Marktneutrale Strategie setzt auf globale Aktien-Index-Futures für breite Diversifikation und Chancen in volatilen Marktphasen

 

First Private Investment Management und Resonanz Capital erweitern ihr Angebot für institutionelle Investoren. Die Frankfurter Asset-Management-Boutique und der Hedgefonds-Spezialist legen eine neue Alternative-Strategie für Index-Futures auf. Der neue First Private Helix Fonds setzt auf antizyklische Investitionen, um unter Ausnutzung des Reversal-Effekts unkorrelierte Renditen zu erzielen. Der bereits 1985 von De Bondt und Thaler nachgewiesene Reversal-Effekt besagt, dass zukünftige Aktienkursrenditen über einen längeren Zeitraum negativ mit der vergangenen Kursperformance korreliert sind. Aktien, die über eine gewisse Zeit eine geringere Rendite als der Markt aufweisen, erzielen tendenziell in der Folgezeit eine Überrendite und umgekehrt. Dieses Verhalten lässt sich auch über kurze Zeitabschnitte beobachten.

Neuer First Private Helix Fonds: Investment für volatile Zeiten

„Unsere Analysen zeigen, dass der Reversal-Effekt besonders signifikant über internationale Aktien-Indizes hinweg auftritt, während er auf Einzeltitelebene innerhalb eines bestimmten Aktienmarktes, beispielsweise bei US-Aktien, bereits arbitriert wurde“, sagt Vincent Weber, CEO von Resonanz Capital. „Aus diesem Grund konzentrieren wir uns auf den Aufbau eines breiten Portfolios aus Futures auf globale Aktien-Indizes.“

Ein vereinfachtes Beispiel: Während der globalen Aktienmarktkorrektur im Februar 2018 verzeichnete der Hang Seng Index Kursverluste von mehr als 10 Prozent. Im Rahmen der Strategie von Resonanz Capital wurde diese Korrektur im Modellportfolio als Einstiegssignal genutzt, um eine Long-Position aufzubauen. Im Zuge der Stabilisierung des Marktes wurde diese Long-Position daraufhin stufenweise über mehrere Wochen wieder abgebaut.

In Phasen erhöhter Volatilität profitiert die Strategie des neuen First Private Helix Fonds also von Marktverwerfungen und nutzt sich daraus ergebene Handelschancen. Während des Sell-off Ende 2018 hätte sie nach Berechnungen von Resonanz Capital beispielsweise eine positive Wertentwicklung von knapp 12 Prozent erzielt, während der MSCI World ein Minus von fast 14 Prozent verzeichnete.

„Die Zeichen stehen zurzeit auf höhere Volatilität. Treiber sind das stark gewachsene Volumen passiver Investments und die gesamtwirtschaftliche Situation, die sowohl von Rezessionsängsten als auch von Zinshoffnungen beeinflusst wird“, sagt Richard Zellmann, Geschäftsführer von First Private. „Gemeinsam mit der langjährigen Expertise von Resonanz Capital im Hedgefonds-Bereich können wir unseren Investoren mit dem First Private Helix Fonds ein Anlagevehikel bieten, das seine Stärken besonders in volatilen Marktphasen ausspielt und mit dem auch in Zeiten hoher Unsicherheit solide Erträge erwirtschaftet werden können.“

Begrenzte Fondskapazität

Der Strategiefokus auf Index-Futures bietet Investoren noch weitere Vorteile: Die Terminmärkte sind äußerst liquide und die Spreads sehr eng. „Im Vergleich zu Einzeltiteln und ETFs ist der Handel mit Futures günstig“, so Vincent Weber. „Wir haben deshalb den Anspruch, ein Sharpe Ratio größer eins zu liefern. Dazu ist es allerdings notwendig, die Fondskapazität auf 500 Millionen Euro zu begrenzen. Von den günstigen Transaktionskosten und attraktiven Sharpe Ratios werden also besonders Frühinvestoren profitieren.“

Die Bafin-Zulassung hat der neue Fonds bereits erhalten, offizieller Vertriebsstart des First Private Helix Fonds von First Private und Resonanz Capital ist im August 2019. Zurzeit läuft die Ansprache von potenziellen Seed-Investoren. Eine Zeichnung ist ab 250.000 Euro möglich.

Auf einen Blick: Der First Private Helix

  • Antizyklisch mit einem Fokus auf Ausnutzung des Reversal-Effekts
  • Diversifiziertes Portfolio von etwa 30 globalen Aktien-Index-Futures
  • Renditeziel von Euribor + 10% mit einer annualisierten Volatilität unter 10%

Eckdaten des First Private Helix: Anteilsklasse S

Universum / Style: Liquid Alternatives

WKN: A0Q95E

ISIN: DE000A0Q95E8

Auflegungsdatum: 01.08.2019

Geschäftsjahr: 01.01.-31.12.

Ertragsverwendung: thesaurierend

Mindestanlage: 250.000 EUR

Verwaltungsvergütung: 0,75 % p. a.

Performanceabhängige Vergütung: 10 % des über dem Referenzwert liegenden Wertzuwachs

 

Verantwortlich für den Inhalt:

First Private Investment Management KAG mbH, Westhafenplatz 8, D-60327 Frankfurt am Main, Tel: +49 (69) 50 50 82-0, Fax: +49 (69) 50 50 82-440, www.first-private.de

Andrew Milligan, Head of Global Strategy bei Aberdeen Standard Investments, zieht zum bevorstehenden dritten Jahrestag des Brexit-Referendums Bilanz und kommentiert:

 

„Der 23. Juni 2016 wird als wichtiges Datum in die Geschichtsbücher eingehen. Die Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die EU zu verlassen, war ein Schock für die politische Elite und die Finanzmärkte. Wenn wir zurückblicken: Was können wir über das sagen, was seit der Brexit-Abstimmung an den Finanzmärkten passiert ist?

Kurz gefasst: In einigen Bereichen mehr Volatilität, in anderen weniger. Das Pfund Sterling rutschte nach dem Referendum stark ab und sank gegenüber dem Euro von etwa 1,30 Euro auf 1,10 Euro. Seitdem wurde es in einem relativ engen Bereich gehandelt, um etwa 1,07 bis 1,20. Die allgemeine Ansicht ist, dass ein ungeordneter Ausstieg dazu führen würde, dass der Sterling seine früheren Tiefststände erneut erreicht.

Die Entwicklung der Aktienkurse spiegelt teilweise politische Bedenken wider, wie sie die jüngsten Ereignisse in Griechenland, Italien oder Großbritannien zeigen. Allerdings ist vor allem die Stärke der heimischen und vor allem der globalen Wirtschaft von Bedeutung. Im Durchschnitt erzielen europäische Unternehmen etwa 40% ihrer Umsätze außerhalb der Region, bestimmte Branchen und Länder sogar deutlich mehr. Für größere FTSE100-Aktien liegt diese Zahl bei bis zu 70%. So ist ein Rückgang des Pfund-Kurses eigentlich sogar gut für die Umrechnung der Gewinne aus Übersee zurück ins Pfund Sterling.

Dies erklärt, warum sich der FTSE All Share Index seit Juni 2016 recht gut entwickelt hat und ein jährliches Wachstum von etwa 7,5% pro Jahr aufweist. Dennoch liegt dies leicht hinter den Renditen europäischer Aktien. Die Schwierigkeit für Investoren aus Großbritannien und der EU besteht darin, dass sich andere globale Märkte deutlich besser entwickelt haben; die USA und ausgewählte asiatische Märkte sind jährlich um mindestens 10% gewachsen. Das Vereinigte Königreich hat seit des Brexit-Referendums unter der Entwicklung hin zu einer langsam wachsenden Wirtschaft gelitten, denn der in seiner Industriestruktur ausgelöste Schock hat dazu geführt, dass sich das Trendwachstum auf etwa 1% pro Jahr verlangsamt hat, was dem Durchschnitt der Eurozone entspricht.

Welchen Einfluss hat dies auf Staatsanleihen? Die Schwierigkeit dabei ist, dass lokale Einflüsse, wie z.B. die Auswirkungen von Währungsbewegungen auf die importierte Inflation, von globalen Faktoren überlagert werden. Da die Handelsspannungen zwischen den USA, China und Europa zunehmen und die US-Notenbank deshalb Zinssenkungen in Betracht zieht, haben auch die globalen Anleiherenditen reagiert. Das Geld ist in sichere Häfen wie deutsche Anleihen geflossen. Im Juni 2016 rentierten britische Anleihen etwas niedriger als spanische Anleihen (1,3% vs. 1,6%), heute rentieren sie etwas höher (0,8% vs. 0,6%). Aber in beiden Märkten war die Richtung hin zu deutlich niedrigeren Renditen sehr klar.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Brexit-Abstimmung im Allgemeinen zu mehr Volatilität in den Märkten geführt hat, doch andere Faktoren sind für Aktien und Märkte in einer global vernetzten Welt immer noch wichtiger.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Aberdeen Asset Management Deutschland AG, Bettinastraße 53-55, D-60325 Frankfurt am Main, Tel.: 0049 (0)69-768072-184, Fax: 0049-(0)69-768072-256, www.aberdeen-asset.de

Übernahme von 50.000 Depots mit einem Bestand von knapp 2 Milliarden Euro

 

Die zur Fidelity-Gruppe gehörende FIL Fondsbank (FFB) übernimmt zum 1. Januar 2020 die Retaildepots von Metzler Fund Xchange. Es handelt sich um rund 50.000 Depots mit einem Bestand von knapp 2 Milliarden Euro, die zum überwiegenden Teil über freie Finanzanlagenvermittler und Vermögensverwalter betreut werden. Die Transaktion steht unter üblichen regulatorischen Vorbehalten.

Die FFB ist eine der größten Fondsbanken in Deutschland, die sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele konzentriert. Ihr Kerngeschäft ist die Verwahrung von Investmentfondsanteilen. Sie richtet ihre Services an unabhängige Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken. Die FFB betreut ein Vermögen von 21,7 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots und ist seit 2009 Teil der Fidelity-Gruppe.

