneter Brexit würde kaum einen derartigen Schaden anrichten.

Erwarten wir nun, dass der Sturm losbricht?

Nein, tun wir nicht. Das Asset Allocation Committee von Neuberger Berman bleibt bei einer leichten Übergewichtung Europas. Wir gehen davon aus, dass die Fortschritte in China letztlich auch anderen Exportnationen wie Deutschland und Italien helfen. Die EU-Minister haben der Europäischen Kommission gerade grünes Licht für Handelsgespräche mit den USA gegeben. Vielleicht kommt es dann auch zu einer verbalen Abrüstung.

Dennoch sollten Anleger vor Risiken und Volatilität gewarnt werden. Auf die Frage, welche politischen Risiken die größten sind, steht jetzt der Handelskonflikt der US-Administration und dem europäischen Automobilsektor weit oben. Der Konflikt mit China rückte dafür in den Hintergrund. Weitere Marktrisiken sind außerdem schwache Unternehmensgewinne im ersten Quartal, neue enttäuschende Zahlen aus China oder anderen Ländern und die allgemeine Nervosität zum Ende eines Konjunkturzyklus.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Neuberger Berman Europe Limited, Friedrich-­Ebert­-Anlage 49, D-­60308 Frankfurt,Tel: +49 69 509 56 5648/5649, www.nb.com

Europäischer Assetmanager erweitert digitales Angebot für Vertriebspartner

 

Candriam gab den Launch von „CRIS“ bekannt. CRIS steht für „Candriam Robo Investment Simulator“. Der Geldanlage-Simulator erweitert das Angebot an digitalen Services, das Candriam für seine Vertriebspartner entwickelt. Damit will der Assetmanager insbesondere Partnerschaften mit unabhängigen Finanzberatern sowie Bank- und Versicherungsnetzwerken stärken.

Renato Guerriero, Global Head of Distribution bei Candriam: „CRIS ist eine Lösung mit hohem Mehrwert, mit der wir die Beziehungen zu unseren Vertriebskunden weiter ausbauen. Unser Ziel ist es, traditionelle Assetmanagement-Services kontinuierlich durch innovative Lösungen zu ergänzen. Investment-Simulatoren können dabei insbesondere für Finanzberater sowie Bank- und Versicherungsnetzwerke ein Instrument sein, um innerhalb des strengen regulatorischen Rahmens flexibel auf die sich wandelnden Kundenbedürfnisse einzugehen und neue Kunden zu gewinnen.“

Für Vertriebspartner verspricht CRIS folgende Vorteile:

  • Kundenangebote werden durch die individuell skalierbaren Musterportfolios einfach und verständlich dargestellt
  • Das Kunden-Onboarding kann individuell gestaltet werden, je nach Präferenzen der Berater und Netzwerke. Die Portfolios können an die Risikoprofile der Kunden angepasst werden
  • Kaufempfehlungen der Vertriebspartner können in die Portfolios oder andere Anlageprodukte integriert werden
  • Die Bewerbung der Fonds wird auf die jeweilige Marketingstrategie des Vertriebspartners abgestimmt
  • Tools zur Darstellung der verschiedenen im Angebot enthaltenen Performance- und Risikokennzahlen, die Banken und Berater in das Gespräch mit den Kunden einbinden können

CRIS existiert in den zwei Versionen „Investor“ und „Distributor“. CRIS Investor ist für die breite Öffentlichkeit bestimmt und unterstützt als Simulationsinstrument die persönliche Vermögensverwaltung. CRIS Distributor richtet sich insbesondere an Finanzberater. Das Tool identifiziert die für die Kunden am besten geeigneten Investmentfonds und Anlagelösungen und ermöglicht es Beratern, die Kundengespräche interaktiver zu gestalten.

CRIS ist Teil des umfassenden Angebots von Candriam, das vielfältige Lösungen zur Betreuung und Weiterbildung der Vertriebspartner des Assetmanagers beinhaltet. Dazu gehören Seminare mit den Ökonomen des Vermögensverwalters oder Schulungsangebote im Bereich Nachhaltige Geldanlage (SRI). So erreichte etwa die Candriam Academy, eine frei zugängliche E-Learning-Plattform, bis dato bereits mehr als 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in mehr als zehn Ländern.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Candriam Luxembourg – Zweigniederlassung Deutschland, Fellnerstraße 5, D-60322 Frankfurt, Tel.: +49 69 2691903-0, www.candriam.de 

Flottenerweiterung geplant

 

Die Ernst Russ Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 ihre Unternehmensziele konsequent und erfolgreich umgesetzt. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 20 % auf 52,7 Mio. EUR. Auch das Konzernergebnis nach Steuern entwickelte sich positiv und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. EUR auf 6,4 Mio. EUR. Mit einer Eigenkapitalquote von 49,4 % (Vorjahr: 38,0 %) ist die Ernst Russ Gruppe gut für die Zukunft aufgestellt.

Im Schifffahrtsbereich lag der Fokus auf der Flottenerweiterung von Schiffs-Direktinvestments und wesentlichen Beteiligungen. So wurde das bereits im Jahr 2017 gegründete Joint Venture ElbFeeder auf sieben Schiffe erweitert. Ferner konnten ein weiteres Schiff als Direktinvestment übernommen und Investitionen in Schiffsbeteiligungen umgesetzt werden. Eine Flottenerweiterung durch den Erwerb weiterer Schiffe streben wir für die Zukunft an.

Im Immobilienbereich konnte eine Reihe von erfolgreichen Transaktionen umgesetzt werden, an denen die Ernst Russ Gruppe direkt und mit Erfolgsbeteiligungen partizipiert. Mit der Anbindung eines Projektes im Bereich des geförderten Wohnungsbaus konnte dieser Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit maßgeblich ausgebaut werden.

Plangemäß wurde die Veräußerung aller Geschäftsaktivitäten der Solarsparte sowie der Beteiligung an der HAMMONIA Reederei im ersten Quartal 2019 umgesetzt. Den Fokus der Aktivitäten bilden die Kerngeschäftsfelder Asset-Investment und Assetmanagement in den Assetklassen Schiff und Immobilie.

 

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Ernst Russ AG, Burchardstraße 8, D­20095 Hamburg, Tel.: +49 40 88881­1110, Fax: +49 40 88881­1119,  www.ernst­-russ.de

Sicherheit rückt bei der Geldanlage immer stärker in den Fokus – 63 Prozent der Frauen fürchten eine Inflation – Geringere Risikobereitschaft beim weiblichen Teil der Bevölkerung

 

Was ist den Deutschen bei der Geldanlage wichtig? Sicherheit liegt mit 57 Prozent (Vorjahr 52 Prozent) nach wie vor an erster Stelle. Beim weiblichen Teil der Bevölkerung ist der Wunsch nach Sicherheit sogar noch etwas ausgeprägter: 60 Prozent der Frauen gegenüber 53 Prozent der Männer sehen Sicherheit als den wichtigsten Aspekt bei der Geldanlage an. Männer (12 Prozent) setzen dagegen eher auf möglichst hohe Rendite als Frauen (6 Prozent).

Diese Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Studie zum Anlageverhalten der Deutschen, die die Gothaer Asset Management AG (GoAM) von der forsa Politik- und Sozialforschung im Januar 2019 bereits zum zehnten Mal durchführen ließ.

Angst vor einer Inflation

Auch bei der Frage nach den größten Sorgen und Befürchtungen im Hinblick auf ihre Geldanlagen, erkennt man deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Die Befürchtung, dass die Eurozone auseinanderbricht und ihre Geldanlagen dann nicht mehr sicher sind, hegen 27 Prozent der Frauen, aber nur 21 Prozent der Männer. Auch die Sorge, dass die Preise und Alltagskosten steigen und somit die Geldanlagen an Wert verlieren, ist bei Frauen mit 63 Prozent der Befragten deutlich höher als bei Männern (54 Prozent). Die Befürchtung, dass die Geldanlagen später einmal nicht ausreichen werden, um den jetzigen Lebensstandard zu halten, ist ebenfalls bei den Frauen (48 Prozent) stärker ausgeprägt als bei Männern (41 Prozent). „Unsere Studie zeigt, dass Frauen in Finanzfragen deutlich sicherheitsorientierter sind als Männer“, erklärt Carmen Daub, Fondsmanagerin bei der Gothaer Asset Management AG. „Das spiegelt sich auch in der Wahl der Anlageformen wieder, Frauen investieren beispielsweise deutlich seltener in Aktien (16 Prozent) als Männer (22 Prozent).“

Geringere Risikobereitschaft bei Frauen

Auch bei der Frage, ob sie bereit wären zu Gunsten einer höheren Rendite ein höheres Risiko bei der Geldanlage einzugehen, zeigt sich bei den weiblichen Befragten eine deutlich geringere Risikobereitschaft. Insgesamt beantworteten 27 Prozent aller Befragten diese Frage mit ja, wobei die Frauen hier mit nur 18 Prozent Zustimmung deutlich darunter lagen. Bei den Männern sind 36 Prozent bereit, ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen.

Zur Studie:

Die Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen wurde im Auftrag der Gothaer Asset Management AG von der forsa Politik- und Sozialforschung GmbH Mitte Januar 2019 mithilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt. Dabei wurden 1.023 Bundesbürger ab 18 Jahren nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählt und befragt.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Gothaer Konzern, Gothaer Allee 1, 50969 Köln, Tel: 0221/ 308-34543, Fax: 0221 308-34530, www.gothaer.de

Breiter Vertriebsstart von vier neuen Publikumsfonds ab 2. Mai 2019

 

Vorstand und Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG (Deutsche Börse Scale, ISIN DE000A12UP29) haben wichtige Weichenstellungen zur weiteren Umsetzung der Strategie 2019+ beschlossen. Vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die ordentliche Hauptversammlung der Lloyd Fonds AG am 12. Juni 2019 und der erfolgreichen Umsetzung der Beschlüsse wird die Lloyd Fonds AG 90 % der Geschäftsanteile der SPSW Capital GmbH (www.spsw-capital.com) erwerben. Überdies wird eine Konsolidierung mit der SPSW Capital GmbH ab dem 1. Januar 2020 angestrebt. Der Vertrag soll noch am heutigen Tage beurkundet werden.

Die SPSW Capital GmbH wurde Ende 2010 als SPS Investments GmbH von Robert Suckel, Achim Plate und Henning Soltau gegründet. Im Januar 2015 trat Markus Wedel der Investmentgesellschaft als weiterer geschäftsführender mittelbarer Gesellschafter bei.

Die SPSW Capital GmbH verwaltet zwei Publikumsfonds, die Mischfonds SPSW – WHC Global Discovery (Auflage Oktober 2010) und SPSW – Global Multi Asset Selection (Auflage Oktober 2013), sowie einen Spezialfonds für Vermögensverwaltung, den SPSW – Active Value Selection (Auflage Februar 2011), mit AuM-Volumen von insgesamt knapp 650 Mio. EUR.

