Alternative Anlagen und internationale Diversifikation reduzieren Portfoliorisiken

 

In der allmählich zu Ende gehenden Ferienzeit gehörte die Nordsee zu den besonders beliebten Reisezielen in Deutschland – der Wechsel von Ebbe und Flut hat dabei stets einen besonderen Reiz für Urlauber. Auch an den Finanzmärkten gibt es ein zyklisches Zusammenspiel – für Anleger ist dies jedoch nicht unbedingt Anlass für große Freude. Ein Gezeitenwechsel könnte nach Ansicht von Tilmann Galler, globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, nach Jahren der wirtschaftlichen Expansion und steigender Unternehmensgewinne anstehen. Für Investoren gelte es daher, die Defensive im Portfolio zu stärken. Doch Qualitätsanleihen fallen angesichts der Niedrigzinspolitik als Renditestabilisator nahezu aus. „Die Notwendigkeit, verstärkt nach alternativen Methoden der Risikoreduktion zu suchen, ist für Anleger größer geworden“, erklärt Tilmann Galler.

Anleihen hoher Bonität stabilisieren das Portfolio  – seit August ist die Rendite jedoch negativ

Bevor die „Bären“ das Kommando an den Märkten übernehmen, galt bislang als der normale Weg, Positionen in Anleihen mit hoher Qualität aufzustocken: Zum einen bietet der Zinscoupon einen Ertragspuffer, zum anderen fällt die Korrelation der Wertentwicklung von Qualitätsanleihen mit Aktienrisiken im Krisenfall in den tief negativen Bereich. Dieser Effekt macht die Risikostreuung besonders effektiv. „Normalerweise steigen vor einer Rezession die Renditen an den Anleihenmärkten aufgrund steigender Inflationsrisiken und wachsamer Zentralbanken an“, erklärt Tilmann Galler. Investoren in der Eurozone hätten deshalb beispielsweise Ende 1999 die Möglichkeit gehabt, in ihrem Portfolio die Aktienrisiken mit Hilfe von Qualitätsanleihen mit einer Rendite von 5 Prozent zu reduzieren. Am Vorabend der Finanzkrise im Jahre 2007 waren es noch 4,5 Prozent. „Das bedeutet, der ‚Versicherungsschutz‘ für das Vermögen war nicht nur kostenlos, sondern hat noch eine attraktive Rendite und regelmäßige Erträge abgeworfen, mit denen die langfristigen Anlageziele erreicht werden konnten“, sagt Galler.

Durch die Niedrigzinspolitik habe sich diese Situation jedoch grundlegend verändert. Inzwischen führt die traditionelle Risikodiversifikation zu erheblichen Ertragseinbußen im Gesamtportfolio: Euro-Anleihen mit hoher Bonität, repräsentiert im Bloomberg Barclays Euro Aggregate Index, haben im August zum ersten Mal in der Historie ein negatives Renditeniveau erreicht. Die laufenden Erträge in einem klassischen europäischen Mischportfolio aus 50 Prozent Aktien und 50 Prozent Renten kommen inzwischen zu fast 100 Prozent von der Aktienseite.

Alternative Anlagen und internationale Diversifikation reduzieren Portfoliorisiken

Anleger im aktuellen Spätzyklus sollten aufgrund steigender zyklischer Risiken die Widerstandsfähigkeit des Portfolios erhöhen. „Das große Experiment der Zentralbanken, durch sehr expansive Geldpolitik die traditionellen Gezeiten des Konjunktur- und Finanzmarktzyklus zu mildern, hat jedoch zu einer großen Ebbe im Ertragspotential defensiver Anlagen geführt“, stellt Tilmann Galler fest. Traditionelle Ansätze der Risikoreduktion bergen inzwischen zunehmend die Gefahr, die längerfristigen Renditeziele zu unterlaufen.

Eine Möglichkeit, dies zu verhindern, ist die Risikoreduktion durch internationale Diversifikation: „Qualitätsanleihen in den Dollar-Währungen haben trotz globalem Renditerückgang noch ein höheres Renditeniveau als in der Eurozone. Allerdings muss man bereit sein, das Währungsrisiko zu tragen“, sagt Tilmann Galler. Eine andere Möglichkeit seien alternative Anlagen wie Immobilien, Infrastruktur, Transport und Makro-Hedgefonds-Strategien. Neben einer relativ geringen Korrelation zu Aktienrisiken liege das Renditeniveau immer noch im mittleren bis oberen einstelligen Bereich. „Inzwischen ist die Angebotspalette für öffentlich handelbare und liquide alternative Strategien deutlich angewachsen, so dass auch ein breiteres Spektrum an Anlegern Zugang finden kann“, erklärt Galler. „Alternative Anlagen und Einkommensstrategien werden deshalb nach unserer Einschätzung aufgrund des attraktiveren Risiko-Rendite-Profils zukünftig eine größere Rolle in der defensiveren Ausrichtung des Portfolios spielen.“

 

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J.P.Morgan Asset Management, (Europe) S.á.r.l. , Frankfurt Branch, Junghofstraße 14, ­60311 Frankfurt Tel.: 069/71240, Fax: 069/71242180, www.jpmam.de

Die Union Investment Gruppe folgt einer Leitlinie für verantwortliches Investieren, in die unterschiedliche nationale und internationale Regelwerke wie der UN Global Compact oder die BVI-Wohlverhaltensregeln eingeflossen sind.

 

Im Wertpapiergeschäft von Union Investment werden bereits seit rund 30 Jahren, neben weiteren nachhaltigen Strategien, norm- und wertbasierte Ausschlusskriterien angewendet. So ermöglicht man privaten wie institutionellen Anlegern eine Kapitalanlage, die neben Rendite auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt.

Auch das Immobiliengeschäft hat sich der Initiative für verantwortliches Investieren angeschlossen und bringt ab sofort norm- und wertbasierte Ausschlusskriterien für ihre aktiv gemanagten Immobilienanlagen mit einem Gesamtvolumen von rund 35 Milliarden Euro zur Geltung. Im ersten Schritt werden ausschließlich Wertpapieremittenten unter den Transaktionspartnern und Mietern auf Basis des ESG-Mindeststandards geprüft. Unter den gewerblichen Mietern im aktuellen Bestandsportfolio haben diese einen Anteil von rund 20 Prozent. Perspektivisch sollen auch die weiteren 80 Prozent der Mieter erfasst werden.

„Verantwortungsvolles Investieren gehört zur DNA von Union Investment. Das Geschäftsverhalten unserer Partner im Immobilienbereich haben wir im Rahmen unserer Compliance-Prozesse auch in der Vergangenheit bereits geprüft. Mit den nun festgeschriebenen Ausschlusskriterien gehen wir einen weiteren Schritt, um die Nachhaltigkeit unseres Immobiliengeschäfts auch bei der Auswahl unserer Geschäftspartner zu belegen“, sagt Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstandes von Union Investment, verantwortlich für das Portfoliomanagement, Immobilien und Infrastruktur. „Auch aufgrund ihrer steigenden ökonomischen Bedeutung hat die Berücksichtigung von ESG-Kriterien eine hohe Relevanz für unsere Kunden. Vor diesem Hintergrund ist die Integration von Ausschlusskriterien im Immobilienbereich ein wichtiger Schritt. Weitere Schritte zur Ausweitung des Blickfeldes über Wertpapieremittenten hinaus werden folgen.“

Was wird geprüft?

Die Research-Abteilung von Union Investment prüft Emittenten von Wertpapieren auf ihr Geschäftsverhalten. Kontroverse Geschäftspraktiken wie beispielsweise die Missachtung von Menschenrechten, des Umweltschutzes oder geltender Arbeitsstandards werden auf der Basis definierter Prüfkriterien ebenso ausgeschlossen wie kontroverse Geschäftsfelder, zu denen etwa ein direkter Bezug zu international geächteten Waffen und ähnliches gehören. „Mit der Anwendung norm- und wertbasierter Ausschlusskriterien gehört Union Investment in der Immobilienwirtschaft zu den absoluten Vorreitern. Gleichwohl ist uns bewusst, dass wir zunächst mit Mindeststandards starten. Ein Anfang ist damit gemacht und unser aktiv verwaltetes Immobilienportfolio wird sich fortlaufend an den neuen Standards messen lassen müssen“, sagt Jens Wilhelm.

Wer wird geprüft?

Ein nach nachhaltigen Maßstäben geleitetes Investieren hat in der Immobilienwirtschaft verschiedene Dimensionen. Zunächst gilt es, mögliche Transaktionen genau zu prüfen. Der Transaktionspartner (Käufer oder Verkäufer) sollte den Leitlinien für verantwortliches Investieren ebenso genügen wie die Mieter einer neu erworbenen Gewerbeimmobilie. Zu prüfen sind außerdem die bereits bestehenden Mieter im aktiv verwalteten Immobilienportfolio von Union Investment – und zwar in allen gewerblichen Nutzungsarten: Büro, Einzelhandel, Hotel und Logistik.

Erste Auswirkungen auf die Immobilienfonds

Eine Prüfung des aktuellen Mieterbestands im Immobilienportfolio von Union Investment hat ergeben, dass die wirtschaftlichen Folgen einer konsequenten Anwendung der nachhaltigen Filterkriterien gering und für die Fonds gut tragbar sind. Betroffen sind lediglich zwei Mietverhältnisse über eine Mietfläche von insgesamt rund 6.200 m2. Gemessen am Gesamtbestand von 7,4 Mio. m2 gewerblicher Mietfläche handelt es sich um eine gut lösbare Aufgabe. Ziel ist es, die zwei bestehenden Mietverhältnisse auslaufen zu lassen und die Flächen anschließend an andere Unternehmen zu vermieten, die alle Kriterien der nachhaltigen Maßstäbe erfüllen.

