Die Zeit billiger NFTs, die für teures Geld verkauft werden, ist vorbei.

“Die gehypten Blockchain-Verbriefungen sind in den vergangenen Monaten genau wie der Kryptomarkt unter die Räder gekommen”, sagt Uwe Zimmer, Geschäftsführer der Time to Token IT GmbH. “Und das ist gut, denn es erlaubt dem Markt, erwachsen zu werden.” Bereits 2022 wurden die Grundsteine dafür gelegt.

“Der Weg führt weg von Projekten, die nur wegen der zugrunde liegenden Technologie gehypt werden”, so Zimmer. “Was bringt mir ein schlechtes Bildchen an Mehrwert, nur weil es auf der Blockchain liegt?” Der starke Einbruch an den Kryptomärkten und damit verbunden auch eine deutlich sinkende Nachfrage nach NFTs dienen dem Gesundschrumpfen eines aufgeblasenen Marktes.

Nach Zahlen des Datenbeobachters Cryptoslam lagen die Verkäufe von NFTs noch im Januar und Februar 2022 zwischen 200 und 300 Millionen US-Dollar je Tag. “Derzeit sehen wir Kauftätigkeiten zwischen 10 und 30 Millionen pro Tag”, sagt Zimmer. Auch die Zahl der Käufer sackte entsprechend ab, von rund 150.000 aktiven pro Tag im Januar 2022 auf etwas mehr als 30.000 heute. “Diese Entwicklung war absehbar”, sagt Zimmer. “Es fehlte an Qualität, oft wurden mit KI-Software generierte Bilder schnell erstellt und dann auf den bekannten NFT-Plattformen ebenso schnell gemintet und verkauft.”

2023 werden ganz andere Projekte die Diskussion bestimmen. “Der Kunstbereich ist hier erneut Vorreiter”, sagt Zimmer. “Bereits 2022 führte der Weg von der Masse hin zur Klasse.” So wurden etwa bei der Herbstauktion von Van Ham, einem führenden deutschen Auktionshaus, bereits die Mehrzahl der NFTs nicht mehr einfach bei Opensea oder anderen Plattformen gemintet. “Die Smart Contracts, die das Wesen eines NFT beschreiben, werden immer mehr Teil des Werks und entsprechend aufwendig programmiert”, so Zimmer.

So lassen sich etwa Zeitfunktionen oder Sonderrechte einbauen, die die Werke auf eine neue Ebene heben. “Auch die Verbindung mit der realen Welt, hybride NFTs, sind eine solche Qualitätserweiterung”, so Zimmer. So wurde etwa von der deutschen Uhrenmanufaktur Hanhart eine NFT-Uhr geschaffen, die versteigert wurde und die das Recht beinhaltet, die Uhr auch real bauen zu lassen.

2023 werden weitere Formen der NFTs an Bedeutung gewinnen. “Dazu gehören Corporate NFTs”, so Zimmer. “Mit diesen unternehmenseigenen NFTs lässt sich eine Corporate Identity schaffen, indem sie etwa auf Profilen in Social Networks als Avatare genutzt werden.” Zugangsberechtigungen oder Incentives können so ebenfalls nachgehalten und gezeigt werden.

Hier liegt auch ein Schnittpunkt zum Community Building, das ebenfalls mit NFTs auf eine neue Stufe gehoben wird. “Derzeit arbeiten wir an einem Projekt, das in Zusammenarbeit mit einer evangelischen Kirche eine neue Form der Spendengewinnung und Mitbestimmung über die Spenden ermöglicht”, sagt Zimmer. So entsteht hier eine neue Form der Community, die mitentscheiden kann – auch per NFTs.

Über die Time to Token IT GmbH

Das 2021 in Köln gegründete Digitalstudio unternimmt den Brückenschlag zwischen realer und virtueller Welt. Als Komplettdienstleister rund um Tokenisierung, Blockchain und NFT bietet Time to Token alle notwendigen Schritte von der Projektplanung und -beratung bis zum fertigen Projekt. Als Spezialisten für Tokenisierungen, für hybride NFTs und für digitale Assets plant und realisiert Time to Token NFT-Projekte für einzelne Künstler, große Unternehmen oder Institutionen. Dazu kommt der Aufbau von virtuellen und realen Ausstellungsflächen für digitale Kunst oder von digitalen Räumen etwa für Events. In Zusammenarbeit mit dem Auktionshaus Van Ham können auch NFTs bewertet und verkauft beziehungsweise verauktioniert werden.

Verantwortlich für den Inhalt:

Time to Token IT GmbH, Am Rinkenpfuhl 34, 50676 Köln,www.time-to-token.com

Man kennt das Muster seit dem Wilden Westen und den Geisterstädten, die der Goldrausch hinterließ.

Die Entsprechung an deutschen Börsen war der Neue Markt. Beide Beispiele zeigen, dass sich die Welt danach weiterdreht. Gold ist bis heute wertvoll – obwohl fast ohne praktischen Nutzen. Und die meisten Firmen des Neuen Markts sind zwar verschwunden, aber viele ihrer Ideen sind heute größer denn je – verwirklicht von anderen, die es besser konnten.

Fast alles, was den Kryptomarkt heute ausmacht, kann man besser machen. Und Krypto läuft darauf hinaus, Vermögenswerte und Besitzrechte zu digitalisieren, fälschungssicher und beliebig teilbar zu machen. Diese Technologie ist gekommen, um für immer zu bleiben.

Verantwortlich für den Inhalt:

Mitteldeutsche Zeitung, Marc Rath, Tel: 0345 565 4200, www.mz.de

Umfrage unter mehr als 2.000 privaten Kryptoinvestoren

Ungeachtet negativer Kursentwicklungen und Schlagzeilen in jüngster Zeit ist die Stimmung bei privaten Kryptoanlegern nach wie vor überwiegend positiv. Das legen die Ergebnisse einer gemeinsamen Umfrage von KPMG und BTC-ECHO, dem größten deutschsprachigen Medium zu Digital Assets, nahe. Dafür wurden über 2.000 private Kryptoinvestoren der DACH-Region zu ihrem Anlageverhalten befragt (davon 84 Prozent aus Deutschland).

Demnach ist das Interesse an Kryptowährungen ungebrochen hoch: Acht von zehn Investoren wollen auch zukünftig in Digital Assets investieren (81 Prozent). Zwei Drittel der in Digital Assets investierten Privatanleger stufen ihr Investment als eher sicher ein (66 Prozent). Die Sicherheit der Handelsplattformen ist für die Investoren auch der mit Abstand wichtigste Aspekt bei der Auswahl der Börse (90 Prozent), gefolgt von Kosten und Gebühren (73 Prozent) und der Nutzerfreundlichkeit sowie der Anzahl der handelbaren Kryptowährungen (jeweils 70 Prozent).

Über die Hälfte der Anleger haben mehr als 10.000 Euro investiert

Durchschnittlich haben die Investierenden rund 14 Prozent ihres Gesamtvermögens in Digital Assets angelegt. Über die Hälfte der Teilnehmer hat eigenen Angaben zufolge mehr als 10.000 Euro in Bitcoin & Co investiert. Bei diesen Anlegern machen Kryptoinvestments häufig einen Großteil des Gesamtvermögens aus. Jeder zweite Teilnehmende mit einem investierten Betrag von mindestens 100.000 Euro ist sogar mit mehr als der Hälfte seines Gesamtvermögens in Digital Assets investiert.

Interesse auch an klassischen Finanzprodukten

77 Prozent der Investoren nutzen Kryptobörsen zum Trading, fast ebenso viele als Wallet (70 Prozent). Drei von vier Befragten stehen der Nutzung klassischer Finanzprodukte wie Aktien oder ETFs über Kryptobörsen offen gegenüber (72 Prozent).

KPMG-Partner Bernd Oppold: “Das zeigt, dass das Angebot von klassischen Finanzprodukten auf Kryptobörsen ein erhebliches Marktpotenzial birgt. Aber auch noch aus einem weiteren Grund: Jeder zweite der heutigen Krypto-Investoren wird in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich Vermögenswerte übertragen bekommen und ist bereits jetzt mit erheblichen Beträgen investiert. Diese bereits mit Digital Assets betrauten Anleger stellen aus Sicht der Kryptobörsen ebenfalls ein großes Potenzial dar.”

Über die Studienergebnisse wird ausführlich in den Januar-Ausgabe des Bitcoin Echo berichtet (Erscheinungstag: 4.1.2023).

Verantwortlich für den Inhalt:

KPMG Consulting AG, Beratungs­ und Wirtschaftsprüfungs­Unternehmen, Elektrastraße 6, ­81925 München, Tel. 089/9282­1964,  www.kpmg.de

Nach einem bewegten Jahr an den Märkten zieht die Gruppe Börse Stuttgart ein positives Fazit:

“Im herausfordernden Umfeld des Jahres 2022 haben wir unser strukturelles Wachstum erfolgreich fortgesetzt – im Kapitalmarktgeschäft und im Digitalgeschäft. Wir haben innovative Marktmodelle und Produkte entwickelt, neue Kunden gewonnen und unsere Präsenz in Europa vorangetrieben”, sagt Dr. Matthias Voelkel, CEO der Gruppe Börse Stuttgart: “Im Wertpapierhandel sind wir mit innovativen Angeboten in Deutschland und der Schweiz in den Zero-Fee-Bereich eingestiegen, um diesen Markt aktiv zu gestalten. Unsere schwedische Tochterbörse NGM hat 2022 wie schon im Vorjahr einen neuen Rekord beim Handelsvolumen erreicht. Im Digitalgeschäft haben wir die Zahl unserer institutionellen wie Privat-Kunden signifikant gesteigert und den Markteintritt in der Schweiz vollzogen. Insgesamt hat sich 2022 die Stärke unseres Geschäftsmodells gezeigt, das nicht von einzelnen Assetklassen oder Ländern abhängig ist.”

Das anspruchsvolle Marktumfeld spiegelt sich im Wertpapierhandel am deutschen Handelsplatz der Gruppe Börse Stuttgart wider: Der voraussichtliche Umsatz im Jahr 2022 beträgt – mit einer Hochrechnung für die letzten drei Handelstage des Dezembers – rund 91,1 Milliarden Euro. Damit liegt das Handelsvolumen über alle Wertpapierklassen rund 15 Prozent unter dem Niveau des aufgrund von Corona-Effekten sehr umsatzstarken Vorjahres. Im Handel mit verbrieften Derivaten sinkt der Umsatz 2022 nur leicht auf rund 42,3 Milliarden Euro. Mit einem Marktanteil von rund 63 Prozent bleibt die Börse Stuttgart bei verbrieften Derivaten Marktführer im börslichen Handel in Deutschland. Bei Anleihen steigt das Handelsvolumen um rund 6 Prozent auf rund 9,4 Milliarden Euro – in einem Jahr, das von der Zinswende der Notenbanken geprägt war.

Auch im sehr schwierigen Marktumfeld bei Kryptowährungen konnte die Gruppe Börse Stuttgart in ihrem Digitalgeschäft weiter strukturell stark wachsen: So erreichen die Angebote BISON und BSDEX für Privatanleger und institutionelle Akteure zusammen nun rund 810.000 Endkunden, was einem Zuwachs von rund 29 Prozent entspricht. Zudem wurden zehn weitere Kryptowährungen in den Handel eingeführt. Allerdings ging das Handelsvolumen gegenüber dem sehr starken Vorjahr deutlich auf rund 3,3 Milliarden Euro zurück – der negativen Zyklik im Gesamtmarkt entsprechend.

Verantwortlich für den Inhalt:

Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de

Die Kryptoindustrie hatte 2022 mit großen Herausforderungen zu kämpfen: stark gefallene Kurse von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether, das Kollabieren des Stablecoins UST mit der dahinter liegenden Währung Terra sowie die FTX-Implosion.

In der Folge hat die Diskussion um eine stärkere Regulierung Fahrt aufgenommen. Mit Blick auf 2023 und darüber hinaus kann niemand sagen, wie die Entwicklung der Kryptoindustrie weitergehen wird. Was man aus Sicht von Hartmut Giesen, Kryptoexperte bei der Hamburger Sutor Bank, aber sehen kann, sind die Weggabelungen, an denen die Branche steht: Wo fließen Investments hin, wo wird Wert geschöpft, wo sehen wir Wachstum?

Hartmut Giesen sieht die Kryptoindustrie vor drei wichtigen Weggabelungen:

  • Self-Service DeFi vs. reguliertes CeFi
  • Trading vs. Tokenisierung
  • Krypto-Technologie vs. Kryptowährungen

Self Service DeFi vs. reguliertes CeFi

Zum Bereich Central Finance, kurz CeFi, gehören alle Unternehmen in der Kryptoindustrie, die als zentrale Instanzen die eigentlich dezentralen Kryptowährungen nutzbar machen, wie Marktplätze, Verwahrer und Lender. Diese konterkarieren einerseits die dezentrale Utopie des vertrauenslosen Werteaustauschs, andererseits machen sie für Nichttechniker Kryptowerte erst investierbar. Doch die Nutzung von CeFi bedeutet ein Gegenparteirisiko. In der traditionellen Finanzwelt wird dieses Gegenparteirisiko durch Regulierung und damit zusammenhängende Sicherungssysteme mitigiert. Bei CeFi-Playern wie etwa FTX war und ist das oft nicht der Fall.

