Kolak: “Private Altersvorsorge wird mit Reformvorschlag breiter aufgestellt und deutlich attraktiver”

Sparen bleibt bei den Bundesbürgern äußerst beliebt. Dabei möchten sie mehr Geld für die finanzielle Vorsorge zurücklegen als sie aktuell können. Die Sparquote, also das Verhältnis vom Sparen zum Einkommen, dürfte sich 2024 nur leicht von 10,4 Prozent im Vorjahr auf 10,3 Prozent verringern und bleibt damit stabil, erwartet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seiner aktuellen Studie mit Blick auf den Weltspartag. In den letzten zwanzig Jahren habe die Sparquote mit durchschnittlich 10,8 Prozent nur wenig höher gelegen. Im Jahr 2024 dürften die privaten Haushalte insgesamt 262,5 Milliarden Euro und damit 2,3 Prozent mehr als 2023 sparen, prognostiziert der BVR. 2023 sowie Anfang 2024 schichteten Bankkunden ihre Anlagen stark von Tages- zu Festgeldern um und investierten weiterhin stark in Wertpapiere.

Nach einer vom BVR beauftragten repräsentativen Kantar-Umfrage unter den Bundesbürgern will jeder Sparende durchschnittlich 253 Euro pro Monat zur Seite legen; tatsächlich sind es aber nur rund 176 Euro, somit besteht eine Sparlücke von 77 Euro. BVR-Präsidentin Marija Kolak: “Den Bundesbürgern ist die Notwendigkeit der finanziellen Zukunftsvorsorge bewusst. Aber nicht alle können so viel sparen, wie sie es für erforderlich halten und wie es zur Sicherung des Lebensstandards im Alter nötig wäre. Daher bleibt es eine dringende politische Aufgabe, die Vermögensbildung insbesondere bei kleinen und mittleren Einkommen zu fördern. Wertvolle Impulse kann die von der Bundesregierung beabsichtigte Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge setzen. Die im gerade veröffentlichten Referentenentwurf vorgesehene Verbreiterung des Angebotsspektrums je nach Kundenpräferenzen kann die staatliche Förderung für Anleger attraktiver machen. Die bestehenden Regelungen müssen zudem entbürokratisiert und vereinfacht werden.”

Steigerung bei Bankeinlagen und Umschichtungen in Festgeld

Bei der Geldanlage waren bei den Bundesbürgern Festgelder und Investmentfonds besonders gefragt. Im Zwölfmonatszeitraum bis zum 1. April 2024 legten die Bundesbürger 162,9 Milliarden Euro in Bankeinlagen, einschließlich Bargeld und sonstiger Forderungen, an; ein Jahr zuvor lag der Betrag noch bei 96,1 Milliarden Euro. Das hohe Interesse an Bankeinlagen dürfte auf die in den Jahren 2022 und 2023 gestiegenen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank zurückzuführen sein. Auch nach den jüngsten Leitzinssenkungen im Juni und September dieses Jahres bleiben die Zinsen auf einem erhöhten Niveau.

Innerhalb der Bankeinlagen hat sich das Anlagemuster stark gewandelt. Die Anleger schichteten ihre Anlagen um und fragen besonders Festgelder nach. Dabei erzielten Termineinlagen mit 203,0 Milliarden Euro und Sparbriefe mit 103,1 Milliarden Euro massive Zuwächse. Sichteinlagen wie Guthaben auf Tagesgeldern oder Girokonten wurden in den letzten zwölf Monaten zum 1. April 2024 um 105,1 Milliarden Euro demgegenüber abgebaut und die Spareinlagen um 74,6 Mrd. Euro verringert. Die Bargeldhaltung nahm mit 39,4 Milliarden Euro moderat zu.

Die Bürgerinnen und Bürger investieren auch stark in Wertpapiere und dabei vor allem in Anleihen und Investmentfonds. Im Zwölfmonatszeitraum bis zum 1. April 2024 wurden 86,7 Milliarden Euro in Wertpapiere investiert. Die hohen Zuwächse des Vorjahres in Höhe von 118,0 Milliarden Euro wurden damit allerdings nicht wieder erreicht. Rückläufig verliefen hingegen die Anlagen in Versicherungen. Dort wurden im gleichen Zeitraum 26,2 Milliarden Euro gespart, ein Jahr zuvor waren es noch 73,4 Milliarden Euro.

Geldvermögen wächst um 7,3 Prozent

Das Geldvermögen der Bundesbürger lag Ende März 2024 bei 8.174,3 Milliarden Euro, ein Jahr zuvor hatte es sich auf 7.617,0 Milliarden Euro belaufen. Der Anstieg des Geldvermögens um 557,3 Milliarden Euro oder 7,3 Prozent erklärt sich in etwas gleichen Anteilen durch Zuflüsse im Zuge der Geldvermögensbildung sowie Kursgewinne auf den Vermögensbestand. Der aktuelle Anstieg des Geldvermögens fällt im historischen Vergleich solide aus. In den 25 Jahren seit der Einführung des Euro ist das Geldvermögen mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 3,75 Prozent gewachsen.

Die aktuelle BVR-Studie “Weltspartag wird 100 – Die Sparidee ist nicht nur für Zukunftsvorsorge wichtig” aus der Reihe Volkswirtschaft Kompakt ist im Internet unter www.bvr.de, Publikationen, Volkswirtschaft abrufbar.

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apoBank-CIO Reinhard Pfingsten diskutiert mit Julius van de Laar über die Folgen des US-Präsidentschaftswahlkampfs für die Finanzmärkte.

„It’s the Economy, Stupid!“ – An den legendären Spruch des Wahlkampfberaters des früheren US-Präsidenten Bill Clinton erinnerte der Politikberater Julius van de Laar gleich zu Beginn des jüngsten digitalen apoTalks, an dem mehr als 1200 Zuschauer vom heimischen Computer aus teilgenommen haben. Der Wahlkampfhelfer des früheren US-Präsidenten Barack Obama ist sich sicher: Auch, wenn Themen wie Abtreibung, Einwanderung, der Krieg in der Ukraine und die Spannungen im Nahen Osten für viele Amerikaner wichtig sind, werden erneut Wirtschaftsthemen wie das gestiegene Preisniveau, die Sorge vor einem Verlust des Arbeitsplatzes und die Angst vor einem wirtschaftlichen Abstieg die Präsidentschaftswahl Anfang November entscheiden.

Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der apoBank, sieht das Rennen um das Weiße Haus zwar weiter offen, erinnerte jedoch daran, dass die Demokraten nicht nur die Präsidentenwahl, sondern auch beide Kammern des Kongresses an die Republikaner verlieren könnten. In diesem Fall könnten die Republikaner zumindest bis zur nächsten Kongresswahl in zwei Jahren durchregieren. Dabei scheint es der Börse langfristig egal zu sein, wer gewinnt. Pfingsten: „Nach den Präsidentschaftswahlen sind die Kurse nach den letzten Abstimmungen in den ersten zwei Jahren immer gestiegen – bei Donald Trump waren es seinerzeit 38 Prozent! In jedem Fall wird die Wirtschaft, egal wer das Weiße Haus gewinnt, durch die weitere Ausgabenpolitik des Staates gestützt werden. Bei Trump kommen als kurzfristig negativer Effekt die Themen Zölle und Reduktion der Immigration und damit der Verlust an Arbeitskräften dazu, bei Harris negativ das Thema Unternehmenssteuern.“

Auch die Zuschauer des digitalen apoTalks konnten sich von Anfang an der anderthalbstündigen Debatte zwischen den beiden Experten interaktiv beteiligen, zu bestimmten Themen abstimmen und Fragen stellen. Vor allem das Meinungsbild zur Kandidatin der Demokraten, US-Vize-Präsidentin Kamala Harris, und den Aktienmärkten sorgte dabei für Gesprächsstoff. Eine Mehrheit der Teilnehmer gab an, dass sie Harris als nächste Präsidentin sehen – sei es aus Überzeugung oder Hoffnung. Gleichzeitig zeigte eine Umfrage während der Veranstaltung, dass die meisten Teilnehmer erwarten, dass die Aktienkurse unter Donald Trump stärker steigen würden als unter einer möglichen Präsidentschaft von Kamala Harris. Dessen ungeachtet rät apoBank-CIO Pfingsten aufgrund der hohen Bewertungen und der möglichen Unsicherheit rund um die Wahl von US-Aktien derzeit ab. „Als Privatanleger würde ich aktuell vor allem eher europäische Aktien kaufen“, so Pfingsten.

Generell gilt: Je ausgewogener und breiter gestreut das Portfolio aufgestellt ist, desto mehr kann es Marktschwankungen trotzen. Das gilt auch und insbesondere für das Umfeld um die anstehende US-Wahl.

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Kommentar von Victoria Mio, Head of Greater China Equities, Janus Henderson Investors

  • Die jüngsten koordinierten und umfassenderen geldpolitischen Maßnahmen Chinas haben das Anlegervertrauen gestärkt und zu einer Erholung der chinesischen Aktienmärkte geführt.
  • Chinesische Aktien werden derzeit zu attraktiven Bewertungen gehandelt. Eine positive Dynamik ist im Technologie-, Gesundheits- und Finanzsektor zu beobachten, die am ehesten von der erhöhten Liquidität und der unterstützenden Politik profitieren.
  • Da die globalen Anleger angesichts der Unsicherheit nach Stabilität suchen, könnten die entschlossenen Stimulierungsmaßnahmen der chinesischen Regierung der notwendige Katalysator sein, um das Vertrauen wiederherzustellen und Wertschöpfung an den chinesischen Märkten zu ermöglichen.

Vor kurzem überraschte die chinesische Regierung die Weltmärkte mit einer Reihe wichtiger politischer Ankündigungen zur Förderung des Wirtschaftswachstums, zur Stabilisierung des Immobilienmarktes und zur Wiederbelebung der Aktienmärkte. Diese koordinierten Bemühungen von Chinas obersten Regulierungsbehörden (People’s Bank of China (PBOC), China Securities Regulatory Commission (CSRC) und National Financial Regulatory Administration (NFRA)) signalisieren einen entscheidenden Wechsel von Schuldenkontrolle zu Wachstumsförderung.

Bedeutet dies einen Wendepunkt für Wirtschaft und Aktienmärkte?

Chinas Politikwechsel: Woche der unterstützenden Maßnahmen

Am 24. September kündigte die chinesische Zentralregierung ein umfassendes Konjunkturpaket an, mit dem zahlreiche wirtschaftliche Herausforderungen bewältigt werden sollen. Am 26. September folgte eine außerplanmäßige Sitzung des Politbüros: ein weiteres Zeichen für die Entschlossenheit der Regierung, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Diese Maßnahmen übertrafen die Markterwartungen und lösten in den folgenden Tagen eine beträchtliche Rallye an den chinesischen Börsen aus, die dazu führte, dass der chinesische Aktienmarkt in einen technischen Bullenmarkt überging (+24 % im September 2024).

Das Konjunkturpaket soll drei Hauptprobleme Chinas lösen:

  1. Wirtschaftswachstum

Die PBOC senkte den erforderlichen Mindestreservesatz (RRR) um 50 Basispunkte. Dieser Schritt setzte Liquidität von rund 1 Billion Renminbi (142,5 Mrd. US-Dollar) im Finanzsystem frei, um den Zugang zu Finanzmitteln zu verbessern und die Wirtschaftstätigkeit zu unterstützen.

