Die deutsche Fintech- und Verbriefungs-Plattform Chartered Investment hat zusammen mit dem unter der Schweizer FINMA zugelassenen Vermögensverwalter Smart Wealth aus Zürich, einem globalen Pionier und führenden Akteur in der KI-basierten Vermögensverwaltung, das erste aktiv verwaltete Multi-Asset-Portfolio auf der Avalanche-Blockchain gestartet.

Dieses neue tokenisierte Wertpapierangebot mit dem Namen InstiToken nutzt die proprietäre Technologie der von Chartered Investment gegründeten Tokenisierungsplattform e-Sec. Damit haben Anleger die Möglichkeit, von der Traditionellen Finanzwirtschaft (TradFi) verwaltete Konten in ihrer Wallet zu halten, ohne selbst ein Bankkonto zu haben und Depotgebühren zahlen zu müssen. Sowohl Chartered Investment als auch e-Sec verfügen über eine Zulassung der deutschen BaFin.

Die Partner haben sich zum Ziel gesetzt, Anlegern eine zuverlässige, transparente und sichere Anlagelösung zu bieten. Währenddessen streben sie gleichzeitig kontinuierlich nach Innovationen, um in der sich schnell verändernden Anlagelandschaft immer einen Schritt voraus zu sein. «Das gemeinsame Ziel von Chartered Investment und Smart Wealth ist es, ein Anlageprodukt zu schaffen, das zukunftssicher ist», sagt Daniel Maier, CEO von Chartered Investment. «Das bedeutet, dass die Vermögenswerte für die Anleger oder ihre Erben auch dann noch zugänglich sein müssen, wenn eine beträchtliche Zeitspanne vergangen ist, ein elektronisches Gerät nicht mehr funktioniert oder eine Seed-Phrase, also der Zugangsschlüssel zur persönlichen Wallet, verloren geht.» Darüber hinaus muss der Zugang zum Anlageprodukt denselben Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche genügen wie bei anderen Finanz-Vermittlern.

Das von Chartered Investment entwickelte proprietäre Plattform-Ökosystem ist für den Erfolg dieses Angebots entscheidend. Der zugrunde liegende Index wird von der Indizes-Plattform LIXX Innovations berechnet und auf dem verwalteten Konto nachgebildet. Das Konto wird von Chartered Opus, dem größten luxemburgischen Anbieter von SPV-Lösungen, verbrieft und als (ERC20-basierter) Token von e-Sec ausgegeben. Das Wertpapier verfügt über eine luxemburgische ISIN, eine vollständige rechtliche Dokumentation und der Emittent unterliegt einer jährlichen Prüfung durch EY. Darüber hinaus bietet e-SEC den Anlegern die Möglichkeit, Probleme im Zusammenhang mit dem Token zu lösen, z. B. bei Verlust des Zugriffs auf die Wallet.

Der InstiToken gilt nach deutschem Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG) als Inhaberschuldverschreibung und wird von einer regulierten Organisation auf der Avalanche-Blockchain erstellt. Auch wenn dies nicht perfekt in das Konzept der dezentralen Finanzwirtschaft (DeFi) passt, sehen die Beteiligten darin eine praktische Möglichkeit, Blockchain-basierte Wertpapiere mehr Menschen zugänglich zu machen und frühere Bedenken hinsichtlich der Aufsicht und Rechenschaftspflicht in der Branche auszuräumen.

Über die Chartered Investment:

Chartered Investment ist ein führendes Finanztechnologieunternehmen im Bereich Financial Engineering. Chartered verfügt über mehrere innovative technologische Plattformlösungen, die in Zukunft für die globale Finanzbranche essenziell sein werden. Dazu gehören die Verbriefungsplattform OPUS, die Indizes-Plattform LIXX und die Tokenisierungsplattform eSEC. Mit Hilfe seiner Technologien ist Chartered in der Lage, als unabhängiger CMaaS- Anbieter (Capital Markets as a Service) tragfähige Lösungen für Banken, Versicherer, Finanzdienstleister, Asset Manager, und andere professionelle Finanzmarktteilnehmer zu erbringen. Chartered Investment mit Sitz in Düsseldorf wurde 2013 gegründet und hat für über 100 B2B-Kunden in sieben Märkten Lösungen im Volumen von insgesamt mehr als 5 Milliarden Euro realisiert. Das Unternehmen beschäftigt aktuell mehr als 30 Fachkräfte.

Über Smart Wealth:

Smart Wealth AG, ein unabhängiger und FINMA lizenzierter Vermögensverwalter mit Sitz in der Schweiz, nutzt Künstliche Intelligenz, um die Vermögensverwaltung zu revolutionieren. Ihre AI-basierte Plattform mit voll automatisiertem Investmentprozess basiert auf langjähriger Pionierarbeit von mehr als zwei Jahrzehnten und generiert präzise Prognosen der zukünftigen Kursentwicklung mithilfe von Algorithmen und Machine Learning. Durch dynamische Anpassungen in den Kundenportfolios strebt Smart Wealth sehr erfolgreich nach höchsten Renditen bei minimalem Risiko. Seit 2016 hat sich das Unternehmen als vertrauenswürdiger Partner für zahlreiche Unternehmen, Banken, Vermögensverwalter und vermögende Privatkunden etabliert, dank ihrer einzigartigen Kombination aus modernster Technologie und umfangreichem Fachwissen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Chartered Investment Germany GmbH, Fürstenwall 172a/6. OG, 40217 Düsseldorf, Tel: 0211 93678250, https://chartered-investment.com

Innovatives Joint Venture „Werte NL VMT GmbH“

Die „Werte NL VMT GmbH“, ein Joint Venture der Volksbank Main-Tauber eG und der DORI Vermögensverwaltungs GmbH, hat eine Schuldverschreibung tokenisiert. Die Tokenisierung ermöglichte es Investoren, digitale Token zu erwerben, die die Rechte aus der tokenisierten Schuldverschreibung verbriefen. Ziel der innovativen Emission ist der Aufbau eines Portfolios von werthaltigen Oldtimern, Sportwagen und Luxusfahrzeugen. Die Token bieten Investoren eine einfache Möglichkeit, in dieses Portfolio zu investieren. Die Umsetzung erfolgte auf der Blockchain-Plattform Polygon.

Dabei nutzte die Emittentin die innovativen Dienstleistungen der LAIQON Token GmbH, einer Tochtergesellschaft der LAIQON AG (LQAG, ISIN: DE000A12UP29). Mit ihrem „Tokenization as a Service“ bietet die Gesellschaft anderen Unternehmen alle Dienstleistungen, die zur Tokenisierung von Assets notwendig sind, aus einer Hand an. Dazu gehört, neben der Ausgestaltung der Token und der Erstellung der notwendigen regulatorischen Unterlagen für ein Angebot an Investoren, das zur Verfügung stellen einer technischen Infrastruktur zur Abwicklung der Tokeninvestitionen. Dies beinhaltet neben der Erstellung von Smart Contracts auch die Integration von Wallets. Ergänzend zur technischen Umsetzung von Token-Projekten umfasst das Dienstleistungsangebot der LAIQON Token GmbH zudem u. a. die Betreuung der Investoren. Dafür wird neben der notwendigen Identifizierung auf Basis rechtlicher Anforderungen auch die Kundenkommunikation übernommen.

„Mit dem ganzheitlichen Service der LAIQON Token GmbH in Form ihres ‚Tokenization as a Service‘ konnten wir uns einen neuen Finanzierungskanal erschließen und unseren Kundinnen und Kunden ein innovatives digitales Produkt offerieren. Hierbei konnten wir uns auf unsere eigenen Aufgaben fokussieren, den Vertrieb und das Asset-Management. Alle anderen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Tokenisierung wurden vollumfänglich von unserem Tokenisierungs-Partner, der LAIQON Token GmbH, übernommen“, sagt Thorsten Mechler, Geschäftsführer der „Werte NL VMT GmbH“. Weiter führt er fort: „Mit diesem innovativen Produkt und den herausragenden Partnern konnten wir nicht nur unsere eigenen, sondern auch viele überregionale Neukunden gewinnen und von unseren Leistungen überzeugen. Die einfache Abwicklung war dabei einer der Schlüsselfaktoren.“

Tokenisierte Schuldverschreibung: Aufbau eines Portfolios von exklusiven Fahrzeugen

Die „Werte NL VMT GmbH“ nutzt das Kapital aus dem Verkauf der Token, um ein Portfolio von Luxusfahrzeugen aufzubauen. Das Portfolio soll aus hochwertigen Fahrzeugen bestehen, die von bekannten Marken wie Ferrari, Aston Martin, Maserati, McLaren, Lamborghini oder Porsche stammen. Es wird eine Sammlung aufgebaut und die Fahrzeuge werden über einen gewissen Zeitraum gehalten, bis sie schließlich an vermögende Käufer veräußert werden, um die zu erwartenden Wertsteigerungen zu realisieren.

Investoren, die die Token erwerben, haben die Möglichkeit, sowohl an einem festen Kupon der Schuldverschreibung als auch an den Verkaufserlösen zu partizipieren.

Weiterer Ausbau des Joint Venture-Portfolios geplant

Die Initiatoren des Joint Ventures, die Volksbank Main-Tauber eG und die DORI Vermögensverwaltungs GmbH, sind davon überzeugt, dass die Tokenisierung der Schuldverschreibung ein innovativer Ansatz ist, um Kapital zu beschaffen und Investoren ein digitales Produktangebot zu offerieren.

Die Tokenisierung ermöglicht es der Gesellschaft, schnell und effizient Kapital zu beschaffen, während Investoren die Möglichkeit haben, in ein Portfolio von Luxusfahrzeugen zu investieren, ohne physische Fahrzeuge besitzen zu müssen und an der Wertsteigerung partizipieren zu können. Die Joint Venture-Partner sind davon überzeugt, dass die Nachfrage nach hochwertigen Fahrzeugen in den kommenden Jahren weiter steigen wird und planen, das Portfolio kontinuierlich zu erweitern.

Verantwortlich für den Inhalt:

LAIQON Solutions GmbH, An der Alster 42, 20099 Hamburg, Tel: +49 (0)40 32 56 78-0, www.laiqon.com

Statement des Innovationsdienstleisters Zühlke zur Blockchance 2023

Von Stefan Grasmann, Managing Director, und Jennifer Balder, Lead Consultant Blockchain bei dem Innovationsdienstleister Zühlke

Regulierungen gelten als Hemmschuh für Innovationen – doch so pauschal stimmt das längst nicht immer. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass sich gesetzliche Eingriffe sogar als Standortvorteil auswirken können, liefert aktuell der Krypto-Markt in Deutschland und Europa. Gerade aufgrund der jüngsten Regulierungen und Gesetzesänderungen tun sich hier enorme Chancen für Banken ebenso wie die Finanzbereiche von Unternehmen auf. Darauf weist der Innovationsdienstleister Zühlke anlässlich der Blockchance vom 28. bis 30. Juni in Hamburg hin. Die Blockchance ist eine der größten europäischen Blockchain-Veranstaltungen. Erwartet werden 7.500 Besucher:innen.

