Erste syndizierte Blockchain-basierte digitale Anleihe in Deutschland

Große Investorenresonanz auf innovatives Kapitalmarktprodukt

Weitere Transaktion dieser Art bereits in Planung

Die KfW begibt ihre erste Blockchain-basierte digitale Anleihe in Form eines Kryptowertpapiers nach dem Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG) mit Valuta 4. Juli 2024. Damit gehört die KfW zu den ersten Emittenten eines Kryptowertpapiers aus dem deutschen Bankensektor.

Die Anleihe (Moody`s: Aaa, S&P: AAA, Scope: AAA) hat ein Volumen von EUR 100 Mio., eine Laufzeit bis 10. Dezember 2025 und einen Kupon von 3,125 %.

Tim Armbruster, Treasurer der KfW kommentiert: “Die Emission unseres ersten Kryptowertpapiers ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf unserer digitalen Lernreise. Unser Ziel war es von Anfang an, möglichst viele Marktteilnehmer an der Transaktion zu beteiligen, um gemeinsam Neues zu lernen und die Innovation, die uns der Gesetzgeber durch das eWpG ermöglicht hat, zusammen mit unseren Bankenpartnern, unserem Ankerinvestor Union Investment und weiteren interessierten Investoren zu verproben. Die gute Partizipation von Investoren zeigt deren großes Interesse an der Digitalisierung von Kapitalmarkttransaktionen. Dieses Potenzial wollen wir nun nutzen, um Skalierungsmöglichkeiten für unsere Refinanzierungsaktivitäten zu eruieren.”

Die KfW hat bei ihrer ersten Kryptowertpapieranleihe besonderen Wert auf das Investorenengagement gelegt. Daher wurde die Transaktion von einem Bookrunner-Konsortium bestehend aus DZ BANK AG, Deutsche Bank AG, LBBW und Bankhaus Metzler begleitet, das die vier Säulen des deutschen Bankensystems ganzheitlich abbildet. Während des vorangegangenen rund achtwöchigen Zeitraums fand zudem ein durch das Bookrunner-Konsortium organisierter intensiver Wissensaustausch zu Besonderheiten der Transaktion mit potenziellen europäischen Investoren statt, wodurch u.a. folgende Investoren gewonnen werden konnten: Berliner Volksbank, DekaBank, LBBW, Solventis AG, Sparkasse Pforzheim Calw, WI Bank. Darüber hinaus hat Union Investment als wichtiger Ankerinvestor die Transaktion von Beginn an partnerschaftlich begleitet.

Damit ist die KfW die erste Emittentin eines syndizierten Kryptowertpapiers gemäß eWpG. Die DZ BANK AG wird zentral für die Investoren in Form einer Sammeleintragung im Register als Inhaberin der Anleihe eingetragen. Das Frankfurter Fintech Cashlink Technologies GmbH fungiert als Kryptowertpapierregisterführer. Hauck Aufhäuser Digital Custody stellt die notwendigen Kryptoverwahrdienstleistungen für die KfW zur Verfügung. Bei der rechtlichen Beratung vertraute die KfW auf die Expertise von Linklaters LLP; das Bookrunner-Konsortium wurde von Hengeler Mueller unterstützt.

Weitere Blockchain-basierte digitale Transaktion in Planung

Während bei der aktuellen Transaktion das Investorenengagement und die Erprobung neuer Projektpartnerrollen, z.B. die des Kryptowertpapier-registerführers, im Vordergrund standen, plant die KfW bereits die nächsten Schritte, um auch die DLT-basierte Abwicklung der Zahlungsströme (in Zentralbankgeld) zu testen.

Gaetano Panno, Head of Transaction Management bei der KfW kommentiert: “Wir bereiten uns aktuell schon auf die Emission einer weiteren Blockchain-basierten digitalen Anleihe vor, bei der wir den Fokus auf die Digitalisierung der Zahlungsströme legen werden.” Konkret geht es darum, die Abwicklung von Wertpapieren in Zentralbankgeld zu testen. Hierfür greift die KfW auf die Triggerlösung der Deutschen Bundesbank zurück. Die Europäische Zentralbank hat für diese Zwecke eine Explorationsphase mit interessierten Marktteilnehmern gestartet, an der sich die KfW als Emittentin beteiligen wird. “Nach Abschluss der Transaktion haben wir dann den gesamten Front-to-End-Prozess von der Begebung eines Kryptowertpapiers bis zur Rückzahlung getestet. Diese Erfahrung gilt es dann mit anderen Marktteilnehmern zu teilen und praktische Implikationen für die Weiterentwicklung dieses innovativen Marktsegments abzuleiten”, führt Panno aus.

Mark Lewellen, Co-Head of EMEA Capital Markets at Deutsche Bank sagt: “Die Deutsche Bank ist stolz darauf, diese bahnbrechende Transaktion für unseren langjährigen Kunden KfW als Lead Arranger zu begleiten. Wir glauben, dass diese Transaktion ein wichtiger Schritt für die Digitalisierung des Anleiheemissionsprozesses ist und dazu beitragen wird, Standards für künftige Anleiheemissionen zu setzen – nicht nur in unserem Heimatmarkt.”

“Diese Transaktion ist ein weiterer Meilenstein in Richtung eines digitalen Anleihemarktes. Die konkreten Maßnahmen, wie digitale Anleihen massentauglich zu gestalten sind, werden immer klarer”, kommentiert Friedrich Luithlen, Leiter des Bereichs Debt Capital Markets & Syndication bei der DZ BANK AG.

“So geht Innovation “Made in Germany”: Als führendes Kapitalmarkthaus in Deutschland und langjähriger Partner der KfW haben wir gerne unsere Kräfte gebündelt, um diese Premiere einer syndizierten Blockchain-basierten Anleihe in Deutschland erfolgreich umzusetzen. Die Resonanz dieser Transaktion spricht gleichermaßen für die herausragende Qualität der KfW und die Zukunftsfähigkeit des deutschen Finanzplatzes”, sagt Daniel Wrobel, Bereichsleiter Financial Institutions & Corporates bei der LBBW.

Hendrik König, Head of Digital Assets Office beim Bankhaus Metzler, ergänzt: “Wir freuen uns sehr, als Joint Bookrunner bei diesem wegweisenden Projekt mitzuwirken. Wir sind der Überzeugung, dass diese erfolgreiche Transaktion ein bedeutendes Signal darstellt für das Digital Assets Ökosystem in Deutschland und für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Frankfurt/Deutschland im Hinblick auf den Kapitalmarkt von morgen.”

“Mit der Begebung ihrer ersten Blockchain-basierten Anleihe hat die KfW als Innovationstreiberin einen Meilenstein für den Finanzplatz Deutschland gesetzt, der die Tokenisierungsentwicklungen an den Kapitalmärkten weiter beschleunigen wird. Union Investment durfte die KfW bei der Entwicklung und Umsetzung dieses tokenisierten Wertpapiers auf einer gemeinsamen, partnerschaftlichen Lernreise über die letzten Monate eng begleiten und ist Ankerinvestor bei dieser Transaktion. Dies ist ein bedeutender Schritt im Rahmen unserer Strategie rund um die Token Ökonomie und digitale Assets. Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, effizientere Kapitalmarktprozesse zu schaffen, Transaktionen für unsere Kundinnen und Kunden schneller und kostengünstiger zu machen sowie zukünftig neue Produktangebote zu ermöglichen”, sagt Christoph Hock, Head of Tokenisation and Digital Assets bei Union Investment.

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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 9. Juli 2024 eine bahnbrechende Entscheidung in Bezug auf die Anpassung von Zinsen in Prämiensparverträgen verkündet.

Die Entscheidung macht auf seit Jahren schwelende Rechtsfragen endlich einen Deckel drauf. Klar war bisher, dass Banken aufgrund mangelhafter Klauseln Zinsen an ihre Kunden nachzahlen mussten. Der BGH hat jetzt einen Referenzzinssatz festgelegt. Die Rechte der Verbraucher werden aus Sicht der Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer durch die BGH-Entscheidung zu Prämiensparverträgen erheblich gestärkt. Betroffene Verbraucher sollten jetzt die Möglichkeit nutzen, Zinsnachzahlungen bei ihren Banken und Sparkassen einzufordern. Dr. Stoll & Sauer empfiehlt die kostenlose Erstberatung durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht im Online-Check.

Kreditinstitute rechnen für Prämiensparer zu niedrige Zinsen ab

Prämiensparverträge waren in den 1990er- und 2000er-Jahren eine beliebte Möglichkeit, Vermögen anzusparen. In der Vergangenheit hatten Banken jedoch die Zinssätze für die Prämienzahlungen oft einseitig zu ihren Gunsten angepasst. Bereits 2004 stufte der BGH diese Praxis als rechtswidrig ein, ließ jedoch die genaue Methode zur Zinsberechnung offen. Verbraucherschützer waren deshalb mit Musterklagen gegen zwei Sparkassen vorgegangen, die Prämiensparverträge mit Kunden abgeschlossen hatten. Jetzt können nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) zahlreiche Kunden von Sparkassen und Volksbanken auf erhebliche Nachzahlungen hoffen. Der Streitpunkt im aktuellen Verfahren war die Berechnung der Zinsen dieser Verträge. Der BGH entschied, dass die Zinsen anhand der Durchschnittsrenditen börsennotierter Bundeswertpapiere berechnet werden dürfen. Die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer fasst die wichtigsten Streitpunkte des Verfahrens kurz zusammen:

Im Mittelpunkt der Entscheidung stand die Frage der korrekten Zinsanpassungsklauseln in langfristigen Prämiensparverträgen, die von vielen Kreditinstituten in der Vergangenheit zu niedrig angesetzt wurden. Der XI. Zivilsenat des BGH entschied, dass die Zinsanpassungen auf Basis der Umlaufrenditen börsennotierter Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit von über 8 bis 15 Jahren erfolgen müssen (Az.: XI ZR 44/23 und XI ZR 40/23).

Das Problem war, dass in vielen Prämiensparverträgen unklare Klauseln enthalten waren, die den Banken zu viel Spielraum ließen, die Zinssätze einseitig und zu ihrem Vorteil anzupassen. Der BGH betonte, dass solche Klauseln unzulässig sind und die Zinsanpassungen nachvollziehbar und fair gestaltet sein müssen.

Verbraucherschutzorganisationen argumentierten, dass die Zinsen in vielen Fällen zu niedrig angepasst wurden, was zu erheblichen Verlusten für die Sparer führte. Das Urteil des BGH unterstützt diese Ansicht und fordert Nachzahlungen für die zu niedrig berechneten Zinsen.

Ein zentraler Streitpunkt war, welcher Referenzzinssatz für die Anpassung der variablen Zinssätze verwendet werden sollte. Der BGH entschied, dass die Umlaufrenditen börsennotierter Bundesanleihen mit langer Fristigkeit als Basis für die Zinsanpassungen dienen müssen, um eine faire und stabile Verzinsung zu gewährleisten.

