Harold Keller tritt in dieser Funktion die Nachfolge von Jochen Meyers an, der die Gruppe verlassen hat, um eine Karrieremöglichkeit außerhalb der Bank zu verfolgen.

 

Seine Ernennung erfolgte zum 1. September 2019. Er komplettiert das Vertriebsteam in Frankfurt und wird sich auf den Ausbau der strategischen Partnerschaften von SGSS mit institutionellen Investoren im deutschsprachigen Raum konzentrieren. Harold Keller berichtet lokal an Frank Burkhardt, Mitglied der Geschäftsleitung, Société Générale Niederlassung Frankfurt, und global an Gildas Le Treut, Head of Sales & Relationship Management, SGSS.

Gildas Le Treut, Head of Sales & Relationship Management von SGSS, unterstreicht: „Mit Harold Keller gewinnen wir einen ausgewiesenen Vertriebsfachmann und Kenner der Wertpapierdienstleistungs-, wie auch der gesamten Finanzbranche. Seine Erfahrung wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, unsere erfolgreichen Partnerschaften mit institutionellen Investoren im deutschsprachigen Raum weiter auszubauen.“

Biografie

Harold Keller wurde zum September 2019 zum Head of Sales & Relationship Management von SGSS Deutschland ernannt. Er war bis August 2019 als Head of Asset Managers und Asset Owners Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung des Asset Service Providers CACEIS.

Vor seinem Eintritt bei SGSS hatte er Führungspositionen in verschiedenen Finanzunternehmen inne. Er konzentrierte sich auf den Vertrieb in den Bereichen Asset Management und Asset Ownership und arbeitete unter anderem für J.P. Morgan und Aquila. Harold Keller verfügt über Hochschulabschlüsse in Finanz-, Bank- und Investitionswissenschaft (TU Nürnberg) sowie in Financial Management, International Finance und Strategic Management (FOM University of Economics & Management).

 

Verantwortlich für den Inhalt:

SGSS Societe Generale, Apianstraße 5, 85774 Unterföhring, Tel.+49 (0) 89 33033 0, www.securities-services.societegenerale.com/de

Scope-Studie bestätigt Relevanz von Multi-Asset-Income-Strategien für den Vermögensaufbau

 

Nur wenige Wochen vor seinem Abschied hat EZB-Präsident Mario Draghi noch einmal die Weichen gestellt: Mit sinkenden Einlagensätzen für Banken und einem neuen Anleihekaufprogramm wird die Ära des billigen Geldes und der Niedrigzinspolitik weiter zementiert. Dies sollte vor allem für Sparer ein Weckruf sein, deren kaum verzinste Ersparnisse von der Inflation aufgezehrt zu werden drohen. Zudem ist eine breitere Einführung von Strafzinsen trotz intensiver Diskussion nicht auszuschließen. „Spareinlagen werden zunehmend von negativen Zinsen bedroht und auch mit Staatsanleihen lassen sich kaum mehr Erträge generieren. Heute liegen weltweit Anleihen in einer Größenordnung von mehr als 17 Billionen US-Dollar im negativen Renditebereich. Und in Deutschland rentieren inzwischen sogar 30-jährige Anleihen negativ. Deshalb ist es mehr als verwunderlich, dass nach mehr als zehn Jahren Niedrigzinspolitik immer noch Anleger an ihren ‚sicheren Anlagehäfen‘ festhalten“, sagt Jakob Tanzmeister, Investment Specialist in der Multi-Asset-Solutions-Gruppe von J.P. Morgan Asset Management.

Vor diesem Hintergrund bieten ertragsorientierte Mischfondslösungen Sparern eine gute Möglichkeit, von den Chancen des Kapitalmarkts zu profitieren, ohne dass sicherheitsorientierte Anleger den gefürchteten Marktschwankungen zu stark ausgesetzt sind:  So genannte Income-Fonds wie der JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund  bieten die Chance auf regelmäßige Ausschüttungen und gleichzeitig auch langfristig auf Kapitalwachstum. Das äußerst breit gestreute Anlagespektrum setzt sich aus ertragstarken Anlageklassen wie globalen dividendenstarken Aktien, globalen Immobilienaktien, Hochzins- und Hypothekenanleihen, Schwellenländer-Bonds, sowie Wandel- und Hybridanleihen zusammen. „Dank einer vielseitigen und flexiblen Allokation des Fonds, die laufend überprüft und an das Marktumfeld angepasst wird, ist es möglich, Schwankungen unterschiedlicher Anlageklassen im Laufe eines Marktzyklus zu reduzieren und ein stabiles Ertragsniveau zu generieren. Und die regelmäßigen Ausschüttungen können außerdem in volatilen Börsenphasen mögliche Kursverluste abfedern“, erläutert Tanzmeister.

Income-Portfolio defensiver ausgerichtet

Da wir uns nicht nur in der Spätphase des Konjunkturzyklus befinden, die üblicherweise von stärkeren Marktschwankungen geprägt ist, sondern die anhaltenden politischen Spannungen rund um den Handelsstreit und Brexit für Unsicherheit sorgen, agieren die Income-Fondsmanager Michael Schoenhaut und Eric Bernbaum vorsichtiger und haben das Portfolio insgesamt weniger offensiv positioniert und die Liquidität erhöht. Mit Erfolg: „Der Global Income Fund hat von der defensiveren Ausrichtung in den volatilen Phasen dieses Jahres profitieren können und deutlich geringere Schwankungen als der Markt aufgewiesen“, unterstreicht Tanzmeister.

So wurde einerseits die Aktienallokation reduziert und konservativer ausgerichtet. Auf der Anleihenseite wurde zudem die Kreditqualität erhöht – der Anteil AAA, AA und A gerateter Bonds beträgt inzwischen 22 Prozent. Zudem ist der Anteil kurzlaufender, sehr liquider Papiere auf 9 Prozent erhöht worden. „Wir nutzen bonitätsstarke Anleihen mit kurzer Duration, die es uns angesichts der höheren Volatilität ermöglichen, flexibel zu reagieren. Diese Anleihen bieten mehr Ertrag als klassische Geldmarktinstrumente, sodass der Global Income Fund ausreichend Potenzial nach oben hat, wir aber gleichzeitig flexibel über das Kapital verfügen können, falls sich attraktive Chancen zeigen. Ansonsten dient diese Position als defensiver Portfolioanker, was sich im August bereits bezahlt gemacht hat“, führt Tanzmeister aus.

Ertragstarke Anleihensegmente wie Hochzinsanleihen halten die beiden Fondsmanager nichtsdestotrotz weiterhin für sinnvoll, da sie in einem Umfeld mit geringem Wachstum gute Ertragchancen bieten. Gleichwohl haben sich aber auch hier die Bonitäten erhöht. „Emittenten von Hochzinsanleihen haben das hohe Umsatzwachstum der letzten Jahre genutzt, um ihren Verschuldungsgrad deutlich zu senken, und die Zinsdeckungsquoten nähern sich ihren zyklischen Höchstständen. Neben einer interessanten Rendite von derzeit über 6 Prozent auf US-Dollar-Basis liegen die Ausfälle über alle Hochzinsanleihensegmente hinweg aktuell nur bei etwa 2,5 Prozent und damit weit unter dem langfristigen Durchschnitt von 3,6 Prozent. Zudem trifft ein relativ geringes Angebot im Primärmarkt auf ungebrochen hohe Nachfrage. Unser auf fundamentaler Unternehmensanalyse beruhender Auswahlprozess und die Ausrichtung auf höhere Qualität der Unternehmen sollte sich zudem positiv auszahlen – insbesondere im aktuellen spätzyklischen Umfeld mit erwartbarem leichten Anstieg der Ausfälle im Gesamtmarkt“, betont Tanzmeister.

Stabiles Ausschüttungsniveau trotz schwierigerem Umfeld

Der Income-Klassiker Global Income Fund wurde bereits vor rund elf Jahren, im Dezember 2008, aufgelegt. Über diesen langen Zeitraum hat er durch die unterschiedlichen Marktphasen und trotz zahlreicher Herausforderungen konsistent ein Ertragsniveau von teilweise deutlich über 4 Prozent ermöglicht. Die aktuelle Ausschüttung im August lag in der Anteilklasse A (div) – EUR bei 4,09% p.a., wobei die Ausschüttungen nicht garantiert sind. Im Jahresverlauf hat der Fonds eine Wertentwicklung von 8,98 Prozent  erzielt (Stand: 18.09.2019). Die Wertentwicklung des Global Income Fund bezieht sich auf die Anteilklasse A (div) – EUR, die alle Fremdwährungsanlagen in der Regel in Euro währungssichert (außer Schwellenländerwährungen). Wer bereit ist, etwas mehr Währungsrisiko einzugehen und von der Entwicklung des US-Dollars überzeugt ist, hat die Möglichkeit, über eine US-Dollar gesicherte Anteilklasse auf US-Dollar-Basis zu investieren. Insgesamt bietet der Global Income Fund sowohl in der währungsgesicherten Tranche als auch in der Dollar-Variante ein attraktives Chancen-Risiko-Profil in seiner jeweiligen Vergleichsgruppe.

Multi-Asset-Income-Fonds von Scope untersucht

Das wachsende Angebot an Mischfonds mit Ausschüttungskomponente hat das Ratinghaus Scope veranlasst, diese Produkte genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei wurden Wertentwicklung und das Risikoverhalten von Multi-Asset-Income-Fonds als Alternative zu traditionellen Spareinlagen untersucht und mit konventionellen Mischfonds verglichen. Das Ergebnis ist überzeugend: In den vergangenen fünf Jahren zeigten Multi-Asset-Income-Fonds im Durchschnitt eine höhere Performance als gewöhnliche Mischfonds. Auch risikoadjustiert schnitten sie besser ab.

Scope bestätigt damit die Relevanz für Anleger: Neben den bekannten Mischfondslösungen, die auf Wachstum oder Kapitalerhalt fokussiert sind, bieten Income-Strategien eine Alternative zu traditionellen Sparprodukten. Scope analysierte ebenfalls den Beitrag, den Dividenden und Kupons zum langfristigen Vermögensaufbau leisten können. Somit eignen sich Multi-Asset-Income-Produkte besonders für die Altersvorsorge. „Diese Ergebnisse belegen: ‚Income‘ ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine Strategie, die Anleger erfolgreich beim Erreichen ihrer Anlageziele unterstützen kann. Bei der Auswahl des Fonds ist es wichtig, auf einen Partner zu setzen, der einen Zugang zu einer Vielzahl von ertragsorientierten Anlageklassen ermöglicht – sowohl in Bezug auf Research, als auch auf die Implementierung im Portfolio. Nur so lässt sich ein Income-Portfolio breit gestreut und flexibel an das aktuelle Marktumfeld anpassen“, betont Christoph Bergweiler, Leiter von J.P. Morgan Asset Management in Deutschland, Österreich, Zentral und Osteuropa sowie Griechenland. So investiert der Global Income Fund aktuell in mehr als 3.400 Einzeltitel in dreizehn Anlageklassen – vor knapp elf Jahren ist das Portfolio mit nur sechs Assetklassen gestartet. Das Marktgeschehen der letzten Jahre machte es aber notwendig, das Portfolio zu erweitern und immer breiter zu streuen. „Mit dem Global Income Fund können Anleger von der globalen Plattform von J.P. Morgan Asset Management und dem Zugang zu diesen Anlageklassen profitieren – und das bietet Anlegern echten Mehrwert“, so Bergweiler.

