Blockchain ist eine Technologie, die die gesamte Wirtschaft völlig umkrempeln kann.

 

Schon heute sind viele der Blockchain-Pioniere börsennotiert. „Trotzdem gilt es, beim Aufbau eines Portfolios in zwei Schritten vorzugehen“, sagt Karsten Müller, Manager des ChainBerry Equity (A2JF88/DE000A2JF881), des ersten Blockchain-Aktienfonds.

Der Grund dafür ist einfach: Viele der Pionier-Unternehmen sind hochspezialisierte, junge Nischenanbieter. „Deren Marktkapitalisierung ist noch gering, es sind oft klassische Small Caps“, sagt Müller. „Wer hier zu schnell zu viel kauft, sorgt für Nachfrage, ohne dass das Angebot Schritt halten kann – und verdirbt sich die Einstiegspreise.“

Deshalb wird der Fonds gedanklich in zwei Portfolios geteilt: „Wir nutzen ein Basisportfolio aus größeren Werten, die ausreichend liquide sind, um auch größere Käufe ohne Preissprünge aufnehmen zu können“, erklärt Müller. „Dazu kommt ein Spezialportfolio, in das auch heute schon viele der kleinen Spezialisten gekauft werden – häppchenweise.“ Während der Anteil der Spezialisten am Gesamtportfolio somit ständig steigt, wird das Basisportfolio immer weiter zurückgenommen.

Dabei werden alle Werte, ob groß oder klein, auf Basis ihrer Blockchain-Gewichtung ins Portfolio genommen. „Die direkten Anwendungen der Blockchain entstehen gerade erst“, sagt Müller. „Aber zwei Dinge sind bereits sicher: Die Blockchain wird für alle Branchen eine entscheidende Technologie. Und: Die Unternehmen, die bereits jetzt am Aufbau der Infrastruktur beteiligt sind, werden dabei enorm profitieren.“

Die ChainBerry Asset Management GmbH nutzt zur Aktienselektion neben der klassischen Fundamentalanalyse vor allem ein eigens geschaffenes Patentrating, mit dem die Patentportfolios der Unternehmen analysiert werden. „Innovative Unternehmen müssen mit Blick auf die Vermarktung ihrer neuen Produkte Patente anmelden“, sagt Müller. „Unsere Analyse aller Patentdatenbanken ermöglicht es uns, dem Markt immer einen Schritt voraus zu sein.“ Dabei werden alle Neuerungen aus dem Bereich KI/Blockchain analysiert und auf ihr Potential untersucht.

Die technische Positionierung ist dabei genauso wichtig, wie die Stärken und Schwächen der möglichen Produkte, die Produktpipeline und das Markt- und Branchenumfeld. „Dieser Analyseprozess ermöglicht uns, die Blockchain-Zukunftsfähigkeit der Unternehmen zu beurteilen“, so Müller. Aus diesen Parametern wird ein Wert für die Attraktivität des Patentportfolios gebildet und mit den fundamentalen Daten des Unternehmens zusammengeführt. „Daraus ergibt sich dann die finale Entscheidung, welche Aktien ins Portfolio kommen“, sagt Müller.

Der Fonds wurde am 3. September 2018 von der Service-KVG HANSAINVEST aufgelegt, die auch die anschließende Verwaltung übernimmt.

Die NFS Netfonds Financial Service GmbH übernimmt die Haftungsdachfunktion für das Fondsadvisory der ChainBerry Asset Management GmbH. Mindestens 51 Prozent des Anlagevermögens müssen jederzeit in Aktien und diesen gleichwertigen Wertpapieren investiert sein. Der Fonds kann maximal 49 Prozent Cash und Cash-ähnliche Instrumente halten, bis zu zehn Prozent des Fondsvermögens kann in andere Fonds investiert werden. Der Einsatz von Derivaten ist möglich. Die Erträge des Fonds werden ausgeschüttet. Der ChainBerry Equity ist im Risiko- und Ertragsprofil in Kategorie 5 eingestuft, weil sein Anteilpreis verhältnismäßig stark schwanken kann und deshalb sowohl Verlustrisiken als auch Gewinnchancen relativ hoch sein können.

 

Verantwortlich für den Beitrag:

ChainBerry Asset Management GmbH, Ballindamm 39, D – 20095 Hamburg, Telefon +49 99999-3070, www.chainberry.de

Die US-Börsen haben sich vom Rest der Welt entkoppelt, vor allem US-Tech-Werte dominieren weltweit, an den Börsen wie an den Märkten.

 

„Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, diese Entwicklung zu stoppen, doch Europa verschläft die Chancen“, meint ChainBerry-Gründer Karsten Müller.

Die US-Börsen, allen voran die Technologietitel, haben in den vergangenen Monaten kontinuierlich neue Höchststände erreicht. Die europäischen Börsen konnten bei Weitem nicht mithalten und dümpelten vor sich hin. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe:

Zum einen scheint die Steuerreform in den USA zu greifen. „Schon im ersten Quartal 2018 haben amerikanische Unternehmen etwa 300 Milliarden US-Dollar ins Land zurückgeholt“, sagt Karsten Müller. Wesentliche Teile davon sollten auch den Weg an die Aktienmärkte gefunden und die Kurse beflügelt haben. Und jetzt, im heißen Wahlkampf vor den Zwischenwahlen im November, wollen Trumps Republikaner mit einer weiteren Steuerreform punkten.

Dieses Mal steht vor allem die Steuerentlastung von Privatpersonen im Mittelpunkt. Geht es nach den Republikanern, würde die seit Jahresanfang gültige Einkommensteuersenkung, die zunächst nur für acht Jahre ausgelegt wurde, auf Dauer festgeschrieben. Es ist zwar wenig wahrscheinlich, dass die Gesetzespakete noch vor den Zwischenwahlen durchgewunken werden. „Allein die Aussicht auf langfristig verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen könnte den Börsenoptimismus aber weiter befördern – und die US-Börsen gegenüber den europäischen noch weiter nach vorne bringen“, so Müller.

Es sind vor allem die Tech-Unternehmen, die nicht nur dank der steuerlichen Rahmenbedingungen weltweit fast uneinholbare Marktpositionen aufbauen konnten. Amazon, Alphabet, Apple & Co. liegen in fast allen Bereichen vorne. Sie haben ausgehend von einer enormen Kundenorientierung Imperien aufgebaut, die sie jetzt auch in vielen anderen Bereichen vom Start weg zu großen Mitspielern werden lässt. Karsten Müller: „Auch wenn es in Europa immer wieder ein Unwohlsein mit der US-amerikanischen Dominanz gibt: Passiert ist wenig.“

Dabei wäre das auf einem Feld möglich, das gerade erst erschlossen wird. Das noch relativ junge Technologiefeld Blockchain ist noch nicht verteilt und die Marktpositionen werden gerade erst aufgebaut. „Obwohl die Blockchain-Technologie das Zeug dazu hat, die US-Monopolstellungen aufzubrechen, scheinen die Europäer hier wieder den Anschluss zu verpassen“, sagt Müller. „Wieder spielen bei der disruptivsten Technologie seit dem Siegeszug des Internets US-Unternehmen die erste Geige.“

Dass das nicht so bleiben muss, zeigen viele Unternehmen, die abseits der großen Namen die Infrastruktur der Blockchains aufbauen, die Technologie entwickeln oder Anwendungen in Industrie, Handel und Dienstleistung tragen. Viele davon stammen aus Europa. Um diese jungen, zumeist noch nicht börsennotierten Unternehmen zu finden, genüge aber ein oberflächlicher Blick nicht, weiß Müller. Sie tragen anders als die US-Riesen keine großen Namen, aber haben oft ein Pfund: Patente. „Wer sich hier den zweiten Blick zutraut und in die Tiefenrecherche einsteigt, findet viele neue Spieler. Und manch einer davon wird es in Zukunft mit den ganz Großen aufnehmen können“, ist sich Karsten Müller sicher.