 

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Union Investment Real Estate AG, Valentinskamp 70, D­-20355 Hamburg, Tel.: + 49 40 / 34919­4160, Fax: + 49 40 / 34919­5160,www.union-­investment.de/realestate

Nach Eigentümerwechsel bei ebase wurde ein neuer Aufsichtsrat formiert – Hiltrud Thelen-Pischke zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt

 

Hiltrud Thelen-Pischke führt ab sofort als Vorsitzende des Aufsichtsrats das neugewählte Aufsichtsgremium der European Bank for Financial Services GmbH (ebase). Die ausgewiesene Finanzexpertin und Unternehmensberaterin war jahrelang in leitender Funktion bei der internationalen Beratungsgesellschaft PwC PricewaterhouseCoopers tätig. Unterstützt wird Thelen-Pischke von Chris Aujard, General Counsel der FNZ Group, und von Peter Schwicht, einem international erfahrenen und langjährigen Manager von J.P. Morgan Asset Management.

„Die ebase ist in einer sehr guten Verfassung und hat beste Voraussetzungen, zusammen mit dem neuen Eigentümer, die Digitalisierung des Vermögensmanagements voranzutreiben“, betont Thelen-Pischke. „Die Finanzbranche steht mit hoher Dynamik mitten in einem weitreichenden Veränderungsprozess. Ich freue mich, zusammen mit meinen Kollegen im Aufsichtsrat und dem ebase-Management, diese Herausforderung anzunehmen und die erfolgreiche Entwicklung der ebase mitzugestalten und fortzuführen“, so Thelen-Pischke weiter.

Seit dem 16. Juli 2019 ist die FNZ Group, ein globales Finanztechnologie Unternehmen mit Fokus auf digitale Lösungen für Investments und Altersvorsorge, der neue Alleingesellschafter der ebase. FNZ arbeitet mit Banken, Versicherungen, Asset Managern und Vermögensverwaltern in zwölf Ländern zusammen, um Kunden – auf Basis modernster Technologie sowie Transaktions- und Custody-Services – dabei zu unterstützen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Über die globale Plattform ist FNZ für mehr als 440 Mrd. Euro an Investment- und Altersvorsorgeguthaben von über 7 Millionen Kunden verantwortlich.

 

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European Bank for Fund Services GmbH (ebase), Richard-­Reitzner-­Allee 2, D-­85540 Haar b. München, Tel: 0180/5005984,Fax: 0180/5005802, www.ebase.de

Im Bereich Nachhaltiges Investieren klafft eine Wissenslücke.

 

Laut einer von Vontobel Asset Management veröffentlichten Studie verfügen viele Anleger nicht über die nötigen Informationen, um ihr Erspartes nachhaltig anzulegen, obwohl ein höheres Umweltbewusstsein ihr Konsumverhalten bereits stark beeinflusst. Die Finanzbranche ist in der Pflicht, Aufklärungsmaßnahmen zu ergreifen.

Weltweit denken 73 Prozent der Sparer und Investoren, dass sich Unternehmen ethischer verhalten sollten. Umso erstaunlicher ist, dass gerade einmal 29 Prozent von ihnen nachhaltig anlegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine erst kürzlich von Vontobel Asset Management in Auftrag gegebene Studie unter rund 4.600 Verbrauchern, die in 14 Ländern durchgeführt wurde. Die Befragten sehen Finanzberater in der Schlüsselfunktion, um die Thematik eines ethischen, wertebasierten Anlageansatzes durch Aufklärungsarbeit an ein breiteres Publikum heranzutragen.

Vor allem der Mangel an Informationen und verständlichen Fachbegriffen wirkt sich negativ auf die Investitionsentscheidungen von Sparern aus. So gaben 59 Prozent der Befragten an, nicht einmal zu wissen, dass sich Investitionsentscheidungen unter Berücksichtigung von ESG-Faktoren treffen lassen, obwohl fast die Hälfte von ihnen (47 Prozent) gerne mehr Informationen zum Thema ESG hätte. Gerade einmal 17 Prozent der Befragten erklärten, dass sie eine Anlageempfehlung erhalten haben, die ESG-Kriterien entspricht.

Die Botschaft der Studie ist eindeutig: Während immer mehr Sparer und Anleger einen ESG-Ansatz für Finanzentscheidungen bevorzugen würden, halten sich viele Menschen aufgrund mangelnder Unterstützung und Beratung zurück. „Dies ist eine Chance für Finanzdienstleister, Anlegern das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, damit sie nach ihren persönlichen Werten und Überzeugungen investieren können“, erklärt Axel Schwarzer, Head of Vontobel Asset Management. „Deshalb werden wir die Zusammenarbeit mit Vermittlern und Finanzberatern verstärken, unsere Produktpalette erweitern und durch gezielte Maßnahmen den Zugang zu nachhaltigen Anlageansätzen verbessern.“

ESG-Anlagen zählen seit Jahren zu den Strategien mit den weltweit grössten Wachstumszahlen. So stiegen die Mittel, die weltweit in nachhaltige Anlagen investiert wurden, allein in den Jahren 2016 bis Ende 2018 um mehr als ein Drittel auf mehr 30,5 Billionen US-Dollar an. Vontobel geht davon aus, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Anlagelösungen weiter steigt, unter anderem aufgrund des „Aktionsplans zur Finanzierung eines nachhaltigen Wachstums“ der EU. Der Aktionsplan wird dazu beitragen, dass nachhaltiges Investieren noch stärker in den Fokus der Anleger rückt.

 

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Vontobel Holding AG, Gotthardstrasse 43, Ch-8022 Zürich, Tel: +41 (0)58 283 59 00, Fax: +41 (0)58 283 75 00, www.vontobel.ch

Altersfinanzierung als Thema bei Instituten noch nicht angekommen

 

Mehr als jeder fünfte Bundesbürger ist älter als 65 Jahre. Die meisten Senioren sind ihrer Hausbank seit Jahrzehnten verbunden. Viele Institute haben jedoch für dieses treue Klientel kein Angebot. 60 Prozent der Banken räumen ein, nicht ausreichend auf die Wünsche der Senioren eingehen zu können. Denn bei 85 Prozent beschränkt sich das Interesse auf Menschen im erwerbstätigen Alter. Das zeigt eine Banken-Studie der Deutsche Leibrenten AG. 160 Experten aus Kreditinstituten wurden dafür befragt.

Senioren erwarten von ihrem Bankberater kompetente Beratung in Fragen der Altersfinanzierung. Jeder zweite sucht beispielsweise bei seinem Kreditinstitut Rat, weil er Pflege und Gesundheit finanzieren muss. Ebenso viele wünschen von ihrer Bank Geld für Umbau oder Sanierung des Eigenheims. Ein großes Thema ist zudem die Tilgung von Schulden. So hat jeder vierte Immobilieneigentümer über 65 Jahre Haus oder Wohnung noch nicht abbezahlt.

Im Ruhestand geht es für die meisten Senioren nicht mehr darum, Vermögen aufzubauen, sondern das Ersparte der vergangenen Jahrzehnte klug zu nutzen. “Das ist für diese Menschen eine große Herausforderung, denn die Rentenbezugszeit hat sich seit den 60er Jahren verdoppelt”, sagt Friedrich Thiele, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG. “Die Kehrseite des längeren Lebens ist, dass mehr finanzielle Reserven benötigt werden, um unbeschwert das Alter genießen zu können. Die Finanzierung des Alters wird zu einem wichtigen Thema und dafür benötigen sie auch die Kompetenz ihrer Hausbank.”

Doch das Umdenken hat begonnen und immer mehr Institute beschäftigen sich zunehmend mit Projekten zur dritten Lebensphase. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Nutzung des in Immobilien gebundenen Vermögens. Es geht ihnen darum, den Senioren einen finanziell sorgenfreien Ruhestand zu ermöglichen. “Hier bietet die Immobilien-Rente eine sinnvolle Alternative”, sagt Thiele. “Das in der Immobilie gebundene Geld kann freigesetzt werden, ohne dass die Eigentümer ihr vertrautes Zuhause verlassen müssen. Denn das kommt für die allermeisten nicht in Frage.”

Die Verrentung von Eigenheimen rückt als Lösung für dieses Problem immer stärker in den Fokus der Banken. 79 Prozent der Befragten halten die Immobilien-Rente für eine gute Lösung. Und mehr als 60 Prozent könnten sich vorstellen, ihren Kunden ein solches Modell zu empfehlen. Interesse gibt es dabei vor allem von Seiten der Sparkassen und der genossenschaftlichen Institute, da sie traditionell einen besonders großen Anteil an älteren Kunden haben. Das zeigt: Die Immobilien-Rente ist inzwischen auch in Deutschland angekommen.

 

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Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG, Gerbermühlstraße 11, 60594 Frankfurt am Main, Tel: 069 – 6897794-0, Fax: 069 – 6897794-12, www.deutsche-leibrenten.de

Das deutsche Fintech Raisin (WeltSparen) startet eine paneuropäische Kooperation mit dem UK-Fintech Monese, dem internationalen Mobile Banking Service für die “underbanked”.

