Marktkommentar von Dr. Otmar Lang, Chefvolkswirt der TARGOBANK

 

Die amerikanische Notenbank wird in dieser Woche die Zinsen erhöhen – das scheint ausgemachte Sache. Der Schritt wird von allen Marktteilnehmern schon seit langem erwartet – und es wird nicht die letzte Zinsanhebung in diesem Jahr sein.

Fakt ist: In den USA läuft die Konjunktur derzeit mehr als rund. Und die Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass das auch noch länger so bleibt. Das Verbrauchervertrauen ist so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr und die Arbeitslosigkeit so niedrig wie zuletzt vor 50 Jahren. Nach aktuellen Prognosen wird das amerikanische Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr um satte 2,75 Prozent zulegen.

Viele Marktteilnehmer erwarten trotz dieser guten Ausgangslage einen baldigen Konjunkturabschwung. Sie argumentieren mit der Zinsstrukturkurve, die den Renditeunterschied von Anleihen mit langer und kurzer Restlaufzeit beschreibt. Wird dieser Unterschied – wie aktuell – sehr gering, kann dies der Vorbote für eine Rezession sein. Hinzu kommt: Inflationsfrei wächst die US-­Wirtschaft nur bei einem Wachstum von maximal 2 Prozent.

Wir teilen die Sorgen vieler Marktteilnehmer ausdrücklich nicht. Die US-­Konjunktur läuft derzeit derart stabil, dass wir die Gefahr einer Konjunktur­-Überhitzung deutlich höher einschätzen als die einer Rezession. Insofern macht die FED alles richtig. Denn eine Zinserhöhung dämmt die Inflationsängste ein, und die US-­Wirtschaft kann unverändert auf Wachstumskurs bleiben.

 

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TARGOBANK AG & Co. KGaA, Kasernenstr. 10, D-­40213 Düsseldorf, Tel.: 0211 8984 1300, www.targobank.de

Am 25. Mai 2018 tritt die EU-­Datenschutz-­Grundverordnung (DSGVO) in Kraft

 

Viele Unternehmen schreiben daher derzeit ihre Kunden per E-­Mail an, um sie über die Datenschutznovelle zu informieren. Oft geht es einfach nur darum, ob man einen Newsletter weiter beziehen möchte. Teilweise werden Kunden gebeten, in die Nutzung ihrer Daten einzuwilligen. Aber Vorsicht: Auf diesen Zug springen aktuell auch Betrüger auf ­ der Datenklau per E-­Mail oder SMS unter dem Stichwort „DSGVO“ hat Hochkonjunktur. Ein falscher Klick, und eine Schadsoftware installiert sich auf Ihrem PC oder Smartphone, um nach sensiblen Daten „fischen“ zu können ­ daher nennt man diesen Trick auch Phishing.

Seien Sie also besonders misstrauisch, wenn Sie in den nächsten Wochen vermeintlich eine E-­Mail von Ihrer Bank erhalten, in der Sie zum Beispiel aufgefordert werden, Ihre Daten preis zu geben oder auf einen „Einwilligungslink“ zu klicken. Unabhängig von der Datenschutzgrundverordnung gilt: Ihre Bank wird Sie niemals per E-­Mail um Nennung oder Eingabe Ihrer persönlichen Daten wie Kontonummer, PIN oder Passwörter bitten. Ihre Bank wird auf diesem Wege auch nicht von Ihnen verlangen, Ihr Konto zu aktivieren, zu „entsperren“ oder es zu „aktualisieren“. Wenn Sie Zweifel an der Echtheit einer E­-Mail haben, nehmen Sie lieber direkten Kontakt zu Ihrer Bank auf.

Allgemein sollten Online­-Banking-­Kunden eine Reihe von Sorgfaltspflichten beachten, um sich zu schützen. Dazu gehört auch die Installation von Virenscanner und Firewall auf dem heimischen Rechner. Die Software von PC und Smartphone sollte außerdem stets auf dem neuesten Stand sein. Tätigen Sie Bankgeschäfte nie über einen fremden Rechner (z.B. Internet-­Café) und nutzen Sie nur autorisierte Apps Ihrer Bank.

Beim Umgang mit Passwörtern, PIN & Co. ist ebenfalls Vorsicht angesagt. Niemals sollten solche geheim zu haltende Daten in Apps, der Cloud oder auf Ihrer Festplatte gespeichert werden, auch nicht als Telefonnummer verschlüsselt in den Handy­-Kontakten.

 

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Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB), Burgstraße 28, D­-10178 Berlin, Tel.: 030/1663­0, Fax: 030/1663­1399, www.bankenverband.de

Bankenverband zeigt Möglichkeiten auf

 

Beim Geld hört die Freundschaft auf, lautet ein oft zitiertes Sprichwort. Umso wichtiger ist es deshalb für Paare, sich Gedanken rund ums Thema Finanzen zu machen. Und ganz gleich, ob es sich nur um einen gemeinsamen Haushalt oder eine Ehe handelt  ein wichtiger Punkt dabei ist das Konto. Welches Kontomodell ist also das richtige für Paare?

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten: Wenn beide Partner bereits über ein Konto verfügen, auf das zum Beispiel Gehalt einfließt und laufende Ausgaben abgebucht werden (Miete, Strom, Mobilfunk, Vereinsbeiträge etc.), kann es sinnvoll sein, beide Konten weiterzuführen. Wer welche Kosten einer gemeinsamen Haushaltsführung übernimmt, kann abgesprochen und aufgeteilt werden. Allerdings fallen dann möglicherweise Kosten für die Kontoführung auch doppelt an. Achtung: Auch ein Ehepartner kann im Notfall nicht einfach über das Konto des anderen verfügen – auch nicht bei Krankheit oder einem schweren Unfall. Für diesen Fall muss eine Kontovollmacht erteilt werden. Entsprechende Formulare gibt es bei der Bank.

Viele Paare entscheiden sich für ein gemeinsames Konto in Form eines so genannten „Oder-­Kontos“. Hier kann jeder Kontoinhaber grundsätzlich ohne Mitwirkung des anderen über das Konto und Depot verfügen. Zu beachten ist: Die Kontoinhaber eines Gemeinschaftskontos haften gesamtschuldnerisch. Wenn etwa ein Kontoinhaber das gemeinsame Konto überzieht, kann die Bank von jedem einzelnen Kontoinhaber die Rückzahlung in voller Höhe verlangen.

Man sollte sich deshalb gut überlegen, ob das Vertrauen groß genug ist, um ein gemeinsames Konto zu führen. Es gibt zwar auch eine Notbremse: Jeder Kontoinhaber kann jederzeit die Einzelverfügungsbefugnis des anderen für die Zukunft widerrufen. Ab dann kann nur gemeinsam über das Konto verfügt werden. Im Zweifel kann dies aber auch schon zu spät sein.

Viele Paare ­ unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder nicht ­ behalten ihre eigenen Girokonten und eröffnen dazu noch ein Gemeinschaftskonto, auf das beispielsweise jeder monatlich einen bestimmten Betrag überweist. Das bietet sich an, wenn man einen gemeinsamen Haushalt führt.

 

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Milliarden-­Grenze geknackt

 

Die LAUREUS AG PRIVAT FINANZ, die Private­-Banking-­Tochter der genossenschaftlichen Sparda-­Bank West eG, hat das Geschäftsjahr 2017 erfolgreich abgeschlossen. Sowohl der Kundenbestand als auch das betreute Vermögen konnten deutlich gesteigert werden. Das betreute Kundenvermögen stieg um 9,9 Prozent auf erstmals mehr als eine Milliarde Euro. „In dem von Niedrigzinsen, zunehmender Regulatorik und Digitalisierung geprägten Marktumfeld zeigen sich die Herausforderungen, aber auch die Chancen für Private-­Banking-­Institute. Die LAUREUS AG PRIVAT FINANZ überzeugt mit ihrem ganzheitlichen Beratungsansatz und der hohen Qualifikation der Mitarbeiter eine wachsende Zahl von Kunden. Das zeigt, dass unsere Qualitäts-­Strategie sehr gut zu unseren Kunden und uns passt“, erläutert Anja Metzger, Vorstand der LAUREUS AG PRIVAT FINANZ, und ergänzt „zudem differenzieren wir uns durch den Einsatz von zertifizierten Finanzplanern für vermögende Kunden ab 250.000 Euro Vermögen klar im Wettbewerb.“

Das Unternehmen zeigte im Geschäftsjahr 2017 nicht nur ein hohes Maß an organischem Wachstum. Die LAUREUS AG PRIVAT FINANZ ist zugleich profitabel gewachsen: Die Erlöse aus Vermittlungsgeschäften (Provisionserlöse) konnten 2017 um 15,9 Prozent gesteigert werden. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen legten dagegen deutlich geringer zu, um 12,9 Prozent gegenüber Vorjahr.