 

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Die next Block GmbH aus Berlin startet unter der Marke „bitmeister“ eine voll regulierte Kryptobörse in Deutschland.

 

Im Frühjahr 2019 werden die ersten Trades möglich sein, bereits zuvor ist ein Einstieg in die Börse per Crowdfunding möglich. Gehandelt werden können Kryptowährungen und Security Token.

Mit den Kryptowährungen ist eine komplett neue Assetklasse entstanden. Der Markt dafür ist neu, oft noch nicht durchreguliert – und wächst rasant. Täglich werden derzeit Kryptocoins im Wert mehrerer Milliarden Euro auf weltweit mehr als 195 Kryptobörsen gehandelt. Viele davon sitzen in Ländern, wo ein rechtlicher Zugriff im Falle von Problemen kaum möglich ist. „bitmeister ist ein in Deutschland ansässiges, der deutschen Rechtsprechung und der Regulierung durch die Bafin unterworfenes Unternehmen und somit der optimale Handelspartner für Experten, aber auch für die vielen Neueinsteiger, die den Markt jeden Tag entdecken“, sagt Rouven Rosenbaum, zusammen mit Leonard Zobel Geschäftsführer der next Block GmbH und Gründer von bitmeister.

„Eine regulierte, aber nicht überregulierte, eine sichere, aber trotzdem schnelle und einfach zu bedienende Börse für Kryptowährungen wünschen sich die Deutschen“, sagt Rosenbaum. „Und genau das liefert bitmeister. Auf diese Bedürfnisse zugeschnitten gehen wir an den Start.“ Dabei tritt bitmeister als voll regulierte Börse an: „Wir halten die Regulierung für wichtig und notwendig. Klare Regeln für den Handel mit Kryptowährungen nutzen allen Beteiligten“, sagt Zobel. Die Börse wird dabei in Zusammenarbeit mit einer Wertpapierhandelsbank aus Frankfurt aufgebaut.

Auf bitmeister können Einsteiger dank vordefinierter Handelsparameter ohne Aufwand handeln wie die Profis und sich zwischen einem automatischen Handelssystem und einem Expertenmodus entscheiden. Neue Maßstäbe setzt bitmeister auch in puncto Schnelligkeit – bei der Anmeldung und der Verifizierung, bei der Abwicklung und Information. „bitmeister gibt zudem Hinweise, welche steuerlichen Aspekte bei jeder Transaktion zu beachten sind“, sagt Zobel. „Kunden müssen sich nicht mit steuerlichen Grauzonen, First-in-first-out, Last-in-first-out oder Haltefristen beschäftigen.“

Das technische Fundament von bitmeister wurde mit dem Fokus auf Sicherheit entworfen: „Die Anforderungen der Bafin an IT-Sicherheit dienen hier als Grundlage, die wir aber weit übertreffen“, sagt Zobel. Zudem bietet bitmeister in Zusammenarbeit mit einer Versicherung eine Portfolioversicherung für alle Marktteilnehmer an.

Dabei gibt es jetzt zwei Wege, am Boom der Kryptowährungen teilzuhaben: „Anleger profitieren von den zum Teil enormen Kurssteigerungen der Kryptowährungen, die Kryptobörsen vom Handel“, sagt Rosenbaum. „Alle Kryptohandelsplätze zusammen erwirtschaften durch Handelsgebühren und Spreads Gewinne von mehreren hundert Millionen Euro – jede Woche.“ bitmeister startet in Kürze ein Crowdfunding, bei dem Anleger ab einer Mindestsumme von 500 Euro einsteigen können. Für die dreijährige Darlehenslaufzeit sind zwölf Prozent Rendite pro Jahr fix, dazu kommt eine Exitbeteiligung, wenn bitmeister während der drei Jahre verkauft oder an die Börse gebracht wird. „Wer im Goldrausch nur nach Gold gräbt oder auch nur Schaufeln verkauft, arbeitet mit hohem Risiko“, sagt Leonard Zobel. „Streuung der Investments über die Wertschöpfungskette des boomenden Kryptomarktes ist der optimale Weg. Und den bieten wir mit einem Investment in eine Kryptobörse.“

 

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Die Krypto-Leitwährungen Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) standen in den vergangenen Tagen weiter unter Druck

 

In diesem Zug verloren auch viele der alternativen Coins (Altcoins) an Wert. „Zumindest bei Ether scheint der Verkaufsdruck aber übertrieben“, sagt Leonard Zobel, Geschäftsführer der auf Kryptowährungen spezialisierten next block GmbH aus Berlin.

„Wir hatten bereits eine hohe Wahrscheinlichkeit weiterer Kursrückschläge bei Ether thematisiert, das ist mit einem Minus von 30 Prozent in den vergangenen sieben Tagen auch eingetreten“, sagt Zobel. Über 90 Tage hat Ether jetzt sogar zwei Drittel seines Wertes eingebüßt –und noch immer gibt es weiter negative Reviews und Berichte über die Probleme des Projekts.

„Viele dieser Reports scheinen allerdings sehr einseitig motiviert“, sagt Zobel. „Ethereum ist immer noch das Netzwerk mit der breitesten und aktivsten Entwickler-Community, Scaling-Lösungen scheinen mir hier deutlich greifbarer als bei anderen Technologien.“ Cardano etwa sei in seiner Proof of Stake-Implementierung bei null Prozent und habe gerade erst ein Research Paper veröffentlicht. „Ethereum dagegen hat die meisten Nutzer, die meisten aktiven Dapp-Projekte und ein insgesamt sehr hohes Potential“, analysiert Zobel.

Insgesamt scheine es so, als ob der Ether-Preis künstlich gedrückt werde. „Und das auch mit verkürzt wiedergegebenen Zitaten, die einem der Ethereum-Gründer, Vitalik Buterin, zugeschrieben werden, wie auch mit den oben genannten negativen Artikeln“, sagt Zobel. „Die Vermutung liegt nahe, dass der Preis künstlich gedrückt werden soll, bis er dann durch die anstehende Zulassung von Ether-Futures oder Ether-ETFs wieder massiv steigt.“ Spannend wird es aber auch zu sehen, wie das kommende Update mit der Inflationsbremse der Block Reward Reduktion von drei auf zwei ETH den Kurs beeinflussen wird.