„Es stehen sich zwei Lager gegenüber, die ‚Kryptomaximalisten‘ und die ‚Krypto-Pragmatiker‘. Die ‚Krypto-Maximalisten wollen, dass jeder seine Kryptowerte selbst verwahrt und für den Kryptohandel dezentrale Services, kurz DeFi, nutzt. Die ‚Krypto-Pragmatiker‘ favorisieren regulierte CeFi-Akteure, wie es sie gerade in Europa und den USA gibt“, sagt Giesen.

Bei Selbstverwahrung und DeFi-Nutzung würden zwar Gegenparteirisiken gar nicht erst entstehen, doch könnten auch dezentrale Protokolle gehackt werden, private Schlüssel verlorengehen, ohne dass eine Service-Hotline hilft. Darüber hinaus benötigen Anleger dafür technisches Verständnis über die Blockchain, die Speicherbarkeit von Kryptowährungen und die Funktionsweise von DeFi. Auch um an DeFi-Prozessen teilzunehmen, müssen initial irgendwo Krypto-Assets gegen Euro gekauft und später wieder zurückgewechselt werden.

Mit Blick auf CeFi ist durch die Regulierung gesichert, dass grundlegende Regeln im Umgang mit Kundengeldern und Vermögenswerten eingehalten werden, etwa das separate Halten vom Firmenvermögen und eine teilweise Insolvenzsicherung. Zur Regulierung gehöre auch, dass die technische und prozessuale Infrastruktur Mindeststandards entspricht und damit ein hohes Sicherheitsniveau geboten werden kann.

„Ein Unternehmen wie FTX hätte in Europa, speziell in Deutschland, schon unter der bestehenden Regulierung gar nicht agieren können. Es hätte weder Kundeneinlagen annehmen noch Kryptowerte handeln oder verwahren dürfen“, stellt Kryptoexperte Giesen fest. Hätte FTX die dafür notwendigen Lizenzen gehalten, wäre es nicht auf diese Weise zusammengebrochen und Anleger hätten nicht ihre kompletten Geld- und Kryptowerte-Einlagen verloren.

„Vermutlich wird sich zumindest für Mainstream-Anleger reguliertes CeFi durchsetzen. DeFi wird in dieser Form eher ein Nischenphänomen für ‚Kryptonerds‘ bleiben. Es wäre aber denkbar, dass CeFi-Dienstleister eine regulierte Umgebung für den Ablauf von DeFi-Protokollen zur Verfügung stellen, um Anleger vor deren Risiken zu schützen“, erklärt Hartmut Giesen.

Trading vs. Tokenisierung

Der größte Teil der Wertschöpfung in der Kryptoindustrie wird heute durch Trading von Kryptowährungen sowie Produkte oder Services, die auf Kryptowährungen basieren – wie Handel von Krypto-basierenden Derivaten, Lending und Staking – erzielt. „Zurzeit entsteht aber eine Tokenisierungsindustrie, die nicht mehr auf Kryptowährungen, sondern auf die Tokenisierung von Wertpapieren, Vermögenswerten, Geschäftsbankgeld oder Sachwerten fokussiert ist. Damit wird einerseits die Brücke zwischen traditioneller und DLT-basierender Finanzwelt geschlagen, andererseits werden durch die Tokenisierung neue Finanzinstrumente entstehen oder für neue Zielgruppen handelbar werden“, erklärt Hartmut Giesen. Dazu gehörten tokenisiertes Private Equity, Eigenkapital kleiner Firmen, CO2-Zertifikate oder Collectibles.

„Kapitalströme, die bisher in Kryptowährungen geflossen sind, dürften zu einem mehr oder weniger großen Teil in diese neuen tokenisierten Finanzinstrumente fließen. Daneben werden sich einige wenige Kryptowährungen halten: Bitcoin als digitaler Wertspeicher, Ether und Ether-basierende Token, die den Betrieb der Ethereum-Blockchain und darauf laufender dezentraler Anwendungen sichern, sowie Währungen, die für den Betrieb von Spezial-Blockchains genutzt werden. Ihr Wert orientiert sich an der Wertschöpfung auf ihren Blockchains“, so Giesen.

Krypto-Technologie vs. Kryptowährungen

Eng mit Trading vs. Tokenisierung hängt die Gabelung von Krypto-Technologie vs. Kryptowährungen zusammen. „Durch den Wert- und Bedeutungsverfall der Kryptowährungen getrieben, könnten die Investitionen in Blockchain-Projekte jenseits von Kryptowährungen fließen. Schon jetzt gehen immer mehr Investments dorthin, wovon wiederum Talente angezogen werden“, sagt Hartmut Giesen.

Dazu gehören Token-Projekte, aber auch Anwendungen jenseits des Finanzmarkts – etwa die schon durch den Hypezyklus gelaufenen NFTs, aber auch das Vertragswesen oder Identitäten.   „Ausgehend davon, dass Blockchains eine Technologie für eine Vertrauensinfrastruktur darstellen, können wir davon ausgehen, dass wir in einem Bereich, der sich als Vertrauensindustrie beschreiben lässt, viele Projekte sehen werden“, erklärt Giesen. Schon jetzt lasse sich erkennen, dass die Finanz- und Kapitalmarktinfrastruktur weitgehend Blockchain-basierend sein wird.

„Die Kryptoindustrie steht an entscheidenden Weggabelungen und wird sich in eine stärker wertstiftende Richtung bewegen. Die Wildwest-artige Spekulationsinfrastruktur verschwindet und macht nachhaltigen Blockchain-Anwendungsfällen Platz“, fasst Hartmut Giesen zusammen.

Über die Sutor Bank

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, bietet klassisches Private Banking, betreibt eine Banking-Plattform für digitale Partner und kooperiert mit unabhängigen Finanzdienstleistern.

Verantwortlich für den Inhalt:

Sutor Bank GmbH, Hermannstr. 46, 20095 Hamburg, Tel. +49 (0)40 / 8090 6855 17, www.sutorbank.de 

Die Pleite der Handelsplattform FTX hat dem ohnehin schwachen Kryptomarkt noch einmal zugesetzt. Die Kurse vieler Kryptowährungen sanken, vor allem Privatanleger verkauften.

„Auf der institutionellen Seite sehen wir ein anderes Bild“, sagt Daniel Knoblach, Verwaltungsrat bei Fair Alpha. „Hier ist die Nachfrage weiterhin rege, allerdings wird mehr Regulierung eingefordert.“ Davon profitieren vor allem regulierte Krypto-Dienstleister sowie die EU als Standort für institutionelle Investitionen in diese Assetklasse.

Der Gründungsmythos der Kryptowährungen liegt immer noch in der großen Unabhängigkeit, der Funktion als alternativer Währung und einer gewissen Form der Anarchie. „So reizvoll das alles auch sein mag, ist es definitiv nicht das Umfeld, in dem institutionelle Investoren Geschäfte tätigen wollen und dürfen“, sagt Knoblach. Die Pleite der Kryptohandelsplattform FTX hat das Bedürfnis nach Regulierung noch einmal verstärkt.

„Dabei geht es nicht in erster Linie um große zusätzliche Regulierungsschritte“, so Knoblach. „Der Fall FTX wäre innerhalb der EU bereits mit der heutigen Regulierung so kaum möglich gewesen.“ Im Detail aber sind weitere Anpassungen durchaus wünschenswert, etwa bei Brokern oder Verwahrstellen. So wird die Konzentration auf regulierte Märkte und professionelle Vehikel noch zunehmen. Die Marktanteile verschieben sich weg von schwach oder gar nicht regulierten Offshore-Standorten hin zu regulierten Brokern oder Verwahrern innerhalb der EU oder in der Schweiz.

Dabei sind zwei Ebenen interessant: „Grundsätzlich ist zu beobachten, dass mehr Kryptogeld in die EU fließt“, so Knoblach. „Gleichzeitig ist aber auch zu sehen, dass die Kryptos immer weniger direkt, sondern über institutionelle Vehikel gehalten werden.“ So verzeichnen die Anbieter sogenannter Actively Managed Certificates (AMC) mit Standort Luxemburg einen enormen Zulauf. „Diese unter EU-Regularien aufgelegten Compartments unterliegen weitreichenden gesetzlichen Vorgaben“, so Knoblach. „Gleichzeitig sind sie für Investoren sehr einfach im Umgang, da es sich um börsen- und depotfähige Wertpapiere mit eigener Wertpapierkennnummer handelt.“

So werden derzeit immer mehr Krypto-AMCs gemeinsam mit Brokern, die in der DACH-Region reguliert sind, am etablierten AMC-Standort Luxemburg aufgelegt. „Offshore-Anbieter von AMCs und Broker verlieren hier gerade massiv Marktanteile, die sich auf EU-Anbieter verteilen“, sagt Knoblach. Und auch in absoluten Zahlen ist der Trend zu Krypto ungebrochen. „Viele institutionelle Anleger haben bereits vor einiger Zeit Kryptos als Teil ihrer Asset-Allokation festgelegt“, so Knoblach. „Diese halten auch jetzt daran fest und kaufen – direkt oder vor allem über AMCs – die Kryptowerte derzeit zu günstigen Preisen ein.“

Über FAIR ALPHA

Fair Alpha bietet über ihre Tochtergesellschaften Finanzmarktlösungen für (semi-) institutionelle Investoren und Asset-Manager. Dabei werden Investmentideen und Handelsstrategien in investierbare und depotfähige Wertpapiere umgesetzt. Mithilfe von maßgeschneiderten Emissionsvehikeln werden Strukturen geschaffen, bei denen ein Emittentenrisiko ausgeschlossen werden kann. Fair Alpha übernimmt jeweils den gesamten Wertschöpfungsprozess vom Produkt-Set-up über die Administration bis zum fortlaufenden Life-Cycle-Management.

Verantwortlich für den Inhalt:

FAIR ALPHA Services SA, 17, Rue de Flaxweiler, 6776 Grevenmacher, Luxemburg, Tel: +352 27 48 77 590, www.fair-alpha.org

BISON, die Krypto-Plattform der Gruppe Börse Stuttgart, erweitert ihr Krypto-Portfolio um sieben neue Coins:

Ab sofort können BISON-Kunden die Währungen Aave (AAVE), Algorand (ALGO), Dencentraland (MANA), Dogecoin (DOGE), Sandbox (SAND) und Shiba Inu (SHIB) handeln. “Wir entwickeln unser Angebot laufend weiter und bauen unser Portfolio mit Bedacht aus. Mit den neuen Coins decken wir sowohl etablierte Altcoins als auch junge, zukunftsträchtige Technologien ab und bieten unseren Kunden wie gewohnt ein sicheres, zuverlässiges Umfeld, um Kryptowährungen zu handeln und zu verwahren”, so Dr. Ulli Spankowski, Chief Digital Officer der Gruppe Börse Stuttgart sowie Gründer und CEO von BISON.

Folgende zusätzliche Coins können BISON-Nutzer ab sofort wie gewohnt sicher, smart und ohne Gebühren handeln:

Aave (AAVE): Eines der bekanntesten DeFi-Protokolle, das durch dezentrale Governance (DAO) entwickelt wurde. AAVE ist der Governance-Token des Aave-Protokolls und wurde ursprünglich als ETHLEND bezeichnet. Es handelt sich um eine dezentralisierte Kreditplattform und eines der wichtigsten Liquiditätsprotokolle in der DeFi-Welt. Aave ermöglicht den Verleih von Kryptowährungen: Unter anderem können Aave-Nutzer ohne zentrale Partei digitale Assets hinterlegen, um dafür Zinsen zu erhalten.

Algorand (ALGO): Ein dezentralisiertes und skalierbares Open Source Blockchain-Projekt. Das Algorand-Netzwerk basiert auf einem Pure Proof-of-Stake (Pure PoS) Konsensmechanismus und hat sich zum Ziel gesetzt, die erste Blockchain mit negativer CO2-Bilanz zu betreiben.

Decentraland (MANA): Ein Virtual Reality (VR)-Spiel ist die Grundlage dieser Kryptowährung, die auf der Ethereum-Blockchain läuft und mittlerweile die Währung für alle Games in Decentraland ist. Spieler können mit MANA Güter und Dienstleistungen auf dem Decentraland-Marktplatz kaufen sowie eigene Inhalte auf der Plattform erstellen.

Dogecoin (DOGE): Einer der bekanntesten Altcoins. Eine Open Source und Peer-to-Peer digitale Währung, die auf dem viralen “DOGE” Meme basiert und bereits seit 2013 existiert. Dogecoin wird hauptsächlich als Trinkgeld auf Reddit und Twitter verwendet, um außergewöhnliche Inhalte auf Social Media zu belohnen.

Polygon (MATIC): Ursprünglich 2017 als “Matic Network” entwickelt, um die Ethereum-Infrastruktur zu verbessern, wurde das Netzwerk schließlich in “Polygon” umbenannt. Polygon hat zum Ziel, hohe Gas-Fees und langsame Blockbestätigungen zu entschärfen und Krypto so für einen breiteren Markt zugänglich zu machen. Polygon wird häufig bei der Entwicklung von dApps eingesetzt.

The Sandbox (SAND): Diese Technologie verfolgt das Ziel, Blockchains im Gaming-Mainstream zu etablieren. Bei SAND handelt es sich um einen Ethereum-basierten “Utility Token”. Im Sandbox-Umfeld ist dieser Coin die einzig gültige Kryptowährung. Innerhalb des Projekts können Nutzer ganz einfach digitale Assets kaufen, verkaufen, erstellen und entwickeln und somit Inhalte zum Metaverse beitragen. SAND-Besitzer sind zudem Teil der dezentralen Governance (DAO), die zukünftige Produktentwicklungen fördert.

