Kommentar von Richard Schmidt, Leiter Absolute Return und Co-Fondsmanager des DWS Concept DJE Responsible Invest bei der DJE Kapital AG

 

Ob Menschenrechte, verantwortungsvolle Unternehmensführung oder Umweltschutz – das Thema Nachhaltigkeit hat längst seine Nische verlassen und zentrale Wirtschafts- sowie Lebensbereiche erfasst. Auch bei Investoren steigt die Nachfrage nach Investments mit nachhaltiger Ausrichtung. Grünes Investieren ist ein globaler Megatrend, der in seiner Bedeutung noch weiter zunehmen wird. Denn in den nächsten zehn bis 25 Jahren wird sich entscheiden, ob unser Planet wie gewohnt bewohnbar bleibt – oder ob kommende Generationen mit deutlich schlechteren Bedingungen zurechtkommen müssen. Diese Herausforderung verändert auch die Art und Weise, Geld zu investieren.

Politik und Regulatorik mit Nachdruck

Der Druck zum grünen Investieren entstand anfangs auf politischer Ebene und wurde dann regulatorisch auf institutionelle Investoren wie Fondsgesellschaften übertragen. Normalerweise reagieren politische Akteure recht spät mit dem Verabschieden weitgehender Gesetze. Oft dann, wenn der politische Druck so groß geworden ist, dass es anders nicht mehr geht. Umso erstaunlicher und alarmierender ist es, dass die EU ihren Bürgern und ihren Industrien bereits seit Jahren weitgehende Regeln und damit Kostensteigerungen zum Zwecke der CO2-Reduktion auferlegt hat. Dass der französische Präsident Emmanuel Macron zumindest am Anfang seiner Präsidentschaft versucht hat, die unbeliebten Steuern auf Benzin und Diesel zu erhöhen – und dass er über das Abholzen des brasilianischen Regenwaldes sogar in einen (un)diplomatischen Streit mit dem brasilianischen Präsidenten geraten ist. Nicht zu vergessen, dass Bundeskanzlerin Merkel in Deutschland die sehr teure Energiewende weg von Nuklearund Kohlestrom hin zu erneuerbaren Energien eingeleitet hat.

Klimawandel spät erkannt

Die politischen Akteure und ihre wissenschaftlichen Berater haben erkannt: Wir sind spät dran. Es muss gehandelt werden, wenn wir einen ähnlichen Lebensstandard wie bisher aufrecht erhalten möchten. Mit dem Anstieg des Meeresspiegels, der zunehmenden Verwüstung weiter Landstriche, der Zunahme von Hurrikans, Dürren und Überschwemmungen wird allen klar, dass die Folgen des Klimawandels real sind.

Allein der erstmal harmlos anmutende Anstieg des Meeresspiegels sorgt schon heute dafür, dass Immobilieninvestoren exponiert gelegene Küstenstädte meiden, sich aus gefährdeten Regionen wie Florida zurückziehen und dass es die von den Chinesen mühsam aufgeschütteten Inseln im südchinesischen Meer schon in wenigen Jahren nicht mehr geben wird. Auch in Deutschland ist der Klimawandel spürbar: Im Dürresommer 2018 musste die Rheinschifffahrt unüblich lange eingestellt werden, ostdeutsche Bauern hatten enorme Ernteausfälle, welche durch Staatsbeihilfen ausgeglichen wurden, und die Trinkwasser-Reservoirs aus deutschen Talsperren neigten sich dem Ende zu.

Diese Ereignisse werden keine Einzelfälle bleiben, sondern zunehmend uns alle betreffen und sich noch stärker auf unser tägliches Leben auswirken. Glücklicherweise kann jeder dazu beitragen, die Welt etwas nachhaltiger zu gestalten.

Grüner Hebel durch Geldanlage

In der richtigen Geldanlage steckt für jeden Anleger ein enormer grüner Hebel. Denn der Umfang an CO2-Einsparungen, den sie durch grüne Investments vornehmen, ist weitaus größer als die meisten kleineren Einsparpotenziale aus unserem täglichen Leben.

Investiert man beispielsweise 25.000 Euro in den DWS Concept DJE Responsible Invest (ISIN LU0185172052), so ergibt sich hieraus eine CO2-Einsparung gegenüber eines Standardinvestments in nicht-nachhaltige Indizes von 750 kg. Dies entspricht dem Verbrauch von 250 Litern Benzin oder der Fahrt von 5.000 km mit einem MittelklasseDiesel-PKW. Mit anderen Worten: Die Frage danach, ob man über die Feiertage einen echten oder einen künstlichen Weihnachtsbaum aufgestellt hat, ist aus ökologischer Sicht deutlich weniger bedeutsam als die nachhaltige und profitable Geldanlage.

Neue Macht der Märkte

Dazu kommt, dass der Finanzmarkt mittlerweile ein effektives Mittel ist, um deutliche Verhaltensänderungen bei Unternehmen bzw. ihren Managern herbeizuführen. Unternehmen, die sich nicht anpassen, kommen schwieriger an Kapital und bezahlen deutlich höhere Fremdkapitalkosten als grüne Unternehmen. Ebenso ist ihre Wertentwicklung im Schnitt schlechter als die nachhaltiger Unternehmen. Damit haben nun auch die Manager dieser Unternehmen einen deutlichen finanziellen Anreiz nachhaltig zu werden. Denn an der Wertentwicklung des Unternehmens bemisst sich auch ihr variables Einkommen.

Nachhaltigkeit als Performance-Kriterium

Unternehmer, die sich frühzeitig um eine gute Unternehmensführung und das Wohl ihrer Mitarbeiter sowie der Umwelt gekümmert haben, haben einen zentralen Mehrwert: Sie sind in der Regel proaktive Manager, die auch in der Lage sind, Markttrends frühzeitig zu erkennen und innovative Produkte in den Markt zu bringen. In den letzten zwei Jahren lässt sich darüber hinaus bei einer Vielzahl von nachhaltigen Fonds erkennen, dass diese Ausrichtung einen positiven Einfluss auf deren Wertentwicklung hatte. Ein wichtiger Punkt ist, dass nachhaltiges Investieren viele Investoren zu profitablen Investments in sogenannte Megatrends veranlasst. Dabei wird in Unternehmen investiert, die zum Beispiel von den Megatrends Alterung der Gesellschaft, elektrische Mobilität oder Gesundheit profitieren. Im DWS Concept DJE Responsible Invest spielt der Trend zur Brennstoffzelle bzw. zur Wasserstofftechnologie eine große Rolle.

Ganzheitliche Unternehmensanalyse im Fokus

Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien im Investmentprozess trägt dazu bei, dass Unternehmen ganzheitlicher betrachtet werden und letztlich auch das Investmentrisiko gesenkt wird. Ging es früher im Wesentlichen um Umsatzerlöse,

Profitabilität und Bewertung, so kommen nun vielfältige nachhaltige Gesichtspunkte hinzu. Im Umweltbereich können diese heißen: Wasser- und Energiemanagement, Art der Produktverpackung oder Biodiversität. Im sozialen Bereich geht es beispielsweise um Datensicherheit, Arbeitsbedingungen, Lieferketten, Entgelt und Verbraucherschutz. Bezieht man all diese Punkte in seine Investmententscheidung ein, so bekommt man ein deutlich umfassenderes Bild des Unternehmens und reduziert das Risiko einer Fehleinschätzung.

Systematischer Analyseprozess mit MSCI

Um die Einhaltung von Nachhaltigkeitsprinzipien systematisch sicherzustellen, arbeitet DJE mit MSCI ESG Research zusammen, dem international führenden Anbieter von Analysen und Ratings im Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Das gesamte Aktienuniversum wird anhand der MSCI-ESG-Filter durchleuchtet, unter anderem nach CO2-Ausstoß relativ zum Umsatz, nach Land- und Rohstoffverbrauch, Wasserqualität, Biodiversität oder Korruption.

Damit können wir Unternehmen ausschließen, die gegen den sogenannten UN Global Compact verstoßen – einen weltweiten Pakt, der zwischen Unternehmen und den Vereinten Nationen geschlossen wird, um die Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten. Dadurch sinkt das unternehmensspezifische Anlagerisiko. Es werden Risiken vermieden, die durch Verstöße gegen Menschen- und Arbeitsrechte oder durch Umweltverschmutzung ausgelöst werden.

Ausrichtung an weltweit gültigen Nachhaltigkeitsprinzipien

DJE gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Das gesamte Fondsangebot sowie die Vermögensverwaltung sind seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet – wir haben diese Kriterien fest im Investmentprozess verankert und folgen ihnen aus Überzeugung.

Ein wichtiger Hebel für fundamental orientierte Investoren wie DJE ist das Thematisieren von ESG-Schwächen gegenüber hochrangigen Unternehmensvertretern. Dieses Engagement kann viel direkter einen Veränderungsimpuls bei Unternehmen bewirken als beispielsweise das bloße Anwenden von Ausschlusskriterien.

DJE mit grüner Visitenkarte

Mit dem DWS Concept DJE Responsible Invest gehen wir aber noch deutlich weiter: Dieser ist ein Mischfonds mit Fokus auf Aktien und Anleihen nachhaltig wirtschaftender Unternehmen, sogenannte grüne Titel. Als nachhaltig gelten Unternehmen, die durch Produkte, Prozesse oder besonderes Engagement einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft nehmen. Zudem darf der Fonds nur in Firmen investieren, deren CO2- Ausstoß innerhalb sehr strenger Grenzwerte liegt. Dieser CO2-Filter gilt als einer der strengsten im Feld der Nachhaltigkeitsfonds und äußert sich in einem sehr niedrigen CO2-Fußabdruck auf Fondsebene. Bei grünen Anleihen handelt es sich um Anleihen, deren Erträge in vorher fest definierte grüne Projekte fließen – hierzu können unter anderem Aufforstungsprojekte, die Einrichtung von Recyclingkreisläufen oder die Verbesserung der Trinkwasseraufbereitung gehören. Damit zählt der Fonds zu den nachhaltigsten Angeboten in der Fondsbranche.

Der DWS Concept DJE Responsible Invest hat nach aktuellem Stand ein Fondsvolumen von rund 43 Millionen Euro und verfügt über ein 5-Sterne-Rating von Morningstar. Zudem zählt der Fonds im MSCI ESG Quality Score zu den obersten ein Prozent innerhalb seiner Vergleichsgruppe.

 

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Roadshow: DJE sowie weitere Investment-Experten live erleben – inklusive individuellen Info- und Netzwerkmöglichkeiten

 

Tourauftakt: 15. Januar 2020 in Stuttgart

Umfang: 29 Termine in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg

Die DJE Investment S.A. (DJE) geht auch in diesem Jahr mit dem FONDSGIPFEL auf Tour. Die Reihe geht in dieser Konstellation – veranstaltet von DJE, Shareholder Value Management AG und ACATIS Investment KVG mbH – in die sechste Runde, diesmal unter dem Motto „Dividende statt Strafzins“. Das Trio macht Geldanlage transparent, erklärt wichtige Marktzusammenhänge und beantwortet bedeutende Fragen der Zeit: Was können Anleihen bei diesem Niedrigzinsniveau noch leisten? Bleiben Aktien die bessere Alternative? Welche Beimischungen machen ein Depot noch wetterfester?

Der FONDSGIPFEL startet am 15. Januar in Stuttgart, hinzu kommen 28 weitere Städte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxembourg. Er richtet sich vorrangig an professionelle Investoren, Berater und Makler und ist als Lunch-Event gestaltet: Pro Gang gibt es einen Experten-Vortrag. Im Anschluss besteht bei einem Get-Together die Möglichkeit, sich je nach individuellem Bedürfnis mit den anwesenden Investment-Profis der veranstaltenden Häuser auszutauschen.