Geringer als bei Ether fielen die Verluste bei Bitcoin aus. Dieser verlor in den vergangenen sieben Tagen rund elf Prozent. „Die meisten Altcoins haben diesen Verlust gegen den US-Dollar nachgezeichnet, da sie nur über Ether oder Bitcoin in Dollar getauscht werden und ein fallender Bitcoin somit automatisch Kursverluste mit sich bringt“, analysiert Zobel. Gegen ETH und BTC aber liegen sie zum Teil kräftig im Plus, so stieg etwa Tezos (XTZ) rund 21 Prozent gegenüber Ether.

Die small Kryptos halten sich also derzeit innerhalb des Krypto-Universums recht gut. „Dabei dürfen Anleger aber nicht übersehen, dass diese Konkurrenz derzeit weder nachweislich technisch überlegen ist, noch wirklich vom Kurs her besser dasteht“, sagt Zobel. Ada, Eos oder Neo haben bereits lange vor Ether einen Großteil ihres Wertes gegenüber den Alltime-Hights eingebüßt. „Eos etwa müsste um 348 Prozent steigen, um wieder auf ehemalige Höchststände gegenüber dem Dollar zu kommen, Ripple um 1233 Prozent, Ada Cardano sogar um 1554 Prozent und Neo um 934 Prozent.“

„Bei Ethereum stehen die Verluste in keinem Verhältnis zu Größe und Qualität des Netzwerks und der Technologie“, sagt Zobel. „Auf mittlere und lange Sicht werden wir hier eine Trendumkehr sehen, auch wenn es kurzfristig zu weiteren Verlusten kommen kann.“ Für langfristige Investoren könnte sich ein Einstieg schon wieder lohnen.

 

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Die globale Trading- und Investment-Plattform eToro ist Partnerschaften mit sieben verschiedenen Premier-League-Clubs eingegangen, die im Rahmen dieser Kooperationen in Bitcoin ausgezahlt werden.

 

Damit wird die Plattform zum offiziellen Partner der Clubs Brighton & Hove Albion F.C., Cardiff City F.C., Crystal Palace F.C., Leicester City F.C., Newcastle United F.C., Southampton F.C. sowie Tottenham Hotspur. „Als globale Multi-Asset-Plattform, die neben traditionellen Vermögenswerten auch die wichtigsten Kryptowährungen im Angebot hat, freuen wir uns, gemeinsam mit so vielen Premier-League-Clubs Geschichte zu schreiben als das erste Unternehmen, das jemals eine Premier-League-Partnerschaft in Bitcoin bezahlt hat“, sagt Iqbal Gandham, UK Managing Director bei eToro.

Die Partnerschaften markieren einen wichtigen Schritt, um das Potenzial von Kryptowährungen und der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie für den Fußball und die Welt des Sports zu nutzen. Die Technologie könnte beispielsweise Abhilfe bei Problematiken im Ticketverkauf schaffen, für mehr Transparenz sorgen und die Echtheit von Merchandise-Artikeln gewährleisten. Als Partner von sieben Premier-League-Clubs wird eToro durch eine breite Palette von Marketing-Möglichkeiten weltweit präsent sein, per LED-Boards an Spieltagen, durch den Zugang zu Spielern, mit Tickets und digitalen Rechten.

Die Stimmen der Premier-League-Partner im Überblick:

 

  • Fran Jones, Head of Partnerships, Tottenham Hotspur F.C.: „Wir bei Tottenham Hotspur haben uns der Technologie und Innovation verschrieben und freuen uns daher, eToro als Partner in einem sich rapide entwickelnden Segment begrüßen zu können.“

 

  • Paul Barber, Chief Executive, Brighton & Hove Albion F.C.: „In Brighton sind wir stolz darauf, an vorderster Front mit dabei zu sein, neue Technologien und neue Ideen in den Fußball zu bringen. Wir freuen uns, eToro als Partner begrüßen zu können, der uns helfen wird, das Potenzial von Blockchain besser zu verstehen.“

 

  • Barry Webber, Commercial Director, Crystal Palace F.C.: „Die Blockchain-Technologie eröffnet in allen Geschäftsbereichen aufregende neue Möglichkeiten. Wir freuen uns daher, eToro als Partner begrüßen zu können, damit wir dieses Potenzial im Fußball ausloten können.“

 

  • Jonathan Gregory, Commercial Director, Leicester City F.C.: „Wir freuen uns, eToro als offiziellen Partner im Klub begrüßen zu dürfen. Es ist aufregend, mit einem so innovativen Branchenführer zusammenzuarbeiten. Ähnlich wie Leicester City ist eToro eine ambitionierte Marke mit einer bedeutenden globalen Reichweite und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit während der gesamten Saison.“

 

  • David Thomas, Commercial Director, Southampton F.C.: „Wir freuen uns sehr, eToro als Klubpartner begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten und mehr über das Potenzial der Kryptowährung und Blockchain-Technologie im Fußball zu erfahren.“

 

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Eine der größten ICO-­Pleiten droht

Der Streit um das Berliner Krypto­Start­up Envion eskaliert zusehends. Gründer Michael Luckow erhebt schwere Vorwürfe gegen Matthias Woestmann, den CEO der Envion AG, sowie dessen Geschäftspartner, den Rechtsanwalt Thomas van Aubel: “Woestmann und van Aubel haben unsere Firma gestohlen”, sagte Luckow dem Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ (Ausgabe 9/2018,  EVT 23. August). Das Unternehmen, das mit mobilen Krypto­ Mining-­Containern Geld verdienen möchte, konnte Anfang des Jahres in einem Initial Coin Offering (ICO) 100 Mio. Dollar von Investoren einsammeln,­ das bislang größte Krypto­-Funding in Deutschland. Zwischen Gründern und Management des Unternehmens kam es anschließend jedoch zum Zerwürfnis.

Kern des Konflikts ist eine Kapitalerhöhung der Envion AG, die Woestmann im Januar ohne Einverständnis der Gründer durchführte und bei der van Aubel als neuer Gesellschafter einstieg. Das Berliner Landgericht hat den Vorgang, mit dem die Gründer ihre Anteilsmehrheit verloren, inzwischen in einem Urteil zu einem einstweiligen Verfügungsverfahren als “Pflichtverletzung” des Geschäftsführers eingestuft.

Der Konflikt zwischen Gründern und Management hat den Betrieb des Start­ups weitgehend gelähmt, die Serienproduktion der Container konnte nie aufgenommen werden. Unter den mehr als 30.000 Anlegern will dennoch nur eine Minderheit ihr Investment rückabwickeln, so ein Anlegervertreter gegenüber ‘Capital’. Gut zwei Drittel der Investoren setzten weiter auf einen Erfolg des Geschäftsmodells.

