Was bietet diese neue Anlageklasse an Möglichkeiten? Auf was ist zu achten. Wie entwickelt sich diese neue Anlageklasse weltweit?

 

Bitcoin und Co., Blockchain, ICOs und STOs. An diesen Begriffen kam 2018 kaum ein aufmerksamer Medienkonsument vorbei. Egal ob TV, Radio, Zeitungen, Wirtschafts- und Finanzmagazine, Social Media Kanäle oder Internetportale. Und dies nicht nur regional oder national sondern weltweit.

Was steckt hinter diesen Techniken, wie funktionieren Token, Blockchains und all die neuen Technologien? Können Kryptowährungen eine Alternative für den internationalen Geldverkehr werden oder haben die eine ganz andere Aufgabe?

Investmentstory: Bitcoin und Co – das neue Internet?

Auch für professionelle Investoren entsteht hier eine neue Assetklasse. Das zeigen Akzeptanz von Bitcoins als Zahlungsmittel in verschiedenen Ländern, die Nachfrage, Regulierungsbestrebungen und neue Investmentprodukte weltweit.

Was interessierte professionelle Investoren umtreibt, ist das Thema besser zu verstehen und Investmentchancen zu erkennen. Echte Informationen von Machern der Branche, gerade nach den Erfahrungen in diesem Jahr 2018.

Wo kann man diese z.B. an einem Tag komprimiert finden?  Beim 2. Investorenkongress Kryptowährungen und Blockchain am 21. Januar 2019.

Hier werden die wichtigsten Themen für semi-professionelle und institutionelle Investoren aus rechtlicher, regulatorischer, steuerlicher und anlagetechnischer Sicht von Top-Experten behandelt. Auch die faktenreichen Hintergründe der aktuellen Entwicklung und die Zukunftsaussichten kommen dabei nicht zu kurz. Treffen Sie Investoren der ersten Stunde und Internationale Produktanbieter für Institutionelle und semi-professionelle Investoren.

Sie überlegen, ob ein Investment in diese neue Assetklasse für Sie als Investor Sinn machen könnte, wer ein für Sie passendes Konstrukt anbieten kann oder planen eigene Investments in diesem Thema? Und wenn, welche Strategie wäre hier die vermeintlich richtige?

Dann lassen Sie sich als Family Office, institutioneller Investor, Versicherungsgesellschaft, Bank, Investmentgesellschaft, Vermögensverwalter, Dienstleister, Konzeptionär, Berater oder Service KVG, den 2.Investorenkongress Kryptowährungen am 21. Januar 2019, moderiert von Friedrich Andreas Wanschka, Fachjournalist und Publizist, am Flughafen München nicht entgehen.

Alles zu den Top-Referenten und der spannenden Kongress-Agenda finden Sie hier: www.investorenkongress.de/referenten/ und  www.investorenkongress.de/agenda/

Anmeldung: www.investorenkongress.de/anmeldung/

 

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Die BaFin weist darauf hin, dass sie „Bitcoin Victory“ keine Erlaubnis gemäß § 32 des Kreditwesengesetzes (KWG) zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen im Inland erteilt hat. Das Unternehmen untersteht nicht der Aufsicht der BaFin.

Unter der anonym registrierten Domain btc-victory.net bietet „Bitcoin Victory“ auch in deutscher Sprache (de.btc-victory.net) eine Plattform für den automatisierten Marginhandel von Kryptowährungspaaren an. Das Unternehmen gibt seinen Sitz mit Estland an.

 

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KfW testet Blockchain-Anwendung “TruBudget” in Burkina Faso

 

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) erprobt die KfW den Einsatz der Blockchain Technologie im Management öffentlicher Finanzen in Burkina Faso. Im Rahmen einer sechsmonatigen Pilotphase soll das Potential dieser Technologie für die Entwicklungszusammenarbeit in Afrika ausgelotet werden.

Die von der KfW entwickelte Software TruBudget ermöglicht es, sämtliche Arbeits- und Genehmigungsschritte nachvollziehbar abzubilden. Dazu zählen beispielsweise Vertragsgestaltung oder Ausschreibungs- und Auszahlungsprozesse bei der Durchführung eines Projektes wie zum Beispiel im Bereich der Wasserversorgung. Über die Plattform können alle Beteiligte sämtliche Vorgänge und Änderungen in Echtzeit einsehen. Aufwändige manuelle Prozesse zur Sicherstellung einer korrekten Mittelverwendung können damit entfallen.

Internationale Geber reagieren auf Risiken und fehlende Umsetzungs-kapazitäten in den Partnerländern häufig, indem parallele Strukturen aufgesetzt werden. Die damit verbundenen Transaktionskosten sind jedoch für beide Seiten hoch.

“Die eigenständige Entwicklung eines Landes ist viel besser möglich, wenn Investitionen über den eigenen Haushalt umgesetzt werden statt über Projektbudgets der Geber. Mit TruBudget schaffen wir eine Transparenz zu Gunsten aller Beteiligten und ermöglichen den Gebern einen sicheren Mitteleinsatz auch direkt über die Strukturen des Partnerlandes”, sagte Prof. Dr. Joachim Nagel, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Accenture und BearingPoint beraten bei Projektplanung und -umsetzung

Das burkinische Finanzministerium wird bei der Entwicklung und Erprobung einer burkinischen TruBudget Plattform von den Beratungshäusern BearingPoint und Accenture unterstützt. Die Software wurde nach dem Open Source Prinzip entwickelt und wird interessierten Partnern kostenfrei zur Verfügung stehen.

“Wir freuen uns, den transparenten Einsatz von Entwicklungsgeldern mit unserer Expertise im Bereich Blockchain und Finanzmanagement zu unterstützen. BearingPoint bewertet in Burkina Faso die Anforderungen an die Technologie seitens des Finanzministeriums und der Geber-Organisationen in typischen Anwendungen der Entwicklungszusammenarbeit. Das Projekt unterstützt die Verwaltung in Burkina Faso und eignet sich als Best Practice für weitere afrikanische Staaten”, erläutert Alexander Schmid, Partner bei BearingPoint.

“Accenture setzt sich dafür ein, die Blockchain-Technologie zur Transformation von Geschäftsprozessen zu nutzen, um so den größten Mehrwert für unsere Kunden und ihre Communities zu erzielen. Dieses Beispiel zeigt sehr gut, wie das Potential der Blockchain ausgeschöpft wird”, erklärt Karsten Ebersbach, Geschäftsführer bei Accenture. “Gemeinsam mit der KfW haben wir hier eine Lösung konzipiert, getestet und implementiert, die in der Entwicklungszusammenarbeit die dringend benötigte Transparenz schafft.” Enger Kooperationspartner der KfW in diesem innovativen Projekt ist darüber hinaus die französische Agence Française de Développement.

 

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Neue-Arbeitswelt-Studie: 75% der Arbeitnehmer in Deutschland fürchten sich kaum vor Auswirkungen der Digitalisierung

 

Die Arbeitswelt wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark verändern. Während Organisationen und öffentliche Einrichtungen sich bereits seit geraumer Zeit mit den Arbeitsthemen der Zukunft beschäftigen, steht die Sichtweise der Arbeitnehmer oft im Hintergrund. Was wünschen und hoffen Beschäftigte, was motiviert sie und wie lange können oder wollen sie künftig – im Zeitalter des Arbeitskräftemangels – arbeiten? Diesen Fragen geht erstmals die aktuelle paneuropäische Deloitte-Studie “The Voice of the Workforce” auf den Grund, in deren Rahmen insgesamt über 15.000 Beschäftigte in zehn europäischen Ländern, davon 2.000 in Deutschland befragt wurden. Einige der zentralen Erkenntnisse: Die Beschäftigten antizipieren kaum oder wenig Veränderung ihrer eigenen Arbeit durch Digitalisierung und neigen zur Selbstüberschätzung im Umgang mit technologischem Wandel. Ältere Arbeitnehmer zeigen sich durchweg zufriedener mit ihren Jobs und sind zu einem längeren und flexibleren Berufsleben bereit. Auf Basis der Befragungsergebnisse, die Befindlichkeiten und Vorstellungen der Arbeitnehmer deutlich machen, identifiziert die Studie insgesamt fünf Ansätze, um Beschäftigte besser auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten: einen Weckruf im Hinblick auf technologischen Wandel senden, lebenslanges Lernen fördern, Motivation und Engagement nicht nur materiell steigern, die Vorteile längerer Karrierewege nutzen und alternative Karrieremodelle entwickeln.

“Während Umfragen oft zeigen, dass Arbeitnehmer durchaus abstrakte Änderungen der allgemeinen Arbeitswelt antizipieren, sagen unsere Ergebnisse, dass sie das für ihren eigenen Job nicht sehen. Dementsprechend spüren viele der Befragten auch keine Notwendigkeit, sich mit dem Thema Lernen als lebenslanger Prozess zu beschäftigen. Wir möchten mit der Studie und ihren Ergebnissen ein klares Bild davon geben, was Arbeitgeber hier und heute tun und kommunizieren müssen, um auch in 15 Jahren noch eine engagierte und funktionierende Workforce zu haben”, erklärt Maren Hauptmann, Leiterin Organization Transformation & Talent bei Deloitte.