Stefan-David Grün, Geschäftsführer der DJE Investment S.A., sagt: „Ich freue mich, dass wir wieder mit geballter Expertise auf Roadshow gehen. Es ist eine optimale Gelegenheit für den direkten Austausch mit Interessenten und Kunden. Sie erhalten konkrete Antworten auf ihre Fragen – und können in angenehmer Atmosphäre netzwerken.“

 

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FERI Markets Update Januar 2020 von Dr. Eduard Baitinger, FERI AG

 

Gleich zu Beginn des neuen Jahres zeigten sich die globalen Börsen äußerst volatil. Als Reaktion auf die Eskalation im Konflikt zwischen den USA und Iran, die mit der Tötung des iranischen Generals Soleimani eine neue und gefährliche Stufe erreicht hat, stieg die Nachfrage nach Gold und Öl, den typischen Absicherungsanlagen in Krisenfällen dieser Art, zunächst sprunghaft an. Nachdem allerdings klar wurde, dass eine echte militärische Auseinandersetzung vorerst ausbleibt, schalteten die Aktienmärkte innerhalb weniger Augenblicke von Angst auf Euphorie um. Damit befinden sich die Märkte weiterhin im „Risk-On“-Modus. Auf der einen Seite gibt es durchaus gute Gründe für die erhöhte Risikotoleranz der Anleger. Von der Teil-Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China profitiert die gesamte Weltwirtschaft. Diese moderate Verbesserung der Lage wird gleichzeitig durch eine ultra-expansive Geldpolitik flankiert. Das Resultat ist ein temporärer „Sweet Spot“ für Risikoanlagen. So hat die FED in den letzten Monaten unter dem Druck systemischer Liquiditätsengpässe ohne großes Aufsehen rund 400 Milliarden US-Dollar frisches Geld ins US-Finanzsystem gepumpt. Diese Geldpolitik führt dazu, dass die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen so günstig sind wie noch nie.

Geopolitik bleibt Risikofaktor Nr. 1

Auf der anderen Seite sind negative Schocks, die den positiven Grundtrend abrupt unterbrechen können, in 2020 bereits vorprogrammiert. Diese Schocks werden vor allem geopolitischer Natur sein. So wird etwa der Iran-Konflikt weiter schwelen und der Handelskrieg zwischen den USA und China ist nur teilweise gelöst. Nicht zuletzt bleibt Trump aufgrund der anstehenden Präsidentschaftswahl und dem hohen innenpolitischen Druck ein unberechenbarer Risikofaktor.

Die Ereignisse zum Jahresanfang könnten also einen Vorgeschmack davon geben, worauf sich Anleger und Vermögensmanager im weiteren Verlauf des Jahres 2020 einstellen müssen: Abrupte Stimmungsschwankungen und volatile Marktverläufe. Solche ‚manisch-depressiven Zyklen‘ sind mit Vorsicht zu betrachten, denn sie sind ein Indiz für überkaufte Märkte und können sogar auf einen allmählich auslaufenden Bullenmarkt hindeuten. Anleger sollten vor diesem Hintergrund einen Teil ihres Portfolios stets absichern, auch wenn dies zu Lasten kurzfristiger Spekulationsgewinne geht.

 

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FERI AG, Haus am Park  Rathausplatz 8-10, 61348 Bad Homburg, Tel: +49 (0) 6172 916-0, Fax: +49 (0) 6172 916-9000, www.feri.de

Die DWS Group (DWS) hat eine Minderheitsbeteiligung in Höhe von 24,9 Prozent an Arabesque AI Ltd. erworben.

 

Das Unternehmen mit Sitz in Großbritannien fokussiert sich auf Künstliche Intelligenz (KI), um Aktienkursentwicklungen mit ihrer eigenen KI-Einheit vorherzusagen. Dazu kombiniert es Big Data, also das Verarbeiten extrem großer Datenmengen, maschinelles Lernen und Hochleistungsrechnen. Zudem haben sich beide Unternehmen auf eine strategische Partnerschaft geeinigt, um die Fähigkeiten der KI-Einheit zu verbessern und anspruchsvolle Anlagelösungen zu entwickeln, die auf Künstlicher Intelligenz basieren.

Über den Kaufpreis der Beteiligung sowie weitere finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart. Das Closing der Transaktion hat bereits stattgefunden.

Im Zentrum der Partnerschaft steht die fortlaufende Weiterentwicklung der KI-Einheit. Dazu wird die Anlage-Expertise der DWS mit dem maschinellen Lern-Know-how und den Fähigkeiten von Arabesque AI im Bereich Hochleistungsrechnen kombiniert. Darüber hinaus sollen gemeinsam innovative Anlageprodukte und Dienstleistungen entwickelt werden, die die KI-Einheit nutzen. Dafür haben sich beide Parteien darauf geeinigt, eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, in der Experten laufend zusammenarbeiten. Im Rahmen der Kooperation wollen beide Parteien exklusiv gemeinsam an neuen Projekten arbeiten.

Mit diesem Schritt stärkt die DWS künftig ihre Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz und – wie auf unserem Investor Update Anfang Dezember versprochen – beschleunigt ihre Anstrengungen zur so genannten Digital Readiness, also zur Erhöhung ihres digitalen Reifegrads.

„Die strategische Partnerschaft mit Arabesque AI ist der nächste Schritt zur Digitalisierung der DWS. Sie wird unsere digitalen Fähigkeiten und insbesondere unser Know-how auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz deutlich stärken. Wir werden in der Lage sein, disruptive Technologien in der Asset Management-Branche zu unserem Vorteil zu nutzen“, sagte Asoka Wöhrmann, CEO der DWS. Er ergänzte: „In Zukunft wird die KI-Einheit innovative Signale liefern, die uns dabei helfen werden, zusätzliche Alpha-Quellen zu identifizieren und smartere Entscheidungen zu treffen.“

Dr. Yasin Rosowsky, Co-CEO von Arabesque AI, sagte: „Künstliche Intelligenz prägt die globale Vermögensverwaltungsbranche rasant, mit Anlegern, die zunehmend herausfinden, wie sie Vorteile aus den Fähigkeiten der KI-Technologie ziehen können, um einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen. Wir freuen uns, die DWS Group als strategischen Partner von Arabesque AI begrüßen zu können und ihre enorme Anlageexpertise mit unserer KI-Technologie zu kombinieren, um marktführende KI-basierte Portfolios und Dienstleistungen anzubieten.“

„Im Rahmen dieser Partnerschaft werden wir mit der DWS Group zusammen an innovativen KI-basierten Lösungen arbeiten und die aktuellen Fähigkeiten unserer KI-Einheit erweitern“, ergänzte Dr. Qasim Nasar-Ullah, Co-CEO von Arabesque AI. „Künstliche Intelligenz wird das Portfoliomanagement transformieren und hat das Potenzial, Nachhaltigkeit über die globalen Märkte hinweg zum Durchbruch zu verhelfen.“

Letztes Jahr hat die DWS bereits in eine Minderheitsbeteiligung am ESG-Daten-Anbieter Arabesque S-Ray GmbH investiert und ist mit ihm eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen im Bereich Nachhaltigkeitsdaten eingegangen. Mit dieser Folge von Investitionen verfolgt die DWS die Strategie, die sie auf der Hauptversammlung 2019 angekündigt hat, ihre digitalen und Nachhaltigkeitsfähigkeiten zu stärken.

 

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Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Assets under Management auf 32 Milliarden Euro gestiegen

 

Die Commerz Real konnte ihr seit nunmehr vier Jahren andauerndes Wachstum 2019 nochmal beschleunigen. Wie der Assetmanager für Sachwertinvestments der Commerzbank Gruppe mitteilte, lag das verwaltete Vermögen (Assets under Management) per 31. Dezember 2019 bei etwa 32 Milliarden Euro. Das sind rund eine Milliarde Euro mehr als 2018. Etwa 20 Milliarden davon entfallen auf Immobilienprodukte und circa 13 Milliarden auf Mobilien- und Infrastrukturinvestments. Mit rund 8,9 Milliarden Euro lag das Transaktionsvolumen über alle Assetklassen hinweg deutlich über den Vorjahren (2018: 5 Milliarden, 2017: 3,3 Milliarden, 2016: 4,1 Milliarden). Das Ankaufsvolumen betrug circa 6,7 Milliarden Euro (2018: 3,5 Milliarden Euro), das der Verkäufe circa 2,2 Milliarden (2018: 1,5 Milliarden). „Noch nie haben wir ein Geschäftsjahr so erfolgreich abgeschlossen“, resümiert Andreas Muschter, Vorsitzender des Vorstands der Commerz Real. „Auf allen Geschäftsfeldern haben wir unsere Marktposition signifikant ausgebaut, die Digitalisierung substanziell vorangetrieben und gehen davon aus, unser Wachstum auch 2020 fortzusetzen“.

Andreas Muschter, Vorstandsvorsitzender: “Auf allen Geschäftsfeldern haben wir unsere Marktposition signifikant ausgebaut, die Digitalisierung substanziell vorangetrieben und gehen davon aus, unser Wachstum auch 2020 fortzusetzen.”

Der überwiegende Anteil aller Transaktionen (ca. 7,1 Milliarden Euro) entfiel auf den offenen Immobilienfonds Hausinvest (2018: 2,8 Milliarden). Dessen Volumen wuchs – auch dank rund 1,4 Milliarden Euro Nettomittelzuflüssen (2018: ca. 900 Millionen) – auf etwa 16 Milliarden Euro an (2018: 14 Milliarden Euro). „Weil wir 2019 unsere Stärken wie Schnelligkeit und Transaktionssicherzeit optimal eingesetzt haben, konnten wir die Qualität des Portfolios maßgeblich und nachhaltig für unsere Anleger verbessern“, so Muschter. Beispielhaft dafür stünden der Erwerb des Millennium Portfolios aus 49 Core-Immobilien in deutschen Premiumlagen (ca. 2,7 Milliarden) und des Münchner Tucherparks (ca. 1,1 Milliarden), die Beteiligung an 10 Kaufhof-Warenhäusern in den Innenstädten der Top-5-Metropolen Deutschlands (ca. 412 Millionen Euro) sowie die Veräußerung eines Portfolios aus sechs Büroimmobilien in den Niederlanden (ca. 370 Millionen Euro). Die Wertentwicklung des Fonds lag zum 31. Dezember 2019 mit 2,5 Prozent p.a. deutlich über jener des Vorjahres (2,1 Prozent). Zudem wurde die Liquiditätsquote auf rund 10 Prozent gesenkt. „Gleichzeitig konnten wir durch eine höhere Fremdkapitalquote den Leverage auf rund 15 Prozent steigern und damit das historisch niedrige Zinsniveau langfristig für den Fonds sichern“, erläutert Muschter.

Im Immobilien-Assetmanagement wurden 2019 produktübergreifend Flächen von fast 200.000 Quadratmetern vermietet. Die Anzahl der Vermietungen lag bei 386. Zu den größten gehören rund 6.700 Quadratmeter im Prager Geschäftshaus „Charles Square Center“ und etwa 5.700 Quadratmeter in der Büroimmobilie Cap Sud in Montrouge bei Paris. Zudem hat Commerz Real weiterhin umfangreich in den eigenen Bestand investiert, um nachhaltig Wertsteigerungen zu erzielen. Beispielhaft hierfür stehen die Umwandlungen und Repositionierungen auf Mehrmieter- und New-Work-Konzepte der Bürogebäude Tulipan House in Warschau und „Le Quattro Porte“ in Segrate bei Mailand.

Deutlich wachsen konnte auch das Mobilienleasing der Commerz Real. Dank eines Neugeschäftsvolumens von über einer Milliarde Euro wuchs dessen verwaltetes Vermögen auf rund 4,8 Milliarden Euro an (2018: 4,6 Milliarden Euro). Dazu trug wesentlich der Ausbau des Geschäfts im Bereich Unternehmerkunden der Commerzbank bei.