Die Frage der Verjährung war ebenfalls umstritten. Viele Sparer haben erst spät erkannt, dass sie möglicherweise zu wenig Zinsen erhalten haben. Der BGH stellte klar, dass die dreijährige Verjährungsfrist erst ab dem Zeitpunkt beginnt, an dem der Sparer von der Unwirksamkeit der Zinsanpassungsklausel Kenntnis erlangt.

Fazit der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer: Das Urteil ist ein großer Erfolg für die Verbraucher und wird voraussichtlich weitreichende Auswirkungen auf zukünftige Prämiensparverträge haben. Betroffene Sparer sollten nun ihre bestehenden Verträge überprüfen lassen und gegebenenfalls Nachzahlungen einfordern. Die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer empfiehlt eine kostenlose Erstberatung im Online-Check.

Fragen und Antworten zum Prämiensparen und BGH-Verfahren

Was ist ein Prämiensparvertrag? Ein Prämiensparvertrag ist ein langfristiger Sparvertrag, den viele Sparkassen und Volksbanken ihren Kunden angeboten haben. Neben einer Basisverzinsung bietet dieser Vertrag Prämien, die mit der Laufzeit des Sparvertrags ansteigen. Diese Prämien können nach mehreren Jahren bis zu 50 Prozent der jährlichen Spareinlage erreichen. Im Jahr 2021 gab es etwa 1,1 Millionen Prämiensparverträge in Deutschland, aktuellere Zahlen liegen der Finanzaufsicht Bafin nicht vor. Seither dürfte die Zahl deutlich gesunken sein, weil Institute – soweit rechtlich möglich – teilweise ganze Vertragsjahrgänge kündigten.

Worum ging es im BGH-Urteil vom 9. Juli 2024? Im BGH-Urteil vom 9. Juli 2024 ging es um die korrekte Anpassung der Zinsen in Prämiensparverträgen. Der Bundesgerichtshof entschied, dass die Zinsen sich an den Durchschnittsrenditen börsennotierter Bundeswertpapiere orientieren sollen, um eine faire und transparente Berechnungsgrundlage zu schaffen.

Warum mussten Sparkassen und Volksbanken die Zinsen anpassen? Die Sparkassen und Volksbanken hatten die Zinssätze in Prämiensparverträgen häufig einseitig und zu ihren Gunsten angepasst. Diese Praxis wurde bereits vor 20 Jahren als rechtswidrig eingestuft. Das aktuelle Urteil des BGH klärt nun, dass die Zinsen nach den Durchschnittsrenditen börsennotierter Bundeswertpapiere berechnet werden müssen, um die Zinsanpassungen gerecht und nachvollziehbar zu gestalten.

Welche Auswirkungen hat das BGH-Urteil für die Sparer? Durch das BGH-Urteil können viele Sparer nun auf erhebliche Nachzahlungen hoffen, da die Zinsen in der Vergangenheit oft zu niedrig angesetzt wurden. Die betroffenen Kunden sollten ihre Prämiensparverträge überprüfen lassen und gegebenenfalls Nachzahlungen einfordern. Verbraucherschutzorganisationen bieten hierfür spezielle Rechenservices an.

Wie können betroffene Sparer ihre Ansprüche geltend machen? Betroffene Sparer sollten ihre Verträge von einem spezialisierten Anwalt prüfen lassen. Sie können ihre Bank oder Sparkasse schriftlich auffordern, die Zinsen seit Vertragsbeginn gemäß den BGH-Vorgaben nachzuberechnen. Sollte die Bank dies ablehnen, können die Sparer rechtliche Schritte einleiten, um ihre Ansprüche durchzusetzen.

Was müssen Sparer im Hinblick auf Verjährungsfristen beachten? Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem der Sparer von der Unwirksamkeit der Zinsanpassungsklausel Kenntnis erlangt. Betroffene sollten schnell handeln, um ihre Ansprüche nicht zu verlieren. Es kann sinnvoll sein, mit der Bank einen Verjährungsverzicht zu vereinbaren, bis eine rechtskräftige Entscheidung vorliegt. Die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer empfiehlt eine kostenlose Erstberatung im Online-Check.

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Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Einsteinallee 1/1, 77933 Lahr,Tel: 07821 / 92 37 68 – 0, www.dr-stoll-kollegen.de

Die Deutsche Bank AG (XETRA: DBKGn.DB / NYSE: DB) erwirbt einen Großteil des Flugzeugkreditportfolios der Norddeutschen Landesbank („NORD/LB“).

Von dem Gesamtportfolio mit einem Volumen von 2,75 Milliarden Euro übernimmt die Deutsche Bank Kredite in Höhe von 1,67 Milliarden Euro. Die Bank hat das Portfolio in einem Bieterverfahren erworben. Die Kredite, hinter denen eine breite Anzahl an Leasinggebern und Fluggesellschaften als Kunden stehen, sind durch Passagierflugzeuge besichert. Insgesamt umfasst das Kreditportfolio der NORD/LB derzeit Finanzierungen für rund 300 Flugzeuge und Triebwerke.

Das Portfolio wird vom Bereich Global Credit Financing & Solutions der Deutschen Bank übernommen, der über ein vielfältiges Kreditportfolio verfügt, darunter Finanzierungen für erneuerbare Energien und die Energiewende, Infrastruktur- und Verkehrsfinanzierungen sowie forderungsbesicherte Finanzierungen.

„Mit dieser Transaktion spielen wir unsere Stärken sowie Erfahrung in der Luftfahrtbranche aus und erwerben zugleich ein Portfolio an hochwertigen Krediten mit einem attraktiven Renditeprofil“, sagte Ross Duncan, Co-Leiter des Teams für Global Transportation Finance bei der Deutschen Bank.

Die Ausschreibung ist auf großes Interesse gestoßen – ein Beleg für die hohe Qualität des Portfolios. Die beiden beteiligten Banken haben vereinbart, die Höhe des Kaufpreises nicht zu veröffentlichen.

Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden. Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2024 abgeschlossen werden.

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Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 910-00, Fax: +49 69 910-34 225, www.db.com

Am 19.Juni 2024 wurde die Umsetzung von Basel III in der EU (sog. „Bankenpaket“) im EU-Amtsblatt verkündet. Damit ist der Weg frei für das geplante Inkrafttreten für alle europäischen Banken und Sparkassen zum 1. Januar 2025.

Durch die neuen Regelungen werden u.a. die Kapitalanforderungen der europäischen Institute geschärft, darüber hinaus drohen aber vor allem durch die Vielzahl neuer prozessualer Anforderungen hohe Kosten.

„Eine große Herausforderung ist die knappe Umsetzungsfrist“, so Karolin Schriever, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) und diesjähriger Federführer der Deutschen Kreditwirtschaft (DK). Schon zum 1. Januar 2025 müssen die neuen Kapitalanforderungen der CRR III umgesetzt sein und bereits zum 12. Mai 2025 darauf basierende Meldungen abgegeben werden. Das Gesamtpaket enthält rund 140 Mandate für die Europäische Aufsichtsbehörde (EBA) zur Spezifizierung der Regelungen durch soge-nannte „Level-II- oder III“-Regulierungen. „Dieses Vorgehen führt zu einer viel zu hohen Komplexität in der Regulierung, die alle europäischen Institute zunehmend stark belastet“, kritisiert Schriever.

„Es ist nun an der Zeit, die Spielräume, die der nationale Gesetzgeber hat, auch tatsächlich zu nutzen“, so Schriever. „Die anstehende nationale Umsetzung des Bankenpakets (CRD VI-Umsetzungsgesetz) bietet eine gute Gelegenheit, um Regulierung smart zu gestalten.“ Hier stehen u.a. Themen wie Nachhaltigkeitsrisiken im Risikomanagement und Governance-Anforderungen (Fit&Proper) im Fokus.

Mit der Ankündigung von Kommissarin McGuinness zur Verschiebung der Marktrisikoregelungen aus dem Bankenpaket um ein Jahr (Fundamental Review of the Trading Book – FRTB) erkennt der EU-Gesetzgeber an, dass es andere Länder wie die USA oder das Vereinigte Königreich gibt, die hier noch nicht so weit sind. Damit versucht die EU Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern. Allerdings sollte die Verschiebung eine „early-adoption-Klausel“ beinhalten, die es Banken erlaubt, die FRTB-Regeln bereits zum 1.1.2025 anzuwenden.

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Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB), Burgstraße 28, D­-10178 Berlin, Tel.: 030/1663­0, Fax: 030/1663­1399, www.bankenverband.de

Deutsche Kreditbank AG (DKB) begibt Öffentlichen Pfandbrief zur Refinanzierung von Kommunen und Projekten in den Bereichen öffentliche Versorgung, Gesundheit und Bildung in Deutschland

Die DKB eröffnet in schwierigem Umfeld den Markt für EUR Covered Bonds/Pfandbriefe

Hohe Nachfrage seitens der Investoren trotz unruhiger Wochen auf den Finanzmärkten im Zuge von Neuwahlen in Frankreich

DKB bundesweit eine der größten Finanzierinnen von Kommunen

Nach der erfolgreichen Emission des dritten Social Housing Bonds im März dieses Jahres, begibt die DKB ihren zweiten Pfandbrief im Jahr 2024 im Benchmarkformat.

Mit dem Öffentlichen Pfandbrief refinanziert die DKB ihr Kreditgeschäft mit Kommunen, kommunalen Versorgern und Gesundheits- sowie Bildungseinrichtungen. Die Nachfrage seitens der Investoren war sehr hoch und der Bond konnte nach einer mehr als 2-fachen Überzeichnung mit einem Spread von Mid-Swap +27 Basispunkte begeben werden, wodurch der Pfandbrief mit einem Kupon von 3,0 % bei einer Rendite von 3,03 % ausgestattet werden konnte.

Trotz eines herausfordernden Marktumfelds entschloss sich die DKB in Abstimmung mit ihrem Konsortium (bestehend aus BayernLB, Commerzbank, Erste Group, Natixis, NatWest Markets und Societe Generale) den Markt noch vor der Sommerpause zu betreten und platzierte am Dienstag einen Öffentlichen Pfandbrief mit einem Volumen von 500 Mio. EUR und einer Laufzeit von 6 Jahren.

