Im Vorfeld der Fed-Entscheidung: Baufinanzierungszinsen auf Allzeittief

Bestkonditionen liegen bei rund 0,5 Prozent für zehnjährige Darlehen Experten-Umfrage von Interhyp: weiterhin niedrige Bauzinsen

 

Ob Wohnungskauf oder Hausbau: Angehende Immobilienbesitzer und Baufinanzierungskunden können in den nächsten Wochen und Monaten mit weiter günstigen Zinsen bei Immobilienkrediten rechnen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen, unter den Zinsexperten von zehn namhaften Kreditinstituten. “Nachdem die Europäische Zentralbank bei ihrer letzten Sitzung über die weitere Lockerung der Geldpolitik gesprochen hat und die Signale der amerikanischen Notenbank ebenfalls das Niedrigzinsniveau stützen, dürfen Sparer weiterhin kaum auf Zinserträge hoffen. Immobilienkäufer können aber von extrem günstigen Konditionen für Immobilienkredite profitieren”, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG. “Das Zinsniveau ist so niedrig wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Derzeit liegen die Zinsen für zehnjährige Darlehen oft deutlich unter einem Prozent pro Jahr, sogar rund 0,5 Prozent sind bei Bestanbietern möglich.”

Auch die im monatlichen Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten prognostizieren mehrheitlich anhaltend niedrige Zinsen, sowohl in den nächsten Wochen als auch auf Halbjahres- bis Jahressicht. Einige Experten halten auf Jahressicht sogar fallende Bauzinsen für möglich.

Mit niedrigen Zinsen wollen die Notenbanken das weltweite Konjunkturwachstum und die geringe Inflation stimulieren. Die von Sparern erhoffte Zinswende ist damit laut Interhyp vorerst in weite Ferne gerückt. Höhere Renditen bei Staatsanleihen sind auf absehbare Zeit noch unwahrscheinlicher geworden. Mohr: “Für Menschen mit einem aktuellen Finanzierungsbedarf sind das gute Nachrichten. Vor fünf oder zehn Jahren waren Baufinanzierungen noch deutlich teurer.”

Neben der Niedrigzinspolitik der Notenbanken seien vor allem wirtschaftliche und politische Unsicherheiten wie Handelskonflikte und der Brexit Ursache für die niedrigen Bauzinsen, so Mohr. Denn dadurch steigt die Nachfrage nach Bundesanleihen und deren Renditen sinken. Baugeld, das sich an der Entwicklung langfristiger Anleihen orientiert, ist in der Folge ebenfalls günstig.

Nach Angaben von Interhyp sollten Verbraucher das Zinsumfeld nutzen, um zum Beispiel bestehende Kredite, für die zum Teil noch drei bis vier Prozent Zinsen gezahlt werden, wenn möglich mit besseren Konditionen zu verlängern oder umzuschulden. “Auch Sondertilgungen sind in Zeiten niedriger Sparzinsen zunehmend sinnvoll, um Zinskosten zu sparen. Bei der Erstfinanzierung sollte die Finanzierung nicht Spitz auf Knopf kalkuliert sein. Wichtig und zukunftsorientiert ist ein hoher Anteil an Eigenkapital”, rät Mohr. Mindestens die Kaufnebenkosten sollten durch eigene Mittel abgedeckt sein. Interhyp empfiehlt darüber hinaus einen Anteil an Eigenkapital von zwanzig Prozent des Kaufpreises und mehr.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Interhyp AG, Immobilienfinanzierer, Marcel­-Breuer­-Str. 18, D-­80807 München, Tel: 0049 89 20 30 70, Fax: 0049 89 20 30 75 1000, www.interhyp.de

Zinsen auf Allzeittief: Bestkonditionen für zehnjährige Immobiliendarlehen Ende Juli unter 0,8 Prozent

 

Der von der Europäischen Zentralbank (EZB) fortgesetzte Kurs einer lockeren Geldpolitik hält die Bauzinsen voraussichtlich weiterhin tief. Zu dieser Einschätzung kommt die Interhyp AG, Deutschlands größter Vermittler für die private Baufinanzierung. “Seit Jahresbeginn sind die Konditionen für Darlehen um rund 0,5 Prozentpunkte gefallen und liegen auf neuem Allzeittief. Die Notenbanken in Europa und den USA stützen mit ihren aktuellen Aussagen das anhaltende Niedrigzinsniveau”, sagt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG. Im Augenblick bewegen sich die Konditionen beim Baugeld weitestgehend seitwärts. Mohr: “Nachdem Marktteilnehmer in den vergangenen Tagen und Wochen bereits die weitere Fortsetzung der Niedrigzinspolitik vorhergesagt hatten, dürfte dies größtenteils im aktuellen Zinsniveau eingepreist sein.”

Kreditnehmer sollten laut Interhyp in den nächsten Wochen mit kleineren Schwankungen bei den Baugeldkonditionen um das niedrige Niveau rechnen, auch Ausschläge nach unten sind möglich. “Die grundsätzlichen Finanzierungsbedingungen bleiben extrem gut”, erläutert Mohr. So können Immobilienkäufer nach Berechnungen der Interhyp AG im Durchschnitt aktuell mit einer monatlichen Kreditrate von 1.000 Euro bei aktuellen Bestkonditionen ein Darlehen von rund 320.000 Euro bedienen – bei einer zehnjährigen Zinsfestschreibung und inklusive einer dreiprozentigen Anfangstilgung. “Während die Zollkonflikte, der ungewisse Brexitausgang und politische Unsicherheiten die Märkte seit Monaten destabilisieren, gehören Kreditnehmer zu den Profiteuren jener unsicheren Konjunkturentwicklung und der geringen Inflation, der die EZB mit ihrem geldpolitischen Kurs begegnen will”, erklärt Mohr.

Nicht nur die Zinspolitik gibt die Richtung beim Baugeld vor. Die wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten halten zusätzlich die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen hoch, wodurch deren Renditen sinken. Die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen, die weiterhin im Minus liegen, sind eine wichtige Orientierung für die Bauzinsentwicklung.

Laut Expertin Mohr sollten Immobilienkäufer auch im Zinstief ihre Finanzierung wohlüberlegt angehen. So bleibt der Zinsvergleich gerade bei volatilen Marktbewegungen essenziell. “Darüber hinaus raten wir zu hohen Tilgungssätzen von drei Prozent und mehr, um in einer überschaubaren Zeit schuldenfrei werden zu können. Wir empfehlen Kreditnehmern lange Zinsbindungen von zehn Jahren und mehr. Wer absolute Planungssicherheit wünscht, sollte ein Volltilgerdarlehen erwägen – solche Darlehen sind am Ende der Zinsbindung komplett abbezahlt.”

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Interhyp AG, Immobilienfinanzierer, Marcel­-Breuer­-Str. 18, D-­80807 München, Tel: 0049 89 20 30 70, Fax: 0049 89 20 30 75 1000, www.interhyp.de

Die Deutsche Sachwert Kontor AG vereinfacht den Zugang für Fördermittelsuchende und baut damit ihr Beratungs- und Fördermittel-Managementgeschäft weiter aus.

 

Eine getroffene Netzwerk-Kompetenzerweiterung ermöglicht es, künftig zusätzlich einzelne, in Module unterteilte Leistungspakete anzubieten. Damit senkt die DSK AG die Einstiegshürden bei den anfallenden Honoraren. „Speziell mittelständische Unternehmen erhalten damit leichteren Zugang zu unserer Leistung und damit zu nicht rückzahlbaren Zuschüssen von Land, Bund und EU für ihre Investitionen“, erklärt DSK Vorstand Curt-Rudolf Christof.

Gerade in der Immobilienwirtschaft, Energiewirtschaft und Umwelt- und Recyclingwirtschaft stehen viele Möglichkeiten offen. Wenn Sie oder Ihre Mandanten also ein Investitionsprojekt planen, die Chancen auf Förderungen sind gut! „Gerne führen wir Sie aktiv und professionell durch den EU-Förderdschungel.“ erklärt Christof abschließend.

Leistungsumfang

Modul 1: Beinhaltet die ggf. erforderlichen Vorarbeiten für das geplante Projekt.

  • Identifikation und Klassifizierung des Projekts
  • Erste Fördermittelpotentialrecherchen
  • Plausibilitätsrecherchen
  • Konzeptionsrecherchen
  • Machbarkeitsrecherchen
  • Detaillierte Fördermittelrecherchen unter Einsatz eines Expertenteams und Prüfung von bis zu 2.200 Fördermittel-Richtlinien
  • Besprechung der Ergebnisse

Modul 2:

  • Vorprüfung der einzelnen Fördermaßnahmen
  • Vorabstimmung mit Fördermittelgebern und/oder ggf. Finanzierungspartnern
  • Erarbeitung der einzelnen Fördermittelszenarien
  • Begleitung bei der Erarbeitung des Finanzierungskonzepts
  • Begleitung bei der Erarbeitung von Logframe und Stakeholderanalyse
  • Begleitung bei der Erarbeitung einer Projektskizze nach Formvorschriften und Richtlinien der einzelnen Fördermittelgeber

Modul 3:

  • Begleitung im Antragsverfahren
  • Schreiben der Anträge
  • Plausibilitätsprüfung der Zuwendungsbescheide

 

Die Deutsche Sachwert Kontor AG ist zertifizierter EU-Fördermittelmanager für Unternehmen und auf die Investorenberatung und Durchführung zur Beschaffung von nicht rückzahlbaren Zuschüssen spezialisiert.

