Sohn von Dietmar Hopp steigt bei Start-up Immutable Insight ein – Pilotprojekt mit Familienunternehmen

 

Das Grünwalder Blockchain-Start-up Immutable Insight erhält laut dem Wirtschaftsmagazin Capital (Heft 5/2021, EVT 15. April) ein Millioneninvestment: Neu eingestiegen sind Daniel Hopp und andere nicht genannte deutsche Unternehmerfamilien. Dem Sohn des SAP-Gründers und Milliardärs Dietmar Hopp gehört bisher die Eishockeymannschaft Adler Mannheim. Darüber hinaus investiert der 40-Jährige in Immobilienprojekte und ist an Start-ups wie der Fußball-App Onefootball beteiligt.

Sein neuestes Investment, Immutable Insight, setzt zurzeit einen Blockchain-Fonds auf, um die Technologie für mehr professionelle Anleger zugänglich zu machen. Der Fonds soll in den kommenden Wochen starten und bis zu 100 Mio. Euro einsammeln. Zudem arbeitet das Team um Gründerin Katharina Gehra mit Firmen an Blockchain-Projekten. “Ein denkbarer Anwendungsfall ist, dass der Besitzer von einem großen Immobilienportfolio die Häuser durch einen Token handelbar machen kann”, sagt Gehra. Mit den digitalen Anteilen, den sogenannten Token, ist es dann unkompliziert möglich, auch kleine Teile einer Immobilie zu verkaufen. Andere Beispiele sind Zahlungsvorgänge zwischen Maschinen. Das Team mit rund 20 Mitarbeitern in der Nähe von München bereitet gerade den Start eines ersten Pilotprojekts mit einem deutschen Unternehmen vor.

Die Kontakte aus dem Gesellschafterkreis sollen nun das Wachstum der Firma beschleunigen. “Wir haben uns extra Investoren aus Familienunternehmen gesucht, um mehr Verbindungen in die deutsche Industrie zu bekommen”, sagt die Gründerin. Gehra, die den Blockchain-Spezialisten Ende 2018 gestartet hat, gilt als eine der wichtigsten deutschen Stimmen in der neuen Finanzwelt. Die ehemalige Bankerin und BCG-Beraterin wurde auch in die “Junge Elite” von Capital gewählt. Mitgründer und Technikchef ist der Physiker Volker-Henning Winterer.

 

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Kommentar von Alex Wehnert zu Coinbase

 

Das Handelsdebüt der Kryptoplattform Coinbase hat die steigende Akzeptanz von Cyberdevisen in der Finanzbranche eindrucksvoll untermauert. Zum Handelsstart durch die Decke hat auch die Nasdaq beigetragen, die den Referenzpreis für die Aktien vor dem Direktlisting mit 250 Dollar überraschend niedrig angesetzt und damit viel Spielraum für Kursgewinne gelassen hatte.

Der mehrere Stunden nach der Handelseröffnung zustande gekommene Eröffnungskurs von 381 Dollar entsprach einer Marktkapitalisierung von nahezu 100 Mrd. Dollar. Die Intercontinental Exchange, die unter anderem die New Yorker Börse betreibt, kam zum gleichen Zeitpunkt nur auf 66,8 Mrd. Dollar.

Damit ergibt sich eine Parallele zur Autoindustrie, wo Tesla die Absatzriesen nach Börsenwert weit abgehängt hat. Sowohl beim E-Autobauer als auch beim Kryptobörsenbetreiber goutieren Investoren, dass die Unternehmen ein Zukunftsthema in einem frühen Stadium besetzt haben. Beide profitieren zudem von der magnetischen Wirkung, die Elon Musk auf die Märkte ausübt.

Denn der Tesla-Chef ist einer der prominentesten Krypto-Befürworter und hat mit Investitionen seines Unternehmens maßgeblich zur laufenden Bitcoin-Rally beigetragen. Davon profitiert auch Coinbase, die fast ihren gesamten Umsatz über prozentuale Beteiligungen am Kryptohandel generiert.

Damit sind die Gemeinsamkeiten mit Tesla aber fast wieder erschöpft. Denn während der E-Autobauer gegenüber den etablierten Unternehmen aus seinem Sektor mit einem technologischen Vorsprung, modernen Vertriebswegen und einem hochwertigen Design punkten kann, verfügt Coinbase nur über limitierte Möglichkeiten, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Schließlich gibt es zahlreiche andere Handelsplattformen, die sich vom Coinbase-Börsengang einen Fingerzeig für ihre eigenen Aussichten am Markt erhofft haben dürften. Und gerade in einer so jungen Assetklasse wie den Digitalwährungen, in der sich probierfreudige Investoren tummeln, machen vor allem die Kosten die Musik. Sollte Coinbase eine Gebührenschlacht mit anderen Anbietern eingehen müssen, dürfte das auf das Unternehmensergebnis und langfristig eventuell auch auf den Aktienkurs durchschlagen.

Vorerst herrscht am Kryptomarkt angesichts des Börsengangs aber Euphorie, wie auch am erstmaligen Sprung des Bitcoin-Kurses über die Marke von 64 000 Dollar abzulesen war. Denn je stärker die Kryptowelt in den regulierten Finanzmarkt integriert ist, desto eher kann sie ihr halbseidenes Image ablegen.

 

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Europäischer Pass für WisdomTree Bitcoin ermöglicht europäischen professionellen Investoren leichten Zugang

 

WisdomTree, Sponsor von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“), listet sein physisch besichertes1 Bitcoin-ETP an der Deutschen Börse Xetra in Frankfurt. Das WisdomTree Bitcoin-ETP verfügt über eine Gesamtkostenquote von 0,95 Prozent und ist bereits an der Schweizer Börse SIX notiert.

Die Börsennotierung des WisdomTree Bitcoin-ETPs an der Deutschen Börse Xetra folgt auf die Vertriebszulassung des ETPs in der Europäischen Union (EU) durch die schwedische Regulierungsbehörde.

Alexis Marinof, Head of Europe, WisdomTree, kommentiert: „Der Europäische Pass für WisdomTree Bitcoin war bereits unser Ziel, als die Entscheidung zur Einführung eines Kryptowährungs-ETPs fiel – dies wurde durch eine sich wandelnde Regulierungslandschaft möglich gemacht. Diese Entwicklung ist für unser Best-in-Class-Produkt ein wichtiger Meilenstein. Sie wird bei institutionellen Investoren Anklang finden, die sich um den Mangel an in der EU notierten Krypto-ETPs und die mit früheren Optionen verbundenen hohen Gebühren sorgen. Unser Ziel ist es, bei Krypto-ETPs zum Marktführer zu werden. Wir stehen im ständigen Dialog mit unseren Kunden und wägen Möglichkeiten ab, um auf WisdomTree Bitcoin aufzubauen und eine Palette mit Best-in-Class-Produkten zu entwickeln, bei denen unsere Erfahrung und Expertise im Hinblick auf physisch besicherte ETPs zum Tragen kommen.“

Das WisdomTree Bitcoin-ETP bietet den Investoren eine einfache, sichere und kostengünstige Möglichkeit für ein Engagement in der liquidesten und beliebtesten Kryptowährung, Bitcoin. Die Investoren können damit auf Bitcoin zugreifen, ohne dass sie die Kryptowährung direkt halten, private Zugangsschlüssel aufbewahren oder mit der Blockchain bzw. der Infrastruktur der digitalen Währung interagieren müssen. Außerdem erhalten sie Zugang zu Speicherlösungen auf institutionellem Niveau, ohne diese selbst bei einer Verwahrstelle einrichten zu müssen.

Um höchste Sicherheit zu gewährleisten, beauftragt WisdomTree Verwahrstellen für digitale Währungen auf institutionellem Niveau, die sichere Cold-Storage-Einrichtungen betreiben. Seit März 2021 arbeitet WisdomTree mit Coinbase als Verwahrstelle für das WisdomTree Bitcoin-ETP. Das Modell mit mehreren Verwahrstellen baut auf der robusten Betriebsstruktur von WisdomTree auf und bietet den Investoren mehr Flexibilität und erhöhte Sicherheit. Der Ansatz spiegelt den Fokus auf Innovationen bei WisdomTree wider, von dem auch die Investoren profitieren.

WisdomTree Bitcoin verfügt über ein verwaltetes Vermögen von mehr als 380 Millionen US-Dollar2 und erreichte im Dezember 2020 seinen einjährigen Track-Record.

Jason Guthrie, Head of Capital Markets and Digital Assets, Europa, WisdomTree, fügt hinzu: „Seit der Einführung von WisdomTree Bitcoin ist das institutionelle Interesse an Kryptowährungen, insbesondere an Bitcoin, deutlich gestiegen. Da es sich um eine neue Anlageklasse handelt, war klar, dass sie bei institutionellen Investoren nicht über Nacht an Glaubwürdigkeit gewinnen würde. Bitcoin hat nun eine Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar überschritten. Deshalb haben viele institutionelle Investoren erkannt, dass Kryptowährungen sich halten werden, und erfüllen ihre Sorgfaltspflicht beim Abwägen von Allokationen in digitale Assets. Die Xetra-Notierung sowie die kürzliche Ernennung von Coinbase Custody zu unserer zweiten Verwahrstelle wird für eine Vielzahl von professionellen Investoren attraktiv sein. Außerdem spiegelt sie deutlich unser Engagement dafür wider, den Anlegern ein Investmenterlebnis zu bieten, die in unser Bitcoin-ETP investieren.“

Bitcoin ist zu einem heißen Anlagethema geworden und hat 2020 und 2021 bei professionellen Investoren an Beliebtheit gewonnen. Ein sich entwickelndes Marktökosystem, positive Nachrichten von Unternehmen und deutliche Kursanstiege haben zu der verbesserten Stimmung beigetragen und Anlageverwalter dazu veranlasst, sich näher mit der Anlageklasse zu beschäftigen.

Jonathan Steinberg, CEO, WisdomTree, kommentiert abschließend: „Unseres Erachtens ist WisdomTree Bitcoin das anlegerfreundlichste Bitcoin-ETP auf dem Markt und wir freuen uns sehr, dieses ETP durch die Einführung an der Deutschen Börse Xetra für weitere Investoren zugänglich zu machen. Das Wachstum von Bitcoin in den vergangenen 12 Monaten bestätigt unsere Einschätzung, dass Bitcoin, digitale Assets und die Blockchain-Technologie in der Finanzdienstleistungsbranche künftig immer stärker an Bedeutung gewinnen werden. Diese Bekanntmachung spiegelt unsere fortgesetzten Investitionen in diesem Bereich wider, mit denen wir unseren Kunden einen Mehrwert liefern.“

WisdomTree Bitcoin verfügt nun in Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Spanien und Schweden über einen Europäischen Pass.