Rico Noack, Head of Funding & Investor Relations der DKB: „Wir freuen uns über die erfolgreiche Platzierung unseres Öffentlichen Pfandbriefs im Benchmarkformat. Die Transaktion war ein voller Erfolg, auch wenn wir zuletzt eine stark verminderte Aktivität auf dem Primärmarkt im Pfandbrief und Covered Bond-Segment wahrgenommen haben. Die mehr als 2-fache Überzeichnung des Orderbuchs zeigt das Vertrauen und das Interesse von Investorenseite in die DKB mit ihrem risikoarmen Geschäftsmodell und ihrer nachhaltigen Ausrichtung als Emittentin.“

Starke Nachfrage zeigt Vertrauen in bewährtes Geschäftsmodell

Mit der jüngsten Emission hat die DKB in einem schwierigen Marktumfeld den Markt für gedeckte Schuldverschreibungen wieder eröffnet: seit den Europawahlen am 9. Juni und der darauffolgenden Verkündung von Neuwahlen in Frankreich hat der EUR-Kapitalmarkt zwei unruhige Wochen hinter sich, die von hoher Volatilität und Zurückhaltung auf Seiten von Investoren geprägt war. Manche Marktbeobachter sahen bereits wieder erste Anzeichen für eine drohende Euro- bzw. Staatsschuldenkrise am Horizont heraufziehen.

Über die DKB:

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit Hauptsitz in Berlin ist Teil der BayernLB-Gruppe und betreut Geschäfts- und Privatkund*innen. Mit einer Bilanzsumme von 118 Mrd. Euro (Stichtag: 30.06.2023) zählt sie zu den Top-20-Banken Deutschlands. Über 5,5 Millionen Menschen sind Kund*innen der DKB. Sie wickeln ihre Bankgeschäfte bequem und sicher online ab. Die DKB-Branchenexpert*innen betreuen die Geschäftskund*innen persönlich an 26 DKB-Standorten deutschlandweit. Als Partnerin von Unternehmen und Kommunen hat sich die Bank frühzeitig auf zukunftsträchtige Branchen in Deutschland spezialisiert: Wohnen, Gesundheit, Pflege, Bildung, Landwirtschaft, Infrastruktur und Erneuerbare Energien. Die DKB legt großen Wert auf nachhaltiges Handeln: Als #geldverbesserer setzt sie deshalb auf ein nachhaltiges Kreditgeschäft.

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Deutsche Kreditbank Aktiengesellschaft, Taubenstraße 7-9, 10117 Berlin, Tel: 030 12030-3605, www.dkb.de

Komplett digitale Kreditkarte bietet viele Vorteile bei Kartenverwaltung und -nutzung

Zusammenarbeit zwischen Commerzbank, neosfer und Berliner Start-up Pliant

Die Commerzbank AG erweitert ihr Kreditkartenangebot für die geschäftliche Nutzung. Unternehmerkunden können voraussichtlich vom dritten Quartal 2024 an mit der vollständig digitalen Lösung ihr Kartenportfolio selbst verwalten und nahtlos in die eigenen Abrechnungsprozesse integrieren. Damit können Unternehmen neue Karten deutlich einfacher an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeben. Durch das neue Angebot haben unsere Kunden außerdem die Möglichkeit, die Kartennutzung einzuschränken, beispielsweise für bestimmte Zeiträume oder Einsatzzwecke. Das Angebot konnte durch die enge Zusammenarbeit zwischen Commerzbank, dem Frühphaseninvestor der Commerzbank neosfer und dem Berliner Start-up für Kreditkartenlösungen Pliant umgesetzt werden.

„Der Ausbau unseres Produktportfolios im Kartenbereich unterstreicht unseren Anspruch, erster Ansprechpartner für Unternehmerkunden in Deutschland zu sein. Mit unserer neuen digitalen Kreditkartenlösung ermöglichen wir es unseren Kunden, ihre Abrechnungsprozesse effizienter zu gestalten und damit Kosten sowie Zeit zu sparen“, erklärte Tobias Knoll, Leiter Value-Stream-Konten und Zahlungsmittel im Segment Privat- und Unternehmerkunden der Commerzbank.

Malte Rau, CEO von Pliant, sagte: „Unsere Hypothese bei Pliant war immer, dass langfristiger Erfolg nur in Kooperation mit Banken möglich ist. Deswegen freut es uns, die Commerzbank als starke Partnerin von Unternehmerkundinnen und -kunden in Deutschland mit einer innovativen Kreditkartenlösung unterstützen zu dürfen.“

Initiiert hat die Kooperation der Commerzbank-eigene Frühphaseninvestor neosfer, der bereits seit dem Jahr 2021 an Pliant beteiligt ist. „Wir haben mittlerweile in 36 Start-ups investiert und gestalten so die digitale und nachhaltige Transformation von Financial Services. Die Kooperation zwischen Pliant und der Commerzbank unterstreicht einmal mehr unseren Ansatz, am Ende einen Mehrwert für die Kunden der Commerzbank zu generieren“, so Matthias Lais, Geschäftsführer von neosfer.

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Für die meisten Befragten ist es am wichtigsten, dass der eigene Wille erfüllt wird, dicht gefolgt von dem Wunsch, das Vermögen über Generationen zu erhalten.

45 % der über 55-Jährigen ohne ein Testament

Nur 60 % mit Konto-/Depotvollmacht für den Notfall

Private Vorsorge besser früher als später treffen

Bei der Vermögensübertragung ist es für die meisten Befragten am wichtigsten, dass der eigene Wille erfüllt wird, dicht gefolgt von dem Wunsch, das Vermögen über Generationen zu erhalten. Ein Viertel möchte Steuern sparen. Und 21 % wollen Streit unter den Erbinnen und Erben vermeiden. Allerdings haben 45 % der über 55-Jährigen kein Testament gemacht. Sie sind mit der gesetzlichen Erbfolge zufrieden oder halten ein Testament für verfrüht. Und nur 60 % haben einer Vertrauensperson eine Konto- oder Depotvollmacht für den Notfall erteilt.

Das sind Ergebnisse der Studie „Vermögen über Generationen sichern“, mit der die Commerzbank Erkenntnisse darüber gewinnen wollte, wie die Menschen in Deutschland zum Thema Vermögensübertragung stehen. Dafür beauftragte sie das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos mit der Befragung von 500 Personen ab 55 Jahren und mit einem persönlichen Nettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro. 17 weitere Personen gaben bei der Studie in vertiefenden Interviews Auskunft darüber, worauf es ihnen bei der Nachlassplanung ankommt.

„In den Gesprächen mit unseren Mandantinnen und Mandanten stellen wir immer wieder fest, hier gibt es Nachholbedarf“, sagt Christian Hassel, Bereichsvorstand Wealth Management und Private Banking der Commerzbank. „Mit einer geregelten Nachlassplanung geht man sicher, dass das erarbeitete Vermögen nach den eigenen Wünschen weitergegeben wird, die Angehörigen in emotional schwierigen Zeiten geordnete Verhältnisse vorfinden und der Familienfrieden gewahrt bleibt“, so Hassel.

Ehe-/Lebenspartner primär in Testament bedacht

Ein Testament ist eine Möglichkeit, den Nachlass nach individuellen Vorstellungen weiterzugeben. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten hat sich dafür entschieden. In der Regel werden darin Ehe- oder Lebenspartner am häufigsten bedacht, gefolgt von Kindern und Enkelkindern. Das handschriftliche Testament ist die favorisierte Form, weil es jederzeit unkompliziert und ohne Anwaltskosten geändert werden kann.

Fast die Hälfte der Befragten findet Schenkungen und das damit verbundene Ausschöpfen von Freibeträgen sinnvoll. 29 % schätzen daran, ihren Erbinnen und Erben schon zu Lebzeiten etwas Gutes tun zu können. Andere möchten damit Streit unter den Erbberechtigten vermeiden oder auf diese Weise den Vermögenserhalt steuern.

Konto- und Depotvollmacht für Vertrauenspersonen

Mit 4 von 5 Befragten besitzt die Mehrheit Konto- und Wertpapiervermögen, das größtenteils über die eigene Erwerbsarbeit angespart wurde. Doch nicht jeder hat eine Konto- und Depotvollmacht erteilt. Dabei ist sie nicht nur im Todesfall wichtig, sondern auch, wenn man plötzlich durch einen Unfall oder eine Krankheit handlungsunfähig wird und wichtige Bankgeschäfte nicht mehr selbst tätigen kann. Hassel dazu: „Eine Vollmacht ist nicht nur für Vermögende sinnvoll. Wir empfehlen all unseren Kundinnen und Kunden, für den Fall des Falles einer Vertrauensperson den Zugang zum Konto zu ermöglichen. Welche Varianten es bei einer Vollmacht gibt und wie man sie richtig ausstellt, erfahren Sie bei uns im Beratungsgespräch.“

Stiftung als Erbe einsetzen

Auch wenn jemand sein Vermögen oder Teile davon in eine Stiftung geben möchte, steht die Commerzbank beratend zur Seite. 14 % der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer haben dies bereits getan oder haben es noch vor. Die Mehrheit von ihnen verspricht sich davon, etwas Sinnstiftendes zu tun. Es folgen steuerliche Erwägungen und die Begründung, keine Nachkommen zu haben. „Eine selbständige Stiftung zu gründen ist ab einer Summe von etwa 1 Million Euro zu empfehlen“, erklärt Frank Heinsohn, Leiter des Nachlass- und Stiftungsmanagements der Commerzbank. Für Beträge darunter sei eine unselbständige Stiftung meistens die bessere Wahl. „Wir unterstützen sowohl bei der Stiftungsgründung und -verwaltung als auch bei der Suche für eine Zustiftung in eine bereits bestehende Stiftung.“

Vorsorgen statt verdrängen

Ob Stiftung, Schenkung, Testament oder gesetzliche Erbfolge – die Studie macht deutlich: Nachlassplanung ist eine wichtige Vorsorge mit vielen rechtlichen und emotionalen Aspekten. „Und umso größer und komplexer das Vermögen ist, desto notwendiger ist eine strukturierte Nachfolgeregelung, will man mit einem guten Gefühl in die Zukunft blicken“, betont Christian Hassel. „Hier stehen wir den Mandantinnen und Mandanten mit unserem Wealth Planning und dem Nachlass- und Stiftungsmanagement zur Seite. Grundsätzlich sollte sich jeder von uns besser früher als später mit dem Thema beschäftigen, bevor ein unerwartetes Ereignis die Fähigkeit zur Selbstbestimmung nimmt.“

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Starkes Wachstum auch für 2024 erwartet

Das Bankhaus Bauer baut weiter konsequent sein Beratungsteam im Bereich Private Banking aus, um das angestrebte zukünftige Wachstum durch eine geeignete Managementexpertise abbilden zu können. So beginnt am 1. Juli 2024 am Standort Essen Andreas Mattisseck (Jahrgang 1968) seine Tätigkeit als neuer Leiter Institutionelle Kunden für Private Banking und Healthcare.

