ESG-Kriterien sind heute schon bei 66 % des verwalteten Vermögens von NN IP in den Anlageprozess der Investmentstrategien integriert, das entspricht 176 Mrd. Euro Assets under Management

 

NN Investment Partners (NN IP) geht das Thema verantwortungsbewusstes Investieren aktiv aus Überzeugung an. Denn es ermöglicht Anlegern, gute risikoadjustierte Renditen zu erzielen und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Gesellschaft insgesamt zu leisten. Vor diesem Hintergrund hat NN IP sein Rahmenwerk für verantwortungsbewusstes Investieren gestärkt und die Einbindung von ESG-Kriterien in den Anlageprozess systematisch definiert.

NN IP legt hinsichtlich der Bewertung und Dokumentation hohe Maßstäbe zugrunde, wenn es um die Einbindung der ESG-Kriterien in seine Investmentanalysen geht. Die hauseigenen Experten definieren zunächst die maßgeblichen ESG-Themen je Unternehmen, Sektor und Land. Anschließend wird die Leistung eines Unternehmens in Bezug auf jeden relevanten ESG-Aspekt bewertet. In diesem Schritt werden potenzielle Kontroversen und Auswirkungen offengelegt. Diese Einschätzung wird dann in die Investmentanalyse integriert. Für jede einzelne Investmentanalyse muss die Integration der E-, S- und G-Faktoren konsequent und einheitlich dokumentiert und nachgewiesen werden. Ein wesentliches Ziel ist es, so die risikoadjustierten Renditen zu verbessern.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN Investment Partners: „Wir sind fest vom Nutzen überzeugt, den die Einbindung von ESG-Kriterien in den Anlageprozess bei unseren Aktien-, Anleihe- und Multi-Asset-Strategien bringt. ESG-Faktoren einzubinden verbessert die Möglichkeit, Chancen und/oder Risiken zu identifizieren. Das nutzen unsere Fondsmanager als Grundlage für ihre Anlageentscheidungen. Wir haben unser gesamtes verwaltetes Vermögen auf Basis unseres neuen Rahmenwerks zur Einbindung der ESG-Kriterien analysiert und sind stolz, dass der Großteil diesem ESG-Rahmen entspricht. Dies werden wir soweit möglich auf weitere Strategien ausweiten.”

Derzeit sind ESG-Kriterien schon bei zwei Dritteln (66 %) des verwalteten Vermögens von NN IP in den Anlageprozess der Investmentstrategien integriert. Das entspricht 176 Mrd. Euro Assets under Management (AuM).[1] Dies umfasst auch das Vermögen, das der niederländische Asset Manager im Rahmen seiner Nachhaltigkeits- und Impact-Strategien verwaltet. Während sich die Nachhaltigkeitsstrategien (17,4 Mrd. Euro AuM) auf Nachhaltigkeitsführer konzentrieren, zielen die Impact-Strategien (1,9 Mrd. Euro AuM) auf Unternehmen ab, deren Produkte einen klaren, positiven Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen liefern. Beispiele für Strategien von NN IP, bei denen ESG-Kriterien noch nicht voll eingebunden sind, sind Asset-Backed Securities (ABS), Derivate-Portfolios und einige Multi-Asset-Strategien. Dies liegt im Wesentlichen an der Natur der Anlagenklasse oder der Portfolio-Zusammensetzung. NN IP plant jedoch, das verwaltete Vermögen, das dem gesetzten ESG-Rahmenwerk entspricht, weiter zu erhöhen. Für alle Strategien von NN IP gelten bereits heute die ESG-relevanten Beschränkungen aufgrund von Regulierung und der generellen Ausschlussliste des Mutterkonzerns, der NN Group.

NN IP investiert kontinuierlich in den Bereich verantwortungsbewusstes Investieren, um den künftigen Anforderungen der Kunden und der Gesellschaft gerecht zu werden. Dazu investiert das Unternehmen auch in die entsprechende wissenschaftliche Forschung. Ein wesentliches Ziel ist es, die Qualität und Einbeziehung von ESG-Daten in den Anlageprozess, und damit letztlich das Alpha-Potenzial zu verbessern. Unter anderem hat NN IP eine mehrjährige Forschungspartnerschaft mit dem European Centre for Corporate Engagement (ECCE)[2], die sich auf eine optimierte Alpha-Generierung durch Einbeziehung von ESG-Kriterien konzentriert. Seit diesem Jahr kooperiert NN IP zudem mit der Yale Universität, um zu erforschen, wie die Einbeziehung von ESG-Aspekten in den Anlageprozess das Verhältnis von Risiken und Renditen in Investmentportfolios verbessert. Neben diesen Partnerschaften mit wissenschaftlichen Einrichtungen betreibt NN IP auch eigene Forschung.

 

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Anleger sollten signifikanten Anteil in reale Vermögenswerte investieren

 

Die Preisstabilität gehörte schon immer zu den vorrangigen Zielen moderner Zentralbankpolitik. Lange galt es, ein Überschießen der Inflation über zwei Prozent zu vermeiden. Das zunehmende Risiko der Deflation – die in engem Zusammenhang mit einem schwachen Wirtschaftswachstum gesehen wird – machte aus einem eher asymmetrischen Ziel von „nicht mehr als zwei Prozent“ inzwischen ein Punktziel der Inflation für die Notenbanken. Tilmann Galler, globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, sieht durch das Agieren der Zentralbanken in Anlehnung an den „Tanz um das Goldene Kalb“ diese gar „um das goldene Inflationsziel tanzen“: „Sobald die Inflation unter der Zwei-Prozent-Marke verharrt, lockern die Zentralbanken die Geldpolitik kräftig, um dadurch die wirtschaftliche Aktivität anzukurbeln. Das Ärgerliche daran ist nur: es funktioniert kaum und die Nebenwirkungen sind erheblich.“

Annahme, dass zwei Prozent Inflation stabilisierend wirken, lässt sich historisch nicht belegen

Nach Ansicht von Tilmann Galler liegt ein fundamentales Problem der neuen Geldpolitik bei der Annahme, dass sich Volkswirtschaften bei zwei Prozent Inflation besonders stabil entwickelten. „Als sich ab Mitte der 80er Jahre in Japan eine gigantische Vermögensblase bildete, lag die Kerninflation im Schnitt bei zwei Prozent – genau wie in den USA während der Dotcom-Blase oder am Vorabend der Finanzkrise. Die empirische Evidenz, dass zwei Prozent den Hort der volkswirtschaftlichen Stabilität darstellen, steht also noch aus“, erklärt Galler. Basierend auf dieser Annahme haben die fünf führenden Notenbanken das größte geldpolitische Experiment der Nachkriegszeit gestartet. Die Leitzinsen befinden sich inzwischen auf historisch niedrigen Niveaus.  Der wirtschaftliche Erfolg sei jedoch eher bescheiden ausgefallen: Das Wirtschaftswachstum in den USA liegt seit der Finanzkrise bei durchschnittlich 2,3 Prozent pro Jahr im Vergleich zu 2,8 Prozent in der Expansionsphase davor, in der Eurozone bei 1,1 Prozent gegenüber 2,0 Prozent.

Gravierende Nebenwirkungen durch anhaltend negative Realzinsen

Die Nebenwirkungen einer Geldpolitik mit anhaltend negativen Realzinsen seien nach Meinung von Tilmann Galler gravierend, denn sie schafften einen Anreiz, sich mehr zu verschulden. Nachdem die weltweite Verschuldung von Staaten und Unternehmen seit der Finanzkrise kontinuierlich angestiegen ist, schreckten nun jedoch die Notenbanken davor zurück, die Leitzinsen nachhaltig zu normalisieren, weil ein zu hoher Zins zu einer deflationären Schuldenkrise führen könnte. „So dreht sich das Rad zwischen mehr Verschuldung und expansiver Geldpolitik immer weiter – und solange die Inflation im Rahmen bleibt, sehen die Notenbanken keine Notwendigkeit einer grundsätzlichen Kursänderung“, erklärt Galler. Die Politik habe sich gern an die permanente Unterstützung durch die Zentralbank gewöhnt, da sie notwendige und unpopuläre Strukturreformen erspare. Bei der personellen Besetzung der Zentralbankgremien wird deshalb inzwischen genau darauf geachtet, dass die Mehrheiten für die Fortsetzung der aktuellen Geldpolitik gewahrt bleiben.

Anleger sollten signifikanten Anteil in reale Vermögenswerte investieren

Offene Geldschleusen bedeuten für die Vermögenspreise weiterhin Auftrieb – in der Realwirtschaft seien nach Analyse von Tilmann Galler jedoch weiterhin strukturell deflationäre Kräfte am Werk, die ein Ansteigen der Inflation trotz Stimulus und niedriger Arbeitslosigkeit vorerst verhinderten. Dazu zählten die Globalisierung, Automatisierung und eine sich öffnende Wohlstandsschere. „In der Volkswirtschaft spricht man vom Zusammenbruch des traditionellen Zusammenhangs von fallender Arbeitslosigkeit und steigender Inflation. Ein rigoroses Fortsetzen der aktuellen Geldpolitik ist folglich nichts anderes als eine Alles-oder Nichts-Wette, dass dies so bleibt – was angesichts der aktuellen protektionistischen Tendenzen in der Politik und den relativ niedrigen Rohstoffpreisen der letzten zehn Jahre eine mutige Annahme ist“, sagt Galler. Für Anleger bedeute diese Situation, trotz aktueller zyklischer Risiken einen signifikanten Anteil des Vermögens in realen Vermögenswerten wie Immobilien und Aktien zu halten.

Tilmann Galler, Executive Director, CEFA/CFA, arbeitet als globaler Kapitalmarktstratege für die deutschsprachigen Länder bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Als Teil des globalen „Market Insights“-Teams erstellt und analysiert er auf Basis von umfangreichem Research Informationen rund um die globalen Finanzmärkte und leitet Implikationen für Investmentstrategien ab. Er verfügt über 19 Jahre Berufserfahrung in der Finanzbranche und war zuvor unter anderem auch als Portfolio Manager tätig.

 

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In seinem aktuellsten Marktkommentar erläutert Brad Tank, Chief Investment Officer Fixed Income bei Neuberger Berman, warum ein Blick nach China und Deutschland genügt, um zu erkennen, dass die Industrie weltweit schwächelt.

Überflüssiges Konjunkturbarometer

  • Invertierte Zinsstrukturkurve kein verlässlicher Rezessionsindikator mehr: Ein Blick nach Deutschland genügt, um zu erkennen, dass die globale Weltwirtschaft schwächelt
  • Deutschland im freien Fall: Die Einkaufsmanager-Indizes signalisierten Anfang 2018 noch Wachstum; an der Spitze stand Deutschland. Heute wächst die Industrie nur noch in vier Ländern und Deutschland steht ganz hinten
  • Deutschland sollte sich an China ein Beispiel nehmen: Fiskalpolitische Maßnahmen können einer Rezession entgegenwirken

Letzte Woche wurden schwache Kredit- und Geldmengendaten aus China bekannt. Die Zahlen beunruhigen, weil das Kreditmengenwachstum oft ein guter Frühindikator ist. Wenige Tage später legte China dann die schwächsten Industrieproduktionsdaten seit 17 Jahren vor. Hinzu kamen niedrige Einzelhandelsumsätze, geringe Investitionen und ein leichter Anstieg der Arbeitslosenquote.

Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass die deutsche Volkswirtschaft im zweiten Quartal geschrumpft ist. Eine Rezession scheint absehbar. Keine 24 Stunden zuvor hatte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) einen kläglichen Konjunkturindikator veröffentlicht.

Bei Neuberger Berman sprechen wir seit einem Jahr über eine weiche Landung in den USA und eine mögliche Stabilisierung des Wachstums anderer Länder. Die weiche Landung erwarten wir noch immer, aber China hat seinen Tiefpunkt vielleicht noch nicht erreicht – und die deutsche Konjunktur scheint im freien Fall.

Mächtige Kräfte

Diese Entwickelung dürfte sich auch im kommenden Quartal fortsetzen. Noch im Januar 2018, nach einem Jahr synchronen Weltwirtschaftswachstums, erreichten viele Aktienmärkte neue Höchststände. Die Einkaufsmanager-Indizes der zwölf größten Volkswirtschaften signalisierten ein Wachstum; an der Spitze stand Deutschland mit 61,1 Punkten. Heute wächst die Industrie nur noch in vier der zwölf Länder und Deutschland steht mit 43,2 Punkten ganz hinten.

Im Grunde war dies schon vor Jahren absehbar. Denn Deutschland profitiert seit vielen Jahren von drei Faktoren: einem, gemessen an der Wirtschaftskraft, schwachen Euro, einer schier unersättlichen Nachfrage nach deutschen Autos und Maschinen und einen wachsenden Anteil am globalen BIP-Wachstum, der durch den internationalen Handel angetrieben wird. Heute hat Deutschland Schwierigkeiten, weil es auf die Veränderungen des internationalen Automobilmarktes nicht wirklich vorbereitet ist und der Anteil des Außenhandels am Welt-BIP seit zehn Jahren schrumpft. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, der zum Herbst hin weiter zu eskalieren scheint, ist der jüngste, aber auch der wichtigste Baustein dieser Entwicklung.

Wir haben es also mit strukturellen und nicht nur mit konjunkturellen Faktoren zu tun.

Fiskalpolitische Unterstützung

Was also kann der Ausweg sein, wenn sich der weltweite Abschwung der Industrie vor allem in Deutschland zeigt?

Wir haben angesichts der Schwäche der Industrie auf den stabilen Konsum verwiesen. Doch wenn der Abschwung schlimmer wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Stellen abgebaut werden und das Verbrauchervertrauen leidet. Die Verbraucherinnen und Verbraucher allein können die Wirtschaft nicht wieder auf die Beine bringen. Vielleicht stehen der Industrie weltweit große Restrukturierungen bevor, die fiskalpolitischer Unterstützung bedürfen.

Deutschland kann sich hier ein Beispiel an China nehmen. Denn Deutschland orientiert sich noch immer an einem alten Wirtschaftsmodell. Dabei bieten die letzten Jahre des wirtschaftlichen Erfolgs im Vergleich zu anderen Ländern eigentlich den größten fiskalischen Spielraum, um konjunkturellen Schwankungen entgegenzuwirken.

Aber ist eine expansivere Fiskalpolitik in Deutschland realistisch? Dazu müsste sich die politische Kultur stark ändern.

Zweifellos wurden die Risiken erkannt. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bezeichnete die jüngsten Zahlen als „Weckruf und Warnsignal“. Deutschland befinde sich in einer schwachen Konjunkturphase, aber noch nicht in einer Rezession. Diese sei vermeidbar, wenn die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Politik und Wirtschaft müssten jetzt gemeinsam handeln, so Altmaier.

Doch wie es auch ausgehen mag: Es drohen Volatilität und Unruhe. Investitionen, die unter der Voraussetzung eines zunehmenden Welthandels und einer stärkeren weltweiten Integration geplant wurden, könnten ausbleiben. Wenn wir bei Neuberger Berman in sechs Wochen erneut die Quartalsaussichten bekanntgeben, wäre es kein Wunder, wenn wir bis dahin eine vorsichtigere und defensivere Position eingenommen haben.

 

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Ein neuer thematischer Aktienfonds von Credit Suisse Asset Management ist für Zeichnungen geöffnet. Der Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund, der am 25. September 2019 aufgelegt wird, verfolgt das Ziel, von der Digitalisierung des Bildungswesens zu profitieren.

 

Der Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund ermöglicht es den Anlegern, bereits in der frühen Phase eines langfristigen Wachstumsthemas zu investieren: in die digitale Transformation des Bildungssektors. Dazu investiert der Fonds global in schnell wachsende Unternehmen, die innovative Dienstleistungen, digitale Inhalte sowie Systeme und Tools bereitstellen, welche die traditionellen Bildungsansätze umkrempeln, Kostensenkungen ermöglichen und somit weltweit mehr Menschen Zugang zu Bildung verschaffen.

Der Fonds verfolgt einen Pure-Play-Ansatz, indem er ausschliesslich in Unternehmen investiert, die aktuell oder in naher Zukunft mehr als 50 % ihres Umsatzes im Edutainment-Sektor erwirtschaften. Er strebt ein langfristiges Kapitalwachstum bei adäquater Risikodiversifikation an.

„Wir stehen erst am Anfang eines langfristigen Wandels in einem der weltweit grössten Wirtschaftszweige“, sagt Dr. Kirill Pyshkin, Lead Manager des Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund. „Wir sind vom enormen Wachstumspotenzial, das mit der Digitalisierung des Bildungswesens verbunden ist, überzeugt. Denn die Ausgaben für Bildung dürften sich in den nächsten 15 Jahren verdoppeln, aber nur 2 % dieses USD-5-Billionen-Marktes entfallen auf den digitalen Bereich“, fügt er hinzu.

Der Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund ist ein in Luxemburg domizilierter UCITS-konformer Anlagefonds mit täglicher Liquidität. Die Zeichnungsperiode dauert vom 26. August 2019 bis zum 25. September 2019, dem Auflegungsdatum des Fonds. Der Fonds ist die jüngste Ergänzung der thematischen Aktienfondsfamilie von Credit Suisse Asset Management. Die anderen drei Themenfonds investieren in Robotik und Automation, Sicherheit und Schutz sowie das digitale Gesundheitswesen.

 

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Verglichen mit einer herkömmlichen lokalen Serverinfrastruktur benötigen Cloud-Kunden nur 16% der Energie

 

Rechenzentren, die unseren „Always-on“-Lebensstil ermöglichen, benötigen 3% des weltweit produzierten Stroms und machen 2% der Treibhausgasemissionen aus. Dieses Emissionsniveau entspricht dem der Luftfahrtindustrie. Doch im Unterschied zur Luftfahrt steigert Cloud Computing die Energieeffizienz und wächst nachhaltig. Das eröffnet Anlagechancen, die einen niedrigeren CO₂-Fußabdruck ermöglichen, ohne Kompromisse bei der Rendite einzugehen.

Cloud Computing bezieht sich auf das Outsourcing der IT eines Unternehmens, von Daten und Speicher bis hin zu Software. Das wirtschaftliche Konzept des Cloud Computing besteht in der Verteilung der Rechenzentrumskosten durch eine Co-Lokalisierung der Nutzer, was zu einer effizienteren Nutzung im Vergleich zu privaten Rechenzentren führt. Unternehmen wie Adobe, Intuit und Microsoft spielen eine wichtige Rolle bei der digitalen Transformation unserer Wirtschaft. Sie dürften in den nächsten drei Jahren den größten wachsenden Anteil an den IT-Budgets erhalten, vor allem aufgrund der Verschiebung des lokalen Arbeitsvolumens in die Cloud. Die gesamte Branche bietet ein günstiges Wachstum, ein attraktives abonnementbasiertes Geschäftsmodell und positive Umweltauswirkungen. Und da Vorstandsetagen weltweit der Cloud und der digitalen Transformation Priorität einräumen, dürfte die Branche auf absehbare Zeit stark wachsen.

Hendrik-Jan Boer, Head of Sustainable & Impact Equity Investing bei NN Investment Partners: „Unsere nachhaltigen Aktienfonds, wie der NN (L) Global Sustainable Equity, sind gut positioniert, um vom Wachstum im Cloud Computing zu profitieren, z. B. durch Positionen in Unternehmen wie Adobe, Intuit und Microsoft. Diese Beteiligungen haben sich sowohl positiv auf unseren CO₂-Fußabdruck als auch auf die Alpha-Generierung ausgewirkt.“[1]

Cloud Computing reduziert den CO₂-Fußabdruck

Aus ökologischer Sicht bietet Cloud Computing eindeutig messbare Vorteile. Eine Cloud-basierte Infrastruktur ist energieeffizienter als ein herkömmliches, vor Ort installiertes System. Die Serverkapazität in der Cloud passt sich an schwankende Anforderungen an, so dass die Kunden nur die Energie verbrauchen, die sie benötigen, und keine übermäßigen CO₂-Fußabdrücke hinterlassen. Hyperscale Cloud-Unternehmen wie Adobe, Microsoft Azure und Amazon Web Services, das die Cloud-Infrastruktur für Intuit bereitstellt, haben sich verpflichtet, zu 100% erneuerbare Energien zu nutzen und sind diesem Ziel bereits ein gutes Stück näher gekommen.

Am Beispiel Microsoft lässt sich der CO₂-Vorteil gut aufzeigen: Das Unternehmen ist auf dem Weg, seinen CO₂-Fußabdruck bis 2030 um 75% gegenüber dem Jahr 2013 zu senken. Wenn man Microsofts Nutzung von erneuerbaren Energien berücksichtigt, liegt der CO₂-Ausstoß der Microsoft Cloud-Infrastruktur 92% niedriger als bei herkömmlichen Rechenzentren.

Ein wesentlicher Grund für die CO₂-Einsparung liegt darin, dass eine Hyperscale Cloud-Infrastruktur Analysen zufolge eine Servernutzungsrate von rund 65% erzielt, während eine lokale Serverinfrastruktur durchschnittlich nur rund 15% der Kapazität nutzt. Zudem ist die Energieeffizienz einer durchschnittlichen lokalen Lösung 29% schlechter als die eines großen Cloud-Anbieters. All diese Faktoren führen dazu, dass Cloud-Kunden insgesamt nur 16% der Energie benötigen, die sie bei Nutzung einer herkömmlichen lokalen Infrastruktur verbrauchen würden.

Hendrik-Jan Boer: „Cloud-Computing-Aktien notieren derzeit auf einem erhöhten Bewertungsniveau und auch Cybersicherheitsrisiken sind weit verbreitet. Wir bewerten diese Faktoren während des gesamten Analyseprozesses. Dieser Risiken zum Trotz ist die Cloud eine grüne Technologie. Cloud Computing kann die CO₂-Emissionen um Millionen Tonnen reduzieren spart zudem Milliarden von Dollar an Energiekosten.”