„In den vergangenen zehn Jahren hat sich die FFB zu einer der größten Fondsbanken für Vermittler in Deutschland entwickelt. Damit ist sie zu einem wichtigen Kerngeschäftsfeld für Fidelity in Deutschland geworden. Mit der Akquisition wird die FFB ihr Wachstum auch in Zukunft weiter beschleunigen. Wir sehen darin auch ein Signal zur Stärkung unseres globalen Plattformgeschäfts“, sagt Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International und Aufsichtsratsvorsitzender der FFB.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Metzler Fund Xchange für die FFB als starken Partner für die Übernahme der Depotführung und -administration entschieden hat. Die Unternehmenskulturen beider Häuser passen sehr gut zusammen. Mit der Übernahme bauen wir unser Kerngeschäft weiter aus und setzen unseren Wachstumskurs als eine der führenden Fondsbanken in Deutschland konsequent fort“, sagt Gerhard Oehne, Sprecher der Geschäftsführung der FFB.

„Die gesamte Finanzbranche ist geprägt von hohem regulatorischem Aufwand und enormem Margendruck. Aufgrund dieser Entwicklungen hat sich Metzler für eine noch stärkere Konzentration auf die Kernkompetenzen entschieden. Dazu gehört, sich im Asset Management auf das Geschäft mit institutionellen Kunden zu fokussieren“, erläutert Dr. Marco Schulmerich, Partner bei B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG.

„Daher“, so Schulmerich weiter, „übertragen wir das verbliebene administrative Retailgeschäft an die FFB, mit der wir den idealen Partner gefunden haben: Die FFB genießt einen hervorragenden Ruf im Plattformmarkt und verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der Übernahme von Kundenbeständen und der damit verbundenen Anbindung von Vertriebspartnern. In den kommenden Monaten werden wir eng mit der FFB zusammenarbeiten, um die Depots erfolgreich zu migrieren, und unsere Kunden und Vertriebspartner intensiv bei einer reibungslosen Übertragung unterstützen.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Fidelity Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, D-61476 Kronberg im Taunus Tel.: 06173/509-0, Fax: 06173/509-41 99, www.fidelity.de

In den letzten Wochen erfreuten viele börsennotierte Unternehmen Aktionäre mit Rekord-Ausschüttungen.

 

Doch so schön hohe Dividendenzahlungen sind, eine zu starke Fokussierung auf Erträge birgt auch Risiken. Warum eine ausgewogene Wertpapier-Diversifikation wichtig ist und wie Anleger ihr Depot sinnvoll ergänzen.

Für Dividendenjäger ist das Frühjahr die schönste Zeit des Jahres. Deutsche Aktienunternehmen veröffentlichen ihre Jahresbilanzen und zahlen Dividenden an die Aktionäre. In diesem Jahr sind die Ausschüttungen so hoch wie noch nie, das Rekordergebnis von 2018 wurde noch einmal um 6,6 Prozent übertroffen. Noch stärker stiegen die Dividenden internationaler Unternehmen. Nach dem „Janus Henderson Global Dividend Index“ legten sie um 7,8 Prozent zu.

Keine Garantie auf Dividendenzahlung

Immer mehr Anleger sehen dividendenstarke Aktien daher als gute Einnahmequelle und als wichtigen Baustein, um die Depotrendite zu stabilisieren. „Dabei gibt es ein Problem: Hohe Dividenden sind nicht garantiert“, warnt Tom Friess, Geschäftsführer des VZ VermögensZentrums. „Aktionäre können und dürfen sich nicht darauf verlassen, dass diese Strategie langfristig funktioniert.“

Tatsächlich könnte die Rally schneller vorbei sein, als es den Aktionären lieb ist. Denn die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sind derzeit ungewiss und können sich weiter eintrüben. Außerdem verfolgen dividendenstarke Unternehmen häufig Geschäftsmodelle mit kontinuierlichen Gewinnen. Doch viele Märkte und Technologien sind im Wandel, und die Unternehmen könnten plötzlich vor großen Herausforderungen stehen. Dann drohen Kursschwankungen und Dividendenkürzungen.

Jetzt prüfen: Dividenden, Diversifikation und Anlageziel

„Dividenden sollten nicht das einzige Kriterium bei der Wertpapierauswahl sein“, rät Friess. Bei zu starker Dividenden-Fokussierung könnten wichtige Top-Performer wie Internetwerte außen vor bleiben. Auch erhöht eine starke Dividendenfokussierung Anlagerisiken, denn die Diversifikation im Depot sinkt. Nicht wenige Anleger setzen zu sehr auf Heimat-Werte wie DAX-Aktien. Andere Regionen, aber auch Branchen und Währungen sind häufig unterrepräsentiert.

Anleger sollten sich daher fragen: Haben die Dividendenaktien meine Erwartungen erfüllt? Bin ich mit der Gesamtrendite meines Depots zufrieden? Weist mein Depot eine ausreichende Risikostreuung auf? Und: Stimmt meine Anlagestrategie noch mit meinen finanziellen Zielen überein? „Falls nicht, besteht Handlungsbedarf“, so Tom Friess.

Ideen für die Diversifikation des Depots

„Langfristig erfolgreiche Anleger profitieren von einer ausgewogenen Wertpapier-Diversifikation“, sagt der VZ-Chef. Wie diese aussehen kann, zeigt das Ausschüttungsmandat des VZ (siehe Grafik). Es setzt unter anderem auf Anlagealternativen wie Substanz-Werte, Anleihen und ETFs. „Damit erzielen Anleger planbare Erträge, stellen ihr Wertpapier-Depot breit auf und stabilisieren Kursverläufe“, erklärt Friess. Sein Rat: „Anleger sollten jetzt prüfen, inwiefern ihr Depot von diesen Werten profitieren kann.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

VZ VermögensZentrum, 80333 München, Maximiliansplatz 12, Tel: 089-2001170, www.vermoegenszentrum.de

Der von Morningstar mit fünf Sternen bewertete Fonds investiert vorwiegend in asiatische Unternehmensanleihen, die in US-Dollar notieren, und wird in Hongkong gemanagt.

 

Fast fünf Jahre nach seiner Auflegung am 16. Juni 2014 weist er in seiner Morningstar Peer Group(1) die beste Performance auf und schlägt seine Benchmark um knapp 300 Basispunkte p.a.(2). Belief sich das verwaltete Vermögen zu Beginn des Jahres noch auf 403 Mio. USD, hat es sich mittlerweile mehr als verdoppelt.

„Der DWS Invest Asian Bonds nimmt in unserer Produkt- und Vertriebsstrategie für Asien eine Schlüsselrolle ein.“, erläutert Ferdinand Haas, Head of Product APAC & EMEA.

DWS-Fondsmanager Henry Wong, von Citywire mit AAA geratet, managt bereits seit 25 Jahren asiatische Anleihe-Portfolios. Nach Ansicht von Wong werden die asiatischen Anleihemärkte auch in den nächsten zehn Jahren dynamisch wachsen. „Asiatische Investoren halten auch weiterhin nach Investments Ausschau, mit denen sie ihre Ersparnisse vermehren und ausreichend für ihren Ruhestand vorsorgen können. Dabei investieren sie bevorzugt in ihrer Heimatregion. Entsprechend sind asiatische Papiere auf dem besten Weg, zu einer der wichtigsten Fixed-Income-Kategorien zu werden“, so Wong.

 

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Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Im Juli startet der Kölner Fondsspezialist Sauren eine gemeinsame Vermögensverwaltung mit der Augsburger Aktienbank.

 

Damit ist es Beratern und Anlegern möglich, an dem bewährten personenbezogenen Investmentansatz von Sauren „Wir investieren nicht in Fonds – wir investieren in Fondsmanager“ im Rahmen einer Vermögensverwaltung zu partizipieren. Die drei modernen Multi-AssetStrategien bieten Anlegern einen einfachen Zugang zu breit diversifizierten und aktiv verwalteten Portfolios mit unterschiedlichen Rendite/Risiko-Profilen – von “konservativ plus” über “ausgewogen” bis “dynamisch”.

Gabriel von Canal, Generalbevollmächtigter der Augsburger Aktienbank, freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit: „Mit Sauren konnten wir einen der bekanntesten und erfolgreichsten Fondspicker als Berater für unsere Vermögensverwaltung gewinnen. Wir sind überzeugt, dass Sauren mit dem neuen Angebot in der Vermögensverwaltung eine zentrale Rolle im Markt einnehmen kann.“ Auch Vermögensverwalter Eckhard Sauren blickt dem gemeinsamen Angebot mit Freude entgegen: „In den letzten 25 Jahren haben wir umfangreiche Erfahrung in der qualitativen Fondsanalyse aufgebaut – anfangs in einer Fonds-Vermögensverwaltung und später in unseren Dachfonds. Wir freuen uns, dieses gesammelte Know-How in eine einzigartige personenbezogene Vermögensverwaltung mit der Augsburger Aktienbank einzubringen.“

Der im Markt erkennbare Trend zur Vermittlung einer Fonds-Vermögensverwaltung, ist nicht zuletzt durch den immer weiter zunehmenden Dokumentations- und Verwaltungsaufwand bei der Vermittlung von Einzelfonds beeinflusst. So erhält Sauren vermehrt Anfragen von Beratern, die sich einen Zugang zu dem personenbezogenen Investmentansatz von Sauren über eine Vermögensverwaltung wünschen. Peter Buck, Vertriebsvorstand bei Sauren, erklärt: „Durch die Zusammenarbeit mit der Augsburger Aktienbank können wir unsere erfolgreiche Fondsmanager-Selektion nun im Rahmen einer Vermögensverwaltung anbieten und damit den spürbaren Bedarf unserer Kunden bedienen.“

Die Vermögensverwaltung mit Sauren wird erstmalig im Rahmen einer Roadshow der Augsburger Aktienbank in fünf deutschen Städten vorgestellt. Die genauen Termine sowie die Veranstaltungsorte können über die Internetseiten der Augsburger Aktienbank unter https://www.aab.de/aabweb/partner/service/Roadshow2019 eingesehen werden. Interessierte Berater können Sie sich dort auch unmittelbar für die Roadshow und den Standort Ihrer Wahl anmelden.