  1. Immobilienmarkt

Um der anhaltenden Flaute im Immobiliensektor entgegenzuwirken, werden die Zinssätze für bestehende Hypotheken um durchschnittlich 50 Basispunkte gesenkt. Dadurch werden 50 Millionen Haushalte entlastet und potenziell 150 Milliarden Renminbi (21,1 Milliarden US-Dollar) an Zinskosten eingespart.2 Diese Maßnahme dürfte den finanziellen Druck auf Hausbesitzer verringern und den Immobilienmarkt in den kommenden Monaten stabilisieren.

  1. Wiederbelebung des Aktienmarktes

Die Einführung einer Swap-Fazilität in Höhe von 500 Mrd. Renminbi (71 Mrd. US-Dollar) für Broker und Fonds zum Kauf von Aktien sowie eine Senkung der Leitzinsen um 20 Basispunkte haben dem Markt die dringend benötigte Liquidität verschafft. Darüber hinaus wurde eine Refinanzierungsfazilität in Höhe von 300 Mrd. Renminbi (42,2 Mrd. US-Dollar) bereitgestellt, um börsennotierten Unternehmen Aktienrückkäufe zu ermöglichen und so das Vertrauen der Anleger zu stärken.

Zusammen mit der von der Regierung zugesagten zusätzlichen Unterstützung stellen diese Maßnahmen eine der umfassendsten politischen Veränderungen der letzten Jahre dar.

Anlegerstimmung verbessert sich

Nach Ankündigung der Maßnahmen wandelte sich die allgemeine Stimmung der Anleger von Skepsis zu Optimismus: Es wird erwartet, dass die Maßnahmen das Wirtschaftswachstum ankurbeln und möglicherweise zu einer anhaltenden Markterholung führen könnten.

Chinas Aktienmärkte erlebten einen Aufschwung, der an die Rallye nach der globalen Finanzkrise erinnert. Der CSI 300 Index der Large-Cap-Aktien sprang innerhalb einer Woche um 16 % in die Höhe – der größte Wochengewinn seit 2008. Die intensive Handelsaktivität im Zuge der Rallye überforderte die Shanghaier Börse, was zu Verarbeitungsproblemen und Transaktionsverzögerungen führte.

In Hongkong stieg der Hang Seng China Enterprises Index zum elften Mal in Folge und verzeichnete damit die längste Gewinnserie seit 2018. Die Anleger aus dem In- und Ausland reagierten begeistert und trieben den MSCI China Index innerhalb von vier Tagen um 22 % nach oben.

Warum es diesmal anders sein könnte

Frühere Versuche, die chinesische Wirtschaft anzukurbeln, wie etwa im April 2024, als die Emission langfristiger spezieller Staatsanleihen keine dauerhafte Dynamik erzeugte, könnten dieses Mal funktionieren:

  • Günstigeres außenwirtschaftliches Umfeld

Die Zinssenkung der US-Notenbank im September hat ein günstigeres Umfeld für die Umsetzung von Konjunkturmaßnahmen geschaffen und die Sorge vor Kapitalflucht oder Währungsabwertung verringert.

  • Erhöhter Handlungsdruck

Die Verschlechterung der wirtschaftlichen Fundamentaldaten Chinas, insbesondere der Abschwung auf dem Immobilienmarkt und der nachlassende Konsum, hat einen Punkt erreicht, an dem die Entscheidungsträger entschlossenes Handeln für notwendig erachten. Diese Dringlichkeit zeigt sich in der außerplanmäßigen Sitzung des Politbüros und in der ungewöhnlich direkten Sprache, die in den Stellungnahmen verwendet wurde.

  • Umfassendere und gezieltere Maßnahmen

Im Gegensatz zu früheren Bemühungen zielen die Maßnahmen nicht nur auf die Geldpolitik, sondern auch auf die Herausforderungen des Immobiliensektors, die Stabilität der Aktienmärkte und das Verbrauchervertrauen ab. In den kommenden Wochen könnten noch weitere Maßnahmen angekündigt werden.

Was könnte dies für Investoren bedeuten?

Chinas Politikwechsel zeigt einige wichtige Überlegungen für Investoren auf:

  • Günstige Bewertungen

Chinesische Aktien werden derzeit zu attraktiven Bewertungen gehandelt. Der MSCI China Index weist ein 12-Monats-Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 10,3 auf (Stand: 30. September 2024). Dies macht den Markt zu einem der günstigeren im Vergleich zu anderen globalen Märkten. Dies bietet Anlegern, die in einem Markt mit erheblichem Wachstumspotenzial auf der Suche nach Wertschöpfung sind, eine einzigartige Einstiegsmöglichkeit.

  • Diversifizierung des Portfolios

Die geringe Korrelation Chinas mit anderen globalen Märkten, insbesondere in Zeiten globaler Marktvolatilität, macht das Land für Anleger zu einer hervorragenden Diversifizierungsoption. Da zusätzliche fiskalische Stimulierungsmaßnahmen erwartet werden, könnte China in den kommenden Quartalen andere Industrie- und Schwellenmärkte übertreffen.

  • Sektorale Chancen

Die jüngsten Maßnahmen haben eine positive Dynamik in Sektoren wie Technologie, Konsumgüter, Immobilien, Rohstoffe, Gesundheitswesen und Finanzwerte ausgelöst. Hochwertige Unternehmen mit starken Fundamentaldaten werden wahrscheinlich am meisten von der erhöhten Liquidität und den unterstützenden Maßnahmen profitieren.

China ist ein strategisches langfristiges Investment

Das jüngste Konjunkturpaket stellt einen Schlüsselmoment für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und die Aktienmärkte dar. Da die globalen Anleger angesichts der Unsicherheit nach Stabilität suchen, könnte der entscheidende Kurswechsel der chinesischen Regierung von Schuldenkontrolle zu Wachstumsunterstützung der Katalysator sein, der benötigt wird, um das Vertrauen wiederherzustellen und Value in Chinas Märkten zu erschließen. Da zusätzliche politische Unterstützung wahrscheinlich ist, sollten Anleger ihre Allokation in chinesische Aktien überdenken, da sie eine attraktive und strategische Anlagemöglichkeit darstellt. Erfahrene, aktive Investmentmanager können die Komplexität dieses sich entwickelnden Marktes meistern.

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„Der Titel ist ein Schnäppchen“ oder „Die Aktie ist billig“ – solche oder ähnliche Empfehlungen sind häufig in der Finanzpresse zu lesen.

Doch was bedeutet das konkret und worauf müssen Anleger besonders achten? Der Leitfaden der Value-Holdings AG zeigt auf, welche Kennzahlen wichtig sind, um eine erste Einschätzung über die Bewertung einer Aktie zu erhalten.

Im Einkauf liegt der Gewinn, lautet eine alte Kaufmannsweisheit. Eine Erkenntnis, die übrigens auch Anleger befolgen sollten. Das Problem ist jedoch: So genanntes Market Timing funktioniert in der Regel nicht. Anlegern gelingt es so gut wie nie, den perfekten Einstiegszeitpunkt abzupassen – also günstig einzukaufen – oder ihre Investments zu Höchstkursen zu veräußern. Der Grund ist ebenso simpel wie einleuchtend: Es ist schlichtweg unmöglich, in die Zukunft zu blicken – und daher scheitern Investoren nun auch mal in der Regel damit, den idealen Kauf- und Verkaufszeitpunkt zu treffen.

Vor allem für langfristig orientierte Investoren spielt Market Timing aber ohnehin keine allzu große Rolle. „Stattdessen sollten sich Anleger vielmehr auf solche Aktien fokussieren, die auf lange Sicht attraktive Renditechancen bieten – und das sind nun einmal vor allem Titel, die beim Kauf eine günstige Bewertung aufweisen“, erklärt Georg Geiger, Gründer und Vorstand der Value-Holdings AG. Doch was heißt „günstig bewertet“ eigentlich und welche Kennzahlen zeigen auf, ob eine Aktie nun teuer oder günstig bewertet ist?

KGV – die bekannteste Kennziffer

Eine der am häufigsten verwendeten Kennzahlen zur Aktienbewertung ist das so genannte Kurs-Gewinn-Verhältnis, kurz KGV. Es setzt den Aktienkurs eines Unternehmens ins Verhältnis zum prognostizierten Gewinn je Aktie. Wichtig zu wissen: Der prognostizierte Gewinn stützt sich dabei in der Regel auf Prognosen von Aktienanalysten. Grundsätzlich gilt: Je niedriger das KGV, desto günstiger ist die Aktie. Denn das KGV gibt an, in wie vielen Jahren ein Unternehmen bei gleichbleibenden Gewinnen seinen Börsenwert verdient hätte.

Eine allgemeingültige Formel für ein gutes KGV gibt es jedoch nicht. Ein hoher Wert etwa bedeutet nicht automatisch, dass eine Aktie überteuert ist. Weist ein Unternehmen ein starkes Gewinnwachstum auf, relativiert dies nämlich das zunächst hoch erscheinende KGV entsprechend.

„Andererseits sind Aktien mit einem niedrigen KGV nicht automatisch ein Schnäppchen. Nur optisch günstig erscheint ein KGV beispielsweise dann, wenn der Aktienkurs bereits deutlich weiter gesunken ist als die durchschnittlichen Analystenprognosen“, so Georg Geiger. Nicht zuletzt können KGVs je nach Branche und Marktphase auch stark variieren. So weisen etwa wachstumsstarke Aktien aus dem Technologiesektor in der Regel eine höhere Bewertung auf, als ein etabliertes und weniger stark wachsendes Industrieunternehmen.

Als alleiniges Auswahlkriterium ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis daher nicht geeignet, sprich: „Das KGV sollte durch weitere Parameter ergänzt werden, um eine Vorstellung davon zu erhalten, ob ein Unternehmen günstig bewertet ist“, weiß Experte Georg Geiger.

KBV – ein Wert unter 1 ist vielversprechend

Sinnvoll ist auch ein Blick auf das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV), das den aktuellen Aktienkurs mit dem Buchwert je Aktie vergleicht. Der Buchwert entspricht in der Regel dem Eigenkapital des Unternehmens, das in der Bilanz ausgewiesen wird. Berechnet wird das KBV indem zunächst der Buchwert des Unternehmens durch die Aktienanzahl geteilt wird. Weist eine Firma etwa einen Buchwert von 90 Millionen Euro auf und hat sechs Millionen Aktien ausgegebenen, beträgt der Buchwert je Aktie 15 Euro. Liegt der Aktienkurs hingegen bei 13 Euro, läge das KBV bei 0,86 (Aktienkurs geteilt durch Buchwert je Aktie, also 13 Euro / 15 Euro). „Für Anleger ist das erst einmal ein guter Wert, denn bei profitablen Unternehmen deuten alle Werte unter 1 darauf hin, dass die Aktie unterbewertet ist“, sagt Georg Geiger. Grund: Der Markt bewertet das Unternehmen niedriger als den Wert, den die Firma in ihren Büchern stehen hat.