Mittlerweile betreut das Team um die beiden Vorstände Anja Metzger und Jürgen C. Albrecht insgesamt rund 4.000 vermögende Kunden. Um die Qualität und den insgesamt steigenden Beratungsbedarf nachhaltig zu sichern, wurde das Beraterteam 2017 weiter aufgestockt. Neben einem weiteren Vermögensberater holte die LAUREUS AG auch einen Spezialisten für Personenversicherungen an Bord. Damit besteht das Team der LAUREUS AG PRIVAT FINANZ nun aus 35 Mitarbeitern.

Auch ins begonnene neue Geschäftsjahr blickt Vorstand Anja Metzger optimistisch: „Wir sind mit der Geschäftsentwicklung 2017 sehr zufrieden. Daran wollen wir auch 2018 anknüpfen. Im Kern steht dabei der kontinuierliche Ausbau des Kundengeschäfts- mit vermögenden Privatkunden. Wir freuen uns über das positive Feedback im Rahmen unserer regelmäßigen Kundenzufriedenheitsbefragung sowie auf der Bewertungsplattform „WhoFinance.de“. Die hohe Kundenzufriedenheit ist unsere Leitlinie. Diese wollen wir dauerhaft erhalten und noch weiter ausbauen, zum Beispiel durch den Ausbau des Versicherungsgeschäfts- und neue Kooperationen im Immobilienbereich. Gleichzeitig stabilisieren wir damit unsere Ertragsbasis. So fühlen wir uns insgesamt sehr gut positioniert.“

 

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Laureus AG Privat Finanz, Ludwig-­Erhard­-Allee 15, D­-40227 Düsseldorf, Tel.: 0211 / 16098­0, www.laureus­ag.de

Aktuelle Postbank Umfrage

 

Funktioniert eine Freundschaft nur, wenn man auch finanziell auf Augenhöhe ist? Nein, meint die überwiegende Mehrheit der Deutschen. Das hat eine aktuelle Postbank Umfrage ermittelt. Die Erfahrung beweist allerdings das Gegenteil.

Mein Haus, mein Auto, mein Boot ­ es kann zur Belastungsprobe für eine Freundschaft werden, wenn Freunde in unterschiedlichen finanziellen Verhältnissen leben. Wenn sich einer der Freunde den kostspieligen gemeinsamen Skiurlaub oder Restaurantbesuche nicht (mehr) leisten kann, kommen auf der einen Seite leicht Frust und auf der anderen Seite Schamgefühle auf. Trotzdem meinen knapp 87 Prozent aller Bundesbürger, dass unterschiedliche Einkommensverhältnisse in der Freundschaft keine Rolle spielen. Das ergibt eine aktuelle TNS­E-mnid-Umfrage im Auftrag der Postbank.

Mit steigendem Alter kommt jedoch für viele die Einsicht: Während nur sechs Prozent der 18­ bis 29-­Jährigen Geld einen entscheidenden Einfluss auf Freundschaften attestieren, sind es von den 50­ bis 59-­Jährigen schon elf Prozent und von den über 60-­Jährigen sogar 19 Prozent. Dies ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass sich Einkommensunterschiede oftmals erst im Laufe des Lebens entwickeln. Je länger eine Freundschaft dauert, desto größer das Risiko: Der eine Freund macht Karriere oder beerbt die reiche Tante, der andere reiht Misserfolge aneinander und kommt gerade so über die Runden. Interessant ist zudem: Laut Postbank Umfrage ist jeder vierte Befragte (27 Prozent), der einen Freund wegen des Geldes verloren hat, der Meinung, dass eine Freundschaft nur dann gelingt, wenn man in ähnlichen finanziellen Verhältnissen lebt.

Der Paarberater und Buchautor Michael Mary hält finanzielle Ungleichheit nicht per`se für eine Gefahr für Beziehungen ­ wenn man folgende Regeln beachtet: „Bei Freundschaften geht es darum, einander Gutes zu tun. Dabei gilt: Was den einen glücklich macht, darf den anderen nicht unglücklich machen. Und Geben und Nehmen müssen sich auf Dauer ausgleichen. Wobei der Ausgleich nicht materieller Art sein muss ­ es kann sich auch um Zeit oder Aufmerksamkeit oder einen anderen Gefallen handeln.“ Der Freund mit den größeren finanziellen Möglichkeiten sollte sich großzügig zeigen, beispielsweise den anderen zum Essen einladen und die Kosten übernehmen. Michael Mary warnt: „Ansprüche darf er daraus aber nicht ableiten.“ Info: Am 1. März 2018 erschien Michael Marys aktuelles Buch „Die Liebe und das liebe Geld“.

Informationen zur Umfrage:

In einer telefonischen, repräsentativen Mehrthemenbefragung im Januar 2018 interviewte TNS-Emnid im Auftrag der Postbank 1.005 Befragte ab 18 Jahren.

 

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Deutsche Postbank AG, Friedrich­-Ebert-­Allee 114­126, D-­53113 Bonn, Tel.: 0228/920­0, Fax: 0228/920­35151, www.postbank.de

cominvest: über 300 Millionen Euro angelegte Kundengelder

 

Die comdirect Gruppe hat das erste Quartal 2018 mit einem Vorsteuerergebnis in Höhe von 29,3 Millionen Euro abgeschlossen. Den hohen Vorjahreswert (27,4 Millionen Euro) hat comdirect damit um sieben Prozent übertroffen. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern lag bei 18,7 Prozent (Vorjahr 18,6 Prozent). “comdirect hat einen erfolgreichen Jahresstart hingelegt”, sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG. “Der sehr dynamische Kundenzuwachs, die Rekordanzahl bei den Trades und die damit deutlich gestiegenen Erträge zeigen, dass unsere Investitionen in Wachstum und neue Leistungen greifen. Sei es mit der Trading-­Offensive, der neuen comdirect App mit Chatüberweisung oder mit unserer digitalen Vermögensverwaltung cominvest. Unsere Positionierung als erste Adresse für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren und als smarter Finanzbegleiter für eine zunehmend mobile Kundengeneration haben wir im ersten Quartal weiter gestärkt.”

Im zweiten Quartal hat comdirect bereits weitere Services auf den Markt gebracht. Ab sofort hat die neue comdirect App eine Voice­-Überweisung, die auf Android­ und iOS-­Smartphones läuft. Per Spracheingabe können damit innerhalb von wenigen Sekunden Überweisungen getätigt werden. Außerdem hat comdirect für Kunden mit Wertpapieren ein smartes Tool zur Risikobewertung eingeführt. Intuitive Grafiken helfen den Kunden, ein gutes Verständnis für das Risiko in ihrem Depot zu erhalten. Durch ein interaktives Tutorial erhalten insbesondere Einsteiger einen schnellen Einstieg in die Thematik.

Rekordanzahl bei Trades sorgt für Höchstwert beim Provisionsüberschuss

Die Gesamterträge in den ersten drei Monaten lagen bei 103,8 Millionen Euro und damit 15,2 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals (90,1 Millionen Euro). Geprägt sind die Erträge durch den hohen Provisionsüberschuss. Dieser übertraf mit 74,0 Millionen Euro den Vorjahreswert (59,1 Millionen Euro) um 25 Prozent und markierte einen neuen Höchstwert. Hintergrund sind die hohen B2C-­Trades im ersten Quartal 2018, die mit 5,9 Millionen um 61 Prozent über Vorjahr (3,7 Millionen) lagen. Walter: “Die Anzahl an Trades ist auf Rekordniveau. Wir haben zum einen mehr Kunden und zum anderen haben die Kunden die Volatilität an den Börsen genutzt und sehr rege gehandelt. Und zwar über alle Kundensegmente hinweg: vom aktiven Trader bis hin zum langfristigen Investor.” Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge stieg trotz des anhaltenden Nullzinsumfelds von 24,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 26,1 Millionen Euro. Das sonstige Ergebnis lag bei 3,7 Millionen Euro (Vorjahr: 6,5 Millionen Euro).

Die Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 74,5 Millionen Euro stiegen um 19 Prozent über den Vorjahreswert (62,7 Millionen Euro). Grund für den Anstieg waren neben höheren Vertriebsaufwendungen insbesondere erhöhte Pflichtbeiträge für die Einlagensicherung sowie gestiegene Sach-und Personalaufwendungen durch die Einbindung von onvista.