Entscheidende Vorteile für etablierte Finanzinstitute

Prominentes Beispiel für die positive Wirkung staatlicher Regulierungen: Im April löste die Verabschiedung der Europäischen Verordnung MiCA (Markets in Crypto-Asset Regulation) in der Krypto-Branche große Zustimmung, zum Teil sogar Begeisterung aus. Der Grund: Das umfassende und transparente Gesetzeswerk für Krypto-Assets, Krypto-Asset-Emittenten und Krypto-Dienstleister schafft klare Anweisungen für Firmen, die einen entscheidenden Vorteil insbesondere auch gegenüber den USA bedeuten. Denn hier herrscht aufgrund eines weitgehend unregulierten Marktes und gleichzeitig harten Eingriffen der Aufsichtsbehörden große Unsicherheit, so dass viele Firmen regelrecht flüchten. Wichtige Akteure der Krypto-Industrie wie Binance, Crypto.com und Circle haben sich für einen europäischen Hauptsitz in Paris entschieden. Die MiCA steht als entscheidender Regulierungsschritt innerhalb Europas auch nicht für sich allein: Um in Deutschland tätig zu werden, brauchen Kryptoverwahrer auch eine Kryptoverwahrlizenz, die sie bei der Finanzaufsicht Bafin beantragen müssen. In diesem Punkt hat Deutschland eine Vorreiterrolle eingenommen.

Insgesamt überstrahlt die durch die Regulierung erhöhte Rechtssicherheit die mit ihr einhergehenden Einschränkungen. Und auch längst nicht nur Krypto-Pioniere und Startups, gerade auch etablierte Finanzinstitute in Deutschland gewinnen durch die vorbildliche europäische und nationale Gesetzgebung entscheidende Vorteile auf dem Kryptomarkt und sollten diese für sich nutzen. Schließlich können sie zum Beispiel als Hausbanken mit regulierten Angeboten das Bedürfnis der Anleger:innen nach Sicherheit und Komfort besser bedienen als dies ein den Kund:innen unbekanntes Unternehmen kann. Bei ihrer Hausbank müssen sich Anleger:innen weniger darum sorgen, ob ihr Wallet auch sicher verwahrt ist. Zudem können die Finanzinstitute als Orchestrator von Krypto-Dienstleistungen ihre Kund:innen aufklären und sie dabei unterstützen, ihr Portfolio zu diversifizieren.

Neue Chancen durch das elektronische Wertpapiergesetz

Ebenfalls eine spannende Entwicklung für Finanzinstitute, aber auch die Finanzbereiche der Unternehmen: Im Sommer 2021 ist das eWpG (elektronische Wertpapiergesetz) in Kraft getreten. Dadurch wurde das Emittieren elektronischer Wertpapiere in Deutschland ermöglicht. Für Emittenten besteht nun ein Wahlrecht, ob sie Wertpapiere auf elektronischem Wege oder weiterhin in Form einer Urkunde emittieren wollen. Aktuell nehmen die Emissionen digitaler Wertpapiere an Fahrt auf. So hat Siemens eine digitale Anleihe in Höhe von 60 Millionen Euro und einer Laufzeit von einem Jahr auf einer öffentlichen Blockchain emittiert. Die Blockchain-basierte Begebung bietet gegenüber dem bisherigen Verfahren entscheidende Vorteile: Transaktionen können erheblich schneller abgewickelt werden. Das Zeitrisiko beim Wertpapierhandel wird minimiert.

Bislang gilt das eWpG ausschließlich für elektronische Schuldverschreibungen und Anteilsscheine. Die Bundesregierung plant jedoch, das Gesetz auch auf Aktien auszuweiten. Dafür hat das Finanz- und Justizministerium ein Eckpunktepapier veröffentlicht. Der Plan sieht vor, den Zugang zum Aktienmarkt sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen zu erleichtern. Künftig können dann auch Aktien tokenisiert werden.

Unterm Strich gilt: Die positive Regulierung in Europa und Deutschland bringt für Banken und Unternehmen immer mehr Chancen mit sich. Wichtig ist jedoch, dass sie sich frühzeitig darauf vorbereiten. Denn große Durchbrüche im Bereich der neuen Technologien kommen erfahrungsgemäß plötzlich und mit großer Wucht – so wie auch ChatGPT auf einen Schlag die enormen Chancen von KI-Anwendungen ins Bewusstsein der Firmen gebracht hat. Dann profitieren in erster Linie diejenigen, die sich darauf vorbereitet haben – zum Beispiel mit ersten Pilotprojekten.

Vortrag auf der Blockchance am 28. Juni: Sieben Handlungsfelder für Banken im Web3

Als Innovationsdienstleister versteht sich Zühlke als Brückenbauer zwischen der alten und der neuen Finanzwelt und begleitet Firmen und Finanzinstitute bei konkreten Projekten im Feld der Kryptowährungen und Emissionen elektronischer Wertpapiere. Auf der Blockchance stellt Stefan Grasmann, Managing Director bei Zühlke, am 28.6. auf der Main Stage, insgesamt sieben attraktive Handlungsfelder für Banken im Web3 vor. Dazu zählen auch Kosteneinsparungen durch Blockchain-Technologien und neue attraktive Loyality-Programme, die vor allem junge Kund:innen ansprechen.

Das Unternehmen Zühlke

Als weltweit tätiger Innovationsdienstleister kreiert Zühlke neue Ideen und Geschäftsmodelle für Kunden in den unterschiedlichsten Branchen. Auf Basis neuester Technologien erschafft und transformiert Zühlke Dienstleistungen und Produkte – von der initialen Vision über die Entwicklung, die Produktion und die Auslieferung bis hin zum Betrieb. Insgesamt hat Zühlke bereits mehr als 12.000 Innovationsprojekte umgesetzt, zum Beispiel innerhalb von drei Monaten die Covid-19-App des britischen nationalen Gesundheitsdiensts NHS zur Kontaktnachverfolgung für England und Wales. Darüber hinaus bietet der Zühlke Venture-Capital-Service Finanzierungen für Start-ups im Hightech-Bereich an.

Zühlke wurde 1968 in der Schweiz gegründet und ist im Besitz von Partnern. Die 1.900 Mitarbeitenden sind in Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Hongkong, Österreich, Portugal, der Schweiz, Serbien, Singapur sowie Vietnam tätig. 2022 erzielte die Zühlke Group einen Umsatz von 238 Millionen Schweizer Franken (239 Millionen Euro).

Verantwortlich für den Inhalt:

Zühlke Engineering GmbH, Düsseldorfer Straße 38, 65760 Eschborn, Tel: +49 6196 777 54 0, www.zuehlke.com

Kommentar von Tobias Eckl, CEO der Gubbi AG & Rechtsanwalt Lutz Auffenberg, Gründungspartner der Frankfurter Kanzlei FIN LAW

Das EU-Parlament hat am 20. April die Markets in Crypto Assets Regulation (MiCA) verabschiedet und so die Tür für eine einheitliche Regulierung des Krypto-Sektors geöffnet. Tobias Eckl, CEO der Gubbi AG, ein auf Blockchain-Technologie spezialisiertes FinTech für Vermögensverwalter, Banken und Emissionshäuser, begrüßt die neue Verordnung. „Die Europäische Union zeigt, dass sie die Bedeutung und Innovation der Branche rund um Blockchain und digitale Assets erkannt hat. Die EU verhindert so einen weiteren Brain-Drain von Experten der Branche in andere Länder und schafft mit dem regulatorischen Rahmen gleichzeitig einen Wachstumsmotor für die europäische Kryptobranche. Im Gegensatz zu den USA positioniert sich die EU überraschend progressiv, sie sichert dem europäischen Wirtschaftsraum international einen absoluten Wettbewerbsvorteil in diesem Bereich, denn damit sind regulatorische Rahmendaten geschaffen worden, auf die sich Anbieter bzw. Emittenten verlassen können. Viele Anbieter und alternative Finanzierungsdienstleister für Unternehmen haben den Sektor aufgrund mangelnder Regulierung bislang eher gemieden, damit ist jetzt Schluss. Ganz im Gegenteil werden Unternehmen das Thema Krypto jetzt noch konzentrierter angehen, wodurch ein neuer Run auf die Klasse digitaler Assets entstehen wird.”

Wer nun als Emittent, Sachwerthaus oder Vermögensverwalter dabei sein will, muss sich zügig vorbereiten, um seinen Marktanteil zu sichern. Rechtsanwalt Lutz Auffenberg, Gründungspartner der Frankfurter Kanzlei FIN LAW führt in diesem Zusammenhang aus: „Auch wenn die MiCAR in den kommenden Wochen mit Verkündung im Amtsblatt der EU in Kraft treten wird, entfaltet der Großteil ihrer Vorschriften erst ab Ende 2024 Rechtswirkung.“

Unternehmen sollten sich bereits jetzt in Stellung bringen. „Denn es werden 2024 nach endgültiger Einführung Kosten steigen, insbesondere durch Rechtsberatung, des Weitern wird die Vorreiterrolle nicht mehr möglich sein und die frühzeitige Knowhow-Sicherung wäre auch obsolet. Daher gilt für Banken, Vermögensverwalter, Fondsgesellschaften, Emissions- und Sachwerthäuser, sich jetzt als Innovationsleader zu positionieren, bevor die Regulierung im kommenden Jahr greift“, so Tobias Eckl, CEO der Gubbi AG.

Über die Gubbi AG:

Die Gubbi AG wurde 2022 gegründet und digitalisiert herkömmliche Finanzprodukte. Die Gubbi AG verwendet innovative Blockchain-Lösungen und unterstützt dabei Unternehmen, vorrangig Finanz- und e-Commerce Unternehmen, in der Transformation der Digitalisierung. Gubbi baut Brücken zwischen der modernen, digitalen und der traditionellen Finanzwelt und der Verbindung zu Interaktion im e-Commerce. Spezialisiert ist das Unternehmen auf drei Geschäftsfelder: „Token Consulting“, „Metaverse und Web3“ und „Digitale Asset Banking Plattform“ auch im White-Label-Solution-Bereich. Gubbi startete mit dem Vermögensverwalter Winbridge den weltweit ersten Managed Account auf NFT-Basis und schuf so einen komplett neuen digitalen Einstieg in den Bereich der Vermögensverwaltung in Verbindung zu digitalen Assets. Die Gründer und Vorstände als auch der Aufsichtsrat der Gubbi AG sind allesamt ausgewiesene Finanzmarkt- und IT-Experten mit jahrzehntelanger Führungserfahrung.

Verantwortlich für den Inhalt:

Gubbi AG, Nördliche Münchner Straße 27a, 82031 Grünwald, Tel: +49 89 90 90 15 3959, office@gubbi.iowww.gubbi.io

Marktkommentar von Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL

Die als Krisenschutz angesehenen Anlagen Gold und Bitcoin haben seit Jahresanfang deutlich zugelegt. Noch im letzten Jahr waren beide von Unsicherheiten geprägt und trugen kaum zur Stabilisierung eines Portfolios bei: Bitcoin gehörte sogar zu den größten Verlustbringern. 2022 konnten sich sowohl Edelmetalle als auch Krypto-Assets den Folgen des Zins-Regimewechsels und der darauffolgenden Umwertung aller liquiden Anlagen angesichts „plötzlich“ wieder vorhandener verzinslicher Renditequellen nicht entziehen. Für die Goldnotierungen geht es bereits seit Oktober 2022 wieder aufwärts, nachdem ein Hauptbelastungsfaktor, der bis dahin sehr feste US-Dollar, eine Kehrtwende eingelegt und die Höchstnotierungen im Vergleich zum Euro unterhalb der Parität von 1 EUR/USD verlassen hat. Krypto-Assets hingegen erhielten im November 2022 zunächst noch einen heftigen Rückschlag im Zuge der Pleite der Krypto-Handelsplattform FTX. Seit Jahresanfang aber hat auch diese Anlageklasse die Reihe von Negativmeldungen und Skandalen des vergangenen Jahres hinter sich gelassen und wird von Anlegern wieder als chancenreich betrachtet. Kursgewinne in Höhe von rund 65 Prozent bei Bitcoin und des nach Marktkapitalisierung zweitgrößten Krypto-Assets Ethereum belegen das neu gewonnene Vertrauen.