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Capital, Informationen zum Thema Wirtschaft und private Finanzen, G+J WirtschaftsPresse Online GmbH, ­81664 München, Tel.: 089/4152­06, Fax: 089/4152­310, www.capital.de

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social­Trading­ Plattform eToro, kommentiert den jüngsten Kursrutsch bei Kryptowährungen:

„Die extremen Abwärtsbewegungen an verschiedenen Märkten setzen sich fort. Was Anfang dieser Woche mit der Türkischen Lira begonnen hat, breitete sich schnell über sämtliche Märkte aus und scheint nun auch den Krypto­-Markt erreicht zu haben: Bei allen wichtigen Kryptowährungen gab es jüngst deutliche Rücksetzer. Dabei zeigte sich Bitcoin am stabilsten, während der Ethereum­-Kurs am stärksten verlor. Die Nachrichtenagentur Bloomberg führt die starken Verluste bei Ethereum darauf zurück, dass einige Krypto­-Startups Mittel liquidiert hätten, die sie per Initial Coin Offerings eingesammelt haben.“

ICOs mit mehr Zu-­ als Abflüssen von Mitteln: 2018 schon 14,3 Milliarden US­-Dollar

„Bevor sich aber eine endgültige Schlussfolgerung ziehen lässt, bedarf es einer tiefergehenden Analyse. Die wahrscheinlichste Ursache für die Abwärtsbewegung auf dem Krypto-­Markt ist derzeit der schnell steigende US-Dollar ­Kurs. Denn noch immer ist es so, dass am Markt für ICOs das Volumen der Investitionen das der Liquidationen übertrifft.

Dem Datenanbieter CoinDesk zufolge haben ICO-­Projekte im Jahr 2018 bis dato 14,3 Milliarden US­-Dollar eingesammelt. Das ist beinahe das Dreifache der 5,7 Milliarden US-­Dollar, die in 2016 und 2017 erreicht wurden.“

 

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Jetzt zwölf Kryptowährungen auf der Plattform verfügbar

 

eToro, eine globale Trading­ und Investment­Plattform mit über zehn Millionen Nutzern, hat die Kryptowährung IOTA in sein Angebot integriert. Damit sind ab sofort zwölf Kryptowährungen auf der Plattform verfügbar.

IOTA möchte es Unternehmen ermöglichen, neue Business­-to-­Business-­Marketing­ Möglichkeiten auszuloten und zu realisieren, indem sie jede technologische Ressource zu potenziellen Service macht, der in Echtzeit auf einem offenen Markt sowie gebührenfrei gehandelt werden kann.

Im Gegensatz zu den meisten Kryptowährungen greift die IOTA­-Plattform nicht auf die Blockchain­Technologie zurück. Stattdessen kommt eine, von den Erschaffern „Tangle“ genannte, blocklose Technologie zum Einsatz. Das IOTA Tangle­ Ledger ist in der Lage, Transaktionen ohne Gebühren abzuwickeln. Das ermöglicht es Endgeräten, exakte Summen an Ressourcen On­Demand zu handeln und Daten von Sensoren und Datenloggern sicher und Ledger­verifiziert zu speichern. IOTA verfolgt das Ziel, das Grundgerüst für das Internet der Dinge (IoT) zu werden.

Die Aufnahme von IOTA in das Angebot von eToro erfolgt zu einer Zeit, da Investoren ihre Portfolios breiter aufstellen möchten. IOTA ergänzt das bestehende Kryptowährungs­-Angebot von Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, XRP, Litecoin, Ethereum Classic, Dash, Stellar, EOS, Cardano und NEO. Auf eToro besitzen Krypto­-Anleger das tatsächliche Asset, wobei eToro als Verwahrstelle fungiert.

IOTA wird außerdem Teil von eToros CFD­-basiertem Crypto CopyFund, der es Anlegern ermöglicht, mit nur einem Klick über alle bei der Plattform verfügbaren Kryptowährungen hinweg zu diversifizieren. Die Gewichtung der Assets richtet sich dabei nach ihrer Marktkapitalisierung.

„Wir bei eToro glauben an Diversifikation und möchten weitere Krypto-­Assets auf unsere Plattform bringen, in die unsere Nutzer investieren können“, sagt Yoni Assia, CEO und Mitbegründer von eToro. „Es gibt heute Milliarden von Geräten, die sich auf das Internet der Dinge stützen. Weil sich die Welt immer stärker vernetzt, kommen Woche für Woche weitere hinzu. IOTA möchte zum ‚Ledger of Everything‘ werden, indem es den Datenaustausch zwischen mit Sensoren ausgestatten Geräten erlaubt, die Teil des Internets der Dinge sind.“

 

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Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social­Trading­ Plattform eToro, kommentiert die jüngste Ankündigung des Börsenbetreibers Intercontinental Exchange zum Start einer Plattform für digitale Assets:

 

„Auf dem Kryptomarkt gab es in den vergangenen Tagen wieder einmal reichlich Bewegung. Für Aufsehen sorgte insbesondere eine Mitteilung der Intercontinental Exchange (ICE): Der Betreiber der New York Stock Exchange und vieler weiterer Börsen plant den Start einer globalen Plattform für digitale Assets für November 2018.

Das geplante Ökosystem namens Bakkt soll unter anderem die Bitcoin­-Aufbewahrung und die Bezahlvorgänge mit der digitalen Währung benutzer­- und regulierungsfreundlicher gestalten. CEO von Bakkt ist Kelly Loeffler, die bis vor kurzem Kommunikations-­ und Marketingchefin bei ICE war.“

ICE könnte den Weg für regulierte Krypto­Produkte ebnen

„Als Partner sind Microsoft, Starbucks sowie die Boston Consulting Group (BCG) mit an Bord. Entgegen einiger Gerüchte wird der Kaffee­Konzern Starbucks, Bitcoin in seinen Lokalen jedoch nicht direkt akzeptieren – jedenfalls in absehbarer Zeit nicht.

Insgesamt ist die Ankündigung für das Bitcoin­-Netzwerk eine gute Sache: Wenn es der ICE gelingt, ein von der US­-Regierung reguliertes Bitcoin-­gestütztes Zahlungsnetzwerk zu etablieren, könnte dies den Weg für regulierte Krypto­ Produkte und mehr Wettbewerb in diesem Bereich ebnen, was letztlich eine für eine breitere Akzeptanz sorgen sollte. Parallel dazu drängt in Deutschland die Börse Stuttgart mit einer eigenen Plattform für Initial Coin Offerings auf den Markt.“

 

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Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social­-Trading­ Plattform eToro, kommentiert die jüngste Rallye der Digitalwährung Bitcoin:

In Anbetracht der erneut bullischen Stimmung auf dem Krypto-­Markt ist es an der Zeit, die aktuellen Entwicklungen mit etwas Abstand zu betrachten. Was steckt hinter den jüngsten Kurssteigerungen? In den Medien werden verschiedene Ursachen diskutiert, die es aufzuschlüsseln gilt:

1. Blackrocks Interesse an der Blockchain: Von allen genannten Gründen der wohl am wenigsten ernstzunehmende. Die Fondsgesellschaft hat zwar bestätigt, dass sie sich schon eine Weile mit der Technologie beschäftigt, aber auch mitgeteilt, dass aktuell keine konkreten Ankündigungen bevorstehen. Hinzu kommt, dass Blackrock-­CEO Larry Fink, das Interesse von Anlegern an Kryptowährungen völlig herunterspielte.

