Eine Gruppe von Kriminellen hat mutmaßlich eine hohe Millionen-Summe durch betrügerische Geldanlage-Plattformen im Internet erbeutet.

 

Unter den Geschädigten sind nach Recherchen von NDR und SR auch Tausende Deutsche. Konkret geht es um sogenannte Trading-Plattformen: Webseiten, auf denen Nutzerinnen und Nutzer vermeintlich schnelle Gewinne mit Wetten auf Aktienkurse, Währungsschwankungen und andere Finanzgeschäfte machen können. Zum Teil bieten die Seiten auch den Handel mit sogenannten Crypto-Währungen wie etwa Bitcoin an.

Der Deutsche Karsten L. soll der Kopf einer international agierenden Bande sein, die mehrere solcher Seiten betrieben hat. Davon gehen Ermittlerinnen und Ermittler der Staatsanwaltschaft Saarbrücken aus. Sie führt gemeinsam mit der Zentralen Wirtschaftsstaatsanwaltschaft aus Österreich das vermutlich größte Verfahren gegen derartige Anbieter, das es in Europa je gegeben hat. Die Ermittler werfen dem Mann und vier weiteren Beschuldigten, darunter noch ein Deutscher, gewerbsmäßigen Bandenbetrug vor. Der Anwalt von Karsten L. reagierte auf eine Anfrage nicht. L. sitzt in Wien in Untersuchungshaft, einige der Beschuldigten sind flüchtig.

Die Betrüger warben potenzielle Opfer gezielt in sozialen Netzwerken an. Nach der Anmeldung und ersten Einzahlungen wurden die Geschädigten in vielen Fällen von selbsternannten Beratern per Chat-Nachrichten und Anruf auf scheinbar besonders lukrative Gelegenheiten hingewiesen und dazu gedrängt, mehr Geld einzuzahlen. Das belegen Chat-Protokolle, die Reporterinnen und Reporter von NDR und SR einsehen konnten.

Den Recherchen zufolge sollen die Betrüger sogar eigene Callcenter betrieben haben, von wo aus sie ihre Opfer telefonisch unter Druck gesetzt haben sollen. Eins dieser Callcenter wurde vor wenigen Wochen im Kosovo durchsucht. Weitere Durchsuchungen im Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren gab es in Österreich, Deutschland, Bulgarien und Tschechien. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gegenüber SR und NDR.

Geschädigte berichten davon, dass das Auszahlen von vermeintlich erzielten Gewinnen von den Plattform-Betreibern durch mutmaßlich fingierte Software-Fehler verhindert worden sein soll. In anderen Fällen waren die persönlichen Berater plötzlich verreist und konnten die Auszahlungen nicht durchführen. Am Ende stand für nahezu alle Betroffenen ein Totalverlust der eingezahlten Gelder. Die Staatsanwaltschaft geht offenbar dem Verdacht nach, dass auf den Plattformen ohnehin überhaupt kein Handel mit den Geldern stattgefunden hat – hinter den virtuellen Geschäften also nie echte Finanztransaktionen steckten, sondern die mutmaßlichen Betrüger von Anfang an nur das eingezahlte Geld abzweigen wollten.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Hauptbeschuldigte Karsten L. fünf Plattformen betrieben hat. In den Kundendateien allein dieser Anbieter finden sich offenbar die Namen von mehr als 200.000 Deutschen. Ob jeder der Kunden Geld verloren hat und wenn ja, wie viel, ist derzeit unklar. Allein in Saarbrücken werden derzeit 233 Strafanzeigen im Zusammenhang mit den Trading-Plattformen bearbeitet. Im Durchschnitt hat jeder Geschädigte mehr als 40.000 Euro verloren. Rechnet man den Schaden hoch, könnte die Bande Hunderte Millionen mit den fünf Plattformen erbeutet haben.

Die Aktivitäten der Gruppe könnten sogar noch deutlich umfangreicher gewesen sein, als die Staatsanwaltschaft es L. vorwirft: Nach Informationen von NDR und SR haben die Ermittler bei Durchsuchungen im Ausland Unterlagen sicherstellen können, die darauf hindeuten, dass dieselbe Infrastruktur, mit der diese fünf Plattformen betrieben worden ist, bei insgesamt 387 Webseiten zum Einsatz gekommen sein könnte. Inwiefern L. und die weiteren Beschuldigten mit diesen Seiten zusammenhängen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Über die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Betrüger-Ring berichten NDR und SR im Radioprogramm NDR Info, im Ersten in der Tagesschau um 12 und im Mittagsmagazin sowie online bei Tagesschau.de. Außerdem berichten alle SR-Hörfunkwellen sowie das SR-Fernsehen und SR.de.

 

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Janus Henderson Investors: Kommentar von Alison Porter zur Facebook Währung “Libra”

 

Alison Porter, Portfoliomanagerin des im Vereinigten Königreichs ansässigen Global Technology Teams, diskutiert Facebooks’ Vordringen in den digitalen Zahlungsverkehr über die Kryptowährung Libra und was das für andere Digitalwährungen sowie für Anleger bedeutet.

Facebook will mit einer eigenen Währung, Libra genannt, 2020 an den Start gehen, um, so das Unternehmen, eine einfache globale Währungs- und Finanzinfrastruktur für Milliarden Menschen zu schaffen. Als Kunden ins Visier nimmt die Kunstwährung zunächst die 1,7 Milliarden Menschen weltweit, die nach Schätzungen des sozialen Netzwerks keinen Zugang zu Bankdienstleistungen haben und vornehmlich in Schwellenländern leben. Die Vision ist die Schaffung eines „Internets des Geldes“, in dem der Geldtransfer so einfach ist wie das Versenden einer Textnachricht.Libra soll die weltweit erste Kryptowährung für alle werden. Allerdings befindet sich das Projekt noch in einer sehr frühen Phase und seine Entwicklung bleibt ungewiss.

Trotz des Hypes um Bitcoin in den letzten Jahren und einer Reihe von Betrügereien rund um Digitalwährungen haben weder der amerikanische Kongress, noch die Börsenaufsicht, die Notenbank und andere Aufsichtsbehörden des Landes bisher Instrumente zur Regulierung oder wirksamen Aufsicht über Kryptowährungen entwickelt, geschweige denn umgesetzt. Die Schaffung von Libra wird nach unserer Einschätzung die ersten Schritte zur Einrichtung eines Rahmens beschleunigen, der den Einsatz der Blockchain-Technologie langfristig legitimieren und demokratisieren wird.

Die Libra Association – eine Partnerorganisation

Die Libra Association (LA) ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Unternehmen, das seinen Sitz in Genf haben soll.Offenbar ist die LA eine der am weitesten fortgeschrittenen Bemühungen eines Tech-Unternehmens, in den Kryptomarkt vorzudringen, indem sie eine Währung schafft, die überall auf der Welt für Geldüberweisungen, E-Commerce und Zahlungen genutzt werden kann. Derzeit haben sich 27 Partner in der LA zusammengeschlossen, die bis zum Start der Digitaldevise 2020 auf weitere Mitglieder hofft.

Hauptziele der Libra Association sind:

Bereitstellung eines Instruments, das den Zugang zu Finanzdienstleistungen und günstigem Kapital eröffnet

Schaffung eines günstigen, globalen, offenen und schnellen Geldtransfers

Entwicklung einer zuverlässigen und dezentralen Steuerung

​Zu den Partnern gehören große Zahlungsabwickler wie MasterCard, Visa und PayPal, aber auch internationale E-Commerce-Anbieter wie unter anderem Spotify, eBay, Vodafone und Booking.com. Jeder Partner verwaltet jeweils einen Knoten im Libra-Netzwerk, wodurch eine breitere Steuerung und Verarbeitung ermöglicht wird. Diese Partnerschaften versetzen LA in die Lage zu arbeiten, Vertrauen aufzubauen, die Digital-Coins zu verbreiten und zu monetisieren (mit Werbung als potenzieller Einnahmequelle) und letztlich auch die Möglichkeit, die Währung auszugeben. Eine Mitgliedschaft im illustren Libra-Association-Club kostet mindestens 10 Millionen Dollar, was helfen soll, die Währung zu decken und damit stabil zu machen.Wichtig ist, dass Facebook keine Stimmrechtskontrolle in der Libra Association hat, da die Partner gemeinsam die Kunstwährung entwickeln werden.

Calibra – eine neue Facebook-Tochtergesellschaft

Calibra ist die digitale Brieftasche für Libra und wird über den FB Messenger, WhatsApp und eine eigene App verfügbar sein. Entscheidend ist, dass sie als unabhängige, regulierte Tochtergesellschaft gegründet wurde, um eine Trennung von Sozial- und Finanzdaten zu gewährleisten.

Calibra soll Finanzdienstleistungen anbieten, über die die Menschen Zugang zum Libra-Netzwerk erhalten und sich daran beteiligen können, einschließlich der mit Bankdienstleistungen unterversorgten Teile der Gesellschaft. Durch die Bereitstellung von Diensten für eine breitere Internet-Gemeinde hofft man, dass kleinere Unternehmen auf der Plattform mehr E-Commerce Umsätze generieren und die Werbeumsätze steigen. Andere Partner der Libra Association können ebenfalls eigene digitale Geldbörsen für Libra anbieten, sodass Facebook in diesen Apps möglicherweise für Werbung bezahlen muss.

Libra ist nicht mit Bitcoin zu vergleichen

Seit ihrer Einführung ist die Erfolgsbilanz der Kryptowährungen durchwachsen, die extremen Schwankungen unterliegen. Ihr Netzwerkeffekt für die Nutzer hielt sich bislang in Grenzen.Dank der Unterstützung von Facebook – höchstwahrscheinlich zuerst über dessen WhatsApp- und Messenger-Dienste – unterscheidet sich Libra durch seine Netzwerkeffekte von Digitalwährungen wie Bitcoin und Ethereum in vier zentralen Bereichen:

Größe: geeignet für Milliarden von Konten mit hohen Transaktionsvolumina, geringen Latenzzeiten (nahezu Echtzeit-Zugriff), effizientem großen Speichersystem (sofort auf der Facebook-Plattform skalierbar), was ein globales Publikum mit einer offenen Blockchain anspricht.

Stabilität: Heftige Schwankungen sind einer der Hauptkritikpunkte an Bitcoin. Der Libra-Coin dürfte eine stabile Währung werden, abgesichert durch Vermögenswerte wie Bankeinlagen und erstklassige Staatsanleihen, die der Währung einen inneren Wert verleihen und von der unabhängigen Libra Association verwaltet werden. Stabilität ist unverzichtbar, damit die Währung langfristig für Transaktionen nutzbar ist.

Sicherheit: für Kapital sowie finanzielle und persönliche Daten.Das Protokoll wird eine gemeinsame Infrastruktur für die Verarbeitung von Transaktionen, die Führung von Konten und die Gewährleistung der Interoperabilität zwischen den Service-Anbietern und Organisationen schaffen. Das senkt die Eintrittsbarrieren sowie Wechselkosten und ermöglicht die Erprobung neuartiger Geschäftsmodelle und Finanzanwendungen.Kein einzelner Partner der Libra Association verfügt über die Kontrolle über das gesamte System.