 

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Die große Mehrheit der Deutschen ist in Sachen Finanzen sehr abgeklärt.

 

„Was würden Sie mit einem Geldbetrag von 10.000 Euro machen?“  – das fragte das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Gothaer Versicherung 1.000 Bundesbürger. Das Ergebnis ist eindeutig: Nur 16 Prozent der Befragten möchten das Geld für die Erfüllung eines persönlichen Wunsches ausgeben.  Die große Mehrheit von 83 Prozent würde das Geld ausschließlich (36 Prozent) oder zur Hälfte (47 Prozent) zur persönlichen Absicherung einsetzen.

Je jünger, desto vernünftiger

Von den unter 30-jährigen Befragungsteilnehmern würden sogar nur 10 Prozent einen Geldbetrag von 10.000 Euro zur Erfüllung persönlicher Wünsche ausgeben, von den 40 bis 49 jährigen Befragten immerhin 18 Prozent. Differenziert nach Geschlechtern liegen die Männer (16 Prozent) marginal mit einem Prozentpunkt vor den Frauen. Die im Osten Deutschlands lebenden Befragten sind mit einem Anteil von 19 Prozent überdurchschnittlich vertreten.

Jeder Fünfte setzt auf eine private Rentenversicherung

Diejenigen, die 10.000 Euro (auch) für ihre finanzielle Absicherung nutzen würden, würden diese am häufigsten (35 Prozent) auf ein Sparbuch packen. An zweiter Stelle folgen die Anlage in Aktien (22 Prozent) und an dritter der Abschluss einer privaten Rentenversicherung (19 Prozent). Für die Absicherung ihrer Arbeitskraft  würden 11 Prozent der Befragten diese Geldsumme einsetzen. Nur eine kleine Minderheit würde das Geld für eine Lebensversicherung (4 Prozent) oder eine private Krankenversicherung (2 Prozent) nutzen.

Junge Leute tendieren zum Sparbuch, Männer zu Aktien

Männer geben häufiger als Frauen und formal höher Gebildete häufiger als formal geringer Gebildete an, dass sie das Geld in Aktien anlegen würden. Unter 30-jährige (49 Prozent)  sowie Befragte mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.500 Euro (50 Prozent) würden das Geld deutlich häufiger als über 30-jährige (29 Prozent) sowie Befragte mit einem Haushaltsnettoeinkommen über 3.000 Euro (31 Prozent) für ein Sparbuch nutzen.

Urlaubsreise bei der Wunscherfüllung einsam vorne

41 Prozent der Befragten, die sich von einmalig 10.000 Euro (auch) einen persönlichen Wunsch erfüllen würden, wollen den Betrag für eine Urlaubsreise ausgeben.  16 Prozent würden das Geld in ein Haus oder eine Wohnung investieren, 15 Prozent würden sich ein Auto oder ein Motorrad kaufen.

Absicherung der Arbeitskraft jetzt bezahlbar

“Die Ergebnisse zeigen, dass der mögliche Verlust der Arbeitskraft ein großes Thema ist, leider ist die entsprechende Absicherung noch nicht ausreichend verbreitet”, so Maike Gruhn, Leiterin Innovationsmanagement bei der Gothaer Lebensversicherung. “Bisher ist die Absicherung oft aus Kostengründen gescheitert, vor diesem Hintergrund haben wir ein Konzept zur Arbeitskraftabsicherung entwickelt, dass für alle Zielgruppen einen bezahlbaren Schutz ermöglicht”.

Über die Umfrage

Im Auftrag der Gothaer   Versicherung hat die forsa Politik-und Sozialforschung GmbH vom 13. bis 26. Juni 2019 eine repräsentative Befragung zum Thema „Arbeitskraftabsicherung“ durchgeführt. Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt 1.001nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte abhängig Beschäftigte in Deutschland befragt, darunter jeweils zur Hälfte Befragte, die einer vorwiegend körperlichen Tätigkeit nachgehen bzw. die einer nicht vorwiegend körperlichen Tätigkeit nachgehen.

 

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Gothaer Konzern, Gothaer Allee 1, 50969 Köln, Tel: 0221/ 308-34543, Fax: 0221 308-34530, www.gothaer.de

Die DWS hat von der Vita Group ein „Vita Student“-Portfolio mit 3.198 Betten für hochwertiges studentisches Wohnen in Großbritannien zum Kaufpreis von rund 600 Millionen Pfund, umgerechnet rund 648 Millionen Euro, für ihre Immobilienfonds erworben.

 

Die Transaktion beinhaltet acht Liegenschaften in Großbritannien, die im Auftrag der DWS weiterhin von der Vita Group verwaltet und bewirtschaftet werden.

Die insgesamt 3.198 Betten in den Städten Manchester, Glasgow, Edinburg, Leeds, Birmingham und Newcastle verteilen sich auf acht Liegenschaften, von denen drei in Kürze fertiggestellt werden. Sie alle sind speziell an den Bedürfnissen von Studenten ausgerichtet, qualitativ hochwertig ausgestattet und befinden sich in bester Stadtlage in Russel Group Universitätsstädten.

„Vita Student” bietet seit dem Jahr 2013 ein Premiumangebot für studentisches Wohnen mit 5.760 Betten in 19 Residenzen in 12 Städten Großbritanniens.

„Die Nachfrage nach höherer Bildung wächst weltweit und damit auch die Nachfrage nach entsprechenden Studienplätzen in Verbindung mit ansprechendem Wohnraum. Dabei ziehen insbesondere die britischen Universitäten eine hohe und wachsende Zahl internationaler Studenten an, insbesondere aus dem nicht-europäischen Ausland. Sie legen durchweg Wert auf hochwertigen, auf das Studieren ausgerichteten Wohnraum in unmittelbarer Nähe zur Universität, wie ihn das jetzt akquirierte Portfolio bietet“, so Matthias Naumann, CIO and Head of Strategy, Europe im Immobilienfondsbereich der DWS. „Dieses Wohnsegment bietet aus unserer Sicht starkes langfristiges Wachstum bei gleichzeitig defensiver Wirkung für Immobilienfonds auch in etwaigen Phasen des Abschwungs – ganz entlang unserer Investment Strategie.“

Weiterer Ausbau im Segment Wohnen

Wie die DWS weiter mitteilt, erwerben die beiden offenen Immobilienpublikumsfonds grundbesitz europa (63,7 %) und grundbesitz global (12,6 %) zusammen mehr als Dreiviertel des jetzt akquirierten „Vita Student“-Portfolios; die restlichen knapp 25 % werden von zwei institutionellen Immobilienfonds der DWS übernommen.

Ulrich Steinmetz, Leiter Retailfonds und Asset Management Deutschland bei der DWS: „Die jetzt getätigte Investition reiht sich nahtlos an kürzlich getätigte Akquisitionen unserer offenen Immobilienpublikumsfonds in die Nutzungsart Wohnen, wozu wir klassische Wohnimmobilien, Studentenapartments, aber auch Hotels und Wohnen auf Zeit zählen.“

 

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Trotz der Sorgen über das schwächelnde Weltwirtschaftswachstum, dem fortdauernden Handelskrieg und anhaltender Unsicherheit rund um den Brexit war die erste Jahreshälfte 2019 vergleichsweise freundlich für Investoren.

 

Die Märkte bahnen sich weiter ihren Weg, allein der MSCI World NR Index ist seit Jahresbeginn bis Mitte Juni um 14,68 Prozent gestiegen. Auch der von AXA Investment Managers entwickelte „Turbulence Index“ gibt grünes Licht. Seit seinem letztmaligen Höchststand von 25 Ende 2018, als Investoren extreme Volatilität an den Finanzmärkten durchstehen mussten, ist der Index bis Mitte Juni kontinuierlich auf ein Niveau um die 8 gesunken. „Angesichts dieses relativ positiven Marktumfelds könnten risikobereitere Investoren versucht sein, mit einer Einmalanlage ‚all-in‘ zu gehen. Allerdings sind eine ganze Reihe an Variablen im Spiel, durch die die Volatilität ohne Vorwarnung schnell zurückkehren könnte“, erläutert Serge Pizem, Global Head of Multi Asset Investments bei AXA IM. Die vernünftigere Option wäre es daher, schrittweise und regelmäßig Geld in den Finanzmarkt zu investieren. „Diese Strategie kann langfristig orientierten Investoren helfen, Zeiten mit hoher Marktvolatilität zu durchstehen“, so Pizem.

Aus Sicht des Experten seien Einmalanlagen weiterhin ein möglicher Weg. Mit diesem Ansatz beginne die gesamte Investitionssumme sofort zu arbeiten, das heißt Anleger profitierten unmittelbar von Preisanstiegen. „Gleichzeitig aber sind sie Abwärtsbewegungen an den Märkten ausgesetzt. Fallen die Preise, fällt auch der Wert des Portfolios“, gibt Pizem zu bedenken. Der Multi-Asset-Spezialist verweist auf 2018, das für Investoren einer Achterbahnfahrt geglichen habe – speziell in der zweiten Jahreshälfte. „Jeder Investor, der damals in die globalen Aktienmärkte investiert hatte, dürfte schnell die Hauptlast der Kursstürze zwischen Juli und Dezember gefühlt haben“, so Pizem.

Mit langfristigen, regelmäßigen Investments von Marktvolatilität profitieren

Dagegen entfalle bei regelmäßigen Investments die Frage nach dem idealen Anlagezeitpunkt. Die Beiträge fließen dann monatlich in den Markt, unabhängig davon, ob die Preise steigen oder fallen. „Für diejenigen Anleger, die langfristig planen und regelmäßig in die Märkte investieren, kann Volatilität dann sogar ein möglicher Vorteil sein“, argumentiert Pizem. Sie könnten dann nämlich vom Durchschnittskosteneffekt profitieren: Anleger kaufen mehr Anteile, wenn die Preise niedrig sind, und weniger, wenn sie steigen. Das gleiche auf lange Sicht die Anlageerträge aus. Aus diesem Grund zahlten Investoren über den Anlagezeitraum nur den Durchschnittspreis, was dazu beitrage, die Marktvolatilität auszugleichen. Sollten jedoch während des Anlagezeitraums die Aktienkurse steigen, könnten Anleger mit ihrem monatlichen Investment im Vergleich nur wenige Aktienanteile kaufen – und am Ende schlechter dastehen.

Der beste Ansatz: Langfristiger Anlagehorizont, breit diversifiziert

„Welchen Ansatz Investoren auch wählen: Eine langfristige Investmentstrategie bietet dem eingesetzten Kapital die bestmögliche Chance, zu wachsen“, gibt Pizem zu bedenken. Anleger sollten zudem beachten, dass in Zeiten erhöhter Marktunsicherheit Assetklassen dazu tendieren, stärker zu korrelieren. Das trage zusätzlich zur Instabilität bei. „Keine Assetklasse punktet durchgängig. Eine Diversifizierung des Investments über mehrere Assetklassen und Anlagerenditequellen sorgt dafür, dass Investoren auf Marktinstabilitäten vorbereitet sein sollten“, resümiert Pizem.