Quelle: J.P. Morgan Asset Management, Morningstar (alle Rechte vorbehalten). Stand: 30.06.2019. Die Wertentwicklung wird nach BVI-Methode dargestellt. Die BVI-Methode berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (Beratungsgebühr sowie Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen). Die beim Kunden anfallenden Kosten, hier beispielhaft dargestellt durch einen einmaligen Ausgabeaufschlag von 5 Prozent im ersten Jahr, wirken sich negativ auf die Wertentwicklung der Anlage aus. Zusätzliche Kosten, die sich auf die Wertentwicklung auswirken, z.B. Depotgebühren, Rücknahmegebühr, Umtauschgebühren sowie etwaige Steuern, können variieren und daher in der Darstellung nicht berücksichtigt werden.

Die Fondsperformance wird anhand des Nettoinventarwerts der Anteilklasse A (div) in EUR bei Wiederanlage der Erträge (vor Steuern) inklusive der tatsächlichen laufenden Gebühren und exklusive etwaiger Ausgabeauf- und Rücknahmeabschläge angegeben. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Erträge.

Weitere Informationen zum JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund

ISIN A (div) EUR: LU0395794307 / WKN A (div) EUR: A0RBX2 (vierteljährlich ausschüttend)

ISIN A (dist) EUR : LU0840466477 / WKN A (dist) EUR: A1J5UZ (jährlich ausschüttend)

Fondsmanager: Michael Schoenhaut, Eric Bernbaum, Matthew Pallai

Auflegungsdatum: 11. Dezember 2008

Benchmark: 40% Barclays US High Yield 2% Issuer Cap Index (Total Return Gross) Hedged to EUR / 35% MSCI World Index Total Return Net) Hedged to EUR / 25% Barclays Global Credit Index (Total Return Gross) Hedged to EUR

Fondsvolumen: 27, 7 Milliarden Euro (per 16.09.2019)

www.jpmorganassetmanagement.de/Income

 

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J.P.Morgan Asset Management, (Europe) S.á.r.l. , Frankfurt Branch, Junghofstraße 14, ­60311 Frankfurt Tel.: 069/71240, Fax: 069/71242180, www.jpmam.de

Prognostizierte Ausschüttung von 2,0 bis 2,5 % p. a.

 

Die Real I.S. legt einen offenen Immobilienfonds für deutsche Privatanleger auf. Der offene inländische Publikums-AIF „REALISINVEST EUROPA“ soll in Europa über Nutzungsarten und Standorte breit diversifiziert in Business-Core- und Core-Plus-Immobilien ergänzt durch Manage-to-Core-Objekte investieren. Die Real I.S. rechnet mit einer jährlichen Ausschüttung von 2,0 bis 2,5 Prozent auf Fondsebene.

„Die anhaltenden Niedrigzinsen bewirken eine immer höhere Nachfrage nach indirekten Immobilieninvestments wie etwa offenen Immobilienfonds. Laut BVI hat sich das Nettomittelaufkommen in diesem Segment im ersten Halbjahr auf rund 6,1 Milliarden Euro verdoppelt. Mit einem breit diversifizierten Portfolio reagieren wir auf diese Nachfrage und bieten einen offenen Immobilienfonds für Privatanleger mit einem klaren Konzept. Wir werben zunächst Seed-Money von unseren Partnern, den Sparkassen, ein, welches wir im nächsten Schritt für den Aufbau eines Startportfolios nutzen. Erst dann beginnt der Vertrieb des Fonds an private Anleger. Dieser erfolgt über eine ausgewählte Partnerbasis, die sich sukzessive verbreitert“, erklärt Jochen Schenk, Vorstandsvorsitzender der Real I.S. AG.

Innerhalb der ersten vier Jahre soll ein Immobilienportfolio mit Fokus auf Büroimmobilien, diversifiziert um Handels- und Logistikimmobilien sowie gemischt genutzte Immobilien und Hotels aufgebaut werden. Für den Aufbau dieses Portfolios wurden neben Deutschland – nicht zuletzt aufgrund der Investment- und der Standortexpertise vor Ort – u. a. die Niederlande, Frankreich, Irland und Spanien als mögliche Investitionsregionen identifiziert.

„Die Real I.S. hat langjährige Erfahrungen und einen umfangreichen Track Record mit offenen Immobilienfonds für institutionelle Anleger, die überwiegend in Europa investieren. Wir haben ein umfassendes Netzwerk in Europa aufgebaut durch unsere Transaktionsstärke, die örtliche Präsenz in den Benelux-Staaten, Frankreich und Spanien sowie durch unser ausgezeichnetes Asset-Management. Wir vermieten nicht nur, sondern können Gebäude auch nach den Anforderungen des Mieters gezielt weiterentwickeln. Ein Beispiel dafür ist das Asset-Management für das Bürogebäude ,Toren op Zuid‘ in Rotterdam, das mit dem Immobilienmanager-Award 2019 ausgezeichnet wurde. Ergänzt wird die praktische Marktkenntnis mit einer fundierten Beobachtung und Analyse durch unsere eigene Research-Abteilung“, ergänzt Schenk. Das Asset-Management der Real I.S. wird von der unabhängigen Ratingagentur Scope Analysis GmbH mit der Ratingnote AA+ (AMR, sehr hohe Qualität) bewertet.

Der „REALISINVEST EUROPA“ ist der erste offene Immobilienpublikumsfonds der Real I.S. Die Erlaubnis zur Auflage wurde von der BaFin am 02.05.2019 erteil. Zum offiziellen Vertriebsstart des Fonds an private Anleger wird ein klar definiertes Startportfolio mit einem Investmentvolumen von bis zu 200 Millionen Euro vorliegen, voraussichtlich bestehend aus drei bis vier Immobilien. Privatanleger können ab 2020 in den Fonds investieren.

 

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REAL I.S. AG, Immobilien Assetmanagement, Innere Wienstr. 17, ­81667 München Tel.: 089/489082­0, Fax: 089/489082­295, www.realisag.de

Inhaberkontrollverfahren bei der BaFin erfolgreich abgeschlossen, damit wichtige Closing-Voraussetzung erfüllt

 

Im Rahmen der Einbringung der Lange Assets & Consulting GmbH in die Lloyd Fonds AG wurde das Inhaberkontrollverfahren seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfolgreich abgeschlossen. Damit kann die Lloyd Fonds AG nun 90 Prozent der Geschäftsanteile an der Lange Assets & Consulting GmbH gegen Ausgabe neuer Aktien der Lloyd Fonds AG und Zahlung einer zusätzlichen Barkomponente in die Lloyd Fonds AG einbringen. Daneben besteht ein Optionsrecht zu Gunsten der Lange Assets & Consulting GmbH, die verbleibenden zehn Prozent ihrer Geschäftsanteile nach frühestens vier Jahren zu veräußern. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Inhaberkontrollverfahrens ist eine wesentliche Closing-Voraussetzung erfüllt.

Die Lange Assets & Consulting GmbH wurde Ende 2005 gegründet. Die Hamburger Vermögensverwaltung betreut vermögende Privatkunden, Family Offices und Stiftungen und verwaltet ein Volumen von insgesamt rund 350 Mio. EUR Assets under Management (AuM).

Gründungsmitglieder sind die Hamburger Kaufleute Axel Sven Springer, John Jahr, Oliver Heine und der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Lange. Mit dem Vollzug der Transaktion werden alle Gesellschafter der Lange Assets & Consulting GmbH Aktionäre der Lloyd Fonds AG. In der Hauptversammlung 2019 der Lloyd Fonds AG wählten die Aktionäre zudem Herrn Rechtsanwalt Oliver Heine in den Aufsichtsrat. Oliver Heine ist seit annähernd 15 Jahren Mitglied des Aufsichtsrats der Axel Springer SE.

Dazu Klaus M. Pinter, Chief Financial Officer (CFO) der Lloyd Fonds AG: „Der erfolgreiche Abschluss des Inhaberkontrollverfahrens ist ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung unserer Strategie 2019+. Wir werden die Transaktion nun in den nächsten Wochen zügig abschließen können. Mit Thomas Lange und seinem Team holen wir einen erfahrenen Vermögensverwalter an unsere Seite, der in der Branche einen erstklassigen Ruf genießt. Er erweitert unser Netzwerk und ermöglicht uns einen noch breiteren Zugang zu vermögenden privaten und institutionellen Kunden. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm.“

Umsetzungsvorbereitung SPSW Capital GmbH im Plan

Für die Übernahme von 90 Prozent der Geschäftsanteile an der SPSW Capital GmbH läuft ebenfalls ein Inhaberkontrollverfahren bei der BaFin. Die Investmentgesellschaft verwaltet zwei Publikumsfonds sowie einen Spezialfonds für Vermögensverwaltung mit einem AuM-Volumen von insgesamt knapp 650 Mio. EUR. Im Inhaberkontrollverfahren betreffend die SPSW Capital GmbH hat die BaFin bereits die sogenannte Bestätigung der Vollständigkeit erklärt. Insofern geht die Lloyd Fonds AG, insbesondere nach dem erfolgreichen Abschluss des Inhaberkontrollverfahrens der Lange Assets & Consulting GmbH, von einem planmäßigen Verlauf und Vollzug der Transaktion aus.

Geldmarktnaher Fonds ASSETS Defensive Opportunities UI und rentenorientierter Mischfonds ASSETS Special Opportunities werden Bestandteil der Lloyd Fonds-Linie

Neben der Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden zählt auch die Fondsberatung des geldmarktnahen ASSETS Defensive Opportunities UI (Anteilsklasse A, WKN: A1H72N, Anteilsklasse B, WKN: A1JGBT)  und des rentenorientierten Mischfonds ASSETS Special Opportunities (Anteilsklasse A, WKN: AOQ8A5) zu den Geschäftsfeldern der Lange Assets & Consulting GmbH.

Anlageziel des bereits im Jahr 2011 aufgelegten geldmarktorientierten Rentenfonds ASSETS Defensive Opportunities UI ist die Erreichung einer stetigen, über dem Geldmarkt liegenden Rendite bei sehr geringer Schwankungsbreite. Dieses Ziel soll durch eine breite Streuung von Anlagen in verzinsliche Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit, ausgewählte defensive Zertifikatestrukturen und Investmentfonds erreicht werden. Die Wirtschaftswoche beschrieb den ASSETS Defensive Opportunities UI jüngst in ihrem Beitrag „Geld richtig anlegen“ als einen der „Investmentfonds, mit denen Anleger die Kompetenz der Vermögensverwalter der Superreichen einkaufen.“ Der geldmarktorientierte Rentenfonds verfügt über die Bestnote 5-Sterne bei Morningstar und mit Thomas Lange als Fondsadvisor über ein Citywire-A-Rating.