 

Monese Kunden in sechs europäischen Ländern gleichzeitig haben nun durch Raisin die Möglichkeit transnational zu sparen – mit bis 2,4 Prozent Zinsen auf das Monese Sparkonto.

Grenzüberschreitend sparen: Monese und WeltSparen gehen Kooperation ein

  • Monese-Kunden erhalten nahtlosen Zugang zu den über 500 transnationalen Sparprodukten von WeltSparen
  • Das Monese Sparkonto bietet bis zu 2,4 Prozent Zinsen
  • Die Kooperation setzt neue Standards für internationale Spar- und Banking-Services

Der internationale und mobile Banking Service Monese und das Zinsportal WeltSparen, international unter dem Namen Raisin bekannt, gehen eine paneuropäische Kooperation ein. Ab sofort haben Monese-Kunden in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Spanien über die Monese-App direkten Zugang zur WeltSparen-Plattform und können ein Monese Sparkonto eröffnen. WeltSparen bietet eine breite Auswahl von über 500 transnationalen Sparprodukten von mehr als 80 Partnerbanken aus dem gesamten Europäischen Wirtschaftsraum an – mit attraktiven Zinsen von bis zu 2,4 Prozent pro Jahr. Im Zuge der neuen Kooperation werden Monese-Kunden die Möglichkeit haben, nahtlos innerhalb der Monese-App das für sie perfekte WeltSparen-Angebot auszuwählen.

„Durch die Zusammenarbeit mit WeltSparen können wir unseren Kunden höchstattraktive Konditionen bieten“, sagt Norris Koppel, Gründer und CEO von Monese. „Wir bedienen ein schnell wachsendes und sehr internationales Publikum, das die Welt bereist, um zu studieren, zu arbeiten, die Familie zu besuchen oder einfach um Urlaub zu machen. Unser Ziel ist es, unseren Kunden die finanzielle Freiheit zu geben, die sie brauchen, um überall auf der Welt erfolgreich zu sein. Wir freuen uns sehr auf diese Partnerschaft mit WeltSparen, mit der wir unser Angebot an Sparprodukten ausbauen. Wenn unsere Kunden ihr Geld für sich arbeiten lassen, bringt sie das ihren und uns unseren Zielen näher.“

„Monese-Kunden wissen sehr gut, wie wichtig und wertvoll grenzüberschreitendes Banking ist“, sagt Dr. Tamaz Georgadze, CEO und Mitbegründer von WeltSparen. „Daher freuen wir uns umso mehr, ihnen gemeinsam mit Monese die Möglichkeit zu bieten, die besten Einlagenprodukte aus ganz Europa finden zu können. Unsere Kooperation ermöglicht es Monese-Kunden aufgrund der deutlich höheren Zinsen das Beste aus ihren Sparanlagen herauszuholen. Das Bankensystem ändert sich, es muss den realen und sich verändernden Bedürfnissen der Kunden gerecht werden – auf dem Weg dorthin ist die Partnerschaft von WeltSparen und Monese ein weiterer Meilenstein.“

In den kommenden Wochen werden Monese-Kunden in der App ein Monese Sparkonto eröffnen und verwalten können. Das Monese Sparkonto wurde entwickelt, um Kunden das Sparen für den nächsten Urlaub, die nächste Lebensphase oder ein Sicherheitspolster für alle Fälle so einfach und lohnend wie möglich zu gestalten. Dazu werden in Kürze monatliche und automatisierte Einzahlungen auf das Sparkonto als Sparplan verfügbar sein. Das Monese Sparkonto ist die Ergänzung zu den zinslosen Monese Geldtöpfen, die im Mai 2019 eingeführt wurden. Mehr als 70 Prozent der eingehenden Zahlungen auf Monese-Konten sind Gehaltszahlungen, die meisten Kunden nutzen ihr Monese-Konto als primäres Bankkonto. Mit dem ergänzten Sparangebot bietet Monese ihnen mehr finanzielle Freiheit und Kontrolle über ihre Ausgaben und ihr Erspartes.

Die Partnerschaft der beiden erfolgreichen, schnell wachsenden und international präsenten Fintechs setzt neue Standards in der Zusammenarbeit für einen harmonisierten, nahtlosen und europäischen Spar- und Banking Service. Monese verzeichnet 1,4 Millionen Anmeldungen, das Kundenwachstum hat sich 2018 verdreifacht und jeden Monat kommen mehr als 100.000 Neuanmeldungen hinzu. Als in England ansässige Bank erfährt Monese mit zwei Dritteln aller Neuanmeldungen mittlerweile die größere Nachfrage vom europäischen Festland. Im September vergangenen Jahres erhielt Monese im Rahmen seiner Series B Finanzierungsrunde 60 Millionen US-Dollar. WeltSparen hat seit 2013 für seine Kunden aus 31 Ländern ein Sparvolumen von mehr als 15,5 Milliarden Euro vermittelt und in Zeiten von Nullzinsen bislang einen Zinsgewinn von über 110 Millionen Euro für sie erzielt. WeltSparen verfügt über ein einzigartiges Netzwerk an Banking- und Vertriebspartnern in 25 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraumes.

Über Monese

Monese, einer der beliebtesten mobilen Banking Services in Großbritannien und Europa, wurde 2015 von Norris Koppel gelauncht. Monese bietet einen sofortigen, smarten und weltweit vernetzten Banking Service, der sich insbesondere an Menschen mit einem internationalen Lebensstil richtet. Dies sind hunderte Millionen Menschen, die einen Teil ihres Lebens in mehr als einem Land verbringen – sei es für Beruf, Studium, Familie oder Reisen. Mit dem mobilen IBAN-Girokonto für Europa und Großbritannien, der Portabilität in 31 Länder sowie der App und dem Kundenservice, die in 12 Sprachen verfügbar sind, ermöglicht Monese Bankgeschäfte für jeden in ganz Europa. 1.400.000 Nutzer haben die App installiert und der TrustPilot-Score von Monese liegt bei 9 von 10 Punkten. Bei 70 Prozent aller Einzahlungen, die auf Monese-Konten fließen, handelt es sich um Gehaltszahlungen. Weitere Informationen zu Monese finden Sie unter: www.monese.com

 

Über Raisin / WeltSparen

Das Berliner Fintech WeltSparen, ein Vorreiter für Open Banking in Europa, wurde 2012 von Dr. Tamaz Georgadze (CEO), Dr. Frank Freund (CFO) und Michael Stephan (COO) gegründet. WeltSparens Plattformen – international unter der Marke Raisin bekannt – bieten europäischen Sparern grenzüberschreitend einfachen und kostenlosen Zugang zu attraktiven und einlagengesicherten Tages- und Festgeldern aus ganz Europa sowie zu global diversifizierten und kostengünstigen ETF-Portfolios. Mit nur einer Online-Anmeldung können Kunden alle Anlagen abschließen und verwalten. Seit 2013 haben mehr als 195.000 Kunden aus 28+ Ländern Europas Spareinlagen im Wert von über 15,5 Milliarden Euro bei mehr als 80 Partnerbanken angelegt. Das Start-up zählt zu den Top 5 Fintechs der renommierten FinTech50-Awards und wird von namhaften europäischen und US-amerikanischen Investoren wie btov Ventures, Goldman Sachs, Index Ventures, Orange Digital Ventures, PayPal Ventures, Ribbit Capital und Thrive Capital unterstützt. Zu Raisin gehören Raisin UK in Manchester, die Service-Bank Raisin Bank und fairr.

 

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Raisin GmbH, Immanuelkirchstr. 14a, 10405 Berlin, Tel: +49 30 770 191 291, www.weltsparen.de

Derzeit weisen viele Kommentatoren auf ein seltsam anmutendes Phänomen an den Kapitalmärkten hin:

 

Während inverse Zinskurven an den Anleihemärkten auf eine Konjunkturabschwächung deuteten, wird gleichzeitig an den Aktienmärkten so gefeiert, als ob es keinen Morgen gäbe. Doch stimmt dieses Bild überhaupt? Dazu ein paar Grafiken: Schon die erste zeigt, dass die Aktienwelt tatsächlich aus drei Teilen besteht: Dem US-Aktienmarkt (gelbe Linie), den Aktienmärkten in den Schwellenländern (grüne Linie) und der EAFE-Region aus Europa, Asien/Australien und dem Nahen Osten (blaue Linie), die damit faktisch die entwickelten Aktienmärkte ohne die USA umfasst. Seit dem Höhepunkt am 18. Januar vergangenen Jahres haben dies EAFE-Börsen rund 17% verloren, in den Schwellenländern ging es gar um fast 25% nach unten, während sich die Kurse an der Wall Street auf dem Rekordniveau gehalten haben. Zwar sind bei dieser Betrachtung die Dividendenausschüttungen nicht berücksichtigt, dessen ungeachtet entsprechen die Daten aber immer noch der Definition eines Bärenmarkts. Das tatsächliche Duell war also nicht das der entwickelten gegen die aufstrebende Welt, sondern das der USA gegen den Rest der Welt.

Werfen wir jetzt noch einen genaueren Blick auf die Wall Street, so lässt sich erkennen, dass dort die Wertentwicklung von gerade einmal drei Sektoren getragen wurde. Während diese neue Rekordwerte markierten, kam der breite Markt seit dem 18. Januar 2018 nicht wirklich von der Stelle. Dabei handelt es sich um langlebige Konsumgüter (Amazon), Informationstechnologie und Versorger. Sieht das noch nach einem Bullenmarkt aus? Nicht unbedingt. Und stimmt das Bild von der Party an den Aktienmärkten? Für mich eher nicht, wenn man die regionalen und branchenspezifischen Besonderheiten berücksichtigt.

