Kryptowährungen unkompliziert und zuverlässig über das Smartphone handeln: Das ermöglicht BISON, die Krypto-App der Gruppe Börse Stuttgart.

 

Seit Jahresbeginn 2020 hat BISON nun ein Handelsvolumen von 1 Milliarde Euro erreicht. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der aktiven Nutzer um rund 180 Prozent auf rund 206.000. “Der Nutzerzuwachs und das Handelsvolumen bei BISON im laufenden Jahr haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Die positive Entwicklung zeigt, dass wir mit einfachem und verlässlichem Handel das passende Angebot in einem spannenden Marktumfeld für Kryptowährungen machen”, sagt Dr. Ulli Spankowski, Geschäftsführer der Sowa Labs GmbH, die als Tochter der Boerse Stuttgart Digital Ventures GmbH die BISON App entwickelt hat. Im November 2020 verzeichnete BISON an mehreren Tagen neue Rekorde beim Handelsvolumen, die jenseits von 35 Millionen Euro lagen.

Bei BISON kommen kontinuierlich neue Features hinzu. So haben die Nutzer seit kurzem die Möglichkeit, neben Bitcoin und Litecoin auch Ripple (XRP) aus einer privaten Wallet zu BISON zu übertragen. Zudem sind in der App ab sofort die prozentuale Veränderung des Handelsvolumens gegenüber den Vortagen und die Verteilung auf Käufe und Verkäufe für die fünf handelbaren Kryptowährungen abrufbar.

Die Nutzer können bei BISON ohne Gebühren Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Bitcoin Cash und Ripple (XRP) zu den Preisen handeln, die ihnen in der App angezeigt werden. Dabei verdient BISON an der Spanne zwischen den angezeigten An- und Verkaufspreisen. Weitere Kosten, etwa für die Verwahrung sowie die Ein- und Auszahlung von Kryptowährungen, fallen für die Nutzer nicht an. Bei BISON läuft der Handel an sieben Tage pro Woche rund um die Uhr. Handelspartner der Nutzer bei BISON ist der in Deutschland regulierte Finanzdienstleister EUWAX AG, eine Tochtergesellschaft der Boerse Stuttgart GmbH. Die Nutzer kaufen Kryptowährungen also stets von der EUWAX AG und verkaufen an sie. Die Verwahrung der bei BISON erworbenen Kryptowährungen übernimmt treuhänderisch die blocknox GmbH, eine Tochter der Boerse Stuttgart Digital Ventures GmbH. Interessierte Bürger mit einer von 72 Nationalitäten können die BISON App herunterladen, wenn sie ihren Hauptwohnsitz im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz haben. Weitere Informationen zu BISON unter: www.bisonapp.com/

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de

Das deutsche Finanzinstitut Bankhaus von der Heydt ist eine Partnerschaft mit dem branchenführenden Blockchain Analytics- und AML-Anbieter Coinfirm eingegangen, um die Risikoüberwachung und das Risikomanagement im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu verbessern.

 

Philipp Doppelhammer, Managing Director im Bankhaus von der Heydt: “Als voll reguliertes Kreditinstitut gewährleistet das Bankhaus von der Heydt die höchstmöglichen Sicherheits- und Compliance-Standards. Coinfirm hat sich einen Ruf als branchenführender Krypto-Risikoüberwacher erworben. Ihre Blockchain-Analytik-Plattform ist daher eine gute Ergänzung unseres internen Risikomanagements.“

Die AML-Plattform von Coinfirm besteht aus mehr als 270 Risikoindikatoren, von der Geldwäschebekämpfung (AML) und der Bekämpfung der Terrorfinanzierung (CTF) bis hin zur Bekämpfung von Betrug und Dark Net Trading. Neben dieser Reihe von Indikatoren verfügt das Unternehmen über die größte Abdeckung von Kryptowährungen, die im Blockchain-Raum überwacht werden, was Coinfirm ideal positioniert, um einem innovativen Finanzinstitut wie dem Bankhaus von der Heydt zu helfen, die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie auf sichere Art und Weise zu erschließen.

Pawel Kuskowski, CEO und Mitbegründer von Coinfirm: “Coinfirm ist stolz darauf, mit einem außergewöhnlich angesehenen Finanzinstitut wie dem Bankhaus von der Heydt zusammenarbeiten zu können, das zu den führenden Pionieren auf dem Gebiet der Finanzwerte, Märkte und Trends gehört. Wir freuen uns auf die Schaffung einer sichereren Blockchain-Ökonomie mit der traditionellen Bankenwelt.”

Deutschland war eine der ersten Jurisdiktionen, die es Banken erlaubte, Verwahrer von kryptographischen Vermögenswerten zu sein (nach einer Änderung des deutschen Kreditwesengesetzes (KWG), die am 1. Januar 2020 in Kraft trat, ist die Bereitstellung der Verwahrung digitaler Vermögenswerte für Dritte zu einer regulierten Finanzdienstleistung geworden, die nur mit Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) angeboten werden darf). Mit dieser regulatorischen Änderung kann der traditionelle Bankensektor nun eine Rolle in der Branche der virtuellen Vermögenswerte spielen, wobei das Bankhaus von der Heydt ganz vorne mit dabei ist.

Über das Bankhaus von der Heydt

Als eine der ältesten Banken Europas hat sich von der Heydt zum Ziel gemacht, traditionelles Banking zu revolutionieren. Kunden profitieren von einem One-Stop-Shop-Ansatz und können die Verwahrung von Krypto-Werten, Tokenisierung und blockchainbasierte Zahlungstransaktionen von einem einzigen Anbieter beziehen: https://www.1754.eu/

Über Coinfirm

Coinfirm ist ein weltweit führender Anbieter von AML- und regulatorischen Technologien für Blockchain- und Krypto-Währungen. Es bietet die branchenweit größte Blockchainabdeckung und unterstützt über 1.500 Kryptowährungen und Protokolle wie Bitcoin, Ethereum, Hyperledger und viele andere. Die Lösungen von Coinfirm werden von Marktführern weltweit eingesetzt, von Krypto-Börsen wie Binance und Protokollen wie XRP bis hin zu großen Finanzinstituten wie PKO BP. Zu den Dienstleistungen des Unternehmens gehören auch Reclaim Crypto sowie Trudatum, eine eigenständige Regtech-Plattform, die es ermöglicht, jede Datei mit 100%iger Genauigkeit zu registrieren, zu signieren und zu verifizieren. https://www.coinfirm.com/

 

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Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG, Widenmayerstraße 3, 80538 München,Tel: +49 89 2060657-0, www.1754.de

Die von der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG gegründete Hauck & Aufhäuser Innovative Capital GmbH und das Berliner Fintech Kapilendo legen gemeinsam den HAIC Digital Asset Fund I (WKN/ISIN A2QKF2 – DE000A2QKF2) auf.

 

Ab Januar 2021 können professionelle und semi-professionelle Investoren somit gezielt und kostengünstig in ein diversifiziertes Portfolio aus führenden Kryptoassets wie Bitcoin, Ether und Stellar investieren. Hauck & Aufhäuser Innovative Capital GmbH ist Kapitalverwaltungsgesellschaft und verantwortet das Portfoliomanagement, Kapilendo fungiert als Kryptoverwahrstelle.

Der Fonds verfolgt eine passive Anlagestrategie, wobei die Allokation der Kryptowerte sich an der jeweils aktuellen Marktkapitalisierung und weiteren quantitativen und qualitativen Kriterien orientiert. Alle Assets verfügen über eine hohe Liquiditätsrate. Vertrieben wird der neue Fonds exklusiv über Hauck & Aufhäuser und die Kapilendo Invest AG. Die Zeichnungsfrist ist nicht limitiert, die Mindestanlagesumme beträgt 200 Tsd. Euro.

“Wir sehen, dass Digital Assets und Kryptowährungen zunehmend an Attraktivität bei institutionellen Investoren gewinnen. Mit der Auflage unseres ersten Kryptofonds haben wir gemeinsam mit Kapilendo ein innovatives Anlagevehikel geschaffen, das unseren Kunden einen kostengünstigen und sicheren Zugang zur neuartigen Anlageklasse Krypto ermöglicht und dabei den etablierten Qualitätsstandards und hohen Ansprüchen von Hauck & Aufhäuser entspricht”, sagt Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstandes von Hauck & Aufhäuser.

“Der neue HAIC Digital Asset Fund I ist ein spannendes Tech-Investment und als Portfoliobeimischung für institutionelle Investoren konzipiert. Kapilendo übernimmt für den HAIC Digital Asset Fund I die Verwahrung der Kryptoassets. In der Funktion als Kryptoverwahrstelle ist die Kapilendo Crypto AG in allen relevanten Schnittstellen des Asset Servicings eigebunden und technisch nahtlos integriert”, sagt Jens Siebert, Chief Solution Officer der Kapilendo AG.

Mehr Informationen über den HAIC Digital Asset Fund I: https://www.hauck-aufhaeuser.com/digitale-assets

Über Hauck & Aufhäuser Innovative Capital GmbH

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG hat mit Hauck & Aufhäuser Innovative Capital (HAIC) eine Investmentgesellschaft für digitale Assets in Deutschland gegründet. Die dafür notwendige BaFin-Lizenz als registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) hat das Bankhaus am 30. September erhalten. Dies ist ein weiterer Schritt zur Erweiterung des Servicespektrums im Geschäftsbereich Asset Servicing um die innovative und zukunftsorientierte Komponente von digitalen Vermögenswerten. Hauck & Aufhäuser Innovative Capital erbringt künftig Services in den Bereichen Administration und Portfoliomanagement digitaler Vermögenswerte. Dabei kooperieren das Bankhaus und die HAIC mit der Kapilendo AG und der Kapilendo Custody AG als Kryptoverwahrer.

Über die Kapilendo AG

Die Kapilendo AG bietet umfassende, digitale Investment Banking Services für den Mittelstand. Auf Basis modernster Technologie gestaltet Kapilendo den Zugang zu Kapital für Unternehmen einfacher, schneller und günstiger. Auf der Fremdkapitalseite stehen KMUs digitale Finanzierungslösungen in Form klassischer Kredite, Nachrangdarlehen und tokenbasierter Schuldscheindarlehen zur Verfügung. Auf der Eigenkapitalseite digitale Aktienemissionen. Die Platzierungen erfolgen öffentlich oder als Private Placement. Im digitalen Wealth Management erhalten Unternehmer und vermögende Privatanleger innovative Anlagelösungen mit persönlicher Beratung. Das Leistungsangebot beinhaltet Robo-Advisor-Services und alternative Investmentstrategien in den Bereichen Private Debt, Private Equity, Immobilen sowie Kryptowährungen.