Das Unternehmen bringt Förderzuschüsse und nicht rückzahlbare Zuwendungen der Europäischen Union, des Bundes und der Länder in den Mittelstand. Diese Finanzhilfen von bis zu 30 % der Investitionskosten stehen grundsätzlich jedem Unternehmen zur Verfügung.

Diese Zuschüsse

  • reduzieren das Investitionsrisiko,
  • erhöhen die Rentabilität,
  • sichern die Verwirklichung der Investition.

Gefördert durch

  • das Bundesministerium für …,
  • die Europäische Union,
  • die Bundesstiftung für ….

ist das erklärte Ziel einer Projektbegleitung durch die DSK AG.

Das Unternehmen mit Sitz in Erding vereint die Investorenberatung und das Fördermittel-Projektmanagement in einem Dienstleistungspaket. Die DSK AG führt den Investor in seinem Projekt nach einem standardisierten Verfahren aktiv und professionell durch den “EU-Förderdschungel” und das umfangreiche Formular- und Dokumentationswesen.

Das erklärte Ziel ist die vollständige Durchführung der Antragsverfahren bis zur Realisierung des Projektvorhabens unter Hinzunahme von Förderzuschüssen. Die inhaltliche und rechtsverantwortliche Projektdurchführung bleibt dabei stets im Verantwortungsbereich des Investors (Auftraggeber).

Gerade mittelständische Unternehmen können in hohem Maße von diesen Förderungen und durch diese professionelle Begleitung profitieren. In Kooperation mit einer deutschlandweit agierenden Netzwerkgruppe und langjähriger Erfahrung der Netzwerkpartner wurden bereits mehr als 100 Zuschussfördermaßnahmen realisiert. „Wir wollen Fortschritt, Ökologie und Erträge partnerschaftlich mitgestalten – zu Ihrem Nutzen“, so Christof abschließend.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Sachwert Kontor AG, Posener Straße 19, 85435 Erding, Tel: +49 (0)8122 999102, Fax: +49 (0)8122 999103, www.eu-spezialisten.de

Interhyp-Zinsbericht: Konditionen für Immobilienkredite haben nochmals nachgegeben / kein Anstieg der Bauzinsen erwartet

 

Die von der Europäischen Zentralbank (EZB) und auch der amerikanischen Notenbank Fed in Aussicht gestellte Lockerung der Geldpolitik hat die Zinsen für Immobiliendarlehen weiter sinken lassen. Auch von der nun bekannt gewordenen Nachfolge an der EZB-Spitze werden keine wesentlichen Änderungen dieses Kurses erwartet. “Während die Lockerung der Geldpolitik für Sparer ein schlechtes Zeichen ist, können sich Kreditnehmer auf weiterhin niedrige Zinsen einstellen”, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen. Auch die im monatlichen Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten sehen mehrheitlich anhaltend niedrige Zinsen, sowohl in den nächsten Wochen als auch auf Halbjahres- bis Jahressicht.

Wie eine Interhyp-Auswertung der Konditionen von mehr als 400 Banken und Finanzierungsinstituten zeigt, haben die Zinsen für Immobiliendarlehen ihre Talfahrt im Juni fortgesetzt. “Nachdem im Mai bereits ein neues Allzeittief erreicht wurde, haben die Konditionen in den vergangenen Wochen nochmals nachgegeben”, erklärt Mohr. Die Konditionen für zehnjährige und fünfzehnjährige Kredite fielen je um rund 0,10 Prozentpunkte und für Darlehen mit zwanzigjähriger Zinsbindung um rund 0,15 Prozentpunkte.

“Neben der Zinspolitik sorgt die hohe Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen dafür, dass die Bauzinsen so niedrig sind”, sagt Mirjam Mohr. “Unsicherheiten wie Handelskonflikte, Brexit und die weltweit nachlassende Konjunktur lassen Anleger vermehrt zu zehnjährigen deutschen Staatsanleihen greifen, weil diese Sicherheit versprechen – und die Bauzinsen orientieren sich an den langfristigen Staatsanleihen.” Für die Sicherheit nehmen Investoren mittlerweile auch negative Renditen bei Bundesanleihen in Kauf.

Baugeld markiert aktuell ein neues Allzeittief. “Nie war es in der Geschichte der Bundesrepublik günstiger, eine Immobilienfinanzierung auf den Weg zu bringen – ob für den Bau, den Immobilienkauf oder für eine Umschuldung”, so Mirjam Mohr. Das günstige Zinsniveau wird sich in den kommenden Monaten fortsetzen. Das geht aus dem aktuellen Bauzins-Trendbarometer von Interhyp hervor. Die Experten von zehn deutschen Kreditinstituten gehen in der Mehrheit kurzfristig sowie mittel- bis langfristig eher von gleichbleibend günstigen Zinsen aus.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Interhyp AG, Immobilienfinanzierer, Marcel­-Breuer­-Str. 18, D-­80807 München, Tel: 0049 89 20 30 70, Fax: 0049 89 20 30 75 1000, www.interhyp.de

Deutscher Immobilienmarkt in längster Aufschwungphase seit der deutschen Wiedervereinigung

 

Der Immobilienmarkt in Deutschland befindet sich in einer fast 10 Jahre andauernden Aufschwungphase. Die Bauinvestitionen und Transaktionsvolumina auf dem Bestandsimmobilienmarkt haben seit 2010 kontinuierlich zugenommen. Hierin schlagen sich auch die Preissteigerungen der letzten Jahre nieder. Da Immobilieninvestitionen zu einem großen Teil fremdfinanziert werden, spiegeln sich die gestiegenen Bauinvestitionen auch in der Kreditvergabe der Banken wider.

Das Neubauvolumen am Wohnungsmarkt ist zwischen 2010 und 2018 um 112 Prozent gestiegen und damit wesentlich stärker als die Bauleistungen im Bestand und das Transaktionsvolumen. Da der Neubau in der Regel einen höheren Fremdmittelanteil erfordert, ist die Wohnimmobilienkreditvergabe mit ca. 70 Prozent in diesem Zeitraum etwas stärker gestiegen als das gesamte Bau- und Transaktionsvolumen (60 Prozent).

Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. Hier zog die Kreditvergabe ebenfalls etwas stärker an als das Bau- und Transaktionsvolumen (64 Prozent im Vergleich zu 49 Prozent). In Summe wurden im Jahr 2016 Darlehen für den Bau und Erwerb von Gewerbeimmobilien in Höhe von rund 72 Mrd. Euro vergeben. Seitdem bewegt sich das Neugeschäftsvolumen in diesem Geschäftsfeld bei leichten Schwankungen auf diesem Niveau.

Entwicklung des Fremdfinanzierungseinsatzes

Der Anteil des mit Fremdkapital finanzierten Bau- und Transaktionsvolumens ist dabei weitgehend stabil geblieben. Innerhalb der vergangenen Dekade lag der durchschnittliche Fremdfinanzierungsanteil bei sämtlichen Immobilieninvestitionen und -transaktionen bei etwa 50 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Bedeutung der verschiedenen Segmente des Immobilienmarktes im Zeitablauf durchaus Veränderungen unterworfen ist und dass sie in unterschiedlichem Ausmaß fremdmittelintensiv sind. So spielen z.B. Investitionen in den Gebäudebestand im Verhältnis zum Neubau heute eine größere Rolle als vor 25 Jahren.

“Die Langfristbetrachtung zeigt, dass die Finanzierungsstrukturen im Durchschnitt stabil sind”, sagte Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des Verbands deutscher Pfandbriefbanken. “Die hohe Nachfrage am Immobilienmarkt, das begrenzte Neubauvolumen sowie die anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen dürften vorerst für eine weiter steigende Kreditnachfrage und entsprechende Finanzierungsvolumina sorgen.”

Für Banken wie Kreditnehmer sollte diese Entwicklung allerdings keine außergewöhnlichen Unsicherheiten bergen. Die in Deutschland etablierte Langfristfinanzierung zum Festzins verschafft Kreditnehmern Planungssicherheit und federt mögliche kurzfristige konjunkturelle Schwankungen ab. Banken steht mit dem Pfandbrief, der in diesem Jahr sein 250. Jubiläum feiert, ein langfristiges und fristenkongruentes Refinanzierungsinstrument zur Verfügung, von dem Banken auch Gebrauch machen. Dies zeigt sich an der Entwicklung der Emittentenanzahl, die von 63 im Jahr 2010 auf 82 im Jahr 2019 gestiegen ist.

“Kritische zyklische Risiken für die Finanzstabilität sind derzeit nicht zu erkennen”, sagte Jens Tolckmitt. “Die Empfehlung des Finanzstabilitätsausschusses an die BaFin, den antizyklischen Kapitalpuffer sehr kurzfristig mit Wirkung zum dritten Quartal 2020 zu aktivieren, können wir daher nicht nachvollziehen. Vielmehr steigert die Entscheidung die Unsicherheit der Wirtschaft noch weiter. In einer Phase einer schwächeren Konjunktur könnte der antizyklische Kapitalpuffer damit sogar prozyklisch wirken.”

