Bitkom veröffentlich Studienbericht „Digital Finance 2023“

Wie treu sind die Deutschen ihrer Bank und wie viele erwägen einen Wechsel zu einer reinen Online-Bank? Wer erledigt seine Bankgeschäfte online? Verdrängen Smartphone und Smartwatch das Bargeld an der Kasse? Wie kompliziert sind Online-Abschlüsse von Versicherungen? Und wie weit verbreitet ist das Interesse an Kryptowährungen wie Bitcoin & Co.? Antworten auf diese und noch mehr Fragen gibt der neue Studienbericht „Digital Finance 2023“ des Digitalverbands Bitkom, der ab sofort kostenlos zum Download bereitsteht. „Die Digitalisierung hat die Finanzwelt erfasst. Ob beim Banking, an der Supermarktkasse oder bei der Suche nach einer Versicherung – die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger sehen die Vorteile digitaler Technologien und wollen diese auch nutzen. Die sich wandelnden Kundenbedürfnisse stellen nicht nur eine Herausforderung dar, sondern bieten vor allem auch enorme Chancen“, betont Lukas Marschallek, Referent Digital Banking & Financial Services beim Bitkom. „Mit dem Studienbericht werfen wir ein Schlaglicht auf den Stand der Digitalisierung in der Finanz- und Versicherungsbranche und zeigen, wo sich noch etwas tun muss. Denn aktuell bekommen die Banken für ihre Digital-Angebote von den Kundinnen und Kunden nur die Note befriedigend, bei den Versicherungen ist es sogar nur ausreichend.“

Einige der Kernergebnisse des Studienberichts „So digital ist die deutsche Finanz- und Versicherungsbranche“:

Ältere holen beim Online-Banking auf: 76 Prozent der Deutschen nutzen Online-Banking, etwa genau so viele wie im Vorjahr (78 Prozent). Deutlich erhöht hat sich der Anteil der Online-Banking-Nutzenden in der Generation 65plus – und zwar von 21 Prozent im Jahr 2019 auf 45 Prozent in diesem Jahr.

Treue zur Bank schwindet weiter: Die Zeiten, in denen die Menschen ihr einmal eröffnetes Konto für den Rest ihres Lebens behalten, sind endgültig vorbei. Mit 55 Prozent hat mehr als die Hälfte schon einmal das hauptsächlich genutzte Girokonto gewechselt. Vor einem Jahr waren es 51 Prozent, 2018 sogar erst 35 Prozent.

Digitale Bankangebote entscheidend für Jüngere: Als Grund für den letzten Bankwechsel nennt eine Mehrheit von 54 Prozent der 16- bis 29-Jährigen „bessere digitale Angebote“ des neuen Anbieters. Unter den Personen ab 30 Jahre liegt der Anteil bei 36 Prozent.

Kontaktloses Bezahlen ist Alltag: 95 Prozent haben an der Kasse im Geschäft vor Ort kontaktlos mit Smartphone, Smartwatch oder Karte bezahlt. Vor zwei Jahren lag der Anteil erst bei 85 Prozent. 70 Prozent stört es, wenn man im Laden nicht bargeldlos bezahlen kann.

Große Mehrheit schließt Versicherungen online ab: 8 von 10 Deutschen (79 Prozent) haben schon einmal eine Versicherung online abgeschlossen. Allerdings fanden nur 18 Prozent von ihnen den Vorgang sehr einfach, 36 Prozent eher einfach. 20 Prozent empfanden den Vertragsabschluss als eher kompliziert, 23 Prozent sogar als sehr kompliziert.

Digitale Übersicht zur Altersvorsorge gewünscht: 70 Prozent der Menschen, die noch nicht in Rente oder Pension sind, möchten eine einfache digitale Übersicht über alle ihre erwarteten Einkünfte im Alter.

Details zu den Ergebnissen sowie eine ganze Reihe weiterer Zahlen rund um die Digitalisierung der Finanzbranche und die Einstellung der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger zu Kryptowährungen finden sich im vollständigen Studienbericht „Digital Finance 2023 – So digital ist die deutsche Finanz- und Versicherungsbranche“, der ab sofort zum kostenlosen Download bereitsteht: www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/So-digital-ist-die-deutsche-Finanz-und-Versicherungsbranche-Die-Transformation-der-Finanzindustrie

Verantwortlich für den Inhalt:

Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien e.V., Albrechtstraße 10, 10117 Berlin-Mitte,Tel: 030 27576-0, www.bitkom.org

Die Markets-in-Crypto-Assets-Regulation (MiCAR) bringt Bewegung in den Markt für Digitalwährungen in Europa.

Vor allem institutionelle Anleger sind als Kunden gefragt. Für Fintechs könnte es künftig schwierig werden, sich am Markt zu behaupten. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Befragung durch die PPI AG.

Für die Studie hat das Software- und Beratungshaus 31 Fach- und Führungskräfte von Unternehmen aus verschiedenen Branchen befragt, die sich mit Kryptowerten beschäftigen. Neben Banken und Börsenplatzbetreibern gehören dazu auch Vertreter von Krypto-Serviceanbietern und Fintechs. Zwei Drittel von ihnen räumen dem Thema Kryptowerte eine hohe bis sehr hohe Relevanz für die eigene Unternehmensstrategie ein.

Vor allem die MiCAR beschäftigt die Unternehmen. Die EU-Verordnung, die im Juni 2023 in Kraft getreten ist und bis Ende 2024 vollumfänglich wirksam wird, ist nach Ansicht der Befragten die mit Abstand wichtigste Regulatorik in Bezug auf Kryptowerte. Unternehmen erhoffen sich durch die Umsetzung Wettbewerbsvorteile im Geschäft mit Kryptowerten und eine Steigerung der eigenen Attraktivität am Markt.

“Mit Umsetzung der MiCAR erhalten Finanzunternehmen auf einen Schlag Zugang zu einem gewaltigen Wirtschaftsraum mit rund 450 Millionen Konsumenten. Außerdem eröffnet MiCAR den Einstieg in andere Formen innovativer Vermögenswerte wie digitale Wertpapiere”, sagt Bernd Harnisch, Managing Consultant der PPI AG.

Die hohe Bedeutung der MiCAR zeigt sich auch darin, dass knapp die Hälfte der Befragten bereits Dienstleistungen anbietet, die künftig durch die MiCAR reguliert werden. Dazu gehören zum Beispiel die Emission von Kryptowerten, die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten für Dritte und der Tausch von Kryptowerten gegen Nominalgeldwährungen. Auch unter den Teilnehmern, bei denen dies noch nicht der Fall ist, wollen rund 60 Prozent ihre Produktpalette in Zukunft um MiCAR-relevante Angebote erweitern.

“Wer Produkte und Services rund um Kryptowerte anbieten will, für den führt an MiCAR kein Weg vorbei”, betont PPI-Experte Harnisch. Immerhin hat bereits mehr als jedes zweite Unternehmen mit Projekten zur Umsetzung begonnen oder plant diese – und dies, obwohl viele Details der Verordnung noch nicht abschließend geklärt sind.

Profitieren dürften vor allem institutionelle Anleger, die von 61 Prozent der Befragten als wichtigste Kundengruppe angegeben werden (Privatkunden: 22,5 %; Firmenkunden: 16 %). Ein anderes Bild ergibt sich bei Fintechs, den Betreibern von Kryptomärkten und Krypto-Serviceanbietern: Hier stehen Privatkunden und institutionelle Anleger als wichtigste Kundengruppe gleichauf (jeweils 40 %).

Dieses Bild könnte sich in Zukunft jedoch ändern. Der Grund sind die strengen MiCAR-Vorgaben. Schon heute klagt fast jedes zweite Institut über fehlende freie Kapazitäten und Fachkräfte für die Umsetzung. “Vor allem kleineren Unternehmen wie Fintechs dürfte es schwerfallen, die hohen Anforderungen der MiCAR zu erfüllen. Dadurch entsteht die Gefahr, dass sie aus dem regulierten Markt für Kryptowerte gedrängt werden”, sagt Harnisch.

Über die Studie

Für das “MiCAR-Stimmungsbarometer” hat das Software- und Beratungshaus PPI insgesamt 31 Fach- und Führungskräfte von Unternehmen befragt, die im deutschen Markt tätig sind und sich mit dem Thema Kryptowerte beschäftigen. Neben Banken und den Betreibern von Börsenplätzen gehören dazu auch Krypto-Serviceanbieter, Finanzdatenprovider, Asset Manager und Fintechs. Die Befragung wurde im September 2023 durch PPI durchgeführt und soll in Zukunft regelmäßig wiederholt werden. Ziel ist es, die Entwicklungen zum Thema Kryptowerte und insbesondere zur Einführung der MiCAR aufzuzeigen.

Verantwortlich für den Inhalt:

PPI AG, Moorfuhrtweg 13, 22301 Hamburg, Tel: +49 40 227 433 0, www.ppi.de

Die Tokenisierung von Assets beschäftigt die Finanzindustrie seit dem Aufkommen der Blockchain-Technologie.

Doch werden die Projekte oft von der Technologie aus gedacht und ohne Bezug zur Realität im traditionellen Verbriefungsmarkt. Das hat oftmals ein frühzeitiges Scheitern zur Folge. „Erfolgreiche Tokenisierung nutzt die bestehenden Abläufe im traditionellen Geschäft, entwickelt diese mithilfe digitalisierter Wertpapiere weiter, steigert so die Potenziale bei Effizienz und Transparenz – und senkt dabei die Kosten“, sagt Alex Tichter, Gründer und CEO der thidon Services SA, Tokenisierungsspezialist und Finanzdienstleister.

Ein Vorreiter für die Entwicklung in der Finanzindustrie ist hier der Kunstmarkt. Sehr früh wurde er durch NFTs (Non-Fungible Token) erweitert und revolutioniert. Beteiligt waren hier vor allem Anbieter und Käufer, denen die Technologie wichtiger war als die Kunst. Wie sonst könnten Bilder von Affen Hunderttausende Dollar wert sein? Mittlerweile ist der Markt erwachsener geworden, die Regeln des klassischen Kunstmarkts haben Einzug gehalten und Kunst wird wieder nach traditionellen Maßstäben bewertet. Doch die Tokenisierung bleibt erhalten – und zeichnet sich durch hohe Effizienzgewinne aus.

In der traditionellen Finanzbranche ist eine ähnliche Entwicklung absehbar. „Die Idee hinter thidon ist, bewährte Prozesse aus der traditionellen Welt um die neuen technischen Möglichkeiten zu erweitern. Im Gegensatz zu anderen Akteuren, die ausschließlich aus der Kryptowelt heraus denken und häufig an den rechtlichen Bedingungen scheitern, haben wir mit der securities.lu einen etablierten Partner, der bereits nennenswerte Volumina verbrieft hat“, so Tichter.

Die Blockchain-Technologie wird bleiben. Denn klar ist, dass immer mehr Bereiche der Wirtschaft digital abgebildet werden, auch Wertpapiere. Noch werden dabei Strukturen genutzt, die einst für das Verwahren von Aktienurkunden oder anderen Papieren im Tresor geschaffen wurden, auch wenn diese digital abgebildet sind. Zentralverwahrer für Urkunden etwa arbeiten von der Emission über den Handel bis zur Verwahrung unflexibel, zum Teil sehr analog und in jedem Fall sehr teuer. Angesichts einer Marktkapitalisierung von rund 100 Billionen US-Dollar lässt sich leicht ausrechnen, welches Spar- und damit Investitionspotenzial gehoben wird, wenn die Wertpapiere weiter digitalisiert werden.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür sind bereits gegeben. „Und genau da setzen wir mit thidon an. Denn letztendlich wird im gesamten Finanzwesen nur ein Medium für Wertpapiere ergänzt, die Security Token“, so Tichter. Das Luxemburger Recht sieht diese bereits vor. Die regulatorischen und rechtlichen Voraussetzungen sind mit jenen von traditionellen Produkten vergleichbar und bedürfen keines Mehraufwands. Ganz im Gegenteil: Im gesamten Prozess werden analoge Wertpapiere durch digitale Token ersetzt. Somit wird auch die Abwicklung über einen Paying Agent digitalisiert, wobei die traditionellen Aufgaben einer Zahlstelle durch ähnliche, aber schlankere Prozesse ersetzt werden. Die Abläufe sind im Prinzip die gleichen, sodass erfahrene Verbriefer einen enormen Vorteil haben.