Deutlich beschleunigtes Wachstum bei Kunden und Depots

Die Gesamtkundenzahl der comdirect Gruppe kletterte in den ersten drei Monaten um 54 Tausend auf 3,4 Millionen, die Zahl der Depots um 51 Tausend auf 2,1 Millionen. Zum Ende des ersten Quartals lag das betreute Kundenvermögen bei 90,8 Milliarden Euro. Im Geschäftsfeld B2C (comdirect bank AG inkl. Geschäftsbereich onvista bank) erhöhte sich die Kundenzahl im ersten Quartal um 52 Tausend auf 2,4 Millionen. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Depots um 49 Tausend auf 1,3 Millionen und die Anzahl der Girokonten um 23 Tausend auf 1,5 Millionen. Das betreute Kundenvermögen wuchs leicht auf 59,6 Milliarden Euro im Vergleich zu 59,0 Milliarden Euro am Jahresende 2017. Die hohen Nettomittelzuflüsse in Höhe von 2,5 Milliarden Euro haben die Kurswertverluste an den Börsen kompensiert. Walter: “Das Kundenwachstum hat deutlich angezogen. Unsere Angebote überzeugen. Wie auch die digitale Vermögensverwaltung cominvest: Nach rund zehn Monaten am Markt betreuen wir schon über 300 Millionen Euro Kundenvermögen. Hier werden wir im Jahr 2018 anschließen und noch mehr Menschen für die digitale Geldanlage begeistern und sie ermutigen, ihren Vermögensaufbau selbst in die Hand zu nehmen.” Seit kurzem bietet comdirect Privatanlegern über die comdirect Akademie ein umfangreiches Online-­Lernangebot rund um das Thema Geldanlage mit Wertpapieren an. Finanzwissen wird hier einfach und bequem über interaktive Elemente und Videos vermittelt.

Im Geschäftsfeld B2B (ebase GmbH) blieb die Zahl der betreuten Kunden im ersten Quartal mit rund 1,05 Millionen konstant. Die im Frühjahr saisonal üblichen Kündigungen von Depots für vermögenswirksame Leistungen wurden durch das Neukundengeschäft in etwa kompensiert. Das betreute Kundenvermögen lag zum Ende des ersten Quartals bei 31,2 Milliarden Euro (Jahresende 2017: 32,4 Milliarden Euro).

 

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comdirect bank AG, Finanzdienstleistungen, Pascalkehre 15, ­25451 Quickborn, Tel.: 01803/44 45, Fax: 04106/704­3402, www.comdirect.de

Über 150.000 Bankkunden wurden für den Test befragt

 

comdirect ist Deutschlands Beste Bank. Zu diesem Ergebnis kommt das Magazin “€uro” in seinem großen Bankentest. Auch der Titel als Beste Direktbank ging nach Quickborn. Für den Test wurden die Konditionen und Preise der 32 führenden bundesweit tätigen Banken in Deutschland verglichen. Darüber hinaus ließen sich anonyme Testkäufer zu Anlage­ und Kreditprodukten beraten. Zudem haben über 150.000 Menschen ihre Stimme abgegeben. Der Test des €uro­-Magazins ist damit die mit Abstand größte Bankkundenbefragung im deutschsprachigen Raum.

comdirect lag in allen untersuchten Bereichen im Spitzenfeld. Vor allem im Kundenmanagement konnte comdirect überzeugen. Die Tester lobten die schnelle und unkomplizierte Bearbeitung ihrer Anfragen. Auch bei den Services für PCs, Smartphones und Tablets sowie beim Thema Online-­Sicherheit punktete die Direktbank aus Quickborn. In den übrigen Bereichen erhielt sie ebenfalls durchweg gute Noten. Etwa bei der Frage „Wo kann man gut und günstig Wertpapiere handeln?“ Hier wählten die Kunden comdirect mit deutlichem Abstand auf Platz 1.

„Die Auszeichnung bestätigen uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Wir wollen die erste Adresse für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren sein und unseren Kunden als smarter Finanzbegleiter ein freieres Leben ermöglichen“, sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender von comdirect. Diesen Weg werde man fortsetzen, etwa durch den Ausbau der digitalen Vermögensverwaltung cominvest und dem neuen Informationsangebot comdirect Akademie, mit dem Wissen rund um Geldanlage in Wertpapieren und zu Finanzen intuitiv und spielerisch vermittelt wird.

Der Titel „Beste Bank“ ist nicht die einzige Auszeichnung, die comdirect in jüngster Zeit erhalten hat. Die Bestnote „sehr gut“ gab es für das comdirect Girokonto beim Test der FMH Finanzberatung im Auftrag von n­tv. Ebenfalls ein „sehr gut“ und die höchste Punktzahl aller getesteten Institute gab es für die comdirect Visa-­Karte bei der Untersuchung von “€uro am Sonntag”. Und auch bei der Brokerwahl 2018 erreichte comdirect den ersten Platz als bester Online­-Broker. „Die jüngsten Auszeichnungen zeigen: Egal, ob jemand ein Girokonto mit Kreditkarte, eine Universalbank oder einen erfahrenen Broker benötigt – comdirect ist für alle Belange der richtige Partner“, freut sich Walter.

 

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Marktwächter­-Untersuchung zeigt Finanzinstitute auf, die gut verzinste Alt­-Verträge loswerden wollen

 

Auf vielfältige Art und Weise versuchen einige Finanzinstitute im aktuellen Niedrigzinsumfeld, Verbraucher aus langfristigen, gut verzinsten Sparverträgen zu drängen – oder diese Verträge zu kündigen. Das zeigt eine Untersuchung bundesweit erhobener Verbraucherbeschwerden durch das Marktwächterteam der Verbraucherzentrale Baden-­Württemberg. Auf Grund der Ergebnisse kommen die Marktwächterexperten zu dem Schluss: Die aufgezeigten Finanzinstitute stellen das Prinzip der Vertragstreue in Frage.

Um gut verzinste Sparverträge loszuwerden, versuchen einige Finanzinstitute Kunden zu beeinflussen. Damit diese selbst ihre Verträge beenden, heben einige beispielsweise einseitig die Nachteile der Verträge hervor, andere appellieren an die Verantwortung für das Bausparkollektiv oder drohen die Kündigung an, wenn man nicht den Tarif wechselt. In anderen Fällen legen Finanzinstitute Verträge zu Lasten der Kunden eng aus und nutzen beispielsweise eine nicht geleistete Nachzahlung der Sparbeiträge oder Anpassung der Tarife als Grundlage für eine Kündigung. Schließlich berufen sich einige auch auf im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) vorgesehene Kündigungsrechte eines Darlehensnehmers, um Sparverträge zu kündigen. „Indem Finanzinstitute versuchen, Sparverträge zu beenden, deren vertraglich vereinbarte Laufzeit noch nicht erreicht ist oder die als langfristige Geldanlage zum Beispiel zur Altersvorsorge beworben wurden, stellen sie das Prinzip der Vertragstreue in Frage“, betont Beate Weiser, Referentin Marktwächter Finanzen bei der Verbraucherzentrale Baden­-Württemberg.

PRÄMIENSPARVERTRÄGE BETROFFEN

Betroffen sind neben zahlreichen Bausparverträgen in erster Linie Prämiensparverträge verschiedener Sparkassen. Diese zeichnen sich durch vergleichsweise geringe variable Sparzinsen aus, die mit zunehmender Laufzeit durch steigende Prämien ausgeglichen werden sollen. Nun, da vielfach die höchste Prämienstufe erreicht ist, versuchen einige Sparkassen, diese Verträge zu beenden.

„GEBOT DER WIRTSCHAFTLICHKEIT“ ALS KÜNDIGUNGSGRUND

Drei Kreissparkassen begründeten die Kündigungen von Prämiensparverträgen beispielsweise damit, als Unternehmen dem „Gebot der Wirtschaftlichkeit“ zu unterliegen. Doch auch Verbraucher müssen wirtschaftlich denken und sind darauf angewiesen, rentable Verträge abzuschließen und zu behalten. „Wenn Finanzinstitute langfristige Sparverträge kündigen oder Kunden überreden, sich von diesen Verträgen zu trennen, wälzen sie die negativen Folgen des Niedrigzinsumfeldes einseitig auf die Verbraucher ab“, so Weiser. Aber nur wenige Finanzinstitute berücksichtigen die wirtschaftlichen Interessen der Verbraucher, etwa indem sie bei Beendigungen alle vereinbarten Zinsen vorab bezahlen oder Verbrauchern zumindest einen finanziellen Ausgleich anbieten.

KÜNDIGUNGSRECHTE UMSTRITTEN

In den betroffenen langfristigen Spar­ und Bausparverträgen war ein Kündigungsrecht des Anbieters häufig nicht vereinbart. Um dennoch kündigen zu können, nutzen einige Anbieter die Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches, u. a. des Darlehensrechts. Die Verbraucherzentralen und der vzbv gehen im Wege der Verbandsklage gegen einzelne Kündigungen vor.

QUELLENBASIS DER UNTERSUCHUNG

Grundlage der Untersuchung ist das Frühwarnnetzwerk des Marktwächters. Dabei handelt es sich um eine qualitative Datenbank, in die die Beratungskräfte der 16 Verbraucherzentralen aus ihrer Sicht besonders auffällige Beschwerden an den Marktwächter melden. Im Zeitraum von Oktober 2015 bis Ende 2017 erhielt der Marktwächter mehr als 900 Fälle im Zusammenhang mit langfristigen Spar­ oder Bausparverträgen, die seitens des Kreditinstituts vorzeitig gekündigt wurden oder deren Beendigung vom Kreditinstitut beabsichtigt wurde. Zu etwa jedem vierten Fall lagen die kompletten Vertragsunterlagen und Anschreiben der Unternehmen zur Auswertung vor.