Produktinformation

Listing Name         TER    Börse Handelswährung      Börsen-Code         ISIN

WisdomTree Bitcoin        0,95%         Xetra EUR   WBIT GB00BJYDH287

Erfahren Sie mehr: https://www.wisdomtree.eu/en-gb/strategies/crypto-currency

 

1 Das physisch besicherte ETP bildet den Spotpreis von Bitcoin nach. Dazu kauft WisdomTree Bitcoins und gibt kleiner gestückelte Anteile aus, die daraufhin an der Börse gehandelt und zurückgenommen werden können.

2 Stand: 12. April 2021

 

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WisdomTree Ireland Limited, 3 Lombard Street, London EC3V 9AA ,Tel: +44 20 7448 4330, www.wisdomtree.eu

Die Börse Stuttgart Digital Exchange (BSDEX) ist Deutschlands erster regulierter Handelsplatz für digitale Assets und hat seit Jahresbeginn 2021 ein Handelsvolumen von 0,5 Milliarden Euro erreicht.

 

Dabei verzeichnete die BSDEX im Februar auch neue Rekorde beim täglichen Handelsvolumen, die jenseits von 15 Millionen Euro lagen.

Die BSDEX wird gemäß § 2 Absatz 12 des Kreditwesengesetzes als multilaterales Handelssystem von der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse GmbH betrieben, die auch Trägergesellschaft der öffentlich-rechtlichen Börse in Stuttgart ist. Aktuell sind rund 15.000 Nutzer an die BSDEX angebunden: Sie können dort nahezu rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Ripple (XRP) handeln.

“Die Nutzerzahl und das Handelsvolumen an der BSDEX entwickeln sich im laufenden Jahr sehr positiv. Neben dem intensiven Handel von Privatanlegern beflügelt auch das steigende Interesse institutioneller Investoren den Markt für Kryptowährungen. Mit ihrem rechtlichen Rahmen, ihrer skalierbaren Technologie und ihrem zuverlässigen Handelsumfeld wird die BSDEX den Anforderungen institutioneller Akteure voll gerecht”, sagt Maximilian von Wallenberg, Geschäftsführer der Boerse Stuttgart Digital Exchange GmbH. Die technische Betreibergesellschaft der BSDEX ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Boerse Stuttgart GmbH, Axel Springer SE, finanzen.net GmbH und SBI Crypto Investment.

An der BSDEX sind mit dem Finanzdienstleister EUWAX AG, einer Tochter der Boerse Stuttgart GmbH, und dem Bankhaus Scheich bereits zwei institutionelle Teilnehmer angebunden: Sie sind als Liquiditätsspender aktiv und stellen An-und Verkaufspreise im Handel. An der BSDEX geben offene Orderbücher Aufschluss über vorliegende Orders und die aktuelle Marktlage. Der Handel an der BSDEX ist mit Transaktionsentgelten verbunden, die sich je nach Art der Order unterscheiden. Die kostenfreie Verwahrung der Kryptowährungen für Anleger an der BSDEX übernimmt treuhänderisch die blocknox GmbH, eine Tochter der Boerse Stuttgart Digital Ventures GmbH. Auch die Ein- und Auszahlung der handelbaren Kryptowährungen ist an der BSDEX kostenfrei.

 

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Das Anlageuniversum des Postera Fund – Crypto I wurde erweitert und umfasst ab sofort fünf neue Token, die alle in die Kategorie “Decentralized Finance” (“DeFi”) fallen.

 

DeFi beschreibt ein Ökosystem unterschiedlicher dezentraler Protokolle, die auf der Ethereum-Blockchain aufbauen. Diese Protokolle ermöglichen eine Vielzahl finanzieller Anwendungen, von der dezentralen Kreditvergabe über Trading bis hin zu Versicherungslösungen. Die Kategorie hat in den letzten Monaten ein sehr starkes Wachstum erfahren. „Wir gehen davon aus, dass DeFi-Anwendungen in den kommenden Jahren einen Großteil der heutigen Finanzinfrastruktur ersetzen werden. Hierdurch ergeben sich spannende Anlagemöglichkeiten, da Investoren über die jeweiligen Token an der Wertschöpfung dieser Anwendungen partizipieren können”, sagt Nicolas Biagosch, Geschäftsführer von Postera Capital.

Die fünf neu zum Anlageuniversum hinzugefügten Protokolle und ihre jeweiligen Token sind:

  • Aave (AAVE) – ein Liquiditätsprotokoll, das es Nutzern ermöglicht, Zinsen auf ihre Einlagen zu erwirtschaften oder Assets zu beleihen.
  • Compound (COMP) – ein dezentrales Beleihungs-Protokoll.
  • Synthetix (SNX) – ein Protokoll für die Erstellung von tokenisierten synthetischen Assets wie Aktien oder Rohstoffen.
  • Uniswap (UNI) – ein dezentrales Handelsprotokoll, über das Nutzer Assets gegeneinander tauschen können.
  • Nexus Mutual (NXM) – ein dezentrales Versicherungsprotokoll, das eine Absicherung gegen Verluste aus anderen DeFi-Anwendungen ermöglicht.

Mit der Aufnahme von fünf neuen Token in das Anlageuniversum erfüllt der Postera Fund – Crypto I weiterhin seine Mission, professionellen Anlegern unkompliziert „Best-In-Class“-Zugang zur jungen Anlageklasse der Krypto-Assets zu bieten. Im Jahr 2020 erzielte der Postera Fund – Crypto I eine Rendite von 186 Prozent und wurde als Top-Performer unter allen regulierten Fonds ausgezeichnet. Die Aufnahme neuer Token ermöglicht es dem Postera Fund – Crypto I, auch zukünftig an der Wertschöpfung zu partizipieren, die durch neue Protokolle und Anwendungen im Blockchain-Ökosystem geschaffen wird.

Über Postera Capital

Postera Capital ist ein Investitions- und Beratungsunternehmen für Krypto-Assets und Blockchain sowie Initiator des weltweit ersten regulierten Krypto-Fonds, Postera Fund – Crypto I. Das Unternehmen wurde 2017 mit der Vision gegründet, Investitionen in Krypto-Assets für   professionelle   Anleger zugänglicher zu machen. Postera Capital bietet Beratungsdienste, Anlageconsulting und Research an. Im Jahr 2018 lancierte Postera Capital den Postera Fund – Crypto I, der erste nach EU-Recht regulierte Krypto-Fonds. Mitdiesem Schritt gelang es Postera Capital, die Hürden für   professionelle Anleger zu senken, um sich an der neuen Anlageklasse zu beteiligen.

 

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Postera Capital GmbH, Wilhelm-Tell-Str. 26, 40219 Düsseldorf, Tel: +49 211 976 333 50, https://postera.io/

Künstliche Intelligenz (KI) kann die Medizin verbessern, bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich. Beim 4. Expertenzirkel der Apo Asset Management GmbH (apoAsset) diskutierten Wissenschaftler und Fondsmanager über konkrete Fortschritte, mögliche Folgen und die Chancen für Patienten, Ärzte und Anleger.

 

Im Bereich Gesundheit und Medizin kommt KI immer stärker zum Einsatz. Braucht die KI uns Menschen noch und was bedeutet sie künftig für Ärzte und Patienten? Welche Bereiche und Unternehmen sind dabei am weitesten fortgeschritten? Darüber diskutierten renommierte Experten aus Wissenschaft, Medizin und Fondsmanagement beim virtuellen 4. Expertenzirkel der apoAsset, die als Fondsanlagegesellschaft weltweit in die Medizin der Zukunft investiert. Über 300 Zuschauer verfolgten die Veranstaltung per Live-Streaming.

Rasante Fortschritte durch Deep Learning

„KI ist im Grunde Statistik, nur weitergedacht auf die Rechenleistung moderner Computer“, sagte Prof. Dr. rer. nat. Gero Szepannek, Spezialist für Statistik, Wirtschaftsmathematik und Machine Learning an der Hochschule Stralsund. „Auf dieser Basis kann KI zum Beispiel Prognosen deutlich verbessern und sehr spezifische Probleme lösen.“ Mit Blick auf die jüngsten historischen Durchbrüche im Bereich der KI zeigte er, wie rasant deren Leistungsfähigkeit zunimmt, aktuell zum Beispiel bei der Bilderkennung durch sogenanntes Deep Learning. „Doch der Faktor Mensch ist dabei weiterhin sehr wichtig. Wir müssen diese Black Boxes verstehen, bevor wir sie einsetzen, und ihre Entscheidungen immer durch Menschen überprüfen und erklären.“

Braucht die KI uns Menschen noch?

„KI wird uns Menschen nicht abschaffen, aber wir werden sie nutzen, mit ihr zusammenarbeiten, von und mit ihr lernen“, davon ist Dr. Boris Konrad, Gehirnforscher und Gedächtnistrainer überzeugt. Wie dies in der Gesundheitsbranche funktionieren kann, brachte Dr. med. Markus Müschenich, Managing Partner von Eternity Health, Kinderarzt und wissenschaftlicher Beirat der apoAsset, auf den Punkt: „Wir müssen als Ärzte begreifen, dass wir in vieler Hinsicht abgelöst werden.“ Wenn einfache Standardbehandlungen außerhalb der Praxis möglich seien, würde KI mehr Zeit für schwierige Fälle schaffen. Ärzte müssten sich dabei mehr und mehr als Teamplayer sehen.

Medizinische Fachgebiete profitieren von KI

Ein großer Nutzen von KI ist die Individualisierung von Therapien. Davon ist nicht nur Dr. Müschenich überzeugt, sondern auch Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, und Prof. Dr. med. Ferdinand Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt und Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, beide ebenfalls wissenschaftliche Beiräte der apoAsset. So hat KI bereits in vielen Bereichen der Medizin Einzug gehalten: „Für uns Radiologen hat KI die Arbeit sehr verändert und das ist außerordentlich hilfreich“, sagte Prof.

Montgomery. „Sie filtert Tausende von Schnittbildern in kurzer Zeit und hilft mir, Pathologien sehr schnell zu erkennen.“ Das lasse sich auf viele andere Fächer übertragen, wie die Dermatologie und die Labormedizin. Eine sehr gute Einsatzmöglichkeit sieht Prof. Gerlach zum Beispiel auch in der Intensivmedizin. Hier entstehen bei einem Patienten pro Stunde rund 1.000 Datenpunkte, wie die Körpertemperatur, Atemfrequenz oder Sauerstoffsättigung. „KI könnte auf dieser Basis früher erkennen, wenn bei einem Patienten eine Blutvergiftung droht“, sagte Gerlach. Auch die gesamte Onkologie verändere sich derzeit, um große Datenmengen für die Forschung zu vernetzen.