Flexibilität: stärkt das Ökosystem und fördert künftige Finanzinnovationen. Libra wird die neue Programmiersprache „Move“ nutzen, mit der das Schreiben von Programmen einfacher und das Risiko von Fehlern und Sicherheitslücken gemindert wird. So soll das Klonen von Vermögenswerten verhindert werden.

Was bedeutet das für Anlagen in Facebook-Wertpapiere?

Unseres Erachtens wird Libra auf kurze Sicht die Situation für Anlagen in Facebook nicht grundlegend ändern, da die Details zu Monetisierung, Regulierung und Wettbewerb bislang noch recht vage sind. So hat Facebook zum Beispiel WhatsApp schon 2014 übernommen, das ihm aber erst jetzt langsam Geld einbringt. Anleger sollten daher bedenken, dass Libra eine langfristige Anlagechance und kein wesentlicher kurzfristiger Gewinntreiber ist.

Wir glauben jedoch, dass die Gründung der Libra Association Facebook mit der Zeit in eine breitere Plattform umwandeln und verschiedene Werbemodelle für das Internet schaffen kann. Als ein Plattformunternehmen betrachtet zu werden, hätte letztlich eine höhere Bewertung von Facebook zur Folge.

Fazit

Facebook wird mit seinem Libra-Coin zu mehr Stabilität und Standardisierung von Kryptowährungen beitragen, woraus sich spezifischere Anwendungen ergeben werden. Regulierung und Aufsicht ist notwendig, um Digitalwährungen auf die nächste Stufe zu heben. Wird Libra für Kryptowährungen das sein, was AOL für das Internet war oder was IOs (Internet-Betriebssysteme) und Apps für Smartphones waren?

Für uns ist das Fehlen von Google und Amazon auf der Partnerliste von Libra bemerkenswert. Es bleibt abzuwarten, ob sich die beiden Internetgiganten an eigenen Digitaldevisen versuchen oder doch noch der Libra Association anschließen. Bleiben Sie dran!

 

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Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint: Deutsche sehen Kryptowährungen skeptisch und hegen noch größere Zweifel an Bitcoin und Co. als vor einem Jahr.

 

Das Vertrauen in Gold und Bargeld als Anlage hingegen ist gestiegen. BearingPoint-Experte sieht “fehlende Preisstabilität und Informationsmangel” als Gründe für geringe Akzeptanz. Den Nutzen von Social-Media-Währungen wie die von Facebook angekündigte “Libra” erkennen die meisten Befragten nicht.

63 Prozent der Deutschen kennen sich nach eigenen Angaben mit so genannten Kryptowährungen nicht gut aus, 94 Prozent haben Bitcoin und Co. bisher nicht genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint. 43 Prozent der Befragten haben zwar schon einmal von Kryptowährungen gehört, wissen aber nicht, wie diese funktionieren. Drei Viertel der Befragten sind der Meinung, dass Kryptowährungen keine geeignete Anlageform sind.

Dr. Robert Bosch, Partner bei BearingPoint im Bereich Financial Services, dazu: “Die fehlende Preisstabilität und Informationsmangel sind Hauptgründe für die geringe Akzeptanz von Kryptowährungen. Für Verunsicherung unter den deutschen Anlegern haben vor allem die Achterbahnfahrten des Bitcoin-Kurses gesorgt. Zudem fehlt oft das grundlegende Verständnis zur Funktionalität der virtuellen Währungen.”

Im Vergleich zum Vorjahr – die Umfrage wurde bereits zum vierten Mal durchgeführt – ist zudem das generelle Bewusstsein für die digitalen Zahlungsmittel gesunken. Gaben 2018 noch 88 Prozent der Verbraucher an, Kryptowährungen zu kennen oder bereits davon gehört zu haben, sind es 2019 nur noch 80 Prozent.

Junge Männer nutzen Kryptowährungen am meisten

Wie im Vorjahr zeigt sich eine deutliche Differenz zwischen Männern und Frauen: Während 21 Prozent der männlichen Umfrage-Teilnehmer angeben, sich bereits näher mit Kryptowährungen beschäftigt zu haben oder diese zu nutzen, sind es unter den Frauen nur acht Prozent. Auch das Alter spielt bei den tatsächlichen Nutzern eine Rolle. 14 Prozent der 18-24-Jährigen benutzen Kryptowährungen. Bei den Befragten, die 55 Jahre oder älter sind, sind es nur drei Prozent.

Trotz Facebooks Libra: Kaum Interesse an Social-Media-Geld

Erst kürzlich sorgte der Internetriese Facebook mit der Ankündigung zu einer eigenen Kryptowährung, dem so genannten Libra Coin, für Aufsehen. Zu den möglichen Vorteilen von virtuellen Zahlungsmitteln in sozialen Netzwerken befragt, zeigen sich die Deutschen jedoch skeptisch: 66 Prozent sehen keinen besonderen Mehrwert des Digitalgelds. Immerhin 20 Prozent können sich Kryptowährungen als Zahlungsmittel für Produkte in den sozialen Medien vorstellen. 16 Prozent glauben, dass man damit User für das Anschauen von Werbung entlohnen könnte.

“Die Privatwirtschaft ist hier wieder einmal weiter als die deutsche Politik. Während Facebook seine eigene digitale Währung ankündigt, fehlen in Deutschland noch immer die nötigen Regularien und Gesetze. Dass viele Verbraucher Kryptowährungen als unsicher empfinden, ist auch ein politisches Problem”, kommentiert Dr. Robert Bosch von BearingPoint.

Preisstabilität: Vertrauen in Gold und Bargeld am größten

Das Vertrauen in die Preisstabilität von Kryptowährungen sinkt weiter: In der Gesamtheit stufen nur 17 Prozent der Umfrage-Teilnehmer die virtuelle Währung als vertrauenswürdig ein. Das sind sechs Prozent weniger als im Vorjahr und sogar 15 Prozent weniger als 2017. Gold hingegen gewinnt gegenüber dem Vorjahr sogar noch an Vertrauen. Insgesamt 84 Prozent halten es für preisstabil. Dicht dahinter folgt das Bargeld: 81 Prozent glauben, dass sie der Preisstabilität von Bargeld vertrauen können.

Bei den bevorzugten Anlageformen scheint Gold ebenfalls die erste Wahl der Deutschen zu bleiben. 79 Prozent der Befragten halten es für eine sichere Anlage. 63 Prozent glauben, dass staatliche Währungen geeignet für eine Vermögensanlage sind. Kryptowährungen sind unter den Anlegern hingegen unbeliebt. Dreiviertel der Befragten sind der Meinung, dass sie keine geeignete Anlageform sind. Nur drei Prozent halten es für sehr wahrscheinlich, dass Kryptowährungen staatliche Währungen ersetzen könnten.

Über die Studie

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage von YouGov Deutschland im Auftrag von BearingPoint, an der zwischen dem 17. und 19. Juni 2019 insgesamt 2020 Personen teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Die Erhebung wurde zum vierten Mal in Folge mit vergleichbarem Forschungsdesign durchgeführt und untersucht Wahrnehmung und Nutzungsverhalten virtueller Zahlungstechnologien in Deutschland.

 

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Starkes Konsortium verdeutlicht Massenanspruch – doch keine Banken dabei

 

Mehr als 2,4 Milliarden potenzielle Nutzer für Facebooks Kryptowährung Libra: Gelingt es Facebook nach der Revolutionierung der privaten und öffentlichen Kommunikation nun auch, das globale Geldsystem zu revolutionieren? Nach Ansicht von Hartmut Giesen, zuständig für digitale Geschäftsmodelle sowie das Business Development im Fintech-Bereich bei der Hamburger Sutor Bank, wird der für 2020 geplante und am 18. Juni bereits näher vorgestellte Coin Libra Kryptowährungen in Zukunft massentauglich machen. „Das Facebook-Libra-Projekt ist in Größe, Anspruch und Erfolgswahrscheinlichkeit wegweisend und kann die Verbreitung von Kryptowährungen enorm beschleunigen“, erklärt Hartmut Giesen. Interessant dabei: In dem von Facebook gebildeten Konsortium sind zwar wichtige Akteure des globalen Finanzsystems dabei, aber keine Banken.

Krypto-Token mit stabilem Referenzwert 

Mit dem Libra-Token sollen die Nutzer der Facebook-Plattformen – neben Facebook selbst auch WhatsApp und Instagram –, sich gegenseitig Zahlungen zukommen lassen können. Die Währung basiert wie andere große Kryptowährungen auf der Blockchain-Technologie, ist aber an reale, stabile („stable“) Währungswerte gekoppelt – daher die Bezeichnung als „Stablecoin“. Gemäß veröffentlichtem Whitepaper ist der Referenzwert des Libra keine Einzelwährung wie der US-Dollar, sondern ein Korb verschiedener Währungen. „Ein an stabile Referenzen gekoppelter Token gilt als Schlüssel für die breite Anwendung Blockchain-basierender Zahlungen in verschiedenen Kontexten wie Handel, Logistik oder Industrie – also dort, wo sie etwa Machine-to-Machine-Payments ermöglichen sollen. Denn sowohl Menschen als auch Unternehmen können mit Zahlungsmitteln, deren Wert stark schwankt – wie es etwa beim Bitcoin der Fall ist –, nichts anfangen“, erklärt Hartmut Giesen.

Die Sutor Bank selbst hat vor drei Jahren gemeinsam mit einer eMobility-Plattform und einem Berliner Startup einen der ersten Stablecoins entwickelt, mit dem Elektroautobesitzer Strom an privaten Ladesäulen bezahlen konnten.

Starkes Konsortium verdeutlicht Massenanspruch – doch keine Banken dabei

Der Libra ist der erste Ansatz einer weltweit aktiven Plattform, gemeinsam mit einer Reihe weiterer starker Partner mit einem Massenkundengeschäft eine Kryptowährung mit globalem Massenanspruch zu kreieren. Unter den Partnern sind auch Firmen, die das Facebook-Vorhaben direkt angreift, wie Visa, Mastercard oder Paypal. Für die Akzeptanz bei den Nutzern dürfte die Einbindung etablierter und reichweitenstarker Partner förderlich sein: „Um Stablecoins weltweit zu skalieren müssen die Betreiber erstens die Mittel haben, um den Wert der kursierenden Coins mit den ‚echten‘ Referenzwerten zu hinterlegen, und zweitens das Vertrauen der Nutzer genießen. Das Konsortium, das Facebook gebildet hat, bringt beides mit“, erklärt Hartmut Giesen.

Interessant dabei ist, dass im Facebook-Konsortium zwar wichtige Akteure des globalen Finanzsystems dabei sind, aber keine Banken. „Das könnte damit zu tun haben, dass das gesamte Libra-Setup ihnen am meisten ‚weh‘ tut, aber auch damit, dass sie die aufsichtsrechtlichen Komplikationen scheuen, die durch eine Mitgliedschaft im Konsortium entstehen können“, analysiert Hartmut Giesen.