 

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Sauren Fonds­Service AG, Im MediaPark 8 (KölnTurm), D­-50670 Köln Tel.: 0221 / 650 50 ­ 0, Fax: 0221 / 650 50 ­ 120, www.sauren.de

Die Apella WertpapierService GmbH, Finanzdienstleistungsinstitut nach § 32 KW und Emittent verschiedener Fonds-Vermögensverwaltungen, hat Anfang 2019 ihr Angebot TOP SELECT Plus, das sich ausdrücklich an konservative Anleger richtet, radikal neu ausgerichtet.

 

„Die Rahmenbedingungen der Finanz- und Kapitalmärkte ändern sich bisweilen. Darauf müssen Anleger, aber auch Fondsmanager und Vermögensverwalter reagieren“, stellt Jens Quittschalle, Geschäftsführer der Apella WertpapierService GmbH fest. „In den hinter uns liegenden Jahren konnte man in einem ausgewogenen Portfolio, bestehend aus Aktien und Anleihen, Verluste in Phasen rückläufiger Aktienkurse gut mit Anleihen dämpfen“, führt Quittschalle weiter aus.

„Schließlich gab es bei Anleihen hoher Bonität noch auskömmliche Erträge aus Zinscoupons, zusätzlich in einem Umfeld immer weiter sinkender Kapitalmarktzinsen Kursgewinne. Zudem bestand eine negative Korrelation zwischen Aktien und Anleihen. Anleger, die aus Aktien flüchteten, schichteten in Anleihen um und sorgten so für zusätzliche Kursgewinne“, fügt er hinzu. „Das alles habe sich dramatisch verändert. Anleihen hoher Bonität aus dem Euroraum liefern nur noch Mini-Zinscoupons. Von einem Umfeld weiter sinkender Zinsen kann im Euroraum nicht mehr die Rede sein. „Weicht man auf Anleihen aus den USA aus, fressen die Kosten für das Hedgen des Währungsrisikos die höheren Zinserträge fast wieder auf“, schildert Quittschalle denkbare Alternativen.

„Auffällig ist zudem, dass in Krisenzeiten an den Aktienmärkten die Korrelationen zwischen den verschiedenen Anlageklassen deutlich ansteigen. Offenbar tauschen Anleger in solchen Zeiten nicht mehr in den vermeintlich sicheren Häfen der Anleihen um, sondern handeln frei nach der Devise Cash ist King und verkaufen alles“, fügt er an und resümiert: „Unter diesen Bedingungen bieten Anleihen kaum noch Potential, um in einem ausgewogenen Portfolio Verluste bei Aktien noch wirkungsvoll dämpfen zu können.“

„Wir haben daher konsequent gehandelt und die Anlagestrategie von TOP SELECT Plus seit Anfang 2019 auf eine Long/Short-Strategie umgestellt“, beschreibt Quitt-schalle die Neuerung und ergänzt: „Diese Long/Short-Strategie haben wir ab Mitte 2018 sehr umfangreich getestet. Die Ergebnisse waren so ermutigend, dass wir schon kurz darauf mit einem Live-Test in unserer Fondsbuchhaltung begonnen haben.“ Der absolute Härtetest für diese neue Strategie kam dann mit dem 4. Quartal des vergangenen Jahres, als Aktienmärkte auf breiter Front geradezu desaströs nach unten liefen. „Nun musste sich zeigen, inwieweit die neue Strategie tatsächlich in der Lage ist, in einem solchen Umfeld Verluste wirkungsvoll zu reduzieren. Mit einem Minus in Höhe von lediglich 4,53 % ist dies, auch verglichen mit konventionellen Mischfonds, geradezu hervorragend gelungen.“

„Und auch die an den Aktienmärkten schwierigen letzten Wochen hat TOP SELECT Plus hervorragend gemeistert; während die Aktienmärkte seit Mitte April bis Ende Mai deutlich den Rückwärtsgang eingelegt haben, konnte TOP SELECT Plus in dieser Zeit sogar leicht zulegen“, fügt er an und stellt fest: „Seit Anfang des Jahres stehen bei TOP SELECT Plus gut 4 % Plus in den Büchern bei einer Volatilität von gerade einmal 2,13 %. Wir sind sehr froh, dass wir mit der veränderten Anlagestrategie in TOP SELECT Plus so schnell beweisen konnten, dass Mut zur Veränderung belohnt wird!“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Apella AG, Friedrich-Engels-Ring 50, 17033 Neubrandenburg, Tel: 0395 5 71 90 90, Fax: 0395 5 71 90 97, www.apella.de

Marktkommentar von Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel

 

Mit der Verlängerung der Forward Guidance der Europäischen Zentralbank EZB in der vergangenen Woche wurde Gewissheit, was viele Anleger schon ahnten: die Leitzinsen in der Eurozone werden frühestens im zweiten Halbjahr 2020 steigen. Die in dieser Woche anstehenden Veröffentlichungen der endgültigen Mai-Inflationsraten verschiedener Eurostaaten belegen, dass die Notenbank derzeit keinerlei Veranlassung hat, an der Zinsschraube zu drehen. In Spanien wird mit einem Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr um gerade einmal 0,8 Prozent, in Frankreich um 1,0 Prozent gerechnet. In Deutschland wird ein Wert in Höhe von 1,4 Prozent erwartet – ebenfalls deutlich unterhalb der Zielzone der EZB von nahe, aber unter zwei Prozent. Selbst der nahezu voll ausgelastete deutsche Arbeitsmarkt mit einem fast chronischen Fachkräftemangel erzeugt kaum lohninduzierten Preisdruck. Auch in den USA  und in China mit prognostizierten 1,9 bzw. 2,5 Prozent Preissteigerung bewegt sich die Inflation im außergewöhnlich niedrigen Rahmen. Weltweit dämpfen die Effekte der Globalisierung und der Digitalisierung weiterhin den Preisdruck. Hinzu kommen in vielen Industriestaaten eine alternde Bevölkerung, die im Schnitt mehr spart und weniger ausgibt, sowie der Schwenk von tendenziell höher bezahlten Industrie-Jobs zu mehr Beschäftigung in Dienstleistungsbereichen. Es ist gut möglich, dass die Inflation strukturell, global und dauerhaft auf niedrigen Niveaus verharrt – keine guten Aussichten für die Hoffnung auf Zinssteigerungen.

 

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DONNER & REUSCHEL AG , Privatbank seit 1798 , Ballindamm 27, D-20095 Hamburg Tel: (040) 30 217.5337, Fax: (040) 30 217.5600, www.donner-reuschel.de

Demografischer Wandel, neue Technologien und innovative Forschung machen das Thema Gesundheit zum Megatrend

 

Der medizinische Fortschritt mit neuen medizinisch-technischen Diagnose- und Behandlungsmethoden verändert den Gesundheitssektor massiv. Schlagzeilen machte zuletzt die Zulassung eines Medikaments zur Behandlung einer seltenen Erbkrankheit, das für die Einmalanwendung 1,9 Millionen Euro kosten soll, begleitet von Diskussionen über die enormen Kosten. Dieses Beispiel ist aber auch ein eindrucksvoller Beleg dafür, was mit Gen-Therapien heute alles möglich ist. „Solche maßgeschneiderten Arzneimittel werden die Medizin in Zukunft immer stärker prägen“, betont Anne Marden, Fondsmanagerin der Global Healthcare-Strategie bei J.P. Morgan Asset Management. Die Expertin führt aus, dass die rasante Innovationswelle im Gesundheitssektor nicht nur dafür sorgt, dass sich der Lebensstandard verbessert und die Lebensdauer der Menschen verlängert. „Solche zugegebenermaßen sehr teuer erscheinenden Therapien können langfristig sogar dafür sorgen, dass die Gesundheitskosten sinken, wenn durch eine Einmalanwendung langwierige Folgekosten oder auch der Ausbruch von Krankheiten verhindert werden können“, erläutert Marden.

Allein dieses Beispiel aus dem Pharmabereich zeigt, dass der Gesundheitssektor ein Wachstumsmarkt ist, der einerseits zum Wohle der Patienten beiträgt, aber auch für Anleger attraktiv sein kann. Neben der Pharma-Forschung tragen auch technologische Entwicklungen und der demographische Wandel weltweit zum Wachstum dieses Sektors bei. So haben neue Technologien unseren Alltag bereits in vielerlei Hinsicht verändert und schaffen auch für Patienten, Ärzte und Pflegepersonal Vorteile – sei es durch mobile Geräte und Apps, Roboter und Automatisierung oder Augmented Reality und 3D-Druck.

Medizinischer Fortschritt sorgt für immer höhere Lebenserwartung

Während die Menschen vor hundert Jahren im Durchschnitt nur dreißig Jahre alt wurden, beträgt das globale Durchschnittsalter heute 71,5 Jahre. Dass die Lebenserwartung weltweit steigt liegt vor allem an der erfolgreichen Bekämpfung von Infektionskrankheiten, aber auch einer besseren Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten, die früher als unheilbar galten. Das höhere Durchschnittsalter sorgt wiederum langfristig für eine steigende Nachfrage nach Medikamenten und medizinischen Dienstleistungen. So ist ist das Krankheitsspektrum heute stark von chronischen Erkrankungen geprägt, die vom biologischen Alter beeinflusst werden, aber auch vom Wandel der Lebensgewohnheiten. Und die Ausgaben im Gesundheitswesen hängen stark vom Alter ab: Die Hälfte der gesamten Krankheitskosten in Deutschland fällt für Patienten über 65 Jahre an – ihr Anteil an der Bevölkerung liegt bei 21 Prozent.

Diese Entwicklung zeigt sich besonders deutlich in den Schwellenländern, die mit steigendem Wohlstand zunehmend einen westlich geprägten Lebensstil annehmen: „Während in den Schwellenländern dank besserem Zugang zur medizinischen Versorgung einerseits die Lebenserwartung steigt, führt ein verändertes Verhalten wie Bewegungsmangel, schlechte Ernährung und Übergewicht zu westlichen „Wohlstandskrankheiten“ wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, führt Marden aus.

So wundert es nicht, dass der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt der OECD-Länder stetig größer wird und erwartet wird, dass dieser von 6,2 Prozent im Jahr 2010 bis zum Jahr 2060 auf rund 9,5 Prozent ansteigt, was eine Vervierfachung des Gesundheitsmarktes bedeutet. Damit einher geht eine größere Vielfahlt des Sektors mit zunehmendem Zusammenspiel von Medizin, Biotechnologie und Technik.