KI funktioniert nur mit Big und Quality Data

„Welche Therapie im Einzelfall optimal ist, lässt sich teilweise nur auf der Basis großer Datenmengen und KI identifizieren“, so Prof. Gerlach. Das bedeutet: KI funktioniert nur mit Big Data und Quality Data. Bei komplexen Anamnesen und Zusammenhängen, bei denen es um unterschiedliche Sinneseindrücke geht, stoße KI laut Prof. Gerlach an ihre Grenzen. Je nach Gebiet liege Deutschland 5 bis 15 Jahre hinter führenden Ländern wie Estland und Dänemark zurück, etwa bei der elektronischen Patientenakte. Dr. Müschenich appellierte an jeden Einzelnen: „Es gibt eine Verantwortung der Bürger, Daten zur Verfügung zu stellen zum Nutzen anderer Patienten. Das hilft, Leid und Krankheiten zu verhindern und die richtigen Therapien auszuwählen.“

Eine gute Investition für Anleger

„Dass Deutschland bei KI und digitaler Medizin nicht up to date ist, kann man auch am Kapitalmarkt ablesen“, sagte Hendrik Lofruthe, Portfolio Manager Healthcare bei apoAsset. „Führend sind hier Unternehmen in den USA und Asien, da sie dort ein besseres Finanzierungsumfeld und eine andere Regulatorik vorfinden.“ Derzeit investiert er mit dem Fonds apo Digital Health etwa 75 % des Kapitals in den USA und nur rund 7 % in deutsche börsennotierte Unternehmen. „Der Gesundheitsmarkt ist für KI ein ideales Feld, da er sehr komplex ist, viele Teilnehmer und Interessengruppen umfasst und sehr viele Daten entstehen“, weiß Lofruthe. Das reale Geschäft mit KI in der Medizin ist rasant gewachsen und dürfte weiter boomen. Verschiedene Prognosen rechnen in den kommenden 5 Jahren mit durchschnittlich etwa 45 % mehr Umsatz pro Jahr. Das Segment ist damit auf dem Weg zu einem Multi-Milliarden-Markt. „Es etablieren sich immer wieder neue Unternehmen mit ganz eigener Expertise am Markt“, sagte Lofruthe. Die Vielfalt der Gesundheits-Unternehmen, die in KI investieren, ist extrem groß. Sie nutzen KI etwa bei bionischen Knie-Prothesen, die sich an die Gangart ihrer Träger anpassen, oder zur deutlich schnelleren Diagnose von Schlaganfällen oder Herzinfarkten, bei denen jede Minute zählt. Andere mögliche Gebiete sind zum Beispiel das Patientenmanagement oder die Logistik.

apoAsset und apoBank fördern Digital Health

Die apoAsset und ihre Gesellschafterin apoBank engagieren sich im digitalen Gesundheitsmarkt auf vielfältige Weise, wie Schirmherrin und apoBank-Vorständin Jenny Friese zum Auftakt der Veranstaltung erklärte: „Wir haben mit der apoAsset eine der wenigen Fondsgesellschaften, die sich erfolgreich auf Gesundheits-Investments spezialisiert haben. Darüber hinaus haben wir als Bank mit apoHealth ein Kompetenzzentrum für Digitalisierung im Gesundheitswesen gegründet und unterstützen als Partner des Health Innovation Port Start-Ups bei ihrer Entwicklung. Unsere Tochter naontek hat mit univiva eine digitale Plattform für den Gesundheitsmarkt gebaut.“

Der nächste Expertenzirkel der apoAsset findet am 16. März 2022 statt.

 

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Apo Asset Management GmbH, Richard-Oskar-Mattern-Str. 6, 40547 Düsseldorf, Tel: (02 11) 86 32 31 0, www.apoasset.de

WisdomTree nutzt für sein physisch besichertes1 Bitcoin-ETP durch die Zusammenarbeit mit Coinbase Custody künftig ein Modell mit mehreren Verwahrstellen. Das physisch besicherte WisdomTree Bitcoin-ETP (BTCW) wird seit Dezember 2019 an der Schweizer Börse SIX notiert und verfügt über eine Gesamtkostenquote von 0,95 Prozent.

 

Die Auswahl von Coinbase Custody als zweite Verwahrstelle für BTCW unterstreicht das anhaltende Engagement von WisdomTree zur Bereitstellung der Sicherheit und Robustheit, die Investoren von WisdomTree ETPs gewohnt sind. Durch diesen Schritt wird die bisherige Verwahrlösung ergänzt, die durch Swissquote, eine regulierte und börsennotierte Schweizer Bank, bereitgestellt wird.

Coinbase Custody bietet Zugriff auf eine sichere Offline-Speicherlösung auf institutionellem Niveau, die auf einem proprietären, branchenführenden Protokoll zur Schlüsselgenerierung basiert. Mit diesem können Cold-Storage-Adressen für verwahrte Wallets erzeugt werden. Die Lösung von Coinbase Custody nutzt dieselbe Cold-Storage-Architektur, die Coinbase zur Verwahrung der Krypto-Vermögenswerte seiner Kunden im Wert von mehr als 20 Milliarden US-Dollar2 einsetzt. Neben mehr Sicherheit bietet Coinbase Custody die in der Branche führende Versicherungspolice und gibt Investoren dadurch ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit.

Jason Guthrie, Head of Capital Markets and Digital Assets, Europa, WisdomTree, kommentiert: „Ein Modell mit mehreren Verwahrstellen macht unseren betrieblichen Aufbau noch robuster. Die Diversifizierung von Serviceanbietern für eine Schlüsselfunktion bringt mehr Flexibilität und Sicherheit. Der Schritt zu einem Modell mit mehreren Verwahrstellen spiegelt unseren Fokus auf Innovationen zum Vorteil der Investoren wider. Das institutionelle Interesse an Bitcoin nimmt weiter zu und dieser Ansatz wird bei all jenen Anklang finden, die robusteste Sicherheitsabläufe in Bezug auf Transaktionen und eine sichere Aufbewahrung von Kryptowährungen anstreben.“

Neben Verwahrungslösungen für Investoren auf institutionellem Niveau hat das ETP-Format im Universum der Kryptowährungen neue Dimensionen eröffnet. Dazu zählen beispielsweise der Handel mit höherer Liquidität und Transparenz sowie eine breitere Auswahl von versierteren Marktteilnehmern, die sich an diesen Produkten beteiligen. Ein Modell mit mehreren Verwahrstellen wird die Vernetzung zwischen WisdomTree und dem Kryptowährungsmarkt im Allgemeinen verbessern und möglicherweise bei Bitcoin, der zugrunde liegenden digitalen Währung, für mehr Liquidität sorgen.

Das WisdomTree Bitcoin-ETP bietet den Investoren eine einfache, sichere und kostengünstige Möglichkeit für ein Engagement in Bitcoin. Sie können damit auf Bitcoin zugreifen, ohne dass sie die Kryptowährung direkt halten, private Zugangsschlüssel aufbewahren oder mit der Blockchain bzw. der Infrastruktur der digitalen Währung in irgendeiner Weise interagieren müssen.

Jason Guthrie ergänzt: „Digitale Währungen werden sich halten und wir werden auch weiterhin sicherstellen, dass unser Angebot so sicher, robust und innovativ ist wie nur möglich. Unseres Erachtens ist die Entwicklung eines Modells mit mehreren Verwahrstellen entscheidend dabei, das Vertrauen der Investoren zu erhöhen, wenn sie vor dem Einstieg in diese neue und schnell wachsende Anlageklasse stehen.“ Erfahren Sie mehr: https://www.wisdomtree.eu/en-gb/strategies/crypto-currency

1 Das physisch besicherte ETP bildet den Spotpreis von Bitcoin nach. Dazu kauft WisdomTree Bitcoins und gibt kleiner gestückelte Anteile aus, die daraufhin an der Börse gehandelt und zurückgenommen werden können.

2 Quelle: Introduction to Coinbase Custody

 

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Kommentar von Florian Ginez, Associate Director, Quantitative Research, WisdomTree

 

„Bitcoin setzt seinen Aufwärtstrend fort und durchbrach vor Kurzem die Marke von 60.000 US-Dollar1. Im Verhältnis dazu wurde der Vermögenswert vor einem Jahr noch knapp über 5.000 US-Dollar gehandelt. Was ist also passiert?

Wie für die meisten Anlageklassen war die Corona-Krise auch für Bitcoin folgenschwer. Als die internationalen Märkte im März 2020 Verluste erlitten, verzeichnete auch Bitcoin deutliche Kursrückgänge. Das digitale Asset erholte sich allerdings schnell wieder – und übertraf sogar die Erwartungen. Unseres Erachtens besteht einer der Hauptgründe für dieses Wachstum in der zunehmenden Akzeptanz durch institutionelle Investoren, die auf positive Entwicklungen in der Branche und ein gutes makroökonomisches Umfeld zurückzuführen ist.

Anstieg der institutionellen Nachfrage

Das vergangene Jahr wird wahrscheinlich als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem die Übernahme durch institutionelle Investoren deutlich zunahm. Da das Ökosystem des Marktes immer mehr ausreift, sind auch immer mehr Lösungen auf institutionellem Niveau für den Handel und die Verwahrung digitaler Assets verfügbar. Zusätzlich dazu sind, hauptsächlich in Europa, aber auch in Kanada, zahlreiche Exchange Traded Products (ETPs) für Bitcoin auf den Markt gekommen. Diese Instrumente bieten Investoren einen vereinfachten Zugriff auf Bitcoin. Sie ermöglichen ein Engagement über ein traditionelles Instrument, das sich in vorhandene Systeme einfügt, und nehmen dem Investor das Problem der Schlüsselverwaltung ab. ETPs und Exchange Traded Funds (ETFs) für Bitcoin haben sich mit Kapitalzuflüssen von mehr als 900 Millionen US-Dollar im Laufe des vergangenen Jahres2 sehr gut entwickelt. Ein weiteres wichtiges Anzeichen für den Anstieg der institutionellen Übernahme war die stetig zunehmende Aktivität auf dem regulierten Futures-Markt, auf dem heute ein tägliches Handelsvolumen von über drei Milliarden US-Dollar3 und ein offenes Interesse von über 2,5 Milliarden US-Dollar4 für CME5 Bitcoin-Futures verzeichnet wird.