Der rentenorientierte Mischfonds ASSETS Special Opportunities nutzt spezielle Investmentchancen, die sich aus besonderen Marktbewegungen und Unternehmensentwicklungen heraus ergeben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf festverzinslichen Wertpapieren einschließlich Wandelanleihen. Je nach Situation können jedoch auch Aktien, Zertifikate sowie Derivate auf Wertpapiere erworben werden.

„Ich heiße Thomas Lange herzlich willkommen im Führungsteam der Lloyd Fonds AG“, freut sich Michael Schmidt, Chief Investment Officer (CIO) der Lloyd Fonds AG. „Die beiden Investmentfonds sind eine ideale Ergänzung unserer Fondslinie, da sie ebenfalls auf einem aktiven Investmentansatz basieren. Thomas Lange wird mit seiner langjährigen Expertise als Vermögensverwalter und Fondsmanager unser Fondsmanagerteam bereichern.“

Thomas Lange, geschäftsführender Gesellschafter der Lange Assets & Consulting GmbH, als Geschäftsführer langfristig gebunden

In den kommenden Monaten erfolgt die weitere Integration der Lange Assets & Consulting GmbH in die Lloyd Fonds-Gruppe. Der Vermögensverwalter kann dann auch auf die Serviceangebote der Lloyd Fonds-Gruppe zurückgreifen.

Für die Kunden der Lange Assets & Consulting GmbH ist volle Kontinuität gewährleistet. Thomas Lange, geschäftsführender Gesellschafter der Lange Assets & Consulting GmbH, wurde langfristig an das Unternehmen gebunden. Zudem bleiben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten und gewährleisten weiterhin eine unabhängige und mit größter Sorgfalt durchgeführte Betreuung der Vermögensverwaltungsmandate. Die Lange Assets & Consulting GmbH bekommt noch mehr Freiraum, mit attraktiven Mandanten zu wachsen.

Dazu Thomas Lange: „Wir profitieren von der Kompetenz und dem gesamten Netzwerk der Lloyd Fonds-Gruppe. Administrative Tätigkeiten wie Regulatorik, Compliance, Geldwäsche und vieles mehr werden zukünftig vom neuen Partner übernommen. Dadurch können wir uns voll und ganz auf die Beratung unserer Kunden konzentrieren. Bereits in den letzten Monaten haben wir neue Kunden gewonnen und werden unser verwaltetes AuM-Volumen deutlich ausbauen. Zudem freue ich mich auch auf den Austausch und die Synergien mit dem Team der Fondsmanager.“

 

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Lloyd Fonds AG, Amelungstraße 8 – 10, D­-20354 Hamburg, Tel: 040/ 32 56 78­210, Fax: 040/ 32 56 78­99, www.lloydfonds.de

Marktkommentar von Frank Häusler, Chief Strategist bei Vontobel Asset Management:

 

  • Großzügige Geldpolitik der Zentralbanken angesichts trüber Wirtschaftsaussichten folgerichtig
  • Die USA und auch China können die neu verhängten gegenseitigen Zölle verkraften
  • Die derzeitigen Rezessionsängste der Marktteilnehmer sind übertrieben

In diesem Jahr wurde der Triathlon in New York wegen großer Hitze abgesagt. Mit atmosphärischen Störungen hat aber auch die Weltwirtschaft zu kämpfen. Die Energy-Drinks der Zentralbanken dürften erst später im Jahr 2019 die beabsichtigte Wirkung entfalten.

Der „Triathlon der Volkswirtschaften“ bietet derzeit ein eher depremierendes Bild: So droht dem erfolgsverwöhnten US-amerikanischen Athleten der Hitzschlag, während sein ambitionierter Verfolger aus China zusehends zurückfällt. Die deutsche Hoffnungsträgerin ist dagegen von einer ausgeprägten Erschöpfung gezeichnet und droht sogar ganz aus dem Rennen auszuscheiden. Außerdem ist die Stimmung unter den Teilnehmern gereizt.

Liquiditätsspritzen beleben nicht

Die Zentralbanken als Mitorganisatoren geben sich redlich Mühe, für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfes zu sorgen. Von den im Jahr 2018 angekündigten Zinserhöhungen und Liquiditätsverknappungen ist seit Anfang 2019 jedoch keine Rede mehr. Stattdessen hat die US-Notenbank Fed die Zinsen jüngst sogar gesenkt, und die Europäische Zentralbank (EZB) beabsichtigt ihre lockere Geldpolitik auszuweiten. Zwar herrscht an den Verpflegungsstationen Hochbetrieb, doch die angebotenen Energy-Drinks spornen die Teilnehmer kaum zu mehr Tempo an. In Europa und China läuft die Konjunktur besonders schleppend.

Viele Beobachter fragen sich derzeit, ob den Zentralbanken zunehmend die Kontrolle entgleitet. Darauf sind mehrere Antworten möglich: Einerseits sind stützende geldpolitische Maßnahmen willkommen, da eine ansprechende Wirtschaftsentwicklung niedrige Zinsen und ausreichend Liquidität voraussetzt. Andererseits verlieren die erneuten Liquiditätsspritzen zusehendes ihre Wirkung, denn auch beim Geld gilt das ökonomische Prinzip des abnehmenden Grenznutzens. Dieser liegt unserer Meinung aber immer noch weit über null. Der starke Rückgang der Anleihenrenditen zeigt auf, dass sich die Wirtschaftsaussichten deutlich eingetrübt haben. Insofern ist die erheblich großzügigere Geldpolitik der Zentralbanken nur folgerichtig. Die Finanzierungskosten der Unternehmen sinken dadurch, wobei sich der positive Effekt erst mit einiger Verzögerung einstellen wird (siehe Grafik). Gemäß unserer Analyse werden daher die Volkswirtschaften die Früchte der geänderten Geldpolitik erst im zweiten Halbjahr 2019 ernten können.

Andere Kraftspender zur Stelle?

Angesicht der Diskussion darüber, ob den Zentralbanken zunehmend die Kontrolle entgleitet, stellt sich die Frage, ob vielleicht ein anderes Organisationskomitee das Rennen beleben könnte. Schließlich verfügen auch Regierungen über Instrumente zur Ankurbelung der Konjunktur, etwa steuerliche Anreize oder Investitionsprogramme. In diesem Zusammenhang wird vor allem Deutschland genannt, da es die dringend benötigte Erneuerung seiner Infrastruktur ohne große Anstrengungen finanzieren könnte. Doch Berlin hat solchen Plänen eine klare Absage erteilt und will vorerst an einer schwarzen Null, sprich einem zumindest ausgeglichenen Haushaltsbudget, festhalten. Auch Italien denkt über Stützungsmaßnahmen für die Wirtschaft nach, kann sich diese jedoch wegen der hohen Verschuldung nicht leisten. Eingriffe von Regierungsseite sind also wenig wahrscheinlich. Allerdings könnten die USA und China umfangreichere Konjunkturprogramme in Angriff nehmen, als bisher erwartet.

Mit harten Bandagen auf der Laufstrecke

Bei Rangeleien unter Spitzenläufern nützen sinnvolle Maßnahmen der Rennleitung wenig. Der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China hat sich mittlerweile wieder verschärft: US-Präsident Donald Trump hat Anfang August eine Importsteuer von 15% auf bisher noch nicht besteuerten Einfuhren aus China in Höhe von 300 Milliarden US-Dollar beschlossen. Immerhin hat er sie erst für die Hälfte der Güter per sofort erlassen, wohl aus Sorge über die Reaktion an den Börsen. Die Besteuerung für die andere Hälfte hat er auf Ende des Jahres anberaumt. Doch den Marktteilnehmern sitzt die Furcht vor einer weiter eskalierenden Auseinandersetzung fest im Nacken.

Lage nicht überdramatisieren

So ernst der Handelskonflikt zwischen den zwei weltweit größten Volkswirtschaften auch ist, gilt es dennoch, die Relationen nicht aus den Augen zu verlieren. Bei Licht betrachtet, können sowohl die USA als auch China die neu verhängten Zölle verkraften. Wir rechnen mit einem negativen Konjunktureffekt von rund -0,1% für die USA bzw. -0,2% für China. Entgegen der landläufigen Meinung hängt die chinesische Wirtschaft wenig von den USA ab. Zwar gehen 20% der chinesischen Exporte in die USA, doch nimmt Amerika lediglich etwa 5% der Industrieproduktion Chinas in Anspruch. Rund

70% der chinesischen Kapazitäten sind für den eigenen Markt bestimmt, 25% für andere Länder. Daher halten wir die derzeitigen Rezessionsängste für übertrieben. Ein günstiges Szenario setzt aber voraus, dass die wichtigsten Zentralbanken nicht nur reden, sondern auch Taten folgen lassen. Davon gehen wir aus, obwohl beispielsweise der US-Notenbankchef Jerome Powell alles daransetzt, keine allzu großen Erwartungen hinsichtlich einer weiteren Lockerung der Geldpolitik zu wecken.

 

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Vontobel Holding AG, Gotthardstrasse 43, Ch-8022 Zürich, Tel: +41 (0)58 283 59 00, Fax: +41 (0)58 283 75 00, www.vontobel.ch

Ausbau der Fidelity-Nachhaltigkeitsfonds-Palette durch drei ESG-Aktien- und zwei ESG-Rentenfonds

 

Fidelity International (Fidelity) legt eine Nachhaltigkeitsfonds-Familie auf, die drei Aktien- und zwei Rentenfonds umfasst. Alle Fonds verfolgen eine ESG-Strategie, das heißt, sie berücksichtigen Umwelt-, Sozial-Kriterien und Aspekte einer guten Unternehmensführung.

Die Nachhaltigkeitsfonds verfolgen entweder einen Best-in-Class- oder einen Themenansatz. Die Best-in-Class-Fonds investieren gezielt in Unternehmen, die sich von ihren Wettbewerbern durch eine starke ESG-Bilanz abheben. Die nachhaltigen Themenfonds richten ihren Fokus auf Firmen, die mit ihren Dienstleistungen oder Produkten dazu beitragen, Herausforderungen in puncto Nachhaltigkeit zu meistern oder einen Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt zu schaffen.

Aktuell umfasst die neue Nachhaltigkeitsfonds-Familie zwei Themenfonds auf die Anlagethemen Wasser und Abfallmanagement sowie die CO2-Reduktion und drei Best-in-Class-Fonds.

Die Anlagestrategie aller Nachhaltigkeitsfonds stützt sich auf die drei Säulen aktives Engagement, Ausschlusskriterien und eigenes Research von Fidelity. Damit kombiniert der Anlageansatz strenge Ausschlusskriterien mit dem Fokus von Fidelity auf einen konstruktiven Dialog mit Unternehmen und Emittenten. Ziel der Strategie ist, dass die Unternehmen, in die die Fonds investiert, Nachhaltigkeitsstandards einhalten und sich in einer Weise verhalten, die mit den Werten einer verantwortungsbewussten Anlage vereinbar ist.

Die Nachhaltigkeitsfonds profitieren von detaillierten Unternehmensanalysen der mehr als 180 Fidelity-Analysten und dem Know-how des spezialisierten ESG-Teams. In die Analysen fließen auch die kürzlich eingeführten Nachhaltigkeitsratings von Fidelity ein. Dieser neue zukunftsgerichtete Ratingansatz unterteilt das Anlageuniversum in 99 Teilsektoren mit branchenspezifischen Kriterien, anhand derer der Emittent mit seinen Wettbewerbern verglichen wird. Die vergebenen Ratings reichen von A bis E.