Durch die Nutzung einer neuen Technik für ein traditionelles Business ergeben sich weitere Potenziale. „Hier profitieren wir enorm vom Know-how und der Expertise unseres Partners, der securities.lu. Als Luxemburger Spezialdienstleister für Verbriefungslösungen wissen sie genau, wie das traditionelle Verbriefungsgeschäft läuft, und können uns wertvollen Input bei der Umsetzung der Tokenisierung geben sowie direktes Feedback hinsichtlich Anwendbarkeit und Qualität“, so Tichter. Mithilfe innovativer Blockchain-Technologie reduziert sich der Verwaltungsaufwand bei Erstellung, Bewertung und Handel von Security Token erheblich. Letztendlich werden Token bei gleicher Leistung wesentlich günstiger, schneller und transparenter sein.

thidon Services SA

thidon Services SA ist ein Tokenisierungsspezialist und Finanzdienstleister mit Sitz in Luxemburg und Fokus auf Digitalisierung, Strukturierung und Verwaltung von Assets. Das Unternehmen entwickelt geeignete Verbriefungsstrukturen für (semi-) institutionelle Investoren und übernimmt Aufbau und Administration von Security Token anhand kundenspezifischer Anforderungen. Das Management der Servicegesellschaft verfügt über langjährige Erfahrungen im Backoffice-Bereich. Nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit etablierten Partnern ermöglicht es dem Team, individuelle Wünsche und regulatorische Anforderungen der Kunden in einen passenden Rahmen zu bringen, sodass diese ein maßgeschneidertes Produkt erhalten.

Verantwortlich für den Inhalt:

thidon Services SA, 17, Rue de Flaxweiler, L-6776 Grevenmacher, Tel.: +352 274 877 170, www.thidon.lu

Vor 15 Jahren, am 31.10.2008 veröffentlichte Satoshi Nakamoto sein berühmtes Whitepaper mit dem Titel „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“.

Darin beschrieb er die technischen Grundlagen des Bitcoin und damit auch die der Blockchain-Technologie. Hat sich Nakamotos Utopie, für die Bitcoin die technisch-monetäre Grundlage sein sollte, tatsächlich realisiert? „Die große Utopie eines dezentralen Finanzsystems ohne Banken und frei von staatlichen Eingriffen ist nicht Realität geworden und wird wahrscheinlich auch nicht Realität werden. Auch wenn hier und da mit Bitcoin gezahlt werden kann, sind wir noch sehr weit weg von alltäglichen Kryptozahlungen“, erklärt Hartmut Giesen, Krypto-Experte bei der Hamburger Sutor Bank. Trotzdem hat sich unter den Kryptowährungen der Bitcoin und die Blockchain als Technologie in bestimmten Bereichen etabliert. Vor allem zwei Anwendungsfälle des Bitcoin haben sich durchgesetzt, meint Hartmut Giesen – als Wertspeicher sowie als Zahlungsmittel für spezielle Zwecke.

Rolle als Wertspeicher – Zulassung von Bitcoin-ETFs als Preistreiber?

Für die Menschen hierzulande ist der Bitcoin in erster Linie ein Anlageobjekt, das unterschiedliche Zwecke erfüllen kann: vor Inflation schützen, ein Portfolio als alternative Assetklasse diversifizieren oder als Spekulationsobjekt dienen. Die Bedeutung des Bitcoin als Anlageobjekt zeigt die aktuelle Diskussion um die Zulassung von Bitcoin-ETFs in den USA. Von Bitcoin-ETFs versprechen sich Marktanalysten und Bitcoin-Fans einen nachhaltigen Durchbruch und eine kontinuierliche Wahrnehmbarkeit des Bitcoin, auch außerhalb von „Hype-Phasen“. Als kurzzeitig die Falschmeldung kursierte, dass der ETF schon zugelassen sei, stieg der Preis kurzfristig um 8 Prozent.

„Von einem zugelassenen ETF könnten auch Kryptozahlungen als Anwendungsfall profitieren, weil ein regulierter ETF suggeriert, dass die zugrundliegenden Assets ‚seriös‘ sind. Interessant dabei ist, dass der Bitcoin eigentlich erfunden worden ist, um Regulierung zu entgehen. Jetzt zeigt sich, dass der Bitcoin-Preis und die Akzeptanz des Bitcoin mit der Regulierung steigt, ausgenommen die Krypto-Contra-Regulierung in den USA“, sagt Hartmut Giesen.

Dass der Bitcoin heute eher als langfristiges Anlageobjekt gesehen wird, zeigt auch das Verhalten von Bitcoin-Haltern. Über 69 Prozent der Wallet-Adressen haben ihre Bitcoins schon länger als ein Jahr gehalten, besagt die Statistik der Analyseplattform IntoTheBlock.

Special-Purpose-Zahlungsmittel

Zwar ist der Bitcoin nicht zu einem Alltagszahlungsmittel geworden, hat sich jedoch als „Special-Purpose-Zahlungsmittel“ etabliert – eingesetzt wird er immer dann, wenn staatliche Währungen und/oder das regulierte Finanzsystem nicht genutzt werden kann oder soll. „Die Gründe für diesen speziellen Zahlungsmitteleinsatz sind vielfältig und sind nicht nur auf die Bereiche Kriminalität, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, wie gerne unterstellt wird, beschränkt. Sowohl die Hamas als auch die ukrainische Armee nutzen Bitcoin-Zahlungen für ihre Finanzierung. Abgesehen davon ist Bitcoin aufgrund der Nachvollziehbarkeit der Transaktionen und der Sichtbarkeit von Wallets mit ihren Holdings längst nicht so gut für Geldwäsche und kriminelle Zahlungen geeignet, wie gemeinhin angenommen“, stellt Hartmut Giesen fest.

Gründe für die Bitcoin-Nutzung könnten Staatsversagen, fehlendes Vertrauen in Staaten, labile Währungen, mangelnde Versorgung mit Banking-Services oder Krisen sein. „Viele dieser Anwendungsfälle sind aus der Perspektive eines mit Banken überversorgten Landes mit einem der stabilsten Finanzsysteme nicht immer nachvollziehbar“, ergänzt Giesen.

Ein unreguliertes Bitcoin-System wird es nicht geben

Für Staaten war schnell klar, dass sie ein unreguliertes, unzensiertes, dezentrales Finanzsystem nicht dulden werden. In Deutschland beispielsweise durfte schon seit 2013 Bitcoin offiziell nicht gekauft oder verkauft werden, ohne dass ein reguliertes Unternehmen für den Handel eingesetzt wird. Mit der MiCA-Verordnung wird es in der gesamten EU künftig eine Regulierung geben, die das Angebot von Kryptodienstleistungen nur mit entsprechenden Lizenzen erlaubt. „Regulierung wirkt auch immer als Verbraucherschutz. Deshalb steigt mit der Regulierung auch die Akzeptanz des Bitcoin in der Bevölkerung“, sagt Krypto-Experte Giesen. Wobei nicht der Bitcoin an sich reguliert wird, sondern der Zugang und die notwendigen Dienstleistungen, um den Bitcoin zu nutzen – so bleibt trotz der Regulierung ein „freier“ Kern bestehen.

Paradoxerweise gehören Staaten inzwischen zu den stärksten Preiskräften, da der Bitcoin-Preis etwa sowohl auf Leitzinsänderungen als auch auf Regulierung reagiert.

Blockchain als Vertrauensinfrastruktur

Als den wohl nachhaltigsten Beitrag des Bitcoin könnte sich nach Ansicht von Hartmut Giesen die zugrunde liegende Blockchain-Technologie erweisen. „Sie macht erstmals den digitalen Versand von Werten möglich und digitalisiert Vertrauen. Beides hängt eng miteinander zusammen“, sagt Giesen. Damit habe die Blockchain das Potenzial, sowohl die Infrastruktur der Finanz- und Kapitalmärkte als auch die der „Vertrauensindustrie“ wie Vertrags- und Identitätswesen, Datenschutz, Gerichte oder Notare zur revolutionieren.

Noch gibt es jenseits von Bitcoin und Ethereum keine breiten Blockchain-Anwendungen. „Es hat jedoch auch bei anderen Technologieinnovationen wie Elektrizität und selbst bei der Digitalisierung von Informationen zum Teil Generationen gedauert, bis sie adaptiert wurden und sie ihr volles Potenzial entwickeln konnten“, sagt Hartmut Giesen. Bei der Blockchain komme hinzu, dass sich immer verschiedene Parteien darauf einigen müssten, dass sie die Wahrheit repräsentiert und dass die Use Cases überwiegend in gesetzlich regulierten Bereichen liegen. „Diese Gesetze müssen zunächst für den Blockchain-Einsatz angepasst werden“, sagt Giesen. Mit Blick auf die nächsten 15 Jahren könne es daher noch einige dynamische Entwicklungen bei Bitcoin und Blockchain geben.

Über die Sutor Bank

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, bietet klassisches Private Banking, betreibt eine Banking-Plattform für digitale Partner und kooperiert mit unabhängigen Finanzdienstleistern.

Verantwortlich für den Inhalt:

Sutor Bank GmbH, Hermannstr. 46, 20095 Hamburg, Tel. +49 (0)40 / 8090 6855 17, www.sutorbank.de 

Risk Management von Kryptowerten stellt nicht nur Kapitalverwaltungsgesellschaften und KAGB-Verwahrstellen, sondern auch Eigenhändler und Finanzkommissionäre vor signifikante Herausforderungen

Initiales und stetiges Monitoring vollkommen neuer Risikoarten notwendig

Lösung kommt sowohl bei nativen Kryptowertinvestments als auch bei mittelbaren Investments in Form von Zertifikaten zum Einsatz

Mit der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH und der Donner & Reuschel Aktiengesellschaft setzen gleich zwei Unternehmen des klassischen Kapitalmarktgeschäftes auf die Risikomanagementlösung aus dem Hause DLC. Das Tool ist bereits seit mehreren Monaten im Einsatz und wurde im Rahmen der Jahresabschlussprüfung von einer Big4-Beratungsgesellschaft ohne Beanstandungen geprüft. Hervorzuheben ist, dass das Tool sowohl bei nativen Kryptowertinvestments als auch bei mittelbaren Investments in Form von Zertifikaten genutzt wird.

Falko Pingel, Abteilungsleiter Risk Management & Data Governance der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH, kommentiert: “Kryptowerte weisen ganz besondere Charakteristika auf, die demnach auch im Risk Management adäquat abgebildet werden müssen. Im Rahmen eines umfangreichen Projektes fiel die Wahl auf die Lösung aus dem Hause DLC, da diese die besonderen Risiken adäquat abbilden konnte. Darüber hinaus haben wir aufgrund unseres risikobasierten Ansatzes entschieden, das Tool auch bei mittelbaren Investitionen in Kryptowerte, beispielsweise über Zertifikate, einzusetzen. Denn viele der technikinhärenten Risiken schlagen sich auch auf verpackte Produkte durch, wie man beim Crash von Terra Luna eindrucksvoll erkennen konnte.”

Marcus Vitt, Vorstandssprecher der Donner & Reuschel Aktiengesellschaft, ergänzt: “Wir sind stolz darauf, als eine der ersten KAGB-Verwahrstellen in Deutschland sowohl native als auch mittelbare Investments in regulierten Fonds anbieten zu können. Im Zuge der hierzu notwendigen Anpassungen unserer Prozesse war uns das Risikomanagement besonders wichtig, weshalb wir auf die DLC aufgrund des dort vorhandenen sehr speziellen Fachwissens an der Intersektion von Blockchaintechnologie und Regulatorik zurückgegriffen haben. Wir managen mit dem Tool den kompletten Lifecycle vom intitialen Neue-Produkte-Prozess über das Monitoring bis zum möglichen Ausschluss aus Fondsstrukturen.”

Neben der Lieferung von Risikokennzahlen bietet das Tool auch die Funktion der Marktgerechtigkeitsprüfung, die sich laut Einschätzungen von Tim Zölitz, CFO & CRO der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH, alsbald zunehmender Marktnachfrage erfreuen dürfte. “Wir gehen davon aus, dass neben Kapitalverwaltungsgesellschaften und KAGB-Verwahrstellen auch immer mehr Eigenhändler und Finanzkommissionäre adäquate Prozesse für die Prüfung der Marktgerechtigkeit etablieren werden. Hintergrund dieser Annahme ist, dass alle nicht marktgerechten Handelsgeschäfte gemäß Rundschreiben 05/2023 (BA) hinsichtlich der Mindestanforderungen an das Risikomanagement nicht zulässig sind – die Prüfung der Marktgerechtigkeit der nicht unter die MiFID fallenden Kryptowerte also mittelbar durch den Handel wieder zum Thema wird. Und wir gehen auch davon aus, dass sich die Regulatorik in diese Richtung entwickeln wird.”

Über die DLC Distributed Ledger Consulting

Die Distributed Ledger Consulting GmbH (DLC) bietet semiprofessionellen und professionellen Finanzmarktakteuren vollumfängliche Beratungsdienstleistungen rund um Distributed Ledger Technologien (DLT) wie beispielsweise Blockchains. Neben genereller Beratung zum Thema DLT und deren Integration in bestehende Prozesse widmet sich die DLC allen mit Digital Assets assoziierten Themen im Finanzmarktumfeld. Dies sind beispielsweise die Verwahrung von Digital Assets sowie das Assessment unterschiedlicher Token, Fonds und Digital-Asset-Manager. Mit Kooperationspartnern werden darüber hinaus auch steuerliche und regulatorische Fragestellungen abgedeckt. Die DLC ist in unterschiedlichen Verbänden und Vereinigungen aktiv, namentlich der ISO (International Organization for Standardization), dem DIN (Deutsches Institut für Normung), der INATBA (International Association for Trusted Blockchain Applications), der ITSA (International Token Standardization Association) und weiteren. Darüber hinaus ist die DLC exklusiver Partner von BTC-Echo, der führenden Blockchain-Medienplattform im deutschsprachigen Raum, für das Thema Token-/Smart-Contract-Audits.