Globale Infrastruktur, Mittel zur finanziellen Inklusion

Die weltweite Durchdringung von Facebook, WhatsApp und Instagram in Verbindung mit dem künftig integrierten Wallet namens Calibra macht den Libra auf einen Schlag für Milliarden Menschen zumindest theoretisch sofort verfüg- und akzeptierbar. Dabei soll die neue Währung auch als Mittel finanzieller Inklusion dienen: In vielen Entwicklungsländern haben mehr Menschen einen Facebook-Account als ein Bankkonto. Darüber hinaus ist die Bevölkerung den Kapriolen ihrer Währungen ausgeliefert. „Facebook kann vielen Menschen erstmals Zugang zu einem stabilen Zahlungssystem inklusive einer stabilen Währung verschaffen. Gerade für diese Nutzer spielt auch der Transfer von Geld aus dem Ausland, wohin sie des Verdienstes wegen auswandern, zu ihren Familien eine große Rolle“, sagt Hartmut Giesen. Der Libra könne den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr daher in großem Maßstab drastisch vereinfachen und verbilligen.

Hürden: Aufsichtsrecht, staatlicher Widerstand, Datennutzung

Mit Blick auf die Umsetzung gilt es jedoch noch einige Hürden zu überwinden. Dazu zählen insbesondere Fragen des Aufsichtsrechts: Wie müssen Nutzer identifiziert werden, welche Anti-Geldwäsche-Pflichten müssen eingehalten werden, welche Steuervorschriften gelten, ist der Token als  Zahlungsinstrument oder als Security Token anzusehen, was wiederum unterschiedliche Regulierungsvorschriften nach sich zieht. Zudem könnte es in einigen Staaten starken gesetzlichen Widerstand geben, um eine breite Kapitalflucht in den Libra zu verhindern: „Gerade die Staaten, für deren Bürger der Libra am interessantesten sein könnte – etwa in der inflationsgeplagten Türkei –, dürften am wenigsten Interesse daran haben, dass eine leicht zugängliche Parallelwährung entsteht, die sich durch die staatliche Geldpolitik nicht beeinflussen lässt“, erklärt Hartmut Giesen.

Eine der größten Hürden für den Libra-Erfolg dürfte nach Meinung von Hartmut Giesen Facebook selbst sein: „Es gibt wenig Zweifel daran, dass Facebook technisch das Libra-System aufbauen kann. Doch gerade beim Thema Datennutzung schlägt Facebook schon heute ein großes Maß an Misstrauen entgegen.“ Die Verbindung der bereits auf den Plattformen kursierenden Daten mit den dann verfügbaren weltweiten Zahlungsdaten sorgt für große Befürchtungen, was Facebook mit dem Wissen, das aus der Vernetzung der Daten entsteht, wohl anstellen werde – auch wenn im Whitepaper ausdrücklich betont wird, dass Finanz- und Personendaten getrennt voneinander gehalten werden.

Nicht zuletzt widerspreche das Facebook-Konzept dem, was die Krypto-Community mit der Erfindung des Bitcoin eigentlich erreichen wollte: ein offenes dezentrales Zahlungssystem. „Mit Libra wird man nun ein multizentrales Währungsnetzwerk in der Hand eines Konsortiums kommerzieller Privatunternehmen haben“, sagt Hartmut Giesen.

Fazit: Die Umrisse der Blockchain-Revolution werden sichtbar

Nach Meinung von Hartmut Giesen wird es im Zuge der Libra-Lancierung eine Reihe von  Nebeneffekten geben, ganz gleich, ob Libra ein Erfolg werde oder nicht. „Mittelfristig werden Milliarden Menschen zum ersten Mal mit Kryptowährungen in Berührung kommen und sehen, dass es sich nicht um geheimnisvolle, risikoreiche Zahlungsmethoden aus den dunklen Untiefen des Internets handelt“, sagt Giesen. Deshalb sei damit zu rechnen, dass nach einer angemessenen Lernkurven-Zeit viele Menschen auch auf das „Original“, den Bitcoin, zugreifen könnten. Zudem könnte Libra als Blaupause für die Entwicklung einer Vielzahl weiterer Stablecoins auch für andere Anwendungsfälle fungieren. Auch die generelle Regulierung von Kryptowährungen sollte vom Facebook-Projekt profitieren, da Staaten allein aufgrund der hohen Verbreitung des Libra-Tokens schnell aufsichtsrechtlich Klarheit schaffen müssten.

Insgesamt lasse Facebooks Libra die Umrisse der bisher nur prophezeiten Blockchain-Revolution des Bankings erkennen: „Erstmals erscheint die reale Möglichkeit, dass ein Banken- und Staaten- unabhängiges Zahlungssystem entsteht, auch wenn es nicht wirklich dezentral und unabhängig ist“, erklärt Hartmut Giesen.

 

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Sutor Bank, Max Heinr. Sutor oHG, Hermannstr. 46, 20095 Hamburg, Tel. +49 (0)40 / 8090 6855 17, www.sutorbank.de 

Immobilien, Crowd-Investing und Blockchain-Technologie: Auf diesen drei Säulen basiert das Investmentangebot, das die FINEXITY AG Anlegern künftig anbietet.

 

Das Hamburger Start-up ist damit eines der ersten Unternehmen weltweit, das eine Kapitalanlage in Immobilien auf Blockchain-Basis ermöglicht. Nach erfolgter Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beginnt nun die Pionierarbeit der “Tokenisierung” von Immobilien in Deutschland. Anleger können sich auf der Webseite www.finexity.com bereits für den Mitte 2019 geplanten Vertriebsstart registrieren.

Mittels Blockchain-Technologie reduziert FINEXITY die Emissionskosten auf ein Minimum und bietet Anlegern eine flexible Investitionsmöglichkeit, die eine eigentümerähnliche Partizipation an Immobilienerträgen bereits ab 500 Euro Mindestanlage ermöglicht. Die Investition kann mit wenigen Klicks im Web oder per App getätigt werden.

Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, ermöglicht FINEXITY die Tokenisierung von Immobilien zunächst mittels einer nicht-öffentlich betriebenen Blockchain. Investierte Anleger bekommen jederzeit einen transparenten Einblick über die von ihnen gehaltenen Token. Die digitale Verkörperung der Ansprüche von Anlegern erfolgt nach deutschem Recht, insbesondere unter Berücksichtigung des geltenden Datenschutzrechts. “Mit unserem Lösungsansatz haben wir ein System geschaffen, das künftig beispielsweise auch Emissionshäuser nutzen können, um ihre Fonds mit geringeren Kosten und größerer Flexibilität für Anleger zu strukturieren. Unser Marktplatz ermöglicht theoretisch eine tagesgenaue Bewertung der Investitionen mit entsprechend transparenter Preisbildung: Die Preise richten sich ausschließlich nach Angebot und Nachfrage auf der FINEXITY-Plattform. Darüber hinaus werden wir den Anlegern quartalsweise Bewertungen der Immobilien durch einen externen Gutachter bieten”, erklärt Paul Hülsmann, Gründer und CEO der FINEXITY AG.

Digitale Verkörperung von Immobilien durch Blockchain-basierte Token

“Bei uns gehen Innovation und größtmögliche rechtliche Sicherheit Hand in Hand. Wir haben frühzeitig den Kontakt zur BaFin gesucht, um die aufsichtsrechtliche Einordnung der Token zu diskutieren. Auf dieser Grundlage werden wir Deutschlands erste Blockchain-basierte Wohnimmobilien-Investitionsplattform betreiben”, so Hülsmann. Statt mehrere Immobilien mit kompliziertem Vertragswerk in einem offenen Investmentfonds zu “verpacken”, an dem Anleger dann einzelne Anteilsscheine über ihr Depot zeichnen können, verkörpert FINEXITY den Anspruch der Anleger auf Mieterträge, Tilgungsgewinn und potenzielle Wertsteigerung der Immobilie im Fall eines späteren Verkaufes digital. Dazu werden Blockchain-basierte Token ausgegeben, wobei jeder Token wirtschaftlich einen kleinen Teil an einer bestimmten Immobilie repräsentiert. Einmal ausgegeben, können die Token mittels Blockchain-Technologie jederzeit von verifizierten Kunden gehandelt werden. FINEXITY versteht sich vor diesem Hintergrund als Immobilienmakler für Kleinanleger. Anders als bei einem offenen Immobilienfonds, bei dem Investoren an einem Portfolio beteiligt und dabei auf einen Fondsmanager angewiesen sind, können FINEXITY-Kunden die Immobilie selbst auswählen und binnen Minuten digital investieren.

Kostengünstige Alternative zu traditionellen Immobilieninvestments

“Mit FINEXITY stellen wir traditionelle Normen und Standards von Immobilieninvestments infrage – ein Investment muss sich heute an den Anlagewünschen der Kunden orientieren und nicht umgekehrt. Unsere Blockchainbasierte Investitionsplattform vereinfacht und beschleunigt die Kapitalanlage im Immobilienbereich und reduziert den bürokratischen Aufwand für Anleger und Eigentümer erheblich. Unsere Anleger gehen nicht mehr zum Makler, um eine Immobilie als Kapitalanlage zu erwerben, sondern investieren vollkommen digital, wodurch Kleinanleger wie professionelle Investoren profitieren”, sagt Hülsmann.

Durch die weitgehende Digitalisierung der Prozesse kann FINEXITY Aufwand und Kosten der Kapitalanlage auf ein Minimum reduzieren. Die Blockchain-Technologie macht Globalurkunden und kostspielige Depots überflüssig. Die Verwaltung der erworbenen Token erfolgt unmittelbar durch die Anleger über sogenannte Wallets. Erworbene Immobilienanteile können über die Blockchain-Technologie kostensparend ohne die Zwischenschaltung von Banken und anderen traditionellen Finanzdienstleistern übertragen werden.

Schritt zur weiteren Liberalisierung des Finanzmarktes

Die Freischaltung der Immobilien-Investmentplattform ist nur der erste Schritt. Die FINEXITY AG sieht sich als Vorreiter im Bereich digitaler Investments für eine breite Anlegerbasis. “Der mit FINEXITY realisierte Crowd-Investing-Ansatz ist für uns ein wichtiger Schritt hin zu einer weiteren Liberalisierung des Finanzmarktes”, so Hülsmann.

Über FINEXITY

Die FINEXITY AG ist ein FinTech-Unternehmen mit Sitz in Hamburg. Gegründet in 2018, bietet es als eines der ersten Unternehmen weltweit tokenisierte Investitionsmöglichkeiten in Immobilien an. Das FINEXITY-Team aus Immobilien-, Finanz- und IT-Experten bringt mehr als 30 Jahre internationale Erfahrung mit und hat in anderen Projekten bereits 300 Millionen Euro an Kundengeldern platziert.

 

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FINEXITY AG, Schwanenwik 29, 22087 Hamburg, Tel: +49 40 822 177 20, www.finexity.com

Umsetzungsentwurf zur 5. Geldwäscherichtlinie überrascht mit gleichzeitiger Änderung des Kreditwesengesetzes und der Einführung sogenannter „Kryptowerte“ – ein Kommentar

 

Am 20. Mai 2019 hat das Bundesfinanzministerium einen ersten Entwurf zur 5. Geldwäscherichtlinie veröffentlicht, in dem neben den erwarteten Änderungen auch das Kreditwesengesetz um den Bestandteil der „Kryptowerte“ erweitert werden soll.