KUV – je niedriger, desto günstiger

Auch beim KUV, das Kurs-Umsatz-Verhältnis, gilt: Je niedriger, desto günstiger. Um das KUV zu bestimmen, wird im ersten Schritt der Aktienkurs mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien multipliziert. Dieser Wert, die sogenannte Marktkapitalisierung, wird im zweiten Schritt durch den Umsatz des Unternehmens geteilt. Grundsätzlich gilt dabei, dass das KUV im Idealfall einen Wert von unter 1 aufweisen sollte. Aber Vorsicht: Das KUV hat wie das KGV und das KBV sowohl Vor- als auch Nachteile. So können Unternehmen mit optisch günstigen KUV-Werten beispielsweise miese Wachstumsaussichten aufweisen, extrem hoch verschuldet sein oder eine nur geringe Profitabilität haben.

Kurzum: „KGV, KBV und KUV sind nützliche Werkzeuge, um eine erste Einschätzung über die Bewertung einer Aktie zu erhalten. Wichtig ist aber vor allem, dass diese Kennzahlen im Kontext des gesamten Unternehmens und der Marktbedingungen zu betrachten und nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage zu verwenden sind. Zudem sollten sich interessierte Anleger, die unsicher sind, auf jeden Fall professionell beraten lassen“, empfiehlt Georg Geiger.

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Angst vor Altersarmut steigt

Hoffnungen liegen auf der privaten Altersvorsorge

Akzeptanz von Aktien für die private Altersvorsorge legt zu

Frauen beschäftigen sich weniger mit privater Altersvorsorge als Männer

Frauen sparen monatlich weniger für die private Altersvorsorge als Männer

Immer weniger Menschen in Deutschland haben Vertrauen in die gesetzliche Rente und wissen, dass sie alleine nicht für die Sicherung des Lebensstandards im Alter ausreicht. Viele gehen daher davon aus, dass sie ihre Lebenshaltungskosten im Rentenalter aus ihren Ersparnissen bestreiten müssen. Besonders Frauen haben daher Angst vor Altersarmut. Die Mehrheit der Befragten setzt ihre Hoffnung auf die private Altersvorsorge. Obwohl sich viele Menschen mit dem Thema auseinandersetzen, bleiben vor allem Frauen passiv und besitzen weniger private Altersvorsorge. Erfreulich ist, dass die Bereitschaft, Aktien in die private Altersvorsorge einzubeziehen, deutlich gestiegen ist. Auffällig ist dabei, dass dies jedoch überwiegend auf Männer zutrifft. Dies sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Online-Befragung von 1.004 Menschen in Deutschland, die in privaten Haushalten über Finanzen entscheiden.

Das Vertrauen in die gesetzliche Rente sinkt weiter. Immer mehr Menschen in Deutschland erkennen, dass sie allein nicht ausreicht, um den Lebensstandard im Alter halten zu können. 79 Prozent der Befragten sind dieser Meinung, acht Prozentpunkte mehr als vor fünf Jahren. Ebenfalls deutlich angestiegen ist die Zahl derer, die davon ausgehen, dass sie ihre Lebenshaltungskosten im Rentenalter aus ihren Ersparnissen bestreiten müssen. Aktuell sehen dies knapp drei Viertel (73 Prozent) so. Vor fünf Jahren waren es nur 63 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist die Angst vor Altersarmut seit 2019 stetig mehr geworden, besonders unter Frauen. 46 Prozent der weiblichen Befragten befürchten, dass sie im Alter von Armut betroffen sind. Unter den Männern sind es 31 Prozent (Durchschnitt: 38 Prozent). Vor fünf Jahren waren es durchschnittlich nur 26 Prozent.

Hoffnungen liegen auf der privaten Altersvorsorge

Mehr als zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) glauben, dass sie sich durch eine private Altersvorsorge vor finanziellen Engpässen im Alter schützen können. 2019 meinten dies mit 54 Prozent deutlich weniger. “Das zeigt, dass die Menschen die private Altersvorsorge besonders schätzen. Daher ist es umso wichtiger, dass die Regierung ihre geplanten Reformen möglichst bald umsetzt”, kommentiert Kerstin Knoefel, Leiterin Privatkunden bei Union Investment. Allerdings meinen nur durchschnittlich 44 Prozent, dass sie gut für ihr Alter vorgesorgt haben (2019: 68 Prozent). Auch hier äußern sich deutlich mehr Frauen pessimistisch als Männer (37 Prozent vs. 49 Prozent).

Akzeptanz von Aktien für die private Altersvorsorge legt zu

Immer mehr Menschen finden, dass Aktien als Bestandteil der privaten Altersvorsorge geeignet sind. 57 Prozent aller Befragten äußern sich entsprechend. Damit ist der Anteil derjenigen, die diese Aussage treffen seit 2017 um insgesamt 15 Prozentpunkte gestiegen. Mit Blick auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigt sich jedoch, dass vor allem Männer pro Aktien in der privaten Altersvorsorge votieren (69 Prozent), Frauen hingegen skeptischer dazu stehen (45 Prozent). “Die Akzeptanz für Aktien als Bestandteil der privaten Altersvorsorge ist nicht nur aufgrund der guten Renditen der letzten Jahre, sondern vermutlich auch aufgrund der aktuellen Diskussionen über das sogenannte Altersvorsorgedepot gestiegen”, so Knoefel. “Wir begrüßen die Initiative der Bundesregierung, bei der Altersvorsorge stärker auf den Kapitalmarkt zu setzen. Insbesondere das geplante Altersvorsorgedepot eignet sich ideal, um die Menschen für eine private Vorsorge zu begeistern.”

Frauen beschäftigen sich weniger mit privater Altersvorsorge als Männer

Vor dem Hintergrund des mangelnden Vertrauens in die gesetzliche Rente sehen zwar sechs von zehn Befragten (60 Prozent) die Notwendigkeit, sich mit dem Thema private Altersvorsorge zu beschäftigen. Allerdings hat dies nur gut die Hälfte (54 Prozent) auch tatsächlich getan. 15 Prozent hingegen kaum oder gar nicht. Die Beschäftigung mit dem Thema ist nachvollziehbarerweise zwar altersabhängig und besonders die Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren befasst sich damit. Nichtsdestotrotz verhalten sich vor allem Frauen, obwohl sich viele von ihnen vor Altersarmut fürchten, an dieser Stelle eher passiv. 49 Prozent beschäftigen sich zwar intensiv mit der Altersvorsorge (Männer: 59 Prozent), gut ein Drittel (35 Prozent) jedoch wenig und 17 Prozent kaum oder gar nicht (Männer: 27 Prozent/14 Prozent).

Frauen sparen monatlich weniger für die private Altersvorsorge als Männer

Beim Besitz einer privaten Altersvorsorge hingegen liegen Männer und Frauen gleichauf: Jeweils 69 Prozent haben bereits mindestens einen Vertrag abgeschlossen. Nichtsdestotrotz gibt fast jeder Dritte (30 Prozent) an, keine private Altersvorsorge zu besitzen. Die meisten sehen schlicht keine Notwendigkeit dafür (29 Prozent) oder sagen, sie hätten zu wenig Geld dafür (21 Prozent). 17 Prozent möchten sich erst später damit beschäftigen, für zehn Prozent ist das Thema zu kompliziert und zeitaufwändig. Unter ihnen sind mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer (15 vs. 6 Prozent).

Auffällig ist, dass Männer monatlich mehr sparen als Frauen. 42 Prozent der männlichen Befragten legen jeden Monat 200 Euro oder mehr zurück. Auf diesen Betrag kommen unter den weiblichen Befragten mit nur 28 Prozent deutlich weniger. 100 Euro bis 200 Euro können jeweils 29 Prozent der Frauen und Männer monatlich für das Alter zur Seite legen. “Wer mit Fonds spart, macht in Sachen Altersvorsorge sehr viel richtig, denn dass man mit solchen Beträgen ein ordentliches Vermögen aufbauen kann, zeigt folgendes Beispiel: Wer in den letzten 20 Jahren monatlich 150 Euro in den weltweit anlegenden Aktienfonds UniGlobal investierte, zahlte selbst insgesamt 36.000 Euro ein. Per Ende August 2024 wurde daraus dann ein Vermögen von über 113.000 Euro”, rechnet Knoefel vor.

Zur Studie

Das Marktforschungsinstitut Forsa hat im Mai 2024 im Auftrag von Union Investment 1.004 Menschen im Alter von 20 bis 59 Jahren befragt, die in privaten Haushalten über Finanzen entscheiden und mindestens eine Geldanlage besitzen. Die Befragten nahmen an einer Online-Umfrage teil und konnten sich Zeit und Umgebung der Bearbeitung selbst aussuchen. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

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Von Olivier Sayac, Head of Traditional Fixed Income, Crédit Mutuel Asset Management

Die Sommermonate sind gewöhnlich durch eine gewisse Ruhe gekennzeichnet: Die Handelsvolumina gehen zurück, die Volatilität nimmt ab, die Marktteilnehmer nehmen eine Auszeit. Dieser Trend dürfte im Sommer 2024 jedoch nicht so ausgeprägt gewesen sein.

Die Bank of Japan (BOJ) überraschte den Markt mit einer geldpolitischen Straffung. Obwohl die Anhebung der Leitzinsen um 15 Basispunkte (bps) auf 0,25 % mittelfristig erwartet wurde, ging sie mit einer schrittweisen Drosselung des Tempos der Staatsanleihekäufe durch die BOJ einher (Halbierung auf 3.000 Mrd. JPY bis zum ersten Quartal 2026, von fast 6.000 Mrd. JPY im Jahr 2024).

Warum ist das so bedeutsam? In den letzten Monaten erlebte Japan eine galoppierende Inflation und einen schwachen Yen, was das Land zu einem perfekten Carry-Trade-Land macht. Investoren leihen sich eine Währung aus einem Land mit niedrigen Renditen, wie z. B. Japan, verkaufen diese Währung, um US-Dollar zu kaufen und sie in Vermögenswerte wie US-Aktien oder Treasuries zu investieren. Ziel ist es, von der Zinsdifferenz zwischen einem günstigen Kredit und einem attraktiveren Investment zu profitieren. Als die Zinsen stiegen, wertete der Yen auf, sodass diese Arbitrage weit weniger rentabel war und sogar zu Verlusten führte. Investoren mussten Assets, insbesondere Technologieaktien, verkaufen, um ihre Positionen abzubauen.

Unterdessen haben sich die Sorgen um eine mögliche Rezession in der US-Wirtschaft verstärkt. Die am 2. August veröffentlichten Beschäftigungszahlen waren weitgehend enttäuschend. Neben der schwachen Entwicklung bei der Schaffung von Arbeitsplätzen im Juli (114.000 gegenüber erwarteten 175.000) war es vor allem der historische Anstieg der Arbeitslosenquote (4,3 % gegenüber erwarteten 4,1 %), der die Investoren beunruhigte. Die Befürchtung, dass die Geldpolitik zu einer Konjunkturabschwächung beiträgt, spiegelt sich in der 10-jährigen US-Rendite wider, die innerhalb einer Woche um 50 Basispunkte gesunken ist (+10 Basispunkte auf der 2J-10J). Während die Federal Reserve (Fed) auf ihrer letzten Sitzung am 30. und 31. Juli ihre Zinssätze beibehielt, gab es Forderungen nach einer Notfallsenkung der Zinsen. Die Tendenz zur Risikoverringerung griff auf die Spreads der Peripherieländer (und Frankreichs) über, wobei sich die Volatilität als Haupttreiber herausstellte. Der VIX erreichte in diesem Zeitraum Höchststände, die nur zweimal übertroffen wurden: während der Finanzkrise 2008 und während der Pandemie im März 2020.