Zudem konnte die Commerz Real ihr institutionelles Geschäft in den Segmenten Hotel, Smart Living und Infrastruktur bzw. erneuerbare Energien signifikant weiterentwickeln. Mit etwa 1,2 Milliarden Euro konnte das Neugeschäftsvolumen im Vergleich zum Vorjahr (ca. 400 Millionen Euro) verdreifacht und das Produktportfolio auf aktuell neun Fonds für professionelle und semiprofessionelle Anleger erweitert werden. Zu den größten Transaktionen gehört die Beteiligung als größter Anteilseigner an der Projektgesellschaft des Offshore-Windparks Veja Mate in der Nordsee. Mit insgesamt 67 Windenergieanlagen und einer Gesamtleistung von 402 Megawatt ist dieser der zweitgrößte Offshore-Windpark Deutschlands und zählt zu den zehn größten Parks weltweit. Insgesamt verfügt die Commerz Real über mehr als 40 Jahre Erfahrung am Energiemarkt und 13 Jahre im Segment der erneuerbaren Energien. Neben Veja Mate verwaltet sie 50 Freiflächen-Solarkraftwerke mit einer Nennleistung von 380 Megawatt und zwölf Onshore-Windparks mit einer Nennleistung von etwa 171 Megawatt.

Substanzielle Fortschritte bei Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Strategische Beteiligungen

Substanzielle Fortschritte erzielte die Commerz Real ebenfalls in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. So ging sie drei strategische Beteiligungen an sogenannten Fin- bzw. PropTechs ein: Bergfürst, Arabesque S-Ray und Share Your Space.

Bei der Crowdinvesting-Plattform Bergfürst wurde die Commerz Real im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit 24,9 Prozent zweitgrößter Gesellschafter und sieht das Vehikel als Ergänzung zum klassischen Fondsgeschäft. Angedacht seien insbesondere weitere Produkte für Privatanleger.

An der Arabesque S-Ray GmbH, ein weltweit führender Anbieter von Nachhaltigkeitsdaten, beteiligte sich die Commerz Real als Co-Investor und strategischer Partner für Sachwerte. So soll gemeinsam mit Arabesque S Ray ein neues Nachhaltigkeit-Scoring-Tool speziell für Immobilien entwickelt werden – „S-Ray Real Estate“. Damit sollen erstmalig die Nachhaltigkeitsdaten von Immobilien durch den Einsatz von Technologien ganzheitlich, objektiv und in Echtzeit bewerten werden. „S-Ray Real Estate hat das Potenzial, bisherige Nachhaltigkeits-Ratings für Immobilien abzulösen und neue Standards zu setzen“, so Muschter.

Eine weitere Beteiligung wurde 2019 an der neu gegründeten offenen Online-Plattform „Share Your Space“ eingegangen. Diese ermöglicht es Unternehmen, ihre ungenutzten Büroflächen an andere Unternehmen, Start-ups oder Freiberufler zu vermieten, unterzuvermieten oder zu teilen.

Im Oktober 2019 konnte die Commerz Real zudem vermelden, dass etwa 80 Prozent des globalen Büroimmobilienbestandes des Hausinvest, zirka 350.000 Quadratmeter Bürofläche, das Wired Score Zertifikat für digitale Infrastruktur in Gold oder Platin erhalten habe. Nach Angaben von Wired Score und der Commerz Real ist dies der bislang höchste Zertifizierungsgrad aller offenen Immobilienfonds.

„Mein Dank gilt allen Mitarbeitern unseres Unternehmens“, so Muschter abschließend. „Wir sind ein gesuchter Arbeitgeber sowohl für sogenannte alte Hasen als auch junge Potenzialträger. Dieses Vertrauen gibt uns Zuversicht für die künftigen Herausforderungen.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Commerz Real AG, Friedrichstraße 25, 65185 Wiesbaden, Tel: +49 611 7105-0, Fax: +49 611 7105-5410, www.commerzreal.com

Die nachhaltige Blue Economy wird voraussichtlich eines der wichtigsten Anlagethemen des kommenden Jahrzehnts. Dies geht aus der ersten Umfrage hervor, bei der das Bewusstsein und Interesse der Anleger für dieses Thema untersucht wurde.

 

Schlüsselerkenntnisse:

▪ Neun von zehn Befragten sind an Anlagen in die nachhaltige Blue Economy interessiert und nahezu die Hälfte (48 %) zeigt «großes Interesse» an diesem Thema.

▪ Drei von vier Befragten haben nicht überprüft, wie sich ihr Portfolio auf die Ozeane auswirkt, und 21 % befinden sich vollständig im Unklaren darüber, dass ihr Anlageengagement und -risiko auch die Weltmeere betreffen kann.

▪ Beinahe ein Drittel der Vermögensinhaber investiert derzeit in keiner Weise in die nachhaltige Blue Economy – dies zeigt die Notwendigkeit, die Anleger besser darüber zu informieren, wie wichtig gesunde und widerstandsfähige Weltmeere sind.

▪ Die folgenden Sektoren scheinen hier die besten Anlagechancen zu bieten: Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, Kampf gegen Plastik in den Weltmeeren und sonstige Verschmutzung sowie Unterstützung nachhaltiger Fischerei und Aquakulturen.

▪ Die Umfrage fällt zeitlich mit der 7. Kundenkonferenz der Credit Suisse zum Thema Conservation Finance zusammen, die letzte Woche in New York stattgefunden hat.

London, 20. Januar 2020 – Das Departement Impact Advisory and Finance der Credit Suisse und Responsible Investor haben heute die Ergebnisse einer umfassenden globalen Umfrage vorgestellt, in der das Bewusstsein von institutionellen Anlegern für die Blue Economy und Anlagen im Bereich der Weltmeere untersucht wurde. Aus der Umfrage geht hervor, dass durchaus ein hohes Interesse an der Blue Economy besteht – über ein Drittel der Befragten sieht dies als eines der wichtigsten Themen des kommenden Jahrzehnts –, jedoch liegt die entsprechende Expertise in der Branche auf niedrigem Niveau.

Sie zeigt ferner, dass sich zwar bereits Chancen bezüglich Early-Stage-, Impact- und festverzinslichen Anlagen bieten und perspektivisch auch Allokationen in Infrastruktur und kotierte Wertpapiere möglich sind. Jedoch bestehen weiterhin entscheidende Anlagehindernisse: ein Mangel an Investment-Grade-Projekten, fehlende interne Expertise und, aus Sicht der Vermögensinhaber, die Tatsache, dass ihre Vermögensverwalter ihnen keine Projekte anbieten.

Es ist daher dringend erforderlich, bessere Anlagebedingungen zu schaffen. Wenn es gelingt, weitere nachhaltige Projekte mit Track Records zu schaffen, Public-Private Partnerships (PPPs) zu fördern und Investitionen durch innovative, risikomindernde Finanzierungsansätze – etwa Blended Finance – auszuweiten, kann der nachhaltigen Blue Economy ein spürbarer Auftrieb verliehen werden.

Marisa Drew, CEO des Departements Impact Advisory and Finance der Credit Suisse, kommentiert die Umfrage wie folgt:

«Unsere Weltmeere sind nicht nur der größte natürliche Kohlenstoffspeicher der Erde, sie ermöglichen es zudem Milliarden von Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der ökonomische Wert der Weltmeere wird auf weltweit USD 24 Billionen geschätzti. Gemessen am BIP bilden die Weltmeere damit die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Paradoxerweise entfallen trotz intensivem und wachsendem Interesse der Anleger derzeit weniger Investitionen auf die Weltmeere als auf jedes andere der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Dies gilt besonders mit Blick auf privates Kapital. Wir rechnen damit, dass dieses aufkommende Anlagethema für die Anleger in den kommenden Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen wird.»

Hierzu Dennis Fritsch, Researcher, Responsible Investor:

«Der Übergang vom derzeit kurzfristigen, destruktiven Umgang mit Meeresressourcen hin zu einer klimafreundlicheren, nachhaltigen Blue Economy stellt eine gewaltige Chance für die Wirtschaft und nachhaltige Anlagen dar. Sowohl Regierungen als auch die Öffentlichkeit regieren auf den beklagenswerten Zustand der Weltmeere. Wir wissen jedoch wenig darüber, welches Bewusstsein die Anleger dafür haben, wie sich ihre Investitionen auf die Meeresumwelt auswirken und welche Folgen dies wiederum für die Performance und den Wert ihrer Portfolios haben kann. Daher wollten wir wissen, ob es möglich ist, privates Kapital in eine nachhaltige Nutzung der Weltmeere zu lenken. Und wenn nicht, was sich hier ändern muss.»

Diese Ergebnisse stützen sich auf eine qualifizierte, umfassende Gruppe von 328 Befragten aus 34 Ländern, davon 53 % aus Europa. 59 % von ihnen sind Vermögensverwalter, die 41 % Vermögensinhabern gegenüberstehen. Bei der Mehrheit der Teilnehmer handelt es sich um Anleger in börsenkotierte Wertpapiere, festverzinsliche Anlagen und Multi-Asset-Strategien mit einem verwalteten Vermögen von über EUR 50 Milliarden.

 

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Credit Suisse (Asset Management), Taunustor 1, 60310 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 7538 1111, Fax: +49 69 7538 1796,www.credit-suisse.com

Legal & General Investment Management (LGIM) hat das Team für den Wholesale-Vertrieb unter der Leitung von Philipp Graf von Königsmarck vergrößert:

 

Patrik Hanser beginnt am 20. Januar als Senior Sales Manager am Standort Frankfurt. Er wird in der neu geschaffenen Position für die Kundenakquise und -betreuung von Family Offices, Dachfondsmanagern, Vermögensverwaltern, unabhängigen Finanzberatern, Fondsselektoren bei Banken und Fondsplattformen sowie Private-Banking-Abteilungen in ganz Deutschland und Österreich zuständig sein.

Patrik Hanser war zuvor bei Degroof Petercam Asset Management als Institutional Sales und bei Metropole Gestion als Business Development Manager tätig, wo er für die Gewinnung und Betreuung von Kunden aus dem Wholesale- und institutionellen Geschäft in Deutschland zuständig war. Seinen Einstieg in die Finanzbranche machte er mit einem Dualen Studium bei der Deutschen Bank, wo er schließlich als Relationship Manager im Private Banking tätig war. Hanser besitzt zudem einen Master in Business Management Banking & Finance und hat seine CFA-Level II-Prüfung bestanden.

Philipp Graf von Königsmarck, Head of Wholesale Germany und Österreich, Legal & General Investment Management, kommentiert: „Patrik Hanser zeichnet sich nicht nur durch sein detailliertes und umfassendes finanz-technisches Know-How aus, sondern bringt auch große Vertriebserfahrung im Bereich nachhaltiger Investments über alle Kundensegmente hinweg mit. Wir freuen uns sehr, Patrik Hanser für uns gewonnen zu haben und werden mit ihm den Ausbau des Wholesale-Geschäfts in Deutschland und Österreich forcieren.“

Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA, sagt: „Das Wholesale-Geschäft in Deutschland und Österreich ist neben unserer Tätigkeit für institutionelle Kunden ein Segment, auf dessen Wachstum wir stark setzen – insbesondere angesichts des wachsenden Interesses an innovativen und nachhaltigen ETF-Lösungen, einem der Schwerpunkte von LGIM. Insofern freuen wir uns sehr, mit Patrik Hanser einen versierten Salesmanager in unserem Wholesale-Team willkommen zu heißen.“

 

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Legal & General Deutschland, Service­GmbH, Richmodstr. 6, D­-50667 Köln Tel.: 0221/92042­225, Fax: 0221/92042­301, www.legal­and­general.de

ca. 55% wollen künftig Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen

 

Die aktuelle Studie „Nachhaltige Kapitalanlagen 2020“ der European Bank for Financial Services GmbH (ebase) zeigt eine zunehmende Relevanz nachhaltiger Investments bei deutschen Anlegern. Laut einer repräsentativen Umfrage denken 47 Prozent der Befragten, dass die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage in den nächsten 12 Monaten steigen oder stark steigen wird.  Im Vorjahr waren noch nur 37 Prozent dieser Ansicht. 44 Prozent der Befragten gehen von einer unveränderten Relevanz aus und nur 9 Prozent meinen, dass die Bedeutung eher wieder abnehmen werde.