2. Facebook­ und Google­-Werbung: Facebook hat sein generelles Verbot von Krypto­bezogenen Anzeigen aufgehoben und setzt eigenem Bekunden nach jetzt auf glaubwürdige Player auf dem Krypto-­Markt. Google ist sich bezüglich seiner Handhabung etwas weniger im Klaren, jedoch gibt es Gerüchte, dass das Unternehmen Facebooks Beispiel folgen könnte.

3. Gerüchte über einen Bitcoin-ETF: Einer der wahrscheinlichsten Gründe dafür, dass der Krypto-­Markt steigt. Es wird damit gerechnet, dass die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC demnächst über die Zulassung eines von der Chicagoer Optionsbörse CBOE beantragten Bitcoin­gestützten ETF entscheidet. Der ETF­-Markt ist riesig, sodass eine mögliche Genehmigung den Krypto-­Markt für kapitalkräftige Investoren öffnen könnte.

4. Das Engagement der SBI Group: Am 4. Juni 2018 eröffnete der japanische Finanzriese einen neuen virtuellen Währungsschalter. Dieser dürfte dem Markt definitiv verstärkte Zuflüsse bescheren.

Mit einhundertprozentiger Sicherheit kann niemand sagen, warum Bitcoin wieder zur Rallye angesetzt hat. Es könnten alle oder keine der genannten Faktoren sein. Letzten Endes wird das Marktgeschehen von Menschen und ihren Wahrnehmungen bestimmt. Das sorgt dafür, dass für den Bitcoin­-Kurs alles möglich ist ­ sowohl nach oben als auch nach unten.

 

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Für Anleger ist weiter Vorsicht geboten

 

Matthew Newton, Market Analyst bei der Social-­Trading-­Plattform eToro, kommentiert die jüngste Nachrichtenlage rund um Bitcoin und Co.:

„In dieser Woche gab es für Kryptowährungen gleich mehrere positive Ankündigungen: Während das Financial Stability Board der G20 (FSB) erklärte, dass Kryptowährungen keine Gefahr für die Finanzstabilität darstellen, bestätigte BlackRock­CEO Larry Fink öffentlich das Interesse der Fondsgesellschaft an der Blockchain­-Technologie. Nach einigen Wochen der Flaute können Nachrichten wie diese Kryptowährungen als Assetklasse nachhaltig zu mehr Geltung verhelfen.

Doch in einem Bärenmarkt haben gute Nachrichten nicht so einen hohen Einfluss wie schlechte. Der Markt hat sich in der letzten Woche beruhigt – eine Entwicklung, die typisch für Märkte ist, die sich mitten in der Bodenbildung befinden. Anleger sollten vorsichtig bleiben, denn bereits im April dieses Jahres haben wir eine ähnliche Situation erlebt, in der einige große Short-­Positionen gedrückt wurden, was einen starken Preisanstieg zur Folge hatte. Sollte der Bitcoin-­Preis allerdings über ein Niveau von 8.000 US-­Dollar klettern, dürfte das ein potenzielles Signal dafür sein, dass der Bulle zurück ist und die Preise weiter steigen könnten.“

 

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 eToro und Imperial College London veröffentlichen Whitepaper

 

Kryptowährungen haben das Potenzial, innerhalb des nächsten Jahrzehnts zu einem Hauptzahlungsmittel zu werden. Das geht aus einem Whitepaper hervor, das eToro, das führende Netzwerk für Social Trading und Investing, gemeinsam mit dem Imperial College London veröffentlicht hat.

Die von eToro in Auftrag gegebene Analyse mit dem Titel „Cryptocurrencies: Overcoming Barriers to Trust and Adoption“ (deutsch: „Kryptowährungen: Vertrauens-­ und Akzeptanzbarrieren überwinden) kommt zu dem Fazit, dass Kryptowährungen ein praktikables technologisches Update für die Art und Weise darstellen können, wie wir Geld ausgeben – vorausgesetzt, sie machen weitere Fortschritte in den drei Kernfunktionen des Geldes: als Tausch- und Zahlungsmittel, als Recheneinheit und als Wertaufbewahrungsmittel.

„Viele Menschen haben sich an Geld als ein stabiles, fest verankertes Konzept gewöhnt – obwohl das Gegenteil der Fall ist. Die Geschichte des Geldes ist eine Geschichte der Evolution, in der neue Technologien alte ersetzen, um den Werttransfer von einer Person zur anderen zu verbessern. Auf dieser Reise sind Kryptowährungen ein nächster Schritt“, sagt Iqbal Gandham, UK Managing Director von eToro. „Die erste Bitcoin-­Transaktion fand vor etwas mehr als acht Jahren statt und jetzt sehen wir, dass Bitcoin teilweise den Anforderungen an gewöhnliches Geld entspricht. Angesichts der schnellen Akzeptanz sind wir der Auffassung, dass Bitcoin und weitere Kryptowährungen innerhalb des nächsten Jahrzehnts zu einem Hauptzahlungsmittel werden könnten.“

Mit der Wertaufbewahrung haben Kryptowährungen bereits heute eine der drei grundlegenden Rollen von traditionellem Geld inne, wie Prof. William Knottenbelt vom Imperial College London und Dr. Zeynep Gurguc von der Imperial College Business School argumentieren. „Zum Durchbruch verhelfen könnte den Kryptowährungen die Frage nach grenzüberschreitenden Zahlungen“, so Gandham. „Häufig sind diese immer noch schwierig und teuer. Kryptowährungen hingegen sind grenzüberschreitend konzipiert, sodass sich Vermögen einfacher übertragen lässt. Die Chancen, dass wir hier einen führenden Anwendungsfall erleben, ist sehr hoch.“

Das Imperial College und eToro sehen sechs Herausforderungen, denen Kryptowährungen begegnen müssen, um zu einem Hauptzahlungsmittel zu werden:

1. Skalierbarkeit: Viele Kryptowährungen bauen auf Blockchains auf, die derzeit nicht dafür ausgelegt sind, große Transaktionsvolumen zu vermitteln. Um erfolgreich zu sein, müssen die Mining­-Communitys einzelner Blockchains die Lösung der Skalierbarkeitsprobleme forcieren.

2. Benutzerfreundlichkeit: Wie bei jeder Erfindung ist ein benutzerfreundliches Design zentral, wenn es um die Akzeptanz durch die Massen geht.

3. Regulierung: Unterschiedliche Länder gehen unterschiedliche regulatorische Wege. Ohne einen standardisierten globalen Regulierungsansatz wird Bitcoin Schwierigkeiten haben, weiter an Fahrt im Mainstream aufzunehmen.

4. Volatilität: Alle Währungen schwanken im Preis. Eine extreme Volatilität erschwert es Kyptowährungen jedoch, als Wertanlage erachtet zu werden.

5. Anreize:­ Jedes neue Finanzsystem erfordert ein sorgfältiges Nachdenken darüber, wie sein Anreizsystem Verhalten beeinflusst. Wenn es nicht in der richtigen Weise aufgebaut ist, wird das System schnell von einigen Benutzern zum Nachteil anderer manipuliert.