Shiba Inu (SHIB): Eine auf der Ethereum-Blockchain laufende, ebenfalls auf einem Hund basierende Alternative zu Dogecoin. SHIB ist ein ERC20-Token und bereits 50 Prozent des Gesamtbestandes wurden verbrannt, um die Stabilität des Tokens zu fördern.

Neben den auf BISON bereits etablierten zehn Coins (Bitcoin, Bitcoin Cash, Cardano, Chainlink, Ethereum, Litecoin, Polkadot, Ripple, Solana und Uniswap) können Nutzer auch die neuen Kryptowährungen ohne Gebühren handeln. Dabei verdient BISON am Spread zwischen den angezeigten An- und Verkaufspreisen, der pro Kauf und Verkauf in der Regel bei 0,75 Prozent liegt. Weitere Kosten oder Gebühren, etwa für die Verwahrung sowie die Ein- und Auszahlung von Kryptowährungen, fallen für die Nutzer nicht an. Die Krypto-Plattform der Gruppe Börse Stuttgart bietet ihren rund 700.000 aktiven Nutzern nützliche Features, wie etwa Limit-Orders, bei denen Nutzer einen Preis festlegen, zu dem sie eine bestimmte Kryptowährung kaufen oder verkaufen möchten.

Bei BISON haben als Teil der Gruppe Börse Stuttgart mit ihrer 160-jährigen Geschichte Transparenz, Sicherheit und eine nachhaltige Verfügbarkeit der Plattform oberste Priorität. Die Assets der BISON-Kunden werden 1:1 treuhänderisch bei der blocknox GmbH in Deutschland, einer regulierten Tochtergesellschaft der Gruppe Börse Stuttgart, verwahrt. In diesem regulierten Umfeld bietet die Anfang 2019 eingeführte Plattform BISON ein umfangreiches Sicherheitskonzept, in dem eine Versicherung unter anderem gegen Hackerangriffe, Diebstahl und technischen Verlust integriert ist.

Verantwortlich für den Inhalt:

Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de

Die Pleite der Kryptobörse FTX sorgt für Entsetzen am Markt, denn Anlegern und Investoren drohen Milliardenverluste.

 

Bedeutet dies einen Rückschlag für das Krypto-Ökosystem mit seinem Versprechen der Dezentralisierung des Finanzsektors? Max J. Heinzle, CEO des FinTechs 21finance, entwickelt mit seinem Team moderne Vertriebsplattformen für digitale Finanzprodukte. Er unterstreicht in diesem aktuellen Kommentar die Bedeutung vollregulierter Dienstleister und Handelsplätze, die seiner Meinung nach das uneingeschränkte Vertrauen aller Marktteilnehmer verdienen.

Eine Schockwelle erreicht die Kryptoszene: Vor kurzem wurde bekannt, dass der Hedgefonds Alameda Research mehr als ein Drittel seiner Assets in FTT hielt, der hauseigenen Kryptowährung der Kryptobörse FTX. Obwohl FTX und Alameda im Besitz des Unternehmers Sam Bankman-Fried waren, hatten sie offiziell nichts miteinander zu tun. Angesichts dieser Enthüllungen entschied sich Binance, die weltweit größte Kryptobörse, seine verbleibenden Bestände an FTT zu verkaufen. Dies verschreckte Investoren und Anleger und löste in weiterer Folge einen Bank Run auf FTX aus. Wenige Tage später hatte FTX die Abhebungen auf seiner Plattform gestoppt, der Preis des FTT-Tokens war seit den Enthüllungen aber schon um mehr als 85 Prozent gefallen. Auch die zunächst vom Konkurrenten Binance angekündigte Übernahme von FTX platzte daraufhin. Tausende Anleger und Investoren dürften deshalb ihr Erspartes verloren haben, sie kommen weder an ihr Krypto Guthaben noch FIAT-Einlagen. Nachdem es nicht gelungen war, Kapital zu beschaffen, meldeten über 130 Unternehmen, die mit FTX und Alameda Research in Verbindung stehen, Insolvenz an.

Not your keys, not your coins

Welche Lehren sind daraus zu ziehen? Neben einer ordentlichen Prise Skepsis sind es gleich mehrere Regeln, die Anleger beherzigen sollten. Wer Kryptos oder andere digitale Assets (Token) besitzt, sollte wenn möglich seine Kryptowerte nicht auf Kryptobörsen halten, um das Verlustrisiko im Falle eines Betrugs oder der Insolvenz dieser zu begrenzen. Stattdessen haben Investoren die Möglichkeit Kryptowerte auf einer eigenen Wallet zu verwahren. Damit behalten sie auch die Kontrolle über die Krypowerte durch die Eigenverwahrung der privaten Schlüssel (private Key). Bei Eigenverwahrung ist der Zugriff jederzeit gewährleistet, wenn man vom Risiko des Verlustes seines Keys absieht. Alternativ gibt es die Möglichkeit größere Kryptobestände bei regulierten Kryptoverwahrern zu halten. Diese arbeiten mit segregierten Wallets pro Investor, garantieren den alleinigen Zugriff durch die Anleger.

Regulierte Verwahrer sind unabdingbar

Die auf den von 21finance entwickelten digitalen Vertriebsplattformen gehandelten Kryptowerte werden treuhändisch im Namen des Nutzers bei unserem in Deutschland regulierten Verwahrpartner Tangany verwahrt. Dieser sorgt dafür, dass die Krypto-Guthaben den Usern und sonst niemandem gehören. Weder wir noch Tangany können und dürfen ohne ausdrückliche Weisung des Eigentümers über die Kryptos verfügen und sie aus dem geschlossenen Kreislauf der Plattform leiten. Bei einer Insolvenz wären weder FIAT/Euro- noch Krypto-Guthaben betroffen, denn diese werden als Sondervermögen verwaltet und sind daher nicht Teil der Insolvenzmasse.

Security Tokens schließen Verlustrisiken aus

Zudem haben die meisten Security Tokens als digitale, übertragbare Vermögenswerte, die über unsere Whitelabel-Plattformen vertrieben werden, sogenannte „Burn- and Re-Issue“ Funktionalitäten. Security Tokens haben diese als Logik im Smart Contract eingebaut. Auf einer regulierten Plattform sind die Kunden eindeutig identifiziert und Anleger sowie deren Token- bzw. Kryptobestände in einem Register festgehalten. Diese stellen sicher, dass die Tokens nach einem Verlust wiederhergestellt werden können.

Das EU-Pilotregime, dessen Antragsphase schon im März 2023 startet, ermöglicht in Zukunft vollregulierte DLT-Trading und Settlement Systeme (DLT-TSS) für den transparenten und sicheren Handel klassischer und digitaler Finanzprodukte sowie deren sichere Aufbewahrung. Das DLT-TSS kombiniert die Tätigkeiten eines Handelssystems (DLT-MTF) mit denen eines Abwicklungssystems (DLT-SS). Sowohl auf europäischer als auch nationaler Ebene gibt es bereits positive Beispiele für die Regulierung der Krypto-Industrie: Die gerade in Kraft tretenden EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte („MiCA“) und das DLT-Pilotregime sollen eine europaübergreifend harmonisierte Regulierung für Kryptowerte und den Betrieb regulierter Handelsplätze schaffen. Auch Luxemburg, Deutschland und die Schweiz gelten als positive, zukunftsweisende Vorbilder.

Über die 21finance AG

Die 21finance AG bietet mit ihrer innovativen, dezentral ausgerichteten Software as a Service (SaaS)-Lösung Banken, Finanzintermediären sowie auch Unternehmen außerhalb des Finanzsektors die Möglichkeit, digitale Marktplätze für den Vertrieb von Finanzprodukten zu unterhalten. Über ihren eigenen Marktplatz können die Betreiber gesetzeskonform Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen, Anlagefonds oder auch Security Token und Kryptowährungen emittieren, vertreiben und für den Handel im Sekundärmarkt zugänglich machen. Durch das SaaS-Offering der 21finance AG lassen sich viele weitere Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette, beispielsweise die Eröffnung einer Wallet, flexibel mit einbeziehen. Anlegern kann so ein vollständig digitales und reguliertes Investmenterlebnis geboten werden. Auf Wunsch können Emittenten Finanzinstrumente auf weiteren Marktplätzen innerhalb des 21finance-Netzwerks platzieren. So lassen sich Reichweite und Produktvielfalt deutlich steigern.

Auf Grundlage des DLT-Pilotregime der EU steigt der Softwareentwickler für digitale Vertriebsplattformen derzeit in das Antrags- und Bewilligungsverfahren für ein DLT-basiertes Trading- und Settlement-System (DLT-TSS) ein. Mit diesem Schritt kann das volle Potential von DLT-Finanzinstrumenten durch einen effizient und regulatorisch konformen Sekundärmarkt entfalten werden. Die jeweiligen Marktplatzbetreiber profitieren bei 21finance AG zudem von einem zeit- und kosteneffizienten Einstieg in den digitalen Vertrieb – und in eine digitale Finanzwelt.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

21.finance AG, Industriering 40, 9491 Ruggell, Liechtenstein, www.21finance/de

Die Insolvenz von FTX als einer der größten Kryptobörsen innerhalb von nur wenigen Tagen hat die Kryptowelt geschockt.

 

Hartmut Giesen, Kryptoexperte bei der Hamburger Sutor Bank, sieht darin ein einschneidendes Ereignis: „FTX-Kunden müssen nicht nur um ihre Vermögenswerte bangen, Kryptoanleger nicht nur herbe Kursverluste bei sämtlichen Kryptowährungen hinnehmen. Gravierender ist, dass das Vertrauen in Kryptohandelsstrukturen massiv erschüttert ist. Für Verbraucher kann das nur heißen: Je regulierter, desto besser, wenn es darum geht, Kryptowerte zu handeln“, sagt Giesen.

Verbraucher: Einlagensicherung und Bluechip-Währungen künftig im Fokus

Nach der FTX-Implosion sehen sich alle Kryptobörsen gezwungen, offen zu legen, was sie mit dem Geld und den Kryptowerten ihrer Kunden anstellen. „Kryptobörsen, die lange Zeit mit dem Status des Unregulierten kokettiert haben, werden künftig betonen, dass sie streng reguliert sind. Die Zukunft des Krypto-Investierens liegt in einem abgesicherten Marktzugang“, erklärt Hartmut Giesen. Dazu zählen aus Sicht des Kryptoexperten Standorte innerhalb der EU oder in den USA. Die Nase vorn dürften vor allem regulierte Banken und Verwahrer haben, bei denen Gelder einlagengesichert und die Verwahrung insolvenzsicher ist. Die Nutzung regulierter Institutionen schütze zwar nicht vor Wertschwankungen und -verlusten bei den Kryptowährungen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass diese einfach implodieren oder mit den Kundenassets Missbrauch treiben, sinke drastisch. Vor dem Risiko eines plötzlichen Werteverfalls bei den Kryptowährungen selbst, was auch beim FTX-Desaster wieder eine Rolle spielte, schützen Investments in den Bluechip-Währungen, zu denen heute nur Bitcoin und Ethereum gehören.

Die Alternative zu regulierten Anbietern ist für Anlegerinnen und Anleger die eigene Verwahrung von Kryptowährungen und die Nutzung dezentraler Börsen. Mit Blick auf die eigene Verwahrung gibt es aus Sicht von Hartmut Giesen jedoch ebenfalls Risiken, zudem sei technisches Verständnis sowie ein vertieftes Wissen über Token und ihre Speicherbarkeit notwendig. Auch dezentrale Börsen seien per se nur etwas für versierte Anleger, auch müssten hier trotzdem initial Krypto-Assets gegen Euros gekauft werden.

Prognose: Handel verlagert sich zu regulierten Dienstleistern

Aus Sicht von Hartmut Giesen wird sich der durch die FTX-Pleite ausgelöste Vertrauensverlust unmittelbar in Form von fallenden Handelsvolumina und Preisen niederschlagen. Bei den Kryptodienstleistern werde es zu einer Marktverschiebung kommen: „Der Handel wird sich schon jetzt zu den noch wenigen regulierten Dienstleistern verlagern. Die voranschreitende Regulierung, wie etwa in der EU die Kryptowerte-Verordnung MiCA, wird in Zukunft zu einer breiten, abgesicherten Handelsinfrastruktur führen“, stellt Giesen fest.

Bei den Gründungs- und Entwicklungsaktivitäten gab es schon vor der FTX-Implosion eine Verschiebung der Aktivitäten von reinen Handelsmodellen zu Geschäftsmodellen zu beobachten, die zwar auf dezentraler Technologie basieren, aber mit Kryptowährungen selbst nicht viel zu tun haben. Dazu zählen Vorhaben vor allem in den Bereichen Security Token oder auch Blockchain-basierende Kapitalmärkte“, sagt Giesen.

„Die Krypto-Revolution frisst ihre eigenen Kinder“

Das Verschwinden von FTX als eine der größten Kryptoplattformen setzt nun eine Marktbereinigung in Gang. „Die Krypto-Revolution frisst gewissermaßen ihre eigenen Kinder. Wurde Krypto einst als Reaktion auf die Finanzkrise entwickelt, um deren Ursachen technisch zu beseitigen, wird Krypto nun selbst zum Krisenschauplatz. Ansteckungsgefahren für das Finanzsystem gibt es noch nicht, weil das Kryptohandelssystem immer noch vergleichbar klein ist. Doch so wie nach der Finanzkrise ein resilienteres Finanzsystem entwickelt wurde, werden wir das für das Kryptosystem ebenfalls beobachten“, erklärt Experte Giesen.