Verantwortlich für den Inhalt:

DLC Distributed Ledger Consulting GmbH, An der Alster 21, 20099 Hamburg, Tel: +49 251 981156-4070,www.distributed-ledger-consulting.de

yabeo, der Frühphaseninvestor aus München hat mit “Emerging Tech” neu eine Investment-Plattform in der Gruppe, die sich branchenübergreifend auf Zukunftsthemen rund um Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cybersecurity und Cloud Computing fokussiert.

Der neue “Emerging Tech Fund” hat initiale Pre-Seed- und Seed-Finanzierungen bis zu 500.000 Euro pro Start-up im Blick. Er ist als Closed End Fund (CEF) konzipiert. Neben direkten Eigenkapital-Investments, können Investoren auch in handelbare und depotfähige Token investieren. Die Zielgröße des Fonds liegt bei 50 Millionen Euro. Mit Heinrich Zetlmayer stößt ein erfahrener Investor mit einem ausgewiesenen Track Record als General Partner zum yabeo-Team. Das Team um Heinrich Zetlmayer verfügt über eine Portfolio-Manager-Lizenz in der Schweiz und operiert mit dem Emerging Tech Fund in Zürich und Singapur. Die bestehenden, von Heinrich Zetlmayer und Team unter dem Namen Blockchain Valley Ventures getätigten Investments, werden in den neuen Fonds eingebracht.

“Mit Heinrich Zetlmayer und seinem Team haben wir führendes Know-how in den Zukunftsbereichen KI, Blockchain und Cybersecurity hinzu gewonnen. yabeo ‘Emerging Tech’ wird über alle Industrien hinweg investieren. Damit haben wir die Expansion von yabeo planmäßig fortgesetzt. Neben HealthTech und FinTech im yabeo Venture Tech Fund, sowie ClimateTech und Social Impact im yabeo Impact Fund haben wir mit dem Emerging Tech Fund nun alle künftigen Wachstumsbereiche im Portfolio, die Gesellschaft und Wirtschaft in den kommenden Jahrzehnten massiv beeinflussen werden”, erklärt Matthias Sohler, Gründer und General Partner von yabeo.

Eine Neuerung gibt es in der Fondsstruktur: Emerging Tech ist erstmals bei yabeo als Closed End Fund (CEF) aufgesetzt. Die bisherigen Fonds (yabeo Venture Tech und yabeo Impact) von yabeo sind als “Evergreen”-Fonds strukturiert. Emerging Tech bringt bereits mehr als zehn Portfoliounternehmen mit einem AuM (Assets under Management) von rund 50 Millionen US-Dollar ein. Gerrit Seidel, General Partner und Managing Director von yabeo, erklärt: “Es ist davon auszugehen, dass die Emerging Tech-Themen branchenübergreifend Produktivitäts- und Innovationssprünge um bis zu Faktor zehn bewirken werden. Mit dem Closed End Emerging Tech Fonds bieten wir damit nun alle wichtigen Investment-Produktarten an, auf die Family Offices und institutionelle Investoren weltweit im Alternative Asset Bereich setzen, um an den Wachstumsthemen der Zukunft zu partizipieren”.

Mit Heinrich Zetlmayer kommt ein KI- und Blockchain-Spezialist ins yabeo-Team

Heinrich Zetlmayer ist ausgewiesener Experte im Bereich Blockchain und neue Geschäftsmodelle und hat als Co-CEO sowie Mitglied des Aufsichtsrates von ESL die weltgrößte unabhängige Liga für E-Sport aufgebaut und veräußert. Im Anschluss daran war der ehemalige Vice President von IBM General Partner bei Blockchain Valley Ventures, einem auf KI und Blockchain spezialisierten Wagniskapitalgeber, der im Rahmen der Transaktion von yabeo integriert wird.

“Ich freue mich, als neuer General Partner den einzigartigen Ansatz von yabeo zu erweitern. Mit dem Fokus auf Pre-Seed und Seed-Investments in den Segmenten Künstliche Intelligenz, Blockchain und Cybersecurity ergänzen wir das Ökosystem von yabeo perfekt. Mit unserem speziellen Know-how in diesen Segmenten wollen wir künftig die vielversprechendsten Startups identifizieren”, so Heinrich Zetlmayer über die Aufgabe seines Teams.

Mit seiner Sektor-Expertise in den Bereichen FinTech/HealthTech, Impact und neue Technologien setzt yabeo auf Investments von 0,5 bis fünf Millionen Euro. Zu den Portfolio-Unternehmen gehören unter anderem Solaris (FinTech), Cera Care (HealthTech/Pflege) und Clark (InsureTech). Über alle Plattformen (unter anderem yabeo Venture Tech, yabeo Impact und yabeo Emerging Tech) verwaltet yabeo damit künftig 300 Millionen EUR AuM und ist in knapp 30 Portfoliounternehmen investiert.

Über yabeo

yabeo ist ein Venture Investment- und Advisory-Unternehmen, das in der Frühphase von Technologie-Firmen investiert und diese nachhaltig weiterentwickelt. Der Erfolg von yabeo liegt im Wachstum von Unternehmen, Skalieren von Organisationen und im Roll-Out neuer Technologien. Investmentfokus des Münchner Wagniskapitalgebers liegt auf innovativen FinTechs (z.B. Solarisbank), InsurTechs (z.B. CLARK) und HealthTechs (z.B. CERA) sowie Impact Investments und KI, Blockchain und Cybersecurity. yabeo verwaltet derzeit Assets under Management von rund 300 Mio. Euro über sämtliche Investmentplattformen. Das Ziel ist, in technologiegetriebene Unternehmen in der Frühphase zu investieren, die in ihrem Segment Veränderungen vorantreiben, indem sie mittels neuer Technologie und innovativem Geschäftsmodell bisherige Spielregeln neu definieren.

Verantwortlich für den Inhalt:

yabeo Capital GmbH, Gartenstraße 34, 82049 Pullach, Tel: +49 89 / 69 80 42 21, www.yabeo.de

FinanzBusinessMagazin.de Interview mit Daniel Frei Geschäftsführer, WINBRIDGE Asset Management GmbH

FBM: Mit WT One hat Winbridge vor kurzem ein tokenisiertes Investmentprodukt auf den Markt gebracht. Was hat Sie dazu bewogen?

Daniel Frei: Die Digitalisierung, denn an dieser kommt in Zukunft kein mehr vorbei. Die Blockchain ist dabei die Technologie die es möglich macht, für Kunden Produkte wie unseren wt one- NFT zeitgemäß effektiver und wirtschaftlich zu erwerben.

FBM: Wie ist das Produkt von Anlegern bisher angenommen worden?

Daniel Frei: Alle sprechen von der Digitalisierung, wie diese jedoch funktioniert und in bestehende Finanzstrukturen umgesetzt werden und was ein Token überhaupt ist, dass alles mussten wir unseren Finanzberatern wie Kunden nach Einführung unseres Token wt one erst einmal verdeutlichen. Nach dieser Lernphase und nach Fertigstellung unserer hoch innovativen Zeichnungs- und Anwendungsplattform, ist das Interesse gewaltig.

FBM: Was sind die Vorteile von wt One?

Daniel Frei: Wir bieten unseren Kunden den Zugang nicht nur zum NFT wt one an, sondern auch gleich ein Wallet für dessen Verwahrung, die von einem aufsichtsrechtlich (BaFin) regulierten Partner – tangany GmbH – die eine Kryptoverwahrlizenz verfügt, gewährleistet wird. Vorteil dabei ist, es werden höchste Sicherheitsstandards verwendet und alle in Deutschland regulierten Anforderungen eingehalten. Die Verwahrung ist somit rechtlich geprüft und bedeutet, dass jeder Kunde auch seinen „Private Key“ nicht verlieren kann, da dieser treuhänderisch vom Kryptoverwahrer gehalten wird. Somit ist ein Vergleich mit den diversen und oft in Verruf geradenen „Kryptobörsen“ nicht zulässig. Sicherheit geht für uns vor, das ist eine klare Devise.

FBM: Welche Expertise hat Winbridge im Währungsmanagement?

Daniel Frei: Mit unserer starken und robusten Technologie sind wir Spezialist im digitalen vollautomatisierten Devisenhandel. Wir greifen seit vielen Jahren auf bewährte Algorithmen, systematische Anlagestrategien und wissenschaftliche Methoden zurück. Unsere zu hundert Prozent selbstentwickelten quantitativen Handelssysteme kombinieren mehrere Strategien und bieten eine spezielle Marktpreis- und professionelle Risikomanagement-Lösung für private wie institutionelle Investoren. Wir erreichen Risiko- und Ertragskennziffern, die sich kontinuierlich positiv von den übrigen Marktteilnehmern absetzen.

FBM: Welche Renditen konnten Anleger bisher mit ihren Investments bei Winbridge erzielen?

Daniel Frei: Seit Beginn unserer „Managed Accounts“ im Januar 2010, weisen wir eine herausragende und risikobereinigte Performance aus. Heißt: Für unsere Kunden haben wir einen Gesamtzuwachs von 278,30% in 13,5 Jahre erwirtschaftet. Das ergibt eine jährliche Nettorendite von 17,20%.

FBM: Warum gehört Winbridge in das Produktportfolio von Vermittlern und Beratern?

Daniel Frei: Der Bedarf an marktneutralen Lösungen veranlassen Investoren zunehmend, ihre Allokationsentscheidungen im Hinblick auf alternative Anlagestrategien zu überdenken oder sich vermehrt damit zu befassen. Diese Veränderung im Marktgeschehen stellt auch eine Herausforderung für den Finanzberater dar. Nur eine nachhaltige, herausragende und risikobereinigte Performance stellt den Kunden auf Dauer zufrieden.

FBM: Was bietet Winbridge ihren Vertriebspartnern an Unterstützung?

Daniel Frei: Für unsere Finanzmakler haben wir ein umfassendes Programm mit hohem Praxisbezug entwickelt. Zum Erfolg unserer Partner tragen wir durch die konsequente Zusammenführung von komplexem Wissen und praktischer Unterstützung bei der Kundengewinnung und -beratung bei. Durch unsere gelebte Transparenz und die kontinuierlichen Updates, durch unsere Webinare wie Seminare, sind unsere Partner stets optimal beraten. Mehr noch, sie dürfen sich darauf verlassen, das WINBRIDGE zukunftssichere Lösungen anbieten wird.

FBM: Was macht Winbridge für Vermögensverwalter besonders interessant?

Daniel Frei: Managed Accounts, Fondsanteile oder Blockchain-Technologie: Volatile, alternative Kapitalanlagen in liquiden Märkten eignen sich ideal als Ergänzung des Portfolios. Sie bieten unabhängig vom Marktumfeld eine diversifizierte Renditequelle. Dadurch wird eine langfristige Outperformance ermöglicht, die dem Vermögensverwalter helfen können, stabile Anlagebedingungen für seine Kunden zu erzielen.

FBM: Könnte Winbridge auch für Fondspolicenanbieter ein Partner sein?

Daniel Frei: Ein klares ja! Die bereits genannten Gründe greifen auch für Fondspolicen.

FBM: Wie groß ist das Risiko-Chancen Verhältnis im Währungsmanagement für AnlegerInnen?

Daniel Frei: Der Währungshandel gilt seit Ewigkeit als die Königsdisziplin im Anlagesektor. Er bietet weit überdurchschnittliche Ertragsaussichten, jedoch auch die Gefahr sein eingesetztes Kapital ganz oder zum Teil zu verlieren, wie bei anderen Anlageformen auch.

Daher gilt: Für sich alleine betrachtet, ist das oberste Ziel beim Risikomanagement der Kapitalerhalt. In der Tat ist das Risikomanagement das Fundament für nachhaltigen Erfolg im Handel. Nur wer in der Lage ist, das Risiko optimal zu kontrollieren, wird am Ende dauerhaft an den Märkten überleben können. Selbst unter Zuhilfenahme einer ganz und gar ausgeklügelten Software unterliegt es in allerletzter Instanz der Erfahrung der Händler, die Risiken abzuschätzen.

FBM: Welche Voraussetzungen brauchen VertriebspartnerInnen von Winbridge?

Daniel Frei: Da es sich bei den Managed Accounts um eine Vermögensverwaltung handelt, trifft die WINBRIDGE die Anlageentscheidungen und führt die Transaktionen durch. Der Finanzberater empfiehlt und vermittelt somit keine Finanzinstrumente, sondern lediglich den Abschluss eines Vermögensverwaltungsvertrages. Daher ist nach dem Merkblatt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) die Anlagevermittlung ohne eine Finanzdienstleistungserlaubnis nach § 32 KWG zulässig. Das gleiche gilt Sinngemäß auch für die Vermittlung und Beratung zum Abschluss eine WINBRIDGE Token wt one.