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Verband deutscher Pfandbriefbanken e.V., Georgenstraße 21, 10117 Berlin,Tel: +49 30 20915-330, www.pfandbrief.de

Breites Angebot durch Netzwerk von 400 angeschlossenen Finanzierern

 

Die Consorsbank vermittelt ihren Kunden ab sofort auch Baufinanzierungen. Zur Verfügung stehen neben Erst- und Anschlussfinanzierungen auch Modernisierungskredite. Ein breites Netzwerk von über 400 Finanzierungspartnern stellt sicher, dass sich für so gut wie jeden Bedarf ein passendes günstiges Angebot finden lässt. Das Besondere an der neuen Offerte der Consorsbank ist die Kombination eines Online-Angebots mit einer durchgängigen persönlichen Beratung durch feste Ansprechpartner.

Über einen Zinsrechner können sich die Interessenten auf der Website der Consorsbank Orientierung über die aktuellen Zinsen für ihr Vorhaben verschaffen und dann online einen Antrag stellen. Innerhalb von 24 Stunden meldet sich dann telefonisch ein Berater, der die Kunden durch den gesamten Prozess persönlich begleitet – von der Erstellung eines individuellen Angebots bis hin zum Abschluss mit dem finanzierenden Institut. Auch bei Rückfragen sind die festen Ansprechpartner der Consorsbank von Montag bis Freitag telefonisch erreichbar.

„Nachdem die Consorsbank im letzten Jahr einen eigenen Ratenkredit gestartet hat, komplettiert die Vermittlung von Baufinanzierungen das Angebot einer digitalen Vollbank“, sagt Rainer Hohenberger, Head of B2C der Consorsbank. „Vom kostenlosen Girokonto und Karten über diverse Sparprodukte und ein breites Brokerage-Angebot für Anleger und Trader bis hin zu Raten-, Immobilien- und Wertpapierkrediten erhalten anspruchsvolle Kunden bei der Consorsbank jetzt alle wichtigen Bankdienstleistungen aus einer Hand.“

Die Baufinanzierung steht in Kürze auch den Kunden des Private Banking von BNP Paribas Wealth Management zur Verfügung.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Consorsbank, Bahnhofstraße 55, D­-90402 Nürnberg,Tel: +49 (0) 911/3 69 ­ 1709, Fax: +49 (0) 911/3 69 ­ 5131, www.consorsbank.de

Die aktuelle YouGov-Studie „Trendreport FinTechs 2019“ liefert Daten zur Bekanntheit und Nutzungsbereitschaft von FinTechs bei Privatkunden sowie deren Marktentwicklung.

 

Der klassische Bankensektor sieht sich angesichts der anhaltenden Digitalisierung ständig innovativen Technologien ausgesetzt. Neue, teilweise branchenfremde Anbieter dringen in den Markt ein und können Nutzer überzeugen. Bereits feste Anteile gesichert haben sich einige Anbieter aus dem Technologie- und Datenbereich, die sogenannten GAFAs, zu denen auch Google und Apple zählen. So hat sich die Bekanntheit der Bezahlsysteme von Apple und Google in den letzten drei Jahren massiv gesteigert. Während Apple Pay 2016 nur 12 Prozent der Befragten kannten, hat sich diese Zahl in 2019 auf 32 Prozent gesteigert. Die Bekanntheit von Google Pay (damals noch unter Google Wallet bekannt) hat sich fast verdreifach (von 13 auf 38 Prozent). Bezahlsystem Klarna kann die Bekanntheit von 28 auf 54 Prozent fast verdoppeln. Spitzenreiter PayPal bleibt ungeschlagen auf einem hohen Niveau (2016: 84 Prozent, 2019: 82 Prozent).

Dies sind die Ergebnisse des „Trendreport FinTechs 2019 “ der internationalen Data and Analytics Group YouGov, für den 2.005 private Finanzentscheider und -mitentscheider vom 05.04.2019 bis 10.04.2019 repräsentativ für die deutsche Bevölkerung gemäß Alter, Geschlecht und Region befragt wurden.

Online-Kredite gewinnen an Zuspruch

Auch im Bereich Kredite von neuen Online-Anbietern ist die Offenheit der Finanzentscheider gestiegen. Während vor drei Jahren knapp die Hälfte der Deutschen mindestens einen Anbieter kannte, bei dem Geld geliehen werden kann, sind es 2019 schon knapp zwei Drittel (63 Prozent). So verzeichnet vor allem Anbieter smava einen großen Anstieg in der gestützten Bekanntheit bei den Befragten (von 27 Prozent in 2016 auf 47 Prozent in 2019). CreditPlus ist mit 20 Prozent der erfolgreichste Newcomer im Bereich Kredite. Auch die grundsätzliche Bereitschaft, sich bei einem der Anbieter Geld zu leihen, ist tendenziell gestiegen.

Disruptoren im Finanzsektor sind auf dem Vormarsch

„Insgesamt ist eine wachsende Akzeptanz bei Konsumenten gegenüber den neuen Anbietern im Finanz- und Versicherungssektor zu beobachten“, sagt Katharina Brachthäuser, Consultant Custom Research bei YouGov. „So sind die Befragten 2019 häufiger davon überzeugt, dass neue Anbieter kundenorientiert sind. Auch geben heute tendenziell mehr Befragte an, dass neue Angebote im Bereich Finanzdienstleistung interessant für sie sind. Klassische Anbieter von Finanzdienstleistungen sollten sich also bewusst sein, dass FinTechs nicht nur ein vorübergehender Trend sind, sondern disruptive Wirkung mit sich bringen können.“

Folgende Marken wurden abgefragt:

– Bezahlsysteme: Amazon Payments, Apple Pay, Barzahlen (Cash Payment Solutions), girogo, giropay, Google Pay, Klarna, Lendstar, MasterPass, mycard2go (Wirecard), N26, paydirekt, PayPal, Paysafecard, Samsung Pay, SOFORT Überweisung, BillPay, fidor Bank, boon., GO4Q., Payback Pay, RatePay, Revolut, Skrill, Transferwise, Webmoney, Tikkie

– Geldanlagen: auxmoney, ayondo, DEGIRO, easyfolio, fairr.de, fintego, flatex, Ginmon, growney, Investify, justETF, Liqid, moneyFilter, moneymeets, moneyou, onvista, quirion, Savedo, Scalable Capital, SwipeStox, Vaamo, Visual Vest, Visual West, WeltSparen, whitebox, wikifolio, ZINSPILOT

– Kredite: auxmoney, cashper, CreditPlus, Creditshelf, crosslend, Ferratum, Funding Circle, Kreditech, Lendico, Moneyou, ofina Kredit, smava, Vaidoo, Vexcash

– Versicherungen: Allesmeins, AppSichern, asuro, Clark, Community Life, Covomo, Coya, Digital Insurance Group, FIBUR, Finanzchef24, friendsurance, GetSafe, grün versichert, massUp, mobilversichert, moneymeets, myPension, OnlineVersicherung.de, Ottonova, Schutzklick, Simplr, TED Versicherung, treefin, Versicherix, Vertragium, Wefox

Erste Ergebnisse des „Trendreport FinTechs 2019 “ können kostenfrei unter der Angabe von Kontaktdaten hier heruntergeladen werden: http://www.yougov.de/dl/fintech

 

Verantwortlich für den Inhalt:

YouGov Deutschland AG, Gustav-Heinemann-Ufer 72 , D-50968 Köln, Tel: 0221/42061­0, Fax: 0221/42061­100, www.yougov.de

Deutliches Wachstum bei den arrangierten Krediten als Umsatztreiber

 

Die creditshelf Aktiengesellschaft, ein Pionier im Bereich der digitalen Mittelstandsfinanzierung in Deutschland, veröffentlicht heute ihre Zahlen für das erste Quartal 2019. Dabei waren die ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres von einem deutlichen Unternehmenswachstum geprägt. creditshelf steigerte die Umsatzerlöse im ersten Quartal auf 936,8 TEUR (im Vorjahreszeitraum 316,9 TEUR). Für diese positive Entwicklung ist in erster Linie das deutlich höhere Volumen arrangierter Kredite verantwortlich, das sich zum Stichtag 31. März 2019 auf 16,9 Mio. EUR belief und damit 145% über dem Vorjahreszeitraum (6,9 Mio. EUR) lag.

Beide Umsatzquellen des Kreditgeschäfts zeigten signifikante Wachstumsraten. Während sich die Provisionserlöse aus dem Arrangieren von Krediten, die sogenannten Kreditnehmergebühren, im ersten Quartal 2019 um 147% auf 594,8 TEUR erhöhten (im Vorjahreszeitraum 241,1 TEUR), trugen die Investorengebühren bei einer Steigerung von 351% insgesamt 342,0 TEUR (im Vorjahreszeitraum 75,8 TEUR) zum Gesamtumsatz bei.

Um die Grundlage für eine positive Unternehmensentwicklung zu legen, investierte das Unternehmen im ersten Quartal 2019 plangemäß in den Mitarbeiteraufbau und konnte Ende März 2019 40 Vollzeitäquivalente verzeichnen, rund 18 mehr als noch zum 31. März 2018. Entsprechend stieg der Personalaufwand im ersten Quartal 2019 auf 978,7 TEUR nach 350,9 TEUR im Vorjahreszeitraum. Zur Mitarbeiterbindung und -motivation hat creditshelf darüber hinaus Mitarbeiteraktienprogramme aufgelegt, die ebenfalls im Personalaufwand berücksichtigt sind. Wichtig für das Unternehmenswachstum ist es zudem, den Bekanntheitsgrad der Marke creditshelf bei Mittelständlern und Finanzintermediären weiter zu steigern. Entsprechend dieses Schwerpunkts erhöhte sich der Marketing- und Werbemaßnahmenaufwand auf 500,6 TEUR (im Vorjahreszeitraum 131,9 TEUR).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich vor dem Hintergrund dieser Wachstumsinvestitionen für das erste Quartal 2019 auf minus 931,0 TEUR (im Vorjahreszeitraum: minus 2.095,3 TEUR).