Arbeitnehmer unterschätzen Dynamik der Entwicklung

Wie das World Economic Forum 2016 festgestellt hat (1), werden sich bis 2020 über 30 Prozent der Qualifikationsanforderungen deutlich verändern. Der Erwerb neuer Kompetenzen gehört daher zu den wichtigsten Aufgaben. Dennoch gehen lediglich zwei Prozent der Befragten in Deutschland davon aus, dass ihr Job in der nächsten Dekade komplett verschwindet, und “nur” 18 Prozent sehen erhebliche neue Anforderungen auf sich zukommen. Deutschland liegt damit leicht unter dem europäischen Durchschnitt: In den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Italien schätzt man den Veränderungsdruck deutlich höher ein.

Und überschätzen die eigenen Soft Skills

Lebenslanges Lernen ist eine der zentralen Forderungen im Kontext des Wandels. Die Studie zeigt: Hier ist noch Luft nach oben. Das betrifft so genannte Soft Skills, aber auch “harte” technische Qualifikationen. Auf gesamteuropäischer Ebene geben 30 Prozent an, noch keine Anstrengungen in diese Richtung unternommen zu haben, 42 Prozent wüssten auch gar nicht so genau, wie sie das bewerkstelligen sollten. In Deutschland sind zudem 50 bis 60 Prozent davon überzeugt, dass ihre bisherigen Soft Skills ausreichen.

Motivation kommt nicht durch Geld allein

Job-Sicherheit hat Priorität bei allen Arbeitnehmern – ebenso wie die Entlohnung. Darüber hinaus aber wollen die Arbeitnehmer insbesondere ein positives Arbeitsumfeld, unterstützende Führung sowie eine klare Marschrichtung. Eine mit zunehmendem Alter immer größere Rolle spielt zudem die Sinnfrage. Auffällig: Während für die Deutschen klare Zuständigkeiten und eine kompetente Führung sogar noch maßgeblicher sind als für ihre Kollegen jenseits der Landesgrenzen, fallen die Punkte ‘soziale Akzeptanz’ und ‘Wachstumspotenziale’ im paneuropäischen Vergleich zurück. In allen Ländern kommt es aber gleichermaßen darauf an, die Motivation der Belegschaft durch Führungsstärke und einen attraktive Arbeitsplatzgestaltung zu steigern.

Ältere Arbeitnehmer sind offener und flexibler eingestellt

Die demografische Entwicklung in Deutschland und Europa sorgt für Engpässe bei den verfügbaren und qualifizierten Arbeitnehmern. Eine Konsequenz besteht darin, insbesondere auf ältere Mitarbeiter zurückzugreifen und ihnen neue Karrieremöglichkeiten im Sinne einer motivierenden Weiterbeschäftigung zu eröffnen. Immerhin sind 40 Prozent der befragten Arbeitnehmer bereit, nach Erreichen des Rentenalters weiterzumachen. Dabei kommt es gerade bei den Älteren auch auf die Form an: Generell zeigen sie sich offener gegenüber Alternativen wie Teilzeit, Teilselbständigkeit oder auch Gig Working.

“Wenn jede Kraft gebraucht wird, sind die Wünsche und Vorstellungen der Mitarbeiter in den Unternehmen viel mehr als ‘nur’ eine Orientierungshilfe für besonders engagierte Chefs: Sie werden erfolgskritisch dafür, dass die Workforce gerade in Zeiten des Wandels das Schiff auf Kurs halten und zukunftsfest machen kann. Bedingung ist aber, dass die Lernbereitschaft hoch ist und bleibt – bei jüngeren wie älteren Belegschaftsmitgliedern gleichermaßen”, schließt Hauptmann.

(1) ‘Future of jobs’, World Economic Forum, 2016.

 

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Unternehmen müssen sich mit einer neuen Art von Cyberattacken befassen.

 

Hacker nutzen verstärkt Künstliche Intelligenz (KI) für ihre Angriffe und setzen damit die IT-Sicherheitsverantwortlichen unter Zugzwang. Denn Unternehmen sind noch nicht soweit, neuste KI-Technologien zur Verteidigung zu nutzen. Spezielle Überwachungswerkzeuge für den Datenverkehr, die bei der Identifikation von IT-Sicherheitsvorfällen helfen – zum Beispiel so genannte Intrusion Detection- oder Prevention-Systeme – werden von jedem vierten Unternehmen eingeführt. Das ergibt die Studie “Potenzialanalyse Unternehmen schützen, Risiken minimieren” von Sopra Steria Consulting.

Der weltweite Markt für Machine-Learning-Software wird sich im Vergleich zu 2016 bis 2022 zirka versiebenfachen, auf rund neun Milliarden US-Dollar, zeigt eine Prognose des Marktforschers MarketsandMarkets. Parallel zu diesem Angebotswachstum wird sich aufgrund von immer leichter zugänglichen und relativ günstigen KI-Services auch ein Markt im Dark Net entwickeln. Ein von Künstlicher Intelligenz unterstützter Cyberangriff umgeht herkömmliche Sicherheitsvorkehrungen unter anderem durch Nachahmung menschlichen Verhaltens. Mit Hilfe einer rudimentären Software wurde beispielsweise in Indien das normale Nutzerverhalten innerhalb eines Netzwerkes beobachtet und Muster erkannt. Im zweiten Schritt begann die Software, das Verhalten nachzuahmen und trat dabei bewusst in den Hintergrund. Für die Sicherheits-Tools war sie deshalb nur noch äußerst schwer zu erkennen.

Eine weitere Strategie ist das Umgehen so genannter CAPTCHA-Systeme. Unternehmen nutzen die Bildermosaike beispielsweise beim Registrieren für Newsletter und bei Bestellformularen im Internet als Spamschutz. Mit Hilfe optischer Zeichenerkennung durch maschinelles Lernen identifiziert und lernt eine Software Millionen verschiedener Bilder, bis sie darauf trainiert ist, diese automatisch zu erkennen und das CAPTCHA zu lösen. “Dadurch werden die Schutzfunktion von CAPTCHAS sowie der eigentliche Nutzen des Mechanismus ausgehebelt, nämlich die Unterscheidung zwischen Mensch und Maschine, um vor Manipulation oder Missbrauch zu schützen, sagt Dr. Gerald Spiegel, Leiter des Geschäftsbereichs IT- und Informationssicherheit von Sopra Steria Consulting.

Künstliche Intelligenz als Wachposten in Firmennetzen aufstellen

Unternehmen und Behörden sind somit gefordert, mit Hackern und Spionen KI-technisch zumindest mitzuhalten. Sie müssen nachziehen und eine KI-Verteidigungsstrategie aufbauen. Es geht darum, Hacker mit den eigenen Waffen zu schlagen.

“KI kann IT-Sicherheitsexperten bei ihrer Einschätzung von Bedrohungen assistieren und Entscheidungen vorbereiten”, sagt Kerstin Sander, Beraterin für IT-Sicherheit von Sopra Steria Consulting. “Eine auf Künstlicher Intelligenz basierende Software durchsucht beispielsweise Daten wie E-Mails deutlich schneller und genauer und erkennt eindeutig identifizierbare Bedrohungen anhand von definierten Regeln. So genannte Augmented-Intelligence-Lösungen liefern zudem fundiertes Wissen zu, um das menschliche Urteilsvermögen zu verbessert und so die menschlichen Systemüberwachungsexperten bei ihren Entscheidungen zu unterstützen”, so Sander.

Ein fortgeschrittener Ansatz sind mitlernende KI-Lösungen. Sie übernehmen selbstständig Analyseaufgaben. Dazu zählen die Suche nach Bedrohungen im gesamten Netzwerkverkehr und das Aufspüren komplexer Angriffsszenarien anhand von Mustern.

Studie “Potenzialanalyse Unternehmen schützen, Risiken minimieren”

Für die Studie “Potenzialanalyse Unternehmen schützen, Risiken minimieren” hat das F.A.Z.-Institut im Auftrag von Sopra Steria Consulting im September 2018 eine Online-Befragung bei 308 Entscheidern und Fachkräften verschiedener Branchen (Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleistungen, Energie- und Wasserversorgung, Telekommunikation/Medien, öffentliche Verwaltung, Automotive, sonstiges verarbeitendes Gewerbe) durchgeführt. Die Teilnehmer wurden zu den Erfahrungen mit Cyber-Attacken, den IT-Sicherheitsstrategien sowie zu den Maßnahmen und Herausforderungen in ihren Unternehmen befragt.

 

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Steuerlicher Digitalisierungsindex 2018: Italien, Irland und Ungarn sind die attraktivsten Standorte für digitale Geschäftsmodelle in der EU – zumindest aus steuerlicher Sicht / Deutschland auf dem letzten Platz: Leichter Rückgang der Steuerlast reicht nicht, um im Standortwettbewerb mitzuhalten / Zahlreiche Länder locken mit großzügigen Steueranreizen

 

Deutschland verliert im Standortwettbewerb um digitale Investitionen an Boden: Auf der Rangliste der Länder, welche die Steuerexperten von PwC in Kooperation mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Universität Mannheim in einer aktuellen Gemeinschaftsstudie analysieren, ist die größte Volkswirtschaft der EU vom 31. auf den 33. und damit letzten Platz abgerutscht. Die ersten drei Plätze belegten wie im Vorjahr Italien, Irland und Ungarn, wobei Italien Irland von der Spitze verdrängte. Neben den 28 EU-Staaten haben die Experten von PwC, ZEW und der Uni Mannheim für den “Steuerlichen Digitalisierungsindex 2018” Japan, Kanada, Norwegen, Schweiz und die USA analysiert. Im Fokus stand die Frage, wie attraktiv die Steuersysteme für Investitionen in digitale Geschäftsmodelle sind.