 

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Verbraucherzentrale Baden­-Württemberg e. V. , Paulinenstr. 47 , D­-70178 Stuttgart, Tel.: 0711 66 91 10 , Fax: 0711 66 91 50, www.vz­bw.de

Girokonto erstmals beliebteste Geldanlage

 

Die andauernde Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank sorgt bei den beliebtesten Geldanlagen der Deutschen für einen neuen Spitzenreiter: Erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 liegt das „Sparen auf dem Girokonto“ auf Platz 1. Die meisten anderen Geldanlagen haben in der Gunst der Sparer verloren. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage zum Sparverhalten der Deutschen. Kantar TNS befragte dazu im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren.

Nullzinsen für sicheres Sparen – für die Deutschen ist das im Jahr 2018 offensichtlich der beste Grund, sich bei langfristigen Sparformen zurückzuhalten. Man geht „kurz“ und wartet vor einer Neuanlage angesichts einer vielfach beschriebenen leichten Zinswende „am langen Ende“ die weitere Entwicklung erst einmal ab. Anders ist der Aufstieg des Girokontos zur beliebtesten Geldanlage mit nun 42 Prozent der Nennungen nach 41 Prozent im Vorjahr nicht zu erklären.

Das Sparbuch als klassischer Spitzenreiter erreichte erstmals seit Beginn dieser speziellen Umfragereihe vor über zehn Jahren mit 41 Prozent nach zuvor 42 Prozent nur den zweiten Platz. Platz 3 teilen sich jetzt der Bausparvertrag und Renten­ und Kapitallebensversicherungen mit je 29 Prozent – nach 34 bzw. 32 Prozent im Jahr 2017.

Auch Platz 5 ist zwei Mal vergeben: Unverändert 23 Prozent erzielen kurzfristige Geldanlagen wie Tagesgeldkonten/ Festgeldkonten/ Termingelder. Auf den gleichen Wert kommen Immobilien, die 2017 allerdings noch von 26 Prozent genannt wurden. Hierbei dürften auch die preislichen Übertreibungen in Ballungsräumen eine Rolle spielen.

Zulegen konnten außer dem Girokonto nur noch Investmentfonds. Sie erreichen 21 Prozent nach 20 Prozent vor einem Jahr. Die Riester­-Rente verlor 1 Prozentpunkt und kommt jetzt auf 19 Prozent. Den vorletzten Platz belegen erneut Aktien mit 13 statt 15 Prozent. Vermutlich schlägt sich hier auch die DAX-­Entwicklung seit Ende Januar 2018 nieder.

Auf dem letzten Platz der Top 10 stehen unverändert Festverzinsliche Wertpapiere, die erneut von 6 Prozent der Befragten genannt wurden.

 

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Verband der Privaten Bausparkassen e.V., Klingelhöfer Str. 4, D­-10785 Berlin, Tel.: 030 / 590091­500, Fax: 030 / 590091­501, www.bausparkassen.de

comdirect bank: Realzins liegt in den ersten drei Monaten bei minus 1,30 Prozent

 

Deutsche Sparer haben im ersten Quartal 2018 insgesamt 7,1 Milliarden Euro durch schlecht verzinste Geldeinlagen verloren. Das sind 86 Euro pro Bundesbürger – vom Kleinkind bis zum Rentner. Auf das Jahr hochgerechnet würde der Wertverlust bei rund 28,4 Milliarden Euro liegen. Zu diesen Ergebnissen kommt der quartalsweise erscheinende comdirect Realzins-­Radar, der gemeinsam mit Barkow Consulting ermittelt wird.

Der Grund für den Wertverlust sind schlecht verzinste Geldeinlagen: Die durchschnittlichen Zinsen für Tagesgelder, Festgelder und Spareinlagen betrugen im ersten Quartal 0,20 Prozent. Gleichzeitig lag die Inflationsrate in den ersten drei Monaten des Jahres bei 1,50 Prozent. Das führt zu einem Realzins von minus 1,30 Prozent. Als Realzins wird der tatsächliche Zins für Spareinlagen nach Abzug der Inflation bezeichnet. „Die Deutschen gehören zu den eifrigsten Sparern weltweit, und trotzdem verlieren sie Jahr für Jahr viele Milliarden Euro ­ das ist paradox“, sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG. Besonders drastisch zeigt sich der Verlust in der langfristigen Betrachtung. So hat jeder Deutsche seit 2010 bereits 999 Euro durch Sparzinsen unterhalb der Inflationsrate verloren.
Der Beliebtheit festverzinslicher Geldeinlagen tut dies aber keinen Abbruch, im Gegenteil. Das Volumen ist sogar weiter gestiegen, auf aktuell rund 2,2 Billionen Euro. Allein in den vergangenen zwölf Monaten flossen 79 Milliarden Euro in Tagesgelder, Festgelder und Spareinlagen. Das ist ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Wenn ein mit Wasser gefülltes Fass ein Leck hat, würde man versuchen, das Loch zu stopfen. Deutsche Sparer verhalten sich anders: Sie schütten immer mehr Wasser in das Fass in der Hoffnung, so den Pegel halten zu können“, sagt Walter. Er empfiehlt daher, das eigene Anlageverhalten zu überdenken: „Anleger sollten sich fragen, welchen Teil ihres Ersparten sie kurzfristig verfügbar halten wollen, etwa für unvorhergesehene Ausgaben. Der Rest sollte für den langfristigen Vermögensaufbau verwendet werden – und dabei führt an Wertpapieren kein Weg vorbei.“ Mit Sparplänen ist dies schon ab 25 Euro im Monat möglich. Darüber hinaus bieten Tools wie cominvest bereits ab 3.000 Euro Zugang zu einer professionellen Vermögensverwaltung.

Zum comdirect Realzins-­Radar:
Der comdirect Realzins­-Radar wir viermal im Jahr jeweils für das abgelaufene Quartal erhoben. Er untersucht, wie hoch der Wertverlust durch niedrig verzinste Geldeinlagen ist, deren Verzinsung unterhalb der Inflationsrate liegt. Daten für das Volumen und die Zinssätze von Geldanlagen (Tagesgeld, Termin­ & Spareinlagen) entstammen dem Credit Benchmark Model® von Barkow Consulting. Die Zinssätze entsprechen dem Durchschnitt des Bestandes. Als Basis werden Rohdaten der Deutschen Bundesbank sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) verwendet. Die Realverzinsung errechnet sich aus dem Nominalzins der einzelnen Geldanlagen abzüglich der Inflationsrate. Von der Berücksichtigung einer etwaigen Besteuerung der Zinserträge wird abgesehen. Zur Ermittlung des absoluten Realzinsverlustes bzw. ­gewinnes wird der jeweilige Realzinssatz von Tagesgeld, Spareinlagen und Festgeldern auf die entsprechenden Bestände angewendet.

 

Verantwortlich für den Inhalt:

comdirect bank AG, Finanzdienstleistungen, Pascalkehre 15, ­25451 Quickborn, Tel.: 01803/44 45, Fax: 04106/704­3402, www.comdirect.de

Banken zweifeln noch an der eigenen Fähigkeit zur digitalen Transformation

 

Trotz der Furcht vor der digitalen Disruption ­ ein anderes Thema umtreibt die Topmanager vieler Banken noch immer mindestens genauso stark: die Regulierung. Wie aus dem diesjährigen “Global CEO Survey” der Wirtschaftsprüfungs­ und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht, sind 51 Prozent der Bankchefs “extrem besorgt” über die Auswirkungen von Über­-Regulierung auf ihr Geschäftsmodell. Dagegen fürchten nur 42 Prozent schwere negative Folgen durch den rasanten technologischen Wandel. Das größte Sorgenthema sind derweil Cyber­Attacken. Hier zeigten sich 54 Prozent der Bank-­CEOs “extrem besorgt”.

“Dass die Regulierung auf der Agenda der Vorstandschefs weiterhin so weit oben steht, ist ein ungutes Zeichen”, sagt Burkhard Eckes, Leiter des Bereichs Banking & Capital Markets bei PwC Deutschland. “Die große Sorge vor Über­ Regulierung begleitet die Banken schon seit der Finanzkrise. Inzwischen sind aber zehn Jahre vergangen, die Branche steht vor völlig neuen Herausforderungen. Es ist an der Zeit, dass die Banken guten Gewissens ihren Fokus von drohender Über-­Regulierung hin zu anderen, wichtigen Themen verlagern können ­ etwa auf die Digitalisierung und alles, was mit ihr zusammenhängt, von Big Data über künstliche Intelligenz bis hin zu Cyber­Security.”