Dr. Tim Thabe, CEO von creditshelf, kommentiert: „Die Ergebnisse des ersten Quartals 2019 zeigen, das unser Markt großes Potenzial birgt. Unser Geschäftsmodell ist darauf ausgerichtet, dieses Potenzial zu heben. Im deutschen Mittelstand besteht ein branchenübergreifender Bedarf an individuellen, flexiblen und kurzfristigen Finanzierungslösungen, wie creditshelf sie bietet. Entsprechend sind wir überzeugt, unseren Wachstumskurs erfolgreich fortsetzen zu können.“

Der Vorstand erwartet eine Umsatzsteigerung zwischen 90 und 130 % auf 4,5 bis 5,5 Mio. EUR. Aufgrund von Investitionen in das weitere Wachstum rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2019 mit einem EBIT im Korridor von minus 3,5 bis minus 4,5 Mio. EUR.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

creditshelf Aktiengesellschaft, Mainzer Landstraße 33a, 60329 Frankfurt, Tel: +49 (0)69 348 77 240,  www.creditshelf.com

Wachsender Milliardenmarkt wird Fintechs überlassen

 

Die Kreditvergabe für Privatkunden konnten Banken erfolgreich standardisieren und vereinfachen. Gewerbetreibende und Freiberufler hingegen kämpfen weiterhin mit komplizierten Formularen und intransparenten Prozessen. Hochwertige digitale Lösungen finden sie bislang nur bei den Fintechs. Dabei steigt der Zahl der Selbstständigen in freien Berufen beständig und liegt schon bei über 1,4 Million. Die Folge: Die großen Finanzhäuser drohen in diesem Zukunftsmarkt den Anschluss zu verlieren und Newcomern das Feld zu überlassen.

“In der Digitalisierung des Gewerbekredits steckt noch viel Potenzial für die Banken”, ist sich Sven Dost, Senior Consultant bei der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro sicher. Fintechs sowie amerikanische IT-Unternehmen und Zahlungsdienstleister nutzen die Schwäche der traditionellen Institute bereits aus und “punkten mit Schnelligkeit, einfachen Antragsstrecken und neuen Formen der Bonitätsprüfung.”

Dabei können sie auf einen großen Markt zugreifen: Freiberufler und kleinere Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern beantragen jährlich Kredite in Höhe von über 16 Milliarden Euro. Gewerbetreibende und Freiberufler tragen mit 32 Prozent bereits jetzt den größten Anteil des Volumens langfristiger Investitionskredite im KMU-Segment. Und in Zukunft könnten es noch mehr werden, da der Arbeitsmarkt im Wandel ist. So stieg die Zahl der Selbstständigen in freien Berufen in Deutschland von 2008 bis 2018 von rund 1 Million auf 1,407 Millionen.

Im Gegensatz zu Privatkunden müssen sich Selbstständige bei ihrer Bank auf einen langen Prozess einstellen, wenn sie einen Kredit beantragen: Neben wirtschaftlichen Zahlen des Unternehmens, Einkommensteuerbescheid und Selbstauskunft ist meist auch ein persönliches Berater-Gespräch “Pflicht”. Dass Gewerbetreibende und Freiberufler aufgrund dieser hohen Anforderungspflichten gegenüber Angestellten schlechter gestellt werden, ist nach Ansicht des Cofinpro-Kreditexperten nicht gerechtfertigt. Meist genüge ein Blick auf Kontoumsätze, persönliche Daten sowie ein “Verhaltens-Scoring” zum Kunden und seiner Vergleichsgruppe, um eine schnelle Bonitätsentscheidung treffen zu können. “Nehmen wir zum Beispiel einen freiberuflichen IT-Berater”, erklärt Sven Dost: “Über Vergleichsdaten mit der Peergroup – die der Bank aus eigenen Daten bekannt sind – lassen sich laufende Ausgaben leicht ermitteln. Die wichtigsten Informationen für eine Entscheidung liegen dank der Digitalisierung auf Knopfdruck vor.”

Von einer Vereinfachung und Standardisierung des Antragsprozesses könnten Kunden wie Banken gleichermaßen profitieren: “Jeder Gewerbekunde sollte den Prozess in wenigen Minuten fehlerfrei durchklicken können und sofort eine Zu- bzw. Absage bekommen”, so der Cofinpro-Berater. Wichtig dabei: Banken sollten komplizierte Formulierungen und eine Informationsflut vermeiden, da Kleinunternehmen nicht immer über das notwendige Finanz- beziehungsweise Buchhaltungswissen verfügen. Anträge müssten so gestaltet sein, dass jeder Kunde in der Lage dazu ist, den Kredit selbständig abzuschließen. Dadurch steigt die Attraktivität für den Kunden und kostspielige manuelle Prozesse werden für die Bank überflüssig.

Der digitalisierte Antragsprozess erhöht nicht nur die Effizienz und verringert die Fehlerquote in der Kreditantragsbearbeitung. Dank objektiver und transparenter Vergaberichtlinien könne die Bank zudem ihr Risiko besser steuern und kontrollieren. Der Anbieter kann sein Produktportfolio optimal an einzelne Kundengruppen anpassen und darüber auch neue Features anbieten, zum Beispiel innovative Rückzahlungsmodalitäten oder eine Anbindung an Vergleichs- bzw. Vermittlerplattformen im Internet.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Cofinpro AG, Untermainkai 27-28, 60329 Frankfurt am Main, Tel +49 (0) 69 – 299 20 87 60, Fax +49 (0) 69 – 299 20 87 61, www.cofinpro.de

58 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben ein bis zwei Drittel ihrer Betriebsmittelkredite mit Sicherheiten hinterlegt.

 

Zum Vergleich: 2018 lag der Wert noch bei 54 Prozent und 2017 sogar nur bei 43 Prozent. Das sind Ergebnisse der Studie „Finanzierungsmonitor 2019“. creditshelf, der Gestalter digitaler Mittelstandsfinanzierung, hat dafür zusammen mit der TU Darmstadt 200 Finanzentscheider aus mittelständischen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen befragt.

„Der hohe Aufwand für Sicherheiten ist unbeliebt und bremst den Mittelstand in seiner Innovations- und Investitionskraft“, sagt Dr. Daniel Bartsch, Vorstand und Gründungspartner von creditshelf. Vor allem Dienstleistungsunternehmen seien in einer schlechten Verhandlungsposition gegenüber den Kreditgebern. 72 Prozent von ihnen müssten ein bis zwei Drittel Ihrer Betriebsmittelkredite mit Sicherheiten unterlegen. In der Industrie liege der Anteil nur bei 50 Prozent. “Die Studie belegt, wie unflexibel Banken bei der Finanzierung der mittelständischen Wirtschaft agieren. Die von den Kreditinstituten geforderten, dinglichen Sicherheiten in Form von Gebäuden, Anlagen oder Grundstücken sind vor allem in Zeiten der Digitalisierung für viele Unternehmen nur schwer zu leisten”, erläutert Bartsch.

Mehr Flexibilität von Seiten der Banken wünscht sich auch Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt. Es sei für den Mittelstand hinderlich, dass die Institute sich „bei der Kreditvergabe nicht an die Wünsche und Vorstellungen des Mittelstandes anpassen oder anpassen können.“ Dabei seien 63 Prozent der befragten Unterhemen bereit, etwas höhere Kreditzinsen zu bezahlen, wenn Sie im Gegenzug für den Kredit keine Sicherheiten bereitstellen müssten. Vor allem aus dem Handel sei hier mehr Gestaltungsspielraum gewünscht. Ein klares Indiz dafür, „dass Banken auf die Bedürfnisse des Marktes eingehen sollten“, erklärt Schiereck der den „Finanzierungsmonitor“ seit seiner ersten Auflage im Jahre 2016 wissenschaftlich begleitet.

Unbesicherte Kredite erhöhen nach Angaben von 81 Prozent der Befragten den finanziellen Spielraum. Für creditshelf-COO Bartsch sei dies vor allem in Anbetracht des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. 78 Prozent der Unternehmen würden deshalb gerne mehr unbesicherte Betriebsmittelkredite aufnehmen. 2016 waren es noch 66 Prozent. „Unsere Studie zeigt damit, dass mehr Flexibilität wünschenswert ist – und die Unternehmen auch offen sind für neue Finanzierungsmodelle“, so creditshelf-COO Bartsch.

Über die Studie „Finanzierungsmonitor 2019“

Die Studie “Finanzierungsmonitor 2019” beruht auf einer Ende 2018 durchgeführten Befragung des digitalen Mittelstandsfinanzierers creditshelf (www.creditshelf.com). Insgesamt nahmen 200 Finanzentscheider aus mittelständischen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen an der Befragung per Online-Erhebung durch ein Marktforschungsinstitut teil. Die Studie wurde wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

creditshelf Aktiengesellschaft, Mainzer Landstraße 33a, 60329 Frankfurt, Tel: +49 (0)69 348 77 240,  www.creditshelf.com

Die auf Konsum- und Investitionsfinanzierungen spezialisierten Kreditbanken haben ihr Geschäft im vergangenen Jahr weiter ausgebaut.