 

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Die Integration von ESG-Faktoren (Umwelt, Soziales und gute Führung) in den Investitionsprozess ist aktuell fast zum Modethema geworden.

 

Dabei wird es für Anleger immer schwerer, zwischen grünen Deckmäntelchen und engagierten Nachhaltigkeitsstrategien zu unterscheiden. In einer Reihe von drei Folgen erläutert LFDE – La Financière de l’Echiquier die Nachhaltigkeitsstrategie des Pariser Vermögensverwalters anhand von konkreten Beispielen.

LFDE – La Financière de l’Echiquier kann auf mehr als 12 Jahre Erfahrung beim Thema Nachhaltigkeit verweisen und Engagement ist ein fester Bestandteil des täglichen Anlageprozesses. Als Pionier beim sozialverantwortlichen Investieren (SRI – Socially Responsible Investment) möchte LFDE die Rolle eines verantwortungsvollen und engagierten Investors erfüllen. Die thematischen Fonds Echiquier Major SRI Growth Europe sowie Echiquier Positive Impact Europe, die beide von Sonia Fasolo verantwortet werden, tragen seit Oktober 2016 das SRI-Label des französischen Finanzministeriums, die einzige derzeit verfügbare staatliche SRI-Zertifizierung in Europa.

Der Echiquier Positive Impact Europe investiert gezielt in europäische Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen nachweislich zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beitragen. Wie LFDE die Nachhaltigkeitsstrategie im Echiquier Positive Impact Europe konkret umsetzt, erläutert Portfoliomanagerin Sonia Fasolo nachfolgend anhand SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“.

Laut Angaben der Vereinten Nationen leben mit 3,5 Milliarden Menschen etwa die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten und diese Zahl wird sich bis 2030 voraussichtlich auf 5 Milliarden Menschen erhöhen. Zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung können beispielsweise eine bessere Verkehrsinfrastruktur, energiesparende Gebäude und eine bessere Luftqualität beitragen. Im vergangenen Jahr waren 90 Prozent der Stadtbewohner gesundheitsgefährdender Luftverschmutzung ausgesetzt. Daher sucht das Fondsmanagementteam nach Unternehmen, die zu einer besseren Luftqualität beitragen.

Air Liquide ist ein weltweit führender Anbieter von Industriegasen und gibt derzeit 60 Prozent seiner Forschungs- und Entwicklungsaufwendung für die Reduzierung der Umwelteinflüsse aus. Im Jahr 2018 hat sich das Unternehmen mit der Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen der Initiative Science Based Targets für das Jahr 2025 Klimaziele gesetzt, die im Einklang mit dem 2-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens stehen. Positive Auswirkungen auf die Umwelt sollen durch Veränderungen bei der Produktherstellung herbeigeführt werden. Dazu gehören unter anderem die Entschwefelung von Kraftstoffen, CO2-Auffanglösungen, Gas als Wärmedämmung sowie die Nutzung von Sauerstoff bei der Stahlproduktion.

 

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La Financiere de l’Echiquier, Kapitalanlagegesellschaft mit AMF-Zulassung Nr. GP 91004, Bockenheimer Landstrasse 51-53,60325 Frankfurt am Main, Tel: 069 509 292 48/ 49, http://int.lfde.com/de/

Der neue britische Premierminister Boris Johnson hat geäußert, dass Großbritannien am 31. Oktober 2019 auf „Gedeih oder Verderb“ die Europäische Union verlassen werde.

 

Er sagt aber auch, dass die Wahrscheinlichkeit für einen ungeordneten Brexit bei eins zu einer Million steht. Die Pfund-Sterling-Märkte sind verwirrt und verunsichert. In der Analyse im Anhang gehen die Experten von J.P. Morgan Asset Management den folgenden Fragen nach:

  • Was ist der „No Deal“ und was würde er für die britische Wirtschaft und die britischen Märkte bedeuten?
  • Wird das Parlament einen No-Deal-Brexit akzeptieren und stehen wir vor einer Neuwahl, sollte dies nicht der Fall sein?
  • Welchen Risiken unterliegen die Märkte im Fall einer Wahl?
  • Sind alle Hoffnungen auf einen Deal gestorben?

„Wir vertreten die Meinung, das ein ‘No-Deal’-Szenario immer noch nicht in die britischen Märkte eingepreist ist. Sollte es dazu kommen, könnte das britische Pfund Sterling auf einen Kurs von 1,10 zum US-Dollar sinken und die britischen Leitzinsen könnten auf 0,25 % gesenkt werden“, sagt Karen Ward, Chief Market Strategist EMEA bei J.P. Morgan Asset Management.

„Allerdings sieht es so aus, als müsste Boris Johnson, um einen No-Deal-Brexit durchzubekommen, die Zusammensetzung des Parlaments durch Wahlen neu ordnen. Wir werden viel mehr über die parlamentarische und Regierungsstrategie wissen, sobald die Parlamentsmitglieder am 3. September aus der Sommerpause zurückkehren. Weil die politischen und wirtschaftlichen Neuigkeiten sich auf kurze Sicht wahrscheinlich verschlechtern, sehen sich auf Pfund lautende Anlagen anhaltenden Herausforderungen gegenübergestellt“, erklärt Karen Ward weiter.

 

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61 % der professionellen Investoren meinen, dass ihre Anlageentscheidungen eine spürbare, positive Wirkung auf die Umwelt und die Gesellschaft im Sinne einer verantwortungsvolleren Anlage haben können

 

NN Investment Partners (NN IP) hat eine Umfrage unter 290 professionellen Anlegern in Europa zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren und die Integration von ESG-Kriterien durchgeführt. Ein zentrales Ergebnis ist, dass Investoren davon überzeugt sind, durch verantwortungsbewusstes Investieren positive Veränderungen bewirken zu können.

Der Großteil der professionellen Investoren ist davon überzeugt, dass die Anlageentscheidungen, die sie heute treffen, eine spürbare positive Wirkung auf die Umwelt und die Gesellschaft im Sinne einer verantwortungsvolleren Anlage haben können. Diese Meinung vertreten 61 % der Anleger. Demgegenüber erwarten sich nur 13 % der Anleger eine unbedeutende oder keine Wirkung. Nach Land aufgeschlüsselt sind Anleger in Frankreich (73 %), Deutschland (69 %) und den Niederlanden (67 %) am häufigsten überzeugt, dass ihre Anlageentscheidungen eine spürbare, positive Wirkung haben, das Schlusslicht bildet Belgien mit lediglich 43 %.

Als weithin anerkannte Messlatte für die erzielte Wirkung, den Impact, gelten die nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) der Vereinten Nationen. 75 % aller Befragten sind der Meinung, dass ein Beitrag zu den SDGs tatsächlich etwas bewegt.

Aus der Umfrage geht außerdem hervor, dass nur etwa die Hälfte der befragten Investoren (46 %) meint, dass ihnen ihre professionellen Entscheidungsparameter genügend Spielraum lassen, um beruflich so zu investieren, wie es ihrem persönlichen Verständnis von verantwortungsbewusstem Investieren entspricht. Die höchste Quote erzielt hier Frankreich: Rund 65 % der Befragten geben hier an, über genügend Spielraum zu verfügen. Weniger optimistisch hingegen sind die professionellen Investoren aus Belgien (25%) und Italien (38 %).

Insgesamt geben sieben von zehn (70 %) Befragten an, dass ihr Unternehmen eine langfristige Politik in Sachen verantwortungsbewusstes Investieren verfolgt. Mit 84 % der Befragten, die dies bestätigen, liegt Deutschland an der Spitze, gefolgt von den Niederlanden (83 %), Italien (81 %), Frankreich (79 %) und Belgien (41 %).

Adrie Heinsbroek, Leiter Responsible Investment bei NN Investment Partners: „Es ist interessant zu beobachten, dass 61 % der professionellen Anleger überzeugt sind, einen positiven Impact zu erzielen, der Prozentsatz der Anleger, deren entsprechendes berufliches Anlageverhalten sich mit ihren persönlichen Werten für verantwortungsbewusstes Investieren deckt, jedoch nur 46 % beträgt. Das bedeutet, dass viele Anleger eindeutig mehr in diese Richtung unternehmen möchten und würden, wenn ihnen der professionelle Rahmen freie Hand ließe.

Es ist jedoch sehr erfreulich und allgemein ein gutes Zeichen, dass professionelle Anleger so zuversichtlich sind, mit ihren Vermögensallokationen einen positiven ESG-Impact erzielen zu können. Für uns liegt klar auf der Hand, dass diese Überzeugung mit der Zeit nur wachsen kann. Professionelle Anleger werden ihre Politik für verantwortungsbewusstes Investieren weiter ausbauen, dabei jedoch sicherstellen wollen, dass ihre Anlagen ihre ESG-Ziele erfüllen. Dazu ist es notwendig, dass Asset Manager nicht nur innovative Lösungen für die Integration der ESG-Kriterien in ihre Anlageprozesse bieten, sondern auch großen Wert auf eine transparente Berichterstattung legen, damit sich präzise nachvollziehen lässt, wie der positive Impact gemessen wird.“

Laut NN IP Umfrage gehen 70 % der Befragten davon aus, dass sich die Integration der ESG-Faktoren in Anlageprozesse in den nächsten Jahren verbessern wird. Fast drei von vier Befragten (73 %) sind zudem der Meinung, dass die internationalen Vorschriften geändert werden sollten, um einen größeren Anreiz für verantwortungsbewusstes Investieren zu schaffen.

 

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Gold als Anlageinstrument befindet sich im Aufwind, und mit ihm die zunehmend populärer werdenden Goldsparpläne. FOCUS MONEY unterzog jetzt die führenden deutschen Anbieter, darunter die Multi Invest Schwerte GmbH, einem umfassenden Test.

 

Gold als wertbeständiges Investment gewinnt zunehmend an Boden – nicht ohne Grund wurde im Juni ein Sechsjahres-Kursrekord geknackt. Auch in Deutschland findet das Edelmetall immer mehr Anhänger. Einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin zufolge wird der aktuelle Wert des privaten Goldvermögens in Deutschland auf etwa 326 Milliarden Euro beziffert. Für jeden Bundesbürger über 18 kommt das im Schnitt 58 Gramm Goldschmuck und 71 Gramm Goldbesitz in Gestalt von Münzen und Barren gleich. In Summe bedeutet das einen privaten Goldbestand von rund 8900 Tonnen – mehr als die offiziellen deutschen Goldreserven der Bundesbank in Höhe von 3370 Tonnen.