Zur Beratung und Vermittlung unseres WINBRIDGE AKTIV ONE UCITS FUND, der ab September 2023 in die Vermarktung gehen wird, muss uns eine entsprechende Erlaubnis für Finanzanlagenvermittler § 34f vorgelegt werden.

FBM: Was schätzen VertriebspartnerInnen an Winbridge besonders?

Daniel Frei: Die Verlässlichkeit und nachhaltige Unterstützung in allen Belangen.

Verantwortlich für den Inhalt:

WINBRIDGE Asset Management GmbH, Sendlinger Straße 47, 80331 München, Tel: +49 (0)89 72 66 99 5-0, www.winbridge.de

Das Berliner Fintech-Startup Finomet wurde bei der 21. jährlichen Cash.-Mediengruppe Gala in Hamburg für seine innovative Blockchain-Plattform im Bereich digitale Produkte ausgezeichnet.

Die Plattform setzt neue Sicherheitsstandards im Bereich physischer Investments von Technologiemetallen, Seltenen Erden und Edelmetallen.

Finomets Plattform dokumentiert jeden Handelsschritt eines Sachwertinvestments und bietet zusätzlich einen Einlagerungsnachweis. Dieses einzigartige System wurde speziell für das Kapitalanlageprodukt “Noble Portfolio +finomet” entwickelt, ein Lagerprodukt des Berliner Rohstoffunternehmens Noble BC GmbH. Die Jury würdigte diese Innovation als einen bedeutenden Fortschritt im Bereich der physischen Investments.

“Mit Finomet setzen wir einen neuen Standard in Sachen Sicherheit und Transparenz im Investmentbereich. Jeder Handelsschritt ist für Anleger und Vermittler klar nachvollziehbar.” so Andreas Kroll, Geschäftsführer von Finomet.

Zusammen mit Finomet wurden auch renommierte Unternehmen wie Gothaer Lebensversicherung, Alte Leipziger, AXA Deutschland und viele andere nominiert. Die Auszeichnungen wurden in neun Kategorien vergeben, wobei die Kriterien Innovation, Transparenz, Vermittlerorientierung und Anlegerfreundlichkeit im Vordergrund standen.

Finomet revolutioniert den Rohstoffinvestmentmarkt. Durch die Blockchain-Technologie wird jeder Handelsschritt für alle Beteiligten transparent gemacht. Dies ist ein Novum in einem Sektor, der in der Vergangenheit durch unsaubere Geschäftspraktiken in Verruf geraten ist. Finomet stellt sicher, dass Investitionen transparent und sicher sind, indem es Betrug effektiv verhindert und für Klarheit im bisher unregulierten Markt der Sachwertinvestments sorgt.

Finomet bietet Anlegern beispiellose Sicherheit und Transparenz in ihren Investments, während Vermittler von der erhöhten Glaubwürdigkeit profitieren. Diese Dienstleistung steigert das Vertrauen, indem der Bestand mathematisch auf der Blockchain lückenlos kontrolliert wird und Finomet darüber hinaus gegen Untreue des Lagerpersonals versichert ist. Davon profitiert der gesamte Rohstoffhandel.

Verantwortlich für den Inhalt:

Finomet GmbH, Fidicinstr. 15, 10965 Berlin, Tel: +49-30-23272861, www.finomet.de

Boerse Stuttgart Digital, der führende Anbieter im Krypto- und Digitalgeschäft unter allen europäischen Börsengruppen, vertieft im Bereich Staking seine Partnerschaft mit Munich Re Group, einem weltweit führenden Anbieter von Rückversicherung, Erstversicherung und versicherungsbezogenen Risikolösungen.

Durch die Expertise und langjährige Erfahrung beider Unternehmen in den Bereichen Fintech und Versicherungen soll institutionellen Anlegern in naher Zukunft ein sicherer One-Stop-Shop für Staking-Lösungen angeboten werden.

Vorreiter für ein neues Sicherheitsniveau von Staking in Europa

Die Zusammenarbeit von Boerse Stuttgart Digital und Munich Re Group legt den Grundstein für eine umfassend versicherte Full-Service-Staking-Lösung für den institutionellen Markt, als Vorreiter für ein neues Sicherheitsniveau von Staking in Europa.

Die Staking-Lösung basiert auf der von Munich Re Group entwickelten, innovativen Staking-Risk Versicherung, die Slashing-Risiken für Boerse Stuttgart Digital mindert. Die Staking-Lösung wurde dabei einer eingehenden Due Diligence durch Munich Re Group unterzogen. Auch die Boerse Stuttgart Digital Custody (blocknox GmbH) erweitert ihre bereits bestehende Verwahr-Lösung um das neue Staking-Angebot. Durch die Kooperation der in Deutschland regulierten Unternehmen entsteht so eine sichere, hochwertige und vertrauenswürdige Staking-Infrastruktur für Investoren.

Dr. Oliver Vins, Geschäftsführer von Boerse Stuttgart Digital: “Wir freuen uns über die vertiefte Partnerschaft mit Munich Re, einem der führenden und angesehensten Rückversicherungsanbieter. Diese Kooperation bildet die Grundlage für sichere Staking-Lösungen für Investoren in ganz Europa. Wir beobachten ein zunehmendes Interesse an Staking bei institutionellen Anlegern, die gerne daran teilnehmen würden, vorausgesetzt sie können der Sicherheit des Staking-Umfelds uneingeschränkt vertrauen. Bei Boerse Stuttgart Digital übernehmen wir gemeinsam mit Munich Re gerne die Vorreiterrolle bei der Bewältigung dieser Herausforderung.”

Dr. Andre Knoerchen, Leiter New Tech Underwriting bei Munich Re: “Digitale Assets sind eine wichtige Wachstumschance für die Finanzdienstleistungsbranche. Boerse Stuttgart Digital hat sich als führender Akteur mit strategischer Konsequenz und starkem Fokus auf regulatorische Compliance positioniert. Die Fähigkeiten von Munich Re als Risikoträger und unsere Versicherungslösung für digitale Vermögenswerte ergänzen diesen Ansatz perfekt. Indem Partner wie Boerse Stuttgart Digital und Munich Re ihre Stärken bündeln, kann die institutionelle Akzeptanz digitaler Vermögenswerte nicht nur schneller gelingen, sondern auch sicherer.”

Slashing-Risk-Versicherung schützt Validatoren vor dem Verlust ihres investierten Kapitals

Der Begriff Slashing wird im Zusammenhang mit der Ethereum-Blockchain verwendet und bezieht sich auf den Prozess, bei dem ein Validator einen Teil oder sein gesamtes gestaktes ETH im Rahmen des Proof-of-Stake-Konsensmechanismus verlieren kann. Validatoren verifizieren Transaktionen und fügen neue Blöcke der Blockchain hinzu. Wenn ein Validator bestimmte Regeln des Ethereum-Netzwerks verletzt – was nicht unbedingt mutwillig sein muss – kann dies zu Slashing führen. Zum Beispiel können zwei verschiedene Blöcke für denselben Zeitpunkt vorgeschlagen werden (Block Proposer Double Vote) oder es kann eine Bestätigung für zwei verschiedene Attestationen gegeben werden, die denselben Zielblock haben (Attestor Double Vote). In solchen Fällen besteht für Validatoren das Risiko, Teile ihrer gestakten Vermögenswerte zu verlieren. Um dieses Risiko zu adressieren und Investoren besser zu schützen, haben Boerse Stuttgart Digital und ihr Staking-Partner Staking Facilities GmbH mit Munich Re zusammengearbeitet, die ein innovatives Versicherungskonzept entwickelte, das Slashing-Risiken abdeckt.

Staking-Partnerschaft ergänzt erfolgreiche Zusammenarbeit in der Krypto-Verwahrung

Boerse Stuttgart Digital Custody (blocknox GmbH), welche die BaFin-Lizenz für das Kryptoverwahrgeschäft hält, kooperiert seit 2022 mit Munich Re Group im Bereich der Verwahrungsversicherung. Durch die Erweiterung der Partnerschaft in den Staking-Bereich soll institutionellen Investoren der Einstieg in Staking erleichtert werden. Das Hauptziel von Boerse Stuttgart Digital ist es, institutionelle Partner zu unterstützen, ihren Kunden den Zugang zu zuverlässigen und sicheren Staking-Lösungen zu ermöglichen.

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Digitale Zentralbankwährungen sind als Zahlungsmittel deutlich beliebter als Kryptowährungen – vor allem bei der Generation Z.

Insgesamt blicken die meisten Verbraucher:innen in Deutschland sehr skeptisch auf Kryptowährungen, wie eine neue Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint zeigt. Kein Wunder: “Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten mit hoher Inflation sind viele Menschen erfahrungsgemäß weniger risikofreudig”, unterstreicht Dr. Robert Bosch, Partner bei BearingPoint und Experte für Kryptowährungen.

Neun von zehn Verbraucher:innen haben schonmal von Kryptowährungen gehört. Allerdings weiß gut die Hälfte nicht, wie sie funktionieren, und die Zahl der Nutzer:innen von Kryptowährungen ist im Vergleich zum Vorjahr von acht auf neun Prozent nur leicht gestiegen. Für über 75 Prozent sind sie in Sachen Preisstabilität und Anlageform nicht vertrauenswürdig. Auch als Zahlungsmittel im Alltag sind Kryptowährungen für eine deutliche Mehrheit weiterhin keine Option, wohingegen eine digitale Zentralbankwährung deutlich in der Gunst steigt. Das zeigt die neue BearingPoint-Umfrage zu Kryptowährungen, die seit 2016 regelmäßig durchgeführt wird.

Mehrheit der Gen Z würde digitale Zentralbankwährungen als Zahlungsmittel nutzen

Mehr Verbraucher:innen in Deutschland als noch im Vorjahr können sich vorstellen eine digitale Zentralbankwährung, wie beispielsweise den digitalen Euro, als Zahlungsmittel im Alltag zu nutzen – ein Anstieg von 36 Prozent auf 41 Prozent. Unter den 18- bis 24-Jährigen liegt der Anteil bei dieser Frage sogar inzwischen bei 64 Prozent, d.h. hier kann sich eine deutliche Mehrheit vorstellen, zukünftig den digitalen Euro als Zahlungsmittel zu nutzen. Über alle Altersgruppen hinweg steht bei einer Einführung der Schutz vor Betrug und Verlust klar im Vordergrund.

Kryptogeld kann als Zahlungsmittel nur leicht zulegen – deutliche Mehrheit weiterhin skeptisch

Klassische Kryptowährungen können bei allen Befragten nur um zwei Prozent auf insgesamt 22 Prozent zulegen. Weiterhin glaubt eine Mehrheit aller Befragten nicht daran, zukünftig Kryptowährungen (78 Prozent), Stablecoins (78 Prozent), Digital Commercial Money (81 Prozent) aber auch digitale Zentralbankwährungen (59 Prozent) als Zahlungsmittel im Alltag zu nutzen. Unter den Befragten glauben 75 Prozent zudem nicht daran, dass Kryptogeld zukünftig staatliche Währungen ablösen wird.

Dr. Robert Bosch, Partner bei BearingPoint und Experte für Kryptowährungen: “Der Kryptowährungsmarkt wird erwachsen: Einer steigenden Akzeptanz für digitale Zentralbankwährungen als Zahlungsmittel steht eine steigende Risikowahrnehmung hinsichtlich klassischer Kryptowährungen gegenüber. Als Zahlungsmittel können Kryptowährungen im Vergleich zum Vorjahr nur leicht zulegen, doch digitale Zentralbankwährungen – wie beispielsweise ein digitaler Euro – legen in der Gunst der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland deutlich zu, insbesondere bei der Generation Z. Unter den Gesamtbefragten ist allerdings noch ein Großteil hinsichtlich der Sinnhaftigkeit der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung unschlüssig beziehungsweise verneint diese. Die größte Gruppe gibt hier jedoch an, dies gar nicht beurteilen zu können. Und somit zeigt unsere neue Umfrage: Wer Vertrauen in digitale Währungen stärken will, muss Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Anlegerinnen und Anleger besser über Chancen und Risiken aufklären.”

Nur knapp jede:r Zehnte investiert in Kryptowährungen – junge Altersgruppe deutlich aktiver

Kenntnis von Kryptowährungen bedeutet noch lange nicht, dass diese auch für Investitionen genutzt werden. Ganze 80 Prozent der Befragten, die angegeben haben, Kryptowährungen zu kennen, haben noch nie in Kryptowährungen investiert und 63 Prozent können sich dies auch in Zukunft nicht vorstellen. Interessant: Insbesondere in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen liegt der Anteil der Kryptogeld-Investitionen fast doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung, auch hinsichtlich zukünftiger Investitionen. Hier scheint also ein gewisses Potenzial vorhanden zu sein. Allerdings ein Potenzial, von dem die Hausbank nicht zu profitieren scheint. Denn nur ein kleiner Anteil der Befragten gibt an, für Investitionen die eigene Hausbank zu nutzen oder in Zukunft nutzen zu wollen.