Doch welche Botschaft geben uns die Börsen damit? Vor allem die, dass es eine ganze Reihe von Unsicherheiten gibt, die – abgesehen von den üblichen Verdächtigen, nämlich den FAANG-Werten – offenbar schon in die Kurse eingepreist wurden. Die Notenbanken können über die Geldpolitik zwar womöglich kurzfristig Volatilitäten glätten, verschlechtern sich aber die Unternehmensdaten und das makroökonomische Umfeld, können sie jedoch nicht mehr viel nachlegen. Es mag ihnen zwar noch gelingen, kurzfristig die Stimmung aufzuhellen, auf längere Sicht ist aber alleine das Wachstum wichtig.

Aus dieser Analyse stellen sich zumindest mir zwei Fragen:

Nämlich zunächst, ob die US-Aktienmärkte anfangen werden, sich schlechter als andere Börsen zu entwickeln. Darauf würde ich angesichts der Historie jedoch nicht schließen. Denn letztlich haben die US-Aktien die Papiere aus dem Rest der Welt deswegen übertroffen, weil die Gewinne der Unternehmen aus den USA in den vergangenen Jahren wesentlich stärker gewachsen sind (6,6% p.a. Gewinnwachstum in den vergangenen fünf Jahren gegenüber 1,33% in der EAFE-Region und einem Minus von 1,74% in den Schwellenländern). Viel von diesem Vorsprung ist zwar auf den Sprung im ersten Quartal 2018 zurückzuführen, als sich die Erleichterungen durch die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump vollständig in den Zahlen der Unternehmen manifestierten. Aber auch das zählt als Gewinnwachstum. Und selbst bei einer Betrachtung, die diesen Effekt außer Acht lässt, hat die „US Inc.“ andere Regionen hinter sich gelassen.

Die zweite Frage lautet, ob die weltweiten Aktienmärkte in den kommenden Monaten unter Druck kommen werden. Bei der Antwort tendieren wir zu einem „Ja“. Heißt das aber auch, dass Investoren unter anderem wegen der globalen Unsicherheiten schleunigst die Aktienquote reduzieren sollten? Hierzu gibt es sicher unterschiedliche Auffassungen. Dessen ungeachtet lässt sich aber wohl übereinstimmend sagen, dass Aktien derzeit noch weit davon entfernt sind, extrem teuer zu sein. Auch die Wahrscheinlichkeit eines sogenannten Mean-Reversion-Effekts, einer Mittelwertrückkehr, nach unten ist derzeit eher niedrig, verglichen mit dem vergangenen Jahr. Außerdem sind die Bewertungen und Aussichten für Anleihen noch deutlich unerforschter, als dies bei Aktien der Fall ist. Daher ist die größte Gefahr für die Kapitalmärkte meiner Ansicht nach eine weniger „taubenhaft“ als erwartet agierende US-Notenbank. Denn der einzige Makro-Treiber, bei dem die Kapitalmärkte zu optimistisch sind, ist die Höhe der Zinssenkungen durch die Federal Reserve – doch genau dort ist Platz für negative Überraschungen. Als eine Abhilfe für Investoren, insbesondere in der aktuellen Marktphase, kann ein sorgsames Portfoliomanagement mit einem Fokus auf aktivem Risikomanagement und einer durchdachten Anlageaufteilung betrachtet werden.

 

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Moneyfarm, Sciuridae Vermögensverwaltungs GmbH, Mainzer Landstraße 250-254, 60326 Frankfurt am Main, Tel: 069 3807 6632, www.moneyfarm.com/de

Marktkommentar von Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel

 

An den internationalen Aktienbörsen überwiegt die Hoffnung: auf eine baldige Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China, auf eine Verständigung im Iran-Konflikt, auf eine zeitnahe Erholung der schwächelnden globalen Konjunktur, vermutlich sogar auf eine Alternative zum harten Brexit und vor allem wieder auf die Notenbanken. Anders ist die Erholung von DAX & Co. seit Mitte August nicht zu erklären. Die realwirtschaftlichen Fakten in Deutschland und der Eurozone hingegen rechtfertigen kaum steigende Aktiennotierungen. Anders sieht es bisher in den USA aus, wo vor allem der robuste Konsum bisher noch die wirtschaftliche Dynamik aufrecht hält. Vor diesem Hintergrund sind in dieser Woche die Veröffentlichung der ISM-Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und die Dienstleistungen sowie der US-Arbeitsmarktbericht von Interesse. Die ISM-Indizes deuteten zuletzt eine Abschwächung des US-Wachstums an, während sich der Arbeitsmarkt weiter nahe der Vollauslastung befindet. Sollten sich die Daten verschlechtern, steigt der Druck auf die US-Notenbank Fed, Mitte September erneut die Leitzinsen zu senken. Von der Europäischen Zentralbank EZB wird dies von der Marktteilnehmern hingegen schon in der kommenden Woche sicher erwartet. Diese Hoffnung dürfte nicht enttäuscht werden und das sollte die Aktienkurse weiter unterstützen.

 

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DONNER & REUSCHEL AG , Privatbank seit 1798 , Ballindamm 27, D-20095 Hamburg Tel: (040) 30 217.5337, Fax: (040) 30 217.5600, www.donner-reuschel.de

Er wollte einen “grünen” Fonds. Doch dann wundert sich der Anleger: Warum enthält der Fonds auch Aktien von Firmen mit einem fragwürdigen Öko-Image?

 

Leider ein typischer Fall, meint Jörg Wiechmann. “Es gibt keine gesetzliche Definition für grüne, ethische oder nachhaltige Investments – und das ist ein Problem”, betont der Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs (IAC).

Gerade in diesen Zeiten: Klimaschutz und Nachhaltigkeit lägen voll im Trend, wie der jünste Wahlerfolg der Grünen und die Fridays-for-Future-Bewegung zeigten. Das sei auch bei der Geldanlage angekommen: “Welcher Investor will schon, dass sein Geld Umweltzerstörung, Kinderarbeit oder gar Rüstungshersteller fördert?”, so Wiechmann. Auch die Finanzindustrie kenne das Bedürfnis der Anleger nach einem sauberen Gewissen, deshalb gebe es auf dem Markt immer mehr Angebote mit Ethik-, Nachhaltigkeits- oder Öko-Stempel. Doch eine Definition dieser schwammigen Begriffe sei kaum möglich, sagt der IAC-Geschäftsführer. “Untersuchungen der Stiftung Warentest und der Verbraucherzentralen kamen jedenfalls schon vor Jahren zu dem Ergebnis, dass zahlreiche Anbieter Etikettenschwindel betreiben.”

Darüber hinaus seien die Renditeaussichten bei dem “modernen Ablasshandel” nicht sonderlich attraktiv. Den meisten Öko- und Ethik-Fonds fehle eine breite Branchenstreuung, die für eine sichere Geldanlage in Aktien unerlässlich sei. Und Öko-Fonds mit Windkraft- und Solar-Aktien hätten teils dramatische Kursverluste erlebt. Nicht selten seien Anleger auf der Suche nach dem ökologisch-ethisch reinen Gewissen zudem leichte Opfer für Bauernfänger, sagt Wiechmann. “Prokon lässt grüßen!”

Was also tun als Anleger? “Nachhaltigkeit” sollte mit Attributen wie “dauerhaft”, “beständig” und “zukunftsfähig” übersetzt werden, meint der IAC-Geschäftsführer. “Wenn ein Unternehmen nachhaltig erfolgreich sein will, muss das Management die ökologischen, sozialen und ökonomischen Rahmenbedingungen richtig einschätzen und entsprechend handeln.” Denn sonst werde die Nachfrage nach den Produkten wohl sinken.

Letztlich müsse sich jeder Anleger fragen, ob das komplexe Thema Geldanlage das richtige Feld sei, um sich ein gutes Gewissen zu erkaufen, sagt Wiechmann. “Man muss ja nicht gerade in Rüstungsaktien investieren. Was aber nutzt es, bei der Geldanlage auf zweifelhafte ethisch-ökologische Finanzprodukte zu setzen, wenn man im echten Leben einen spritfressenden SUV fährt, beim Textilkauf zu den günstigen Made-in-Bangladesch-Produkten greift und den wohlverdienten Urlaub samt klimaschädlicher Flugreise am anderen Ende der Welt verbringt?”

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Itzehoer Aktien Club GbR, Viktoriastraße 13, 25524 Itzehoe, Tel: 04821-6793-0, Fax: 04821-6793-19, www.iac.de

Banken verpflichten sich zu hohem Maß an Transparenz und Nachweis über Beitrag zum Klimaschutz

 

Die im Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) organisierten Pfandbriefinstitute führen Mindeststandards für die Emission von sogenannten “Grünen Pfandbriefen” ein (siehe Anlage). Dabei handelt es sich um Hypothekenpfandbriefe, die mit klimafreundlichen Objekten beziehungsweise Immobilienfinanzierungen besichert sind.

Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken, sagte: “Wir sehen großes Potenzial für Grüne Pfandbriefe. Die neuen Mindeststandards werden diesem noch jungen Marktsegment weiteren Schub verleihen, da sie Pfandbriefbanken eine sinnvolle Orientierungshilfe bieten und Investoren Gewissheit geben, dass Grüne Pfandbriefe die an sie gestellten hohen Anforderungen auch tatsächlich erfüllen.”.

Die neuen Standards berücksichtigen die Überlegungen auf europäischer Ebene zur Einführung einer sogenannten Taxonomie für nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten und eines “EU Green Bond Standards”. Sie beinhalten Anforderungen an die Energieeffizienz der finanzierten Gebäude und verpflichten die Pfandbriefbanken zu einem hohen Maß an Transparenz. Nachhaltige Investoren können sich so darauf verlassen, dass alle Grünen Pfandbriefe hohen Nachhaltigkeitsanforderungen genügen.

Die Pfandbriefbanken wollen mit Grünen Pfandbriefen einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad und insbesondere zur Erreichung der für den Gebäudesektor geplanten CO2-Einsparungen leisten. Dem Klimaschutzplan der Bundesregierung zufolge ist für den Gebäudesektor in Deutschland eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf etwa 70 Millionen Tonnen im Jahr 2030 und CO2-Neutralität bis zum Jahr 2050 vorgesehen.

Derzeit sind nachhaltige Pfandbriefe im Wert von insgesamt knapp 5 Milliarden Euro im Umlauf. Damit haben die Pfandbriefbanken einen der führenden Märkte für grüne Covered Bonds in Europa etabliert. Um diesen Markt effizient weiterzuentwickeln, können die Pfandbriefbanken künftig die Marke “Grüner Pfandbrief” verwenden, deren Rechte der Verband deutscher Pfandbriefbanken in diesem Jahr von der Berlin Hyp übernommen hat.

Hohes Maß an Transparenz

Da Transparenz gerade für nachhaltige Investoren eine zunehmend große Rolle spielt, verpflichten sich die Pfandbriefbanken dazu, detaillierte Informationen über die Grünen Pfandbriefe zu veröffentlichen. Dazu gehören insbesondere Informationen zu den sich qualifizierenden Vermögenswerten in der Deckungsmasse, das sogenannte “Green Bond Framework” des Emittenten und der von einer unabhängigen, qualifizierten Partei erstellte sogenannte “External Review”.

Gleichzeitig enthalten die Mindeststandards eine Verpflichtung zur Durchführung und Veröffentlichung eines jährlichen “Impact Reportings”. Damit wird sichergestellt, dass Investoren nicht nur erfahren, wie Banken die Emissionserlöse verwenden, sondern auch, welchen Beitrag ihre Investitionen tatsächlich zum Klimaschutz leisten.

Um die langfristigen Ziele zu erreichen, werden die Mindeststandards für Grüne Pfandbriefe regelmäßig überprüft und kontinuierlich weiterentwickelt. Dies geschieht in einem Verbandsgremium mit Beteiligung aller Pfandbriefbanken, die bereits in diesem Segment aktiv sind.

Zudem besteht eine Verknüpfung zur “Energy Efficient Mortgage Initiative” des Europäischen Hypothekenverbandes/ ECBC. Ziel dieser Initiative ist die Etablierung grüner Immobilienfinanzierungen in Europa und eine Verbesserung der bestehenden Datenlage. In diesem Rahmen soll auch analysiert werden, inwiefern bei grünen Immobilienfinanzierungen im Vergleich zu herkömmlichen Finanzierungen eine geringere Ausfallwahrscheinlichkeit beziehungsweise Ausfallschwere gegeben ist. Der vdp fungiert hier als sogenannter “National Hub” und koordiniert in dieser Funktion die deutschen Arbeiten der Initiative.

 

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Verband deutscher Pfandbriefbanken e.V., Georgenstraße 21, 10117 Berlin,Tel: +49 30 20915-330, www.pfandbrief.de

Für den Ausbau ihres Hotelportfolios hat sich die Union Investment Real Estate GmbH personell weiter verstärkt.

 

Seit dem 1. August erweitert Christoph Eichbaum (37) das nunmehr achtköpfige Team Investment Management Hospitality unter der Leitung von Andreas Löcher. Christoph Eichbaum wird für Hoteltransaktionen in der DACH-Region zuständig sein, die mit derzeit 46 Hotels im Volumen von 3,8 Milliarden Euro einen besonderen Schwerpunkt im Portfolio von Union Investment bildet. Zuvor war der Immobilienökonom (IRE|BS) und Diplom-Kaufmann rund acht Jahre lang für die Ernst & Young Real Estate GmbH tätig, zuletzt als Direktor. In dieser Funktion hat er in erster Linie Investoren und Betreiber bei nationalen und internationalen Hoteltransaktionen beraten, sowohl auf Single Asset- als auch auf Portfolioebene. Darüber hinaus gehörten Betreiberselektionen und Machbarkeitsstudien für alle Arten von Hotelprojekten zu seinen Beratungsschwerpunkten.

„Die Mitglieder unseres Investment Management Hospitality Teams verbinden fachliche Expertise in der Hotellerie mit umfassenden Kenntnissen der immobilienwirtschaftlichen Zusammenhänge. Insofern ist Christoph Eichbaum mit seinen Vorkenntnissen aus der Beratung eine hervorragende Verstärkung für unser Team. Wir freuen uns darauf, mit ihm gemeinsam unser Portfolio in der DACH-Region auszubauen“, sagt Andreas Löcher, Leiter Investment Management Hospitality bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Union Investment gehört zu den führenden Hotelinvestoren in Europa. Das in Europa und den USA breit diversifizierte Hotelportfolio umfasst aktuell 70 Objekte mit einem Gesamtvolumen von rund 5,6 Milliarden Euro. Zu den jüngsten Transaktionen in der DACH-Region zählen die Ankäufe eines von benchmark Real Estate entwickelten Hotelportfolios an den Standorten Dresden, Oberhausen, Eschborn und Freiburg im Breisgau sowie die Doppelentwicklung von UBM eines Holiday Inn und Super 8 Hotels am Berliner Tor in Hamburg.

 

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Union Investment Real Estate AG, Valentinskamp 70, D­-20355 Hamburg, Tel.: + 49 40 / 34919­4160, Fax: + 49 40 / 34919­5160,www.union-­investment.de/realestate

Wealthcap entwickelt seine bedarfsorientierte Investmentplattform kontinuierlich weiter.

 

Mit neuen, exklusiven Konzepten für vermögende Privatkunden sowie für Kirchen und Stiftungen vervollständigt der Real Asset und Investment Manager seine individualisierte Zielgruppenansprache.

„Wir schließen die Lücke zwischen Privatkundenangeboten und Lösungen für institutionelle Investoren. Erfolgsentscheidend ist dabei eine agile Investmentplattform, die individuell und flexibel auf die Investorenanforderungen abgestimmt ist. So entstehen bei Wealthcap bedarfsgerechte Lösungen mit Real Assets für jede Zielgruppe in Deutschland. Sei es über das Investment, Form und Zeitpunkt der Ausschüttungen oder die Berücksichtigung spezieller Kriterien wie Nachhaltigkeitsaspekten oder Wertsteigerungskomponenten“, erläutert Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Besonderes Augenmerk legt der Real Asset- und Investment Manager im Segment zwischen Privatkunden und Großinvestoren auf eine intensive, individualisierte Beratung. „Kleinere Stiftungen beispielsweise sind nicht notwendigerweise Finanzexperten im Bereich Immobilien. Hier sehen wir uns vornehmlich als Partner, um im Dialog die individuellen Anlageziele bestmöglich zu erreichen“, so Volz weiter. So entsteht ein Angebotsuniversum von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Nachhaltiges Investieren für Kirchen und Stiftungen

Die Nachfrage nach Real Assets steigt bei Kirchen und Stiftungen im Kontext von Niedrigzinsen kontinuierlich. Wealthcap konnte über seine breit diversifizierten Publikumsangebote mit eigens für Stiftungen und kirchliche Einrichtungen entwickelten Beratungsservices bereits eine Reihe Investoren gewinnen. Nun startet in Kürze das erste exklusive Produkt für diese Zielgruppe.

„Stiftungen legen selbstverständlich großen Wert auf Nachhaltigkeit und Passgenauigkeit zum Stiftungszweck. Uns geht es nunmehr um die ganze Palette an Kriterien. Nehmen wir das Stichwort ESG – sprich Environmental Social Governance − das wir in unserer neuen Lösung auf Ebene von Wealthcap, des Produkts und auch des geplanten Assets gesondert berücksichtigen werden“, erklärt Julian Schnurrer, Leiter Produktmanagement und Marketing.

Eine optimierte Gebühren- und Preisstruktur schafft den notwendigen Rahmen. „Substanzerhalt ist gerade für Stiftungen besonders wichtig. Deshalb haben wir die Struktur unseres Konzepts so angelegt, dass möglichst schnell ergebniswirksame Ausschüttungen erzielt werden können“, so Schnurrer weiter.

Dediziertes Investmentkonzept für vermögende Privatkunden

Vermögende Privatkunden haben eigene Ansprüche an Investments mit Real Assets. „HNWIs erwarten neben einer Exklusivität in der Produktgestaltung andere Renditechancen. Für die notwendige Diversifikation können sie in der Regel selbst in ihrem Portfolio sorgen. Diesen Aspekten tragen wir mit unserem Private Banking-Konzept Rechnung“, erläutert Volz den Ansatz.