Ihren Bedarf an dem gelben Edelmetall können Interessierte im Anlagesegment bei einigen Spezialanbietern unter anderem über eigens zu diesem Zweck entwickelte Goldsparpläne decken. Um Anliegern auf diesem wachsenden Markt Orientierung zu bieten hat das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) jetzt im Auftrag von FOCUS-MONEY Goldsparpläne bundesweit agierender Edelmetallhändler insbesondere im Hinblick auf deren Verbraucherfreundlichkeit und Kundennutzen geprüft. Die Multi Invest Sachwerte GmbH schnitt mit ihrer Sparplanlösung als einer der Top-Anbieter ab.

„Hervorragende“ Transparenz bei der Multi Invest Sachwerte GmbH

Wer sein Kapital in dem sicheren Asset Gold anlegen möchte kann für eine größere Summe direkt einen oder mehrere Barren erwerben. Eine Alternative zur einmaligen Anlage insbesondere für Kleinsparer sind Goldsparpläne: Hier wird über einen längeren Zeitraum im Allgemeinen monatlich eine festgesetzte Summe eingezahlt, wobei jeder angesparte Euro direkt in physisches Feingold investiert wird. Da diese Ansparung über den jeweiligen Händler erfolgt und das erworbene Gold auch über diesen gelagert wird, ist die Seriosität des Goldsparplan-Anbieters von elementarer Bedeutung. Im Rahmen des FOCUS MONEY-Tests wurde der Aspekt der Vertrauenswürdigkeit in der Kategorie „Transparenz des Anbieters“ einer genauen Begutachtung unterzogen. Unter anderem ging es hier um das Thema Echtheitsprüfung des Goldes, aber auch um die finanzielle Solidität des Anbieters. Hier sollte dem Kunden beispielsweise ein Wirtschaftsprüfungsbericht zur Verfügung gestellt werden. Der von der Multi Invest Sachwerte GmbH angebotene Goldsparplan, das Sachwert Depot-Gold, erzielte in dieser wichtigen Rubrik „Transparenz“ die Bestnote „hervorragend“.

Mit der Multi Invest Sachwerte GmbH von „sehr guten“ Preisen profitieren

Goldsparpläne verfolgen das Ziel, Schritt für Schritt und mit kleinen regelmäßigen Beträgen ein eigenes Goldvermögen aufzubauen. Da beim Kauf von Gold in der Regel Aufgelder erhoben werden, welche die Rendite mindern können, kommt der Thematik der Preisgestaltung ein für den Anlageerfolg fundamentaler Stellenwert zu. Maßgeblich für die Bewertung im Zuge des FOCUS MONEY-Anbietertest war unter anderem die Höhe der Aufschläge auf den Goldpreis beim Erwerb ebenso wie beim Verkauf. Dazu wurde beispielsweise erhoben, wieviel Gold ein Kunde für eine Einzahlung unterschiedlicher Beträge zu einem gewählten Stichtag erhalten hätte. In dem Anbietervergleich wurde das Sachwert Depot-Gold der Multi Invest GmbH in der Kategorie „Preisgestaltung“ mit der exzellenten Note „sehr gut“ bewertet.

Mit einem Goldsparplan des Finanzdienstleisters aus Eschborn verfügen Anleger somit über die doppelte Sicherheit eines integren Anbieters von höchster Transparenz mit überaus günstigen preislichen Konditionen für die regelmäßige Goldanlage.

 

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Multi-Invest Gesellschaft für Vermögensbildung mbH, Ginnheimer Straße 4, 65760 Eschborn, Tel: 0049-6196-998890, www.multi-invest-ffm.com

Nach einer starken Performance im zweiten Quartal bieten globale Hochzinsanleihen und -darlehen weiterhin attraktive risikoadjustierte Renditechancen für Anleger, insbesondere solche, die über die Flexibilität verfügen, über die traditionellen Indizes hinauszuschauen.

 

Highlights

Hochzinsanleihen schneiden am besten ab: Die Performance im Hochzinsbereich war im zweiten Quartal insgesamt positiv, auch wenn eine Reihe globaler Risikofaktoren drohten, Volatilität in die Märkte zu bringen. In Verbindung mit einer starken Performance im ersten Quartal erzielten Anleihen und Darlehen sowohl in den USA als auch in Europa im ersten Halbjahr positive Renditen. US-Hochzinsanleihen entwickelten sich inmitten einer expansiven Zentralbankstimmung am besten von allen und erzielten im ersten Halbjahr eine Rendite von 10,01 %, gefolgt von europäischen Anleihen (7,45 %), US-Darlehen (5,42 %) und europäischen Darlehen (2,70 %).1 Trotz der starken Performance seit Jahresbeginn blieben die Kreditspreads im Vergleich zu vor neun Monaten weit und kompensieren unserer Ansicht nach die Anleger für ein höheres Maß an Ausfällen, als die Fundamentaldaten von Unternehmen gegenwärtig vermuten lassen.

Ausblick

*       Der Kreditzyklus bleibt oberste Priorität: In der Spätphase eines verlängerten Kreditzyklus stellen sich Fragen zur Bonität der Emittenten von Hochzinsschuldtiteln, und insbesondere zur Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs der Ausfälle. Unserer Ansicht nach bleiben die Fundamentaldaten der Unternehmen insgesamt relativ solide. Das Wachstum scheint sich abzuschwächen, aber nur mäßig, und wir sind der Meinung, dass die meisten Unternehmen über Kapitalstrukturen verfügen, die einer Abschwächung standhalten und sich anpassen können. Die Ausfälle im aktuellen Markt sind stabil und kurzfristig erwarten wir keinen wesentlichen oder weitreichenden Anstieg. Allerdings gibt es bestimmte Sektoren, die sicherlich besondere Aufmerksamkeit erfordern, z. B. Energie, Einzelhandel und Gesundheitspflege.

*       Von Darlehen zu Anleihen: Die Zinserwartungen sind in diesem Jahr deutlich gesunken, was zu einem Stimmungswandel bei Anlegern beigetragen hat. Als die Zinsen stiegen, strömten Kleinanleger zu Darlehen. In den letzten sechs Monaten haben wir das Gegenteil erlebt, da die zunehmend expansive Zentralbankstimmung die Nachfrage nach festverzinslichen Anlagen beflügelte. Die Abflüsse aus Kleinanleger-Darlehensfonds haben dazu beigetragen, die Spreads im Vergleich zu vor neun Monaten weit zu halten, ohne dass sich die fundamentalen Rahmenbedingungen geändert haben. Wir halten Darlehen insbesondere aufgrund ihrer historisch niedrigeren Volatilität und ihrer höheren Position in der Kapitalstruktur weiterhin für attraktiv.

*       Chancen jenseits des Index: Zusätzlich zu den Chancen, die wir nach wie vor an den traditionellen Hochzinsdarlehens- und -anleihemärkten erkennen, sehen wir auch einen Wert in der opportunistischen Investition in nichttraditionelle Segmente des Marktes, wie notleidende Schuldtitel/Sondersituationen, Collateralized Loan Obligations (CLOs) und Schwellenländer-Schuldtitel. Diese Märkte funktionieren nicht genauso wie die traditionellen High-Yield-Märkte und sind nicht in den Indizes vertreten. Doch für Manager mit dem richtigen Know-how können und werden sich Chancen ergeben. Wie wir in unserem jüngsten Podcast <https://www.barings.com/us/institutional/viewpoints/fixed-income-looking-beyond-the-index-for-late-cycle-value>  erwähnen, haben viele Anleger damit begonnen, strategischer über ihre Allokationen nachzudenken. Statt zu versuchen, das Timing der Assetklasse zu planen, stellt sich nunmehr die Frage, wann und wo wir auf dem Weg durch den Kreditzyklus übergewichten/untergewichten sollten. Eine flexible oder opportunistische Strategie kann den Zugang zu einem größeren Universum potenzieller Chancen ermöglichen und den Managern gleichzeitig die Flexibilität geben, sich auf diejenigen Bereiche zu konzentrieren, die zum jeweiligen Zeitpunkt einen attraktiven Wert bieten.

Kreditspread1 Sept. 2018       Kreditspread1 Juni 2019         Langfristige Ausfallquote2 Juni 2019

US-Hochzinsanleihen     332 Basispunkte  411 Basispunkte  2,8 %

Europäische Hochzinsanleihen 365 Basispunkte  387 Basispunkte  0,9 %

US-Darlehen         381 Basispunkte  460 Basispunkte  0,9 %

Europäische Darlehen    405 Basispunkte  424 Basispunkte  0,0 %

 

  1. Kreditspread für Anleihen dargestellt durch OAS und für Darlehen dargestellt durch 3-jährige Discount Margin. Quellen: ICE Bank of America / Merrill Lynch und Credit Suisse.
  2. Quelle: Credit Suisse.

1 Quellen: Bank of America Merrill Lynch; Credit Suisse. US-Marktrenditen sind in US-Dollar und europäische Marktrenditen in Euro abgesichert angegeben.

 

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Richard Kaye, Portfoliomanager des Comgest Growth Japan bei der internationalen Fondsgesellschaft Comgest, sieht mit Blick auf die anhaltenden strukturellen Veränderungen bei japanischen Unternehmen attraktive Anlagechancen:

 

An Japans Wirtschaft scheiden sich seit Jahrzehnten die Geister: Für die einen steht das Land der aufgehenden Sonne durch Überalterung, Verschuldung und weitgehend abgeschottete Strukturen praktisch durchgängig vor dem Kollaps. Für die anderen ist der fernöstliche Inselstaat eine wieder aufstrebende Wirtschaftsmacht, deren jüngere konjunkturelle Entwicklung vor allem von ihren exportstarken und innovativen Unternehmen getragen wird.

Trotz der geopolitischen Rahmenbedingungen, deren weitere Entwicklung nach wie vor ungewiss bleibt, da der Handelsstreit zwischen den USA und China jüngst wieder an Dynamik gewonnen hat, konnte unser Flaggschiff Comgest Growth Japan (ISIN: IE0004767087) zu einer recht stabilen Outperformance zurückkehren. Aus unserer Sicht spiegelt sich darin die wachsende Vorliebe des Marktes für Qualität wider, wie sich an der zunehmenden Zahl japanischer institutioneller Anleger ablesen lässt, die mit Fokus auf Qualitätswachstum (Kapitalrendite und Aktionärsbeteiligung) an den heimischen Aktienmarkt zurückkehren. Hinzu kommt die zunehmende Markteffizienz, in der sich die guten Fundamentaldaten auf Unternehmensebene widerspiegeln.

Viele Marktteilnehmer haben bereits vergessen, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Japan unter den Industriemärkten einzigartig war. Nur hier verkauften heimische institutionelle Anleger im großen Stil Japan-Aktien im Zuge der Auflösung von Überkreuzbeteiligungen durch Banken und der Entflechtung von Konglomeraten. Pensionsfonds entwickelten deshalb eine besondere Vorliebe für Rentenpapiere. Da jedoch die Rentner, deren Anzahl in Japan rapide steigt, reale Renditen verlangen, sehen sich Pensionsfonds gezwungen, mehr Risiko einzugehen. Gerade rechtzeitig wachsen die Gewinne japanischer Unternehmen wieder, die zudem mehr auf die Interessen ihrer Aktionäre achten.