Auch wenn die jüngsten Daten auf eine nachlassende Wirtschaftstätigkeit in den USA hindeuten und damit die Befürchtungen einer Rezession wieder aufleben lassen, sind wir der Ansicht, dass sich das US-Wachstum weiterhin günstig entwickelt – insbesondere der Konsum, der weiterhin von verschiedenen Faktoren gestützt wird (Reallöhne im positiven Bereich, noch nicht ausgeschöpfte Ersparnisse).

Die Erwartungen der Investoren hinsichtlich einer Lockerung der US-Geldpolitik erscheinen uns zu aggressiv (Senkung der Leitzinsen um 100 Basispunkte bis zum Jahresende). Diese könnten schrittweise revidiert und eine Rekalibrierung nach oben eingeleitet werden (drei Senkungen um 25 Basispunkte).

Vor diesem Hintergrund nehmen wir nur wenige Änderungen an unserer Allokation vor. Wir bleiben insgesamt neutral bezüglich der Zinssensitivität und bevorzugen die kurzen und mittleren Bereiche der Euro-Kurve sowie die Emissionen der europäischen Kern- und Semi-Kern-Länder, während wir italienische und französische Schuldtitel weiterhin untergewichten. Wir bevorzugen spanische und portugiesische Staatsanleihen.

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La Française Systematic Asset Management GmbH, Neue Mainzer Straße 80, 60311 Frankfurt, Tel: +49 (0)40 300929 174 , www.la-francaise-systematic-am.com

Robert Griffiths, Aktienstratege im Asset Allocation Team bei L&G Asset Management, kommentiert die aktuelle Situation der deutschen Autokonzerne:

„Seit dem Fall der Berliner Mauer beruht das deutsche Wachstumsmodell auf dem Export von Industriegütern. Das verarbeitende Gewerbe macht etwa 20 % des BIP aus, fast doppelt so viel wie in den USA oder in Großbritannien. Seit einigen Jahren gerät dieses Geschäftsmodell allmählich ins Wanken, da Deutschlands Zugang zu billiger Energie durch die Sanktionen gegen Russland untergraben wurde, die weltweite Nachfrage nach Gütern seit der Pandemie zurückging und China zunehmend von einem willigen Abnehmer deutscher Waren zu einem immer größeren Konkurrenten wurde. Die deutsche Industrieproduktion erreichte Ende 2017 ihren Höchststand und ist seither um 16 % gesunken.

Seit letzter Woche weist eine Reihe von Ereignissen im deutschen Automobilsektor auf eine Beschleunigung dieser Entwicklung hin. Zunächst gab BMW eine Gewinnwarnung heraus, woraufhin dessen Aktien um mehr als 10 % fielen. Die Warnung war teils auf die schwache Nachfrage und teils auf den Rückruf eines fehlerhaften Bremssystems eines anderen deutschen Unternehmens, nämlich Continental, zurückzuführen, dessen Aktien ebenfalls um 10 % fielen. Zweitens kündigte VW die Kündigung einer Reihe seiner Haustarifverträge an, darunter den Tarifvertrag für Beschäftigungssicherung, der Arbeitsplätze bis 2029 garantierte. Der Konzern drohte außerdem damit, zum ersten Mal in der 87-jährigen Unternehmensgeschichte ein deutsches Werk zu schließen.

Für die Anleger und das deutsche Wachstumsmodell im Allgemeinen stellt dies einen kritischen Punkt dar. Der Automobilsektor hat in den letzten zwölf Monaten in Europa am schlechtesten abgeschnitten und wird mit etwa dem 5-fachen Gewinn gehandelt – der niedrigsten Bewertung aller Branchen. Anleger sind also mit den Risiken vertraut. Die Frage ist nun, ob die deutsche Regierung und die Gewerkschaften den Automobilherstellern erlauben werden, diejenigen Reformen und Kostensenkungen durchzuführen, die sie für ihr mittelfristiges Überleben für notwendig erachten. Wenn sie dies tun – und die Entscheidungen werden politisch weh tun – könnte das Spielraum für einen Wiedereinsteig in diesen Sektor nach einer starken Underperformance schaffen. Die Unsicherheit ist derzeit zu groß, als dass wir kaufen würden, aber wir werden die Situation weiterhin genau beobachten.“

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Die Multi Asset-Strategie DJE – Zins & Dividende überschreitet die Marke von 4 Milliarden verwaltetem Vermögen und bekräftigt das starke Comeback von Multi-Asset-Lösungen in diesem Jahr.

Aktien und Anleihen haben sich in der Laufrichtung wieder voneinander gelöst, nachdem in den vergangenen Jahren eine hohe Korrelation beider Assetklassen zu beobachten war. Mit Mischfonds lassen sich nun die Vorzüge beider Anlageformen wieder optimal nutzen und gleichzeitig Risiken besser steuern.

Für Investoren bildet eine klug diversifizierte Anlagestrategie gerade jetzt eine adäquate Antwort auf die wachsenden Unsicherheiten. Im Sommer kamen an den Märkten Zweifel an der seit 2023 anhaltenden Rallye der Technologiewerte auf. Zudem werfen die Präsidentschaftswahlen in den USA ihren Schatten voraus. Wachsender Protektionismus und anhaltende geopolitische Risiken könnten für die Weltwirtschaft eine Phase der Ungewissheit bedeuten. Aufgrund der zunehmend schwachen Wirtschaftsdaten steht die US-Notenbank Fed kurz vor der lang erwarteten Zinssenkung, was sich wiederum positiv auf die Rentenmärkte auswirkt.

„Der DJE – Zins & Dividende hat besonders in schwierigen Märkten unter Beweis gestellt, dass Multi-Asset-Strategien eine robuste Anlagemöglichkeit bieten“, erklärt Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DJE Kapital AG und Fondsmanager des ausgewogenen Mischfonds. Aktuell ist die Asset-Allokation in seinem Fonds mit 53,62 % Renten, 44,78 % Aktien und 1,60 % Cash etwas defensiver (Stand: 30.08.2024). Bei Anleihen bevorzugt Ehrhardt Qualitätstitel mit A-Rating und einer durchschnittlichen Duration von 4. Bei Aktien sehen er und sein Team im Finanzsektor, bei Gesundheitsaktien und im Bereich Verbrauchsgüter die größten Chancen. Technologiewerte wurden zuletzt reduziert zugunsten der Rentenquote.

Schon in den vergangenen fünf Jahren zeigte sich die Stärke des Fonds ganz besonders: Mit der Corona-Krise, dem Krieg in der Ukraine oder auch dem stärksten Zinsanstieg seit Jahrzehnten waren die Märkte äußerst herausfordernd. Eine breite Allokation zwischen Anlageklassen wie im DJE – Zins & Dividende hat sich als erfolgreiches Mittel erwiesen, attraktive Renditen bei vergleichsweise geringen Schwankungen zu erzielen. So zeigt der Fonds über die zurückliegenden fünf Jahre eine überdurchschnittliche Performance im Vergleich zu seiner Peer-Gruppe, und das bei einer geringeren Volatilität.

Wesentlich für den Erfolg ist das erfahrene und stabile Managementteam um Dr. Jan Ehrhardt. Er verantwortet den DJE – Zins & Dividende bereits seit der Auflage im Jahr 2011. „In den Nachwehen der Finanzkrise gestartet, haben wir den Fonds bereits durch einige unruhige Zeiten navigiert. Unsere Investoren konnten sich dabei immer darauf verlassen, dass wir neue Marktchancen identifizieren und zugleich Risiken aktiv steuern“, so Ehrhardt.

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DJE Kapital AG, Pullacher Straße 24, 82049 Pullach, Tel: +49 89 790453-0, Fax: +49 89 790453-185, www.dje.de

Der Triodos Food Transition Europe Fund übernimmt eine Minderheitsbeteiligung an Ocean Rainforest, einem auf den Färöer-Inseln ansässigen nachhaltigen Erzeuger und Verarbeiter von Meeresalgen.

Mit der ersten Investition im Sektor der nachhaltigen Aquakultur, erschließt der Triodos IM Fonds nicht nur einen attraktiven globalen Wachstumsmarkt, sondern trägt zu den Zielen von Triodos IM für naturbasierte Lösungen bei.

An dem Kapital von insgesamt 2,5 Mio. EUR beteiligen sich bestehende Aktionäre und neue Investoren. Zu den Anteilseignern von Ocean Rainforest gehören einige der weltweit führenden Investoren, wie die Grantham Foundation, Builders Vision, Katapult Ocean, Twynam und WWF.

„Ocean Rainforest setzt an drei Wirkungspfeilern an: Aus ökologischer Sicht ist der großflächige Anbau von Meeresalgen mit einer erheblichen Verbesserung der marinen Artenvielfalt und der Wasserqualität verbunden. Düngemittel und Tierfutter auf Meeresalgenbasis tragen ebenfalls zum Übergang zu einer nachhaltigen Landwirtschaft bei. Aus der Sicht des Verbrauchers verbessert der Verzehr von Produkten auf Algenbasis die Verdauung und wirkt unter anderem entzündungshemmend. Aus sozioökonomischer Sicht schließlich hat das Unternehmen positive Auswirkungen auf die Küstengemeinden, schafft Arbeitsplätze und positioniert die Färöer-Inseln an der Spitze des nachhaltigen Meeresalgenanbaus.“, so Adam Kybird, Fondsmanager des Triodos Food Transition Europe Fund.

CEO und Mitbegründer von Ocean Rainforest, Olavur Gregersen ergänzt: „Wir sehen die Investition des Triodos Food Transition Europe Fund als Bestätigung unserer Geschäftsstrategie und unseres Ziels, das Wohlergehen der Menschen zu verbessern und einen einzigartigen Beitrag zu unserem blauen Planeten zu leisten. Mit der von Triodos bereitgestellten Finanzierung werden wir in der Lage sein, unsere Produktion weiter zu skalieren und das enorme Potenzial dieses globalen Wachstumsmarktes zu nutzen, während wir gleichzeitig einen noch größeren Beitrag zu unseren Nachhaltigkeitszielen leisten.“

Ocean Rainforest wurde 2007 auf den Färöer-Inseln gegründet. Zusätzlich zu den Aktivitäten auf den Färöer-Inseln baut Ocean Rainforest auch Riesentang in den USA vor der Küste von Santa Barbara, Kalifornien, im Rahmen der ersten Forschungs- und Entwicklungsgenehmigung für den Algenanbau in US-Bundesgewässern an. Das Unternehmen hat auch einen Antrag auf die Genehmigung für den kommerziellen Anbau von Seetang vor der kalifornischen Küste eingereicht. Sollte diese Genehmigung erteilt werden, könnte sich Ocean Rainforest zum größten Meeresalgenzüchter in den USA entwickeln.

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Triodos Investment Management BV, Hoofdstraat 10, Driebergen-Rijsenburg, PO Box 55, 3700 AB Zeist, Niederlande, www.triodos-im.com

Sinkende Leitzinsen bieten attraktives Umfeld für aktiv gemanagte Fixed-Income-Produkte

Nicht erst seit der Zinswende, sondern bereits seit Jahren erzielt der BayernInvest Renten Europa-Fonds eine deutliche Outperformance gegenüber seinem Vergleichsindex, dem iBoxx EUR Eurozone Sovereigns. Nun hat der mehrfach ausgezeichnete Anleihefonds jüngst ein Fondsvolumen von 250 Millionen Euro überschritten.