Eine weitere Erkenntnis der aktuellen Umfrage ist, dass es sich bei der zunehmenden Relevanz nachhaltiger Geldanlagen um einen breit angelegten Trend handelt. Insbesondere Befragte im Alter von unter 40 Jahren, solche mit einem hohen Haushaltsnettoeinkommen sowie mit einem höheren Schulabschluss erwarten eine zunehmende Relevanz der Nachhaltigkeit in der Geldanlage.

Dabei sind die Befragten jedoch nicht nur insgesamt der Meinung, dass das Thema Nachhaltigkeit bei Geldanlagen wichtiger wird, sondern wollen auch konkret selbst entsprechende Faktoren bei der Anlage berücksichtigen. „53 Prozent der Befragten wollen ihre Investments zukünftig entsprechend ausrichten“, erklärt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Dabei reicht die Spanne von solchen, die nur noch anlegen wollen, wenn die Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt sind bis dahin, dass das Geld teilweise nachhaltig investiert werden soll.“ Weniger als die Hälfte der Befragten gibt dagegen an, dass das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage für sie nicht entscheidend ist.

„Das zeigt, dass sich infolge des wachsenden Interesses an nachhaltigen Kapitalanlagen auch der Entscheidungsrahmen der Anleger zunehmend verändert“, so Geyer weiter. „Nachhaltigkeit ist bei zahlreichen Anlegern – neben Rendite, Risiko und Liquidität – zur vierten Entscheidungsdimension avanciert. Damit ist das klassische Dreieck, das die Anlageentscheidungen seit langer Zeit bestimmt hat, zu einem Viereck geworden.“

„Da wir davon überzeugt sind, dass nachhaltige Geldanlagen ein wichtiges gesellschaftliches Thema, politisch gewünscht und zudem bei den Kunden zunehmend gefragt sind, ist Nachhaltigkeit schon seit längerer Zeit ein strategischer Schwerpunkt unserer Arbeit“, führt Geyer weiter aus. Um den Nachhaltigkeitsanforderungen der Kunden und Geschäftspartnern Rechnung zu tragen, bietet ebase die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien wie beispielsweise „frei von Atomenergie“ oder „frei von Gentechnik“ zu berücksichtigen. Zudem wurde die Vermögensverwaltung ebase Managed Depot kürzlich auf einen „grünen“ Ansatz umgestellt.

 

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Unigestion-Marktanalyse

 

Globale Aktien setzten ihren Aufwärtstrend in den ersten beiden Wochen des neuen Jahres fort. Die Unterzeichnung des „Phase 1″-Handelsabkommens zwischen den USA und China hat die Märkte weiter beflügelt, obwohl dies weitgehend erwartet wurde und Bestimmungen enthält, die China nur schwer erreichen kann. Die Stärke der Rallye der letzten Monate erinnert an den Januar 2018 und man fragt sich, ob sie anhalten kann oder ob sie lediglich einem weiteren Zusammenbruch der Märkte vorausgeht. Dies sind wichtige Fragen, die Anleger einschätzen müssen, und Selbstzufriedenheit ist derzeit fehl am Platz. Aus unserer Sicht sind die Parallelen zu Anfang 2018 zu diesem Zeitpunkt eher schwach und die Bedingungen deuten auf mehr Aufwärtspotenzial hin. Dennoch bleiben wir wachsam, da solche Börsenrallyes oft den Boden für ihren eigenen Abschwung bereiten.

WHAT’S NEXT?

Der MSCI All Country Index ist innerhalb von nur zwei Wochen um 2,1% gestiegen, wobei sowohl Aktien aus den Industrieländern (+2,1%) als auch aus den Schwellenländern (+2,4%) von der positiven Anlegerstimmung profitierten. US-Aktien glänzen weiterhin mit einem Plus von 2,7% beim S&P 500 und 4,5% beim Nasdaq 100. Wachstumsorientierte Anlagen erhielten einen weiteren Schub, als Präsident Trump und Vizepremier Liu das „Phase 1“-Handelsabkommen zwischen den USA und China unterzeichneten, ein Schritt, der von den Marktteilnehmern zwar weithin erwartet worden war, der jedoch keineswegs sicher war. Unter den Bestimmungen des Abkommens erklärt sich China bereit, in den nächsten zwei Jahren für weitere 200 Mrd. US-Dollar US-Güter und Dienstleistungen zu kaufen und damit den Wert der Einkäufe aus 2017, vor Beginn des Handelskrieges, von 186 Mrd. US-Dollar mehr als zu verdoppeln. Während einige Zölle zurückgenommen oder abgeschafft wurden, werden die USA weiterhin einen Zoll von 25% auf Importe aus China im Wert von 250 Mrd. US-Dollar erheben, zweifellos ein Druckmittel für zukünftige Verhandlungen. Weitere Fortschritte und eine mögliche “Phase 2” des Abkommens hängen in hohem Maße von den Chinesen ab, die sich verpflichtet haben, die US-Importe zu erhöhen und geistiges Eigentum zu schützen.

Sind wir wieder im Jahr 2018? Nein, noch nicht.

Bei diesem Aufwärtstrend ziehen einige Anleger natürlich Bilanz und haben ein Déjà-vu mit Blick auf das Jahr 2018: Eine Rallye im vierten Quartal, die die herausragende Jahresperformance abschließt und sich mit bullischer Konsensstimmung bis in den Januar hinein erstreckt. Aus unserer Sicht gab es vor dem Ausverkauf im Februar 2018 eine Handvoll besorgniserregender Signale:

  • Aus makroökonomischer Sicht führte das über dem Trend liegende Wachstum zu Inflationsdruck und drängte die Zentralbanker zur Normalisierung der Geldpolitik.
  • Trotz der Aktienrallye stieg der VIX, insbesondere in der zweiten Januarhälfte, und die TED-Spreads hatten sich ausgeweitet. Dies führte dazu, dass unser Marktstress-Nowcaster Warnsignale auslöste, die auf ein Risiko an den Finanzmärkten hindeuteten.
  • Die Dynamik der Marktrallye war besonders stark: Der S & P 500 erzielte rückblickend über verschiedene Perioden Renditen in den oberen Perzentilen.
  • Die Anlegerpositionierung war stark optimistisch: Hebelstrategien wiesen ein hohes Beta zu globale Aktien auf und Kleinanleger waren mittels ETFs extrem short in der Volatilität positioniert
  • Die Bewertungen waren sehr hoch, wobei der MSCI All Country Index bei seinem 85. Perzentil und der S & P 500 bei seinem 90. Perzentil lag, gemessen an einem breiten Querschnitt von Bewertungskennzahlen.

Diese Bedingungen veranlassten uns Ende Januar 2018 dazu, das Risiko und das Aktienexposure unseres Portfolios zu reduzieren. 2020 sind viele dieser Signale nicht zu erkennen, abgesehen von den Bewertungen und den erhöhten, aber stabilen TED-Spreads,: Die Zentralbanken zeigen keine Anzeichen einer Straffung, nachdem die Fed im letzten Jahr dreimal die Zinsen gesenkt hat, verglichen mit drei Zinserhöhungen in den 12 Monaten vor Februar 2018. Darüber hinaus ist der VIX von 14 Ende 2019 auf 12 gesunken, die Aktienrallye ist zwar stark, hat aber unsere Umkehrschwelle noch nicht überschritten, und die Positionierung der Anleger scheint nicht übermäßig exponiert zu sein.

Die kommende Berichtsaison könnte zu einem weiteren Aufwärtstrend führen

In diesem Zusammenhang dürften sich die Anleger kurzfristig auf die kommende Berichtssaison konzentrieren, die in den nächsten Wochen stattfinden wird. Die verhaltenen Erwartungen für das vierte Quartal 2019, die auf Umsatzrückgängen und schwachen Margen beruhen, sind ein fruchtbarer Boden für positive Überraschungen und höhere Aktienkurse. Wenn es den Unternehmen gelingt, das nachlassende Handelskriegsrisiko im vierten Quartal zu nutzen – etwa durch eine Erholung der Margen für US-Unternehmen nach dem Höhepunkt der Zölle und eine Belebung des globalen Handels für europäische Unternehmen -, werden die Anleger gute Gründe haben, ihre Erwartungen nach oben zu revidieren. Wir werden auch auf Anzeichen einer Belebung der Investitionstätigkeit achten, da die nachlassende Ungewissheit die Unternehmen dazu veranlassen könnte, Geld für Investitionen statt für Aktionärsauszahlungen einzusetzen. Ein starker Anstieg der Investitionsausgaben würde die Weltwirtschaft ankurbeln und einen Teil der zuletzt beobachteten positiven Wachstumsdynamik verstärken.

Wir bleiben daher positiv für Aktien, sichern aber diese Einschätzung durch eine Untergewichtung von Credits ab, bei denen extreme Bewertungen und Positionierungen auf ein Abwärtsrisiko hindeuten. Wir beobachten auch aufmerksam das politische Risiko in den USA, da das mögliche Auftreten eines progressiven demokratischen Präsidentschaftskandidaten (d.h. Bernie Sanders oder Elizabeth Warren) eine erhebliche Herausforderung für US-Aktien darstellen würde, da die Anleger ihre Erwartungen an die Rentabilität der US-Unternehmen neu bewerten würden. Schließlich überwachen wir die Zentralbanken auf jegliche Änderungen ihrer Rhetorik, denn eine härtere geldpolitische Ausrichtung würde uns wiederum an den Januar 2018 erinnern..

 

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Studie blickt auf Vorsorgesysteme in verschiedenen Ländern

 

Das Credit Suisse Research Institute (CSRI) hat heute eine Studie veröffentlicht, die angesichts der alternden Gesellschaft dringend zu einem Umdenken beim Thema Altersvorsorge aufruft. Unter anderem zeigt die länderübergreifende Studie, dass die Sorgen um die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherheit weltweit zunehmen.

Steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten haben in vielen Ländern weltweit die alternde Gesellschaft Realität werden lassen. Das Problem existiert zudem nicht länger nur in Industrie, sondern zunehmend auch in Entwicklungsländern. Weltweit müssen sich Regierungen den Herausforderungen dieser neuen Realität stellen: Wie soll für die wachsende Zahl der Altersrentner die finanzielle Sicherheit gewährleistet werden? Wie soll ein nachhaltiges Vorsorgesystem für die jüngeren Generationen aufgebaut sein?

In seiner neusten Studie geht das CSRI den wichtigsten Fragen und Entwicklungen mit Blick auf Altersrente und Vorsorge detailliert nach.