Banken zweifeln noch an der eigenen Fähigkeit zur digitalen Transformation

Tatsächlich ist es nicht so, dass die Banken das Thema Digitalisierung unterschätzen würden ­ im Gegenteil: 76 Prozent der befragten CEOs halten die momentanen technologischen Veränderungen für potenziell disruptiv. Und sogar 81 Prozent verweisen auf das disruptive Potenzial, dass im Zuge des digitalen Wandels von den Veränderungen im Kundenverhalten ausgeht.

Drei von vier Bankchefs zeigen sich allerdings unzufrieden mit der digitalen Expertise innerhalb ihres eigenen Instituts. Dazu passt, dass 55 Prozent es schwierig oder gar sehr schwierig finden, entsprechende Talente von außerhalb zu gewinnen.

Nur 7% der Banken haben zuletzt eine größere Akquisition getätigt

Durchaus gut bewerten die Vorstandschefs derweil die Wachstumsaussichten ihrer jeweils eigenen Bank. 38 Prozent geben sich “sehr optimistisch”, 49 Prozent immerhin “einigermaßen optimistisch”, was die nächsten zwölf Monate angeht. Auf Sicht von 36 Monaten sind sogar 45 Prozent “sehr zuversichtlich” (und ebenso viele “einigermaßen zuversichtlich”). Im Mittelpunkt steht dabei allerdings das organische Wachstum (89 Prozent), während nur 32 Prozent innerhalb der kommenden zwölf Monate eine M&A­-Transaktion planen. Zum Vergleich: Über alle Branchen hinweg sind dies deutlich mehr, nämlich 42 Prozent. Im vergangenen Jahr haben nach eigenen Angaben sogar nur 7 Prozent der Banken eine größere Übernahme gestemmt.

Als wichtigste Auslandsmärkte sehen die Bank­-CEOs in den kommenden Monaten die USA (38 Prozent), China folgt dicht darauf auf Rang zwei (33 Prozent). Mit einigem Abstand und jeweils 18 Prozent folgen Deutschland und Großbritannien auf dem dritten Platz. Was die globale Konjunktur angeht, gehen 57 Prozent davon aus, dass sich das Wachstum in diesem Jahr nochmals beschleunigt. Vor einem Jahr waren es nur 30 Prozent. Nur 7 Prozent hingegen rechnen mit einem Rückgang der Zuwachsraten.

 

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PwC Pricewaterhouse Coopers GmbH, Erdbergstraße 200, A-1030 Wien, Tel.: +43(1) 50188­0, Fax: +43(1) 50188­601, www.pwc.com

Martina Palte legt ihr Vorstandsmandat zum 31. März 2018 nieder

 

Frauke Hegemann (42) verstärkt ab dem 1. April 2018 das Management der comdirect bank AG. Sie folgt damit auf Martina Palte (49), die ihr Mandat als Kundenmanagement­ und Personalvorstand zum Ablauf des 31. März 2018 niederlegt und ab dem 1. September 2018 ein Mandat bei der Berliner Volksbank wahrnimmt.

Frauke Hegemann übernimmt Aufgaben zunächst als Generalbevollmächtigte

Neben den Bereichen Kundenmanagement und Personal wird Hegemann Recht, Datenschutz & Organisation, Informationssicherheit & Outsourcing-Steuerung sowie die Baufinanzierung und Vorsorge verantworten. Darüber hinaus ist geplant, dass sie Mitglied in den Aufsichtsräten der ebase GmbH, der onvista media GmbH und der onvista AG wird. Ihren neuen Aufgaben wird sie bis zum Wirksamwerden ihrer Vorstandsbestellung als Generalbevollmächtigte nachgehen.

Aktuell verantwortet Hegemann als Bereichsleiterin und Head of Private Investors & Family Offices der Commerzbank AG in Frankfurt die Leitung des Geschäftsbereichs für die Kundengruppe Private Investors & Family Offices in Deutschland, den sie als ersten segmentübergreifenden Geschäftsbereich aufgebaut hat. Davor leitete sie für die Commerzbank in Hamburg die Branchenteams Medien und institutionelle Kunden im Corporate Banking. Als gelernte Bankkauffrau war sie in unterschiedlichen Management­ und Führungsfunktionen bei der Commerzbank tätig. Sie hat umfassende Erfahrung in den Bereichen Kundenmanagement und Vermögensverwaltung. „Ich freue mich, dass wir mit Frauke Hegemann für comdirect eine echte Macherin und ausgewiesene Expertin des Bankgeschäfts gewinnen konnten, die ihre langjährige Erfahrung insbesondere in die Bereiche Kundenmanagement und Vertrieb mit einem gesamthaften Blick auf den Kunden einfließen lassen wird. Sie hat in den vergangenen Jahren bereits sehr wertvolle Beiträge in Hinblick auf die strategischen Themen des Konzerns geleistet“, sagt Michael Mandel, Aufsichtsratsvorsitzender der comdirect bank AG. „Ich bin überzeugt, dass sie comdirect auf dem bislang schon sehr erfolgreichen Weg mit neuen Impulsen kraftvoll voranbringen wird.“

Martina Palte verlässt comdirect zum 31. März 2018

Martina Palte wird comdirect zum Ablauf des 31. März 2018 auf eigenen Wunsch verlassen, um zum 1. September 2018 ein Mandat bei der Berliner Volksbank anzunehmen. Sie war seit dem Jahr 2000 in der Bank tätig, zuletzt seit 2012 als Kundenmanagement­ und Personalvorstand. „Martina Palte ist eine Kennerin des digitalen Bankgeschäfts. Sie hat comdirect in unterschiedlichsten Positionen geprägt und die strategisch wichtigen Themen immer mit viel Ausdauer und Diplomatie vorangetrieben. Dies gilt insbesondere für die Herbeiführung der Qualitätsführerschaft im Kundenservice zusammen mit einer stetigen Effizienzsteigerung, die ein dynamisches Kundenwachstum unterstützte, sowie für die Entwicklung eines modernen Arbeitsumfelds für kreatives und agiles Arbeiten“, sagt Mandel und ergänzt: „Wir danken ihr dafür, dass sie comdirect mit so großem Engagement über diesen langen Zeitraum begleitet hat. Wir bedauern ihr Ausscheiden sehr und wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.

 

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Europa hat Zeichen der Zeit erkannt

 

Am 22.März 2018 legte die Europäische Kommission in Brüssel in Anwesenheit des französischen Präsidenten Emmanuel Macron ihren Aktionsplan „Nachhaltiges Wachstum finanzieren“ vor. Die Veranstaltung ist ein Meilenstein für die Finanzwirtschaft.

Gut zehn Jahre, nachdem die Weltwirtschaft vollkommen aus dem Gleichgewicht geraten ist, tragen (glücklicherweise) viele Finanzprodukte den Zusatz „nachhaltig“, „grün“ oder „verantwortlich“. Bei allen Diskussionen darüber, wie effektiv, umfassend und ehrlich diese wiedergewonnene Moral tatsächlich ist, sind die erzielten Fortschritte schon mal sehr erfreulich. Sie sind zwar nur ein Anfang, doch eine solche Entwicklung wäre vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen.

Der vorgestellte Aktionsplan definiert die neuen europäischen Finanzmarktregeln, die eine umweltfreundlichere und nachhaltigere Wirtschaft sowie die Einhaltung der Pariser Klimaziele garantieren sollen. Die Kommission beschreibt, wie die EU in Zukunft die Finanzierung von Projekten fördern will, die helfen, die Erderwärmung zu stoppen. Kurz zusammengefasst beantwortet der vorgelegte Entwurf die Frage, wie Kapital so platziert werden kann, dass es der Gesellschaft insgesamt nützt.

Das sind Fragen, die sich heute die meisten Finanzmarktakteure stellen. Dafür waren zehn Jahre intensiver Selbstreflektion notwendig. Zwar steht der Wandel noch am Anfang und vollzieht sich nicht überall gleich schnell, das ist aber nicht ungewöhnlich. In Asien stecken nachhaltige Investments noch in den Kinderschuhen, in den USA in der Pubertät und in Europa sind sie bereits in allen Sektoren präsent.

Unter dem Einfluss zahlreicher Investoren, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, ändern sich momentan die Finanzierungsmechanismen in der Wirtschaft und vor allem in Unternehmen radikal und dauerhaft. Immer mehr Investoren geben nachhaltigen Projekten, langfristigen Visionen und verantwortungsbewussten Unternehmen den Vorzug. Sie wollen wissen, was ihre Investitionen bewirken. Finanzunternehmen, vor allem Assetmanager, müssen ihnen Lösungen für nachhaltiges Wachstum und eine Wirtschaft bieten, von der die ganze Gesellschaft gleichermaßen profitiert.