Dr. Robert Bosch: “Die junge Generation ist deutlich offener, wenn es um die Nutzung und Investitionen in Kryptowährungen geht. Doch gefragt, welche Form der Investition sie zukünftig wählen würden, gibt nur ein marginaler Anteil das Hausbankdepot an, während die Mehrheit lieber über das Depot eines Online-Brokers bzw. direkt zum Beispiel bei einer Kryptobörse investieren würde. Das sollte Banken aufhorchen lassen. Denn wenn sie viele in der jungen Generation weiterhin als Depotkunden behalten möchten, sollten sie dringend ihre Angebote und Services im Bereich Kryptowährung optimieren.”

Insgesamt wenig Vertrauen in Kryptogeld – Gold bleibt Spitzenreiter, staatliche Währungen legen zu

Nur gut jeder Vierte vertraut Kryptowährungen in Sachen Preisstabilität und Anlageform, auch wenn im Vergleich zum Vorjahr hier eine leichte Steigerung von jeweils drei Prozent festzustellen ist. Gold ist nach wie vor klarer Spitzenreiter hinsichtlich Preisstabilität (86 Prozent) und Anlageform (82 Prozent). Dahinter folgen Aktien und staatliche Währungen. Vor allem Letztere sind in der Gunst wieder gestiegen – sowohl als Anlageform (von 60 Prozent auf 66 Prozent) als auch hinsichtlich der Preisstabilität (von 66 Prozent auf 69 Prozent).

Kryptowährungen als Inflationsschutz für viele keine gute Idee – Risiken zu groß

Kryptogeld als Inflationsschutz ist lediglich für 13 Prozent eine gute Option, 39 Prozent halten das für ungeeignet. 48 Prozent geben an, dies nicht beurteilen zu können. Größte Hindernisse für die Investition in Kryptogeld sind aus Sicht vieler Verbraucher:innen nach wie vor die großen Wertschwankungen (46 Prozent), die regulatorische Unsicherheit und die Unsicherheit der Verwahrung von Kryptowährungen (beide 39 Prozent).

Mehr als jeder Vierte der Gen Z würde Kryptogeld für Zahlungen im Metaverse nutzen

Metaverse ist für viele noch Neuland: 95 Prozent aller Befragten war noch nie im Metaverse aktiv und 39 Prozent haben davon auch noch nie gehört. Unter der jungen Altersgruppe ist das Metaverse merklich präsenter. Und unter den 18- bis 24-Jährigen würden sogar 28 Prozent Kryptogeld, wie beispielsweise Bitcoins, für Zahlungen im Metaverse nutzen.

“Unsere neue Umfrage bestätigt die nach wie vor großen Vorbehalte und das Misstrauen gegenüber Kryptowährungen. In Zeiten von Inflation und kriselnder Weltwirtschaft sind Verbraucherinnen und Verbraucher verständlicherweise auch wenig risikofreudig. Da wundert es nicht, dass Kryptowährungen als Inflationsschutz, als Anlageform und bei der Preisstabilität für viele gar keine Option darstellen. Die jüngeren Altersgruppen stehen – wie schon in den Vorjahren – Kryptowährungen offener gegenüber und nutzen diese stärker im Alltag. Doch die Hauptgründe für eine Nichtnutzung bleiben wie bei allen anderen Altersgruppen die gleichen: Angst vor Wertverlust und Unsicherheiten bei Verwahrung und Regulatorik”, resümiert Dr. Robert Bosch.

Über die Studie

Die verwendeten Daten beruhen auf einer deutschlandweiten Online-Umfrage von YouGov Deutschland im Auftrag von BearingPoint, an der zwischen dem 14. und 23. Juli 2023 insgesamt 2.053 Personen teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren. Die Infografik anbei ist für redaktionelle Zwecke frei verwendbar. Wir bitten um Quellennachweis: BearingPoint.

Über BearingPoint

BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite. Das Unternehmen agiert in drei Geschäftsbereichen: Consulting, Products und Capital. Consulting umfasst das klassische Beratungsgeschäft mit dem Dienstleistungsportfolio People & Strategy, Customer & Growth, Finance & Risk, Operations sowie Technology. Im Bereich Products bietet BearingPoint Kunden IP-basierte Managed Services für geschäftskritische Prozesse. Capital deckt die Aktivitäten im Bereich M&A, Ventures, und Investments von BearingPoint ab.

Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.

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BearingPoint GmbH, Speicherstraße 1, 60327 Frankfurt, Tel: +49 69 130 22 0, Fax: +49 69 130 22 10 13, www.bearingpoint.com

Kommentar von Andy Acker und Agustin Mohedas, Portfoliomanager, Janus Henderson Investors

  • KI-Begeisterung auch in Biotech-Branche spürbar
  • Medikamentenentwicklung ist jedoch vielschichtig und der Nutzen von KI möglicherweise limitiert
  • Anleger sollten Überblick behalten und auf zugelassene Produkte achten

Die Begeisterung für künstliche Intelligenz (KI) ist auch auf den Biotech-Sektor übergeschwappt, mit einem stetigen Nachrichtenstrom darüber, wie KI die Entdeckung von Medikamenten erleichtert – von einem Antibiotikum, das sich als vielversprechend gegen arzneimittelresistente Bakterien erweist, bis hin zu einer neuen Schuppenflechte-Behandlung mit einem Umsatzpotenzial von mehreren Milliarden US-Dollar. Diese Berichte haben das Interesse der Anleger geweckt, da behauptet wird, dass KI die Entwicklung von Medikamenten beschleunigen, die Kosten senken und die Ergebnisse verbessern kann. Tatsächlich geht ein Bericht von Morgan Stanley aus dem vergangenen Jahr davon aus, dass KI und maschinelles Lernen (eine Untergruppe der KI) in einem Zeitraum von zehn Jahren zu 50 zusätzlichen neuen Medikamenten mit einem Umsatz von mehr als 50 Milliarden US-Dollar führen könnten.

Erste Anzeichen des Potenzials von KI

Die Spannung ist nicht unbegründet. KI wird in der gesamten Branche eingesetzt und zeigt erste Ansätze für ihr Potenzial. Der mRNA-Impfstoff COVID-19 zum Beispiel wurde dank KI-Algorithmen, die bei der Entwicklung synthetischer mRNA, der Identifizierung von Wirkstoff-/Impfstoffzielen sowie der Automatisierung von Qualitätskontrollschritten halfen, in Rekordzeit entwickelt. Bei der Brustkrebsvorsorge verbessert die KI-basierte 3D-Bildgebung die Chancen, invasiven Brustkrebs früher zu erkennen, und verringert die Anzahl der Aufnahmen, die Radiologen prüfen müssen. Und in einem kürzlich veröffentlichten Bericht erklärte die Food and Drug Administration, dass sie eine deutliche Zunahme von Medikamentenanträgen mit KI-basierten Komponenten feststellt und erwartet, dass die Zahl der Anträge von nun an noch steigen wird.

Den Überblick behalten

Doch wie bei jeder neuen Technologie ist es auch hier wichtig, dass Anleger das Wesentliche nicht vergessen. Zwar scheint KI medizinische Durchbrüche zu beschleunigen, doch beruhen diese Fortschritte oft auf umfangreicher Forschung und Entwicklung, wobei KI eine unterstützende Rolle spielt. Moderna, das einen der mRNA-Impfstoffe gegen Corona entwickelt hat, verbrachte Jahre mit der Optimierung synthetischer mRNA und der Sammlung und Analyse von Daten, die später zur Bekämpfung von Corona verwendet werden konnten. Bei der Entwicklung von Arzneimitteln werden sich bestimmte zeitintensive Aspekte durch KI nur schwer drastisch verändern lassen. Dazu gehören die klinische Entwicklung (die klinischen Studien der Phasen 1, 2 und 3, in denen die Wirksamkeit und Sicherheit an Patienten getestet wird) sowie die Einreichung und Prüfung durch die Behörden, die insgesamt viele Jahre in Anspruch nehmen können.

Heute ist es möglich, in sogenannte digitale Biotech-Unternehmen zu investieren, die KI zur Entwicklung neuer Moleküle einsetzen. Diese Firmen machen zwar Fortschritte beim Aufbau von Medikamentenpipelines, aber es kann noch viele Jahre dauern, bis die Unternehmen eine Therapie auf den Markt bringen – auch wenn einige dieser Aktien von der KI-Begeisterung profitieren.

Allerdings sind bei den computergestützten Instrumenten und Methoden zur Verbesserung der präklinischen Arzneimittelentwicklung greifbarere Fortschritte erzielt worden. Heute nutzen die besten Biotech-Unternehmen diese Instrumente, was den Anbietern zugutekommt.

Kurz gesagt, wir glauben, dass KI künftig in der Biotechnologie eine wichtige Rolle spielt, mit dem Potenzial, die Entdeckung von Medikamenten zu beschleunigen und wirksame und gezielte Behandlungen von Patienten zu ermöglichen. Letztendlich wird sich der Wert der Unternehmen, die hinter der Technologie stehen, jedoch aus den entwickelten Produkten ergeben. Und deren Erfolg hängt von klinischen Daten ab, die Jahre brauchen werden. Solange diese Daten nicht verfügbar sind, sollten Anleger KI in der Biotechnologie unserer Meinung nach mit Vorsicht genießen.

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Janus Henderson Investors, Tower 185, 25th floor, Friedrich-Ebert-Anlage 35-37, D-60327 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 86003 0,Fax: +49 69 86003 355, www.janushenderson.com

Apple und Microsoft sind zur Jahresmitte die höchstbewerteten Unternehmen der Welt

Dominanz der US-Konzerne hält an: 62 der 100 teuersten Unternehmen der Welt haben ihren Sitz in den USA

Kein europäisches Unternehmen unter den Top 10, zwei deutsche Unternehmen unter den Top 100

Künstliche Intelligenz (KI) ist eine bahnbrechende neue Technologie, die nicht nur neue Geschäftsmodelle ermöglicht, sondern deren Bedeutung nach Ansicht von Vielen der Erfindung des Internets oder des Smartphones gleichkommt. Derartige Hoffnungen ließen im ersten Halbjahr dieses Jahres die Aktien vieler Technologieunternehmen auf Rekordhöhe steigen, nachdem im vergangenen Jahr gerade Technologieunternehmen massive Wertverluste hinnehmen mussten. Im Ranking der 100 höchstbewerteten börsennotierten Unternehmen der Welt konnten sich zur Jahresmitte 23 Technologieunternehmen platzieren – zu Jahresbeginn waren es nur 19 Unternehmen. Der Wert dieser Tech-Konzerne stieg im Verlauf des Halbjahres um 45 Prozent – keine andere Branche konnte eine auch nur annähernde Wertsteigerung verzeichnen.

In Summe kletterte der Börsenwert der Top 100 Unternehmen um 20 Prozent bzw. 5,8 Billionen US-Dollar auf aktuell rund 34,4 Billionen US-Dollar.

Der KI-Boom hat an der Dominanz der USA an den Weltbörsen nichts geändert. Die Zahl der US-amerikanischen Unternehmen, die sich zur Jahresmitte unter den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt platzieren können, liegt bei 62 – vor einem Jahr waren es 61. Und von den zehn höchstbewerteten Unternehmen der Welt haben neun ihren Hauptsitz in den USA. Das wertvollste Unternehmen der Welt ist zum Halbjahresende 2023 das gleiche wie vor einem halben Jahr: Apple.

Europäische Unternehmen schaffen es derzeit nicht unter die weltweiten Top 10. Und von den 100 wertvollsten Unternehmen haben nur 19 ihren Hauptsitz in Europa – 16 stammen aus Asien. Das wertvollste europäische Unternehmen ist aktuell der französische Luxuskonzern LVMH auf Rang 12.

War Deutschland noch vor einem halben Jahr nicht im Top-100-Ranking vertreten, schafften es zur Jahresmitte zwei Unternehmen mit Sitz in Deutschland in die Top-100-Liste: SAP belegt mit einem Börsenwert von 159 Milliarden US-Dollar Rang 71 (zu Jahresbeginn Rang 106), Siemens klettert von Rang 115 auf Rang 91 und ist aktuell knapp 132 Milliarden US-Dollar wert. Zudem belegt der Industriegasekonzern Linde, der seit der Fusion mit Praxair seinen Hauptsitz in Irland hat, Rang 57 im weltweiten Ranking.

Das sind Ergebnisse einer Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY, die die Marktkapitalisierung der am höchsten bewerteten Unternehmen weltweit halbjährlich untersucht. Stichtag für die vorliegende Analyse ist der 30.06.2023 (Börsenschluss).