 

In 2018 vergaben sie neue Kredite im Wert von 58,6 Milliarden Euro an Verbraucher. Das waren 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Gewachsen sind auch ihre Unternehmenskredite, die im Neugeschäft um 4,2 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro zulegten. “Mit ihren Finanzierungen halten die Kreditbanken den Konjunkturmotor am Laufen”, sagte Vorstandsvorsitzender Jan W. Wagner heute in Frankfurt auf der Jahrespressekonferenz des Bankenfachverbandes. Insgesamt finanzierten die 52 Mitgliedsinstitute mehr als 1,9 Millionen Kraftfahrzeuge sowie weitere private und gewerbliche Investitionen vom Tablet bis zur Produktionsmaschine.

Finanzierungen stützen privaten Konsum: 98 Prozent der Kredite zurückgezahlt

Die Konsumausgaben der Privathaushalte sind im vergangenen Jahr bundesweit um ein Prozent gewachsen und damit weniger stark als in den drei Vorjahren. “Angebote zur Finanzierung sind wichtig, um den Kauf von Waren und Gütern zu ermöglichen”, erläuterte Wagner. Ohne Kredite würden viele Investitionen nicht erfolgen. In Deutschland beträgt die Relation des Kreditbestandes zu den gesamten privaten Konsumausgaben rund elf Prozent. Dass Ratenzahlungen zum Kauf von Konsumgütern gut funktionieren, zeigt dabei die hohe Rückzahlungsquote: Rund 98 Prozent der Konsumkredite werden ordnungsgemäß zurückgezahlt.

Kfz-Kredite wachsen stärker als Zulassungszahlen

Knapp die Hälfte aller Kredite vergeben die Kreditbanken zur Finanzierung von Kraftfahrzeugen. In 2018 finanzierten sie 2,4 Prozent mehr Kraftfahrzeuge per Kredit, darunter insbesondere Pkw. Im gleichen Zeitraum sind die Pkw-Neuzulassungen um 0,2 Prozent zurückgegangen und die Besitzumschreibungen von Gebrauchtwagen sind sogar um 1,5 Prozent gesunken. “Die Kreditbanken haben mit ihren Finanzierungen den Kfz-Absatz nachhaltig unterstützt”, sagte Wagner. Während sich ihre gewerblichen Kfz-Kredite auf Vorjahresniveau entwickelten, gab es bei privaten Kfz-Finanzierungen ein klares Plus.

Stärkstes Wachstum bei Internetkrediten: plus 13 Prozent

Mehr als ein Drittel aller Barkredite, welche die Kreditbanken vergeben, kommt inzwischen im Netz zustande. Ihre größten Wachstumsraten konnten die Institute im vergangenen Jahr bei Internetkrediten zur freien Verwendung verzeichnen, mit einem Plus von 12,9 Prozent. Immer mehr Verbraucher nutzen die Möglichkeit, Kredite online zu beantragen und auch abzuschließen.

Restkreditversicherungen erhalten: BFACH-Punktekatalog

“Zu einer verantwortungsvollen Kreditvergabe gehört es, Verbraucher beim Abschluss auf Risiken hinzuweisen und Absicherungsoptionen anzubieten”, so Wagner. Jeder dritte Ratenkredit ist gegen Zahlungsausfälle abgesichert. Obwohl für die Restkreditversicherung (RKV) erst in 2018 neue gesetzliche Vorschriften erlassen wurden, soll das Produkt weiter reguliert werden. Um bei der RKV die Informationstransparenz zu erhöhen, hat der Bankenfachverband Anfang 2019 die Initiative “RKV pro Verbraucher” ins Leben gerufen und einen Punktekatalog veröffentlicht, der die Verbraucherfreundlichkeit weiter erhöht. “Wichtig ist, dass die Restkreditversicherung als effektives Mittel zur Überschuldungsprävention erhalten bleibt”, forderte Wagner.

Prognose 2019: Nachfrage nach Konsumkrediten steigt

Für das laufende Jahr erwartet der Bankenfachverband einen wachsenden Kreditbedarf. Sein Konsumkredit-Index zeigt mit 135 Punkten eine steigende Nachfrage nach Finanzierungen an. Mit Blick auf die gute Lage am Arbeitsmarkt schaute Wagner daher optimistisch in die Zukunft: “Auch größere Investitionen wie ein Auto oder eine neue Küche können bei stabilem Einkommen gut in Monatsraten bezahlt werden.”

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Bankenfachverband e.V., Littenstr. 10, 10179 Berlin, Tel: 030 2462596-0, www.bfach.de

Zinskosten geschenkt – unabhängig von Kreditbetrag, Verwendung, Laufzeit und Bank

 

Mit dem Mega Zins Deal beweist CHECK24 erneut, dass Onlinekredite deutlich günstiger als Angebote der Haus- oder einer Filialbank sind. Allein durch die günstigeren Konditionen der Onlineangebote zahlen Verbraucher durchschnittlich 36 Prozent weniger als der Bundesdurchschnitt.*

Jetzt sparen Kreditkunden doppelt: CHECK24 schenkt Kunden zusätzlich die Zinskosten für die ersten drei Monate bei Abschluss eines Konsumentenkredits über das Vergleichsportal. So bekommen CHECK24-Kunden mehrere Hundert Euro geschenkt. Bis zu 1.000 Euro extra Ersparnis sind möglich.**

“Wer online Kredite vergleicht und abschließt, bekommt günstigere Konditionen als bei seiner Hausbank”, sagt Christian Nau, Geschäftsführer Kredite bei CHECK24. “Darauf wollen wir mit dem Mega Zins Deal aufmerksam machen.”

Drei Monate Zinsen geschenkt – unabhängig von Kreditbetrag, Verwendung, Laufzeit und Bank

Alle CHECK24-Kunden, die im Aktionszeitraum (2.-20.5) einen Kredit über das Vergleichsportal abschließen, bekommen die Zinskosten in den ersten drei Monaten geschenkt – unabhängig von Kreditbetrag, Verwendungszweck, Laufzeit oder Bank.

“Von diesem Angebot profitieren ausnahmslos alle Kunden, die über CHECK24 einen Kredit abschließen”, sagt Christian Nau. “Mit dem Mega Zins Deal bieten wir so einen deutlich höheren Kundennutzen als ähnliche Aktionen im Markt. Über den gesamten Aktionszeitraum werden wir voraussichtlich drei bis vier Millionen Euro an unsere Kunden ausschütten.”

Bei einem Kredit über 20.000 Euro mit einem effektiven Jahresszins von 4,5 Prozent zahlt CHECK24 beispielsweise 225 Euro aus. Je nach Kreditbetrag und effektivem Jahreszins sind maximal 1.000 Euro möglich.***

Bei Verbraucherfragen zu Ratenkrediten unterstützen mehr als 200 Kreditexperten persönlich

Bei sämtlichen Fragen zu einem Konsumentenkredit helfen über 200 CHECK24-Kreditexperten im persönlichen Beratungsgespräch per Telefon oder E-Mail. Im Kreditcenter haben Kunden ihre Darlehen im Blick, können neue Anfragen starten und das passende Angebot digital abschließen.

Mit dem SmartAntrag bietet CHECK24 einen volldigitalen Kreditantrag. Dadurch entfallen 70 Prozent der Kundendateneingaben. Der sogenannte digitale Kontoblick übernimmt mithilfe künstlicher Intelligenz die notwendigen Daten aus dem Girokonto des Antragstellers. Das Risiko einer Kreditablehnung durch Fehleingaben wird so reduziert.

*Quelle:

https://www.check24.de/kredit/publikationen/kreditzinsen-2019/

**Teilnahmebedingungen unter:

https://kredit.check24.de/popup/aktion/mai/teilnahmebedingungen

***Rechenbeispiel: (20.000 Euro x 4,5 %) / 12 x 3 = 225 Euro

 

Verantwortlich für den Inhalt:

CHECK24 Vergleichsportal GmbH, Erika-Mann-Str. 62-66, 80636 München, Tel: 089 – 200 047 1010, Fax: 089 – 200 047 1011,www.check24.de

Die Allianz hat in Europa drei neue Immobilienfinanzierungen in Höhe von insgesamt 476 Millionen Euro abgeschlossen.

 

Die Transaktionen in London, Paris und Stuttgart wurden von Allianz Real Estate, dem Immobilien Investment und Asset Manager der Allianz Gruppe, im Auftrag mehrerer Allianz Unternehmen abgeschlossen.

Die größte der drei Transaktionen ist die Finanzierung des Bürogebäudes „Southbank Central“ in London, mit einem Volumen von rund 200 Millionen Euro. Kreditnehmerin ist eine Tochtergesellschaft der Starwood Capital Group, einer weltweit führenden privaten Investmentgesellschaft. Allianz ist hier die alleinige Kreditgeberin. Das im Jahr 2016 komplett renovierte Gebäude mit einer Gesamtfläche von 21.800 Quadratmetern besteht vor allem aus Büroflächen für verschiedene Mieter. Es ist über langfristige Verträgen vollständig vermietet. Diese Refinanzierung schließt an eine Reihe von erstklassigen Immobilienfinanzierungen der Allianz Real Estate in London an, darunter die „St. Katharine Docks“ sowie die Bürogebäude „80 Fenchurch Street“ und „55 Baker Street“.