Der geplante Ein-Objekt-Fonds soll die Chancen deutscher Wachstumsregionen nutzen. Zeichnungssummen ab 50.000 Euro mit einem neu entwickelten Gebührenmodell kennzeichnen das transparent angelegte Konzept.

„Wealthcap wird seine Asset Management-Kompetenz in die Waagschale werfen, um neue Renditechancen zu ermöglichen. Hier hilft unsere Erfahrung im deutschen Büroimmobiliensegment und aktuell mehr als 160 gemanagten Objekten in der gesamten Bundesrepublik“, sagt Michael Stüber, Leiter Asset- und Portfoliomanagement bei Wealthcap.

Umfassende Produktversorgung vor Branchenmesse EXPO Real

Kurz vor der Expo Real in München wartet Wealthcap so mit einem breiten Spektrum an Produkten auf. Neben den erwähnten Exklusivprodukten befindet sich ein weiterer Publikums-AIF Immobilien Deutschland kurz vor dem Launch. Im Segment der institutionellen Investoren stehen mit dem ersten Wohnen-Portfolio und dem Bürofonds mit Fokus auf Metropolregionen in Bayern zwei Immobilienkonzepte zur Verfügung. Mit dem ersten Zielfondskonzept für institutionelle Investoren mit individualisierbaren Anteilen von Private Equity und Private Real Estate offeriert Wealthcap die gesamte Bandbreite an Real Assets für jeden Investorenbedarf in Deutschland. An weiteren Investmentkonzepten für das kommende Jahr wird bereits gearbeitet. Dazu zählen neben dem ersten offenen Spezial-AIF aus dem Hause Wealthcap auch spezifische Mandatslösungen wie Themenfonds, die sich beispielsweise einer bestimmten Wachstumsregion oder -branche widmen.

 

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Wealth Management Capital Holding GmbH, Am Eisbach 3, D­-80538 München, Tel: +49 89 678 205 174, Fax: +49 89 678205 333, www.wealthcap.com

Die Ratingagentur Scope hat das Aktienfondsmanagement von Berenberg mit AA+ bewertet. Dies ist die zweithöchste Note, die Scope zu vergeben hat.

 

Der Rating-Score beträgt 3,57 und ist damit nur knapp unter dem für die Höchstnote AAA erforderlichen Wert von 3,60. Deutschlands älteste Privatbank wird damit eine sehr gute Qualität und Kompetenz beim Management von diskretionären Aktienstrategien mit Fokus Europa bescheinigt.

In der Studie heißt es: “Berenberg verfügt über eines der personell am besten aufgestellten Teams für diskretionäres Aktienportfoliomanagement mit Fokus auf Deutschland und Europa. Die Performance der auf der Plattform gemanagten Strategien ist bisher sehr überzeugend. Darüber hinaus konnten seit Aufbau des Teams die Assets under Management im Bereich der diskretionär gemanagten Aktienstrategien stark ausgeweitet werden.” Insbesondere loben die Analysten das sehr erfahrene Team, den strukturierten Investmentprozess, die bisherige Performance und den Wettbewerbsvorteil durch den starken Fokus auf Nebenwerte.

Henning Gebhardt, Leiter Wealth and Asset Management, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis: “Die hohe Bewertung durch Scope bestätigt unseren eigenen Anspruch. Unser Ziel ist, eines der führenden Häuser für Aktienfondsmanagement in Europa zu werden und die bestmögliche Qualität für unsere Produkte zu erreichen.”

Scope ist die größte europäische Ratingagentur. Für viele institutionelle Investoren ist ein gutes Rating von Scope eine Grundbedingung dafür, dass in die Produkte eines Asset Managers investiert werden darf.

Das diskretionäre, auf Fundamentalanalyse ausgerichtete Berenberg-Aktienfondsmanagement wurde mit dem Eintritt von Henning Gebhardt als Leiter des Bereichs “Wealth and Asset Management” und Matthias Born als Chief Investment Officer der Aktienplattform im Jahr 2017 neu aufgestellt und wesentlich ausgebaut, wozu auch eine Ausweitung des Multi-Asset-Bereichs unter Bernd Meyer gehört. Darüberhinaus hat Berenberg im Asset Management eine starke Marktposition im Bereich quantitativer Anlagestrategien und im Segment Overlay Management.

 

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Berenberg, Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Neuer Jungfernstieg 20, 20354 Hamburg, Tel: +49 40 350 60-0, Fax: +49 40 350 60-900, www.berenberg.de

Das Berliner Fintech Raisin, im deutschen Sprachraum bekannt unter der Marke WeltSparen, ist weiter auf Wachstumskurs.

 

Nach abgeschlossenen Inhaberkontrollverfahren durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übernahm Raisin die Frankfurter MHB-Bank im Frühjahr 2019 als alleiniger Eigentümer. Damit erwarb erstmalig ein Fintech eine Bank in Deutschland. Die MHB-Bank begleitet das Fintech seit dem Launch als Service-Bank. So entwickelte sich aus der Geschäftsbeziehung eine enge Zusammenarbeit. Im Unternehmensverbund besitzt Raisin nun eine Vollbanklizenz und nutzt deren Vorteile für weiteres Wachstum. Als nächsten Schritt firmiert die MHB-Bank AG künftig als Raisin Bank AG. Parallel erhält der deutsche Markenauftritt von WeltSparen eine Referenz zur internationalen Dachmarke Raisin: Aus WeltSparen wird “WeltSparen by Raisin”.

Strategische Akquisitionen als Wachstumsmotor und Diversifikation

Mit der Bank verlängert Raisin seine Wertschöpfungskette im Finanzbereich und unterstreicht damit seinen stetigen Wandel: 2017 übernahm das Fintech bereits PBF Solutions in Manchester, das heute das UK-Geschäft von Raisin (https://www.raisin.co.uk/) verantwortet. Mit diesem Schritt hat sich Raisin gleichzeitig auf den anstehenden Brexit vorbereitet. Gemeinsam wollen Raisin und die Raisin Bank Synergien in den Bereichen Kundenzugang, Technologie und Regulatorik nutzen, um neue Märkte und Produkte zu lancieren. Beide Unternehmen bleiben selbstständig und die Raisin Bank ein separates Finanzinstitut.

Banking-as-a-Service: Raisin Bank wird neu ausgerichtet

Für die vor 45 Jahren gegründete Frankfurter Bank setzt Raisin die strategische Neuausrichtung fort. Bisher lag der Fokus auf Speziallösungen für Kreditvergabe und Treuhand, künftig werden diese Bereiche erweitert und ergänzt. In den vergangenen anderthalb Jahren baute die Bank digitale Lösungen in den Bereichen Kontoverwaltung, Zahlungsverkehr und Kredite bis hin zur voll digitalen Kreditvergabe und -administration auf. Als Service-Bank für Fintechs schloss die Bank wichtige Partnerschaften, unter anderem mit Bergfürst, CreditShelf, Evoca, Exporo, Fiduciam, Invest in Visions und Myos.

„Das Re-Branding der Bank ist der nächste Schritt in der Neuausrichtung und unterstreicht unsere stärkere Fokussierung auf die Themen Digitalisierung, Fintech und Banking-as-a-Service. Der enge Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Raisin hilft uns dabei, alle unsere Kooperationspartner noch besser zu betreuen und sie künftig mit einer breiteren Palette an Dienstleistungen im digitalen Massengeschäft mit modernsten Schnittstellen zu unterstützen“, erläutert Dr. Andreas Wolf, Chief Commercial Officer der Raisin Bank. Dafür wird das Team in funktionalen sowie technischen Bereichen verstärkt.

Raisin als Marke gestärkt: Exklusiv für alle

Im Zuge der internationalen Markenausrichtung erhält WeltSparen eine kleine Ergänzung. WeltSparen wird zu “WeltSparen by Raisin” und schafft die Verbindung zum Mutterkonzern und der internationalen Dachmarke. Raisin steht für faire und transparente Finanzprodukte und dafür, Grenzen zu überwinden und einzureißen. Der Philosophie folgend schafft Raisin ein Geschäftsmodell mit einem Mehrwert für alle. Ganz im Sinne von: Exklusiv für alle, ohne Barrieren und Unterschiede. Mehr Informationen zur Raisin Bank finden sich auf der Webseite unter https://www.raisin.bank/.

 

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Raisin GmbH, Immanuelkirchstr. 14a, 10405 Berlin, Tel: +49 30 770 191 291, www.weltsparen.de

Die Commerz Real hat das Singapurer Bürogebäude „Robinson Road 71“ ihres offenen Immobilienfonds Hausinvest für ca. 655 Millionen Singapur-Dollar veräußert.

 

Käufer ist die zu der Sun Venture Unternehmensgruppe gehörende SV Robinson Pte Ltd. Sun Venture ist auf Investitionen in Singapurer Gewerbeimmobilien spezialisiert.

2008 hatte die Commerz Real die damalige Projektentwicklung für ihren Fonds erworben. Das vollvermietete Gebäude im Zentrum der Stadt verfügt auf 13 Geschossen über circa 22.000 Quadratmeter Bürofläche, zuzüglich zwei Geschossen mit Parkplätzen. Seit 2017 mietet Wework drei der Etagen – der Anbieter flexibler Büroflächen vollzog damit seinen Markteintritt in Singapur.

“Wir haben die Markt- und Vermietungssituation genutzt, um für unsere Anleger einen äußerst attraktiven Verkaufspreis zu realisieren”, erläutert Henning Koch, Global Head of Transaction Management bei der Commerz Real.