Bemerkenswert ist, dass sowohl Gold als auch viele Krypto-Assets in der Hochphase des „Bankenbebens“ – rund um die Pleite der Silicon Valley Bank und die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS Mitte März – deutliche Kursgewinne verzeichnen. Es sieht so aus, als ob sich Anleger auf der Suche nach Diversifikation doch wieder breiter aufstellen. Zudem geben anhaltend hohe Inflationsraten und daraus resultierend negative Realzinsen sowie eine nur schwache globale Konjunkturerholung weiterhin einen guten Anlass, Aktien- und Anleiheportfolios mit anderen Anlageklassen zu ergänzen. Es dürfte aber auch die Erkenntnis eine Rolle gespielt haben, dass die Zentralbanken künftig bei der Umsetzung eines restriktiven geldpolitischen Kurses an Grenzen stoßen, wenn sie gleichzeitig die Stabilität des Finanzsystems nicht zu stark gefährden wollen.

Fazit: Wir gehen davon aus, dass Gold und Bitcoin im weiteren Jahresverlauf weiter zulegen, denn das Erreichen positiver Realzinsniveaus dürfte noch einige Zeit dauern und die Unsicherheiten im Zuge anhaltend höherer Zinsen werden in Form von Belastungen der Konjunkturdynamik sowie zunehmenden Unternehmensinsolvenzen zunehmen.

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DONNER & REUSCHEL AG , Privatbank seit 1798 , Ballindamm 27, D-20095 Hamburg Tel: (040) 30 217.5337, Fax: (040) 30 217.5600, www.donner-reuschel.de

Bain-Studie zur Zukunft der Kreditwirtschaft

Finanzdienstleister öffnen sich zunehmend für disruptive Blockchain-Anwendungen rund um Asset-Backed Tokens und Smart Contracts

Weltweit erwarten Führungskräfte bei Banken langfristig tiefgreifende Veränderungen und sinkende operative Kosten

Wandel findet zuerst im Transaction Banking, im Wealth und Asset Management sowie im privaten Kapitalmarktgeschäft statt

Deutschlands Banken haben dank großem Heimatmarkt und beginnender Regulierung einen Startvorteil

Die Turbulenzen rund um Kryptowährungen halten viele Finanzdienstleister weltweit davon ab, sich intensiver mit den zugrunde liegenden Technologien auseinanderzusetzen. Doch nun investieren erste Banken sowie Infrastrukturanbieter zunehmend in die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) und beteiligen sich auch an Piloten auf europäischer Ebene. Vorreiter in anderen Ländern sind allerdings zum Teil schon weiter und beginnen, Blockchains für das Hypothekengeschäft, die Abwicklung börslicher und außerbörslicher Handelsgeschäfte sowie Tokens für Echtzeitzahlungen zu nutzen. In ihrer Studie “Web3 Experiments Start to Take Hold in Banking” gibt die internationale Unternehmensberatung Bain & Company einen Überblick über den starken Einfluss, den Web3 beziehungsweise DLT auf das weltweite Bankgeschäft haben, und über den sich abzeichnenden Wandel.

Bankgeschäft schneller und günstiger

“Weltweit erkennen Banken immer mehr, wie disruptiv Web3-Technologien sind”, erklärt Bain-Partner und Studienautor Stephan Erni. “Gerade Fintechs und Techkonzerne können mit neuen Geschäftsmodellen angestammte Domänen der Kreditinstitute erobern.” Darauf müssten diese reagieren und ihre traditionelle Funktion als Intermediäre weiterentwickeln. “Das Web3 wird das Bankgeschäft wesentlich schneller und günstiger machen und zudem den Wettbewerb um die Kundenschnittstelle intensivieren”, ergänzt Erni, der das Thema Web3 für Bain in der gesamten EMEA-Region vorantreibt.

Den Verantwortlichen in den Banken wird zunehmend bewusst, welche Herausforderungen und Risiken die Distributed-Ledger-Technologie für das traditionelle Bankgeschäft mit sich bringen. So wurden im Rahmen der Studie weltweit rund 100 Bankmanagerinnen und -manager befragt. Danach erwarten 60 Prozent schon heute, dass Web3-Technologien zu disruptiven Veränderungen in ihrer Branche führen werden, auch wenn es noch offene Fragen rund um die Regulierung, die technische Infrastruktur sowie die Einbindung in Risiko- und Compliance-Systeme gibt.

Kostensenkung langfristig möglich

Die Befragten gehen davon aus, dass ihre operativen Kosten bei durchgängigem Einsatz von Web3-Technologien langfristig um durchschnittlich 15 bis 25 Prozent sinken. Sie begründen dies mit einer weitestgehenden automatisierten und sofortigen Abwicklung von Transaktionen, der damit verbundenen Möglichkeit, Gegenparteirisiken und somit Kapitalanforderungen maßgeblich zu reduzieren, sowie schlankeren nachgelagerten Aktivitäten (“Post-Trade”). Die Nutzung eindeutiger Eigentumsrechte sowie Effizienzgewinne bei der Identifikation der Kundschaft durch die Verwendung einer “Digital Identity” sind weitere Hebel.

Aus Sicht von Dr. Nikola Glusac, Bain-Partner und Leiter der Praxisgruppe Banken in der DACH-Region, befindet sich die Branche erst am Anfang einer längerfristigen Transformation. “In den kommenden Jahren wird sich zeigen, in welchen Bereichen sich Blockchain-Anwendungen tatsächlich skalieren lassen und welche Einsparungen damit zu erzielen sind.” Bei der Kalkulation möglicher Kostenvorteile gelte es zudem zu berücksichtigen, dass in der Übergangsphase eine parallele Infrastruktur erforderlich sei. “Darüber hinaus könnte der Wettbewerbsdruck dazu führen, dass die Banken mittel- und langfristig die erreichten Einsparungen an ihre Kundschaft weitergeben müssen”, so Glusac.

Viel Nutzen, wenig Umsetzungshürden

Geschwindigkeit, Effizienz, Transparenz und Flexibilität: Dafür werden Web3-Technologien der Bain-Studie zufolge gerade im Transaction Banking, im Wealth und Asset Management sowie im außerbörslichen Kapitalmarktgeschäft rund um Private Equity, Private Debt und Immobilien sorgen. In diesen Geschäftsfeldern ist der Nutzen für Finanzdienstleister und ihre Kundschaft damit besonders hoch. Gleichzeitig sind die Umsetzungshürden vergleichsweise niedrig.

Mit Blick auf den deutschen Markt stellt Glusac fest: “Angesichts der hohen Relevanz vermögender Privatkundinnen und -kunden sollten sich Wealth und Asset Manager frühzeitig mit Web3-Technologien auseinandersetzen und sich mit innovativen Lösungen von der Konkurrenz absetzen.” Und er fügt hinzu: “Chancen gibt es aber auch im Zahlungsverkehr und Firmenkundengeschäft, gerade in Anbetracht der Vielzahl an grenzüberschreitenden Transaktionen.”

Digitale Aktivitäten weiter forcieren

Nach Überzeugung von Glusac verfügen hiesige Finanzdienstleister über einen nicht zu unterschätzenden Heimvorteil. “Deutschlands Banken agieren im größten Markt innerhalb der EU und können ihre Lösungen daher im Heimmarkt skalieren. Zudem schaffen die Regulierungsbehörden derzeit den erforderlichen gesetzlichen Rahmen. So gibt es bereits BaFin-Lizenzen für Kryptoverwahrgeschäfte. Zudem hat das EU-Parlament am 20. April 2023 die sogenannte MiCA-Verordnung (Markets-in-Crypto-Assets-Regulation) bestätigt, sodass mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Inkraftsetzung in der gesamten EU im kommenden Jahr gerechnet werden kann. “Regulierung schafft Sicherheit und wird dazu beitragen, bislang skeptische Marktteilnehmer zu überzeugen”, konstatiert Bain-Partner Glusac.

Daher sollte sich jedes Institut frühzeitig mit drei Schwerpunkten auf die neue Ära vorbereiten:

Standpunkt beziehen. Banken müssen sich bewusst entscheiden, ob sie zu den Web3-Vorreitern zählen, sich eher vorsichtig an die neuen Technologien herantasten oder sich vorerst bewusst zurückhalten wollen.

Pilotprojekte auswählen. Passend zum eigenen Geschäftsmodell und den strategischen Schwerpunkten ist es für Kreditinstitute in den kommenden Jahren empfehlenswert, sich in ausgewählten Pilotprojekten zu engagieren. So können sie erste Erfahrungen sammeln und sich zugleich für eine Skalierung von Anwendungen positionieren.

Kapazitäten schaffen. Solche Pilotprojekte setzen voraus, dass Banken intern Know-how aufbauen, gezielt Partnerschaften eingehen und fokussiert auch in einzelne Technologievorreiter investieren.

Web3-Experte Erni ermuntert die Kreditinstitute in der DACH-Region, den Einsatz der neuen Technologiegeneration zu forcieren, auch wenn noch nicht alle rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt sind: “Beim Web3 werden sich einige Marktteilnehmer durch frühzeitiges Handeln einen Wettbewerbsvorsprung erarbeiten, zudem werden Branchenfremde lukrative Marktnischen besetzen. Noch haben es die Banken selbst in der Hand, bei der nächsten digitalen Revolution ganz vorne mit dabei zu sein.”

Verantwortlich für den Inhalt:

Bain & Company Germany, Karlsplatz 1, D­-80335 München, Tel.: +49 89 5123 1246, www.bain.com

Gestern wurde im EU-Parlament die Entscheidung zur MICA getroffen und die Gesetzgebung dazu verabschiedet.

Tobias Eckl, CEO, Gubbi AG

Dazu haben wir als wmd-brokerchannel uns mit Tobias Eckl, CEO der Gubbi AG, einem FinTech aus Deutschland unterhalten, was bedeutet die Regulierung für Sachwerthäuser und Emittenten?

Tobias Eckl: Der neue Rahmen ist weltweit in der Form noch einzigartig und ist nun für Krypto- und digitalen Assets klar abgesteckt. Die Verabschiedung der MICA wird den Europäischen Markt als auch den deutschen Finanzmarktplatz verändern und digitale Assetklassen in den Vordergrund stellen. Viele Anbieter und alternative Finanzierungsdienstleister für Unternehmen werden das Thema Blockchain und Krypto jetzt noch konzentrierter angehen.

Was bedeutet das für Sachwerthäuser?

Tobias Eckl: Wer nun als Emittent und Sachwerthaus dabei sein will, muss sich „jetzt“ vorbereiten um seinen Marktanteil im kommenden digitalen Zeitalter des Finanzwesens sichern.