In Paris beteiligte sich die Allianz an einer Refinanzierung von insgesamt 164 Millionen Euro für ein 22.000 Quadratmeter großes Bürogebäude an der 92, Avenue de France. Der Darlehensnehmer ist ein 50/50 Joint Venture unter Beteiligung von Oxford Properties. Die Finanzierung teilt sich auf zwischen Allianz, die 136 Millionen Euro bereit stellt, und der Crédit Agricole Corporate and Investment Bank CACIB, die sich mit 27,4 Millionen Euro beteiligt und die Transaktion auch arrangiert hat. Nach dem Auszug des bisherigen Mieters SNCF Réseau wurde ein neuer 12-jähriger Mietvertrag mit dem Verlag Editis unterzeichnet.

Das Unternehmen wird das Gebäude im Januar 2020 nach Abschluss von umfangreichen Renovierungsarbeiten beziehen.

In Stuttgart refinanzierte die Allianz Real Estate als alleiniger Kreditgeber mit rund 140 Millionen Euro den Kauf der „Königsbau Passagen“, ein Büro- und Einzelhandelsobjekt mit 43.800 Quadratmetern Gesamtfläche am Stuttgarter Schlossplatz, direkt im Herzen der Stadt. Das Gebäude wurde vor kurzem von den italienischen Investoren Antirion SGR und PosteVita gekauft. Es wird von Evans Randall Investors verwaltet und befindet sich in einem neu renovierten und modernen Zustand. Die Besucherzahlen konnten in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert werden, dank der Eröffnung einer Food-Lounge im zweiten Stock und einem hochwertigen Supermarkt im ersten Stock.

Im Rahmen der im März veröffentlichten Ergebnisse für das Jahr 2018 gab Allianz Real Estate bekannt, dass ihr Portfolio an Immobilienfinanzierungen in Europa eine Höhe von 7,8 Milliarden Euro erreicht hat. Allein im Jahr 2018 konnten Transaktionen mit einem Rekordwert von 2,1 Milliarden Euro realisiert werden. Eine wesentliche Rolle spielte dabei die Luxemburger Debt Investment Plattform, die sich künftig auch für die Drittinvestoren öffnen wird. Allein über diese Plattform wurden bereits 1 Milliarde Euro an Finanzierungen umgesetzt und Transaktionen in Großbritannien, Italien, Irland, Spanien und Schweden getätigt.

“Unser europäisches Finanzierungsportfolio wächst weiter, getrieben von unserer Fokussierung auf erstklassige Assets und Partner an den europäischen Tier 1-Standorten,” sagt Roland Fuchs, Head of European Debt der Allianz Real Estate. “Aufgrund des schnellen Wachstums unserer Luxemburger Debt Investment Plattform und des damit verbundenen direkten und vereinfachten Zugangs, den diese Plattform den Versicherungsgesellschaften der Allianz Gruppe zu erstklassigen europäischen Immobilienfinanzierungen ermöglicht, sind wir sehr zuversichtlich Die Plattform ist schnell zu einem etablierten Investmentvehikel geworden, und wir sind auf gutem Wege, die Plattform noch im Jahr 2019 für externe institutionelle Investoren öffnen zu können.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Allianz Real Estate, Seidlstrasse 24-24a,D-80335 München, Tel: +49 89 38008234, www.allianz.com

Die Bonner FORIS AG meldet für das Geschäftsjahr 2018 ein starkes Wachstum in den operativen Geschäftsbereichen „Prozesskostenfinanzierung“ und „Vorratsgesellschaften“.

 

Das Prozessportfolio habe sich erheblich vergrößert, so das Unternehmen. Das Volumen des akquirierten Erlöspotenzials konnte um etwa das Zehnfache gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Zahl der in Finanzierung befindlichen Fälle erheblich: Das Neugeschäft machte einen Anteil von rund 50 Prozent gegenüber dem Prozessbestand des Vorjahres aus. Besonders erfreulich habe sich zudem die Erfolgsquote entwickelt. In einem Analysezeitraum, der sich vom 30. Juni 2017 bis zum 31. Dezember 2018 erstreckt, wurden 26 von 30 Fällen gewonnen oder mit einem Vergleich beendet. „Damit haben wir rund 87 Prozent der im Analysezeitraum abgeschlossenen Verfahren positiv beendet. Das dürfte weit über dem branchenüblichen Durchschnitt liegen“, kommentiert FORIS-Vorstand Hanns-Ferdinand Müller die Zahlen.

Aufgrund außerplanmäßiger Abschreibungen ist das Periodenergebnis 2018 trotz der positiven Entwicklung in den Geschäftsbereichen Prozessfinanzierung und Vorratsgesellschaften insgesamt negativ (ca. -2,5 Millionen Euro) ausgefallen. „Die Abschreibungen waren nicht liquiditätswirksam, sondern rein bilanzielle Vorgänge“, erläutert Müller. So habe man aufgrund des drohenden Brexits den Wert des Geschäftsbereichs GO AHEAD korrigiert. GO AHEAD betreut unter anderem den Verkauf und die Verwaltung englischer und irischer Limiteds. „Wir sehen eine erhebliche Verunsicherung im Markt, die sich unserer Überzeugung nach auch in der Bewertung wiederspiegeln sollte“, sagt Müller.

Eine weitere Abschreibung betraf die Prozessfinanzierung. Hier haben sich die Erfolgsaussichten in einem größeren, langjährig betreuten Fall im vergangenen Jahr eingetrübt. „Zwar bestehen nach wie vor Aussichten auf einen Prozesserlös. Allerdings gibt es anders als im Geschäftsjahr 2017 zu geringe Erkenntnisse für eine positive Prognose“, so der FORIS-Vorstand.

Für die Zukunft verspreche gerade die ausgesprochen positive Entwicklung in der Prozessfinanzierung Wachstum bei Umsatz und Gewinn, ist Müller überzeugt. „Zudem sind wir aktuell dabei, den Geschäftsbereich GO AHEAD deutlich zu erweitern. Hier werden wir mit einer online-basierten Gründerakademie unser breites Know-how als Gründungsberater insbesondere Gründern aus den Bereichen Handwerk und Gastronomie zur Verfügung stellen“, sagt Müller.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

FORIS AG, Kurt-Schumacher-Straße 18-20, 53113 Bonn, Tel: 0228 / 95750-21, www.foris.com

Immobilienkäufer erhalten Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung bei Bestanbietern zu unter einem Prozent

 

Die weitere Niedrigzinspolitik der Notenbanken hat in Verbindung mit anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten wie Brexit und Handelskonflikt zu einer Talfahrt beim Baugeld geführt. In den vergangenen sechs Monaten sind die Konditionen für Immobilienkredite um rund 0,3 Prozentpunkte gefallen. “Zuletzt waren Immobiliendarlehen im Herbst 2016 so günstig. Damit zählt das aktuelle Zinsumfeld zum niedrigsten seit Bestehen der Bundesrepublik”, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen.

Laut Interhyp erhalten Immobilienkäufer über alle Zinsbindungen hinweg historisch günstige Immobiliendarlehen. Kredite mit fünfjährigen Darlehen gibt es bei Bestanbietern und entsprechender Bonität für unter 0,80 Prozent, zehnjährige Darlehen für unter einem Prozent und selbst 15-jährige Kredite liegen oft unter der 1,5-Prozent-Marke.

Ein Grund für die Talfahrt beim Baugeld ist die Flucht von Investoren in sichere deutsche Staatsanleihen, an deren Renditen sich die Baugeldzinsen orientieren. Die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihe sind im März sogar wieder in den negativen Bereich gefallen.

Auch in den nächsten Wochen und Monaten erwartet der Baugeldvermittler keine fundamentale Änderung des Zinsniveaus und stützt sich dabei auch auf eine Befragung von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten für den monatlichen Interhyp-Zinsbericht. Nachdem im vergangenen Jahr meist eine deutliche Mehrheit der befragten Experten mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, geht derzeit nur noch etwas mehr als die Hälfte der Experten davon aus – und eine nachhaltige Trendwende scheint in noch weitere Ferne zu rücken.

Baufinanzierungskunden können diese Situation laut Interhyp für sich nutzen. Mirjam Mohr: “Vom aktuellen Zinstief profitieren nicht nur Bauherren und Immobilienkäufer, sondern gleichfalls Immobilienbesitzer mit laufenden Darlehen, die kurz vor der Anschlussfinanzierung stehen. Sie können ihre Zinsbelastung deutlich senken.” Erst- und auch Anschlussfinanzierer sollten die Zinsersparnis laut der Expertin möglichst in eine höhere Tilgung investieren, um das Darlehen schneller zurückzuzahlen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Interhyp AG, Immobilienfinanzierer, Marcel­-Breuer­-Str. 18, D-­80807 München, Tel: 0049 89 20 30 70, Fax: 0049 89 20 30 75 1000, www.interhyp.de

Im Zuge der digitalen Transformation eines Unternehmens gewinnen immaterielle Vermögenswerte gegenüber dem Sachanlagevermögen stark an Bedeutung.

 

48 Prozent der mittelständischen Industriebetriebe in Deutschland haben Software, Lizenzen und Co. bereits über alternative Wege finanziert. Zum Vergleich: 47 Prozent haben sich das Geld für immaterielle Vermögenswerte auch schon mal über ihre Hausbank besorgt. Das sind Ergebnisse der Studie „Finanzierungsmonitor 2019“. creditshelf, der Gestalter digitaler Mittelstandsfinanzierung, hat dafür zusammen mit der TU Darmstadt 200 Finanzentscheider aus mittelständischen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen befragt.