Herr Mattisseck zeichnet sich durch eine mehr als 35-jährige Anlage- und Kapitalmarkterfahrung aus. Dabei war er zuletzt für mehr als 13 Jahre in unterschiedlichen Leitungsfunktionen bei der Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft (PKDW) in Duisburg tätig, wo er zum Schluss Senior Expert für das Asset Management mit dem Schwerpunkt strategische Aufgaben war. Zudem lag sein Tätigkeitsschwerpunkt bei den Themen Alternative Investments und im Bereich ESG. Darüber hinaus hatte er von 2020 bis Mai 2024 ein Aufsichtsratsmandat bei der Trinkaus Secondary Zweitausendsechs GmbH & Co KGaA i.L. übernommen. Bei der PKDW hatte der Betriebswirt und CEFA-Investmentanalyst zudem mehrere Jahre die fachliche Führung des Bereichs Immobilien inne und war zuvor unter anderem als Leiter Kapitalanlagen aktiv. In den Jahren 2000 bis 2008 war sein Arbeitgeber die zur Berkshire Hathaway Holding gehörende Gen Re Capital, und davor war er bei der Viktoria Versicherungen und der West KA sowie der Sparkasse Essen beschäftigt, wo er auch seine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert hatte.

„Mit Andreas Mattisseck haben wir den perfekten Kandidaten für die Leitung unseres in den letzten Jahren stark wachsenden Geschäfts mit institutionellen Kunden für uns gewonnen. Dank seiner mehr als 35-jährigen Kapitalmarkt- und Kundenerfahrung unterstützt er uns auch bei der Expansion unserer Aktivitäten im Bereich Healthcare. Die Tatsache, dass es uns gelingt, immer mehr renommierte Finanz- und Anlagefachleute für das Bankhaus Bauer zu begeistern zeigt, dass wir rund um das Thema Private Banking eine hervorragende Reputation genießen“, kommentierte André Weber, Vorstandsmitglied der Bankhaus Bauer AG, die Personalie.

Milliardenschwelle bei den Assets under Management für 2024 fest im Blick – Zunehmende Nachfrage von institutionellen Kunden

Die Bankhaus Bauer AG verzeichnet auch im Geschäftsjahr 2024 ein starkes Wachstum seiner Private-Banking-Aktivitäten an den Standorten Essen und Stuttgart. Wie bereits Ende 2023 avisiert, hat das Finanzinstitut bei den Assets under Management inklusive der liquiden Kundenanlagen die Schwelle von einer Milliarde Euro für 2024 fest im Blick. Grundlage für diese Aufwärtsentwicklung ist die große Expertise bei der Begleitung von vermögenden Privatanlegern, institutionellen Investoren, Unternehmern sowie Family Offices in allen Anlageklassen mit zunehmend größeren Anlagevolumina. Der Erfolg des Hauses basiert auf individuellen, auf den Kunden oder die Kundin maßgeschneiderten Anlagestrategien und einer guten Performance der Vermögensverwaltung, die zuletzt wieder für 2023 vom unabhängigen Analyse-Institut firstfive prämiert wurde.

Dabei kann das Bankhaus auch das externe Beratungs-Know-how namhafter Kooperationspartner wie HQ Capital, b.value, COI Partners oder Acton bei alternativen Anlageformen anbieten. Dieses Angebot umfasst Möglichkeiten für Direktbeteiligungen, Private-Equity-, Start-up- aber auch Venture-Capital-Investments. Das besondere Konzept der Kundenbetreuung wird abgerundet durch die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Thomas Druyen, einem der renommiertesten Vermögensforschenden in Europa. Er unterstützt die Beratungsteams des Hauses als First Advisor mit seiner anerkannten Expertise in der Vermögenspsychologie und Vermögenskulturforschung exklusiv.

Zusätzliche Wachstumschancen im Healthcare-Bereich mit dem opta data banking

In den letzten Jahren hat das Bankhaus seine Expertise im Bereich Healthcare bereits sehr deutlich ausgebaut und sich renommierte Branchen- und Anlagefachleute ins Haus geholt. Hierauf aufbauend hat das Finanzinstitut Anfang Juni 2024 in Kooperation mit der auf das Gesundheitswesen spezialisierten opta data Gruppe die Wertschöpfung durch das neu etablierte opta data banking deutlich erweitert. opta data banking zeichnet sich vor allem durch eine einfache und schnelle Verfügbarkeit sowie eine unkomplizierte, kundenfreundliche Nutzung aus.

Die familiengeführte opta data genießt mit ihren rund 3.000 Mitarbeitenden das Vertrauen von über 60.000 Kundinnen und Kunden in ganz Deutschland, die bereits ihre kompletten Umsätze über das Unternehmen abwickeln. Im Zentrum des opta data banking steht ein breit aufgestelltes Geschäftskonto, das Kundinnen und Kunden schnell und unkompliziert die Abwicklung aller Bankgeschäfte, und damit unter anderem ein Girokonto, eine Kreditkarte oder die Option für Kontokorrentkredite über das hauseigene Online-Banking, aber auch Investitions- und Betriebsmittelkredite für Healthcare-Kundinnen und -Kunden umfasst. Damit entsteht das erste ganzheitliche Finanzangebot ausschließlich für Fachberufe und Unternehmen im Gesundheitswesen, zum Beispiel für Pflege- oder Heilmittel-Anbieter.

Verantwortlich für den Inhalt:

Bankhaus Bauer, Lautenschlagerstr. 2, 70173 Stuttgart, Tel: 0711 182990, www.bankhausbauer.de

Als einziger Börsenbetreiber in Europa hat sich die Gruppe Börse Stuttgart erfolgreich für die zweite Welle der EU-weiten Tests der Europäischen Zentralbank (EZB) beworben, in denen die Abwicklung von Blockchain-basierten Finanztransaktionen gegen Zentralbankgeld erprobt wird.

Mit den Partnern Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank, LBBW, Bankhaus Metzler und V-Bank testet die Gruppe Börse Stuttgart erstmals die Abwicklung von börslichen Transaktionen mit tokenisierten Wertpapieren gegen Euro. Die Banken sind als Handels- und Abwicklungsteilnehmer an die neue, Blockchain-basierte Abwicklungslösung der Gruppe Börse Stuttgart angebunden. Die Deutsche Bundesbank stellt für den Test ihre Trigger-Lösung bereit, die Blockchain-Transaktionen mit dem traditionellen Euro-Zahlungsverkehrssystem verbindet.

Die Gruppe Börse Stuttgart wickelt Sekundärmarkttransaktionen von tokenisierten Wertpapieren direkt zwischen den Handelsteilnehmern auf der Blockchain ab – innerhalb von Minuten, ohne Zentralverwahrer und gegen Zahlungen in Zentralbankgeld. Dieser neuartige, durchgängige Delivery-versus-Payment-Prozess ist besonders effizient, ermöglicht Peer-to-Peer-Abwicklung und verringert die Zahl der Intermediäre und Kontrahentenrisiken.

“Wir sind Vorreiter bei digitalen Assets, und wir sind von den Vorteilen von Blockchain und Tokenisierung für die europäischen Wertpapiermärkte überzeugt. Deshalb wollen wir die künftige digitale europäische Marktinfrastruktur für tokenisierte Wertpapiere mitgestalten. In der EU machen wir mit den EZB-Tests den ersten wichtigen Schritt. In der Schweiz sind wir sogar noch weiter: Die BX Digital, unsere Börse für den Handel und die Abwicklung von tokenisierten Wertpapieren, soll im zweiten Halbjahr 2024 starten. Sie ist voll reguliert und wird unsere selbst entwickelte, Blockchain-basierte Abwicklungslösung nutzen”, sagt Dr. Matthias Voelkel, CEO der Gruppe Börse Stuttgart.

Bis November wird die Gruppe Börse Stuttgart ihren Anwendungsfall in einer Testumgebung mit den beteiligten Banken umsetzen. Ziel sind praktische Erkenntnisse zu Skalierbarkeit, Effizienz und Geschwindigkeit des Abwicklungsprozesses unter Einbeziehung von Zentralbankgeld. Bei der Gruppe Börse Stuttgart sind auch der Broker EUWAX AG sowie der Kryptoverwahrer Boerse Stuttgart Digital Custody in die EZB-Tests involviert.

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Kapitalmarktexpert:innen erwarten nach starkem Jahresstart größere Zurückhaltung der Investoren im zweiten Halbjahr 2024

Für die vergangenen sechs Monate ist eine deutliche Stimmungsaufhellung beim Absatz von Pfandbriefen und von unbesicherten Bankanleihen zu verzeichnen. Dies ist das Ergebnis der zum vierten Mal vom Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) durchgeführten Umfrage unter Kapitalmarktexpert:innen der Mitgliedsinstitute. Trotz positiver Entwicklung der Scores für Pfandbriefe und unbesicherte Bankanleihen liegen sie für beide Asset-Klassen weiter leicht im Minus-Bereich.

Im Vergleich zur Umfrage von Dezember 2023 sind die Stimmungswerte im Frühsommer deutlich besser ausgefallen. So vergaben die Kapitalmarktexpert:innen für die Investorennachfrage der vergangenen sechs Monate und am aktuellen Rand jeweils 45 Punkte. Für die erwartete Nachfrage in den kommenden sechs Monate wird dagegen nur noch ein Score von -3 Punkten ermittelt. Die bisher starke Nachfrage nach Pfandbriefen schlägt sich auch im Score von aktuell 43 Punkten beim Überzeichnungsniveau von Pfandbriefen nieder, für die kommenden sechs Monate liegt der Score bei 11 Punkten.

Die Ergebnisse der Umfrage, die zweimal im Jahr durchgeführt wird, werden unter dem Titel “vdp-Emissionsklima” veröffentlicht. Aktuell zeigt der Stimmungsindikator – bei einer Bandbreite von -100 bis +100 Punkte – mit einem Wert von -12 Punkten ein nur noch geringfügig eingetrübtes Stimmungsbild, wobei die Scores für Pfandbriefe (-11) und unbesicherte Bankanleihen (-14) sich nur wenig unterscheiden. Gegenüber der Umfrage vom Dezember 2023 verbesserte sich der Gesamt-Score um 10 Punkte, der Teil-Score für Pfandbriefe um 12 Punkte und der Teil-Score für unbesicherte Bankanleihen um 7 Punkte.