Dr. Sven Hildebrandt, Partner bei der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH kommentiert: „Selbstverständlich ist eine adäquate Regulierung im Bereich Blockchain zu begrüßen, da sich aus dieser mannigfaltige Chancen für den Standort Deutschland ergeben können. Allerdings lässt der bisherige Regulierungsentwurf die neuen technologischen Anforderungen an die potenziellen Verwahrstellen kryptografisch verschlüsselter Token aktuell komplett außer Acht, was uns vor dem Hintergrund der bisherigen Vorfälle in diesem Bereich bedenklich erscheint.“

Darüber hinaus müssten die etablierten Player aufpassen, mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten: „Durch die vergleichsweise strenge Regulierung würde Deutschland auf der einen Seite zunächst zwar unattraktiver für die Ansiedelung von Technologieunternehmen werden, die solche Art von Geschäften betreiben. Auf der anderen Seite könnte die Bundesrepublik mit diesem Schritt eine Art „Goldstandard“ für den Umgang mit digitalen Assets etablieren. Durch die Ausweitung der verwahrfähigen Assets durch Tokenisierung bislang nicht fungibler Werte erweitert sich das Geschäft für Verwahrstellen in den kommenden Jahren ohnehin exponentiell. Vor diesem Hintergrund überrascht uns immer wieder, dass sich manche der etablierten Parteien bislang noch sehr zögerlich auf diesen fundamentalen Veränderungsprozess vorbereiten.“

Nach Schätzungen werden kryptografisch gesicherter Token – im Sprachgebrauch des BMF „Kryptowerte – im Jahr 2027 über 25 Billionen Dollar an Werten halten (Vergleichswert 2019: 0,3 Billionen).

 

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DLC Distributed Ledger Consulting GmbH, An der Alster 21, 20099 Hamburg, Tel: +49 251 981156-4070,www.distributed-ledger-consulting.de

Berliner Startup-Star Beckers gründet Vermögensverwalter

 

Der Berliner Seriengründer Jan Beckers expandiert ins Geschäft mit Aktienfonds und startet einen Vermögensverwalter. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ in seiner jüngsten Ausgabe (6/2019, EVT 23. Mai). Beckers, der hinter den Start-up-Inkubatoren Hitfox, Finleap und Heartbeat Labs steht, hat dafür den Portfolioverwalter BIT Capital gegründet, der bereits zwei Fonds aufgelegt hat.

Jeweils unter dem Titel “Global Internet Leaders” laufen seit Mai 2018 ein Fonds für vermögende Investoren und seit Jahresbeginn zusätzlich ein Fonds für Kleinanleger. Investmentfokus sind laut Beckers schnell wachsende Internetunternehmen bis 30 Mrd. Dollar Marktkapitalisierung, vor allem aus China und den USA. Im Portfolio finden sich bislang Titel wie die Softwarefirmen Twilio und Kingdee, das Smart-TV-Unternehmen Roku und der Telemedizinspezialist Teladoc.

Bislang hat BIT Capital weder Marketing noch Vertrieb anlaufen lassen, daher sind in beiden Fonds zusammen erst überschaubare 50 Mio. Euro enthalten. Unter den bisherigen Geldgebern sind der Start-up-Gründer und -investor Lukasz Gadowski sowie Maximilian Zimmerer, ehemaliger Investmentvorstand der Allianz. Beckers selbst hat allein 25 Mio. Euro aus seinem Privatvermögen beigesteuert.

Der Seriengründer hatte 2011 mit Hitfox ein Unternehmen im Werbemarkt für Online-Spiele gegründet, aus dem über die Jahre eine der erfolgreichsten Firmenfabriken der deutschen Start-up-Szene hervorgegangen ist. 2014 expandierte Hitfox mit Finleap in den Fintech-Markt, 2017 folgte mit Heartbeat Labs eine Plattform für digitale Gesundheit. Beckers trat im November 2018 als CEO von Hitfox ab. Das Unternehmen hat sich inzwischen in Ioniq umbenannt.

Neben Beckers ist bei BIT Capital der ehemalige Geschäftsführer von Allianz Global Investors, Oliver Clasen, an Bord, dazu ein vierköpfiges Analystenteam, das zum Teil in Hongkong sitzt. In sechs bis zwölf Monaten soll die Firma 100 Mio. Euro managen, hofft Beckers. In zweieinhalb bis fünf Jahren will Beckers die Milliardengrenze erreichen.

 

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Capital Redaktion, G+J Business Channel GmbH, Eupener Straße 70, ­50933 Köln, Tel.: 0221/4908 00, Fax: 0221/5342 563, www.capital.de

Bitcoin verbreitet sich trotz der Preisschwankungen immer weiter

 

Internationale Experten diskutieren im Hause der BayernLB in München über den Wert Bitcoins und dessen Einfluss auf Unternehmen und die Weltwirtschaft.

Hochrangige Entscheidungsträger müssen mit objektiven Informationen versorgt werden, um eine umfassende Perspektive auf Bitcoin gewinnen zu können und ihren Innovationsvorsprung zu halten. Diese Auffassung vertritt Daniel Wingen, der gemeinsam mit der BayernLB und Fidelity Digital Assets eine Konferenz veranstaltet, bei der Bitcoin-Forscher, Investoren, Banker, Ökonomen und Akademiker eine tiefgehende Debatte zu den technologischen und ökonomischen Nutzen und Gefahren von Bitcoin führen.

Wingen, Gründer der Bitcoin Beratung DW-Innovate mit Sitz in München, sagt: “Nach über zehn Jahren ist Bitcoin noch immer nicht verschwunden und die Anzeichen, dass Bitcoin bleiben wird, verdichten sich Seitdem der erste Block in 2009 “geschürft” wurde, ist das Netzwerk exponentiell gewachsen. Nach wie vor steigt die Anzahl an Nutzern und Programmierern, die mit Bitcoin interagieren. Immer mehr Startups und etablierte Unternehmen schaffen Applikationen und Infrastruktur-Lösungen, um den Zugang zu Bitcoin zu vereinfachen. Je stärker sich Bitcoin am Markt etabliert, desto dringlicher wird ein fundiertes Wissen bei Entscheidungsträgern.”

Jürgen Michels, Chefökonom der BayernLB fügt hinzu: “Wir alle benötigen einen Überblick darüber, welchen Einfluss Bitcoin auf unser Geschäft und das unserer Kunden hat, und welche Infrastruktur und Dienstleistungen gegebenenfalls benötigt werden. Es ist an der Zeit, auf Vorstandsebene das notwendige Wissen zu generieren, um zu verstehen, ob, wann und wie man Bitcoin in strategischen Entscheidungen berücksichtigen muss.”

Während die einen der Überzeugung sind, dass Bitcoin unser Geldsystem fundamental verändern wird, warnen andere eindringlich vor Bitcoin. Die Zukunft von Bitcoin ist ungewiss und wirft viele Fragen auf, daher müssen Entscheidungsträger bereits jetzt tiefer in die Materie einsteigen und dürfen sich nicht mit oberflächlicher Berichterstattung zufrieden geben. Die beste Vorgehensweise für eine fundierte Meinungsbildung ist, systematisch die Argumente für und gegen Bitcoin abzuwägen und dabei die Begründung führender Experten zu verstehen.

Über VoB Konferenz

Webseite: https://vob-conference.com/

Datum: 3. Juni 2019

Ort: BayernLB, München

Vortragende: 20 renommierte internationale Experten, darunter:

– Dr. Saifedean Ammous, Author von The Bitcoin Standard

– Jochen Metzger, Direktor bei der Deutschen Bundesbank

– Prof. Dr. Gerald Mann, Professor für Volkswirtschaftslehre bei der FOM München

– Dr. Alexis Eisenhofer, Vorstand bei Financial.com AG

– Dr. Cyrus de la Rubia, Chefökonom bei Hamburg Commercial Bank AG

– Hans-Jörg Naumer, Head of Global Capital Markets & Thematic Research bei Allianz Global Investors

– Dan Held, Gründungspartner von Interchange

– Alex de Vries, Gründer von Digiconomist.net

– Michel Rauchs, Kryptowährungsforscher, Universität Cambridge

– Stepan Snigirev, Quantenphysiker und Gründungspartner von CryptoAdvance

Format: Offene Diskussionen mit renommierten Experten über Nutzen und Gefahren in Zusammenhang mit Bitcoin.

Teilnehmer: 150 Hochrangige Entscheidungsträger

Teilnahme: Einladung oder Bewerbung auf der Webseite

Kostenpunkt: 1.250 EUR netto

 

Verantwortlich für den Inhalt:

DW Innovate GmbH, Kolosseumstraße 1, 81469 München, Tel: +49 89 2155294 60, www.vob-conference.com

Von Ivan Mlinaric, Geschäftsführer Quant.Capital Management GmbH, Düsseldorf

 

Der starke Anstieg des Bitcoin in den vergangenen Wochen lässt Anleger auf die neue Anlageklasse schauen. Angesichts der Kurssteigerungen scheint ein Einstieg verlockend. Die damit verbundenen Risiken lassen sich allerdings kaum managen, zu dünn und ungewiss ist die Datenlage.

Schon 2017 legten Bitcoin & Co. in der Breite einen fulminanten Anstieg hin, die Blase platze allerdings 2018. Dem steilen Abstieg folgte ein längeres Dümpeln auf niedrigem Niveau. So niedrig, dass viele bereits das Ende der Kryptos verkündeten. Doch jetzt feiert insbesondere der Bitcoin einen neuen Anstieg. Viele Kommentatoren sehen hier schon eine interessante neue Anlageklasse für institutionelle Investoren.

Professionelle Investoren nutzen bei ihren Entscheidungen aber in der Regel nicht nur Ertragsaussichten als Grundlage. Vielmehr sind sie an festgelegte Risikobudgets gebunden, die strukturiert gemanagt werden müssen. Digitale Assets sprengen hier allerdings das System. Während es für klassische Assetklassen wie Aktien und Renten Erfahrungen aus mehreren Jahrhunderten gibt, stehen die Kryptomärkte ganz am Anfang. Die typischen, zur Risikomessung üblicherweise herangezogenen Kennzahlen liefern hier kaum oder gar keine brauchbaren Ergebnisse.

Das liegt zum einen daran, dass die Zeitreihen nicht lang genug sind. Dies ließe sich verschmerzen, wenn Investoren Abstriche bei der Langfristigkeit und damit eine höhere Unsicherheit der Daten hinnehmen. Wichtiger aber noch ist, dass sich viele Risikomaße, die gerade in professionellen Systemen eingesetzt werden, auf wissenschaftliche Erkenntnisse über das Verhalten von Börsenteilnehmern stützen. Solche aber gibt es für Kryptos schlichtweg nicht. Auch die Forschung steht hier am Anfang. Allein der Antrieb vieler Anleger, Kryptos zu besitzen, dürfte sich oft schon von der Motivation von beispielsweise Aktienanlegern unterscheiden. Alternative Methoden zur Einschätzung der Werthaltigkeit von digitalen Token – und damit indirekt von deren Preisrisiken – könnten sich etwa auf fundamentale Daten stützen.