„Mit der Transaktion geben wir der neu positionierten Lloyd Fonds AG einen kräftigen Schub. Wir verfolgen damit konsequent unsere Strategie 2019+ wie auf der Hauptversammlung 2018 vorgestellt. Zusammen mit der SPSW Capital GmbH, nach Vollzug der Akquisition der Lange Assets & Consulting GmbH sowie unseren eigenen Fonds der LF-Linie und der LF-System Depots erwarten wir AuM von über 1 Mrd. EUR. Beide Gesellschaften folgen der Investmentphilosophie „Aktiv. Mehr. Wert.“ und ergänzen sich dadurch strategisch perfekt. Gemeinsam erwarten wir ein großes weiteres Wachstumspotenzial“, erläutert Klaus M. Pinter, Chief Financial Officer (CFO).

Die SPSW Capital GmbH genießt in der Branche einen hervorragenden Ruf. So wurde die Investmentgesellschaft seit 2015 durchgängig von dem Anlegermagazin „WirtschaftsWoche“ als einer der besten Vermögensverwalter Deutschlands ausgezeichnet. Die Fonds erhalten zudem exzellente Ratings in den Auswertungen von Morningstar und Feri. Die SPSW-Portfoliomanager werden auch zukünftig das Management der drei Fonds verantworten und stehen damit für Kontinuität. Markus Wedel und Robert Suckel, geschäftsführende mittelbare Gesellschafter der SPSW Capital GmbH, kommentieren: „Wir freuen uns auf die Expertise und Erfahrung der neuen Kollegen in der Lloyd Fonds AG und die Möglichkeiten der digitalen Assetplattform. Neben der Fokussierung auf nachhaltige Performance und das weitere Wachstum unserer Fonds können wir die Service Excellence für unsere Anleger deutlich erhöhen.“

Michael Schmidt, Chief Investment Officer (CIO) der Lloyds Fonds AG, ergänzt: „Der fokussierte, wertorientierte und aktive Managementansatz der SPSW-Fonds fügt sich ideal in den ebenfalls aktiven, auf die Auswahl von Einzeltiteln fokussierten Investmentprozess unserer Publikumsfonds in der LF-Linie ein. Mit den SPSW-Fonds, die bereits einen mehrjährigen, sehr erfolgreichen Track-Record aufweisen können, erweitern wir passgenau unser Fondsangebot. So schaffen wir Mehrwert gegenüber passiven Investmentansätzen über eine ganz Bandbreite von Risiko-Rendite-Profilen.“

Vorstand und Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG haben überdies, vorbehaltlich günstiger Marktbedingungen, die Ausgabe einer Wandelanleihe unter Ausschluss des Bezugsrechtes mit einem Gesamtnennbetrag von bis zu 6,5 Mio. EUR und einer Laufzeit von drei Jahren beschlossen.

Zustimmung der Hauptversammlung 2019 mit mindestens 75 % des vertretenen Grundkapitals der Gesellschaft notwendig

Die Einbringung der SPSW Capital GmbH erfolgt im Rahmen einer sog. gemischten Sacheinlage von 90 % der Geschäftsanteile der SPSW Capital GmbH gegen Ausgabe von 1,5 Mio. neuen Aktien der Lloyd Fonds AG zu einem Kurs von 6,00 EUR je Aktie, einer zusätzlichen Barvergütung und eines Gewinnausgleichs für das Jahr 2019. Daneben werden beiderseitige Optionsrechte für die verbleibenden 10 % der Gesellschaftsanteile eingeräumt, die frühestens nach vier Jahren ausgeübt werden können. Die Summe aller Kaufpreiskomponenten ist u.a. von der Entwicklung der AuM und der Performance der drei SPSW-Fonds abhängig. Die Kaufpreiszahlungen in bar erfolgen über sieben Jahre. In der Höhe wird ein Gesamtkaufpreis in Aktien und bar im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet.

Um bei dieser für die Gesellschaft wichtigen Transaktion die Aktionäre angemessen einzubeziehen, wird bewusst nicht auf das vorhandene genehmigte Kapital der Gesellschaft zurückgegriffen, sondern die Umsetzung in der Hauptversammlung am 12. Juni 2019 zur Abstimmung gestellt, wobei eine Zustimmung von mindestens 75 % des vertretenen Grundkapitals der Gesellschaft erforderlich ist.

Durch die Barkapitalerhöhung sollen die Streubesitzaktionäre die Möglichkeit erhalten, eine Verwässerung ihrer Beteiligungsquote an der Gesellschaft (durch die Sachkapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss) auszugleichen. Die Lloyd Fonds AG wird weitere bis zu 1,5 Mio. neue Aktien gegen Bareinlage ausgeben. Der Emissionskurs der neuen Aktien wird mindestens in Höhe des Börsenkurses angesetzt und auf maximal 6,00 EUR begrenzt, was dem Ausgabekurs der Aktien im Rahmen der Sachkapitalerhöhung bei der Einlage der SPSW Capital GmbH in die Lloyd Fonds AG entspricht.

Bei dieser Barkapitalerhöhung verzichten die Gesellschafter der SPSW Capital GmbH auf die Ausübung ihrer Bezugsrechte. Mit dem größten Einzelaktionär, der DEWB Effecten GmbH, einer Tochter der Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG, Jena, sowie den von der SPSW Capital GmbH verwalteten Fonds und weiteren Aktionären soll bis zur Hauptversammlung 2019 der Lloyd Fonds AG ein entsprechender Verzicht vereinbart werden. Damit wird den übrigen Aktionären ermöglicht, durch Zeichnung neuer Aktien ihren quotalen Anteil an der Gesellschaft aufrechtzuerhalten und eine Verwässerung zu vermeiden.

Im Rahmen der Hauptversammlung am 12. Juni 2019 sind daher Zustimmungen der Aktionäre mit mindestens 75% des anwesenden Grundkapitals der Gesellschaft zu den Tagesordnungspunkten 10 (Beschlussfassung über die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft gegen Bareinlagen) und 11 (Beschlussfassung über die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft gegen Sacheinlagen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre) erforderlich.

Zusätzlich sind weitere Schritte bei der Umsetzung der Transaktion zur Wahrung der Interessen der Aktionäre notwendig:

  1. Gutachten für den Wert der Sacheinlage (d.h. 90 % der Geschäftsanteile der SPSW Capital GmbH) durch einen gerichtlich bestellten unabhängigen Gutachter;
  2. Inhaberkontrollverfahren der BaFin zur Prüfung der Mehrheitsübernahme der SPSW Capital GmbH durch die Lloyd Fonds AG;
  3. durch die BaFin gebilligter Wertpapierprospekt als Voraussetzung zur Durchführung der Barkapitalerhöhung;
  4. erfolgreiche Platzierung der Barkapitalerhöhung.

Der Abschluss der Transaktion ist – bei Erfüllung aller Voraussetzungen – mit der Einbringung von 90 % der Geschäftsanteile der SPSW Capital GmbH frühestens im 2. Halbjahr 2019 vorgesehen.

Der Hauptversammlung wird zudem die Erweiterung des Aufsichtsrats von aktuell vier auf fünf Mitglieder zur Abstimmung vorgeschlagen. Zur Wahl für das weitere Aufsichtsratsmandat wird Oliver Heine, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Heine & Partner GbR sowie Mitglied des Aufsichtsrats der Axel Springer SE, vorgeschlagen.

Um die Neuaufstellung und Neupositionierung des Unternehmens und die breitere Aufstellung zu betonen, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären zudem vor, die Lloyd Fonds AG in Lloyd Capital AG umzubenennen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Haupt-versammlung und der sachverständigen Bewertung der markenrechtlichen Risiken der Umfirmierung, wird der neue Name das gemeinsame Dach für die drei Säulen des Geschäftsmodells bilden, unter dem nur die Publikumsfonds weiterhin „Lloyd Fonds“ als Produktnamen führen werden.

Achim Plate mit Closing neuer CEO der Lloyd Fonds AG

Achim Plate, bisher Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft, wird mit dem Abschluss der Transaktion sein Aufsichtsratsamt niederlegen. Der Aufsichtsrat soll Herrn Plate zum Vorstandsmitglied bestellen und zum Vorstandvorsitzenden (CEO) ernennen. Die Bestellung zum Vorstandsmitglied soll für einen Zeitraum von vier Jahren erfolgen.

Das Unternehmen gewinnt damit den geschäftsführenden mittelbaren Gesellschafter der SPSW Capital GmbH und erfahrenen Unternehmer Achim Plate, Gründer eines Immobilien¬unternehmens und langjähriger CEO des S-DAX-Unternehmens D+S Europe AG, künftig für seine Führung. Plate wird auch in dieser Funktion die Strategie 2019+ der Lloyd Fonds AG maßgeblich weiterentwickeln und seine langjährige Kapitalmarktexpertise einbringen. Als CEO soll er zudem die zweite Linie des neuen Geschäftsmodells, das LF-System, verantworten. Ferner soll er die Verantwortung für die im Vorstand für dieses Jahr geplante Lloyd Fonds-Stiftung übernehmen, mit der maßgeblich das nachhaltige Engagement des Unternehmens gestaltet werden wird.

Zusammen mit den bisherigen Geschäftsführern der SPSW Capital GmbH Henning Soltau, Robert Suckel und Markus Wedel wird er daneben weiterhin das Management der SPSW-Fonds mitverantworten und den Anlegern damit hohe Kontinuität gewährleisten.

Breiter Vertriebsstart LF-Linie ab 2. Mai 2019

Seit dem 1. April 2019 bietet die Lloyd Fonds AG vier neue Publikumsfonds an.* Dabei handelt es sich um zwei Aktienfonds, einen Mischfonds und einen Rentenfonds: Lloyd Fonds – European Hidden Champions, Lloyd Fonds – European Quality & Growth, Lloyd Fonds – Best of two Worlds, Lloyd Fonds – Special Yield Opportunities. Kapitalverwaltungsgesellschaft der vier Publikumsfonds ist die Universal-Investment-Gesellschaft mbH. Bis heute haben Seed-Investoren bereits rund 40 Mio. EUR in diese vier Fonds investiert. Der breite Vertriebsstart der Publikumsfonds wird am 2. Mai 2019 erfolgen. An diesem Tag präsentiert sich die Lloyd Fonds AG zudem mit einem neuen Erscheinungsbild und einem neuen digitalen Auftritt.