„Die Benchmark langfristig zu schlagen – das gelingt nur ganz wenigen Fondsmanagern“, sagt Holger Leimbeck, Leiter Institutionelle Kunden bei der BayernInvest. „Umso schöner, dass sich der Erfolg des BayernInvest Renten Europa-Fonds nicht nur in zahlreichen Auszeichnungen, sondern auch in seinen kontinuierlich erfreulich hohen Mittelzuflüssen widerspiegelt“, ergänzt Marcus Perschke, Leiter Wholesale. So verzeichnet der Fonds mit Erreichen der 250 Millionen Euro einen Volumenszuwachs von 163% innerhalb eines Jahres (Stand: 20.08.2024).

Aktives Durationsmanagement statt „Buy and hold“

Gemanagt wird das Flaggschiff-Produkt der BayernInvest von Gerd Rendenbach und Hakem Saidi-Merella. Die beiden Portfoliomanager, die über jahrzehntelange Erfahrung an den Rentenmärkten verfügen, investieren in Euro-denominierte Anleihen, vorwiegend Staatsanleihen. Je nach Marktlage mischen sie Unternehmensanleihen, Pfandbriefe und in geringem Umfang auch Hochzinspapiere bei. „Eine überdurchschnittliche Performance ist nicht durch eine Buy-and-Hold-Strategie zu erreichen, sondern indem wir schnell und entscheidungsstark auf neue Marktbewegungen reagieren“, sagt Fondsmanager Rendenbach. „Wichtigster Performancetreiber ist für uns ein aktives Durationsmanagement, aber auch Ländergewichtungen und die Beimischungsquote von Unternehmensanleihen können entscheidende Beiträge für die Outperformance generieren“, so            Co-Manager Saidi-Merella.

Sinkende Zinsen bieten günstiges Umfeld für aktive Rentenprodukte

Zudem sei das aktuelle Marktumfeld, angesichts des im Juni eingeleiteten Zinssenkungszyklus seitens der Europäischen Zentralbank (EZB), derzeit sehr günstig für Anleiheprodukte. Denn fallende Zinsen bedeuten Kursgewinne für festverzinsliche Wertpapiere – und damit gute Opportunitäten für aktive Fondsmanager. Gerade für sicherheitsorientierte Anleger sei ein europäischer Rentenfonds daher ein geeignetes Investmentvehikel, um eine langfristige Outperformance gegenüber Festgeld- und Laufzeitanlagen sowie passiven Produkten wie ETFs zu erzielen.

Mehrfach ausgezeichnetes Fondsmanagement

Dass die aktive Managementstrategie von Rendenbach und Saidi-Merella aufgeht, belegen nicht zuletzt die zahlreichen Siegel und Ratings, die der BayernInvest Renten Europa-Fonds erhalten hat – wie jüngst die wiederholte Auszeichnung „Beste aktive Fondsmanagements“ des Wirtschaftsmagazins Capital oder der renommierte Refinitiv Lipper Award. Auch bei Morningstar ist der Fonds seit Jahren mit fünf Sternen bewertet und unter den Top-Produkten gelistet.

BayernInvest: Unternehmensinformation

Als Asset Manager und deutscher ESG-Spezialist bietet die BayernInvest maßgeschneiderte Anlage- und Risikomanagement-Konzepte, eine professionelle Fondsverwaltung sowie ein marktführendes Nachhaltigkeitsreporting. Über die Alternative Investment-Plattform der BayernInvest Luxembourg S.A. werden auch komplexe Anlagestrategien im Bereich der Alternativen Anlageklassen umgesetzt. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Mrd. Euro (Stand: 31.07.2024) und als 100%ige Tochter der BayernLB ist die BayernInvest regional verwurzelt mit dem Blick auf das internationale Marktgeschehen. Wir machen Nachhaltigkeit profitabel. Und Profitabilität nachhaltig.

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BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Karlstraße 35, 80333 München, Tel: 089 548500, www.bayerninvest.de

Studie vom September zeigt Einflussfaktoren auf das Anlageverhalten der Deutschen

Zwischen Gaza- und Ukraine-Krieg, Inflation, EZB-Zinsentscheid und US-Wahl – welchen Blick haben Anlegerinnen und Anleger auf die Finanzmärkte? Diese Frage beantwortet das Anlage-Barometer 2024 der Deutsche Börse Commodities GmbH: Rund zwei Drittel der Befragten sehen die Finanzmärkte als eher unsicher an und sorgen sich gleichzeitig um ihr privates Vermögen. Dabei wird das Anlageverhalten der Deutschen am meisten von den aktuellen Kriegen und der Teuerungsrate beeinflusst. Ereignisse wie die bevorstehende US-Wahl und die anhaltenden Umweltkatastrophen spielen hingegen keine Rolle. Durchgeführt wurde die repräsentative Befragung von 2. bis 9. September 2024 vom Meinungsforschungsinstitut Verian (vorher Kantar Public).

Die Stimmung der Anlegerinnen und Anleger steigt wieder

Ob militärisch ausgetragene Konflikte, die verheerenden Auswirkungen der Klimakrise oder Entscheidungen in der Europa- und Weltpolitik: Die Befragung für das Anlage-Barometer 2024 fiel in eine ereignisreiche Zeit. Angesichts der aktuellen Nachrichtenlage in der ersten Septemberhälfte schätzen 68 Prozent der Deutschen die Finanzmärkte als unsicher ein. Noch vor zwei Jahren trieben Inflation und Energiekrise diesen Wert jedoch auf 88 Prozent. Bessert sich also die Stimmung? Immerhin 28 Prozent sehen die Lage auf den Finanzmärkten wieder als stabil an. Bei der letzten Befragung waren es lediglich 9 Prozent. Es scheint also, als kehre die Zuversicht zurück. Vor dem Hintergrund, dass die Inflationsrate zuletzt weiter gesunken ist und die EZB erst im September den Leitzins erneut angepasst hat, dürfte die Situation dynamisch bleiben.

Jeder Fünfte würde in Gold investieren

Das größte Vertrauen der Deutschen genießen aktuell die eher herkömmlichen Anlageklassen. Ausgerechnet Tagesgeldkonten und Sparbücher liegen mit 27 Prozent uneinholbar vorne. Auf diese Weise angelegte Gelder erzielen nur eine geringe Rendite. Diese Tatsache lässt vermuten, dass der negative Blick auf die Finanzmärkte die Spekulationsfreude bremst. Auf Platz 2 folgen die ebenfalls eher konservativen Festgeldkonten weit abgeschlagen mit 13 Prozent.

Ein ähnliches Bild auch bei der finanziellen Sonntagsfrage “Wie würden Sie 25.000 Euro anlegen?”: Tagesgeldkonten und Sparbücher sowie die Festgeldkonten belegen mit 34 Prozent und 27 Prozent die ersten beiden Ränge. Gefolgt von Fonds / ETFs (26 Prozent) und Gold (21 Prozent). Immobilien verlieren seit Beginn der Befragung 2018 an Beliebtheit und teilen sich jetzt mit Aktien den 5. Platz (13 Prozent). Kryptowährungen (4 Prozent) und Anleihen (3 Prozent) spielen bei der Frage, in welche Anlageklasse die Deutschen 25.000 Euro investieren würden, kaum eine Rolle.

“Unser Anlage-Barometer zeigt die Unsicherheit der Anlegerinnen und Anleger in Deutschland”, sagt Steffen Orben, Co-Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH. Die Ergebnisse der wiederkehrenden Befragung sind eine Momentaufnahme und geben ein aktuelles Stimmungsbild auch mit Blick auf Gold. Für die Deutsche Börse Commodities GmbH als Emittentin des Wertpapiers Xetra-Gold liefert die Umfrage wichtige Einblicke in das aktuelle Anlageverhalten.

45 Prozent der Deutschen können sich generell vorstellen, in Gold zu investieren, so die Studie. Bei einer frei verfügbaren Summe von 25.000 Euro würde das auch jeder fünfte aktuell in die Tat umsetzen. Vor dem Hintergrund der Entwicklung des Goldpreises in den vergangenen Jahren, unter anderem getrieben durch Krieg und Inflation, verwundert das nicht. “Gold ist eine wertstabile Anlageklasse und wer mittel- bis langfristig darin investiert, für den ist der Einstieg nie zu spät”, so Steffen Orben . “Die Kursentwicklung von Gold in den vergangenen Monaten zeigt den Wertaufbewahrungscharakter ganz deutlich. Einen langfristigen Schutz für das Portfolio bietet nach Meinung der meisten Experten ein Anteil von fünf bis zehn Prozent Gold.”

Eine Alternative zum Krügerrand-Bestand zuhause sind Inhaberschuldverschreibungen wie Xetra-Gold, die im Fall der Deutsche Börse Commodities GmbH vollständig durch Gold gedeckt sind. Der physische Deckungsbestand lagert nach hohen Sicherheitsstandards im deutschen Zentraltresor für Wertpapiere. Gemessen am Anlagevolumen ist Xetra-Gold aktuell das größte Gold-Wertpapier mit physischer Hinterlegung in Kontinentaleuropa.

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Deutsche Börse AG, 60485 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 2110, www.deutsche-boerse.com

Kommentar von Carlos de Sousa, Portfoliomanager, Vontobel

  • Entscheidung entspricht den Markterwartungen
  • Zwei weitere Zinssenkungen von jeweils 25 Basispunkten erwartet
  • Attraktivität von Anlagen in Schwellenländern steigt

Die heutige Entscheidung der Fed entsprach den Markterwartungen: Die Senkung um 50 Basispunkte deutet darauf hin, dass die Fed mit der Marktmeinung übereinstimmt, dass sie den Lockerungszyklus etwas verspätet begonnen hat. Angesichts der unerwartet starken Inflationsdaten des ersten Quartals und der jüngsten Abwärtskorrekturen bei den zuvor veröffentlichten Arbeitsmarktdaten kann man ihr diese Verspätung kaum verübeln. Bis zum Jahresende werden wir wahrscheinlich zwei weitere Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte erleben, so dass sich der Leitzins der Fed bis Mitte 2025 in Richtung drei Prozent bewegen wird.

Da die Zentralbanken der meisten Industrieländer nun die Zinsen senken, dürften sich die globalen Finanzierungsbedingungen in den nächsten Monaten weiter entspannen. Dies wird mehreren Zentralbanken aus Schwellenländern Spielraum geben, die bereits vor der Fed begonnenen Lockerungszyklen wieder aufzunehmen oder fortzusetzen. Niedrigere risikofreie Zinssätze in den Industrieländern werden auch die externen Kreditkosten für die Emittenten in den Schwellenländern senken, wodurch sich die Refinanzierungsrisiken verringern und die Tragfähigkeit der Schulden verbessert. Der Lockerungszyklus wird Vermögensverwaltern Anreize bieten, ihr Risiko in den Schwellenländern zu erhöhen, da die Attraktivität von Geldmarktinstrumenten und Kernsätzen in den Industrieländern allmählich sinken wird.

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Vontobel Holding AG, Gotthardstrasse 43, Ch-8022 Zürich, Tel: +41 (0)58 283 59 00, Fax: +41 (0)58 283 75 00, www.vontobel.ch

Von David Wehner, Head of Liquid Assets

Die erste Zinssenkung der US-Notenbank Fed nach der jahrelangen Niedrigzinsphase war schon im vergangenen Jahr erwartet worden. Nun ist es endlich so weit.