Jenn-Hui Tan, Leiter des Bereichs Stewardship and Sustainable Investing bei Fidelity International, kommentiert die Auflegung der Fondsreihe: „Als verantwortungsbewusste Investoren sind wir überzeugt, dass wir das Risiko-Renditeprofil für unsere Kunden verbessern können, indem wir in Unternehmen mit hohen Nachhaltigkeitsstandards investieren. Seit Langem sind ESG-Faktoren ein wesentlicher Bestandteil unseres Investmentprozesses. Die neuen ESG-Fonds sind der nächste Schritt zu einer nachhaltigen Anlage. Mit ihnen reagieren wir auf die weltweit steigende Nachfrage unserer Kunden nach verantwortungsbewussten Investments.

Durch unsere engen Kontakte zu Entscheidern in Unternehmen können wir eine zukunftsorientierte Sicht auf die Faktoren entwickeln, die sich auf die ESG-Bilanz eines Emittenten auswirken. Dies haben wir unlängst durch die Einführung unserer eigenen Nachhaltigkeitsratings weiter optimiert. Sie werden den Entscheidungsprozess unserer Fondsmanager merklich verbessern. So können wir uns noch stärker darauf konzentrieren, für unsere Anleger langfristig nachhaltige Ergebnisse zu erwirtschaften.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Fidelity Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, D-61476 Kronberg im Taunus Tel.: 06173/509-0, Fax: 06173/509-41 99, www.fidelity.de

Der Fixed Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) hat als Reaktion auf die Nachfrage von professionellen Investoren eine neue, aktiv verwaltete und diversifizierte Global Leveraged Finance-Strategie aufgelegt.

 

Die Strategie nutzt das Fachwissen des gesamten Global Leveraged Finance-Teams von BlueBay, um unabhängig von regionaler Fokussierung in verschiedene High Yield Sub-Anlageklassen zu investieren. Die Portfoliomanager Justin Jewell und Andrzej Skiba werden den Fonds als einzelne Strategie verwalten und in High Yield-Anleihen und Leveraged Loans investieren, wobei ihnen zusätzlich die Möglichkeit zur weltweiten Investition in Investment Grade-Unternehmensanleihen und strukturierte Kredite offensteht.

Die Strategie orientiert sich nicht an einer Benchmark, sondern zielt darauf ab, die Gesamtrendite durch eine dynamische Allokation in verschiedene Anlageklassen zu maximieren und verbindet zu diesem Zweck BlueBays volkswirtschaftliche Expertise mit strenger Bottom up-Titelauswahl.

Das Team ist der Ansicht, dass die neue Strategie für professionelle Investoren auf der Suche nach diversifiziertem Engagement in Sub Investment Grade-Emittenten besonders interessant sein wird. BlueBay hat bei der Entwicklung dieser Anlagelösung mit institutionellen Investoren und Anlageberatern zusammengearbeitet.

Justin Jewell zu den Anlagemöglichkeiten: „Streuung und Kreditrisiken spielen weltweit eine immer größere Rolle. Daher sind wir der Ansicht, dass ein stärker diversifizierter Ansatz, der die gesamte Anlageklasse erfasst, uns die Möglichkeit gibt, optimale risikobereinigte Renditepotenziale auszumachen.“

Andrzej Skiba zum Investmentansatz: „Statt auf eine Multi Asset-Struktur mit mehreren Portfoliosegmenten zu setzen, ist die Lösung dynamisch und kann agil in alle Sub Investment Grade-Anlageklassen inklusive strukturierter Kredite sowie selektiv in Investment Grade-Papiere investieren. Wir sind der Ansicht, dass wir für unsere Anleger in einem zunehmend vielschichtigen und anspruchsvollen Marktumfeld konsistente risikobereinigte Renditen erreichen können.“

Die Strategie bietet Anlegern eine liquide Anlage mit der Möglichkeit täglicher Zeichnung und monatlicher Rücknahme.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

BlueBay Asset Management, 77 Grosvenor Street, London, W1K 3JR United Kingdom, Tel: +44 (0) 20 7389 3700, www.bluebay.com

Die Postbank nimmt den DWS Invest Green Bonds in ihre Vertriebspalette auf. Anleger suchen vermehrt nach Möglichkeiten, auch den Rententeil ihres Portfolios unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien anzulegen.

 

Der Markt für Green Bonds boomt: Mit einem Gesamtvolumen von 650 Milliarden Euro macht der Green Bond Markt mittlerweile rund zwei Prozent der gesamten Anleiheemissionen am globalen Rentenmarkt aus. Der Markt für diese Anleihen hat sich damit seit 2015 verzehnfacht.

Die DWS hat spezielle Green Bond Richtlinien entwickelt, um Investition in Projekte mit einem fraglichen ökologischen Nutzen zu verhindern. Im ersten Schritt wird untersucht, ob die Anleihe die Green Bond Prinzipien erfüllt und langfristig einhält sowie das Investitionsprojekt einen nachhaltigen ökologischen Nutzen stiftet. Des Weiteren steht der Emittent selbst auf dem Prüfstand. Neben der Analyse der Nachhaltigkeitsstrategie werden die Verletzung von Menschenrechten, Zwangs- und Kinderarbeit oder schlechte Arbeitsbedingungen untersucht.

Die im Frühjahr von der Postbank gestartete Initiative im Bereich der nachhaltigen Geldanlage mit DWS Invest SDG Global Equities wird somit im Rahmen ihres strategischen Beratungsansatzes konsequent durch DWS Invest Green Bonds ausgebaut. Für den DWS Invest SDG Global Equities konnten bereits rund 100 Millionen Euro an Kundengeldern durch die Postbank gewonnen werden.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Das Angebot an Multi-Asset Income Fonds nimmt stetig zu – von weniger als einem Dutzend vor zehn Jahren auf aktuell 46.

 

In den vergangenen fünf Jahren zeigten Multi-Asset Income Fonds eine im Durchschnitt höhere Performance als konventionelle Mischfonds.

Das nun schon eine Dekade andauernde Niedrigzinsumfeld erschwert es Sparern zunehmend nach Abzug von Kosten und Inflation positive Renditen zu erzielen. Hoffnungen auf eine baldige Zinswende wurden jüngst erneut enttäuscht. Zahlreiche Notenbanken kündigten Zinssenkungen an und haben diese bereits durchgeführt. Europa droht eine „Japanisierung“ der Geldpolitik und der Zinslandschaft.

Der Mangel an Sparprodukten mit attraktiver Rendite bringt mehr und mehr Anleger dazu, in Investmentfonds zu investieren. Vor allem Mischfonds konnten in den vergangenen Jahren im Vergleich zu reinen Aktien- und Rentenfonds überproportional viel Kapital einsammeln. Innerhalb der Mischfonds zeigt eine besondere Ausprägung starkes Wachstum: sogenannte Multi-Asset Income Fonds.

Ein markantes Merkmal und zugleich wesentlicher Grund für den Bedeutungszuwachs ist, dass Anleger neben der Partizipation an Wertzuwächsen regelmäßige Ausschüttungen erhalten, die über dem Niveau herkömmlicher Investmentfonds liegen. Dies macht sie für zahlreiche Anleger zu einer Alternative zu traditionellen Sparprodukten.

Multi-Asset Income Fonds vs. konventionelle Mischfonds

Die zunehmende Bedeutung dieser jungen Produktkategorie hat Scope zum Anlass genommen, Performance und Risiko von Multi-Asset Income Fonds zu analysieren und mit herkömmlichen Multi-Asset Produkten zu vergleichen. Für die Auswertung hat Scope auf die drei Vergleichsgruppen abgestellt, in denen sich die meisten Income Fonds befinden: „Multi-Asset Global ausgewogen“ (17 Income Fonds), “Multi-Asset Global flexibel“ (21) und „Multi-Asset Global konservativ“ (8).

Ergebnis: Es zeigt sich im Durchschnitt eine deutliche Outperformance der Income Fonds im Ver-gleich zu den konventionellen Mischfonds der jeweiligen Peergroup. Den größten Unterschied über einen Zeitraum von fünf Jahren sieht Scope in der Peergroup „Multi-Asset flexibel“ mit rund 3,2% p.a. Der geringste Unterschied besteht in der Vergleichsgruppe „Multi-Asset Global ausgewogen“ mit 1,5% p.a. In der Peergroup „Multi-Asset konservativ“ beträgt der Rendite-Vorteil der Income-Fonds 2,0% p.a. Auch bei einer risiko-adjustierten Betrachtung haben Income Fonds die Nase vorn.

Wie lassen sich die Performance-Vorteile erklären? Multi-Asset Income Fonds haben ihre Allokation in höherverzinsliche Wertpapiere wie Emerging Markets Anleihen und High Yield Bonds in den vergangenen Jahren signifikant erhöht – auch um ihre Ausschüttungsversprechen zu halten. Die deutliche Outperformance von hochverzinslichen Anleihen sowie Emerging Markets Bonds gegenüber niedrig verzinsten Anleihen erklärt zumindest zum Teil den Performancevorteil von Income-Strategien.

Die größten Income Fonds mit hoher Top-Rating-Quote

Die zehn größten Multi-Asset Income Fonds mit globalem Investitionsfokus managen zusammen mehr als 80 Mrd. Euro. Die Vorteile von Income Fonds in Bezug auf die risiko-adjustierte Performance in den vergangenen fünf Jahren schlagen sich auch im Rating nieder: Von den 15 größten Income Fonds hat Scope insgesamt elf bewertet – acht davon mit einem Top-Rating (also: A- oder B-Rating). Das ist eine außergewöhnlich hohe Konzentration von Top-Ratings.

 

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Fidelity Marktkommentar

 

Handelsspannungen und die sich abflachende Konjunktur hinterlassen auch bei chinesischen Unternehmen Bremsspuren. Ausgewählte chinesische Inlandsunternehmen, die kaum exportabhängig sind, können sich jedoch weitgehend von der Großwetterlage abkoppeln.

Die Gewinne Chinas großer Industrieunternehmen sind offiziellen Zahlen zufolge seit Jahresbeginn um 1,7 Prozent gefallen, die staatlicher Großunternehmen sogar um 8,1 Prozent. Hingegen entwickeln sich chinesische Inlandsunternehmen mit einem Gewinnplus von 7 Prozent seit Jahresbeginn erstaunlich gut. Dies spiegelt sich auch in den Kursentwicklungen wider: Beim Performance-Vergleich schlagen chinesische Inlandsunternehmen große chinesische Exportwerte seit Jahresbeginn deutlich.

Zu den Gewinnern zählen unter anderem Unternehmen aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. Trotz des Abschwungs, der auch den Konsum nicht unberührt lässt, können vor allem Unternehmen mit starken Marken von strukturellen Veränderungen in Chinas Wirtschaft sowie von ihrer starken Preissetzungsmacht profitieren. Ebenfalls gute Perspektiven bieten Versicherungsunternehmen. Hintergrund ist, dass viele Chinesen ihre Anlagen breiter diversifizieren und dabei stärker die Angebote der Versicherer berücksichtigen.