Flexibel in Chancen rund um den Megatrend Gesundheit investieren

Anne Marden arbeitet zusammen mit Dr. Matthew Cohen als Fondsmanagerin des JPMorgan Funds – Global Healthcare Fund. Sie ist bereits seit über 30 Jahren als Expertin für den Gesundheitssektor bei J.P. Morgan Asset Management tätig und betreut den Healthcare Fonds seit seiner Auflegung vor knapp zehn Jahren. Dr. Matthew Cohen ist ausgebildeter und ehemals praktizierender Chirurg und kennt somit den medizinischen Alltag aus der Praxis. Die beiden Portfoliomanager können auf das Know-how und die Analysen der in New York, London und Tokio ansässigen Healthcare-Spezialisten von J.P. Morgan Asset Management zugreifen. Jeder der neun Experten verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Gesundheitssektor. Sie arbeiten zudem bereits seit mehreren Produktzyklen bei J.P. Morgan Asset Management und haben miterlebt, wie sich die Pharmalandschaft substanziell verändert hat. Auf Basis dieses Wissens, jährlich über 1.000 Unternehmensbesuchen und regelmäßigen Treffen mit den Unternehmensmanagern — darunter vor allem auch viele kleinere, innovative Unternehmen, die noch nicht in den globalen Indizes vertreten sind, können Sie eine fundierte Titelauswahl für den Fonds treffen. Dabei achten sie vor allem auf langfristige Wachstumsperspektiven und das Entwicklungspotenzial der Firmen wie Umsatzwachstum, neue Patente, Forschung und Entwicklung, Margen oder potenzielle Fusionen und Übernahmen.

Dieser aktive, sehr selektive Ansatz ist wichtig, denn der Wettbewerbsdruck im Gesundheitssektor ist hoch und es gilt, nur die aussichtsreichsten Unternehmen in den Fonds aufzunehmen. Die beiden Fondsmanager wählen deshalb nur die Unternehmen mit der attraktivsten Bewertung aus, die besser abschneiden sollten als ihre Wettbewerber. Sie investieren rund um den Globus in die vier Bereiche Pharma, d.h. kalkulierbare Erträge aus Medikamenten mit Patentschutz, Biotechnologie, also in die Entwicklung innovativer Medikamente, beispielsweise durch neue Technologien im Bereich Genforschung, Medizintechnik, was von der Fertigung von Produkten und Geräten bis zur Automatisierung der Behandlung reicht, sowie Gesundheitsdienstleistungen, die von Effizienzgewinnen durch digitale Entwicklungen profitieren. Das Fondsmanagement stellt flexibel ein breit gestreutes Portfolio zusammen. In ihren Investmentprozess beziehen Anne Marden und Matthew Choen nicht zuletzt auch ESG-Kriterien ein. Diese Abkürzung steht für E = Environment/Umwelt, S = Social/Soziales und G = Governance/ Unternehmensführung. Da diese Kriterien auch für Anleger immer wichtiger werden, liegt ein Fokus des Fondsmanagements auf potenziellen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit.

Vom langfristig überdurchschnittlichen Wachstumspotenzial des defensiven Sektors profitieren

Bereits seit dem Jahr 2009 können Anleger mit dem Global Healthcare Fund an der Wachstumsstärke des Gesundheitsmarkts partizipieren. „Auch für die Zukunft sind die Wachstumsperspektiven im Gesundheitswesen langfristig überdurchschnittlich. Für Anleger ist zudem erfreulich, dass der Sektor zurzeit in seiner Gesamtheit relativ günstig bewertet ist“, unterstreicht Karsten Stroh, Investment Spezialist in der International Equity Group bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Der Experte betont darüber hinaus, dass der Gesundheitssektor ein defensives Investment bietet, das nicht wie andere Sektoren des Aktienmarktes stark von den eher kürzerfristigen und oftmals stark schwankenden wirtschaftlichen Entwicklungen abhängt, sondern von den langfristigen strukturellen Trends. So bietet sich der Global Healthcare Fund als defensiver Satellitenbaustein und Diversifikator in einem breit gestreuten Portfolio auch für die aktuelle späte Phase des Konjunkturzyklus an.

JPMorgan Funds – Global Healthcare Fund

ISIN A (acc) EUR: LU0880062913 / WKN A (acc) EUR: A1CWHW

ISIN A (acc) USD: LU0432979614  / WKN A (acc) USD: A0RPE0

Fondsmanager: Anne Marden, Dr. Matthew Cohen

Auflegungsdatum: 2. Oktober 2009 (EUR-Anteilklasse am 02.01.2013)

Benchmark: MSCI World Healthcare Index (Total Return Net)

Fondsvolumen: 2,423 Milliarden USD (per 03.06.2019)

Weitere Informationen : www.jpmorganassetmanagement.de/healthcare

 

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J.P.Morgan Asset Management, (Europe) S.á.r.l. , Frankfurt Branch, Junghofstraße 14, ­60311 Frankfurt Tel.: 069/71240, Fax: 069/71242180, www.jpmam.de

Bei nachhaltigen Anleihen stehen Investoren derzeit Schlange.

 

Erst kürzlich wurde den Niederlanden ihr erster Green Bond praktisch aus den Händen gerissen. Auch die deutsche Regierung prüft die Einführung einer grünen Bundesanleihe, deren Erlöse in umweltfreundliche Projekte fließen würden. Aus Anlegersicht weitaus bedeutender sind jedoch herkömmliche Staatsanleihen, die nach wie vor den größten Anteil des Rentenmarktes ausmachen. Halten diese einer Analyse nach den Kriterien Umwelt, Soziales und Governance (ESG) ebenfalls stand?

Maria Municchi, Fondsmanagerin des M&G (Lux) Sustainable Allocation Fund (Foto anbei), erläutert, dass allein aufgrund der vielfältigen Aufgaben eines Staates keine Regierung in der Lage sein dürfte, strenge ESG-Standards zu erfüllen. Offensichtliche Beispiele seien Verteidigungsausgaben und in manchen Ländern die starke Förderung fossiler Brennstoffe. Gleichzeitig diene aber oft sogar ein größerer Anteil des Staatshaushaltes dazu, den Lebensstandard der Bevölkerung zu verbessern. Das sei etwa in den USA der Fall, die zwar mit 12 Prozent ihres Haushaltes den höchsten Verteidigungsetat weltweit hätten, dennoch aber den größten Teil ihrer Staatsausgaben für soziale Zwecke einsetzten (siehe Grafik). Aus ethischen Gründen auf US-Treasuries zu verzichten, sei deshalb nicht angemessen, so Municchi: „Wir müssen vielmehr prüfen, ob der Nettoeffekt der Staatsausgaben positiv ist.“

Die Fondsmanagerin empfiehlt daher bei der ESG-Beurteilung von Staaten einen unvoreingenommenen Blick. Die von MSCI angewandte Methode zur Bestimmung von ESG-Ratings von Staaten könne etwa dazu genutzt werden, das Ausmaß an Korruption, Rechtsstaatlichkeit und der Wahrung der Menschenrechte zu bestimmen, einem wichtigen Element der Governance.

Kolumbien ist ESG-konformer Emittent

„Eine Beurteilung von Märkten, in denen weniger Daten verfügbar sind, kann allerdings schwierig sein, so dass Anleger auch qualitative Aspekte hinzuziehen müssen“, sagt Municchi. Aktuelles Beispiel sei die Bewertung dreier Emittenten aus Schwellenländern: „Kolumbien, Indonesien und Ägypten könnten aus Renditesicht recht attraktiv sein. Doch wenn ESG-Aspekte berücksichtigt werden, trifft dies auf zwei Länder deutlich weniger zu.“

So sei Kolumbien im Nachhaltigkeitsbereich eine wichtige Adresse auf internationaler Ebene und habe die Entwicklung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen aktiv und progressiv unterstützt. Im Gegensatz dazu besitze Indonesien zwar insgesamt ein ESG-Rating mit „BB“ von MSCI und könne attraktive Fundamentaldaten vorweisen. Allerdings setze sich das Land nur ungenügend für den Umweltschutz in der Palmölproduktion sowie für andere Maßnahmen zum Umweltschutz auf nationaler und internationaler Ebene ein.

In Ägypten wiederum sei die soziale Governance nicht ESG-konform. Organisationen wie Freedom House – eine NGO aus den USA, die die Entwicklung von Demokratie und Freiheit misst und überprüft – stuften Ägypten als eines der unfreiesten Länder der Welt ein. Für nachhaltig orientierte Anleger könnten kolumbianische Staatsanleihen daher durchaus interessant sein, indonesische und ägyptische Titel derzeit jedoch weniger. Municchis Fazit: „Staatsanleihen sind unter ESG-Gesichtspunkten zwar schwieriger zu beurteilen als Unternehmen, doch als eine der wichtigsten Anlageklassen dürfen wir sie nicht ignorieren – sowohl mit Blick auf die Vielfalt der Anlagemöglichkeiten als auch einer verantwortlichen Titelauswahl.“

Der M&G (Lux) Sustainable Allocation Fund investiert in eine diversifizierte Palette von Anlageklassen auf der ganzen Welt, einschließlich der Schwellenländer, und bevorzugt dabei Unternehmen und Regierungen, die hohe ESG-Standards einhalten. Ziel ist ein Gesamtertrag als Kombination aus Erträgen und Kapitalwachstum von 4-8 % über einen Zeitraum von fünf Jahren.

 

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M&G International Investments Ltd., mainBuilding, Taunusanlage 19, ­60325 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 1338 6757, www.mandg.de/

Das globale Risiko-Analyseinstitut Verisk Maplecroft und der Fixed-Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) haben eine gemeinsame Untersuchung durchgeführt, die anhand einer neuen Methode die Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) von Ländern misst, um zu zeigen, inwiefern sich diese tatsächlich auf Anlagen in Staatsanleihen auswirken.