Kryptos sind aber ein wenig wie Gold: Auch bei dem Edelmetall gibt es keine wirklichen fundamentalen Daten, denn es wird nicht verbraucht oder in der Industrie – zumindest in größerem Umfang – verarbeitet. Es gibt lediglich die Verabredung, dass Gold wegen seiner besonderen Eigenschaften ein Wert zugesprochen wird. Dies ließe sich auch für Bitcoin & Co. so vereinbaren. Für Gold besteht diese Verabredung allerdings bereits seit Tausenden von Jahren – da hat der Bitcoin noch viel aufzuholen. Und ja: Gold bleibt bestehen, auch wenn der Strom ausfällt. Wagt jemand eine Prognose bezüglich der Stromnetze über die nächsten zweitausend Jahre?

Und für solch eine Verabredung wäre Vertrauen notwendig. Das aber ist angesichts der vielen Skandale rund um die Kryptos derzeit noch schwer aufzubauen. Auf der anderen Seite muss auch angemerkt werden, dass der Reiz des Goldes im Laufe der Geschichte eine unendlich große kriminelle Energie freigesetzt hat, die mit dem einverständnislosen Besitzerwechsel einhergeht. Der Reiz des Bitcoin scheint ähnlich hoch zu sein – vielleicht also ein Indikator für seinen Wert?

Abgesehen von solch sehr generalisierenden Betrachtungen ist für ein solides Risikomanagement neben der Datenverfügbarkeit und dem Fehlen der fundamentalen Basis auch die Datenqualität zu dünn. So wurde in einer Anhörung vor der US-Börsenaufsicht geäußert, dass ein sehr großer Teil der von diversen Handelsplattformen genannten Volumina nicht stattgefunden hat. Da es bis jetzt noch zu wenig Regulierung gibt, werden manche Kryptos immer noch in einem Graubereich auf Plattformen in weit entfernten Ländern mit durchaus eingeschränkter Rechtssicherheit gehandelt. Für einen Risikomanager sind digitale Assets also quantitativ kaum fassbar. Für Investoren bedeutet das, dass sie zwar angesichts der verlockenden Ertragschancen darin investieren können. Sie müssen aber in jedem Fall diese Position als höchstes Risiko bewerten und mit einem Totalverlust rechnen.

 

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Quant.Capital Management GmbH, Speditionstraße 17, D-40221 Düsseldorf, Tel: +49 (0)211.635512-0, www.quantcapital.de

Postera Capital – Market Insights:  Verlustverrechnung kann Steuerlast reduzieren

 

Von Dr. Maren Gräfe, Dr. Robert Holzmann, Michael Fitz, PricewaterhouseCoopers

In unserer Reihe Postera Capital – Market Insights erörtern wir gemeinsam mit unseren Partnern regelmäßig aktuelle Fragen rund um Kryptoassets. Dr. Maren Gräfe, Dr. Robert Holzmann und Michael Fitz von PricewaterhouseCoopers greifen im Folgenden wesentliche Aspekte der steuerlichen Perspektive für Anleger im Umgang mit Kryptoassets auf.

Zusammenfassung:

Nach wie vor ist der Handel mit Kryptoassets wie Bitcoin, Ether, diversen Token und Co. für Anleger eine beliebte eigene Assetklasse. Sicher ist, dass jede direkte Transaktion in Deutschland steuerlich relevant ist. Nach unseren Erfahrungen sind Investoren hierfür nicht ausreichend sensibilisiert.

Grundsätzlich ist Handel von Kryptowährungen- und Token für Privatanleger in Deutschland den „privaten Veräußerungsgeschäften“ im Sinne des Einkommensteuergesetzes zuzuordnen. Bei privaten Veräußerungsgeschäften ist für jedes einzelne Geschäft die Spekulationsfrist von einem Jahr maßgeblich. Ist der Zeitraum größer als ein Jahr, ist dieses Geschäft einkommensteuerfrei. Steuerpflichtige Gewinne werden mit dem individuellen progressiven Einkommensteuersatz in Höhe von bis zu 45 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) versteuert. Zu beachten ist, dass Verluste aus Kryptogeschäften nur innerhalb der Spekulationsfrist und nur mit Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechenbar sind. Dies ermöglicht dem Privatanleger, seine Steuerlast insgesamt zu vermindern, soweit den Verlusten steuerpflichtige Gewinne gegenüberstehen. Insbesondere aufgrund des Höhenflugs mit anschließendem Kursverfall bei Kryptowährungen im Jahr 2018 ist dringend zu prüfen, ob Buchverluste realisiert werden sollten.

Wichtig ist, dass die gesetzlichen Deklarationspflichten gegenüber dem Finanzamt eingehalten werden. Dies kommt in der Praxis häufig zu kurz und kann zu weitreichenden Konsequenzen führen. Im Zusammenhang mit dem Handel von Kryptoassets besteht die Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung, sofern in dem betreffenden Jahr der steuerpflichtige Gewinn über der Freigrenze von € 600 liegt. Die steuerliche Betrachtung von Krypto-Assets stellt Anleger aber auch vor Herausforderungen hinsichtlich der erforderlichen Dokumentation und Einkünfteermittlung gegenüber dem Finanzamt. Grundsätzlich ist für die Erstellung der Steuerdokumentation ein einheitliches Datenmodell, die Anreicherung der Transaktionshistorie mit Drittdaten (z.B. EUR-Wechselkurse), die Berechnung des Verbrauchsfolgeverfahrens sowie die Erstellung der finalen Auswertung notwendig.

Neben den oben genannten Problematiken ergibt sich jedoch die größte Herausforderung für den Steuerpflichtigen aus der Erfordernis, seine steuerlichen Einkünfte gemäß dem Verbrauchsfolgeverfahren „First-In-First-Out“ zu berechnen. Die daraus resultierende Notwendigkeit, den „Fluss“ eines Assets von Anfang bis Ende – insbesondere, wenn dieser über mehrere Plattformen hinweg transferiert wurde – vollständig abbilden zu können, bereitet hierbei die größten Schwierigkeiten. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass die Finanzverwaltung dem Thema der steuerlichen Erfassung von Kryptotransaktionen eine erhöhte Aufmerksamkeit zukommen lässt. So wurde im Jahr 2017 die Bund Länder Arbeitsgruppe für Nationale Risikoanalyse gegründet, welche durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) geführt wird. Als Ergebnis dieser Arbeitsgruppe wird insbesondere ein Schreiben des BMF zur steuerlichen Einordnung sowie Einkünfteermittlung von Kryptoassettransaktionen erwartet.

 

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Postera Capital GmbH, Wilhelm-Tell-Str. 26, 40219 Düsseldorf, Tel: +49 211 976 333 50, https://postera.io/

Ein weiterer Meilenstein für das Crypto Valley – vielversprechende Projekte aus dem Ausland ziehen nach Zug

 

Die erste Ausgabe des CV Labs Inkubationsprogramms startet diese Woche im Herzen des Crypto Valleys in Zug. Aus 500 Bewerbungen wurden die besten 12 Startups aus dem In- und Ausland ausgewählt, die für das zehnwöchige Programm nach Zug ziehen. Die Blockchain-Projekte werden mit bis zu 125’000 US-Dollar Startfinanzierung unterstützt, arbeiten mit 70 erfahrenen Mentoren/Experten zusammen und erhalten wertvollen Zugang zum weltweit anerkannten Crypto Valley Ökosystem. Die zweite Runde des Programms beginnt im Herbst 2019 – erste Bewerbungen werden bereits entgegengenommen.

CV VC (Crypto Valley Venture Capital) hat sich seit seiner Gründung im September 2018 zu einem der wichtigsten und einflussreichsten Unternehmen im Crypto Valley entwickelt. Mit ihrem Advisory-Team für Blockchain-Firmen, dem Blockchain-fokussierten Co-Working-Space CV Labs, der renommierten Blockchain-Konferenz CV Summit, den CV Competitions, der Branchenanalyse “Crypto Valley Top 50” und dem monatlichen Newsletter CV Post trägt die Investmentgesellschaft wesentlich zum weltbekannten Crypto Valley-Ökosystem bei. Mit dem CV Labs-Inkubationsprogramm setzt die Investmentgesellschaft einen weiteren Meilenstein.

“Wir nutzen mit dem CV Labs-Inkubationsprogramm die führende Position der Schweiz in der Blockchain-Industrie, um die nächste Generation von Blockchain-Startups in dieses einzigartige Ökosystem zu bringen. Blockchain, Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge läuteten einen Paradigmenwechsel in der Technologie ein. Maschinen kommunizieren untereinander und können verschiedenste Aufgaben weitgehend automatisiert ausführen. Diese Technologien werden unser Leben stark beeinflussen und erhöhte Anforderungen an Transparenz und Sicherheit stellen”, sagt Mathias Ruch, CEO und Gründer von CV VC. Er fährt fort: “Wir sind überzeugt, dass die Blockchain als Katalysator diese neuen Technologien miteinander verbinden wird.”

Smart Money: Finanzierung kombiniert mit Expertenwissen und Mentoring

CV VC investiert bis zu 125’000 US-Dollar in die 12 teilnehmenden Blockchain-Unternehmen und beteiligt sich mit 10% an deren Eigenkapital. Die Teilnehmer des Programms profitieren von einem umfangreichen Lehrplan, Bildung und Coaching, dem CV Labs-Netzwerk, Arbeitsplätzen in den CV Labs und einer Reihe von Veranstaltungen.

Das Programm basiert auf fünf Säulen: “Strategie & Team”, “Pitch Deck & Pitch Training”, “Blockchain & Tokenomics”, “Agile Business Excellence” und “Investor-Room Ready”. Mentoren und Experten beraten die Startups zu Themen wie Businessplanerstellung, Rekrutierung des richtigen Teams, Fundraising, Marketing- und Kommunikationsstrategien und vielem mehr.

Auf der Liste der über 70 Mentoren/Experten stehen einige der renommiertesten Blockchain-Pioniere, Krypto-Finanzspezialisten, Krypto-Anwälte und Investoren wie Mona El Isa (Melonport), Lili Zhao (Neo Global), Morgan Pierce (Seba Crypto AG), Guenther Dobrauz (PwC Legal) und Sara Simeone (Digital Oracles). Alle Mentoren nehmen sich Zeit für persönliche Sitzungen und Workshops mit den Startups.

Sara Simeone, CEO von Digital Oracle mit 15 Jahren Erfahrung in datengesteuerten digitalen Marketingstrategien, freut sich auf ihre Rolle als Mentorin: “Als Unternehmerin in einer neuen aufstrebenden Branche, die eine sich ständig verändernde Technologie einsetzt, begegnet man vielen Herausforderungen. Ich kenne das sehr gut und weiss, wie hilfreich es sein kann, sich mit erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern auszutauschen. Ich freue mich darauf, im CV Labs Inkubationsprogramm mit den teilnehmenden Talenten zusammenzuarbeiten, meine Erfahrungen zu teilen und ihre Weiterentwicklung zu verfolgen.”

Startups aus aller Welt

Aus über 500 Bewerbungen aus aller Welt wurden 12 ausgewählt. Sie sind für das CV Labs-Inkubationsprogramm aus Indien, Südafrika, den USA und verschiedenen europäischen Ländern nach Zug gezogen. Das Programm endet am 5. Juli 2019 (die Liste der teilnehmenden Startups kann im Media Kit heruntergeladen werden).