Branchenentwicklungen förderten positive Stimmung

Eine Welle guter Nachrichten von Unternehmen hat die Stimmung im Laufe des letzten Jahres positiv beeinflusst und dazu geführt, dass sich Anlageverwalter vermehrt mit der Anlageklasse beschäftigt haben. Regelmäßige Bekanntmachungen durch bekannte, etablierte Unternehmen im Zusammenhang mit digitalen Assets lassen sich allgemein in drei Gruppen einteilen: Signalisierung der Bereitschaft, künftig Bitcoin-Zahlungen anzunehmen, Entwicklung von Dienstleistungen in Bezug auf Kryptowährungen und Investitionen in Bitcoin, die in der Bilanz erscheinen. Diese beschränkten sich nicht auf Unternehmen für Zahlungsservices, wie Visa, Mastercard, Square oder PayPal, sondern kamen auch von Großunternehmen wie Tesla oder Amazon.

COVID-19 bereitete ein günstiges makroökonomisches Umfeld

Investitionen wurden auch durch das makroökonomische Umfeld gefördert. Aufgrund der Pandemie sind Volkswirtschaften auf der ganzen Welt im letzten Jahr geschrumpft, teilweise so stark wie seit Jahrhunderten nicht. Im Versuch, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurde die Wirtschaft zurückgefahren, und die politischen Entscheidungsträger mussten Maßnahmen ergreifen, um den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen. Die Menge an Liquidität, die durch die Zentralbanken in Industrienationen bereitgestellt wurde, stieg auf ein beispielloses Niveau und ließ Inflationsbefürchtungen aufkommen. Außerdem haben sich Regierungen zur Unterstützung von Unternehmen und zur Aufrechterhaltung der Beschäftigung während der Lockdowns zunehmend verschuldet. In einem Umfeld mit niedrigen Zinsen, Risiken einer steigenden Inflation und unsicheren Perspektiven für die meisten traditionellen Vermögenswerte erschien Bitcoin bestimmten Investoren 2020 durchaus attraktiv.

Die Halbierung 2020 – eine Prophezeiung bewahrheitet sich

Ein weiterer potenzieller Faktor, der für den Kursanstieg verantwortlich sein könnte, ist schlussendlich die strukturelle Senkung der Geschwindigkeit, mit der neue Münzen hinzukommen. Am 11. Mai 2020 wurde die Bitcoin-Belohnung für das Schürfen von Blocks halbiert. Die Blockbelohnung bzw. „Subvention“ besteht aus neu ausgegebenen Bitcoins und entspricht im Prinzip dem Emissionsmechanismus von Bitcoin. Die regelmäßige Senkung neu ausgegebener Münzen verleiht Bitcoin eine seiner wünschenswertesten Eigenschaften: eine begrenzte Menge. Das Ereignis, das „Halbierung“ genannt wird, war das wohl wichtigste Ereignis des Jahres für den Vermögenswert. Historisch gesehen folgen bei dem Vermögenswert auf Halbierungen starke Kursgewinne, was sicherlich zu der positiven Stimmung beigetragen hat.

Wir erwarten, dass sich die Trends, die wir im Laufe des vergangenen Jahres beobachten konnten, 2021 fortsetzen werden. Da sich die Wahrnehmung der Vermögenswerte in der Anlageverwaltungsbranche sowie in regulatorischen Kreisen weiterentwickelt und die Nachfrage nach dem Vermögenswert von Seiten der Endkunden zunimmt, werden unseres Erachtens immer mehr traditionelle Akteure damit beginnen, sich mit Bitcoin zu beschäftigen und damit die Nachfrage nach dem Asset schüren.“

1 Quelle: WisdomTree, Bloomberg. 14. März 2021. 2 Quelle: WisdomTree, Bloomberg. 12. März 2021. 3 Quelle: WisdomTree, Bloomberg. 12. März 2021. 4 Quelle: WisdomTree, Bloomberg. 12. März 2021. 5 CME bezieht sich auf die Chicago Mercantile Exchange

 

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Marktkommentar zur Krypto-Asset-Branche von Nicolas Biagosch, Geschäftsführer der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH

 

Die gesamte Krypto-Welt ist in Bewegung. Das betrifft die Krypto-Assets wie Bitcoin oder Ethereum direkt, aber auch die Unternehmen, die Dienstleistungen rund um Krypto-Assets anbieten. Eines der größten Krypto-Unternehmen, die US-amerikanische Krypto-Börse Coinbase, will an die Börse gehen. Kürzlich wurde der Börsenprospekt, die so genannte „Form S-1“, veröffentlicht. Dieser enthält für Krypto-Investoren interessante Informationen. Wir haben die wichtigsten Punkte herausgesucht und analysiert:

Coinbase – ein gewichtiger Player im Krypto-Ökosystem

Die Lektüre des Prospekts bestätigt den Eindruck, den wir von Coinbase bereits hatten: Es handelt sich um ein hervorragend aufgestelltes Unternehmen mit glasklarer Strategie in einem stark wachsenden Markt. Auch die Finanzkennzahlen überzeugen: Der Umsatz im Jahr 2020 betrug 1,3 Mrd. US-Dollar, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 139 Prozent bedeutet. Das sind Wachstumsraten, von denen andere Unternehmen nur träumen können. Möglicherweise noch besser aus Investorensicht: Trotz des starken Wachstums ist Coinbase hoch profitabel, der Gewinn 2020 betrug 322 Mio. US-Dollar – das entspricht einer Nettomarge von beeindruckenden 25 Prozent. Bei diesen Zahlen sollten sich Investoren auf die Coinbase-Aktien stürzen. Oder?

Attraktives Unternehmen – aber auch eine attraktive Bewertung?

Ein gutes Unternehmen ist nur dann ein gutes Investment, wenn der Preis stimmt. Ob das bei Coinbase der Fall ist, ist zumindest fraglich. Der Preis der Aktien steht zwar noch nicht fest. Zieht man jedoch den Preis von synthetischen Coinbase-Aktien heran, die bereits vor dem offiziellen Listing gehandelt werden, ergibt sich eine Marktkapitalisierung im Bereich zwischen 90 und 120 Mrd. US-Dollar. Das entspricht einem Umsatz-Multiple von rund 70 bis 90. Zum Vergleich: Das Umsatz-Multiple von Google lag beim IPO bei rund zehn, das von Facebook bei etwas über 20. Beide Unternehmen waren damals hoch profitabel, das Wachstum lag im deutlich dreistelligen Bereich – durchaus vergleichbar mit Coinbase. Nur waren deren Aktien um ein Vielfaches günstiger als die von Coinbase.

Nun kann man natürlich argumentieren, dass die Zeiten heute andere sind als 2004 oder 2012: Im Jahr 2021 sind Zinsen niedriger, Aktien teurer und Investoren offensichtlich bereit, hohe Preise für wachstumsstarke Unternehmen zu zahlen. Das haben die großen Tech-IPOs des vergangenen Jahres wie Zoom, AirBnB oder Snowflake eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Aber auch in Bezug auf das Ergebnis-Potenzial von Coinbase ergeben sich auf den zweiten Blick Fragezeichen. Keine Frage: Die operative Performance ist makellos. Seine Umsätze erzielt Coinbase fast ausschließlich durch das klassische Handelsgeschäft. Neue Umsatzquellen, um die sich Coinbase seit Jahren bemüht, tragen nicht einmal vier Prozent zum Umsatz des Unternehmens bei. Das Börsengeschäft kann und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zwar weiter kräftig wachsen, die Gebühren dürften jedoch unter Druck kommen. Das Coinbase-Ergebnis wird daher voraussichtlich zukünftig deutlich langsamer wachsen als der Krypto-Markt.

Unser Zwischenfazit: Auch wenn es sich bei Coinbase um ein überzeugendes Unternehmen handelt – die Coinbase-Aktien sind auf keinen Fall günstig.

Die Alternativen: Lieber in „Schaufel und Hacken“ oder doch direkt in Krypto-Assets investieren?

Für Krypto-Investoren ist neben der absoluten Bewertung von Coinbase noch ein anderer Gedanke relevant. Wie ist Coinbase relativ zu den Krypto-Märkten bewertet? Das zukünftige Wachstum und die Profitabilität von Coinbase wird ganz wesentlich von der Entwicklung der Krypto-Märkte abhängen. Die hohe Bewertung von Coinbase kann überhaupt nur dann gerechtfertigt werden, wenn man davon ausgeht, dass die Krypto-Märkte auch in Zukunft weiterhin stark wachsen.

Ein grober Überschlag: Bei einer Bewertung von 100 Mrd. USD beträgt die Bewertung von Coinbase rund sechs Prozent der Marktkapitalisierung aller Krypto-Assets von rund 1,6 Bio. US-Dollar. Zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung der amerikanischen Börse Nasdaq beträgt heute rund 23 Mrd. US-Dollar, während die auf ihr gehandelten Aktien eine Gesamt-Marktkapitalisierung von rund zehn Bio. US-Dollar aufweisen. Das entspricht rund 0,2 Prozent.

Mit anderen Worten: Die Bewertung von Coinbase scheint einen extremen Anstieg der Marktkapitalisierung von Krypto-Assets vorweg zu nehmen. Bei Coinbase ist das zukünftige Wachstum der Assetklasse bereits eingepreist, bei Krypto-Assets selbst jedoch noch nicht. Das Narrativ „im Goldrausch lieber in die Verkäufer von Hacken und Schaufeln als in Gold selbst“ ist zwar populär – ob es sinnvoll anwendbar ist, muss man im Einzelfall jedoch prüfen. Im Falle des Coinbase-IPO sollten Anleger vorsichtig sein. Wer Exposure zu Krypto-Assets sucht, geht mit Coinbase ein hohes Bewertungsrisiko ein. Ein direktes Engagement in Bitcoin, Ethereum und Co. erscheint vorteilhafter und – so paradox das klingen mag – deutlich weniger riskant.

Über Nicolas Biagosch:

Nicolas Biagosch ist Geschäftsführer der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH, die sich auf Blockchain und Investitionsmöglichkeiten in Krypto-Assets spezialisiert hat. Bei Postera entwickelt er Blockchain-Strategien für Unternehmen und berät zu Investments in Krypto-Assets. In Deutschland bietet Postera seit 2018 den ersten regulierten, offenen Krypto-Fonds für vermögende Anleger an.