Weiteren Rückenwind können chinesische Inlandsunternehmen von politischer Seite erwarten. Profitieren sollten Unternehmen vor allem von Infrastrukturprogrammen, Steuersenkungen und einem Abbau der Bürokratie. Zudem ist nicht zu erwarten, dass die chinesische Regierung vor dem 70. Geburtstag der Volksrepublik die geldpolitischen und fiskalischen Zügel anziehen wird.

„Trotz diverser Probleme bieten ausgewählte chinesische Aktien weiterhin attraktive Renditen und gehören in die Depots von Anlegern mit entsprechendem Risikoprofil“, sagt George Efstathopoulos, China-Fondsmanager bei Fidelity International. „Auf Grundlage des umfangreichen Know-hows unserer vor Ort ansässigen Analysten bietet eine aktive und konzentrierten Strategie weiterhin gute Anlagechancen.“

 

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Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt bei der Geldanlage kontinuierlich an Bedeutung.

 

Mit dem Sauren ESG-Scoring stellt Sauren einen neuartigen Ansatz vor, die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bei Investmentfonds zu beurteilen. „Wir haben uns intensiv mit den unterschiedlichen Nachhaltigkeitsgedanken im Markt auseinandergesetzt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir eine neue systematische Bewertung für nachhaltige Anlageentscheidungen benötigen“ kommentiert Eckhard Sauren die Einführung des Sauren ESG-Scoring und ergänzt: „Ob und in welchem Umfang ein Manager Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt, lässt sich hervorragend mit unserer personenbezogenen Investmentphilosophie analysieren.“

Beim Sauren ESG-Scoring werden die Entscheidungs- und Investmentprozesse der Fondsmanager in den Mittelpunkt der Analyse gestellt. Diese werden danach bewertet, welche Bedeutung Nachhaltigkeitsaspekte beim Management des jeweiligen Fondsportfolios einnehmen. So analysieren die Experten von Sauren ob ein Fondsmanager mit Ausschlusslisten arbeitet oder alle Investments hinsichtlich ESG-Aspekten analysiert. Dabei wird auch bewertet wie aktiv ein Fondsmanager seine Rolle als Investor wahrnimmt und ob er sogar versucht Veränderungen anzustoßen. Gleichzeitig wird geprüft, ob das Portfolio zum Investmentprozess passt und ob es kontroverse oder kritische Positionen enthält. Fondsmanager werden so dazu ermutigt, positive ökologische, soziale und ethische Rahmenbedingungen zu unterstützen oder auf eine Verbesserung hin zu wirken, ohne ihnen konkrete Instrumente oder Kriterien vorzuschreiben. Die qualitative Analyse der Nachhaltigkeitsprozesse fügt sich dabei nahtlos in die bewährte qualitative Fondsmanager-Analyse von Sauren ein.

Für Anleger, die bei ihren Geldanlagen Nachhaltigkeitsaspekte in besonderem Maße berücksichtigt wissen wollen, bietet Sauren drei Focus-Dachfonds an: den Sauren Global Defensiv Focus, den Sauren Global Balanced Focus und den Sauren Select Global Growth Focus. Mit dem offiziellen Inkrafttreten der neuen Verkaufsprospekte am 14. Oktober 2019 bildet das Sauren ESG-Scoring ein bedeutendes Kriterium bei der Auswahl der Zielfonds. Das Ergebnis ist ein Portfolio, welches insgesamt eine stärkere Berücksichtigung von ESG-Aspekten in den Prozessen der Fondsmanager widerspiegelt. „Nachhaltigkeit wird zukünftig ein unerlässlicher Bestandteil jeder Beratung sein“ stellt Vertriebsvorstand Peter Buck die Bedeutung des Themas heraus und Eckhard Sauren ergänzt: „Wir sind überzeugt mit dem Sauren ESG-Scoring eine bedeutende Rolle im Markt einnehmen und positive Veränderungen anstoßen zu können.“

 

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Sauren Fonds­Service AG, Im MediaPark 8 (KölnTurm), D­-50670 Köln Tel.: 0221 / 650 50 ­ 0, Fax: 0221 / 650 50 ­ 120, www.sauren.de

50% glauben, bei verantwortungsbewussten Anlagen sei das Risiko schwieriger zu managen als bei traditionellen Investments

 

Die Zahl der Anlageprodukte, die auf Umwelt, Soziales und Governance (ESG) ausgerichtet sind, wird kontinuierlich größer. Eine von NN Investment Partners (NN IP) durchgeführte Umfrage zu verantwortungsbewusstem Investieren1 kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass fast jeder zweite professionelle Investor (46 %) meint, das Spektrum an Anlagemöglichkeiten reiche noch nicht aus, um nachhaltige Investments zu einem massentauglichen Angebot zu machen.

Ähnlich viele Umfrageteilnehmer (44%) sind zudem der Ansicht, es fehle an Research und Informationen über verantwortungsbewusste Anlagen, die ihnen bei ihrer Entscheidungsfindung helfen. Umgekehrt sind nur 19% der professionellen Investoren zufrieden mit dem Umfang der entsprechenden verfügbaren Daten. Auch mit Blick auf das Risikomanagement haben immer noch viele Investoren Bedenken: Jeder zweite befragte Investor (50%) glaubt, dass nachhaltige Anlagen Konsequenzen für das Risikomanagement haben können.

Jeroen Bos, Head of Specialized Equities & Responsible Investing bei NN Investment Partners: „Unsere Umfrageergebnisse zeigen, dass Asset Manager mehr Aufklärungsarbeit leisten müssen. Es gilt zu zeigen, dass die Palette an verfügbaren verantwortungsbewussten Anlagelösungen heute schon breit ist und immer größer wird. Zudem müssen wir transparenter machen, wie wir ESG-Kriterien integrieren und die diesbezügliche Berichterstattung verbessern. Das Universum der nachhaltigen Anlagen verändert sich rapide. Und auch wenn das Tempo in verschiedenen Regionen und Anlageklassen unterschiedlich ist, hat sich verantwortungsbewusstes Investieren schon zum Mainstream entwickelt. Und das wird so bleiben.“

„Die Einschätzung, dass die Anwendung von ESG-Kriterien das Anlageuniversum einschränkt, könnte ein Grund dafür sein, dass die Hälfte der Umfrageteilnehmer glaubt, das Risikomanagement sei dadurch schwieriger als bei traditionellen Strategien. NN IP ist jedoch überzeugt, dass die Einbeziehung von ESG-Kriterien zu einem umfassenderen Investmentansatz führt. Studien2 bestätigen, dass die Integration von ESG-Kriterien in den Anlageprozess dazu beiträgt, die risikoadjustierte Rendite zu verbessern. Auch unsere hauseigenen Analysen zeigen, dass der Ausschluss von Unternehmen, die sich kontrovers verhalten, die Performance eines Portfolios verbessern kann. Dank unseres ESG-Research-Prozesses und unserer Zusammenarbeit mit Forschungspartnern und Datenanbietern sind wir in der Lage, die unterschiedlichsten Möglichkeiten für verantwortungsbewusste Investitionen weltweit zu identifizieren. Dadurch können wir Anlagelösungen entwickeln, die vergleichbare oder bessere Risiko-Rendite-Eigenschaften besitzen als traditionelle Strategien.“

1 NN Investment Partners, Umfrage unter 290 professionellen Investoren zu verantwortungsbewusstem Investieren, Mai 2019. Befragt wurden Anleger aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Belgien, Großbritannien und Skandinavien.

2 Quelle: NN IP Metaanalyse von Studien von Breckinridge Capital Advisor und der MIT Sloan School of Management (2016).

 

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Der Fixed Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) ist davon überzeugt, dass eine Bewertung, wie Emittenten bei den ESG-Kriterien Umwelt (Environment), Soziales (Social) und gute Führung (Governance) abschneiden, gute Hinweise auf die Qualität des Managements liefert.

 

Daher verfolgt BlueBay einen integrativen Ansatz, bei dem die ESG-Analyse als zusätzlicher Filter bei der Auswahl möglicher Investitionen herangezogen wird, der bestimmte Investitionsrisiken aufdecken kann.

Die ESG-Analyse bei BlueBay ist dem Risk & Performance Team zugeordnet und nicht innerhalb des Investment Management Teams angesiedelt. „Das sendet ein klares Signal, dass die ESG-Faktoren von großer Relevanz sind und wir sie als mögliche Investitionsrisiken betrachten“, sagt My-Linh Ngo, Head of ESG Investment Risk bei BlueBay. „Das Risk Team bei BlueBay bietet den Investment Teams zusätzliche Erkenntnisse, um sie auf mögliche Risiken aufmerksam zu machen und das ist auch die Rolle des ESG-Teams, das ich manage.“

Dabei kann sich der Fokus der ESG-Analyse unterscheiden, je nachdem ob in Aktien oder in festverzinsliche Wertpapiere investiert wird. Beispielsweise geht es beim Faktor Governance bei der Investition in Unternehmen über Aktien eher um Themen wie Vergütung, Aktionärsrechte und die Auskunft des Managements zu ESG-Fragen. Dagegen haben Fixed Income-Investoren ohne Stimmrecht kaum Zugang zu diesen Themen. „Wir konzentrieren uns eher auf Fragen der finanziellen Transparenz, der Güte der Rechnungslegung und der Kontrollinstanzen“, erklärt My-Linh Ngo.

Das Fixed Income-Anlagenuniversum ist zudem differenzierter und reicht von Staatsanleihen großer Wirtschaftsmächte bis zu Anleihen kleiner Unternehmen in Schwellen- oder Hochzins-Märkten. Letztere nach ESG-Kriterien zu analysieren ist eine große Herausforderung, da die Emittenten oft nicht das entsprechende Reporting zur Verfügung stellen. „In solchen Fällen müssen sich Investoren pragmatisch verhalten“, sagt My-Linh Ngo. „Mitunter investieren wir in weniger fortschrittliche ESG-Performer, sollten wir das Risiko-Rendite-Profil für attraktiv halten.“

Selbstverständlich ermöglichen Anleiheinvestitionen aber thematisch zu investieren, zum Beispiel in Klimaschutz. Beispielsweise ist der Dialog mit den oft staatlichen Unternehmen, die fossile Brennstoffvorkommen verwalten, möglich. Zudem bieten Green Bonds oder Impact Investing vielversprechende Anlagemöglichkeiten.

Noch gibt es beim Thema ESG weiter großen Verbesserungsbedarf. Zum Beispiel herrscht bei vielen Investoren immer noch Unklarheit darüber, was ESG eigentlich ist. Das kann mitunter als Ausrede benutzt werden, um sich erst gar nicht mit dem Thema auseinanderzusetzen. Helfen würde unter anderem eine bessere Datenlage. Hier sind erweiterte Kapazitäten sowohl in den Analyseabteilungen als auch bei Nichtregierungsorganisationen oder in der Wissenschaft gefragt, um qualitativ hochwertigen Input zu generieren. Solche Daten könnten dann überzeugend die finanziellen Auswirkungen der ESG-Faktoren aufzeigen.