Es ist bekannt, dass Japan hochwertige Wachstumsunternehmen aus High-Tech-Segmenten wie etwa Robotik und Sensorik bietet, zu denen Fanuc und Keyence gehören. Neu ist hingegen, dass asiatische Konsumenten Japan immer öfter als Heimat von Lifestyle-Marken wahrnehmen, die gerade Anlegern mit Fokus auf Qualitätswachstum attraktive Chancen bieten.

Hierzu zählt beispielsweise der japanische Kosmetikhersteller Kose, der erst jüngst für Südkorea eine Umsatzprognose von plus 20 bis 30% herausgegeben hat, während das weitere Wachstum in Japan bei rund 3% gegenüber 6% zwischen 2016 bis 2017 liegt. Mit der Marke Decorte, deren Markt sich bisher überwiegend auf Asien konzentriert, möchte das Unternehmen seine Präsenz in Nordamerika und Europa ausbauen. Die Marke Tarte wird dagegen bereits in 50 Läden in Frankreich zum Verkauf angeboten, wo 250 der 340 Filialen der Kosmetikkette Sephora langfristig als Verkaufsstellen anvisiert werden. Zudem ist Tarte seit März eine der meistverkauften Marken der französischen Kosmetikkette.

Weiterhin bestätigte uns M3, ein führendes Unternehmen im Bereich der medizinischen Information, das weitere Wachstum seiner Produktpalette. In Asien wächst der Umsatz um 40 bis 50% bei einem Wachstum im Bereich Evidence Solution von weiterhin 7%. Die Projektdynamik bleibt stark, und M3 will sein Arzt- und Krankenhausnetzwerk besser nutzen, indem es elektronische Krankenaktendienste aufbaut. Im überlaufenen IT-Sektor Japans fällt dagegen der Business-Software-Anbieter Obic durch seine steigenden Bewertungskennzahlen auf. Darin kommt die Wachstumsbeschleunigung zum Ausdruck, da seine Kunden ihre Arbeitsabläufe neu ordnen und ihre Vertragsgestaltung verschärfen.

Japan profitiert von einem politischen Umfeld, das stabiler ist als in vielen anderen Industrieländern. Europa etwa muss sich mit Fragen zu seiner Zukunft auseinandersetzen, während in Amerika der nächste Präsidentschaftswahlkampf bevorsteht. Ganz gleich, ob alle Maßnahmen der Abenomics-Reform unter dem japanischen Premierminister Shinzo Abe umgesetzt werden: Inhaber japanischer Aktien wissen zumindest, dass die politische Führung auf ihrer Seite ist. Selbst wenn das Führungspersonal des Landes wechseln sollte, scheint die Richtung Japans vorgegeben, weil es einen breiten Konsens über den aktuellen politischen Kurs gibt.

Daten aus rund zwanzig Jahren belegen: Die Aufschläge sind durch im Vergleich zum Markt bzw. Branchendurchschnitt höhere Gewinne und Kapitalrenditen gerechtfertigt. Der Gewinnausblick für die nächsten fünf Jahre stimmt uns zuversichtlich, dass das überdurchschnittliche Wachstum anhält.

Mit Japans spezieller Marktstruktur gehen besondere Chancen für unser Portfolio einher. Erstens mangelt es an fundiertem Research. Zweitens haben japanische Anleger heimische Aktien jahrelang gemieden und kehren erst jetzt allmählich an den Markt zurück. Drittens mussten Firmen zum Überleben mangels Ressourcen und angesichts der chaotischen Politik der Vergangenheit zwangsläufig einzigartige Geschäftsmodelle entwickeln. Das kommt uns gelegen, denn wir verfügen unter den ausländischen Vermögensverwaltern über eine der längsten Erfahrungen an Japans Aktienmarkt. Die auf langfristige Erträge bedachten, zurückkehrenden japanischen Anleger bevorzugen in gewissem Maße ähnliche Anlagekriterien wie wir. Und viele japanische Unternehmen erfüllen inzwischen diese von uns vorausgesetzten Qualitätswachstumskriterien.

 

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Comgest Deutschland GmbH, Sky Office, Kennedydamm 24, D-40476 Düsseldorf, Tel.: +49 21144038721, www.comgest.com

Allianz Real Estate hat im Auftrag mehrerer Allianz Gesellschaften 150 Millionen US-Dollar für einen geschlossenen Office-Development-Fonds bereitgestellt, der von der Godrej Group, einem der führenden Projektentwickler Indiens, verwaltet wird.

 

Die Transaktion ist Teil der Strategie der Allianz, 50 bis 60 Prozent ihrer Immobilieninvestitionen im asiatisch-pazifischen Raum in schnell wachsende Märkte wie China und Indien zu lenken.

Der Godrej BTC (GBTC I)-Fonds zielt auf die Entwicklung von Premium-Grade-A-Büros in den Tier 1 Städten in Indien ab. Zwei Projekte, die rund 186.000 Quadratmetern in den Städten Mumbai und Gurgaon umfassen, hat sich das Joint Venture bereits gesichert, ein weiteres Projekt in der Stadt Bengaluru mit einer Fläche von gut 120.000 Quadratmetern befindet sich in der Akquisephase. Das Joint Venture wird zu je einem Drittel von Allianz, Godrej und einer europäische Rentenkasse gehalten; Godrej Funds Management fungiert als Investment Manager.

Die Transaktion unterstreicht den Ausbau der Immobilienpräsenz der Allianz in Indien. Im Jahr 2017 investierte die Allianz erstmals in Indien mit der Gründung eines Joint Ventures mit Shapoorji Pallonji zur Entwicklung von Büroprojekten, im Jahr 2018 folgte ein Logistikentwicklungsprojekt mit ESR.

“Wir glauben weiterhin an die langfristigen Wachstumsaussichten der indischen Wirtschaft. Eine positive demografische Entwicklung sowie eine verbesserte Transparenz sind positiv sowohl für Immobilienbesitzer als auch für die Nachfrage von Investoren. Dies gilt insbesondere für den Bürosektor, der bestens geeignet ist für langfristige institutionelle Investoren wie die Allianz”, sagte Rushabh Desai, CEO Asia-Pacific der Allianz Real Estate.

“Wir freuen uns über diese neue Partnerschaft“, so Desai weiter. „Godrej ist eine der angesehensten Marken in Indien und hat eine ausgezeichnete Erfolgsgeschichte vorzuweisen. Wir sind zuversichtlich, dass unser Joint Venture Premium-Büroprodukte liefern wird, wie sie von multinationalen Mietern, die in Indien tätig sind, zunehmend gefragt werden.”

“Wir sind sehr froh, mit Allianz Real Estate bei der Büroentwicklungsplattform GBTC I zusammenzuarbeiten. GFM bietet eine einzigartige Mischung aus starkem Development- und Investmentmanagement. Das versetzt uns in die Lage, die Chancen zu ergreifen und umzusetzen, die der Markt für Top-Büroprojekte in Indien bietet”, sagt Karan Bolaria, Managing Director & CEO, Godrej Fund Management. Die Allianz wurde bei der Transaktion von Allen & Gledhill, Khaitan & Co, Ernst & Young und AECOM beraten.

 

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Allianz Real Estate, Seidlstrasse 24-24a,D-80335 München, Tel: +49 89 38008234, www.allianz.com

Insgesamt fünf Teilfonds mit einem verwalteten Vermögen von über 560 Millionen Euro

 

Die drei neuesten Teilfonds auf der KLS-Plattform haben in ihrem ersten Jahr kräftige Mittelzuflüsse verzeichnen können. Georg Reutter, Leiter Research bei Kepler Partners erklärte hierzu: „Als Unternehmen konzentrieren wir uns darauf, führende Investmentmanager alternativer Strategien zu identifizieren und sie dann in liquiden, europäisch regulierten Anlagestrukturen (UCITS) aufzulegen.“ So hat Kepler Partners im Jahr 2018 den KLS Arete Macro Fonds, den KLS Lomas US Equity Long Short Fonds, sowie den KLS CDAM Global Opportunities Fonds aufgelegt.

Der KLS Arete Macro Fonds wurde am 6. Juli 2018 mit über 100 Millionen Euro. aufgelegt und wird von der in Hongkong ansässigen Gesellschaft Ocean Arete Limited „Arete“ verwaltet. Arete verfolgt eine globale diskretionäre Makrostrategie mit Schwerpunkt in Asien, insbesondere Japan und China. Die Strategie spiegelt das differenzierte volkswirtschaftliche Weltbild der Gründer wider. Entsprechend investiert Arete nicht in die überlaufenen marktgängigen Handelsideen der breiten Anlegerschicht, sondern unterscheidet sich durch eine differenzierte Positionierung, die in einem stark diversifizierten und streng risikokontrolliertem Portfolio zum Ausdruck gebracht wird. Der KLS Arete Macro verzeichnete seit Auflegung im Juli letzten Jahres Zuflüsse in Höhe von über 250 Millionen Euro.

Der am 12. Juli 2018 aufgelegte KLS Lomas US Equity Long Short Fonds ist mittlerweile auf übe 160 Millionen Euro angewachsen. Der Fonds wird vom New Yorker Investmentspezialisten Lomas Capital Management verantwortet. Die Mitbegründer von Lomas, Dan Lascano, Charlie LoCastro und Ron McIntosh, arbeiteten bereits vor der Gründung von Lomas viele Jahre sehr erfolgreich in leitenden Funktionen bei der Caxton Equity Group zusammen. Lomas verfolgt einen fundamental ausgerichteten Aktien-Ansatz mit Schwerpunkt USA. Jedoch unterscheidet sich dieser Anlageansatz von vielen, da der Ideenfindungsprozess des Investment-Teams mit einem Top-Down-Fokus auf langfristige branchenweite Themen und globale Trends beginnt. Erst im zweiten Schritt werden die Profiteure und Verlierer dieser Veränderungen bzw. Trends identifiziert und selektiert.

Der KLS CDAM Global Opportunities Fonds wurde am 11. Mai 2018 aufgelegt und wird von CDAM, einer unabhängigen Anlagegesellschaft mit Sitz in London, verwaltet. Beim KLS CDAM Global Opportunities ist der Anlageprozess des Fonds identisch mit dem Anlageprozess aller CDAM-Fonds, die erstmals 2006 aufgesetzt wurden. CDAM verantwortet mittlerweile über 750 Million Euro in dieser Strategie. Diese basiert auf einem long-only-, Value-, antizyklischen Aktien-Ansatz.  Hierbei setzt das Investmentteam seinen Aktienselektionsschwerpunkt auf Compounder, ereignisorientierte Situationen (Event Driven) und Sondersituationen (Special Situations). Dieses konzentrierte und von CDAM als Leistungsgaranten eingestufte Aktienbuch wird mit einem Absicherungsprogramm kombiniert, das über börsennotierte Futures und Optionen implementiert wird. Der Fonds hat aktuell ein Volumen von ca. 14 Millionen Euro.