Verschärfter Steuerwettbewerb

Der Analyse zufolge ist der durchschnittliche effektive Steuersatz für digitale Investitionen in Deutschland zwar im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 22,2 Prozent gesunken. “Das hat angesichts des verschärften internationalen Standortwettbewerbs aber nicht gereicht, um gegenüber anderen Ländern aufzuholen – im Gegenteil”, sagt Frank Schmidt, Partner und Leiter der Tax & Legal Praxis von PwC Frankfurt. Die geringe Standortattraktivität sei zum einen auf einen Tarifsteuersatz von mehr als 31 Prozent zurückzuführen, der Deutschland inzwischen zu einem Hochsteuerland mache. “Zudem gibt es hierzulande nur wenige Steueranreize, die auf digitale Geschäftsmodelle von Unternehmen zugeschnitten sind”, so Schmidt. Zum Beispiel existiere bislang keine steuerliche Förderung für Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E).

IP-Boxen von Irland bis Zypern

Vielerorts sieht das anders aus: Zu den beliebtesten Steuervorteilen, mit denen Staaten um Digital-Unternehmen werben, zählen der Studie zufolge großzügige Abschreibungsregeln für immaterielle Wirtschaftsgüter sowie eine gezielte Forschungsförderung. “Steuerliche Anreize für F&E-Aktivitäten sowie die daraus erzielten Erträge beeinflussen die Standortattraktivität erheblich”, sagt Christoph Spengel, Professor für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Mannheim und Research Associate beim ZEW. Darüber hinaus locken zahlreiche Länder – darunter neben Italien, Irland und Ungarn auch Belgien, die Niederlande und die Schweiz – mit “Intellectual-Property-Boxen” (IP-Boxen). “Das bedeutet, dass der Fiskus Einkünfte aus immateriellen Wirtschaftsgütern wie selbsterstellter Software deutlich niedriger besteuert oder – gemessen an Effektivsteuersätzen – sogar subventioniert”, sagt Spengel.

Letzteres gilt laut der Gemeinschaftsstudie für Malta; bei den übrigen IP-Boxen rangieren die Steuersätze zwischen 2,5 (Schweiz, Zypern) und 16,8 Prozent (Frankreich). Im Endeffekt können also zahlreiche Staaten gezielt mit stark ermäßigten Sätzen für bestimmte Einkünfte werben.

Fiskus subventioniert Investitionen

Angesichts weit verbreiteter, großzügiger Steuervorteile liegt der effektive Durchschnittssteuersatz für Investitionen in digitale Geschäftsmodelle bei 8,9 Prozent. In Italien, Irland, Ungarn und Litauen werden digitale Investitionen der Studie zufolge gemessen an den Effektivsteuersätzen sogar vom Staat subventioniert. Zum Vergleich: Investitionen in traditionelle Geschäftsmodelle sind im Schnitt einem Effektivsteuersatz von rund 21 Prozent ausgesetzt. Auffällig ist, dass auch vergleichbare europäische Volkswirtschaften wie Frankreich und Großbritannien mit Effektivsätzen im einstelligen Bereich deutlich günstiger sind als Deutschland. Japan und die USA weisen dagegen ähnlich hohe Steuerlasten auf und landeten deshalb beim “Steuerlichen Digitalisierungsindex 2018” ebenfalls weit hinten.

Steuerreform: USA holen kräftig auf

Berücksichtigt man den Rechtsstand in den USA seit 2018, also nach der Steuerreform, würden die USA deutlich weiter vorne liegen – voraussichtlich sogar auf Platz Drei. “Das liegt insbesondere am neuen Sondersteuersatz für im Ausland generierte Gewinne, die auf Investitionen mit US-Inlandsbezug zurückgehen”, erklärt PwC-Partner Schmidt.

Deutschland könnte somit weiter an Boden verlieren – was die Gefahr birgt, dass Unternehmen mit ihren digitalen Geschäftsmodellen abwandern oder von vorneherein einen anderen Standort wählen. “Die hohe Mobilität digitaler Geschäftsmodelle und die Möglichkeit, internationale Märkte ohne signifikante physische Präsenz zu bedienen, machen die Besteuerung zu einem entscheidenden Faktor für die Standortwahl”, sagt Schmidt. “Aufgrund ihrer schlanken Struktur profitierten gerade Plattform-Modelle von günstigeren fiskalischen Rahmenbedingungen.”

Erschwerend hinzu kommt aus deutscher Perspektive, dass es auch bei nicht-steuerlichen Standortfaktoren wie der digitalen Infrastruktur derzeit nicht gerade rosig aussieht: Deutschland landet bei diesbezüglichen Vergleichsstudien regelmäßig nur im Mittelfeld. Die Gemeinschaftsstudie “Steuerlicher Digitalisierungsindex 2018” finden Sie hier zum Download: www.pwc.de/digitalisierungsindex.

 

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Der Kursrutsch der Kryptowährungen geht weiter.

 

In der vergangenen Woche verzeichneten viele der großen Währungen zweistellige Verluste, auch wenn es zum Wochenausklang wieder nach oben ging. „Das wirbelt auch die Rangliste der wichtigsten Coins und Token durcheinander“, sagt Leonard Zobel, Geschäftsführer der im Aufbau befindlichen Krypto- und Security Token Börse bitmeister GmbH.

Unangefochten bleibt Bitcoin. Der Platzhirsch unter den Kryptowährungen hält mit einer Marktkapitalisierung von um die 62,5 Milliarden US-Dollar eindeutig die Spitze. Dabei ging es in der vergangenen Woche durchaus noch einmal nennenswert bergab. Minus 10,8 Prozent stehen zu Buche, am Montag früh notieren Bitcoin bei 3.600 US-Dollar. Auf Platz zwei der Rangliste hält sich jetzt schon seit einigen Wochen Ripple, 12,7 Milliarden US-Dollar beträgt hier der Gesamtwert. Auch die Nummer zwei aber hat Federn lassen müssen, 14 Prozent ging es in der vergangenen Woche abwärts auf jetzt 0,311 US-Dollar.

Ethereum, lange die Nummer zwei hinter Bitcoin und wegen seiner Konstruktion auch als Grundlage vieler Token genutzt, verlor noch einmal deutlich. Mit minus 17,7 Prozent schloss Ethereum die Woche, zeigt mit 93,8 US-Dollar auch zum ersten Mal seit langem nur noch einen zweistelligen Kurs und verlor auf 9,7 Milliarden US-Dollar bei der Marktkapitalisierung.

Hinter den drei Großen liegen noch sechs weitere Kryptos über einer Milliarde US-Dollar Marktwert: Stellar mit 2,34, Bitcoin-Cash mit 1,89, Tether mit 1,88, EOS mit 1,81, Bitcoin-SV mit 1,73 und Litecoin mit 1,52 Milliarden US-Dollar. Interessant dabei: Mit dem Tether konnte vor allem der zuletzt vielgescholtene Stablecoin als einer der wenigen ein positives Wochenergebnis (plus 1,95 Prozent) einfahren. Zweiter Gewinner war mit einem Plus von rund 3,2 Prozent Bitcoin-SV, die Abspaltung aus dem Bitcoin Cash. Insgesamt fiel die Marktkapitalisierung aller Kryptos in der vergangenen Woche um 13 Prozent auf 113,7 Milliarden US-Dollar.

Die Nachrichten rund um die Kryptos sind dabei gemischt. Positiv könnte sich auswirken, dass das lange angekündigte Update für Ethereum jetzt für Mitte Januar terminiert ist. Im Rahmen der Constantinople genannten Hardfork werden einige Neuerungen eingeführt, die letztendlich die Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit des Netzwerkes verbessern sollen. Oft hat eine solche Hardfork dazu geführt, dass der Kurs deutlich nach oben sprang. Angesichts eines schwachen Marktes ist hier allerdings Vorsicht angeraten.

Ungeachtet der Kursrückgänge geht die Integration der Kryptos in die Mainstream-Finanzwelt weiter. Mit Binance hat eine der größten Kryptowährungsbörsen institutionellen Kunden spezielle Zugänge ermöglicht, womit der Handel ausgebaut werden soll. Die Genehmigung von Bitcoin-ETFs und anderen Produkten durch die SEC dagegen lässt weiter auf sich warten.

 

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Die Festnahme der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou kann auch als ein neues Kapitel im Handelskrieg zwischen China und den USA gelesen werden.

 

„Sie zeigt, dass die USA zunehmend in die Defensive geraten – auch weil China auf der Blockchain angreift“, sagt Karsten Müller, Geschäftsführer von ChainBerry.

Die Gründe, weshalb Meng Wanzhou festgesetzt wurde, sind mehr oder weniger stichhaltig. Die Managerin ist die Tochter des Firmengründers und das Unternehmen eng mit der Staatsführung verbandelt. Eine gute Möglichkeit also, der chinesischen Nomenklatura die Daumenschrauben zu zeigen. „Ob es wirklich zu einer Verurteilung kommen wird, ist offen“, sagt Karsten Müller. „Aber der Druck ist erstmal da. Oder besser: Gegendruck, denn die USA fühlen sich massiv unter Druck.“

China strebt danach, der Taktgeber der Weltwirtschaft zu werden. Der von Trump angezettelte Handelskrieg ist nicht Aktion, er ist Reaktion. Seit Beginn der Reformära im Jahr 1978 mit der Einführung der „Politik der offenen Tür“ unter Deng Xiaoping versucht China, zur Weltmacht aufzusteigen. Das Programm „Made in China 2025“ sieht vor, die Volksrepublik bis zum 100. Geburtstag im Jahr 2049 zur führenden „Industrie-Supermacht“ zu entwickeln.