Wichtigste Ergebnisse im Überblick:

  • Der demografische Wandel erhöht den Druck auf die bestehenden Vorsorgesysteme weltweit. Die politischen Entscheidungsträger sind mit wachsendem Widerstand gegen eine Reform der Vorsorgesysteme konfrontiert. Doch je länger die nötige Debatte hinausgezögert wird, desto schwieriger wird es, die negativen Folgen der Verzögerung wettzumachen.
  • Der sinnvollste Ansatz, die Nachhaltigkeit der Altersvorsorge zu erhöhen, wäre eine schrittweise Anhebung des Pensionierungsalters. Dies würde gleichzeitig die Ansparphase verlängern und den durchschnittlichen Auszahlungszeitraum verkürzen.
  • Das chronologische Alter (gemessen in Tagen, Monaten und Jahren ab dem Kalenderdatum, an welchem eine Person geboren wurde) sagt nichts über das Wohlergehen einer Person aus. Das normale Pensionierungsalter an einem universellen und starren Schwellenwert festzumachen, wird daher der Komplexität des Alters nicht gerecht.
  • Das traditionelle Konzept des dreistufigen Lebenszyklus – Ausbildung, Arbeitsleben und Ruhestand – sollte überdacht werden. Dazu sind vermehrt neuen Formen von Arbeitszeitmodellen (z. B. Teilzeit oder Zeitarbeit) und Weiterbildung Rechnung zu tragen, die den Übergang in ein längeres Arbeitsleben erleichtern können.
  • Viele Vorsorgesysteme sind noch zu starr in ihren Strukturen, um auf die Erfordernisse der im Wandel begriffenen Gesellschaft einzugehen. Die Vorsorgeeinrichtungen müssen flexibler werden, um dem breiten Spektrum verschiedener Fälle gerecht zu werden – insbesondere mit Blick auf Menschen in nicht-traditionellen Arbeitsverhältnissen. Diese Menschen genießen häufig nur geringeren oder gar keinen Vorsorgeschutz.
  • Eine länderübergreifende Studie zu den Einstellungen bezüglich des Ruhestands zeigt, dass die Sorgen um die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherheit zunehmen. Besonders in den Industrieländern rechnen die jüngeren Alterskohorten damit, dass Altersvorsorgepläne als Einkommensquelle im fortgeschrittenen Alter an Bedeutung verlieren und nutzen ihr Arbeitseinkommen zunehmend als ihren Sparplan für die Zukunft. Der Wunsch, die Berufstätigkeit auch nach dem Erreichen des normalen Pensionierungsalters fortzuführen, ist dagegen in Entwicklungsländern stärker ausgeprägt. Dies erklärt sich dadurch, dass sie im fortgeschrittenen Alter nur wenig oder gar keine finanzielle Unterstützung aus den bestehenden Vorsorgeeinrichtungen erwarten dürfen. Gleichzeitig sind die Menschen in diesen Ländern traditionell weniger daran gewöhnt, den Ruhestand als vollkommen arbeitsfreie Lebensphase zu betrachten.

Oliver Adler, Chefökonom Schweiz bei der Credit Suisse, kommentiert: «Die Vorsorgesysteme stehen unter Druck, weil sie Altersrentnern vor dem Hintergrund einer erhöhten Lebenserwartung und des demografischen Wandels weiterhin finanzielle Sicherheit bieten sollen. Jedes Land steht vor der individuellen Herausforderung, die Nachhaltigkeit der Vorsorgesysteme zu gewährleisten. Zumeist ist eine Mischung aus Maßnahmen nötig, damit die Altersrentner ihren gewohnten Lebensstandard fortführen können. Wir müssen das Thema Ruhestand und die kollektiven Anstrengungen, die zur Gewährleistung einer gerechten und nachhaltigen Zukunft nötig sind, neu überdenken.»

Detaillierte Ergebnisse

  1. Alternde Gesellschaft und die Pensionierungswelle
  • Die Menschen werden mit jedem Jahrzehnt älter. Die mit einer alternden Bevölkerung einhergehenden Probleme stehen nicht nur Industrie- sondern auch Entwicklungsländern bevor. Während die Industrieländer zuerst mit den Folgen konfrontiert werden, ist abzusehen, dass die Entwicklungsländer diesen Prozess mit noch höherem Tempo durchlaufen werden.
  • Infolge des Geburtenrückgangs und der höheren Lebenserwartung steigt der Anteil von Altersrentnern an der Bevölkerung. Der Anteil der über 65-jährigen ist in den Industrieländern von 7,7 % im Jahr 1950 auf derzeit über 19 % gestiegen und wird Prognosen zufolge bis 2050 auf etwa 27 % wachsen. Im Gegensatz hierzu lag dieser Anteil in den Entwicklungsländern im Jahr 1950 bei 3,8 % und wird bis 2020 den Erwartungen zufolge 7,4 % erreichen.
  • Das Vorsorgesystem ist von dieser Entwicklung besonders stark betroffen, da eine wachsende Zahl von Altersrentnern einer kontinuierlich schrumpfenden Zahl von Beitragszahlern gegenübersteht. Verschärft wird diese Problematik noch dadurch, dass die Leistungen für einen längeren Zeitraum ausgezahlt werden müssen. Doch auch am Arbeitsmarkt werden die Auswirkungen der Pensionierungswelle zu spüren sein. Ohne Produktivitätssteigerungen wird diese Entwicklung auch das Wirtschaftswachstum in Mitleidenschaft ziehen.
  1. Der lange Weg zu einem nachhaltigen Vorsorgesystem
  • Angesichts der seit langem bekannten Probleme bei der finanziellen Nachhaltigkeit haben zahlreiche Länder Schritte ergriffen, um ihre Vorsorgesysteme zu verbessern. Zu den wichtigsten Reformen der vergangenen Jahrzehnte zählt die Abkehr von Leistungsprimat- Plänen zugunsten von Beitragsprimat-Plänen.
  • Generell lässt sich festhalten, dass die folgenden vier Optionen Vorsorgesysteme nachhaltiger machen können. Erstens: Die Menschen können ermutigt oder gezwungen werden, während ihres Arbeitslebens mehr Geld für ihren Ruhestand zurückzulegen.

Zweitens: Durch Steuererhöhungen können zusätzliche Mittel mobilisiert werden. Angesichts der bereits hohen Besteuerung in vielen OECD-Ländern bietet dieser Ansatz wohl aber keine gangbare Lösung – insbesondere dann, wenn man die negativen Arbeitsanreize aus höherer Besteuerung oder Steuervermeidung berücksichtigt.

Drittens: Eine Erhöhung des Pensionierungsalters wäre eine naheliegende Lösung zur Reduzierung der Finanzierungslücke und könnte durch Anreize für eine längere Lebensarbeitszeit ergänzt werden.

Viertens: Die Menschen könnten perspektivisch sinkende Altersrenten akzeptieren, um die langfristige Stabilität des Systems zu sichern. In den meisten Fällen wird eine Kombination aus Maßnahmen erforderlich sein, um es auch künftigen Altersrentnern zu ermöglichen, ihren gewohnten Lebensstandard fortzuführen.

  1. Das Alter ist auch nicht mehr das, was es einmal war
  • Wir definieren unser Alter durch die Zahl in unserem Personalausweis, allein auf Basis der Jahre, die wir auf diesem Planeten verbracht haben. Diese Masseinheit ist losgelöst von der Ära, in der wir leben – eine nackte Zahl, die unser subjektives Wohlbefinden nicht widerspiegelt.
  • Die Aufteilung des Lebens in drei Phasen – Ausbildung, Berufstätigkeit und Ruhestand – geht etwa auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Mit der Zeit ist der Ruhestand zu einem festen Bestandteil der menschlichen Biografie geworden. In den Industrieländern ist der Ruhestand heute kaum noch wegzudenken, in vielen Entwicklungsländern dagegen ist er nach wie vor unbekannt.
  • Wenn die politischen Entscheidungsträger sich des Themas Alter nicht in seiner ganzen Vielschichtigkeit annehmen, schaffen sie damit häufig Gewinner und Verlierer und damit Ungleichheit: Gesunde Menschen profitieren von den Vorzügen eines längeren Arbeitslebens, während weniger gesunde Menschen zusätzliche Arbeitsjahre kaum leisten können und eine Einstellung der Berufstätigkeit zu geringerem Alterseinkommen führt.
  1. Einstellungen zum Thema Ruhestand
  • Laut dem zweiten Fortschrittsbarometer der Credit Suisse, bei dem im Rahmen einer repräsentativen Online-Umfrage ermittelt wurde, wie die Menschen Fortschritt und die künftige Nachhaltigkeit ihres Landes bewerten, wächst weltweit die Sorge um die übergreifende Qualität und Nachhaltigkeit der sozialen Sicherungssysteme.
  • Die Bevölkerungen der Industrieländer scheinen größere Bedenken bezüglich ihrer Altersvorsorgesysteme zu haben. Sie wissen, dass schmerzhafte Reformen unumgänglich sind und haben in ihren eigenen Ländern bereits einige entsprechende Maßnahmen erlebt. Daher sind ihre Erwartungen an die künftigen Altersleistungen etwas niedriger. Demgegenüber sind die Altersvorsorgesysteme in einigen Entwicklungsländern noch im Aufbau begriffen und die jüngeren Generationen rechnen mit besseren Leistungen. Viele Menschen in diesen Ländern sind nicht an Altersvorsorgesysteme gewöhnt und sie verlassen sich somit häufig auch nicht darauf.
  1. Ruhestand im Wandel
    • Für einen Grossteil der Menschheitsgeschichte bestand das Leben aus höchstens zwei Phasen: Ausbildung und Arbeit. Erst im letzten Jahrhundert kam in vielen Ländern weltweit als dritte Lebensphase der Ruhestand hinzu. Mit der steigenden Lebenserwartung wird der traditionelle dreistufige Weg der neuen Realität möglicherweise nicht mehr gerecht.
    • Die Ermöglichung neuer Lebenswege in einem mehrstufigen Ansatz ist eine Option, die ein längeres Arbeitsleben wesentlich attraktiver machen und damit zur Entlastung der Altersvorsorgesysteme beitragen könnte. Dies bringt jedoch auch neue Herausforderungen mit sich: Die Menschen müssen regelmäßig in ihre Kompetenzen und ihre Gesundheit investieren, um beschäftigungsfähig zu bleiben.
    • Nicht zuletzt bieten nicht-traditionelle Arbeitsmodelle Möglichkeiten, das Berufsleben zu verlängern. Gleichzeitig bringen diese jedoch auch Risiken mit sich, wenn die Menschen sich in ihrem mehrstufigen Lebenszyklus zu sehr auf sie verlassen oder unzureichend durch Vorsorgeeinrichtungen abgesichert sind. Die Schwierigkeit besteht darin, Altersvorsorgesysteme aufzubauen, die den Bedürfnissen einer zunehmend heterogenen Gruppe von Berufstätigen gerecht werden.

 

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Die Märkte beurteilen Risiken oft sehr unterschiedlich. Diese Abweichungen geben gute Frühwarnungen ab, die Quant.Capital Management in einer neuen App dokumentiert und visualisiert.

 

Während in einem Markt noch Ruhe herrscht, reagieren die Händler andernorts bereits heftig: In den Tagen nach dem Anschlag der USA auf einen iranischen General stand die Welt kurz vor einer Eskalation. Die Risikowahrnehmung in Europa und den USA wich jedoch drastisch von der in anderen Teilen der Welt ab: Die Heatmaps zeigten starke Ausschläge der Risikodynamik in Asien, Japan und den Emerging Markets. Dagegen war und ist bis heute kein spürbarer Anstieg der Marktrisiken in den USA und in Europa zu sehen.

Quant.Risk Alert for Android ist eine App, die jetzt als Betaversion vorliegt und die die unterschiedlichen Entwicklungen der Marktrisiken eindrucksvoll visualisiert. Im Zeitverlauf ist zu sehen, dass der häufige Gleichlauf der Märkte hier deutlich durchbrochen wird: ein Warnsignal für aufmerksame Investoren auch hierzulande.