Jochen Sturtzkopf, Chief Sales Officer (CSO), führt aus: „Das erfreuliche Mittelaufkommen durch unsere Seed-Investoren belegt das hohe Interesse unserer professioneller Investoren an unserem aktiven Investmentansatz. Dank unserer persönlichen Präsenz vor Ort und unserer neuen Website werden unsere Kunden, Vertriebs- und Geschäftspartner ab dem 2. Mai 2019 Service Excellence erleben.“

Jahresabschluss 2018 festgestellt; Ergebnis wie prognostiziert

Der am 25. April 2019 festgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 weist ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. -1,5 Mio. EUR aus und liegt damit im Rahmen der im August 2018 kommunizierten Ergebnisprognose. Die Summe aus Umsatzerlösen und Finanzergebnis ist verglichen mit dem Vorjahrszeitraum um 6,9 % von 8,2 Mio. EUR (2017) auf 8,7 Mio. EUR (2018) gestiegen. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens erhöhte sich von 70,1% (2017) auf 70,5% (2018) und die freien liquiden Mittel stiegen von 10,0 Mio. EUR (2017) auf 13,9 Mio. EUR (2018). Die Marktkapitalisierung des Unternehmens erhöhte sich von 20,97 Mio. EUR (31. Dezember 2017) auf 47,34 Mio. EUR (31. Dezember 2018).

 

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Lloyd Fonds AG, Amelungstraße 8 – 10, D­-20354 Hamburg, Tel: 040/ 32 56 78­210, Fax: 040/ 32 56 78­99, www.lloydfonds.de

Konjunkturelle Eintrübung sorgt für Abwärtsdruck der Renditen

 

Die konjunkturelle Abschwächung sorgt für Sorgenfalten bei den Notenbankern. „Die Notenbanken werden versuchen, sich der Abkühlung der Konjunktur entgegenstemmen: die Fed mit Zinssenkungen, die EZB durch Stillhalten“, sagt Sascha Werner, Portfoliomanager bei Moventum AM. In jedem Fall sei mit sinkenden Renditen zu rechnen. Je nach Situation kann eine Erhöhung der Duration für Anleger sinnvoll sein.

„Lange gingen die Märkte davon aus, dass die US-Notenbank 2019 noch mindestens einmal, wenn nicht sogar zweimal die Zinsen anheben würde“, sagt Werner. „Diese Erwartung hat sich gedreht.“ Mittlerweile sei sogar eine Senkung des Leitzinses in den USA nicht mehr auszuschließen. „Eine solche könnte gegen Ende 2019 anstehen und im kommenden Jahr könnten dann noch weitere Zinssenkungen folgen“, so Werner. Die EZB hat weniger Handlungsspielraum, Zinssenkungen sind in Europa nicht wirklich vorstellbar. Sicher sei, dass es zumindest nicht zu Zinserhöhungen komme, denkbar seien aber auch andere expansive Maßnahmen wie ein neues Rückkaufprogramm oder ähnliches.

„Für den Rentenmarkt heißt das: Es ist die Wende von der Wende“, sagt Werner. Parallel zu der im vierten Quartal beobachteten Schwäche der Aktienmärkte sind die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen von rund 3,25 Prozent auf bis zu 2,45 Prozent gefallen. Grund hierfür waren neben den Zinssorgen auch die Unsicherheiten um die weitere konjunkturelle Entwicklung.

Für die US-Märkte seien zunächst mehr oder weniger unveränderte Erträge im kurz- und langfristigen Laufzeitenbereich zu erwarten. „Etwas längerfristig gehen wir dann im Rahmen einer ersten US-Zinssenkung davon aus, dass die Zinsstrukturkurve wieder steiler wird“, sagt Werner. Die sinkenden Renditen bei US-Staatsanleihen mit Corporates oder High Yields ausgleichen zu wollen, sei keine gute Idee: „Wir erwarten, dass sowohl Unternehmensanleihen als auch High Yields zunächst seitwärts tendieren. Mittelfristig erachten wir beide als unattraktiv. Die Verschuldungsquoten steigen und die Bonität der Unternehmen dürfte sich im Zuge dessen verschlechtern“, analysiert Werner.

In Europa bietet sich für die Anleihemärkte ebenfalls kein sehr attraktives Umfeld. „In Euroland hat man als Investor die Qual der Wahl“, sagt Werner. „Während die Anleihen der Kernstaaten weiterhin nur sehr niedrige Renditen bieten und mit ihrer Safe-Haven-Funktion Absicherung gegen Stresssituationen bieten, locken die Papiere der Peripheriestaaten mit immer noch relativ attraktiven Renditen – wenn man bereit ist, die damit verbundenen Risiken zu tragen.“ Da aber weder der Brexit noch die Italien-Frage geklärt sind, erwarten wir nicht nur keine steigenden Renditen, sondern im Gegenteil sogar weiter rückläufige Renditen – insbesondere bei guten Bonitäten.

Interessanter dürften Emerging-Market-Anleihen sein: „Die Entwicklung von Schwellenlandanleihen wird zu einem großen Teil von der Entwicklung des US-Dollars und der US-Zinsen beeinflusst“, sagt Werner. „Wenn keine weitere US-Leitzinsanhebung zu erwarten ist und der US-Dollar nicht weiter steigt, sollten hiervon EM-Anleihen profitierten“, so Sascha Werner. „Sowohl aktuell wie längerfristig sehen wir das Segment positiv, insbesondere auch für Anleihen in Lokalwährungen.“

 

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Bei den portfolio institutionell Awards 2019 ist die VOLKSWOHL BUND Lebensversicherung a.G. als „Bester Investor alternative Asset-Klassen“ ausgezeichnet worden.

 

Der VOLKSWOHL BUND überzeugte die Jury unter anderem durch die „hohe Gewissenhaftigkeit, mit der Investments im Bereich Alternative Assets angegangen werden“. Das Unternehmen identifiziere Trends frühzeitig und nehme sie auf, wobei „die jeweils beste Vorgehensweise erarbeitet und umgesetzt“ werde. Die Experten hoben neben der langen Erfahrung des VOLKSWOHL BUND die „sehr differenzierte Vorgehensweise in den unterschiedlichen Teilbereichen der Alternative Investments“ hervor. Dadurch trage der VOLKSWOHL BUND „den jeweils unterschiedlichen Anforderungen besonders Rechnung“.

„Wir freuen uns sehr über den Preis“, sagt Axel-Rainer Hoffmann, Vorstand für Kapitalanlagen der VOLKSWOHL BUND Versicherungen. „Als Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit wollen wir unseren Kunden und Mitgliedern auch in Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen eine attraktive Rendite und Überschussbeteiligung bieten. Hierfür haben wir unsere Kapitalanlagen breit diversifiziert und insbesondere in alternative Asset-Klassen investiert, da diese auch risikobereinigt gute Erträge erwirtschaften.“ Axel-Rainer Hoffmann betont: „Mit dem Award zeichnet portfolio institutionell alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Abteilungen aus, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte der VOLKSWOHL BUND bei den portfolio institutionell Awards den 1. Platz in der Kategorie „Beste Versicherung“ sowie Platz 2 in der Kategorie „Bester Investor alternative Asset-Klassen“ erreicht. Die Awards stellen nach Angabe von portfolio institutionell „die bedeutendste Auszeichnung für institutionelle Investoren in Deutschland“ dar.

 

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VOLKSWOHL BUND Versicherungen, Südwall 37 – 41, 44137 Dortmund, Tel:  0231/5433-451, Fax: 0231/5433-450, www.volkswohl-bund.de

So lautet das Ergebnis der jüngsten Analyse des Anlageberater-Magazins FONDS professionell.

 

Für die zugrundeliegende Untersuchung haben freie Fondsvertriebe die Listen ihrer Top-Produkte vom 1. Juli bis 31. Dezember 2018 zur Verfügung gestellt.

In Österreich belegte die DWS im selben Zeitraum Rang drei unter den absatzstärksten Investmentgesellschaften. Der Anteil an den Nettomittelzuflüssen der freien Fondsvertriebe stieg dabei auf 5,69 Prozent von 4,78 Prozent. Dabei schaffte es die DWS mit den Fonds DWS Concept Kaldemorgen und DWS Top Dividende als einziger Anbieter gleich mit zwei Produkten unter die Top 10 der Verkaufsschlager.

Harald Rieger, Leiter Retail Vertrieb Deutschland und Österreich: „Wir freuen uns sehr über diese wiederholt gute Platzierung und danken unseren Vertriebspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen. Dieses gute Abschneiden ist Ansporn, uns weiter zu verbessern, um auch in Zukunft erste Wahl zu bleiben.“

 

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Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Im ersten Quartal 2019 konnten alle Vermögensverwaltenden Kategorien, gemessen an den MMD-Indizes, positiv performen.

 

Ausschlaggebend dafür waren die guten Entwicklungen an den weltweiten Aktien- und Anleihemärkten. Der DAX konnte im ersten Quartal 9,17 % hinzugewinnen. Der DJ EuroSTOXX 50P kam auf 12,17 % und der MSCI World EUR GRTR auf 14,68 %. Die deutschen Staatsanleihen erreichten, gemessen am REX Performance, 0,99 % und die europäischen Unternehmensanleihen, gemessen am ML EMU Corporate Bonds Index, 2,78 %. Wie das Segment der Vermögensverwaltenden Fonds von der guten Marktentwicklung profitieren konnte, haben die Analysten von MMD anhand von rund 1.300 Vermögensverwaltenden Fonds untersucht.

*             Vermögensverwaltende (VV-) Fonds konnten dem Anspruch solider Performance bei vermindertem Risiko gerecht werden

*             Durchschnittliche Wertentwicklung der untersuchten VV-Fonds im 1. Quartal: 6,59 %

*             maximale Verluste im Durchschnitt für alle VV-Kategorien niedriger als bei großen europäischen Vergleichsindizes

Entwicklung der Finanzmärkte

Nach dem historisch schwachen Dezember 2018 konnten die Aktienmärkte im ersten Quartal satte Gewinne verzeichnen. Dabei war das politische Umfeld keineswegs positiv. Die Gefahren, die 2018 die Stimmung verhagelten, beherrschten auch im ersten Quartal 2019 das Marktgeschehen. So blieb der Handelsstreit zwischen den USA und China beziehungsweise Europa weiterhin einer der bestimmenden Faktoren – wobei eine Annäherung im Konflikt zwischen den USA und China von den Märkten honoriert wurde. Gleichzeitig sorgte eine schwächelnde Konjunktur für Ernüchterung an den Märkten und schürte Rezessionsängste. In der Folge fühlten sich die Zentralbanken verpflichtet die restriktiver werdende Geldpolitik vorerst zu stoppen und notfalls auch wieder zu lockern. Diese Entscheidung führte an den Aktienmärkten zu deutlichen Kurszuwächsen. In der EU war zudem der Brexit ein wichtiges Thema, wobei eine Lösung nicht in Sicht ist. Daher steigen die Chancen eines ungeordneten Ausscheidens Großbritanniens aus der EU.