Für Anleger erscheint dadurch die Zukunft an der Börse besser prognostizierbar. Das bietet Chancen, aber auch ein paar Tücken.

Lange haben Anleger auf die erste Zinssenkung der US-Notenbank spekuliert, jetzt herrscht Gewissheit: Die Fed senkt ihren Leitzins um 0,5 Prozentpunkte, Geld und Kredite werden somit billiger. Je nach Perspektive hat das Vor- und Nachteile. Für Anleger ergeben sich dadurch jedenfalls eine Reihe von Chancen, allerdings auch ein paar unterschätzte Risiken.

Der Markt hatte auf eine Zinssenkung von 0,5 Prozentpunkten spekuliert. Dies, obwohl die jüngsten Wirtschaftsdaten eher einen Preisdruck aufwiesen und die politischen Überlegungen im Vorfeld einer Präsidentschaftswahl schwer wiegen.

Nach der Zinssenkung und der Rede von Jerome Powell bewegt sich der Markt eher seitwärts. Der Notenbankpräsident warnt davor, den Zinsschritt von 50 Basispunkten als neue Geschwindigkeit zu definieren. Der Markt wird nun neue Impulse benötigen, um den Aufwärtstrend der vergangenen Tage fortzusetzen.

Eine Kennzahl könnte die Fed an weiteren Zinssenkungen hindern: die Inflation. Wir befinden uns in einer Phase, in der die die Kerninflation, also die Inflation ohne Energie- und Lebensmittelkosten, durch Megatrends wie Demografie, Deglobalisierung und Dekarbonisierung erhöht ist. Wenn die Zentralbanken ihre Zinsen aufgrund einer drohenden konjunkturellen Schwäche senken, kurbeln sie die Nachfrage nach Gütern an. Zudem stimulieren Zinssenkungen die Unternehmensinvestitionen, was die Nachfrage zusätzlich belebt. Mit einer anziehenden Konjunktur können aber auch die Verbraucherpreise steigen. In Kombination mit anhaltenden geopolitischen Risiken, die zu einem Anstieg der Rohstoffpreise, insbesondere bei Öl, führen können, besteht die Gefahr eines erneuten Aufflammens der Inflation. Daher rechnen wir in den nächsten Jahren mit einer erhöhten Inflationsdynamik.

Nach der Fed-Zinssenkung scheint jedoch klar, dass sich die US-Notenbank zunächst auf die konjunkturellen Risiken konzentriert und die Inflation für beherrschbar hält. Anders als die Fed unterschätzen die Kapitalmarktteilnehmer offenbar die konjunkturellen Risiken, da sich die Aktienmärkte in den vergangenen zwölf Monaten sehr gut entwickelt haben. Selbst die Marktkorrektur Anfang August führte schnell wieder zu Käufen, und die wesentlichen Aktienindizes konnten bis Ende August einen Großteil der Verluste aufholen. Der Börsenoptimismus ist immer noch sehr hoch.

Dennoch erachten wir es für möglich, dass die Aktienmärkte im weiteren Verlauf des September und im Oktober die Tiefstände von August erneut testen oder sogar neue Tiefstände ausbilden. Rückläufige Unternehmensgewinne oder eine Verschärfung der geopolitischen Konflikte könnten ohne Weiteres einen Tiefentest heraufbeschwören. Auch die hart umkämpften und von Attentatsversuchen überschatteten US-Präsidentschaftswahlen könnten den Börsenoptimismus erschüttern. Trübt sich die Stimmung in der Wirtschaft ein, wird dies voraussichtlich stärkere Unterstützungsmaßnahmen der Zentralbanken in Form von weiteren Zinssenkungen zur Folge haben. Dann könnten die Aktienmärkte einen Boden ausbilden, die kurze Baisse überwinden und wieder in eine Aufwärtsbewegung übergehen.

Sinkende Zinsen würden den Anleihemarkt hingegen eher belasten, da die Renditen bei Rentenpapieren mit kurzen Laufzeiten zunächst rückläufig wären. Langfristig dürfte sich dadurch auch die Zinsstruktur wieder normalisieren, so dass länger laufende Anleihen höhere Renditen bieten als kurzlaufende Anleihen. Derzeit ist dies aufgrund der inversen Zinsstrukturkurve noch umgekehrt. Profitieren dürften auch Immobilieninvestments, da die Zinssenkungen Baufinanzierungen wieder günstiger machen und hierdurch den Immobilienmarkt stützen können und Investments in diesem Bereich attraktiver machen.

Im Moment steht somit die Frage im Vordergrund, wie es mit der Zinspolitik der Notenbanken weitergeht.

Die USA benötigen zur Finanzierung ihres stark angewachsenen Schuldenbergs strukturell niedrigere Zinsen, da die Zinslast ansonsten einen Großteil des US-Bundeshaushalts beanspruchen würde. Sowohl der Fed als auch dem Finanzministerium ist dieses Problem bewusst. Zudem gilt es abzuwarten, wie sich die Wirtschaft und die Inflation in den kommenden Monaten entwickeln.

Grundsätzlich haben wir vermutlich den Höhepunkt der wirtschaftlichen Expansion in den USA bereits überschritten und befinden uns nun in einer Phase konjunktureller Abkühlung. Diese Faktoren zusammengenommen deuten darauf hin, dass auch 2025 eine unterstützende Geldpolitik der Zentralbank fortgesetzt wird. Die Zinsen dürften weiter sinken – und der Börse somit neuen Schub verleihen.

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Do Investment AG, Oettingenstraße 35, 80538 München, Tel: 089 954119330, www.do-investment.de

Cathie Wood, CEO und CIO von ARK Investment Management und Rahul Bhushan, Managing Director von ARK Invest Europe

Mit größer Spannung blickten Finanz- und Wirtschaftswelt auf das Treffen des Federal Open Market Committee (FOMC), jenes Gremiums, das in entscheidender Funktion über die Geld- und Währungspolitik der US-Notenbank entscheidet. Die am heutigen Mittwochabend von Fed-Präsident Jerome Powell verkündete Zinssenkung um 0,5 Basispunkte steht für eine Wende in der Zinspolitik der Vereinigten Staaten, nachdem der Leitzins zuletzt im März 2020 gesenkt wurde. Cathie Wood, CEO und CIO der Investmentgesellschaft ARK Investment Management sowie Rahul Bhushan, Managing Director von ARK Invest Europe kommentieren Hintergrund und Auswirkungen dieser Entscheidung.

Cathie Wood: „Wir betrachten die Entscheidung der US-Notenbank, die Zinsen um 50 Basispunkte zu senken, als einen notwendigen Schritt, um den wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen weltweit zu begegnen. Diese Zinssenkung ist zwar ein positiver Schritt in die richtige Richtung, aber wahrscheinlich nur der erste von vielen Schritten, um der fortschreitenden Rezession in den USA entgegenzuwirken, die sich seit Beginn der geldpolitischen Straffung durch die Fed entwickelt hat und sowohl in den Rohstoff- als auch in den Rentenmärkten eingepreist ist.

Angesichts des Rückgangs der Ölpreise auf etwa 70 Dollar pro Barrel und des Rückgangs der Renditen langfristiger Staatsanleihen deuten die Marktsignale darauf hin, dass eine globale Verlangsamung an Dynamik gewinnt. Mit einem Stand von 250 Basispunkten über der auf dem Verbraucherpreisindex basierenden Inflation ist der Zielzinssatz der Fed immer noch restriktiv. Wenn die Inflation im Jahresvergleich weiter sinkt, wovon wir ausgehen, wird die Fed die Zinssätze wahrscheinlich noch weiter senken, um die Wirtschaftsaussichten zu stabilisieren und die anhaltende Rezession in eine Erholung zu verwandeln. Da der Wohnungsbau als erster betroffen ist, wird er sich wahrscheinlich als erster Sektor erholen, insbesondere angesichts der aufgestauten Nachfrage in den USA.

Niedrigere Kreditkosten dürften den Unternehmen, die aggressiv in Innovationen investieren, Rückenwind geben und es ihnen ermöglichen, ihre Wachstumsinitiativen im Bereich der transformativen Technologien zu beschleunigen.“

Rahul Bhushan: „In dem Maße, in dem sich die wirtschaftlichen Aussichten stabilisieren, die Kreditkosten sinken, die Inflation zurückgeht und die Ölpreise entweder stabil bleiben oder aufgrund der derzeitigen Kohlenwasserstoffschwemme weiter fallen, ist das Marktsetup für eine Ausweitung über die ‚Magnificent 7‘ hinaus auf die laufende Rallye des S&P 493 und sogar noch weiter auf Innovationsaktien und thematische Sektoren vorbereitet.

Wir sind der Meinung, dass dies ein hervorragendes Umfeld für zukunftsorientierte Branchen wie KI, Genomik und saubere Energie schafft, die in der Lage sind, von einem erhöhten Kapitalfluss und Investitionen zu profitieren. So werden die weltweiten Ausgaben für künstliche Intelligenz bis 2024 voraussichtlich 500 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer CAGR (Compound Annual Growth Rate, durchschnittlich jährliche Wachstumsrate) von 20 % entspricht. Prognosen zufolge werden bis 2025 90 % des weltweiten Stromkapazitätswachstums auf erneuerbare Energien entfallen. Diese Trends unterstreichen den günstigen Zeitpunkt für den Einstieg in langfristige, übergreifende Themen und ETFs, die für eine deutliche Expansion bereit sind.“

Über ARK Invest Europe

ARK Invest Europe (ehemals Rize ETF) ist erster europäischer Spezialist für thematische ETFs. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, eine umfassende ETF-Plattform aufzubauen, die sowohl revolutionäre Innovationen als auch nachhaltige Investitionen umfasst und eine Mischung aus aktiven und Index-Strategien bietet. Rize ETF wurde 2019 von den thematischen ETF-Pionieren Rahul Bhushan, Stuart Forbes, Anthony Martin und Jason Kennard gegründet und legte die ersten ETFs des Unternehmens im Februar 2020 auf. Das Gründerteam ist ein bewährtes Team von ETF-Experten mit zusammen über 40 Jahren Erfahrung.

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ARK Investment Management LLC, info@ark-invest.com , www.ark-invest.com

Kommentar von Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL

Die globale Umkehr von der Zinswende 2022 hatte sich schon lange angekündigt und schickte ihre Vorboten mit den Sommer-Leitzinssenkungen in der Schweiz, in Großbritannien sowie der Eurozone.

Mit dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed ist sie nun endgültig Gewissheit. Damit stellt sich die Frage nach dem weiteren Verlauf?