6. Datenschutz: ­ Die Möglichkeit unterschiedlicher Datenschutzniveaus erweist sich dabei das Anbieten unterschiedlicher Datenschutzniveaus für unterschiedliche Nutzer als attraktiv. Ohne dieses Angebot könnten einige Personen Kryptowährungen fernbleiben.

Die Forscher argumentieren, dass sich Geld im Laufe der Zeit wesentlich weiterentwickelt hat. Frühe Ideen auf Basis von Tauschsystemen und Wertgegenständen sind im Laufe der Zeit durch Münzen, Banknoten und Kreditkarten ersetzt worden. Jüngster Entwicklungsschritt ist der Anstieg der kontaktlosen und mobilen Zahlungen. Trotz dieser Veränderungen sind die drei Kernfunktionen des Geldes durchgehend konstant geblieben.

Das Whitepaper zeigt auf, dass jede evolutionäre Phase des Geldes einen einfacheren Zahlungsverkehr zur Folge hatte. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass der weitverbreitete Einsatz von Kryptowährungen der natürliche nächste Schritt in der Entwicklung des Geldes ist.

 

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Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social­Trading­ Plattform eToro, kommentiert weltweite Bemühungen rund um die Regulierung von Kryptowährungen:

 

„Regierungen und Aufsichtsbehörden beziehen zum Krypto­-Markt zunehmend Stellung. Als Antwort auf die jüngsten Hackerangriffe auf die Krypto-­Börsen Bithumb und Coinrail gab beispielsweise die südkoreanische Regierung Einzelheiten zu einem neuen Gesetz bekannt, mit dem sie Krypto-­Börsen regulieren möchte. In den Vereinigten Staaten äußerte zuletzt Jay Clayton, Chairman der US­-Börsenaufsicht (Securities Exchange Comission, kurz SEC), dass Bitcoins nicht als Wertpapiere einzustufen seien, Initial Coin Offerings (ICOs), digitale Finanzierungsmodelle auf Basis von Kryptowährungen, hingegen schon.“

Auch Europol bemüht sich, Kryptowährungen besser in den Griff zu bekommen. In dieser Woche wird sich die Polizeibehörde der Europäischen Union mit mehr als einem Dutzend wichtiger Krypto­-Börsen treffen und mit ihnen mögliche Maßnahmen gegen Geldwäsche besprechen. Diese Schritte sind ein positives Signal. Je mehr Klarheit sich über die Regulierung des Krypto­-Markts ergibt, desto eher dürften Menschen ruhigen Gewissens in Kryptowährungen investieren und diese auch regelmäßig im Alltag einsetzen.“

 

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Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social­Trading­ Plattform eToro, kommentiert die Chancen von Bitcoin nach den jüngsten Protesten in Argentinien und Iran:

 

„Heute haben sich sowohl in Argentinien als auch im Iran Proteste ereignet, die jeweils auf die wirtschaftlich angespannte Situation in den beiden Ländern zurückzuführen sind. Interessant ist diese Nachricht vor allem deshalb, weil es sich dabei um zwei Staaten handelt, in denen die Bitcoin­-Akzeptanz steigt: In Argentinien werden schon heute eine Vielzahl an Kryptowährungen im Alltag genutzt, etwa an Geldautomaten zum Tausch bestimmter Digitalwährungen. Als Alternative zum “Fiat”­ Währungssystem können digitale Vermögenswerte vor allem dort eine stabile Währung abseits der Kontrolle von Regierungen und Banken sein, wo hohe Inflation herrscht.“

Der Krypto­Markt wartet auf Japan und Südkorea

„Wann genau der Bitcoin-­Kurs wieder steigt, lässt sich indes nicht absehen. So ist immer noch unklar, ob die Nachfrage aus den angeführten Ländern allein reichen wird, um das Unterstützungslevel von Bitcoin bei 6.000 US­-Dollar zu halten. Wenn Japan und Südkorea oder ganz allgemein institutionelle Investoren wieder auf der Käuferseite aktiv werden sollten, könnte das den Preisen spürbaren Auftrieb verleihen. Solange der Kurs aber weiter fällt, dürften diese Player dem Markt fernbleiben. Wenn sich das Momentum auf der Käuferseite wieder verstärken sollte, sollten aber wesentlich mehr Interessenten parat stehen als zuletzt.”

 

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eToro (Europe) Ltd., Kanika Business centre, ­4046 Germasogia, Limassol, Cyprus, Tel.: +44­866­350­0881, www.eToro.com

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social­Trading­ Plattform eToro, kommentiert das schwierige Verhältnis von Banken zu Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie:

 

„Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück: So lautet offenbar das Motto auf dem Markt für Kryptowährungen. Obwohl Regierungen und globale Aufsichtsbehörden immer mehr Klarheit über die Ausgestaltung eines regulatorischen Rahmens schaffen, scheint sich die Bankenwelt uneins darüber zu sein, wie sie mit der Blockchain­-Technologie und den Kryptowährungen umgehen soll.

Einerseits werden Millionen in Forschung und Entwicklung neuer Projekte investiert, andererseits wird es für jeden, der ein neues Geschäft in den Bereichen Kryptowährung oder Blockchain starten möchte, schwierig, ein Bankkonto zu bekommen. Zuletzt häuften sich Meldungen darüber, dass die Konten einiger mit Kryptowährungen in Zusammenhang stehender Unternehmen von ihren Banken blockiert und auf andere Institute verwiesen werden.

Von Banken und anderen Institutionen ist immer wieder zu hören, dass sie verstärkt in Kryptowährungen investieren. Und in der Vergangenheit gab es einige ermutigende Neuigkeiten, doch Fortschritt geht nicht immer reibungslos vonstatten. Doch mit der Zeit dürften sich Banken der Welt der Kryptowährungen nicht vollends verschließen können. Noch aber sieht es danach aus, als ob einige Banken länger als andere dafür benötigen, sich für diese aufstrebende Industrie zu erwärmen.“

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Aufsicht im Spannungsfeld von Innovation, Regulierung und Verbraucherschutz

 

„Die Digitalisierung mit all Ihrer Dynamik verlangt von Unternehmen wie auch von der Aufsicht, vielfach neue Wege zu gehen“, konstatierte BaFin-Präsident Felix Hufeld in seiner Eröffnungsrede zur BaFin­Tech. Um festzustellen, wohin sich beide Seiten bewegen müssten, sei der Austausch wichtig. Zum zweiten Mal nach 2016 hatte die BaFin daher Branchenvertreter eingeladen, diesmal in die Hauptstadt und Gründermetropole Berlin.

Insgesamt rund 350 Teilnehmer, darunter viele Vertreter von Fintechs und etablierten Finanzdienstleistern, waren der Einladung gefolgt. Zwei Paneldiskussionen und sechs thematische Workshops bildeten den Rahmen für spannende Diskussionen. Abgerundet wurde das Programm durch ein Praxisbeispiel aus dem Bereich Blockchain sowie einen Fachvortrag zum Thema IT-­Kompetenz in der Geschäftsleitung.