Der nun veröffentlichte Research-Bericht enthält eine Reihe wichtiger Erkenntnisse:

  • Nach Eliminierung aller wirtschaftlichen Unterschiede sind die Risikoaufschläge (Spreads) der ESG-Spitzenreiter rund 70 Prozent niedriger als die der Schlusslichter bei der ESG-Performance.
  • Der Aspekt Governance wird als besonders wichtig erachtet: Hier zeigt sich bei einer Gesamtverbesserung um eine Einheit ein Rückgang der Spreads um 13 Prozent. Unter bestimmten Umständen betrachten die Anleger die politischen Risiken im Zusammenhang mit Demokratien jedoch mit größerer Vorsicht jene von autoritären Staaten.
  • Die Märkte scheinen Umwelt- und Klimarisiken nicht einzupreisen und ignorieren eine bessere Umweltbilanz oder strafen sie sogar ab.
  • Während die Anleger physische Risiken des Klimawandels zum Teil einpreisen, zeigen die erhobenen Daten auch, dass die Länder, die den Risiken des Klimawandels am stärksten ausgesetzt sind, im Allgemeinen auch die größte Biodiversität aufweisen – und dass die Märkte Länder belohnen, die noch über beträchtliche natürliche Ressourcen verfügen.
  • Die Anleger scheinen weiterhin Länder mit unwirksamen Umweltvorschriften zu bevorzugen, die sich nicht um eine Dekarbonisierung bemühen.
  • Insgesamt zeigen diese Tendenzen, dass sich der strategische Schwerpunkt institutioneller Investoren auf Umwelt- und Klimarisiken noch nicht in wesentlichen Änderungen des Anlegerverhaltens an den Märkten für Staatsanleihen niedergeschlagen hat.

Die Studie „The role of ESG factors in sovereign debt investing“ [Die Rolle von ESG-Faktoren beim Investieren in Staatsanleihen] verfolgt das Ziel, ESG-Investitionen bei Staatsanleihen zu stärken. Dazu wurde eine innovative Methode entwickelt, um die ESG-Kriterien von 198 Ländern zu analysieren. Die Methode basiert auf mehr als 80 von Verisk Maplecroft bewerteten Risikofaktoren und ermöglicht, investitionsrelevante Dynamiken wesentlich besser zu identifizieren und zu differenzieren als traditionelle Ansätze.

Teil der Studie war zudem eine umfassende Quantifizierung des Verhältnisses zwischen ESG-Faktoren und den Preisen von Staatsanleihen aus 97 Industrie-, Schwellen- und Frontier-Ländern von Januar 2013 bis Mai 2018.

James Lockhart Smith, Head of Financial Sector Risk bei Verisk Maplecroft, kommentiert die Studienergebnisse wie folgt: „Unsere Arbeit zeigt, dass Anleger in Staatsanleihen ESG-Faktoren berücksichtigen sollten, was sich bisher als schwierig erwiesen hat. Die Studie trägt dazu bei, die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Nichtlinearität und Komplexität von ESG-Faktoren auf Länderebene zu bewältigen. Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass die Anleger Umwelt- und Klimagefahren als Risikofaktoren noch immer unterschätzen, und deuten darauf hin, dass es zu einer Preiskorrektur am Markt kommen könnte, wenn sich diese Wahrnehmung ändert.“

Jana Velebova, Senior Portfolio Manager bei BlueBay Asset Management, ergänzt: „Durch unsere ausführliche Analyse konnten wir einige unserer Annahmen zu ESG-Anlagen in Staatsanleihen quantifizieren und erhielten wertvolle Erkenntnisse darüber, welche Bereiche möglicherweise fehlbewertet sind oder wo Risiken noch nicht angemessen eingepreist sind. Aus Sicht der Anleger und in Bezug auf die Portfolio-Performance unterstreicht die Studie, dass ESG-Faktoren systematisch in die Risikoanalyse von Staatsanleihen einbezogen werden sollten und dass es vorteilhaft sein kann, in Bezug auf ESG-Faktoren in einen Dialog mit Regierungen zu treten.“

Verisk Maplecroft und BlueBay planen, ihre Untersuchungen fortzusetzen und weitere Zusammenhänge zwischen ESG-Faktoren und Staatsanleihen zu analysieren.

Über Verisk Maplecroft

Das globale Risiko-Analyseinstitut Verisk Maplecroft ist darauf spezialisiert, den weltweit führenden institutionellen Anlegern und Unternehmen Daten zu ESG-, Klima- und politischen Risiken zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen verbindet in seinem holistischen Ansatz ein einzigartiges Portfolio aus globalen Risikoindizes und Datensätzen mit Experten-Research zu Ländern, Rohstoffen und Branchen und ermöglicht so seinen Kunden, bessere risikoangepasste Entscheidungen zu treffen. Unter Anlegern und Vermögensverwaltern gilt Verisk Maplecroft als vertrauenswürdiger Anbieter von Daten und Erkenntnissen zur Integration von ESG-, Klima- und politischen Risikofaktoren verschiedener Anlageklassen, insbesondere von Staatsanleihen. Verisk Maplecroft ist Teil der Verisk-Unternehmensgruppe (NASDAQ: VRSK).

Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein weltweit agierender Spezialist für Fixed-Income-Management und investiert für institutionelle sowie private Anleger in traditionelle und alternative Fixed-Income-Produkte. BlueBay verwaltet ein Vermögen in Höhe von mehr als 60 Mrd. US-Dollar, das sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Märkten angelegt ist, und kann eine langjährige Erfolgsbilanz bei Performance und Innovation im gesamten Fixed-Income-Spektrum aufweisen. BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

 

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BlueBay Asset Management, 77 Grosvenor Street, London, W1K 3JR United Kingdom, Tel: +44 (0) 20 7389 3700, www.bluebay.com

Wann kommt der globale Abschwung?

 

Die Signale sind widersprüchlich: Sowohl in den USA als auch in Europa ist die Wirtschaft zuletzt wieder stärker gewachsen als erwartet, doch unter europäischen Unternehmen trübt sich das Geschäftsklima auch in diesem Frühjahr weiter ein. Aus Sicht eines Anlegers in Hochzinsanleihen muss ein schwächeres Wirtschaftswachstum aber nicht unbedingt eine schlechte Sache sein, sagt Dr. Ulrich Gerhard, Manager des BNY Mellon Global Short-Dated High Yield Bond Fund bei Insight Investment – einer Gesellschaft von BNY Mellon IM (Foto anbei): „Wir mögen es sogar, wenn die Wirtschaft langsamer wächst, denn das hält die Manager von schlechten Entscheidungen ab. Sie werden vorsichtiger und lassen sowohl bei der Kreditaufnahme als auch bei ihren Ausgaben mehr Umsicht walten. Ebenso gibt es allerdings Firmen, die Wachstum unbedingt brauchen. Diese sollte man meiden.“

Ausfallraten weltweit

Gerhard vergleicht Hochzinsanleihen mit Pilzen – manche sind giftig, manche harmlos, und die Kunst besteht darin, die genießbaren auszuwählen. Auch das Verfallsdatum ist für beide wichtig. Im schwierigen Marktumfeld Ende 2018 hätten Anleger mit kurzlaufenden High-Yield-Bonds mehr Geld verdient als mit Hochzinsanleihen längerer Laufzeit.

„In den letzten beiden Jahren hätte man praktisch jeden Pilz sammeln können. Die Nachfrage nach High Yield war so hoch, dass Unternehmen ohne Probleme auch giftige Emissionen loswurden. Heute ist der Markt ein anderer: Wenn man sich für die falsche Anleihe entscheidet, kann sich dies katastrophal auswirken“, sagt Gerhard.

Bei kurzlaufenden Hochzinsanleihen zahle es sich nach seiner Erfahrung aus, mutig zu sein und nicht zu sehr auf den Vergleichsindex zu schielen. Wenn er von einer Branche nicht überzeugt sei, mache er einen Bogen darum: „Wenn ein Sektor Mist ist, warum dann dort investieren?“ Aktuell bevorzuge er Unternehmen aus der Telekommunikation sowie einzelne Adressen im Energiebereich. Da Gerhard aber besonders hohen Wert auf den freien Cashflow legt, würden Anleger in seinem Portfolio bekannte Namen wie Tesla oder Netflix nicht wiederfinden.

Im BNY Mellon Global Short-Dated High Yield Bond Fund investiert Gerhard in Hochzinsanleihen, die typischerweise eine Laufzeit von weniger als zwei Jahren haben, und hält diese bis zur Fälligkeit. Daneben setzt er auf kündbare Anleihen und strebt eine Volatilität von fast der Hälfte seines Vergleichsindexes an. Das Portfolio setzt sich derzeit zu etwa 95 Prozent aus Hochzinsanleihen und zu etwa vier Prozent aus Loans zusammen; Credit Default Swaps liegen dagegen bei null. Im Vergleich zwischen Emittenten aus den USA und Europa machen US-Hochzinsanleihen mit rund 40 Prozent den Schwerpunkt des Fonds aus. Nach Ansicht des Fondsmanagers bieten die USA einen größeren, reiferen Markt mit besseren Unternehmen und höherer Liquidität im Sekundärmarkt.

Innerhalb des Bonitätsspektrums unterhalb Investmentgrade bevorzugt Gerhard Emissionen mit einem B-Rating – im Vergleich zu Anleihen mit BBB-Rating, die seiner Meinung nach übermäßig gehebelt sind.

 

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BNY Mellon IM, 160 Queen Victoria Street, London, EC4V 4LA, England, Tel: +44 20 3322 4806, www.bnymellon.com

Offene Immobilienfonds investierten im vergangenen Jahr 7,8 Mrd. Euro in neue Objekte.

 

Fast 40% davon flossen in deutsche Immobilien. Investitionen in Projektentwicklungen haben deutlich zugenommen und erreichen mit 1,2 Mrd. Euro ein Fünfjahreshoch.

Die Ratingagentur Scope hat die im Jahr 2018 getätigten Investitionen offener Immobilienpublikumsfonds analysiert, deren Portfolios überwiegend aus Gewerbeimmobilien bestehen. Ergebnis: Die 15 Fonds investierten im vergangenen Jahr rund 7,8 Mrd. Euro in neue Objekte. Das ist ein ähnliches Ankaufsvolumen wie 2017. Damals wurden rund 8,3 Mrd. Euro investiert.

Vom gesamten Investitionsvolumen 2018 entfällt mehr als die Hälfte (4,3 Mrd. Euro) auf nur drei Fonds: Der aktivste Fonds war der hausInvest mit einem Ankaufsvolumen von 1,8 Mrd. Euro. Der Deka-ImmobilienEuropa folgt auf Rang 2. Er investierte mehr als 1,6 Mrd. Euro in neue Objekte. Der WestInvest InterSelect kommt als drittstärkster Ankäufer 2018 auf ein Investitionsvolumen von 946 Mio. Euro.