Aufgrund der bestehenden Gefahren, wie dem Handelsstreit oder dem No-Deal-Brexit, war auch die Nachfrage nach sicheren Geldanlagen hoch. Dadurch sind die Renditen im ersten Quartal gesunken und die Anleihekurse gestiegen. Auch das Aussetzen der Zinserhöhungen durch die Zentralbanken wirkte unterstützend.

Entwicklung der Vermögensverwaltenden Fonds

Wie konnte das Segment der Vermögensverwaltenden Fonds das wirtschaftliche Umfeld nutzen?

„Die Vermögensverwaltenden Fonds konnten die positiven Entwicklungen nutzen und gute Renditen erzielen“, so Nicolai Bräutigam von der MMD Analyse & Advisory GmbH. Mit einer eigenen Datenbank und seinem Analyse-Instrumentarium ist das Arnsberger Research-und Beratungshaus seit Jahren auf das Produktsegment spezialisiert. Die Wertentwicklung der VV-Fonds, gemessen am MMD-Index All Fund, liegt für das erste Quartal 2019 bei 6,59%. Die VV-Fonds konnten sich durch aktives Risikomanagement auszeichnen und die maximalen Verluste im Vergleich zur Benchmark minimieren. „Die maximalen Draw-Downs, also der maximale Verlust in diesem Zeitraum, fällt bei allen vier Anlagestrategien  niedrig aus“, so Bräutigam. Zum Vergleich: Der maximale Draw-Down bei den offensiven Anlagestrategien liegt im Schnitt bei -0,59%, während der Aktienindex DAX Verluste in Höhe von -4,06% hinnehmen musste.

Entwicklung der defensiven Vermögensverwaltenden Fonds

Die Bandbreiten in den Anlagestrategien vermitteln einen tieferen Eindruck über die Wertentwicklungen. Während die beste Performance unter den defensiven Fonds 10,65% beträgt, konnte der schlechteste Fonds noch knapp positiv mit von 0,12% abschneiden. Der Medianwert lag im ersten Quartal bei     4,04%. Dieser zeigt den Mittelwert (50%-Punkt) in der Vergleichsgruppe an, d.h. 50% der defensiven Fonds haben eine höhere Wertentwicklung als der Medianwert und 50% weisen eine niedrigere Wertentwicklung aus. Alle defensiven Vermögensverwaltenden Fonds konnten somit ein positives Ergebnis ausweisen.

Entwicklung der ausgewogenen und offensiven Vermögensverwaltenden Fonds

Aufgrund der höheren Aktienquote gegenüber der defensiven Kategorie waren die Performanceergebnisse in den Anlagestrategien Ausgewogen und Offensiv deutlich breiter gestreut. Bei der ausgewogenen Kategorie lagen die Performancewerte zwischen -0,90% und 20,01% und bei der Offensiven zwischen -0,45% und 17,74%. Die Medianwerte der beiden Kategorien wichen mit 6,22% für ausgewogen und 9,19% für die offensiven Fonds – wie zu erwarten war – voneinander ab. Auffällig ist, dass die Performancegrenzwerte bei der ausgewogenen und der offensiven Strategie nahe beieinander liegen und sowohl nach oben als auch nach unten bei der Ausgewogen etwas stärker ausgeprägt sind. Ansonsten sind die negativen Anteile an der Gesamtheit der untersuchten Vermögensverwaltenden Fonds je Strategie beinahe identisch. Die Anteil beträgt bei der ausgewogenen Strategie 0,9% und bei der offensiven 0,8%.

Entwicklung der flexiblen Vermögensverwaltenden Fonds

Bei der flexiblen Anlagestrategie konnten fast alle Fonds positiv performen. Nur ein Fonds beendete das erste Quartal negativ. Die Bandbreite der flexiblen Fonds reichte von -0,54% bis 30,21%. Dabei stellt der obere Wert einen extremen Ausreißer da, der 12% über der zweitbesten Performance steht. Der Medianwert lag bei 6,65%.

Vermögensverwaltenden Fonds erfüllen ihr Versprechen

Die Entwicklung der Vermögensverwaltenden Fonds im ersten Quartal 2019 spiegelt die freundliche Stimmung der Aktien- und Anleihemärkte wieder. Nach der größtenteils negativen Entwicklung in 2018 – insbesondere im Dezember – haben die Vermögensverwaltenden Fonds ihre Linie wieder gefunden und konnten dem Versprechen solider Performance bei vermindertem Risiko gerecht werden. Dennoch sollten die hier angegebenen Kennzahlen nicht als Grundlage für eine Investmententscheidung genutzt werden, warnt Bräutigam. Für eine leistungsgerechte Bewertung des Fondsmanagers müssen vielmehr die Produkte im Detail und über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet werden. Dabei können in einem ersten Schritt quantitative Rankings helfen, eine entsprechende Vorauswahl zu treffen. Aus der aktuellen MMD Analyse lässt sich die Relevanz längerfristiger quantitativer Rankings gut ableiten. Unter den Top-Fonds im ersten Quartal 2019 befinden sich einige Vermögensverwaltende Fonds, die in der längerfristigen Betrachtung zu den schwächsten der jeweiligen Kategorie gehören. Um sich ein gutes Gesamtbild zu verschaffen, müssen darüber hinaus der Anlageprozess und das Fondsmanagement qualitativ untersucht werden. Nur so lassen sich die Ergebnisse einordnen und die Managerleistung bewerten.

 

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Asset Standard GmbH, Lange Wende 31, 59755 Arnsberg, Tel: 02371 – 9195 929, www.assetstandard.de

Strenge Regulatorik, herausfordernde Märkte, anspruchsvolle Kunden – Fondsvermögensverwaltungen können für Berater die Antwort auf viele Herausforderungen sein.

 

Doch sie bleiben schwer vergleichbar. Woran das liegt und wie ein Kongress Licht ins Dunkel bringen will.

Gibt es gute Vermögensberatung bald nur noch für die richtig Reichen? Neben den Beratungspflichten für Vermittler nach § 34f gibt es eine ganze Reihe weiterer Faktoren, die es Beratern schwer machen, auch kleinere Vermögen kostendeckend zu betreuen. Dazu zählen neben den herausfordernden Märkten auch der zunehmende Kostendruck sowie der wachsende Anspruch von Kunden an einen Berater hinsichtlich Service und Zusatzleistungen. Als eine mögliche Lösung gelten Fondsvermögensverwaltungen, die sämtliche regulatorischen Anforderungen und Dokumentationspflichten für Berater erfüllen bzw. auf ein Minimum reduzieren.

Strategieportfolien machen gute Beratung bei kleinen Beträgen möglich

Rein inhaltlich unterscheiden sich diese auch Strategieportfolien genannten Vehikel kaum von altbekannten Instrumenten: „Strategieportfolien entsprechen bis auf die rechtliche Hülle im weitesten Sinne Dachfonds. Der Rechtsrahmen aber sorgt dafür, dass Berater eine ganze Reihe Vorteile haben, gerade im administrativen Bereich“, erklärt Nicolai Bräutigam vom Analysehaus MMD Analyse & Advisory GmbH. Während Berater, die direkt auf Finanzinstrumente zurückgreifen, gegenüber ihren Kunden Aufklärungs- und Informationspflichten erfüllen und ihre Tätigkeit darüber hinaus dokumentieren müssen, fahren Berater, die lediglich als Vermittler auftreten, besser. „Fondsvermögensverwaltungen bieten neben einem soliden Basisinvestment, das sich an der Risikoneigung des jeweiligen Kunden ausrichtet, vor allem die Erfüllung dieser Pflichten. Dies senkt die Kosten und macht Beratung auch bei kleineren Anlagebeträgen wieder lukrativ“, so Bräutigam.

Vergleichbarkeit als Schlüssel zu mehr Wachstum

Tatsächlich erfahren Anbieter von Strategieportfolien in den vergangenen Monaten regen Zuspruch. „Vermutlich hat auch das unruhige Börsenjahr 2018 dazu beigetragen, dass einige Investoren und Berater von ETF-Lösungen abrücken und wieder vermehrt aktiv verwaltete Fonds ins Zentrum stellen. Fondsvermögensverwaltungen sind dafür ein geeignetes Vehikel“, so Bräutigam.

Damit die Strategieportfolien mehr bieten als Massenware von der Stange, haben Berater bei Anbietern wie der AAB die Möglichkeit, je nach Risikoprofil die passende Fondsvermögensverwaltung auszuwählen. Auch Anbieter wie die FFB bieten mit Modellportfolien ähnliche Lösungen an. Das Ergebnis ist zwar kein maßgeschneidertes Portfolio, wohl aber eine an den Bedürfnissen des Kunden angepasste Konfektionsware.

Obwohl Fondsvermögensverwaltungen für viele Berater und auch Anleger eine sinnvolle Alternative sein können, stehen sich die Anbieter noch immer teils selbst im Weg. Grund sind unterschiedliche Ansätze bei der Berechnung von Renditen und eine zu geringe Transparenz. „Noch immer ist es schwer, die Lösungen verschiedener Anbieter miteinander vergleichen zu können. Das liegt in erster Linie daran, dass die Wertentwicklungen und die Kosten nicht transparent kommuniziert werden. Die Performance nach Kosten ist aber einer der entscheidenden Faktoren für Berater und Investoren“, betont Bräutigam und verweist auf Bestrebungen des deutschen Fondsverbandes BVI.

Anbieter werden sich auch kritischen Fragen stellen müssen

Dieser hat in den letzten Jahren einen einheitlichen Berechnungsstandard bei Fondsvermögensverwaltungen angeregt, die an die bekannte BVI-Methode angelehnt sein soll. Die BVI-Methode berücksichtigt Kosten und Gebühren auf allen Ebenen und stellt Fondsvermögen zu Beginn und zu Ende eines Investitionszeitraums ins Verhältnis. Ausschüttungen werden dabei virtuell erneut angelegt. Dies macht tatsächlich thesaurierende und ausschüttende Produkte vergleichbar. Doch trotz der Anregungen fällt der Vergleich von Fondsvermögensverwaltungen noch immer schwer. „Für interessierte Berater erschwert das die Auswahl geeigneter Produkte und macht eine intensivere Prüfung geeigneter Kandidaten notwendig“, findet Bräutigam. Einen passenden Rahmen dazu will der Kongress Funds Excellence bieten, der Ende Juni in Frankfurt a. M. stattfindet. Bekannte Anbieter von Fondsvermögensverwaltungen und Modellportfolien werden sich dabei im Rahmen eines Panels trotz der jüngsten Erfolge auch kritischen Fragen stellen müssen.