Unabhängig vom Status und Zustand des Handelssystems für Kryptwährungen wird die Blockchain als Technologie die Basis für die Kapitalmarkt- und Finanzinfrastruktur der Zukunft sein. Kryptoassets repräsentieren dann nicht mehr nur Kyptowährungen, sondern Zentralbankwährungen, Wertpapiere oder Sachwerte.

Über die Sutor Bank

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, ist heute eine feste Größe unter Deutschlands Partnerbanken für Next-Finance-Geschäftsmodelle. Mit rund 120 Mitarbeitern verfolgt sie dabei einen partnerschaftlichen Ansatz, der sich auf den gemeinsamen Erfolg fokussiert. Für Fintechs und digitale Gründer bündelt die Sutor Banking-Plattform sowohl Standard- als auch Individuallösungen für die Bereiche Konten und Zahlungen, Kredite sowie Wertpapier- und Kryptowertehandel. Darüber hinaus bietet die Sutor Bank mit ihrem Private Banking Vermögensverwaltung und -beratung, sie managt zahlreiche Stiftungen und arbeitet im B2B-Geschäft mit Finanzdienstleistern und Investmentgesellschaften zusammen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Sutor Bank, Max Heinr. Sutor oHG, Hermannstr. 46, 20095 Hamburg, Tel. +49 (0)40 / 8090 6855 17, www.sutorbank.de 

Das Fintech Gubbi, München und der Vermögensverwalter Winbridge, Zürich und München bringen eine neue Asset-Klasse auf den Markt – „wt one“

 

 

 

  • Schweizer Vermögensverwalter skaliert erstmals mit Tokenisierung
  • Langjährige IT- und Finanzprofis gründen das neue Fintech B2B2C Gubbi
  • Ganzheitliches Blockchain-Konzept und Ökosystem „Made in Germany“

Die deutsche Gubbi AG verbindet innovative Blockchain-Lösungen wie Tokenisierung mit ganzheitlicher Finanzberatung und bringt gemeinsam mit dem Vermögensverwalter WINBRIDGE Asset Management GmbH den weltweit ersten tokenisierten Managed Account auf den Markt. Bei dem neuartigen Finanzprodukt handelt es sich um einen Non-Fungible Token (NFT), der dem Besitzer den Zugang zum Managed Account des Vermögensverwalters erlaubt und dieses abbildet.

Individueller NFT als Schlüssel für dahinter liegenden Managed Account

Wie auch andere digitale Assets kann der NFT auf der Blockchain technisch sicher verwahrt und gehandelt werden. „Mit dem NFT WINBRIDGE TOKEN wt one bringen wir ein komplett neuartiges Produkt auf den Markt, dass die traditionelle Finanzwelt mit neuen digitalen Vermögenswerten noch stärker verbindet. Wir freuen uns sehr, mit Winbridge einen Partner gewonnen zu haben, mit dem wir zusammen einen bedeutenden Schritt hin zur blockchainbasierten Token-Ökonomie gehen“, sagt Tobias Eckl, Gründer und CEO der Gubbi AG.

Das Konzept hinter der neuen Asset-Klasse: „Jeder Käufer erhält einen individuellen Token, welcher den dahinter liegenden Managed Acccount abbildet. Der Token kann anfangs für 1.000 Euro bei Winbridge erworben werden“, erklärt Daniel Frei, Geschäftsführer der WINBRIDGE Asset Management GmbH. Winbridge ist auf Devisenhandel spezialisiert. Der innere Wert des Tokens berechnet sich auf der Basis des Tradingergebnisses abzgl. Kosten. Dieser Wert wird monatlich angepasst, wobei attraktive Wertsteigerungen erwartet werden. Das Volumen des

Winbridge-Tokens beträgt 25 Millionen, demnach möchte das Unternehmen 25.000 NFTs ausgeben.

WINBRIDGE TOKEN wt one erfüllt regulatorische Standards

Das Besondere am wt one: Der NFT ist kein Security Token Offering – also etwa die Emission eines elektronischen Wertpapiers –, sondern ein so genannter Utility Token, der dem Besitzer den Zugang zum Managed Account von Winbridge ermöglicht. „Der NFT bildet keinen Vermögenswert ab, der Token-Inhaber erhält mit dem wt one vielmehr eine Dienstleistung, die im Rahmen der Verwaltung eines Managed Accounts erbracht wird und daraus resultierend dessen Wertentwicklung abbildet“, so Tobias Eckl, CEO Gubbi AG.

Der Token basiert auf Polygon (ERC-Standard 721) und kann wie andere Krypto-Assets über gängige Marktplätze gehandelt werden. Er wird wahrscheinlich unter der gängigen Spekulationsfrist für digitale Assets eingeordnet. Tobias Eckl weiter: „Das NFT-Offering ist rechtlich geprüft, der Token richtet sich explizit nach deutschen regulatorischen Standards aus“.

„Winbridge bietet seinen Kunden den Zugang nicht nur zum NFT an, sondern auch das Wallet für dessen Verwahrung. Die Custody wird über Gubbi und dessen aufsichtsrechtlich regulierten Partner tangany GmbH, die über eine Kryptoverwahrlizenz verfügt, gewährleistet“, erklärt Daniel Frei.

Zum Token: https://www.winbridge-token.de/

Gubbi AG: Erfahrung trifft auf Innovationskraft

Die Gubbi AG ist ein neuer Name auf dem Fintech- und Blockchain-Markt, bietet aber Jahrzehntelange Erfahrung aus dem IT- und Finanzsektor an. Gubbi-Gründer und CEO Tobias Eckl war als Top-Führungskraft über 25 Jahre im Bank-und Versicherungsbereich tätig. CTO und Mitgründer Markus Brunner ist IT-Spezialist und Ingenieur für Softwareentwicklung. COO und Co-Founder Prof. Dr. Philipp Schade ist langjährig als Aktuar in der Versicherungswelt und als Wirtschaftsinformatiker tätig. Auch der vierte Mitbegründer und Aufsichtsratsvorsitzende Peter Härtling verfügt über 35 Jahre Vertriebserfahrung mit entsprechendem Netzwerk und ist damit für die Gubbi AG unverzichtbar. Mit der Gubbi AG bringt das Quartett jetzt Innovationen, die den Anspruch haben, weit mehr als ein x-beliebiges Fintech-Unternehmen am Markt zu sein. Das Unternehmen ist sowohl im B2B- als auch im B2B2C-Bereich für Tokenisierung tätig und zukünftig mit einer Krypto-Bankingplattform aufgestellt.

Weitere spannende Token-Projekte in Planung

„Unser Ansatz ist ganzheitlich. Gubbi bietet tiefgreifende Beratung und Vertrieb zur Anlageklasse digitaler Assets an. Über das Consulting hinaus arbeiten wir an einer eigenen intuitiven Finanzplattform, die alles umfasst, was den neuen DeFi-Bereich spannend macht. Wir werden auch Konto, Karte und Wallet anbieten. Auch auf das Tokenisieren von Assets ist Gubbi spezialisiert, so dass wir, wie im Fall unserer Winbridge-Partnerschaft, einen komplett neuen Zugang zu neuen Asset-Klassen schaffen können. Gubbi hat ein neues digitales Ökosystem, gebaut auf Basis aktueller deutscher Regulierungsstandards“, kommentiert Tobias Eckl das Vorhaben. „Wir führen Unternehmen, ob aus der Finanzbranche oder aus dem eCommerce-Segment, in die Digitalisierung.“

Derzeit arbeitet der Branchen-Neuling bereits an der nächsten Innovation: Der Gubbi LifeCoin als „tokenisiertes lebensversicherungsartiges Rentensparprodukt“ als neue digitale und innovative Asset-Klasse im InsurTech-Bereich weltweit. „Die Zukunft bleibt spannend! Unsere Pipeline ist mit zahlreichen Projekten gefüllt und wir können es kaum erwarten, weitere spannende Partnerschaften noch 2022 bekanntzugeben“, so Tobias Eckl.

Über WINBRIDGE:

WINBRIDGE Asset Management AG ist einer der führenden und innovativsten Asset Manager mit Schwerpunkt auf quantitativen, vollautomatisierten und digitalisierten Handelssystemen in liquiden Märkten aus der Schweiz, Zürich. Mit der deutschen Tochtergesellschaft WINBRIDGE GmbH in München bildet das Unternehmen starke und robusten Technologie als Spezialisten im digitalen vollautomatisierten Devisenhandel ab. Die WINBRIDGE greift seit vielen Jahren auf bewährte Algorithmen, systematische Anlagestrategien und wissenschaftliche Methoden zurück. Die zu hundert Prozent selbst entwickelten quantitativen Handelssysteme kombinieren mehrere Strategien und bieten eine spezielle Marktpreis- und professionelle Risikomanagement-Lösung für private wie institutionelle Investoren.

Über die Gubbi AG:

Die Gubbi AG wurde 2022 gegründet und digitalisiert herkömmliche Finanzprodukte. Die Gubbi AG verwendet innovativen Blockchain-Lösungen und unterstützt dabei Unternehmen, vorrangig Finanzunternehmen in der Transformation der Digitalisierung. Gubbi baut Brücken zwischen der modernen, digitalen und der traditionellen Finanzwelt. Spezialisiert ist das Unternehmen auf drei Geschäftsfelder: „Token Consulting“, „Eigene innovative Tokenprojekte“ und „Digitale Krypto-Bankingplattform“. Gubbi startete mit dem Vermögensverwalter Winbridge den weltweit ersten Managed Account auf NFT-Basis und schuf so einen komplett neuen digitalen Einstieg in den Bereich der Vermögensverwaltung. Die Gründer und Vorstände der Gubbi AG sind allesamt ausgewiesene Finanzmarkt- und IT-Experten mit jahrzehntelanger Führungserfahrung.

Disclaimer:

Die Angaben in dieser Mitteilung dienen ausschließlich der Information und stellen ausdrücklich keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten und Kryptowerten dar. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in diesem Marktkommentar verwendeten Daten und Informationen übernimmt die Gubbi AG keine Garantie, auch wenn nur solche Daten und Informationen verwendet werden, die als zuverlässig erachtet werden. Die Meinungsäußerungen repräsentieren die aktuelle Einschätzung der Gubbi AG, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann. Kryptowerte unterliegen Kursschwankungen und Risiken. Bei jedem Investment bestehen grundsätzlich Verlustrisiken bis hin zu einem möglichen Totalverlust. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Gubbi AG, Nördliche Münchner Straße 27a, 82031 Grünwald, Tel: +49 89 90 90 15 3959, office@gubbi.io, www.gubbi.io

Die zweitbeliebteste Blockchain hat die langersehnte Neuerungen erhalten.

 

Ethereum ist jetzt deutlich energiesparsamer unterwegs, gleichzeitig verknappt sich das Angebot erhältlicher Ether-Token. Zwar führte die anfängliche Euphorie zu beachtlichen Kursgewinnen, doch flachte die Freude fast genauso schnell ab, wie sie gekommen war. Denn nach wie vor schaffen es Kryptos nicht, sich von der Entwicklung klassischer Finanzmärkte zu befreien – bald könnte sich aber genau das endlich ändern.

Aktuelle Markteinschätzung von Michael B. Bußhaus, Gründer und Geschäftsführer von justTRADE

Rekord-Inflation, steigende Zinsen und ein rasanter Anstieg vieler Energieträger machen auch den globalen Finanzmärkten seit Monaten zu schaffen. Kaum wahrgenommen wurde daher auch eine der wichtigsten Entwicklungen im Krypto-Sektor: Mit dem sogenannten „Merge“ wurde am 15. September vergleichsweise still das diesjährige Highlight im Blockchainbereich gefeiert. Dabei handelt es sich bei der Umstellung des Ethereum-Netzwerks vom Konsensmechanismus Proof of Work zu Proof of Stake um einen regelrechten Meilenstein.

Das Update bringt gleich zwei wichtige Neuerungen für das Netzwerk mit sich. Zum einen verbraucht Ethereums Blockchain nun signifikant weniger Energie, zum anderen wird die Inflationsrate des Ether-Token stark reduziert. Wie sich die Umstellungen auf den Wert der zweitwichtigsten Blockchain zukünftig auswirken werden, lässt sich zwar nicht seriös prognostizieren. Langfristig könnten die Neuerungen aber zum schnelleren Wachstum des Ethereum-Ökosystems beitragen.

Ethereum verbraucht nach dem Upgrade 99 Prozent weniger Energie

Knackpunkt des Updates ist die Umstellung des Konsensmechanismus. Statt Minern, wie sie auch in Bitcoins Proof of Work-System zum Einsatz kommen, sorgen seit der Umstellung nun sogenannte Validatoren für die Gültigkeit der Blöcke in Ethereums Blockchain. Wer diese Blöcke validieren darf, wird von einem Algorithmus per Zufall bestimmt, die Rechenleistung spielt also keine Rolle mehr. So wird deutlich weniger Energie benötigt. In Zahlen ausgedrückt: Ethereum verbraucht jetzt stattliche 99 Prozent weniger Energie als noch vor wenigen Monaten. Mit anderen Worten: Nach Schätzungen des Reaserchers Crypto Carbon Ratings Institute (CCRI) verbrauchte die Blockchain bisher etwa 23 Millionen Megawattstunden pro Jahr. In Zukunft wird es voraussichtlich nur noch etwas mehr als 2.600 Megawattstunden pro Jahr verbrauchen. Das hat konkrete Auswirkungen auf den globalen Energieverbrauch: Laut Ethereum-Gründer Vitalik Buterin soll durch das Update der weltweite Stromverbrauch um 0,2 Prozent gesenkt werden.