„Emittenten und Bank müssen dazu bedenken, dass dieses Jahr, „vor“ der Regulierung 2024 kommend, der Zeitpunkt ist sich am Markt als Innovationsleader zu positionieren. Produkte als Token sollten 2023 in den Markt hinein projektiert werden. Die Vorteile, wie Fungibilität als auch Steueroptimierung wird es zwar 2024 weitergeben, dennoch sind Kosten insbesondere zur Rechtsberatung möglicherweise ein Vielfaches höher“, so Tobias Eckl, CEO der Gubbi AG.

Wir informieren zur MICA noch ausführlicher. Dies als erste Information vorab.

Über die Gubbi AG:

Die Gubbi AG wurde 2022 gegründet und digitalisiert herkömmliche Finanzprodukte. Die Gubbi AG verwendet innovativen Blockchain-Lösungen und unterstützt dabei Unternehmen, vorrangig Finanzunternehmen in der Transformation der Digitalisierung. Gubbi baut Brücken zwischen der modernen, digitalen und der traditionellen Finanzwelt. Spezialisiert ist das Unternehmen auf drei Geschäftsfelder: „Token Consulting“, „Eigene innovative Tokenprojekte“ und „Digitale Krypto-Bankingplattform“. Gubbi startete mit dem Vermögensverwalter Winbridge den weltweit ersten Managed Account auf NFT-Basis und schuf so einen komplett neuen digitalen Einstieg in den Bereich der Vermögensverwaltung. Die Gründer und Vorstände der Gubbi AG sind allesamt ausgewiesene Finanzmarkt- und IT-Experten mit jahrzehntelanger Führungserfahrung.

Verantwortlich für den Inhalt:

Gubbi AG, Nördliche Münchner Straße 27a, 82031 Grünwald, Tel: +49 89 90 90 15 3959, office@gubbi.iowww.gubbi.io

Mit der MICA wird der Startschuss für die Regulierung der Kryptowährungen gelegt, dies betrifft insbesondere Utility Token und Stablecoins.

Tobias Eckl, CEO, Gubbi AG

Unter Utility Token sind Lösungen zu versehen, die einen digitalen Zugang zu einer Ware oder Dienstleistung verschafft und Stablecoins im Sinn der MICA sind wertreferenzierte Token wo Währungen oder andere Assets als Bezugspunkt genommen werden.

Sie tritt aber erst 2024 in Kraft und damit gilt es jetzt mit der Vorbereitung zu beginnen.

„Mit der MICA ist die Chance für neue innovative Anlage- und Finanzprodukte auf der Basis einer europaweiten Regulierung auch für Deutschalnd geltend, entstanden, um transparent und sicher digitale Assets zu emittieren“, so Tobias Eckl, CEO der Gubbi AG.

„Damit beginnt der Wettlauf um die Entwicklung der Assetklassen der Zukunft, die uns die nächsten Jahre begleiten werden.“, so Eckl weiter.

Was bedeutet das für uns alle? Wertpapiere und Kryptowährungen werden auf dieselbe Ebene gebracht und müssen dieselben Anforderungen wie viele andere Finanzprodukte erfüllen.

Es müssen damit Transparenz und Offenlegungspflicht erfüllt werden, die den Weg zu einem nachhaltigen und vertrauensvollen Krypto Markt ebnen.

Oder in layman’s terms, jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Kryptowerte und Wertpapiere sind auf derselben Ebene was den Anforderungen für Konsumenten und Verbraucher betrifft.

Über die Gubbi AG:

Die Gubbi AG wurde 2022 gegründet und digitalisiert herkömmliche Finanzprodukte. Die Gubbi AG verwendet innovativen Blockchain-Lösungen und unterstützt dabei Unternehmen, vorrangig Finanzunternehmen in der Transformation der Digitalisierung. Gubbi baut Brücken zwischen der modernen, digitalen und der traditionellen Finanzwelt. Spezialisiert ist das Unternehmen auf drei Geschäftsfelder: „Token Consulting“, „Eigene innovative Tokenprojekte“ und „Digitale Krypto-Bankingplattform“. Gubbi startete mit dem Vermögensverwalter Winbridge den weltweit ersten Managed Account auf NFT-Basis und schuf so einen komplett neuen digitalen Einstieg in den Bereich der Vermögensverwaltung. Die Gründer und Vorstände der Gubbi AG sind allesamt ausgewiesene Finanzmarkt- und IT-Experten mit jahrzehntelanger Führungserfahrung.

Verantwortlich für den Inhalt:

Gubbi AG, Nördliche Münchner Straße 27a, 82031 Grünwald, Tel: +49 89 90 90 15 3959, office@gubbi.iowww.gubbi.io

Boerse Stuttgart Group damit einziger vollregulierter One-Stop-Shop für digitale Assets unter etablierten Marktteilnehmern

Brokerage, Handel und Verwahrung für institutionelle Kunden aus einer Hand

Voelkel: “Sind für europäische Banken, Broker, Asset Manager und Family Offices der Krypto-Infrastrukturpartner der Wahl”

Als Teil von Boerse Stuttgart Digital hat die blocknox GmbH die finale Lizenz für ihren Geschäftsbetrieb als Kryptoverwahrer von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten. Unter der Marke Boerse Stuttgart Digital hat die Boerse Stuttgart Group sämtliche Aktivitäten im Bereich Kryptowährungen und digitale Assets gebündelt. Damit bietet Boerse Stuttgart Digital institutionellen Partnern einfache Lösungen für den Zugang und Handel sowie die treuhänderische Verwahrung von Kryptowährungen an – aus einer Hand und mit höchsten Sicherheitsstandards. Europäische Banken, Broker, Asset Manager und Family Offices können die Handels- und Verwahrlösungen für ihre eigenen Angebote rund um digitale Assets nutzen. Bereits heute profitiert eine hohe sechsstellige Zahl an Endkunden von exzellenter Liquidität, effektivem Risikomanagement und hoher Ausfallsicherheit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Dr. Matthias Voelkel, CEO der Boerse Stuttgart Group: “Es ist das erste Mal, dass ein etablierter Marktteilnehmer ohne Zukäufe die Lizenz zur Verwahrung von Kryptowährungen erhält. Das macht unser einmaliges Infrastrukturangebot komplett: Wir sind jetzt unter den traditionellen Anbietern am europäischen Kryptomarkt der einzige in Deutschland von der BaFin vollregulierte One-Stop-Shop für Brokerage, Handel und Verwahrung von digitalen Assets. Für Banken, Broker, Asset Manager und Family Offices sind wir damit der Infrastrukturpartner der Wahl.”

Dr. Oliver Vins, Managing Director von Boerse Stuttgart Digital und des Verwahrers blocknox, ergänzt: “Die Basis für funktionierende Kryptomärkte sind Zuverlässigkeit, Stabilität und Transparenz. Die BaFin-Lizenz bestätigt uns auf unserem Weg, Finanzinstitutionen in ganz Europa mit diesen Kernprinzipien einen sicheren Zugang zum Wachstumsmarkt für digitale Assets zu gewähren.”

Für die Verwahrung von Kryptowerten ist seit der gesetzlichen Neuregelung des Kryptoverwahrgeschäfts in Deutschland zum 1. Januar 2020 eine besondere Genehmigung erforderlich. blocknox hatte die Genehmigung fristgerecht beantragt und bislang den vorläufigen Status eines regulierten Finanzdienstleisters.

Verantwortlich für den Inhalt:

Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de

Um Technologiemetalle, Edelmetalle und Seltene Erden als Investitionsgut abzusichern, geht die Noble BC GmbH neue Wege.

Ein Gramm Metall = ein Token. Mit dieser Formel sorgt die mit dem Unternehmen zusammenarbeitende Finomet GmbH für einen steten Abgleich von Bestell- und Warenmenge. Immer wenn Waren im Lager ankommen, „mintet“ die Finomet für jedes Gramm des jeweiligen Rohstoffs ein Token. Dieses ist dann auf der Wallet-App des Kunden sichtbar. Wenn das Metall das Lager wieder verlässt, werden auch die Token wieder entfernt bzw. „geburnt“.

Mit der Technologie einer öffentlichen Blockchain bietet die Finomet eine lückenlose und transparente Dokumentation aller Handels- und Einlagerungsschritte. In der Art und Weise, wie sie das als Bruchteilseigentum erworbene Metall von Investoren verwaltet, ist sie am ehesten mit einem unbestechlichen, digitalen Mittelverwendungskontroller vergleichbar. Das heißt, Kunden können sich vergewissern, dass ihr für eine Metallinvestition vorgesehenes Geld auch in ihrem Sinne verwendet wird.

Kunden müssen somit den Vermittlern von Finanzprodukten nicht mehr blind vertrauen, sondern können stattdessen selbst die Kontrolle übernehmen. Durch die Finomet-Plattform bietet die Noble BC den Investoren von Technologiemetallen, Edelmetallen und Seltenen Erden einen digitalen Treuhandservice, der anderen Anbietern (noch) fehlt.

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Ein Drittel denkt über Kauf von Kryptowährungen in der Zukunft nach – Finanzskandale, Angst vor Betrügern und komplizierte Technik schrecken aber viele ab

Massive Kurseinbrüche, Hackerattacken auf Anleger und Finanzskandale bei Kryptobörsen – doch viele Bundesbürgerinnen und Bundesbürger interessieren sich weiter für Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether & Co. Rund ein Drittel (32 Prozent) können sich vorstellen, in Zukunft Kryptowährungen zu kaufen. Dabei habe 3 Prozent bereits in der Vergangenheit gekauft, 6 Prozent haben das fest vor und 23 Prozent wollen es auf jeden Fall nicht ausschließen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.007 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Jeder Zehnte (10 Prozent) gibt an, noch nie von Kryptowährungen gehört oder gelesen zu haben, unter den Älteren ab 65 Jahre ist der Anteil mit 14 Prozent am höchsten. „Kryptowährungen haben sich etabliert und werden nicht mehr verschwinden. Auch wenn sie sich in der Breite noch nicht durchgesetzt haben, bieten die rasanten Entwicklungen am Markt noch großes Potenzial“, sagt Benedikt Faupel, Blockchain-Experte beim Bitkom. „Kryptowährungen eignen sich nicht dazu, schnell reich zu werden, sie sind vielmehr eine Möglichkeit für risikobereite und eher langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger, ihre Geldanlage zu diversifizieren.“

Allerdings haben die jüngsten Skandale, etwa um die Kryptobörse FTX, Spuren hinterlassen. So sagen drei Viertel (74 Prozent), dies habe ihr Vertrauen in Kryptowährungen zerstört. 73 Prozent fordern eine stärkere Regulierung und Überwachung von Kryptobörsen durch die Politik in Deutschland und der EU. 7 von 10 (70 Prozent) haben Angst, beim Kauf von Kryptowährungen betrogen zu werden und ebenso viele glauben, dass Kryptowährungen nur etwas für Spekulanten sind. 57 Prozent geben an, dass ihnen Bitcoin & Co. zu kompliziert seien. Zugleich sind aber 36 Prozent der Überzeugung, dass sich Kryptowährungen als langfristige Geldanlage eignen. „Der Krypto-Markt braucht Regulierung, um das nötige Vertrauen bei Privatleuten und Unternehmen zu schaffen. Deutschland hat sich hier bereits 2019 mit einer Blockchain-Strategie positioniert und weltweit gilt die EU mit der 2024 in Kraft tretenden umfassenden Regulierung als internationaler Vorreiter“, so Faupel. „Entscheidend ist aber, sich jetzt nicht auszuruhen. In Deutschland braucht es dringend ein Update der Blockchain-Strategie und auch die europäische Krypto-Regulierung muss in der Umsetzung zeigen, dass sie weiterhin Raum für technologische Innovationen und innovative Geschäftsmodelle lässt.“

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Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien e.V., Albrechtstraße 10, 10117 Berlin-Mitte,Tel: 030 27576-0, www.bitkom.org

Europa muss attraktiver für digitale Geschäftsmodelle werden, die die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken

Zur Förderung von Innovationen sind ein einfaches Regelwerk und bessere digitale Kompetenzen notwendig

Die Europäische Kommission und der Bundesverband deutscher Banken lancieren gemeinsame Initiative zum Thema Tokenisierung, an der sich über 20 Organisationen beteiligen

Wie wichtig die Tokenisierung – die digitale Abbildung physischer Vermögenswerte in digitalen Token unter Verwendung einer sogenannten Distributed-Ledger-Infrastruktur – für Europa ist, wird meist unterschätzt. Das ist das Ergebnis des Berichts von „Tokenise Europe 2025“, einem Projekt, das von der Europäischen Kommission und dem Bundesverband deutscher Banken in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Roland Berger und mehr als 20 Mitgliedsorganisationen aus Frankreich, Deutschland, Portugal, Italien, Liechtenstein, Schweden und Spanien initiiert wurde, um die Tokenisierung Europas zu fördern,

Token-Wirtschaft für Europa? Tokenise Europe 2025 soll das ermöglichen. 