„Mit diesen neuen Fondsauflagen ist es uns gelungen, drei außergewöhnlich erfahrene und erfolgreiche Investmenthäuser für unsere Fondsplattform zu gewinnen. Wir freuen uns insbesondere, dass sich dies auch in den Ergebnissen seit Auflage widerspiegelt – in Form guter Wertentwicklung und hoher Nachfrage europäischer Investoren“, ergänzt Georg Reutter, Leiter Research bei Kepler Partners.

Die drei neuen Fonds komplementieren die bereits bestehenden Fonds KLS Zebra Global Equity und KLS Sloane Robinson Emerging Markets auf der UCTIS-Plattform Kepler Liquid Strategies (KLS).

 

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Geldpolitische Kehrtwende: Notenbanken reagieren auf Wachstumsschwäche und fallende Inflationserwartungen

 

Die Kapitalmärkte zeigten sich im ersten Halbjahr von ihrer sonnigen Seite: Sämtliche Anlageklassen liegen im Plus, nur wer auf Barmittel setzte, musste sich mit einer negativen Rendite von -0,1 Prozent begnügen. So erfreuten nicht nur Aktien die Anleger, auch einige Anleihensegmente schnitten in den ersten sechs Monaten sehr gut ab, beispielsweise Schwellenländeranleihen mit einem Wertzuwachs von 11,0 Prozent. Die Wertentwicklung ist also auf einer sehr breiten Basis positiv. Bei der Vorstellung des Guide to the Markets für das dritte Quartal 2019 erläuterte Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt, dass sich bei aller Freude über diese Entwicklung die Jagd nach Rendite für Anleger in Zukunft schwieriger gestalten dürfte. Dabei gelte es mit Blick auf die nächsten Monate, drei Themen ganz besonders im Blick zu behalten: Handelskonflikte, Geldpolitik sowie die Entwicklungen in China. Wenn Anleger positive reale Erträge erzielen möchten, führt diese Gemengelage dazu, dass bei der Geldanlage in Zukunft mehr Risikobereitschaft gefragt ist.

Verschärfung im Handelskonflikt sorgt für Preisauftrieb in den USA

Mit der „America-first“-Agenda drehen die USA nach Ansicht von Tilmann Galler nun die Zeit sinkender Handelsbarrieren um 50 Jahre zurück. Ende des Jahres droht eine zusätzliche Verschärfung im Handelsstreit, falls die USA Importzölle auch auf Automobile sowie Fahrzeugteile erheben. Diese Auswirkungen sollte dann auch die US-Wirtschaft bald zu spüren bekommen: „Noch handelt es sich bei den Importen aus China in die USA zu rund 50 Prozent um Vorprodukte. Doch in Zukunft könnten verstärkt Konsumgüter mit Zöllen belegt werden. Das wird für einen stärkeren Preisauftrieb in den USA sorgen“, erklärt Tilmann Galler.

In der Folge tendieren die Einkaufsmanagerindizes inzwischen zunehmend in Richtung Rezession. „Für die Gesamtwirtschaft wird das Risiko größer, dass Unternehmen ihre Investitionstätigkeit zurückfahren. Die US-Wirtschaft ist also keinesfalls immun gegen bremsende Effekte im Zuge des Handelskonflikts“, erläutert Galler.

Nichtsdestotrotz dürfte der Konsum in den USA weiterhin positive Wachstumsbeiträge liefern. Indikatoren dafür sind die nach wie vor niedrige Arbeitslosenquote, die im Juni lediglich 3,7 Prozent betrug, sowie das solide Lohnwachstum, das im Juni bei 3,4 Prozent lag. Insgesamt dürfte das Wirtschaftswachstum in den USA schwächer werden und mit 1,8 bis 2,0 Prozent unter Trend liegen.

Durch die enge Verflechtung der Handelsbeziehungen weltweit – ein Drittel des globalen Warenhandels findet beispielsweise mit oder innerhalb der EU statt – ist damit zu rechnen, dass die Auswirkungen der aktuellen Handelskonflikte weltweit spürbar sind. In Europa verschlechtert sich zunehmend die Stimmung der Unternehmen, die zusätzlich noch unter der Unsicherheit über den weiteren Fortgang des Brexit zu leiden haben – positiv ist jedoch zu sehen, dass der Arbeitsmarkt in Europa bisher stabil bleibt. Doch die Gefahr einer negativen Ansteckung des robusten Dienstleistungssektors aufgrund der Schwächephase in der Industrie wird mit jedem Monat größer.

Geldpolitische Kehrtwende: Notenbanken reagieren auf Wachstumsschwäche und fallende Inflationserwartungen

Die zunehmende wirtschaftliche Eintrübung hat mittlerweile verstärkt die Zentralbanken auf den Plan gerufen. „Die Schwäche der Industrie führt zur Kehrtwende bei der US-Zentralbank“, stellt Tilmann Galler fest. Für 2019 könnte somit nach der ersten Zinssenkung seit elf Jahren noch mit mindestens einer weiteren Zinssenkung der Federal Reserve (Fed) zu rechnen sein. Die Konsequenz weiterer Zinssenkungen wäre nach Ansicht von Tilmann Galler dramatisch: „Der Realzins, der in den USA von einem negativen Niveau ausgehend inzwischen leicht positiv geworden ist, stoppt seinen Aufwärtstrend nun viel früher als angenommen. Zum Ende des Jahres dürfte der Realzins daher wieder zurück auf die Null-Linie fallen.“ Die EZB werde nach Einschätzung von Galler mit einer Zinsnormalisierung gar nicht erst anfangen.

In diesem Kontext sieht Galler die Fed immer stärker marktabhängig agieren. Solange die Inflation moderat bleibe, werde sich daher an der Politik der niedrigen Zinsen voraussichtlich nichts ändern, erklärt Tilmann Galler.

China: Steuersenkungen dürften chinesische Wirtschaft in den nächsten Monaten stimulieren

Mit Blick auf China sieht der Experte zwei wesentliche Themen für Investoren: Zum einen sei die Frage, ob der finanzpolitische Stimulus ausreicht, um eine harte Landung der chinesischen Wirtschaft zu vermeiden. Mit einem Umfang von 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sei der Stimulus sehr groß. Tilmann Galler hebt insbesondere die veränderte Ausrichtung hervor: Im Gegensatz zu früheren Stimuli liege der Fokus nun stärker auf Steuersenkungen und damit auf der Konsumförderung, weniger im Bereich des Immobilienmarktes. „Wir rechnen damit, dass die chinesische Wirtschaftsaktivität in Zukunft zunehmen wird. Es kann jedoch erfahrungsgemäß bis zu 18 Monate dauern, bis die Konjunktur auf Stimuli reagiert“, erklärt Galler. Ein Indikator seien etwa die Importe: Noch sehe man bei den chinesischen Importen keine Erholung, dies dürfte jedoch im Laufe des zweiten Halbjahrs der Fall sein.

Die zweite, sich daran anschließende Frage sei, ob China sich einen derartigen Stimulus – und damit eine derartige Verschuldung – überhaupt leisten könne. Der Zinsaufwand in Relation zum Bruttoinlandsprodukt sei demnach in China in den letzten Jahren stark angestiegen und fange an, gefährlich zu werden. Noch sei dies aber beherrschbar. „China sollte in der Lage sein, sein Defizit ohne größere ökonomische Verwerfungen zu finanzieren“, ist Tilmann Galler überzeugt.

Die Jagd nach Rendite erfordert immer mehr Risikobereitschaft

Nach Ansicht von Tilmann Galler geht die Jagd nach Rendite für Anleger nicht nur weiter, sondern werde auch zunehmend herausfordernder: „Anleger werden in Zukunft trotz zyklischer Risiken weiter ins Risiko gehen müssen.“ Aktien dürften aufgrund der lockeren Zentralbankpolitik attraktiv bleiben. Aus relativer Sicht seien Aktien gegenüber Anleihen zudem nicht teurer geworden, weil die Renditen von US-Staatsanleihen so stark gesunken seien. Gleichwohl sollte man nicht zu euphorisch im Aktiensegment werden, da die Gewinnerwartungen der Unternehmen im Zuge der Handelskonflikte unter Druck blieben. Auch sei die Verschuldung der Unternehmen in den letzten Jahren stark gestiegen.

„Im aktuellen Umfeld bevorzugen wir Unternehmen mit mehr Qualität – der Pharmasektor gehört dabei beispielsweise zu den interessanten Bereichen. Im Gegenzug haben wir das Engagement in Small und Mid Caps zurückgefahren“, erläutert Galler. Auch Hochzinsanleihen seien aus taktischer Sicht nach wie vor attraktiv. Für Finanztitel dürfte das Umfeld aufgrund des Aussetzens der Zinsnormalisierung schwieriger werden. Emerging Markets seien erst wieder interessant, wenn auch die Einkaufsmanagerindizes wieder ins Positive drehten.

 

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Spezialfonds: Portfoliomanagement durch spezialisierte Vermögensverwalter nimmt zu

 

Die deutsche Fondswirtschaft erzielte im ersten Halbjahr ein Neugeschäft von netto 41,9 Milliarden Euro. Das ist mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, als ihr 40,6 Milliarden Euro zuflossen. Das Neugeschäft stammt überwiegend von offenen Spezialfonds mit 38,3 Milliarden Euro. In offene Publikumsfonds flossen 1,8 Milliarden Euro. Geschlossene Fonds erzielten 1,7 Milliarden Euro. Freie Mandate verzeichneten netto keine neuen Gelder. Seit Jahresanfang ist das von den Fondsgesellschaften verwaltete Vermögen von 2.954 Milliarden Euro auf 3.226 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Anstieg um neun Prozent. Von dem Gesamtvermögen entfallen 1.772 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 1.053 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, 390 Milliarden Euro auf freie Mandate und 11 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds.

Immobilienfonds führen Absatzliste der Publikumsfonds an

Immobilienfonds führen die Absatzliste der offenen Publikumsfonds von Anfang Januar bis Ende Juni 2019 mit 6,1 Milliarden Euro Netto-Zuflüssen an. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum (2,8 Milliarden Euro). Das von Immobilienfonds verwaltete Netto-Vermögen ist in den letzten zwölf Monaten um elf Prozent auf 104 Milliarden Euro gewachsen. Aktienfonds erhielten im ersten Halbjahr netto 0,7 Milliarden Euro neue Gelder. Dazu steuerten aktiv gemanagte Produkte 2,8 Milliarden Euro Zuflüsse bei. Aus Aktien-ETFs flossen 2,1 Milliarden Euro ab. Insgesamt verwalten Aktienfonds mit 385 Milliarden Euro das meiste Vermögen. Mischfonds verzeichneten 0,3 Milliarden Euro neue Gelder. Rentenfonds und Geldmarktfonds belasteten mit insgesamt 3 Milliarden Euro Abflüssen den Absatz der Publikumsfonds. Allein aus Euro-Kurzläufer-Rentenfonds flossen 7,2 Milliarden Euro.