 

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funds excellence GmbH, Lange Wende 31, 59755 Arnsberg, Tel: 02371- 9195 936, www.fundsexcellence.com

 

Marktkommentar: NN IP geht davon aus, dass die Wirtschaft der Eurozone positiv überraschen kann, wenn der asiatische Handel im Laufe des Jahres anzieht

 

Das Umfeld für Aktien aus der Eurozone hat sich deutlich verändert, seit NN Investment Partners (NN IP) vor 20 Jahren den NN (L) Euro High Dividend Fund aufgelegt hat. 1999 rannten Anleger Technologie-, Medien- und Telekommunikationswerten um jeden Preis hinterher. Heute scheint sich Europa in einem neuen Paradigma aus dauerhaft niedrigen Zinsen und schwachem Wirtschaftswachstum zu befinden. Die Angst vor einer Rezession scheint jedoch übertrieben, was dazu führt, dass die Aussichten besonders für unterbewertete zyklische Unternehmen und integrierte Öltitel positiv sind.

Das Wirtschaftswachstum der Eurozone hat sich von 1,6% im dritten Quartal 2018 auf 1,1% im vierten Quartal 2018 abgeschwächt. Analysen von NN IP zeigen jedoch, dass die Wirtschaft der Eurozone gegen Ende des Jahres positiv überraschen könnte: Es gibt positive Impulse, wobei die Arbeitslosigkeit von ihrem Höchststand von 12% im Jahr 2014 auf einen Wert von 7,8% im Februar stetig gesunken ist. Zwar befindet sich der Index für die wirtschaftlichen Überraschungen in der Eurozone noch im negativen Bereich, er bewegt sich jedoch in eine positive Richtung und verbesserte sich von -82 im Januar auf -61 im März.1

NN IP ist der Ansicht, dass die Wirtschaft der Eurozone im Laufe des Jahres von ihren wichtigsten Handelspartnern starke Unterstützung erfahren dürfte. Die US-Wirtschaft entwickelt sich weiter gut, und auch die Lage in China, die die europäischen Exporte in den vergangenen rund 12 Monaten belastet hat, verbessert sich: Chinas Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe erholte sich im März deutlich und übertrafen die Erwartungen, da sie wieder in expansivem Territorium sind.

Trotz der anziehenden Wirtschaftsdynamik konzentrieren sich die Märkte nach Ansicht von NN IP auf negative Faktoren und preisen bei zyklischen Aktien daher weiterhin eine Rezession ein. Somit sind Titel aus dem Rohstoff- und Industriesektor, die bei einem anziehenden internationalen Handel gut abschneiden werden, mit Blick auf ihr gutes Potenzial nun attraktiv bewertet.

Nicolas Simar, seit Auflegung 1999 leitender Portfoliomanager des NN (L) Euro High Dividend Fund:

„In Europa hat es eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums gegeben. Infolgedessen gibt es viele Unternehmen in der Eurozone, deren Bewertungen eine Rezession eingepreist haben, aber wir glauben nicht, dass dies eintrifft. Viele zyklische europäische Unternehmen sind stark vom Handel in Asien abhängig, der sich im Laufe dieses Jahres beleben sollte. Doch wie auch immer das gesamtwirtschaftliche Umfeld in sechs Monaten aussieht, viele zyklische Unternehmen sind auf dem derzeitigen Niveau sehr attraktiv bewertet. Uns gefallen auch integrierte Ölgesellschaften, die aufgrund ihrer verbesserten Kapitalallokation nach wie vor einen freien Cashflow generieren und auch in einem Umfeld mit niedrigem Ölpreis noch ihre Dividenden abdecken können.

Anleger sollten auch daran denken, dass Dividenden eine Schlüsselkomponente der Rendite sein werden: Langfristig machen Dividenden in den Industriestaaten 60-70% der Aktienrenditen aus. Dabei geht es jedoch nicht nur um das aktuelle Dividendenniveau, sondern vor allem um das Wachstumspotenzial im gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Daher ist es wichtig, Unternehmen mit guten Bilanzen zu identifizieren.“

Was die geografische Allokation anbelangt, sieht NN IP besonders gutes Wertpotenzial am deutschen Aktienmarkt, der viele zyklische Sektoren beinhaltet. NN IP favorisiert aber nicht alle zyklischen Unternehmen, sondern hat den Finanzsektor untergewichtet, da er mit strukturellem Gegenwind durch Ertragsdruck und steigende Kosten kämpft.

Im Laufe der 20 Jahre, seit denen Nicolas Simar den NN (L) Euro High Dividend Fund managt, hat es mehrere entscheidende Erkenntnisse und infolgedessen Anpassungen im Investmentprozess gegeben.

Nicolas Simar: „Wir haben unsere Prozesse z.B. angepasst, um sowohl bei der Portfoliokonstruktion als auch bei der Einzeltitelanalyse Umwelt-, Sozial- und Governance-Überlegungen (ESG) einzubeziehen. Wir haben auch gelernt, dass wir unser Portfolio immer wieder so überdenken müssen, als würden wir die Strategie von Grund auf neu auflegen. Wir betrachten Aktien aus einem neuen Blickwinkel und stellen uns die Frage: Wenn wir den Fonds heute auflegen würden, würden wir diese Unternehmen dann immer noch in unser Portfolio aufnehmen?“

Der NN (L) Euro High Dividend ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Ausgewählte Anteilsklassen des Teilfonds sind auch in Deutschland und Österreich registriert.

 

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NN Investment Partners B.V., German Branch, Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt am Main, Tel. + 49 69 50 95 49-15, www.nnip.com

Der unabhängige, spezialisierte Vermögensverwalter Unigestion hat jetzt den Unigestion Direct II (“UD II“) aufgelegt, einen neuen Private-Equity-Direktfonds.

 

Die Strategie des Fonds besteht darin, ein Portfolio von Direktinvestitionen in stabile kleine und mittlere Unternehmen in Sektoren aufzubauen, die von langfristigen Trends getragen werden. UDII ermöglicht Anlegern ein Engagement bei Unternehmen höchster Qualität in Branchen mit geringer Korrelation zum BIP-Wachstum, wie etwa Bildung und Gesundheitswesen.

Mit einem weltweit agierenden Team von 49 Private-Equity-Experten nutzt Unigestion Direktinvestitionsmöglichkeiten aus seinem breiten Netzwerk mit mehr als 500 Investmentpartnern, darunter spezialisierte Fondsmanager, Geldgeber ohne eigene Fonds und andere Branchenexperten, wie auch bei den Inhabern direkt.

Unigestion verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Direktinvestitionen und engagiert sich sowohl als Lead- wie auch als Co-Investor, bevorzugt zusammen mit kleinen und mittleren Fondsmanagern sowie anderen Investitionspartnern, in Europa, Nordamerika und Asien.

Unigestion spielt eine aktive Rolle bei der Due Diligence und kann in den meisten Fällen die Transaktionsbedingungen besonders günstig gestalten. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Governance beeinflussen, bei der Strategie beraten und die Wertschöpfung mit vorantreiben, indem es in den meisten Portfoliounternehmen auch im Aufsichtsrat vertreten ist und Anlegern so eine Absicherung gegen mögliche Verlustrisiken bietet.

Christophe de Dardel, Head of Private Equity bei Unigestion sagt dazu: „Der neue Direktfonds baut auf unserer langjährigen Erfolgsbilanz bei Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen auf. Indem wir gemeinsam mit spezialisierten Fondsmanagern und anderen Partnern investieren, die unter dem Radar der meisten Investoren fliegen, glauben wir, dass wir den Anlegern ein wirklich einzigartiges Unternehmens-portfolio bieten können.“

„UD II wird eine Fortsetzung der Strategie unserer Vorgänger-Direktfonds sein. Neben Branchen, deren Wachstum von langfristigen Trends getragen wird, investieren wir in Unternehmen, die dank starker Marktposition, Management und Finanzen selbst robust sind. Dadurch erhalten die Investoren von UD II Zugang zu einem Portfolio robuster Unternehmen, die in der Lage sind, ihre Wachstumspläne unabhängig von den Marktbedingungen umzusetzen.“

Unigestion Direct II, registriert in Luxemburg, steht seit März 2019 für Investoren zur Zeichnung offen.

 

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Unigestion SA – Geneva Headquarters, 8C Avenue de Champel, PO Box 387, 1211 Geneva 12, Switzerland, Tel: +41 22 704 41 11, www.unigestion.com/de/

Junge Deutsche beschäftigen sich mit dem Thema Geldanlage und nehmen sich Zeit, um sich eigenständig um ihre Finanzen zu kümmern – das besagt eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von RaboDirect. 85 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sparen regelmäßig.

 

Während die unter 20-jährigen Befragten am häufigsten (42 %) kleinere Beträge von bis zu 50 Euro monatlich zurücklegen können, verfügen die etwas älteren über deutlich größere finanzielle Spielräume: Unter den 20- bis 29-Jährigen sparen die meisten entweder zwischen 100 und 200 Euro (18 %) oder sogar mehr als 200 Euro (39 %).

Finanzielle Unabhängigkeit wichtiger als ein Auto.

Der großen Mehrheit von 87 Prozent der Befragten unter 29 Jahren ist Sparen wichtig oder sehr wichtig. Deshalb messen beispielsweise zwei Drittel der 14- bis 29-Jährigen (67 %) der finanziellen Unabhängigkeit mehr Bedeutung bei als einer teuren Wohnung oder einem Auto. Vor allem auf die 20- bis 29-Jährigen trifft das zu (70 % gegenüber 56 % unter den 14- bis 19-Jährigen). Etwa genauso viele (62 % der 14- bis 29-Jährigen) sparen, um nicht unnötig Geld auszugeben. Ein gut gefülltes Konto bringt Sicherheit und steigert die Vorfreude auf größere Anschaffungen. So bildet der Großteil der von forsa befragten jungen Menschen Rücklagen, um sich Wünsche zu erfüllen (88 %) oder für den Fall, dass mal mehr Geld benötigt wird (87 %).

Sorge um die Eltern motiviert den Nachwuchs zum Sparen.

16 Prozent der Jugendlichen – hier auch vorwiegend die “Älteren” – müssen beziehungsweise mussten einen Teil ihrer eigenen Einkünfte an ihre Eltern abgeben, zum Beispiel einen Beitrag zur Miete. Für einige junge Leute sind die Eltern zudem ein triftiger Grund fürs Sparen, da sie sich Sorgen um deren finanzielle Situation im Rentenalter machen. Jeder zehnte Deutsche unter 29 Jahren legt deshalb hin und wieder Geld für Vater und Mutter zur Seite.

 

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RaboDirect Deutschland, Coöperatieve Rabobank U.A., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, Solmsstraße 83, 60486 Frankfurt am Main, Tel: 0800 7226 100, www.rabodirect.de

Realzins liegt in den ersten drei Monaten des Jahres bei minus 1,21 Prozent

 

Auch nach rund einem Jahrzehnt Niedrigzins in Deutschland setzen die Menschen hierzulande weiterhin auf niedrig verzinste Anlageformen. Rund 2,3 Billionen Euro stecken momentan in Geldeinlagen wie Tagesgeld, Festgeld, Girokonten und Sparbüchern. Innerhalb von zwölf Monaten ist das Volumen um 5,1 Prozent gestiegen. Die Folge ist ein massiver Wertverlust. Allein im ersten Quartal liegt dieser bei 7 Milliarden Euro – das sind 84 Euro pro Bundesbürger. Zu diesem Ergebnis kommt der quartalsweise erscheinende comdirect Realzins-Radar.