Zudem könnten alle Beteiligten sehr viel besser zusammenarbeiten, von den Aktionären über die unabhängigen Finanzberater sowie Anlageberater und Vermögensverwalter bis hin zu den Unternehmen. „Alle könnten stärker betonen, wie sie das Thema ESG anwenden, zum Beispiel bei der Auswahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis hin zu Best Practice-Beispielen“, sagt My-Linh Ngo. „Wir arbeiten darauf hin, dass es in der Investment Community zur Selbstverständlichkeit wird, ESG-Aspekte miteinzubeziehen.“

 

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BlueBay Asset Management, 77 Grosvenor Street, London, W1K 3JR United Kingdom, Tel: +44 (0) 20 7389 3700, www.bluebay.com

Seit 20 Jahren für Kunden vor Ort in Deutschland tätig – Geschäft in Deutschland nachhaltig profitabel

 

Vontobel ist in Deutschland mit seinem Wealth und Asset Management sowie Investment Banking Geschäft gut aufgestellt und will mit seinen Kunden in diesem wichtigen Fokusmarkt auch in Zukunft weiter wachsen. Gleichzeitig soll Deutschland als Tor zum gesamten europäischen Markt ausgebaut werden. Dies unterstrich Dr. Martin Sieg Castagnola, Aufsichtsratsvorsitzender der Bank Vontobel Europe AG, München, und CFO der Vontobel Holding AG, Zürich, anlässlich des 20jährigen Jubiläums des operativen Starts in Deutschland und des 10jährigen Bestehens der Bank Vontobel Europe AG mit Sitz in München.

Bereits seit Beginn der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts steht Vontobel mit seiner Produktexpertise und Services über den Hauptsitz Zürich deutschen Kunden zur Verfügung. Heute können Kunden zwischen dem Beratungs- und Buchungsstandort Deutschland oder Schweiz wählen.

Gleichzeitig dient die 2009 gegründete Bank Vontobel Europe AG mit ihren rund 90 Mitarbeitenden als Plattform für das Geschäft in der Europäischen Union (EU) beziehungsweise im Europäischen Wirtschafstraum (EWR). Die Bank ist an fünf EU-Standorten vertreten: der Zentrale und dem Wealth sowie Asset Management-Standort in München und den Niederlassungen in Hamburg (Wealth Management), Köln (Investment Banking / Brokerage), Frankfurt am Main (Investment Banking / Financial Products, Asset Management) und in London (Investment Banking / Brokerage).

Im Geschäftsjahr 2018 hat die Bank Vontobel Europe AG ihren eingeschlagenen Weg fortgesetzt und die strategische Position als Hub für den EU-Raum bzw. EWR abermals gefestigt und ausgebaut. Ende 2018 wies die Bank mit gut 3.3 Millionen Euro ein gegenüber dem Vorjahr um mehr als 60 Prozent gesteigertes Ergebnis aus.

Einer der Wachstumstreiber war dabei erneut der Geschäftsbereich Wealth Management, der bei den Erträgen und den zugeflossenen Kundengeldern auch im Geschäftsjahr 2018 zulegte. Zur Unterstützung des künftigen Wachstums wurden die Beratungsteams in München und Hamburg weiter verstärkt. Insgesamt betreuen heute rund 20 Vermögensverwaltungsexperten in München und Hamburg, zusammen mit dem Team in Zürich, die in Deutschland domizilierten Kunden.

Asset Management steigerte seine Erlöse in 2018 um rund 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die positive Entwicklung wurde vor allem durch das gute Institutionelle Geschäft getragen. Durch den aktiven Multi-Boutique-Ansatzes kann diese Einheit den deutschen Kunden ein breites Spektrum von aktiv verwalteten Mandaten bis hin zur quantitativen Expertise anbieten.

Mit einem Marktanteil von 9.3 Prozent in 2018 gemessen an den Börsenumsätzen zählt Vontobel zu den sechs größten Anbietern von börsennotierten strukturierten Wertpapieren in Deutschland. Neben dem langjährigen Angebot in Deutschland, Österreich und Luxemburg hat das Frankfurter Financial Products Team der Bank Vontobel Europe AG die Vertriebsaktivitäten seit 2015 sukzessive zunächst in Schweden und Finnland, danach in Italien und auch in Frankreich und den Niederlanden erfolgreich ausgebaut. In diesem Jahr erfolgte zudem der erfolgreiche Markteinritt in Dänemark.

Der 1999 in Deutschland aufgebaute und vom Start weg erfolgreiche Geschäftsbereich Brokerage mit Teams in Köln und London konnte den Marktanteil konstant halten. Zu den Kunden zählen die größten internationalen Institutionellen Investoren in Deutschland, Österreich, Grossbritannien und Skandinavien. Zum 9. Mal in Folge wurde Vontobel bei Extel zum führenden Broker für Schweizer Aktien gewählt und konnte 2018 im ersten Jahr unter der neuen MiFID 2 Regulierung seinen Marktanteil weiter ausbauen.

 

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Vontobel Holding AG, Gotthardstrasse 43, Ch-8022 Zürich, Tel: +41 (0)58 283 59 00, Fax: +41 (0)58 283 75 00, www.vontobel.ch

Umwelt- und Governance-Themen rücken zunehmend ins Rampenlicht.

 

In einer aktuellen Umfrage zeigen sich 87 Prozent der befragten Banken und Finanzdienstleister davon überzeugt, dass nachhaltige Geldanlagen an Bedeutung gewinnen werden. Die Branche ist bereit, Verantwortung für einen Wandel zu übernehmen und erwartet in der Mehrheit keine Rendite-Einbußen. Das sind Ergebnisse der Studie “Nachhaltige Geldanlagen 2019”, für die VÖB-Service und Cofinpro mehr als 160 Finanzexperten befragt haben.

Noch gehören grüne Geldanlagen zu den Nischenprodukten. Nachhaltige Fonds und Mandate erreichten 2018 einen Marktanteil von 4,5 Prozent. Aber die Finanzexperten sind sich einig: Immer mehr Investoren werden in den kommenden Jahren ihre Portfolios umschichten. Vor allem institutionellen Anlegern wird zugetraut, Umwelt- und Governance-Themen voranzutreiben. Jeder dritte Befragte erwartet, dass der Marktanteil für nachhaltige Investments in dieser Gruppe bis 2025 auf mindestens 40 Prozent steigen wird. Unter den Privatkunden wird der Anteil deutlich geringer ausfallen, sind sich die Experten einig.

“Es sind die institutionellen Anleger, die verstärkt auf nachhaltige Geldanlagen setzen und dieser Produktpalette zum Durchbruch verhelfen”, sagt Gerald Prior, Vorstandsvorsitzender der auf Banken spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro. “Gründe dafür sind einerseits strengere Auflagen für Fonds, die vermehrt an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet sein müssen. Andererseits findet in der Branche auch ein Umdenken statt.”

Die im August durchgeführte Studie belegt ein aufrichtiges Interesse an nachhaltigen Geldanlagen auf Seiten der Profis. Die Finanzexperten nehmen sich selbst in die Pflicht, den Fokus auf Umwelt- und Governance-Themen zu legen. 67 Prozent sagen, dass sie sich mit diesen Investments beschäftigen, um Verantwortung für einen nachhaltigen Wandel zu übernehmen. Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben ist dagegen nur für jeden Dritten ausschlaggebend.

“In den Banken wird das Thema immer wichtiger. Und die aktuelle Nachrichtenlage über Klimaveränderungen und Umweltbewegungen hat das Bewusstsein dafür sicherlich noch geschärft”, sagt Dr. Stefan Hirschmann, Mitglied der Geschäftsleitung der VÖB-Service GmbH. “Mit dieser neuen Ausrichtung erfüllen die Banken auch die Erwartungen der Öffentlichkeit, denn 74 Prozent der Bundesbürger möchten, dass die Banken Druck auf die Unternehmen ausüben, um nachhaltig zu wirtschaften.” Begleitend zu der Umfrage unter den Finanzexperten wurden auch 1000 Bundesbürger ab 18 Jahren zu ihren Erwartungen hinsichtlich nachhaltiger Geldanlagen befragt.

Finanzbranche kann Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit drängen

In der Finanzbranche ist die Überzeugung, einen positiven Beitrag leisten zu können, ausgeprägt: Neun von zehn Experten stimmen der Aussage zu, dass die Finanzwirtschaft gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und nachhaltiges Handeln in der Wirtschaft vorantreiben kann. Dem Kapitalmarkt kommt damit eine Schlüsselrolle zu, um die von der EU gewünschten Ziele zu erreichen. Denn über den Umweg der Investmentbranche soll Druck auf Unternehmen ausgeübt werden, damit diese klimapolitische Risiken berücksichtigen.

Aber stehen grüne Investments und Rendite im Einklang? Zwei von drei Profis sehen darin keinen Zielkonflikt und sagen: Nachhaltigkeit geht nicht zulasten der Performance. Das Identifizieren und Klassifizieren von nachhaltigen Investments bleibt für die Bankenbranche jedoch eine Herausforderung: 85 Prozent der Finanzexperten geben an, dass für nachhaltige Investments die Produktauswahl schwieriger ist und 72 Prozent glauben, dass umfangreichere Informationen benötigt werden. “Der Mehraufwand für diese Produkt schlägt sich in höheren Kosten nieder, und das belastet die Gesamtrendite”, gibt Cofinpro-Vorstand Prior zu bedenken.

Eine Möglichkeit, nachhaltige Investments schnell und sicher zu klassifizieren, stellen grüne Gütesiegel dar. Diese haben sich jedoch noch nicht durchgesetzt: Nur 22 Prozent der Profis nutzen diese Möglichkeit.

 

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Cofinpro AG, Untermainkai 27-28, 60329 Frankfurt am Main, Tel +49 (0) 69 – 299 20 87 60, Fax +49 (0) 69 – 299 20 87 61, www.cofinpro.de

Marktkommentar von Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel

 

Die Rendite einer 10-jährigen Bundesanleihe hat ihren historischen Tiefpunkt von knapp -0,75 Prozent p.a. überwunden und auf -0,58 Prozent p.a. zugelegt. Im Umkehrschluss hat der fiktive Kurs einer entsprechenden Bundesanleihe – gemessen an der Wertentwicklung des Euro Bund Future – um knapp drei Prozent (von 179,5 auf 174,5) nachgegeben. Dadurch wird das Dilemma für Besitzer von verzinslichen Wertpapieren verdeutlicht: steigende Marktzinsen gehen mit Kursverlusten einher. In Zeiten der Negativzinsen können diese nicht durch anteilige Kupons kompensiert werden. Trotz Zinsanstieg verbleibt die aktuelle Rendite tief im roten Bereich. Vorerst ist diese Marktbewegung nicht mehr als eine technische Gegenbewegung nach dem außergewöhnlich schnellen Zinsverfall seit Anfang Mai. Die EZB Sitzung am Donnerstag wird für die weitere Entwicklung ausschlaggebend sein. Fast sicher wird mit einer weiteren Senkung des Einlagenzinses für Banken auf -0,5 oder sogar -0,6 Prozent p.a. gerechnet. Sollte EZB-Präsident Draghi allerdings keine Neuauflage des Wertpapierkaufprogramms ankündigen, wäre ein weiterer Zinsanstieg kurzfristig wahrscheinlich. Da die Nulllinie jedoch so schnell nicht wieder erreicht werden dürfte, bleiben die Zeiten für Anleger schwierig.