“Über einen Zeitraum von 4 Monaten haben wir alle Projekte in bis zu sieben Phasen mit einem abschliessenden Investitionsausschuss bewertet, der aus Blockchain-, Investment- und Business-Experten besteht. Ich bin begeistert vom breiten Spektrum. Die 12 Startups stehen für vielversprechende Ideen aus unterschiedlichsten Branchen, starke unternehmerische Visionen und den Willen zum Erfolg “, sagt Olaf Hannemann, CIO und Mitbegründer von CV VC. Die zweite Ausgabe des CV Labs Inkubationsprogramms beginnt im Herbst 2019. Bewerbungen können hier eingereicht werden.

Erfahrene Initianten stehen hinter dem Inkubationsprogramm

CV VC wurde im September 2018 von den drei Lakeside Partners Gründern Mathias Ruch (CEO, Board Member), Marco Bumbacher (Chairman) und Ralf Glabischnig (Board Member) gegründet. Mitbegründer ist auch Olaf Hannemann, ein Corporate Finance-Veteran mit 20 Jahren Erfahrung bei JPMorgan, der das Investmentgeschäft von CV VC leitet. Verantwortlich für das CV Labs Inkubationsprogramm ist Pavel Jakovlev (Lead Inkubation & Ökosystem), ein erfahrener Marketingexperte und Unternehmer.

“Inkubatoren gibt es auf der ganzen Welt. Was bisher gefehlt hat, ist ein Blockchain-orientiertes Inkubationsprogramm, das mehr bietet als Finanzierung und Wissen – einen direkten Zugang zu Erfahrungen und Know-how von Blockchain- und Crypto-Pionieren, die die treibende Kraft des Ökosystems Crypto Valley sind”, sagt Pavel Jakovlev (Lead Inkubation & Ökosystem).

 

Verantwortlich für den Inhalt:

CV VC AG, Gotthardstrasse 26, CH-6300 Zug, www.cvvc.com

In den vergangenen Wochen hat sich der Aufwärtstrend der Kryptowährungen verfestigt.

 

Bei den meisten großen Kryptos kam es zu großen Gewinnen. „Die Stimmung im Markt ist weiterhin positiv, ohne dass es zu einer gefährlichen Euphorie führt“, sagt Rouven Rosenbaum, Geschäftsführer der bitmeister GmbH.

Plus 40 Prozent hat der Bitcoin auf Monatssicht zugelegt. Fast 30 Prozent sind es bei Ethereum, 45 Prozent bei EOS, 30 Prozent bei Litecoin, 80 Prozent sogar bei Bitcoin Cash. „Das sind gute Gewinne für alle diejenigen, die in Kryptowährungen investiert sind“, sagt Rosenbaum. „Allerdings ist die Zahl der Investoren immer noch sehr gering.“

Das liegt zum einen daran, dass nach der Euphorie von 2017 mit der immensen Kursexplosion die Phase des Absturzes begann. „Ein Minus von 70 Prozent steckt niemand einfach weg“, sagt Rosenbaum. Da sei es kein Wunder, dass viele noch ihre Wunden leckten und an der Seitenlinie stünden.

Die niedrige Zahl liegt aber auch an der Art der Investoren: Abseits stehen derzeit vor allem die privaten Anleger. „Wie meistens, wenn es wirklich ans Geldverdienen geht, sind auch hier die institutionellen Anleger vorneweg“, so Rosenbaum. „Sie nutzen die Kursschwäche und decken sich mit Kryptowährungen ein.“ Das sind zahlenmäßig zwar wenige Investoren, sie bewegen aber große Summen – und treiben den Markt entsprechend.

„Es ist davon auszugehen, dass dieser Kaufdruck auch noch eine Weile anhält“, sagt Rosenbaum. Anders als private Investoren setzen Institutionelle oft nicht ihr gesamtes Kapital, das sie dafür vorgesehen haben, auf einmal ein. Sie kaufen in Tranchen, auch um den noch jungen Markt nicht völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen. „Derzeit sehen wir vor allem die risikobereiteren unter den großen Häusern, die in den Markt einsteigen“, sagt Rosenbaum. „Es wird aber eine zweite Welle geben, bei der auch etwas restriktivere Häuser in den Markt kommen werden.“

Der endgültige Durchbruch werde aber noch so lange auf sich warten lassen, bis es auch für sehr konservative Institutionen wie etwa Pensionsfonds oder Versorgungswerke ausreichend abgesicherte und regulierte Möglichkeiten für Kauf, Lagerung und Handel gebe. „Es ist an der Zeit, dass vollregulierte europäische oder besser noch deutsche Handelsplätze den Markt transparent und sicher machen“, so Rosenbaum.

Wenn es dann nicht mehr notwendig sei, an ausländischen Börsenplätzen zu handeln, ströme noch einmal mehr Kapital in die Kryptomärkte. „Für private Anleger heißt das aber auch: Es gibt gute Aussichten, mit Kryptowährungen Geld zu verdienen, das Risiko ist aber immer noch hoch“, sagt Rosenbaum. „Allerdings wird es mit jedem Einstieg eines neuen, großen, institutionellen Investors geringer.“

 

Verantwortlich für den Inha

next Block GmbH, Pariser Str. 61, 10719 Berlin, Tel. +49 30 959 981 915, www.bitmeister.de , www.next-block.io

Langjährige Erfahrung in den Bereichen Unternehmensberatung und Digitalisierung sowie Marketing und Sales – Vorherige Stationen unter anderem Techniker Krankenkasse und HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH

 

Die DLC Distributed Ledger Consulting setzt ihren Expansionskurs fort. Zum 1. Juni 2019 wird Dr. Sven Hildebrandt als Partner die Geschäftsleitung verstärken. Hildebrandt blickt auf mehr als 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Unternehmensberatung und Digitalisierung sowie Marketing und Sales im Finanzmarktumfeld zurück.

„Wir freuen uns sehr, mit Dr. Sven Hildebrandt einen ausgewiesenen Experten im Bereich DLT und Blockchain gewonnen zu haben. Er verfolgt die Szene schon seit mehr als drei Jahren intensiv und kennt sich bestens mit den relevanten Marktteilnehmern im Blockchain-Umfeld aus. Dieses Wissen ist von großem Nutzen für unsere Kunden und damit auch für uns“, sagt Dr. Borris Orlikowski, Geschäftsführer der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH.

Dr. Sven Hildebrandt ergänzt: „DLT und Blockchains werden die Welt in ähnlicher Art und Weise verändern, wie es das Internet getan hat. Da insbesondere die Finanzwelt von diesen Entwicklungen stark betroffen sein wird, adressiert die DLC als Spezialberatung für semiprofessionelle und professionelle Finanzmarktakteure einen attraktiven Markt, der in Zukunft stark wachsen wird. Ich freue mich darauf, die Entwicklung der DLC in meiner neuen Rolle aktiv mitzugestalten.“

 

Verantwortlich für den Inhalt:

DLC Distributed Ledger Consulting GmbH, An der Alster 21, 20099 Hamburg, Tel: +49 251 981156-4070,www.distributed-ledger-consulting.de

Nach einer Studie mit 2.000 Deutschen, die von Coincierge.de durchgeführt wurde, glauben 27% der jungen Erwachsenen, dass sich der Wert des Bitcoin innerhalb der nächsten 2 Jahre verdoppeln wird.

 

Zwischen dem 10. Und 17. April 2019 hat Coincierge.de 2.054 Deutsche befragt, um deren Haltung zu Bitcoin herauszufinden. Zum Zeitpunkt der Umfrage lag der Bitcoin Preis bei 4.446 Euro.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass 15% aller Deutschen glauben, dass sich der Wert des Bitcoin auf über 10.000 Euro verdoppeln wird. 25% glauben, dass sich der Wert mindestens halbieren wird.

  • 26% glauben, dass er sich halbiert oder noch weniger wert sein wird
  • 15% glauben, dass er sich verdoppelt oder noch mehr wert sein wird
  • 3% glauben, dass er mehr als 20.000 Euro wert sein wird
  • 48% konnten keine Antwort geben

Martin Schwarz, Redakteur bei coincierge.de sagte: “Die Daten zeigen, dass die Deutschen immer noch unsicher über die Zukunft des Bitcoins sind. Während die Spekulationen von wertlos bis 50.000 Euro oder mehr reichen, sehen erstaunlich viele Teilnehmer den Bitcoin auf dem aktuellen Niveau verbleiben.”

Die jüngere Generation ist außerdem optimistischer dem Bitcoin gegenüber eingestellt, 27% glauben, dass sich der Preis verdoppeln wird. Nur 15% der Gesamtbevölkerung teilt diese Meinung.

Anmerkungen: Die Stichprobe bestand aus 2.054 Deutschen Erwachsenen. Die Umfrage wurde zwischen dem 10. Und 15. April 2019 durchgeführt, der Bitcoin Preis lag zu diesem Zeitpunkt bei 4.446 Euro.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

coincierge.de, Herr Martin Schwarz, Ferdinand Place 2, NW1 8EE London, Tel: +44 (0)203 146 8423, https://coincierge.de/

CEO Survey: 42 Prozent der Topmanager wollen kurzfristig KI-Projekte starten

 

Banken weltweit setzen verstärkt auf Künstliche Intelligenz (KI), um ihr Digitalisierungstempo zu beschleunigen. Dies ist eines der Ergebnisse des 22. Global CEO Survey der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Die überwiegende Mehrheit der Banken-CEOs (91 Prozent) rechnet damit, dass KI das Bankgeschäft in den kommenden fünf Jahren nachhaltig verändern wird. Knapp 60 Prozent erwarten, dass KI die Welt noch umfassender revolutionieren wird als das Internet. Bereits 32 Prozent haben KI-Projekte in ihren Häusern umgesetzt, weitere 42 Prozent der befragten Bankenchefs wollen dies in den kommenden drei Jahren tun.

“Mithilfe von KI können die Institute nah am Kunden bleiben, ihre Prozesse optimieren und ihre Kostenstruktur verbessern”, erläutert Clemens Koch, Financial Services Leader und Mitglied der Geschäftsführung von PwC Deutschland. “Auch die Banken in Deutschland haben das Potenzial von KI erkannt. Die Revolution wird sich aber erst dann vollends entfalten, wenn KI auch gesellschaftlich akzeptiert wird und Kunden dieser neuen Technologie vertrauen.”

Gut drei Viertel der befragten Topmanager der internationalen Bankenbranche sind der Ansicht, dass die Nutzung innovativer Technologien das Wachstum ihres Instituts in den nächsten fünf Jahren ankurbeln wird. Weitere 43 Prozent erwarten dies auch für Investitionen in Kernbereiche und Einsparmaßnahmen.

Big Data erst wenig genutzt

Als Hauptrisiko für das Branchenwachstum nennen die befragten Bankmanager wie bereits im Vorjahr die Gefahr von Cyber-Attacken. 76 Prozent der Banken-CEOs erkennen Cyber-Risiken für ihr Institut. Die Mehrheit (86 Prozent) erklärt aber auch gleichzeitig, ihre Bank könne unbefugte Zugriffe auf das eigene System wirksam abwehren und sich rasch von Cyber-Attacken erholen.