Umlaufmenge an Ether-Token verringert sich

Der Merge hat aber nicht nur Einfluss auf den Energieverbrauch, sondern auch auf die zirkulierende Menge der Ethereum-Kryptowährung Ether (ETH). Bisher war die Menge inflationär, die Zahl der ETH-Token nahm also kontinuierlich zu. Nach dem Merge wird die Zahl der täglich ausgegeben Token reduziert. Wurden in den vergangenen Monaten täglich noch rund 13.000 ETH an Miner als Belohnung für die Validierung von Transaktionen im Ethereum-Netzwerk ausgezahlt, werden für die Validierung nun nur noch 1.600 ETH ausgeschüttet. Dadurch wird das Angebot der beliebten Währung, die für Zahlungen im Netzwerk genutzt wird, drastisch reduziert – und das kann sich unter Umständen auch positiv auf den Wert der Token auswirken.

Korrelation zwischen Kryptos und Aktien hat zuletzt zugenommen

Auch wenn das Update Ethereum deutlich kompetitiver macht, sollten Anleger nicht zu früh in Freude ausbrechen, denn nach wie vor bestimmen makroökoomische Gegebenheiten wie steigende Zinsen und hohe Inflationsraten die Kurse der Finanz- und Kryptomärkte. Der Preisdruck auf Krypto-Assets machte sich insbesondere rund um den Zeitpunkt des Merge bemerkbar. Nach einer längeren Durststrecke war der Wert von ETH in Erwartung auf das große Update innerhalb kurzer Zeit stark angestiegen, kurz vor dem Merge stand ETH bei knapp 1.800 US-Dollar – eine Verdopplung in nur drei Monaten. Dann die Ernüchterung: Kurz nach dem erfolgreichen Update brach der Wert auf knapp 1.200 US-Dollar ein. Seitdem entwickelt sich der Kurs – wie auch der der Leitwährung Bitcoin – in einem recht engen Band seitwärts. Ein typischer Fall von „Buy the rumour, sell the news”? Sicherlich werden Anleger Gewinne nach dem Merge-Event mitgenommen haben. Auf der anderen Seite wird die Richtung der Kryptos aber von der Stimmung an den klassischen Kapitalmärkten beeinflusst.

Schaut man sich den Verlauf von Indizes wie dem Nasdaq an, wird deutlich: auch hier kam es etwa Mitte September zu einem starken Abverkauf. Innerhalb weniger Tage verlor der US-Tech-Index über 10 Prozent seines Werts. Zwar reagieren die Kurse von Ethereum und anderen Kryptos typischerweise deutlich stärker, doch folgen sie nach wie vor dem Trend klassischer Finanzmärkte. Das war nicht immer so: die Korrelation zwischen Aktien und Kryptowährungen nahm erst zu Beginn der Corona-Krise richtig an Fahrt auf. Vor diesem Ereignis bewegte sich die Korrelation der beiden Asset-Klassen auf deutlich niedrigerem Niveau. Nicht auszuschließen ist daher, dass sich mit zunehmender Konjunkturerholung beide Anlagen mittelfristig wieder auseinanderentwickeln – Kryptos könnten dann wieder stärker auf Grundlage ihrer eigenen Fundamentaldaten steigen oder fallen.

Entwicklung geht auch im Bärenmarkt weiter

Die Fundamentaldaten der Krypto-Branche können sich durchaus sehen lassen. Projekte wie Ethereum arbeiten unter anderem an einer dezentralen Alternative zu Finanzdienstleistungen wie dem internationalen Zahlungsverkehr sowie dem Versichern, Verleihen und Verzinsen von Assets. Ein Bärenmarkt mag zwar für viele Anleger schmerzhaft sein, doch entwickelt sich die Blockchainwelt, wie das Merge-Event zeigt, auch in der Krise weiter. Und so wird bei Ethereum schon bald das nächste große Update anstehen, denn der Merge ist nur einer von vielen wichtigen Schritten auf dem Weg hin zu einem riesigen dezentralen Ökosystem.

Schon bald soll Ethereums Netz in viele kleinere Blockchains teilbar sein, was die Transaktionsrate deutlich erhöhen und die Überlastung des Netzwerks reduzieren soll. Dadurch sinken zum einen die Transaktionsgebühren. Zum anderen wird die Taktrate, in der Transaktionen freigegeben werden, signifikant erhöht. Die Folge: Ethereum erreicht dann womöglich so zuverlässige und günstige Transaktionsraten, die sonst nur große Finanzdienstleister wie Visa oder Mastercard bieten. Der Krypto-Markt steht trotz des Abschwungs alles andere als still. Schon häufig hat sich bewiesen: Anleger mit langem Atem kommen weiter – das gilt für Aktien wie auch den Krypto-Markt.

Über den Autor

Michael B. Bußhaus ist Gründer und Geschäftsführer von justTRADE. Er war Geschäftsführer der onvista bank und verantwortete bis 01/2019 als Head of Brokerage das gesamte Wertpapiergeschäft der comdirect bank AG.

Über justTRADE

justTRADE ist ein Frankfurter Online-Broker, der Tradern den Handel von Wertpapieren und Kryptos konsequent für 0,- € Orderprovision (zzgl. marktübliche Spreads) und aus einem Depot heraus anbietet. Gehandelt werden können mobil über iOS und Android oder über den Desktop-Browser mittlerweile über 500.000 Wertpapiere – Aktien, ETFs, ETCs, wikifolios, Zertifikate, Optionsscheine und Hebelprodukte sowohl börslich über drei Börsen (LS Exchange, Quotrix und Tradegate Exchange) als auch außerbörslich über vier Handelspartner (Citi, Société Générale, UBS und Vontobel). Rund 1.500 ETFs, ETCs und ETPs von neun Anbietern (21Shares, Amundi – inkl. Lyxor, DWS, iShares, GlobalX, Vanguard, VanEck, UBS und WisdomTree) ergänzen das Angebot. Mit der Möglichkeit, die 21 verfügbaren Kryptowerte aus demselben Depot heraus zu handeln wie alle Wertpapiere, bietet justTRADE seinen Kunden ein noch nie dagewesenes Angebot in Deutschland. Zudem sind bei justTRADE insgesamt rund 200 Wertpapiere sparplanfähig.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

JT Technologies GmbH, Kaiserhofstr. 16, 60313 Frankfurt am Main, www.justtrade.com

Praxis zeigt: Korrelation von Bitcoin- und Gold-Preis eher zufällig – Bitcoin als Wertspeicher – doch in anderen Kontexten als Gold – Bitcoin nicht als „digitales Gold“ anzusehen

 

Dass Bitcoin digitales Gold 2.0 sei, gehört zu den schon klassischen Krypto-Narrativen. In den vergangenen Monaten ist die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold tatsächlich gestiegen, was dem Narrativ neuen Auftrieb gegeben hat. „Doch Bitcoin und Gold haben außer ihrer Funktion als Wertspeicher auf den zweiten Blick weniger gemeinsam als gerne unterstellt wird“, sagt Hartmut Giesen, Krypto-Experte bei der Hamburg Sutor Bank.

Theoretisch bestehen viele Gemeinsamkeiten zwischen Bitcoin und Gold. So besagen Stock-to-Flow-Modelle, dass der Zuwachs beim Bitcoin ähnlich dem Zuwachs, also der Förderung, beim Gold ist. Von beiden sind nur begrenzte Mengen verfügbar, beide sind nicht rückverfolgbar und bei beiden besteht kein staatlicher Einfluss auf die Preisentwicklung.

Praxis zeigt: Korrelation von Bitcoin- und Gold-Preis eher zufällig

Jenseits dieser theoretischen Gemeinsamkeiten zeigt die Praxis allerdings, dass sich der Bitcoin-Preis komplett anders verhält als der Gold-Preis. Abgesehen von der generellen, wenn auch zuletzt gesunkenen, Volatilität ähneln Bitcoin und andere Kryptowährungen vielmehr Tech-Aktien. Denn anders als Gold reagiert der Kurs des Bitcoin fast gleichlaufend auf makroökonomische Impulse wie solche Risiko-Assets.

Die derzeit zu beobachtende Korrelation zwischen Gold und Bitcoin ist deshalb eher als zufällig zu werten. Der Goldpreis leidet unter dem starken Dollar. Der reinen Lehre nach sollten die makroökonomischen Daten für einen steigenden Goldpreis sorgen: Inflation, Rezession, Krieg, eigentlich Krisenzeichen, die den Goldpreis historisch steigen ließen. „Aber der starke US-Dollar wirkt diesen Faktoren entgegen“, so Giesen.

Der Bitcoin hat sich in den letzten Wochen zwar stabiler als der Tech-Aktien-Markt gezeigt und schwankt beständig um die 20.000-Euro-Marke. „Ob sich ein schwächerer US-Dollar auf die gleiche Weise auswirken würde wie auf den Goldpreis ist aber fraglich“, so Giesen.

Bitcoin als Wertspeicher – doch in anderen Kontexten als Gold

Unabhängig davon lässt sich feststellen, dass der Bitcoin als Wertspeicher genutzt wird. „Allerdings verhält er sich anders als Gold und wird auch in anderen Kontexten genutzt“, sagt Giesen.

Gold bezieht seinen Basiswert aus einer Seltenheit und der gegenüberstehenden Nachfrage als Edelmetall, das in vielen verschiedenen industriellen und gewerblichen Use Cases benötigt wird: von der Luxus- bis zur Raumfahrt-Industrie. „Seine Bedeutung als Wertspeicher verdankt Gold diesen seit Jahrtausenden bekannten Use Cases“, so Giesen. „Allerdings hat Gold den Nachteil, dass es nur kompliziert übertragbar ist.“

Bitcoin bezieht seinen Basiswert aus seinem realen Wert als Zahlungsmittel und Alternativ-Währung, überall dort, wo staatliche Zahlungssysteme und Währungen nicht funktionieren oder umgangen werden sollen. Dazu kommt ein ideeller Wert, der sich aus dem Gründungsmythos als staatsunabhängiges Geld ergibt. „Dieser findet sich zum Teil auch in den realen Use Cases“, so Giesen. „In diesen Use Cases hat Bitcoin die klassischen Geldfunktionen: Wertspeicher, Tauschmittel, Recheneinheit.“

Bitcoin kommen dabei seine hervorragende Übertragbarkeit und seine Nicht-Rückverfolgbarkeit zugute. „Letzteres teilt er mit Gold, durch ersteres ist er Gold in diesen Use Cases weit überlegen“, sagt Giesen. Gold und Bitcoin sind so gesehen Wertspeicher für unterschiedliche Use Cases – Gold eher für makroökonomische Krisen, Bitcoin eher für Krisen im Geldsystem, in denen neben dem Wertspeicher auch andere Geldeigenschaften gefragt sind, die Gold nicht besitzt. Der Wertspeicher-Charakter von Gold und Bitcoin macht beide interessant für Investoren, die damit ihre Anlage-Portfolios diversifizieren – allerdings in unterschiedliche Richtungen.

„Deshalb ist Bitcoin kein digitales Gold und wird es auch nicht werden“, so Giesen. Sein Preis wird aus anderen Gründen steigen und sinken als der Goldpreis, auch wenn diese Gründe teilweise parallel vorhanden sein sollten und sich temporäre Korrelationen ergeben. Der derzeitige Gleichlauf ist deshalb eher zufällig.

Über die Sutor Bank

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, ist heute eine feste Größe unter Deutschlands Partnerbanken für Next-Finance-Geschäftsmodelle. Mit rund 120 Mitarbeitern verfolgt sie dabei einen partnerschaftlichen Ansatz, der sich auf den gemeinsamen Erfolg fokussiert. Für Fintechs und digitale Gründer bündelt die Sutor Banking-Plattform sowohl Standard- als auch Individuallösungen für die Bereiche Konten und Zahlungen, Kredite sowie Wertpapier- und Kryptowertehandel. Darüber hinaus bietet die Sutor Bank mit ihrem Private Banking Vermögensverwaltung und -beratung, sie managt zahlreiche Stiftungen und arbeitet im B2B-Geschäft mit Finanzdienstleistern und Investmentgesellschaften zusammen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Sutor Bank, Max Heinr. Sutor oHG, Hermannstr. 46, 20095 Hamburg, Tel. +49 (0)40 / 8090 6855 17, www.sutorbank.de 

Bankkongress „Bits & Banks“ thematisiert Zukunft von Banken und FinTechs

 

Am 09. September fand der Bankenkongress „Bits & Banks“ in Kassel statt. Auf dem hybriden Event kamen Akteure aus den Bereichen FinTechs und klassischem Banking zusammen und diskutierten vor Ort in der Kasseler Brüderkirche und in einer Vielzahl online verfügbarer Masterclasses die Zukunft der beiden Branchen und Möglichkeiten der Kooperation. Im Rahmen der Veranstaltung konnten innovative Startups ihr Geschäftsmodell vorstellen. Es präsentierten: FIO, FINMAS, fundingport, nect, innovey, Awado, VB Mittelhessen, Immofred und source.kitchen.