Über Postera Capital

Postera Capital ist eine Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft für Krypto-Assets und Blockchain sowie Initiator des Postera Fund – Crypto I. Das Unternehmen wurde 2017 mit der Vision gegründet, Investitionen in Krypto-Assets für professionelle Anleger zugänglich zu machen. Postera Capital bietet Beratungsdienste, Anlageconsulting und Research an. Im Jahr 2018 lancierte Postera Capital den Postera Fund – Crypto I, den ersten nach EU-Recht regulierten Krypto-Fonds. Mit diesem Schritt gelang es Postera Capital, die Hürden für professionelle Anleger zu senken, um sich an der neuen Anlageklasse zu beteiligen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Postera Capital GmbH, Wilhelm-Tell-Str. 26, 40219 Düsseldorf, Tel: +49 211 976 333 50, https://postera.io/

Studienreihe der Privatbank Donner & Reuschel in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut

 

Eines der derzeit zukunftsträchtigsten Themen im Zusammenhang mit Geld sind digitale Währungen – nicht zu verwechseln mit elektronischem, also bargeldlosem Bezahlen. In Schweden etwa wird kaum noch mit Bargeld bezahlt, während es in Deutschland immer noch die wichtigste Bezahlform im Alltag ist. Befürworter des Bargelds argumentieren vor allem, dass sie vor der Nachverfolgung von Finanztransaktionen geschützt sind und keine Negativzinsen befürchten müssen. Durch digitales Bezahlen allein, etwa über das Smartphone, entsteht aber noch keine andere Währung.

Anders verhält es sich mit den sogenannten Kryptowährungen. Finanzielle Transaktionen können über die Blockchain-Technologie verschlüsselt zwischen zwei Personen abgewickelt werden („peer-to-peer“). Diese Form der monetären Transaktion ist rein privat, weshalb zum Beispiel Zentralbanken, darin eine Bedrohung der staatlich legitimierten Währungen sehen1. Jenseits der technischen Details stellt sich die Frage, ob Kryptowährungen tatsächlich Währungen sind? Die Frage ist mit Nein zu beantworten, denn sie erfüllen nicht die Funktionen von Geld und entsprechen somit nicht dessen Definition. Kryptowährungen sind heute noch kein gängiges Zahlungsmittel, sie sind aufgrund der hohen Volatilität kein Wertaufbewahrungsmittel und noch keine gängige Recheneinheit.Zudem haben sie keine Geldordnung. Niemand kann verpflichtet werden, Kryptowährungen zu akzeptieren. Es fehlt ihnen also die wichtigste Grundlage einer stabilen Währung: das institutionalisierte Vertrauen. Bitcoin und andere Kryptowährungen haben trotzdem in den letzten Monaten deutlich an Wert gewonnen und werden zum Zweck der Vermögensdiversifikation immer stärker nachgefragt. Sie fungieren folglich eher als „Krypto-Assets“. Dennoch sind digitale Währungen technologisch und geldpolitisch betrachtet für Zentralbanken relevant. Daher beschäftigen sie sich immer intensiver mit den Möglichkeiten digitalen Zentralbankgeldes, den Central Bank Digital Currencies (CBDCs).

Digitale Währungen befinden sich aktuell noch im Anfangsstadium. Es ist gleichwohl zu erwarten, dass sie technologisch ausreifen und künftig wirtschaftlich eine immer größere Rolle spielen werden. Auch wenn die sogenannten Kryptowährungen sich als ganzheitliche Alternative zu den bestehenden Währungen wohl nicht durchsetzen werden, wird sich „Geld“ weiter privatisieren. Zudem werden sich Banken durch die Digitalisierung stark verändern. „Banking without Banks“ ist schon lange keine abstrakte Zukunftsvision mehr. Währungen hingegen bleiben vermutlich in den Händen von Zentralbanken. Diese werden in den nächsten Jahren zu diesem Zweck das digitale Zentralbankgeld zügig weiterentwickeln. Dagegen haben Krypto-Assets eine gute Chance, eine neue Anlageklasse zu werden, wenn sie als Mittel zur Wertaufbewahrung akzeptiert werden. Im Bereich der industriellen Anwendung, etwa in der Industrie 4.0, spielen die Blockchain-Technologie und darauf basierende Tokens künftig eine wichtige Rolle. Und wie steht es um das Bargeld? Es wird wohl noch eine Weile bleiben, aber mehr und mehr zur Seite gedrängt.

Die Donner & Reuschel Studie „Währungen und Werte“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) erstellt. Nach den Themen „Vermögen“ und „Wachstum“ komplettiert sich damit die Trilogie der Studienreihe Mensch, Gesellschaft, Ökonomie – Gemeinsam für eine bessere Zukunft.

Die Ergebnisse der Studienreihe finden Sie hier: https://www.donner-reuschel.de

 

Verantwortlich für den Inhalt:

DONNER & REUSCHEL AG , Privatbank seit 1798 , Ballindamm 27, D-20095 Hamburg Tel: (040) 30 217.5337, Fax: (040) 30 217.5600, www.donner-reuschel.de

Tokenisierung von Wertpapieren in Prüfung

 

Die Privatbank Donner & Reuschel wird ihren Kunden schnellstmöglich den Erwerb und die Verwahrung von Kryptowerten anbieten. Weitere Projekte wie die Tokenisierung von Assets befinden sich bereits in Prüfung. “Wir beobachten den Markt der Digital Assets schon eine geraume Weile und sind vom Potential der Blockchain-Technologie auch im Hinblick auf klassische Wertpapiertransaktionen überzeugt”, sagt Marcus Vitt, Vorstandssprecher der Bank. Mit dem Angebot der Kryptoverwahrung werde auf die große Nachfrage am Markt reagiert, in einem nächsten Schritt wird man sich aber auch intensiv mit dem Themengebiet der Tokenisierung auseinandersetzen. “Die Blockchaintechnologie wird den größten strukturellen Wandel der Finanzindustrie zur Folge haben, den ich in meiner immerhin 20-jährigen Bankkarriere bislang erleben durfte. Und natürlich wollen wir sicherstellen, dass sowohl unsere Kunden als auch die Bank bestmöglich von diesem Wandel profitieren.”

Mit der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH hat man sich die einzige Blockchain-Spezialberatung für semiprofessionelle und professionelle Finanzmarktteilnehmer als Begleiter mit ins Haus geholt. Dr. Sven Hildebrandt, CEO der DLC, sagt: “Wir freuen uns sehr, eine so etablierte Bank wie Donner & Reuschel nicht nur bei der strategischen Ausrichtung, sondern auch bei der ganz praktischen Umsetzung begleiten zu dürfen. Zunächst werden wir nun die geeigneten Partner für den Erlaubnisantrag sowie das kurzfristige Produktangebot screenen, danach über unsere Plattform www.digital-assets-custody.com eine entsprechende Ausschreibung starten und im Anschluss in die Implementierung gehen.”

Weitere Blockchain-Projekte befinden sich derzeit in Prüfung, wobei an dieser Stelle insbesondere die Tokenisierung von Assets infrage kommt. So bietet das eWPG interessante Gestaltungsmöglichkeiten, die in Zukunft proaktiv ergriffen werden sollen.

Über DONNER & REUSCHEL

Die Hamburger CONRAD HINRICH DONNER Bank wurde 1798 von dem 24-jährigen Kaufmann und Reeder Conrad Hinrich Donner gegründet. Im Jahr 1990 stellte sich mit der SIGNAL IDUNA Gruppe ein starker Partner und Aktionär an die Seite des Bankinstituts. Im Oktober 2010 schlossen sich die Hamburger CONRAD HINRICH DONNER Bank und das Münchner Bankhaus Reuschel & Co. zu DONNER & REUSCHEL zusammen. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer und Immobilienkunden sowie institutionelle und Capital Markets Kunden.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

DONNER & REUSCHEL AG , Privatbank seit 1798 , Ballindamm 27, D-20095 Hamburg Tel: (040) 30 217.5337, Fax: (040) 30 217.5600, www.donner-reuschel.de

Marktkommentar zur Krypto-Asset-Branche von Nicolas Biagosch, Geschäftsführer der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH

 

Die Themen Blockchain und Krypto-Assets elektrisieren private und institutionelle Investoren mehr denn je. Zu Recht, denn Krypto-Assets wie Bitcoin oder Ethereum bieten die Chance auf hohe Renditen und sind kaum mit anderen Anlageklassen korreliert. Aber können auch Aktien von Unternehmen, die sich mit Bitcoin und Blockchain beschäftigen, spannende Anlagemöglichkeiten bieten? Welche Alternativen es gibt und wie Anleger davon profitieren können.

Wer an den Siegeszug von Blockchain glaubt, hat die Möglichkeit, sich Aktien von Unternehmen mit Blockchain-Bezug ins Depot legen. Dabei kann man grob zwischen zwei Kategorien unterscheiden: Erstens „Pure-Play“-Titel von Unternehmen, die sich im Kerngeschäft mit Bitcoin oder Blockchain beschäftigen. Zweitens: Titel von Unternehmen, deren Geschäft mittelbar von einer positiven Entwicklung bei Bitcoin oder Blockchain profitiert, zum Beispiel, weil sie Blockchain nutzen oder ein Teil ihres Geschäfts damit zu tun hat.

In die erste Kategorie fallen etwa Unternehmen wie die kanadische Galaxy Digital, die Handels- und Investmentlösungen für Krypto-Währungen anbieten, oder das Unternehmen Hive Blockchain Technologies, das eine Infrastruktur für das Schürfen von Krypto-Währungen betreibt. Wer Unternehmen aus Deutschland sucht, findet beispielsweise die Bitcoin Group, die unter anderem einen Handelsplatz für Krypto-Währungen anbietet. Auch das amerikanische Unternehmen Micro Strategy fällt in diese Kategorie, da es einen Großteil seiner Bilanzsumme in Bitcoin investiert hat – der Kurs der Aktie hängt daher großenteils vom Preis von Bitcoin ab.

Wer in solche Unternehmen investiert, sollte allerdings beachten, dass das Risiko oftmals höher ist als das einer direkten Investition in Krypto-Assets. Das hat zwei Ursachen: Erstens handelt es sich meistens um Small Cap-Werte mit einer niedrigen Marktkapitalisierung und geringem Streubesitz, was zu einer hohen Volatilität mit entsprechenden Kursausschlägen führen kann. Zweitens haben die Unternehmen oftmals hohes „Operating Leverage“: Die Ertragsseite hängt am Krypto-Asset-Markt, die Kosten sind zum großen Teil fix. Das wirkt risikoverstärkend. Ergebnis: Der Preis der Aktie schwankt stärker als der Preis der Krypto-Währungen selbst. Dies ist vergleichbar mit Aktien von Goldminen-Betreibern, deren Volatilität regelmäßig höher ist als die von Gold selbst. Ein Investment in „Pure-Play”-Aktien mit Krypto-Bezug eignet sich deshalb in erster Linie als Beimischung im Depot.