Die Kapilendo AG wurde im Jahr 2015 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Kapilendo verfügt gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften über eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für Anlagevermittlung, Anlageberatung, Abschlussvermittlung und Finanzportfolioverwaltung gemäß § 32 Abs. 1 des Kreditwesengesetzes (KWG) sowie über eine Lizenz für das Kryptoverwahrgeschäft.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Kapilendo AG, Joachimsthaler Str. 30, D-10719 Berlin, Tel: +49 (0)30 3642857-0, www.kapilendo.de

Marktkommentar zur Entwicklung der Krypto-Asset-Branche von Nicolas Biagosch, Geschäftsführer der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH

 

Das Leit-Asset Bitcoin überschritt zuletzt Höchstwerte, die es vor genau drei Jahren erreicht hatte. Dabei sah es einige Tage zuvor noch etwas anders aus: Nach einem starken Anstieg in den letzten Wochen hatte der Preis Ende November deutlich nachgegeben. Trotz kurzer Rücksetzer spricht jedoch vieles dafür, dass der allgemeine Aufwärtstrend nachhaltig bleibt.

Krypto-Assets erleben einen Höhenflug. Der Wert von Bitcoin, dem Leit-Asset im Krypto-Universum, stand am 30. November zwischenzeitlich bei über 19.800 US$ und überschritt somit deutlich seinen Höchstwert von 19.666 US$. Diesen Wert hatte das Krypto-Asset Ende 2017 erreicht. Dabei kam der Bitcoin zuletzt noch etwas ins Wanken: Nach dem starken Anstieg in den vergangenen Wochen hatte der Preis von Bitcoin vom 25. auf den 26. November deutlich nachgegeben. Doch der Rücksetzer war nur von kurzer Dauer, Bitcoin bricht wieder Rekorde. Nur: Nach dem Kursfeuerwerk Ende 2017 stürzten die Krypto-Märkte erst einmal wieder ab. Und so stellt sich die Frage: Handelt es sich bei den aktuellen Kursen nur um ein Strohfeuer, oder ist die Preisentwicklung nachhaltig?

Zunächst einmal sollte man feststellen: Bei schnellen Kursentwicklungen ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Denn der berüchtigte Spruch „This time is different“ hat schon manchen Anleger viel Geld gekostet. Gleichwohl: Bei genauerem Hinsehen unterscheiden sich die Krypto-Märkte heute in einigen Punkten deutlich von denen im Jahr 2017. Drei Beispiele:

Erstens: Heute gibt es ein ganzes Arsenal an Short-Produkten, mit denen Anleger auf fallende Kurse wetten können. Das war 2017 noch anders. Das erste professionelle Short-Produkt, Bitcoin-Futures an der Chicago Mercantile Exchange (CME), kam erst im Dezember 2017 auf den Markt, kurz bevor die Kurse einbrachen. Zufall oder nicht? Abschließend ist das schwer zu beurteilen. Was jedoch sicher ist: Short-Produkte sind ein wichtiges Korrektiv, denn sie ermöglichen es Marktteilnehmern, auf fallende Kurse zu setzen. Übertreibungen werden dadurch schneller korrigiert oder kommen gar nicht erst zustande.

Zweitens: Heute mischen andere Player am Markt mit als 2017. Damals waren es fast ausschließlich Kleinanleger, die die Kurse in die Höhe trieben. Dahinter stand oft der Wunsch nach schnellem Geld und nicht unbedingt eine langfristige Anlage-Idee. Das ist heute anders. Große Fondsgesellschaften und institutionelle Anleger steigen in das Geschäft mit Krypto-Assets ein, in den USA ist ein Bitcoin-Fonds ein beliebtes Anlagevehikel für Altersvorsorge-Konten. Investoren legen ihr Geld so auf Jahre, wenn nicht auf Jahrzehnte an. Das spürt man an den Märkten: Die Volatilität von Bitcoin & Co. ist in den letzten Jahren nachweislich gesunken.

Drittens: Die Märkte sind mittlerweile strenger reguliert. Während 2017 noch Wild-West-Stimmung herrschte, schauen sich Aufseher rund um die Welt heute sehr genau an, was an den Krypto-Märkten passiert. Auch das diszipliniert die Marktteilnehmer. In Deutschland kann man Krypto-Assets mittlerweile ganz „langweilig“ an regulierten Börsen kaufen und bei Verwahrstellen hinterlegen, die strengen gesetzlichen Anforderungen gerecht werden.

Bedeutet das, dass die Kurse nicht fallen können? Natürlich nicht. Schließlich gab der Bitcoin-Kurs vom 25. auf den 26. November rund 8,4 Prozent nach. Das ist zwar ein deutlicher Verlust, aber vor dem Hintergrund der extremen Preissteigerungen der jüngsten Vergangenheit auch nicht ungewöhnlich. Wenn man einen Schritt zurücktritt, kann man eine interessante Beobachtung machen: Auf etwas längere Sicht nimmt die Volatilität von Bitcoin deutlich ab, während die Volatilität an den „traditionellen“ Märkten deutlich zugenommen hat. Selbst SAP, das wertvollste DAX-Unternehmen mit starker fundamentaler Unterstützung, musste kürzlich einen Kurssturz seiner Aktie von über 20% an einem Tag hinnehmen. Die „Volas“ von Bitcoin und großen Tech-Unternehmen haben sich also aufeinander zubewegt und liegen heute auf ähnlichem Niveau.

Natürlich werden Krypto-Assets sich auch zukünftig volatil verhalten – dessen müssen sich Anleger bewusst sein. Aber: Es spricht einiges dafür, dass zumindest bei den großen Krypto-Assets wie Bitcoin oder Ethereum die ganz wilden Zeiten vorbei sind. Krypto wird langsam erwachsen und damit einem größeren Kreis von Anlegern zugänglich.

 

Über Nicolas Biagosch:

Nicolas Biagosch ist Geschäftsführer der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH, die sich auf Blockchain und Investitionsmöglichkeiten in Krypto-Assets spezialisiert hat. Bei Postera entwickelt er Blockchain-Strategien für Unternehmen und berät zu Investments in Krypto-Assets. In Deutschland bietet Postera seit 2018 den ersten regulierten, offenen Krypto-Fonds für vermögende Anleger an.

Über Postera Capital

Postera Capital ist ein Investitions- und Beratungsunternehmen für Krypto-Assets und Blockchain sowie Initiator des weltweit ersten regulierten Krypto-Fonds, Postera Fund – Crypto I. Das Unternehmen wurde 2017 mit der Vision gegründet, Investitionen in Krypto-Assets für professionelle Anleger zugänglicher zu machen. Postera Capital bietet Beratungsdienste, Anlageconsulting und Research an. Im Jahr 2018 lancierte Postera Capital den Postera Fund – Crypto I, der erste nach EU-Recht regulierte Krypto-Fonds. Mit diesem Schritt gelang es Postera Capital, die Hürden für professionelle Anleger zu senken, um sich an der neuen Anlageklasse zu beteiligen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Postera Capital GmbH, Wilhelm-Tell-Str. 26, 40219 Düsseldorf, Tel: +49 211 976 333 50, https://postera.io/

Eine Studie von FRISS aus dem Jahr 2020 zeigt, wie die Pandemie die Prioritäten der Versicherer verändert hat

 

Eine aktuelle Studie von FRISS, dem weltweit führenden Anbieter von KI-basierter Betrugserkennungssoftware für Versicherer, beleuchtet die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sowie langfristige Branchentrends. Für die Studie wurden weltweit fast 500 Versicherungsfachleute befragt. Sie bietet Einblicke in Themen wie Betrugserkennung während einer Pandemie, datenbezogene Herausforderungen, die Schaffung einer Betrugsbekämpfungskultur, die Nutzung von sozialen Medien zur Betrugsbekämpfung und vieles mehr.

Rasche und tiefgreifende Veränderungen in der Art, wie Versicherer Geschäfte machen – und Betrug bekämpfen – wurden bereits vor der COVID-19-Pandemie vorangetrieben. Die Pandemie hat das bereits schwindelerregende Tempo noch weiter beschleunigt. KI und die Digitalisierung der Wertschöpfungskette von Versicherungen bergen ein bemerkenswertes neues Potenzial, von dem Versicherungskunden profitieren können. Dennoch arbeiten Betrüger stetig daran, entstehende Systemlücken auszunutzen und treiben damit Versicherungskosten für ehrliche Verbraucher weiter in die Höhe.

Die wichtigsten Ergebnisse der Betrugsstudie sind:

Im Zuge der COVID-19-Pandemie sahen sich 65 % der Versicherer gezwungen, sich auf die Digitalisierung zu konzentrieren

Die globale Pandemie zwang fast zwei Drittel aller Versicherungsunternehmen, sich stärker auf die Digitalisierung zu konzentrieren. Fast die Hälfte setzte auf Kostensenkungen, während etwa 30 % aktiv die Betrugsprüfungen verstärkte. Betrugsprävention ist gut für das Geschäft. Erfolg hängt davon ab, ob die Möglichkeit zum digitalen Arbeiten im Unternehmen verankert ist. Schadenfälle mit geringem Risiko können zügig bearbeitet werden, um ehrlichen Kunden in der Notlage ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Dennoch kam die neue FRISS-Studie zu dem Ergebnis, dass die Versicherer ihren Wunsch nach digitalisierten und Straight-Through-Prozessen bislang nicht in die Praxis umgesetzt haben. Viele Befragte verlassen sich nach wie vor auf das Bauchgefühl ihrer Mitarbeiter und andere manuelle Verfahren zur Prävention und Vorhersage von Betrug.

18 % aller Schadenfälle sind betrügerisch

Es lässt sich nur schwer beziffern, wie stark die Branche genau von Betrug betroffen ist. In der Branche herrscht im Großen und Ganzen Einigkeit darüber, dass Betrugsfälle etwa 10 % aller Schadenkosten ausmachen. Die Befragten glauben jedoch im Durchschnitt, dass 18 % aller Schadenfälle betrügerisch sind beziehungsweise übertrieben oder falsch dargestellt werden. Die Betrugsmuster, die während der Pandemie zugenommen haben, sind vorgetäuschte Unfälle und Fahrzeugdiebstähle, falsche Abrechnungen oder Phantomschäden sowie vorgetäuschte Unfälle im häuslichen Umfeld.

100 % der Versicherer profitieren von der Implementierung einer Betrugserkennungssoftware

Dem Betrug einen Riegel vorzuschieben, hat einen klaren Vorteil für die Verlustquote und ist der Hauptgrund dafür, dass unsere Befragten bereit sind, neue Initiativen auf den Weg zu bringen. 60 % weisen darauf hin, dass eine geringere Verlustquote der größte Vorteil des Einsatzes von Betrugserkennungssoftware ist. Darüber hinaus geben 49 % an, dass sie deutlich von der Betrugserkennung in Echtzeit profitieren. Die Schadenbewertung in Echtzeit ermöglicht einen besseren Kundenservice und stärkt die Kundenbindung, wenn den Kunden in ihrer Notlage schnell geholfen wird. 48 % profitieren außerdem von der Erkennung neuer Betrugsmuster. Weitere Vorteile umfassen eine bessere Portfolioqualität und eine höhere Effizienz der Ermittler. Das Screening neuer Kunden in Echtzeit erhöht die Zufriedenheit, stärkt die Kundenbindung und sorgt für eine höhere Qualität des Portfolios.