Die Europäische Kommission verdient großes Lob dafür, wie schnell sie ihren ambitionierten Vorschlag formuliert hat. Einen Vorschlag jedoch, der ohne eine gleichermaßen aktive Wirtschaftspolitik wenig wert sein wird. Der europäische Finanzsektor kann nur gewinnen, wenn er diese Chance nutzt und seinen Vorsprung in der Nachhaltigkeitsfinanzierung ausbaut. Der Aktionsplan schafft die besten Voraussetzungen hierfür. Wenn er den Boden für Investitionen in Nachhaltigkeit und kohlenstoffarme Technologien bereitet, erwirbt sich Europa auf Jahrzehnte hinaus die Anerkennung als Vorreiter und technologischer Marktführer.

Um zu retten, was zu retten ist, und um unsere Welt für künftige Generationen zu erhalten, müssen wir alle unsere Konsummuster ändern und unser Handeln an einem größeren Ziel ausrichten. Durch das Konzept der Nachhaltigkeitsfinanzierung hat sich der Finanzsektor wieder darauf besonnen, wie sehr er der Gesellschaft dienen kann. Es ist Zeit, diese Vision aktiv mitzugestalten.

 

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Jeder dritte VL­-berechtigte Arbeitnehmer in Deutschland lässt die Möglichkeiten des VL-­Sparens ungenutzt und verzichtet damit letztlich auf bares Geld

Mehr als 20 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland haben Anspruch auf Vermögenswirksame Leistungen, aber nur rund 13 Millionen Menschen machen davon Gebrauch, wie Prof. Jens Kleine vom CFin – Research Center for Financial Services in München analysiert hat.

1.Damit verfallen jährlich rund 1,6 Milliarden Euro an Ansprüchen. In Westdeutschland bleiben dabei jährlich deutlich mehr Ansprüche ungenutzt als im Osten. Gemäß den Studienergebnissen verfallen in Westdeutschland jährlich 1,4 Milliarden Euro nicht genutzter Ansprüche, in Ostdeutschland sind es rund 240 Millionen Euro.

Bei einer Betrachtung auf Ebene der Bundesländer wird deutlich, dass die Arbeitnehmer in Nordrhein-­Westfalen, Bayern und Baden­-Württemberg die „Spitzenreiter“ darin sind, bestehende VL­-Ansprüche nicht abzurufen. So werden alleine in Nordrhein­-Westfalen mögliche Leistungen des Arbeitgebers in Höhe von rund 364 Mio. Euro, trotz des bestehenden Anspruchs, ignoriert. „Zu viele in Deutschland lassen die Möglichkeit des VL-­Sparens ungenutzt“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der ebase. „Das ist bares Geld in Milliardenhöhe, das hier Jahr für Jahr verschenkt wird und mit der entsprechenden Anlage bspw. sehr gut bei der Altersvorsorge helfen könnte.“

„Es hat uns sehr überrascht, dass so viele Menschen in Deutschland ihren bestehenden Anspruch auf Vermögenswirksame Leistungen nicht nutzen, obwohl die Problematik der Rentenlücke für viele präsent ist“, so Christoph König, Digital Officer von ebase. „Gut möglich, dass vielen der Vertragsabschluss zu aufwändig erschien oder keine verständlichen Informationen über die notwendigen Schritte einfach zur Hand waren und deshalb die Ansprüche bisher vielfach verfallen“, so König weiter. Um diese Widerstände zu überwinden hat die European Bank for Financial Services (kurz: ebase) die Initiative „Deutschland spart VL“ ins Leben gerufen. Unter www.dsvl.de erhalten Interessierte vielfältige und leicht verständliche Informationen zu den Möglichkeiten des VL­-Sparens. „Überdies können sie hier sehr einfach und komplett über digitale Medien einen ETF­VL-­Sparplan eröffnen“, betont Geyer. Selbst über das Smartphone können VL-­Verträge nun bequem eingerichtet werden.

Zwar erscheint der monatliche VL­-Anspruch, der je nach Berufssparte und Tarifgruppe zwischen 6,65 und 40 Euro liegt, auf den ersten Blick als relativ gering. „Man sollte dabei jedoch nicht vergessen, dass es sich um Geld handelt, das mit einer guten Anlageform mit der Zeit zu einem echten Vermögen anwachsen kann“, erklärt Geyer. Dass sich VL-­Sparen auf Dauer durchaus lohnen kann, zeigen die ebenfalls im Rahmen der Studie durchgeführten Analysen. So lag die Wertenwicklung des DAX in den letzten 30 Jahren im Durchschnitt bei rund 7% p.a. – trotz aller zwischenzeitlichen Krisen und Kurseinbrüche. Legt man diese Wertentwicklung im Rahmen der folgenden unverbindlichen Beispielrechnungen zugrunde, hätten VL-­Sparpläne auf DAX-­ETFs entsprechend bei regelmäßigen Sparraten von 6,65 Euro nach sieben Jahren eine Sparsumme von 741 Euro ergeben.

2. Sofern über das Berufsleben von 40 Jahren angespart worden wäre, sogar 25.747 Euro. Bei VL-­Berechtigten mit einem monatliche Anspruch auf 40 Euro, oder falls freiwillig auf diese Summe aufgestockt worden ist, wäre das Vermögen binnen sieben Jahren auf 4.459 Euro angewachsen und in 40 Jahren – eine durchschnittliche Wertentwicklung von 7% p.a. jeweils vorausgesetzt – auf die stolze Summe von 154.868 Euro. „Ganz wichtig ist, dass die Menschen die Höhe der Sparleistungen in Kombination mit der Macht des Zinseszinseffekts nicht unterschätzen“, mahnt Rudolf Geyer.

Die ebase bietet die Möglichkeit des VL-­Sparens mit vielen verschiedenen Anlageprodukten an. Im Rahmen der Initiative „Deutschland spart VL“ (dsvl.de) hat sie fünf ETFs ausgewählt, die eine Partizipation an folgenden, bei Anlegern überaus beliebten Indizes ermöglichen: DAX, MSCI World, STOXX Europe 600, Dow Jones Global Titans 50 sowie MSCI Emerging Markets.

1-Quelle: Prof. Jens Kleine vom CFin – Research Center for Financial Services in München; Stand der Erhebungen 1/2018
2-Grundlage für die im Folgenden genannten unverbindlichen Rechenbeispiele sind Berechnungen im Rahmen der Studie von Prof. Jens Kleine vom CFin – Research Center for Financial Services in München auf Grundlage der durchschnittlichen Wertentwicklung des DAX in den letzten 30 Jahren in Höhe von 7% p.a.

 

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ebase wurde im März 2018 zum vierten Mal in Folge als vorbildlicher Arbeitgeber in der Kategorie Mittelstand Deutschland prämiert

 

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist zum vierten Mal in Folge als „Top Employer“ in der Kategorie Mittelstand Deutschland zertifiziert worden. Mit der durch das renommierte Top Employers Institute vergebenen Auszeichnung werden im jährlichen Rhythmus weltweit Arbeitgeber mit sehr guten Arbeitsbedingungen sowie hochwertiger Personalstrategie und ­praxis zertifiziert.

„Für uns ist es Ehre und Ansporn zugleich, dass ebase diesem Kreis angehört und die exklusive Auszeichnung Top Employer Mittelstand Deutschland nun bereits seit 2015 ohne Unterbrechung tragen darf“, so Lars Müller­Lambrecht, Geschäftsführer von ebase. „Die Zertifizierung und das Siegel sind ein Symbol einer erfolgreichen, nachhaltigen Personalpolitik.“

Das Top Employers Institute hat dabei hervorgehoben, dass ebase sich im Bereich Human Resources durch zukunftsorientiertes Denken in Bezug auf seine Mitarbeiter, eine kontinuierliche Optimierung des Arbeitsumfelds und stetige Investition in die Mitarbeiterentwicklung als Vorreiter zeigt.

 

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Bitcoins und andere Kryptowährungen haben in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen

 

Dennoch bleibt deren Handel weitgehend unreguliert. Die Bundesregierung sollte sich daher auf nationaler, europäischer und globaler Ebene für klare gesetzliche Rahmenbedingungen bei Geschäften mit Kryptowährungen einsetzen, fordert der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seiner aktuellen volkswirtschaftlichen Studie über Kryptowährungen.

“Diese digitalen Zahlungsmittel haben eher den Charakter einer spekulativen Geldanlage als eines Zahlungsverkehrsmittels”, sagt BVR­Vorstand Dr. Andreas Martin. Daher sei nicht zu rechtfertigen, dass die strengen Regeln des Verbraucherschutzes für diese Digitalwährungen nicht gelten. “Bei einem weiteren Wachstum der Anlagen in Kryptowährungen sind auch Risiken für die Finanzstabilität nicht auszuschließen”, mahnt der BVR­-Vorstand. Diesen Gefahren gilt es bei Kryptowährungen national wie international rechtzeitig zu begegnen. Daher ist eine systematische Erfassung dieser Transaktionen erforderlich.