„Die weltweite Euphorie rund um die neuen Möglichkeiten, die KI für Unternehmen wie Privatleute bieten könnte, hat an den Weltbörsen für eine neue Dynamik gesorgt“, kommentiert Henrik Ahlers, Vorsitzender der Geschäftsführung von EY, die Ergebnisse. „Auch wenn derzeit noch weitgehend unklar ist, welche Geschäftsmodelle von diesen technologischen Durchbrüchen besonders stark profitieren werden, wird doch immer klarer: KI bringt enorme Produktivitätspotenziale mit sich, senkt Produktionskosten, ermöglicht neue Produkte und führt zu einem tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt, der für die allermeisten Beschäftigten auch ganz konkret im Alltag spürbar wird.“ Angesichts dieser Perspektiven sei es wenig verwunderlich, dass das Thema auch an den Weltbörsen für Furore sorgt.

Profitiert haben im ersten Halbjahr insbesondere Technologie-Konzerne: So wuchs der Börsenwert des US-Chipherstellers NVIDIA so stark – um fast 200 Prozent –, dass das Unternehmen von Rang 17 auf Rang sechs in der Liste der höchstbewerteten Unternehmen aufstieg. Aber auch andere Unternehmen, die an KI-Lösungen arbeiten, verzeichneten starke Wertzuwächse: Meta steigerte seinen Börsenwert um 133 Prozent, Apple um 48 Prozent, Microsoft um 42 Prozent.

Europa holt wieder leicht auf

Die Bedeutung Europas an den Weltbörsen ist tendenziell zwar seit Jahren rückläufig, im ersten Halbjahr konnten sich aber mehr europäische Konzerne unter den Top 100 platzieren als zu Jahresbeginn: Ihre Zahl stieg von 16 auf 19, während der Anteil asiatischer Unternehmen von 20 auf 16 sank. Auch Deutschland ist – mit SAP und Siemens – wieder unter den Top 100 vertreten.

Es sei zwar erfreulich, wenn Europa wieder etwas an Gewicht gewinne, aber das sei keine Trendwende, sagt Ahlers. „Der aktuelle KI-Boom zeigt es überdeutlich: Wieder einmal sind es in erster Linie US-Unternehmen, die an den Börsen von einem neuen Megatrend profitieren und an Bedeutung gewinnen.“ Vom aktuellen Gesamtwert aller Top 100 Unternehmen von 34 Billionen US-Dollar entfallen 24 Billionen US-Dollar – das sind 70 Prozent – auf US-Konzerne.

„Das Thema KI steht noch am Anfang, es wird weitere technologische Durchbrüche geben“, erwartet Ahlers. „Deutsche und europäische Unternehmen haben grundsätzlich alle Chancen, diese Umwälzungen mitzugestalten und vom Getriebenen zum Jäger zu werden. Angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen – eine hohe Inflation, eine schrumpfende Wirtschaft, erhebliche geopolitische Spannungen und ein Krieg in Europa –, spricht allerdings derzeit wenig dafür, dass es kurzfristig zu einer Aufholjagd europäischer Unternehmen kommt.“

Der Ausblick auf den weiteren Jahresverlauf sei generell wenig vielversprechend, so Ahlers: „Die Unternehmensgewinne, die im vergangenen Jahr sehr hoch waren, dürften sich in diesem Jahr deutlich verhaltener entwickeln, der Kostendruck steigt, die Inflation sinkt nur langsam, so dass die Kauflaune der Menschen vorerst gedämpft bleibt.“

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Die Gubbi AG, ein führender Anbieter von Digitalen Assets und Blockchain-Lösungen für Finanzdienstleister und Finanzunternehmen, hat Matthias Wiegel zum neuen Aufsichtsratsmitglied bestellt.

Wiegel verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Finanzdienstleistungsbranche und war in verschiedenen Führungs- und Managementpositionen bei der Skandia Lebensversicherung AG, der Standard Life plc. und der UBS Asset Management GmbH tätig. Seit 2017 gehörte er dem Vorstand des Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V. an, dessen Generalbevollmächtigter er aktuell ist.

„Wir freuen uns sehr, Matthias Wiegel als neues Aufsichtsratsmitglied begrüßen zu dürfen“, sagt Tobias Eckl, der CEO der Gubbi AG. „Matthias Wiegel ist ein ausgewiesener Experte im Finanzdienstleistungsbereich und verfügt über einen großen Erfahrungsschatz aus seiner langjährigen Karriere. Er wird uns bei unserer Mission, Unternehmen bei der Digitalisierung durch Digitale Assets und die Blockchain-Technologie zu unterstützen, wertvolle Impulse geben und zweifellos einen positiven Einfluss auf unsere Unternehmensergebnisse haben.“

Matthias Wiegel ist ein ausgewiesener Finanzexperte mit einem breiten Netzwerk in der Branche. Für ihn ist klar, dass die Blockchain-Technologie das Potenzial hat, die Finanzbranche grundlegend zu verändern. „Ich freue mich, Teil des Gubbi-Teams zu werden und die Gesellschaft wie deren Vorstand bei der Umsetzung der Wachstumsstrategie zu unterstützen“, sagt Wiegel. „Ich bin davon überzeugt, dass die Gubbi AG eine wichtige Rolle bei der digitalen Transformation der Finanzbranche spielen kann. Tobias Eckl wird mit seinem Team die richtigen Impulse für eine neue Zeit der Finanzwelt setzen – Gubbi ist heute schon Benchmark.“

Die Gubbi AG ist davon überzeugt, dass Digitale Assets und die Blockchain-Technologie die Finanzbranche grundlegend verändern. Mit einer innovativen „White Label Digital Asset Banking-Plattform“ ermöglicht die Gubbi AG es Unternehmen, ihre Prozesse zu digitalisieren, ihre Kosten zu senken und neue digitale Geschäftsmodelle in einem innovativen Ökosystem zu entwickeln. Der Fokus der Gubbi AG liegt in der Strukturierung und Entwicklung für Sachwerthäuser, Vermögensverwalter und Emittenten als auch Vertriebe von Digitalen Assets also Token. Die MiCA-Regulierung hat im EU-Raum dafür die Rahmendaten 2023 geschaffen.

Über die Gubbi AG:

Die Gubbi AG wurde 2022 gegründet und verbindet ganzheitliche Finanzberatung mit innovativen Blockchain-Lösungen und unterstützt dabei Unternehmen, vorrangig Finanzunternehmen, in der der Digitalisierung. Gubbi baut Brücken zwischen der neuen digitalen und der traditionellen Finanzwelt. Spezialisiert ist das Unternehmen auf zwei Geschäftsfeldern: Einerseits die Entwicklung und Strukturierung von Digitalen Assets für Finanzdienstleister, Vermögensverwalter, Banken und Sachwerthäuser. Andererseits die Entwicklung und das Betreiben von „White Label Digital Asset Applications“ für Saleszwecke, digitale Emissionen und das Banking. Gubbi startete im November 2022 den weltweit ersten Managed Account auf NFT-Basis für einen Vermögensverwalter und schuf damit einen komplett neuen digitalen Einstieg in den Bereich der Vermögensverwaltung. Die Gründer und Vorstände der Gubbi AG sind allesamt ausgewiesene Finanzmarkt- und IT-Experten mit jahrzehntelanger Führungserfahrung. Das Unternehmen ist Mitglied im Blockchain Bundesverband und im Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V.

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Gubbi AG, Nördliche Münchner Straße 27a, 82031 Grünwald, Tel: +49 89 90 90 15 3959, office@gubbi.iowww.gubbi.io

Der Kryptowinter geht zu Ende, Investments in Digital Assets werden verstärkt nachgefragt.

„Wir sehen eine deutliche Belebung des Geschäfts“, sagt Daniel Knoblach, Verwaltungsrat bei Fair Alpha. „Dabei suchen institutionelle Investoren stark nach Diversifikation im Kryptobereich, was etwa mit Verbriefungen von Unlisted Token sehr gut darstellbar ist.“ Die Anlage gleicht dann einem Private-Equity- oder Venture-Capital-Investment – nur eben in Blockchain-Werten.

Unlisted Token stellen nicht öffentlich gehandelte Vermögenswerte dar, ähneln also etwa Beteiligungen an Start-ups oder Seed-Finanzierungen. „Letztlich investieren Anleger damit in Blockchain-Projekte, die gerade erst im Entstehen sind“, sagt Knoblach. „Diese sind auf traditionellen Kryptoplattformen nicht zugänglich.“ Die Renditechancen genau wie die Risiken sind dabei hoch. „Ähnlich wie bei jungen Unternehmen ist nicht sicher, wie sich die Projekte entwickeln und wie entsprechend auch ein Exit möglich sein wird“, so Knoblach. „Das ist der Grund, weshalb Investoren hier stark auf die Qualität der Asset-Manager schauen müssen.“

Gleichzeitig ermöglichen Investments in Unlisted Token eine Diversifikation eines (Krypto-) Portfolios, die die Risiken insgesamt verringern kann. „Die Kombination von Unlisted Token mit Listed Token sowie mit herkömmlichen Anlagen kann das Risikoprofil deutlich verbessern“, so Knoblach.

Thematisch sind die Investmentmöglichkeiten breit gefasst: DeFi, DAOs, NFTs, Gaming, Social und eSports gehören dazu genau wie klassische Kryptowährungen, unterbewertete Token und Staking. „Decentralized Finance (DeFi) ist ein aufstrebendes Gebiet in der Finanzwelt, das traditionelle Finanzdienstleistungen durch die Verwendung von Blockchain-Technologie und Smart Contracts revolutioniert“, so Knoblach. DAOs (Decentralized Autonomous Organizations) sind Organisationen oder Unternehmen, die basierend auf Smart Contracts und Blockchain-Technologie betrieben werden. „NFTs, Non-Fungible Token, bieten die Chance, in digitale Kunstwerke, Musik, virtuelle Grundstücke und vieles mehr zu investieren“, sagt Knoblach. „Auch wenn der Markt zuletzt unter Druck geraten ist, entstehen hier gerade viele neue, interessante Projekte.“

Auch das Gaming- und eSports-Ökosystem wächst stetig und bietet bereits einige Investitionsmöglichkeiten. „Von der Entwicklung neuer Spiele über E-Sport-Teams bis hin zu In-Game-Assets und virtuellen Währungen bietet dieser Bereich viele Chancen“, sagt Knoblach.

Neben der sorgfältigen Auswahl eines Asset-Managers und dem Vertrauen in dessen Fähigkeiten, die richtigen Trends zu entdecken, spielt die Sicherheit bei Krypto-Investments immer eine zentrale Rolle. „Grundsätzlich sind Unlisted Token Teil der Blockchain-Ökonomie und durch ihre Dezentralität bereits relativ gut gesichert“, sagt Knoblach. Die Verwendung der Blockchain-Technologie ermöglicht zudem die sichere und transparente Verwahrung der Token. Die Verwahrung der Unlisted Token sollte dabei in einem digitalen Safe mit Multi-Signature-Funktion erfolgen. „Hohe Sicherheitsstandards und moderne Verschlüsselungstechniken gewährleisten den Schutz der Digital Assets“, so Knoblach. Optimal umsetzen lassen sich solche Strategien immer mit Luxemburger Verbriefungen, die die gerade bei digitalen Werten wichtige Geschwindigkeit des Agierens am Markt ermöglichen.

Über FAIR ALPHA

Fair Alpha bietet über ihre Tochtergesellschaften Finanzmarktlösungen für (semi-) institutionelle Investoren und Asset-Manager. Dabei werden Investmentideen und Handelsstrategien in investierbare und depotfähige Wertpapiere umgesetzt. Mithilfe von maßgeschneiderten Emissionsvehikeln werden Strukturen geschaffen, bei denen ein Emittentenrisiko ausgeschlossen werden kann. Fair Alpha übernimmt jeweils den gesamten Wertschöpfungsprozess vom Produkt-Set-up über die Administration bis zum fortlaufenden Life-Cycle-Management.

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FAIR ALPHA Services SA, 17, Rue de Flaxweiler, 6776 Grevenmacher, Luxemburg, Tel: +352 27 48 77 590, www.fair-alpha.org

Von Honoré Achille Simo, Executive Director, EMEA Head of Business Development, Value and Risk Advisory JLL

Die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) und generativer KI wird die Gesellschaft, Unternehmen und zweifellos auch den Immobilienmarkt verändern. Angesichts des Aufstiegs der Technologie, insbesondere von ChatGPT, aus dem Nischendasein in den Mainstream, müssen sich Führungskräfte mit den vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen auseinandersetzen, die KI heute bereits mit sich bringt und in Zukunft noch bringen wird. Wer sich dem Thema annimmt, KI einsetzt und ihren Nutzen erkennt, wird langfristig profitieren.

Entscheidend ist, KI als Werkzeug zu verstehen, genauso wie einen Hammer: Bevor wir einen Hammer einsetzen, wissen wir bereits, wie das Haus aussehen soll, das wir mit ihm bauen wollen. Bevor wir KI einsetzen, müssen wir unser Ziel kennen. KI darf also nicht als Autopilot verstanden werden, der unsere Arbeit ersetzt, sondern als Copilot, der uns mit großer Hebelwirkung unterstützt.