Proaktiv Betrug bekämpfen

Themen wie schlechte Datenintegration, mangelnde IT-Ressourcen oder die Angst vor falsch-positiven Bewertungen der Schadenmeldungen bereiten den Versicherern weiterhin Sorgen. Die Vordenker der Branche erwarten eine Zunahme der Betrugsfälle in den kommenden 12 Monaten. Da die Versicherer den digitalen Wandel vorantreiben, ist es wichtig, dass sie auch Betrugsprävention in ihr digitales Toolkit aufnehmen.

Wir sehen, dass die Versicherer zunehmend auf die Überwachung von Risiken und Betrug in Echtzeit setzen und Policen und Schadenfälle während des gesamten Lebenszyklus proaktiv überwachen, um sicherzustellen, dass ihr Portfolio gesund bleibt. Anstatt darauf zu warten, was COVID noch bringt, sollten wir Betrug proaktiv bekämpfen. Ehrliche Kunden verdienen das.

Weitere Trends finden Sie im vollständigen Betrugsbericht 2020

Über FRISS

FRISS konzentriert sich zu 100 % auf die automatisierte Betrugs- und Risikoerkennung für Komposit-Versicherer weltweit. Die KI-basierten Softwarelösungen für Underwriting, Schadenbearbeitung und SIU helfen über 175 Versicherern dabei, ihr Geschäft auszubauen. FRISS erkennt Betrug, mindert Risiken und unterstützt die digitale Transformation. Die Implementierung erfolgt innerhalb von vier Monaten und Versicherer erzielen einen bis zu zehnfachen ROI und eine Steigerung um 80 % bei der Schnellschadenbearbeitung von Versicherungsanträgen und Schadenfällen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

FRISS, Kaiser-Wilhelm-Ring 27-29, 50672 Köln, Tel: +49 221 56 94 120, www.friss.com

Ein Marktkommentar von Tim Bütecke, Geschäftsführender Gesellschafter HFH Hamburger Finanzhaus und HFH Immobilien.

 

Wenn es einen Gewinner der Corona-Pandemie gibt, ist es die Digitalisierung der privaten Finanzangelegenheiten. Mittlerweile besucht kaum noch ein Kunde eine Bankfiliale, nur um dort persönlich eine Überweisung abzugeben. Und es bestehen auch immer weniger Versicherungskunden darauf, dass ein Makler wegen jeder Frage zu ihnen nach Hause kommt. Aktuelle Studien zeigen: “Low Touch” ist kein Krisen-Trend, sondern eine dauerhafte Verhaltensänderung der Kunden.

Davon wollen auch Crowdinvesting-Plattformen profitieren, indem sie den Digitalisierungshype dafür nutzen, ein Produkt wieder nach vorne zu stellen, um das es zuletzt eher ruhig geworden war: Immobilien-Token. Die Anbieter versprechen, dass es mittels der Blockchain-Technologie nun nicht nur möglich sei, schon ab einem Euro und ohne klassisches Wertpapierdepot in Immobilien zu investieren, sondern die Anleger “fast in Echtzeit” ihre Token auch wieder verkaufen könnten.

Der Immobilien-Token soll also bereits ein wirklich liquides Produkt sein? Eher nicht. Denn bis heute gibt es keine übergreifende, geschweige denn globale Plattform, auf der mit Immo-Token wirklich gehandelt werden kann. In der Realität handelt es sich um von den Emittenten selbst aufgesetzte Handelsplätze für ihr jeweils eigenes Produkt. Und auch Fragen, die sich ergeben, wenn der Token-Käufer umzieht, heiratet, sich scheiden lässt oder verstirbt, sind nach wie vor ungeklärt. Fazit: So sieht Digitalisierung 0.5 aus, der man ein Digitalisierung-3.0-Mäntelchen umgehängt hat.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Blockchain und Token gehören sicherlich auch beim Immobilienkauf die Zukunft. Man muss nur an ein Thema wie das digitale Grundbuch denken. Bis Immobilien-Token aber ein liquides “Jedermann-Produkt” sein werden, dürften noch mindestens zwei bis drei Jahre vergehen. Solange Token eben nicht nur für “Low Touch”, sondern auch “Low Liquidity” steht, sind die derzeitigen Versuche einiger Akteure, auf der Corona-Digitalisierungs-Welle zu surfen, leider eher das berühmte “mit Kanonen auf Spatzen schießen”.

Über die HFH Gruppe – www.hfh.de

Mit der Gründung des HFH Hamburger Finanzhauses legte Tim Bütecke vor 20 Jahren den Grundstein für die HFH Gruppe. In Zusammenarbeit mit externen Spezialisten verfügen der studierte Diplom-Ingenieur und sein Team über ein umfassendes Portfolio: Baufinanzierung und Vermögenplanung mit Fokus auf Immobilien sind die ausgezeichneten Kernkompetenzen der HFH Gruppe. Dabei setzen die Strategien stets auf eine Mischung aus bewährten, konservativen, digitalen und innovativen Investments.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

HFH Hamburger Finanzhaus GmbH, Großer Burstah 31, 20457 Hamburg, Tel: 040 / 41 43 79 0, www.hfh.de

Die Blockchain-Technologie entwickelt sich zunehmend zum Wirtschaftsfaktor.

 

Wie die Studie “Time for Trust” der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC prognostiziert, wird die Technologie bereits im kommenden Jahr rund 66 Milliarden US-Dollar zum globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) beitragen. Bis 2030 hat die Blockchain nach Einschätzung der von PwC befragten Ökonomen das Potenzial, die weltweite Wirtschaftsleistung um 1,76 Billionen US-Dollar zu steigern. Das entspricht einem Anteil von 1,4 Prozent des globalen BIP. Zudem erwarten die Experten, dass die Technologie in den kommenden fünf Jahren global von der Mehrzahl der Unternehmen eingesetzt wird.

Alle Branchen profitieren

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Mithilfe einer Blockchain lassen sich Dokumente zertifizieren, Daten verschlüsseln, digitale Assets generieren sowie Transaktionen fälschungssicher und in Echtzeit weltweit ohne Intermediäre abwickeln. Allein die Bereiche öffentliche Verwaltung, Bildung und Gesundheit können bis 2030 insgesamt 574 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Erträgen aus möglichen Effizienzen erzielen. “Das Potential der Blockchain wird nicht ausgeschöpft, wenn ein Unternehmen die Technologie nur für den internen Gebrauch aufbaut. Der größte Vorteil an einer Blockchain ist, dass sie das Vertrauen zwischen Unternehmen fördert und einen gleichberechtigten Austausch ermöglicht, der Zwischenhändler ausschließt” erläutert Husen Kapasi, Blockchain Leader bei PwC Europe.

Vorreiter China und USA

Vor allem China und die USA werden der Studie zufolge in den kommenden zehn Jahren von der Blockchain profitieren. In Europa dürfte die Technologie Schweden dank vorhandener IT-Infrastrukturen und Fachkräfte einen BIP-Anstieg um 3 Prozent bescheren, gefolgt von Luxemburg (2,6 Prozent). Deutschland winken ein BIP-Anstieg um 2,4 Prozent oder 95 Milliarden Euro sowie die Chance auf 890.000 neue Arbeitsplätze bis 2030.

Das größte Potenzial der Blockchain sehen die Befragten in der eindeutigen Herkunftsbestimmung (Proof of Origin) von Produkten, Rohstoffen oder Medikamenten. Diese Anwendung dürfte bis 2030 mit rund 962 Milliarden US-Dollar den Löwenanteil zum globalen BIP beisteuern. Durch den Herkunftsnachweis steigt die Transparenz von Lieferketten, während Betrug oder Fälschungen verhindert werden können.

Krypto-Markt gedeiht

Blockchain-Lösungen für den Zahlungsverkehr und die Finanzinstrumente werden der PwC-Prognose zufolge mit 433 Milliarden US-Dollar ebenfalls wesentlich zum erwarteten BIP-Anstieg beitragen. Weltweit erforschen Notenbanken, wie sich nationale Infrastrukturen im Zahlungsverkehr durch digitales Zentralbankgeld verbessern lassen. Banken testen Stable Coins für kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungstransfers in Echtzeit.

“Seit 2009 Bitcoins erstmals in Erscheinung traten, ist der Markt für Krypto-Währungen stark gewachsen. Das Interesse der Finanzbranche an der Blockchain und Krypto-Assets steigt. Die Regulierung treibt diese Entwicklungen noch voran. Durch die aktuellen Gesetzesänderungen für die Krypto Asset Verwahrung und elektronische Wertpapiere institutionalisiert sich die Krypto-Industrie.” sagt Thomas Schönfeld, Direktor im Bereich Financial Services bei PwC Deutschland, “Viele bisher zurückhaltende Marktteilnehmer erkennen die Optionen, die sich in diesem Feld ergeben. Deutschland übernimmt hier in Europa gerade eine Vorreiterrolle”.

Seit Jahresbeginn werden in Deutschland Krypto-Assets umfangreich reguliert. Die Verwahrung von Krypto-Werten gilt seit 1. Januar 2020 als lizenzpflichtige Finanzdienstleistung und benötigt eine Zulassung von der Finanzaufsicht BaFin. Die EU-Kommission legte im September Legislativvorschläge zu Krypto-Werten vor. Die “Verordnung über Märkte für Krypto-Werte” (Regulation on Markets in Crypto Assets – MiCA) soll 2022 in Kraft treten sowie europaweit Rechtsklarheit und -sicherheit für Emittenten und Anbieter von Krypto-Werten schaffen.

 

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PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Friedrich-Ebert-Anlage 35-37, 60327 Frankfurt am Main,Tel: +49 69 9585-0, Fax: +49 69 9585-1000, www.pwc.de

Marktkommentar zur Entwicklung der Krypto-Asset-Branche von Martin Schmidt, Geschäftsführer der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH

 

Dezentrale Finanz-Apps sind der neueste Trend der Krypto-Szene. Ein Asset profitiert davon besonders: Ethereum zeigt, welches Potential in der Blockchain steckt.

Lange Zeit hat Bitcoin die Diskussion um Krypto-Assets dominiert. Kein Wunder, denn Bitcoin ist nicht nur die erste, sondern nach wie vor die mit Abstand wertvollste Kryptowährung. Seit einigen Monaten bestimmt jedoch ein neuer Trend die Krypto-Welt: DeFi (Decentralised Finance) heißt das Buzzword, dass derzeit für Aufruhr sorgt. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um neue, auf der Blockchain basierende Finanzprodukte mit klassischen Anwendungsfeldern. Darlehen, Versicherungen, Anleihen und Verzinsungen werden über dezentralen Apps (DApps) verwaltet, zentrale Anbieter wie Banken und Zahlungsdienstleister fallen weg.