  • Sicher ist, dass die Zinsen weiter sinken werden. Null- und Negativniveaus sind hingegen in den kommenden Jahren unwahrscheinlich, denn die Inflationsraten dürften im Mittel der kommenden Jahre höher ausfallen als vor der Coronakrise. Strukturelle Preistreiber sind u.a. die demografische Entwicklung und der resultierende Arbeitskräftemangel, die nachlassende internationale Arbeitsteilung im Zuge um sich greifenden Protektionismus, die Diversifikation von Lieferketten zur Steigerung der Resilienz, die Transformation der Wirtschaft zur Klimaneutralität, die Ausgaben zur Bekämpfung der Folgen des Klimawandels und zur Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit.
  • Kurzfristig sprechen allerdings die ausgesprochen schwache globale Investitionsgüternachfrage sowie sinkende Energiepreie für weiter nachgebende Teuerungsraten und damit tiefere Leitzinsen. Dabei betont die EZB die weiterhin bestehenden Inflationsrisiken, v.a. die lohninduziert stark steigenden Preise im Dienstleistungssektor.
  • Zudem achten die Notenbanker auf die wahrgenommene Inflation der Menschen in der Eurozone, die noch deutlich über dem tatsächlichen Niveau von derzeit knapp über 2 Prozent liegt. Bei einem neuen angebotsseitigen Preisschock – bspw. durch stark steigende Rohölpreise im Zuge geopolitischer Eskalationen – könnte die Inflationserwartung noch stärker steigen als beim letzten Inflationshoch und die gewünschte Verankerung nahe des 2-Prozentziels gefährden.
  • Die Fed scheint die Situation allerdings entspannter zu sehen. Anders lässt sich der initiale große Zinsschritt um 0,50 Prozentpunkte nach unten kaum erklären. Zwar ist die Inflationsdynamik in den USA insgesamt höher, allerdings entfällt ein wesentlicher Teil der derzeitigen Teuerung auf die Komponente Wohnen („Shelter“), die in den kommenden Monaten sukzessive sinken sollte. Wenn Fed-Präsident Jerome Powell es schafft, die Zinsen nach unten zu schleusen, ohne eine Rezession auszulösen, könnte ihm damit Einmaliges gelingen. Derzeit sieht es nach einer nur moderaten US-Konjunkturabkühlung („soft landing“) aus, allerdings sind Projektionen von Wachstum und Inflation weiterhin mit erhöhten Unsicherheiten behaftet. So scheinen bspw. Reaktionen an den Arbeitsmärkten langsamer zu verlaufen. Unternehmen halten an Ihrer Belegschaft auch in wirtschaftlich schwächeren Phasen länger fest. Zudem könnten schwer berechenbare politische Entscheidungen zu erratischen Preisbewegungen führen, etwa über höhere Zölle.

Daher sind sowohl die EZB als auch die Fed gut beraten, auch künftig datenabhängig vorzugehen, sich also von jeweils aktuellen volkswirtschaftlichen Daten in ihren Entscheidungen leiten zu lassen. Anzunehmen ist, dass auch im kommenden Jahr die Leitzinsen weiter sinken. Der neue Zinstiefpunkt bleibt allerdings vorerst ungewiss.

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DONNER & REUSCHEL AG , Privatbank seit 1798 , Ballindamm 27, D-20095 Hamburg Tel: (040) 30 217.5337, Fax: (040) 30 217.5600, www.donner-reuschel.de

Übernahme von 25% der BV Bayerische Vermögen GmbH durch die meine Volksbank Raiffeisenbank eG vereinbart

Die meine Volksbank Raiffeisenbank eG, Rosenheim („mVBRB“), die achtgrößte Volks- und Raiffeisenbank Deutschlands mit einem betreuten Kundenvolumen von rd. 24 Mrd. EUR und über 350.000 Kunden, hat nach dem erfolgreichen Abschluss der Due Diligence mit der LAIQON AG gestern den notariellen Kaufvertrag zum Erwerb von 25% an der BV Bayerische Vermögen GmbH („BV GmbH“) unterzeichnet. Die BV GmbH betreut mit einem Team von 30 Mitarbeitern an 5 Standorten rund 2.400 Kunden. Der Vermögensverwalter betreut aktuell ein Kundenvermögen von rund 1,55 Mrd. EUR AuM. Über die Höhe des Kaufpreises haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Am 30. Juni 2024 kommunizierte die LAIQON AG durch eine Ad-Hoc-Mitteilung die Vertiefung der Partnerschaft zwischen der mVBRB und der BV GmbH durch Unterzeichnung eines entsprechenden Letters of Intent. In der BV GmbH bündelt der LAIQON-Konzern seine gesamten Aktivitäten im Geschäftssegment LAIQON Wealth Management.

Dabei beteiligt sich die mVBRB in einem ersten Schritt direkt mit 9,9% an der BV GmbH. Der Vollzug des Erwerbs der weiteren 15,1% auf 25% erfordert zuvor den Abschluss des bereits begonnenen Inhaberkontrollverfahrens durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Am 10. September 2024 erfolgte in diesem Zuge zudem der Abschluss des notariellen Kaufvertrages zur Übertragung der 25%-igen Beteiligung der BV GmbH an der meine Bayerische Vermögen GmbH auf die LAIQON AG. An der meine Bayerische Vermögen GmbH (www.meinebv.de) ist die mVBRB mit 75% beteiligt.

Überproportionales Kunden- und AuM-Wachstum

Durch die Übernahme der Minderheitsbeteiligung an der BV GmbH durch die mVBRB wird die erfolgreiche strategische Partnerschaft mit der LAIQON AG weiter intensiviert.

Ziel beider Partner ist es, weiteres überproportionales Markt- und Kundenwachstum im durch starke Wachstumsraten gekennzeichneten Wealth Management-Markt zu erzielen.

Dazu Dipl.-Ing. Achim Plate, Chief Executive Officer der LAIQON AG: „Die meine Volksbank Raiffeisenbank eG ist einer unserer wichtigsten strategischen Partner. Daher freuen wir uns sehr, dass wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit durch die weitere gemeinsame Beteiligung vertiefen. Damit wollen wir die Präsenz im Vermögensverwaltungsbereich in der Region Oberbayern weiter stärken.“

Über die LAIQON AG:

Die LAIQON AG (LQAG, ISIN: DEOOOA12UP29) ist ein stark wachsender Premium Wealth Spezialist mit Fokus auf nachhaltige Kapitalanlagen mit einem verwalteten Vermögen von rund 6,5 Mrd. EUR (Stand: 30.06.2024). Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg und Büros in Frankfurt, München und Berlin bietet institutionellen und privaten Anlegern ein Portfolio aus aktiv und KI-gemanagten Fonds sowie individuelle Vermögensverwaltung an. Mit seiner KI-Tochter LAIC und dem selbst entwickelten LAIC ADVISOR® gehört LAIQON zu den Vorreitern für Künstliche Intelligenz im Asset Management. LAIQON setzt auch bei seinen Prozessen und im Datenmanagement auf modernste Plattform-Technologie. Dank seiner voll integrierten Digitalen Asset Plattform (DAP 4.0) kann LAIQON seinen Service vom Onboarding bis zum Reporting voll digital abbilden, skalieren und seine Produkte und Services Dritten als White-Label-Partner zur Verfügung stellen.

Verantwortlich für den Inhalt:

LAIQON Solutions GmbH, An der Alster 42, 20099 Hamburg, Tel: +49 (0)40 32 56 78-0, www.laiqon.com

Obwohl die Konjunkturaussichten weltweit nicht gerade rosig sind, laufen die Aktienmärkte stramm nach oben.

„Das liegt zum einen an den Zinssenkungen der Notenbanken, die viele als Impulsgeber interpretieren“, sagt Carsten Gerlinger, Managing Director und Head of Asset Management bei Moventum AM. „Doch muss auch klar sein, dass die Zinssenkungen Ausdruck einer lahmenden Konjunktur sind und der letzte Notnagel, eine Rezession zu verhindern.“ Anleger sollten deshalb vorsichtig bleiben.

In den USA verlieren die Großen 7, die Tech- und KI-Unternehmen der ersten Reihe, deutlich an Dominanz. „Hier werden die ambitionierten Bewertungen zunehmend kritisch hinterfragt, weil bislang noch keine konkrete Monetarisierung der KI-Investitionen absehbar ist“, sagt Gerlinger. Die steigenden Kurse stammen vom immer noch positiven Sentiment der Marktteilnehmer. „Hier wird nach wie vor ein Soft Landing der US-Wirtschaft erwartet“, sagt Gerlinger. „Und es verlassen sich alle darauf, dass die Zinssenkungen die wirtschaftlichen Aussichten verbessern.“ Die Aktienmärkte preisen immer noch ein positives Konjunkturszenario mit ambitionierten Gewinnzuwächsen von bis zu 15 Prozent im S&P 500 ein, während die Rentenmärkte das Gegenteil erwarten.

In Europa steht die gute Aktienmarktentwicklung noch stärker im Widerspruch zum schwachen konjunkturellen Umfeld in der Eurozone. „Die Politik findet nach wie vor kein Rezept, um die Wirtschaft zu stimulieren, zumal Haushaltszwänge den Spielraum beschränken“, sagt Gerlinger. Auch das mäßige Wirtschaftswachstum in China liefert keine Stimulation für Europa. Allerdings sind die Bewertungen europäischer Aktien unverändert günstig, Small und Mid Caps haben sich stabilisiert. „Analog zu den USA ruhen die Hoffnungen auf den Zinssenkungsstimuli“, so Gerlinger.

Anders sieht das in Japan aus. „Hier schwebt die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen als Damoklesschwert über dem japanischen Aktienmarkt“, sagt Gerlinger. „Die für japanische Verhältnisse mit drei Prozent hohe Inflation wird die Bank of Japan früher oder später zum Handeln zwingen.“ Im Gegensatz dazu sprechen die günstigen Aktienbewertungen, starke Bilanzen, aber auch Aktienrückkäufe und gute Dividenden für japanische Aktien. „Damit bleiben japanische Aktien zwar interessant“, so Gerlinger. „Als Belastung könnten sich jedoch weitere Zinsschritte der Bank of Japan erweisen.“ Im Zuge dessen könnte auch der Yen weiter steigen, was das Risiko aus Euro-Anlegersicht einschränkt.

Aktienmärkte in den Emerging Markets bleiben bewertungstechnisch interessant, sind jedoch durch den Trend zur Deglobalisierung unter Druck geraten. „Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung in China erwies sich als kurzes Strohfeuer“, so Gerlinger. „Zwar wird für 2024 ein chinesisches Wirtschaftswachstum von bis zu fünf Prozent erwartet.“ Das liegt jedoch weit unter dem Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre. „Indien wächst mit fast acht Prozent überdurchschnittlich stark und zieht unverändert Investoren an“, sagt Gerlinger.

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PCS-Team, Janus Henderson Investors

  • Der Markt hat Small Caps lange Zeit zugunsten größerer, etablierterer Unternehmen gemieden.
  • Small-Caps sollten von Zinssenkungen stärker profitieren.
  • Gewinnwachstum und Bewertung wichtig bei Potenzialanalyse.

Heutige Small Caps könnten die Googles, Facebooks und Amazons von morgen sein. Small-Cap-Unternehmen stehen meist noch am Anfang ihrer Entwicklung, und viele von ihnen müssen erst Gewinne erwirtschaften.

Im aktuellen Finanzumfeld, in dem die Kapitalkosten gestiegen sind und sich die Kluft zwischen erfolgreichen und angeschlagenen Unternehmen vergrößert hat, wird das Erkennen dieser zukünftigen Giganten noch wichtiger.

Warum jetzt auf Small Caps setzen?

In einer Zeit mit nahezu Nullzinsenkonnten sich selbst unprofitable Unternehmen relativ problemlos durch finanzielle Schwierigkeiten manövrieren. Inzwischen befinden wir uns jedoch in einem Umfeld, in dem die Zinsen voraussichtlich für längere Zeit höher bleiben werden. Die Kluft zwischen erfolgreichen und angeschlagenen Unternehmen hat sich weiter vergrößert.