Das Fehlen klarer gesetzlicher Rahmenbedingungen kann genauso wie ein Zuviel an Regulierung den Erfolg der Blockchain-­Technologie gefährden. Aufsicht und Gesetzgeber sollten daher bei ihren Bemühungen von zu restriktiven Regulierungen oder gar Totalverboten absehen. “Die Blockchain­-Technologie bietet der Finanzindustrie eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Effizienzsteigernde Wirkungen könnten die Blockchain­-Technologie vor allem in den Bereichen Wertpapierabwicklung, dem grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr oder in der Versicherungsbranche entfalten”, erklärt Martin. Privatpersonen sollten sich aber angesichts der hohen Kursschwankungen bei Bitcoin und anderen Digitalwährungen mit Engagements zurückhalten. “Für die private Altersvorsorge sind Kryptowährungen kein Thema, da sie den grundlegenden Anforderungen eines auf Sicherheit ausgelegten Altersvorsorgesparplans nicht ansatzweise gerecht werden”, so der BVR­Vorstand weiter.

 

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Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Schellingstraße 4, ­10785 Berlin, Tel.: 030/20210, Fax: 030/2021­1900, www.bvr.de

Guido Spratte wechselt zur Münchner Privatbank

 

Die Merck Finck Privatbankiers AG stellt sich für eine weitergehende Transformation auf und hat dafür die Position eines „Chief of Staff“ geschaffen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wird zum 1. April 2018 Guido Spratte (47) diese Aufgabe übernehmen.

Guido Spratte ist bereits seit mehreren Monaten als selbständiger Unternehmensberater für Merck Finck tätig. Zuvor konnte Spratte in der HVB sowie der UBS Deutschland umfangreiche Erfahrung im Wealth und Asset Management sammeln. In seiner neuen Funktion wird er das Projekt Management Office (PMO) sowie das Corporate Office verantworten. Guido Spratte wird von München aus arbeiten und direkt an den Vorstand berichten. Er bringt neben langjähriger Branchenerfahrung große Expertise in der Begleitung und Umsetzung komplexer Organisations­ und IT­Projekte mit.
Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der Merck Finck Privatbankiers AG: „Investitionen in Technologie und Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung von Digitalisierung sind für unser Haus wichtige Punkte, die wir bereits sehr aktiv aufgegriffen haben. Wir haben uns viel vorgenommen und werden in diesem Jahr mehrere größere Projekte in Angriff nehmen, wie etwa ein neues Portfoliomanagementsystem. Ich freue mich, dass wir nun mit Guido Spratte einen absoluten Experten in der Umsetzung solch komplexer Aufgaben an Bord haben.“

Die 1870 gegründete Merck Finck Privatbankiers AG hat ihren Sitz in München. Mit insgesamt circa 300 Mitarbeitern an Standorten in ganz Deutschland verwaltet sie rund 10 Milliarden Euro an Kundengeldern. Sie ist eine Tochter der Privatbankengruppe KBL European Private Bankers (KBL epb) in Luxemburg.

 

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Merck Finck & Co Privatbankiers, Pacellistraße 16, D-­80333 München, Tel.: 089 / 5525300, Fax: 089 / 55253055, www.merckfinck.de

Janus Henderson: Weiterhin positive Entwicklung erwartet

 

Aufgrund der fortgesetzten Erholung der Wirtschaft in weiten Teilen der Welt sowie dem daraus resultierenden Optimismus vieler Unternehmen haben im Jahr 2017 die Dividendenausschüttungen einen neuen Höchststand erreicht. Das zugrunde liegende, also um Wechselkursbewegungen, Sonderdividenden (Einmalzahlungen) und weitere Faktoren bereinigte Dividendenwachstum betrug beeindruckende 6,8%. Dabei fielen die Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen geringer aus als in früheren Jahren.

Die wichtigsten Fakten
• Die weltweiten Dividenden stiegen 2017 um 7,7% auf die Rekordsumme von USD 1.252 Milliarden

• Das zugrunde liegende (um mehrere Faktoren bereinigte) Wachstum betrug 6,8%, wobei alle Regionen der Welt Zuwächse verzeichneten

• Der JHGDI erreichte mit 171,2 einen neuen Rekordstand – demnach sind die globalen Dividendenzahlungen seit 2009 um fast drei Viertel gestiegen

• In 11 der 41 im Index vertretenen Länder wurden die bisherigen Rekorde übertroffen
• Im 4. Quartal setzte sich der positive Trend fort, und die zugrunde liegenden Dividenden stiegen um 6,4%

• Aufgrund kräftiger Ertragssteigerungen der Unternehmen weltweit ist für 2018 von weiteren Dividendenerhöhungen auszugehen

• Janus Henderson erwartet ein zugrunde liegendes Wachstum von 6,1% und Zuwächse in allen Regionen

• Wegen des schwächeren US­-Dollars wird ein ausgewiesenes (unbereinigtes) Wachstum von 7,7% erwartet, was einem Anstieg der weltweiten Dividendenzahlungen auf USD 1.348 Milliarden im Jahr 2018 entspräche

Die USA waren in den letzten Jahren der Hauptmotor des weltweiten Dividendenwachstums. Hier nahm das Wachstum nach einem eher schwachen Jahr 2016 im Jahr 2017 wieder deutlich Fahrt auf und erreichte 5,9% auf ausgewiesener beziehungsweise 6,3% auf zugrunde liegender Basis. US­-Unternehmen zahlten die Rekordsumme von USD 438,1 Milliarden an ihre Aktionäre. Allerdings lag dieses Ergebnis etwas unter dem globalen Durchschnitt, da der Anstieg in anderen Regionen rapider verlief.

Ein Rekordjahr war 2017 auch für die asiatisch­pazifische Region (ohne Japan). Dort stieg die Summe der Ausschüttungen um 18,8% auf USD 139,9 Milliarden. Maßgeblich trugen dazu außergewöhnlich hohe Sonderdividenden in Hongkong bei (die größte davon stammte von China Mobile). In Hongkong, Taiwan und Südkorea wurden ebenfalls neue Jahresrekorde aufgestellt. Das zugrunde liegende Wachstum für die Region war mit 8,6% ebenfalls imposant. Spitzenreiter waren Taiwan und Südkorea mit zweistelligen Zuwächsen. Auch Australien verzeichnete mit 9,7% ein kräftiges zugrunde liegendes Wachstum.

Japan schloss sich mit einem zugrunde liegenden Wachstum von 11,8% (nach Berücksichtigung des schwächeren Yen) dem Kreis der Rekordbrecher an. In allen Branchen und bei den meisten Unternehmen legten die Ausschüttungen auf Yen-­Basis zu. In den Schwellenländern wurde ebenfalls ein kräftiges Dividendenwachstum registriert, das allerdings weit unter dem Höchststand von 2013 lag. Ein enormer Anstieg der Ausschüttungen war 2017 in Russland zu vermelden, während China, wo die Ausschüttungen zwei Jahre hintereinander gesunken waren, eine dritte Enttäuschung in Folge erspart blieb.

Kontinentaleuropa lag hinter den anderen Regionen mit einem zugrunde liegenden Wachstum von nur 2,7%. Insgesamt schütteten europäische Unternehmen USD 227,4 Milliarden aus, was einem enttäuschend geringen Plus von lediglich 1,9% (auf ausgewiesener Basis) entsprach. Ein schwaches viertes Quartal, das im Zeichen von Dividendenkürzungen mehrerer Großunternehmen in Frankreich und Spanien stand, die Schwäche des Euros im äußerst wichtigen zweiten Quartal (in diesem Zeitraum fließt der größte Teil der Dividenden in Europa) und niedrigere Sonderdividenden waren die Gründe dafür, dass Kontinentaleuropa ein weniger starkes Dividendenwachstum auswies als die anderen Regionen. Frankreich verzeichnete für das Gesamtjahr auf zugrunde liegender Basis nahezu kein Wachstum, nachdem 2016 ein exzellentes Jahr gewesen war. Dagegen erlebte Deutschland 2017 eine Erholung der Ausschüttungen und zählte zusammen mit Österreich, Portugal, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz zu den Ländern mit vergleichsweise kräftigem Dividendenwachstum. In den Niederlanden und in der Schweiz wurden sogar neue Rekorde ausgewiesen. In Spanien sanken die Dividenden dagegen im dritten Jahr in Folge.

Im Vereinigten Königreich dämpfte die Pfund-­Schwäche das ausgewiesene Wachstum. Das zugrunde liegende Wachstum betrug jedoch 10,0% – multinationale Bergbaukonzerne mit Sitz im Vereinigten Königreich kehrten zügig zur Zahlung von Dividenden zurück, nachdem sie ihre Ausschüttungen in den mageren Jahren des Preisverfalls im Rohstoffsektor gekürzt oder gestrichen hatten.