Im Jahr 2018 haben die Fonds Immobilien in 18 verschiedenen Ländern erworben. Deutschland war der mit Abstand beliebteste Standort. Fast drei Mrd. Euro und damit rund 39% des gesamten Investitionsvolumens wurden in deutsche Immobilien investiert.

Im Vergleich zu 2017 ist vor allem der signifikante Rückgang der Investitionsaktivitäten in Großbritannien auffällig. Der UK-Anteil am gesamten Investitionsvolumen hat sich mehr als halbiert – von 21% auf 10%. Die Unsicherheiten im Rahmen des Brexits haben maßgeblich zu dieser Reduktion beigetragen.

Ebenfalls rückläufig ist der Anteil der Investitionen in US-amerikanische Immobilien. 2016 allokierten die offenen Immobilienfonds noch mehr als ein Drittel ihrer Investitionen in die USA. Zwei Jahre später sind es nur noch rund 13%. Ein Grund für das abnehmende Interesse an US-Objekten sind die gestiegenen Kosten für Währungsabsicherung.

Büroimmobilien dominieren die Ankäufe mehr denn je. Rund 69% der Investitionen entfielen 2018 auf Büroobjekte. Das ist eine erneute Steigerung gegenüber dem Vorjahr (67%). Damit liegt der Anteil der Ankäufe auch signifikant über dem aktuellen Portfolioanteil von Büroobjekten in Höhe von 63% (Stand Ende 2018).

Eine andere Entwicklung vollzieht sich bei Einzelhandelsobjekten. Ihr Anteil an den Portfolios beträgt derzeit noch rund 25%. Am Ankaufsvolumen des Jahres 2018 sind es jedoch nur 18%.

Investitionen in Projektentwicklungen haben 2018 deutlich zugenommen und befinden sich mit 1,2 Mrd. Euro auf einem Fünfjahreshoch. Zum Vergleich: 2017 investierten die Fonds lediglich 480 Mio. Euro in Projektentwicklungen.

 

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Scope Analysis GmbH, Lennéstraße 5, D-10785 Berlin, Tel: +49 30 27891-0, Fax: +49 30 27891-100, www.scopeanalysis.com

Fidelity Marktkommentar von Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege bei Fidelity International:

 

Zugegeben, die Bäume wachsen nicht mehr in den Himmel. Die Konjunktur hat sich abgekühlt. Vor allem die europäische Wirtschaft trifft die weltweit schwindende Konjunkturdynamik, denn sie ist stark von externen Faktoren abhängig. Die EU-Kommission hat ihre BIP-Prognose für Europa jüngst von 1,9 Prozent auf nur noch 1,2 Prozent gesenkt. Auch die Stimmung der globalen Investoren gegenüber europäischen Aktien ist gemäß dem jüngsten Global Fund Manager Survey von Merrill Lynch so schlecht wie seit drei Jahren nicht mehr.

Europäische Titel jetzt aus dem Depot zu werfen, ist aber kein guter Rat. Im Gegenteil. Trotz der eher trüben Wirtschaftsaussichten bietet der europäische Aktienmarkt noch immer interessante Kaufgelegenheiten. Die Unternehmen stehen deutlich besser da als noch vor einigen Monaten befürchtet. Das spiegelt sich vor allem in den jüngsten Quartalsergebnissen wider: 52 Prozent der europäischen Konzerne haben die Prognosen übertroffen. Zwar hat es auch Gewinnwarnungen gegeben, allerdings so wenige wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Vor allem Technologie-Unternehmen, Konzerne aus dem Lebensmittelsektor und der Gesundheitsbranche überraschten positiv. Mehr als jedes zweite Unternehmen schnitt hier besser ab als erwartet. Weniger gut lief es bei Öl- und Gas-Unternehmen, wo nur knapp jedes dritte die Analystenschätzungen schlagen konnte. Am stärksten schnitten Schweizer Konzerne ab, am schwächsten Unternehmen aus Großbritannien. Insgesamt haben wir die beste Bilanzsaison der vergangenen vier Quartale erlebt. Vor allem eine Kennzahl hat sich signifikant verbessert: das Ergebnis je Aktie (Earnings per Share, EPS). Das geschätzte Gewinnwachstum für 2020 liegt bei rund sieben Prozent.

Es war vor allem die Nachfrage aus China, die sich positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirkte. Zuletzt gab es auch wieder bessere Nachrichten aus dem „Reich der Mitte“. Die Konjunkturmaßnahmen, mit denen die Regierung die Wirtschaft ankurbeln will, zeigen Wirkung. Bedenken, dass sich die globale Konjunktur ausgehend von China weiter abkühlen könnte, sind vorerst ausgeräumt. Davon profitieren auch viele europäische Unternehmen, die traditionell sehr exportorientiert sind. Es bleibt natürlich die Unsicherheit über den schwelenden Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die drohenden Autozölle für Europa.

Nichtsdestotrotz bietet der europäische Aktienmarkt viele Unternehmen, die sehr attraktiv bewertet und für Investoren gute Kaufgelegenheiten sind. Oder anders ausgedrückt: Qualität ist in Europa derzeit sehr günstig. Chancen sehen wir insbesondere bei günstig bewerten defensiven Titeln, bei ausgewählten Zyklikern, die die schwächere Konjunktur bereits eingepreist haben und bei Qualitätsunternehmen mit hohen Wachstumsraten. Das sollten Anleger nicht ignorieren.

 

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Fidelity Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, D-61476 Kronberg im Taunus Tel.: 06173/509-0, Fax: 06173/509-41 99, www.fidelity.de

Marktkommentar von Lombard Odier Investment Managers

 

Trotz drei Jahrzehnten beispiellosen globalen Wachstums verändert das Bewusstsein um Ungleichheit die Wirtschafts- und Investitionslandschaft. Globalisierung und Technologie sind mitverantwortlich dafür, dass qualifizierte Arbeitskräfte ungleichmäßig entlohnt werden und das Zusammenspiel von Kapital und Arbeitsrenditen verändert wird. Die Debatte über die Rolle der Zentralbank bei der Verschärfung von Ungleichheiten wird jedoch sicherlich mehr Aufmerksamkeit erhalten.

„Die Zentralbanken der entwickelten Länder unterschätzen die möglichen Auswirkungen des Populismus auf die Wirtschaft, sollte die Geldpolitik die Einkommensungleichheit nicht berücksichtigen – und zwar schnell“, sagt Dr. Salman Ahmed, Chief Investments Strategist bei Lombard Odier Investment Managers. „Die Verbraucherpreisinflation ist seit Anfang der 90er Jahre die wichtigste makrovariable Triebkraft der Geldpolitik und bildet heute den Rahmen für viele Zentralbanken auf der ganzen Welt. Es wird inzwischen akzeptiert, dass beispielsweise die Quantitative Lockerung (QE) einen Portfolio-Rebalancing-Effekt bewirkt hat, da die Zentralbanken versuchten, ‚Lebensgeister‘ wieder zu entfachen, um so Anreize für das Halten von riskanteren Vermögenswerten zu schaffen.

Die zunehmende Ungleichheit war ein wichtiger Faktor für den starken Aufschwung des US-amerikanischen und europäischen Populismus. Der Aufstieg des “Trump-Phänomens” erscheint nun mehr als eine Verirrung, da er sich nach links ausbreitet und sich verstärkt. In Europa ist der Aufstieg des Populismus insbesondere in Italien, aber auch Deutschland und Frankreich, deutlich zu erkennen. Diese Verschiebungen werden wahrscheinlich langfristige Auswirkungen auf die westliche politische und wirtschaftliche Ordnung haben, gegen die die Zentralbanken nicht immun sind.

In der heutigen populistischen Ära muss die Zentralbankpolitik in liberalen Demokratien den Zorn bedingt durch Ungleichheit mitberücksichtigen, da er wahrscheinlich einen starken Einfluss auf die zukünftigen politischen Realitäten haben wird. Auf den Finanzmärkten ist die Verhaltensökonomie gut verstanden worden, und die Zentralbanken können daraus lernen und Reaktionsfunktionen in ihre Entscheidungen miteinbeziehen. Ein umfassendes Umdenken in der Reaktionsfunktion der Europäischen Zentralbank (EZB) ist dringend erforderlich. Die Bank braucht ein fokussiertes, glaubwürdiges und sichtbares Engagement, um ihr Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen. Sie benötigt auch dringend ein breiteres Spektrum an politischen Instrumenten, wie zum Beispiel einen gezielten Einsatz von Großkrediten für KMU und Gruppen mit mittlerem und niedrigem Einkommen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Konjunkturabschwungs steigt.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass, wenn ein schwerwiegender Abschwung den einheitlichen Währungsraum treffen würde, die daraus resultierenden politischen Auswirkungen durch den derzeitigen Anstieg des Populismus stärker belastet würden. Der Charakter einer demokratisch gewählten Regierung impliziert, dass technokratische Institutionen wie die EZB, wenn sie ihre Mandate weiterhin eng auslegen, unbeabsichtigt den populistischen Druck erhöhen können – was sich unweigerlich auf die Zukunft der Europäischen Union auswirken könnte.“

 

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Lombard Odier Asset Management (Europe), Limited, Frankfurt Branch, Bockenheimer Landstraße 2­4, D-­60306 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0)69 6677 48 154, Fax: +49 (0)69 6677 48 220, www.lombardodier.com

Im Fokus stehen Unternehmen, die den Klimaschutz stärken, als ESG-Vorreiter überzeugen oder die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umsetzen

 

Die Europawahl hat wieder einmal gezeigt: Klimawandel und Nachhaltigkeit sind eines der TOP-Themen. Das Bewusstsein einer Welt im Wandel und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken verändern zunehmend private und wirtschaftliche Entscheidungen. Immer mehr Unternehmen richten ihre Geschäftsmodelle danach aus. Dafür stehen auch die drei neuen Aktien-Nachhaltigkeitsfonds der DKB, die von der BayernInvest gemanagt werden. Die Fonds greifen den Aktionsplan des Pariser Klimaschutzabkommens sowie die klar definierten 17 SDG-Ziele der Vereinten Nationen (SDG = Sustainable Development Goals) auf. Sie umfassen Themen wie  Gesundheitsvorsorge, Bildung, nachhaltiger Städtebau und Armutsvermeidung. Gleichzeitig schließen sie kontroverse Themenstellungen wie Kernenergie, Rüstung, Tabak und Kinderarbeit konsequent aus.

tefan Unterlandstättner, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Kreditbank AG: „Die BayernInvest hat es uns ermöglicht, alle unsere Fonds auf 100 Prozent Nachhaltigkeit umzustellen. Wir wollen damit unsere Führungsposition als die nachhaltigste TOP-20-Bank in Deutschland ausbauen und unseren über  4 Millionen Privatkunden ausschließlich Produkte anbieten, die sie zu Geldverbesserern machen.“

Dr. Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH: „Nachhaltig agierende Unternehmen sind nach unserer Einschätzung langfristig stabiler und somit die Gewinner von morgen. Sie werden besser in der Lage sein, die Risiken einer sich wandelnden Umwelt und Gesellschaft erfolgreich zu meistern.“ Die Fonds richten sich sowohl an private Anleger als auch institutionelle Investoren, die eine Balance zwischen Rendite und Nachhaltigkeit suchen und ermöglichen zudem noch zwischen Schwerpunktthemen auszuwählen.