Umso wichtiger ist diese Erkenntnis angesichts der in vielen Ländern schrumpfenden Bevölkerung im Erwerbsalter. Darüber hinaus sinkt in den meisten europäischen Ländern seit vielen Jahren die Arbeitsproduktivität. KI kann die wegfallende Leistung auffangen und als Werkzeug zur Effizienzsteigerung genutzt werden. Unternehmen, die keine KI einsetzen, drohen also langfristig in der Produktivität zurückzufallen. Einer Studie des Finanzdienstleisters Goldman Sachs zufolge können 25 Prozent der derzeitigen Arbeitsaufgaben in den USA durch KI ersetzt werden. Besonders Bürobeschäftigte (46 Prozent) und Juristen (44 Prozent) seien dadurch betroffen, körperlich intensive Berufe wie beispielsweise im Baugewerbe (sechs Prozent) hingegen weniger.

Dass eine solche Entwicklung realistisch ist, zeigte bereits die Digitalisierung: Zahlreiche IT-Berufe gab es in den 80er-Jahren zum Beispiel noch gar nicht, heute sind acht der zehn wertvollsten Unternehmen weltweit technologiegetriebene Konzerne.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Zusammenarbeit von Mensch und KI, das erleben wir auch regelmäßig in der Immobilienbranche: Zwar kann KI quantitative Merkmale wahrnehmen, analysieren und zugeschnitten auf den Rezipienten wiedergeben – bei der Beschreibung der immateriellen Qualität eines Gebäudes stößt sie jedoch an ihre Grenzen. Zudem kann sie zum Beispiel noch keine Körpersprache von Käufern oder Verkäufern erkennen, um die notwendige Zusicherung und Ermutigung in einem Verkaufsgespräch zu geben. KI ist kein Ersatz für Soft Skills, Authentizität, Kreativität oder Erfahrung. Erst in Zusammenarbeit mit dem Menschen wird sie wirkungsvoll.

Auch für das Geschäft bietet KI zahlreiche Vorteile: Neue Nutzer wie KI-Entwickler, Chiphersteller oder Cloud-Anbieter werden für mehr Nachfrage sorgen, besonders Rechenzentren mit zuverlässiger Energie- und Dateninfrastruktur und ausreichend Kühlungsmöglichkeiten in großen Flächensegmenten dürften zunehmend gefragt sein. Hinzu kommen die zahlreichen Nutzer aus den Segmenten Life Science, Datenmanagement oder Finanzen, die KI-basiert arbeiten und ebenfalls erhöhte Anforderungen stellen werden. Dasselbe gilt für die Immobilienwirtschaft: Viele Proptechs, die vor wenigen Jahren die Digitalisierung in die Immobilienbranche gebracht haben, arbeiten bereits mit KI und vereinfachen Dokumentenordnung, vereinfachen und beschleunigen Bewertungen und Transaktionen, sorgen für effizientes Flächenmanagement, optimieren Anlagen und überwachen den Baufortschritt.

Auch wenn es noch viele offene Fragen zur Datensicherheit, Datenschutzanforderungen und Datenqualität gibt: Investoren, Entwickler und Nutzer müssen sich frühzeitig mit den Möglichkeiten und Herausforderungen von KI auseinandersetzen, um schlussendlich von mehr Effizienz zu profitieren.

Lesen Sie hier den ausführlichen Artikel: https://www.jll.de/de/trends-and-insights/staedte/kuenstliche-intelligenz-im-immobilienmarkt

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Jones Lang LaSalle GmbH , Wilhelm-­Leuschner-Straße 78, D-­60329 Frankfurt am Main, Tel.: +49 (0) 69 2003 0, www.joneslanglasalle.de

PwC-Studie: Blockchain-basierte Verträge werden klassische Verträge langfristig ablösen / Wesentliche Vorteile: Verlässlichkeit (100%), Cybersicherheit und Transparenz (je 95%) / Fachkräfte zur Implementierung fehlen /

Die Nutzung von Smart Contracts in der Finanzbranche steigt. Langfristig dürften sich die automatisierten Verträge auf Basis der Blockchain zum Standard in der Finanzbranche entwickeln. Wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ergab, wollen 52 Prozent der befragten 100 IT-Entscheider:innen der Finanzbranche Smart Contracts kurz- bis mittelfristig einführen. Bereits aktuell gehen über ein Drittel (35,7%) der Befragten davon aus, dass Smart Contracts klassische Finanztransaktionen ablösen werden.

Mithilfe von Smart Contracts lassen sich Geschäftsprozesse beschleunigen und effektiver gestalten sowie Einsparungen erzielen, indem Vertragskonditionen elektronisch auf einer Blockchain hinterlegt, automatisch ausgeführt und überwacht werden. Kombiniert mit Künstlicher Intelligenz (KI) können Tarife oder Klauseln je nach Risiko- oder Datenlage zeitnah und flexibel angepasst werden.

Verlässlich, sicher, transparent

Alle befragten IT-Entscheider:innen erklären, die von ihnen bereits genutzten Smart Contracts funktionierten verlässlich. Jeweils 95 Prozent der Befragten nennen Cybersicherheit und Transparenz als weitere Vorteile von automatisierten, sich selbst ausführenden Verträgen.

84 Prozent der Nutzer wollen mithilfe von Smart Contracts ihre Umsätze steigern. Einsparungen erhoffen sich 53 Prozent. Weitere 74 Prozent nutzen Smart Contracts, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Am häufigsten werden Smart Contracts in der Finanzbrache bereits zur Digitalisierung von Transaktionsnetzwerken (68 Prozent), für neue digitale Geschäftsmodelle (58 Prozent) sowie bei Peer-to-Peer-Payments (58 Prozent) verwendet. 67 Prozent der Befragten, die eine Einführung planen, wollen Smart Contracts mit Künstlicher Intelligenz (KI) kombinieren, 64 Prozent planen einen Einsatz in den Bereichen Sustainable oder Decentralized Finance (DeFi).

Blockchain-Expert:innen gesucht

Bislang nutzen lediglich 19 Prozent der befragten Dienstleister Smart Contracts. Der Hauptgrund: Laut 77 Prozent fehlen Fachkräfte, um die komplexen Anwendungen zu implementieren und in die Geschäftsprozesse zu integrieren. Weitere 74 Prozent nennen das Bewerten der Rechtssicherheit als wesentliche Hemmschwelle.

Die Gewährleistung von Datenschutz sehen 73 Prozent als Herausforderung. Dabei kann die Konformität eines Vertrages mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) technologisch gewährleistet werden: “In Blockchain-Plattformen integrierte Zero-Knowledge-Proofs (Null-Wissen-Beweise) ermöglichen es Finanzdienstleistern, sensible Informationen ihrer Kund:innen unter Einhaltung des Datenschutzes zu verifizieren”, erläutert Dimitri Gross, Director Financial Service Technology bei PwC Deutschland.

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Interview mit Daniel Frei, Geschäftsführer, WINBRIDGE Asset Management GmbH

Mit WT One hat Winbridge vor kurzem ein tokenisiertes Investmentprodukt auf den Markt gebracht. Was hat Sie dazu bewogen?

Daniel Frei: Die Digitalisierung, denn an dieser kommt in Zukunft kein mehr vorbei. Die Blockchain ist dabei die Technologie die es möglich macht, für Kunden Produkte wie unseren wt one- NFT zeitgemäß effektiver und wirtschaftlich zu erwerben.

Wie ist das Produkt von Anlegern bisher angenommen worden?

Daniel Frei: Alle sprechen von der Digitalisierung, wie diese jedoch funktioniert und in bestehende Finanzstrukturen umgesetzt werden und was ein Token überhaupt ist, dass alles mussten wir unseren Finanzberatern wie Kunden nach Einführung unseres Token wt one erst einmal verdeutlichen. Nach dieser Lernphase und nach Fertigstellung unserer hoch innovativen Zeichnungs- und Anwendungsplattform, ist das Interesse gewaltig.

Was sind die Vorteile von wt One?

Daniel Frei: Wir bieten unseren Kunden den Zugang nicht nur zum NFT wt one an, sondern auch gleich ein Wallet für dessen Verwahrung, die von einem aufsichtsrechtlich (BaFin) regulierten Partner – tangany GmbH – die eine Kryptoverwahrlizenz verfügt, gewährleistet wird. Vorteil dabei ist, es werden höchste Sicherheitsstandards verwendet und alle in Deutschland regulierten Anforderungen eingehalten. Die Verwahrung ist somit rechtlich geprüft und bedeutet, dass jeder Kunde auch seinen „Private Key“ nicht verlieren kann, da dieser treuhänderisch vom Kryptoverwahrer gehalten wird. Somit ist ein Vergleich mit den diversen und oft in Verruf geradenen „Kryptobörsen“ nicht zulässig. Sicherheit geht für uns vor, das ist eine klare Devise.

Welche Expertise hat Winbridge im Währungsmanagement?

Daniel Frei: Mit unserer starken und robusten Technologie sind wir Spezialist im digitalen vollautomatisierten Devisenhandel. Wir greifen seit vielen Jahren auf bewährte Algorithmen, systematische Anlagestrategien und wissenschaftliche Methoden zurück. Unsere zu hundert Prozent selbstentwickelten quantitativen Handelssysteme kombinieren mehrere Strategien und bieten eine spezielle Marktpreis- und professionelle Risikomanagement-Lösung für private wie institutionelle Investoren. Wir erreichen Risiko- und Ertragskennziffern, die sich kontinuierlich positiv von den übrigen Marktteilnehmern absetzen.

Welche Renditen konnten Anleger bisher mit ihren Investments bei Winbridge erzielen?

Daniel Frei: Seit Beginn unserer „Managed Accounts“ im Januar 2010, weisen wir eine herausragende und risikobereinigte Performance aus. Heißt: Für unsere Kunden haben wir einen Gesamtzuwachs von 278,30% in 13,5 Jahre erwirtschaftet. Das ergibt eine jährliche Nettorendite von 17,20%.

Warum gehört Winbridge in das Produktportfolio von Vermittlern und Beratern?

Daniel Frei: Der Bedarf an marktneutralen Lösungen veranlassen Investoren zunehmend, ihre Allokationsentscheidungen im Hinblick auf alternative Anlagestrategien zu überdenken oder sich vermehrt damit zu befassen. Diese Veränderung im Marktgeschehen stellt auch eine Herausforderung für den Finanzberater dar. Nur eine nachhaltige, herausragende und risikobereinigte Performance stellt den Kunden auf Dauer zufrieden.

Was bietet Winbridge ihren Vertriebspartnern an Unterstützung?

Daniel Frei: Für unsere Finanzmakler haben wir ein umfassendes Programm mit hohem Praxisbezug entwickelt. Zum Erfolg unserer Partner tragen wir durch die konsequente Zusammenführung von komplexem Wissen und praktischer Unterstützung bei der Kundengewinnung und -beratung bei. Durch unsere gelebte Transparenz und die kontinuierlichen Updates, durch unsere Webinare wie Seminare, sind unsere Partner stets optimal beraten. Mehr noch, sie dürfen sich darauf verlassen, das WINBRIDGE zukunftssichere Lösungen anbieten wird.

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WINBRIDGE Asset Management GmbH, Sendlinger Straße 47, 80331 München, Tel: +49 (0)89 72 66 99 5-0, www.winbridge.de

Reguliertes Angebot mit Know-how aus etablierten Wertpapierprozessen

Lösung für 1.200 Banken und Sparkassen zur Integration in Retail-Kunden-Geschäft

dwpbank-Kunde MLP Banking AG führt erste Transaktion mit Kryptowährung aus

Partnermodell für Handel und Verwahrung von digitalen Vermögenswerten mit Bankhaus Scheich / tradias, Tangany und Valantic

Dr. Heiko Beck: „Egal wie sich einzelne Kryptowährungen entwickeln: Digitalisierte Vermögenswerte werden künftig immer wichtiger. Deshalb erweitern wir unser Leistungsangebot in diesem Bereich und richten unser Portfolio stärker auf die Zukunftschancen aus, die sich hier bieten.“

Dr. Paul Utzat: „In Zusammenarbeit mit der dwpbank möchten wir unseren Kunden zukünftig den Handel von Kryptowährungen anbieten. In unserem MLP-Kundenportal ist es eine logische Ergänzung zum vorhandenen Angebot im Vermögensmanagement.“

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) will Banken und Sparkassen künftig in die Lage versetzen, die Chancen des Geschäfts mit digitalen Vermögenswerten für sich und ihre Kunden zu nutzen. Sie baut dafür die Plattform wpNex. Der Name leitet sich aus dem Wort Nexus für Verbindung oder Verflechtung ab. Die dwpbank will damit die Welt des klassischen Wertpapiergeschäfts mit der Welt des Handels digitaler Werte verbinden. Sie nutzt dafür ihre zentrale Position im deutschen Finanzmarkt mit etablierten Schnittstellen zu rund 1.200 Banken und Sparkassen und erweitert ihr Portfolio um Handel sowie Verwahrung neuer Vermögenswerte.