In die zweite Kategorie, also der Aktien, die indirekt vom Krypto-Trend profitieren, fallen zum Beispiel Beratungs- und Systemhäuser wie Accenture, die ihre Kunden unter anderem bei Projekten mit Blockchain-Bezug unterstützen, oder Computer-Hardware-Hersteller wie Nvidia, deren Produkte auch beim sogenannten Mining von Krypto-Währungen zum Einsatz kommen. Hier gilt jedoch zu beachten, dass der Anteil des Geschäfts mit Blockchain-Bezug oftmals recht gering ist. Man kann sich also nicht darauf verlassen, dass der Preis der Aktie auch dem Krypto-Trend folgt. Das Risiko für den Anleger ist hier vor allem, dass er nicht das bekommt, wonach er eigentlich sucht.

Fazit: Wer die „Exposure“ zu Bitcoin und Blockchain sucht, ist meist besser beraten, sich zunächst Krypto-Assets wie Bitcoin und Ethereum direkt ins Depot zu holen. Wer es sich zutraut und die Verwahrung selbst organisieren kann, hat die Möglichkeit, Krypto-Assets direkt auf einem Krypto-Handelsplatz zu erwerben. Alternativ gibt es mittlerweile auch Fonds und strukturierte Produkte, über die Anleger in Krypto-Assets investieren können. Hat man einmal die angestrebte Basis-Krypto-Quote im Portfolio, kann man diese durch Aktien-Investments mit Blockchain-Bezug ergänzen.

Über Nicolas Biagosch:

Nicolas Biagosch ist Geschäftsführer der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH, die sich auf Blockchain und Investitionsmöglichkeiten in Krypto-Assets spezialisiert hat. Bei Postera entwickelt er Blockchain-Strategien für Unternehmen und berät zu Investments in Krypto-Assets.   In Deutschland bietet Postera seit 2018 den ersten regulierten, offenen Krypto-Fonds für vermögende Anleger an.

Über Postera Capital

Postera Capital ist eine Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft für Krypto-Assets und Blockchain sowie Initiator des Postera Fund – Crypto I.

Das Unternehmen wurde 2017 mit der Vision gegründet, Investitionen in Krypto-Assets für professionelle Anleger zugänglich zu machen. Postera Capital bietet Beratungsdienste, Anlageconsulting und Research an. Im Jahr 2018 lancierte Postera Capital den Postera Fund – Crypto I, den ersten nach EU-Recht regulierten Krypto-Fonds. Mit diesem Schritt gelang es Postera Capital, die Hürden für professionelle Anleger zu senken, um sich an der neuen Anlageklasse zu beteiligen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Postera Capital GmbH, Wilhelm-Tell-Str. 26, 40219 Düsseldorf, Tel: +49 211 976 333 50, https://postera.io/

Krypto-Asset-Fonds der Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH mit größtem Wertzuwachs in 2020

 

Mit einem Plus von 186 Prozent im Jahr 2020 ist der Postera Fund – Crypto I der Gewinner im Fonds-Performance-Ranking von „Das Investment“, einem von Deutschlands führenden Fachmagazinen zur Kapitalanlage und Finanzberatung. „Die Wertentwicklung unseres Fonds zeigt, dass Krypto-Assets wie Bitcoin als Anlageklasse deutlich an Bedeutung gewonnen haben – das freut uns insbesondere für unsere Investoren“, sagt Nicolas Biagosch, Geschäftsführer der Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH.

Nicolas Biagosch erwartet, dass sich die positive Entwicklung des Postera Fund – Crypto I weiter fortsetzt. Krypto-Assets korrelierten praktisch nicht zu anderen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien. Sie tragen zur Diversifikation in traditionellen Portfolios bei und werden somit gerne zur Risikostreuung eingesetzt. „Wer auf Diversifikation wert legt, sollte also neben Gold, Rohstoffen, Hedgefonds oder anderen alternativen Anlageformen auch Krypto-Assets in Betracht ziehen. Als Beimischung können diese einen sinnvollen Beitrag zu einem risiko-rendite-optimierten Portfolio leisten“, so Nicolas Biagosch.

Die Postera Capital GmbH ist auf Geschäftsmodelle und Anlagemöglichkeiten im Blockchain-Umfeld spezialisiert. Die Düsseldorfer Gesellschaft berät professionelle Investoren beim Einstieg in die Asset-Klasse der Krypto-Assets. Mit dem Postera Fund – Crypto I hat Postera Capital im Jahr 2018 den ersten regulierten Krypto-Fonds in der EU initiiert. Dieser ermöglicht es Investoren, sich im Krypto- und Blockchain-Bereich zu engagieren, ohne selbst aufwändig Prozesse und Knowhow aufbauen zu müssen.

Über Postera Capital

Postera Capital ist ein Investitions- und Beratungsunternehmen für Krypto-Assets und Blockchain sowie Initiator des weltweit ersten regulierten Krypto-Fonds, Postera Fund – Crypto I. Das Unternehmen wurde 2017 mit der Vision gegründet, Investitionen in Krypto-Assets für professionelle Anleger zugänglicher zu machen. Postera Capital bietet Beratungsdienste, Anlageconsulting und Research an. Im Jahr 2018 lancierte Postera Capital den Postera Fund – Crypto I, der erste nach EU-Recht regulierte Krypto-Fonds. Mit diesem Schritt gelang es Postera Capital, die Hürden für professionelle Anleger zu senken, um sich an der neuen Anlageklasse zu beteiligen.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Postera Capital GmbH, Wilhelm-Tell-Str. 26, 40219 Düsseldorf, Tel: +49 211 976 333 50, https://postera.io/

Während sich die Regulierung des Kryptowährungsgeschäfts weiter verschärft, wird in Liechtenstein ein neues Blockchain Gesetz umgesetzt.

 

Im Rahmen dessen vergibt die FMA Liechtenstein die neuen Kryptolizenzen. SMART VALOR, die in der Schweiz ansässige Börse, wurde von der FMA für die Diensten wie Verwahrung und Trading bewilligt.

SMART VALOR öffnete im Juli 2019 seine Türen für Kunden und war die erste Krypto-Börse, die in Liechtenstein eingerichtet wurde. Das neue TVTG-Gesetz (Token- und VT-Dienstleister-Gesetz) wurde Ende 2019 vom Parlament verabschiedet und trat am 1. Januar 2020 in Kraft. Das Jahr 2020 war eine Übergangszeit für bestehende Unternehmen zur Registrierung unter TVTG. SMART VALOR hat das ganze Jahr über mit der FMA zusammengearbeitet, um die Zulassung als Kryptowährung Verwahrer und Wechseldienstleister zu erhalten.

“Wir freuen uns außerordentlich, dass wir eine Börseninsfrastruktur aufgebaut haben, die den hohen Standards der Finanzregulierung in Liechtenstein entspricht. Im letzten Jahr hatten wir die Gelegenheit, unsere internen Kontrollmechanismen und die Einhaltung der Geldwäschebestimmungen auf dem internationalen und EU-konformen Niveau noch weiter auszubauen. Wir haben auch unsere Corporate Governance gestärkt und einen professionellen Vorstand eingerichtet. Die Hürde war hoch gesetzt. “, sagte Olga Feldmeier, Vorstandsvorsitzende von SMART VALOR anlässlich der Zulassung.

Die neue Verordnung definiert zehn neue Kategorien von Blockchain-Dienstleistern, wie z. B. Token Verwahrer, Wechseldienstleister, physischer Validator, Token Emmitent und mehr. Das Gesetzt implementiert die Angleichung an internationale Regulierungsstandards für Cryptobransche, da es die FATF-Empfehlungen umsetzt, die eine Überwachung nach dem Due Diligence Act für solche Dienstleistungen vorsehen. Insofern stellt TVTG Gesetz einen der fortschrittlichsten Rechtsrahmen in Europa dar.

Ausgestattet mit der FMA Bewilligung schlägt SMART VALOR AG ein neues Kapitel in ihrer strategischen Roadmap für das institutionelle Geschäft auf. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres führt SMART VALOR ein institutionelles Angebot für unabhängige Vermögensverwalter, Family Offices und kleine Banken ein, das das Brokerage, den Handel und die Verwahrung von Kryptowährung und digitalen Vermögenswerten umfasst. “Wir sind hier sehr gut positioniert, da wir derzeit die einzige wirklich lokale Börse und Custody für digitale Vermögenswerte sind. Der Vorteil ist nicht nur, dass wir jetzt den lokalen Finanzmarktaufsicht Anforderungen entsprichen, sondern auch die Sprache der Kunden in dieser Region sprechen.” – sagte Olga Feldmeier.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Smart Valor AG, Werdenbergerweg 11, 9490 Vaduz, Liechtenstein, www.smartvalor.com

Ab sofort erhalten alle Kunden der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH 5 % Rabatt auf alle Rechnungen, wenn diese mit Kryptowerten wie Bitcoin oder Ether bezahlt werden.

 

“Als einzige Blockchain-Spezialberatung für semiprofessionelle und professionelle Finanzmarktteilnehmer beraten wir täglich Unternehmen im Hinblick auf die Zugänglichmachung von Kryptowerten. Da ist es nur folgerichtig, dass man auch unsere Rechnungen in Kryptowerten begleichen kann”, sagt Dr. Sven Hildebrandt, Geschäftsführender Gesellschafter der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH. Und weiter: “Würde ich beispielsweise als Asset Manager oder Bank von einem Beratungsunternehmen hinsichtlich digitaler Assets und Blockchain angesprochen werden, wäre eine Rückfrage hinsichtlich der angebotenen Zahlungsmittel mein erster, schneller Lackmustest. Könnte mein Gegenüber keine Zahlungen in Bitcoin annehmen, mich gleichzeitig aber diesbezüglich beraten wollen, würde ich mir vermutlich einen anderen Dienstleister suchen.”

 

Verantwortlich für den Inhalt:

DLC Distributed Ledger Consulting GmbH, An der Alster 21, 20099 Hamburg, Tel: +49 251 981156-4070,www.distributed-ledger-consulting.de

Der Lennertz & Co. Blockchain Fund I bietet Zugang zu einer Auswahl der hochwertigsten Blockchain-Venture-Fonds

 

Das Hamburger Family Office Lennertz & Co. ermöglicht seinen Mandanten mit einem neuen Dachfonds, dem Lennertz & Co. Blockchain Fund I, den Einstieg in Unternehmen, die auf Basis der Blockchain-Technologie an der Infrastruktur des Web 3.0 bauen.

“Wir sind bekannt dafür, frühzeitig in aussichtsreiche Technologien zu investieren”, sagt Philipp Lennertz, geschäftsführender Gesellschafter von Lennertz & Co. “Die Krypto- und Blockchain-Technologien versprechen enormes Potential und die Zeit der ersten Gehversuche haben Entwicklerfirmen längst hinter sich gelassen. Nun geht es darum, die Grundlagen für das Web 3.0 zu schaffen.”