Nachhaltigkeitsfonds setzen auf Klimaschutz, SDG-Ziele oder ESG-Vorreiter

Im Zentrum des DKB Nachhaltigkeitsfonds Klimaschutz stehen Unternehmen mit zukunftsorientierten Geschäftsmodellen. Sie profitieren von einem Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft und bieten deshalb langfristig gute Wachstumsperspektiven. Der Fonds verzichtet auf Investments in Firmen, die klimaschädliche fossile Brennstoffe fördern oder Kohlekraftwerke betreiben. Das globale Aktienportfolio überzeugt mit Unternehmen, die bereits heute das veränderte Umfeld und das zukünftige Nachfrageverhalten in ihr Geschäftsmodell integriert haben.

Der DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG setzt auf Unternehmen, deren unternehmerisches Handeln sich nach Einschätzung der BayernInvest positiv auf die Umwelt und Gesellschaft auswirkt. SDG beschreibt 17 von den Vereinten Nationen definierte Ziele, die die globalen Herausforderungen unserer Zeit adressieren. Es wird ausschließlich in solche Unternehmen investiert, die hierfür einen sichtbaren positiven Beitrag leisten. Die Daten-Basis bilden Impact Analysen, die die Wirkung der Unternehmen auf die SDG-Ziele analysieren. Durch die Fokussierung auf nachhaltige und zukunftsfähige Geschäftsmodelle bieten die ausgewählten Unternehmen attraktive Renditechancen.

Kern des DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa bilden europäische Aktien, die nach Analyse der BayernInvest die größten Ertragsaussichten bieten und in ihrer Branche unter ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten führend sind. Eine kontinuierliche Überwachung des Portfolios sowie vordefinierte strenge Ausschlusskriterien stellen sicher, dass der Fonds neben der Einhaltung grundsätzlicher ESG-Kriterien auch nicht in Unternehmen mit kontroversen Geschäftsfeldern, wie zum Beispiel Glücksspiel, Tierversuche und Gentechnik investiert.

Hintergrundinformationen

Alle drei Investmentlösungen basieren auf einer Aktien-Faktorstrategie, die neben den Stil-Faktoren Value, Quality, Momentum und Low Risk auch ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in der Aktienauswahl berücksichtigt. Das Investmentuniversum wird zunächst um Titel reduziert, die gegen grundsätzliche ESG-Kriterien (z.B. Produzenten von Atomenergie, Tabak, Waffen, Verstöße gegen UN Global Compact Prinzipien) bzw. ergänzend fondsspezifische ESG-Kriterien verstoßen. Dann werden mit einer Faktor-Investing-Strategie solche Wertpapiere ausgewählt, bei denen bestimmte Faktoren bzw. quantifizierbare Unternehmensmerkmale – z.B. ROE (Return on Equity), historische Performance, Volatilität – eine höhere Performance erwarten lassen. Alle drei Fonds sind von der Tochtergesellschaft der BayernInvest, der BayernInvest Luxembourg S.A., aufgelegt. Fondsmanager ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH in München.

Die drei Fonds im Überblick

 

InstANL ISIN

Retail ISIN

DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa

LU1989374100

LU0314225409

 

DKB Nachhaltigkeitsfonds Klimaschutz

LU1989373987

LU0117118124

 

DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG

LU1989373631

LU0117118041

 

Umfassendes ESG-Reporting

ESG-Investments erfordern ein innovatives und umfassendes ESG-Reporting. Es ergänzt das klassische finanzielle Reporting und zeigt transparent auf, wie sich Portfolien auf umweltbezogene, soziale und die Unternehmensführung betreffende Kriterien auswirken. Das ESG-Reporting ist ein unverzichtbares Instrument für zukunftsorientierte Investoren und die Basis für die Analyse zukünftiger Chancen und Risiken der Kapitalanlagen. Die BayernInvest stellt dieses Leistungspaket ihren Bestands- und Neukunden für alle gemanagten und administrierten Spezial-AIF und Publikumsfonds zur Verfügung – als einer der ersten deutschen Asset Manager ohne zusätzliche Kosten.

Über die BayernInvest:

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 82 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Über die DKB:

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit Hauptsitz in Berlin betreut mit ihren insgesamt über 3.700 Mitarbeitern Geschäfts- und Privatkunden. Die Bilanzsumme der DKB beläuft sich auf über 77,4 Mrd. Euro, rund 85 Prozent davon setzt sie in Form von Krediten ein. Als Partner von Unternehmen und Kommunen hat sich die Bank frühzeitig auf zukunftsträchtige Branchen in Deutschland spezialisiert: Wohnen, Gesundheit, Pflege, Bildung, Landwirtschaft und Erneuerbare Energien. In vielen dieser Wirtschaftszweige gehört die DKB zu den Marktführern. Im Privatkundengeschäft ist die DKB die zweitgrößte Direktbank Deutschlands. Sie bietet ihren 4,1 Millionen Privatkunden seit mehr als 15 Jahren die Möglichkeit, die täglichen Bankgeschäfte online abzuwickeln.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Kreditbank Aktiengesellschaft, Taubenstraße 7-9, 10117 Berlin, Tel: 030 12030-3605, www.dkb.de

Der DWS Invest ESG Global Emerging Markets Equities investiert in Unternehmen aus den aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens, Lateinamerikas, dem Mittleren Osten, Afrikas und Osteuropas, die über sehr gute Bewertungen bei den ESG-Kriterien verfügen. ESG umfasst die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.

 

Der aktiv gemanagte Fonds kombiniert eine volkswirtschaftliche Analyse auf Länderebene mit einer fundamental getriebenen Aktienauswahl. Das Team um Fondsmanager Sean Taylor, Chief Investment Officer APAC & Head of Emerging Market Equities, sucht nach qualitativ hochwertigen Wachstumswerten, weniger bekannten Nebenwerten und Unternehmen in Situationen einer Trendwende. Damit besteht für das Fondsmanagement in jeder Marktphase die Möglichkeit zu einer überdurchschnittlichen Wertentwicklung.

Die Auswahl der Aktien erfolgt in drei Schritten: Zunächst müssen die makroökonomischen Rahmenbedingungen passen, dabei sind besonders Reformen im Nachhaltigkeitsbereich in den jeweiligen Ländern entscheidend. Als zweites folgt die Analyse der Einzeltitel. Die lokale Expertise der DWS ermöglicht eine Nähe zum Management, so kann beurteilt werden, wie konsequent eine nachhaltige Firmenpolitik umgesetzt wird. „Der dritte Aspekt ist die Suche nach potenziellen Katalysatoren für eine mögliche Wertsteigerung. Uns interessiert, welche Auswirkungen eine stärkere Ausrichtung an Nachhaltigkeitskriterien für ein Unternehmen in Zukunft haben wird“, betont Sean Taylor.

DWS Invest ESG Global Emerging Markets Equities kann grundsätzlich in Unternehmen mit unterschiedlicher Marktkapitalisierung investieren. Der Fokus liegt auf Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 10 Milliarden US-Dollar. Die Beimischung von Unternehmen mit kleiner und mittlerer Marktkapitalisierung ermöglicht die schnelle Aufnahme neuer Trends. „Wir investieren bevorzugt in Marktführer mit starken Bilanzen, einem hohen Cashflow, guten Margen und einer attraktiven Dividendenrendite. Das ist ohne ein nachhaltiges Geschäftsmodell nicht möglich“, erläutert Fondsmanager Sean Taylor.

Der DWS Invest ESG Global Emerging Markets Equities wurde am 29. Mai 2019 aufgelegt. Der Ausgabeaufschlag beträgt bis zu 5 Prozent. ISIN der Anteilsklasse LD LU1984221009. Die laufenden Kosten belaufen sich auf 1,78 Prozent jährlich.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Union Investment wird als Marktführer bei der Riester-Rente ab dem 1. Juli 2019 einen nachhaltigen Aktienfonds in sein Produktangebot integrieren.

 

Bei der „UniProfiRente Select“ können Anleger dann wählen, ob sie den „UniNachhaltig Aktien Global“ als Chancenkomponente haben möchten oder ob sie weiterhin in den „UniGlobal Vorsorge“ beziehungsweise den „UniGlobal II“ investieren wollen. Ein Wechsel zwischen den Fonds ist jederzeit kostenlos möglich.

„Die Bedeutung der nachhaltigen Geldanlage nimmt immer mehr zu. Daher wollen wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, auch ihre Altersvorsorge nach nachhaltigen Kriterien auszurichten“, erläutert Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment.

Der UniNachhaltig Aktien Global ist ein weltweit ausgerichteter Aktienfonds, der bei der Auswahl der Emittenten ethische, soziale sowie ökologische Kriterien berücksichtigt. Zusätzlich wird der Fokus auf Unternehmen mit nachhaltigem Kerngeschäft und verantwortungsvoller Unternehmensführung gelegt.