 

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DONNER & REUSCHEL AG , Privatbank seit 1798 , Ballindamm 27, D-20095 Hamburg Tel: (040) 30 217.5337, Fax: (040) 30 217.5600, www.donner-reuschel.de

Assets under Management erreichen 125 Milliarden Euro

 

Candriam legt heute seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2019 vor. Der europäische Asset Manager von New York Life Investment Management (NYLIM) setzt demnach seinen Wachstumskurs fort und steigert sowohl das verwaltete Vermögen als auch die Nettomittelzuflüsse. Die Assets under Management wachsen um 10,3 Millarden Euro auf 125 Millarden Euro am 30. Juni 2019. Die Nettomittelzuflüsse betragen 1 Milliarde Euro. Zum Vergleich: 2014 lag das verwaltete Vermögen noch bei 65 Milliarden Euro. Candriam gibt heute zudem seine nunmehr erzielte Klimaneutralität bekannt und stellt damit das Bestreben unter Beweis, seine Tätigkeit als führender Anbieter einer konsequent nachhaltigen Vermögensverwaltung auszubauen.

Die größten Mittelzuflüsse konnten dabei die Candriam-Strategien Emerging Markets Debt (900 Mio. €) und High Yield & Credit Arbitrage (850 Mio. €) verzeichnen. Auch thematische Aktien- (500 Mio. €) sowie Corporate-Bonds-Strategien (300 Mio. €) erzielten signifikante Zuflüsse. Ein erheblicher Teil entfiel zudem auf Produkte oder Mandate mit ESG-Ansatz (Umwelt, Soziales und Governance). Reine ESG-Fonds und -Mandate machen bereits über ein Drittel des Gesamtvermögens von Candriam aus.

SRI-Pionier mit Schwerpunkt Innovation

In der ersten Jahreshälfte 2019 weitete Candriam seine führende Position auf dem Gebiet des Nachhaltigen Investierens durch die Entwicklung neuer thematischer Produkte, die einen direkten positiven Einfluss auf die Gesellschaft erzeugen sollen, weiter aus. Dazu gehören eine Strategie mit dem Schwerpunkt Krebsbekämpfung sowie eine neue CO2-neutrale Strategie, die sich auf Unternehmen konzentriert, deren Ziel es ist, die Erderwärmung zu bekämpfen und die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen. Candriam spendet einen Teil der Erträge aus seinen nachhaltigen Investmentfonds für die ESG-Forschung und -Bildung sowie für soziale Initiativen.

Naïm Abou-Jaoudé, CEO von Candriam und Chairman von New York Life Investments International, sagt: „In einem von äußerster Vorsicht der Anleger geprägten Umfeld haben wir weiterhin von der Qualität unserer Anlageprodukte und -lösungen profitiert und neue Kunden gewonnen. Dass das verwaltete Vermögen auf neue Rekordhöhen geklettert ist, worauf alle unsere Teams sehr stolz sind, ist ein Beweis dafür, dass unser Unternehmen vertrauensvolle langfristige Beziehungen mit seinen Kunden aufbauen und pflegen kann. Es ist auch ein Zeugnis für den Erfolg unseres mehr als 20 Jahre andauernden Engagements für Nachhaltiges Anlegen. Ein Engagement, das wir nun als Unternehmen verstärken, indem wir die volle Verantwortung für die Auswirkungen unserer CO2-Emissionen auf die Umwelt übernehmen.“

Verringerung der eigenen globalen CO2-Bilanz

Vor fünf Jahren hat Candriam eine proaktive Strategie zur Verringerung der Umweltauswirkungen seiner operativen Tätigkeiten entwickelt. Obwohl das Unternehmen seither um das Zweifache gewachsen ist, hat es gleichzeitig die CO2-Emissionen seines Fuhrparks verringert, Verträge mit grünen Energieunternehmen für seine Gebäude abgeschlossen und den CO2-Fußabdruck des Papierverbrauchs um etwa die Hälfte reduziert. Mit eigenen Digitalisierungs-Initiativen, wie etwa der Priorisierung von Video- und Audio-Konferenzen, möchte Candriam zudem das interne Bewusstsein weiter schärfen und seinen gewichteten CO2-Fußabdruck noch stärker reduzieren.

Kompensation der verbleibenden Emissionen

Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, kompensiert Candriam ab sofort die durch die eigene Geschäftstätigkeit verursachten CO2-Emissionen. Diese umfassen Emissionen des Scope 1 (etwa Treibstoff, hauptsächlich für Fahrzeuge), Scope 2 (Energie für Gebäude) und Geschäftsreisen sowie Lieferantenemissionen (Scope 3).

Candriam arbeitet mit South Pole, einem Anbieter von Lösungen für die Finanzierung von nachhaltigen Projekten, zusammen und gleicht so CO2-Emissionen von schätzungsweise 9.400 Tonnen pro Jahr aus. South Pole wird im Auftrag von Candriam in CO2-Kompensationsprojekte investieren, wie zum Beispiel in Programme zur Aufforstung, für erneuerbare Energien oder zur Steigerung der Energieeffizienz. Diese Projekte haben alle die Zertifizierung nach dem Gold Standard for Global Goals erhalten – einem vom World Wide Fund for Nature (WWF), mehreren Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftlern und Privatakteuren entwickelter Standard, der die Auswirkungen eines Projekts gemäß den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN (Sustainable Development Goals) quantifiziert.

 

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Candriam Luxembourg – Zweigniederlassung Deutschland, Fellnerstraße 5, D-60322 Frankfurt, Tel.: +49 69 2691903-0, www.candriam.de 

Der Markt für grüne Anleihen ist in den vergangenen zwölf Monaten von rund 335 Milliarden auf 440 Milliarden Euro gewachsen

 

Das schnelle Wachstum des Marktes für grüne Anleihen auf ein Volumen von mittlerweile rund 440 Milliarden Euro hat weltweit zu großen CO2-Einsparungen beigetragen. Das wird auch an der Entwicklung des NN (L) Green Bond Fonds deutlich, dessen verwaltetes Vermögen im Juli 2019, drei Jahre nach seiner Auflegung im Jahr 2016, die Marke von 1 Milliarde Euro überschritten hat. Das Fondsmanagement berechnet die vermiedenen C02-Emissionen durch die Projekte, in die der Fonds investiert. Aktuell spart er pro investierter Million Euro 534 Tonnen CO2-Emissionen ein. Bei seinem aktuellen Volumen von 1,03 Milliarden Euro (Stand: Ende Juli 2019) bedeutet das Einsparungen von 547.505 Tonnen CO2 pro Jahr, was den durchschnittlichen jährlichen Emissionen von 214.000 Pkw entspricht.

Der NN (L) Green Bond Fonds verfolgt eine Impact-Investmentstrategie: Er investiert ausschließlich in Anleihen, die gute finanzielle Renditen mit einer klaren und messbaren positiven Wirkung auf die Umwelt kombinieren. Der Fonds erzielt nicht nur einen positiven ökologischen Impact, er hat seit Auflegung auch in jedem Kalenderjahr überdurchschnittliche Renditen erzielt und seine Benchmark  jährlich um 0,63% (vor Gebühren) übertroffen. Der Fonds erzielte 4,25%, während die Benchmark 3,62% generierte (Stand: Ende Juli 2019). Damit rangiert er im obersten Dezil seiner Vergleichsgruppe.

Bram Bos, leitender Portfoliomanager für grüne Anleihen bei NN Investment Partners: „Seit Auflegung des Fonds im Jahr 2016 konzentrieren wir uns auf `dunkelgrüne´ Anleihen. Sie sind unserer Meinung nach die erste Wahl für Anleger, für die Nachhaltigkeit im Anleihebereich Priorität hat. Eine Investition in diese Anlageklasse ermöglicht es Anlegern, den CO2-Fußabdruck ihrer Portfolios zu reduzieren, ohne bei Liquidität und Rendite Abstriche zu machen. Darüber hinaus beobachten wir, dass die Unternehmen, die dunkelgrüne Anleihen begeben, eine bessere Governance und mehr Transparenz aufweisen, da sie mit Investoren in einem engeren Austausch stehen und strengeren Berichtspflichten unterliegen.”

Der dunkelgrüne Investmentansatz des Fonds stellt sicher, dass die Investitionen wirklich grün sind. Die Portfoliomanager setzen ausschließlich auf Projekte, die einen klar messbaren positiven Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) leisten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Eindämmung des Klimawandels und der Anpassung an den Klimawandel. Zudem investiert der Fonds nicht in grüne Anleihen, die Projekte zu fossilen Brennstoffen finanzieren. Das Fondsmanagement bewertet sowohl die Anleihe als auch den Emittenten. Engagement und der Dialog mit dem Emittenten sind entscheidend für die Gesamtbewertung. Das Team trifft sich mit jedem Emittenten, der für das Portfolio in Betracht kommt, um zu verstehen, wie die grüne Anleihe in die Unternehmensstrategie passt und wie sich die Projekte entwickeln.

Die deutlich gestiegene Liquidität am Markt für grüne Anleihen hat auch das Wachstum des NN (L) Green Bond Fonds unterstützt. Er hat davon profitiert, dass das Emissionsvolumen grüner Anleihen schon in der ersten Jahreshälfte 2019 fast genauso hoch war wie im gesamten Jahr 2018. Damit ist der globale Markt für grüne Anleihen von 335 Mrd. Euro Mitte 2018 auf mittlerweile 440 Mrd. Euro gewachsen. Zu den Emittenten gehören sowohl Unternehmen als auch Staaten. Und die Zahl der Emittenten, die regelmäßig grüne Anleihen emittieren, steigt. Das führt zu einem stabilen Angebot und verbessert den Handel am Sekundärmarkt.

Die wachsende Emittentenbasis, sowohl in geografischer als auch in sektorbezogener Hinsicht, hat dazu beigetragen, dass sich grüne Anleihen als eigenständige Anlageklasse etabliert haben. Sie ist für alle Anleiheinvestoren relevant, die einen positiven ökologischen Impact erzielen wollen. NN IP geht davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen und sogar noch beschleunigen wird.

 

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Im ersten Halbjahr 2019 verzeichneten offene Immobilienpublikumsfonds mit fast sechs Mrd. Euro Rekordzuflüsse.

 

Ein wichtiger Grund: Die durchschnittlichen Renditen der Fonds sind in den vergangenen sechs Jahren spürbar gestiegen – von 2,3% auf 3,1% p.a.

Die Ratingagentur Scope hat die Entwicklung der Renditekomponenten der 17 offenen Immobilienfonds untersucht, deren Portfolios überwiegend aus Gewerbeimmobilien bestehen und die vor 2017 aufgelegt wurden. Zusammen verwalten die Fonds mehr als 86 Mrd. Euro. Das Ergebnis:

Nach Abzug der Fondskosten blieb Anlegern der untersuchten Fonds im vergangenen Jahr eine Rendite von durchschnittlich 3,1%. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine erneute Verbesserung um rund 30 Basispunkte. Im Vergleich zu 2013 ist dies eine Verbesserung um 80 Basispunkte.