Oliver Fußwinkel (BaFin) präsentierte ein Thesenpapier, das zentrale Erkenntnisse aus einem in Kürze erscheinenden BaFin-Report zum Thema Big Data und künstliche Intelligenz beinhaltete. Fußwinkel zeigte auf, dass sich zukünftig für Finanzdienstleister systemische Abhängigkeiten von nicht regulierten Unternehmen ergeben können, die über eine breite Palette personenbezogener Daten verfügen. Der gläserne Kunde sei somit nicht nur eine Phrase: Die zur Verfügung stehenden Daten machten nicht nur eine Einschätzung der Kundenbedürfnisse, sondern auch der individuellen Zahlungsbereitschaft möglich. Daher müssten Rahmenbedingungen für echte Datensouveränität gefördert werden. Hierzu sei vor allem Transparenz und echte Wahlfreiheit des Kunden notwendig.

Im ersten Panel ging es dann auch um den Umgang mit Kundendaten im Zeitalter von Big Data – ein Thema, das derzeit auch verstärkt mediale Aufmerksamkeit erfährt. ARD­-Börsenexpertin Ellen Frauenknecht, die durch den Tag führte, begrüßte zu beiden Podiumsdiskussionen Vertreter aus Aufsicht, Wirtschaft und Verbänden. Im Vorfeld gab Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des BdB, eine Einführung: „Kundenvertrauen ist in der digitalen Welt Gold wert, und jedem muss klar sein: ein Kunde, der sich in diesem Punkt hintergangen fühlt, ist die längste Zeit Kunde gewesen.“ Es gehe also darum, durch Technologie neuen Kundennutzen zu stiften und gleichzeitig absolut vertrauenswürdig zu bleiben.

Mit Spannung erwartet wurde auch das zweite Panel, in dem Regulierungsansätze im Bereich Blockchain diskutiert wurden. Hier waren sich die Teilnehmer einig, dass Rechtssicherheit im Umgang mit ICOs wünschenswert sei. Gleichwohl müssten entsprechende Regulierungsvorhaben international harmonisiert werden. Ein laufender Diskurs zwischen Aufsicht, Wissenschaft, Industrie und Verbänden sei hierzu notwendig – wenngleich die praktische Umsetzung abstrakter Forderungen Zeit und Fingerspitzengefühl erfordere.

Die Workshops drehten sich um aktuelle Themen, unter anderem aus den Bereichen Big Data, Blockchain/ICO und Cloud Computing. Nach einem Fachvortrag zum Thema IT-­Kompetenz in der Geschäftsleitung gaben die Workshop­ Leiter allen Teilnehmern einen Gesamtüberblick über die diskutierten Themen.

Am späten Nachmittag schloss Felix Hufeld den offiziellen Teil der Veranstaltung. Der BaFin-­Präsident zeigte sich zufrieden damit, dass im Rahmen der Veranstaltung viel Raum für vertiefte inhaltliche Diskussionen gewesen sei und kündigte an, den Dialog fortsetzen zu wollen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-­Aufsicht, Graurheindorfer Str. 108, D­-53117 Bonn, Tel: 0228/4108­0, Fax: 0228/207­1550, www.bafin.de

Bestnoten von ascore

 

Die Liechtenstein Life wurde mit ihrer fondsgebundenen Nettopolice “best value rent” erneut vom Scoring­-Unternehmen ascore mit Bestnoten ausgezeichnet. Zum dritten Mal in Folge, wurde die moderne Rentenversicherung mit der Note “ausgezeichnet” bewertet. Damit setzt der Lebensversicherer aus Liechtenstein neue Standards in der Kundenansprache für Finanzdienstleister.

“Wir freuen uns ausserordentlich über die Auszeichnung unserer Nettopolice” so Holger Roth, Chief Sales Officer Liechtenstein Life Assurance AG. “Seit Jahren sucht der deutsche Versicherungsmarkt nach neuen Wegen und Produkten in der Alters-­ und Risikovorsorge. Mit “best value rent” haben wir eine fondsgebundene Nettopolice geschaffen, die Kunden maximale Transparenz und Finanzdienstleistern eine attraktive Kundenansprache bietet. So schaffen wir langfristige Partnerschaften zum Vorteil der Versicherten und Vertriebspartner”.

Hinter dem Produkt steht der Anspruch transparente und moderne Altersvorsorge für Menschen in jeder Lebensphase zu bieten. Der Produktkern der Nettopolice besteht aus einer maximal flexiblen Rentenversicherung. Auf Anlageseite wählt der Kunde aus verschiedenen Investmentstrategien, Fonds und ETF`s aus. Seit Februar 2018 sind auch Investments in Blockchain-­Technologie und Kryptowährungen möglich.

Die Idee hinter dem Produktkonzept der Liechtenstein Life ist eine interaktive Service­-und Verwaltungsplattform, die sowohl Finanzdienstleister als auch Kunde in den Beratungsprozess einbindet. Der Vertrieb wird dabei mit einfachen und transparenten Prozessen und Technologien vom Underwriting bis zur Geschäftsabwicklung unterstützt. Deshalb ist auch für die “best value rent” der Antrags-­ und Signatur­-Prozess komplett digital. Im besten Falle kann tagesaktuell policiert werden, sodass der Kunde am gleichen Tag noch seine Versicherungspolice in den Händen hält.

 

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Liechtenstein Life Assurance AG, Industriering 37, FL-­9491 Ruggell, Liechtenstein, Tel.: +423 265 34 40, www.liechtenstein­life.com

eToro Marktkommentar

 

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social­-Trading­-Plattform eToro, kommentiert die dieser Woche und im November stattfindenden Treffen der G20­ Mitglieder, bei denen auch Kryptowährungen auf der Agenda stehen:

„Anfang kommender Woche werden insbesondere traditionelle Finanzplayer im Mittelpunkt der Gespräche des G20­-Treffens in Argentinien stehen. Vertreter aus Japan möchten aber auch das Thema Kryptowährungen adressieren und aufzuzeigen, wie sich die Verwendung von Kryptowährungen für Geldwäsche eindämmen lassen könnte.

Das Land der aufgehenden Sonne Japan ist aktuell führend, wenn es um die Nutzung und Regulierung von Kryptowährungen geht. Erst Ende März 2017 hat die Regierung Japans den Bitcoin­-Handel offiziell legalisiert. Bei anderen Teilnehmern des Treffens dürfte der Beitrag des Landes demnach ein entsprechend hohes Gewicht haben.

Noch intensivere Gespräche über den Themenbereich werden für das G20-­Treffen im November erwartet. Dass einer der größten Kritikpunkte von Krypto­-Skeptikern – die mangelnde staatliche Regulierung – jetzt adressiert wird, dürfte Krypto-­Anlegern Klarheit verschaffen. Dies könnte ein positives Signal sein, insbesondere nachdem der Bitcoin-­Preis seit Erreichen seines Allzeithochs um mehr als 50 Prozent eingebrochen ist.“

 

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Bitcoins und andere Kryptowährungen haben in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen

 

Dennoch bleibt deren Handel weitgehend unreguliert. Die Bundesregierung sollte sich daher auf nationaler, europäischer und globaler Ebene für klare gesetzliche Rahmenbedingungen bei Geschäften mit Kryptowährungen einsetzen, fordert der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seiner aktuellen volkswirtschaftlichen Studie über Kryptowährungen.