Bei der Titelselektion bewertet das Fondsmanagement in einem ersten Schritt die Unternehmen anhand eines hauseigenen Nachhaltigkeits-Ratings. Hierbei wird untersucht, wie gut die Aspekte Umwelt und Soziales gemanagt werden und wie die Managementqualitäten im Unternehmen sind. Weiterhin wird die Frage gestellt, inwieweit das Geschäftsmodell des Unternehmens nachhaltige Geschäftsfelder im Sinne der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung unterstützt. Ein zusätzlicher Punkt ist die Analyse, ob das Unternehmen in relevante Kontroversen wie beispielsweise Korruptionsvorwürfe oder Umweltskandale verwickelt ist.

Im zweiten Schritt der Titelauswahl werden strikte Ausschlusskriterien angewendet. Dazu gehören beispielsweise Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung, Herstellung von ABC-Waffen, Landminen oder Streubomben.

Im letzten Schritt prüft das Fondsmanagement, ob die Anlage nicht nur nachhaltigen, sondern auch wirtschaftlichen Anforderungen genügt. Nur wenn alle Bewertungen positiv ausfallen, ist eine Investition in ein Unternehmen möglich.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Union Asset Management Holding AG, Weißfrauenstraße 7, Tel: 069-2567-264160311, Frankfurt am Main, www.union-investment.de

Die Spiegelfonds des Barings Europe Select Trust und des Barings German Growth Trust

 

Der globale Finanzdienstleister Barings gibt die Auflegung von Spiegelfonds für den Barings German Growth Trust und den Barings Europe Select Trust über eine Barings EU27 OGAW-Plattform bekannt. Die in Irland ansässigen Spiegelfonds wurden nach Maßgabe der OGAW-Richtlinie mit dem Ziel gegründet, die Auswirkungen des Brexit auf Anleger in den verbundenen britischen Fonds zu mindern – und zwar unabhängig vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen des Vereinigten Königreichs und der EU27. Beide Spiegelfonds sind zum öffentlichen Vertrieb in europäischen Ländern, einschließlich Deutschland und Österreich, zugelassen.

Nach dem Brexit fallen Fonds, die ursprünglich im Vereinigten Königreich als OGAW gegründet wurden, nicht mehr unter die OGAW-Richtlinie. Durch die Gründung dieser Spiegelfonds bietet Barings Investoren eine Alternative, um weiterhin in ihre bevorzugte Strategie im geltenden OGAW-Rahmen investiert bleiben zu können. Die Spiegelfonds sind so konzipiert, dass sie die entsprechenden britischen Fonds in Bezug auf Anlageziele und Anlagepolitik nachbilden, und werden von denselben Anlageteams wie die britischen Versionen der Fonds gemanagt.

Volker Samonigg, Geschäftsführer, Head of Business Development Germany and Austria, Barings:

„Während die Brexit-Verhandlungen andauern, freuen wir uns über die Auflegung von Spiegelfonds für diese mehrfach ausgezeichneten Strategien. So können wir sicherstellen, dass sie Anlegern weiterhin in der am besten geeigneten Form zur Verfügung stehen.“

Nick Williams, Portfoliomanager des Barings Europe Select Fund:

„Ich freue mich darüber, dass wir europäischen Kunden unabhängig vom Brexit-Ausgang Anlagemöglichkeiten in die Europe Select Strategie bieten können. Europäische KMU haben im Vergleich zu Large Caps ihre langfristige Outperformance unter Beweis gestellt und bieten Investoren fortgesetzt eine Fülle von attraktiven Anlagegelegenheiten in Nischen- und Wachstumsmärkten.“

Robert Smith, Portfoliomanager des Barings German Growth Fund:

„Am deutschen Aktienmarkt sind eine Vielzahl von Unternehmen präsent, welche in Sektoren tätig sind, die kurz- und langfristig von zyklischem sowie strukturellem Wachstum profitieren sollten. Deutsche Aktienpapiere bleiben unseres Erachtens attraktiv, was ihren geschäftlichen Fundamentalwerten zu verdanken ist. Papiere am deutschen Aktienmarkt sind nach wie vor geringer bepreist als Titel am breiteren gesamteuropäischen Markt.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Baring Asset Management GmbH, Ulmenstrasse 37­-39, ­60325 Frankfurt am Main, Tel: 069/7169 1888, Fax: 069/7169­1899, www.barings.com

Anhaltend hohe Investorennachfrage bei knappem Angebot

 

Das Marktvolumen investmentrelevanter Hotels in Deutschland erreicht 2018 mit 57,5 Milliarden Euro erneut einen Rekordwert. Wie Union Investment und bulwiengesa in ihrer aktuellen Analyse ermittelt haben, ist der Marktwert damit gegenüber 2017 (52,6 Milliarden Euro) um rund 9,5 Prozent gestiegen.

Der erneut starke Wertzuwachs (Vorjahr: +5,1 Prozent) resultiert aus dem anhaltend hohen Neubauvolumen neuer Hotelflächen sowie aus einer Wertsteigerung im Bestand, da sich die wirtschaftliche Situation vieler Hotels 2018 erneut verbessert hat.

„Die marktseitigen Rahmenbedingungen für Hotels in Deutschland sind unverändert gut. Die Übernachtungszahlen wuchsen 2018 mit einem Plus von 4 Prozent gegenüber 2017 stärker als sonst in den letzten zehn Jahren. Und bei rd. 80 Prozent der Tophotels liegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahr im Plus“, erläutert Dierk Freitag, Bereichsleiter und Partner bei bulwiengesa. „Was den Wertzuwachs betrifft, wurden unsere Erwartungen vom letzten Jahr um 4,5 Prozentpunkte übertroffen.“

Auffallend sind die Wertzuwächse im Upscale-Segment, das 2018 mit einem RevPar, also dem Umsatz pro verfügbarem Zimmer, von rd. 91 Euro eine gute Performance zeigte. Der Upscale-Hotellerie sind knapp 44 Prozent der insgesamt rd. 396.400 Zimmer zuzurechnen, die von Union Investment und bulwiengesa deutschlandweit als investmentrelevant eingestuft wurden.

„Die Wertzuwächse im Upscale-Segment bestätigen uns in unserer Strategie, unsere Investitionen in den Bestand weiter auszubauen, wie aktuell im 5-Sterne-Superior Steigenberger Hotel in Hamburg oder im InterConti in Berlin“, sagt Martin Schaller, Leiter Asset Management Hospitality bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Perspektivisch rechnen die beiden Marktexperten jedoch mit stärkeren Mengen- und damit Wertzuwächsen im Economy- und Midscale-Segment, da sich für diese Segmente flächendeckendere Entwicklungsperspektiven in Deutschland ergeben. So setzt ist die Markenhotellerie verstärkt auf die Entwicklung von Zwei- und Drei-Sterne-Betrieben bzw. vergleichbaren Kategorien außerhalb der deutschen Großstädte.

„In zahlreichen deutschen B- und C-Städten lässt sich ein hohes Wachstumspotenzial erkennen“, so Martin Schaller. „Durch Projektkäufe wie zuletzt in Oberhausen, Dresden und Eschborn wollen wir hier unser Portfolio sowohl um klassische Formate als auch Longstay-Konzepte gezielt weiterentwickeln.“

Das Marktwertmodell zeigt, dass in der Gruppe der deutschen Städte mit zwischen 100.000 und 500.000 Einwohnern das Marktvolumen investmentrelevanter Hotels 2018 stärker zulegte, als in der Gruppe der Großstädte mit über 500.000 Einwohnern (ausgenommen Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und München).

Deutschlandweit lag 2018 der ermittelte durchschnittliche Wert pro Hotelzimmer bei rund 145.200 Euro und damit rd. 4.700 Euro über dem Wert vom Vorjahr. Der durchschnittliche Wert eines Vier-Sterne Hotels beträgt rd. 165.000 Euro, der eines Zwei-Sterne- oder Economy-Hotels rd. 119.400 Euro.

Hohe Nachfrage bei geringem Angebot

Dem Volumenwachstum des institutionellen Hotelmarktes steht im Jahr 2018 ein leicht rückläufiges Transaktionsvolumen von rund 4 Milliarden Euro (2017: rd. 4,2 Milliarden Euro) gegenüber. Wurden im Vorjahr rund 8,0 Prozent des berechneten Marktvolumens gehandelt, beläuft sich der Anteil im Jahr 2018 auf 7,0 Prozent.

„Das Angebot bleibt knapp, vor allem weil sich vergleichsweise wenig Bestandshalter von ihren Objekten trennen. Da das Renditeniveau in vielen anderen Assetklassen weiterhin sehr niedrig ist, weichen zudem immer mehr Investoren auf Hotels aus. Aufgrund der hohen Nachfrage nimmt auch die Renditekompression im Hotelmarkt weiter zu“, sagt Martin Schaller.

„Steigende Immobilienpreise spiegeln sich im Pachtniveau neuer Hotels wider. Hohe Pachten erfordern hohe Zimmerraten, die in Deutschland aber nur an ausgewählten Standorten, zu besonderen Anlässen wie Großevents oder Messen oder mit besonderen Konzepten durchsetzbar sind. Dementsprechend wird der investmentrelevante Hotelmarkt immer „bunter““, ergänzt Dierk Freitag.

Markenhotellerie als Wachstumstreiber

Neben der klassischen Stadthotellerie prägen vermehrt Ferien- und Apartmenthotels sowie Mixed-Use-Konzepte das für Investoren interessante Angebot. Investmentrelevant ist besonders die Markenhotellerie, deren Markt- bzw. Zimmeranteil in Deutschland, gemessen an der Gesamtheit aller Zimmer in Hotels und Hotel garni, bei rd. 56 Prozent liegt. Mit der weiteren Expansion der Markenhotellerie wird auch das Marktvolumen in Deutschland weiter wachsen.

Für 2019 erwarten Union Investment und bulwiengesa ein weiteres Wachstum des institutionellen Hotelmarktes um ca. 7 Prozent. Das Marktwertmodell von Union Investment und bulwiengesa basiert auf Daten von Unternehmen, der öffentlichen Statistik sowie Hotelverbänden. Es ermöglicht eine vergleichende Analyse des institutionellen Hotelmarktes der Jahre 2007 bis 2018.

 

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