Ähnlich große Sorgen bereitet den Topmanagern die wachsende Geschwindigkeit des digitalen Wandels. 77 Prozent der CEOs erklären, die Digitalisierung sei in den vergangenen fünf Jahren bereits eine wesentliche Triebfeder für Veränderungen im Bankgeschäft gewesen. Zwar hält die überwiegende Mehrheit der Befragten (96 Prozent) die Nutzung innovativer Datenanalysen zur Ermittlung von Kundenwünschen für sehr wichtig. Doch erklären lediglich 8 Prozent, dafür werde Big Data im eigenen Haus bereits erfolgreich genutzt. Wesentliche Hemmschwellen bildeten häufig eine veraltete IT-Infrastruktur und ein Mangel an Big-Data-Talenten. In zahlreichen Instituten läuft die Sammlung, Aufbereitung und Analyse von Daten noch in Silos ab. “Der Einsatz von KI kann erheblich dazu beitragen, die Qualität, Verlässlichkeit und Nutzbarkeit von Datenaggregation und -analyse zu verbessern. Damit kann diese Technologie zu einem Innovations- und Wachstumstreiber für die gesamte Bankenbranche werden und deren Wandel hin zu digitalen Ökosystemen beschleunigen”, sagt Clemens Koch.

Sechs von zehn Banken-CEOs berichten allerdings von wachsenden Schwierigkeiten, neue Talente zu gewinnen. Mehr als die Hälfte der Befragten erklärte, der wachsende Fachkräftemangel sei Grund dafür, dass die eigene Bank nicht in der Lage sei, sich effektiver und innovativer neu auszurichten – was sich negativ auf die eigenen Qualitätsstandards und das Kundenerlebnis auswirke.

Politischer Gegenwind wächst

Weitere wesentliche Risiken für die Branche sehen die befragten Banken-Manager in Überregulierung (48 Prozent) und Populismus (28 Prozent). Verglichen zum Vorjahr neu hinzugekommen ist das Risiko politischer Unsicherheiten (36 Prozent) und Handelskonflikte (25 Prozent). Gewachsen ist auch die Sorge der Entscheider über Protektionismus (27 Prozent).

“Neben Themen wie Überregulierung und Digitalisierung beschäftigen sich Bankmanager in diesem Jahr verstärkt mit politischen Unwegsamkeiten wie zum Beispiel den Folgen eines harten Brexits. Diese Faktoren können sich negativ auf die Ertragslage von Instituten mit einem starken UK-Bezug auswirken und erfordern Flexibilität mit Blick auf unterschiedliche Handlungsoptionen”, sagt Sven Hauke, Banking & Capital Markets Leader bei PwC Deutschland. Die USA (20 Prozent) und China (18 Prozent) bleiben der aktuellen Befragung zufolge die wichtigsten Auslandsmärkte für Banken. Deutschland (12 Prozent) rangiert weiterhin auf Platz 3, während Großbritannien aufgrund der Brexit-Unsicherheiten verglichen zum Vorjahr um eine Stelle auf Rang 4 abrutscht.

Der anhaltende Zollstreit zwischen China und den USA (88 Prozent) wird von den Banken-CEOs 2019 deutlich kritischer gesehen als die Handelskonflikte zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA (41 Prozent) oder Großbritannien (39 Prozent). 54 Prozent der CEOs wollen deshalb aber weder ihr operatives Geschäft noch ihre Wachstumsstrategie verändern. 70 Prozent bezeichnen zudem die Komplexität nationaler Steuergesetze als Wachstumsrisiko. Zuversicht schwindet

Darüber hinaus haben sich die Erwartungen der Banken-Chefs an die Weltkonjunktur für 2019 deutlich eingetrübt: Mehr als ein Drittel (34 Prozent) rechnet mit einem Wachstumsrückgang in den nächsten zwölf Monaten. Im Vorjahr waren es nur 7 Prozent. 40 Prozent der CEOs erwarten noch ein Wachstum der Weltwirtschaft, das sind 17 Prozent weniger als 2018.

Trotzdem werden die kurzfristigen Wachstumsaussichten für die eigenen Institute von 36 Prozent der CEOs mit “sehr zuversichtlich” bewertet, weitere 48 Prozent sind hier “ziemlich zuversichtlich”. Die langfristigen Wachstumsaussichten werden ähnlich günstig beurteilt. Künftiges Ertragswachstum wollen die Entscheider vor allem durch eine Steigerung der Effizienz in den operativen Prozessen (78 Prozent) sowie durch organisches Wachstum (75 Prozent) erzielen. 66 Prozent wollen neue Produkte oder Services einführen, 47 Prozent kurzfristig neue Arbeitskräfte einstellen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Friedrich-Ebert-Anlage 35-37, 60327 Frankfurt am Main,Tel: +49 69 9585-0, Fax: +49 69 9585-1000, www.pwc.de

NBT ist Teil der Digital-Hub-Initiative der Bundesregierung und konzentriert sich auf IoT und Blockchain

 

Versicherungskompetenz trifft auf Gründer-Spirit: Der HDI beteiligt sich am Companybuilder Next Big Thing AG (NBT), um weitere strategische Impulse beim Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und in der Blockchain-Technologie zu erhalten. NBT ist Teil der Digital-Hub-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und konzentriert sich als Companybuilder auf die Technologiefelder Internet of Things (IoT) und Blockchain. Ziel von NBT ist es unter anderem, Technologien aus diesen Bereichen soweit zu entwickeln, dass diese in marktfähige Produkte und Geschäftsmodelle überführt werden können. Dazu entwickelt NBT gemeinsam mit ihrem umfangreichen Experten-Ökosystem, den Unternehmenspartnern und Jungunternehmern Produkt- und Geschäftsideen soweit, dass diese in Ausgründungen (Ventures) der NBT weitergeführt werden können. Als Mitgründer übernimmt NBT dabei Anteile an den Ventures und begleitet die Unternehmen von der ersten Finanzierungsrunde bis hin zu einem zukünftigen Exit. Bislang konnte NBT so bereits sechs Ventures aus den Bereichen Wohnungswirtschaft, Logistik und Pflege erfolgreich an den Markt bringen. Der Companybuilder verfügt damit über technologische und unternehmerische Expertise auf einem Gebiet, das für den Industrieversicherer HDI Global SE und seine Kunden von großer strategischer Bedeutung ist.

Der mit dieser Kooperation verbundene Know-How-Transfer wird auch den Industriekunden zur Verfügung gestellt. Er wird künftig nicht nur dem Angebot neuer und innovativer HDI Produkte dienen, sondern auch beim Aufbau gemeinsamer IoT-basierter Geschäftsmodelle helfen. Dazu übernimmt die Hannover Digital Investments GmbH als Unternehmen der HDI Gruppe die Funktion eines Lead-Investors bei einer aktuellen Finanzierungsrunde des schnell wachsenden Berliner Companybuilders. Geschäftsmodell Industrieversicherung weiter entwickeln „Das Geschäftsmodell der Industrieversicherung verändert sich wie die Industrie. Neben unserem Versicherungsschutz verlangen unsere Kunden stärker Services rund um den Vertrag: Neben ,reparieren und ersetzen‘ wird ,vorhersagen und verhindern‘ immer wichtiger“, sagt Dr. Thomas Kuhnt, Vorstandsmitglied der HDI Global SE. „Unsere Kunden in der deutschen Industrie setzen zunehmend auf den Einsatz von Sensoren zur Generierung von Daten – also auf IoT-Anwendungen – und auf Künstliche Intelligenz zur Auswertung und Nutzung dieser Daten. Neben der Optimierung der eigenen Geschäftsabläufe verändert sich damit auch das Leistungsangebot der deutschen Industrie rapide. Dabei rückt neben dem Vertrieb von Sachgütern zunehmend das Angebot von Dienstleistungen, Software und Services in den Fokus.

Mit der Next Big Thing AG haben wir einen Partner gewonnen, der als IoT-Hub der Bundesregierung schon heute die deutsche Industrie beim Aufbau von IoTbasierten Lösungen und Dienstleistungen unterstützt. Die NBT bringt mit ihren Mitarbeitern und Ventures ein tiefes technisches Verständnis von Sensorik, Maschinendaten und Datenplattformen ein. Davon werden unsere Kunden und wir profitieren. Daher ist die NBT ein idealer strategischer Partner für uns.“ Vernetzung mit der deutschen Industrie für NBT von hohem Wert Der Gründer der Next Big Thing AG, Harald Zapp, hat durch den Aufbau und Verkauf von Start-Ups bereits sehr erfolgreich seine Fähigkeit demonstriert, in Deutschland IoT-basierte Lösungen zum Erfolg zu führen. „IoT und Blockchain sind die Technologien, die die Zukunft der Industrien nicht zuletzt in Deutschland und Europa bestimmen werden – wer hier nicht mitgestaltet, läuft bald dem Wettbewerb hinterher. Für die Weiterentwicklung der Versicherungsindustrie auf Basis von IoT und Blockchain wird es darum gehen, mehr Informationen aus physikalischen Objekten zu gewinnen sowie über zustandsabhängige Versicherungen viel individuellere Angebote zu machen.

Spannend wird auch die Entwicklung komplett neuer Machine-Economy-Services. Wir freuen uns daher sehr, mit dem HDI einen so traditionsreichen und erfahrenen Versicherer als strategischen Lead Investor gewonnen zu haben, der die Wichtigkeit der Vernetzung mit der deutschen Industrie versteht. Gemeinsam werden wir die Weichen für die Zukunft von IoT und Blockchain stellen und datengetriebene Geschäftsmodelle weiter vorantreiben“, sagt Harald Zapp, Gründer und CEO von NBT. Digitalisierungsstrategie der HDI Gruppe Für den HDI ist das Engagement bei NBT ein weiterer Schritt in seiner Digitalisierungsstrategie. Dabei setzt der HDI beziehungsweise die Talanx-Gruppe gezielt auf Partnerschaften mit Start-up-Plattformen und Companybuildern wie Finleap und NBT sowie auf ausgewählte Einzelinvestments. Neben seiner Beteiligung beispielsweise an der Plattform Elinvar, die Vermögensverwaltern einen vollständigen digitalen Wertschöpfungsprozess bietet, ist der HDI beteiligt an dem auf KI und Sprachanalyse fokussierten Technologie-Unternehmen Precire. Die Zusammenarbeit mit Start-Up-Plattformen und Technologie-Unternehmen verschafft dem HDI nicht nur neue Ideen und Impulse an zentralen Kundenschnittstellen, sondern auch neue Ansätze für agiles Arbeiten, um so kulturelle Veränderungen im HDI voranzutreiben.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

HDI Global SE, Riethorst 2, D­-30659 Hannover, Tel.: +49 511 3747­2022, Fax: +49 511 3747­2025, www.hdi.global/de/de

Die Gruppe Börse Stuttgart und die Axel Springer SE mit ihrem Portal finanzen.net arbeiten künftig zusammen.

 

Die Partner wollen Anlegern mit Hilfe der Blockchain-Technologie einen direkten und einfachen Zugang zu digitalen Vermögenswerten wie Kryptowährungen ermöglichen und dabei Maßstäbe für diesen neu entstehenden Markt setzen.