Ronald Slabke, CEO Hypoport SE: „Der Markt hat sich fundamental verändert. Flossen dank niedriger Zinsen noch bis vor kurzem große Mengen günstigen Venture Capitals in Startups, scheint nun ein rauerer Wind aufzukommen. Corona, Inflation, Zinsanstieg, der Ukrainekrieg und unsichere Lieferketten stellen Privat- und Firmenkunden vor eine Vielzahl neuer Herausforderungen. Als Kreditgeber ist es in einem solchen Marktumfeld essenziell, sich möglichst flexibel an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Das geht jedoch nur, wenn neben der entsprechenden Unternehmenskultur auch die nötige IT-Infrastruktur vorliegt. Kooperationen zwischen Banken und FinTechs können hier die Lösung sein. Wichtig ist jedoch, dass die beiden Parteien sich auf Augenhöhe begegnen und voneinander profitieren. Even, wie die ‚Bits & Banks‘ bieten daher die ideale Plattform, um auszuloten wie eine engere Zusammenarbeit aussehen kann.“

In mehreren Podiumsdiskussionen wurde darüber diskutiert, ob solche Kooperationen sinnvoll sind und wie diese gegebenenfalls aussehen können. Die Diskutanten waren dabei mehrheitlich der Meinung, dass die Zukunft von einer starken Verzahnung von FinTechs und Banken geprägt sein wird. FinTechs werden künftig eher Teil der Wertschöpfungskette sein, als zu versuchen, den Banken diese Teile streitig zu machen. Erste Anzeichen dafür lassen sich schon jetzt im Bereich der KI-Lösungen für den Zahlungsverkehr ausmachen.

„Welchen Nutzen KI-Anwendungen für Zahlungsdienstleister haben können, sehen wir derzeit im Feld der ‚nicht zuordenbaren Buchungen‘. Diese mussten bisher noch unter großem Zeitaufwand händisch zugeordnet werden. Neuste KI-Anwendungen können hier Abhilfe schaffen und solche zeitintensiven Routinearbeiten reduzieren. Außerdem ermöglichen sie immense Prozessverschlankungen, in diesem konkreten Beispiel von bis zu 85 Prozent“, erklärt Nicolas Schulmann, FIO-Vorstand. „Ein Blick auf KI-Anwendungen zeigt also sehr gut, wie Banken und FinTechs voneinander profitieren können. Prozessorientierte FinTechs die sich beispielsweise auf KI-Lösungen spezialisieren können Banken so agiler machen. Dafür muss sich jedoch das klassische Auftraggeber-Dienstleister-Verhältnis verändern und digitale Dienstleister müssen proaktiver werden.“

75 Prozent aller Banken geben an in den kommenden 2 Jahren KI in ihre Geschäftsprozesse implementieren zu wollen. Da jedoch die dafür wichtigen Fachkräfte am Markt rar gesät sind, müssen Banken auf das Knowhow außerhalb ihrer Institute zurückgreifen. FinTechs, die prozessorientierte Lösungen anbieten und den Banken dabei helfen, flexibler auf die sich immer rasanter verändernden Kundenwünsche zu reagieren, werden also auch in Zeiten sinkender VC-Angebote überleben. Stichworte wie Echtzeit-Scoring für „buy now pay later“-Angebote oder die interne Prozessautomatisierung der Geldhäuser stellen Anknüpfungspunkte dar, bei denen traditionelle Kreditinstitute ihren Nutzen aus der Zusammenarbeit mit den Startups ziehen können.

Auf der anderen Seite profitieren FinTechs immens von den Erfahrungen der klassischen Banken. Der zunehmende Druck von Seiten der Bafin hat bei FinTechs ein Umdenken ausgelöst: Immer stärker werden die sich nun ihrer regulatorischen Verantwortung bewusst. Des Weiteren haben Startups oftmals größere Probleme in einen Markt vorzudringen, Kooperationen mit etablierten Banken bringen diesen Marktzugang mit sich.

Veranstaltet wurde das Event vom Softwareentwickler für die Immobilien- und Finanzwirtschaft FIO.

Über FIO

Die FIO SYSTEMS AG ist ein seit 1999 operierender Softwareentwickler für die Immobilien- und Finanzwirtschaft mit Sitz in Leipzig. FIO bietet neben der webbasierten Software für Immobilienvermarktung, Softwarelösungen für die Abbildung des Zahlungsverkehrs, das Management von Immobilien-Schäden. Zum Kundenstamm der FIO SYSTEMS AG gehören neben Immobilienmaklern vor allem Institute der S-Finanzgruppe sowie Raiffeisen- und Volksbanken. Seit 2018 ist die FIO SYSTEMS AG eine hundertprozentige Tochter der Hypoport-Gruppe.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

FIO SYSTEMS AG, Ritter-Pflugk-Straße 24, 04249 Leipzig, Tel: 0341-900 430, www.fio.de

Aktuelle Markteinschätzung von Michael B. Bußhaus, Gründer und Geschäftsführer von justTRADE

 

„Wenn der Kurs unten ist, muss man kaufen, und wenn er oben ist, muss man verkaufen“. Ganz einfach, oder? Das Problem: Es ist schlichtweg unmöglich, in die Zukunft zu blicken. Und daher ist das auch mit dem Market-Timing so eine Sache, das zeigen Studien immer wieder. Nur sehr selten gelingt es Anlegern, Wertpapiere zu den bestmöglichen Kursen zu kaufen und zu verkaufen.

Die Jagd nach den besten Kursen kostet Zeit, Nerven und Geld

Auch aktuell dürfte sich der eine oder andere Investor die Frage stellen, ob er mögliche Gewinne mitnehmen oder auf eine Erholung an den Märkten setzen soll. Auf den ersten Blick gibt es für beide Szenarien gute Gründe. So sollte etwa nicht ausgeschlossen werden, dass die Inflation schon bald zweistellige Zuwachsraten aufweisen könnte und die Europäische Zentralbank daher einen deutlich strafferen geldpolitischen Kurs fährt, als noch vor wenigen Wochen erwartet. Ein Szenario, das nicht unbedingt die Aktienkurse stützen sollte. Auf der anderen Seite könnte sich die Stimmung an den Märkten aber auch schlagartig verbessern – und zwar aus ganz unterschiedlichen Gründen. Denkbar wäre beispielsweise auch, dass die Inflation in den USA ihren Zenit erreicht hat und die US-Notenbank nun weniger restriktiv vorgeht, als bisher angekommen. Sicher ist nur: Die Zukunft ist ungewiss – und somit ist auch die Jagd nach den besten Ein- und Ausstiegskursen in der Regel zum Scheitern verurteilt.

Wie problematisch es sein kann, auf das perfekte Timing zu hoffen und ständig Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen, zeigt etwa eine Studie von Ned Davis Research, Morningstar und Hartford Funds, die von 1992 bis 2021 den S&P 500 analysiert und sich für diesen Zeitraum die besten 50 Handelstage herausgepickt haben. Das Ergebnis: Wenn Anleger nur zehn der 50 besten Handelstage verpasst hätten, so wäre deren Rendite im Vergleich zu den Investoren, die über diesen Zeitraum komplett investiert gewesen wären, um mehr als 50 Prozent geringer ausgefallen. Hätten Investoren durch ständiges Umschichten ihrer Wertpapier-Positionen 20 der 50 besten Handelstage versäumt, wäre die Rendite schon um fast drei Viertel geringer ausgefallen. Und bei 30 verpassten Tagen hätten Investoren gar eine um 83 Prozent geringere Rendite erzielt als bei einer langfristigen Position. Dies bedeutet: Für Anleger sind eine Handvoll Tage von besonders großer Bedeutung – und jedes Mal, wenn sie dem Markt den Rücken kehren, laufen sie Gefahr, genau diese Tage zu verpassen.

Beim „Liegenlassen“ der Investition haben Anleger den Vorteil, dass sie eben diese starken Handelstage alle mitnehmen. Anleger, die einen langfristigen Vermögensaufbau anstreben, sollten sich also von dem Wunsch des idealen Handelszeitpunkts verabschieden. Viel wichtiger ist die Zeit, die man am Markt verbringt. Mit kontinuierlichen und langfristig orientierten Investitionen stellen Investoren sicher, dass nicht nur alle Handelstage mitgenommen werden, sondern sich auch stetig die Kapitalbasis vergrößert. Und je länger Anleger diese doch recht simple Strategie verfolgen, desto größer fällt die Rendite aus. In jungen Jahren und damit so früh wie möglich anfangen lohnt sich somit.

Günstig, flexibel, ertragreich

Eine kostengünstige, risikoarme und stressfreie Möglichkeit des Handels auf kontinuierlicher Basis ist der Wertpapier-Sparplan. Durch den Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effect), der sich durch periodische Investments des gleichen Betrags – bei hohen Kursen werden mehr, bei niedrigen Kursen weniger Anteile gekauft – ergibt, entsteht ein günstiger Basiswert, der schlechtes Timing praktisch ausglättet.

Und was die Anlagevielfalt angeht, müssen Sparplan-Investoren ebenfalls nicht zurückstecken, im Gegenteil: Jeder gut aufgestellte Online-Broker sollte inzwischen ein breites Angebot an sparplanfähigen ETFs, Rohstoffen und auch Kryptos aufweisen. Ein weiterer Pluspunkt: Während aktive Trader viel Zeit investieren und das ständige Auf und Ab der Kurse zudem auf das Gemüt schlagen kann, läuft ein einmal angelegter Sparplan von selbst, wenngleich die Höhe der Sparrate problemlos angepasst werden kann und Anleger darüber hinaus ihren Sparplan jederzeit aussetzen oder um andere Produkte ergänzen können. Bei justTRADE sind übrigens alle Sparpläne ohne Orderentgelt, d.h. es fällt lediglich der marktübliche Spread des Handelspartners an, an dem der Sparplan ausgeführt wird.

Über den Autor

Michael B. Bußhaus ist Gründer und Geschäftsführer von justTRADE. Er war Geschäftsführer der onvista bank und verantwortete bis 01/2019 als Head of Brokerage das gesamte Wertpapiergeschäft der comdirect bank AG.

Über justTRADE

justTRADE ist ein Frankfurter Online-Broker, der Tradern den Handel von Wertpapieren und Kryptos konsequent für 0,- € Orderprovision (zzgl. marktübliche Spreads) und aus einem Depot heraus anbietet. Gehandelt werden können mobil über iOS und Android oder über den Desktop-Browser mittlerweile über 500.000 Wertpapiere – Aktien, ETFs, ETCs, wikifolios, Zertifikate, Optionsscheine und Hebelprodukte sowohl börslich über drei Börsen (LS Exchange, Quotrix und Tradegate Exchange) als auch außerbörslich über vier Handelspartner (Citi, Société Générale, UBS und Vontobel). Rund 1.500 ETFs, ETCs und ETPs von neun Anbietern (21Shares, Amundi – inkl. Lyxor, DWS, iShares, GlobalX, Vanguard, VanEck, UBS und WisdomTree) ergänzen das Angebot. Mit der Möglichkeit, die 21 verfügbaren Kryptowerte aus demselben Depot heraus zu handeln wie alle Wertpapiere, bietet justTRADE seinen Kunden ein noch nie dagewesenes Angebot in Deutschland. Zudem sind bei justTRADE insgesamt rund 200 Wertpapiere sparplanfähig.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

JT Technologies GmbH, Kaiserhofstr. 16, 60313 Frankfurt am Main, www.justtrade.com

Ether-Preis hat sich vom Bitcoin-Preis inzwischen entkoppelt

 

Mit dem „Merge“ genannten Umstieg der Ethereum-Blockchain auf ein neues Validierungsverfahren wird ein großer Teil der Kryptowirtschaft nachhaltiger – und leistungsfähiger. Es wird nicht nur ein gewaltiger Energieverbrauch abgeschaltet. „Das Ethereum-Netzwerk wird wesentlich schneller und günstiger“, sagt Hartmut Giesen, Krypto-Experte bei der Hamburg Sutor Bank. „Ether kann deshalb mittelfristig den Bitcoin als wichtigste Kryptowährung ablösen.“ Das zeigen auch die Transaktionszahlen.

Infrastruktur wird nicht nur nachhaltiger, sondern auch kostengünstiger

Der Schwenk vom energiehungrigen Proof-of-Work zum einfacheren Proof-of-Stake als Validierungsverfahren der Ethereum-Blockchain ist ein wichtiger Schritt zu einer nachhaltigen, dezentralen Infrastruktur für die tokenisierte Finanzwirtschaft. „Immerhin fällt ein Stromverbrauch vergleichbar mit dem der Niederlande einfach weg“, sagt Giesen. „Der Betrieb der Blockchain wird aber nicht nur preiswerter, weil weniger Strom verbraucht wird.“ Auch die Kosten für die Hardware sind geringer: Für die Proof-of-Work-Verfahren sind teure Spezialrechner notwendig, für Proof-of-Work reichen einfache PCs.

Zudem wird mit dem Merge auch der Weg für weitere Optimierungen geebnet. So soll die Leistungsfähigkeit des Ethereum-Netzwerks mittelfristig auf bis zu 100.000 Transaktionen pro Sekunde steigen, kündigt der Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin an. Zum Vergleich: Das Bitcoin-Netzwerk schafft etwa sieben Transaktionen pro Sekunde, das Ethereum-Netz bislang rund 15. „Das hat dafür gesorgt, dass aufgrund der starken Nachfrage nach Transaktionen deren Preis zum Teil in die Hunderte Dollar stieg – kaum noch rentabel für viele Anwendungen“, so Giesen.