Auswertung                            Juni 2024   Dez. 2023    Juni 2023

Score für Pfandbriefe:                      -11         -23          -14

Score für unbesicherte Bankanleihen:        -14         -21          -29

Gesamt-Score:                               -12         -22          -21

Treiber der leicht im negativen Bereich liegenden Scores ist vor allem die allgemeine Zinsentwicklung (-53 Punkte nach -24 Punkten im Dezember 2023). Hier dürften die erwartet niedrigeren Renditen möglicherweise künftig wieder für eine gewisse Zurückhaltung bei den Investoren sorgen. Mit -32 Punkten weiterhin deutlich im negativen Bereich liegt der Einfluss des zu refinanzierenden Aktivgeschäfts. Die befragten Kapitalmarktexpert:innen erwarten in den kommenden sechs Monaten aufgrund der niedrigen Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen weiterhin ein gedämpftes zu refinanzierendes Aktivgeschäft. Im Vergleich zur Umfrage im Dezember 2023 ist allerdings eine Verbesserung um 21 Punkte zu verzeichnen. Weniger negativ als noch im Dezember 2023 (-24 Punkte) wird auch der generelle Ratingtrend für den Bankensektor von den Kapitalmarktexpert:innen eingeschätzt. Der entsprechende Score verbesserte sich um 15 Punkte auf jetzt -9.

Abkühlung am Markt für unbesicherte Bankanleihen erwartet

Die vdp-Mitgliedsinstitute vermeldeten für die vergangenen sechs Monate und aktuell eine starke bzw. sehr starke Investorennachfrage nach unbesicherten Bankanleihen. Für die vergangenen sechs Monate wurde ein Score von 29 Punkten und aktuell von 48 Punkten ermittelt. Aufgrund der mittlerweile stark reduzierten Spreads von unbesicherten Bankanleihen fallen die Erwartungen an die Investorennachfrage in den nächsten sechs Monate mit -32 Punkten wieder deutlich skeptischer aus.

“Die gestiegenen Zinsen und attraktiven Spreads gegenüber Bundesanleihen und Swaps sorgten in den ersten fünf Monaten des neuen Jahres für eine sehr starke Nachfrage nach Pfandbriefen. Erfreulicherweise wurden die für die langfristig orientierte Immobilienfinanzierung wichtigen länger laufenden Pfandbriefe wieder gut nachgefragt”, fasst Sascha Kullig, Mitglied der Geschäftsleitung des vdp, die Entwicklung in den vergangenen Monaten zusammen.

Pfandbriefmarkt gut in das neue Jahr gestartet

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 wurden von den vdp-Mitgliedsinstituten Pfandbriefe im Gesamtvolumen von knapp 30,1 Mrd. Euro begeben. Der Wert liegt knapp 10 % oberhalb dessen, was im vergleichbaren Vorjahreszeitraum platziert wurde. Von den neu emittierten Pfandbriefen entfielen 23,0 Mrd. Euro auf Hypothekenpfandbriefe und 6,6 Mrd. Euro auf Öffentliche Pfandbriefe. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 3 % bei den Hypothekenpfandbriefen bzw. 26 % bei den Öffentlichen Pfandbriefen. Zusätzlich wurden Schiffspfandbriefe im Volumen von 500 Mio. Euro platziert (im Vorjahreszeitraum Null).

Auffällig war, dass Investoren in erheblichem Umfang wieder länger laufende Pfandbriefe in ihre Portfolien nahmen. Dies reflektiert aus Sicht des vdp das grundlegende Vertrauen von Investoren in die herausragende Qualität des deutschen Pfandbriefs.

“Bei den meisten Treibern für die Nachfrage sind deutliche Verbesserungen zu verzeichnen. Dass nach den starken ersten fünf Monaten 2024 wieder etwas mehr Zurückhaltung seitens der Investoren erwartet wird, überrascht nicht”, so Kullig.

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Das Deutsche Institut für Service-Qualität, der Nachrichtensender ntv und die FMH-Finanzberatung verleihen den “Finanz-Award 2024”.

56 Unternehmen aus dem Finanzsektor sichern sich die begehrte Auszeichnung, die in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen wird.

Die Award-Kategorien decken die Bandbreite der Finanzbranche ab. Zu den prämierten Unternehmen zählen sowohl überregionale als auch regionale Banken wie BBBank, Commerzbank und PSD Bank West, aber auch Direktbanken wie DKB Deutsche Kreditbank sowie Spezialisten wie Interhyp. Auch vergleichsweise junge Finanzunternehmen, etwa Scalable Capital, Traders Place oder Trade Republic, reihen sich unter die Besten ein.

Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität, ergänzt: “Bei den Preisträgern gibt es einen entscheidenden gemeinsamen Nenner: Sie bieten nicht nur leistungsstarke Produkte, sondern zugleich auch einen überdurchschnittlichen Service.” Max Herbst, Inhaber der FMH-Finanzberatung, ergänzt: “Die Absicht des Finanz-Awards ist, die Endverbraucherinnen und -verbraucher nicht nur über ein Produkt, sondern über fast die gesamte Palette der Geldanlage und Kredite zu informieren. Das Besondere dabei ist, dass neben einer längeren Beobachtungsphase nicht nur die besten Zinsen, sondern auch der Service getestet und bewertet wird.”

Catja Stammen, Redaktionsleiterin ntv-Wirtschaftsmagazine: “Der von uns mitinitiierte Finanz-Award sorgt für Transparenz und stellt eine wichtige Orientierungshilfe dar – ein Anliegen, das ntv seit jeher mit seiner verbrauchernahen und unabhängigen Berichterstattung verfolgt.”

Der Nachrichtensender ntv, die FMH-Finanzberatung und das Deutsche Institut für Service-Qualität sind die Initiatoren des Finanz-Awards. Die Konditionen- und Serviceanalyse der Finanzunternehmen und deren Produkten oblag der FMH-Finanzberatung bzw. dem DISQ. FMH ermittelte über einen sechsmonatigen Zeitraum (Oktober 2023 bis April 2024) die Leistungen von 314 Anbietern aus dem Finanzsektor in zwölf großen Produktbereichen, wie Geldanlage, Ratenkredit oder Baufinanzierung. Die Besten wurden vom DISQ einem umfangreichen Servicetest unterzogen, der Online-Service-Analysen sowie fallweise auch verdeckte Telefon-Beratungen und E-Mail-Anfragen (Mystery-Tests) umfasste. Der Auswertung lagen 11.956 Konditionen-Datensätze sowie 805 Servicekontakte zugrunde.

PREISTRÄGER “FINANZ-AWARD 2024”

Produktbereiche/Preisträger (alphabetisch)

Gehaltskonten

BBBank, Comdirect, DKB Deutsche Kreditbank, Targobank

Geschäftskonten

Commerzbank, Deutsche Skatbank, DKB Deutsche Kreditbank, FYRST, N26, Postbank, Targobank

Geldanlage (Tagesgeld, Festgeld, EU-Festgeld)

abcbank, Akbank, Bigbank AS, Comdirect, Consorsbank, DKB Deutsche Kreditbank, Isbank, J&T Direktbank, Kommunalkredit Invest, pbb direkt, Weltsparen, wiLLBe by Liechtensteinische Landesbank

Baufinanzierung (Baugeld, Forward-Darlehen, Sanierungs-Darlehen)

Bank für Kirche und Diakonie, BBBank, Commerzbank, Degussa Bank, Dr. Klein, DTW-Immobilienfinanzierung, ING, Interhyp, PSD Bank Nord, PSD Bank West

Bausparkassen

Alte Leipziger Bauspar, LBS NordOst, LBS Saar, LBS Süd, Schwäbisch Hall, Wüstenrot Bausparkasse

Depotbanken (Geschäftsbanken, Online-Broker)

1822direkt, Comdirect, Maxblue, Traders Place, XTB

Aktien-Sparpläne (Geschäftsbanken, Online-Broker)

Consorsbank, Maxblue, Scalable Capital, Trade Republic, Traders Place

Gold-Sparpläne

Degussa Goldhandel, GoldRepublic, Meine Schatzkammer, Ophirium, Pro Aurum

ETF-Sparpläne (Geschäftsbanken, Online-Broker)

Comdirect, DKB Deutsche Kreditbank, finanzen.net zero, ING, Scalable Capital

Ratenkredit

Bank of Scotland, BBBank, Deutsche Bank, Deutsche Skatbank, Ikano Bank, PSD Bank West

Kreditkarten

Bank Norwegian, Consors Finanz, Hanseatic Bank, TF Bank

Robo-Advisor

Evergreen, Growney, Quirion, Visualvest

 Quelle: DISQ / ntv / FMH

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DISQ Deutsches Institut für Service-Qualität GmbH & CO. KG, Dorotheenstraße 48, 22301 Hamburg, Tel: +49 (0) 40 27 88 91 48-0, www.disq.de

Covered-Bond-Expertin übernimmt Zuständigkeit für Sustainable Finance

Zum 1. Juli 2024 wechselt Sabrina Miehs von der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen zum Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp). Sie nimmt als Senior Managerin eine Querschnittsfunktion ein, die zum einen die Zuständigkeit für das Themenfeld Sustainable Finance beinhaltet, das von Sascha Kullig in der Geschäftsleitung verantwortet wird. Zum anderen stärkt sie in Zusammenarbeit mit dem Brüsseler Büro die dortigen vdp-Aktivitäten auf europäischer Ebene.

“Wir freuen uns sehr, Frau Miehs für den vdp gewonnen zu haben”, erklärte Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp. “Mit ihrer langjährigen Erfahrung und großen Expertise verstärkt sie unser Team – insbesondere, aber nicht nur, im breiten Themenspektrum Sustainable Finance. Zudem wird sie zentrale Themen der Pfandbriefbanken gegenüber den Europäischen Institutionen in Brüssel und Paris vertreten, wo nach der Europa-Wahl wichtige Projekte wie die Schaffung der Kapitalmarktunion, die Überarbeitung der Covered Bond-Richtlinie oder die Weiterentwicklung der ESG-Regulierung auf der Agenda stehen werden”, so Tolckmitt.

Miehs (49) war bei der Helaba zuletzt als Senior Advisor im Sustainable Finance Advisory Team tätig und für das FI & SSA Research verantwortlich. Ab 2013 baute sie bei der Landesbank das Covered Bond Research auf. Vor ihrer Zeit bei der Helaba arbeitete sie zehn Jahre lang für Standard & Poor’s, zunächst als Ratinganalystin für europäische Verbriefungen und anschließend als Covered-Bond-Rating-Analystin und Leiterin des deutschen und stellvertretende Leiterin des europäischen Covered-Bond-Teams. In dieser Zeit wirkte sie u. a. an der Entwicklung von Rating-Methodologien mit.

“Nachdem ich den Pfandbrief viele Jahre lang von Institutsseite begleitet habe, freue ich mich darauf, ab jetzt direkt beim vdp die weitere Entwicklung dieses wichtigen Refinanzierungsprodukts mitgestalten zu können”, sagte Miehs. “Besonders gespannt bin ich auf meine Arbeit in Berlin und Brüssel und auf die Aufgabe, die Anliegen der Pfandbriefbanken gegenüber EU-Kommission, EU-Parlament und EBA zu vertreten.”