Eine Zeit lang hat der Markt Small Caps weitgehend gemieden und stattdessen in größere, etabliertere Unternehmen investiert – eine Strategie, die sich als erfolgreich erwiesen hat. Mit Beginn der weltweiten Zinssenkungen, bei denen die Zentralbanken entweder Zinssenkungen durchführen oder ankündigen, dürften die stärkeren Small-Cap-Unternehmen jedoch erheblich profitieren.

Die Bedingungen könnten sich künftig als günstig für Small Caps erweisen. Auch wenn sich aus den wenigen Beobachtungen noch kein Trend ableiten lässt und sich die beginnende Rotation wieder auflösen könnte, deuten die Bewertungen darauf hin, dass Small Caps erschwinglicher sind als die breiten Marktindizes. Der langfristige Anlageerfolg hängt stark vom Einstiegszeitpunkt ab. Die aktuellen Bewertungen könnten darauf hindeuten, dass das erneute Interesse an Small Caps gerechtfertigt ist. Selbstverständlich können unterbewertete Vermögenswerte aus verschiedenen Gründen unterbewertet sein und weiter fallen.

Dies bringt uns zur zweiten Komponente der zukünftigen Aktienmarktentwicklung – dem erwarteten Gewinnwachstum pro Aktie (EPS). In allen von uns untersuchten Märkten (siehe Abbildung 1) wird für die Small-Cap-Indizes bis zum Jahr 2026 ein zweistelliges Gewinnwachstum prognostiziert (Bloomberg-Marktkonsens), das über dem ihrer nach Marktkapitalisierung gewichteten Pendants liegt.

Die Kombination aus niedrigeren Bewertungen und der Aussicht auf ein zweistelliges Gewinnwachstum pro Aktie könnte daher ein attraktives Investitionsangebot darstellen.

Bedeutung eines aktiven Managements bei breiter Streuung

Da sich der Trend zu passiven Anlagestrategien auch auf Small Caps ausweitet, kaufen die Anleger im Grunde sowohl die „Spreu“ als auch den „Weizen“. Dies könnte zu einem noch größeren Problem werden, wenn es in Zukunft noch größere Gewinner und Verlierer gibt.

Möglicherweise können hoch verschuldete, unprofitable Unternehmen in einem anhaltend höheren Zinsumfeld nur schwer überleben, selbst wenn die Zinssätze fallen. Small Caps bieten zwar viele Chancen, doch ist der Anteil der verlustbringenden Unternehmen höher als bei Large Caps (Abbildung 2). Ein langfristiges Exposure in Unternehmen mit negativen Erträgen kann sich erheblich auf die Gesamtrendite eines Portfolios auswirken und zu einer größeren Streuung der Ergebnisse führen. Ein sorgfältiger Aktienauswahlprozess ist daher besonders wichtig.

Unentdeckte Perlen bei Small Caps

Der Einstieg in Small-Cap-Aktien, die günstig sind und gute Gewinnprognosen aufweisen, scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein, aber einige Anleger schenken diesem Bereich vielleicht nicht genug Aufmerksamkeit.

Auf den MSCI World Small Cap Index entfallen durchschnittlich nur neun Analysten pro Aktie, wobei etwa 25 % der Unternehmen im Index von weniger als zwei Analysten gecovered werden[1].

Es ist Erntezeit

In den letzten Wochen sind Small Caps wieder in den Vordergrund gerückt, nachdem sie über viele Jahre hinweg weitgehend ignoriert wurden. Eine kurze Phase macht zwar noch keinen Trend, und viele Faktoren könnten die jüngste Rallye bei den Small Caps wieder umkehren. Dennoch wären Anleger gut beraten, sich auf die relativ niedrigen Bewertungen und das Potenzial für solides Gewinnwachstum in diesem Segment zu konzentrieren.

Anlageergebnisse werden – ebenso wie Ernten – von vielen Faktoren beeinflusst, auf die wir keinen Einfluss haben. Aber genau wie Landwirte, die ihre Felder bestellen und ständig nach besseren Möglichkeiten suchen, mehr Weizen als Spreu zu ernten, suchen aktive Manager, die ihre Portfolios verwalten, nach besseren Möglichkeiten, die Gewinner zu identifizieren und sie von den Verlierern zu trennen. Bei Small Caps – wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, auf unprofitable Unternehmen zu stoßen – könnte das Wissen und die Analyse von Small-Cap-Managern Anlegern dabei helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen.

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Die europäische Ratingagentur Scope hat in einer großen Auswertung die Anbieter von Aktienfonds, Aktienfonds mit einer konstant ausgezeichneten Entwicklung und die größten Gewinner und Verlierer der vergangenen zwölf Monate analysiert.

Um die Stärke der Fondsgesellschaften in der Anlageklasse Aktien zu bestimmen, wurde die so genannte Top-Rating-Quote ermittelt. Dazu wurde für jeden Anbieter die Zahl der Fonds mit einem A- oder B-Rating ins Verhältnis zur Gesamtzahl der von Scope bewerteten Portfolios gesetzt. Mit A und B werden Produkte ausgezeichnet, die in den vergangenen Jahren eine (weit) überdurchschnittliche Leistung gezeigt haben. Die Rating-Skala von Scope reicht bis E.

Der Fokus ist dabei auf die Managementleistung gerichtet – passive ETFs und Indexfonds wurden deshalb nicht berücksichtigt.

In die Rangliste aufgenommen wurden Fondshäuser mit mindestens acht von Scope gerateten Produkten. Liegt die Zahl der Fonds mit Rating zwischen acht und 24, betrachtet Scope den Anbieter als kleine Gesellschaft. Tragen 25 Fonds und mehr ein Scope-Rating, gilt das Haus als große Gesellschaft. Bei der Bestimmung, ob es sich um einen großen oder einen kleinen Anbieter handelt, werden die Fonds aller Anlageklassen berücksichtigt. Für die Ermittlung der Top-Rating-Quote in der vorliegenden Studie wurden indes ausschließlich Aktienfonds betrachtet.

Anbieter mit vielen überdurchschnittlichen Produkten

Sieger im Bereich Aktienfonds unter den 60 großen Fondsgesellschaften ist Janus Henderson. Der Anbieter kommt auf eine Top-Rating-Quote von 65,4%: 17 von 26 gerateten Aktienfonds sind mit A oder B bewertet. Das ist beinahe doppelt so hoch wie der durchschnittliche Wettbewerber. Die Plätze 2 und 3 nehmen Union Investment (63,6%) und BlackRock (58,5%) ein, die ebenfalls einen hohen Anteil (sehr) gut bewerteter Aktienfonds haben.

Bei den kleinen Gesellschaften (insgesamt 103) teilen sich Flossbach von Storch und PGIM Investments den ersten Platz. Sie kommen auf eine makellose Top-Rating-Quote von 100%. Alle vier bzw. sechs Aktienfonds dieser Anbieter sind mit A oder B bewertet. Dimensional Fund Advisors erreicht Rang 3 mit einem Anteil von 81,8%. Den kleineren Anbietern fällt es aufgrund ihres überschaubaren Produktangebots (in Deutschland) im Regelfall leichter, auf hohe Top-Rating-Quoten zu kommen.

Fonds-Dauerbrenner

Nur wenigen Fonds gelingt es, konstant eine Spitzenleistung zu erzielen. Um diese zu bestimmen, hat Scope sämtliche Aktienfonds mit einem Mindestvolumen von 50 Mio. Euro betrachtet, die aktuell mit der Bestnote A bewertet sind, also zu den absoluten Top-Produkten ihrer Peergroup zählen (191 Fonds).

Am längsten durchgängig mit A bewertet ist der Columbia Threadneedle Global Focus Fund. Der weltweit anlegende Aktienfonds trägt die Höchstnote seit Mai 2017. In den vergangenen fünf Jahren erzielte er eine annualisierte Rendite von 12,6%. Weitere drei Fonds tragen seit 2018 ununterbrochen ein A-Rating: der AB International Health Care (Aktien Gesundheitswesen Welt), der Polar Capital Biotechnology (Aktien Biotechnologie) und der Schroder Global Sustainable Growth (Aktien Nachhaltigkeit/Ethik Welt).

Auffällige Auf- und Absteiger

Neben diesen Vorbildern an Beständigkeit gibt es Fonds, die starke Veränderungen durchmachen. Scope hat Aktienfonds ermittelt, deren Rating binnen eines Jahres einen großen Sprung gemacht hat – nach oben oder nach unten. Entscheidend war die Veränderung der Rating-Punktzahl, die bestimmt, in welche Rating-Kategorie A bis E ein Fonds eingruppiert wird.

Auf einem guten Weg befinden sich der KBC Equity New Asia und der AB Asia ex-Japan Equity, die beide in Asien ohne Japan investieren und seit August 2023 von einem unterdurchschnittlichen D-Rating auf ein überdurchschnittliches B-Rating gestiegen sind. Den gleichen Sprung machte der Mirabaud – Discovery Europe, der sich in europäischen Nebenwerten engagiert.

Deutlich abgeschwächt hat sich dagegen die Leistung des BGF Emerging Markets, der binnen zwölf Monaten von B auf D rutschte. Merklich schlechter steht auch der Fidelity Sustainable Emerging Markets Equity da. Er trug vor einem Jahr ein A-Rating, momentan reicht es nur Note C. Besonders viele Rating-Punkte verloren hat zudem der Ossiam ESG Low Carbon Shiller Barclays CAPE US Sector ETF, dessen Rating von B auf D gefallen ist.

Die vollständige Auswertung können Sie hier herunterladen.*

* Tabelle 5 der Studie (Asset Manager Ranking) wurde am 18.09.2024 aktualisiert: Veränderung der Plätze 8-10 bei den großen Gesellschaften (Deka +2 Ränge). Grund: In der ursprünglichen Fassung war ein top gerateter Fonds der Deka nicht korrekt berücksichtigt worden. 

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Scope Analysis GmbH, Lennéstraße 5, D-10785 Berlin, Tel: +49 30 27891-0, Fax: +49 30 27891-100, www.scopeanalysis.com

Die Mitglieder des deutschen Fondsverbands BVI haben in ihrer Mitgliederversammlung turnusgemäß den neuen Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Er setzt sich zusammen aus:

Sonja Albers, Union Investment

Dirk Degenhardt, Deka Vermögensmanagement

Mathias Heiß, Universal Investment

Fabian Klingler, abrdn

Dr. Matthias Liermann, DWS Investment

Dr. Thomas Schindler, Allianz Global Investors

Dr. Jörg Stotz, Hansainvest

Die bisherigen Vorstandsmitglieder Sonja Albers, Dirk Degenhardt, Matthias Liermann, Thomas Schindler und Jörg Stotz wurden wiedergewählt. Nicht mehr zur Wahl angetreten sind Katja Müller (Universal Investment) und Michael Schneider (Intreal). Neu hinzugekommen sind Mathias Heiß und Fabian Klingler.

Der Vorstand hat Matthias Liermann zum neuen Präsidenten gewählt.

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BVI ­ Bundesverband Investment und Asset­Management e.V., Eschenheimer Anlage 28, D-­60318 Frankfurt/Main, Tel.: 069/154090­0, Fax: 069/5971406, www.bvi.de