Die Nutzung solcher Finanz-Programme nahm zuletzt explosionsartig zu: Lag der Gesamtwert der DeFi-Apps Ende Oktober 2019 bei rund 530 Millionen US$, ist der Wert innerhalb eines Jahres auf knapp 11,1 Mrd. US$ angestiegen, er hat sich also mehr als verzwanzigfacht. Stand heute laufen fast alle DeFi-Anwendungen über das Netzwerk der öffentlichen Ethereum-Blockchain. Da mit der Nutzung der DeFi-Anwendungen auch die Nachfrage nach Ether, dem nativen Token der Ethereum-Blockchain steigt, war Ethereum 2020 eines der Krypto-Assets mit der besten Performance am Markt. Trotz Corona-Krise hat sich der Preis von Ethereum fast verdreifacht.

Die steigende Zahl der Nutzer und die Fülle der verschiedenen Anwendungen zeigten zuletzt, was bei Ethereum möglich ist. Dadurch wurde auch deutlich, was Ethereum von klassischen Kryptowährungen wie etwa Bitcoin unterscheidet: Bitcoin wurde in erster Linie als digitales Geld konzipiert, das vollständig dezentral funktioniert, also ohne, dass es von einer zentralen Stelle ausgegeben oder verwaltet wird. Obwohl Ethereum durchaus als Geld genutzt werden kann, liegt hierin jedoch nicht der Hauptzweck. Vielmehr stellt Ethereum eine Plattform dar, auf der wiederum andere Anwendungen gebaut werden können.

Immer wieder sind im Zusammenhang mit Ethereum Superlative wie „Krypto-Revolution“ oder „Internet 3.0“ zu hören. Solche Bezeichnungen mögen hoch gegriffen sein, tatsächlich verbirgt sich hinter Ethereum aber tatsächlich eine der spannendsten Entwicklungen, die der Krypto-Markt derzeit zu bieten hat. Denn die DApps auf Basis der Ethereum-Blockchain bilden die Bausteine für ein ganzes Ökosystem, in dem Nutzer mit verschiedenen Produkten und Services interagieren können.

Die dezentralen Anwendungen werden erst durch den Einsatz sogenannter Smart Contracts möglich, auf der Ethereum-Blockchain programmiert werden können. Smart Contracts sind im Grunde nichts weiter als der selbstausführende Teil eines Codes, der Vereinbarungen zwischen mehreren Vertragsparteien festlegt und ausführt. Vertragsrisiken werden minimiert, da Smart Contracts in die Blockchain eingebunden sind und dort sicher und unveränderlich fortbestehen. Ein Beispiel: Wer einen Kreditvertrag abschließt, muss nicht mehr befürchten, dass einer der Teilnehmer seine Kredite nicht wie verhandelt zurückzahlt, da Verträge immer automatisiert nach einem zu Beginn festgelegten Protokoll ausgeführt werden. Intermediäre und zentrale Institutionen, die zwischen den Parteien vermitteln und die Einhaltung der Verträge kontrollieren, fallen somit weg. Sollte Ethereum weiter an Fahrt aufnehmen und zu einem festen Bestandteil des finanziellen Austauschs werden, könnten Mittelsmänner wegfallen, so dass wirtschaftliche Beziehungen am Ende nur noch dezentral über die Blockchain und direkt von Person zu Person ablaufen.

Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg.  Auch deshalb, weil Ethereum bei weitem nicht perfekt ist. Denn bei aller Euphorie sollte man nicht die Schwächen des Systems vergessen. Täglich sorgen alleine DApps auf der Blockchain für rund 95.000 Transaktionen, ganz zu schweigen von den Hunderttausenden täglichen Transaktionen, die durch den Handel von Ethereum-Token hinzukommen. Allerdings schafft das Ethereum-Netzwerk derzeit gerade einmal 15-20 Transaktionen pro Sekunde – ein Wert der in Anbetracht der weiter steigenden Nachfrage vollkommen unzureichend erscheint. Will Ethereum seine Vorrangstellung bei DeFi-Anwendungen beibehalten, muss die Skalierbarkeit erhöht werden. Abhilfe schaffen soll hier das Projekt Ethereum 2.0, das laut den Entwicklern mehr als 100.000 Transaktionen pro Sekunde möglich machen soll. Ob diese Einschätzung realistisch ist, wird sich jedoch erst zeigen, wenn das Projekt aus seiner Entwicklungsphase kommt.

 

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Postera Capital GmbH, Wilhelm-Tell-Str. 26, 40219 Düsseldorf, Tel: +49 211 976 333 50, https://postera.io/

Sichere Verwahrung von Kryptowährungen & digitalen Assets von und für Profis

 

Die Tangany GmbH bietet in Kooperation mit der Anyblock Analytics GmbH erstmals einen Rundum-Service für die sichere Verwahrung von Kryptowährungen und digitalen Assets für B2B-Kunden an. Dies kündigten das in München ansässige Custody-Unternehmen und die in Mainz sitzenden Beratungs- und Infrastruktur-Spezialisten für dezentrale Technologien heute an.

Der Rundum-Service besteht aus einer hochsicheren Verwahrung digitaler Werte (etwa Bitcoin, Ethereum, Tether oder auch sog. Security Tokens) und einer leistungsfähigen Crypto-Payment-Engine. Dieser cloud-basierte Service kann als White-Label Lösung reibungslos in die Infrastruktur des Kunden integriert werden. Dazu bringt Anyblock Analytics ihre jahrelange Erfahrung im Bereich dezentrale Netzwerke ein: Beratung, Software-Entwicklung, Integration mit bestehenden IT-Systemen und dem professionellen Betrieb von Blockchain-Infrastruktur.

Das kombinierte Angebot sorgt dafür, dass sich Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können und die Komplexität der Blockchain Technologie inklusive aller IT-Aspekte von den Kooperationspartnern übernommen werden. Darüber hinaus spart man sich mit diesem Angebot eine Menge Zeit und Geld bei der Implementierung einer eigenen Blockchain Lösung.

“Wir wollen unseren B2B-Kunden in Deutschland und der EU Top-Qualität mit voller regulatorischer Sicherheit bieten.” führt Tangany-Geschäftsführer Martin Kreitmair aus. “Dabei hilft uns die Integrationskompetenz und Infrastrukturerfahrung unserer Partner von Anyblock Analytics.” Deren Geschäftsführer Peter Eulberg ergänzt: “Gemeinsam können wir unseren Kunden einen ganzheitlichen Beratungsansatz und eine End-to-End-Lösung anbieten.”

Die Teams von Tangany und Anyblock arbeiten bereits seit geraumer Zeit erfolgreich zusammen und planen ihre Partnerschaft durch weitere gemeinsame Schritte auszubauen. So strebt Tangany zusätzlich den Erwerb der deutschen Kryptoverwahrlizenz an. Anyblock wird als Dienstleister für Auslagerungen regulatorisch konforme Outsourcing-Verträge für das Infrastruktur Geschäft anbieten. Beide Partner leisten dadurch Pionierarbeit im Bereich der Blockchain-Adoption und Krypto-Regulierung.

 

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Deutsche wissen zunehmend mehr über Kryptowährungen, nutzen sie jedoch weniger und haben immer weniger Vertrauen in die Preisstabilität.

 

Das zeigt die neue Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint zu Kryptowährungen, die bereits zum fünften Mal in Folge mit vergleichbarem Forschungsdesign durchgeführt wurde. Dr. Robert Bosch, Partner bei BearingPoint im Bereich Financial Services: “Immer mehr Deutsche wissen über Kryptowährungen Bescheid und immer weniger nutzen sie. Dieser Trend geht mit einem stetig gesunkenen Vertrauen in Kryptowährungen einher. Das Vertrauen in Gold und staatliche Währungen ist dagegen weiter ungebrochen.”

Kryptowährungen sind in den letzten Jahren immer bekannter geworden. Inzwischen hat fast jeder Deutsche schon einmal von Kryptowährungen gehört. Und jeder Vierte weiß sogar, wie diese digitalen Zahlungsmittel funktionieren. Doch die gestiegenen Kenntnisse über Kryptowährungen gehen nicht einher mit stärkerer Nutzung bzw. stärkerem Vertrauen in diese Zahlungsmittel. Im Gegenteil: wie eine neue repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der Management- und Technologieberatung BearingPoint zeigt.

Nutzung von Kryptowährungen gesunken

Seit dem Höhepunkt im Jahr 2017 nutzen immer weniger Deutsche Kryptowährungen. Damals gaben noch 11 Prozent der Befragten an, Kryptowährungen zu nutzen. In den Folgejahren sank die Zahl der Kryptogeldnutzer kontinuierlich und heute geben nur noch 4 Prozent an, Kryptowährungen zu nutzen.

Preisstabilität: Wenig Vertrauen in Kryptogeld

Das Vertrauen in die Preisstabilität von Kryptowährungen ist seit Jahren im Abwärtstrend. Während 2017 noch jeder dritte Befragte Kryptowährungen vertraute, gibt dies heute nur noch jeder sechste an. Dagegen ist das Vertrauen in Gold (87 Prozent) und staatliche Währungen (86 Prozent) weiter ungebrochen und im Vergleich zu 2019 weiter gestiegen.

Große Mehrheit glaubt nicht an Ablösung staatlicher Währungen durch Kryptogeld

Die überwiegende Mehrheit der Befragten (76 Prozent) glaubt nicht daran, dass Kryptowährungen zukünftig staatliche Währungen ablösen werden. Wie schon 2019 – als 77 Prozent dieser Meinung waren – genießen staatliche Währungen damit weiter einen sehr hohen Stellenwert in Deutschland.

Dr. Robert Bosch, Partner bei BearingPoint im Bereich Financial Services: “Immer mehr Deutsche wissen über Kryptowährungen Bescheid und immer weniger nutzen sie. Dieser Trend geht mit einem stetig gesunkenen Vertrauen in Kryptowährungen insgesamt einher. Das Vertrauen in Gold und staatliche Währungen ist dagegen weiter ungebrochen. Die Nutzung erfuhr 2017 einen steilen Anstieg, durch den Hype um Bitcoin und der Anwendungsfälle der Utility Tokens. Durch den hohen Preisanstieg des Bitcoins im Jahre 2017, haben die Menschen eine Ablösung der FIAT-Währungen durch Kryptowährungen für wahrscheinlicher gehalten. Das ist heute anders. Dazu kommt, dass die Politik mit Plänen zur Etablierung eines digitalen Euros darauf reagiert hat. Dies ist eine spannende Entwicklung und würde den herkömmlichen privaten Kryptowährungen den Kampf ansagen.”