Die App wird interessierten Nutzern in den kommenden Tagen als Beta-Release in einer Testphase zur Verfügung gestellt. Sie wurde zunächst für das Betriebssystem Android entwickelt, eine Version für iOS ist später erhältlich. Die verwendeten Daten basieren auf dem proprietären Risikomodell von Quant.Capital Management, welches Änderungen in den Marktrisiken sehr dynamisch identifiziert.

Quant.Risk Alert for Android (beta) macht es Investoren leicht, die Marktrisiken immer und überall im Blick zu behalten. Damit lassen sich aufkeimende Risikoherde schnell erkennen. In der App können Schwellenwerte festgelegt werden, bei deren Erreichen Warnungen erfolgen. Zudem lassen sich die Informationen zu Risiken als Screenshots oder kurze Videoclips sehr einfach per E-Mail oder über verschiedene Social-Media-Plattformen teilen.

Die App ist aktuell als Beta-Version für Android-Geräte verfügbar. Teilnehmer für die Testphase sind herzlich willkommen.

 

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Quant.Capital Management GmbH, Speditionstraße 17, D-40221 Düsseldorf, Tel: +49 (0)211.635512-0, www.quantcapital.de

Allianz Global Investors erwartet 2020 Ausschüttungen in Höhe von rund 359 Milliarden Euro von europäischen Unternehmen

 

Allianz Global Investors erwartet 2020 Ausschüttungen in Höhe von rund 359 Milliarden Euro von europäischen Unternehmen. Die Summe übertrifft das Dividendenrekordjahr 2019 um 3,6 Prozent (12 Milliarden Euro). Laut aktualisierter Studie „Kapitaleinkommen mit Dividenden“ tragen Dividenden seit 1974 mit durchschnittlich 38% zu europäischen Aktienrenditen bei.

Jörg de Vries-HippenJörg de Vries-Hippen, CIO Equity Europe: „Trotz protektionistischer Gefahren konnte sich das globale Wirtschaftswachstum auch dank der aufgedrehten Geldhähne der Zentralbanken auf einem schmalen Wachstumspfad halten. Die Frage, wie stabil der Weg ist, nehmen wir ebenso mit ins neue Jahr wie die Gewissheit, dass ein Zins-Comeback unrealistisch bleibt.” Vorausschauendes Handeln im stabilen Dividendenumfeld bleibt für ihn deswegen die Maxime im kommenden Jahr: „Die erwartete Ausschüttungssumme in Höhe von 359 Milliarden Euro übertrifft den Bundeshaushalt im vergangenen Jahr. Das ist ein starkes Signal für die wirtschaftliche Konstitution in Europa.“

Allianz Global Investors Dividendenstudie 2020

Laut der aktuellen Dividendenstudie von Allianz Global Investors zeigten sich europäische Unternehmen im internationalen Vergleich wiederholt als besonders ausschüttungsfreundlich. So lag ihre Dividendenrendite marktweit durchschnittlich bei rund 3,7%.[3] Dagegen weisen 60% der Staatsanleihen in der Eurozone eine negative Nominalrendite aus.

Hans-Jörg NaumerKursschwankungen können auch 2020 nicht ausgeschlossen werden. Doch mit Blick auf die Chancen und Risiken für Anleger sagt Dr. rer. pol. Hans-Jörg Naumer, Director Global Capital Markets & Thematic Research, und Autor der Studie von Allianz Global Investors: „Alternativ zu fehlenden Zinsen können Dividenden ein Anleger-Depot dreifach stabilisieren: als regelmäßige Einkommensquelle, als Indikator für ein robustes Geschäftsmodell und zur Diversifikation des Depots.“

 

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Allianz Global Investors GmbH, Bockenheimer Landstraße 42-44, 60323 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 24431-4141,Fax: +49 (0) 69 24431-4186, www.allianzgi.de

Holger Naumann hat sein Mandat als Sprecher der Geschäftsführung der DWS Investment GmbH zum 31. Dezember 2019 niedergelegt, um sich ab sofort vollständig auf seine Aufgabe als Leiter der Region Asien-Pazifik konzentrieren zu können.

 

Sein Nachfolger ist seit dem 1. Januar 2020 Manfred Bauer, der bereits zuvor Mitglied der Geschäftsführung der DWS Investment GmbH war. Manfred Bauer ist zudem Leiter der Region Europa sowie Naher Osten und Leiter Unternehmensstrategie & Transformation der DWS Group.

Matthias Liermann ist seit dem 1. Januar 2020 Sprecher der Geschäftsführung der DWS International GmbH, der er bereits seit dem 1. Januar 2019 angehört. Diese Funktion wurde neu eingeführt. Matthias Liermann ist daneben COO der DWS Group für Europa sowie den Nahen Osten und Leiter der globalen Produktplattform.

Die DWS Investment GmbH sowie die DWS International GmbH sind Tochtergesellschaften der börsennotierten DWS Group GmbH & Co. KGaA.

Asoka Wöhrmann, CEO der DWS Group und Vorsitzender des Aufsichtsrats der DWS Investment GmbH: „Ich danke Holger, auch im Namen der gesamten Geschäftsführung der DWS Group sowie des Aufsichtsrats der DWS Investment GmbH, für seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit in der Geschäftsführung der DWS Investment GmbH und wünsche ihm weiterhin eine glückliche Hand bei der Ausübung seiner Rolle als Leiter der Region Asien-Pazifik. Aufgrund der steigenden Bedeutung Asiens für Vermögensverwalter kommt dieser Aufgabe eine besondere Bedeutung zu, sodass ich froh bin, dass Holger künftig seine volle Kraft dafür einsetzen kann. Manfred und Matthias gratuliere ich zu ihren zusätzlichen neuen Aufgaben und wünsche ihnen dabei viel Erfolg.“

 

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Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

AXA Investment Managers (AXA IM) hat Andreas Hecker mit Wirkung zum 2. Januar 2020 als Head of Wholesale für Deutschland und Österreich ernannt.

 

Er folgt damit auf Uwe Diehl, der das Unternehmen im August 2019 verließ. Andreas Hecker berichtet an André Thali, Head Client Group für Deutschland, Österreich und die Schweiz, der die Wholesale-Aufgaben nach Diehls Weggang kommissarisch übernommen hatte.

Heckers vorangegangene berufliche Station war bei BNP Paribas Asset Management. Hier hatte er als Senior Sales Manager und Director im deutschen Wholesale-Team gearbeitet. Weitere Station in seiner Karriere war BlackRock, wo er als Senior Sales Manager und Director Retail Sales im „Due Diligence“-Team in Deutschland tätig war. Zuvor hatte er insgesamt vierzehn Jahre als Portfolio- und Product-Manager bei Credit Suisse in Frankfurt und in Zürich gearbeitet.

„Andreas Hecker kennt beide Seiten: Sowohl das Portfolio-Management als auch das Vertriebs- und Sales-Geschäft. Das ist ein sehr wichtiger Vorteil in der Branche “, sagt André Thali. „Er kann die Strategien und Ansätze unseres Fondsmanagement optimal vermitteln und gleichzeitig die Bedürfnisse unserer Kunden passgenau bedienen und im Unternehmen widerspiegeln. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

 

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AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Thomas-Wimmer-Ring 3, 80539 München, Tel: 089 227408, www.axa-im.de

Scope: Die Anzahl der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Exchange Traded Funds (ETF) und Indexfonds wächst stetig.

 

Aktuell stehen deutschen Anlegern 145 Investmentfonds zur Verfügung. Während das Fondsangebot stetig zunimmt, sinken die Kosten. Die Anzahl der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Exchange Traded Funds (ETF) und Indexfonds wächst stetig. Aktuell stehen deutschen Anlegern 145 Investmentfonds zur Verfügung. Diese verwalten zusammen rund 39 Mrd. Euro. Noch vor wenigen Jahren waren nachhaltige Fonds vor allem im Aktienbereich präsent. Mittlerweile gibt es neben 110 Aktien-ETFs auch 35 Renten-ETFs mit Nachhaltigkeitsbezug.

iShares (BlackRock) mit den meisten nachhaltigen ETF und AuM

Aktuell bieten insgesamt 22 Fondsgesellschaften mindestens einen ETF und/oder einen Indexfonds in Deutschland an. Mit iShares, UBS, LYXOR und BNP Paribas Asset Management haben vier Anbieter sogar jeweils mehr als zehn nachhaltige Fonds im Angebot. iShares offeriert derzeit mit 33 die meisten nachhaltig ausgerichteten ETF bzw. Indexfonds mit Vertriebszulassung in Deutschland und verwaltet mit 9,5 Mrd. Euro per Ende Oktober 2019 auch die meisten Assets in diesem Bereich. Knapp die Hälfte der von iShares angebotenen Fonds wurde erst in den vergangenen beiden Jahren aufgelegt.

MSCI ist mit Abstand der führende nachhaltige Indexanbieter

Fast zwei Drittel der verwendeten nachhaltigen Aktien-Benchmarks stammen vom Indexanbieter MSCI. Bei den nachhaltigen Renten-Benchmarks werden im deutschen Fondsuniversum die Bloomberg Barclays MSCI Sustainability Indizes am häufigsten verwendet (21 von 35 Fonds). Das größte Wachstum im ESG-ETF-Segment verzeichnet vor allem aufgrund seiner günstigeren Preisstruktur der deutsche Indexanbieter Solactive.

Sinkende Gebühren auch bei passiven ESG-Produkten

Die durchschnittlichen Kosten neu aufgelegter Fonds haben sich von 2007 bis heute um mehr als 60% reduziert – von 0,64% p.a. auf 0,24% p.a. Ein Vergleich der derzeitig günstigsten ESG-Produkte auf der Aktienseite mit den aktuell günstigsten konventionellen, auf denselben Indexanbieter abstellenden ETF ergab keine signifikanten Kostennachteile.

Dagegen sind die Unterschiede bei Rentenfonds noch vergleichsweise deutlich. Im Bereich europäischer als auch amerikanischer Unternehmensanleihen müssen Anleger für eine nachhaltige ETF-Variante noch fast 80% mehr zahlen.

Elf der von Scope bewerteten nachhaltigen ETF mit Top-Rating

Scope bewertet aktuell 26 nachhaltige ETF bzw. Indexfonds, davon erhalten immerhin elf ein Top-Rating – also (A) oder (B). Diese verteilen sich auf jeweils zwei ETF mit globaler Ausrichtung, auf Euroland-Aktien sowie mit Fokus auf das Investmentthema Wasser. Jeweils ein ETF überzeugt bei europäischen, asiatisch/pazifischen und US- sowie UK-Aktien. Zudem gibt es aktuell ein Top-Rating für einen ETF auf eurodenominierte Unternehmensanleihen.

Ausblick – Nachhaltige ETF und Indexfonds immer beliebter

Der Markt für nachhaltige, passive Produkte ist dank verstärkter Nachfrage von privaten und institutionellen Investoren und des Rückenwindes durch die Politik ein stark wachsendes Anlagesegment. Obwohl der erste nachhaltige ETF bereits 2006 aufgelegt wurde, hat die Wachstumsdynamik erst in den vergangenen zwei Jahren deutlich zugenommen. In dieser Zeit wurden mehr als 50% der aktuell verfügbaren Fonds aufgelegt.

Aus Sicht von Scope wird es zu einer weiteren Ausdifferenzierung des Angebotes sowohl auf Aktien- als auch Rentenseite kommen. Gleichzeitig erwartet Scope, dass der Kostendruck bestehen bleibt und sich die Gebühren von nachhaltigen denen von konventionellen ETF angleichen werden.