Dazu ist es notwendig, der Wirtschaftsmacht USA nicht nur die technologische Führerschaft streitig zu machen, sondern auch den Dollar als Weltwährung abzulösen. „Hier kommt den Chinesen der Aufstieg der revolutionären Blockchain-Technologie zugute“, so Müller. Staatschef Xi hatte jüngst gesagt, dass „die Blockchain die globale Wirtschaftsstruktur neu gestalten“ werde. Das World Economic Forum (WEF) prognostiziert, dass bis 2027 rund zehn Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts auf der Blockchain gespeichert sein dürfte. Die Technologie wird sich zum Rückgrat im weltweiten Zahlungsverkehr, für die Handelsfinanzierung und bei der Transaktionsabwicklung zwischen Maschinen und Gegenständen (Internet of Things, Industrie 4.0) entwickeln. Auch klassisches Kapitalmarktgeschäft im Eigen- und Fremdkapitalbereich oder bei der Verbriefung von Real Asset wie Immobilien, Stichwort Tokenisierung, wird in einigen Jahren über die Blockchain abgewickelt werden.

„Und genau hier sehen die Chinesen ihre Chance“, sagt Karsten Müller. Transaktionen auf der Blockchain, das bedeutet: Ware gegen Geld. Es braucht maßgeschneiderte digitale Verrechnungseinheiten. „Und das werden nicht Bitcoin & Co. sein, sondern sogenannte Stable Coins“, so Müller. Stable Coins sind an klassische Währung geknüpfte Digitalwährungen, die im Blockchain-Universum agieren können. Digitalwährungen, die aber auch jederzeit das System zu festen Umrechnungskursen wieder verlassen können. Es ist bekannt, dass die People‘s Bank of China (PBOC), die chinesische Zentralbank, an einer solchen Währung arbeitet. Die PBOC plant die Ausgabe und Verbreitung einer eigenen, an die Landeswährung Yuan gekoppelten Digitalwährung. „Maßgeschneidert für die Blockchain, perfekt für den weltweiten Zahlungsverkehr, den Welthandel und die Maschinenökonomie des Internet of Things“, so Karsten Müller. „Ziel ist es, die eigene Währung in digitaler Form zu positionieren und die internationale Vorherrschaft des US-Dollar zurückzudrängen.“

 

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„Die schnelle Einführung von Security Token als Vehikel der Geldanlage wird den grauen Kapitalmarkt schnell austrocknen“,

 

sagt Leonard Zobel, Geschäftsführer der im Aufbau befindlichen Krypto- und Security-Token-Börse bitmeister. Skandale wie beim Container-Anbieter P&R wären dann kaum mehr möglich.

„54.000 geprellte Anleger, 982.000 verschwundene Container und 3,5 Milliarden Euro an Anlegergeld in Gefahr sind die bislang bekannte Bilanz eines der größeren Skandale des grauen Kapitalmarktes der jüngeren Zeit“, sagt Leonard Zobel. „Doch solcherlei Betrug, so üblich er auch in den vergangenen Jahren gewesen zu sein scheint, ist vermeidbar.“ Dazu müssten Anleger, aber auch Regulierungsbehörden darauf dringen, alle Assets solcher und ähnlicher Investmentangebote auf einer Blockchain zu verbriefen.

Bei P&R etwa sind deutlich weniger Container im Einsatz, als das Unternehmen immer behauptet hat – und als die Anleger glaubten. Einen echten Nachweis, dass vom neu hereingenommenen Anlegergeld auch tatsächlich Container gekauft wurden, musste das Unternehmen nie erbringen. „Wären alle diese Transaktionen auf einer öffentlich einsehbaren und öffentlich kontrollierbaren Blockchain hinterlegt gewesen, wäre das Ganze bereits vor Jahren aufgeflogen“, sagt Zobel. „Dabei ist entscheidend, dass die mit den Token verknüpften Werte, wie hier Container, nicht von den Emittenten der Finanzprodukte, sondern von den Herstellern auf der Blockchain abgebildet werden.“ Nur so sei nachvollziehbar, wie groß die Zahl tatsächlich sei.

Egal ob Container, Flugzeuge, Schiffe oder Immobilien: Alle diese Assets lassen sich statt in geschlossenen Fonds auch als Token investieren und handeln. „Es ist technisch kein Problem, die Assets in kleinen Stücken als Token zu ‚verbriefen‘ und damit handelbar zu machen“, sagt Zobel. Wie Anteile an einem Unternehmen als Aktien würden dann Anteile an Containern oder Schiffen als Token gefasst – und gehandelt.

Da alle diese Transaktionen auf einer Blockchain abgewickelt werden können, sind sie zum einen extrem transparent und zum anderen auch tatsächlich – sofern es sich um eine öffentliche Blockchain handelt – fälschungssicher. „Es wäre im Fall P&R schnell aufgefallen, dass mehr Token als Container im Umlauf gewesen sind“, sagt Zobel.

Der Vorteil einer solchen „Tokenisierung“ investierbarer Assets ist aber nicht nur eine stärkere Transparenz und Sicherheit. „Die Aufteilung in Token ermöglicht es auch, dass etwa Immobilien in sehr kleine Anteile aufgeteilt werden“, so Zobel. „Diese erfordern dann vielleicht nur einen Kapitaleinsatz von einigen hundert oder sogar nur einigen Euro und sind damit auch für kleinere Anleger geeignet.“ Und natürlich ist es viel leichter, mit solch kleinen Stückelungen sein Portfolio zu diversifizieren.

Gleichzeitig haben Anleger den Vorteil der sehr geringen Transaktionskosten. „Im Prinzip werden etwa bei Immobilien Mittler wie Notare oder Makler überflüssig, das Geld kann gespart und stattdessen in die Werte investiert werden“, sagt Zobel. Für Anleger schafft das zusätzliche Rendite und minimiert Einstiegsbarrieren. Wichtig ist dann nur, dass die Token sicher und reguliert gehandelt werden können.

Was sind Security Token?

Security Token sind handel- und investierbare Rechte, die nicht in Papierform verbrieft sind wie etwa Aktien, sondern auf der Blockchain. Für die Aufsichtsbehörde Bafin sind Token als Wertpapiere einzuordnen, wenn sie übertragbar sind, am Finanz- bzw. Kapitalmarkt gehandelt werden können und Rechte verkörpern.

Übertragbar sind sie über die Blockchain, Peer-to-peer und ohne Umweg über irgendwelche Mittler. Handelbarkeit werden neben dem direkten Austausch auch Security-Token-Börsen herstellen wie die im Aufbau befindliche deutsche Börse bitmeister. Sie sind vor allem für Liquidität oder Preisfindung wichtig.

Verkörperte Rechte lassen sich in sehr vielfältiger Form finden. So können etwa Unternehmensanteile tokenisiert werden, das entspräche dann Aktien. Möglich ist es aber auch, zum Beispiel nur Anrechte auf Dividenden zu tokenisieren – oder ganze Flugzeuge, Container, Schiffe und Immobilien. Die Verkörperung von Rechten im Token ist bei der Definition der Security Token der entscheidende Punkt, da dies der große Unterschied zum rechtelosen Utility Token ist. Je nach Ausgestaltung der Rechte kann es sich bei einem Token um ein Wertpapier, ein Finanzinstrument, einen Anteil an einem Investmentvermögen oder eine Vermögensanlage handeln.

Security Token bieten Chancen und Risiken der ihnen innewohnenden Rechte. Sie sind also nicht nur, weil es Token sind, besser oder schlechter als Aktien oder andere Formen. Vorteile entstehen dadurch, dass Verwahrung, Verwaltung, Handel etc. wesentlich kostengünstiger erfolgen können. Das steigert die Rendite der Anleger durch Wegfall der bislang gut mitverdienenden Mittler.

Für Emittenten bieten Security Token ebenfalls Kostenvorteile. Da für Emissionen, egal ob Papier oder Token, im Volumen bis zu acht Millionen Euro nicht unbedingt eine Prospektpflicht greift, lassen sich auf diese Weise auch kleinere Portfolios handelbar und investierbar machen. Das kann bis zu einer Partie Wein, einer Kunstsammlung oder einem Oldtimer gehen.

 

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Die BaFin weist darauf hin, dass sie der Platin Genesis DMCC keine Erlaubnis gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen erteilt hat.

Das Unternehmen untersteht nicht der Aufsicht der BaFin.

Hinweisen zufolge wird in den sozialen Medien ein neuer „Platincoin Kryptofond“ beworben. Dieser sei von der BaFin „genehmigt und frei gegeben“. Dies trifft nicht zu.

 

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CrowdDesk GmbH und bitmeister GmbH werden gemeinsam die Infrastruktur für eine breite Einführung von Security Token aufbauen.

 

„Auf diese Weise werden wir die gesamte Wertschöpfungskette abbilden und den Markt in Deutschland etablieren“, sagt Leonard Zobel, Gründer und Geschäftsführer der bitmeister GmbH. „Security Token sind die notwendige technologische Evolution, um noch einfacher und unkomplizierter Kapitalemissionen für den Mittelstand abzuwickeln. Gemeinsam mit bitmeister möchten wir die dafür erforderlichen technischen Rahmenbedingungen schaffen“, sagt Jamal El Mallouki, Geschäftsführer der CrowdDesk GmbH.