Die Initiatoren des Projekts betonen, wie wichtig eine tokenisierte Wirtschaft für Europa im globalen Wettbewerb sei. Zudem lege diese neue Technologie die Grundlage für innovative Dienstleistungen und Geschäftsmodelle in ganz Europa. Viele sind sich jedoch der Notwendigkeit und Vorteile dieser Technologie noch nicht bewusst, auch weil es bislang kein einheitliches Regelwerk gibt. Deshalb muss sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor noch reichlich Aufklärungsarbeit betrieben werden, damit auch in Europa das vorhandene Potenzial voll ausgeschöpft werden kann.

Die Tokenisierung spielt für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und strategische Widerstandsfähigkeit Europas eine zentrale Rolle. Sie ermöglicht nahtlose und effiziente Prozesse in allen Bereichen – von Lieferketten über Handelsfinanzierung bis hin zur Logistik und zu öffentlichen Dienstleistungen. Die Tokenisierung der Finanzmärkte führt zu mehr Effizienz, Sicherheit und Vertrauen. Gleichzeitig verringert sie die Komplexität von Transaktionen.

Die Europäische Kommission und der Bundesverband deutscher Banken haben in Zusammenarbeit mit Roland Berger und mehr als 20 hochkarätigen Partnern aus dem Privatsektor, der Industrie, dem Finanzsektor und der Digitalbranche den Bericht zur Initiative „Tokenise Europe 2025“ erstellt.

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In den USA herrscht Regulierungswut, im vergleichsweise konservativen Finanzstandort Deutschland werden digitale Assets hingegen gefördert.

Das macht deutschen Unternehmen Lust auf Krypto: Der DAX-Konzern Siemens begibt erstmals eine elektronische Anleihe auf der Blockchain.

Aktuelle Markteinschätzung von Michael B. Bußhaus, Gründer und Geschäftsführer von justTRADE

Die USA waren zwar nie als große Krypto-Freunde bekannt, dass die US-Amerikaner aber in Sachen innovativer Finanztechnologie so stark auf die Bremse treten würden, hatte wohl niemand erwartet: Anfang Februar gab die US-Börsenaufsicht SEC bekannt, dass sie sowohl Staking als auch Stablecoins deutlich stärker regulieren werden.

So klagte die Behörde die Krypto-Börse Kraken an, mit ihren Staking-Programmen unerlaubte Securities (Wertpapiere) angeboten zu haben. Kurz darauf schaltete Kraken sein Staking-Programm für US-Bürger ab. Die zuletzt von zahlreichen schlechten Nachrichten gebeutelte Krypto-Welt traf diese Nachricht wie ein Donnerschlag. Denn Staking ist eine fundamentale Blockchain-Technologie, auf der zahlreiche Krypto-Protokolle beruhen, darunter etwa Schwergewichte wie Ethereum, Polygon, Solana und Cardano. Auch wenn die Nachricht für Aufregung sorgte: Der Behörde geht es derzeit nicht darum, Staking als solches zu verbieten. Vielmehr sollen Anbieter – in der Regel zentralisierte Börsen wie Kraken, Coinbase oder Binance – stärker in die Pflicht genommen werden, Investoren über solche finanziellen Dienstleistungen aufzuklären. Also alles doch halb so wild? Nicht ganz. Die SEC zeigt, dass sie den Sektor fest im Blick hat und sich nicht davor scheut, aggressiv gegen Krypto-Anbieter vorzugehen. Zumal die Staking-Regelung nur eine von weiteren Maßnahmen gegen Kryptos gewesen ist.

Stablecoins: Digitale US-Dollar gelten jetzt als Wertpapiere

Auch an anderer Stelle zog die US-Behörde dem Krypto-Markt die Daumenschrauben an. Im Rahmen ihrer Regulierungswelle richtete die SEC ihr Brennglas auf Stablecoin-Anbieter Paxos Trust, der für die Krypto-Börse Binance den Dollar-Token Binance USD (BUSD) herausgibt. Nach Tether und Circle‘s USDC ist BUSD mit einem Marktwert von rund 12 Milliarden US-Dollar der drittgrößte Player am Markt der „stabilen Währungen“. Stablecoins sind an den Wert einer Währung gebunden – im Falle von BUSD an den US-Dollar. Längst sind solche wertgebundenen Token nicht mehr aus dem Krypto-Bereich wegzudenken, denn sie lassen sich innerhalb von Sekunden über die Blockchain hin- und herbewegen. Zudem können sie als Pfand hinterlegt, für den Kauf von anderen Krypto-Assets genutzt oder über DeFi-Plattformen gegen Zinsen verliehen werden.

Krypto-Jünger sehen in solchen Token digitale Dollar, die SEC aber hingegen Wertpapiere, die dementsprechend reguliert werden müssen. Wie die SEC darauf kommt, digitale Dollar als Wertpapiere zu deklarieren ist noch unklar. Paxos Trust hat direkt auf die Einstufung der Behörde reagiert und wird demnach keine weiteren BUSD herausgeben – ein herber Schlag für den US-Kryptomarkt. Zwar ist bislang nur Paxos von der Regulierung betroffen, doch sollten Stablecoins der SEC ein Dorn im Auge bleiben, könnte Emittenten weiterer digitaler Dollar wie Tether oder Circle ein ähnliches Schicksal ereilen.

Deutschland: Auf dem Weg zum Krypto-Eldorado?

Erfreulicherweise geht Deutschland derzeit einen gänzlich anderen Weg als die USA. Das ist überraschend, ist die Bundesrepublik doch eher als konservativer Finanzstandort bekannt. Beim Thema Fintech rannte man bislang dem amerikanischen Markt hinterher, auch aus steuerlicher und regulatorischer Sicht ist der deutsche Kapitalmarkt für viele Investoren nicht unbedingt die erste Wahl. Ganz anders im Krypto-Bereich, hier zeigt die Bundesregierung, dass sie durchaus verstanden hat, welches Potenzial Blockchain und Krypto-Assets besitzen. Beim Thema Steuern ist Deutschland im internationalen Vergleich besonders attraktiv: Kryptogewinne werden derzeit wie Gewinne aus Gold und Devisen behandelt und sind daher nach einer Haltefrist von einem Jahr komplett steuerfrei. Zwar muss der Bundesfinanzhof noch abschließend klären, ob digitale Assets weiterhin steuerfrei veräußert werden dürfen. Die Chancen stehen derzeit jedoch nicht schlecht, dass es bei der Haltefrist bleibt.

Ähnlich liberal agiert das Bundesfinanzministerium beim Staking und Lending, denn hier gilt ebenfalls nur noch eine einjährige Haltefrist – statt der zuvor veranschlagten zehn Jahre. Deutschland ist hier deutlich weiter als andere Länder und zeigt, dass Krypto nicht mit den Maßstäben der alten Finanzwelt behandelt werden kann. Ein Rat, den sich nach der jüngsten Regulierungswelle auch die SEC zu Herzen nehmen sollte.

Damit nicht genug, prescht der Krypto-Standort Deutschland derzeit mit innovativen Projekten nach vorne. So hat der DAX-Konzern Siemens Mitte Februar erstmals eine elektronische Anleihe nach dem Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG) auf der Blockchain begeben, das Volumen betrug 60 Mio. Euro. Da das Wertpapier digital und dezentral begeben wurde, war kein Marketmaker notwendig. Hier zeigt sich einer der großen Vorteile der Blockchain: Wie bei Bitcoin und anderen Krypto-Assets konnte das Wertpapier von Investor zu Investor direkt und ohne Mittelsmann gehandelt werden. Ausgegeben wurde die erste Krypto-Anleihe über die Blockchain Polygon.

Während die USA schwächeln, stößt Deutschland als Vorreiter in die Lücke eines neuen Marktes, in dem die Rollen noch nicht verteilt sind. Bleibt sich der deutsche Gesetzgeber bei seiner progressiven Regulierung treu, könnte Deutschland tatsächlich das internationale Krypto-Eldorado werden. Bis dahin ist es zwar noch ein weiter Weg, doch der Anfang sieht bereits vielversprechend aus.

Über den Autor

Michael B. Bußhaus ist Gründer und Geschäftsführer von justTRADE. Er war Geschäftsführer der onvista bank und verantwortete bis 01/2019 als Head of Brokerage das gesamte Wertpapiergeschäft der comdirect bank AG.

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JT Technologies GmbH, Kaiserhofstr. 16, 60313 Frankfurt am Main, www.justtrade.com

Das Jahr 2022 verlief für die Kryptomärkte turbulent. Nicht nur, dass die Kurse stark einbrachen.

Die Handelsaktivitäten waren von einigen Skandalen und Pleiten beeinflusst. Die Sutor Bank hat analysiert, inwieweit sich die globalen Entwicklungen in den eigenen Handelsdaten widerspiegeln. Bei der Sutor Bank werden über angeschlossene Partner 21 Kryptowährungen gehandelt. Anleger, die bei der Sutor Bank über Partner Kryptowerte handeln, sind überwiegend erfahrene Privatinvestoren, die verhältnismäßig oft und viel nicht nur mit Kryptowerten, sondern auch mit Wertpapieren handeln. Aus den Daten lassen sich Rückschlüsse ableiten, wie erfahrene Investoren sich im Vergleich zur weltweiten Gesamtheit der Kryptowerte-Anleger verhalten. Zumindest ansatzweise lassen sich auch Unterschiede im Handelsverhalten zwischen Deutschland und weltweit erkennen.

Kryptoanleger hierzulande deutlich zurückhaltender bei Schwankungen

Im ersten Quartal 2022 handelten die Kryptos noch auf hohem Niveau, der Bitcoin hielt sich vom Jahresstart bis zum 1. April 2022 bei um die 45.000 US-Dollar. Die Handelsvolumina bei der Sutor Bank spiegelten dies wider, im ersten Quartal waren sie weitgehend konstant. Mit dem zweiten Quartal übernahmen schlechte Nachrichten das Geschehen, die Unruhe um die Kryptos Terra und Luna, die im Mai in den Luna-Crash mündeten, drückten Kurse und Handelsvolumina. Im Detail gab es jedoch Unterschiede im Handelsverhalten: Während das 24-Stunden-Handelsvolumen weltweit mit den Preisentwicklungen schwankte, sank das Handelsvolumen bei der Sutor Bank von März bis Dezember 2022 nahezu stetig. Nur im November 2022 war ein „Zwischenhoch“ zu verzeichnen, hervorgerufen durch Abverkäufe, die durch die FTX-Pleite getriggert wurden. Das Tradingvolumen im Dezember 2022 betrug nur noch 5 Prozent im Vergleich zum Januar.