Anlageform: Vertrauen in Gold und staatliche Währungen am größten

Kryptowährungen sind unter den Anlegern als Anlageform weiter wenig attraktiv. Fast dreiviertel der Befragten sind der Meinung, dass sie keine geeignete Anlageform sind. Wie schon in den Vorjahren bleibt Gold mit 80 Prozent klar erste Wahl bei den bevorzugten Anlageformen, gefolgt von staatlichen Währungen mit 66 Prozent.

Investitionen in Krypto-Assets für 41 Prozent gar keine Option

Krypto-Assets – also digitale Abbildungen von Vermögenswerten, die ohne eine physische Urkunde bzw. Eigentumsnachweis existieren und gehandelt werden können – sind ebenfalls nur für wenige Menschen interessant. In die jeweiligen Vermögenswerte – wie beispielsweise digitales Geld, Wertpapiere, physische Vermögenswerte, Unternehmensanteile oder Wertpapiere – würden nur jeweils zwischen 13 und 16 Prozent investieren. Unter denjenigen, die sich das vorstellen können, sind Männer stärker vertreten als Frauen. Ganze 41 Prozent der Befragten können sich Krypto-Assets-Vermögenswerte gar nicht vorstellen.

Dr. Robert Bosch: “Kryptowährungen werden offensichtlich nicht als FIAT-Ersatz gesehen und selbst eine digitale tokeniserte FIAT-Währung wie der digitale Euro ist aktuell noch nicht im Fokus. Der Grund könnte mangelnde Kenntnis sein. Durch fehlende Medienpräsenz mangelt es an Aufklärung in den Themen. Grundsätzlich ist in den kommenden Jahren auch abzuwarten, wie die Politik und die dazugehörigen Regulierungen die Rahmenbedingungen für digitale Wertpapiere verbessern.”

Selbstverwahrung deutlich beliebter als bei einer Bank

Gefragt nach einem generellen Service einer Kryptoverwahrung – die seit dem 1. Januar 2020 in Deutschland gesetzlich möglich ist – gibt fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) an, dies lieber selber verwahren zu wollen, als es beispielsweise einer Bank zu überlassen. Nur gerade einmal 17 Prozent würden die Verwahrung der Krypto-Assets durch eine institutionelle Stelle nutzen.

Dr. Robert Bosch: “Die Tatsache, dass sich die Deutschen lieber in Eigenregie um die Kryptoverwahrung kümmern, als dies beispielsweise einer Bank zu übergeben, finde ich sehr spannend. Denn schließlich gehen die Menschen damit ein Risiko ein, durch eigene Schuld ihr Vermögen zu verlieren. Ein Grund dafür könnte ein gewisser Vertrauensverlust in Banken sein. Ein anderer, mangelnde Kenntnisse zu Kryptowährungen insgesamt und im Besonderen zu den neuen gesetzlichen Regelungen. Auf jeden Fall lässt dieser Punkt aufhorchen und wir werden dranbleiben, wie sich diese Debatte weiterentwickelt.”

Über die Studie

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage von YouGov Deutschland im Auftrag von BearingPoint, an der zwischen dem 15. und 16. September 2020 insgesamt 2038 Personen teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Die Erhebung wurde zum fünften Mal in Folge mit vergleichbarem Forschungsdesign durchgeführt und untersucht Wahrnehmung und Nutzungsverhalten virtueller Zahlungstechnologien in Deutschland.

 

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Neue Analysen von PwC zeigen, dass Blockchain-Technologien das Potenzial besitzen, das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den nächsten zehn Jahren um 1,76 Billionen US-Dollar zu steigern.

 

Das ist die zentrale Erkenntnis eines neuen PwC-Berichts mit dem Titel “Time for trust:The trillion-dollar reason to rethink blockchain” (Zeit für Vertrauen: Der Billionen-Dollar-Grund für ein Umdenken in Bezug auf Blockchains), der sich damit befasst, wie die Technologie aktuell genutzt wird, sowie die Auswirkungen untersucht, die Blockchain-Technologien auf die Weltwirtschaft haben könnten. Mittels Analyse der fünf wichtigsten Anwendungsbereiche von Blockchains, die nach ihrem Potenzial zur Schaffung von wirtschaftlichem Wert geordnet sind, beurteilt der Bericht das Wertschöpfungspotenzial der Technologie branchenübergreifend – vom Gesundheitswesen über staatliche und öffentliche Dienste bis hin zu Fertigung, Finanzen, Logistik und Einzelhandel.

“Blockchain-Technologien werden seit Langem mit Kryptowährungen wie Bitcoin in Verbindung gebracht, aber sie haben so viel mehr zu bieten, vor allem in der Frage, wie öffentliche und private Organisationen Daten sichern, austauschen und nutzen”, merkt Steve Davies, Global Leader, Blockchain, und Partner bei PwC UK, an.

“Während Organisationen mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie kämpfen, haben sich zahlreiche disruptive Trends beschleunigt. Die Analyse ergibt, dass Blockchain-Technologien Organisationen dabei unterstützen können, wie sie ihren Geschäftsbetrieb wiederaufbauen und umgestalten – untermauert durch ein besseres Vertrauen, eine größere Transparenz und höhere Effizienz in Organisationen und Gesellschaft.”

  • Der Bericht bestimmt fünf zentrale Anwendungsbereiche von Blockchains und bewertet ihr Potenzial zur Schaffung von wirtschaftlichem Wert anhand von ökonomischen Analysen und Branchenforschung. Die Analyse deutet auf eine entscheidende Wende im Jahr 2025 hin, wenn Blockchain-Technologien voraussichtlich in großem Maßstab in der gesamten Weltwirtschaft eingesetzt werden.
  • Die Verfolgung und Rückverfolgung – oder Herkunft – von Produkten und Dienstleistungen, die sich für die Lieferketten vieler Unternehmen während der COVID-19-Pandemie als neue Priorität herausgestellt haben, besitzen das größte wirtschaftliche Potenzial (962 Milliarden US-Dollar). Blockchain-Anwendungen können sehr unterschiedlich sein und vielfältige Unternehmen unterstützen – von der Schwerindustrie, einschließlich des Bergbaus, bis hin zu Modelabels, die auf die immer häufigere Prüfung einer nachhaltigen und ethischen Beschaffung durch die Öffentlichkeit und Anleger reagieren.
  • Zahlungen und Finanzdienstleistungen, auch die Verwendung von digitalen Währungen, oder die Unterstützung der finanziellen Inklusion durch grenzüberschreitende Zahlungen und Rücküberweisungen (433 Milliarden US-Dollar).
  • Identitätsmanagement (224 Milliarden US-Dollar), einschließlich Personalausweise, berufliche Berechtigungsnachweise und Zertifikate, um Betrug und Identitätsdiebstahl einzudämmen.
  • Die Anwendung von Blockchains für Verträge und Schlichtung (73 Milliarden US-Dollar) sowie Kundenbindung (54 Milliarden US-Dollar), darunter auch die Nutzung von Blockchain-Technologien für Treueprogramme, erstreckt das Potenzial von Blockchains weiter auf ein deutlich größeres Spektrum von öffentlichen und privaten Industriesektoren.

Der Erfolg von Blockchain-Technologien hängt von einem unterstützenden politischen Umfeld, einem geschäftlichen Ökosystem, das bereit ist, die neuen Möglichkeiten durch die Technologien zu nutzen, sowie einem geeigneten Branchenmix ab.

Unter allen Kontinenten dürfte Asien den größten wirtschaftlichen Nutzen durch Blockchain-Technologien erzielen. Was einzelne Länder betrifft, könnten Blockchain-Technologien den höchsten potenziellen Nettonutzen in China (440 Milliarden US-Dollar) und den USA (407 Milliarden US-Dollar) haben. Fünf weitere Länder – Deutschland, Japan, Großbritannien, Indien und Frankreich – dürften Schätzungen zufolge ebenfalls einen Nettonutzen von mehr als 50 Milliarden US-Dollar verzeichnen.

Der Nutzen ist jedoch von Land zu Land unterschiedlich. So profitieren fertigungsorientierte Volkswirtschaften wie China und Deutschland mehr von Herkunft und Rückverfolgbarkeit, während den USA die Anwendung bei Verbriefung und Zahlungen sowie Identität und Berechtigungsnachweisen am meisten zugutekommen würde.

Auf Sektorebene dürften die öffentliche Verwaltung, das Bildungs- und das Gesundheitswesen den größten Nutzen ziehen. PwC geht davon aus, dass diese Sektoren bis 2030 einen Nutzen von etwa 574 Milliarden US-Dollar verzeichnen werden, indem sie die Effizienzvorteile nutzen, die Blockchain-Technologien der Welt von Identitätsmanagement und Berechtigungsnachweisen bringen werden.

Unterdessen wird es weitreichendere Vorteile für Unternehmensdienstleistungen, Kommunikation und Medien geben, während Großhändler, Einzelhändler, Hersteller und Baudienstleister von der Nutzung von Blockchain-Technologien für die Einbindung von Verbrauchern und die Deckung der Nachfrage nach Herkunft und Rückverfolgbarkeit profitieren werden.

Die Möglichkeit, dass Blockchain-Technologien als Teil der zukünftigen Strategie von Organisationen in Betracht gezogen werden, wird in Untersuchungen von PwC unter Wirtschaftsführern deutlich, die zeigten, dass beinahe zwei Drittel der CEOs (61 Prozent) eigenen Angaben zufolge in der digitalen Transformation von Kerngeschäftsvorgängen und -prozessen eine ihrer obersten drei Prioritäten sehen, wenn sie die Geschäftstätigkeit nach der COVID-19-Pandemie wiederaufbauen.

“Einer der größten Fehler, den Organisationen bei der Implementierung neuer Technologien machen können, besteht darin, das Projekt dem Enthusiasten im Team zu überlassen. Sie erfordert Unterstützung durch die Führungsetage, um zu funktionieren, die strategische Chance und den Wert zu erkennen und das richtige Maß an Zusammenarbeit innerhalb einer Branche zu ermöglichen”, erklärt Steve Davies. “Angesichts des Ausmaßes der wirtschaftlichen Zerrüttung, mit dem Organisationen derzeit konfrontiert sind, wird es die Festlegung von Proof-of-Concept-Anwendungen, die im Erfolgsfall erweitert und im Umfang angepasst werden können, Unternehmen ermöglichen, den Wert zu erkennen und gleichzeitig Vertrauen und Transparenz bezüglich der Lösung aufzubauen, um das Potenzial von Blockchains zu verwirklichen.”

Der Bericht warnt, dass zur Ausschöpfung des wirtschaftlichen Wirkungspotenzials von Blockchains der Energieaufwand gesteuert werden muss. Zunehmende geschäftliche und staatliche Maßnahmen zum Klimawandel, einschließlich der Verpflichtung zu “Transform to Net Zero” (Wandel zur klimaneutralen Wirtschaft), werden dazu führen, dass Organisationen neue Modelle zur Konsolidierung und gemeinsamen Nutzung von Infrastrukturressourcen in Betracht ziehen müssen, um die Abhängigkeit von traditionellen Rechenzentren und deren technologiebezogenen Energieverbrauch insgesamt zu reduzieren.