“Diese digitalen Zahlungsmittel haben eher den Charakter einer spekulativen Geldanlage als eines Zahlungsverkehrsmittels”, sagt BVR­Vorstand Dr. Andreas Martin. Daher sei nicht zu rechtfertigen, dass die strengen Regeln des Verbraucherschutzes für diese Digitalwährungen nicht gelten. “Bei einem weiteren Wachstum der Anlagen in Kryptowährungen sind auch Risiken für die Finanzstabilität nicht auszuschließen”, mahnt der BVR­-Vorstand. Diesen Gefahren gilt es bei Kryptowährungen national wie international rechtzeitig zu begegnen. Daher ist eine systematische Erfassung dieser Transaktionen erforderlich.

Das Fehlen klarer gesetzlicher Rahmenbedingungen kann genauso wie ein Zuviel an Regulierung den Erfolg der Blockchain-­Technologie gefährden. Aufsicht und Gesetzgeber sollten daher bei ihren Bemühungen von zu restriktiven Regulierungen oder gar Totalverboten absehen. “Die Blockchain­-Technologie bietet der Finanzindustrie eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Effizienzsteigernde Wirkungen könnten die Blockchain­-Technologie vor allem in den Bereichen Wertpapierabwicklung, dem grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr oder in der Versicherungsbranche entfalten”, erklärt Martin. Privatpersonen sollten sich aber angesichts der hohen Kursschwankungen bei Bitcoin und anderen Digitalwährungen mit Engagements zurückhalten. “Für die private Altersvorsorge sind Kryptowährungen kein Thema, da sie den grundlegenden Anforderungen eines auf Sicherheit ausgelegten Altersvorsorgesparplans nicht ansatzweise gerecht werden”, so der BVR­Vorstand weiter.

 

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Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Schellingstraße 4, ­10785 Berlin, Tel.: 030/20210, Fax: 030/2021­1900, www.bvr.de

Kryptowährungen erleben einen Boom, der immer mehr Geschäftemacher anlockt. Beim Maklerpool blau direkt hält man dies für ein unkalkulierbares Risiko.

 

Kryptowährungen erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit bei risikofreudigen Spekulanten. Das lockt Geschäftemacher. Auch viele Makler sind auf den Zug aufgesprungen, versuchen leichtes Geld zu verdienen, indem sie Kunden zu einem Kauf raten. Der Maklerpool blau direkt weist seine Partner nun darauf hin, dass dies ein gefährliches Spiel mit dem Feuer ist. Die BaFin vertritt die Auffassung, dass es sich beim kommerziellen Handel mit Kryptowährungen um ein erlaubnispflichtiges Geschäft nach §54 KWG handelt. Demnach ist die gewerblich motivierte Vermittlung von Kryptowährungen an Verbraucher ohne ausdrückliche Erlaubnis der Aufsichtsbehörde strafbar und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.

Daran änderten laut blau direkt auch Umgehungsversuche nichts. Die BaFin gehe in ihren Ausführungen auf eine Reihe von Konstellationen ein, die darauf abzielen, gewerbliche Einnahmen mit Kryptowährungen zu erzielen, ohne als erlaubnispflichtiger Vermittler aufzutreten. Doch die BaFin erteile solchen Umgehungsversuchen eine Absage. „Selbst das Schürfen von Kryptowährungen könne als erlaubnispflichtiger Handel ausgelegt werden, wenn gleichzeitig mit regelmäßigem Weiterverkauf des Kryptogeldes geworben wird“, so Oliver Pradetto, Geschäftsführer von blau direkt. Privat könne man spekulieren so viel man wolle, doch sobald man andere mit eigener Gewinnerzielungsabsicht zum Kauf verführe, laufe man Gefahr sich strafbar zu machen. Ferner weist der Lübecker Maklerpool darauf hin, dass die Vermögensschadenshaftpflicht des Maklers für die Vermittlung von Kryptowährungen nicht greife. Der Vermittler hafte daher immer persönlich. „Vielen ist nicht klar, dass sie aufgrund der rechtlichen Konstellation für jeden Kursverlust ihrer Kunden haften“, erläutert Oliver Pradetto. Da das Vermittlungsgeschäft unerlaubt und damit illegal sei, könne sich der Vermittler selbst mit einer gewissenhaften Risikoaufklärung nicht vor Ansprüchen schützen. „Weil das Geschäft illegal betrieben wird, steht dem Kunden ein jederzeitiger Rückabwicklungsanspruch zu. Das heißt, immer wenn der Kunde Kursverluste erleidet, kann er gegenüber dem Vermittler auf Rückabwicklung pochen.“ Der Vermittler hafte daher unbegrenzt und in voller Höhe inklusive Durchgriff auf sein Privatvermögen.

„Auch Kryptowährungen werden nicht unbegrenzt in den Himmel steigen. Früher oder später kommt es zu Kursverlusten. Der Vermittler hat einen Teil des Kundengeldes als Provision bekommen, wird aber den vollen Verlust erstatten müssen“, so der blau direkt Geschäftsführer. „Wir halten die Privatinsolvenz entsprechender Vermittler nahezu für unausweichlich. Die Frage ist nicht, ob es dazu kommt, sondern nur wann.“ Folglich könnten diese Vermittler früher oder später ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, wie beispielsweise Stornoprovisionen rückerstatten. Bei blau direkt zieht man daher jetzt klare Konsequenzen, denn man müsse die Versicherungsbeiträge der Kunden schützen. Vermittler, die Kryptowährungen vermittelten, erhielten ab sofort sämtliche Courtagezahlungen nur noch ratierlich über den Haftungszeitraum ausgezahlt.

„Blockchain ist unbestritten eine spannende Technologie mit vielen Anwendungsmöglichkeiten. Auch richten wir uns nicht gegen Kryptowährungen im Allgemeinen“, beschwichtigt Pradetto. „Aktuell sind nur die Voraussetzungen für einen gewerblichen Handel nicht gegeben. Vernünftige Vermittler bremsen ihre Euphorie und warten erst einmal auf den erforderlichen Rechtsraum, bevor sie ihre ganze Zukunft verwetten.“ Selbst etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum seien noch nicht langfristig erprobt. Trotzdem sprängen aus jedem Eck Geschäftemacher hervor, die sogar noch eigene Kryptowährungskonstrukte an den Mann bringen wollten. „Übersetzt heißt das, man nimmt seinen Kunden echtes Geld ab und jubelt ihnen dafür eine eigengestrickte Fantasiewährung unter. Man kann und muss das klar aussprechen: Erweist sich der Initiator als Dieb, hat sich der Vermittler zum Hehler gemacht. Ich glaube nicht, dass sich Vermittler aktuell einen Gefallen damit tun, ihre geschäftliche Zukunft in einem solchen Umfeld zu suchen.“

 

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blau direkt GmbH & Co. KG, Kaninchenborn 31, D-­23560 Lübeck, Tel.: 0451­87201­172, Fax: 0451­87201­299, www.blaudirekt.de