Spezialfonds: Auslagerung des Portfoliomanagements nimmt zu

Bei den offenen Spezialfonds hat die Auslagerung des Portfoliomanagements in den vergangenen Jahren zugenommen. Von den 1.677 Milliarden Euro der Wertpapier-Spezialfonds managen konzernfremde Vermögensverwalter 738 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von 44 Prozent. Ende 2012 waren es 37 Prozent.

Ein Grund dafür ist, dass viele institutionelle Anleger für das Management bestimmter Assetklassen wie Unternehmensanleihen oder Wertpapiere aus Schwellenländern spezialisierte Asset Manager zum Beispiel aus den USA auswählen. Zudem nutzen ausländische Vermögensverwalter das Portfoliomanagement für Fonds als Zugang zum deutschen Markt, ohne eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft zu gründen. Bei den offenen Immobilien-Spezialfonds, die insgesamt ein Netto-Vermögen von 95 Milliarden Euro verwalten, ist der Anteil in den letzten Jahren rasch gestiegen. Vor sieben Jahren steuerten Manager außerhalb des Konzerns noch vier Prozent des Netto-Vermögens, inzwischen sind es 26 Prozent.

 

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Der FinTech-Kooperationsradar von PwC beleuchtet die aktuellen M&A-Zahlen zum deutschen FinTech-Sektor 

 

Im ersten Halbjahr 2019 wurden demnach hierzulande 16 Finanz-Start-ups übernommen / Insgesamt zählt die Studie 92 Akquisitionen seit 2013 / In knapp der Hälfte der Fälle handelte es sich beim Käufer um ein anderes FinTech / Gleichzeitig zeigen sich auch Banken, Asset Manager und Versicherer immer aktiver

Die deutsche FinTech-Branche verzeichnet in diesem Jahr einen regelrechten Übernahmeboom. Das zeigt der FinTech-Kooperationsradar der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Allein im ersten Halbjahr wurden demnach 16 Finanz-Start-ups übernommen, also fast drei pro Monat. Damit dürfte der bisherige Höchstwert – er stammt aus 2017, als es insgesamt zu 20 Akquisitionen kam – in diesem Jahr deutlich überboten werden. Insgesamt zählt der Kooperationsradar 92 FinTech-Übernahmen seit Anfang 2013. Vier Fünftel hiervon entfielen auf die vergangenen dreieinhalb Jahre.

“Zum Umfang der M&A-Tätigkeit im deutschen FinTech-Sektor existierten bislang kaum belastbare Zahlen. Insofern trägt unsere Untersuchung dazu bei, die Dynamik in der immer noch jungen Branche besser erfassen zu können”, sagt Sascha Demgensky, Leiter FinTech bei PwC in Deutschland. Der Experte betont, dass die Entwicklung nicht nur die Start-ups, sondern auch die etablierte Finanzindustrie betreffe: “Das Kernthema unseres Kooperationsradars ist die Frage, wie FinTechs mit Banken, Versicherungen und anderen Finanz-Start-ups interagieren. So gesehen sind Übernahmen im Endeffekt die konsequenteste Form der Kooperation: Durch die Akquisition sichert sich der Käufer den zeitlich unbefristeten Zugang zu Technologie, Kunden und Mitarbeitern des jeweiligen FinTechs.”

Zwei Drittel der akquirierten FinTechs hatten einen starken B2B-Fokus

Gleichzeitig fällt auf, dass es sich bei den Käufern von deutschen Finanz-Start-ups in fast der Hälfte der Fälle um andere Finanz-Start-ups handelt; insgesamt zählt die PwC-Untersuchung 41 Übernahmen dieser Art. Dagegen war in zehn Fällen die akquirierende Partei eine Bank, in neun Fällen ein klassisches IT-Unternehmen, in jeweils fünf Fällen kamen Zahlungsdienstleister, Asset Manager oder E-Commerce-Anbieter zum Zuge – während nur drei FinTechs von Versicherern übernommen wurden. “Die Zahlen legen nahe, dass auch traditionelle Finanzdienstleister, die sich für spezielle FinTechs interessieren, immer öfter eine volle Übernahme zumindest in Erwägung ziehen”, sagt PwC-Experte Demgensky.

Dafür sprechen auch andere Erkenntnisse der Studie. So hatten knapp zwei Drittel der übernommenen FinTechs einen starken B2B-Fokus. Gerade für etablierte Finanzdienstleister sei dies ein wichtiges Auswahlkriterium, wenn sie sich potenzielle Übernahmeziele anschauen, so Demgensky. Ebenfalls auffällig: Bei den meisten übernommenen FinTechs – nämlich bei insgesamt 21 – handelte es sich um Start-ups, deren Geschäftsmodelle dem Bereich “Finanzen” zuzuordnen sind. Es folgen Start-ups aus den Segmenten “Payments” (19), “Accounting” (12), “Investment” (8), “Immobilien” und “InsurTech” (jeweils 7). Und noch ein weiteres Ergebnis der Studie: Im Schnitt waren die FinTechs zum Zeitpunkt der Übernahme knapp fünfeinhalb Jahre alt. “Bei der Entwicklung eines FinTech-Startups ist das vierte Jahr häufig entscheidend für den zukünftigen Erfolg”, sagt FinTech-Experte Sascha Demgensky von PwC. “In diesem Jahr finden nach unseren Analysen sowohl die meisten Geschäftsaufgaben, aber eben auch die meisten Übernahmen statt.”

“In vielen Fällen sind solche Übernahmen eine klare Win-Win-Situation”

Laut PwC-FinTech-Experte Sascha Demgensky sprechen diverse Faktoren dafür, dass der Übernahme -Trend noch eine ganze Weile anhält – oder sich sogar noch beschleunigen könnte. “Auf der einen Seite gibt es viele FinTechs, die zwar über zukunftsweisende Technologien verfügen, sich aber dennoch schwertun, als eigenständiger Anbieter eine auskömmliche Marktnische zu besetzen. Auf der anderen Seite stehen Banken, Versicherer und Asset Manager: Sie sehen sich damit konfrontiert, ihre Geschäftsmodelle zu digitalisieren und fit für die Zukunft zu machen, verfügen aber oftmals nicht über die Kapazitäten, die hierfür notwendigen Technologien allesamt selbst zu entwickeln. Darum sind Übernahmen von Finanz-Start-ups durch klassische Player in vielen Fällen eine klare Win-Win-Situation.”

Zugleich warnt Sascha Demgensky allerdings davor, die Risiken solcher Transaktionen zu unterschätzen: “Wenn ein traditioneller Finanzdienstleister ein junges Start-up übernimmt, treffen meist sehr unterschiedliche Kulturen aufeinander – das ist schlicht unvermeidlich. Wer die Gefahr des Scheiterns minimieren will, muss daher sowohl der Due Diligence als auch später dem Integrationsmanagement höchste Priorität beimessen.” Die Studie finden Sie unter folgendem Link: https://www.pwc.de/fintech-uebernahmerekord

 

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Im Juli lagen Aktien mit Zuflüssen von 28 Mrd. Euro erstmals dieses Jahres vor Anleihen.

 

Der Löwenanteil von 20,6 Mrd. Euro entfiel auf Nordamerika-Aktien-ETFs, gefolgt von globalen Aktien-ETFs mit 8 Mrd. Euro. ETFs auf Schwellenländeraktien mussten hingegen Abflüsse von 2,7 Mrd. Euro hinnehmen.

Renten-ETFs verzeichneten im Juli ebenfalls Zuflüsse – mit 16,8 Mrd. Euro waren diese aber geringer als im Vormonat. Im Bond-Segment lagen ETFs auf Unternehmensanleihen mit Zuflüssen von 6,6 Mrd. Euro vorn, gefolgt von Staatsanleihe-ETFs (+4,6 Mrd. Euro).

Europa: Aktien-ETFs rücken wieder in den Anlegerfokus

Aktien: +8,5 Mrd. Euro

  • Mit gegenüber dem Vormonat annähernd verdoppelten Zuflüssen von 1,1 Mrd. Euro waren ESG-ETFs die Gewinner auf der Aktienseite.
  • Die Nachfrage nach ETFs auf nordamerikanische Aktien, die im Juni den Spitzenplatz belegten, war weiterhin gut (+1 Mrd. Euro).
  • Wieder ins Plus drehte die Entwicklung bei ETFs auf globale Aktien (+5,2 Mrd. Euro) und europäische Aktien (+1,2 Mrd. Euro).
  • Bei Sektor- und Faktor-ETFs lag Low Volatility (+448 Mio. Euro) vorn.

Renten: +5,7 Mrd. Euro

  • Auf der Anleiheseite lagen High-Yield-Unternehmensanleihen aus der Eurozone mit Zuflüssen von fast +1,4 Mrd. Euro vorn.
  • Bei ETFs auf Staatsanleihen waren vor allem kurzfristige US-Bonds gefragt. Im Vergleich zum Juni verdoppelten sich die Mittelzuflüssen im Juli auf 1 Mrd. Euro.
  • Im Gegensatz zur Aktienseite sind ETFs auf Schwellenländer-Staatsanleihen Mittel im Volumen von 1,3 Mrd. Euro zugeflossen.

Erfreuliches Halbjahresergebnis Amundi ETF

Das ETF-Geschäft von Amundi ETF hat sich im ersten Halbjahr sehr gut entwickelt. Mit Nettomittelzuflüssen von fast 4,2 Mrd. Euro belegte Amundi in diesem Zeitraum den dritten Platz beim Neugeschäft und zog 13 Prozent der gesamten Flows in Europa auf sich. Das Wachstum von Amundi ETF spiegelt die sich verändernde Dynamik des europäischen ETF-Markts wider. Mit einem verwalteten Vermögen von 47,5 Mrd. Euro (+23 % im ersten Halbjahr) ist Amundi der viertgrößte ETF-Anbieter Europas. Kein anderer Anbieter unter den Top 4 wächst so schnell wie Amundi. *

Highlights von Amundi ETF:

– Amundi Prime ETF – günstigste ETF-Palette für Kern-Anlageklassen: Mit laufenden Kosten von 0,05 % ist Amundi Prime Europas günstigste ETF-Palette für ETFs auf Kern-Anlageklassen.

– ESG gewinnt weiter an Fahrt: Die ESG-Palette umfasst 4 ESG-Aktien- und 2 ESG-Unternehmensanleihe-ETFs mit einem verwalteten Vermögen mehr als 735 Mio. Euro.

– Starke Zuflüsse für Amundi-Schwellenländer-Aktien-ETFs: Amundi ETFs auf globale Schwellenländer haben dieses Jahr mehr als 1 Mrd. Euro Nettomittelzuflüsse angezogen. Das entspricht 20% der gesamten Zuflüsse in Schwellenländer-Aktien-ETFs in Europa.

 

Quelle: Amundi ETF, Stand Ende Juni 2019, *Basis verwaltetes Vermögen 31.12.2018 – 30.06.2019

 

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