Security Token verbriefen schuldrechtliche Ansprüche aller Art, ob Unternehmensanteile, Immobilien, Container oder Flugzeuge. „Sie sind die digitale Entsprechung von Aktien, Vermögensanlagen oder auch AIF“, sagt Zobel. Durch die dezentrale Struktur der Blockchain sind die Token fälschungssicher, jede Transaktion ist nachvollziehbar und die Token sind ständig handelbar. „Dadurch entsteht eine enorme Transparenz“, so Zobel.

Für Emittenten bieten Security Token eine neue und effiziente Form der Kapitalbeschaffung. „Unternehmen können Security Token ausgeben und auf diese Weise Kapital einwerben. Anleger können gleichermaßen einfacher erworbene Anteile wieder verkaufen, da die Übertragung vollständig digital erfolgt“, sagt Jamal El Mallouki, Geschäftsführer CrowdDesk. „Die Kosten können deutlich unter bisherigen Emissionsformen bleiben, sodass dem Unternehmen mehr Geld für seinen eigentlichen Geschäftszweck zur Verfügung steht.“

Bei der Kooperation zwischen CrowdDesk und bitmeister wird die gesamte Wertschöpfungskette abgebildet: Der Frankfurter Experte für die volldigitalisierte Online-Einwerbung von Kapital stellt die Infrastruktur bereit, die Emittenten nutzen können, um Token aller Art herauszugeben. Daneben wird bitmeister mit seiner im Aufbau befindlichen Plattform den Handelsplatz bereitstellen und die Verwahrung der Token anbieten.

Emission und Handel erfolgen dabei voll reguliert. „Security Token fallen unter die gleichen Regeln, wie sie für Aktien gelten“, sagt Zobel. Schon heute arbeiten bestehende Börsenplätze an Blockchain-Lösungen. „Dies geschieht aber in der Regel nur halbherzig, da sich die Börsen sonst selbst kannibalisieren würden.“ So ist es durchaus denkbar, dass Security Token die Aktie als Hauptform der Unternehmensbeteiligung ablösen.

Zudem werden Security Token als Vehikel der Geldanlage den grauen Kapitalmarkt schnell austrocknen. „Warum sollten Anleger Immobilien oder Schiffe als kompliziert konstruierte Unternehmensbeteiligungen kaufen, von denen sie sich nicht oder nur schwer wieder trennen können?“, fragt Zobel. „Per Security Token lassen sich Assets in kleine Einheiten zerlegen und sehr einfach handeln.“

Die neue Allianz für Security Token wird all diese Vorteile nutzbar machen. „Kapitalsucher und Investoren kommen auf eine denkbar einfache und kostengünstige Weise zusammen“, sagt Jamal El Mallouki. „Und wenn ein Handel möglich ist, sind die Token auch für professionelle Anleger interessant“, so Leonard Zobel. Ein milliardenschwerer Markt wird hier neu entwickelt.

Was sind Security Token?

Security Token sind handel- und investierbare Rechte, die nicht in Papierform verbrieft sind wie etwa Aktien, sondern auf der Blockchain. Für die Aufsichtsbehörde Bafin sind Token als Wertpapiere einzuordnen, wenn sie übertragbar sind, am Finanz- bzw. Kapitalmarkt gehandelt werden können und Rechte verkörpern.

Übertragbar sind sie über die Blockchain, Peer-to-peer und ohne Umweg über irgendwelche Mittler. Handelbarkeit werden neben dem direkten Austausch auch Security-Token-Börsen herstellen wie die im Aufbau befindliche deutsche Börse bitmeister. Sie sind vor allem für Liquidität oder Preisfindung wichtig.

Verkörperte Rechte lassen sich in sehr vielfältiger Form finden. So können etwa Unternehmensanteile tokenisiert werden, das entspräche dann Aktien. Möglich ist es aber auch, zum Beispiel nur Anrechte auf Dividenden zu tokenisieren – oder ganze Flugzeuge, Container, Schiffe und Immobilien. Die Verkörperung von Rechten im Token ist bei der Definition der Security Token der entscheidende Punkt, da dies der große Unterschied zum rechtelosen Utility Token ist. Je nach Ausgestaltung der Rechte kann es sich bei einem Token um ein Wertpapier, ein Finanzinstrument, einen Anteil an einem Investmentvermögen oder eine Vermögensanlage handeln.

Security Token bieten Chancen und Risiken der ihnen innewohnenden Rechte. Sie sind also nicht nur, weil es Token sind, besser oder schlechter als Aktien oder andere Formen. Vorteile entstehen dadurch, dass Verwahrung, Verwaltung, Handel etc. wesentlich kostengünstiger erfolgen können. Das steigert die Rendite der Anleger durch Wegfall der bislang gut mitverdienenden Mittler.

Für Emittenten bieten Security Token ebenfalls Kostenvorteile. Da für Emissionen, egal ob Papier oder Token, im Volumen bis zu acht Millionen Euro nicht unbedingt eine Prospektpflicht greift, lassen sich auf diese Weise auch kleinere Portfolios handelbar und investierbar machen. Das kann bis zu einer Partie Wein, einer Kunstsammlung oder einem Oldtimer gehen.

 

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Kryptoassets als alternative Anlageklasse geeignet

Hohes Renditepotential geht einher mit hoher Schwankungsbreite

Positive Portfolioeffekte von Kryptoassets nachweisbar

 

Kryptoassets wie Bitcoin, Ripple oder IOTA eignen sich als alternative Anlageklasse in einem diversifizierten Portfolio. Trotz der jüngsten Kursrückgänge – oder gerade deswegen – haben Anleger Chancen auf hohe Renditen, denn Kryptoassets ermöglichen die Teilhabe an der Zukunftstechnologie Blockchain. Eine Investition kommt vornehmlich für Investoren mit langem Anlagehorizont und entsprechender Risikotoleranz in Frage, denn die Schwankungsbreite von Kryptoassets ist weiterhin hoch: Das größte Kryptoasset – der Bitcoin – wies dieses Jahr eine Volatilität in Höhe von rund 82% auf. Zum Vergleich: Große Aktienindizes wie der DAX oder der MSCI World weisen – je nach Marktphase – Volatilitäten zwischen 10% und 20% auf; Einzelaktien großer Unternehmen liegen regelmäßig zwischen 15% und 40%. Der Vergleich hinkt jedoch: Denn zum einen sollten Kryptoassets lediglich als Beimischung in ein Depot aufgenommen werden, nicht als Hauptbestandteil. Und zum anderen ist bei Kryptoassets zu beobachten, dass sich die Volatilität dieser noch sehr jungen Anlageklasse im Zeitablauf verringert. Der Blick in den Rückspiegel taugt hier also nur bedingt, wenn man eine Prognose für die Zukunft treffen will.

Zur Veranschaulichung: Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Volatilität (60 Tage, annuisiert) des Bitcoins, verglichen mit der Volatilität der Apple-Aktie: http://sentpressrelease.com/pressrelease/image/61454/163483/Q2hhcnRfUG9zdGVyIE1lbGR1bmcgMDQxMi5wbmc=

Man sieht: Die hohe Volatilität war während der „Hype-Phase“ rund um den Jahreswechsel 2017/18 außergewöhnlich hoch und ist seitdem deutlich zurückgegangen. Anfang November lag die Volatilität des Bitcoins zeitweise sogar unter derjenigen der Apple-Aktie. Natürlich kann die Volatilität auch wieder ansteigen, und auf Sicht werden die Krypto-Märkte sicherlich volatil bleiben. Aber: Wer bereits in Tech-Aktien, Venture Capital, Rohstoffe oder andere volatile Anlageklassen investiert, sollte eine Beimischung von Krypto-Anlagen in Betracht ziehen.

Interessant sind Kryptoassets nicht nur wegen des langfristigen Renditepotentials, sondern auch aufgrund einer weiteren Eigenschaft, die sie als alternative Anlageklasse qualifiziert: Die niedrige Korrelation zu traditionellen Assets wie Aktien und Renten.

Zur Überprüfung der positiven Auswirkungen auf die Risikostreuung in einem Portfolio haben wir untersucht, wie stark die Entwicklung des Bitcoins als wichtigstem Bestandteil des Marktes für Kryptoassets mit dem Welt-Aktienmarkt korreliert (Betrachtungszeitraum: Januar bis November 2018). Zum Vergleich wurden außerdem weitere alternative Anlageklassen betrachtet.

Korrelation zum MSCI World

S&P 500               0,97

S&P GSCI Commodity Index           0,47

Gold       0,32

Bitcoin   0,26

Es zeigt sich deutlich, dass Kryptoassets zur Diversifikation in einem traditionellen Portfolio beitragen können. Die Korrelation zum Aktienmarkt liegt nochmals unter der von Gold oder Rohstoffen – Anlageklassen, die typischerweise zur Diversifikation herangezogen werden. Darüber hinaus haben Kryptoassets weitere Eigenschaften, die sie von anderen alternativen Anlageklassen positiv abheben. Beispielsweise ist die Liquidität im Vergleich zu vielen alternativen Anlageklassen hoch, denn Kryptoassets können täglich auf vielen Handelsplätzen ge- und verkauft werden. Und als Anlageform der Zukunft weisen Kryptoassets ein Renditepotential auf, welches man selten bei anderen Anlageformen findet.

Fazit: Wer auf Diversifikation wert legt, sollte also neben Gold, Rohstoffen, Hedgefonds oder anderen alternativen Anlageformen auch Kryptoassets in Betracht ziehen. Als Beimischung können diese einen sinnvollen Beitrag zu einem risiko-rendite-optimierten Portfolio leisten.