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Verband deutscher Pfandbriefbanken e.V., Georgenstraße 21, 10117 Berlin, Tel: +49 30 20915-330, www.pfandbrief.de

Openbank, die zu 100 % digitale Bank der Santander-Gruppe, hat in den vergangenen 12 Monaten europaweit 4 Milliarden Euro an neuen Einlagen verzeichnet und damit hinsichtlich des Einlagenvolumen ihre Position als eine der führenden digitalen Banken in Europa weiter gefestigt.

Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres erreichte die Bank einen Zuwachs von mehr als 900 Millionen Euro und damit den besten Jahresstart ihrer Geschichte.

In den verschiedenen europäischen Märkten, in denen die Bank vertreten ist (Spanien, Portugal, Deutschland und die Niederlande), gehört sie seit Anfang 2023 zu den wettbewerbsfähigsten Anbietern von Sparprodukten.

Immer mehr Kunden nutzen Openbank für ihre täglichen Geschäfte. In den letzten Monaten ist die Zahl der Kunden, die ihre Gehälter und Rechnungen über die Bank abwickeln, im zweistelligen Bereich gewachsen. Sowohl durch ihre Sparprodukte als auch die Zunahme der Bankgeschäfte hat die Bank inzwischen eine Bilanzsumme von mehr als 18 Milliarden Euro erreicht.

In Deutschland bietet Openbank derzeit vier Flexgeldprodukte an, mit Zinsätzen von jeweils 3,5 % p.a. für Laufzeiten von drei und sechs Monaten, 3,4 % p.a. für 12 Monate sowie 3,1 % p.a. für 24 Monate. Selbst bei vorzeitiger Auflösung des Flexgeldkontos erhalten Kunden noch 1,50 % Zinsen pro Jahr für die bis dahin angefallene Laufzeit.

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Open Bank, S.A., Paseo de la Castellana 24, 28046 – Madrid, Tel: +49 (0) 69 945 189 175, www.openbank.de

Europas führender Krypto-Broker Bitpanda, hat einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht und bietet nun 5 Millionen Privatanlegern einen sicheren Zugang zu digitalen Vermögenswerten.

500.000 neue Nutzer haben sich allein im 2. Quartal 2024 auf der Broker-Plattform registriert.

Das 2014 gegründete Fintech-Unicorn erreichte 1 Million Privatkunden auf seiner Broker-Plattform im Jahr 2019, 4 Millionen im Jahr 2023 und 5 Millionen im Juni 2024.

Das signifikante Wachstum stärkt die Position von Bitpanda als eines der am schnellsten wachsenden Fintechs in Europa und seine Führungsrolle in der Kryptoindustrie.

Nach einer signifikanten Wachstumsphase genießt die Krypto-Broker-Plattform des europäischen Fintech-Unternehmens Bitpanda inzwischen das Vertrauen von mehr als 5 Millionen Privatkunden. Erst vor kurzem hat Bitpanda seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2023 bekannt gegeben und vermeldete für das erste Quartal 2024 einen Umsatz von über 100 Millionen Euro – ein Rekordergebnis für das junge Unternehmen. Im zweiten Quartal dieses Jahres verzeichnete Bitpanda fast eine halbe Million neue User, ein Beleg dafür, dass europäische Anleger die Vorteile des sicheren Handels mit digitalen Vermögenswerten nutzen möchten.

In den Jahren 2022 und 2023 hat Bitpanda massiv in neue Produkte und Geschäftsfelder investiert, um sich für die nächste Krypto-Rallye optimal aufzustellen. Das Unternehmen erhielt mehrere neue Lizenzen von wichtigen Regulierungsbehörden wie beispielsweise der BaFin, setzte einen Relaunch seiner B2B-fokussierten White-Label-Lösung (Bitpanda Technology Solutions) erfolgreich um und schloss wichtige branchenführende Partnerschaften mit Bankinstituten wie der Deutschen Bank, N26, LBBW und Raiffeisen. Aufgrund positiver Entwicklungen im Bereich Digital Assets stieg das Interesse an Bitpanda von Investoren aus ganz Europa deutlich an. Bitpanda ist heute das führende Krypto-Unternehmen in Europa und hat klar definierte Ambitionen für die Zukunft.

Eric Demuth, Mitbegründer und CEO von Bitpanda, kommentiert wie folgt: “Die Tatsache, dass ein Unternehmen von der Größe und mit der Entwicklungsgeschichte wie Bitpanda noch immer innovativ ist und so schnell wächst, ist ein Beweis für die Qualität unseres Teams und unseres Produkts. Wir sind das größte und am stärksten regulierte Krypto-Unternehmen in Europa und entschlossen, auch weiterhin eine führende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft von Krypto in einem der wichtigsten Märkte der Welt zu spielen. 5 Millionen Euro sind ein fantastischer Start – aber das ist nur der Anfang. Dieses Jahr ist ein wichtiges Jahr denn es wird die Zukunft der Kryptowährung definieren. Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt und werden es für uns nutzen. ”

Lukas Enzersdorfer-Konrad, Deputy CEO von Bitpanda, sagt: “Wir haben die richtigen Produkte, wir haben eine bewährte Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden, wir haben das Vertrauen unserer User und unserer Partner, darunter die Deutsche Bank, die LBBW und der FC Bayern München, und wir werden uns weiterhin voll und ganz auf unser Wachstum konzentrieren. Es hat 5 Jahre gebraucht, um die erste Million Nutzer zu erreichen. Für die letzte Million Nutzer haben wir nur 12 Monate benötigt. Allein in den letzten 3 Monaten sind über 500.000 neue Anleger hinzugekommen. Wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und mit Blick auf unser 10-jähriges Jubiläum in diesem Jahr bin ich mir sicher, dass wir viel zu feiern haben werden.”

Über Bitpanda:

Bitpanda wurde 2014 in Wien gegründet und hat sich als einer der führenden Krypto-Broker Europas etabliert. Mit über 5 Millionen Nutzern und einer umfangreichen Auswahl an digitalen Vermögenswerten ist Bitpanda eine der sichersten und am strengsten regulierten Trading-Plattformen der Branche. Neben dem Hauptsitz in Wien hat Bitpanda Büros in Amsterdam, Barcelona, Berlin und Bukarest.

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Bitpanda GmbH, Stella-Klein-Löw Weg 17, 1020 Wien, Österreich, www.bitpanda.com/de

Die Deutsche Bank wird Bitpanda-Kunden Echtzeit-Zahlungslösungen für eingehende und ausgehende Transaktionen bereitstellen

Bitpanda wird dadurch in der Lage sein, lokale IBANs für Nutzer in Deutschland bereitzustellen

Das Fintech Bitpanda weitet seine Partnerschaft mit der Deutschen Bank aus, um ihren Kunden Zahlungen in Echtzeit für ein- und ausgehende Transaktionen anzubieten und diese zu orchestrieren. Die neue Sammeltreuhandkonten-Lösung wird API-basiert sein und Bitpanda-Kunden besseren, effizienteren und schnelleren Service gewährleisten. Bitpanda-Konten deutscher Kunden werden dadurch zudem deutsche IBANs haben, was sich positiv auf Vertrauen und Nutzererlebnis auswirkt.

Das Unternehmen unterstreicht damit seinen Status als führende Plattform für digitale Vermögenswerte in Deutschland. Bereits seit 2023 ist die Deutsche Bank für Bitpanda die europäische Hausbank für währungsübergreifende Lösungen in Österreich und Spanien.

Diese Partnerschaft mit der Deutschen Bank ist Teil der Bemühungen von Bitpanda, eine maßgeschneiderte lokale Lösung anzubieten und die Position von Bitpanda als führende Handelsplattform für digitale Vermögenswerte in Europa zu stärken.

Als regulierter Multi-Asset-Broker bietet Bitpanda Privatanlegern mehr als 2.800 Kryptowährungen und Indizes sowie Aktien, ETFs und Rohstoffe an. Die vertiefte Partnerschaft mit der Deutschen Bank stellt einen Meilenstein für den Broker dar, welcher sich derzeit in einer Phase des signifikanten Wachstums befindet.

Lukas Enzersdorfer, stellvertretender CEO von Bitpanda, sagt: “Indem wir gemeinsam die besten Produkte und Services unserer Branche zusammenbringen, schaffen wir einen echten Mehrwert für unsere Kunden. Das Engagement der Deutschen Bank, mit neuen und innovativen Akteuren in der Finanzbranche zusammenzuarbeiten, ermöglicht und stärkt unsere Partnerschaft. Dass wir und damit unsere Kunden ab heute auf noch mehr Produkte der Deutschen Bank zugreifen können, hebt die User Experience für unsere Nutzer auf ein neues Level.”

Kilian Thalhammer, weltweiter Leiter der Abteilung Merchant Solution bei der Deutschen Bank, fügt hinzu: “Wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit Bitpanda, einem anerkannten und regulierten Fintech-Anbieter, eine sichere und vertrauenswürdige Umgebung für Investitionen in virtuelle Vermögenswerte schaffen. Wir als Bank möchten die erste Wahl für Plattformen mit hohem Potenzial sein – und für diese Strategie ist die Partnerschaft mit Bitpanda ein wichtiger Schritt.”

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Bitpanda GmbH, Stella-Klein-Löw Weg 17, 1020 Wien, Österreich, www.bitpanda.com/de

Die aream Group und die Triodos Bank Deutschland arbeiten ab sofort bei der Finanzierung von Photovoltaikprojekten im gewerblichen Bereich zusammen.

aream übernimmt dabei Bau, Betrieb und Vermarktung der Anlagen, die Triodos Bank die Finanzierung. „Vor allem mittelständische Kunden können so eigene PV-Projekte angehen“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group. „Bislang war der Aufwand rund um die Finanzierung oft sehr hoch.“

Mit der Partnerschaft werden erstmals auch kleinere Portfoliofinanzierungen durch eine deutliche Verschlankung der Prozesse und Finanzierungsleistungen möglich. „Da wir gemeinsam alle Stufen der Projekte aus einer Hand anbieten können, lassen sich bestimmte Schritte weitgehend standardisieren“, so Voigt.

Vor allem für gewerbliche Immobilienbestandshalter sind solche Investments sinnvoll. „Wir gehen hier drei Teilsegmente an“, sagt Voigt. So können Anlagen entweder für die Volleinspeisung konzipiert werden, für eine teilweise Einspeisung oder auch als Energy as a Service (EaaS). „Dabei werden die Investmentkosten nicht von den Unternehmen übernommen, diese erhalten aber einen langfristigen Stromabnahmevertrag mit planbaren Strompreisen über 15 Jahre und länger“, erklärt Voigt das Konzept von EaaS. Die Versorgung der Mieter kann dabei eine Rolle spielen, genau wie die Sicherheit für die Stromverfügbarkeit.