Janus Henderson erwartet für 2018 ein zugrunde liegendes Wachstum von 6,1%, zu dem erneut alle Regionen beitragen dürften. Falls der US-­Dollar auf dem niedrigeren Niveau gegenüber anderen Währungen verharrt, sollte das Ergebnis für 2018 von der Umrechnung der Ausschüttungen zu günstigeren Wechselkursen profitieren. Das ausgewiesene Dividendenwachstum dürfte dadurch wieder 7,7% erreichen, was einer neuen Rekordsumme von USD 1.348 Milliarden entspräche.

Ben Lofthouse, Director of Global Equity Income bei Janus Henderson: „Das Jahr 2017 meinte es sehr gut mit ertragsorientierten Anlegern, und das Dividendenwachstum verteilte sich relativ gleichmäßig auf Länder und Branchen. Die größten Volkswirtschaften der Welt – die USA, die EU und China – erleben momentan einen wirtschaftlichen Aufschwung. Dadurch erfreuen sich die Unternehmen steigender Gewinne und solider Cashflows, was sie in die Lage versetzt, großzügige Ausschüttungen vorzunehmen. Die Rekorddividenden des vergangenen Jahres waren um fast drei Viertel höher als 2009, und die positive Entwicklung dürfte sich fortsetzen. Für die nächsten Monate sind die Weichen gestellt, und wir gehen davon aus, dass 2018 neue Rekorde aufgestellt werden.“

Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für künftige Erträge. Internationale Anlagen sind mit bestimmten Risiken sowie einer höheren Volatilität verbunden als Anlagen, die sich auf das Vereinigte Königreich beschränken. Zu diesen Risiken gehören Währungsschwankungen, wirtschaftliche oder finanzielle Instabilität, fehlende zeitnahe beziehungsweise zuverlässige Finanzinformationen sowie ungünstige politische oder rechtliche Entwicklungen.

 

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Janus Henderson Investors, Tower 185, 25th floor, Friedrich­-Ebert-­Anlage 35­37, D­-60327 Frankfurt am Main, Tel.: +49 69 86003 0, Fax: +49 69 86003 355, www.janushenderson.com

PATRIZIA warb 2017 insgesamt 2,0 Mrd. Euro an Eigenkapital bei institutionellen und privaten Investoren ein

 

Die PATRIZIA Immobilien AG, der globale Anbieter von europäischen Immobilieninvestments, hat im Geschäftsjahr 2017 sein operatives Ergebnis deutlich gesteigert und sogar die eigene Prognose übertroffen.

Die PATRIZIA Immobilien AG, der globale Anbieter von europäischen Immobilieninvestments, hat im Geschäftsjahr 2017 sein operatives Ergebnis deutlich gesteigert und sogar die eigene Prognose übertroffen. Das operative Ergebnis erhöhte sich gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert von 72 Mio. Euro um 14 Prozent auf 82 Mio. Euro. Nach einem erfolgreichen vierten Quartal übertraf das Ergebnis damit auch die zuletzt angehobene Gesamtjahresprognose von “etwas mehr als” 75 Mio. Euro. Grund für diese positive Entwicklung sind vor allem die über dem Plan liegenden Einnahmen von leistungsabhängigen Gebühren aus dem erfolgreichen Management von Immobilieninvestments sowohl für internationale institutionelle Investoren als auch private Investoren.

Auch das verwaltete Immobilienvermögen ist stärker gewachsen als erwartet. Rein organisch erhöhten sich die Assets under Management gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Mrd. Euro oder 12 Prozent. Inklusive dem Dachfondsanbieter PATRIZIA Multi Managers ­ ehemals Sparinvest Property Investors ­ belief sich das verwaltete Immobilienvermögen Ende 2017 auf 21,9 Mrd. Euro. zuzüglich der Akquisitionen von TRIUVA und Rockspring Property Investments Managers wird sich das verwaltete Immobilienvermögen im Vergleich zum Jahresende 2016 pro­forma auf rund 38 Mrd.

“Dieses starke Ergebnis zeigt, dass wir nicht nur organisch stärker gewachsen sind als erwartet, sondern auch unsere externe Wachstumsstrategie konsequent umgesetzt haben”, erläutert Karim Bohn, Finanzvorstand der PATRIZIA Immobilien AG. “Sowohl die gute operative Entwicklung als auch die jüngsten Übernahmen erhöhen die stetig wiederkehrenden Ergebnisbeiträge auf ein neues Niveau und steigern so die nachhaltige Profitabilität des Unternehmens. Gleichzeitig behalten wir eine sehr konservative Bilanzstruktur und eine starke Cash-­Position bei.”

Basierend auf dem erwarteten weiteren organischen Wachstum und unter Einbeziehung des Ergebnisbeitrags der zuletzt getätigten Akquisitionen (PATRIZIA Multi Managers, TRIUVA, Rockspring Property Investment Manager; Rockspring­ Übernahme steht vor dem Abschluss, unterstellt wird ein Ergebnisbeitrag von neun Monaten) erwartet PATRIZIA für 2018 ein operatives Ergebnis in der Größenordnung von 85 Mio. bis 100 Mio. Euro, was einem Zuwachs von bis zu 22 Prozent entspricht.

PATRIZIA war 2017 erneut sehr erfolgreich auf den europäischen Immobilienmärkten unterwegs. Insgesamt wurden An-und Verkäufe von Wohn­-und Gewerbeimmobilien im Volumen von rund 6,0 Mrd. Euro getätigt und damit 17 Prozent mehr als im Jahr 2016 mit 5,1 Mrd. Euro. Das gestiegene Transaktionsvolumen dokumentiert eindrucksvoll unsere Fähigkeit, europaweit attraktive Investmentmöglichkeiten zu identifizieren und für unseren Kunden auf der ganzen Welt zu nutzen. Insgesamt wurden europaweit Immobilienankäufe im Volumen von rund 3,5 Mrd. Euro getätigt, was einer Steigerung gegenäber dem Vorjahr von 9 Prozent entspricht (2016: 3,2 Mrd. Euro). Dem standen Verkäufe im Volumen von 2,5 Mrd. Euro gegenüber, was einer Steigerung von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 1,9 Mrd. Euro entspricht.

PATRIZIA warb 2017 insgesamt 2,0 Mrd. Euro an Eigenkapital bei institutionellen und privaten Investoren ein, um es europaweit in attraktive Immobilien zu investieren. Dabei setzen immer mehr internationale institutionelle Investoren auf PATRIZIA als Investmentmanager. Stammten 2016 noch 18 Prozent des eingeworbenen Eigenkapitals von internationalen institutionellen Investoren, waren es im vergangenen Jahr bereits 40 Prozent.

“Unsere Ergebnisse des vergangenen Jahres unterstreichen eindrucksvoll die starke Leistung unseres paneuropäischen Expertennetzwerkes, wenn es darum geht, in den verschiedenen europäischen Märkten attraktive Immobilieninvestments in allen Nutzungsarten und Risikoklassen für institutionelle Investoren und private Anleger zu identifizieren und erfolgreich zu realisieren”, sagt Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der PATRIZIA Immobilien AG. “Besonders profitieren werden unsere Kunden dabei von unseren jüngsten Akquisitionen, durch die wir ihnen ein noch breiteres Produktspektrum und einen noch stärkeren Zugang zu den europäischen Immobilienmärkten bieten können.”

Weitere Details zur Geschäftsentwicklung 2017 der PATRIZIA Immobilien AG werden mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2017 am 15. März 2018 bekannt gegeben.

 

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PATRIZIA Immobilien AG, Fuggerstraße 26, D-­86150 Augsburg, Tel.: +49 821 50910­000, Fax: +49 821 50910­999, www.patrizia.ag

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social­Trading­ Plattform eToro, kommentiert die jüngsten Entwicklungen auf dem Markt für Kryptowährungen:

 

„Die Auseinandersetzung zwischen Banken und der Krypto-­Community scheint eine neue Dimension erreicht zu haben: Berichten zufolge hat die polnische Zentralbank mehreren YouTubern Geld dafür gezahlt, dass sie schlecht über Bitcoin und andere Kryptowährungen reden. Es ist eine Sache, Zweifel an einer noch sehr jungen und volatilen Anlageklasse zu äußern. Eine ausgeklügelte Kampagne zu starten, dabei auf ‚Social Influencer‘ zurückzugreifen und dahinterstehende Zahlungen nicht offenzulegen, wäre allerdings eine hochgradig fragwürdige Praxis, insbesondere von einer Zentralbank.

Einen professionelleren Umgang mit Kryptowährungen pflegt die Schweizer Finanzmarktaufsicht, die jüngst ein bahnbrechendes Regularium für die Kapitalaufnahme mithilfe sogenannter Initial Coin Offerings geschaffen hat. Im Mittelpunkt ihres Regelwerks steht die Frage, welchen Zweck Anbieter mit ihren Coins jeweils verfolgen: Handelt es sich um ein reines Anlagegut, ein Zahlungsmittel oder eine Form der Unternehmensbeteiligung? Damit folgt das Regelwerk einer Klassifizierung, die von der Online­Community entwickelt wurde.“

 

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