„Wir haben die Markt- und Vermietungssituation genutzt, um für unsere Anleger einen äußerst attraktiven Verkaufspreis zu realisieren“, erläutert Henning Koch, Global Head of Transaction Management bei der Commerz Real, und ergänzt: „Asien bleibt für den Hausinvest auch für neue Ankäufe weiterhin ein interessanter Markt.“

Bei dem Verkauf wurde die Commerz Real von den Immobiliendienstleistern CBRE und JLL beraten. Dentons war der rechtliche Berater, EY der steuerliche.

 

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Commerz Real AG, Friedrichstraße 25, 65185 Wiesbaden, Tel: +49 611 7105-0, Fax: +49 611 7105-5410, www.commerzreal.com

Hedgefonds legen im Jahresverlauf 2019 deutlich zu

 

Hedgefonds haben sich im laufenden Jahr so gut entwickelt wie seit 2009 nicht mehr. Bis Ende Juli 2019 profitierten vor allem Manager, die systematische Handelsstrategien (+ 7,7% YTD) umsetzen vom Auf- und Ab an den Börsen in der ersten Jahreshälfte.

Dabei sah es noch vor wenigen Monaten so aus, als ob die Anlageklasse die Erwartungen der Investoren nicht erfüllen würde. Der marktbreite „Barclay Hedge Fund Index“ war im vierten Quartal des Jahres 2018 gemeinsam mit den Aktienmärkten in die roten Zahlen gerutscht. Eigentlich sollten Hedgefonds eine Korrelation zu Aktieninvestments jedoch ausschließen. Doch eine Gesamtbetrachtung ist bei Hedgefonds mit Vorsicht zu genießen.

„Hedgefonds sind keine homogene Assetklasse, denn jeder Manager verfolgt immer eine eigene individuelle Strategie. Es kommt daher auch nicht auf die Wertentwicklung des Gesamtmarktes an, sondern immer auf die Performance der jeweiligen Einzelstrategie bzw. des einzelnen Managers“, sagt Marcus Storr, Head of Alternative Investments bei FERI. Demnach hätten insbesondere Relative Value- und Tactical Trading-Strategien, zu der auch Global Macro sowie Managed Futures Fonds gehören, im schwierigen vierten Quartal 2018 besser abgeschnitten als der Rest des Marktes.

Relative Value-Strategien verloren zum Jahresende 2018 nur leicht, Tactical Trading-Strategien stemmten sich sogar gegen den Abwärtstrend und verbuchten Gewinne.

Der Anlagestil muss zum Marktumfeld passen

Relative Value Manager versuchen, kurzfristig Gewinne aus den Kursschwankungen und Zinsunterschieden an den internationalen Kapitalmärkten zu erzielen. Tactical Trading Manager nutzen die höhere Volatilität an den Aktienmärkten und die Divergenzen zwischen Wirtschaftswachstum und Geldpolitik, um Gewinne zu erzielen. Im aktuellen Marktumfeld bieten sich damit für beide Anlagestile Chancen. „Insgesamt unterliegt die Wertentwicklung von Hedgefonds deutlich weniger Schwankungen als der globale Aktienmarkt. Hedgefonds bleiben damit unverzichtbar für jeden Investor, der sein Portfolio breit diversifizieren und zugleich stabilisieren will“, so Storr.

 

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FERI AG, Haus am Park  Rathausplatz 8-10, 61348 Bad Homburg, Tel: +49 (0) 6172 916-0, Fax: +49 (0) 6172 916-9000, www.feri.de

Nur jede fünfte Frau investiert in Wertpapiere

 

Knapp 70 Prozent  der Frauen in Deutschland fühlen sich finanziell für das Alter gut bis sehr gut abgesichert, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bankenverbands zeigt. Diese Selbsteinschätzung entspricht möglicherweise nicht der Realität. Denn die Absicherung von Frauen scheint verglichen mit der von Männern häufig ungenügend. Die Gründe hierfür liegen vor allem in der beruflichen Situation. So üben nur 54 Prozent der Frauen eine Berufstätigkeit aus. Bei Männern sind es 62 Prozent. Zudem arbeitet fast jede zweite beschäftigte Frau in Teilzeit, bei den Männern ist es nur jeder Zehnte.

Diese Situation spiegelt sich deutlich in den Sparbeträgen wider, die Frauen monatlich zurücklegen: Während knapp ein Drittel der Männer im Monat Beträge über 200 Euro anspart, macht dies nur ein Fünftel der Frauen. Bei Beträgen über 500 Euro ist die Diskrepanz sogar noch größer: 12 Prozent der Männer haben eine entsprechend hohe Sparrate. Bei den Frauen ist es mit 6 Prozent nur die Hälfte.

Darüber hinaus bevorzugen Frauen bei der Geldanlage sichere Produkte ohne Kursrisiken: Sie investieren deutlich seltener als Männer in Anlageformen mit höheren Renditepotentialen. Während 27 Prozent der Männer Aktien, Aktienfonds oder andere Wertpapiere besitzen, sind es bei den Frauen nur 18 Prozent.

Das Interesse an finanziellen Fragen ist bei Frauen und Männern gleich stark ausgebildet: 62 Prozent der Frauen und 60 Prozent der Männer nehmen sich regelmäßig Zeit für ihre Finanzplanung. Männer (46 Prozent) und Frauen (48 Prozent) geben auch vergleichbar häufig an, dass sie sich bereits mit ihrer eigenen Vorsorge im Alter ernsthaft auseinandergesetzt haben.

Auch der Anteil der Frauen, der sich in Finanzfragen fit fühlt, liegt mittlerweile mit 62 Prozent ebenso hoch wie bei Männern. In früheren Jahren hatte es hier noch einen deutlichen Unterschied zu Ungunsten der Frauen gegeben.

 

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Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB), Burgstraße 28, D­-10178 Berlin, Tel.: 030/1663­0, Fax: 030/1663­1399, www.bankenverband.de

Handelsstreit, Brexit-Sorgen und globale Rezessionsängste – in den vergangenen Wochen gerieten zahlreiche Börsen unter Druck.

 

Doch so turbulent das dritte Quartal begann, für das erste Halbjahr fällt die Bilanz der wichtigsten Fonds-Peergroups stark aus. Nahezu alle Vergleichsgruppen können deutliche Wertzuwächse vorweisen. Ein Großteil der Aktienfonds-Peergroups legt sogar zweistellig zu.

Aktienfonds: 85% der Peergroups mit zweistelligen Zuwächsen

Mit einer Ausnahme zeigen alle Peergroups eine positive Performance im ersten Halbjahr. 32 der 37 Vergleichsgruppen weisen sogar zweistellige Performancewerte auf. Die Vergleichsgruppe „Aktien Technologie Welt“ steht an der Spitze. Die 58 Fonds dieser Peergroup konnten im Durchschnitt um +23,7% zulegen. Auch auf Fünf-Jahressicht führt diese Peergroup mit 17,6% p.a. das Performance-Ranking klar an.

Von den acht größten Aktienfonds-Peergroups, die jeweils eine dreistellige Anzahl von Fonds umfassen, führt nach dem ersten Halbjahr „Aktien Nordamerika“: Die mehr als 370 Fonds mit Fokus auf nordamerikanische Aktien weisen eine durchschnittliche Performance von +18,7% aus. Die im Durchschnitt niedrigste Performance zeigen die mehr als 160 Fonds der Peergroup „Aktien Japan“ mit +8,5%.

Die mit mehr als 800 Fonds größte Vergleichsgruppe „Aktien Welt“ liegt mit 15,4% im Mittelfeld des Aktienfonds-Performance-Spektrums. Gleiches gilt für „Aktien Europa“ (15,1%) und „Aktien Deutschland“ (14,9%).

Rentenfonds: Sämtliche Peergroups im Plus – Spektrum +0,7% bis +10,2%

Die 21 betrachteten Vergleichsgruppen im Rentenbereich weisen alle positive Performance-Werte auf. Den Spitzenplatz nimmt die Peergroup „Renten Emerging Markets Hard Currency“ mit +10,2% Performance in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ein, dicht gefolgt von der Vergleichsgruppe „Renten USD Corp. High Yield“ mit +9,2%.

Am anderen Ende des Spektrums befindet sich die Vergleichsgruppe „Renten Euro kurz“ mit immerhin noch +0,7%. Die mit rund 370 Fonds größte Renten-Vergleichsgruppe „Renten Globale Währungen“ liegt mit +5,6% im Mittelfeld des Rankings.

Mischfonds: Performance-Spektrum reicht von +5,6% bis +11,6%

Angeführt von den fast 200 Fonds der Peergroup „Mischfonds Global dynamisch“ mit einer durchschnittlichen Performance von +11,6%, zeigen die acht wichtigsten Mischfonds-Peergroups deutliche Wertzuwächse im ersten Halbjahr. Selbst die Peergroup „Mischfonds Europa konservativ“ kommt mit ihren rund 75 Fonds auf beachtliche +5,5% Durchschnitts-Performance. Die mit mehr als 800 Fonds größte Multi-Asset-Peergroup „Mischfonds Global flexibel“ erreicht in den ersten sechs Monaten 2019 einen Wertzuwachs von +8,3%.