Ether könnte auf absehbare Zeit zur stärksten Kryptowährung werden

Denn bereits jetzt hat sich Ethereum zur führenden Infrastruktur für dezentrale, zum Teil sehr mächtige Anwendungen entwickelt, vor allem, aber nicht nur im Finanzsektor. „Schon heute basieren die meisten Anwendungen aus den Innovationsgebieten Defi, Metaverse, NFT oder Identity auf der Ethereum-Blockchain“, sagt Giesen. Gebremst wurde der Siegeszug von Ether durch Überlastung und teure Netzwerkgebühren, die viele Use Cases unmöglich machten. „Der technologische Vorsprung verbunden mit den Netzwerkeffekten, von denen Ethereum mit dem größten Entwickler- und Nutzer-Ökosystem stark profitiert, könnte Ether auf absehbare Zeit zur stärksten Kryptowährung machen“, sagt Giesen.

Ether und Bitcoin stellen seit Jahren die beiden nach Marktkapitalisierung und Handelsvolumen stärksten Kryptowährungen dar. „Die konzeptionelle Kluft zwischen diesen wird sich durch den Merge vertiefen, es entstehen zwei technologische Blöcke mit Auswirkungen auf die Wertentwicklung der jeweiligen Währungen“, sagt Giesen. Mit Bitcoin kauft man eine digitale Einheit, deren Wert aus den Investments in Technik und Energie sowie dem Glauben gespeist wird, dass es ein Wertspeicher ist – vom Charakter her ähnlich einer Anlage in Gold.

„Ether dagegen ist viel mehr ein Investment in die Zukunft einer technischen Infrastruktur“, so Giesen. „Damit ähnelt Ether eher dem Investment in Technologie-Aktien, also in ein Produktivvermögen.“ Investments in Bitcoin oder Ether sind damit Anlagen in zwei verschiedenen Anlageklassen, auch wenn sie vordergründig beide zu den Kryptowährungen gehören.

Ether-Preis hat sich vom Bitcoin-Preis entkoppelt – Ether-Handelsvolumen steigt

Dass Ether aufholt und vielleicht sogar zum Überholen ansetzt, scheinen die Anleger bereits zu sehen: „Zwar kann man nicht davon sprechen, dass Ether eine reinrassige Rallye hingelegt hätte – dafür ist der Kurs zu volatil und die makroökonomischen Randbedingungen zu schwierig“, sagt Giesen. „Aber sein Preis hat sich deutlich vom Bitcoin-Preis entkoppelt.“ Ether war seit Anfang Juli zwischenzeitlich um knapp 100 Prozent gestiegen und liegt aktuell immer noch gut 60 Prozent im Plus, während Bitcoin so gut wie stagnierte.

Auch die Handelsdaten der Sutor Bank zeigen diese Entwicklung: Im August lag das Handelsvolumen von Ether nur noch zehn Prozent hinter dem von Bitcoin, im Juli betrug der Abstand 27, im Juni sogar 60 Prozent. Auch im Gesamthandelsportfolio mit 13 Währungen hat Ether mit 32 Prozent Anteil den höchsten Jahreswert erreicht, im Jahresschnitt lag der Anteil bei rund 25,5 Prozent. Bitcoin führt noch knapp mit einem Anteil vom 36 Prozent. „Das unterstreicht die Entwicklung hin zu einer Welt aus zwei verschiedenen Blöcken von Kryptowährungen mit unterschiedlichen Funktionen – und zu einer Welt, bei der Ether dem Bitcoin den Rang abläuft“, sagt Giesen.

Über die Sutor Bank

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, ist heute eine feste Größe unter Deutschlands Partnerbanken für Next-Finance-Geschäftsmodelle. Mit rund 120 Mitarbeitern verfolgt sie dabei einen partnerschaftlichen Ansatz, der sich auf den gemeinsamen Erfolg fokussiert. Für Fintechs und digitale Gründer bündelt die Sutor Banking-Plattform sowohl Standard- als auch Individuallösungen für die Bereiche Konten und Zahlungen, Kredite sowie Wertpapier- und Kryptowertehandel. Darüber hinaus bietet die Sutor Bank mit ihrem Private Banking Vermögensverwaltung und -beratung, sie managt zahlreiche Stiftungen und arbeitet im B2B-Geschäft mit Finanzdienstleistern und Investmentgesellschaften zusammen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Sutor Bank, Max Heinr. Sutor oHG, Hermannstr. 46, 20095 Hamburg, Tel. +49 (0)40 / 8090 6855 17, www.sutorbank.de 

WeltSparen startet gemanagtes Krypto-Portfolio

 

Am Kryptomarkt herrscht Bewegung. Wie in der Dotcom-Krise trennt sich die Spreu vom Weizen: In den letzten Monaten mussten einige Firmen ihr Geschäft aufgeben. Die Korrektur wird dem Markt mittel- bis langfristig helfen und führt aufgrund der drastischen Kursrückgänge zu einem attraktiveren Chance-Risiko-Profil. Deshalb erweitert das Fintech Raisin sein Investmentangebot um Kryptowährungen. Anlegerinnen und Anleger können über Raisins Plattform WeltSparen in ein Portfolio aus den wichtigsten Kryptowerten investieren. Das Portfolio bildet einen größtmöglichen Teil des Kryptowährungsmarkts ab und ist weniger anfällig für Marktschwankungen als Investitionen in einzelne Coins. Raisin komplettiert mit dem Krypto-Produkt das Angebot von WeltSparen als übergreifende Plattform für Sparen, Investieren und Altersvorsorge.

Breit gestreut für reduzierte Risiken: Portfolio enthält die wichtigsten Kryptowerte

Raisin überträgt für das neue Produkt die eigene Investmentphilosophie auf Kryptowährungen: Das Fintech verfolgt eine langfristige Anlagestrategie, die auf einfach verständlichen, kostengünstigen und breit diversifizierten Produkten basiert – als klare Abgrenzung zum spekulativen Trading. Ähnlich wie Raisins ETF-Produkte nutzt Raisin Crypto ein passives Anlagekonzept, über das Kundinnen und Kunden auch ohne Erfahrung mit oder Meinung zu einzelnen Coins in den Kryptomarkt investieren können. Investiert wird dabei in ein Portfolio, das sich aus den wichtigsten Kryptowährungen zusammensetzt. Zum aktuellen Zeitpunkt sind das Bitcoin, Ethereum, Cardano, Solana, Polkadot, Polygon und Avalanche. Die Zusammensetzung der Währungen kann sich entsprechend der Bewegungen am Markt ändern. Gleichzeitig unterliegen besonders fragwürdige Kryptowährungen einem regelbasierten Ausschluss.

Planvoll investieren statt spekulieren: Klare Struktur und transparente Kosten

Die breit gestreute Anlage kann hohe Gewinne ermöglichen und reduziert zugleich die Risiken. Um von langfristigen Renditechancen zu profitieren, ist Raisin Crypto nicht darauf ausgelegt, auf Einzelwerte zu wetten, taktischen Handel mit Kryptowährungen zu treiben und die Portfoliozusammensetzung anzupassen. Die größten Währungen im Portfolio werden durch eine Obergrenze gedeckelt. Das verhindert eine zu starke Konzentration auf einzelne Coins und hilft dabei, eine ausreichende Diversifizierung sicherzustellen. Pro Quartal erfolgt ein automatisiertes Rebalancing, um die Gewichtung im Portfolio wiederherzustellen. Die Kosten für Raisin Crypto sind transparent: Kundinnen und Kunden zahlen nur Produktkosten in Höhe von 1,5 Prozent des Portfoliowerts pro Jahr. Performance- und Verwaltungsgebühren sowie Depot- und Transaktionskosten fallen nicht an.

Kim Felix Fomm, Chief Investment Officer bei Raisin, erläutert: “Kryptowerte zählen zu den volatilsten Anlageklassen; das führt zu einem asymmetrischen Chance-Risiko-Verhältnis: Investiert man einen kleinen Betrag, ist ein möglicher Verlust auf diesen begrenzt, die Partizipation an der Rendite aber unbegrenzt. Daher halten wir eine Allokation von bis zu fünf Prozent in Kryptowährungen in einem angemessen diversifizierten Portfolio für sinnvoll. Wer sich dafür entscheidet, muss starke Kursschwankungen aushalten können. Raisin Crypto ist unsere Alternative zu dem für Privatanleger meist unprofitablen kurzfristigen Handel mit einzelnen Kryptowährungen. Wir bieten eine breit gestreute, nutzerfreundliche Lösung, die als solide Anlage funktioniert und langfristig eine gute Rendite abwerfen kann.”

Investieren in Krypto-ETN schon ab 50 Euro im Monat

Raisin Crypto investiert über eine börsengehandelte Exchange Traded Note (ETN). Anlegerinnen und Anleger können so von steigenden Kursen profitieren, ohne selbst Coins oder ein Wallet für das Verwalten von Kryptowährungen halten zu müssen. Nach dem Produktabschluss können Kundinnen und Kunden die Wertentwicklung der einzelnen Kryptowährungen einfach und transparent in ihrem WeltSparen-Konto verfolgen. Investieren in Raisin Crypto ist ab 500 Euro Einmalanlage oder im monatlichen Sparplan ab 50 Euro möglich.

Über Raisin (WeltSparen)

Raisin ist ein Wegbereiter für Open Banking für Spar- und Anlageprodukte. Das FinTech-Unternehmen bietet eine Open-Banking-Infrastruktur für den globalen 50+ Billionen Dollar großen Einlagenmarkt, von der Banken und Sparer gleichermaßen profitieren: Sparer erhalten eine größere Produktauswahl und mehr Entscheidungsfreiheit, Finanzdienstleister erstklassige Marktplatzlösungen für ihre eigenen Kunden und Banken einen besseren Zugang zur Einlagenfinanzierung. Raisin betreibt eigene B2C-Marktplätze – in Europa unter den Marken Raisin, WeltSparen und ZINSPILOT sowie in den USA unter der Marke SaveBetter. In Deutschland bietet das Unternehmen neben Sparprodukten auch ETF-basierte Investment- und Altersvorsorgeprodukte und Investitionen in Private Equity an. Raisin arbeitet mit rund 400 Banken und Finanzdienstleistern aus mehr als 30 Ländern zusammen und hat über 750.000 Direktkunden. Hinter Raisin stehen namhafte internationale Investoren wie btov Ventures, Deutsche Bank, FinLab, Goldman Sachs, Greycroft, Headline/e.ventures, Index Ventures, Kinnevik, Orange Ventures, PayPal Ventures, Thrive Capital, Top Tier Capital Partners, Ribbit Capital und Vitruvian Partners, sowie Peter Thiel. Das Unternehmen hat Büros in Berlin, Frankfurt, Hamburg, London, Madrid, Mailand, Manchester, New York und Paris.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Raisin GmbH, Immanuelkirchstr. 14a, 10405 Berlin, Tel: +49 30 770 191 291, www.weltsparen.de

Bis zu acht virtuelle C24 Mastercards kostenlos in unterschiedlichen Farbdesigns nutzen

 

Die C24 Bank bietet ihren Kund*innen jetzt bis zu acht virtuelle Karten zusätzlich zur physischen Mastercard an. Diese sind nach der Bestellung in der App sofort online und über Apple Pay bzw. Google Pay auch in Geschäften einsatzbereit. Kund*innen wählen aus acht verschiedenen Farbdesigns und können die Karten flexibel mit dem eigenen Girokonto, einem gemeinsamen Konto oder einem Pocket verknüpfen.

Für gemeinschaftliche Haushaltsausgaben können Kund*innen beispielsweise eine virtuelle Mastercard mit einem gemeinsamen Konto verknüpfen. Zahlen sie mit dieser Karte, wird der Betrag direkt vom Gemeinschaftskonto und nicht vom eigenen Girokonto abgebucht.

“Mit den virtuellen Mastercards verwalten unsere Kund*innen ihre Finanzen jetzt noch einfacher”, sagt Lasse Schmid, Generalbevollmächtigter bei der C24 Bank. “Zahlungen vom gemeinsamen Konto oder aus der Urlaubskasse tätigen sie jetzt einfach mit einer virtuellen Mastercard in der Wunschfarbe.”

Bis zu acht virtuelle C24 Mastercards kostenlos nutzen

Im kostenlosen Smartkonto ist bei aktiver Nutzung eine virtuelle Mastercard inklusive. Im Pluskonto können vier virtuelle Karten kostenfrei genutzt werden, im Maxkonto acht. Darüber hinaus kostet jede virtuelle Karte einmalig 1,99 Euro.

Die virtuellen Kreditkarten lassen sich ebenso wie die physische Karte über die C24 App flexibel sperren und Limits sind individuell konfigurierbar. Mit Mastercard Identitiy Check gelten höchste Sicherheitsstandards für Online-Zahlungen. Über Push-Benachrichtigungen können Kund*innen sich über jeden Umsatz informieren lassen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

CHECK24 Vergleichsportal GmbH, Erika-Mann-Str. 62-66, 80636 München, Tel: 089 – 200 047 1010, Fax: 089 – 200 047 1011,www.check24.de

Am Kryptomarkt herrscht Chaos. Digitale Währungen verzeichnen mehr Tief- als Höhenflüge; das Interesse an der Entwicklung kryptobasierter Produkte und Services ist gedämpft.

 

Klar ist jedoch: Vergangene Krypto-Winter wurden bisher immer von einem Krypto-Frühling abgelöst, bei dem das Kurswachstum zurückkehrt. Wie also sollten Banken und Finanzdienstleister der aktuellen Krise begegnen, um gut ausgerüstet in die nächste Hochphase zu starten? Max Biesenbach und Simon Grabbe von der globalen Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners erläutern:

Turbulente Zeiten am Kryptomarkt. Erst im Frühsommer blickten zahlreiche Digitalwährungen, einschließlich der Kryptoriesen Bitcoin und Ethereum, auf teils historische Tiefwerte. Auch der jüngste Aufwärtstrend von Bitcoin Mitte August ist inzwischen wieder beendet. Kurseinbrüche, Liquiditätsprobleme und Entlassungen in rauen Mengen – die Nachfrage nach Krypto ist in den letzten Monaten stark gesunken und diverse Marktteilnehmer mit großem Krypto-Exposure stehen vor existenziellen Problemen.