 

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Die DWS Group hat bekanntgegeben, dass sie eine strategische Partnerschaft mit Skyline AI, einem Technologieunternehmen für Immobilien-Asset-Management, eingegangen ist und Minderheitsaktionär geworden ist.

 

Skyline AI nutzt selbst entwickelte künstliche Intelligenz (AI), um institutionelle Immobilien-Anlagemöglichkeiten in den gesamten Vereinigten Staaten zu finden, zu analysieren, zu erwerben, zu verwalten und zu verkaufen.

Mit Hilfe von strukturierten und unstrukturierten Modellen des maschinellen Lernens wurde die Technologie von Skyline AI entwickelt, um den Investitionsprozess für Immobilienanlagen zu verbessern. Die strategische Partnerschaft soll es der DWS ermöglichen, mit den Fähigkeiten von Skyline AI im Bereich des maschinellen Lernens auf ihrer 45-jährigen Erfahrung im Bereich des Immobilien-Anlagemanagements aufzubauen. Darüber hinaus werden das Immobilienresearch-Team der DWS und die Datenspezialisten von Skyline AI zusammenarbeiten, um die von Skyline AI entwickelte Technologie weiterzuentwickeln.

„Dies ist ein weiterer Schritt nach vorne bei unserer Strategie, die Produktexpertise der DWS zum Nutzen unserer Kunden einzusetzen und zu investieren, wenn wir wertsteigernde Gelegenheiten sehen“, sagte Pierre Cherki, Mitglied der Geschäftsführung der DWS Group und Co-Leiter der Investment Group der DWS. „Die Zusammenarbeit mit einem jungen Unternehmen, das künstliche Intelligenz zur Effizienzsteigerung und Verbesserung des Immobilien-Anlageprozesses einsetzt, unterstützt unser Ziel, durch umfassende und innovative Anlagestrategien Wert für unsere Kunden zu schaffen.“

Guy Zipori, Mitgründer und CEO von Skyline AI, sagte: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der DWS. Ihre Expertise und ihre langjährigen Immobilienanlagetätigkeiten legen eine gute Basis für den Erfolg unserer Technologie. Der Markt für Gewerbeimmobilien steht vor einem dramatischen Umbruch, und die, die agil genug sind, um neue Strategien und Technologien zu übernehmen, werden die neue wirtschaftliche Realität prägen. Als einer der größten Akteure der Branche hat die DWS den Innovationsgeist, um bei der Einführung moderner Technologien marktführend zu sein.“

 

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Deutsche Asset Management International GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 – 910 – 12371,

Fax: +49 (0) 69 – 910 – 19090, www.dws.com

Das Drei-Ebenen-Modell für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Praxis

 

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Finanzdienstleistern birgt enorme Potenziale. Mangelndes fachliches Wissen und unzureichende Erfahrung schaffen jedoch hohe Unsicherheiten und Risiken bei Auswahl und Umsetzung. Notwendig ist deshalb die Entwicklung eines systematischen Vorgehens. Das vorliegende Whitepaper beschreibt dafür einen strukturellen Rahmen und unterstützt den zielgerichteten Einsatz und die effiziente Umsetzung von Vorhaben der Künstlichen Intelligenz.

Künstliche Intelligenz (KI) ist kein Hype, sondern ermöglicht Lösungen, die im täglichen Bankbetrieb nutzbringend eingesetzt werden können. Ursache dafür sind drei Entwicklungen, die sich miteinander verbinden und diesen produktiven Einsatz ermöglichen:

Erstens haben Methoden, Techniken und Verfahren mittlerweile die nötige Reife erreicht.

Zweitens gibt es heute eine große Bandbreite von Einsatzszenarien, die mit solchen Verfahren unterstützt werden könnten: Kundensegmentierung, Robo Advice, Chatbots und Betrugserkennung sind nur ein Auszug aus den denkbaren Umsetzungen.

Drittens erreicht die Informationstechnik nunmehr die nötige Leistungsfähigkeit und generiert eine große Menge an digitalisierten Daten, die die notwendige Basis für die Anwendung von KI bedeuten. Mit dieser IT können also ausgereifte Verfahren auf vorhandene Praxisprobleme erfolgreich angewandt werden.

Die zielgerichtete Anwendung von KI erfordert demnach analytische Tiefe sowie Erfahrung im Einsatzfeld. Beides scheint bislang in der Finanzdienstleistungsbranche nicht ausreichend vorhanden. Aus diesem Grund hat ibi research ein Konsortialprojekt initiiert, um zusammenmit elf Unternehmenspartnern – Banken, Rechenzentren und Dienstleistern – eine strukturierte Vorgehensweise für den Einsatz von KI zu erarbeiten.

Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurde auf Basis einer grundlegenden Wissensbasis und einem gemeinsamen Verständnis von KI ein Modell entwickelt, mit dessen Anwendung unabhängig vom eigentlichen Geschäftsprozess oder KI-Verfahren ein jeweils fokussierter Projektverlauf sichergestellt wird. Ziel war es insbesondere, eine stringente Logik zu entwickeln, um für ein konkretes Institut zu bestimmen, ob und wo sich KI-Anwendungen für ein bestimmtes Anwendungsfeld eignen und welche KI-Methoden hinterlegt werden können.

Das entwickelte Drei-Ebenen-Modell liefert einen strukturierten Ansatz, KI-Projekte fokussiert durchzuführen: Zu Beginn eines Projekts (erste Ebene) steht stets die Auswahl eines konkreten Geschäftsprozesses, bei welchem KI-Potenzial vermutet wird, d. h. der mithilfe von KI optimiert werden kann. Im zweiten Schritt werden auf Ebene zwei dem ausgewählten Geschäftsprozess fünf Anwendungsklassen zugeordnet, um den Geschäftsprozess derart zu zerlegen, dass die inhäreten Teilprozesse bzw. -aufgaben für KI abgeleitet werden können. Diesen Anwendungsklassen können auf der dritten Ebene abschließend Methoden und Verfahren der KI zugeordnet werden.

Das vorliegende Whitepaper erläutert die Entstehung und Argumentation des Drei-Ebenen-Modells und skizziert seine Anwendung.

Whitepaper

Künstliche Intelligenz in der Finanzdienstleistung – Von der Analyse der Einsatzszenarien bis hin zur Entwicklung eines Frameworks für den KI-Einsatz   von Stefan Mesch, Prof. Dr. Hans-Gert Penzel, Dr. Anja Peters, Stephan Weber

Das Whitepaper steht Ihnen kostenfrei zum Download zur Verfügung unter www.ibi.de/KI-Whitepaper

 

Verantwortlich für den Inhalt:

ibi research an der Universität Regensburg GmbH, Galgenbergstraße 25, D-93053 Regensburg, Tel: 0941 943-1921, www.ibi.de/

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keinen Grund, im Euroraum ein digitales Zahlungsmittel als Ersatz für Bargeld durch die Europäische Zentralbank (EZB) bereitzustellen.

 

Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seiner aktuellen volkswirtschaftlichen Analyse. Viele Notenbanken diskutieren derzeit die Frage, ob digitale Zahlungsmöglichkeiten für Bürger und Unternehmen von der jeweiligen Zentralbank bereitgestellt werden sollten. “Aus unserer Sicht gibt es keine überzeugenden Vorteile von digitalem Notenbankgeld”, so Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied beim BVR. “Zum einen haben wir einen sehr gut funktionierenden Zahlungsverkehr, den die Banken seit Jahrzehnten höchst zuverlässig gewährleisten und kontinuierlich elektronisch weiterentwickeln”, sagt Martin. “Zum anderen wollen die Bürgerinnen und Bürger trotz aller technischer Möglichkeiten auch weiterhin nicht auf Bargeld verzichten”, so der BVR-Vorstand weiter.

Bargeld genießt nach Angaben der Bundesbank mit einem Anteil von rund 75 Prozent aller Transaktionen in Deutschland nach wie vor einen hohen Stellenwert. Demgegenüber ist es in Schweden in diesem Jahrzehnt zu einem regelrechten Umbruch beim Zahlungsverhalten gekommen. Nach den Zahlen der Reichsbank behaupten aktuell nur noch 13 Prozent der Schweden, hauptsächlich in bar zu zahlen. Im Jahr 2010 hatte der Anteil noch bei 39 Prozent gelegen. Es bleibt abzuwarten, ob sich hieraus ein weltweiter Trend entwickelt oder eher länderspezifische Eigenschaften, wie zum Beispiel der Besiedelungsgrad, eine Rolle für das Zahlungsverhalten spielen.

Risiken überwiegen

Eine Einführung von digitalem Notenbankgeld könnte zu massiven und schwer abschätzbaren Veränderungen im Finanzsystem und bei der Wirkung der Geldpolitik führen. So könnte etwa die Schwankungsbreite der kurzfristigen Zinsen zunehmen und die Kreditvergabefähigkeit von Banken negativ tangiert werden. Dies könnte gerade in Krisenzeiten die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zusätzlich erheblich belasten, zum Beispiel durch eine Kreditklemme. Martin verweist auch auf Gefahren für die Innovationsentwicklung: “Neue, quasi hoheitliche Angebote dürfen nicht dazu führen, dass privatwirtschaftliche Innovationen im Zahlungsverkehr, wie zuletzt kontaktlose Karten, Banking-Apps mit Bezahlfunktion oder Kwitt behindert werden”. Die aktuelle BVR-Studie kann unter www.bvr.de/Publikationen/Volkswirtschaft abgerufen werden.