Netto-Mietrenditen sinken zum sechsten Mal in Folge

Der durchschnittliche Nettoertrag, den offene Fonds aus ihren Bestandsobjekten heraus erwirtschaften, sinkt seit 2013 kontinuierlich – von damals 5,0% auf 4,1% im Jahr 2018.

Der Hauptgrund für den sukzessiven Rückgang der Netto-Mietrenditen ist das gestiegene Preisniveau beim Ankauf neuer Objekte. Steigt der Preis für den Erwerb neuer Objekte bei konstantem oder nur leicht steigendem Mietpreisniveau, sinkt die Mietrendite entsprechend.

Wertänderungsrenditen legen erneut zu

Seit 2014 sind die durchschnittlichen Wertänderungsrenditen der offenen Immobilienfonds positiv und steigen an. 2018 setzte sich diese Entwicklung fort. Die Immobilienportfolios der Fonds werteten durchschnittlich um 1,4% auf. Das ist der höchste Zuwachs der vergangenen zehn Jahre.

Liquiditätsrenditen belasten Fondsperformance weiterhin stark

Liquidität kostet Performance. Dies gilt verstärkt im aktuellen Niedrigzinsumfeld. Im vergangenen Jahr erreichte die Liquiditätsrendite mit faktisch 0% ihren absoluten Tiefstand. Von den betrachteten Fonds weisen zehn sogar eine negative Liquiditätsrendite auf.

Da die durchschnittliche Liquiditätsquote der Fonds im Jahr 2018 bei 23% lag, wurde die Fondsperformance entsprechend stark belastet.

Ausblick

Nach Ansicht von Scope wird sich der Druck auf die Netto-Mietrenditen fortsetzen. Parallel werden Objekte im Bestand in der Tendenz weiter aufwerten. Die steigenden Wertänderungsrenditen werden den Rückgang der Nettomietrenditen auch im Jahr 2019 kompensieren. Die Gesamtperformance der offenen Immobilienfonds wird damit nach Ansicht von Scope im Jahr 2019 weiter steigen. Mittelfristig geht Scope jedoch von sich wieder abschwächenden Gesamtergebnissen aus.

 

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Anleger, die ihr Portfolio gut diversifizieren wollen, kommen in der Regel nicht darum herum, auch in Märkte außerhalb des Euroraums zu investieren.

 

Ein beliebtes Mittel, um das umzusetzen, sind Fremdwährungskonten, die angesichts der negativen Zinsen im Euroraum zusätzlich auch noch attraktiver verzinst sind. „Allerdings sollten Anleger nicht nur auf die Vorzüge achten, sondern auch die Fallstricke berücksichtigen, die mit solchen Konten verbunden sind“, warnt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). „So kann es bei Devisenkonten zu steuerpflichtigen Erträgen kommen, wobei die anfallende Steuer, anders als bei Gewinnen aus Aktieninvestments, nicht automatisch von der jeweiligen Bank abgeführt wird. Vielmehr muss der Anleger in diesem Fall dafür selbst Sorge tragen.“ Wer die Vorteile von Fremdwährungskonten nutzen möchte, ohne in steuerliche Schwierigkeiten zu geraten, sollte dies deshalb besser mit professioneller Unterstützung tun. Bestens geeignet sind dafür die vom FPSB zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professionals, die nicht nur die anerkannt beste Ausbildung im Finanzbereich genießen, sondern auch auf Grund strenger ethischer Standesregeln zuallererst den Interessen ihrer Kunden verpflichtet sind.

Wer sich die Entwicklung und Bedeutung der Aktienmärkte anschaut, muss zu der Auffassung kommen, dass US-Titel in jedes Depot gehören. So hat sich der amerikanische Leitindex S&P 500 in den vergangenen Jahren nicht nur so gut entwickelt wie kaum ein anderer Aktienmarkt, sondern US-Aktien insgesamt machen derzeit am MSCI World Index auch mehr als 62 Prozent aus. Es kann deshalb für einen Investor Sinn machen, ein Fremdwährungskonto in US-Dollar zu eröffnen.

„Schließlich können Anleger auf diese Weise internationale Zahlungen, also beispielsweise den Kauf von amerikanischen Titeln, schneller und effizienter ausführen und die sonst anfallenden Umtauschgebühren sparen“, erklärt Prof. Tilmes. Dazu kommt, dass gerade US-Dollar-Konten derzeit deutlich besser verzinst werden. Während es hierzulande kaum mehr als ein Prozent auf Tagesgeldkonten gibt, sind bei Konten in der US-amerikanischen Währung zum Teil bis zu 3,50 Prozent drin.

Fremdwährungskonten: Komplexe steuerliche Behandlung

Allerdings sollten sich Anleger, bevor sie ein solches Devisenkonto eröffnen, erst einmal genau mit den Bedingungen auseinandersetzen. Die sind nämlich deutlich komplexer, als es auf den ersten Blick erscheint. So fällt auf Wechselkursgewinne bei Fremdwährungskonten nämlich, anders als bei Gewinnen aus Aktieninvestments, keine Abgeltungsteuer an.

„Stattdessen kommt hier die Einkommensteuer zum Tragen“, informiert Prof. Tilmes, der neben seiner Vorstandstätigkeit auch wissenschaftlicher Leiter des PFI Private Finance Institute / EBS Finanzakademie der EBS Business School, Oestrich-Winkel, ist. Das heißt, Gewinne aus Devisengeschäften müssen in der persönlichen Einkommensteuererklärung angegeben werden.

Erzielt ein Anleger aus seinem deutschen Depot heraus Währungsgewinne durch den Kauf und Verkauf von Wertpapieren, zieht die Hausbank automatisch 25 % Abgeltungssteuer von den Gewinnen ab. Anders verhält es sich bei Gewinnen aus sogenannten „Fremdwährungsguthaben“.

Gemeint sind damit Kontoguthaben in einer anderen Währung als Euro. Eine Steuerpflicht entsteht dann, wenn ein Kontoguthaben in Fremdwährung innerhalb eines Jahres angeschafft und wieder veräußert wird und durch steigende Kurse ein Gewinn möglich ist.

Das bedeutet bei Fremdwährungsgeschäften, dass die Bank sich eben nicht wie bei der Abgeltungssteuer automatisch darum kümmert, die entsprechende Abgabe an den Staat abzuführen. „Will der Anleger vermeiden, dass er Steuern hinterzieht, muss er sich selbst darum kümmern“, macht Tilmes weiter klar. Dazu muss der Investor aber genau wissen, in welchen Fällen Steuern überhaupt relevant werden. Denn auch das ist nicht ganz so einfach zu durchschauen.

Ein Beispiel: Angenommen, ein Anleger kauft US-Aktien mit dem Geld auf seinem US-Dollar-Konto, dann verkauft er die Devise zu einem bestimmten Euro-Dollar-Wechselkurs. Veräußert er die Titel innerhalb eines Jahres, dann erwirbt er US-Dollar, dann aber unter Umständen zu einem anderen Euro-Kurs. Wenn zwischen dem Kauf und dem Verkauf der beispielhaften USD-Beträge nicht mehr als ein Jahr liegt, muss der Gewinn aus dem isolierten Währungsgeschäft mit dem individuellen Einkommenssteuersatz versteuert werden. Andererseits ist bei Währungsgeschäften i.V.m. Wertpapiertransaktionen der auf dem veränderten Wechselkurs beruhende Teil des Gewinns aus steuerlicher Sicht ein unselbständiger Teil des insgesamt anfallenden, in Euro berechneten Wertpapiergewinns, der insgesamt unter die Abgeltungsteuer fällt. „Und das gilt eben auch, wenn der Anleger das Geld gar nicht in Euro zurückgetauscht hat, sondern alle Transaktionen nur auf dem US-Dollar-Konto stattgefunden haben“, so der Finanzexperte.

Diese Regelung greift übrigens auch beim Umtausch in eine Drittwährung, also von Dollar in britische Pfund oder Schweizer Franken. Dass der Tausch von Euro in US-Dollar eine Anschaffung der US-Dollar darstellt, ist ohne weiteres einleuchtend. Überraschend für viele Investoren dürfte sein, dass der Kauf von US-Aktien mit dem Geld von dem US-Dollar-Konto eine Veräußerung der US-Dollar darstellt und der bei zwischenzeitlich gestiegenem Dollarkurs anfallende Wechselkursgewinn zu versteuern ist. Die spätere Veräußerung der US-Aktien gegen Gutschrift auf dem US-Dollar-Konto führt dann wieder zur Anschaffung von US-Dollar. Das liegt daran, dass US-Dollar und US-Aktien verschiedene Wirtschaftsgüter sind, die aus steuerlicher Perspektive in Euro bewertet werden.

Diese Erträge aus den oben beschrieben Fremdwährungsguthaben werden nicht auf der Steuerbescheinigung der Banken ausgewiesen und müssen manuell anhand der Konten bzw. Umsatzbelege berechnet werden. Der Steuerpflichtige muss die Gewinne selbst berechnen und deklarieren. Dafür wird es erforderlich, für das Wirtschaftsgut „Fremdwährung“ einen Bestand zu führen. Dies erfolgt im First-in-First-Out-Verfahren. In Abhängigkeit von der Anzahl der betroffenen Konten, Transaktionen und Art der Geschäfte wird somit eine laufende gesonderte Buchhaltung erforderlich, die sehr komplex werden kann.

Noch komplexer wird der Sachverhalt durch diverse Ausnahmeregelungen. So gibt es eine Freigrenze für Gewinne aus Fremdwährungskonten je Kalenderjahr in Höhe von 600 Euro nach der Saldierung mit Währungsverlusten. Keine Anschaffung von Devisen im steuerlichen Sinne sind dagegen Dividenden oder Zinszahlungen, die dem Konto gutgeschrieben werden. „Und schließlich gilt es auch nicht zu vergessen, dass die einjährige Spekulationsfrist nur für unverzinste Devisenkonten gilt, bei verzinsten Konten verlängert sich diese“, erklärt Prof. Tilmes weiter. Völlig verwirrend für Laien wird die gesamte Berechnung, wenn das Fremdwährungskonto nicht mit einer Einmalzahlung aufgefüllt wird, sondern dies in mehreren Tranchen geschieht.

„Diese wenigen beschriebenen Fälle machen bereits deutlich, dass es für Anleger wichtig ist, nicht nur auf die Vorzüge eines Fremdwährungskontos zu achten, sondern sich auch sehr genau mit den steuerlichen Bedingungen auseinanderzusetzen“, sagt der Anlagefachmann. Bevor ein Investor diesen Schritt geht, sollte er deshalb dringend einen Experten aufsuchen. CFP®-Professionals sind in der Lage, das Für und Wider solcher Konten im Grundsatz und individuell für den jeweiligen Anleger genau abzuwägen und eine Entscheidungshilfe zu liefern, ob sich ein solches Fremdwährungskonto tatsächlich auszahlt. Angesichts der Komplexität des Themas ist es für jeden Investor ratsam, sich professionelle Hilfe von anerkannten Experten wie einem CFP® -Professional zu holen. In steuerlichen Fragestellungen sollte des Weiteren dringend immer Rücksprache mit dem Steuerberater gehalten werden.

 

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