Der Bestand der verwahrten Kryptobestände entwickelte sich im Wesentlichen wie die Gesamtkapitalisierung der Kryptowerte weltweit. „Man kann davon ausgehen, dass bei uns eher ‚Hodler‘ aktiv sind, das heißt sie haben auch während des Luna-Crashes, der Celsius-Insolvenz und der FTX-Pleite eher nicht verkauft, sondern ihre Werte gehalten“, analysiert Hartmut Giesen, Kryptoexperte bei der Sutor Bank. Die Wertentwicklung der verwahrten Kryptowährungen lasse sich im Wesentlichen durch die Preisentwicklung erklären, ohne dass ein großer Abverkauf zu konstatieren wäre. „Die Handelsvolumina sind nach den Negativ-Events nicht durch Abverkäufe gestiegen, sondern insgesamt gesunken. Die Auswirkungen des FTX-Crashes haben sich in der Marktkapitalisierung weltweit weniger niedergeschlagen als die Ereignisse im Frühjahr. Auch dies lässt sich ziemlich deckungsgleich bei den verwahrten Werten nachvollziehen“, erklärt Hartmut Giesen.

Dominanz von Bitcoin und Ether bleibt – doch Bitcoin hierzulande weniger dominant

Ein deutlicher Unterschied lässt sich im Vergleich der Handelsdaten weltweit und bei der Sutor Bank hinsichtlich der Bedeutung von Bitcoin und Ether konstatieren. Die Bitcoin-Dominanz ist in den betrachteten Handelsdaten sehr viel niedriger als im Gesamtmarkt. Im Gesamtmarkt bewegte diese sich um 40 Prozent (Marktkapitalisierung), in den Handelsdaten der Sutor Bank war die Dominanz in fast allen Monaten deutlich darunter und sank zwischenzeitlich auf 20 Prozent. Deutlicher als in den weltweiten Daten hat der Ethereum Merge Spuren bei den gehandelten Währungen hinterlassen: Im September und Oktober 2022 überholte Ether den Bitcoin im Handel, was ihm in der globalen Marktkapitalisierung nicht gelang. Spiegelbildlich zum niedrigeren Handelsanteil von Bitcoin lag Ether generell höher als bei der Gesamtkapitalisierung weltweit. Im Gesamtjahr 2022 lag der Bitcoin-Handelsanteil bei 35 Prozent, Ether erreichte 25 Prozent. Alle anderen Währungen blieben unter zehn Prozent. Insgesamt haben die Investoren bei der Sutor Bank jedoch zu einem höheren Anteil in Altcoins investiert als es ihrer Marktkapitalisierung entspricht. Dies spricht dafür, dass erfahrene Investoren Bitcoin und Ether differenziert betrachten und zum Beispiel Blockchain-spezifische Ereignisse wie den Merge in ihren Strategien berücksichtigen. Auch investieren sie eher in „Nebenwerte“ als der internationale Durchschnittsanleger.

Die ersten Wochen im Jahr 2023 waren für Kryptowerte vielversprechend. „Die Kurse werden sich vermutlich weiter erholen, ohne dass es zu gewaltigen Übertreibungen kommt“, sagt Hartmut Giesen. Dabei werde sich der Preis für den Bitcoin mehr an makroökonomischen Faktoren wie Inflation, Zinsen und Liquidität orientieren. Der Ether-Wert dagegen dürfte sich nach Einschätzung von Kryptoexperte Giesen stärker an Nutzung und Durchdringung der Technologie orientieren. Das gelte auch für andere Coins von Blockchains, die dem Betrieb dezentraler Infrastrukturen dienen, sei es als dezentrale Social Media, dezentrale Clouds oder dezentrale KIs. „Hier ist durchaus eine positive Preisentwicklung möglich“, sagt Giesen. So erlebten zum Beispiel Token, die dezentrale KI-Konzepte ermöglichen sollen, im Zuge des ChatGPT-Hypes einen kräftigen Preisschub. Dies zeigt aus Sicht von Hartmut Giesen auch, dass einzelne Blockchain-Projekte durchaus differenziert gesehen werden und sich von der allgemeinen Preisentwicklung entkoppeln können.

Über die Sutor Bank

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, bietet klassisches Private Banking, betreibt eine Banking-Plattform für digitale Partner und kooperiert mit unabhängigen Finanzdienstleistern.

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Sutor Bank GmbH, Hermannstr. 46, 20095 Hamburg, Tel. +49 (0)40 / 8090 6855 17, www.sutorbank.de 

Nummer 013/23 – Urteil vom 14.02.2023 IX R 3/22

Veräußerungsgewinne, die ein Steuerpflichtiger innerhalb eines Jahres aus dem Verkauf oder dem Tausch von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Monero erzielt, unterfallen der Besteuerung als privates Veräußerungsgeschäft. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 14.02.2023 – IX R 3/22 entschieden.

Im Streitfall hatte der Kläger verschiedene Kryptowährungen erworben, getauscht und wieder veräußert. Im Einzelnen handelte es sich um Geschäfte mit Bitcoins, Ethereum und Monero, die der Steuerpflichtige privat tätigte. Im Streitjahr 2017 erzielte er daraus einen Gewinn in Höhe von insgesamt 3,4 Millionen Euro.

Mit dem Finanzamt kam es zum Streit darüber, ob der Gewinn aus der Veräußerung und dem Tausch von Kryptowährungen der Einkommensteuer unterliegt. Die vom Steuerpflichtigen beim Finanzgericht erhobene Klage war ganz überwiegend erfolglos.

Der BFH hat die Steuerpflicht der Veräußerungsgewinne aus Bitcoin, Ethereum und Monero bejaht. Bei Kryptowährungen handelt es sich um Wirtschaftsgüter, die bei einer Anschaffung und Veräußerung innerhalb eines Jahres der Besteuerung als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) unterfallen.

Virtuelle Währungen (Currency Token, Payment Token) stellen nach Auffassung des BFH ein “anderes Wirtschaftsgut” i.S. von § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG dar. Der Begriff des Wirtschaftsguts ist weit zu fassen. Er umfasst neben Sachen und Rechten auch tatsächliche Zustände sowie konkrete Möglichkeiten und Vorteile, deren Erlangung sich ein Steuerpflichtiger etwas kosten lässt und die nach der Verkehrsauffassung einer gesonderten selbständigen Bewertung zugänglich sind. Diese Voraussetzungen sind bei virtuellen Währungen gegeben. Bitcoin, Ethereum und Monero sind wirtschaftlich betrachtet als Zahlungsmittel anzusehen. Sie werden auf Handelsplattformen und Börsen gehandelt, haben einen Kurswert und können für direkt zwischen Beteiligten abzuwickelnde Zahlungsvorgänge Verwendung finden. Technische Details virtueller Währungen sind für die Eigenschaft als Wirtschaftsgut nicht von Bedeutung. Erfolgen Anschaffung und Veräußerung oder Tausch der Token innerhalb eines Jahres, unterfallen daraus erzielte Gewinne oder Verluste der Besteuerung.

Das ist nach Ansicht des BFH auch verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Ein sog. strukturelles Vollzugsdefizit, das einer Besteuerung entgegensteht, liegt nicht vor. Es sind weder gegenläufige Erhebungsregelungen vorhanden, die einer Besteuerung entgegenstehen, noch liegen Anhaltspunkte vor, dass seitens der Finanzverwaltung Gewinne und Verluste aus Geschäften mit Kryptowährungen nicht ermittelt und erfasst werden können. Dass es in Einzelfällen Steuerpflichtigen trotz aller Ermittlungsmaßnahmen der Finanzbehörden (z.B. in Form von Sammelauskunftsersuchen) beim Handel mit Kryptowährungen gelingt, sich der Besteuerung zu entziehen, kann ein strukturelles Vollzugsdefizit nicht begründen.

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Bundesfinanzhof, Ismaninger Straße 109, 81675 München, Tel: (089) 9231-0, www.bundesfinanzhof.de

Kryptowährungen haben in den vergangenen Wochen einen starken Anstieg geschafft.

So war mit Bitcoin & Co. deutlich mehr Performance zu erzielen als etwa am Aktienmarkt. „Viele institutionelle Investoren engagieren sich jetzt wieder“, sagt Daniel Knoblach, Verwaltungsrat bei Fair Alpha. „Entscheidend ist dabei, dass die operationellen Risiken reduziert werden.“

Viele institutionelle Investoren unterliegen hohen Anforderungen an die Transparenz ihrer Anlagen. „Der einfache Kauf von Kryptowährungen und ihr Halten in einem Portfolio ist dabei mit Risiken verbunden, die zwar nicht allzu hoch sein mögen, aber oft unkalkulierbar sind“, so Knoblach. „Und dabei geht es nicht um Kursrisiken.“ Der Ausfall von Handelsplattformen wie etwa FTX gehört dabei zu den sichtbaren Risiken. Aber auch der Einsatz von Verwahrstellen und alle Schritte entlang der Abwicklungs- und Reportingkette können von Ausfällen betroffen sein.

„Diese operationellen Risiken standen größeren Investments in Kryptos lange entgegen“, sagt Knoblach. „Mittlerweile aber hat sich ein Ökosystem aufgebaut, das ein hochreguliertes Set-up ermöglicht und damit die operationellen Risiken auf das Niveau traditioneller Handelsstrategien senkt.“ So legt ein Schweizer Krypto-Manager gerade ein Krypto-AMC als Luxemburger Compartment auf. „Dabei ist der Custodian eine Schweizer Bank und entsprechend reguliert, der FinMa-regulierte Investmentmanager mit Sitz in der Schweiz unterliegt den dortigen hohen Anforderungen und die Luxemburger Compartments – aufgelegt gemäß Luxemburger Verbriefungsgesetz – ermöglichen es, das alles in einem depotfähigen Wertpapier umzusetzen“, sagt Knoblach.

Das Risiko aus der Abwicklung und den verbundenen Partnern ist damit auf dem Level traditioneller Handelsstrategien etwa mit Aktien angekommen. „Wir sehen das auch daran, dass für das neue Krypto-AMC bereits Commitments und Anfragen aus ganz Europa und der Schweiz vorliegen“, so Knoblach. „Und das auch von bislang sehr zurückhaltenden Institutionen.“

Der Zeitpunkt für einen Einstieg scheint dabei günstig, sind die Kurse der Kryptos nach langer Talfahrt doch in den vergangenen Wochen wieder deutlich gestiegen. „Für viele institutionelle Anleger sind das Zeichen, dass zumindest kein weiterer Absturz bevorsteht, und sie bauen jetzt Positionen auf oder aus“, so Knoblach.