 

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Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Schellingstraße 4, ­10785 Berlin, Tel.: 030/20210,

Fax: 030/2021­1900, www.bvr.de

Amundi: Innovativer Themen-ETF zur künstlichen Intelligenz

 

Amundi hat die Auflegung des Amundi Stoxx Global Artificial Intelligence UCITS ETF bekannt gegeben. Der Fonds soll Investoren helfen, die Chancen der Künst-lichen Intelligenz (KI) zu nutzen – einem der Wachstumsmärkte der Zukunft.

Künstliche Intelligenz steht für unterschiedliche Technologien, von maschinellem Lernen bis zu Natural Language Processing und maschinellem Sehen. Viel spricht dafür, dass KI in den nächsten Jahren alle Sektoren und Regionen verändern wird. Mit dem innovativen ETF kann man heute in Unternehmen investieren, die voraussichtlich stark von den Wachstumschancen der KI profitieren.

Der Amundi Stoxx Global Artificial Intelligence UCITS ETF hat laufende Kosten von 0,35%1 und folgt dem Stoxx AI Global Artificial Intelligence ADTV5 Index mit seiner innovativen Methodik. Der sys-tematische Auswahlprozess analysiert Aktien anhand zweier Kennzahlen:

– Der KI-Anteil setzt die einem Unternehmen während der letzten drei Jahre gewährten KI-Patente ins Verhältnis zur Gesamtzahl der Patente des Unternehmens im selben Zeitraum.

– Der KI-Beitrag setzt die einem Unternehmen während der letzten drei Jahre gewährten KI-Patente ins Verhältnis zu den KI-Patenten aller Unternehmen in diesem Zeitraum.

Der Stoxx AI Global Artificial Intelligence ADTV5 Index ist gleichgewichtet und nach Ländern, Sektoren und Marktkapitalisierung diversifiziert.

Dazu erklärt Fannie Wurtz, Managing Director von Amundi ETF, Indexing & Smart Beta: „Wir freuen uns, Anlegern diesen innovativen ETF anbieten zu können. Mit ihm kann man kosteneffizient in Künstliche Intelligenz investieren, einem der zukünftigen Wachstumsmärkte. Produktinnovation ist Amundi ETF sehr wichtig. Der neue Fonds zeigt, dass wir unseren Kunden neue Lösungen für ihre langfristigen Anlageziele bieten wollen.“

Produktübersicht

ETF ISIN Bloomberg Ticker Lfd. Vergütung1 AMUNDI STOXX GLOBAL ARTIFICIAL INTELLIGENCE UCITS ETF LU1861132840 GOAI GY 0,35%

Weitere Informationen über Amundi ETF finden Sie auf der Website amundietf.com.

1 Laufende Kosten: jährlich, unter Berücksichtigung aller Steuern. Die laufenden Kosten der Amundi-ETF-Fonds entsprechen der Total Expense Ratio und berücksichtigen die Vergütungen und Gebühren, die dem Fonds im Laufe eines Jahres entnommen werden. Vor dem ersten Jahresabschluss des Fonds werden die laufenden Kosten geschätzt. Dazu werden die jährlichen Ma-nagement- und Betriebskosten (unter Berücksichtigung sämtlicher Steuern des Fonds) durch den Wert der Fondsaktiva dividiert. Beim Handel mit ETFs können Transaktionskosten und Kommissionen anfallen.

 

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Amundi Deutschland GmbH, Arnulfstraße 124 – 126, 80636 München, Tel: 0800 888 1928, www.amundi.de

SwissOne Capital ebnet institutionellen Investoren den Weg in die Anlageklasse Crypto

 

Die Zuger Fondsgesellschaft SwissOne Capital AG wird demnächst mehrere Crypto Asset Funds in der Schweiz auflegen. Das erste Produkt in der Pipeline ist der breit diversifizierte, algorithmisch gesteuerte Smart Index Crypto Fund. Geplant ist auch die Herausgabe eines Equity Token zur direkten Partizipation an der Gesellschaft. SwissOne verfügt über ausgewiesene Erfahrung sowohl in der klassischen Vermögensverwaltung als auch in der Crypto Finance und versteht sich als Brückenbauer zwischen beiden Welten.

Der Smart Index Crypto Funds von SwissOne Capital will es traditionellen Investoren ermöglichen, in strukturierter Weise in die neuen Crypto-Märkte vorzudringen. Dem Team von SwissOne kommt dabei zugute, dass es bereits über viel Erfahrung mit dieser Investorengruppe verfügt. «Der Grund, weshalb sich die institutionellen Anleger bisher nicht stärker engagieren, hat weniger mit den Crypto-Vermögenswerten an sich zu tun als mit dem Umfeld, in dem diese gehandelt und gehypt werden. Crypto hat viele Vorteile, insbesondere bei der Diversifizierung eines Portfolios. Es gibt kaum Korrelationen mit anderen Anlageklassen und das Performance-Potenzial ist sehr gross. Professionelle Anleger wollen allerdings auch eine professionelle Umsetzung», sagt SwissOne-Mitgründer und CIO Hugo Van Veen, ein langjähriger Fondsmanager und Spezialist für Software-Lösungen im Bereich asymmetrische Anlagestrategien.

«Crypto ist nur aus der Perspektive eines traditionellen Portfolio-Managements eine riskante Angelegenheit. Angesichts des aktuellen Wachstums im Crypto-Markt kann schon die Allokation von einem Prozent in dieser Anlageklasse zu einer Gesamtperformance eines S&P-Portfolio führen – aber mit einem viel tieferen Risiko.», sagt Antony Turner, CEO von SwissOne.

Crypto als eigene Anlageklasse

SwissOne sieht Crypto als eine eigene Anlageklasse, die ihre eigenen Gesetzmässigkeiten hat und in einer Gesamtstrategie eingebettet sein muss. Mit diesem Ansatz können auch die Barrieren überwunden werden, die institutionelle Investoren vom Crypto-Markt fernhält. Der Smart Index Crypto Fund gibt professionellen Anlegern die Möglichkeit, in eine Auswahl an Crypto Assets zu investieren, die durch einen Algorithmus definiert wird. SwissOne wird in der Schweiz in mehr Crypto Assets investiert sein als die anderen heute bekannten Fonds – mit dem Anspruch, durch die Outperformance der Gewinner die Verluste der weniger Erfolgreichen mehr als nur wettzumachen.

Für die sichere Aufbewahrung der digitalen Vermögenswerte ist eine Cold-Storage-Lösung vorgesehen. Die Assets werden offline in Hardware-Modulen verwahrt, mit Sicherheitsstandards, die jener einer Bank ebenbürtig sind. SwissOne Capital wird alle Vorgaben der Schweizerischen Finanzmarktaufsicht FINMA erfüllen und von dieser überwacht werden. Die Bewilligung ist bei der FINMA beantragt worden.

Equity Token geplant

“Wir wollen unseren Kunden die Möglichkeit bieten, ohne schlaflose Nächte in eine junge Anlageklasse investieren zu können”, sagt SwissOne-CEO Antony Turner. Deshalb will der Fonds auch Equity Token herausgeben, damit Investoren nicht nur Fondsanteile erwerben, sondern sich auch an der Fondsgesellschaft beteiligen können.

Die Idee hinter dem Equity Token ist die gleiche, mit denen die Tycoons zur Zeit des Gold Rushs Erfolg hatten: Sie suchten nicht selbst nach Gold, sondern verkauften die Werkzeuge dazu: Pickel, Schaufeln Schubkarren. Damit fuhren sie besser als die meisten Goldgräber. SwissOne wird versuchen, auf dem Equity Token eine grössere Rendite zu erzielen als das Gros der Crypto Assets.

In traditionellen Finanzmärkten werden rund 40 Prozent aller Vermögenswerte von Anlagefonds verwaltet. In Crypto-Bereich sind es heute gerade einmal 1 Prozent. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Crypto-Fondsindustrie noch rasant wachsen wird. Die Schweiz ist als Standort zurzeit das gefragteste Land, und die SwissOne Capital AG geht hier mit einem stringenten Ansatz, einem erfahrenen Team und einer soliden technischen Infrastruktur an den Start – eine hervorragende Ausgangslage für die Lancierung eines Equity Tokens.

 

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SwissOne Capital AG, Lindenstrasse 16, 6340 Baar, Tel: +41 43 508 04 86, www.swissone.capital

Europäische Versicherungsunternehmen gehen teilweise noch nicht aktiv genug mit Insurtechs um

 

„Insurtechs sind nur eine Bedrohung für diejenigen Versicherer, die sich nicht aktiv mit den Chancen durch die neuen Technologielösungen beschäftigen. Unternehmen hingegen, die sich die Innovationen der Insurtechs zu Nutze machen, werden langfristig Wettbewerbsvorteile erlangen.“ Dies stellte Magda Ramada, Senior Economist und Expertin für Blockchain-Technologien bei der Unternehmensberatung Willis Towers Watson, im Rahmen der Veranstaltung „InsurTech: Peril or Opportunity“ in London fest. Der Einladung von Willis Towers Watson, einem der weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Advisory, Broking und Solutions, und dem Plug and Play Tech Center, einer US-amerikanischen Innovationsplattform für Startups, waren über 250 Teilnehmer von Versicherungsunternehmen aus ganz Europa gefolgt.

Das Insurtech Meeting brachte Versicherungsexperten, Investoren und Startups an einen Tisch und zeigte auf, wie neue Technologien die Versicherungsbranche verändern und welche Bedeutung Insurtechs für die Unternehmen haben werden. „Die große Neugier der Teilnehmer und die intensiven Diskussionen haben bewiesen, dass Insurtechs für Versicherer aller Sparten einen wichtigen Baustein für ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit darstellen; auch wenn sich circa ein Drittel der Unternehmen derzeit noch gar nicht aktiv mit den Chancen, die aus Insurtechs erwachsen, auseinandersetzt“, so Ramada.