Erster Baustein der wpNex-Plattform ist ein Angebot zum Handel von Kryptowährungen. Eine Pilottransaktion auf Basis von Bitcoin hat die MLP Banking AG als erster dwpbank-Kunde erfolgreich durchgeführt. wpNex soll schrittweise ausgebaut werden und es den an die dwpbank angebundenen Banken und Sparkassen ermöglichen, den regulierten Handel weiterer digitaler Vermögenswerte in ihr Leistungsportfolio für Retail-Kunden aufzunehmen.

„Egal wie sich einzelne Kryptowährungen entwickeln: Digitalisierte Werte werden künftig immer wichtiger. Deshalb erweitern wir unser Leistungsangebot in diesem Bereich und richten unser Portfolio stärker auf die Zukunftschancen aus, die sich hier bieten“, sagt Dr. Heiko Beck, Vorstandsvorsitzender der dwpbank. „Bitcoin als etablierte Kryptowährung mit der weltweit größten Marktkapitalisierung bot für die Pilotierung die besten Voraussetzungen, wird allerdings nicht der einzige digitale Vermögenswert bleiben, den wir als dwpbank für den Handel verfügbar machen.“

Die MLP Banking AG hat als erster Kunde das neue Angebot genutzt und über wpNex eine Transaktion erfolgreich durchgeführt. Im Rahmen des Pilotgeschäfts hat MLP Bitcoin-Anteile gekauft, die anschließend in das von der dwpbank verwaltete Krypto-Konto des Kunden eingebucht wurden. Dieses Konto ist direkt mit dem entsprechenden Geldkonto verbunden, sodass Orders in Euro-Währung unmittelbar aufgegeben werden können – ohne Überweisung auf ein separates Zahlungskonto (Pre-Funding). „In Zusammenarbeit mit der dwpbank möchten wir unseren Kunden zukünftig den Handel von Kryptowährungen anbieten. In unserem MLP-Kundenportal ist es eine logische Ergänzung zum vorhandenen Angebot im Vermögensmanagement“, sagt Dr. Paul Utzat, Bereichsleiter Konto und Wertpapierabwicklung der MLP Banking AG. Der beratungsfreie Handel von ausgewählten Kryptowährungen soll MLP-Kunden nach erfolgreichem Abschluss einer Pilotphase im Laufe des Jahres angeboten werden.

Damit die dwpbank den etablierten Instituten in der Breite des deutschen Finanzmarkts zeitnah eine marktreife Lösung bieten konnte, hat sie auf ein Partnermodell mit in Deutschland lizenzierten und regulierten Dienstleistern gesetzt. Die Ausführung der Börsenorder erfolgte über das Bankhaus Scheich / tradias, verwahrt werden die Bitcoinbestände bei Tangany. „Unsere regulierte und marktführende Blockchain-Lösung gewährleistet, dass Kunden ihre digitalen Assets einfach und sicher verwalten können, ohne sich um komplexe Details kümmern zu müssen. Trotz mehr als 50 Kunden, darunter viele Banken, ist die Zusammenarbeit mit der dwpbank ein Meilenstein-Projekt“, so Martin Kreitmair, Managing Director Tangany, das für die dwpbank eine Custodial-Wallet führt – Retail-Kunden halten also keine Private Keys. „Wir sind sehr stolz auf die Partnerschaft mit der dwpbank und sehen dieses Projekt als großen Meilenstein für die gesamte Finanz- und Kryptoindustrie. Kunden werden die Option bekommen, über ihre Hausbank in Kryptowährungen zu investieren und müssen sich nicht mehr bei meist ausländischen, unregulierten Plattformen registrieren“, sagt Boris Ziganke, COO & Board Member Bankhaus Scheich / tradias. Valantic liefert der dwpbank darüber hinaus die Software für Orderrouting und Bestandsführung innerhalb der dwpbank-Systeme.

Gestartet hatte die dwpbank ihr Pilotprojekt im Jahr 2021. Auf das neu geschaffene Angebot können alle Kunden zugreifen, die an die IT-Systeme des Marktführers für Wertpapierservices angeschlossen sind. Kundeninstitute sparen sich Anpassungen ihrer Prozesse und Infrastruktur, private Anlegerinnen und Anleger können künftig über ihre gewohnte Nutzeroberfläche digital in Kryptowährungen investieren. Über den Zeitpunkt der Markteinführung für Retail-Kunden entscheiden die jeweiligen dwpbank-Kunden eigenständig.

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) ist Deutschlands führender Dienstleister für Wertpapierservices. Vom Order Routing bis zur Verwahrung erbringt sie Services entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Drei Viertel aller Banken in Deutschland haben ihre Wertpapierprozesse an sie ausgelagert. Mit rund 1.200 angeschlossenen Volks- und Raiffeisenbanken, Privat- und Geschäftsbanken sowie Sparkassen vertrauen Institute aus allen drei Banksektoren ihrer Kompetenz in Kernbereichen wie IT und Regulatorik. Als systemrelevantes Unternehmen ist die dwpbank vollreguliert.

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche WertpapierService Bank AG, Wildunger Straße 14, 60487 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 5099-0, www.dwpbank.de

Wie nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens wurden auch die Finanzmärkte und ihre Vermögenswerte längst von der Digitalisierung erfasst. Sowohl für Investoren als auch für Unternehmen spielen Token dabei eine immer präsentere Rolle.

Für die Calidris Fintech AG sind Token längst nicht mehr nur ein Zahlungsmittel – immer mehr Menschen erkundigen sich deshalb bei dem Finanzdienstleistungsunternehmen nach ihren weiteren Verwendungszwecken. Der Finanzdienstleister zeigt Kunden neue Chancen im Bereich der digitalen Vermögenswerte auf. Im Nachfolgenden wird erklärt, wie sich Token künftig entwickeln und welche Rolle sie am Markt einnehmen könnten.

Was versteht man unter digitalen Vermögenswerten?

Digitale Vermögenswerte basieren auf der Blockchain-Technologie. Nutzer können diese in einer digitalen Wallet verwahren und sie auf andere Wallets übertragen. Zu den bekanntesten Vertretern digitaler Vermögenswerte zählen die Kryptowährungen. Doch auch Kryptowertpapiere und Security-Token finden sich in dieser Anlageklasse wieder.

Letztere sind an ein reelles Wertpapierangebot oder einen physischen Wert gebunden. Durch ihre Koppelung an die Blockchain-Technologie profitieren Investoren von deren Geschwindigkeit und Sicherheit. Auch die Regulierung durch Aufsichtsbehörden fördert den Handel mit Security-Token.

Warum ein goldenes Zeitalter digitaler Vermögenswerte bevorstehen könnte

Seit dem Erstarken der Kryptowährungen wurden auch abseits des Bitcoins digitale Vermögenswerte einer immer breiteren Zielgruppe bekannt. Sowohl für Privatleute als auch für institutionelle Investoren können Token in Zukunft als alternative Form der Geldanlage dienen.

Besonders ihre Anwendungsvielfalt macht Security-Token für Investoren interessant. Ihre Bindung an echte Vermögenswerte ist der Grund dafür. Aktien, andere Formen der Unternehmensbeteiligung oder auch Immobilien können durch eine Tokenisierung in kleine Einheiten heruntergebrochen werden sowie schnell und einfach auf digitalem Wege gehandelt werden. Frisch gegründeten sowie mittelständischen Unternehmen ohne Zugang zu den großen Handelsplätzen ergibt sich so eine innovative Möglichkeit der Kapitalbeschaffung.

Vertrauenswürdige digitale Börsen haben sich bereits innerhalb der europäischen Regulierungsauflagen etabliert. Schon der Handel mit Kryptowährungen wurde so für Kleinanleger zugänglich. Anders als bei klassischen Börsen gelingt es ihnen, den Handel mit Vermögenswerten einer breiten Zielgruppe zu öffnen. Schon heute kann sich jeder mit PC und Smartphone unkompliziert am Token-Handel beteiligen.

Vor allem die EU sowie die Schweiz und Liechtenstein unternehmen wichtige Schritte, um den Handel mit Token sicherer zu gestalten. Die Erweiterung des Wertpapiergesetzes schließt so auch digitale Anlagewerte ein. Laut einer Studie von Plutoneo und Tangeny sollen diese günstigen Voraussetzungen allein in Europa schon 2026 zu einer Marktkapitalisierung digitaler Vermögenswerte in Höhe von 1,82 Billionen Euro führen.

Über Calidris Fintech AG:

Die Calidris Fintech AG macht für ihre Kunden neue Chancen im Bereich digitaler Vermögenswerte zugänglich. Das Unternehmen hat sich auf die Beratung und Betreuung von Kunden zu digitalen Vermögenswerten spezialisiert und verfolgt den Grundsatz: Sie sind die Anlageform der Zukunft.

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Calidris Fintech AG, Schaanerstrasse 13, 9490 Vaduz, Liechtenstein, Tel: +423 390 01 15, https://calidrisfintech.com

Fineqia International Inc. (CSE: FNQ) (OTC: FNQQF) (Frankfurt: FNQA), ein führendes Investmentunternehmen für digitale Vermögenswerte und Fintech,

gibt bekannt, dass seine Analyse globaler Exchange Traded Products (ETPs) mit digitalen Vermögenswerten als zugrunde liegende Sicherheit ein Wachstum des gesamten verwalteten Vermögens (AUM) um 59 % im bisherigen Jahreszeitraum ermittelt hat.

Der AUM-Anstieg betrug 37 % über dem zugrunde liegenden Wert digitaler Vermögenswerte, der seit Jahresbeginn mit 43 % langsamer wuchs. Dies ist auf den Preisanstieg der wichtigsten digitalen Vermögenswerte, die ETPs wie Bitcoin und Ethereum zugrunde liegen, gegenüber kleineren alternativen Coins sowie auf Kapitalzuflüsse in diese aufgeführten Produkte zurückzuführen.

„Die Flut ist jetzt höher als zu Beginn des Jahres und hat die meisten Schiffe angehoben”, sagte Bundeep Singh Rangar, CEO von Fineqia. „Der Markt bleibt bei diesem höheren Pegel stabil.”

Der Kursanstieg von 43 % seit Jahresbeginn überschattete den Rückgang der verwalteten Vermögen im Mai um 3 % von 32,6 Mrd. $ auf 31,7 Mrd. $ und den monatlichen Rückgang des Gesamtwerts der Krypto-Vermögenswerte um 5 % von etwa 1,20 Billionen $ auf 1,14 Billionen $.

Der Gesamtwert des Kryptomarktes war Ende Mai dieses Jahres 13 % niedriger als Ende Mai letzten Jahres und markierte damit den bislang geringsten Rückgang im Jahresvergleich in diesem Jahr.

Bitcoin (BTC) sank im Mai um 7 % und fiel von 29.200 $ am 30. April auf 27.200 $. Das AUM von ETPs, die BTC halten, gingen entsprechend um 4 % zurück und erreichten 21,7 Mrd. $ gegenüber 22,6 Mrd. $.

Ethereum (ETH) verlor 2 % an Wert und sank von etwa 1.910 $ auf 1.875 $. Auf Ethereum (ETH) lautende ETPs verzeichneten jedoch einen Anstieg des AUM um 1,6 % und erreichten am 31. Mai 7,6 Mrd. USD, verglichen mit 7,5 Mrd. USD im Vormonat.

ETPs, die alternative Coins repräsentieren, gingen um 8,6 % zurück, und diejenigen mit einem Korb von Kryptowährungen verloren 2,6 % an AUM.

Zu den ETPs gehören Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Notes (ETNs). Die AUM-Berechnung von Fineqia Research berücksichtigt den Start oder die Schließung von ETPs während eines bestimmten Zeitraums. Die Zahl der verfolgten ETPs lag Ende Mai bei 154.

Alle Preisangaben sind in USD angegeben, und die Preise der Kryptowährungen stammen von CoinMarketCap.

Die ETP- und ETF-AUM-Daten, auf die in dieser Mitteilung Bezug genommen wird, wurden von der hauseigenen Research-Abteilung von Fineqia aus renommierten Quellen zusammengestellt, darunter 21Shares AG, Grayscale Investment LLC, VanEck Associates Corp. und MorningStars, Inc. sowie TrackInSight SAS.

Über Fineqia International Inc.

Fineqia ist ein börsennotiertes Unternehmen in Kanada (CSE: FNQ), den USA (OTC: FNQQF) und Europa (Frankfurt: FNQA). Der strategische Fokus von Fineqia liegt auf der Bereitstellung einer Plattform und damit verbundener Dienstleistungen zur Unterstützung von Wertpapieremissionen und der Verwaltung von Schuldverschreibungen. Fineqia baut sein alternatives Finanzgeschäft aus und hält ein wachsendes Portfolio von Blockchain-, Fintech- und Cryptocurrency-Technologieunternehmen weltweit.

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Fineqia International Inc, 777 Hornby St, Vancouver, BC V6Z 1S4, Kanada, www.fineqia.com