Zur Untersuchung:

Die Ratingagentur Scope hat die Performance von Vergleichsgruppen (Peergroups) untersucht, die mindestens 20 bewertete Fonds enthalten. Insgesamt wurden 68 Peergroups mit rund 8.000 Fonds und Assets under Management von zusammen mehr als 3,5 Billionen Euro betrachtet. Der als Performance einer Peergroup bezeichnete Wert ist die durchschnittliche Performance sämtlicher Fonds dieser Vergleichsgruppe.

 

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Scope Analysis GmbH, Lennéstraße 5, D-10785 Berlin, Tel: +49 30 27891-0, Fax: +49 30 27891-100, www.scopeanalysis.com

Die Deutschen sorgen sich im Alter am meisten um Krankheit und Gebrechen

 

Wer behauptet, dass deutsche Sparer ihre private Altersvorsorge vernachlässigen – der liegt falsch. Drei von vier (74 Prozent) haben sich bereits mit ihrer Absicherung im Ruhestand auseinandergesetzt und legen Geld hierfür zur Seite (2. Quartal 2018: 72 Prozent). Sie handeln damit in dem Bewusstsein, dass die gesetzliche Rente allein später nicht reichen wird. Bei der Wahl der Vorsorgeprodukte ist zu erkennen, dass sich die Anleger langsam für wertpapierbasierte Anlageformen öffnen. Jeder Zweite (52 Prozent) gibt an, dass Aktien und Fonds zu einer guten Altersvorsorge gehören sollten. Vor fünf Jahren waren es lediglich 38 Prozent. Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) machen sich mit Blick auf die letzten Lebensjahrzehnte die größten Sorgen darum, krank oder gebrechlich zu werden. Die Angst vor Altersarmut beschäftigt dagegen nur neun Prozent (2. Quartal 2017: zwölf Prozent). Unter den Geringverdienern mit einem monatlichen Einkommen von weniger als 1.300 Euro ist sie allerdings vergleichsweise stark ausgeprägt (54 Prozent), so die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Union Investment zum Thema Altersvorsorge.

Deutschen Sparern ist bewusst, dass eine angemessene Absicherung im Alter nur möglich ist, wenn sie selbst aktiv werden und neben der gesetzlichen Rente ein finanzielles Zusatzpolster aufbauen. 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Rente vom Staat allein nicht reichen wird, um den aktuellen Lebensstandard später beizubehalten. Knapp zwei Drittel (62 Prozent) erwarten daher, dass sie einen Teil ihrer Lebenshaltungskosten im Ruhestand aus ihren Ersparnissen bestreiten müssen. Um das im Alter finanziell stemmen zu können, sorgen drei Viertel der Befragten (74 Prozent) privat vor. Besonders erfreulich ist, dass auch die junge Generation im Alter zwischen 20 und 29 Jahren das Thema sehr ernst nimmt: Hier spart schon mehr als jeder Zweite (57 Prozent) für seinen Lebensabend. „Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass viele Menschen die Notwendigkeit einer ergänzenden Altersabsicherung nicht nur erkannt haben, sondern auch entsprechend handeln“, sagt Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment. Die am häufigsten genutzte Form der Altersvorsorge ist dabei die Renten- bzw. Lebensversicherung (67 Prozent). 57 Prozent besitzen einen Riester-Vertrag und jeweils ein Drittel einen Bausparvertrag (34 Prozent) bzw. einen Fondssparplan (33 Prozent).

Hauptgrund für die vorzeitige Auflösung von Altersvorsorgeverträgen sind unvorhergesehene Ausgaben im Haushalt

Bei dem relativ hohen Bestand an Sparverträgen für den Ruhestand kommt es durchaus vor, dass der ein oder andere Vertrag auch mal vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit aufgelöst wird. Doch wie oft kommt das vor und wofür wird das Geld verwendet? Drei von vier Befragten (76 Prozent) haben bislang ihre private Vorsorge unberührt gelassen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass immerhin ein Viertel der Anleger (24 Prozent) schon einmal vorzeitig auf die eigentlich für das Alter verplanten Rücklagen zurückgegriffen und für andere Zwecke eingesetzt hat. Am ehesten angetastet wurden dabei Renten- bzw. Lebensversicherungen: Jeder dritte aufgelöste Vertrag (30 Prozent) entfiel auf diese Form der Vorsorge. 25 Prozent waren Bausparverträge und 14 Prozent Fondssparpläne. Als Hauptgrund für die vorzeitige Entnahme des Altersvorsorgekapitals nennen die Befragten (37 Prozent) unvorhergesehene Ausgaben im Haushalt. Jeder Vierte (24 Prozent) gibt an, das Geld für den Kauf einer Immobilie genutzt zu haben und knapp ein Fünftel (18 Prozent) für die Anschaffung eines neuen Autos. „Für einige Menschen ist der Ruhestand noch so weit entfernt, dass sie bei einem finanziellen Engpass auf die dafür vorgesehenen Mittel zugreifen. Das ist durchaus nachvollziehbar. Auf lange Sicht ist es aber ein Spiel mit dem Feuer, wenn heute Geld in den Konsum gesteckt wird, das man in einigen Jahrzehnten vielleicht viel dringender bräuchte“, sagt Erling und verweist darauf, dass die vorzeitige Auflösung etwa von Versicherungslösungen für Anleger auch noch mit Renditeeinbußen einhergeht.

Mit sinkendem Einkommen steigt die Angst vor Altersarmut

Gefragt nach den größten Ängsten im Alter, geben drei von vier (75 Prozent) an, krank bzw. gebrechlich zu sein. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im zweiten Quartal 2017. Deutlich weniger Sorgen haben deutsche Sparer vor Armut, was möglicherweise damit zusammenhängt, dass sich bereits ein Großteil der Befragten um ihre Altersabsicherung kümmert: Lediglich neun Prozent machen sich Gedanken darum mit Blick auf den letzten Lebensabschnitt. Vor zwei Jahren waren es zwölf Prozent. Dabei fällt auf, dass Sorgen vor einer Armut im Alter in den verschiedenen Gehaltsklassen weit auseinander gehen: Während Geringverdiener mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.300 Euro die größte Angst davor haben (54 Prozent), befürchtet dies in der Einkommensklasse zwischen 2.300 und 3.100 Euro nur noch knapp ein Drittel (29 Prozent) und lediglich 16 Prozent der Einkommensbezieher über 4.000 Euro. „Die enormen Ergebnisunterschiede zwischen der Angst vor Krankheit und Gebrechen und der vor Altersarmut sind erstaunlich und könnten ein Indiz dafür sein, dass die Menschen das eine mit dem anderen nicht in Verbindung bringen“, sagt Erling. Dabei stünden die Themen in engem Zusammenhang. Denn Pflege, die bei Krankheit und Gebrechen zwingend erforderlich sei, koste schließlich auch Geld, erklärt er.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das zweite Quartal erhob Forsa die Daten vom 2. bis 10. Mai 2019. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

 

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Union Asset Management Holding AG, Weißfrauenstraße 7, Tel: 069-2567-264160311, Frankfurt am Main, www.union-investment.de

B&K Vermögen, BV&P Vermögen, Grüner Fisher Investments, Liqid Asset Management und Spiekermann & Co erzielen Bestwertungen

 

Den kontinuierlich wachsenden Markt der mehr als 400 bei der BaFin registrierten unabhängigen Vermögensverwalter zu durchblicken, ist für die meisten Privatanleger kaum machbar. Deshalb hat das Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ (Ausgabe 9/2019) gemeinsam mit dem Münchner Institut für Vermögensaufbau (IVA) 13.430 anonymisierte Depot-Daten von 47 Vermögensverwaltern in drei Depot-Klassen (konservativ, ausgewogen, chancenorientiert) analysiert, die die führenden Depot-Banken V-Bank und DAB BNP Paribas zur Verfügung stellten.

Bewertet wurden in dem erstmals von ‘Capital’ durchgeführten Test jeweils die Portfolio-Struktur, die Produktumsetzung, das Risikomanagment und die Kosteneffizienz. Am besten haben die fünf Anbieter B&K Vermögen in Köln, BV&P Vermögen in Kempten, Grüner Fisher Investments in Rodenbach, die Berliner Liqid Asset Management und Spiekermann & Co aus Osnabrück in allen Kategorien abgeschnitten und erhielten dafür die Bestwertung (Fünf-Sterne). “Bei jenen Anbietern, bei denen die Portfolio-Struktur, Produktauswahl und Kosteneffizienz gut sind, kann man davon ausgehen, dass auch der langfristige Anlageerfolg stimmt”, erläutert IVA-Vorstand Andreas Ritter.

Neben den fünf Top-Platzierten lieferten 16 Anbieter über alle Depot-Klassen hinweg im ‘Capital’-Test auffallend gute Ergebnisse ab und erreichten eine Gesamtbewertung von vier Sternen. Darüber hinaus konnten 18 Anbieter jeweils als FünfsterneVermögensvererwalter in einzelnen Kategorien punkten. Dem ‘Capital’-Test zufolge scheinen “Ausgewogene Depots” eine leichte Stärke der Vermögensverwalter zu sein. Acht Mal wurde dafür die Bestnote vergeben. Bei den konservativen und chancenorientierten Depots gab es je sieben Höchstwertungen. Die Berliner Liqid Asset Management konnte als einziger Anbieter in allen drei Depot-Kategorien die Bestnote erzielen.

 

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Capital Redaktion, G+J Business Channel GmbH, Eupener Straße 70, ­50933 Köln, Tel.: 0221/4908 00, Fax: 0221/5342 563, www.capital.de