 

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Der Wandel hin zu einer bargeldlosen Gesellschaft hat längst begonnen. Digitales Zentralbankgeld ist dabei der nächste logische Schritt. Wie auch bei digitalen Zahlungen nimmt China dabei eine Vorreiterrolle ein.

 

„Digitales Zentralbankgeld (DZBG) ist ein sicheres elektronisches Zahlungsmittel, das von einer Zentralbank geschaffen und gedeckt wird. Es stellt eine direkte Forderung gegenüber der Zentralbank dar und wird in einer von der Zentralbank oder der Regierung betreuten Datenbank gehalten“, so Christian Vondenbusch, Portfoliomanager bei Lombard Odier Investment Managers. „In dieser Datenbank wird erfasst, über wie viel Geld jeder Kontoinhaber – sei es ein Unternehmen oder eine Einzelperson – verfügt. Etwa 80 Prozent der 66 Zentralbanken arbeiten momentan an DZBG.

Mit DZBG erlangen Zentralbanken die Kontrolle über die in einer Währung im Umlauf befindliche Geldmenge und stabilisieren das Finanz- und Zahlungssystem. Da Zentralbanken nachvollziehen können, wo sich jede einzelne Geldeinheit ihrer Währung befindet, unterstützt DZBG Regierungen dabei, illegale Tätigkeiten und Steuervermeidung einzudämmen.

DZBG ist effizient, sicher, verlässlich und schnell bearbeitbar. Außerdem fördert es die finanzielle Inklusion, da Bürger Zugang zu einem kostenfreien oder günstigen Basiskonto bei der Zentralbank erhalten.

Während sich westliche Länder noch Zeit lassen, digitale Währungen einzuführen, testen vier große chinesische Städte DZGB bereits in der Praxis. Im April 2020 ist das Digital Currency Electronic Payment-Projekt in Shenzhen, Suzhou, Xiong’an und Chengdu gestartet. Laut Chinesischer Volksbank könnte die neue Digitalwährung bis zu den olympischen Winterspielen 2022 in Peking einsatzbereit sein.

Der digitale Yuan wird von der chinesischen Regierung ausgegeben, gedeckt und mittels einer App in einer digitalen Geldbörse – und nicht auf einem Bankkonto – verwahrt. Mithilfe der digitalen Geldbörse sind Nutzer in der Lage, alltägliche Geschäfte zu tätigen, wie beispielsweise Waren zu bezahlen, Geld zu senden und zu empfangen oder an Geldautomaten Überweisungen vorzunehmen. Damit gehört der digitale Yuan zum liquidesten Teil des Geldbestandes und ersetzt, zumindest teilweise, Münzen und Scheine.

Länder steigen unterschiedlich schnell auf digitale Zahlungsmethoden um. Barzahlungen sind in vielen Gesellschaften tief verwurzelt. Deshalb klappt der Übergang zu digitalen Zahlungsmethoden nur langsam, selbst wenn die technologische Infrastruktur bereits vorhanden ist. Da die chinesische Bevölkerung technologieaffin ist, haben mobile Zahlungsvorgänge innerhalb der letzten zehn Jahre rasant zugenommen und der Grad der Marktdurchdringung von digitalen Zahlungen zählt bereits heute zu den weltweit höchsten. Da das Land bei mobilen Zahlvorgängen Vorreiter ist, dürfte China auch bei DZBG Maßstäbe setzen.“

 

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Lombard Odier Asset Management (Europe), Limited, Frankfurt Branch, Bockenheimer Landstraße 2­4, D-­60306 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0)69 6677 48 154, Fax: +49 (0)69 6677 48 220, www.lombardodier.com

Erneuerbare Energien sind dezentral angelegt, viele Anlagen summieren ihre Leistung zu großen Strommengen.

 

Ein logischer Schritt ist es, auch das Management dezentral zu organisieren: auf einer Blockchain. Das 2008 in Frankreich gegründete Unternehmen WPO SAS treibt diese Entwicklung mit der Ausgabe von Green Token voran. „Künstliche Intelligenz und Blockchain ermöglichen neue Wirkungsgrade beim Betrieb der Anlagen“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group. „Deshalb beteiligen wir uns an dem System.“

Die WPO ist ein führendes, unabhängiges europäisches Unternehmen für die Verwaltung erneuerbarer Anlagen und dazugehörender Dienstleistungen – und hat gerade das erste Green-Token-Angebot auf den Markt gebracht, für das eine Genehmigung der französischen Finanzmarktaufsicht ausgestellt wurde. Das Offering läuft noch bis zum 12. November 2020. „Die WPO ist eine bekannte Größe im europäischen Markt für Erneuerbare“, sagt Voigt. Die Plattform verwaltet, administriert oder beaufsichtigt mehr als 600 Anlagen in zwölf europäischen Ländern mit einer Kapazität von mehr als fünf Gigawatt, das sind 2.000 Windräder und rund 12 Millionen Solarmodule.

Das Unternehmen will die Blockchain als Schlüsselinstrument zur Unterstützung von Veränderungen im Energiesektor nutzen. „Seit fast drei Jahren arbeitet die WPO mit der Blockchain-Technologie zur Zertifizierung Erneuerbarer Energien an den Grundlagen, neben der Optimierung der Anlagen auch den Datenfluss nutzen zu können“, sagt Voigt. Damit lässt sich die Energiewende deutlich beschleunigen. „Mit dieser Entwicklung im Hinterkopf ist der Green Token als neuer digitaler Vermögenswert ein schlüssiges Investment“, so Voigt.

Green Token eröffnen allen Marktteilnehmern neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle:

  1. Eine für den Energieübergang spezifische Zahlungsmethode,
  2. Ermöglichung des diskontinuierlichen und direkten Stromhandels,
  3. Ausstellung von Zertifikaten mit hoher Zuverlässigkeit, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit bieten,
  4. Ermöglichung der vorausschauenden Wartung sowie der Automatisierung von Versicherungen und Garantien.

Duncan Levie, Geschäftsführer der WPO: „Green Token sollten allen professionellen Akteuren im Energiesektor sowie Einzelpersonen zur Verfügung gestellt werden.“ Die WPO werde so eine europäische Multi-Service-Plattform für die Verwaltung der Energiedaten aufbauen. Die 15 Millionen Token werden den Erwerbern ab 23. November 2020 eingebucht, ab 1. Dezember 2020 können die Green Token dann auf der französischen Savitar-Plattform oder direkt im Green-Token-Netzwerk frei gehandelt werden.

 

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Bitkom begrüßt Vorschläge für europäische Rechtssicherheit bei Kryptowerten wie Bitcoin & Co.

 

Kryptowerte wie Bitcoin könnten in Europa nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom deutlich an Fahrt gewinnen, wenn der heute veröffentlichte EU-Regulierungsentwurf umgesetzt wird. So sollen unter anderem für Kryptowerte einheitliche Regeln für Emittenten, Verwahrer und Handelsplattformen geschaffen werden. Für sogenannte signifikante Stablecoins wie Libra dürften die Auflagen hingegen deutlich strenger ausfallen. So soll hierfür unter anderem die Aufsicht von den nationalen Aufsichtsbehörden auf die europäische Ebene (EBA) übertragen werden. „Die EU harmonisiert den bestehenden Regulierungs-Flickenteppich bei Kryptowerten und kann damit eine weltweite Vorreiterrolle einnehmen“, sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Bitkom. „Angesichts des hohen Tempos, in dem sich der Krypto-Markt entwickelt, muss es jetzt darum gehen, diesen Regulierungsvorschlag möglichst schnell in geltendes Recht umzusetzen.“

Der Regulierungsentwurf sieht zudem vor, ein sogenanntes Pilotregime für bestimmte Infrastrukturen mit  Distributed-Ledger-Technolgie zu ermöglichen. So könnten regulatorische Ausnahmen für Krypto-Handelsplätze und Verwahrer von Security Token ermöglicht werden. Und für Kryptowerte, die bereits als Finanzinstrumente nach EU-Recht gelten, soll es gesetzliche Anpassungen sowie Klarstellungen geben, um für mehr Rechtssicherheit zu sorgen. „Diese Rechtssicherheit, verbunden mit einem einheitlichen EU-Binnenmarkt, in dem nationale Lizenzen in der ganzen EU gelten und übertragbar sind, könnte zahlreiche Krypto-Unternehmen nach Europa locken. Die EU kann mit ihrer Regulierung weltweite Standards setzen und sich einen globalen Standortvorteil aufbauen “, so Hansen. „Wichtig wird dabei aber sein, dass bei konkreten Maßnahmen die regulatorischen Anforderungen nicht so hoch gesetzt werden, dass ein Wettbewerbsnachteil entsteht oder innovative Startups ausgeschlossen werden.“

Bitkom-Webevent zur EU-Kryptoregulierung

Am 1. Oktober lädt Bitkom zu einem Webevent über die geplante EU-Regulierung von Krypto-Assets ein. Mit dabei sind unter anderem Dr. Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen sowie Marcel Haag, Direktor für „Horizontal Policies“ bei DG FISMA in der Europäischen Kommission. Eine Anmeldung ist hier online möglich.

 

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Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien e.V., Albrechtstraße 10, 10117 Berlin-Mitte,Tel: 030 27576-0, www.bitkom.org

Das neue Zinsportal SaveBetter.com verbindet amerikanische Banken direkt mit Sparern und bringt damit eine wichtige Innovation in den 16 Billionen US-Dollar großen lokalen Einlagenmarkt und schafft damit eine Win-win-Situation für Banken und Sparer:

 

Banken erhalten nationale Distribution für ihre Einlagenprodukte, Sparer profitieren von größerer Auswahl und mehr Komfort beim Aufbau von Sparportfolios. Deposit Solutions ist damit das erste Unternehmen, das sowohl auf dem europäischen als auch auf dem amerikanischen Kontinent eine Einlagenplattform betreibt.

Das Hamburger FinTech Deposit Solutions, eine Beteiligung der Frankfurter FinLab AG (ISIN: DE0001218063; Ticker: A7A.GR), hat den Marktstart seines US-Zinportals SaveBetter.com bekanntgegeben. Mit SaveBetter bietet Deposit Solutions amerikanischen Banken einen nationalen Vertriebskanal für ihre Einlagenprodukte – und Sparern besseren Zugang, höhere Auswahl und mehr Komfort beim Abschluss von Sparprodukten unterschiedlicher Banken. Die Plattform von Deposit Solutions ist auf dem amerikanischen Kontinent die erste und einzige ihrer Art und stellt eine wichtige Innovation für den rund 16 Billionen US-Dollar großen US-Einlagenmarkt dar.