„Viele industrielle Mittelständler stellt die Digitalisierung vor erhebliche Herausforderungen. Um ihr Geschäftsmodell an neue Technologien anpassen zu können, müssen sie Investitionen in immaterielle Vermögenswerte wie etwa Software oder Lizenzen vornehmen“, sagt Dr. Daniel Bartsch, Vorstand und Gründungspartner von creditshelf. „Erste Anlaufstelle sind bei den meisten Mittelständlern traditionell die Hausbanken. Da diese bei der Kreditvergabe seit der Finanzkrise aber deutlich restriktiver agieren und immaterielle Vermögensgegenstände vielfach nicht als werthaltige Kreditsicherheiten anerkennen, entsteht mitunter eine Finanzierungslücke.“

Auch Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt, findet es für die Wirtschaft zunehmend problematisch, dass Banken häufig „noch immer an den althergebrachten Modellen festhalten“ und bei derFinanzierung von Zukunftstechnologien oder digitalen Geschäftsmodellen zögerten. „Immaterielle Vermögensgegenstände sind offenbar für viele Finanzinstitute nach wir vor nur sehr schwer greifbar“, hat Banken-Experte Schiereck beobachtet, der den „Finanzierungsmonitor“ seit seiner ersten Auflage im Jahre 2016 wissenschaftlich begleitet.

Mittelständische Unternehmen sollten sich daher nicht nur auf traditionelle Finanzierungspartner beschränken. „In unsere Kreditanalyse fließt neben klassischen Buchhaltungsdaten zum Beispiel auch eine Netzwerkanalyse ein, um das Geschäftsumfeld des Kreditantragsstellers besser zu verstehen“, so creditshelf-COO Bartsch. „Die Bewertung immaterieller Vermögensgegenstände ist von verschiedenen Faktoren abhängig und daher immer eine Einzelfall-Betrachtung. Deshalb ist die Voraussetzung für unsere Kreditanalysten ein fundiertes Branchen- und Expertenwissen.“

Über die Studie „Finanzierungsmonitor 2019“

Die Studie “Finanzierungsmonitor 2019” beruht auf einer Ende 2018 durchgeführten Befragung des digitalen Mittelstandsfinanzierers creditshelf. Insgesamt nahmen 200 Finanzentscheider aus mittelständischen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen an der Befragung per Online-Erhebung durch ein Marktforschungsinstitut teil. Die Studie wurde wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

creditshelf Aktiengesellschaft, Mainzer Landstraße 33a, 60329 Frankfurt, Tel: +49 (0)69 348 77 240,  www.creditshelf.com

Mehr als 1,5 Millionen Verbraucher sichern ihren Kredit aktuell mit einer Restkreditversicherung ab.

 

Kreditnehmer und ihre Angehörigen können sich mit einer solchen Versicherung gegen die finanziellen Folgen von elementaren Risiken wie Tod, Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit schützen. Um eine hohe Qualität des Produktes zu gewährleisten und kritische Stimmen rund um die Restkreditversicherung aufzugreifen, haben sich die in der Deutschen Kreditwirtschaft vertretenen Spitzenverbände auf eine Selbstverpflichtung verständigt. Sie empfehlen ihren Mitgliedsinstituten, diese Selbstverpflichtung zeitnah umzusetzen.

“Wir sind überzeugt, dass diese Maßnahmen geeignet sind, die Restkreditversicherung in vielen Aspekten zu verbessern und bestmöglichen Verbraucherschutz zu bieten, ohne dass es hierfür einer neuen gesetzlichen Regelung bedarf”, sagt Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, als diesjähriger Federführer für die DK. Die Restkreditversicherung biete Verbrauchern die Möglichkeit, einer Überschuldung oder Privatinsolvenz vorzubeugen und habe dadurch sowohl für den Einzelnen als auch gesamtgesellschaftlich einen großen Nutzen. “Die Restkreditversicherung hat ihren berechtigten Platz im Produktangebot der Banken und Sparkassen”, so Krautscheid. Wichtig ist, dass die Restkreditversicherung in einer bedarfsgerechten Beratung genau auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt ist.

In der Selbstverpflichtung werden unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz aufgegriffen: Danach wird der Kunde bereits beim Angebot übersichtlich auf die Versicherungsprämie hingewiesen. Wird die Prämie über den Kredit mitfinanziert, weist die Bank oder Sparkasse die monatlichen Kreditraten sowohl mit als auch ohne Kosten der freiwilligen Versicherung aus. So kann der Kunde seine finanziellen Verpflichtungen für beide Alternativen besser vergleichen. Ergänzt wird dies durch klare Regeln zur Transparenz bei der Erstattung von Abschluss- und Verwaltungskosten bei Kreditaufstockungen oder Kreditkündigungen.

Der Kreditvertrag ist ausdrücklich nicht vom Abschluss eines Versicherungsvertrages abhängig: Banken und Sparkassen weisen ihre Kunden im Rahmen der Beratung und zusätzlich im sogenannten Welcome Letter ausdrücklich darauf hin, dass eine Restkreditversicherung generell freiwillig ist und nicht zur Voraussetzung gemacht wird, um einen Kredit zu erhalten.

Die Deutsche Kreditwirtschaft betont, dass eine pauschale gesetzliche Begrenzung der Versicherungsprämie im Verhältnis zum Kredit den individuellen Kundenbedürfnissen nicht gerecht wird. Denn diese hängt neben dem individuellen Risiko des oder der Kredit-/Versicherungsnehmer ganz maßgeblich vom gewünschten Absicherungsniveau ab. Banken und Sparkassen stellen – auch im Rahmen der jeweils angebotenen Beratung – sicher, dass die Versicherungsprämie ein angemessenes Verhältnis zum beantragten Kredit nicht überschreitet.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Schellingstraße 4, ­10785 Berlin, Tel.: 030/20210,Fax: 030/2021­1900, www.bvr.de

EH Studie KMU Europa

 

Zwar ist die Finanzierungslücke in der Eurozone seit 2015 von 6% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 3% des BIP im Jahr 2018 gesunken, dennoch haben kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) weiterhin eine größere Nachfrage nach Krediten als der Bankenmarkt bedient. In den USA ist die Lücke mit 2% geringer als in Europa. Angebot und Nachfrage von Finanzierung variieren allerdings auch innerhalb Europas sehr stark. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie des weltweit führenden Kreditversicherers Euler Hermes und TRIB Rating, dem Rating-Service von Euler Hermes Rating in Zusammenarbeit mit Moody’s für europaweit einheitliche Ratings für mittelständische Unternehmen.

“In der Eurozone kommen kleine und mittelständische Unternehmen leichter an Kredite als noch vor vier Jahren. Die Finanzierungslücke hat sich seither halbiert”, sagt Kai Gerdes, Chefanalyst von Euler Hermes Rating. “Allerdings haben amerikanische Unternehmen weiter die Nase vorne, und in Europa fehlen trotzdem weiterhin rund 400 Milliarden Euro (Mrd. EUR). Das ist auf den ersten Blick angesichts der dauerhaft niedrigen Zinsen durchaus überraschend. Die Gründe dafür dürften vermutlich sowohl an der strengen Regulierung in Europa und dem damit verbundenen geringeren Risikoappetit der Banken liegen als auch an der mangelnden Diversifizierung bei der Finanzierung der KMU.”

Alternative Finanzierungsformen gewinnen in Europa zwar zunehmend an Bedeutung, in anderen Ländern, insbesondere in den USA sind diese jedoch wesentlich weiter verbreitet. Innerhalb Europas ist das Bild sehr heterogen. In manchen Ländern gibt es keine Finanzierungslücken und in anderen ist diese signifikant.

Größte Finanzierungslücke bei KMU in den Niederlanden, Deutschland im Durchschnitt

“In den Niederlanden ist die Finanzierungslücke mit 22% des BIP am größten”, sagt Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. “Aber auch in Belgien (14%), Frankreich (9%) oder Italien (4%) haben es Mittelständler schwerer an Kredite zu kommen als im europäischen Durchschnitt. Deutschland liegt mit -3% in der goldenen Mitte und in Spanien decken sich Angebot und Nachfrage vollständig. Das liegt allerdings vor allen an der deutlich gesunkenen Nachfrage nach Krediten.”

In Italien ist der Zugang zu Finanzierung weiterhin relativ schwierig und die Nachfrage wie auch in Spanien erheblich gesunken. Insofern ist es wenig überraschend, das der Stiefelstaat eine etwas höhere Finanzierungslücke aufweist als der Durchschnitt. In den Niederlanden, Belgien und Frankreich liegt die große Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zum einen an der relativ hohen Verschuldung der dortigen Mittelständler. Zum anderen aber auch an einer höheren wirtschaftlichen Aktivität. Die Verschuldung der dortigen Unternehmen hat allerdings stärker zugelegt als die wirtschaftliche Dynamik.