„In der heutigen Zeit ist der Übergang zu Erneuerbaren Energien nicht nur eine ethische Pflicht, sondern wird auch immer mehr zu einem wirtschaftlichen Vorteil für Unternehmen. Photovoltaikanlagen produzieren saubere, erneuerbare Energie aus Sonnenlicht, ohne schädliche Emissionen zu erzeugen. Während unser Fokus auf der Unterstützung von Besitzern von Immobilienportfolios liegt, profitieren nicht nur diese von einem erheblich reduzierten ökologischen Fußabdruck, sondern auch ihre Mieter“, sagt Dominic Hereth, Head of Energy & Infrastructure bei der Triodos Bank Deutschland.

Viele Betriebe würden derzeit dazu übergehen, eigene Produktionskapazitäten für grünen Strom aufzubauen. „Das macht die Kosten für lange Zeit berechenbar“, sagt Voigt. „Zudem erfüllen Unternehmen so die Nachhaltigkeitsanforderungen, denn dieser Strom ist wirklich grün.“ Die Bedeutung für mittelständische Unternehmen würde dabei immer weiter zunehmen.

Auf diese Weise lässt sich auch eine Unabhängigkeit von den Energiemärkten schaffen. „Das Insourcing der Energieversorgung macht Unternehmen von der Volatilität an den Energiemärkten unabhängiger“, so Dominic Hereth von Triodos. „Die Strompreise für den Endverbraucher werden mindestens mittelfristig auf einem hohen Niveau bleiben.“ Der Abschluss von Lieferverträgen, die immer wieder erneuert werden müssen, berge hohe Risiken. „Die eigene Grünstromproduktion fixiert die Kosten und schafft so neben hohen Ersparnissen gegenüber dem Kauf am Markt auch eine deutlich bessere Planbarkeit über viele Jahre“, sagt Hereth.

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AREAM GmbH, Kaistraße 2, 40221 Düsseldorf, Tel: +49 (0)211 30 20 60 42, www.aream.de

Nachbesserungen aber erforderlich

Der Rat der Europäischen Union (EU) hat heute seine allgemeine Ausrichtung zu den Gesetzesvorschlägen der EU-Kommission für eine Änderung des Rahmenwerks für die Bankenabwicklung und Einlagensicherung (CMDI-Review) verabschiedet. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) begrüßt, dass der Rat die bedeutende Rolle der Institutssicherungssysteme und ihrer präventiven Maßnahmen bei seinem Kompromiss berücksichtigt hat.

“Der Rat hat die herausragende Bedeutung der Institutssicherungssysteme für das Kundenvertrauen und die Finanzstabilität deutlich besser erkannt als die Europäische Kommission und das EU-Parlament. Nur die Position des Rates steht im Einklang mit der Erklärung der Eurogruppe vom Juni 2022, wonach ein funktionierender Rahmen für Institutssicherungssysteme beibehalten werden soll”, erklärt Marija Kolak, Präsidentin des BVR.

Obwohl auch der Rat nicht die vom BVR nachdrücklich geforderte Ausnahme für Banken, die einem Institutssicherungssystem angehören, umgesetzt hat, bleibt die Möglichkeit bestehen, präventive Maßnahmen zugunsten der institutssicherungsgeschützten Banken durchzuführen, wenn auch unter strengeren und aufwändigeren Bedingungen. “Um Effizienz und Schnelligkeit zukünftig gewährleisten zu können, wird hier noch weitere Detailarbeit notwendig sein”, so Kolak weiter.

Die Präsidentin betont die Notwendigkeit einer zielgerichteten Verbesserung des Krisenmanagements im Rahmen des bevorstehenden Trilogs: “Nun ist es Aufgabe des Trilogs, auf Basis der konstruktiven Ausrichtung des Rates den Vorschlag der Europäischen Kommission erheblich zu verbessern. Stabilität und Sicherheit des Bankensektors in Europa müssen ohne unnötige Belastungen für die etablierten Systeme gewährleistet sein. Das ist nur möglich, wenn die Institutssicherung im Interesse der Strukturen des deutschen Bankenmarktes und insbesondere der Existenz der kleinen und mittleren Institute erhalten bleibt.”

Den Einsatz der deutschen Bundesregierung für den Erhalt der Institutssicherungssysteme lobt Kolak ausdrücklich: “Es ist gut zu sehen, dass die Bundesregierung zu ihrem Wort steht, sich für die Belange insbesondere der mittelständischen Wirtschaft einzusetzen, die auf die Finanzierung durch regionale Banken angewiesen ist.”

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Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Schellingstraße 4, ­10785 Berlin, Tel.: 030/20210,Fax: 030/2021­1900, www.bvr.de

Unterschiedliche Entwicklungen bei Gründungen im Vollerwerb (- 8 %) und Nebenerwerb (+ 11 %)

Anteil der Gründerinnen steigt auf 44 %

Präferenz für berufliche Selbstständigkeit bundesweit am höchsten in Hamburg, am niedrigsten in Sachsen-Anhalt

Nach dem deutlichen Rücksetzer im Vorjahr (- 9 %) ist die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland 2023 wieder angestiegen, allerdings nur leicht um 3 %: 568.000 Menschen gingen im vergangenen Jahr den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit, wie der aktuelle KfW-Gründungsmonitor von KfW Research zeigt. Die Entwicklungen bei Voll- und Nebenerwerbsgründungen verliefen unterschiedlich. Während im Vollerwerb die Zahl der Gründungen erneut zurückging auf 205.000 (- 8 %), legte sie bei Nebenerwerbsgründungen auf 363.000 zu (+ 11 %).

Die Planungsquote, also der Anteil derer an der Bevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren, die eine Gründung aktiv planen, ist von 4,5 % im Jahr 2022 auf zuletzt 3,6 % eingeknickt. Der gesamte Gründungsprozess von Idee bis Umsetzung dauert im Durchschnitt mehrere Monate, und es wird zudem nur ein Bruchteil der Gründungsplanungen realisiert. Die Quote der Gründungsplanungen, bei denen die Umsetzung in den nächsten zwölf Monaten wahrscheinlich ist, beträgt nur noch 2,2 % (Vorjahr: 2,5 %).

“Gesamtwirtschaftlich gab es 2023 kaum Impulse für Existenzgründungen. Sowohl Konjunktur als auch Arbeitsmarkt stagnierten und haben die Gründungstätigkeit weder besonders befördert noch belastet. Unterm Strich ergibt sich ein kleines Plus bei der Zahl der Gründungen”, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. “Für das laufende Jahr ist vom makroökonomischen Umfeld weiter wenig Rückenwind zu erwarten. Zusammen mit einer deutlich gesunkenen Zahl an Gründungsplanungen im vergangenen Jahr dürfte dies leider wieder für einen Rückgang der Gründungstätigkeit 2024 sorgen. Jährlich werden etwa doppelt so viele Gründungspläne abgebrochen, wie Gründungen realisiert werden. Wenn wir es schaffen, diese Abbruchquote zu reduzieren, wäre schon viel für die Gründungstätigkeit getan. Ein Schlüssel dafür ist Finanzwissen, mit dem viele Gründungshemmnisse seltener werden.”

Der Anteil der Gründerinnen im Jahr 2023 beträgt 44 % und liegt somit knapp über dem bisherigen Höchstwert von 43 % der Jahre 2013-2015. Getrennt nach Voll- und Nebenerwerb bleiben die neuen Anteile mit 40 % und 46 % jedoch unter ihren bisherigen Höchstständen von 41 % (2014) und 50 % (2008). Im langjährigen Durchschnitt entfallen 39 % der Gründungstätigkeit auf Frauen. Das vergangene Jahr liegt somit zwar recht deutlich über dem Durchschnitt, bleibt gleichzeitig aber in seiner ebenfalls langjährigen Schwankungsbreite von ± 5 Prozentpunkten. “Um den Gründungswunsch unter Frauen breiter zu verankern, müssen Geschlechterklischees in Schule und Erziehung aufgebrochen werden. Dazu ist ein langer Atem notwendig. Ein Quick-Win lässt sich allerdings erzielen, indem man erfolgreiche Gründerinnen sichtbarer macht, denn der positive Effekt unternehmerischer Rollenmodelle ist bei Frauen besonders stark”, so die KfW-Chefvolkswirtin.

Insgesamt bleibt der Gründergeist in Deutschland eher schwach ausgeprägt: Nur 24 % der 18- bis 67-Jährigen würden unabhängig von ihrer aktuellen Situation die Selbstständigkeit einer Anstellung vorziehen (Vorjahr: 23 %). Zu Beginn des Jahrtausends war die Selbstständigkeitspräferenz in Deutschland noch doppelt so hoch. Bei dieser Entwicklung spielen gesamtwirtschaftliche Trends eine Rolle, etwa der längste Arbeitsmarktboom seit der Wiedervereinigung ab dem Jahr 2006 oder die demografische Alterung, die Fahrt aufgenommen hat. Bei den unter 30-Jährigen liegt die Präferenz für ein eigenes Unternehmen bei 36 %, ab einem Alter von 30 Jahren würde nur noch jeder Fünfte sich bevorzugt für die Selbstständigkeit entscheiden.

Die innerhalb Deutschlands je nach Region teilweise deutlich unterschiedliche Bevölkerungsstruktur wirkt sich daher auch auf die Selbstständigkeitspräferenz aus. Im Jahr 2023 ist sie in Hamburg (29 %) am höchsten, gefolgt von Nordrhein-Westfalen, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen (jeweils 25 %). Am seltensten würden Menschen in Sachsen-Anhalt eine Selbständigkeit gegenüber einer Anstellung bevorzugen (18 %).

Unabhängig von ihrer Präferenz für oder gegen eine Selbstständigkeit können es sich viele Menschen grundsätzlich nicht vorstellen zu gründen. Das liegt vor allem am Dreiklang Sicherheitsbedürfnisse, Bürokratie und Kapitalmangel. So sind die Top-5-Vorbehalte gegen eine Selbstständigkeit Bedenken wegen zu großer finanzieller Risiken (73 %), zu großer bürokratischer Hürden (69 %), zu geringer Einkommenssicherheit (64 %), zu geringer sozialer Sicherheit (62 %) und Finanzierungsproblemen (60 %). Diese Bedenken gilt es zu adressieren, wenn die Selbstständigkeit für mehr Menschen eine echte Erwerbsalternative sein soll.

Weitere zentrale Ergebnisse des KfW-Gründungsmonitors im Überblick:

Die meisten Gründungen gibt es wie gehabt mit knapp 70 % im Dienstleistungssektor, gefolgt vom Handel (22 %) und vom Produzierenden Gewerbe (9 %).

Digitale und zugleich internetbasierte Gründungen spielen mit etwa einem Fünftel aller Gründungen (22 %) weiter eine große Rolle im Gründungsgeschehen.