Der Grund für den Wertverlust sind Zinsen, die zum Teil deutlich unter der Inflationsrate liegen. Im ersten Quartal dieses Jahres notierte der durchschnittliche Zins für Geldeinlagen bei 0,17 Prozent. Die Inflation betrug im selben Zeitraum 1,38 Prozent. Das ergibt einen Realzins von minus 1,21 Prozent.

„Mittlerweile dauerhaft niedrige Zinsen unterhalb der Inflation führen weiter zu einem schleichenden Wertverlust der Ersparnisse“, sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender von comdirect. Das Problem: Die Sparer sehen nicht, wie das Geld an Wert verliert, wie Walter an einem Beispiel verdeutlicht: „Wer 10.000 Euro spart, hat nach zehn Jahren immer noch 10.000 Euro auf dem Konto – vielleicht etwas mehr, wenn das Sparprodukt verzinst wird. Für die 10.000 Euro werde ich mir aber in zehn Jahren deutlich weniger leisten können als heute. Das Vermögen hat damit real an Wert verloren.“

Besonders deutlich wird der Wertverlust in der langfristigen Betrachtung. Seit dem vierten Quartal 2010 haben deutsche Sparer durch niedrig verzinste Sparprodukte bereits einen Wertverlust von 111 Milliarden Euro erlitten. Auf jeden Bundesbürger umgerechnet sind das 1.357 Euro.

„Ein Ende der Niedrigzinsphase ist aktuell nicht in Sicht. Wer sich langfristig ein finanzielles Polster aufbauen will, sollte daher stärker auf Wertpapiere setzen. Denn an ihnen führt in der aktuell schon länger anhaltenden Nullzinsphase kein Weg vorbei“, sagt Walter. Sparpläne ab 25 Euro und Angebote wie cominvest, die digitale Vermögensverwaltung von comdirect, bieten hierfür einen guten Einstieg.

 

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comdirect bank AG, Pascalkehre 15, 25451 Quickborn, Telefon: + 49 (0) 41 06 – 704 – 1315, www.comdirect.de

Anteil alternativer Investments gestiegen

 

Die schwierige Kapitalmarktsituation sowie die Erosion klassischer Renditequellen und steigende Anforderungen an die Nachhaltigkeit stellen berufsständische Versorgungswerke und Zusatzversorgungskassen vor besondere Herausforderungen. Welche Aufgaben im Einzelnen auf die Einrichtungen bis zum Jahr 2025 zukommen und wie diese gelöst werden können, darüber diskutierte FERI mit Gästen auf dem FERI Forum für Versorgungswerke am 28. März in Bad Homburg. „Das Portfolio von Versorgungswerken hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Der Anteil an realen Vermögenswerten ist deutlich gestiegen. Die Versorgungswerke legen ihr Augenmerk mittlerweile verstärkt auf illiquide Assets wie Immobilien, Private Equity oder Infrastrukturinvestments“, erläuterte Marcus Burkert, Geschäftsführer FERI Trust GmbH. Damit seien jedoch wiederum besondere Strategien bei der Kapitalanlage gefordert. „Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Bewertungen im Bereich erstklassiger Immobilienanlagen oder Unternehmensbeteiligungen stark angestiegen. Es ist schwieriger geworden, hier wirtschaftlich attraktive Investments zu finden“, so Burkert.

Hinzu kommen steigende Anforderungen beim Thema Nachhaltigkeit. Während bei traditionellen Assets mit den ESG-Kriterien ein praktikabler Ansatz gefunden worden ist, um ökologische, soziale und ethische Aspekte zu standardisieren, handeln die Investoren im Bereich der illiquiden alternativen Investments häufig in eigener Verantwortung. „Die Implementierung von ESG-Kriterien in den Investmentprozess ist schon aus Risikomanagementaspekten unabdingbar. Wir müssen allerdings aufpassen, dass im Zuge der EU-Taxonomie hier keine neuen bürokratischen Hindernisse entstehen.

Gerade institutionelle Anleger sind nämlich in Sachen nachhaltigem Investieren schon deutlich weiter, als manche denken“, fasste Frank Dornseifer, Geschäftsführer des BAI Bundesverband Alternative Investments e. V., die aktuelle Entwicklung in der Regulatorik und Umsetzung bei illiquiden alternativen Investments zusammen.

Auf dem FERI Forum Versorgungswerke, das am 28. März in Bad Homburg stattfand, diskutierten die FERI-Experten mit Gästen über die Veränderungen im Kapitalmarktumfeld, die auf die berufsständischen Versorgungswerke und Zusatzversorgungskassen in Deutschland zukommen. Dabei standen neben den Themen Nachhaltigkeit auch Demographie, Digitalisierung und Fragen der ITSecurity auf der Agenda.

 

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FERI AG, Haus am Park  Rathausplatz 8-10, 61348 Bad Homburg, Tel: +49 (0) 6172 916-0, Fax: +49 (0) 6172 916-9000, www.feri.de

Der weltweit anlegende Nachhaltigkeitsfonds ergänzt die Angebotspalette der Postbank in der individuellen Anlageberatung.

 

Über die nächsten acht Wochen wird die Postbank dieses Thema sichtbar in ihren 850 Filialen darstellen. Der DWS Invest SDG Global Equities investiert seine Mittel entsprechend den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nation – Sustainable Development Goals, kurz SDG, die die in der Investmentindustrie schon lange gängigen ESG-Kriterien nahezu perfekt ergänzen.

Harald Rieger, Vertriebschef der DWS in Deutschland: „Die DWS findet die Vertriebsinitiative der Postbank in Sachen Nachhaltigkeit beispielhaft. Sie kommt nicht nur zur richtigen Zeit, sie ist auch die Antwort auf die gestiegene Nachfrage und das sich ändernde Verhalten der Kunden zu dieser Thematik.“ Zukünftig erhält diese auch noch Unterstützung durch den EU Sustainable Finance Action Plan, welcher den Kundenberatern vorgeben wird, ihre Kunden nach ihrer Nachhaltigkeitseinstellung zu befragen.

Karsten Rusch, als Bereichsleiter Wertpapiere & Versicherungen bei der Deutsche Bank Privat- und Firmenkundenbank AG für die Postbank Aktion zuständig sagt: „Das Thema Nachhaltigkeit kommt bei unseren Kunden gut an. Sie wollen in zunehmendem Maße nicht nur in ihre eigene Zukunft investieren, sondern auch in die Zukunft ihrer Kinder und Enkel.“

Die DWS hat die von ihr zur Verfügung gestellten Marketingunterlagen zum Teil mit den Vereinten Nationen in New York abgestimmt. Kern der Vertriebsunterlagen für die Postbank Berater ist eine aus nachhaltigen Materialien bestehende Box mit Karten, die die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen erläutern und so diese dem interessierten Kunden näher gebracht werden können.

Die SDG basieren auf der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, die im September 2015 von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet wurde. Der Fokus des DWS Invest SDG Global Equities liegt auf Aktien von Unternehmen, die ihre Umsätze maßgeblich aus Bereichen machen, die den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen entsprechen und langfristiges Wachstumspotenzial bieten, um eine attraktive Wertsteigerung zu erwirtschaften. Alle Unternehmen müssen den DWS-Nachhaltigkeitskriterien genügen, eine Kombination von Ausschlüssen und Best-in-Class Ansatz.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Sutor Bank: Zinswende in den USA ausgesetzt – auch in Europa keine Aussicht auf Zinserhöhungen

 

An den Kapitalmärkten hat das Jahr 2019 bislang einige positive Überraschungen bereitgehalten: Anleihen haben sich gut entwickelt, Aktien verzeichneten mit einem Plus von über 10 Prozent einen fulminanten Jahresauftakt. Doch gerade sehr sicherheitsorientierten Anlegern, die auf einen möglichst risikolosen Zins setzen, dürfte die Vorfreude auf höhere Sparzinsen inzwischen wieder vergangen sein: Nach der Ankündigung der Fed, dass es in diesem Jahr keine Zinserhöhungen mehr geben soll, sind die Hoffnungen vieler Sparer zunichte – wobei in Europa noch nicht einmal mit einer Zinserhöhung begonnen wurde.

„Aus dem risikolosen Zins ist längst ein zinsloses Risiko geworden“, sagt Lutz Neumann, Leiter Vermögensverwaltung der Hamburger Sutor Bank. Anleger sollten sich generell freimachen vom Spekulieren über die weitere Zinspolitik. Die Abkehr der Fed von ihrer nur kurz andauernden Zinserhöhungspolitik zeige die Unberechenbarkeit der Entwicklungen. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und damit einhergehend die Zinspolitik der Notenbanken können sich jederzeit aufs Neue verändern – wer versucht, seine Anlage daran auszurichten, verpasst Rendite. Anleger sollten angesichts des zunehmenden zinslosen Risikos ihr Portfolio deutlich stärker mit einem renditeorientierten Investment durchmischen. Und das ist nach wie vor die Aktie“, sagt Lutz Neumann. Grundsätzlich sollten jedoch auch festverzinsliche Wertpapiere in jedem Vermögensmix vertreten sein. Mit einem klassischen Aktien-Anleihen-Portfolio seien Anleger langfristig gut aufgestellt, unabhängig von kurzfristig sich verändernden Marktsituationen. Unternehmensanleihen böten sich beispielsweise zur Beimischung von Aktien weltweit an.

Unsicherheit weltweit bestimmt auch weiterhin die Märkte

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeigen aktuell sehr deutlich, dass mit weiterhin viel Unsicherheit zu rechnen ist und eine darauf abgestellte Anlagestrategie kaum möglich ist.

Mit Blick auf das Wirtschaftswachstum in Europa beispielsweise sind die Volkswirte eher skeptisch. Für den Euro-Raum erwarten sie in diesem Jahr gerade einmal 0,9 Prozent Wachstum. Damit bildet Europa weltweit gesehen das Schlusslicht bei den Wachstumsprognosen (USA: 2,5 %, Japan: 1,2 %, China: 6,3 %). Für Deutschland rechnen die Experten nur noch mit 0,6 Prozent, nachdem sie vormals noch 1,2 Prozent Wachstum vorausgesagt hatten. Italien könnte nach ihren Schätzungen sogar in eine leichte Rezession abrutschen. „Die Gründe für die zurückhaltenden Prognosen sind vielfältig. Größte Unsicherheitsfaktoren sind nach wie vor die ungeklärte Brexit-Frage sowie der Handelsstreit zwischen den USA und China“, erklärt Lutz Neumann.