Anhaltendes Auseinanderklaffen bei Finanzierung ist Warnsignal

“Eine Finanzierungslücke ist ein deutliches Warnsignal – nicht nur für die Mittelständler selbst”, sagt Van het Hof. “Der Mittelstand ist für die europäische Wirtschaft entscheidend, denn er macht 99% aller Unternehmen in der Region aus, die außerhalb des Finanzsektors tätig sind. Hält diese eklatante Lücke für die Mittelständler an, könnte dies zu einem geringeren Wachstum bei Investitionen führen, wenn sie diese nicht aus eigenen Mitteln stemmen können. Das wiederum könnte in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit und das gesamte Wirtschaftswachstum in der Region schwächen.”

Insbesondere für eher bonitätsschwache, stark verschuldete KMU ist es weiterhin schwierig an Kredite zu kommen. Sie sind noch stärker von Bankkrediten abhängig als noch 2015.

Starke Abhängigkeit von Bankkrediten: 70% in Europa vs. 40% in den USA “KMU decken rund 70% ihrer externen Finanzierung über Bankkredite. In den USA macht dieser Anteil lediglich 40% aus”, sagt Gerdes. “Das häufig sehr stark spezialisierte Geschäftsfeld macht europäische Mittelständler zudem weniger flexibel und damit anfälliger für Krisen. Sie haben meist kein Rating und damit nur eingeschränkt Zugang zu alternativen Finanzierungsformen, was die große Abhängigkeit von Bankkrediten mit sich bringt. Im Krisenfall oder bei schlechter Bonität versiegen ihre Kreditquellen schneller als die von größeren Unternehmen. Insbesondere auch, weil europäische Banken einer strengeren Regulierung unterliegen und dadurch einen vergleichsweise geringeren Risikoappetit haben. Das erklärt, warum die Finanzierungsglücke auch im Niedrigzinsumfeld bestehen bleibt. Ein Lichtblick für die hiesigen Mittelständler ist jedoch der – auch politisch gewollte – Zuwachs an alternativen Finanzierungsoptionen in den letzten Jahren und die dadurch stärkere Diversifizierung des Markts.”

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Euler Hermes Deutschland Niederlassung der Euler Hermes SA, Friedensallee 254, 22763 Hamburg, Tel: +49 (0) 40/88 34-0,Fax: +49 (0) 40/88 34-77 44, www.eulerhermes.de

Absicherung für griechische Unternehmen – Land kommt aus der Krise

 

Nachdem Coface von der griechischen Aufsichtsbehörde eine Lizenz für die Tätigkeit als Kreditversicherer erhalten hat, bietet das Unternehmen nun direkt Versicherungspolicen im Land an. Coface folgt nach eigenen Angaben damit auch dem strategischen Ziel, in neuen Märkten zu wachsen. Griechische Unternehmen können auf Produkte und Dienstleistungen von Coface zur Überwachung der Kreditwürdigkeit von Millionen Unternehmen auf der ganzen Welt und beim Schutz ihrer Handelsgeschäfte vor Forderungsausfällen zugreifen.

“Unsere griechische Lizenz erweitert die historisch starke Präsenz von Coface im Mittelmeerraum und in Afrika”, erklärt Xavier Durand, CEO von Coface. Die Region trug 2018 mehr als ein Viertel (27 Prozent) zum Konzernumsatz bei. “Griechenland ist für Coface ein vielversprechender Markt, in dem sich das Vertrauen der Unternehmen verbessert hat und für 2019 ein lebhaftes Wachstum erwartet wird.”

Die Reformen in Griechenland ebnen nach Ansicht von Coface den Weg für den privatwirtschaftlichen Kreditversicherungsmarkt. Die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen und die Stärkung der Kreditwürdigkeit hätten es dem Land ermöglicht, auf die internationalen Märkte zurückzukehren und die Kapitalkontrollen teilweise aufzuheben. Griechische Unternehmen seien wettbewerbsfähiger geworden, hätten ihre Verschuldung reduziert und seien nun exportorientierter. “Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Volkswirtschaften, die derzeit mit einer Konjunkturflaute zu kämpfen haben, verzeichnet Griechenland starke Wachstumszahlen”, sagt Christiane von Berg, Economist bei Coface. Die hellenische Wirtschaft dürfte im vergangenen Jahr ein Plus von 2,0 Prozent erreicht haben. Auch 2019 sollte mit einer weiterhin dynamischen Konjunkturdynamik überzeugen.

“Hintergrund der Diskrepanz zwischen Griechenland und vielen anderen Industrieländern ist allerdings das insgesamt niedrige Niveau der Wirtschaftsleistung”, erklärt die Coface-Volkswirtin. Während der europäischen Staatsschuldenkrise war die griechische Wirtschaft erheblich geschrumpft, von etwa 314 Mrd. Euro 2008 auf 170 Mrd. Euro 2016. “In der jetzigen Ausgangslage haben vor allem das Verarbeitende Gewerbe und der Bau einen erheblichen Nachholbedarf in ihrer Wirtschaftsaktivität.”

Die Trendwende wurde vor allem durch die erhebliche Kostenreduktion am Arbeitsmarkt seit 2013 eingeläutet, welche die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands spürbar gegenüber dem restlichen Euro-Raum verbessert hat. Darüber hinaus hat sich die griechische Wirtschaft in Teilen neu orientiert. So wurden die Exporte in Richtung Nordafrika und Naher- und Mittlerer Osten, zum Beispiel Ägypten oder Libanon, spürbar erweitert. “Im Vergleich zu anderen Ländern hat Griechenland zudem weniger mit den derzeit globalen politischen Risiken zu kämpfen”, nennt Christiane von Berg einen weiteren Faktor. “Denn Großbritannien, China oder die USA tauchen nicht in den TOP 5 der griechischen Exportdestinationen auf.”

Bei allen positiven Wachstumsperspektiven muss allerdings auch beachtet werden, dass das griechischen Bankensystem weiterhin sehr fragil ist und damit die Finanzierungsbedingungen erschwert sind. Zudem kämpft die griechische Regierung mit einem riesigen Schuldenberg, dem sie durch Privatisierung und Sparmaßnahmen beizukommen versucht. “Zwar hat die griechische Bevölkerung sich an viele dieser Entwicklungen gewöhnt, neue Demonstrationen und Generalstreiks gegen zusätzliche Maßnahmen sind aber immer möglich”, meint Christiane von Berg.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Coface Niederlassung in Deutschland, Isaac-Fulda-Allee 1, 55124 Mainz, Tel: 06131/323-0, Fax: 06131/37 27 66, www.coface.de

Das Oberlandesgericht Köln hat Verbrauchern erstmalig eine Widerrufsmöglichkeit wegen einer unrichtigen Angabe des effektiven Jahreszinses zugesprochen.

 

Hintergrund des Urteils vom 26. März 2019 zum Verfahren mit dem Aktenzeichen I-4 U 102/18 war ein Streit mit der Sparkasse Leverkusen, ob ein Darlehenswiderruf wegen Fehlern in den Vertragsunterlagen noch nach vielen Jahren seit Vertragsschluss wirksam erklärt werden konnte.

Die Kläger aus Leverkusen hatten Mitte des Jahres 2011 einen Darlehensvertrag über 100.000,00 EUR zur anteiligen Finanzierung ihres Eigenheims mit der unterlegenen Sparkasse Leverkusen geschlossen. Verbrauchern steht bei dem Abschluss eines Darlehensvertrags das Recht zu, ihre Vertragserklärung binnen zwei Wochen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist wird jedoch nur durch Vertragsunterlagen in Lauf gesetzt, die alle sogenannten Pflichtangaben fehlerfrei enthalten. Diese Rechtslage nutzen die von HAHN Rechtsanwälte vertretenen Kläger nun zu ihren Gunsten. Das Oberlandesgericht Köln urteilte, dass die Vertragserklärungen aus dem Jahr 2011 noch mit Schreiben vom 19. Dezember 2016 wirksam widerrufen werden konnten.

Die Sparkasse Leverkusen gab den effektiven Jahreszins mit 3,70 % an. Der Hamburger Rechtsanwalt Christian Rugen von HAHN Rechtsanwälte rechnete nach und legte den Berechnungsfehler offen. Das Oberlandesgericht folgte seinen Ausführungen und stellte im Urteil fest, dass der Effektivzins zu gering angegeben sei, weshalb der Jahre nach Vertragsschluss erklärte Widerruf wirksam war. “Das Urteil ist eine Sensations-Entscheidung”, kommentiert Anwalt Rugen. “Alle Darlehensnehmer, die ihre Immobilie ebenfalls nach dem 10.06.2010 finanziert haben, sollten die Angabe des effektiven Jahreszinses durch einen Fachanwalt überprüfen lassen.”

Wirtschaftlich führt der wirksame Widerruf dazu, dass der Darlehensnehmer aus der laufenden Zinsbindung “aussteigen” kann. Die erfolgreichen Kläger können nunmehr einen neuen Darlehensvertrag zu den aktuellen Niedrigzinsen abschließen. “Darüber hinaus kann das Widerrufsrecht bei bereits abgelösten Darlehen dazu genutzt werden, eine in der Vergangenheit gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückzufordern”, weiß Rugen.

Derzeit bietet die Kanzlei HAHN Rechtsanwälte den Kunden aller deutschen Kreditinstitute eine kostenfreie Überprüfung ihrer Immobiliendarlehen und Kfz-Finanzierungen hinsichtlich einer Widerrufsmöglichkeit an.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Hahn Rechtsanwälte PartG mbB, RA Peter Hahn, Alter Steinweg 1, 20459 Hamburg, Tel: +49-40-3615720, Fax: +49-40-361572361, www.hahn-rechtsanwaelte.de