Sieben von zehn Existenzgründungen kommen nur mit eigenem Finanzmitteleinsatz der Gründerin oder des Gründers zustande. Auf externes Kapital Dritter greifen 21 % zurück. Der Kapitaleinsatz steigt dabei weiter: 38 % der Gründerinnen und Gründer setzen mehr als 10.000 EUR ein (Vorjahr: 31 %). Gründungen, die nur mit Sachmitteln umgesetzt werden, sind mit einem Anteil von nur 10 % so selten wie noch nie.

Für die Bestandsfestigkeit von Existenzgründungen leitet sich an den Daten des KfW-Gründungsmonitors die Faustregel ab, dass innerhalb von drei Geschäftsjahren etwa ein Drittel der Gründerinnen und Gründer ihre Existenzgründung wieder beendet haben. Nach 60 Monaten sind noch etwa 60 % der Existenzgründungen aktiv. Die Abbruchgründe sind vielfältig. Der weitaus größte Teil der Gründerinnen und Gründer bricht in den ersten fünf Jahren aus persönlichen Gründen ab, ohne unmittelbaren wirtschaftlichen Zwang. Beispiele hierfür sind familiäre Belastung, Stress, Krankheit, Unzufriedenheit mit dem erzielten Einkommen oder weil sich eine bessere Jobalternative ergab.

Der KfW-Gründungsmonitor ist abrufbar unter www.kfw.de/gruendungsmonitor

Zum Datenhintergrund:

Der KfW-Gründungsmonitor ist eine repräsentative, seit dem Jahr 2000 jährlich von August bis Dezember durchgeführte telefonische Bevölkerungsbefragung zum Gründungsgeschehen in Deutschland. Er basiert auf Angaben von 50.000 zufällig ausgewählten, in Deutschland ansässigen Personen. Gründerinnen und Gründer werden dabei breit erfasst: ob im Voll- oder Nebenerwerb, ob freiberuflich oder gewerbetreibend, ob Neugründung oder Übernahme. Der KfW-Gründungsmonitor liefert damit ein umfassendes Bild der Gründungstätigkeit in Deutschland.

Verantwortlich für den Inhalt:

KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau, Palmengartenstraße 5-­9, D-­60325 Frankfurt am Main, Tel.: 01801/335577, Fax: 069/7431­2944 , www.kfw.de

ChatGPT & Co. weisen ein hohes disruptives Potenzial auf

Immer mehr Finanzdienstleister öffnen sich neuen Technologien und den damit verbundenen Möglichkeiten. So sehen acht von zehn Bankexperten in Sprachmodellen wie ChatGPT ein hohes disruptives Potenzial für die Branche. Vor allem in den Bereichen Kundenservice (85 Prozent) und Marketing (71 Prozent) erkennen die Befragten Anwendungspotenzial. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Unternehmensberatung Cofinpro und der VÖB-Service GmbH, einem Tochterunternehmen des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB). Für die Studie wurden im zweiten Quartal dieses Jahres mehr als 400 Finanzexperten befragt.

“Noch im vergangenen Jahr hat die Branche die Möglichkeiten von ChatGPT & Co. sehr vorsichtig ausgelotet. Anders als bei neuen Technologie-Trends üblich, gab es nur wenig Ernüchterung nach dem ersten Hype. Jetzt sind wir bereits in der Umsetzung und im täglichen Doing”, so Michael Heck aus dem Management der Cofinpro. “Unsere Studie zeigt: Der Mut, die Chancen neuer Technologien zu ergreifen, ist mit dem rasanten Vordringen der KI-basierten Sprachmodelle gewachsen.”

Das Bewusstsein für Daten als zentralen Erfolgsfaktor ist mit dem Fokus auf neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Prozessautomatisierung stark gestiegen. So hat sich in 77 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr der Umgang mit Daten verändert.

Vom Hype-Thema zum Transformationstreiber

“Mit KI-Unterstützung können Institute das Effizienz- und Serviceversprechen der Digitalisierung einlösen – zum Nutzen der Kundinnen und Kunden ebenso wie der eigenen Mitarbeitenden”, sagt Dr. Stefan Hirschmann, Mitglied der Geschäftsführung der VÖB-Service GmbH. Seine Prognose: “Mit neuen Services, die klassische Finanzdienstleistungen mit KI-basierten Analysefähigkeiten verknüpfen, eröffnet sich den Instituten ein neues Feld für servicestarke Dienstleistungen. Darüber hinaus sind erhebliche Einsparpotenziale in Bereichen wie der Kundenkommunikation möglich.”

Von den Befragten gehen 85 Prozent davon aus, dass bekannte KI-Anwendungen – wie die Sprachmodelle ChatGPT oder Gemini – zunächst im Kundenservice zum Einsatz kommen werden. Aber auch im Marketing (57 Prozent), in der Informationsgewinnung (48 Prozent) und in der Betrugserkennung (47 Prozent) wird großes Potenzial gesehen. In so gut wie allen befragten Bereichen wird der Technologie eine hohe Bedeutung beigemessen. Es ist daher folgerichtig, dass die große Mehrheit der Befragten in den Sprachmodellen ein hohes disruptives Potenzial sieht.

Angesichts der Chancen rät Bankenexperte Heck den Instituten, interne Veränderungen vorzunehmen, um sich besser darauf einzustellen: “Die Studienteilnehmer sind sich einig: Datenqualität ist der Schlüssel für gute Anwendungen. Davon hängt nach Ansicht von 71 Prozent der Erfolg von KI-Sprachmodellen ab. Umso verblüffender, dass 54 Prozent die Datenqualität zur Erreichung ihrer Ziele als ungenügend empfinden und sogar 66 Prozent glauben, dass die passenden Daten nicht an den richtigen Stellen verfügbar sind.”

Über die Studie

Die Studie “Zukunft Daten – Wenn die Bank wüsste, was die Bank weiß” wurde von Cofinpro im Mai 2024 in Zusammenarbeit mit der VÖB-Service GmbH durchgeführt. 401 Experten von Finanzdienstleistern haben an der Befragung teilgenommen. Die Studie wird Anfang September publiziert.

Verantwortlich für den Inhalt:

Cofinpro AG, Untermainkai 27-28, 60329 Frankfurt am Main, Tel +49 (0) 69 – 299 20 87 60, Fax +49 (0) 69 – 299 20 87 61, www.cofinpro.de

Bekenntnis der Politik zum ukrainischen Business Development Fund

Die KfW verstärkt ihr Engagement in der Ukraine. Sie hat auf der Ukraine-Wiederaufbau-Konferenz in Berlin neue Verträge im Volumen von 190,65 Mio. EUR geschlossen. Dabei geht es um neue Zusagen zur Reparatur und Wiederherstellung der Energie-Infrastruktur, Berufsbildung und kommunalen Infrastruktur. Die KfW-Tochter DEG, die ihre Kunden aus dem ukrainischen Privatsektor seit Beginn des Krieges fortlaufend unterstützt, unterzeichnete einen Vertrag über ein neues Vorhaben zu erneuerbaren Energien. Dies teilte die KfW zum Abschluss der Veranstaltung am Mittwoch mit.

Die neuen Verträge adressieren die größten Bedarfe in der andauernden Kriegslage. Im Energiesektor geht es um die Reparatur und Modernisierung sowie den Schutz der Infrastruktur über den ukrainischen Netzbetreiber Ukrenergo. Ziel ist, die aktuelle Versorgungslage zu stabilisieren und zu verbessern. In der kommunalen Infrastruktur ist der Wiederaufbau von Schulen und Berufsbildungseinrichtungen zentral, zudem die Wasserver- und Abwasserentsorgung in ukrainischen Orten. Eine hohe Relevanz hat die Förderung privater Unternehmen, um die Wirtschaft am Leben zu erhalten, Arbeitsplätze zu sichern und Einkommen zu generieren.

“Der Erfolg der Konferenz in Berlin ist greifbar”, sagte Christiane Laibach, Mitglied des Vorstands der KfW. “Es ist klar: Der Wiederaufbau wird nur im Schulterschluss von internationaler Staatengemeinschaft und Privatwirtschaft gelingen. Auf diesem Weg sind wir mit dem Bekenntnis der Politik zum Ausbau des ukrainischen Business Development Fund zu einer nationalen Entwicklungsinstitution einen großen Schritt vorangekommen.” Der Fund vergünstigt Kredite an Unternehmen vor Ort. Er wird nach dem Vorbild der KfW in Deutschland eine signifikante Rolle beim Wiederaufbau der Ukraine spielen.

Seit dem Start des russischen Angriffs auf die Ukraine vor mehr als zwei Jahren hat die KfW für das Land im Auftrag der Bundesregierung und der EU mehr als 1,4 Mrd. EUR neu zugesagt. Die KfW ist bereits seit den 1990er Jahren ein Partner der Ukraine und verfügt über ein großes Netzwerk und viel Expertise vor Ort.

Folgende Verträge hat die KfW abgeschlossen:

mit dem Finanzministerium der Ukraine und dem ukrainischen Netzbetreiber Ukrenergo über 30,4 Mio. EUR zur Reparatur, zur Modernisierung und zum Schutz der Energieinfrastruktur,

mit Ukrenergo über 15 Mio. EUR zur Reparatur, zur Modernisierung und zum Schutz der Energieinfrastruktur,

mit dem Bildungsministerium der Ukraine über 20,5 Mio. EUR zur Rehabilitierung und Ausstattung von Berufsschulen für Berufsbildung, auch für Binnenvertriebene und Kriegsveteranen,

mit der EU über 100 Mio. EUR für Reparatur, Modernisierung und Schutz der Energieinfrastruktur,

mit der EU über 19,75 Mio. EUR für den Ausbau der kommunalen Infrastruktur, insbesondere zur Modernisierung der Wasserver- und Abwasserentsorgung in Chernivtsi.

Weiterhin unterzeichnete die KfW:

ein Memorandum of Understanding mit dem Gesundheitsministerium der Ukraine und dem Ukrainian Social Investment Fund zur zukünftigen Zusammenarbeit zu Frauengesundheit,

zwei Absichtserklärungen mit der EU über jeweils 55 Mio. EUR für den Ukraine Sub-Fonds im Regionalfonds European Fund for Southeast Europe sowie für den regionalen “Green for Growth Fund” für Energieeffizienz und erneuerbare Energien, beide zur Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen.

Folgenden Vertrag hat die KfW-Tochter DEG abgeschlossen:

Vertrag zwischen DEG und GOLDBECK SOLAR Gruppe über eine ImpactConnect-Finanzierung in Höhe von 5 Mio. EUR für die Entwicklung von Solarparks in der Ukraine.

Weitere Informationen zum Engagement der KfW in der Ukraine unter:

https://www.kfw-entwicklungsbank.de/%C3%9Cber-uns/Ukraine/

www.kfw.de/stories/gesellschaft/gesellschaftlicher-zusammenhalt/ukraine/

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