Über FAIR ALPHA

Fair Alpha bietet über ihre Tochtergesellschaften Finanzmarktlösungen für (semi-) institutionelle Investoren und Asset-Manager. Dabei werden Investmentideen und Handelsstrategien in investierbare und depotfähige Wertpapiere umgesetzt. Mithilfe von maßgeschneiderten Emissionsvehikeln werden Strukturen geschaffen, bei denen ein Emittentenrisiko ausgeschlossen werden kann. Fair Alpha übernimmt jeweils den gesamten Wertschöpfungsprozess vom Produkt-Set-up über die Administration bis zum fortlaufenden Life-Cycle-Management.

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FAIR ALPHA Services SA, 17, Rue de Flaxweiler, 6776 Grevenmacher, Luxemburg, Tel: +352 27 48 77 590, www.fair-alpha.org

Die Gruppe Börse Stuttgart stärkt ihr Digitalgeschäft und baut ihre strategische Partnerschaft mit Axel Springer und der SBI Group – über die SBI Digital Asset Holdings – weiter aus.

Axel Springer und die SBI Group vertiefen ihr Investment und sind nun im gesamten Digitalgeschäft der Gruppe Börse Stuttgart investiert, das künftig unter der Marke “Boerse Stuttgart Digital” gebündelt wird. Boerse Stuttgart Digital bietet institutionellen Kunden eine Vielzahl von Handels- und Brokerage-Lösungen sowie Kryptoverwahrung und privaten Kunden die vielfach prämierte Retail-Plattform BISON.

“Mit Boerse Stuttgart Digital schaffen wir einen One-Stop-Shop für institutionelle und private Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Kryptowährungen und Token. Wir sind voll reguliert, stabil und transparent. Wir sind der vertrauenswürdige Krypto-Infrastrukturpartner für europäische Finanzinstitute, die ihren Kunden einen sicheren Zugang zu Kryptowährungen und Token gewähren möchten. Axel Springer und die SBI Group sind global führende Digitalunternehmen, die unsere Wachstumsambition teilen. Wir freuen uns, Boerse Stuttgart Digital gemeinsam mit ihnen weiter zu skalieren”, sagt Dr. Matthias Voelkel, CEO der Gruppe Börse Stuttgart.

“Dass Axel Springer und die SBI Group ihre strategische Partnerschaft mit der Gruppe Börse Stuttgart ausbauen, unterstreicht ihr Vertrauen in das Digitalgeschäft unserer Gruppe als reguliertem Akteur”, sagt Dr. Christian Ricken, Vorsitzender des Präsidialausschusses der Gruppe Börse Stuttgart.

Bei Boerse Stuttgart Digital bringt Axel Springer als größter Digitalverlag Europas seine Kompetenz mit Blick auf Retail-Angebote ein. “Boerse Stuttgart Digital bietet für private Kunden und institutionelle Partner ein reguliertes Angebot entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das ist in Europa einzigartig. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und dass wir das Angebot in Zukunft weiter unterstützen dürfen”, sagt Dr. Valentin Schöndienst, Senior Vice President New Business bei Axel Springer.

Das japanische Finanzkonglomerat SBI Group hat über seine Tochtergesellschaft SBI Digital Asset Holdings ein globales Netzwerk von Unternehmen für digitale Vermögenswerte und Kryptowährungen aufgebaut. Das Netzwerk besteht aus einer Kombination von strategischen Partnerschaften und Minderheitsbeteiligungen und wird durch gruppeninterne Entwicklung von Kernprodukten und -dienstleistungen für digitale Vermögenswerte ergänzt. “Der Markt braucht eine vertrauenswürdige, regulierte und professionelle Infrastruktur, um das Versprechen von digitalen Vermögenswerten wirklich einlösen zu können. Die Gruppe Börse Stuttgart war die erste Wahl unter den europäischen Partnern, um den Finanzsektor mit innovativen und zuverlässigen Technologien und Prozessen zu transformieren”, sagt Fernando Vazquez Cao, CEO von SBI Digital Asset Holdings.

Die Gruppe Börse Stuttgart hat mit Boerse Stuttgart Digital das größte Digitalgeschäft der traditionellen europäischen Börsengruppen aufgebaut. Boerse Stuttgart Digital beschäftigt rund 170 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Stuttgart, Ljubljana und Zürich.

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Keine Frage, 2022 war ein schweres Jahr für Krypto-Investoren.

Wirtschaftliche Entwicklungen sowie brancheninterne Eskapaden wie der FTX-Crash setzten die Asset-Klasse massiv unter Druck. Daher kam es umso überraschender, als Bitcoin & Co. kurz nach Jahresanfang zu einer starken Kursrally ansetzten. Doch Vorsicht: Auch wenn die Erholung für Euphorie sorgt, steht ein baldiges Ende des Bärenmarktes derzeit noch zu bezweifeln. Zwar konnten sich Blockchain-Protokolle zuletzt starke Partnerschaften sichern, doch sind längst nicht alle Unsicherheiten aus der Welt.

Aktuelle Markteinschätzung von Michael B. Bußhaus, Gründer und Geschäftsführer von justTRADE

„Bitcoin ist tot!“, heißt es immer wieder, wenn die digitale Währung die Tiefen ihres Marktzyklus durchschreitet. Nach massiven Abverkäufen wurde den Kryptos im letzten Jahr daher abermals das Ende prophezeit. Und doch kam es, wie so häufig, anders. Zwar mussten viele Krypto-Käufer schmerzliche Verluste hinnehmen. Doch vom Tod der noch jungen Asset-Klasse kann bei weitem nicht die Rede sein. Klar ist hingegen nun, dass Kryptos sich – entgegen einigen Prognosen – nicht so leicht von anderen Asset-Klassen entkoppeln können, sondern in Krisenzeiten ebenfalls mit unter die Räder geraten. Gleichzeitig hat sich aber gezeigt, wie robust die Mehrheit der Protokolle und ihre digitalen Währungen geworden sind. Gerade diese Ambivalenz macht den Ausblick auf das neue Jahr besonders spannend.

2022 wurde zur Belastungsprobe für Krypto-Investoren

Inflation auf Rekordniveau, hohe Zinssteigerungen, FTX-Crash und viele weitere Hiobsbotschaften machten das letzte Jahr zur Tortur für Krypto-Anleger. Hatten digitale Assets Ende 2021 noch Höchstkurse notiert, krachte die Marktkapitalisierung innerhalb weniger Monate von drei Billionen auf zeitweise unter 850 Mrd. US-Dollar. Blockchain-Größen wie Bitcoin, Ethereum und Solana mussten ordentlich Federn lassen, für viele kleinere Projekte mit geringer Marktkapitalisierung bedeutete der brutale Bärenmarkt gar das Aus.

Viele Anleger konnten ihren Augen daher kaum trauen, als Bitcoin im Januar innerhalb kürzester Zeit um knapp 40 Prozent zulegte und zwischenzeitlich bei rund 23.300 US-Dollar notierte. Währungen anderer Krypto-Protokolle wie etwa Solana, Ethereum, Polkadot und Polygon verbuchten bei der Rally ebenfalls Gewinne. Wenn Kryptos eines gezeigt haben, dann, dass sich das Pendel schnell von der einen in die andere Richtung drehen kann. Daher: Wer Ende letzten Jahres trotz aller Prophezeiungen vom „Untergang der Kryptos“ Ruhe bewahrt und vorsichtig Positionen aufgebaut hat, konnte sich bereits kurze Zeit später über satte Gewinne freuen. Doch Vorsicht: Ob die neuerliche Kurs-Euphorie nur ein kurzes Feuerwerk war oder sich Krypto-Werte langfristig stabilisieren, ist längst nicht entschieden.

Unsicherheiten aus dem FTX-Crash bleiben nach wie vor

Anleger sollten nicht den Fehler begehen, kurzfristige Kurssteigerungen als Ende des Bärenmarktes zu werten. Denn noch warten in den kommenden Monaten einige Unsicherheiten, drohen eine globale Rezession, weitere Erhöhungen der Leitzinsen und im schlimmsten Fall ein Verharren der Inflation auf hohem Niveau. Zudem ist Genesis, einer der größten Krypto-Verleiher, im Zuge des FTX-Skandals zuletzt in Schwierigkeiten geraten. Das zeigt: Auch wenn der FTX-Crash abgeklungen ist, sind noch längst nicht alle Ansteckungen aus dem Kollaps der Offshore-Börse abgewickelt. Wann von einem wirklichen Aufbruch des Sektors die Rede sein kann, wird sich daher wahrscheinlich erst im Frühjahr abzeichnen. Bis dahin stehen die Uhren im Krypto-Markt aber nicht still. Ganz im Gegenteil wird im Hintergrund weiter an Innovationen gearbeitet, werden weiter strategische Partnerschaften geschlossen.

So könnte etwa bereits in wenigen Wochen das nächste große Ethereum-Upgrade namens Shanghai live gehen. Dann soll das Netzwerk Verbesserungen beim Staking erhalten, was insbesondere aktiven Nutzern der Ethereum-Blockchain zugutekommen dürfte. Auch an anderer Stelle bewegt sich der Markt weiter. So konnte das Protokoll Polygon trotz Krypto-Flaute wertvolle Partnerschaften mit Tech-Giganten wie Samsung schließen, Solana kooperiert mit Google und die Blockchain Avalanche sicherte sich zuletzt einen Deal mit Amazon Web Services. Das zeigt: Das Interesse der Big Player an Kryptos und ihrer zugrundeliegenden Blockchain-Technologie bleibt trotz der Eskapaden am Markt ungebrochen.

Blockchains zeigen besonders in der Krise ihre Stärken

Die Krise der vergangenen Monate hat zwar vor Augen geführt, dass einige wenige Player am Markt wie die Krypto-Börse FTX eine ganze Branche ins Wanken bringen können. Die Entwicklung hat aber auch gezeigt, dass Blockchain-Protokolle äußerst krisenfest sind. Ob Plattformen wie FTX, Kreditverleiher wie Celsius und BlockFi oder Venture Capitals wie 3AC: Alle großen Player, die in den vergangenen Monaten pleitegingen, waren hochgradig zentralisiert und hatten – bis auf ihr Geschäftsmodell – mit Blockchain und Krypto an sich nichts zu tun. Ganz anders sieht es bei Projekten aus, die auf die Blockchain-Infrastruktur setzen. Da nahezu alle Protokolle dezentral und transparent sind, ist immer ersichtlich, von wo Gelder kommen und wo sie sich hinbewegen. Betrugsfälle, wie sie bei FTX passiert sind, werden dadurch deutlich schwieriger. Und: Während zentralisierte Institutionen in den vergangenen Krisenmonaten Nutzerkonten schlossen und Transaktionen aussetzten, operierten DeFi-Protokolle auf Basis der Blockchain wie etwa Aave und Maker auch unter höchster Belastung weiter – und zwar vollkommen transparent.

Sagen wir es einmal so: Die Blockchain mag Kinderkrankheiten haben – aber gerade in der aktuellen Krise zeigt sie ihre Vorteile.

Über den Autor

Michael B. Bußhaus ist Gründer und Geschäftsführer von justTRADE. Er war Geschäftsführer der onvista bank und verantwortete bis 01/2019 als Head of Brokerage das gesamte Wertpapiergeschäft der comdirect bank AG.