Privatkundeneinlagen sind eine wichtige Finanzierungsquelle für amerikanische Banken und zeichnen sich durch zahlreiche positive Charakteristika wie Granularität und Stabilität aus. Über SaveBetter.com können US-Banken auf einfache Weise die Vertriebsreichweite für ihre Einlagenprodukte über ihre lokalen Märkte hinaus erhöhen. SaveBetter ermöglicht ihnen landesweit Zugang zu Sparern ohne institutionellen Vermittler. Deposit Solutions übernimmt dabei die gesamte operative Umsetzung des Finanzierungsprozesses inklusive Marketing und Kundenservice und bietet den Banken damit eine Full-Service-Lösung zum Einsammeln von Privatkundeneinlagen.

“Mit SaveBetter.com erhalten amerikanischen Banken nationale Reichweite auf Knopfdruck. Wir helfen den Banken dabei, sich besser und effektiver mit Privatkundeneinlagen zu finanzieren”, sagt Philipp von Girsewald, CEO der amerikanischen Tochtergesellschaft von Deposit Solutions. “Als erstes Unternehmen im amerikanischen Einlagengeschäft bringen wir Banken und Sparer über eine digitale Plattform direkt zusammen – zum gegenseitigen Nutzen für beide Seiten.”

PayPal Co-Gründer Peter Thiel, seit 2015 Gesellschafter bei Deposit Solutions: “Die USA verfügen über einen riesigen Einlagenmarkt und eine gewachsene Deposit Brokerage Industrie. Deposit Solutions bringt eine spannende Innovation in diesen Markt”, so der Unternehmer und Investor. “Deposit Solutions kann für das Einlagengeschäft das leisten, was PayPal für den Zahlungsverkehr geleistet hat.”

Die ersten US-Partnerbanken von Deposit Solutions sind Continental Bank aus Salt Lake City, Ponce Bank (vollständig im Besitz der PDL Community Bancorp) aus New York und Central Bank of Kansas City. Weitere Institute sollen in Kürze folgen. Das Produktsortiment auf SaveBetter.com umfasst zum Start verzinste Sparkonten und wird künftig durch sogenannte Certificates of Deposit (CDs), dem amerikanischen Pendant zum europäischen Festgeld, ergänzt.

“Mit dem Start unserer US-Plattform untermauern wir unseren Anspruch, eine neue Infrastruktur für das globale Einlagengeschäft zu stellen. Wir sind stolz darauf, als erstes Unternehmen eine Einlagenplattform sowohl auf dem europäischen als auch auf dem amerikanischen Kontintent zu betreiben”, sagt Dr. Tim Sievers, CEO und Gründer von Deposit Solutions. “Der Einlagenmarkt in den USA ist 16 Billionen Dollar groß und bietet uns als FinTech-Unternehmen hervorragende Wachstumsmöglichkeiten. Der Start von SaveBetter ist dabei nur der erste Schritt, um unsere Vision eines offenen Einlagenmarkts auf dem amerikanischen Kontinent zu verwirklichen.”

Deposit Solutions wurde im Jahr 2011 gegründet und ist eines der größten und wachstumsstärksten FinTech Unternehmen Europas. Die europäische Einlagenplattform des Unternehmens verbindet bereits mehr als 150 Banken aus 20 Ländern und hat kürzlich die Marke von 30 Milliarden US-Dollar vermittelter Einlagen überschritten.

Über Deposit Solutions:

Deposit Solutions ist ein weltweit anerkanntes FinTech-Unternehmen, das die erste Open-Banking-Plattform für Spareinlagen betreibt. Mit seiner Technologie hat das Unternehmen eine neue Infrastruktur für den weltweit 50 Billionen US-Dollar großen Einlagenmarkt entwickelt, von der Banken ebenso wie Anleger profitieren. Deposit Solutions hat auf zwei Kontinenten bereits mehr als 150 Banken aus über 20 Ländern an seine Plattform angeschlossen. Zusätzlich vermarktet das Unternehmen über seine Tochtergesellschaften ZINSPILOT, Savedo und SaveBetter ausgewählte Einlagenprodukte seiner Partnerbanken direkt an Sparer in Europa und den USA. Deposit Solutions wurde 2011 von Dr. Tim Sievers gegründet und hat neben seinem Hauptsitz in Hamburg Büros in Berlin, London, Zürich und New York. Zu den Gesellschaftern des Unternehmens gehören führende Tech-Investoren wie e.ventures, Vitruvian Partners, Greycroft, FinLab, Kinnevik, Peter Thiel, Top Tier Capital Partners, der Angel Investor Stefan Wiskemann sowie die Deutsche Bank AG.

 

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Bundesnotarkammer und Bayerisches Justizministerium entwickeln digitales Gültigkeitsregister

 

Bis heute werden notarielle Vollmachten und gerichtliche Erbscheine ausschließlich in Papierform ausgestellt. Verlieren sie ihre Gültigkeit, muss die Papierurkunde zurückerlangt oder notfalls durch eine gerichtlich bewilligte öffentliche Bekanntmachung für kraftlos erklärt werden. Dieser Prozess nimmt nicht selten mehrere Wochen in Anspruch, in denen die Vollmachten und Erbscheine weiterhin im Umlauf sind. “In dieser Zeit besteht eine gewisse Missbrauchsgefahr”, erklärt Prof. Dr. Jens Bormann, Präsident der Bundesnotarkammer, “zudem werden die Urkunden häufig verloren oder liegen bei wichtigen Terminen nicht vor”, so Bormann weiter.

Genau bei dieser Problematik setzt das deutschlandweit erste Blockchain-Projekt der Justiz an, eine gemeinsame Idee der Bundesnotarkammer und des bayerischen Justizministeriums. Minister Georg Eisenreich: “Die Welt von morgen ist digital. Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen. Die neuen technologischen Möglichkeiten von Blockchain können in Zukunft bestimmte Verfahren vereinfachen und beschleunigen. So erlauben sie künftig eine rein elektronische Abfrage der Gültigkeit von Legitimationsurkunden.” Mit wissenschaftlicher Unterstützung durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (Projektgruppe Wirtschaftsinformatik) haben die Beteiligten in wenigen Monaten einen Prototyp für ein digitales Gültigkeitsregister entwickelt. Wichtige Urkunden können damit auf dem Smartphone gespeichert und in Sekundenschnelle geprüft bzw. bei Bedarf auch gesperrt werden.

“Was in der Papierwelt drei Monate dauert, könnte künftig mit wenigen Klicks erledigt sein. Ein solches Register hilft Verbrauchern und auch unseren Gerichten, Geld und Zeit zu sparen”, so Eisenreich weiter. “Das Register schafft Rechtssicherheit, ob eine elektronische Urkunde weiterhin gültig ist. Neben der Gültigkeit kommt es aber auch auf deren Inhalt an. Für maßgeschneiderte Inhalte bleibt weiterhin die individuelle Beratung durch Notare wichtig. Die Technologie ist hierzu eine gute Ergänzung – wir kombinieren also das Beste aus zwei Welten”, so Bormann zusammenfassend.

Die Entwicklung eines Blockchain-basierten Gültigkeitsregisters überzeugte bereits zum zweiten Mal auch in einem Wettbewerb. Erst im Mai 2020 war das Projekt mit dem “Innovationspreis Reallabore” des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet worden. Gestern Abend erhielt die Idee nun Bronze für das “Beste Kooperationsprojekt 2020” des unter der Schirmherrschaft von Kanzleramtschef Prof. Dr. Helge Braun stehenden eGovernment-Wettbewerb mit insgesamt über 80 teilnehmenden Projekten. “Dieser Preis in der Kategorie ‘Bestes Kooperationsprojekt 2020’ freut uns ganz besonders, weil er zeigt, wie gewinnbringend Justiz und Notare zusammenarbeiten”, so Bormann. “Das Projekt ist die erste Blockchain-Kooperation in der Justiz. Wir werden das Projekt weiter voranbringen. In Zukunft könnte diese Technologie auch in anderen Bereichen der Verwaltung eingesetzt werden”, so Eisenreich abschließend.

 

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Bitkom veröffentlicht Übersicht zum Umsetzungsstand der 44 Ankündigungen

17 Maßnahmen sind sehr weit fortgeschritten, 20 in Arbeit und 7 noch nicht angegangen

 

Am 18. September 2019 hat die Bundesregierung erstmals eine Blockchain-Strategie beschlossen. Die darin enthaltenen 44 Einzelmaßnahmen sollen bis Ende 2021 von insgesamt zehn Bundesministerien umgesetzt werden. Nach einer heute veröffentlichten Auswertung des Digitalverbands Bitkom ist die Umsetzung nach genau einem Jahr bei 17 Maßnahmen sehr weit fortgeschritten, 20 sind in Arbeit und bei 7 Maßnahmen ist bisher nichts passiert. „Mit ihrer Blockchain-Strategie hat die Bundesregierung eine Vorreiterrolle in Europa übernommen, um der Technologie zu einem Durchbruch zu verhelfen. Nach einem Jahr ist die Umsetzung der Blockchain-Strategie auf einem guten Weg“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Neben Rechtssicherheit braucht es insbesondere mehr Unterstützung von privaten und staatlichen Blockchain-Leuchtturmprojekten sowie mehr Wissen in der gesamten Breite unserer Gesellschaft. Davon würden auch die Unternehmen direkt profitieren.“ Nach einer Bitkom-Umfrage aus dem Frühjahr sagen zwar fast zwei Drittel (64 Prozent) der Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern, dass die Blockchain große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft hat. Aber gerade einmal 6 Prozent setzen die Technologie bereits ein, planen den Einsatz oder diskutieren zumindest darüber.

Als eine der wichtigsten Maßnahmen hat die Bundesregierung wie angekündigt einen Gesetzentwurf zur Einführung elektronischer Wertpapiere vorgelegt, der technologisch fortschrittlich formuliert ist. Nach Ansicht des Bitkom würde er der Digitalisierung der Finanzbranche einen kräftigen Schub verleihen und dringend benötigte Rechtssicherheit für Verbraucher und Unternehmen schaffen. Zudem wird im Energiebereich die praxisorientierte Forschung und Entwicklung der Blockchain-Technologie vorangetrieben, unter anderem mit einem eigens dafür eingerichteten Pilotierungslabor oder „future energy lab“. Die Anwendungsfälle reichen von einem Blockchain-basierten virtuellen Großspeicher für die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen bis zum Energiehandel durch Blockchain-Technologie. Und zur Umsetzung der Ankündigung, Blockchain-basierte digitale Identitäten zu fördern, wurde unter anderem ein Förderprogramm in Höhe von 45 Millionen Euro aufgelegt.