Unter dem Begriff Web 3.0 bahnt sich ein Paradigmenwechsel in der digitalen Wertschöpfung an. Bislang dominieren noch die großen Plattformen mit ihren weltweit umspannenden Marktplätzen. Ihnen gehören als Intermediär zwischen Angebot und Nachfrage die Industrie-, Markt- und Verbraucherdaten, auf denen sich derzeit ihre Marktmacht gründet. Das Web 3.0 verspricht dagegen eine direkte Verbindung zwischen Erzeuger und Nutzer herzustellen. “Alle Teilnehmer an einer Transaktion werden im Web 3.0 direkt und ohne Mittelsmann miteinander verbunden und incentiviert”, so Lennertz.

Möglich macht dies im Wesentlichen die Blockchain-Technologie. Denn Blockchain-Inhalte werden von einem dezentralen Peer-to-Peer-Netzwerk verwaltet, das mit Hilfe von Kryptografie ein sicheres und transparentes System schafft. Entscheidend dabei ist, dass alle an einem solchen Netzwerk beteiligten Partner für die Verwaltung und die Sicherheit der Daten zuständig sind und nicht mehr wie bis dato ein Intermediär wie etwa eine Bank oder ein Plattformbetreiber. Bislang wird Blockchain im Wesentlichen in den Sektoren Hosting, Finance und Gaming eingesetzt. “Zukünftig kann die Technologie für jede Branche relevant werden und diese disruptiv verändern. So befördert die Blockchain-Technologie zum Beispiel das Internet der Dinge (Internet of Things; kurz IoT), indem sie in einem IoT-Netzwerk einen sicheren Datenaustausch zwischen Geräten und damit vielfältig neue Geschäftsmodelle ermöglicht”, sagt Philipp Lennertz.

Der Blockchain Fund I von Lennertz & Co. sieht Investments in bis zu acht der hochwertigsten Blockchain-Venture-Fonds mit Anlageschwerpunkt Europa und den USA vor. Insgesamt soll über die Zielfonds in mehr als 100 Unternehmen investiert werden, deren Entwicklerteams auf Basis einer offenen, dezentralen und robusteren Technologie die Infrastruktur für das Web 3.0 schaffen. Einer der ersten Zielfonds ist der Berliner Early Stage-Fonds Greenfield One, der seinen Anlagefokus auf Firmen mit Sitz in Europa hat. Zudem sollen etwa über das amerikanische Venture-Unternehmen Polychain und weitere US-amerikanische Fonds Investmentmöglichkeiten in den USA selektiert werden.

“Mit dem Blockchain Fund I ist es uns gelungen, unsere schon bestehende Plattform für ‘Alternative Investments’ für unsere Mandanten um einen weiteren Baustein auszubauen”, so Philipp Lennertz.

Neben dem neu aufgelegten Fonds bietet Lennertz & Co. seinen Mandanten den US Venture and Growth Fund I an. Das Portfolio dieses Dachfonds besteht aus mindestens 70% amerikanischer Early Stage- und Growth Capital-Fonds. Zusätzlich werden maximal 30% des Fondsvolumens für Direkt- und Co-Investments allokiert. Zu dem bestehenden Portfolio zählen bekannte Namen wie Bain Capital, Canaan, FirstMark, Insight, Khosla Ventures, NEA oder TCV.

Im europäischen Kontext bietet Lennertz & Co. seinen Mandanten mit dem Family Venture Fund II ebenfalls die Möglichkeit, 70% des Kapitals in Zielfonds wie Cherry Ventures, EQT Ventures, Project A oder Northzone und bis zu 30% direkt oder als Co-Investment in vielversprechende junge Unternehmen zu investieren.

Darüber hinaus können sich die Mandanten an dem Family Equity Fund II von Lennertz & Co. beteiligen, der ebenfalls im Mix von 70% zu 30% indirekte und direkte Investments in deutsche und europäische Small- und Midcap-Firmen ermöglicht. Bekannte Zielfonds sind hier Deutsche Private Equity (DPE), IK Investment Partners oder Nordic Capital.

Komplettiert wird die Plattform für “Alternative Investments” durch die Möglichkeit, Pre-IPO-Engagements einzugehen. So investierte Lennertz & Co. in der jüngeren Vergangenheit für seine Mandanten in Unternehmen wie Airbnb, Coursera, Meituan Dianping, Pinterest oder 23andMe.

Über Lennertz & Co.

Lennertz & Co. ist ein inhabergeführtes Family Office mit klarem Fokus auf Weiterentwicklung und Wertsteigerung des Vermögens seiner Mandanten. Hierfür werden eingehend und fortlaufend ihre individuellen Familien-, Unternehmens- und Vermögenslagen unter Berücksichtigung der rechtlich und steuerlich relevanten Rahmenbedingungen betrachtet. Die Investitionsempfehlungen stehen im Einklang mit der persönlichen Präferenz der Mandanten. Dabei profitieren diese von der Unabhängigkeit von Lennertz & Co., etwa bei der Einschätzung globaler Investment-Opportunitäten, deren Auswahl sowie ihrer diskreten Umsetzung.

Als unternehmerisch agierendes Multi Family Office teilt Lennertz & Co. den Anspruch seiner Mandanten an schnelle, profunde und sichere Entscheidungen. Um die sich bietenden Opportunitäten im Segment Private Equity für seine Mandanten eingehend zu prüfen, steht Lennertz & Co. ein kompetentes Team zur Verfügung, das auf eine jahrzehntelange Private-Equity-Erfahrung zurückblicken kann. Zudem besteht der Beirat aus namhaften Industrie- und Private-Equity-Experten wie etwa Prof. Dr. Heinrich von Pierer, Prof. Dr. Klaus Wucherer, Stefan Theis, Daniel Milleg und Florian Heinemann.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Lennertz & Co. GmbH, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg, Tel: +49 40 210 91 33-32, www.lennertz.com

Schnelle, effiziente und sichere Transaktion mittels StellarBlockchain

 

Die unabhängige Privatbank M.M.Warburg & CO hat sich als exklusiver Investor an einer neuartigen Transaktion einer digitalen Schuldverschreibung über die Blockchain beteiligt. Emittiert wurde sie vom Dax-Konzern Vonovia SE über den digitalen Marktplatz firstwire. Das Transaktionsvolumen beträgt 20 Mio. EUR und die Laufzeit drei Jahre. Die digitale Umsetzung über die StellarBlockchain ermöglicht eine schnelle, effiziente und zugleich sichere Abwicklung in Echtzeit.

“Bei der traditionellen Umsetzung einer solchen Transaktion ist der manuelle Aufwand extrem hoch. Durch die StellarBlockchain-Technologie lässt sich der Vermögenswert innerhalb von Sekunden übertragen. Das minimiert das operationelle Risiko und steigert die Effizienz”, sagt Sascha Schmidt, Leiter FX und Fixed Income von M.M.Warburg & CO. Diese Vorteile machen es für Investoren besonders attraktiv und interessant, in blockchainbasierte Transaktionen zu investieren. Schmidt: “Wir erwarten in naher Zukunft eine deutlich steigende Anzahl von ähnlichen Emissionen renommierter Unternehmen. Wir werden derartige Transaktionen institutionellen Investoren näherbringen.”

“Die Tokenisierung wird das Angebot von Finanzprodukten und -services erheblich erweitern und strukturell verändern”, sagt Joachim Olearius, Sprecher der Partner der Warburg Bank. “Wir freuen uns, diese Transaktion mit einem erfahrenen Emittenten erfolgreich durchgeführt zu haben. Sie unterstreicht die Innovationskraft unserer Bank.”

Die Transaktion ist ein Novum am Kapitalmarkt: Vonovia kreierte die Tokens eigenständig über das Kölner Unternehmen firstwire. Der Online-Marktplatz ermöglicht es Emittenten und Investoren, Transaktionen unmittelbar und in Echtzeit abzuschließen. Damit hält die Tokenisierung nun auch Einzug in den institutionellen Kapitalmarkt und dürfte sich dort aufgrund der deutlichen Effizienzgewinne etablieren.

“Auch für Unternehmen, die Liquidität aufnehmen wollen, ergeben sich entscheidende Vorteile”, betont Helene von Roeder, Finanzvorständin von Vonovia: “Durch derartige innovative Transaktionen können wir uns schneller, einfacher und günstiger finanzieren.” Das Unternehmen ist seit Jahren erfolgreich am Kapitalmarkt aktiv und nutzt für seine Finanzierung eine breite Palette an Instrumenten. “Wir wollen die neue Technologie ausprobieren, um Erfahrungen zu sammeln”, sagt von Roeder. “Wir können uns gut vorstellen, dass diese in Zukunft eine bedeutsame Rolle im Kapitalmarkt einnehmen wird. Emissionen sind transparent und in Echtzeit nachvollziehbar, was einen professionellen Transaktionsstandard garantiert. Zudem können wir dadurch global neue Investoren ansprechen.”

 

Verantwortlich für den Inhalt:

M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA, Ferdinandstraße 75, 20095 Hamburg, Tel: +49 40 3282-0, www.mmwarburg.com

Bitkom: „Europa darf bei digitalen Währungen nicht abgehängt werden“

 

Die Europäische Zentralbank treibt die Überlegungen für einen digitalen Euro voran. Am Dienstag endet die öffentliche Konsultation zu den Chancen und Herausforderungen einer solchen digitalen Währung. Nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom muss es jetzt vor allem darum gehen, zügig von der Theorie zur Praxis zu kommen. „Wir sollten rasch zeitlich und räumlich begrenzte Pilotprojekte starten und mit diesen Erfahrungen die optimale technische Infrastruktur für einen digitalen Euro entwickeln“, sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Bitkom. „Europa darf bei digitalen Währungen nicht abgehängt werden. Wir müssen das Tempo erhöhen, wenn wir den Vorsprung aufholen wollen, den andere bereits haben.“ So laufen in China seit geraumer Zeit Tests mit einem digitalen Yuan, ein breiter Start ist bereits für die Olympischen Winterspiele im kommenden Jahr in Peking geplant. Und die Kryptowährung Diem, die zuvor unter dem Namen Libra firmierte, soll noch in diesem Jahr eingeführt werden.

Im Mittelpunkt der Überlegungen muss laut Bitkom stehen, dass ein digitaler Euro mit der bestehenden Finanzinfrastruktur kompatibel sein muss. „Der digitale Euro soll den bestehenden Finanzsektor nicht ersetzen, sondern ergänzen“, sagt Kevin Hackl, Referent Digital Banking & Financial Services beim Bitkom. „Das bedeutet zum Beispiel, dass die Ausgabe des digitalen Euro am effizientesten über Geschäftsbanken und andere Finanzintermediäre erfolgen sollte, die Erfahrungen im Umgang mit Endkonsumenten haben.“ Zudem drängt Bitkom darauf, dass ein digitaler Euro für alle zugänglich sein muss und zum Beispiel auch Offline-Zahlungen mit ihm ermöglicht werden sollten.