Was neue Technologien leisten: Datennutzung und Blockchain im Fokus

Wie Versicherer Daten besser nutzen können, ist ein wichtiger Schwerpunkt vieler Insurtechs. Das Insurtech Event lieferte dafür zahlreiche Beispiele: In der Sachversicherung ermittelt beispielsweise das Insurtech HazardHub hunderte von objektspezifischen Daten zur Untersuchung von Schäden und Unfällen, mit denen Schaden-/Unfallversicherer schnellere und bessere Entscheidungen im Underwriting, Aktuariat sowie Pricing treffen können.

Für die Leben-Sparte zeigte das Startup Lapetus, wie durch Künstliche Intelligenz (KI) energetische Lebensereignisse vorhergesagt werden können. Durch die Integration von Wissenschaft, Technologie und maschinellem Lernen entwickelt Lapetus Plattformen für Lebensversicherer, die deren Risikobewertung durch zusätzliche Informationen zum Versicherten verbessern können.

Wie viele Lösungen entlang der Wertschöpfungskette Insurtechs tatsächlich bieten, verdeutlichte Magda Ramada auch mit den Möglichkeiten von Blockchain für die Versicherungsindustrie: Blockchain-Technologien unterstützen Versicherer bei einer besseren Analytik und Risikobewertung. Sie ermöglichen durch Datenautonomie die Transparenz und Skalierbarkeit neuer Produkttypen sowie Geschäftsmodelle. Ramada: „Versicherer müssen heute ihre Chancen und Risiken bewerten sowie strategische Entscheidungen darüber treffen, welchen Weg zur Digitalisierung sie gehen und welche Technologien sie dabei einsetzen wollen.“

 

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WillisTowersWatson, Eschersheimer Landstraße 50, D-­60322 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 1505 5119 , www.willistowerswatson.com

Wenig Bewegung bei hohen Umsätzen: Seit drei Wochen bewegen sich die Kryptowährungen im Wesentlichen in einem recht engen Korridor.

 

„Ist das die Ruhe vor dem Sprung?“, fragt Leonard Zobel, Geschäftsführer der auf Kryptowährungen spezialisierten next Block GmbH aus Berlin. Die Seitwärtsbewegung der Kryptowährungen geht nun in die vierte Woche, eine ungewöhnlich lange Phase geringer Volatilität. Bitcoin und Ether lagen im Wochenvergleich um die zwei Prozent im Minus, einige Altcoins wie Cardano (ADA) oder Stallar Lumen (XLM) lagen zwei und vier Prozent im Plus. Gemessen an den deutlich stärkeren Ausschlägen der vergangenen Monate ist das fast Totenstille. Wären da nicht die sehr hohen Umsätze, könnten Anleger durchaus besorgt sein.

Doch das Handelsvolumen liegt immer noch bei täglich neun bis zwölf Milliarden US-Dollar. Überraschend viel bei dem schmalen Preiskorridor, in dem sich die Währungen derzeit bewegen. Das zeigt, dass sich die Investoren neu positionieren – in Erwartung der Entwicklungen.

Denn hier steht in den kommenden Wochen einiges an. So hält Bakkt, die Krypto-Schwester der New York Stock Exchange, die Erwartungen hoch. Hier sollen noch vor Jahresende, möglicherweise schon Anfang Dezember, Bitcoin-Futures aufgelegt und gehandelt werden. Dazu kommt die ebenfalls seit Monaten anhaltende, jetzt aber auf einen Höhepunkt zusteuernde Frage, ob und wann die US-Börsenaufsicht den ersten Bitcoin-ETF genehmigt.

Beides sind Schritte, die den Weg der Kryptowährungen in den Mainstream ebnen – und damit deutlich mehr Volumen in den Markt bringen können. Mehr Nachfrage bei gleichem Angebot heißt in der Regel steigende Preise, weshalb viele Investoren ihre Bestände gerade konsolidieren.

Aber es vergeht nun auch keine Woche, in der nicht die Kryptos ihrem Ruf als Kursraketen gerecht würden: Auf Coinbase wurde der Handel mit BAT (basic attention token) aufgenommen. Und wie regelmäßig, wenn eine der großen Plattformen einen Token listet, sorgte das auch hier für einen starken Anstieg. Fast 70 Prozent Plus standen in den Büchern. Jetzt wird natürlich spekuliert, welches Asset als nächsten auf Coinbase eingeführt wird.

Insgesamt also eine gespannt abwartende Haltung mit hohen Umsätzen. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob die erwarteten guten Nachrichten auch die Kurse stark anschieben – oder ob manches davon schon vorweggenommen wird oder wurde.

 

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In den USA tobt wieder der Wahlkampf, am 6. November stehen Zwischenwahlen an.Wie bei der Präsidentschaftswahl wird über Einflussnahme und Manipulation diskutiert. Möglichkeiten dazu gibt es, Sicherheit könnte der Schritt auf die Blockchain bringen. Von Karsten Müller, Geschäftsführer ChainBerry Asset Management GmbH

Nach der Trump-Wahl wurde viel über Stimmungsmache in den sozialen Netzwerken diskutiert. Intelligente Bots sollen auf Twitter & Co. unterwegs gewesen sein und Meinungsmache betrieben haben. Deshalb haben die meisten Social-Media-Plattformen mittlerweile Vorkehrungen getroffen, um es den Stimmungs-Bots deutlich schwerer zu machen. Trotzdem gibt es Lücken.

In den USA sind die Aktienmärkte als Mittel der Stimmungsmache bei Wahlen geeignet. So ist die Stimmung in den USA deutlich abhängiger von der Entwicklung am Aktienmarkt als etwa in Deutschland. Starke Kursrückgänge schlagen direkt auf die Altersvorsorge durch. Hätte jemand die Absicht, massiven Einfluss auf Wahlen zu nehmen, dann müsste er versuchen, an der Kursschraube der Aktienmärkte zu drehen. Allerdings ist es höchst fraglich, ob eine einzelne Institution in der Lage wäre, am riesigen US-Aktienmarkt zu zündeln. Dazu wären bestenfalls große Staaten mit unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten in der Lage. Aber auch die würden sich im Zweifel ins eigene Fleisch schneiden. Es sei denn, es stünde für solche Staaten noch viel mehr auf dem Spiel. So ist es zumindest nicht völlig von der Hand zu weisen, dass die aktuelle Korrektur am Aktienmarkt den Chinesen in die Karten spielt. Mit einem geschwächten US-Präsidenten wäre im Handelsstreit sicher deutlich einfacher zu verhandeln.

Neben einer möglichen Beeinflussung durch Stimmungsmache bleibt auch noch die unmittelbare Wahlmanipulation, echte Eingriffe in die „Stimmzettel“ der Wähler. Hier gibt es in den USA große Schwachpunkte. Man denke an die überalterte IT, die in den USA bei Wahlen zum Einsatz kommt. Dass es hier erneut Versuche geben wird, das System zu attackieren, gilt als wahrscheinlich. Dass die Diskussion darüber nach der Wahl wieder massiv entbrennen wird, ist ziemlich sicher.

Nur: Wie ist dem beizukommen? Die Blockchain-Technologie könnte solche Versuche in Zukunft unterbinden, unter technischen Gesichtspunkten allemal. Blockchain ist grundsätzlich in der Lage, eine Wahl manipulationssicherer zu machen. Erste Pilot-Versuche gibt es bereits. So hat West Virginia für seine im Ausland stationierten Soldaten eine Möglichkeit geschaffen, mittels Smartphones und Blockchain-Technologie bei den Zwischenwahlen ihre Stimme abzugeben. Auch Länder wie Russland, Japan und die Schweiz haben ähnliche Pläne.

In einer grundsätzlichen Frage sind sich die Experten jedoch uneinig: Einige glauben, dass die Präsenz im Wahllokal bei einer Wahl unabdingbar ist. Schon die traditionelle Briefwahl wird mit Skepsis betrachtet. Wer will schon nachweisen, wer wirklich das Kreuz gemacht hat, oder ob sich der Wähler nicht zu einer Wahlentscheidung hat drängen lassen? Andere jedoch halten dagegen und argumentieren, dass mit einem Online-Voting ein deutlich größerer Wählerkreis erreicht werden könnte und so die Demokratie tendenziell gestärkt werden würde. Übrigens kann man auch vom Smartphone Abstand nehmen und die Stimmabgabe vor Ort im Wahllokal mittels Blockchain sicherer machen. Sollte es tatsächlich zu massiven Manipulationsversuchen bei den US-Zwischenwahlen kommen, werden Blockchain-unterstützte Wahlverfahren spätestens bis zur nächsten Präsidentenwahl ein heißes Thema werden.

Bis dahin ist allerdings noch ein weiter Weg. Blockchain-Wahlen werden viel früher im nicht-politischen Bereich zum Einsatz kommen. Unternehmen wie Broadridge aus den USA machen es vor: Sie praktizieren mittlerweile Blockchain-basierte Abstimmungsverfahren im Finanzsektor. So wandert das Voting bei Aktionärsversammlungen bereits jetzt auf die Blockchain.

 

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ChainBerry Asset Management GmbH, Ballindamm 39, D – 20095 Hamburg, Telefon +49 99999-3070, www.chainberry.de