Deutschlands größtes Online-Finanzportal finanzen.net bietet Anlegern als Grundlage für ihre Anlageentscheidung schon heute unabhängige Informationen zu Finanzprodukten. Für die Ausführung der Anlageentscheidung stellt die Börse Stuttgart heute als Handelsplatz einen transparenten und verlässlichen Rahmen bereit. Bei digitalen Vermögenswerten verbinden die Partner künftig ihr Angebot. Anleger finden dann alle notwendigen Services für ihr Investment gebündelt auf einer Plattform: Von der Information bis zur Handelsmöglichkeit.

Im Zuge der digitalen Transformation von Finanzmärkten und -produkten erweitern so die Gruppe Börse Stuttgart und finanzen.net ihre langjährige Zusammenarbeit. Axel Springer als führender digitaler Verlag in Europa bringt seine langjährige Erfahrung bei der Entwicklung tragfähiger digitaler Geschäftsmodelle in die Partnerschaft ein. Geplant ist die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Sitz in Stuttgart und einem Büro in Berlin. Mehrheitsgesellschafter des Joint Ventures wird die Gruppe Börse Stuttgart sein. Axel Springer und finanzen.net werden zusammen 30 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen halten, das einen Handelsplatz für digitale Vermögenswerte auf der Blockchain betreiben soll. Der Handelsplatz soll im Sommer 2019 zunächst in Deutschland starten und sich sowohl an private als auch an institutionelle Anleger richten.

Alexander Höptner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Boerse Stuttgart GmbH: “Ziel der Gruppe Börse Stuttgart ist es, Privatanleger und ihre Bedürfnisse konsequent in den Mittelpunkt zu stellen. Mit Axel Springer als Europas führendem Digitalverlag und dem Portal finanzen.net haben wir hierfür ideale Partner gefunden. Gemeinsam können wir Anlegern ein umfassendes und integriertes Angebot rund um digitale Assets machen – von fundierter Information über den Handel bis zur Verwahrung.”

Dr. Andreas Wiele, Vorstand Axel Springer SE: “Die Nutzung der Blockchain-Technologie im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Börse Stuttgart entspricht unserer Strategie, Kunden von Axel Springer das gesamte Leistungsspektrum anzubieten: von der unabhängig recherchierten Information bis hin zum Anlageprozess.”

Der Aufsichtsrat des Gemeinschaftsunternehmens soll besetzt sein mit Alexander Höptner (Vorsitzender der Geschäftsführung der Boerse Stuttgart GmbH), Thomas Munz (Aufsichtsrat der Boerse Stuttgart GmbH) und Dr. Valentin Schöndienst (Senior Vice President New Business der Axel Springer SE).

Dr. Valentin Schöndienst: “Blockchain ermöglicht die digitale Transformation der Finanzwirtschaft. Die Börse Stuttgart hat gezeigt, dass sie hier absoluter Vorreiter ist. Dies macht sie für Axel Springer zum idealen Partner, um neue Geschäftsmöglichkeiten in diesem Bereich mit zu gestalten – und zu nutzen.”

Die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens soll zeitnah erfolgen und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien und Kartellbehörden.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de

Direkte Investitionen von Fonds in Digital Assets wie beispielsweise Bitcoin gefordert

 

„Der BVI hat durch seine Stellungnahme nicht nur gezeigt, dass er das Potenzial der Technologie absolut richtig verstanden hat, sondern darüber hinaus auch eindrucksvoll bewiesen, wie zukunftsgerichtet der Verband handelt“, sagt Dr. Borris Orlikowski, Geschäftsführer der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH. „Es ist überaus begrüßenswert, dass sich der Verband für eine adäquate Regulierung stark macht und vor dem Hintergrund der Technikneutralität in diesem Zuge korrekterweise fordert, dass alle Wert“papiere“ komplett dematerialisiert begeb- und handelbar sein sollten.“

Der BVI hatte sich neben den oben genannten Forderungen klar für STOs – also sogenannte „Security Token Offerings“, mittels derer die Rechte eines Wert“papiers“ über einen kryptografisch gesicherten Token abgebildet werden – ausgesprochen. Darüber hinaus wurde mit Verweis auf Berechnungen eines Anbieters für Distributed-Ledger-Infrastruktur darauf hingewiesen, dass sich allein die Fondsbranche rund 2 Milliarden GBP p. a. weltweit durch die Nutzung von Distributed Ledger Technologie (DLT) einsparen können.

„Auf der just stattgefundenen Fund Operations Konferenz des BVI haben wir eindrucksvolle Beispiele einiger Marktteilnehmer sehen dürfen, die mit der Technologie bereits experimentieren“, so Dr. Orlikowski weiter. „Wir glauben ebenso wie der BVI fest daran, dass in der DLT die Zukunft des Finanzmarktes liegt und beraten zunehmend mehr Finanzintermediäre, die beginnen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen – vom Vermögensverwalter bis hin zu größeren Depotbanken. Es gibt eine starke Dynamik am Markt, da verständlicherweise keiner den Anschluss verpassen will. Dies ist vor dem Hintergrund des großen Disruptionspotenzials in unseren Augen auch nur zu verständlich.“

Die gesamte Stellungnahme des BVI finden Sie unter folgendem Link: https://bit.ly/2WMQRwH

Über den Autor

Dr. Borris Orlikowski ist seit über 30 Jahren in der Finanzwelt tätig. Er kennt die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute genauso wie Privat- und Großbanken. Aufgrund seiner Leitungserfahrung im KVG- und Verwahrstellenbereich hat er profunde Kenntnisse in der Administration von OGAW und AIF. Er verfügt über eine Zulassung als KVG-Geschäftsführer und verantwortet bei der Distributed Ledger Consulting insbesondere das Thema Corporate Governance sowie Riskmanagement und Reporting.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

DLC Distributed Ledger Consulting GmbH, An der Alster 21, 20099 Hamburg, Tel: +49 251 981156-4070,www.distributed-ledger-consulting.de

Matthias Kröner, CEO und Mitgründer der Münchner Fidor Bank, verlässt das seit 2016 zur zweitgrößten französischen Bankengruppe BPCE gehörende Unternehmen in beiderseitigem Einvernehmen. Hintergrund sind strategische Differenzen über die zukünftige Ausrichtung. “Mein größter Dank gilt allen Mitarbeitern”, so Kröner, “die sich für die Fidor Vision immer mit ganzem Herzen und aufopferungsvoll eingesetzt haben. Gemeinsam haben wir sicherlich ein Stück Bankengeschichte geschrieben.”

Vor zehn Jahren hatte Kröner die Fidor Bank gemeinsam mit Partnern als Antwort auf die Finanzkrise gegründet. Er gilt als Miterfinder der Fintech-Szene, des Community-Banking sowie des Open- and Platform-Banking. Mit dem “O2-Banking” für den Telekommunikationsanbieter Telefónica schuf Kröner das erste rein mobile Bankingangebot eines Telekommunikationsanbieters.

Für ihre visionären Innovationen erhielt die Bank zahlreiche internationale Awards, Kröner selbst wurde mehrfach als CEO des Jahres ausgezeichnet. Besonders erfolgreich entwickelt sich derzeit das B2B-Geschäft auf Basis der Fidor-Software fOS (Fidor Operating System).

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Fidor Bank AG, Sandstr. 33, 80335 München, Tel: (089) 189 085 233, Fax: (089) 189 085 199, www.fidor.de

Die im Jahr 2018 angezogene Inflation hat bei Anlegern mitunter Bedenken hinsichtlich der Wertstabilität der Fiat-Währungen ausgelöst. Die Vienna Life zu alternativen monetären Vermögenswerten wie Gold und Bitcoin.

 

Inflationsängste oder auch Sorgen hinsichtlich diverser geopolitischer Unsicherheitsfaktoren und Risiken bewegen so manchen Anleger dazu, sich auf die Suche nach einer soliden Anlage mit Wertaufbewahrungscharakter zu begeben. Eine Wertanlage wird charakterisiert durch die Möglichkeit, Kapital in einem derartigen Asset investieren und zu einem beliebigen Zeitpunkt ohne Kaufkraftverlust wieder abrufen zu können. Einige Investoren suchen einen Vermögensschutz dieser Art im Sachwert Gold, andere ziehen die Kryptowährung Bitcoin vor. Die Investmentexperten der Vienna Life leuchten die Eignung der beiden Optionen für Kapitalanlagen mit dem Ziel der Wertsicherung aus.

Vienna Life: Wertbewahrungspotenzial von Gold vs. Bitcoin

Sowohl Gold als auch Bitcoin unterscheiden sich von anderen Finanzinstrumenten wie Anleihen dadurch, dass sie keine laufenden Erträge generieren. Zudem werden beide als begrenzt verfügbar wahrgenommen und von Investoren genutzt, welche die Risiken einer Abwertung der Fiat-Währungen umgehen wollen. Aus Sicht der Vienna Life verfügt Gold jedoch zumindest für die kommenden Jahre über das höhere Potenzial als Wertaufbewahrungsmittel.

Gold als Wertaufbewahrungsmittel über Jahrtausende bewährt

Um ihre Funktion als Wertaufbewahrungsmittel zu erfüllen, muss eine Anlage ihren Wert dauerhaft behalten. Diese Fähigkeit hat Gold über Jahrtausende unter Beweis gestellt. Bereits seit der Römerzeit ist die Kaufkraft von Gold stabil genug, um eine Anlegerweisheit ins Leben zu rufen, der zufolge man für eine Unze Gold zu allen Zeiten einen hochwertigen Anzug erwerben kann. Aufgrund seiner begrenzten Verfügbarkeit und einer dauerhaft hohen, auf seinen einzigartigen chemischen und physikalischen Eigenschaften basierenden Nachfrage rechnen Anlageexperten wie die Vienna Life auch für die absehbare Zukunft mit dem Erhalt der Kaufkraft von Gold.

Bitcoin-Investoren hingegen setzten mit ihrer Anlage auf einen Bruch mit bisherigen Finanzmarkttraditionen. Die Erträge, die sie sich erhoffen, basieren auf der Erwartung, dass die Kryptowährung sowohl Gold als auch den US-Dollar als maßgebliche monetäre Vermögenswerte ablösen wird. Falls Bitcoin-Optimisten mit dieser Annahme richtig liegen, wird die Digitalwährung in der Tat überragende Erträge erbringen. Bis zum Eintreffen dieser Anlagetheorie bleibt ein Investment in Bitcoin aus Sicht der Vienna Life jedoch hochspekulativ.

Die bisherige Volatilität des Bitcoins substantiiert nach Einschätzung der Finanzexperten der Vienna Life dessen mangelnde Eignung als Anlage mit Wertaufbewahrungscharakter. Der Preis der Digitalwährung stieg im Laufe des Jahres 2017 um 1.331 Prozent, gefolgt von einem ebenso rapiden Preisverfall um 72 Prozent im Jahr 2018. Eine derartige Schwankungsanfälligkeit disqualifiziert eine Investition in die Kryptowährung für das Anlageziel der Wertbewahrung.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Vienna Life Lebensversicherung AG ,Vienna Insurance Group, Industriestrasse 2, FL-9487 Bendern, Tel: +423 235 0660, Fax: +423 235 0669, www.viennalife.de