Die Bitkom-Stellungnahme zur Konsultation der Europäischen Zentralbank zum digitalen Euro ist zum Download verfügbar unter: www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Views-on-a-digital-euro-European-Central-Bank-Consultation

Darüber hinaus hat Bitkom ein Infopapier „Digitaler Euro auf der Blockchain“ veröffentlicht, das abrufbar ist unter www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Digitaler-Euro-auf-der-Blockchain

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien e.V., Albrechtstraße 10, 10117 Berlin-Mitte,Tel: 030 27576-0, www.bitkom.org

Marktkommentar zur Entwicklung der Krypto-Asset-Branche von Nicolas Biagosch, Geschäftsführer der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH

 

Keine Frage: Eine ordentliche Rendite ist schön. Dabei verlieren Investoren aber schnell das Risiko-Profil ihres Depots aus den Augen. Um starke Schwankungen im eigenen Portfolio zu reduzieren, lohnt sich daher ein Investment-Mix. Krypto-Assets haben dabei einen entscheidenden Vorteil: Zahlen zeigen, dass Werte wie Bitcoin besonders wenig mit traditionellen Anlageklassen korrelieren und das Portfolio so krisenfester machen können.

Die Krypto-Märkte befinden sich derzeit im Bullen-Modus. Investoren, die Positionen in Bitcoin, Ethereum oder anderen Krypto-Assets halten, können sich dieses Jahr über dreistellige Renditen freuen. In solchen Marktphasen konzentrieren sich viele Anleger meist auf den reinen Wertzuwachs: Wie stark sind die Kurse gestiegen? Werden sie weiter steigen? Welche Krypto-Assets haben das größte Kurs-Potenzial? Diese Fragen sind verständlich, denn jeder Anleger freut sich über steigende Preise. Bei der Jagd nach Rendite verlieren Anleger aber häufig aus den Augen, dass es bei jeder Investition mindestens zwei Aspekte gibt: Rendite und Risiko. Die derzeitige Kursentwicklung zeigt schon mal, dass die Rendite von Krypto-Assets stimmt. Aber: Wie verhält es sich mit dem Risiko?

Krypto-Assets trumpfen mit geringer Korrelation im Portfolio

Zunächst ein kleiner Exkurs. Risiko – da sind sich Investment-Experten einig – sollte man bei einem Anlageobjekt nicht isoliert betrachten, sondern nur im Zusammenspiel mit dem Rest des Portfolios. Das Zauberwort heißt hier Diversifikation. Gesucht werden Anlagen, die möglichst wenig mit dem Rest des Portfolios korrelieren. Sprich, der Preis von Anlage A soll sich möglichst unabhängig vom Preis der Anlage B entwickeln. Dadurch sinkt die Volatilität – und damit das Risiko – des gesamten Portfolios. Hier wird es besonders spannend, denn beim Thema Diversifikation spielen Krypto-Assets ihre große Stärke aus. Sie zählen nämlich zu den wenigen Anlageklassen, die nachweislich eine geringe Korrelation zu allen anderen großen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Immobilien aufweisen. Das heißt: Obwohl die Volatilität von Krypto-Assets absolut gesehen hoch ist, führt eine Beimischung nicht automatisch zu einem höheren Risiko im Portfolio.

Konkret lässt sich das auch in Zahlen ausdrücken: Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem Aktienmarkt, repräsentiert durch den MSCI World Index, liegt derzeit bei rund 0,2. Zur Einordnung: Ein Wert von 0 bedeutet, dass keine Korrelation besteht. Der Diversifikations-Effekt ist dann also sehr hoch; ein Wert von 1 hingegen steht für eine vollständige Korrelation, es gibt keinen Diversifikations-Effekt. Typischerweise liegt die Korrelation zwischen verschiedenen Assetklassen zwischen 0,5 und 0,9. Krypto-Assets eignen sich somit außergewöhnlich gut, um sich den heißt begehrten Diversifikations-Effekt ins Portfolio zu holen.

Größte Vorteile bei längeren Zeiträumen

Bei all den Vorteilen gibt es jedoch eine kleine Einschränkung: Wie bei anderen Anlageformen, kommt auch bei Kryptos der Diversifikations-Effekt am stärksten über längere Zeiträume zum Tragen. In extremen Markt-Situationen bewegen sich die Kurse verschiedener Anlagen kurzfristig häufig parallel. Dieser Effekt war im März 2020 zu beobachten, als aufgrund der Corona-Pandemie Panik an den Märkten aufkam und die Preise aller Anlageformen – sogar von Gold und Staatsanleihen – kurzfristig in die Knie gingen. Die Preise der Krypto-Assets erholten sich jedoch vergleichsweise schnell und haben sich mittlerweile wieder vollständig von der Entwicklung der Aktienmärkte entkoppelt. Der Diversifikations-Effekt ist also intakt, wenn man auf einen Zeitraum von ein paar Monaten blickt.

Abschließend lohnt es sich, einen Blick in die Zukunft zu wagen. Wird die Korrelation auch weiterhin niedrig bleiben? Einiges spricht dafür, denn der Wert von Krypto-Assets unterliegt fundamental anderen Einflussfaktoren als etwa der Wert von Aktien. Die technische Entwicklung, die Nutzung und Akzeptanz schreiten voran, unbeeindruckt von dem, was ansonsten in der Wirtschaft passiert. Zudem werden Krypto-Assets – insbesondere Bitcoin – mittlerweile aktiv als so genanntes „Hedging-Asset“ genutzt. Anleger kaufen bewusst Bitcoin, um sich gegen einen erwarteten Wertverfall von Fiat-Währungen wie dem US-Dollar und den in US-Dollar angeführten Anlageformen abzusichern. Dadurch entsteht ein sich selbst verstärkender Effekt: Anzeichen von Schwächen in anderen Anlageformen führen zu erhöhter Nachfrage nach Krypto-Assets, deren Preis in Folge steigt. Im Ergebnis koppelt sich der Preis von Krypto-Assets also von den traditionellen Kapitalmärkten ab – Anleger kommen dadurch in den Genuss des Diversifikations-Effekts.

Über Nicolas Biagosch:

Nicolas Biagosch ist Geschäftsführer der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH, die sich auf Blockchain und Investitionsmöglichkeiten in Krypto-Assets spezialisiert hat. Bei Postera entwickelt er Blockchain-Strategien für Unternehmen und berät zu Investments in Krypto-Assets. In Deutschland bietet Postera seit 2018 den ersten regulierten, offenen Krypto-Fonds für vermögende Anleger an.

Über Postera Capital

Postera Capital ist ein Investitions- und Beratungsunternehmen für Krypto-Assets und Blockchain sowie Initiator des weltweit ersten regulierten Krypto-Fonds, Postera Fund – Crypto I. Das Unternehmen wurde 2017 mit der Vision gegründet, Investitionen in Krypto-Assets für professionelle Anleger zugänglicher zu machen. Postera Capital bietet Beratungsdienste, Anlageconsulting und Research an. Im Jahr 2018 lancierte Postera Capital den Postera Fund – Crypto I, der erste nach EU-Recht regulierte Krypto-Fonds. Mit diesem Schritt gelang es Postera Capital, die Hürden für professionelle Anleger zu senken, um sich an der neuen Anlageklasse zu beteiligen.

 

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Postera Capital GmbH, Wilhelm-Tell-Str. 26, 40219 Düsseldorf, Tel: +49 211 976 333 50, https://postera.io/

Kommentar zu Kryptowährungen von Björn Godenrath

 

Wie es aussieht, wenn ein Kartenhaus zusammenbricht, das konnten Anleger am Mittwoch bei der von Ripple ausgegebenen Kryptowährung XRP bestaunen. Um 30% knickte die Notiz auf 0,340200 Dollar ein, nachdem die SEC ihre schon ventilierte Klage gegen das Start-up und seine führenden Manager Brad Garlinghouse und Chris Larsen öffentlich machte. Der Vorwurf: XRP sei aufsichtlich als Wertpapier einzustufen, und damit seien Transaktionen an private Anleger im Volumen von 1,8 Mrd. Dollar als irregulär einzustufen.

Damit bricht die Ripple-Welt zusammen, hat sich das Unternehmen doch seit 2013 umfangreich über den Verkauf von XRP aus dem selbst geschaffenen Bestand finanziert. Das brachte so viel ein, dass Ripple sich großzügige Programme zur Förderung der XRP-Nutzung leisten konnte – schließlich ist es das Unternehmensziel, dass XRP als Brückenwährung im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr fungiert. Damit hätte der Coin einen echten Nutzwert.

Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit Ripple. Die Banken setzen auf andere Innovationen und meiden Ripple, da sie den mit XRP verbundenen zusätzlichen Spread eines volatilen digitalen Assets in einer Transaktion scheuen. Bei Moneygram kam Ripple nur zum Zug, da man dem Payment-Dienstleister XRP-Bestände als Kompensation für ein nicht kompetitives Produkt überließ – die SEC walzt diesen Umstand genüsslich aus, untermauert er doch das Argument, dass XRP vor allem zu spekulativen Zwecken gehalten wird und damit eine klassische Wertpapierfunktion besitzt.

Was die SEC-Haltung für andere Kryptowährungen bedeutet, steht aufgrund der Einzelfallbetrachtung in den Sternen. Ether und Bitcoin wird eine dezentrale Struktur bescheinigt, was sie schützt vor dem Wertpapier-Statut. XRP hingegen wird eindeutig zentral verwaltet und dient der Unternehmensfinanzierung – aus der Nummer kommen Garlinghouse und Larsen nicht mehr raus.

Dabei droht Ripple weiteres Ungemach, könnten große Handelsplätze wie Binance und Coinbase sich doch veranlasst sehen, ein Delisting von XRP vorzunehmen, um nicht selbst ins Visier der SEC zu geraten. Und Anleger, die XRP halten, dürfen sich jetzt die bange Frage stellen, warum der Coin immer noch eine Marktkapitalisierung von stolzen 15,4 Mrd. Dollar besitzt. Schließlich gibt es kaum produktive Verwendung für den Coin. Dass Ripple jetzt zu scheitern droht, ist bitter. Aber wer die Situation mit kühlem Kopf verfolgte, durfte schon lange skeptisch sein: Betrugsklagen sind seit zwei Jahren anhängig.

 

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