 

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Anlageerfolg von 3,4 Prozent p.a. zum 31.12.2019

 

Das Jahr 2019 war für den LEADING CITIES INVEST ein sehr erfolgreiches Jahr.  Der Offene Immobilienfonds der KanAm Grund Gruppe konnte sowohl im Volumen deutlich zulegen als auch seine gute Performance nochmals auf 3,4 Prozent p.a. zum 31.12.2019 steigern. So wuchs im vergangenen Jahr das Immobilienvermögen um fast 114 Prozent auf knapp 600 Millionen Euro. Obwohl durch das CashCall/CashSTOP-Prinzip die Mittelzuflüsse sehr stark reglementiert wurden, konnte der Fonds für rund 250 Millionen Euro neue Anlegergelder geöffnet werden. Unter den insgesamt 14 abgeschlossenen Transaktionen im Jahr 2019 waren 12 Ankäufe von Objekten und zwei Immobilienverkäufe.

Dem Fondsmanagement gelang es im abgelaufenen Jahr zudem, die neuen Märkte Finnland, Polen, der Schweiz, Spanien und Irland für den LEADING CITIES INVEST zu erschließen. So wuchs das Immobilienportfolio auf 30 Einzelimmobilien an 22 Standorten in 9 Ländern. Regional ist der Offene Immobilienfonds damit inzwischen in ganz Europa in ausgewählten Städten mit Zukunft präsent, von Helsinki in Finnland bis Barcelona in Spanien, von Dublin in Irland bis Warschau in Polen (siehe Kartengrafik). Das Immobilienportfolio des LEADING CITIES INVEST ist über die Nutzungsarten Büro, Industrie/Logistik, Einzelhandel/Gastronomie, Hotel und Freizeit sehr breit diversifiziert und zu 97,8 Prozent vermietet, was einer Vollvermietung entspricht. Zusammen mit der hohen Transaktionsdynamik liefert die hohe Vermietungsquote ein deutliches Indiz für die Ertragskraft des Fonds.

Ebenso erfreulich ist, dass die Liquiditätsquote des Offenen Immobilienfonds zum Stichtag 31.12. 2019 aufgrund des CashCall/CashSTOP-Prinzips und der abgeschlossenen Transaktionen auf 10,7 Prozent reduziert werden konnte. Hierdurch werden negative Auswirkungen aus der Anlage der Liquidität weitestgehend vermieden. Auch die Fremdfinanzierungsquote liegt bei niedrigen 18,4 Prozent liegt.

Nach Umstellung der Energieversorgung unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten in 2019 konnte der LEADING CITIES INVEST bereits 1.821 Tonnen CO2 einsparen. Im aktuellen Immobilienfonds-Rating der Ratingagentur Scope wurde die hohe Qualität des LEADING CITIES INVEST zum dritten Mal in Folge mit der Note a+AIF ausgezeichnet und das Asset Management Rating der KanAm Grund Group auf AA-AMR angehoben.

 

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J.P. Morgan Asset Management: Fundamentaldaten bieten keinen Anlass für jähen Absturz an Aktienmärkten

 

Das Jahr 2019 war für Aktienanleger ein sehr erfolgreiches: Länder-Indizes wie der Dow Jones oder der DAX etwa legten jeweils um mehr als 20 Prozent zu. Angesichts dieser Entwicklung richten viele Anleger den Blick jedoch etwas bange auf das Jahr 2020: Steht nun ein Rückschlag an? Die aktuellen Vorkommnisse zwischen den USA und dem Iran sorgen für Unsicherheit, hinzu kommt das fortwährende Crescendo der Weltuntergangspropheten, die den großen Crash schon seit Jahren heraufbeschwören. „Es gibt de facto derzeit wenig Grund, besonders euphorisch oder panisch auf das Jahr 2020 zu blicken. Aktien haben zwar im vergangenen Jahr neue luftige Höhen erklommen, aber weder die Konjunktur noch die Bewertungen und schon gar nicht die Zentralbanken geben momentan Anlass, einen jähen Absturz zu erwarten“, erklärt Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Daran ändere auch die Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran nichts. Die Analyse von Tilmann Galler zeigt, warum die Rahmenbedingungen nach wie vor positiv zu sehen sind und wo es noch Chancen am Aktienmarkt gibt.

Blick in die Historie: nach sehr erfolgreichen Börsenjahren kein erhöhtes Rückschlagrisiko

Der Blick in die Historie fördert Beruhigendes zutage: In den letzten 90 Jahren gab es beim S&P500 17 Kalenderjahre mit einer Wertentwicklung von mehr als 25 Prozent. In fünf dieser Jahre endete das folgende Kalenderjahr negativ. „Das ist keine signifikante Abweichung von der üblichen Verteilung. Die These, dass nach einem besonders erfreulichen Aktienjahr die Rückschlagrisiken im Folgejahr besonders hoch sind, kann also verworfen werden“, erklärt Tilmann Galler.

Auch für die Einschätzung, wie hoch tatsächlich die Crash-Risiken sind, hilft der Blick in die Vergangenheit: Seit 1928 gab es an den US-Börsen 10 Bärenmärkte, also Kursrückgänge von mehr als 20 Prozent. „Mit der Ausnahme des Kubakrisen-Crashes von 1962 war allen gemein, dass sie entweder von einer Rezession begleitet wurden, in einem Umfeld hoher Zinsen stattfanden oder Aktien extrem bewertet waren.“ Diese drei Felder gelte es daher näher zu betrachten.

Konjunktur: Rezessionsrisiken in den USA verschoben

Nach Ansicht von Tilmann Galler dürfte die Konjunktur in der ersten Jahreshälfte 2020 von den Auswirkungen der geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken gestützt werden und auch  im Handelsstreit zwischen China und den USA scheine man auf gutem Wege zu sein, im Januar eine erste Deeskalation zu erzielen. „Trotz Spätzyklus haben sich dadurch die Rezessionsrisiken in den USA nach unserer Einschätzung weiter nach hinten verschoben. Es besteht sogar die Chance, dass es gerade in der gebeutelten Industrie bei einem weiteren positiven Verlauf der Handelskonsultationen zu einer Erholung kommen könnte. Für unsere konjunkturbedingten Crash-Risiken bedeutet das vorerst Entwarnung“, erklärt Galler.

Zinsen: Notenbanken dürften Niedrigzinsen beibehalten

Die fallenden Zinsen haben maßgeblich zur positiven Wertentwicklung der Aktien 2019 beigetragen. Da die Gewinne der Unternehmen im vergangenen Jahr stagnierten, sind die hohen Kursgewinne nach Analyse von Tilmann Galler hauptsächlich auf eine Ausweitung der Aktienbewertung zurückzuführen. 2020 bleiben die Zinsrisiken für die Aktienmärkte aus Sicht des Kapitalmarktexperten niedrig: „Selbst in einem positiven Konjunkturszenario wird das Wachstum nicht ausreichen, in den kommenden 12 Monaten einen nachhaltigen Anstieg der Inflation herbeizuführen, weshalb die Notenbanken den Niedrigzins beibehalten dürften.“

Aktienbewertungen: höher als im Durchschnitt, doch keine Bewertungsblase

Die Aktienbewertungen sind nach Darstellung von Tilmann Galler nicht als extrem anzusehen: Das KGV im S&P 500 liegt aktuell beim 18-fachen des Gewinns – das ist höher als der langjährige Durchschnitt von 16 und die Bewertung von 15 im Dezember 2018, doch es ist nach Ansicht des Experten noch weit von einer Bewertungsblase entfernt: „Die Erfahrungen der letzten 30 Jahre zeigen, dass es ab einem KGV von 22 in US-Aktien kaum noch möglich ist, nachhaltig positive Renditen zu erzielen. Bis zu einer Extrembewertung ist also noch viel Luft nach oben.“

Attraktive Opportunitäten: zyklische Aktien aus IT-, Energie- und Finanzsektor

Die aktuell erhöhten Bewertungen stehen aus Sicht von Tilmann Galler einer weiterhin positiven Entwicklung an den Aktienmärkten nicht im Wege: „Während eine weitere Bewertungsausweitung aufgrund des Niedrigzinses nicht auszuschließen ist, rechnen wir damit, dass in einem stabilen konjunkturellen Umfeld trotz Margendruck die Unternehmensgewinne wieder moderat steigen dürften. Das sollte  Dividendentiteln Auftrieb geben. Ertragserwartungen im mittleren einstelligen Bereich scheinen uns für 2020 realistisch.“

Innerhalb der Aktienmärkte gebe es weiterhin attraktive Opportunitäten: Zyklische Aktien aus den IT-, Energie- und Finansektoren seien vor dem Hintergrund der gestiegenen Chancen einer kurzfristigen Erholung in der Industrie attraktiver geworden und handelten immer noch mit einem KGV unter dem langjährigen Durchschnitt – ganz im Gegensatz zu Konsumaktien und Versorgern, die inzwischen hohe Bewertungsprämien hätten.

 

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Die Zuspitzung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran wird an den Märkten weltweit höchst unterschiedlich wahrgenommen.

 

Während die asiatischen Märkte empfindlich reagieren und höhere Risiken signalisieren, schlafen die Investoren in den USA und in Europa weiter. „Hier verhallt der Weckruf ungehört“, sagt Ivan Mlinaric, Geschäftsführer der Quant.Capital Management GmbH.

Nachdem die USA im Irak einen hochrangigen Militär aus dem Iran getötet hatten, reagierten die Märkte kurzfristig stark. Die Aktienkurse fielen, Öl- und Goldpreis legten zu. Diese erste Reaktion verschob sich dann aber: Mit ein paar Tagen Abstand zeigen die Heatmaps des Quant.Risk Trackers starke Ausschläge (dunkelrot) in Asien, Japan und den Emerging Markets. Dagegen ist kein spürbarer Anstieg der Marktrisiken in den USA und Europa zu sehen. „Die fernöstlichen Märkte reagieren sensibler auf Krisen und haben sich in der Vergangenheit bereits häufig als Frühwarnsysteme erwiesen“, sagt Mlinaric. „Jetzt sind die Ausschläge so deutlich, dass die Ruhe in Europa und den USA nicht mehr wie souveräne Gelassenheit, sondern eher wie das bewusste Negieren geopolitischer Risiken erscheint.“

Dazu kommt, dass es an den Märkten ausreicht, wenn ein großer Markt in den Panikmodus gerät. „Oft geht die Ansteckung von einem Infektionsherd aus und befällt dann auch die anderen Märkte“, sagt Mlinaric. Sollte also etwa der japanische Markt vollends in den Krisenmodus kippen, könnte das alle Märkte weltweit betreffen. Genauso könnte der Auslöser aber auch bei einem der anderen asiatischen Märkte liegen. „Interessant ist, dass den derzeit mit Zentralbankgeld gefütterten Märkten offenbar wirklich ein erheblicher Teil des gesunden Risikoempfindens verloren gegangen ist“, sagt Mlinaric. Anders sei die fast vollständige Lethargie kaum zu erklären. Für Anleger sei es nun wichtig, die Entwicklung der Marktrisiken in Asien genau im Blick zu behalten.

 

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WisdomTree: 2019 keine Signale für eine institutionelle Annahme – besteht Potenzial für 2020?

 

2019 war ein für Kryptowährungen turbulentes Jahr. Nach einem katastrophalen Vorjahr 2018 endete der Krypto-Bärenmarkt – häufig auch Krypto-Winter genannt – mit dem Ende des ersten Quartals. Die Aussicht auf einen in den USA gelisteten Exchange Traded Fund (ETF) für Bitcoin, die Einführung von an der Bitcoin Börse Bakkt physisch abgewickelten, regulierten Terminkontrakten und verbesserte Verwahrungslösungen waren einige der Faktoren, die die Hoffnung auf eine höhere Nachfrage nach dieser Anlageklasse seitens institutioneller Investoren nährte. Doch bis dato haben sich diese Katalysatoren noch nicht bemerkbar gemacht.