Weniger weit vorangekommen ist die Bundesregierung bei der geplanten Dialogreihe zur Blockchain-Technologie. Zwar wurden entsprechende Workshops ausgeschrieben, nach einem Jahr hat aber noch kein einziger stattgefunden. Stillstand herrscht bisher auch beim geplanten Smart-Contract-Register für die Energiewirtschaft, obwohl die Maßnahme vergleichsweise konkret formuliert ist und bereits ein Konzept entwickelt wurde. Wenig Konkretes gibt es hingegen bei dem Vorhaben, Leuchtturmprojekte zu fördern und bekanntzumachen, die den Blockchain-Einsatz in der Verwaltung demonstrieren. Auch eine Kompetenzstelle für Blockchain in der Verwaltung wurde bislang nicht eingerichtet.

Noch überhaupt nichts passiert ist unter anderem bei den Versprechen, die Anwendung der Blockchain bei der Beweisführung in der Justiz sowie in der Kreativwirtschaft zu nutzen. Und auch das Vorhaben, Blockchain-Anwendungen zu entwickeln, die dem Verbraucherschutz dienen, ist über die Ankündigung in der Strategie nicht hinausgekommen.

Die komplette Übersicht über den Umsetzungsstand der Blockchain-Strategie des Bundes nach einem Jahr gibt es online unter: www.bitkom.org/Themen/Technologien-Software/Blockchain/Bestandsaufnahme-Blockchain-Strategie-der-Bundesregierung

 

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Der neueste CV VC Top 50 Report zeigt, dass in sämtlichen untersuchten Bereichen ein Wachstum erzielt wurde. Per 30. Juni 2020 sind noch keine Covid-19-Auswirkungen sichtbar

 

Noch zu Beginn der Corona-Krise war nicht klar, wie sich der Lockdown auf das Crypto Valley und die Blockchain-Unternehmen auswirken würde. Gewisse Beobachter befürchteten, aus dem prosperierenden, weltweit führenden Blockchain-Ökosystem könne ein «Death Valley» werden. Der neuste CV VC Top 50 Report zeigt aber nun, dass diese Prognosen nicht eingetreten sind. Vielmehr befindet sich das Crypto Valley in einer robusten, reifen Verfassung und ist im 1. Halbjahr 2020 gewachsen.

Mehr Unternehmen und mehr Mitarbeiter im Crypto Valley

Die Zahl der Firmen in der Schweiz und in Liechtenstein, die sich mit der Blockchain-Technologie befassen, ist auf 919 gestiegen. Ende 2019 waren es 842. Ebenso zugenommen hat die Zahl der Mitarbeitenden im selben Zeitraum von 4400 auf 4780. Im Crypto Valley gibt es neun Blockchain-Hotspots: Der Kanton Zug als Herz des Crypto Valley mit 439 Unternehmen, gefolgt von Zürich (161), Liechtenstein (84), Genf (49), Tessin (44), Neuenburg und Waadt (je 28) sowie Luzern und Bern mit je 18.

Die 50 grössten Crypto Valley-Unternehmen haben laut CV VC Top 50 Report zusammen eine Marktkapitalisierung von 35,5 Milliarden Dollar oder 10 Milliarden mehr als Ende 2019 (25,2 Mrd. Dollar). Bei sechs Unternehmen handelt es sich um Unicorns mit einer Marktbewertung von über 1 Milliarde Dollar: Ethereum (25,3 Milliarden Dollar), Cardano (2,2), Dfinity (2), Tezos (1,8), Polkadot (1,2) und Libra (1).

Positive Entwicklung trotz Pandemie

«Die Entwicklung im Crypto Valley stimmt uns trotz der Corona-Pandemie zuversichtlich. Es gibt einen steten Strom an neuen Startups, die gegründet werden und ins Crypto Valley ziehen. Da zudem etablierte Unternehmen die Blockchain-Technologie, digitale Vermögenswerte und Kryptowährungen als wichtig für ihre künftigen Aktivitäten erachten, nehmen Qualität und Maturität der Blockchain-Projekte und Unternehmen laufend zu», sagt Mathias Ruch, CEO und Gründer der Zuger Investmentgesellschaft CV VC, die den Top 50 Report herausgibt.

Für einige Startups war die Zurückhaltung der Investoren, bedingt durch den Covid-19-Lockdown, eine Herausforderung. Gleichwohl flossen substanzielle Beträge in die 50 grössten Unternehmen des Crypto Valley. Substanzielle Finanzierungsrunden abschliessen konnten Bitcoin Suisse (48 Millionen Dollar), 4ART Technologies (45 Millionen), Metaco (20 Millionen), Crypto Finance (14 Millionen), Near Protocol (12.1 Millionen), Taurus Group (8 Millionen), Sygnum Bank (Betrag nicht bekanntgegeben).

Hervorragende Rahmenbedingungen

Für Ralf Kubli, Verfasser des CV VC Top 50 Reports, gibt es verschiedene Gründe für das Wachstum im Crypto Valley: «Die Schweiz hat hervorragende regulatorische Rahmenbedingungen und nächstes Jahr eine der weltweit fortschrittlichsten Blockchain-Gesetzgebung. Das zieht seriöse Unternehmer und Investoren ins Crypto Valley. Zudem befinden sich die führenden Blockchain-Protokoll-Entwickler wie Ethereum, Cardano oder Tezos allesamt in der Schweiz. Dadurch nimmt die globale Ausstrahlung der Schweiz als Blockchain-Ökosystem und die Attraktivität des Crypto Valley für Unternehmer, Forscher und Investoren stark zu.»

Finanzplatz Schweiz als Innovationstreiber für Blockchain

Der Finanzplatz Schweiz und der Boom in der Fintech-Branche haben wesentlichen Einfluss auf das Crypto Valley. Zahlreiche Unternehmen beschäftigen sich mit der Einführung von digitalen Vermögenswerten, Kryptowährungen und der dezentralen Infrastruktur (Speicherung und Abwicklung). Es zeigt sich, und dies ist der grosse Vorteil für das Crypto Valley, dass klare und liberale gesetzliche Vorschriften und Rahmenbedingungen die Innovation im Blockchain-Ökosystem Schweiz und Liechtenstein begünstigen.

Es ist davon auszugehen, dass die Gesetzesanpassungen im Blockchain-Bereich bereits anfangs 2021 umgesetzt werden. Zusammen mit der fortschreitenden Professionalisierung und der immer breiter verfügbaren Infrastruktur erreicht das Blockchain-Ökosystem im nächsten Jahr eine neue Stufe, welche das Potential hat, die Schweiz global als Anführer einer neuen Industrie für digitale Vermögenswerte zu positionieren.

 

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CV VC, Gotthardstrasse 26, Zug, CH-6300 Schweiz, www.cvvc.com

Gemeinsam mit der Sutor Bank schafft bit4coin BV ein einfaches und zuverlässiges Angebot für Erstanleger und erfahrene Investoren

 

Ab sofort gibt es für Anleger in Deutschland eine neue Möglichkeit für den einfachen, zuverlässigen und direkten Kauf von Bitcoins. Das niederländische Fintech-Unternehmen bit4coin BV launcht gemeinsam mit der Hamburger Sutor Bank die gleichnamige Plattform “bit4coin – ein Service der Sutor Bank”, über die Bitcoins von privaten Anlegern gekauft werden können.

bit4coin-Plattform ist ein benutzerfreundliches Portal, das Erstanlegern in einfachen Schritten dabei hilft, Kryptowährungen – wie etwa Bitcoins, Ethereum, Litecoin und Ripple – zu kaufen. “Wir sind der Überzeugung, dass wir für Privatkunden den Zugang zu Kryptowährungen vereinfachen können, wenn wir mit Zuverlässigkeit und Transparenz Vertrauen schaffen”, so Dolf Diederichsen, Mitgründer und CEO von bit4coin BV.

Die bit4coin-Plattform ist ein Service der Sutor Bank, die der Vertragspartner für Kunden ist. Durch die Kooperation mit bit4coin BV erweitert die traditionsreiche Privatbank ihr Kryptobanking-Angebot.

bit4coin BV steht für den Handel mit Kryptowährungen unter Aufsicht der Niederländischen Zentralbank. Durch die Kooperation mit der Sutor Bank entsteht eine der wenigen regulierungskonformen Plattformen für den Kauf von Bitcoins in Deutschland. “Wir glauben, dass Bitcoins Geld von Menschen für Menschen sind und wollen die Verbreitung von Bitcoins unterstützen”, sagt Diederichsen.

Über die Sutor Bank und bit4coin BV

bit4coin BV wurde 2013 von Dolf Diederichsen, zuvor Berater bei der Boston Consulting Group und Chris Demetrius, zuvor bei der Wirtschaftsprüfung PwC, in Amsterdam gegründet. Das Unternehmen hat einen Standort in Berlin und will sein Geschäft in Europa erweitern. Die Sutor Bank wurde bereits vor knapp 100 Jahren in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg eingetragen. Die Bank unterstützt Fintech- und Kryptotech-Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsmodelle rund um die Themen Anlage und Sparen, Banking und Zahlungen, Kredite sowie Kryptowährungen und Blockchain.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

bit4coin, ein Service der Sutor Bank, Max Heinr. Sutor oHG, Hermannstraße 46, 20095 Hamburg , www.bit4coin.net

Die BaFin stellt klar, dass das öffentliche Aufstellen von Automaten, an denen Kryptowährungen (zum Beispiel Bitcoin, DASH, Litecoin, Ether) veräußert oder erworben werden können, den Eigenhandel nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nr. 4 lit. c Kreditwesengesetz (KWG) oder gegebenenfalls auch das Finanzkommissionsgeschäft nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nr. 4 KWG darstellt.

Der Eigenhandel ist eine Finanzdienstleistung, das Finanzkommissionsgeschäft ein Bankgeschäft, wofür jeweils eine vorherige Erlaubnis der BaFin nach § 32 Absatz 1 KWG erforderlich ist.

Die Aufsteller solcher Kryptoautomaten, die über keine Erlaubnis der BaFin verfügen, handeln unerlaubt und machen sich damit auch strafbar nach § 54 Absatz 1 Nr. 2 KWG. Die BaFin setzt ihre Maßnahmen erforderlichenfalls auch unabhängig von den Strafverfolgungsbehörden im Wege des Verwaltungszwangs durch. Versiegelungen von Geschäftsräumen und Automaten kommen im Rahmen einer Sicherstellungsverfügung nach § 44c Absatz 4 KWG auch nach Erlass einer Untersagung im Betracht.

Personen oder Unternehmen, die solchen Aufstellern der Kryptoautomaten die Räumlichkeiten bzw. Strom- oder Internetanschüsse zur Verfügung stellen, sind in deren unerlaubte Geschäfte einbezogen und damit selbst mögliche Adressaten verwaltungsrechtlicher Maßnahmen. Vermieter sollten sich in diesen Fällen immer hinsichtlich der BaFin-Lizenz vergewissern, eine bloße Gewerbeanmeldung ist nicht ausreichend.

 

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Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Marie-Curie-Str. 24-28, 60439 Frankfurt, Telefon: 0228 / 4108-0, www.bafin.de