Hinsichtlich möglicher US-Importzölle gegen europäische Autobauer könnte es allerdings zu einer Beruhigung aus den USA selbst kommen: „Da selbst die amerikanische Automobilindustrie, der Trump den Rücken stärken will, wenig davon hält, bleibt fraglich, ob Trump diese Maßnahme umsetzen wird“, sagt Lutz Neumann. Nach acht Monaten Handelskrieg zwischen den USA und China wird zudem allseits erwartet, dass es nun zu einer Einigung kommen wird, die weitere Zollanhebungen verhindert.

Deutschland: eingetrübte Aussichten, doch Arbeitsmarkt bleibt robust

Auch in Deutschland gibt es weiterhin eine hohe Unsicherheit über die weitere Entwicklung. Der Start ins Jahr 2019 verlief für die deutsche Wirtschaft eher verhalten. Speziell in der Industrie verringerte sich im Januar die Produktion deutlich. Auch die Auftragseingänge in der Industrie sind rückläufig. Dennoch vermeldet das Münchner ifo-Institut zum ersten Mal seit sechs Monaten einen steigenden ifo-Geschäftsklimaindex und damit eine positivere Stimmung in den Chefetagen der Wirtschaft. Aktuelle Lage sowie Einschätzungen für das künftige Geschäft werden von den befragten Unternehmen günstiger bewertet. Hingegen bricht die Exportstimmung bei den deutschen Unternehmen im März ein – die abkühlende Weltkonjunktur macht der deutschen Exportindustrie zu schaffen. In der Automobilbranche werden Exportrückgänge erwartet und im Maschinenbau keine Zuwächse. Nur die Chemie- und die Elektroindustrie gehen von Auftragszuwächsen aus.

Der Arbeitsmarkt bleibt jedoch robust gegenüber der konjunkturellen Abschwächung: Die Arbeitslosigkeit ist zurückgegangen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bleibt auf Wachstumskurs, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern befindet sich auf sehr hohem Niveau. „Die aktuellen Entwicklungen sorgen dafür, dass die Verbraucher auch zukünftig bereit sind, ihr Geld auszugeben – zumal das Sparen aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase keine attraktive Alternative darstellt“, erklärt Lutz Neumann.

Abkehr von der Zinswende: Zinsen werden noch längerfristig tief bleiben

Das schwache Wirtschaftswachstum in der Eurozone, der nachlassende Inflationsdruck sowie die aufkommenden Zweifel an der Haushaltsdisziplin der Italiener und Franzosen zwingen die EZB zu einer weiteren Verschiebung der Zinswende. „Am Markt herrscht Einigkeit: Die Zinsen sind tief und werden es wohl noch länger bleiben“, stellt Lutz Neumann fest. Deutsche Bundesanleihen mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren rentieren negativ. In den USA machen sich nicht nur Analysten und Unternehmen Sorgen über einen bevorstehenden Abschwung. Die Maßnahme der Fed, vorerst auf Zinserhöhungen zu verzichten, stützt diese Einschätzung.

An Aktien und Anleihen führt kein Weg vorbei

Der Erfolg an den Aktienmärkten lässt sich nach Ansicht von Lutz Neumann zu einem guten Teil mit den massiven Kursverlusten im November und Dezember 2018 erklären, der aber vor allem dem bemerkenswerten – und nicht erwarteten – Stimmungsumschwung in der deutschen Wirtschaft geschuldet sein dürfte. Aufgrund der andauernden unsicheren Lage an den Märkten sei ein weltweit streuender Aktienkorb sinnvoll, um Chancen rund um den Globus zu nutzen. Anleihen sind trotz der zunächst positiven Entwicklung in diesem Jahr allerdings wenig attraktiv angesichts der teilweise negativen Renditen. Gegenüber Staatsanleihen rückten Unternehmensanleihen stärker in den Fokus, wo die Renditeaussichten etwas besser seien.

„Ganz gleich, welche Entwicklungen das Weltgeschehen nimmt: Beide Anlageklassen, Aktien und Anleihen, gehören gemeinsam in ein gesundes Depot. Die einen sorgen für Rendite, die anderen für Stabilität“, sagt Lutz Neumann.

 

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Sutor Bank, Max Heinr. Sutor oHG, Hermannstr. 46, 20095 Hamburg, Tel. +49 (0)40 / 8090 6855 17, www.sutorbank.de 

Trends in der Süßwarenbranche

 

Das Osterfest steht vor der Tür und damit eine lukrative Zeit für Süßwarenhersteller, denn saisonale Anlässe sind maßgebliche Absatztreiber. Die Deutschen zum Beispiel geben laut Nielsen für saisonale Süßwaren rund 1,2 Milliarden Euro pro Jahr aus. Damit machen Weihnachts-, Oster- oder Halloweenartikel rund 10 Prozent des gesamten Süßwarenumsatzes aus, Tendenz steigend. Weihnachten bleibt mit 47 Prozent Umsatzanteil die umsatzrelevanteste Saison. Dicht darauf folgt Ostern mit 37 Prozent Umsatzanteil.

Abseits der Feiertage weht der Branche inzwischen jedoch ein rauerer Wind entgegen. Denn obwohl sich die Nachfrage nach Süßem in den westlichen Ländern auf einem konstant hohen Niveau bewegt und Asien und Emerging Markets noch starkes Wachstumspotenzial haben, zeichnet sich für die Hersteller ein drohendes Nachwuchsproblem ab. So fand die K&A Süßwarenstudie 2018 heraus, dass der Konsum von Süßwaren bei den Generationen Y und Z im Vergleich zu anderen Alterskohorten abnimmt: Während lediglich 15 Prozent der zwischen 1950 und 1979 Geborenen zu den Nicht-Verzehrern zählen, also weniger als einmal pro Monat Schokolade konsumieren, sind es bei den nach 1980 Geborenen bereits 23 Prozent.

Junge Konsumenten zahlen Preispremium

Diese Herausforderung bietet für Süßwarenhersteller jedoch auch Chancen. „Die jüngeren Generationen weltweit konsumieren zwar weniger, aber dafür bewusster. Wenn sie zur Schokolade greifen, wollen sie sich etwas gönnen und sind mit einem simplen Schokohasen nicht mehr zufrieden zu stellen“, so die Fondsexperten bei der GAMAX Management AG. Erwartet werden stattdessen innovative Geschmackssorten, nachhaltige Verpackungen und Fair-Trade-Zertifizierungen. Auch Sonderformen wie vegane oder halal Schokolade werden verstärkt nachgefragt. Dafür sind die jungen Verbraucher dann auch bereit, ein Preispremium zu zahlen. Anhand der folgenden drei Beispiele zeigt GAMAX, wie unterschiedlich große Player der Süßwarenbranche auf die aktuellen Herausforderungen reagieren.

Lindt & Sprüngli: Premium-Marke mit Verjüngungskur

Lindt & Sprüngli ist der weltweit größte Hersteller von Edelschokolade. 2018 hat Lindt weltweit rund 4,3 Milliarden CHF eingenommen, das entspricht einem Wachstum von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Gewinn nach Steuern stieg um 7,8 Prozent auf rund 485 Millionen CHF. Die Aktie des Süßwarenherstellers ist mit 77.300 CHF inzwischen die zweitteuerste der Welt. Ein wichtiger Erfolgsfaktor der Schweizer in den letzten Jahren: Der Fokus liegt nicht mehr nur auf den älteren, wohlhabenden Konsumenten, sondern auch auf der jüngeren Generation. Bereits 2012 führte Lindt die Lifestylemarke Hello ein, die sich konsequent an junge Käufer wendet. Mit modernen Designs und Produkten wie Schokoladen-Emojis und immer neuen Geschmacksvariationen versucht das Schweizer Traditionshaus, den Nachwuchs schon im Teenager-Alter für sich zu begeistern. Das Fairtrade-Logo bürgt zudem für Kakao aus nachhaltigem Anbau und trägt dem wachsenden Umweltbewusstsein der Jugend Rechnung.

Nestlé: Internationales Produkt, lokales Marketing

2018 war für die Nestlé-Aktie ein bewegtes Jahr. Im Sommer rutschte der Kurs auf 73 CHF ab, danach setze jedoch eine Phase der Erholung ein. Im März 2019 knackte sie dann die 85 CHF-Marke und erreichte anschließend ein neues Allzeit-Hoch. Ein Grund für die positive Entwicklung ist der laufende Konzernumbau. Besonders in der Süßwarensparte des Lebensmittelgiganten tut sich einiges. So wurde das wenig lukrative US-Süßwarengeschäft für umgerechnet rund 2,3 Milliarden Euro an Ferrero verkauft. Das internationale Geschäft wird jedoch weiter ausgebaut. Insbesondere der Schokoriegel Kitkat ist ein weltweiter Kassenschlager, an dem deutlich wird, wie wichtig Produktvariationen und ein lokales Marketing für junge Konsumenten sind. In Japan etwa hat Kitkat längst Kultstatus erreicht. Die Süßigkeit ist dort in über 30 unterschiedlichen Sorten erhältlich. Die teils exotischen Geschmacksrichtungen wie Melone-Mascarpone oder Wasabi wurden speziell für den japanischen Markt entwickelt und werden nur zu bestimmten Anlässen oder an bestimmten Orten, etwa in großen Städten wie Kyoto oder Kobe, verkauft. Damit hat Nestlé sein Vertriebskonzept der alten japanischen Tradition Omiyage angepasst, nach der es quasi eine soziale Pflicht ist, Arbeitskollegen und Freunden nach einer (Geschäfts-)Reise ein kleines, meist essbares Geschenk mitzubringen. Dank dieser Strategie verkauft Nestlé in Japan pro Tag rund vier Millionen Kitkats und ist damit die Nummer 1 unter den Schokoladenmarken.

Hershey Company: Keine Angst vorm digitalen Wandel

Auch der weltweit größte Schokoladenhersteller Hershey Company hat auf die Veränderungen im Konsum- und Einkaufsverhalten der jüngeren Generationen reagiert. Ein Schwerpunkt der Strategieanpassung liegt dabei auf dem Ausbau des digitalen Geschäfts und des Online-Marketings. Das Ziel: Die typischen Impulskäufe von Süßwaren an der Supermarktkasse auch in der digitalen Welt ermöglichen. Kunden, die bei Online-Händlern wie Amazon ihren Lebensmitteleinkauf erledigen, können zum Beispiel Empfehlungen für Hershey-Produkte angezeigt bekommen. Nach dem Check-Out wird ihnen eine Countdown-Uhr angezeigt, mit der sie innerhalb der angegebenen Zeit ein Hershey-Produkt in ihren Warenkorb legen können. Ein weiteres Feature lädt die Käufer ein, einfach ein Hershey’s Produkt zum Warenkorb hinzuzufügen, um die Mindestbestellmenge für einen kostenfreien Versand zu erreichen. Die dritte Strategie basiert auf Produktvorschlägen, um den Kauf abzurunden. Liegen beispielsweise Butter, Eier und Mehl im Warenkorb, wird dem Kunden vorgeschlagen, Schokoladenstückchen zu kaufen, damit er so alle Zutaten für selbstgebackene Kekse im Haus hat. Die digitale Strategie scheint aufzugehen: Nach der Einführung im Sommer 2018 stieg der E-Commerce-Umsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorquartal um mehr als 30 Prozent.