Über justTRADE

justTRADE ist ein Frankfurter Online-Broker, der Tradern den Handel von Wertpapieren und Kryptos konsequent für 0,- € Orderprovision (zzgl. marktübliche Spreads) und aus einem Depot heraus anbietet. Gehandelt werden können mobil über iOS und Android oder über den Desktop-Browser mittlerweile über 500.000 Wertpapiere – Aktien, ETFs, ETCs, wikifolios, Zertifikate, Optionsscheine und Hebelprodukte sowohl börslich über drei Börsen (LS Exchange, Quotrix und Tradegate Exchange) als auch außerbörslich über vier Handelspartner (Citi, Société Générale, UBS und Vontobel). Rund 1.500 ETFs, ETCs und ETPs von zehn Anbietern (21Shares, Amundi, DWS, iShares, GlobalX, Lyxor, Vanguard, VanEck, UBS und WisdomTree) ergänzen das Angebot. Mit der Möglichkeit, die 21 verfügbaren Kryptowerte aus demselben Depot heraus zu handeln wie alle Wertpapiere, bietet justTRADE seinen Kunden ein noch nie dagewesenes Angebot in Deutschland. Zudem sind bei justTRADE insgesamt rund 200 Wertpapiere sparplanfähig.

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JT Technologies GmbH, Kaiserhofstr. 16, 60313 Frankfurt am Main, www.justtrade.com

Der am 15. August 2022 aufgelegte Mischfonds Minveo ONE powered by AI (künstliche Intelligenz) überschreitet trotz schwierigem Umfeld im Dezember 2022 die Schwelle von 20 Millionen Euro.

Das adaptive und granulare Risiko-Management des Fonds nutzt ein selbstlernendes System, das Big Data und Machine Learning einsetzt.

Das Minveo-System bewertet jede einzelne Position täglich neu und kommt durch präzise Eingriffe besonders in unruhigen Marktlagen zum Tragen.

Die herausragenden Rendite-Risiko-Metriken des Minveo-Systems wurden vor Auflage des Fonds unter anderem vom unabhängigen Research-Institut FondsConsult ausgezeichnet.

Mit Minveo ONE powered by AI (künstliche Intelligenz) hat die Minveo AG hat einen Mischfonds aufgelegt, dessen Risiko-Management Big Data und Machine Learning einsetzt. Die Bewertung der Märkte erfolgt pro Position individuell, täglich vollständig neu und mithilfe eines selbstlernenden neuronalen Netzes, das seine Heuristiken ebenfalls täglich aktualisiert. Seit der Auflage im August 2022 hat der Fonds trotz herausforderndem Umfeld nun Ende Dezember 2022 die Schwelle von 20 Millionen Euro verwaltetem Volumen erreicht.

“Das schnelle Wachstum des Fonds bestätigt die Relevanz eines nach Rendite-Risiko-Kennzahlen optimierten Managements. Die aktive Kontrolle von Risiken rückt noch stärker in den Fokus, technologisch ist sie bereits Alltag” kommentiert Mathias Gehrke, CEO der Minveo AG.

Ausgezeichnetes und bewährtes Risikomanagement

Das adaptive Risikomanagement von Minveo wurde mehrfach und wiederholt ausgezeichnet, unter anderem durch das unabhängige Research-Institut FondsConsult. Stets hervorgehoben wurde das reagible Management rund um den Corona-Crash 2020 sowie “dass teilweise eine Sharpe Ratio von größer als 2 erreicht wurde, was im Asset Management nicht selten als ‘heiliger Gral’ bezeichnet wird” (FondsConsult, Robo Advisor Studie 2022, Seite 74).

Das Ziel: eine stabilere Wertentwicklung

“Unser neuronales Netz wurde explizit auf ein optimales Rendite-Risiko-Verhältnis trainiert. Dieser Ansatz ist zwar weitaus komplexer als der Fokus auf eine Variable, er ermöglicht jedoch eine stabilere Wertentwicklung” ergänzt Johannes Schubert, Gründer und COO der Minveo AG. Und weiter: “Wir schöpfen die Rechenpower moderner Systeme voll aus, dadurch können wir fundiert und gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit auf Marktbewegungen reagieren.”

Dynamische Entscheidungen pro Position

Unterstützt durch die künstliche Intelligenz kann das Fondsmanagement sehr gezielt und schnell auf Entwicklungen reagieren. Jede Position des Fonds wird einzeln gesteuert und mit jeweils bis zu 23 Variablen analysiert – täglich neu. Möglich wird diese Flexibilität durch das Sammeln, Strukturieren und Auswerten großer Datenmengen sowie dem Einsatz selbstlernender Algorithmen. Anlageentscheidungen werden rein nach quantitativen Metriken und auf einer breiten Datenbasis getroffen.

Über den Fonds Minveo ONE

Der Mischfonds Minveo ONE powered by AI (künstliche Intelligenz) wurde am 15.08.2022 für institutionelle und private AnlegerInnen aufgelegt. Ziel der Anlagepolitik des Fonds ist es, einen angemessenen Wertzuwachs unter Berücksichtigung des dafür eingegangenen Risikos in Euro zu erzielen. Die Investition kann sowohl in ETFs, Fonds, Einzeltitel als auch Derivate erfolgen. Mindestens 25% des Sondervermögens werden direkt bzw. indirekt in Kapitalbeteiligungen investiert. Die Auswahl und aktive Steuerung der einzelnen Positionen erfolgt auf Basis von Algorithmen und durch den Einsatz von Big Data und künstlicher Intelligenz. Die künstliche Intelligenz basiert auf einem neuronalen Netz generiert durch einen Reinforcement Learning-Ansatz, einer Untergruppe des maschinellen Lernens, mit dem Ziel, die gewinnbringendsten Aktionen bei reduziertem Risiko auszuwählen.

Über die Minveo AG

Die Minveo AG aus München ist ein inhabergeführter Finanzportfolioverwalter, der eine digitale Vermögensplattform für institutionelle und einen digitalen Vermögensverwalter (Robo-Advisor) für private AnlegerInnen betreibt. Die Minveo AG vereint jahrelange Expertise in der Vermögensverwaltung mit technologischer Exzellenz zu einem anspruchsvollen und rein quantitativen Asset Management.

Schwerpunkt des Investment-Ansatzes sind quantitative Modelle nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Modellen. Das adaptive Risiko-Management folgt dieser rein quantitativen Methodik. Dabei erfolgt die Allokation durch das Wealth Management-Team, die tägliche Analyse systemgestützt.

Verantwortlich für den Inhalt:

Minveo AG, Widenmayerstraße 12, 80538 München, Tel: 089 954576010, www.minveo.de

iMaps ETI AG kooperiert bei ihrem neusten Produkt mit dem digitalen Schweizer Vermögensverwalter SwissOne Capital.

Durch ihr Exchange Tradet Instrument (ETI) werden Krypto-Assets und börsennotierte Aktien von Web 3.0-Unternehmen und -projekten leicht investierbar gemacht.

Die iMaps ETI AG, Europas führende Anbieterin für aktiv gemanagte Krypto-ETIs und börsengehandelte Themen-Zertifikate, gibt ihr neustes Produkt bekannt: iMaps smart Metaverse ETI (ISIN DE000A3G1QP7). Es wurde gemeinsam mit der SwissOne Capital AG aufgelegt, einem digitalen Vermögensverwalter mit Fokus auf Kryptowährungen und Blockchain-bezogene Investitionen, und notiert seit kurzem an der Stuttgarter Börse. Dieses ETI ist weltweit das erste börsengehandelte Anlageprodukt, das Privatanlegern den Zugang sowohl zu Aktien als auch zu Krypto-Token des Metaverse bietet. Anleger können mit dem ETI gleichzeitig in mehrere Metaverse-Plattformen und Unternehmen der schnell wachsenden Web 3.0 Industrie investieren und partizipieren so an bahnbrechenden Entwicklungen.

“Das Metaverse ist ein digitaler Raum, der sich für die unterschiedlichsten Geschäftsmodelle eignet – von Non-Fungible Tokens (NFTs), Play-to-Earn-Gamings und E-Sports über Konzerte, Kunstwerke, Softwareentwicklungen bis hin zu virtuellem Eigentum, Immobilien und mehr”, sagt Steffen Bassler, CEO von SwissOne Capital. “Es ist buchstäblich ein ganz neues Universum, in das man investieren kann – und es kann für manche Anleger verwirrend sein. Wir freuen uns, privaten und professionellen Kunden diese Möglichkeit an einem sehr zugänglichen Einstiegspunkt zur Verfügung stellen zu können.”

Gerade nach den Lehren aus der FTX-Pleite steht natürlich auch die Sicherheit im Vordergrund. Die im Basiswert abgebildeten Krypto-Vermögenswerte werden daher bei streng regulierten Krypto-Verwahrern, wie beispielsweise der Crypto Finance, einem Unternehmen der Deutsche Börse Gruppe, hinterlegt.

Laut Bloomberg Intelligence Sector Report wird erwartet, dass das Metaverse bis 2024 auf eine Marktgröße von 800 Milliarden US-Dollar anwächst. Eine der bekanntesten Komponenten des Metaverse – die NFTs – machte allein im Jahr 2021 einen Wert von 25 Milliarden US-Dollar aus. Schätzungsweise werden 30 Prozent der globalen Organisationen bis 2026 Produkte und Dienstleistungen im Metaverse haben.

“Das Metaverse ist nicht mehr nur eine Vision von Tech-Nerds – es findet zweifellos statt. Mit dem iMaps smart Metaverse ETI machen wir interessierten Investierenden diese Welt im aktuell noch frühen Stadium zugänglich”, so iMaps Gründer und Verwaltungsratspräsident Andreas Wölfl. “Anlegende, die Ihr Depot durch ein Metaverse-Investment diversifizieren möchten, können dies angesichts der Stückelung von 1.000 Euro tun.”

“Bei der Auswahl der Vermögenswerte verfolgen wir einen fundamentalanalytischen Investmentansatz “, sagt Kenneth Hearn, Fondsmanager von SwissOne Capital. “Der Smart Metaverse ETI identifiziert Anlageobjekte, deren Wert durch das Wachstum von Produkten oder Dienstleistungen, Nutzern, Netzwerken, Umsätzen oder andere wertschöpfende Aktivitäten innerhalb des Global Metaverse Environment (GME) im Laufe der Zeit ansteigen wird. Die Allokation auf die ausgewählten Vermögenswerte erfolgt jeweils proportional zur Prognose und realen Entwicklung in Bezug auf den Anwendungsfall, den Nutzen und die Möglichkeiten zur Umsatzgenerierung.”

Über iMaps ETI AG

Die iMaps ETI AG ist eine Emittentin von Exchange Tradet Products (ETP) im Fürstentum Liechtenstein mit dem Schwerpunkt Vermögensverwalter-Zertifikate in Form von Actively Managed Certificates.

Die iMaps Capital Markets fokussiert sich darauf, Vermögensverwaltern die Plattform zur Emission von Exchange Traded Instruments (ETI) als White Label Lösung zur Verfügung zu stellen, um die jeweilige Investmentstrategie abzubilden. Das Spektrum stellen dabei sowohl ETIs auf klassische Anlagen wie Aktien, Derivate und Fonds dar, als auch auf Digital Assets als Basiswert. Sie sind als Teilgruppe der Exchange Traded Products eine interessante, rasch wachsende und kostengünstige Alternative zu Fonds. Dank dem gebilligten Wertpapierprospekt der iMaps ETI AG besteht die Möglichkeit, ETIs auch Privatanlegern öffentlich anzubieten.

Verantwortlich für den Inhalt:

iMaps ETI AG, Im alten Riet 102, 9494 Schaan,Fürstentum Liechtenstein, Tel: +423 239 68 19, www.imaps-capital.com