Nichtsdestotrotz haben die vergangenen Jahre gezeigt: In der Krise liegen durchaus Chancen. Drei Gründe, warum es sinnvoll ist, inmitten der aktuellen Turbulenzen nach diesen zu suchen, und wie sich Banken und Finanzdienstleister auf ein neues Hoch vorbereiten können:

Kryptowährungen gewinnen rasant an Reichweite: Über 300 Millionen Menschen weltweit nutzen Kryptowährungen. Blockchain.com allein hat mehr als 84 Millionen Krypto-Wallets erstellt, mit denen Kunden Kryptowährungen kaufen, verkaufen und verdienen können. Die Zahl der Wallets wird aller Voraussicht nach weiter rasant ansteigen, solange kein flächendeckendes regulatorisches Verbot, wie etwa seit 2021 in China, eintritt.

Banken partizipieren bislang wirtschaftlich kaum: Noch immer liegen schätzungsweise ein bis zwei Billionen US-Dollar außerhalb des Bankensystems in Kryptowährungen. Der kollektive Verlust an potenziellen Gebühren- und Spread-Einnahmen für das globale Bankensystem geht gemäß Experteneinschätzungen in die Milliarden. Krypto-Wallets besitzen zusätzlich das Potenzial, Banken in der Wertschöpfungskette des Zahlungsverkehrs einen Teil des Geschäfts strittig zu machen und so zudem für milliardenschwere künftige Einnahmeverluste zu sorgen.

Bankkunden fragen vermehrt Krypto als Anlageklasse nach: Zu guter Letzt erwarten immer mehr Wertpapierkunden von ihren Banken, dass sie Investitionen in Kryptowährungen und dazugehörige Beratungsdienste anbieten. Das Geschäft steht aufgrund der hohen Volatilität oft im Gegensatz zum risikoscheuen Image der Banken, so dass die Nachfrage bislang mehrheitlich von “neuen Marktteilnehmern” bedient wird.

Für Banken und Finanzdienstleister gilt es nun, die Einführung eines passenden Krypto-Angebots zu überprüfen, um gut vorbereitet die nächste Hochphase anzusteuern. Folgende Fragen müssen hierbei gestellt werden:

  1. Welches Produkt und welcher Geschäftsbereich eignen sich am besten für die Einführung eines Krypto-Angebots? Hier gilt es zu überlegen, ob beispielsweise die Bereitstellung von Wallets im Bereich Vermögensverwaltung, das Trading mit Kryptos im Bereich Retail oder die Tokenisierung von Vermögensgegenständen im Bereich Corporate und Investment Banking forciert werden sollen.
  1. Äußert die Zielkundenbasis einen wirtschaftlich relevanten Bedarf an Krypto-Angeboten? Eine deutsche Privatbank schätzte kürzlich einen kurzfristigen Mittelzufluss von zehn Millionen Euro Volumen in eine neu aufzulegende Assetklasse – ein zu geringer Umfang für ein profitables Geschäftsmodell.
  1. Sollen Kunden direkt oder indirekt, beispielweise über Fonds, in Krypto investieren können? Die wirtschaftlichen Vor- und Nachteile müssen sauber gegeneinander abgewogen werden.
  1. “Make, buy, or partner?” Auch über strategische Partnerschaften lassen sich Krypto-Angebote für Kunden realisieren (zum Beispiel: Kollaboration zwischen N26 und Bitpanda).

Auch wenn die Fokussierung auf Krypto zum jetzigen Zeitpunkt kontraintuitiv erscheinen mag, bietet sich Banken aktuell eine einzigartige Chance: Krypto-Talente sind verfügbar und Krypto-Unternehmen offen für Partnerschaften.

Simon-Kucher & Partners, Strategy & Marketing Consultants: Simon-Kucher ist eine globale Unternehmensberatung mit über 2.000 Mitarbeitenden in 27 Ländern weltweit, die Umsatzsteigerungen und Wachstum für ihre Kunden erzielt, indem sie deren Pricing-, Sales- und Marketingstrategien optimiert – langfristig und nachhaltig. Mit über 35 Jahren Erfahrung in Monetarisierung und Pricing beraten Simon-Kucher Expertenteams weltweit Unternehmen aller Art und aus den unterschiedlichsten Branchen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Simon Kucher & Partner GmbH,Strategy und Marketing, Haydnstrasse 36 , ­53115 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 9843-­0,  www.simon­kucher.com

Der Ethereum-Merge markiert eine Zäsur für die Kryptobranche.

 

Der Wechsel vom Proof-of-Work-System auf die Proof-of-Stake-Validierung ist nicht nur ein großer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. „Es zeigt auch, dass die Kryptos beginnen, sich in zwei große Blöcke aufzuspalten“, sagt Tim Faltis, Verwaltungsrat bei Fair Alpha. „Für Anleger bedeutet das zusätzliche Fakten für eine Anlageentscheidung – und Möglichkeiten der Diversifikation.“

Durch den Wechsel des Ethereum-Netzwerks auf die Seite der Proof-of-Stake-Vertreter entsteht ein Gleichgewicht zwischen den energiehungrigen Kryptoprojekten wie Bitcoin und den Pfandsystemen wie jetzt Ether & Co. „Die Branche verzweigt sich, was bei Anlageklassen immer auch ein Zeichen für ein Erwachsenwerden ist“, so Faltis. „Für Anleger bedeutet dies, dass sich Themen wie Nachhaltigkeit jetzt deutlich besser in die Anlageentscheidungen auch bei Kryptos einbeziehen lassen.“

Eigene Blöcke lassen sich aber nicht nur anhand des Energiebedarfs und damit der Frage nach dem Validierungssystem der Kryptos bilden. „Auch etwa die Funktion, die die Projekte im Kryptoversum erfüllen, ist ein Anlagemerkmal“, sagt Faltis. So konzentrieren sich Blockchains wie Bitcoin darauf, ihre Funktion als Wertaufbewahrungsmittel, als tatsächliche Parallelwährung, auszubauen.

Auf der anderen Seite stehen immer mehr Projekte, die gegründet werden, um digitale Geschäftsmodelle umsetzen zu können. Das Ethereum-Netzwerk etwa wird mit der Umstellung auf das neue System nicht nur weniger energiehungrig. „Gleichzeitig wurden auch Veränderungen eingeleitet, die für eine wesentlich höhere Leistungsfähigkeit der Blockchain sorgen“, so Faltis. Mehr Transaktionen pro Sekunde bei geringeren Transaktionskosten ist das erweiterte Ziel der Ethereum-Community. Das führt auch bei Anlageentscheidungen zu einem Umdenken. „Wer ab jetzt Ether kauft, setzt nicht mehr nur auf die Kursentwicklung der zweitgrößten Kryptowährung der Welt“, sagt Faltis. „Vielmehr setzt der Anleger auch auf den Erfolg einer Krypto-Infrastruktur, die viele neue Geschäftsmodelle ermöglicht.“

An den Märkten kam dieser Strategie-Wechsel gut an. „Ether hat sich in den vergangenen Monaten deutlich besser entwickelt als Bitcoin“, so Faltis. „Durch das bereits heute riesige Netzwerk an Entwicklern auf der Ethereum-Blockchain, das jetzt noch weiter wachsen dürfte, entsteht viel Substanz.“ Die zum einen Renditepotential birgt, da die Nachfrage nach Ether tendenziell zunehmen könnte. „Zum anderen sichert eine solch breite Verwendung aber auch vor starken Kursverlusten“, so Faltis.

Insgesamt sollte dies dem jetzt von Ethereum angeführten Block der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Proof-of-Stake-Projekte viel Rückenwind verschaffen. „Die gesamte Assetklasse Krypto gewinnt für viele institutionelle Investoren zunehmend an Bedeutung“, so Faltis. Die Umstellung sorgt jetzt dafür, dass ein potenzielles Hindernis wie der zu hohe Energieverbrauch bei der Validierung wegfällt. „Das mag für viele Institutionelle der letzte Schubs sein, der sie jetzt auch in Kryptos investieren lässt“, so Faltis. Zumal der Markt bereits deutlich erwachsener und damit investierbarer geworden ist. „Gerade Luxemburger Verbriefungen haben sich als optimal erwiesen, diese Assetklasse über ein depotfähiges Wertpapier abzubilden.“

Und was die Performance angeht: „Auch bei konventionellen Anlagen zeigt sich, dass die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit positive Effekte auf die Performance haben kann“, so Faltis. „Dies kann sich jetzt verstärkt im Kryptoversum fortsetzen.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

FAIR ALPHA Services SA, 17, Rue de Flaxweiler, 6776 Grevenmacher, Luxemburg, Tel: +352 27 48 77 590, www.fair-alpha.org

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt bei Krypto-Investments immer mehr Gewicht.

 

Dabei sind zwei große Richtungen zu erkennen: „Auf der einen Seite wird bei Krypto-Assets verstärkt auf den Energieverbrauch geschaut“, sagt Daniel Knoblach, Verwaltungsrat bei Fair Alpha. „Und auf der anderen Seite kann die Blockchain-Technologie viel zur Nachhaltigkeit jedweder Investments beitragen.“

Über den Energiebedarf von Kryptowährungen wird bereits seit Langem heftig diskutiert. „Natürlich sind Assets wie Bitcoin oder Ether Stromfresser“, sagt Knoblach. „Dabei wird immer wieder angeführt, dass der Betrieb vor allem der Bitcoin-Blockchain mehr Energie verbraucht als ganze Nationen.“ In einigen Staaten wie unter anderem in China wurde das Krypto-Mining deshalb zunächst stark eingeschränkt, dann ganz verboten. Auf der anderen Seite schreiben manche Analysten dem Energieaufwand auch eine wertbestimmende Funktion zu. „So wie es enormen Aufwand braucht, um Gold zu schürfen, was dann einen Teil seines Wertes ausmacht, so wird das auch auf Bitcoin & Co. übertragen“, sagt Knoblach. Aus Nachhaltigkeitssicht bleibt allerdings: Kryptowährungen sind Energiefresser.

„Sehr viele der neuen Krypto- und Blockchain-Projekte werden derzeit bereits auf Proof-of-Stake statt auf den energiehungrigen Proof-of-Work-Blockchains erstellt“, so Knoblach. „Mit Ethereum will nun auch die Nummer zwei der Kryptos in absehbarer Zeit seinen Verifizierungsmechanismus auf Proof-of-Stake umstellen.“ Während bei den PoW-Kryptos mit hohem Aufwand Rechenaufgaben gelöst werden müssen, reicht bei den PoS-Verfahren der reine Besitz der entsprechenden Coins. „Die Welt brennt an allen Ecken und Enden, Klimaschutz ist entscheidend wichtig und das macht auch vor der Krypto-Branche nicht halt“, sagt Knoblach.

Einen signifikanten Beitrag zur Nachhaltigkeit liefern dabei auch neue Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain. „Natürlich ist es wichtig, den schieren Energiehunger der Kryptowährungen zu bremsen“, so Knoblach. „Mit der Blockchain-Technologie lässt sich allerdings noch viel mehr erreichen.“ So können über Blockchain-basierte Verfahren etwa die Mittelverwendung von Investments oder auch deren direkter Impact gemessen und sichtbar gemacht werden. „Auf diese Weise lässt sich Kapital an die Stellen bringen, wo es den größten oder nachhaltigsten Nutzen stiftet“, sagt Knoblach.

Nachhaltige Krypto-Strategien mit beiden Ausprägungen, also energiesparende Assets und nachhaltigkeitsfördernden Ideen, sind ein zunehmend wichtiger Baustein im Anlageuniversum von Investoren. „Daher ist es wichtig, gute Ideen in diesem Bereich rasch an den Markt zu bringen“, sagt Knoblach. Und der Zugang zu solchen Investments lässt sich schnell und relativ einfach über eine Luxemburger Verbriefung erreichen. „Gerade für institutionelle Investoren ist eine effektive und bewährte Lösung – besonders auch von Handelsstrategien im Bereich von Krypto- und Digital-Assets – wichtig und die ist durch Verbriefungen nach Luxemburger Recht optimal umsetzbar“, so Knoblach.

Über FAIR ALPHA

Fair Alpha bietet über ihre Tochtergesellschaften Finanzmarktlösungen für (semi-) institutionelle Investoren und Asset-Manager. Dabei werden Investmentideen und Handelsstrategien in investierbare und depotfähige Wertpapiere umgesetzt. Zudem werden innovative Ansätze verfolgt, bei denen die Schaffung und Ausgabe von digitalen Assets (Token) im Vordergrund stehen, die in spezifischen Wallets verwahrt werden. Mithilfe von maßgeschneiderten Emissionsvehikeln werden Strukturen geschaffen, bei denen ein Emittentenrisiko ausgeschlossen werden kann. Fair Alpha übernimmt jeweils den gesamten Wertschöpfungsprozess vom Produkt-Set-up über die Administration bis zum fortlaufenden Life-Cycle-Management.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

FAIR ALPHA Services SA, 17, Rue de Flaxweiler, 6776 Grevenmacher, Luxemburg, Tel: +352 27 48 77 590, www.fair-alpha.org