Zunächst konnte der lang ersehnte und im September 2019 eingeführte Bakkt Terminkontrakt keine Fahrt aufnehmen. Den Erwartungen nach sollte dieses Instrument einige der potenziellen Probleme lösen, die sich aus Terminkontrakten mit Barausgleich ergeben. Das Volumen blieb seit der Einführung jedoch weiterhin gering. Darüber hinaus lasst das Open Interest am Terminkontrakt der CME-Börse nach einem anfangs stetigen Anstieg nach.

Ob die Marktteilnehmer versuchen einzuschätzen, wie robust das Bakkt Angebot ist, bzw. ob die Nachfrage nach physisch abgewickelten Terminkontrakten immer noch nicht vorhanden ist, wird sich erst noch zeigen müssen. Doch ein Anstieg der Handelsaktivität bei diesen Kontrakten könnte für den Kurs von Bitcoin im kommenden Jahr sehr wohl zu einem positiven Katalysator werden. Auch andere Anzeichen für eine Entwicklung der Infrastruktur haben das Potenzial, sich auf den Markt auszuwirken. Eines davon wird die Einführung von Bitcoin-Optionen durch die CME sein, die für Anfang 2020 geplant ist.

Zudem wurden in Europa einige ETPs für Kryptowährungen auf den Markt gebracht, aber noch kein Vorschlag für einen Bitcoin-ETF konnte den Zulassungsprozess der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC in den USA abschließen – die meisten wurden entweder abgelehnt oder zurückgezogen. Marktmanipulation, Liquidität und Geldwäsche galten die Hauptbedenken der Regulierungsbehörde. Der Charakter dezentralisierter Währungen macht es den Regulierern extrem schwer, irgendeine Art der Kontrolle durchzusetzen. Für diesen Markt wird deshalb die Selbstregulierung von zentraler Bedeutung sein. Außerdem muss er zeigen, dass er darum bemüht ist, gesünder zu werden. Initiativen, wie die des Blockchain Transparency Institute (BTI), bei der die Handelsaktivität von Börsen analysiert wird, um für die Geldwäsche genutzte Konten an Kryptowährungsbörsen zu erkennen und anzuzeigen, sind ein Schritt in die richtige Richtung. Da Enthusiasten der Demokratisierung der Kryptowährungen ungeduldig entgegensehen, erwarten wir, dass diese Art von Initiativen in naher Zukunft florieren. Dies würde wiederum den Weg freimachen, um ETFs auf den Markt zu bringen.

Starker Gegenwind für Libra

Das Kryptowährungsprojekt von Facebook polarisiert sicherlich die Meinungen in der Community. Doch ob man seiner Philosophie zustimmt oder nicht, hat es den Vorteil, dass es die Aufmerksamkeit von Regierungen und Regulierungsbehörden auf sich zieht und die Debatte um Kryptowährungen auf der gesetzgebenden Ebene unserer Gesellschaft angeregt wird. Trotz der immensen strukturellen Lücke zwischen Libra und anderen dezentralisierten Kryptowährungen, eignet sich diese Diskussion sehr gut als Stimmungsbarometer und als Statusanzeige des Bildungslevels beim Krypto-Thema in regulatorischen und legislativen Kreisen. Der Empfang für den Libra fiel ausgesprochen kühl aus. Das Projekt hat weltweit sowohl bei Regierungen als auch bei Regulierungsbehörden für starke Gegenreaktionen gesorgt. Die Hauptsorge entstammt dem Mangel an Vertrauen in Facebook. Bei der Anhörung von Mark Zuckerberg vor dem Kongress am 23. Oktober vergangenen Jahres wurde besonders deutlich, wie stark die Abgeordneten dem Unternehmen misstrauen. Außerdem kann Facebook gewisse Bedenken nicht ausräumen, wie etwa in Bezug auf die Daten und den Datenschutz der Benutzer, die Geldwäschebekämpfung und die Legitimationsprüfung von Neukunden („Know your customer“; KYC), die Bedrohung der Souveränität, die Untergrabung der Politik der Zentralbanken, die Kontrolle über die Kreditvergabe usw. Das Projekt verlor auch einige seiner wichtigsten Partner wie Visa, Mastercard, eBay, PayPal und andere. Es ist unwahrscheinlich, dass Libra seinen aggressiven Zeitplan mit der Markteinführung dieser Kryptowährung 2020 einhalten wird. Obwohl dies Bedenken über potenzielle regulatorische Hürden für Bitcoin und andere Kryptowährungen auslösen könnte, sehen wir die Probleme bei Libra für dezentralisierte Kryptowährungen als positiv. Libra macht dezentralisierten Blockchain-basierten Zahlungssystemen Konkurrenz, da die Feuerkraft von Facebook das Potenzial hat, diese neue Kryptowährung weltweit durchzusetzen. Dies könnte das organische Wachstum der reineren Kryptowährungen verlangsamen, da sich die Unterschiede zum Libra für deren Nutzer verringern würden; die Akzeptanz von Ersatzprodukten ist höher als bei Originalprodukten.

Potenzieller Marktfaktor: Die dritte Halbierung von Bitcoin

Die Bitcoin-Halbierung, die irgendwann im April oder Mai stattfinden dürfte, ist eines der am meisten erwarteten Ereignisse für 2020. Worum geht es bei der „Halbierung“? Das Angebot an Bitcoins ist endlich und zeitlich vordefiniert. Immer, wenn ein Miner einen Block validiert, im Schnitt alle zehn Minuten, werden neue Bitcoins geschürft und dem erfolgreichen Miner als Belohnung zugeteilt. Jedes Mal, wenn 210.000 Blöcke validiert sind bzw. ungefähr alle vier Jahre wird die Belohnung halbiert, wodurch das Angebot an Bitcoins folglich sinkt. 2020 ändert sich die Neuemission von Bitcoin von 12,5 Bitcoin pro Block auf 6,25.

Warum ist das relevant? Die Halbierung wirkt sich auf die Ökonomie des Bitcoin aus. Zunächst wird die Geschwindigkeit des neuen Angebots gedrosselt. Bei Redaktionsschluss entspricht dies zu den aktuellen Kursen, d. h. 7.500 US Dollar pro Bitcoin, einer Angebotskürzung von 47,3 Millionen US Dollar pro Woche. Dies ist deutlich mehr als es bei der Angebotskürzung der ersten beiden Halbierungen 2012 bzw. 2016 der Fall war. Diese beiden früheren Halbierungen fielen mit einer stark positiven Kursentwicklung zusammen, als sich die Verlangsamung des Angebots mit einem Anstieg der Nachfrage überschnitt. Dies knüpft an das erwähnte Potenzial für eine weitere Annahme durch institutionelle Anleger an. Sollten die Ströme aus dem institutionellen Bereich in diesem Jahr stärker erkennbar sein, würde dies zu einem Zeitpunkt der Fall sein, zu dem das neue Angebot sinkt. Dies würde den Druck auf den Bitcoin-Kurs erhöhen.

Zweitens wird sich dies auch auf die Rentabilität der Mining-Aktivität auswirken. Bei ansonsten gleichbleibenden Bedingungen bedeutet eine geringere Belohnung einen geringeren Gewinn für die Miner. Abgesehen von Preisanstiegen, könnten sich für manche Miner negative Margen ergeben, die daraufhin ihre Aktivität einstellen müssten. Dies kann sich wiederum auf die Hash-Geschwindigkeit des Netzwerks auswirken, obwohl es bei früheren Halbierungen nicht zu einer nachhaltigen Verringerung bei der Hash-Leistung gekommen ist. Deshalb wird bei der Mining-Aktivität – wesentlicher Bestandteil des Bitcoin-Systems –versucht werden, ein neues Gleichgewicht zu finden.

Hierbei sollte beachtet werden, dass die Halbierung der Belohnung nicht systematisch zu einer nachhaltig positiven Preisreaktion führt, da viele starke Faktoren Einfluss auf den Preis nehmen. Die

Halbierung des Litecoin im August vergangenen Jahres liefert dafür ein Paradebeispiel: Beim Litecoin kam es zu einem deutlichen Einbruch von einem Hoch, das 2019 vor der Halbierung mehr als 140 USD betrug, zurück auf den aktuellen Stand von rund 50 US Dollar.

Trotzdem wird die Halbierung, wenn man sie isoliert betrachtet, unseres Erachtens ein Faktor sein, der für eine Preissteigerung sorgen könnte. Das Ereignis wird von der Krypto-Community genau beobachtet werden. Es dürfte für Volatilität auf dem Markt und damit auch für Handelschancen sorgen.

 

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Bewährter Anlageprozess der Fondsfamilie Allianz Dynamic Multi Asset Strategy (DMAS) wird ergänzt um Ausschlusskriterien und „Best-in-Class“-Filter

 

Allianz Global Investors erweitert das nachhaltige Investmentangebot durch die Neupositionierung seiner Kern-Multi-Asset-Familie in eine SRI-Strategie (SRI = Sustainable and Responsible Investing). Die drei in Luxemburg domizilierten Fonds Allianz Dynamic Multi Asset Strategy 15 / 50 / 75 behalten ihre Charakteristika hinsichtlich der jeweiligen strategischen Asset Allocation, des Anlageprozesses, des geografischen Engagements und des Risikomanagements. Zusätzlich kommen nun Ausschlusskriterien und ein „Best-in-Class“-Filter zur Anwendung. Die Fonds mit einem Gesamtvolumen von 2,2 Mrd. Euro werden weiterhin von Marcus Stahlhacke, Head of Retail Active Allocation bei AllianzGI, gemanagt. Mit der am 23. Dezember 2019 erfolgten Umstellung der Fonds haben sich auch die Fondsnamen entsprechend in Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 15 / 50 / 75 geändert.

Beatrix Anton-Grönemeyer, Chief Sustainability Officer bei AllianzGI, sagt: „Wir sind ein führender Investmentmanager im Multi-Asset-Bereich. Basierend auf dem Feedback unserer Kunden wollten wir unser SRI-Angebot in diesem Bereich auf robuste und glaubwürdige Weise weiter ausbauen und gleichzeitig Zugang zu einem breiten Anlageuniversum über verschiedene Märkte hinweg bieten.“

Sven Schäfer, Head of Retail & Wholesale Deutschland, Österreich und Mittel-/Osteuropa bei AllianzGI, ergänzt: „Vor dem Hintergrund der starken Erfolgsbilanz der DMAS-Fondspalette über eine Vielzahl von Vertriebskanälen war die Umstellung dieser Strategie ein logischer Schritt in der Weiterentwicklung unseres Angebots. Ich bin überzeugt, dass wir damit auch eine starke Botschaft an unsere Kunden und Vertriebspartner aussenden.“

Das Kernportfolio der DMAS-Fonds besteht aus globalen Aktien und Euro-Anleihen, mit dynamisch gemanagten strategischen Aktienquoten von 15, 50 bzw. 75 Prozent. Ergänzt wird dieses Kernportfolio durch Satellitenanlagen wie Anleihen und Aktien aus Schwellenländern, Hochzinsanleihen, Private Equity, REITs und alternative Assetklassen, die zusammen bis zu 40 Prozent der Gesamtanlagen ausmachen können. Hinzu kommt nun der SRI-Ansatz von AllianzGI mit expliziten SRI-Ausschlusskriterien und einem “Best-in-Class”-Filter. Letztgenannter bewirkt, dass nur die aus ökologischer, sozialer oder die Unternehmensführung betreffender Sicht besten Aktien eines Sektors ausgewählt werden, wodurch eine hohe ESG-Qualität im Portfolio gewährleistet wird. Maximal 20 Prozent des Gesamtportfolios dürfen mit Anlagen bestückt sein, die kein SRI-Exposure aufweisen. Das Portfoliomanagement gibt bei den Satelliteninvestitionen SRI-Vehikeln den Vorzug, sofern diese verfügbar und geeignet sind.

 

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