Grundsätzlich müssen Süßwarenhersteller heutzutage verstärkt in Forschung und Entwicklung investieren, um kontinuierliche Trendanalysen durchzuführen und Neuheiten nach dem Geschmack der jungen Zielgruppen präsentieren zu können. Mit der richtigen Marketing- und Vertriebsstrategie kann sich das veränderte Nachfrageverhalten jedoch positiv auf die Margen auswirken.

 

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J.P. Morgan Asset Management:  Alternative Ertragsquellen geeignet, wenn traditionelle Anlageklassen unter Druck stehen

 

Die Experten von J.P. Morgan Asset Management beurteilen das Jahr 2019 weiterhin als ein Jahr des Übergangs und der Veränderungen. Die Märkte haben sich zwar von den Tiefständen Ende des vergangenen Jahres erholt, die Konjunkturdaten haben allerdings noch keine Kehrtwende verzeichnet. „Angesichts des recht weit gelaufenen Marktzyklusses und erhöhter Bewertungen dürften die Erträge traditioneller Anlageklassen zukünftig deutlich niedriger ausfallen als bisher, wodurch Anleger gezwungen sind, sich nach neuen Ertragsquellen umzusehen“, erläutert Tilmann Galler, globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Damit rücken alternative Anlageklassen wie Immobilien und Infrastruktur, Private Equity oder Hedgefonds stärker in den Fokus.

Guide to Alternatives als Orientierungshilfe

Um diese Entwicklung zu unterstützen, hat J.P. Morgan Asset Management den Guide to Alternatives entwickelt, der ab sofort im Rahmen des Market Insights-Programms veröffentlicht wird. Dieses neue, vierteljährlich aktualisierte Kompendium bietet analog zu dem seit 15 Jahren rund um den Globus beliebten Guide to the Markets eine objektive Analyse der wichtigsten Themen, die bei alternativen Anlageklassen eine Rolle spielen. Die englischsprachige Publikation gibt Einblicke in makroökonomische Themen wie Kapitalbeschaffung und Managerstreuung und analysiert Marktdaten und Fakten rund um die Themenbereiche „Real Assets“ mit Immobilien, Infrastruktur & Transport, „Private Markets“ mit Private Credit & Private Equity sowie Hedgefonds. Galler unterstreicht, dass ein Ziel ist, objektive Informationen für Anlageklassen zu bieten, die seit jeher etwas weniger transparent sind als klassische Instrumente wie Aktien oder Anleihen. „Die Volatilität wird im aktuell späten Konjunkturzyklus voraussichtlich weiter hoch bleiben und die Anleger werden weiterhin nach Alternativen suchen. Der Zugang zu neutralen Informationen ist dabei essenziell, um optimale Anlageentscheidungen treffen zu können.“

„Mit dem Guide to Alternatives möchten wir Anlegern ein Instrument für ihre Entscheidungen zur Allokation alternativer Anlagen an die Hand geben – wird es doch immer wichtiger, eine Strategie und einen Prozess zur Evaluation und Portfoliointegration von alternativen Anlageklassen zu haben,“ erklärt Christoph Bergweiler, Leiter J.P. Morgan Asset Management in Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland. „Als Partner unserer Kunden möchten wir jedoch nicht nur eine nutzwertige Informationsquelle bieten, sondern auch die Diskussion bei institutionellen Anlegern und Finanzberatern anregen, was die Chancen und Risiken alternativer Anlageklassen in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld betrifft.“

Der erste Guide to Alternatives behandelt unter anderem das richtige Gleichgewicht bei der Allokation in alternative Anlagen: „Oft wählen Anleger ihre alternativen Anlageklassen völlig unabhängig voneinander aus und berücksichtigen nicht, was diese Investments für das Gesamtportfolio bedeuten. Wir glauben an einen holistischen Ansatz für den Aufbau eines alternativen Portfolios, das mehrere Komponenten beinhalten sollte“, sagt Christoph Bergweiler.

  1. Core-Fundament: Anlagen in Immobilien, Infrastruktur und Core Private Credit, die das Potenzial für stabile Erträge und niedrigere Volatilität bieten.
  2. Ergänzende Core-Komponenten: Anlagen wie Hedgefonds, die von einer erhöhten Volatilität profitieren können.
  3. Komponenten zur Ertragssteigerung: Durch Anlagen wie notleidende Kredite und Private Equity lassen sich auf opportunistischer Basis Erträge erzielen.

Ein weiteres Fokus-Thema ist die Integration von ESG-Faktoren bei Infrastrukturanlagen. Private Infrastrukturanlagen haben inzwischen einen Punkt erreicht, wo sich die Integration von ESG-Faktoren – also der Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung – fest etabliert hat. Infrastrukturanlagen nehmen bei der Steuerung von Risiken rund um den Klimawandel eine Vorreiterrolle ein. Einerseits ist dies dadurch bedingt, dass sie bestimmten Umweltauflagen entsprechen müssen, was eine Hürde bei der Erwirtschaftung der erwarteten Erträge darstellt. Als Beispiele aus den Infrastruktur-Portfolios von J.P Morgan Asset Management sind Wasserunternehmen zu nennen, die bestimmte Auflagen im Hinblick auf Wasserschutz und -einsparung einhalten müssen oder Anbieter von erneuerbaren Energien, die Emissionsreduktionen dokumentieren müssen, ebenso wie die Entwicklung, Prüfung und Überarbeitung von Notfallplänen. J.P. Morgan Asset Management sieht weitere Chancen im Bereich erneuerbarer Energien, da die Erzeugungskapazitäten zunehmen und die Kosten für die Erzeugung von Solar- und Windenergie weiter sinken.

Rund um das Thema Volatilität wird ein Blick auf die Rolle von Hedgefonds geworfen. Denn Diskussionen über spätzyklische Investitionen konzentrieren sich oft darauf, wie man sich in turbulenten Märkten defensiv verhält. Hedgefonds ermöglichen es Anlegern jedoch, in die Offensive zu gehen, wenn gegen Ende des Zyklus eine höhere Volatilität an den Märkten einsetzt. Bestimmte Arten von Hedgefondsstrategien stechen hierbei besonders hervor. Long/Short-Aktienfonds dürften von höheren kurzfristigen Renditen und einer breiteren Preisstreuung profitieren, während makroökonomische und quantitative Strategien, die sich oft auf die Erkennung kurzfristiger Ineffizienzen konzentrieren, von einer erhöhten Volatilität profitieren dürften. Diese Eigenschaften könnten sich in der Zukunft als hilfreich erweisen, wenn die Korrelationen weiter sinken und die Preisstreuung weiter zunimmt.

 

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J.P.Morgan Asset Management, (Europe) S.á.r.l. , Frankfurt Branch, Junghofstraße 14, ­60311 Frankfurt Tel.: 069/71240, Fax: 069/71242180, www.jpmam.de

Testsieger im Extra-Magazin Spezial “Robo-Advisors” und bei “Finanztip”

 

quirion erreicht weitere neue Meilensteine in seiner Geschichte: Im März 2019 stieg das verwaltete Anlagevolumen beim Pionier unter den Robo-Advisorn in Deutschland auf über 200 Millionen Euro. Die Kundenzahl stieg zum gleichen Zeitpunkt auf über 7100. “Unsere Strategie geht jeden Tag besser auf: quirion bietet Anlegern schon ab 5.000 Euro den Zugang zu weltweiten Kapitalmärkten bequem vom heimischen Rechner aus und wird so für immer mehr Anleger die Alternative zu renditeschwachen oder überteuerten Finanzprodukten herkömmlicher Banken und Sparkassen”, freut sich Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der quirion AG und der Quirin Privatbank AG, deren hundertprozentige Tochter quirion ist.

Vielfältige Auszeichnungen bestätigen quirions Erfolgskurs

Unabhängige Verbrauchertests zeichnen quirion mehrfach aus: Am 27. März 2019 wurde quirion von “Finanztip”, Deutschlands größtem gemeinnützigem Verbraucher-Ratgeber für Finanzfragen, unter den Robo-Advisorn in Deutschland zur Geldanlage empfohlen (https://www.finanztip.de/robo-advisor/). Bereits 2018 wurde quirion von der Stiftung Warentest als Testsieger unter Robo-Advisorn in Deutschland ermittelt (Finanztest 8/2018.) quirion überzeugte die Tester vor allem durch geringste Kosten und gute Anlageempfehlungen. Ebenfalls im März 2019 hat nun auch die Fachzeitschrift “Extra-Magazin” quirion in seiner Spezialausgabe “Robo-Advisors” zum Gesamttestsieger unter 24 Robo-Advisorn in Deutschland erklärt. Auch hier konnte quirion vor allem wieder beim Kriterium Kostengünstigkeit punkten. Zudem wurde quirion von den Portalen Brokervergleich.de und wallstreet:online gemeinsam zum “Robo-Advisor 2018” gewählt. Neben umfangreichen Testkriterien, einem Echtgeld-Performancevergleich und der Bewertung durch eine Jury war maßgeblich hierbei auch die Zufriedenheit der Kunden entscheidend (siehe https://www.brokervergleich.de/brokerwahl/).

Der jüngste Kunde ist 18 Jahre alt, der älteste 94 Jahre

quirion steht durch die vor kurzem erneut gesenkte Mindesteinlage von 5000 EUR auch Anlegern mit kleinerem Vermögen zur Verfügung und kommt entsprechend bei einer breiten Zielgruppe in allen Altersgruppen immer besser an: Der jüngste Kunde ist 18 Jahre alt, der älteste Kunde 94 Jahre. Das durchschnittliche Anlagevolumen liegt bei circa 29.000 Euro. Das unterstreicht, wie digitale Vermögensverwaltung erfolgreich neue Marktsegmente in Deutschland erschließen kann. “Wir sind stolz auf die Dynamik von quirion. Mit quirion kann das Konzept der Quirin Privatbank für eine weltweit diversifizierte Vermögensanlage, die bisher nur sehr vermögenden Kunden der Bank offenstand, nun auch einer breiten Zielgruppe ermöglicht werden”, so Karl Matthäus Schmidt. “So kann Deutschland zu einem besseren Ort für alle Anleger werden.”

 

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quirion AG, Kurfürstendamm 119, 10711 Berlin, Tel: + 49 (0) 30 89021-400, www.quirion.de